Literaturgefluester

2019-11-14

Fertig mit dem Nanowrimo?

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 07:04
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Es ist der vierzehnte November und ich habe diesmal im Vergleich zu den vergangenen Jahren eine schöne „Nanokurve“ hingelegt, war ich  2009 beim ersten „Nanowrimo“ mit der „Heimsuchung“ am neunzehnten November 50687  mit Worten fertig, bei den nächten 2012, 2013 habe ich immer ein wenig vorgeschrieben und war glaube ich 2012 schon vor der Buch-Wien“ fertig und bei der „Brüderschaft“, wo ich auch schon im September angefangen habe, wars dann am auch am vierzehnten November, da hatten mir aber vorher zehntausend Worte gefehlt, die ich irgendwie angestückelt habe und 2014 bei „Im Namen des Vaters“ waren wir auch in Ungarn, ich habe wahrscheinlich auch schon früher beim „Writersstudio“ oder in der „Schreibgruppe“ ein paar Szenen vorgeschrieben, war dann am neunzehnten mit 50.111 Worten fertig, angestückelt habe ich, glaube ich, auch.

2015 kam dann der „Adventkalender“, da habe ich, glaube ich, zeitgleich angefangen, aber vorher auf der Mariahilferstraße recherchiert, wo die Weihnachtsdekorationen schon vorbereitet wurden, ich habe versucht jeden Tag eine szene zu schreiben, das ist mir glaube ich nicht ganz gelungen und weil ich auch schon früher fertig war, ist die Geschichte bis zum einunddreißigsten Dezember gegangen.

2017 habe ich ja die ersten Tage beim Schreibmarathon des „Writersstudios“ mitgemacht, da hatte ich auch schon ein paar tausend Worte der „Unsichtbaren Frau“ mit der ich dann am neunzehnten November fertig wurde und am Dezember bei gewonnenen „Writerretreat“ zu korrigieren begann. Man sieht, ich war immer früher fertig, habe meistens früher angefangen und dann bis zur „Buch-Wien“ schwungvoll vor mich hingeschrieben, denn dann ist es ja  dicht geworden.

Im Vorjahr war ich gar schon am ersten November mit der „Magdalena Kirchberg“ fertig, da habe ich dann gar nicht mitgemacht, weil ich ja mit dem Text schon im August begonnen habe.

Heuer habe ich nicht vorgrschrieben, ein bißchen was im Notizbuch hatte ich schon stehen und dann, glaube ich, eine halbe Stunde vor Mitternacht mit der ersten Szenen angefangen und gedacht, das wird wohl nichts dieses Monat, weil keine Zeit, keine Zeit, wegen „Buch-Wien“, „Buch-Basel“ etcetera.

Dann habe ich aber doch mit Ausnahme des siebenten Novembers, wo wir  von der „Buch-Wien“ nach Basel gefahren sind, jeden Tag etwas geschrieben, die ersten Tagen mehr, dann eher nur ein oder zwei Szenen, so daß es eine schöne Kurve, wie ich es mir wünschte gibt und ich heute am vierzehnten November bei 37 049 Worten, vierundsiebzig Seiten und neunundzwanzig Szenen bin.

Super werden meine Leser sagen, du hast noch ein halbes Monat Zeit. Wo liegt das Problem?

Das Problem liegt daran, daß ich mit der Geschichte, eigentlich schon fertig bin. Das heißt noch nicht ganz geschrieben, aber mit den drei noch geplanten Szenen, die im Notizbuch stehen, würden es dann wieder an die vierzigtausend Worte sein.

Auch kein Problem eigentlich, denn das hatte ich ebenfalls schon, da habe ich dann angestückelt. Das Ganze 2015 bis Ende Dezember spielen lassen, bei der „Brüderschaft“ einen der Bruder, glaube ich, in eine Konditorei nach Ungarn geschickt, weil wir da ja gerade waren, etcetera.

Das könnte ich in den zwei verbleibenden Wochen, wo ja die „<Literatur im Herbst“ und das „Fried Symposium“, es aber sonst ein wenig ruhiger ist, auch machen. Zeit hötte ich, aber beim Stoff bin ich mir da nicht sicher. Da wüßte ich jetzt eigentlich nicht, was ich einfügen sollte.

Habe ich da jetzt ja die Aufführung von Fräulein No und Fabian Neumayer hinter mir, die Gerti wird sich mit ihrer Nichte aussprechen, die wird sie sogar bei sich wohnen lassen. Fatma Alkmir hat die Anzeige zurückgezogen und Ulrich Blumenbach was ja die Ausgangsidee zu der Geschichte war, hat seinen Pensionsantrag gestellt und wird im Nachtcafe beratend oder helfend für die Nichtversicherten beispielsweise tätig sein und Anna kommt auch zu ihm zurück.

Das klingt eigentlich rund und abgeschloßen, obwohl ja noch sehr viele Unklarheiten, Wiederholungen und vor allem, das habe ich schon geschrieben, noch nicht die klingenden Namen drinnen sind. Ich habe ja  immer nur die letzte Szene korrigiert und noch nicht das Ganze auf einmal, was ich aus Zeitgründen vermieden habe. Das werde ich, wenn ich morgen oder übermorgen dann mit dem Rohtext fertig binm tun, ich werde auch noch meine Notizbücher wegen Anstückelungsmöglichkeiten durchgehen.

Das Durchkorrigieren, wo man auf Lücken draufkommen kannn, ist auch ein wenig schwierig, weil da ja etwas wegfällt und ich in vierzehn Tagen ja den dann vorhandenen Wortstand aufladen muß und mit dem zwischendrin Einfügen und verlängern habe ich mir bisher immer schwer getan.

Mal sehen wie es wird, ich werde mir da keinen Streß machen und wenn es bei den vierzigtausend Worten bleibt, ist das auch egal und meine letzten nicht im „Nano“ geschriebenen Bücher waren auch so oder vielleicht sogar noch kürzer.

Also werde ich fertigschreiben, dann schauen, kann ichs noch verlängern, in dem ich nach den drei Szenen, die noch geplant sind, jeweils eine für die No, die Henrike, den Ulrich, die Anna, die Gerti Schuster, etcetera anfüge, auch wenn das nicht wirklich Sinn ergibt.

Das wäre dann ja auch etwas, was ich dann bei Korrigieren nach dem dreißigsten November wieder wegstreichen könnte und das ist ja auch das, was die „Nanowriterratgeber“ empfehlen. Einfach drauflosschreiben, Szene für Szene, es muß ja noch nicht chronologisch sein. Das konnte oder habe ich bisher auch eher nicht getan.

Nach dem dreißigsten November, wenn der Rohtext fertig ist, werde ich das Ganze ja ohnehin solange liegen lassen, bis ich mit dem „Zweiten Literaturgeflüsterbuch“ fertig bin und dann habe ich vor, das Ganze nach dem „Heldenreise-Modell“ und vielleicht auch mit Gustav Ernsts Schreibratgeber nochmals durchzugehen, da habe ich bei bisherigen Versuchen auch nie sehr viel verändert und einen oder zwei Spannungsbögen hätte ich ja diesmal. Einer ist der mit der Handtasche, die mir vor einer Woche einer zufällig tatsächlich aufs Fensterbrett legte, dann wieder wegnahm. Als ich aus dem Haus gegangen bin, habe ich sie ein paar Häuser weiterliegen gesehen und als wir von Basel zurückkamen, lag sie dann am Boden auf der Straße. Das nur zu den Schreibimpulsen. Die Auffühung im Cafe ist ein weiterer und jetzt würde ich noch einen brauchen, um zu den gewünschten fünfzigtausend Worten zu kommen.

Mal sehen, ich habe ja noch Zeit und werde bis Ende November sicher am Text weiterschreiben, entweder einfügen oder korrigieren.

Vielleicht auch beides, ich bin gespannt. Spaß hat mir das Ganze auch wieder gemacht. Die Handlung, die ja am ersten November noch sehr unvollständig war,  hat sich entwickelt. Sie ist auch etwas anders, als geplant geworden. Neue Personen, wie beispielsweise, die Anna sind entstanden und die Ulrich Blumenbach-Geschichte, da hat ein Arzt eine Psychose, verliert seinen Job, muß in Pension und arbeitet dann ehrenamtlich in einem Cafe, in dem er die Junkies, die Obdachlosen und die Prostituierten berät, ist auch ein wenig anders geworden.

Aber das mit den Prostituierten könnte ich noch einfügen, ist mir jetzt eingefallen und da hätte ich dann vielleicht wieder eine Szene mehr.

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