Literaturgefluester

2018-04-03

Nichtstattgefundene Schreibgruppe

Filed under: Alltagsgeplauder — jancak @ 20:52
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Unsere Schreibgruppe, einmal „Westbahn spontan“ geheißen, weil lange im Cafe Fortuna, vormals Cafe Ludwig stattgefunden, hat schon einige Krisen, bezeihungsweise Veränderungen erlebt.

Ins Leben gerufen wurde sie vor Jahren von Robert Eglhofer, Ruth Aspöck und Ingeborg Reisner, weil Robert, glaube ich, als er aus der LlitGES ausgetreten ist, einen regelmäßigen Ort zum Schreiben suchte.

Da ich ja nicht so gerne konsumiere, war ich zuerst skeptisch mich regelmäßig in einen Kaffeehaus zu treffen, habe dann aber zugesagt, mir das einmal anzusehen und bin hängengeblieben.

Da waren die Treffen noch am Freitag, Ilse Kilic und Fritz Widhalm waren dabei, Peter Czak ist bald dazu gestoßen, Ingeborg Reisner hat sich entschieden, daß das doch nichts für sie ist und ich habe begonnen die Gruppe dazu zu benützen, um Szenen meiner jeweiligen Romane zu schreiben, denn da gab es ja immer ein Thema, zu dem wir spontan zwanzig Minuten schreiben wollten.

Ruth und Robert haben dann irgendwann die Lust verloren, eine Lesung im Amerlinghaus veranstaltet, die der krönenede Abschluß sein sollte.

Da war aber Peter Czak dagegen aufzuhören, und Klaus Khittl, alisas Gloria G. der oder die inzwischen dazugekommen war, war auch fürs Weitermachen. Ilse Kilic und Fritz Widhalm wollten nur mehr spooradisch kommen, Doris Kloimstein war bei der <lesung auch schon dabei.

So ist es wieder eine Zeitlang weitergegangen, bis Peter Czak, die Gruppe aus Krankeheitsgründen absagte, da haben wir, Doris, Ruth, Robert, Klaus Khittl und ich aber weitergemacht und als Doris Kloimstein eines Jänner im Cafe, das eigentlich ein Beisl war, die Termine für das nächste halbe Jahr reservieren wollte, war das Cafe geschlossen und hat seither nicht mehr aufgemacht.

So hat die Gruppe dann bei mir stattgefunden, Ilse Kilic und Fritz Widhalm sind nicht mehr gekommen, sie ist aber  trotz der kleinen Gruppengröße ganz gut gelaufen. Drei bis vier Lleute waren immer da, wir haben uns auf ein Thema geeinigt, darüber gschrieben und danach diskutiert und jetzt scheint es wieder eine Krise zu geben, denn Peter Ckak hat mir schon im Februar geschrieben, daß er die Termine, wir waren inzwischen wegen der St. Pöltner auf Dienstag auchtzehn Uhr gelandet, auf Montag verschieben wollte, von mir aus kein Problem, ich wollte das aber mit den anderen besprechen, aber leider waren im März weder Peter Czak noch Ruth da und Ruth und Robert hatten schon verlautet, am Montag eher nicht zu können und heute habe ich mir eigentlich schon die fünf Uhr Stunde reserviert, weil Ruth und ich ja mit den Robert unseren literarischen Spaziergang besprechen wollten, da Robert  ja die kunsthistorische Einführung zu den Denkmäerln gibt.

Als wir aber gestern von Harland zurückgekommen sind, hatte ich einen Anruf Roberts auf dem Band, daß er in Salzburg schifahren ist und daher nicht kommt und heute haben uch noch Doris Kloimstein und Gloria G. abgesagt, so daß ich mit  Ruth alleine dagessen bin, zuerst mit ihr die letzten Details für unseren Spaziergang besprochen habe,  dann haben wir uns entschlossen nichts zu schreiben und nur bei Kaffee, dem Wein und den Apfelstrudel, den der Alfred noch gestern gebacken hat, zu verbleiben und die Schreibgruppe heute sozusagen ins Wasser gefallen ist.

Was mir auch recht ist, weil ich mit dem Magdalena Kirchberg-Text ja noch nicht richtig angefangen habe und eher wissen wollte, wie es mit unserer Gruppe weitergehen wird? Die Terminverschiebung war ja ohne den anderen wieder nicht möglich, so habe ich ein Rundmail ausgeschickt. Zwei Termine im Mai und Juni sind noch vereinbart, wenn dann auch keine Leute kommen, um zu sagen, wie sie weigtermachen wollen, ist die Geschichte wahrscheinlich gelaufen.

Was auch nichts macht, da ja, wie der Volksmund so schön sagt, alles bis auf die Wurst ein Ende hat und wie es mit unserer Schreibgruppe ist, die es jetzt  schon länger in der Krongasse gibt, wird sich herausstellenb und ich werde es meine Leser  wissen lassen und kann jetzt nur noch einmal auf die morgendliche Lesung in der „Alten Schmiede“ hinweisen, wo ich zum zehn Jahresjubiläum mein „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ vorstellen werde und alle dazu herzlich einladen möchte und jetzt werde ich Luis Stabauers „Die Weissen“ weiterlesen.

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