Literaturgefluester

2018-08-29

Zurück zum Roman

Ich habe ja vor meinem Urlaub über das Zeitmanagement und über die Regelmäßigkeit geschrieben, die wichtig ist, um mit dem Schreiben weiterzukommen und habe bis dahin auch zehn Szenen und über dreiundvierzig Seiten geschrieben und das ist eigentlich ganz flüßig vor sich dahingegangen, obwohl ich noch immer nicht so genau weiß, wie das jetzt eigentlich mit dem Roman der Magdalena Kirchberg ist?

Es geht um ihre Pensionierung und ihre Beziehung zu ihrer Tochter, die in Graz lebt und mit der sie über den Roman wieder in Kontakt kommt. Der knüpft sich an die Begegnung mit dem Auto und den drei Menschen, zwei Mänern und eine Frau, die darin sitzen und die  die Magdalena an ihren Gnäkologen, ihre Hebamme und den Psychiater, der  sie damals besuchte erinnerte. Dann gibt es die Figur des Heimhelfers Mono, die der Supermarktkassiererin Nastasja und die Maria Mallatschek, die  erfolglose Dichterin, die plötzlich Erfolg hat weil sie in der Demenz experimentell zu schreiben anfängt, gibt es auch.

Das ist das Gerüst und es ist noch sehr vage, denn ich bin durch den Urlaub natürlich wieder aus dem Schreiben herausgekommen. Habe da das Manuskript gar nicht mit, sonder nur ein Buch mitgenommen, in das ich Ideen, die eventuell kommen könnten, hineinschreiben wollte.

Aber weil das graue Buch in das ich das bisherige Konzept aufnotiert hatte, fast voll war, habe ich ein neues mitgenommen und das war das rote Buchtagebuch, das ich einmal in einem Schrank gefunden habe, in das man eigentlich die Bücher aufschreiben sollte, die man liest, verliehen hat, sich wünscht, etcetera.

Da habe ich dann die Longlist hineingeschrieben und die Bücher die ich in der Schweiz gelesen habe und als einzige Idee ist mir nur gekommen, daß ich vielleicht doch in die Vergangenheit der Magdalena hineingehen könnte. Da war ja einmal die Idee, daß sie während der Geburt oder vorher eine Schizophrenie entwickelt haben könnte und sozusagen ein zweites Leben hat, das in der Geschichte, in dem Roman wieder auflebt. Das habe ich dann verworfen, in der Schweiz gedacht, daß ich es wieder aufleben lassen könnte, bin aber damit doch nicht weitergekommen, wie ich auch nicht weiß, ob ich dem Rudolf Rössler, dem OA und der Sofia Böhm, der Hebamme eine eigene Geschichte geben könnte, daß die geheiratet haben und geschieden sind, erzählt zwar der Matthes Enck, der Psychiater, der Maria Mallatschek und die wird vom Momo betreut und der erzählt es dann der Nachbarin und so könnte der Roman entstehen, von dem ich ich bisher ein vages Gerüst und mehr oder weniger vage Ideen haben.

Daß das regelmäßige Schreiben hilft, am Ball zu bleiben, glaube ich theoretisch, führe es aber durch meine Beruftätigkeit nicht so praktisch aus und, daß sich Handlungsverläufe durch Unterbrechungen verändern können, habe ich auch schon geschrieben, bevor ich auf Urlaub gefahren bin.

Das war dann auch ein bißchen so, denn zwei Szenen hatte ich ja noch geplant, die, wo die Nastja mit dem Phil, der jetzt Stefan Hager heißen wird, im Amerlinghaus nach dem Konzert etwas tringt und dann die, wo der Matthes, die Maria besucht, obwohl er eigentlich schon gestorben ist und ihr erzählt, daß Rudolf Rössler, Sofia Böhm geheiratet hat, inzwischen aber wieder von ihr geschieden ist.

In den ersten Tagen nach meiner Rückkehr hatte ich auch keine Zeit mich dem Roman zu widmen, denn jetzt ist ja auch das Buchpreislesen angesagt. Ich habe die Verlage angeschrieben, meine Urlaubsartikel geschrieben, meine Stunden in Wien bis Donnerstag gemacht und als ich dann am Freitag in Harland weiterschreiben sollte, wollte, könnte, habe ich nicht recht gewußt, wieder getrödeltund Viedos geschaut, aber gewußt, daß ich die vierundvierzig Seiten langsam langsam durchkorrigieren muß, um wieder in den Stoff hineinzukommen.

Das ist jetzt getan, Szene elf und zwölf sind geschrieben und, wie es mit dem Roman der Magdalena Kirchberg weitergeht, weiß ich noch immer nicht so genau.Will aber am Freitag ohnehin noch eine Recherchetg einlegen und  danach kann ich dasGanze dann langsam langsam konzipieren und vielleicht bekommen, die drei im Auto noch ihre eigene Geschichte und, wie das mit der Magdalena wird, fällt mir vielleicht auch noch ein.

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