Literaturgefluester

2017-11-02

Alpha-Literaturpreis an Marie Luise Lehner

Birgit Birnbacher

Birgit Birnbacher

Marie Luise Lehner

Marie Luise Lehner

Und zwischen Nanowrimo-Marathon und Buch-Wien gab es wieder einen Alpha-Literaturpreis, das ist  jener Preis, den das Casino Austria seit 2010 für Nachwuchsautoren, die noch nicht mehr als drei Bücher haben in einer feierlichen Gala veranstaltet.

Damals,  als Thomas Stangl den Preis gewonnen hat, war das im „Literaturkompaß“ der Lliteraturzeitschrift „Buchkultur“ angekündigt. Ich bin hingegangen, habe das Buch bekommen und gelesen und das nächste Jahr um eine Einladung für die Berichterstattung für das „Literaturgeflüster“ gebeten, keine Antwort und als ich dann hinging, haben sie mich hinausgeschmissen.

„Wir laden Sie nächstes Jahr ein, diesmal haben wir keinen Platz haben sie gesagt!“, ich habe meine Visitenkarte hinterlassen, aber wieder keine Antwort, obwohl es in der Buchkultur wieder abgebildet war.

Ich habe das immer gebloggt und 2013 hat „Atalante“ darauf reagiert, der „Septime Verlag“ hat sich gemeldet mir ihre nominierten Bücher geschict und dann auch Torsten Leitgeb und seither klappt es mit dem „Alpha“ und ich bin jedes Jahr dabei um darüber zu berichten, denn ich interessiere mich ja sehr für den Lliteraturbetrieb.

2011 hat Ana Elisabeth Mayer mit Fliegengewicht den Preis gewonnen, das Buch hat mir dann ihr Vater geschickt, als sie den „Priessnitz-Preis“ bekommen hat.

2012 Michiko Milena Flasar dieses Buch muß noch zu mir kommen und seit 2013 hat es geklappt, daß ich eine Einladung bekomme und es darf sogar der Alfred mitgehen und fotografieren.

2014 hat Eva Menasse gewonnen und da habe ich mit bei Christian Jahl von der Hauptbücherei, der ja Jurymitglied ist, beschwert, daß ich es schade finde, daß da ein schon Großer gewinnt, obwohl das ja ein Nachwuchspreis ist.

2015 waren dann sowohl Valerie Fritsch mit ihrem damals sehrt gehypten „Winters Garten“ und Karin Peschka mit „Watschenmann“ nominiert und Karin Peschka hat gewonnen und im Vorjahr Barbi Markovic und nicht Katharina Winkler, wie ich eigentlich dachte.

Und für heuer waren Birgit Birnbacher mit „Wir ohne Wal“, Marie Luise Lehner mit „Fliegenpilze aus Kork“ und Anna Weidenholzer mit „Weshalb die Herren Seesterne tragen“ und ich dachte entweder Birgit Birnbacher oder Anna Weidenholzer werden gewinnen, den Marie Luise Lehner ist ja noch zu jung und studiert ja noch an der Sprachkunst, obwohl mich beide Bücher eigentlich nicht sehr überzeugt hatten.

Und dann ging es wieder zur Gala, das heißt, eine halbe Stunde Drinks im Foyer, ich stand bei Cordula Simon und ihrem Freund, a deren Tisch wir ja im Vorjahr geseesen sind und beobachte das Eintreffen der Prominez mit ihren Begrüungsküßchen.

Clarissa Stadler, Anna Weidenholzer

Clarissa Stadler, Anna Weidenholzer

Dietmar Hoscher, Marie Luise Lehner, Josef Ostermayer

Dietmar Hoscher, Marie Luise Lehner, Josef Ostermayer

Dann ging es los Clarissa Stadler moderierte wieder und zitierte irgendeine Statistik die nachwies, daß der Durchschnitt E- bookleser eine Frau und über vierzig ist, dann gab es wieder ein Filmchen über die Autorinnen, deren Bücher ich ja, wie auch 2015 alle schon kannte und eine Lesung, danach eine Musikeinlage und danach wurde der Sieger oder die Siegerin, denn  es waren ja drei Quotenfrauen nominiert und es wurde auch launig behauptet, daß Frauen offenbar besser schreiben, zumindestens die, die beim „Alpha“ geweinnen, verkündet.

„And the winner is… Marie Luise Lehner“, „Wui  die Jury traut sich was!“, habe ich gedacht.

Der Kinderpsychiater Paulus Hochgatterer, der Juryvorsitzender und möglicher österreichischer Buchpreisträger von 2017 hielt eine Laudatio, die deutlich machte, wie sehr einem Kinderpsychiater diese Vater-Tochter Beziehung beindrucken kann.

Aapplaus und Fots und nachher gutes Essen und Gespräche und danach im Foyer, wo man sich das Buch wieder mit nach Hause nehmen konnte, habe ich Therea Preis getroffen und ihr verkündet, daß bei mir bezüglich „Buch-Wien“ alles in Ordung ist und ich jetzt alles habe, was ich brauche.

„Fein!“, hat sie gesagt und ich hoffe, das gilt auch für as nächste Jahr, wenn der „Ohrenschmaus“ vielleicht dort nicht mehr liest, aber Theresa Preis erzählte mir auch von einer Umstrukturierung und, daß dann alles leichter werden würde, ich bin gespannt und gehe vorher wahrscheinlich in ein schreibintensivens „Nanowrimo-Wochenende“ damit aus mir literarisch vielleicht doch noch etwas wird.

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2 Kommentare »

  1. Toller zusammenfassender Beitrag, habe gester in unserer Bücherei das Buch von Marie Luise Lehner entdeckt!! Freu mich schon auf die Lektüre. Kurzer Hinweis: Eva Menasse hat den Preis bereits 2014 erhalten, nicht 2015.
    Liebe Grüße!

    Kommentar von Mela — 2018-05-24 @ 09:32 | Antwort

    • Richtig, 2015 war Karin Peschka an der Reihe, vielen Dank für die Richtigstellung. Im Herbst kommt auch schon das nächste Buch von Marie Luise Lehner „Im Blick“ vielleicht wär das auch was für Sie, liebe Grüße!

      Kommentar von jancak — 2018-05-24 @ 09:38 | Antwort


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