Literaturgefluester

2018-07-23

Endlich fertig

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 00:44
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Ich bin ja eine Mischung zwischen zwanghafter Genauigkeit und einer gewissen vielleicht auch legasthen bedingten Schlmpigkeit, wie ich immer schreibe und die Rechtschreibung ist mir eigentlich ganz ehrlich immer noch egal.

Immer noch ein bißchen, denn die lässige Lockerheit, wie als Schulmädchen in der Straßergasse, wo ich mich über die Verzweiflung meiner Deutschlehrerin amüsierte, mir wegen der Rechtschreibung nur ein „Minus sehr gut!“, geben zu können, habe ich schon längst nicht mehr und ich sitze schon seit Jahren nachdem der Rohentwurf meistens sehr schnell in vier bis sechs Wochen hinuntergeschrieben wurde, dann einige Monate über den Text und korrigiere und korrigiere, wahrscheinlich in der Vorstellung ihn endlich fehlerfrei hinzubekommen, wohl wissend, daß das wahrscheinlich ohnehin nicht gelingen kann und wenn, was hätte ich davon?

Die Sprache war mir und das ist wahrscheinlich auch nicht gut, nie so wichtig, wie das Erzählen, kommen ja die großen Sprachkünstler wie Friederike Mayröcker immer noch daher und verkünden stolz, daß ihnen der Inhalt nicht wichtig ist und die nicht so bekannten Sprachkünstler wie Hans Jörg Zauner reihen bis zur Unverständlichkeit Wort an Wort, kreiierenWortneuschöpfungen und erzählen nichts.

Ich will aber erzählen und bin dabei auch wahrscheinlich zu sehr an der Realität, das heißt zu wenig abgehoben und was mein letztes Work on Progress die „Unsichtbare Frau“ betrifft, die vor kurzem ein zweites Mal an den Alfred abgegangen ist, damit er nochmals meine „s“ und Fallfehler, die ich immer noch verweigere, korrigiert und ein PDF machen kann, woraus dann wiederum ein paar Monate später, aber hoffentlich noch in diesem Jahr mein fünfundvierzigstes „Selbstgemachtes“ und das achtundvierzigste Buch überhaupt, denn da kommen ja noch die in der „Edition Wortbrücke“ entstandenen „Hierarchien“ und die beiden in „richtigen“ und zum Teil großen Verlagen erschienenen beide Bücher über das Stottern hinzu.

Fünfundvierzig selbstgemachte Bücher, wui, auch wenn man schon über fünfundvierig Jahre literarisch schreibt ist das sehr viel und eigentlich sehr schade, daß ich damit so unbedachtet bleibe, was mich, obwohl ich das ja tapfer trotzig ignorieren und unentwegt weitermachte, wahrscheinlich doch dazu führt, daß ich mich inzwischen schon sehr ausgeschrieben fühle und immer öfter denke, das bringt ja ohnehin nichts!

Es wird dann zwar wieder eine Vorschau geben und wenn das Buch dann erschienen ist, einen Aufruf zu einer Leserunde, das heißt, ich vergebe fünf Bücher, so daß die daran Interessierte darüber in den Kommentaren dikutieren können. Aber die gibt es ja nicht sehr und das hat wahrscheinlich dazu geführt, daß ich in den letzten Jahren sehr viel und sehr schnell vor mich hingeschrieben.

2016 sind fünf Bücher erschienen, die ich zwar nicht alle im selbenJahr geschrieben habe, aber einige pro Jahr waren es in den letzten Jahren schon.

Wenn die „Unsichtbare Frau“ noch heuer erscheint, ist es das zweite Buch 2018 , das erste im Jänner erschienen und das, im vorigen Mai und Juni geschrieben und ein paar Monate vorher konzipiert, ist eigentlich der Vorläufer der „Unsichtbaren Frau“, denn die Idee, da eine Blogfigur des Nachts zu Wladimir Putin oder Donald Trump zu schicken ist mir schon da gekommen und die Lilly Schmidt, die in den Blogeschichten noch Lily heißt ist ja die Tochter der Mathilde, deren Vorbild ich in der Pizzeria in der Margaretenstraße immer des Abends, wenn ich von der „Alten Schmiede“ nach Hause gekommen bin, bei einem Glas Wein sitzen sah.

Dann ist in den Blogeschichten von der „Unsichtbaren Frau“ nur kurz oder eigentlich gar nicht wirklich die Rede und so habe ich mich, glaube ich, nach der Sommerfrische 2017, als ich damals mit dem Korrigieren fertig war, an die „Unsichtbare Frau“ gemacht, die Blogfigur der Lilly Schmidt.

Im September kann ich mich erinnern, habe ich angefangen mich auf Materialrecherchetour zu begeben und da waren wir ja Mitten im Wahlkampf und so ist die unsichtbare Frau eher zu einem Minister Basti als zu Donald Trump gekommen und das Schreiben des Rohtextes, mit dem ich im September begonnen habe, ist, wie ich mich erinnern kann, nicht so flüssig dahingegangen. Der Wahlkampf hat mich daran gehindert und abgelekt und so ist bald klar geworden, das wird doch ein Nanowrimo werden, obwohl ich ja schon im September mit dem Schreiben begonnen habe, mit dem Text der da entstanden ist, aber nicht sehr zufrieden war. Ende Oktober habe ich ihn zuerecht korrigiert, umgeändert, verbessert, so daß ich mit zwanzig Seiten oder zehntausend Worten zum Schreibmarathon des „Writers Studios“ gegangen bin, denn da gab es ja zum fünfzehn Jahrjubiläum einen solchen und die erste Woche habe ich daran teilgenommen, geschrieben und geschrieben, dann kam die „Buch Wien“, mein Geburtstag, die „Poet Night“ und noch einiges anderes, so habe ich mir am letzten Tag an dem ich dort war, ein Feedback geholt, das heißt, die Szene gelesen, die auch als Probekapitel auf die Website kommt, beziehungsweise beim Volksstimmefest gelesen wird und dann in der entsprechenden Anthologie, sofern es noch eine geben sollte, enthalten sein wird, denn jetzt ist erst, habe ich gerade erfahren, die von 2016 fertiggeworden und da ist da die Himmelgeschichte aus den „Berührungen“ drinnen.

Ich habe nach dem Feedback im vorigen November aber wieder eine Woche zu schreiben aufgehört, bin auf die „Buch-Wien“ gegangen und habe bei meinem Geburtstagsfest, die Szene aus dem „Bibliotheksgespenst“ gelesen, dem dreiundvierzigsten Selbstgemachten, die dann auch in der „Linken- Wort- Anthologie 2017“ enthalten sein sollte.

Als die „Buch-Wien“ vorüber war, habe ich die fünfzigtausend Worte fertiggeschrieben, der Rohtext, den ich den Alfred gerade schickte, hat 44 982 Worte, es ist also sehr viel wegkorrigiert worden. Aber auch das ist nur sehr zögerlich geschehen und hat lange gedauert. Zuerst bin ich im Dezember einmal zu einem Writerretreat ins „Writerstudio“ gegangen, weil man da ja einen Gutschein dafür bekam, wenn man über das Event berichtet hat, auf Facebook sollte man das tun, bei mir ist esauch so gegangen und da habe ich gedacht, fange ich mit dem Korrigieren an.

Das habe ich auch gemacht, leider war ich aber ein bißchen krank, so daß ich nur sehr langsam weitergekommen bin, aber meiner Tandempartnerin, die zufällerweise auch Psychologin war, die erste Minister Basti- Szene vorgelesen habe.

Und dann korrigieren und korrigieren, ich habe mir gedacht, ich mache es professionell und nennen es Retreat, habe mir da zu Weihnachten viel vorgenommen, war aber sehr unkonzentriert dabei und habe teilweise dazu Videos gehört, was wahrscheinlich nicht sehr effizient war.

Es war auch ein bißchen schwerig mit der Handlung, die ja, wie bei mir sehr oft, was wahrscheinlich aber als nicht sehr literarisch gilt, eng an die Wirklichkeit angelehnt war. Der Wahlkampf kommt vor, der Nobelpreis, die Krawalle auf der Frankfurter Buchmesse und ich habe vier Handlungsstränge.

Da ist einmal  Amanda Siebenstern, die Blogfigur der Lilly Schmidt, die nächtens zu Minister Basti geht, des Tages  „Deutsch als Fremdsprache-Kurse“ an der Volkshochschule gibt und Proble damit hat, daß ihre Schülerinnen wegen des Vermummungsverbots dort hicht mehr erscheinen.

Dann gibt es die Lilly Schmidt und die Slavenka Jagoda aus Kosice oder Bratlisava, die ein Stipendium hat, um Lillys Blog zu erforschen und sie da in New York besucht, wo sie Kuratorim am österreichischen Kulturinstitut ist und es gerade eine Lesung mit Jonathan Franzen und Daniel Kehlmann gibt. Es gibt den Alfons Tratschke, der auf seinen Blog nach rechts reitet und Lilly und Slavenka, als linke Schwestern beschimpft und es gibt den Jonathan Larsen, Mitglied der schwedischen Akademie, die den nächsten Nobelpreisträger bestimmt, was er aber, da er gerade seine Frau verloren hat, nicht so gut kann und das zeitlich nicht durcheinander zu bringen, war nicht so leicht und hat einige Änderungsdurchgänge erfordert.

Ich korrigiere ja, wenn ich mit dem Rohtext fertig bin und geschaut habe, daß es so halbwegs passt, ja immer gern Szene für Szene durch und drucke mir das dann aus, was ich aber, wenn ich in Harland bin, nicht recht kann, weil ich  dort keinen Drucker habe.

So hat auch das sehr lang gedauert und ich war Ende Mail als der Alfred nach Amerika flog und ich dachte jetzt habe ich ein Monat zum Korrigieren, noch nicht damit fertig und dann habe ich im Juni korrigiert und korrigiert, wieder mal gedacht, ich wäre schon fertig, dem Alfred alles geschickt und am nächsten Tag wieder von vorne damit angefangen und gedacht, ich werde nicht und nicht damit fertig.

Denn irgendwie packt mich dann doch der Ehrgeiz, daß ich alles richtig machen will und lese laut, was ja eigentlich schon stimmen sollte, finde Fehler und Fehler und das hat diesmal besonders lang gedauert und ich habe besonders lang laut gelesen und eigentlich den Juni fazu nützen wollen, mit dem Recherchieren für das Nächste, an dem ich ja schon ein bißchen bei den letzten Schreibgruppen begonnen habe.

So weit kam es dann nicht und jetzt hat ja schon die Sommerfrische mit den verlängerten Wochenenden angefangen, die ich ab nun dazu benüzen kann, mit der Magdalena Kirchberg, die wahrscheinlich wieder eine depressive Frau ist, ein Auto sieht, das sie in ihre Vergangenheit führt, einen muslimischen Nachbarn hat, der nicht Mohamed heißen will und eine Supermarktkassierin, die Interessantes zu erzählen weiß , zu beginnen.

Das erste Sommerfrischenwochenende war ja dem Geburtstag der Oma und dem „Bachmannpreis“ gewidmet, das zweite gab es neben dem Korrigieren, das übliche Programm, Samstag Markt, Sonntag Rudolfshöhe und am Montag sind wir nach Pernitz, beziehungsweise Muggendorf zum Martin und der Zahui hinausgefahren und sind mit ihren, was besonders schön war, die Myra Wasserfälle hinaufgeklettert und dieses war dem Hochschab gewidmet, so daß die Bühne wieder frei ist, wie ich es ja schon einmal oder sogar öfter machte, die Sommerfrische zum Recherchieren und dem neuen Roman zu widmen.

Ein schönes kleines Stadtschreiberbuch habe ich zwar nicht und, ob ich in Wilhelmsburg oder im Traisenpark viel bezüglich der Magdalena <kirchberg recherchieren kann, weiß ich auch nicht, muß aber erst die Entwürfe zusammensammeln, denn von der ursprünglichen Idee mit dem Psychiater, der Krankenschwester und dem Chirurgen bin ich ja schon wieder abgekommen.

Mal sehen, ich bin gespannt und natürlich immer noch entmutigt, denn wirklich wahrscheinlich, daß es diesmal klappt ist es ja nicht, aber aufgaben will und werde ich nicht. Also wieder eine depressive Frau, die sechs- oder siebenundvierzigste und ob ich den Rohentwurf im Sommer schaffe oder es wieder ein „Nanowrimo“ wird, steht auch in den Sternen.

Dazwischen soll dann die unsichtbare Frau fertig werden, für die ich ja diesmal, was ich mir immer wünschte, wirklich ein Jahr gebraucht habe, ich lese am Volkstimmefest, die Nobelpreiszene und vielleicht gelingt mir der große Wurf oder bekomme auf den Blog doch ein wenig Interesse, wenn ich über meine Fortschritte schreibe. Die diesbezüglichen Schreibberichte wierd es ja wieder geben, mal sehen, ich bin gespannt.

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4 Kommentare »

  1. Aber was ist denn das Erzählen ohne die Sprache und ohne den behutsamen Umgang mit ihr? Beides bedingt sich gegenseitig und wenn ich mich durch einen Text kämpfen muss, der nicht in Fluss kommt, weil die Sprache an der Anwendung scheitert, schlägt sich das auf die Lust am Lesen. Damit ist nicht gemeint der kreative Umgang mit Sprache oder gar ein sprachlich komplexer Stil, denn genau so etwas erfordert ja einen besonders guten Umgang mit den ganz banal gesagt „technischen Instrumenten“ wie Syntax, Ausdruck, Grammatik.

    Kommentar von Christoph K. — 2018-07-23 @ 16:03 | Antwort

  2. Vielen Dank für das Lesen und das Kommentieren, lieber Christoph K. freut mich, wenn sich hier was tut, natürlich gibt es kein Erzählen ohne Sprache, ganz klar, ist sie ja das Grundelement der Kommunikation oder überhaupt des Lebens, sowie der Literatur.
    Aber frage einmal Friederike Mayröcker ob sie etwas erzählen will? Sie wird dir antworten, das interessiert sie nicht und gibt in ihren letzten Werken trotzdem sehr viel Berührendes über sich und das Älter werden von sich und da ist beispielsweise Andrea Winkler mit ihren Sprachspielen, l art per l art könnte man unken, schöne Worte ohne Inhalt, obwohl das natürlich auch nicht so stimmt, den Autoren aber offenbar nicht so wichtig ist.
    Bei mir ist und war das immer umgekehrt, natürlich brauche ich die Sprache und die Grammatik. Aber dann erzähle ich, glaube ich, immer hautnah an der Realität daran. Ich habe einmal in der „Augustin Schreibwerkstatt“ eine Szene aus der „Sophie Hungerns“ gelesen und wurde von einem der Teilnehmer dort kritisiert, daß er es nich tso nah, es ging in dieser Szene um eine Großmutter, die sich um die Kinder ihrer Messie-Tochter kümmert, an derWirklichkeit haben, sondern sich an der Literatur erfreuen will.
    Ich will aber, glaube ich, genau das beschreiben und bei dem letzten Text,· wo ich beim Volksstimmefest auch ein Stück lesen werde, hatte ich das Problem mit der Politik, spielt es doch zu Wahlkampfzeiten und der wird in dem Text kommentiert.
    Pter Pilz kommt vor und auch einige andere Politiker, die man in zwanzig Jahren vielleicht gar nicht mehr kennt. Ist das;Literatur? Das wird ja oft bestritten, daß es das ist. Ich denke schon und wollte das so ausdrücken!
    Aber vielleicht meldetst du dich gleich für die Leserunde an oder schreibst mir doch einmal eine Rezension für die Volksstimme, da kannst du mich ja mit den erwähnten Autoren vergleichen, das wäre wirklich fein!

    Kommentar von jancak — 2018-07-23 @ 16:31 | Antwort

    • Eine Rezension kann ich leider nicht versprechen, ich schreibe so gut wie keine, da mich das nur reizen würde in der Form eines Verrisses, alles andere fällt unter das Genre „Werbeeinschaltung“. Ich denke nicht, dass man einer F. Mayröcker pauschal das Erzählen absprechen kann, denn selbst wenn es Literatur ist, die sich um die Sprache selbst dreht, erzählt sich doch einiges über die Sprache – und auch das ist Erzählen. Erzählen, das heißt nicht automatisch, Figur A sagt etwas zu Figur B und sie interagieren und Figur C und D spielen auch noch irgendwelche Rollen daneben. So etwas fände ich aus Leserperspektive höchst langweilig. Die Höchstform des Erzählens finde ich ohnehin bei Peter Handke (Die Obstdiebin), wenn man 50 Seiten über das Aufbrechen vor einer Reise schreiben kann, ohne sich zu wiederholen oder redunant zu werden, dann ist man Erzähler. Oder eine andere Leseerfahrung: Marianne Fritz und ihr 6000 Seiten Text „Dessen Sprache du nicht verstehst“ (Was für eine Ironie!), in dem wir eine Familiengeschichte über den gesamten 1. Weltkrieg erzählt bekommen, das ist Erzählung pur.
      Das Sprachliche, das ich oben erwähnte, betrifft allerdings wesentlich basalere Elemente, wie die gewählte und bedachte verwendung von sprachlichen Strukturen. Ein Beispiel: die wiederholte und überbeanspruchte Verwendung der Verberststellung im deutschen Satz ist eine der ermüdensten Formen überhaupt, sofern es sich nicht um Fragesätze handelt (V1-Stellung). Hundert Mayröcker Gedichte strengen mich körperlich weniger an als zehn Sätze mit dieser grammatikalischen Konstruktion, noch dazu wenn sie nicht sonderlich motiviert, dh. sprachlich begründet erscheinen. War das ein verständliches Beispiel? Ich hoffe ja und wünsche weiterhin gutes Schreiben!

      Kommentar von Christoph K — 2018-07-23 @ 20:15 | Antwort

      • Bezüglich Friederike Mayröcker beziehe ich mich auf Interviews, wo, glaube ich, Sätze fallen, wie „Das Erzählen interessiert mich nicht!“ und ich passe bei solchen Zitaten immer sehr genau auf, vielleicht weil ich mich angegriffen fühle oder denke „Uje, uje, nicht schon wieder!“
        Elfriede Gerstl hat das auch einmal zu mir gesagt, aber ich denke, man braucht sich nicht darüber zu streiten, wo sich jetzt die Henne oder das Ei befinden. Jeder macht es, wie er es kann und glaubt und bei Friederike Mayröcker bin ich immer sehr gerührt, wenn Sie von ihrem Schmerz schreibt und würde sagen, Sie erzählt, bei Andrea Winkler fehlt mir meistens der Inhalt und da denke ich dann, was sollen die vielen schönen Worte, weil mir der ja sehr wichtig ist und Peter Handke kenne ich zu wenig, um sagen zu können, wie es mir bei ihm geht.
        Ein Sprachkünstler wäre übrigens auch Max Höfler, neben dem oder seinem Roboter ich einmal beim Volksstimmefest gelesen habe, den habe ich kürzlich bei einem H. C. Artmann Festival gehört, wo er nicht erzählend eigentlich sehr politisch war und den H. C. Strache glaube ich, als Künstler und einen solchen als Politiker auftreten ließ.
        Es gibt also viele Formen des literarischen Schreibens und ich bemühe mich auch immer sehr über den Tellerrand zu schauen und die Literatur in ihrer Gesamtheit zu erfassen, bleibe beim eigenen Schreiben aber weiter realistisch und habe heute schon mein neues „Work in Progress“ konzipiert, von dem ich mir Beachtung wünsche, auch wenn es wieder von einer depressiven Frau, einem afghanischen Heimhelfer und einer serbischen Supermarktkassiererin handelt und sprachlich nicht das allerabgehobenste werden sollte!

        Kommentar von jancak — 2018-07-23 @ 21:15


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