Literaturgefluester

2018-03-15

Leipziger Messeimpressionen I

Am Mittwoch sind wir also nach Leipzig zu den Hundertmarks gefahren und am Donnerstag hat die Buchmesse begonnen. Ich bin wahrscheinlich circa das zwanzigste Mal in Leipzig und kann mich erinnern, daß wir das erste Mal in den Neunzigerjahren gefahren sind.

Da war noch Traude Korosa bei den IG Autoren und hat mir einen Kaffee gegeben, Walter Baco hat eine Österreichschiene veranstaltet und Milo Dor hat mich nach dem Weg gefragt und wir sind seither nicht jedes Jahr, aber ziemlich regelmäßig nach Leipzig gefahren.

Mal kürzer und mal länger und seit 2015 lasse ich mich als Bloggerin akkreditieren und inzwischen ist auch alles regelrecht geplant. Ich habe schon ein paar Verlagstermin und Bloggertreffs ausgemacht und einige Fixpunkte, die ich gern besuchen wil. Sonst lasse ich mich eher treiben  und so begann es auch heute.

Ziemlich genau um zehn sind wir eingetroffen und ich bin den Vormittag in der Halle 5 herumgeschlendert. Habe Malte Bremer vom Literaturcafe angesprochen und ihm die zwei Bücher gezeigt, die ich in meiner Tasche hatte. Er will sie besprechen und mir sein Urteil darüber sagen. Mal sehen, ob er länger als dreißig Sekunden braucht, um sie in den Mist zu befördern. Daß er sie aber genommen hat, ist schon fein, denn die meisten Blogger winken  schon hier ab und sagen „Selfpublischer nein, damit können wir uns nicht beschäftigen, denn das stiehlt uns unsere Lebenszeit!“

Ich habe aber einen Teul des Vormittags in der Selfpzulkischerzone der Halle fünf verbracht, habe mir  einige Lesungen und eine Diskussion angehört, bis ich den Alfred getroffen habe, um mit ihm Mittag zu essen.

De Restaurants auf der Messe sind mir schon von den letzten Jahren bekannt, man muß sich wie in den DDR-Zeiten einen Platz zuweisen lassen, dann bekommt man eine Speisekarte und die Kellner wuseln herum, sehen einen aber dabei nicht an, so daß es ziemlich anstrengend ist, bis man die Bestellung abgeben kann.

Dann geht es schnell und das Essen ist auch recht gut, es hat aber ziemlich lange gedauert, sodaß ich die Verleihung des „Alfred Kerr-Preises“ bei den unabhängigen Verlagen versäumte.

Das heißt, ich bin nur zum Sekt und den Croissants zurechtgekommen, habe die Ursula Seeber dabei gesehen und dann war es schon bald Zeit mich in die Glashalle aufzumachen, um zur Verleihung des  „Leipziger-Buchpreises“ zurechtzukommen. Da habe ich auch einige Zeit gebraucht daraufzukommen, daß ich mit meiner Akkredidierungt in die heiligen abgegrenzten Hallen hineingehen kann, vorher bin ich immer draußen gesessen und ganz früher naiv ein Buch lesend so lange drinnen, bis sie mich vertrieben haben.

Diesmal klappte es aber und ich habe sogar einen schönen Platz bekommen und von den fünfzehn nominierten Büchern,  je fünf in den Kategorieen Sachbuch, Belletristik, Übersetzung habe ich nur eines bekannt, nämlich Josuah Cohens „Buch der Zahlen“, das dann aber nicht gewonnen hat, denn der Preis für die beste Übersetzung ging an Sabine Stöhr und Juri Durkot für Serhij Zadahrs  „Internat“, den Sachbuchpreis hat Karl Schlögl gewonnen und der Preis für Bellestritik ging an Ester Kinskys „Hain“.

Danach gab es Sekt und Brezeln, ich habe mir ein Glas genommen, mich damit kurz an den Tisch gestellt, wo schon Daniela Strigl stand, den Sekt ausgetrunken und dann hinauf zum Österrreich- Cafe, wo es wieder den traditionellen Empfang mit Wein und seit einigebn Jahren Schnitzelstücken gegeben hat.

Nette Gespräche und ich habe bei den IG Autoren und bei Walter Famler auch nach den neuen „Hammer“ gesucht, wo meine und Ruths Texte zur „Kunst im öffentlichen Raum“ enthalten sind, den es schon seit zwei Tagen gibt, in Lleipzig aber offensichtlich nicht, beziehunsweise sind die dreißig Exemplare, die Walter Famer mit hatte schon alle weg.

Nun gut, macht ja nichts, Kurt Neumann hat mir ja das PDF geschickt, das der Alfred schon den Hundertmarks, Bozena Anna Badura und seiner Cousine Hannelore samit Familie, die wir am Dienstag Nachmittag besuchten. zeigte und jetzt ist der erste Messetag beendet und ich bin entsprehcend müde und erschöpft. Morgen wird es wieder weitergehen, weil ich diesmal ja meinen Laptop mithabe und daher täglich bloggen kann.

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1 Kommentar »

  1. Wäre auch gerne in Leipzig. Wenn ich in 1 3/4 Jahren in Pension bin, dann hätte ich vielleicht Zeit. Oh, Zeit … Ich muss gerade einen Zwischenbericht betreffend mein EU Projekt / Erasmus + schreiben. Unliterarischer geht es gar nicht. Deshalb habe ich so starken Husten bekommen, dann Fieber, sodass ich jetzt im Bett liege und schwitze.

    Kommentar von Doris Kloimstein — 2018-03-16 @ 20:05 | Antwort


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