Literaturgefluester

2018-01-18

Das Bloggeschichtenbuch

 

Hurrah, Hurrah, es ist da mein neues Buch, eigentlich ein kleines Bänchen, das aus den achtzehn Skizzen entstanden ist, die ich im Frühjahr zum Teil als Kurzgeschichtenprojekt beziehungsweise zur Romanrecherche  geschrieben habe.

Die Vorform der „Unsichtbaren Frau“, dem Folgeprojekt, die Geschichte von der älteren Dame, die  man jeden Abend mit einem Glas Wein in einer Pizzeria sitzen sehen kann.

So gibt es am Cover auch eine Pizza und ein Glas beziehungsweise Flasche Wein zu sehen.

Die Vorschau mit den Schreibberichten gibt es hier zu finden, die Gewinnspielfragen hat schon mein treuer Blogger Manfred Lagler-Regall aufgelöst.

Hurrah, hurrah, das Buch ist schon unterwegs, ich wünsche viel Freude beim Lesen und fordere wieder zu einer Leserunde auf.

Das habe ich schon bei meinem letzten Buch, dem „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ gemacht und ein paar meiner Leser haben mir dazu ihre Meinungen geschickt.

So will ich es wieder probieren, stelle für den oder die, die das Buch lesen und mir einen möglichst persönlichen Kommentar dazu schreiben über den man dann diskutieren kann, wieder fünf  in Bücher zur Verfügung.

Bei Interesse bitte melden, bitte einen Kommentar, der die Leseeindrrücke etcetera dazu erfaßt und keine Rezension.

Rezensionen sind natürlich auch willkommen, die stelle ich dann in der rechten Spalte ein und nehme Anfragen dafür auch zur Verfügung.

Ganz interessant wäre vielleicht auch, das Buch mit den Bloggeschichten zu vergleichen, hier ist der Link, wo man zu den Geschichten kommen kann. Sie haben zum Teil noch andere Titel und eine, nämlich die „Angekommen“ spielt auch noch an einen anderen Ort.

Vergleicht man das Buch mit den Geschichten wird man auch entdecken, daß sie in einer anderen Reihenfolge, also nicht chronologisch entstanden sind.

Vielleicht beides lesen und das Buch mit den Geschichten vergleichen, wäre auch ganz interessant, denn das Schreiben war für mich ja sozusagen ein Experiment, das ich sehr inspirierend gefunden habe.

Wie unterscheidet sich das Buch von meinen anderen Büchern, wäre vielleicht auch eine spannende Frage, denn ich habe bemerkt, daß durch das nicht chronologische Schreiben, vieles ausgespart ist und dadurch einen anderen Rhythmus bekommen hat.

Hier auch der erste Absatz, da man das erste Kapitel, die erste Geschichte „Krank im Bett“, die bei einer Schreibgruppe nach dem Schreibimpuls zum Thema Sucht, sowohl als Probekapitel auf der Website , als auch im Blog finden kann, gab es kein „Mimikry-Spiel“.

Ich will ihn aber meinen Lesern die nicht extra nachschauen wollen, als kleines Lesehäppchen und Animation zum Weiterlesen geben und er ist auch sehr kurz:

„Krank im Bett “

 

Sie hatte von einem Glas Rotweis geträumt, von einem herrlichen Valpolicella aus der Toskana, den ihr Guiseppe, der Kellner im „Venezhzia“ empfohlen hatte.“

Und für alle die es noch wissen wollen.

Mathilde heißt die Frau, die täglich ein Glas Wein in der Pizzeria „Venezia“ trinkt. Ihre Zwillingsschwester Natalie hat ihr ihren Freund Moritz <lichternstern weggeschnappt und sich außerdem immer vorgedrängt, weil ihre Eltern mit Zwillingen überfordert waren und das Besondere ist eben die Entstehungsweise, daß der Text aus den achtzehn Bloggeschichten besteht, die ich im Mai und Juni im Rahmen von Annika Bühnemanns zehn Geschichten-Challenge geschrieben habe.

So das wars, ich freue mich sehr über das Buch und auch auf eine spannende Leserunde und bin auf Rückmeldungen sehr neugierig!

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2 Kommentare »

  1. Mit leicht argwöhnischen Gedanken über den Buchtitel, so als müßte ich noch lesen lernen „besser spät als nie“, begann ich diese kuriose, fiktive Geschichte über Zwillingsschwestern zu lesen. Diese Erzählung könne genauso gut wahr sein, und besonders gefällt mir die schlichte, dichte Erzählweise, die im Kontrast zur komplizierten Handlung der vorkommenden schwierigen Figuren steht! Der Traum ein(e) große(r) Dichter(in) sein zu können, erklärt sich schließlich mit folgenden Worten. „Dann bin ich aufgewacht und habe nicht recht gewußt, ob ich da etwas von dem alten Meister (Ernst Jandl) oder von mir selber träumte.“

    Kommentar von Manfred Lagler_regall — 2018-01-19 @ 18:05 | Antwort

    • Vielen Dank, Sie sind ein Lieber und eröffnen hier die Leserunde, freut mich, daß Sie das Buch bekommen haben und jetzt bin ich gespannt, ob die anderen Leser das Buch auch argwöhnisch in die Hand nehmen und die Geschichte als kurios empfinden werden?
      Der Ernst Jandl Träumer ist übrigens die fikitive Figur Moritz Lichtenstern, den Traum aber habe ich, das kann ich hier, als besonderes Goodie verraten, selbst gehabt und angeregt zu der Szene wurde ich durch eine Lesung in der „Alten Schmiede“, wo ein bekannter Verleger, der auch selbst schreibt, seinen neuen Gedichtband vorgestellt hat.

      Kommentar von jancak — 2018-01-19 @ 18:17 | Antwort


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