Literaturgefluester

2017-12-19

Weihnachtsfeier in der Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropaische Literatur

Die Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropäische Literatur kenne ich seit der Zeit, als  der 1961 in Magdeburg geborene Stephan Teichgräber von dort, die Organisation der literarischen Veranstaltungen der Szene Margareten übernommen und mich dazu eingeladen hat.

Das war glaube ich 2004, ich hätte aber schon 2002 dort lesen sollen, damals hat mich eine sozialistische Bezirksrätin zur Lesung eingeladen, ich hab vergessen nach dem Honorar zu fragen und die damalige Leiterin der Bibliothek bzw. der Herr Winter von der SPÖ hat mich, als ich mich danach erkundigt habe, wieder ausgeladen, obwohl die Einladungskarten schon gedruckt waren.

Dann gabs aber Honorar und ich habe aus „Tauben füttern“ gelesen. Stephan Teichgräber hat mich, glaube ich, interviewt und nach den italienischen Krimis gefragt und er hat auch ein paarmal die „Goldene Margarete“, den Lteraturwettbewerb der Szene Margareten organisiert.

Da standen viele ost- und mitteleuropäische Autoren, wie beispielsweise Milena Oda auf dem Programm, die gar nicht anwesend waren, weil  keine Übernachtungs- und Fahrtkosten bezahlt wurden und eine Zeitlang habe ich von Stephan Teichgräber auch Mails über die Aktivitäten der Dokumentationsstelle bekommen.

Dann darauf vergessen, beziehungsweise, als 2009 der Osterspaziergang des ersten Wiener Lesetheaters durch Margareten zog, waren wir dort und Stephan Teichgräber habe ich meistens auch von bei den GVs der IG Autoren gesehen und auch bei dem Fest des Hauptverbandes zu dem mich die Frau Führer einmal eingeladen hat.

Dann habe ich wieder Einladungen zu Veranstaltungen der Dokumentationsstelle bekommen, war bei einer Zeitschriftenpräsentation und beim literarischen Lenz im Theaterbrett und im vorigen Semester habe ich sozusagen in einem Privatissmum mit ihm die Literartur des Centropes untersucht und dieses Semester geht es um die Partisanenliteratur, die wir zu dritt besprechen, ein Luxus und auch ein Kleinod des Margaretner Literatur und Kulturlebens, das ja sehr vielfältig ist.

Da gibt es den „Read!!ingroom“, die „Dokumentationsstelle“, die in einem Teil des Kindergartens der Kinderfreunde in der Spengergasse untergebracht ist und sicher noch sehr viel und vor zwei Jahren habe ich ja am siebzehnten Dezember meine noch unveröffentlichte „Nika“ im „Read!!ingroom“ präsentiert und heuer am neunzehnten gabs in der Dokumentationsstelle eine Weihnachtsfeier und weil ich ja auf Weihnachtsfeiern stehe, aber natürgemäß nicht zu sehr vielen eingeladen werde, bin ich auch hingegangen und weil ich ich meiner Handtasche mit dem Weihnachtsmotiv, die ich  im Dezember verwende, die „Nika“ in der Tasche hatte und aus der auch am 7. Dezember, als mich Anton Blitzstein zu seinem achtunfünfzigsten Geburtstag eingeladen hat, gelesen wurde, habe ich mir gedacht, ich bringe Stephan Teichgräber außer einer Flasche Wein, zum Essen und zum Trinken sollte man was mitnehmen, auch die „Nika“ mit und wenn es gewünscht wird, lese ich den neunzehnten Dezember vor, das Fenster, das es im „Literaturgeflüster“ schon gibt und das ich hiermit auch verlinke.

Um sechs hats begonnen, ich hatte um fünf ein Erstgespräch, wo ich gleich den Antrag geschrieben habe, so daß ich erst um halb sieben in der Dokumentationsstelle war. Es waren aber ohnehin erst Stephan Teichgräber und eine Dichterin aus Weißrußland da, die mir sagten, daß die meisten erst um sieben kämen.

Es gab einen Adventkranz, Börek, Brötchen, Kuchen, Kekse und und, das neunzehnte Fenster wurde gelesen und die neue Regierung bot auch Gesprächsstoff, ein wahrscheinlich nicht sehr weihnachtlichter, es war aber heute kalt und als ich die Dokumentationsstelle wieder verlassen habe, hat es auch geschneit.

Und zur Vollständigkeit, für die, die sich in den Adventkalender vertiefen wollen.

Das 1. 5. 7. und 9. Fenster war schon dran, am 24. wirds wahrscheinlich das nächste Fenster in diesem Jahr geben, die vom 25. 29 und 30. Dezember werden auch noch kommen und wie es weitergeht, mal sehen, ich bin gespannt.

Wer das ganze Buch lesen und vielleicht zu Weihnachten verschenken will, bei mir melden, ich habe noch ein paar Exemplare.

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