Literaturgefluester

2018-01-26

Veranstaltungsbesprechung und Regionalversammlung der IG-Autoren

Ich habe ja mit der Ruth im Mai und im Juni des vergangenen Jahres an verschiedenen Orten die Kunst des öffentlichen Raumes aufgesucht und dort mit ihr Spontantexte zu den jeweiligen Objekten geschrieben, die die Ruth bei der GAV eingereicht hat und die, beziehungsweise einen Teil davon, wir nun am achtzehnten April abklappern und unsere Texte vorlesen wollen.

Robert Eglhofer, der ja auch Kunstgeschichte studierte, wird die kunstgeschichtlichen Details dazu geben und wir werden vom Ballhausplatz ausgehend, wo es ja das Denkmal für die NS Verfolgten gibt, zur Servitenkirche fahren, wo es die „Schlüssel  gegen das Vergessen gibt“ und uns dann noch im Thuryhof die Installation zu der damaligen <nazikunst ansehen.

Die Ruth, hat dazu einen Text geschrieben, den sie mit mir besprechen wollte, so bin ich heute nach meiner vier Uhr Stunde zu ihr gegangen, habe bei ihr Kakao getrunken, eine Topfenschnecke gegessen, an dem Text, der ohnehin schon sehr klar war, ein bißchen was verändert und dann bin ich mit ihr ins Literaturhaus gegangen, weil es da die Regionalversammlung der IG Autoren gab.

Die findet, glaube ich, alle ein zwei jahre in allen Bundesländern statt, ich war zum Beispiel einmal bei einer in Innsbruck, die ich, glaube ich, während eines Böp-Kongressen entdeckte, zu dem ich damals dorthin gefahren bin und einmal in St. Pölten, wo ich  Doris Kloimstein kennenlernte, da werden dann auch die Einzelmitglieder für die GV im Februar delegiert und dann kann man eineinhalb Tage an der Generalversammlung teilnehmen und sich annhören, was die IG für die Mitglieder, das heißt die österreichischen Autoren tut und einen kleinen Vorgeschmackt dazu gab es schon auf der Regionalversammlung.

Dazu kommen meistens die nicht so bekannten Autoren, ich habe aber auch Hilde Schmölzer dort kennengelernt und diesmal waren die Rizys da, Irene Wondratsch, Margit Heumann und, ich glaube, wenn ich mich nicht irre, auch Topsy Küppers, die Kabarettistin, die auch ein Buch über ihr Leben geschrieben hat.

Es gab ein Tagesprogrogramm und so hat Gerhard Ruiss über die Neuerungen im Steuerrecht berichtet und dann die „Funkhausanthologie“ vorgestellt, die die IG herausgegeben hat, um die Auflösung des Funkhauses in der Argentinierstraße und damit von ö1 zu verhindern.

Ich habe auch eine kleinen Text drinnen, also endlich wieder einmal eine nicht selbstgemachte Publikation, es wurde aber auch die Entwicklungen im Buchmarkt und im Verlagswesen gesprochen und man konnte Fragen stellen.

Eine Petiionen gegen die Lliedertexte in den Burschenschaftlerbücher gab es auch und eine Diskussion darüber und dann wurde wieder einmal darüber diskutiert, warum Selfpublischer nicht im Katalog der Neuerscheinungen aufgenommen werden und ihre Bücher auch nicht von der IG auf den Messen ausgestellt werden.

Ein endloses Thema, über das, glaube ich, schon vor Jahren diskutiert wurde und das sich immer noch nicht geändert hat und die Situation der Autoren, wird, wie Gerhard Ruiss betonte, wahrscheinlich auch mit der neuen Regierung nicht besser werden, obwoh. er da schon Verhandlungen führt.

Mit Margit Heumann und Sigrun Höllriegl, die ich ja auch einmal im Literaturhaus vor Jahren kennenlernte und deren bei „Keiper“ erschienenes Buch über Sylvia Plath ich gelesen habe, bin ich ein Stück nach Hause gegangen und dort erwartete mich ein  Anruf von Renata Zuniga, die mich ja mit der „Klara“ zu den „Textsvorstellungen“ einladen will. Am vierten April soll das soweit sein, es geht also doch aufwärts und man muß nicht alles so pessimistisch sehen.

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4 Kommentare »

  1. Liebe Eva,

    herzlichen Glückwunsch zu der Lesungseinladung. Die Alte Schmiede ist ja wirklich eine namhafte und hochgeschätzte Bühne!

    LG Margit

    Kommentar von Margit Heumann — 2018-01-27 @ 16:58 | Antworten

  2. Vielen Dank und ich freue mich jetzt schon dich am 4. 4. um 19 Uhrhttps://literaturgefluester.wordpress.com/lesungen/ dort zu sehen. Es gibt aber eine kleine Änderung, stelle ich ich dort nämlich nicht „Claire-Klara-Clarisse“;, die Kroatiengeschichte https://literaturgefluester.wordpress.com/2016/06/13/ein-souvenier/vor, wie mir Renata Zuniga schon, glaube ich, vor einem halben oder dreiviertel Jahr angedeutet hat, daß sie mich dazu einladen will, sondern das ältere“Literaturgeflüster-Texte-Buch“ http://www.jancak.at/auszug_literaturgefluester.html, das „Best of Literaturgeflüster“ oder die literarischeren Texte, die es dort gibt.
    Das is,t glaube ich mein dreißigstes selbstgemachtes Buch und schon 2013 erschienen und das wollte ich schon immer vorstellen, weil ich glaube, daß es etwas Besonderes ist.
    Zu den zwei anderen Texten, die es bei den „Textvorstellungen“ üblicherweise auch noch gibt, wird es dann aber nicht so passen.
    Da Renata Zuniga aber von drei Bücher sprach, die sie von mir zur Auswahl hat und mir beim heutigen Telefonat sozusagen die Wahl ließ, habe ich mich dafür entschieden, weil es auch sehr gut zu Zehn Jahre Literaturgeflüster“ passt, was ich im Juli groß feiern will.
    Die „Alte Schmiede“, beziehungsweise, die „Textvorstellungen“ sind auch insofern etwas Besonderes, da man da ja auch unveröffentlichte Manuskripte, Selbstgemachtes, etcetera vorstellen kann, wo die anderen literatrischen Orte, wie die „Gesellschaft für Literatur“, wo ich wegen dem „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ auch anfragte, ja immer noch, obwohl das Selfpublshing ja eigentlich schon boomt und nichts Anrüchiges mehr sein sollte, abwinken und sagen: „Eigenverlag wollen wir nicht!“

    Kommentar von jancak — 2018-01-27 @ 17:15 | Antworten

  3. Danke für die ausführliche Info. Hab den Termin notiert, aber so weit voraus kann und möchte ich nichts versprechen.
    Übrigens: Ich sehe immer keine Werbung auf deinem Blog.
    Schönen Sonntag!

    Kommentar von Margit Heumann — 2018-01-27 @ 23:24 | Antworten

  4. Das ist schön und die Woche darauf ist gleich der literarische Spazierung mit der Ruth und den Robert vom Heldenplatz zum Gemeindebau.
    Da du eine getreue Leserin des „Literaturgeflüsters“ bist, bräuchtest du ja gar nicht zu der Lesung kommen, da du alle Beiträge in der Urform hier findest https://literaturgefluester.wordpress.com/2012/06/09/literaturgefluster-texte-buch/, aber natürlich wünscht man sich immer Publkum und was die Werbung betrifft, sehe ich auch keine, nur die Ankündigung, daß sie bei manchen von Zeit zu Zeit erscheint. Ich habe mich ber jetzt bei einigen Blogs, wie zum Beispiel dem „Literaturcafe“ umgeschaut und finde es, wenn es bei mir so ähnlich ist. eigentlich nicht so schlimm, liebe Grüße und dann bis bald, irgendwann!

    Kommentar von jancak — 2018-01-27 @ 23:30 | Antworten


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