Literaturgefluester

2020-01-03

Filmreife Cartoons

Filed under: Bücher — jancak @ 00:26
Tags: , ,

Mit dem „Holzbaum-Verlag“ und den Film ins neue Jahr, soll man da ja ins Kino gehen und der „Holzbaum-Verlag“ war, 2012 ist das gewesen , der erste der mir seine Bücher zur Rezension anbot.

So ist das „Literaturgeflüster“ auch ein wenig komisch geworden und ich habe mir die „Therapeutischen Cartoons“, „Cartoons mit Hunden“, „Katzen“ „Fußball“, „Kunst“ und „Wien“, etcetera gegeben, bin mit dem Verlag oder seinen Kooperationen auch durch Wien marschiert, habe gefrühstückt und noch vieles mehr, die Rezensionsexemplare und das „Buchpreislesen“ hat dann zugenommen, so hat es im letzten Jahr nur einmal Cartons gegeben.

im Herbst hat mich dann wieder die „Holzbaum-Sehnsucht“ gepackt, so daß sich  so einiges angesammelt hat, was ich im neuen Jahr besprechen will, was ja auch sehr gut passt, da Ironie und Humor in Zeiten, wie diesen, ja sicherlich besonders wichtig sind.

Zuerst aber ins Kino und zu den „Filmreichen Cartoons“, die auch in der Ausstellung im „Holzbaum-Shop“ im MQ zu sehen waren oder sind und durch die ich auch während des „Buchquartiers“ gegangen bin.

Und so sehen wir die „Titanic“ auf dem blauen Titelbild, das titelgebende Paar steht an der Rampe. Sie sagt „Ich kriege für den Film eine halbe Million weniger als du!“ Er kontert „Ich bin der König der Welt!!!“

Ja, so ist das Leben, nicht nur im Film, würde ich vermuten.

„Die besten Witzezeichner des deutschen Sprachraums haben sich mit dem Thema Film auseinandergesetzt – das Ergebnis ist eine wunderbar komische Cartoonsammlung, in der Filmklassiker von Casablanca über Fight Club bis Pulp Fiction durch den sprichwörtlichen Kakao gezogen werden“, steht am Buchrücken und hier das Best off:

„Du bringst eigene Getränke ins Kino“, fragen also, die mit den Colabechern entsetzt die Kuh.

„Naschferatu“ greift nach der Keksdose und im trauten Wohnzimmer fragt der Kreuzwort rätselnde Mann, die Frau vor dem Bildschirm nach der „Schönsten Paarbeschäftigung? Der zweite Buchstabe ist ein W, der letzte ein X?“

„Netflix!“, ist natürlich die Antwort. Was hätten Sie gedacht?

Elisabeth Semrat führt uns wieder in die Realität des Lebens.

„Ich bin Schauspieler!“, sagt der junge Mann zu der Schönen an der Bar. „Interessant, wo kellnern Sie?“, fragt sie zurück.

Dann gibt es noch etwas über den Schauspielerischen Zweitberuf etwas weiter hinten.

Man kann an der Bar aber auch „Wie finden Sie den neuen James Bond?“ fragen. „Mich hats gerührt, nicht geschüttelt!“, antwortet hier die Schöne.

Der „Bergdoktor“, läßt den Vesuv natürlich in sein Sprechzimmer kommen und durch eine Burka sieht man alles „Cinemascope“, wie Holga Rosen meint.

„Goethe für kids“, gibts natürlich auch und wieder ein bißchen depressive realistisch, denn da wartet „Hartmut seit fünfundzwanzig Jahren vergeblich auf einen Anruf aus Hollywood“.

Ja, so soll es auch manchen Literaturen gehen, die sind dann zwar mehr auf Stockholm fixiert.

Jean le Fleur, der ja auf der letzten „Buchquartier“ den „Cartoon-Preis“ gewonnen hat, läßt das „Arschloch“ zur Rolle eines seines eines anderen Leben machen und von ihm ist auch der zweite Schauspielerwitz.

„Ich bin eigentlich auch Kellner. Aber ich schlag mich zur Zeit mit Schauspielerjobs durch“

„Sie habrn die Rolle!“, jubelt die Kassiererin an der Supermarktkasse und hat damit die „Klorollen“ gemeint.

Dann gehts zu den Graphiken, denn das ist ja auch eine bewährte „Holzbaum-Qualität“ und hier wird der „Österreichische Heimatfilm“  und die der „Rosamunde Pilcher“auseinandergenommen.

Zu den Filmplakaten geht es auch. Da gibt es die „Kalb Fiction“, die „Molkerei auf der Bounty“, „Vom Rinde verschmäht“, alles von Klaus Puth gezeichnet und Mario Lars läßt eine Frau „Und weshalb sollen wir unseren Sohn Oscar nennen?“, fragen und Meikel Neid läßt eine Frau ihrer Freundin „Ich habe vor zehn Jahren einen Oscar bekommen. Dann Lola, Cesar und dann noch die Zwillinge!“, erklären. Also wieder ganz schön depressiv, das Filmgeschäft aus der Cartoonsicht, wo am Ko die „Haupt- und die Nebenrollen“ und der entsprechenden Größe aufgereiht sind.

Michi Brezel hat die schon erwähnte „Cover Titanic-Zeichnung“ gezeichnet und  von Nicolas Mahler, dem Meister der Cartoons und Graphic Novels gibt es auch was, wie ich gleich spoilern möchte.

Oliver Ottisch, mit dem meine Cartoon-Rezensionen ja einmal angefangen haben, hat auch etwas beigegtrgen „In drei Tagen bist du Kot“, heißen ja die Horrorfilme für Brötchen“ und „Schilling  & Blum“ läßt eineMutter ihren Sprößling „Na, wie wars im Kino?“ fragen. „Wie you tube, nur länger“, lautet die Antwort im modernen Leben.

Uwe Krumbiege. verrät uns wo James Bond begraben liegt.

„Sie haben was verwechselt Mister Bond. Das ist ein Schweißerpass. Also die <linzen zum Löten1“, lautet sein zweiter Cartoon.

Und so sind wir durch das Buch gewandert. Die Kurzbiografien der Künstlerinnen sind am Ende auch zum Lesen und das Buch kann ich noch verraten, hat auch den „Österreichischen Cartoonpreis“ bekommen.

Kommentar verfassen »

Du hast noch keine Kommentare.

RSS feed for comments on this post. TrackBack URI

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: