Literaturgefluester

2017-11-08

Die zweite österreichische Buchpreisverleihung

Und während es bei mir rund um geht, derzeit drei intensive Praxistage und ein heimliches Bedauern, daß ich nicht mehr am Schreibmarathon mitmachen kann und der „Nanowrimo“ derzeit stagniert, obwohl ich schon ein paar weitere Schreibideen habe, wurde in Wien zum Auftakt  der  Messe der österreichische Buchpreis vergeben, den es ja seit 2016 gibt.

Die Longlist war, wir erinnern uns sehr interessant und der einzige Unterschied, den ich zum großen deutschen Vorbild sehe, ist ja der, daß es kein reiner Romanpreis ist, so daß auch zwei experimentelle Sachen und Eva Menasses Erzählband sowie Franz Schuhs Essays auf der langen Liste stand. Ich habe, wir erinnern und acht Bücher, der Longlist gelesen und mir Karin’Peschka „Autolyse Wien“ das „Otto Müller“ nicht für mich hatte, mir von Alfred zum Geburtstag grwünscht, das ich, wenn es geht, noch heuer lesen werde, von der Shortlist waren es dann vier, da fehlte Brigbitte Falkners „Stratteien zur Wirtsfindung“ mit dem sie, glaube ich, die Hot List“ gewonnen hat.

Meine Buchpreisschätzungen, mit denen ich ja oft ziemlich falsch liege, waren im ersten Durchgang, als der dBp noch nicht vergeben war, Poschmann für Deutschland und Robert Menasse für Österreich und dann, als der den dBp gewann und ich den Rabinovici gelesen habe, wünschte ich mir den, aber der kam nicht auf die Shortlist, nur Olga Flor lag darauf, Paulus Hochgatterer, Robert Menasse, Brigitta Falkner und Eva Menasse und ich dachte, Falkner ist zu experimentell, Robert Menasse hat schon gewonnen, lga Flor mir zu kompliziert. Also beide, wenn nicht doch Robert Menasse gewinnt, seine Schwester Eva oder Paulus Hochgatterer und tippte eher auf den letzteren.Aber ich liege ja immer schlecht im schätzen und der Buchpreis sorgt für Überraschungen und bezüglich des Debutpreises habe ich auf Irene Diviak getippt, weil ich das Buch, obwohl ein wenig kitschig, für das Literarischte halte.

Dann ging es los mit der Eröffnung, Frau Sucher hat mir ja gleich nach meiner Anfrage, nachdem mir Teresa Preis nicht geantwortet hat, eine Einladung geschickt und da gab es diesmal schon zu Beginn Brötchen und Getränke und ich stand unter lauter Prominenz, denn der österreichische Buchpreis wird ja in der Literaturszene von Verlegern, Hauptverband und Kritikern vergeben.

Ich bin da eine Ausnahme und dränge mich beharrlich hinein, stehe immer daneben, habe bei den Brötchen mitgenascht, ein Gläschen Wein getrunken und dann ging es los mit Musik vom „Mischwerk“.

Dorothee Hartinger und Philpp Hauss moderierten und die begannen mit einem antiquert anmutenden Text, den ich zuerst aus der „Sappho“ hielt, dann wars mir klar, das ist aus Goethes „Torquato Tasso“, denn damit habe ich mich ja in den späten Siebzigerjahren sehr beschäfigt und eine Erzählung  über eine diesbezügliche Theateraufführung im Landestheater Linz geschrieben und war damals auch ein paarmal im Burgtheater, wo Joachim Bissmaier, den Tasso gab.

Ietzt wird das Stück dort wieder aufgeführ, Phillip  Hauss ist der „Tasso“und Dorothee Hautzinger, die Leonore Sanvitale, deshalb waren die beiden halb kostümiert angezogen und hatten die Idee, die Prkeisverleihung mit Zitaten aus dem Stück zu moderieren. Ein toller Einfall eigentlich, ist aber wahrscheinlich nicht so gut angekommen, weil man die Gegenwartsliterauter weder mit Goethe noch mit Tasso vergleiche kann.

Es kamen aber die Honoratoren, Nochminister Drozda, Benedikt Föger und ein Herr von der AK auf die Bühne der wieder ein Plädoayer für die Pflichtkammermitgleidschaft den schwarz blau ja abschaffen will, hielt.

Dann wurden die Debuts vorgestellt und für mich keine Frage Irene Diwiak gewinnt, vor Mascha Dabic, Nava Ebrahimi habe ich ja nicht gelesen und große Überraschunf and the winner is „Sechzehn Wörter“ und ich bin wieder einmal falsch gelesen, wie vorige Woche beim „Alpha“.

Dann die Hauptrunde, wieder eine kurze Lesung aus den Büchern nun dann die Honoratoren auf die Bühne und die Winnerin ist diesmal eine kleinere Überraschung Eva Menasse, deren „Tiere für Fortgeschrittene“ ich schon im Frühjahr gelesen habe und so gut hats mir eigentlich nicht gefallen, aber Eva Menasse sehr selbstbewußt bedauerte oder beklagte, daß ihr Bruder Robert schon wieder einmal vier Wochen früher dran war und weil er keine Rede mithatte, hat sie auch keine, dann gabs nochmals Snack und Getränke und ich bin herumgegangen und habe geschaut, wer mit mir reden will, da bin ich ja immer isoliert, weil ich keine so große Ansprecherin bin.

Ich versuchs zwar schon und habe Anna Jung erzählt, daß Tobias Nazimi mit den „Jung und Jung- Verlag“ auf der Frankfurter Buchmesse schlechte  Erfahrungenm machhte.

„Ich hwar es nicht!“, hat sie gemeint und ich habe geantwortet, daß ich gespannt bin, ob ich jetzt noch ein Buch  beekomme, wiel ich Olga Flor auch nicht so gut besprochen habe.

Dann habe ich Christian Jahl von der Hauptbücherei versprochen ihm mein neues Buch, wenn es erschienen ist, zu schenken, weil es ja in der Hauptbücherei spielt, der Sascha, das fotografiernde GAV-Mitglied hat jetzt wieder mit mir gerdet, er war ja eine zeitlang bös auf mich  dem neuen „Picus-Pressemenschen“ habe ich mich auch vorgestellt und Gustav Ernst ist aufgefallen, daß ich diesmal nicht im Literaturhaus war, als Hanno Millesi den „Priessnitzpreis“ bekommen hat, aber da hatte ich so viele Stunden, daß es sich nicht ausgegangen ist.

Interessant, daß die mir alle sagten, welche Bücher sie noch nicht gelesen haben, ich habe mich aber diesbezüglich sehr gut durchgelesen,  derzeit siebzehn Bücher vom dBp, derzeit acht vom österreichischen und zwei der Debuts und bezüglich Writersstudio kann ich noch vermelden, daß ich mit meinem „Marathon Bericht“ ausnahmsweise bei der Facebookatkion auch einen Gutschein für ein „Writerretreat“ gewonnen habe, ich habe mich für den elften Dezember angemeldet und kann da vielleicht an der „Unsichtbaren Frau“ weiterschrieben oder wenn ich schon fertig bin, das Ganze korrigieren. Aber jetzt auf die Buch Wien, mal sehen, wie das klappen wird!

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