Literaturgefluester

2018-01-08

Mit einem Fest ins neue Jahr

Ich habe ja zu meinem Geburtstag von der Angela und dem Josef, die ich regelmäßig bei den MUSA-Veranstaltungen oder in der Wien-Bibliothek treffe, eine Flasche aus dem Jahr 1998 bekommen, die der Alfred damals weggetragen und ins Schlafzimmer gestellt hat, so daß wir sie nicht geöffnet haben.

Später haben wir das dann auch nicht getan, weil für zwei Personen viel zu viel, so daß vom Alfred der Vorschlag gekommen ist, das mit einem Fest zu tun, zu dem wir ein paar unserer Freunde einladen.

Beziehungsweise wollten wir das beim Martin und der Zuaruhi, die zum Geburtstagsfest nicht kommen konnten, ohnehin schon tun, so sind es dann neun Personen geworden, die gekommen sind. Ein paar haben das Fest auch versäumt. Ein paar andere, wie die Margit Heumann und die Ruth sind gekommen und der Alfred ist heute an seinem altersfreizeitfreien Montag den ganzen Tag in der Küche gestanden und hat Tapas gekocht.

So ist es dann ein schönes Fest geworden, mit dem wir sozusagen, nachdem die letzten Weihnachtsfeiertage vorüber sind in das neue Jahr hieneinglitten und Bücher, das kann ich  auch gleich verraten, habe ich auch bekommen.

Drei Stück sogar und oh Überraschung, ich habe jetzt die ganze deutsche Buchpreisliste von 2017 komplett und muß jetzt die letzten drei Bücher nur noch lesen, denn der Otto von Alfreds Wandergruppe, der Germanist,  Musiktherapeut und Ohrenschmausmitbegründer und mein literarischer Verstärker des ersten halben Literaturgeflüsterjahrs, hat mir Birgit Müller Wielands „Flugschnee“ gebracht, denn der kauft sich bei der Brigitte Salanda, glaube ich, immer den gesamten Buchpreisreigen und kommt dann nicht nach mit dem Lesen und hätte mir fast, wie er mir sagte „Jako Noltes „Schreckliche Gewalten“ gebracht und dieses Buch habe ich zwar auch noch nicht gelesen, mir aber vom Alfred zum Geburtstag schenken lassen.

Dann kamen der Martin und die Zaruhi und drückten mir Orhand Pamuks „Diese Freiheit in mir“ in die Hand und die Trude aus der Straßergasse, die in der Straße gegenüberwohnt und deren Einladung zu meinem Fest ich heuer zurückbekommen habe, wiel ich eine falsche e-mailadresse hatte, ich sie aber am Tag dafür als ich zur „Buch Wien“ wollte, in der Kettenbrückengasse zufällig getroffen habe, hat mir Thomas Lehrs „Schlafende sonne“ gebracht. Das Buch habe ich mir von ihr gewünscht,von der Dame aber, die ich immer bei Literaturveranstaltungen treffe, gehört, da es nicht zu rezensieren ist.

Also schwer zu lesen, wie der Peltzer, anno 2015. Solche bücher stehen ja immer auf den Buchpreislisten, obwohl die Buchhändler stöhnen und die Leser das nicht lesen und das war auch, glaube ich, so heuer beim Debutpreis, wo es ja gestern eine interne Debatte unter den Mitjmuroren gegeben hat, weil die ihre Wertung abgeben mußten und da hat, das kann ich gleich verraten, Klaus Cäsar Zehrers „Genie“ gewonnen, wenn ich richtig nachgerechnet habe und weder Julia Weber, noch Juliana Kalnay  oder Jovana Reisinger mit ihren sprachexperimentellen Büchern.

Aber zurück zum Fest, die Iris, die auch zum Geburtstag nicht kommen konnte, war noch da und die Ruth mit der habe ich dann gleich den Termin für unseren Spaziergang durch den öffentlichen Raum im April ausgemacht. Dann hat der Alfred mit dem Otto die riesengroße Weinflasche, der Korken ist dabei ein bißchen zersplittert, aufgemacht und den Wein ausgeteilt und wir auf Gesundheit oder das neue Jahr angestoßen.

Dann ist es mit den Essen, sprich mit den Tapas losgegangen. Zuerst gab es Garnelenspieleße, dann solche mit Rindfleisch, Huhn mit Sherry und Rosinen hat es auch gegeben, Fisch und grünes Lamm, beziehungsweise spanisches Gulasch und zum Schluß noch einen Mandelkuchen.

Sehr viel und reichlich also, dazwischen wurde viel über die neue Regierung und andere Umstände diskutiert und Margit Heumann habe ich für die morgendliche Schreibgtruppe eingeladen.

Der Wein wurde ausgetrunken, Kuchen ist für morgen, glaube ich, noch über und wahrscheinlich auch noch ein paar Speisen für das Mittaggessen und die Geschichte mit den „Manuskripten“ die ich ja glaubte, als Stadt Wien Abo zu beziehen ist jertzt auch geklärt.

Die Stadt Wien hat das Abo schon 2012 eingestellt, wie mir Julia Danielcyk schon vorige Woche sagte. Das ist aber offenbar weder zu mir noch zu der Zeitschrift durchgedrungen, die mir erst jetzt eine Rechnung für 2017 schickte. Also auch schön verwirrend, aber jetzt ohne „Manuskripte“ aber mit vielen schönen Bücher und einer Regierung, die jeden Tag mit einer anderen Neuerung aufhorchen läßt, ins neue Jahr und worüber ich morgen bei der Schreibgruppe schreiben werde, weiß ich noch nicht, weil ich ja noch keinen aktuellen Text habe, da ich ja immer noch an der „Unsichtbaren Frau“ korrigiere.

Das heißt eine Idee gibt es schon, beziehungsweise ein Titel „Magdalena Kirchner schreibt einen Roman“ könnte der sein und die ist entweder 70 oder 35 hat also eine Alter Ego, beziehungweise eine Tochter, depressiv ist sie wahrscheinlich auch und sie sieht an der Kreuzung bei der Kettenbrückengasse ein Auto mit drei Personen vor ihr stehen. Das schreibt sie als ihre Bloggeschichte ins Inernet und der Druckauftrag bezüglich „Besser spät als nie“ ist auch schon an den Digitaldruck ergangen.

Man sieht das neue Jahr hat mich schon umfangen, die Kalender sind aufgehängt und die Weihnachtsdekorationen habe ich schon letzte Woche weggeräumt.

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2 Kommentare »

  1. Es war wirklich ein sehr vielseitiger Abend mit Themen von A bis Z. Besonders für mich, die ich ja nur die Gastgeber und Ruth Aspöck kenne, lauter interessante Menschen und reichlich Input zum Nachdenken. Nicht zu vergessen Alfreds umwerfende Kochkunst und -aufwand. Danke für alles.

    Kommentar von Margit Heumann — 2018-01-09 @ 14:51 | Antwort

  2. Fein, daß es gefallen hat. Habe einen Teil der Reste zu Mittag gegessen und deine „Pringles“ werde ich wahrscheinlich der Schreibgruppe servieren

    Kommentar von jancak — 2018-01-09 @ 14:55 | Antwort


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