Literaturgefluester

2018-08-08

Bleib bei mir

Jetzt kommt das Debut einer jungen Nigerianischen Autorin, der 1988 in Lagos geborenen Ayobami Adebayo, die  englische Literatur und kreatives Schreiben, unter anderen bei Margaret Atwood studierte, die über das Buch auch sagte „Brennend, fesselnd, wunderschön“ – Bleib bei mir“ und ich muß sagen, daß mich das Buch beim Lesen etwas verwirrte und ich bis zur Hälfte dachte, ich kenne mich nicht recht aus, ob das jetzt eine Parabel, eine Familiegeschichte oder etwas anderes ist, weil mich die Handlungsverläufe sehr verwirrten.

Es wird auch nicht gannz chronologisch und in zwei Perspektiven, in der des Mannes und der Frau erzählt, so daß erst gegen Ende, der rote Faden zusammenkommt und man merkt, die Autorin, das Buch wurde auch schon in mehren Sprachen übersetzt, hat es in sich und kennt sich aus, denn es geht, um sehr viel mehr, als das, was im  Kappentext steht oder besser, das ist erst der Anfang, der Clou oder das was wahrscheinlich die eigentliche Wenung ist, kommt erst später.

Da sind  Yejide und Akin, ein junges Paar in Nigeria, das heißt, ganz so jung sind sie doch nicht mehr, denn das Buch spielt sowohl in den Achtzigerjahren, als auch 2008, wo es beginnt und sich die Kreise schließen.

Yejide hat jedenfalls in den Achtzigerjahren an der Universität studiert, dort den Banker Akin kennengelernt und sie heiraten sehr zum Widerstand seiner vielen Mütter. In Nigeria herrscht Polygamie und die Männer können sich mehre Frauen holen, wenn diese kinderlos bleiben. So kommt SchwiegermutterMartha schon allsbald ins Büro von Akin, um ihn verschiedene Frauen aufzuschwatzen und er, der offenbar nicht nein sagen kann, kann sich gegen Funmi nicht wehren. Die ist zwar einverstanden, woanders zu wohnen, taucht aber alsbald in Yejides Frisiersalon auf, die ist eine erfolgreiche Frau, trotzdem weigert sich der Automechaniker ohne ihren Mann das Auto zu repariern und die Ärzte geben auch nur ungern Auskunft.

Es bleibt nicht wie es war, Funmi zieht doch bei ihnen ein und so beschließt die Kinderlose, um jeden Preis schwanger zu werden und geht zu einem traditionellen Wunderheiler. Das führt zu einer Scheinwangerschaft „Pseudocyesis“ genannt, die allen auf dieNerven geht und es gibt auch köstliche Bschreibungen, wie die Ärzte Yejide erklären wollen, daß sie nicht schwanger ist.

Dann taucht Akins Bruder Dotun auf und Yejide ist plötzlich schanger. Da dachte ich schon, was ist los? Es kommt dann zum Namengebungstag des Kindes und da ist Funmi plötzlich tot, ich dachte, ist das jetzt eine Parabel? Später kann man lesen Akin hakt sie betruken die Treppe hinuntergestoßen. Es kommt aber keine Polizei, nichts und dasLeben geht weiter, bis die kleine Olamide plötzlich stirbt und man versteht eigentlich auch nicht warum.

Vorher wird aber noch ein afrikanisches Märchen erzählt und während Yejide weint und schreit, ist sie schon wieder schwanger. Da ist aber schon der Bruder arbeitslos geworden und wohnt, obwohl er verheiratet ist und Kinder hat, im Haus der beiden und schließlich stellt sich heraus, Sesal der Zweitgeborene, hat die Sichelzellnaämie, da weigert sich der Arzt zuerst Yejide, weil Akin in Lagos ist, Auskunft zu geben. Schließtlich tut er es aber doch, besteht aber darauf mit dem Vater zu sprechen, dem er dann verkündet, daß er das nicht.

Der weiß es bereits, denn die vorige Kinderlosigkeit, war nicht die Schuld der unfruchtbaren Frau, sondern Akin ist impotent und deshalb soviel in Lagos um sich behandeltn zu lassen und mit dem Bruder hat er einen Deal abegmacht.

Als Sesal stirbt, erzählt Dotun Yejide davon, vom Betrug ihres Mannes, was nun dazu führt, daß Akin, die beiden im Bett erwischt, da ist das dritte Kind Rotimi, auch mit der Glassichelkrankheint und mit einem Fluch belastet, schon geboren. Die Mutter weigert sich auch das Kind an sich zu binden und zieht aus. Akin hat Dotun vorher auch zusammengeschlagen. Der geht nach Australien und als 2008 sein Vater stribt kommt Yejide zum Begräbnis und sieht da, daß ihre Tochter, die sie Jahre nicht gesehen hat, nicht gestorben ist, wie sie glaubte und es kommt möglicherweise zu einer Zusammenführung der Familie, die keine war.

Ein ungewöhnliches Buch und für europäische Verhältnisse ist die Verknüpfung der westlichen mit den afkrikanischen Traditonen auch nicht so einfach zu verstehen. Für mich war Akins Deal, der mir zuerst sehr unsympathisch war, die Überraschung, wie das mit Funmis Tod war, habe ich immer noch nicht ganz verstanden und es werden auch immer wieder politische Ereignisse, wie Wahlen und Putschversuche eingeblendet, die  einem das nigerianische Leben ein wenig näher bringen kann, was in Zeiten, wo ich mich mit  meinem Freund Uli über die angebliche „Unbelehrbarkeit“ und darüber streite, daß er sich sich „rassistisch angegriffen fühlt“,  weil ein Blutspendendienst Butspender schwarzafrikanischer Herkunft suchte, wohl besonders wichtig ist, so daß ich das Buch, obwohl oder weil ich mich am Anfang mit dem Lesen etwas schwer tat, jeden nur empfehlen kann, der in die nigerianische Welt eintauchen und mehr vom Leben der Menschen dort, ganz besonders dem der Frauen, erfahren will.

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10 Kommentare »

  1. Liebe Frau Jancak,
    natürlich hat ein Buch über die „nigerianische Welt“ absolut überhaupt gar nichts mit meiner ironischen Bemerkung über die Blutspende zu tun, die Sie erwähnen. Und natürlich könnte ich Ihnen den Hintergrund erläutern, aber – mal ehrlich – verinnerlichen oder gar verstehen würden Sie ihn ohnehin nicht, stimmt’s?

    Was aber gar nicht geht, ist, einen Text erstens aus dem Zusammenhang zu reißen und dann obendrein nicht darauf zu verlinken, so dass sich andere Leser (*hüstel*) bei Bedarf ein eigenes Bild machen können. Ich bin mir nämlich absolut sicher, dass jene durchaus in der Lage wären, aus meiner Formulierung die Ironie herauszulesen. Ich helfe aber gerne nach und verlinke deshalb nachfolgend:

    https://lucas2600.wordpress.com/2018/08/05/die-woerter-zum-sonntag-6/

    Gar nicht so schwer, nicht wahr? 😉

    Kommentar von Uli Lucas — 2018-08-08 @ 08:10 | Antwort

    • Natürlich nicht, aber die Verknüpfungen passieren im Kopf, in Ihrem und in meinen und ein Buch über die afrikanische Gegenwartskultur kann auf keinen Fall schaden, auch wenn es in diesem ja um die angebliche Unfruchtbarkeit der Frau geht.
      Man sieht auch hier sehr schön die Verknüpfung mit der weißen und der traditionellen Welt und das wären wir wieder bei den Bezugspunkten, die passen können und die Quintessenz der Geschichte ist vielleicht, daß auch Sie bei Ihren Vergleichen und Rundumschlägen aufpassen sollten!
      Denn ich habe mir im ersten Augenblick wirklich gedacht, Sie meinen das ernst und haben keine Ahnung und das könnten die anderen ja auch denken! Freut mich, daß Sie mich weiterlesen!

      Kommentar von jancak — 2018-08-08 @ 10:32 | Antwort

      • Nun, Bücher über die Unfruchtbarkeit afrikanischer Frauen dürfte man eher in der Märchenabteilung vermuten, nicht wahr? Da haben Sie mir einen echten Lacher entlockt! 🙂 Seien Sie unbesorgt, ich passe bei meinen „Rundumschlägen“ schon auf und kann sie auch alle mit Quellen belegen. Allerdings muss ich zugeben, ich vergesse zuweilen, dass Sie es – nach eigenen Angaben(!) – mit Humor ja nicht so haben. Und den braucht man, um Ironie und Sarkasmus zu erkennen. Gut, die allermeisten können das, aber sei’s drum. Daher mein Vorschlag: Ich werde in Zukunft darauf achten, dass ich Texte ausdrücklich als Ironie kennzeichne und Sie setzen einen Link auf meine Seite, wenn Sie sich auf etwas beziehen, das ich geschrieben habe, so wie ich es ja auch mache, okay? Und übrigens lese ich jeden Tag bei Ihnen mit! 😉

        Kommentar von Uli Lucas — 2018-08-08 @ 12:17

  2. Märchen kommen in dem Buch auch einige vor, obwohl es wohl eher dafür dienen dürfte, die afrikanische Lebensart besser kennenzulernen und tut sich dann mit den Afrikanern, die hier leben und vielleicht auch den Blutgruppen, die siebenötigen, leichter und braucht dann auch keine Ironie, um sich auf sie beziehen!
    Und verlinken hätte ich können, richtig, ich habs aus einigen Gründen nicht getan, aber wenn man auf Ihre Seite geht, sieht man ohnehin meine Diskussion mit Ihnen und meine Meinung zu diesem Thema!
    Ich habe auch gedacht, Sie lesen mich nicht mehr, weil Sie mich so furchtbar finden, zumindest steht das in Ihren Kommentaren!

    Kommentar von jancak — 2018-08-08 @ 14:06 | Antwort

    • Klar, wenn man auf meine Seite geht, sieht man das. Unter Bloggern ist es aber eigentlich üblich, sich gegenseitig zu verlinken, erst recht, wenn man sich auf Texte des jeweils anderen bezieht. Zudem, wie soll der Leser wissen, welche Seite gemeint ist? Welche „einige Gründe“ waren es denn, dass Sie es nicht getan haben?

      Ironie ist ein ganz übliches und völlig normales literarisches Stilmittel, um Dinge überspitzt darzustellen. Es hat manchmal den Zweck, sich über etwas lustig zu machen, manchmal dient es auch, absolut irrsinnige Vorgänge zu verarbeiten und zu kommentieren. Glauben Sie, Sie würden eine Erklärung anhand eines Beispiels verstehen, zumindest ein bisschen? Dann mach ich mir gern die Mühe und schreib darüber einen eigenen Text. Allerdings sollte man – wie schon erwähnt, wenigstens ein bisschen Humor besitzen und auf dem Laufenden sein, um zu verstehen, worauf sich ein ironischer oder sarkastischer Text beruft.

      Nein, Frau Jancak, ich finde Sie nicht furchtbar. Das ist der falsche Begriff, obwohl ich zugeben muss, dass mir manchmal für eine korrekte Einordnung die Worte fehlen. Das ist besonders dann der Fall – und ich weiß, ich wiederhole mich (obendrein umsonst) – wenn Sie wieder mal beklagen, wie wenig Aufmerksamkeit Sie doch bekommen, obwohl Sie doch so fleißig sind. Ihre Sichtweise scheint einfach: Ich schreibe viel, also schreibe ich gut. Das ist aber leider ein fulminanter Irrtum.

      Nun ist aber – leider – bei Ihnen jeder gutgemeinte Ratschlag vergebens, wie wir schon in der Vergangenheit gesehen haben. Daher ist „furchtbar“ nicht richtig. Stellen Sie vielleicht mal folgendes Bild vor: Sie sehen, dass jemand in ein Auto steigt, dessen Radmuttern nicht richtig festgezogen sind. Sie rufen ihm zu: „Hey, fahr nicht los, Du wirst einen Unfall haben, Deine Radmuttern sind locker!“ Und er ruft, während er einsteigt und startet, zurück: „Ja, ich weiß, aber das sind meine Räder und ich möchte damit Zweihundert fahren und wenn Du nicht zusehen willst, dreh Dich gefälligst um!“

      Und Sie sehen zu, wie er einen Kilometer weiter in die Leitplanke knallt, jammernd aussteigt und sich wundert, wie das passieren konnte.

      So fühle ich mich beim Lesen Ihrer Texte. Und bevor Sie es als neue Erkenntnis anbringen: Stimmt, niemand zwingt mich dazu 🙂

      Kommentar von Uli Lucas — 2018-08-08 @ 15:53 | Antwort

      • Jetzt könnte auch ich „Ach Herr Lukas, drehen wir uns schon wieder im Kreis?“, schreiben. Die Gründe sind: „a“, daß ich eigentlich eher nur auf meine Artikel verlinke und „b“, ich mich nicht mit allem, was auf Ihrem Blog so steht, identifiziere, obwohl ich es selber nicht lassen kann, dort zu kommentieren und, weil ich meinen Blog, als mein persönliches Tagebuch betrachte, verweise ich auch immer wieder auf Ihre Kommentare, beispielsweise, die vom unverständlichen Schreiben, die dann auch verlinke.
        Ein wenig widersprüchlich, ich weiß! Aber Sie sind das auch, denn wenn man auf Ihre Kommentare geht, liest man ja etwas wie: „Wieso antwortete ich Ihnen eigentich noch!“ oder „Ich habe Ihnen doch versprochen, daß ich Ihnen nicht mehr antworten werde!“, etcetera und dann tun Sie es es immer wieder und manchmal knapp an der Gürtellinie oder auch darunter und ganz am Anfang gab es auch den Sager mit dem Gruseln.
        Da ich bei Ihnen, die einzige Kommentiererin bin und ich zwar ein paar Leser mehr habe, aber auch nicht so viele, die auf Ihre Kommentare antworten möchten, denke ich, daß das Verlinken gar nicht so nötig ist, denn die mich und Sie regelmäßig lesen, wissen wahrscheinlich wer der Uli und die Frau Jancak oder Jahnke sind.
        Was mich an Ihnen stört ist Ihr Versuch alle Andersdenkenden schlecht zu machen und gegen Ausländer, wie beispielsweise neulich gegen Schwarzafrikaner zu hetzen und da finde ich, daß es überhaupt nichts mit ironie zu tun hat, wenn Sie schreiben, daß “ Sie sich rassistisch angegriffen“, fühlen, weil eine Blutspenderzentrale einen schwarzafrikanischen Spender sucht!
        Das finde ich sehr sehr bösartig und überhaupt nicht lustig! Aber lustig war, daß es tatsächlich so geklungen hat, als würden Sie das mit den Blutgruppen nicht verstehen und da haben Sie sich, glaube ich, auch angegriffen gefühlt und nun zu mir und dem leidigen Thema mit der Rechtschreibung, worüber Sie sich natürlich auch lustig machen können und das auch gehörig tun!
        Mein Mann meint da, daß da ein „mittelmäßiger Schreiber“ auf eine, die, er für „schwächer“ hält, hinhackt, um sich nachher besser zu fühlen!
        Ist das Ironie? Ich glaube nicht und, ich denke, mir auch manchmal, wenn Sie wieder schreiben, daß mein Blog für Sie nur sinnloser Content darstellt, daß Sie ihn nicht deshalb nicht verstehen, weil ich so unverständlich schreibe, sondern, weil Sie sich nicht dafür interessieren und das auch nicht wollen und das bestätigen Sie mir auch immer, wenn ich Sie frage, was Sie lesen oder ich Ihnen ein Buch empfehle.
        Ich interessiere mich für Literatur seit über fünfundvierzig Jahre und wenn man solange zu literarischen Veranstaltungen geht und einige tausende Bücher gelesen hat, dann kennt man sich in der Matierie auch aus, ganz egal, ob ich jetzt „daß“ mit einem scharfen oder zwei „ss“ schreibe.
        So gesehen halte ich Ihren Vergleich mit dem Rennfahrer, wie würden Sie es sagen, für „Schwachsinn“, denn meine Bücher sind sehr wohl lektoriert und korrigert. Beim Blog fahre ich auch mal drüber, aber da ist mir die Quantität, tut mir leid, wichtiger als die Qualität. Mehr als eine tägliche Stunde kann und will ich nicht dafür brauchen, weil ich auch berufstätig bin, eine psychologische-psychotherapeutische Praxis, sowie Familie habe, etcetera.
        Mag schon sein, daß meine ersten Texte mit meinem beharrlichen Bestehen auf meine Rechtschreibung, bei den Verlagen keinen Anklang fanden. Mag auch sein, daß ich deshalb so manches Stipendium nicht bekam. Ich war aber interessanterweise einmal in der Jury für das österreichische Nachwuchstipendium und habe da Texte beurteilt, die später in großen Verlagen erschienen sind oder Bachmannpreisträger wurden und in der österreichischen Buchprämienjury war ich auch einmal.
        Es ist also nicht so einfach mit dem Rennfahren und den an- oder abgezogenen Muttern.
        Wir befinden uns, was das Schreiben betrifft, auf zwei verschiedenen Seiten. Sie betrachten sich als Hobbyautor und sind das wahrscheinlich auch und ich betone noch einmal, ich finde, Sie schreiben gut, wenn Sie mit ihren Haßtiraden nicht über das Ziel hinausschießen würden.
        Ich würde mich eher als erfolgfrei schreibende Frau betrachten und ob das jetzt daran liegt, daß ich die Rechtschreibregeln verweigerre und das tue ich eigentlich gar nicht mehr wirklich, sondern würde ich nur eher gern, darüber kann man streiten.
        Ich glaube aber, daß unsere Zeit zu kostbar ist, als sie auf diese Art und Weise zu verplempern und wir befinden uns, was das Politische betrifft, auch auf zwei verschiedenen Seiten. Ich halte mich, als parteilose Tochter eines Sozialisten, für eine linksengagierte Frau, die, die Welt ein Stück verbessern auch, das andere kennen und verstehen und, die vor allem ihren listig ausgefuchsten Hetzereien und Ironieattacken entgegen treten will!
        Mag sein, daß wir einander, wie die berühmten Gegensätze anziehen, denn Sie könne es ja auch nicht lassen, bei mir mit der Geisterbahn, wie Sie es einmal ironisch genannt haben oder wars das Gruseln, zu fahren und ich will Sie wahrscheinlich noch immer überzeugen, obwohl die, die, bei mir auf unseren Disput nicht kommentieren, mir wahrscheinlich zurufen würden: „Laß das doch, weil es nichts bringt!“
        Aber da man nie die Hoffnung aufgeben soll und ich gerne kommunziere, nun denn, auf in die nächste Runde, die sicher kommen wird!

        Kommentar von jancak — 2018-08-08 @ 17:02

  3. Tja, wie schrieb schon Bertold Brecht in „Der gute Mensch von Sezuan“:

    Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
    Den Vorhang zu und alle Fragen offen.

    Ich denke, angesichts Ihrer offensichtlichen Ablehnung jedweder Debatte, jedweden Angebotes meinerseits und Ihres – tut mir leid, ich kann es nicht anders nennen – Unvermögens, Metaphern zu verstehen oder Ironie von Hetze zu unterscheiden, erübrigt sich ab sofort tatsächlich und endgültig jeder weitere Austausch. Sie haben insofern Recht, als dass ich in der Tat schon mal aufgegeben hatte, jedoch, die Hoffnung stirbt zuletzt und was mich angeht, habe ich sie heute Morgen zu Grabe getragen.

    Schade eigentlich. Andererseits liefert es genug Material für die nächsten Texte. Meinetwegen kommentieren Sie gern weiter. Für mich ist hier und heute endgültig Schluss.

    Kommentar von Uli Lucas — 2018-08-09 @ 08:45 | Antwort

    • Ja, das, was Sie von mir wollen, werde und will nicht verstehen!
      Na, dann also, die Bücher bekommen Sie, sobald sie fertig sind und ich sie habe. Sie bekommen noch als Extragoodie, die „Hammerausgabe“ mit den Texten vom öffentlichen Raum dazu!
      Die wurden, glaube ich, sogar persönlich vom Leiter der „Alten Schmiede“, der vom erlernten Beruf, Mediziner ist, korrigert und, der Alfons Tratschke, der auf dem Blog der „Unsichtbaren Frau“ kommentiert, schimpft auch sehr viel und der soll sogar, der Blog, nicht der Alfons, den Nobelpreis für Literatur bekommen. Aber den wird es heuer, weil sich das Komitee zerstritten hat ja, nicht geben!
      Alles Gute und ärgern Sie sich nicht zusehr!

      Kommentar von jancak — 2018-08-09 @ 10:49 | Antwort

  4. […] Weitere Rezensionen auf Travel without moving, The lost art of keeping secrets, Letteratura  und Literaturgeflüster […]

    Pingback von Ayọ̀bámi Adébáyọ̀ – Bleib bei mir – LiteraturReich — 2018-08-29 @ 12:37 | Antwort

  5. […] Literaturgeflüster […]

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