Literaturgefluester

2018-09-05

Die dritte österreichische Buchpreisliste

Filed under: Buchpreisbloggen,Literaturpreise — jancak @ 14:27
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Nun ist sie da, wahrscheinlich schön hinter der großen Deutschen verborgen, die österreichische lange Liste zum österreichischen Buchpreis, den es nun schon das dritte Mal gibt und Hurrah, meine Wünsche scheinen diesmal erfüllt und ich werde, was, angesichts des wachsenden Bücherstapel im Badezimmer, der mir schon fast ein schlechtes Gewissen macht, sehr schön ist, nur fünf beziehungsweise acht Bücher lesen müssen, denn fünf  von der Langliste habe ich schon gelesen, vier im Frühling und das fünfte, das eigentlich auch eine Frühjahrserscheinung ist, als erstes dBp und das habe ich mir noch dazu im Abverkaufskeller des „Weltbild-Ladens“ in Bern um fünf Franken gekauft, beziehungsweise kaufen lassen.

Bei den Debut sind meine Schätzungen, die ich an Hand der gelesenen Bücher gegeben habe, nicht so ganz eingetroffenA aber da überwiegern, wie auch bei der Longlist, die O-töne, denn das diese eine Beziehung zum österreichischen Buchpreis haben, habe ich schon im Vorjahr festgestellt.

Alle drei, die darauf stehen, wurden bei den O-Tönen vorgestellt und daß Ljuba Arnautovics „Im Verborgenen“, das ich schon im Frühjahr angefragt habe, darauf stehen wird, war ich mir eigentlich besonders sicher, habe ich doch am Samstag beim verregneten Volksstimmefest bei Kaffee und Kuchen im Favoritner-Zelt gefragt, ob sie auf der Shortlist stehen wird?

„Das darf ich nicht sagen!“, hat sie geantwortet und nicht „Weiß ich nicht!“ oder „Wer schön!“ und dann davon gesprochen, daß es gerade nicht verfügbar wäre.

Also ein guter Schnitt, für die, die gerade Buch fünf des dBps beendet hat und eigentlich sehr schöne Bücher, obwohl interessant, das auch eines auf der Liste steht, das ich, sowie seinen Autor noch gar nicht kenne, aber das ist diesmal ein Einzelfall.

Also voila die Longlist und gleich, wenn vorhanden, die Verlinkungen:

  1. Mareike Fallwickl „Dunkelgrün fast schwarz“, hätte ich eigentlich nicht so erwartet oder auf die Debutliste getan, weil ja überall behauptet wird, daß es ein solches ist.
  2. Milena Michiko Flasars „Herr Kato spielt Familie“, wunderbar, denn das habe ich mir ja sehr gewünscht.
  3. Arno Geiger „Unter der Drachenwand“, die Doppelnominierung
  4. Gerhard Jäger „All die Nacht über uns“, das ist nun das mir unbekannte Buch und der mir unbekannte Autor aus dem „Picus-Verlag“
  5. .Hanno Millesi „Die vier Weltteile“, habe ich eigentlich nicht erwartet, aber fein, denn ich mag ja Hanno Millesi sehr, obwohl ich seine „Priessnitz-Preisverleihung“ versäumte.
  6. Margit Schreiner „Kein Platz mehr“ wieder fein, denn das habe ich mir gewünscht
  7. Robert Seetaler „Das Feld“ hätte ich auch erwartet, weil es ja bei den O-Tönen war.
  8. Heinrich Steinfest „Die Büglerin“, fein, fein, denn ich habe es ja sehr bedauert, daß es nicht auf der deutschen Longlist stand.
  9. Josef Winkler „Laß dich heimgeigen Vater, oder Den tod ins Herz mir schreibe“, habe ich eigentlich nicht erwartet, ist aber das sprachspielerische Buch auf der List und vielleicht das Siegerbuch, ein Büchner-Preisträger sollte ja gewinnen und schade, daß das heuer Peter Henisch nicht kann, das tut mir wirklich leid, wie ich auch sehr bedauere, daß Norbert Gstrein nicht auf die Liste gekommen ist.
  10. Daniel Wisser „Königin der Berge“, ein bißchen erwartet, weil bei den O-Tönen und große Freude, weil ich noch nichts von Daniel Wisser gelesen habe, mal sehen, ob es kommt?

 

Und nun die Debuts:

Wie schon geschrieben, wurden alle drei von Daniela Strigl für dieO-Töne ausgewählt, die eigentlich auch auf der Liste stehen könnte, also wie schon verraten:

1.Ljuba Arnautovic „Im Verborgenen“, die ich schon in der „Gesellschaft“ und bei den „O-Tönen“ daraus lesen hörte

2. David Fuchs „Bevor wir verschwinden“, das habe ich auch schon gedacht und freut mich sehr, weil ich es sehr interessant gefunden habe und

3.Marie Gamilscheg „Alles was glänzt“, was ich auch bei den „O- Tönen“ hörte.

Nun also fleißig in die Hände spuken und die Bücher, falls sie kommen, zwischen den deutschen, von dem ich inzwischen dreizehn Bücher auf der Liste stehen habe und fünf schon gelesen habe und den anderen Herbstneuerscheinungen, die  auch daraufstehen hätten könnten, einschieben und weil, was ich sehr bedauere Verena Roßbachers „Ich war Diener im Hause Hobbs“ nicht darauf gekommen ist, werde ich mir Franziska Hausers „Die Gewitterschwimmerin“ und Michael kupfmüllers „Tage mit Ora“ auf die Radtour, um den <neusiedlersee mit der Ruth und dem Alfred mitnehmen.

Und nun noch zur Jury, in der diesmal Bernhard Fetz vom „Literaturmuseum“, Konstanze Fliedl, jens Jessen, Evelyne Polt-Heinzl vom Literaturhaus und  Bettina Wagner von der Seestadt-Buchhandlung waren.

 

 

 

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