Literaturgefluester

2018-12-16

Vorschau auf „Die Unsichtbare Frau“

Wien im Herbst 2017 kurz vor der Wahl, bei der sich wieder eine blauschwarze Regierung bilden soll.

Lilly Schmidt, die in New York Kuratorin am österreichischen Kulturinstitut ist, schreibt einen Blogroman, in dem sie eine „Unsichtbare Frau“, die prekär beschäftigte Deutschlehrerin, Amanda Siebenstern, des Nächtens zu Donald Trump, Recep Erdogan, Wladimir Putin oder auch Minister Basti schickt, um ihnen die Leviten zu lesen, beziehungsweise sich in das Politgeschehen einzumischen.

Während das passiert wird sie sowohl von ihren Eltern, die wir aus „Besser spät als nie“ kennen, als auch von der vierundzwanzigjährigen Germanistikstudentin Slavenka Jagoda aus Bratislava oder Kosice besucht, die ihre Dissertation über die „Unsichtbare Frau“ und den Einfluß von Blogromanen schreiben will.

Außerdem gibt es den mit der gegenwärtigen Politik unzufriedenen Alfons Tratschke, dem alles zu „linksverseucht“ erscheint, einen Techniker und Hobbyschriftsteller, der die Frankfurter Messe besucht und der Nobelpreis für Literatur wird in diesem Jahr natürlich auch vergeben.

 

Hier also die Vorschau auf die „Unsichtbare Frau“, das Buch, das den Wahlkampf von 2017 beschreibt und demnächst an die Druckerei gehen wird.

Auf der Website gibts man das Probekapitel zu finden, hier wieder ein Gewinnspiel für die, die sich für das Buch interessieren und eines nach Erscheinen gewinnen wollen. Unten verlinke ich die Schreibberichte, die beim Rätsel helfen können. Also:

  1. Wie heißt das Buch, das man als das Vorgängerbuch bezeichnen könnte und was ist das besondere an ihm?
  2. Wie heißen die Orte in denen das Buch spielt?
  3. Wie heißen die beiden Schriftsteller die im österreichischen Kulturinstitut von New York lesen, als Slavenka Jagoda dort eintrifft?

Und hier der erste Satz des Buches:

„Amanda Siebenstern fühlt sich müde und erschöpft, als sie nach Hause kam.“

Wer möchte kann mir im Sinne eines „Mimikry-Spieles“ einen Absatz dazu schreiben. Wenn ich ein paar bekomme, stelle ich sie mit meinem Absatz in die Präsentation und man kann raten, was das „Original“ und was die „Fälschung“ ist und wieder ein Buch gewinnen.

Ich würde auch wieder gerne eine Leserunde veranstalten, wo man über das Buch diskutieren kann und vergebe dafür bis fünf Exemplare.

Wer daran interessiert ist, bitte melden. Rezensionsexemplare kann ich auch zur Verfügung stellen.

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2 Kommentare »

  1. Endlich! Der legendäre Alfons Tratschke! Das Warten hat ein Ende 🙂 Aber dass Sie ihn so abfällig als „Hobby“schriftsteller bezeichnen … eieiei. Krieg ich ein Exemplar? Ich bin das Jahr über auch ganz artig gewesen. Na gut … beinahe.

    Kommentar von Ulrich Lucas — 2018-12-16 @ 15:59 | Antwort

  2. Wird sich in diesem Jahr wahrscheinlich nicht mehr ausgehen, das Buch in die Hand zu bekommen. Daß Sie es Ihnen schicke, habe ich Ihnen schon versprochen und das mit dem „brav“, da weiß ich nicht so recht, was der Krampus oder Nikolaus dazu sagen würden?
    Der Alfons bezeichnet sich, wie Sie es ja auch tun, selbst als Hobbyschriftsteller. Ich tue das nicht, sondern halte mich für eine schreibende Frau und die Literatur für meine Lebensform!
    Sie können ja, wenn Sie wollen, inzwischen die Gewinnspielfragen beantworten oder mir zum ersten Satz einen Absatz schreiben und ich stelle dann, wenn das Buch erschienen ist, meinen dazu!

    Kommentar von jancak — 2018-12-16 @ 21:44 | Antwort


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