Literaturgefluester

2019-06-25

Zum achtzigsten Geburtstag von Peter Paul Wiplinger

Den am 25. Juni 1939 in Haslach geborenen Peter Paul Wiplinger kenne ich, glaube ich, von den IG-GVs, als ich 1996 als GAV- Vertreterin in der Jury des Nachwuchsstipendiums war, war er neben Barbara Neuwirth und Herbert Ohrlinger vom Zsolnay Verlag dort als PEN- Vertreter, ich habe mich vor seinen Urteilen gefürchtet, aber siehe da, wir lagen auf der selben Linie.

Bei der „Goldenen Margarete“, die es in der Szene Margareten ein paar Mal gab, hat er gelesen, ich sah ihn auch ein paar Mal bei der „Buch-Wien“ Eröffnung, wo er mich immer freunlich auf das „Literaturgeflüster“ ansprach.

Vor ein paar Jahren hat er einen Unfall gehabt, das heißt, er wurde von einem Radfahrer niedergefahren, als er im  Bundesministerium für Kunst  einen Antrag für einen Kollegen einbringen wollte. Jetzt scheint es ihm wieder gut zu gehen, hat er mich doch bei der letzten „KritLit“ fotografiert und mich zu der Buchpräsentation und seinem Geburtstagsfest in den Concordia Presseclub eingeladen.

Weil ich ja jetzt etwas länger zum Gehen brauche, bin ich zu spät gekommen, die Musik hat schon gespielt und ich mußte etwas suchen, bis ich  doch einen Platz in der dritten Reihe fand.

die Generalsekretärin des Presseclubs und Helmuth A. Niederle vom PEN haben eröffnet, Josip Cenic hat ein kroatisches Lied gesungen, dann kam die Laudatio von Gerhard Ruiss, der Peter Paul Wiplinger für seinen unermüdlichen Einsatz für Verfolgte und Minderheiten lobte und dann kam ein kurzer Film über Peter Paul Wiplingers „Schachtelsätze“, denn dieses Buch wurde gemeisam mit den „Erinnerungen“ vorgestellt.

Dann kam eine Lesung des Jubilars, der sich bei seinen Freunden bedankte und dann zwanzig Minuten sehr poetische Stellen aus seinen beiden Büchern las.

Ein paar Dankesreden und Lobeshymnen gab es auch noch, bevor das Buffet eröffnet wurde, man sich Bücher signieren oder Peter Paul Wiplinger sein Geschenk überreichen konnte.

Ich habe das mit der „Unsichtbaren Frau“ getan und dann meine Einladungskarten für die Cafe Westend-Lesung an Gerald Grassl, der mir sagte, daß Christoph Kepplinger die Volksstimmefest- Lesung heuer zum letzten Mal organisieren würde, Manfred Chobot, Julia Danielcyck, Ottwald John und noch ein paar andere Interessierte verteilte.

Eine interessante Veranstaltung zu Ehren eines interessantes Autors, den ich auch auf diese Weise alles Gute zum Geburtstag und weitere Schaffensenergie wünsche!

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