Literaturgefluester

2020-02-23

Bei den IG-Autoren

Filed under: Literaturbetrieb,Veranstaltungen — jancak @ 13:49
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Generalversammlung der IG-Autoren, deshalb sind wir ja einen Tag früher aus Hinthertal abgefahren, die Ruth, die länger geblieben ist, wird wohl erst am Sonntag zu der Wahl zustoßen, aber ich bin ja ein gwissenhafter Typ und gehe eigentlich immer zu den IG-Autoren, seit dem ich einmal vor zig Jahren als Einzelmitglied nominiert wurde und diesmal war es auch besonders wichtig, denn ich habe ja einen Antrag wegen Selfpublishing gestellt, weil die IG ja grundsätzlich alle Autoren vertritt für die Selfpublisher, wie Gerhard Ruiss immer sagt, nichts machen kann, aber da nennt er es Eigen oder Selbstverlag und das hatte ja früher ein Schmuddelimage und war, glaube ich, den Zuschußverlagen zuzuorden oder wird das immer noch.

Bis vor zehn Jahren war das ja, glaube ich, so, daß das Selberverlegen, das letzte war und man das nur machte, wenn man keinen Verlag fand und das stimmt ja auch, ich habe bis auf die „Hierarchien“ in der „Edition Wortbrücke“ keinen gefunden, obwohl ich, bis 2004, glaube ich, meine Mansuskripte immer mehr oder weniger ausschickte, bis zweiundvierzig Mal habe ich das, glaube ich, getan, von „Rowohlt“, „Suhrkamp“, angefangen über „Residenz“ „Haymon“ bis zum „Resistenz-Verlag“ und keiner hat es machen wollen, bis der Alfred die „Wiener Verhältnisse“, 2000, glaube ich, selber machte und sie mir zum Geburtstag schenkte.

Inzwischen habe ich fast fünfzig selbstgemachte Bücher, die genaue Zahl vergesse ich immer, es sind  auch immer einige in Vorbereitung, ich lasse sie mir fünfzigmal drucken, verzichte auf die ISBN-Nummer und würde sie aber trotzdem gerne bei Lesungen präsentieren und bei Preisen einreichen, beziehungsweise einen „Buchpreis“ damit gewinnen, geht aber nicht, denn „Selfpublishing“ ausgeschloßen, heißt es da ja meistens und das heißt es auch bei den Rezensenten, zumindestens hat das Doris Kloimstein so gesagt, daß sie  nicht wüßte, wie und wo, man, die unterbringen könnte und das stimmt ja auch, denn, wie heißt es ja so schön „Selfpublishing wollen wir nicht!“, obwohl sich das Bild in Deutschland ja schon so ungefähr vor zehn Jahren geändert hat, weil dort ja „Amazon“ den „Selfpublishern“ Tür und Tore geöffnet haben und seither, die Selbstverleger boomen, alle drei Monate ein neues Buch auf den Markt schmeißen und damit erst recht, die Ausschreibungen und Wettbewerbe überfordern, die sich dann die Kritierien suchen, um die Einreichungen zu beschränken und, wie heißt das so schön beim „Bachmannpreis“  oder wo auch immer, „Selfpublishing wollen wir nicht!“

Aber ich greife vor, noch sind wir nicht so weit, noch kam zuerst das Frühstücksbuffet und die Begrüßung, sowie die Feststellung der Beschlußfähigkeit und dann wurde ein Antrag nach dem anderen besprochen, von denen Gerhard Ruiss  betonte, daß es diesmal viele wären, so daß es von einer Stunde Mittagspause unterbrochen, wo es wieder die tradtionellen Würstln gab, ein dichtes Arbeiten war und ein Antrag war meiner, der ziemlich am Schluß besprochen wurde.

Vorher ging es noch um die neue Regierungsbildung und was sich die Autorenschaft von der grünen Staatssekretärin Ulrike Lunacek erwarten kann und die Rolle des Deutschunterrichts in den Schulen wurde auch besprochen.

Dann kam, wie schon erwähnt ein Antrag der Doris Kloimstein, die eine bessere Unterscheidung zwischen den Verlags- und den Zuschußverlagen wünschte, weil diese oft nicht mehr so leicht zu erkennen sind.

Natürlich, denn ich kann mir ja die ISBN-Nummer kaufen und „Eva“, „Erika“ oder was auch immer Verlag darauf schreiben und auch wenn man eine ISBN-Nummer hat, heißt das ja noch lange nicht, daß man das Buch dann in der Buchhandlung bestellen kann.

Die „Hierachen“ haben ja eine solche und da habe ich  noch einige Schachteln in Harland stehen, sie erst vor kurzem in das neue Bücherregal umgeräumt und beschloßen, da jetzt immer eines in die Telefonzelle in Altmannsdorf bzw. in die bei der „Seedose“ zu legen, wenn ich da vorüberkomme.

Dann durfte ich meinen Antrag vortragen, bekam den Vorschlag, daß ich eine „Selfpublisherplattform“ gründen soll, aber das ist ja, glaube ich, nicht das was ich will.

Ich will mehr Anerkennung für meine Bücher, will daß sie beachtet werden und gebe ja jetzt bald mein „Vorlaßbuch“ heraus, wo man sich ja auch ein bißchen über „Mein Schreiben, meine Bücher“ informieren kann und denke und das habe ich gerade Margit Heumann als Kommentar geschrieben, steter Tropfen höhlt den Stein und jetzt kommen ja auch Selfpublisher zu den Generalversammlungen und mit denen kann ich mich, Plattform hin, Plattfrom her, wirklich ein bißchen verbünden, obwohl ich ja eigentlich nichts weiter, als den Zusatzparagraphen bei Ausschreibungen „Selfpublishing wollen wir nicht!“,  abschaffen, was mir, wie ich fürchte, so bald nicht gelingen wird, bin aber beim Abendbuffet mit zwei netten Kollegen ins Gespräch gekommen, habe einer ein Buch gegeben, mit der Doris Klomstein noch ein bißchen geplaudert und die Sylvia Treudl gefragt, ob ich mich bei „Literatur und Wein“ , weil ich ja darüber blogge, vielleicht auch, wie in Basel akkreditieren könnte?

Am Sonntag gab es dann noch ein paar Anträge, darunter die  Hochhausdebatte bezüglich der Weltkulturerbediskussion, die Gerhard Ruiss schon ein paar Jahre diskutiert und dann die Wahl.

Renate Welsh, Peter Turrini und Anna Migutsch wurden wieder als Präsidenten und Vizepräsidenten bestätigt, die anderen wiedergewählt. Ich habe mich für das Schiedsgericht gemeldet. Mit jemanden noch über das Selfpublishing diskutiert, dann ging es nach Hause, weil Margit Kröll, die in den letzten Jahren immer die Einladungen zur anderen Buchmesse, die ja auch irgendwie etwas selbstgemachtes war, diesmal nicht gekommen war.

8 Kommentare »

  1. Das war eine breit gefächerte GV, von Früfhstücksbuffet bis Regierungsbildung und Weltkulturerbe. Es scheint, das Selfpublisher-Thema wurde sehr schnell abgehakt. Schade. Es betrifft ja viele Autoren, aber so unermüdlich wie du sind nur wenige.
    Was soll eigentlich die vorgeschlagene Plattform bewirken? Außer Zusammenschluss Gleichgesinnter kann ich mir darunter nichts Konkretes vorstellen.
    Liebe Grüße
    Margit

    Kommentar von Margit — 2020-02-23 @ 19:13 | Antworten

    • Ja, schade und es war wahrscheinlich auch ein Versuch mich loszuwerden, weil die IG wahrscheinlich noch immer nicht sehr viel von den Selfpublishern hält oder sich unter ihnen nicht viel vorstellen kann!
      Sie sind ja auch sehr verschieden, da gibt es die Leute, die bei „Amazon“ veröffentlichen und die, die bei „Morawa“ oder „BoD“ verlegen und dann gibt es mich, die sich ihre Bücher seit Jahren selber drucken läßt und trotzdem damit lesen, bei Preisen einreichen und auch damit wahrgenommen werden will!
      Da würde ich mir zum Beispiel die Unterstützung, der IG- Autoren in Form einer Enquette wünschen, in der die vielseitigen Formen des Selfpublishlings, das es inzwischen gibt, vorgestellt und diskutiert werden und auch, daß sie sich zum Beispiel in einem Aufruf an Verlage, Literaturwettbewerbe, etcetera, dafür einsetzt, daß die Selfpublisher nicht von vornherein bei Lesungen, Stipendien und Ausschreibungen augeschloßen werden, sondern ihre Werke einreichen können, weil sich ja in den letzten Jahren sehr viel verändert hat und das Selfpublishing nicht mehr automatisch ein Ausdruck von schlechter Qualität sein muß!
      Das Gründen einer Plattform nützt mir aber wahrscheinlich nichts, weil ich alleine oder auch mit ein paar Anderen, sicher sehr verloren oder überfordert wäre, wenn ich da einen Pro-Selfpublisherfeldzug führen soll!
      Trotzdem muß ich es wahrscheinlich tun und habe auch schon meine Bücher an Ausschreibungen geschickt, wo „Selfpublishing ausgeschloßen!“, in der Ausschreibung stand und es hat mich heute auch ein Kollege im Literaturhaus angesprochen, der interessiert an meinen Büchern war und auch selber etwas Ähnliches macht!
      Steter Tropfen höhlt den Stein, hoffe ich und so wird mir wohl nichts Anderes überbleiben, als immer wieder darauf hinzuweisen, daß sich das „Schmuddelimage“, daß die „Eigenverleger“ einmal hatten, inzwischen verändert hat und, was ich mir vor allem wünsche würde, ist, daß sich die Leute meine Bücher ansehen und nicht von vorherein schreien „Eigenverlag wollen wir nicht!“
      Und da ich denke, daß es den anderen Autoren, auch wenn sie vielleicht einen kleinen Verlag haben, der dann aber auch nicht sehr viel für sie tut, auch nicht viel anders geht und werde wahrscheinlich auch nicht aufhören, auf mich und meine Bücher hinzuweisen und vielleicht im nächsten Jahr bei der GV wieder einen Antrag stellen, was wahrscheinlich mehr bringt, als wenn ich jetzt in einer Eva Jancak Plattform, im Alleingang versuche, gegen die immer noch vorhandenen Vorurteile anzukämpfen!
      Meine Plattform ist wahrscheinlich auch das „Literaturgeflüster“, in dem ich ja unentwegt, nun schon seit fast zwölf Jahren auf mein Schreiben und meine inzwischen fast fünfzig selbstgemachten Bücher hinweise, da daß mit einer fünfzig Stück Auflage auch hier sehr unbemerkt geschieht, ist ein andereres oder auchsejr ähnliches Problem und natürlich wäre es schön, wenn sich bei mir ein paar Leute melden, die ähnliche Anliegen haben, die man gemeinsam formulieren kann!
      Also vielen Dank für dein Interesse! Vielleicht magst du dich bei meinem nächsten Buch bei meiner Leserunde beteiligen, beziehungsweise mir eine Rezension schreiben oder du kommst im nächsten Jahr zu der IG-GV und unterstützt mich, wenn ich vielleicht wieder einen Antrag stelle, in dem du darauf hinweist, daß du das Selfpublishing für wichtig hältst!

      Kommentar von jancak — 2020-02-23 @ 20:21 | Antworten

  2. Liebe Frau Jancak,

    ich denke, zwischen „veröffentlichen“ und „selber drucken lassen“ bestehen Welten. Natürlich können Sie selber drucken lassen, dies auf Ihrer Webseite beschreiben und weiter hoffen, dass sich jemand dafür interessiert, der zufällig auf den Eintrag stößt. Und – nicht zu vergessen – fleißig zu jammern, wenn das dann wieder mal nicht der Fall ist.

    „Veröffentlichen“ bedeutet mMn, ein Werk der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, indem man es entweder bei einem „richtigen“ Verlag unterbringt, der dann auch das finanzielle Risiko trägt, oder aber es über die bekannten Selfpublisher-Plattformen herauszugeben. Am Anfang ist die Funktionsweise etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch Sie würden sicher Unterstützung dabei finden.

    Und jetzt kommen wir zum Haken an der Sache.

    Mit der Veröffentlichung (Wortstamm „öffentlich“) geschieht nämlich etwas, das Ihnen unangenehm ist: Sie müssen sich offener Meinung und Kritik stellen! Sie müssen es verkraften, möglicherweise nur ein oder zwei Sterne bei Amazon zu bekommen! (Vielleicht natürlich auch mehr, nichts würde ich Ihnen mehr wünschen!)

    Und genau das können Sie nicht. Sie wollen nicht kritisiert werden, Sie wollen gelobt werden. Sie wollen nicht aus Kritik lernen, Sie wollen auf Bachmannpreislisten! Sie ertragen schlichtweg keine schlechten Kritiken, liebe Frau Jancak. Sie sind dermaßen von sich und Ihrem literarischen Können überzeugt, dass ich sicher bin, Sie würden einen großen, bekannten Verlag zum Teufel schicken, würde sich der dortige Lektor anmaßen, zu verlangen, die Hälfte des Textes umzuschreiben.

    Und sollte sich bei BoD, Amazon oder wo auch immer obendrein auch nicht der erwünschte Verkaufserfolg einstellen, wäre dies in Ihren Augen natürlich auch nicht Ihre Schuld, sondern die des Dienstleisters.

    Es sind immer die anderen, nicht wahr, Frau Jancak?

    Kommentar von Ulrich Lucas — 2020-02-24 @ 12:57 | Antworten

  3. Ist wahrscheinlich ein bißchen anders, als Sie von mir glauben oder mir erklären wollen, wie das bei mir ist!
    Schon über den Begriff „veröffentlichen“ können wir uns streiten oder gibt es mehrere Definitionen.
    Beim „Bachmannpreis“ heißt es beispielsweise „Keine veröffentlichte Texte!“ und es gilt auch schon eine Lesung als öffentlich und dann gibt es das “ Verlagverlegen“ und das „Selfpublishing“, das vor cirka zehn Jahren aufgekommen ist und da würde ich definieren, „Selfpublishing“ ist alles, was man selber macht!
    Also, wenn ich meine Bücher fünfzig Mal drucken lasse oder der Artikel oder die Texte und da kommen wahrscheinlich ein paar diese Woche, die ich auf meinen Blog stelle!
    Das ist öffentlich, ganz egl, wieviele Leute das lesen, bei mir ungefähr hundert bis zweihundert Aufrufe am Tag und dann gibt es, was mich stört, immer noch den Auschlußparagraphen bei Lesungen,Wettbewerben, Einreichungen etcetera, denn da denke ich, wenn ich mein Buch hinschicke, kann es sich die Jury anschauen und sagen „Das schlagen wir vor!“ oder „Das ist nicht so gut, das schlagen wir nicht vor!“ und niemand ist ausgeschlossen.
    Was Ihre Einschätzung über meine Kritikfähigkeit betrifft, weiß ich nicht, ob ich ihr zustimmen kann, denn ich denke, ich weiß ganz genau über die Qualität meiner Werke Bescheid, aber, als ich zwanzig war, konnte ich mit der Kritik „Das ist nicht gut, aber ich kann dir auch nicht sagen, warum!“, nichts anfangen und solche Kritik wird auch bei den Schreibwerkstätten nicht gegeben!
    Was ich will, ist, daß meine Werke beachtet werden und da bin ich im „Literaturgeflüster“ ziemlich allein!
    Aber halt, stimmt nicht so ganz, Sie lesen mich und geben mir Ihre Meinung kund, aber die ist natürlich subjektiv und muß daher nicht generell stimmen und es gibt immer mehr Leute, die schreiben und daher vielleicht auch ihre Werke selber herausgeben und da wäre es vielleicht gut, die vielleicht etwas konservative Meinung, die man vor zehn Jahren über den „Selbstverlag“ hatte, vielleicht zu revidieren, weil die nicht mehr auf die heutige Situation zutrifft!In Deutschland, habe ich aber am Wochenende gehört, ist man da mit den „Selfpublishervereinen“, dem „Literaturcafe“, etcetera, ohnehin schon viel weiter, als wahrscheinlich bei und, wo da immer noch eher veraltete Meinungen kommen!
    Aber wie ist das jetzt bei Ihnen? Sind Sie jetzt ein „Selfpublisher“ oder nicht? Ganz so einfach läßt sich das wohl auch nicht nicht definieren, wie das jetzt im einzelnen beim „Book on demand-Verfahren“ ist und Sie verlegen, glaube ich, bei „Engelsdorfer“ und das ist, glaube ich, ein kleiner Verlag, der vielleicht auch eine Gegenleistung verlangt!
    Zwischen einer „Selfpublisherplattform“ und dem, wie ich es mache, sehe ich eigentlich nur den Unterschied, daß das eine hauptsächlich digital und das andere in Printform geschieht!
    P.S. Kommen Sie heuer nach Leipzig, damit wir uns persönlich kennenlernen können?

    Kommentar von jancak — 2020-02-24 @ 13:35 | Antworten

  4. Nein, es hat mit „digital“ oder „Printform“ oder sonstwas gar nix zu tun.

    Das eine – was Sie machen – ist privat etwas drucken lassen und darauf warten, dass man auf Sie zukommt und Sie lobt und einlädt und mit Preisen überhäuft und so weiter.

    Das andere ist eine alternative Veröffentlichungsform gegen (unterschiedlich hohe) Bezahlung, die es einem aber ermöglicht, ein professionell gestaltetes Buch auf den Markt, somit an den Leser und den Kritiker zu bringen.

    Selbstverlag wiederum definiere ich als Veröffentlichung im eigenen Verlag, so wie es der Gründer des von Ihnen erwähnten Engelsdorfer Verlags gemacht hat. ISBN, Anbindung an Grossisten und Online-Händler, Veröffentlichung al Print oder eBook, das ist Selbstverlag.

    Übrigens würde ich Ihnen, falls Sie das Technische bei BoD oder Amazon abschreckt, tatsächlich den Engelsdorfer empfehlen. Sie schicken lediglich das Manuskript als Word per mail hin, bekommen ein Angebot und alles andere übernimmt Tino Hemmann und sein Team. Was Sie allerdings nicht davon entbindet, selbst die Werbung zu übernehmen, aber das ist der kleinste Teil vom Ganzen. Letztendlich entscheidet der Leser … und diesen Aspekt habe ich – was Sie angeht – bereits beschrieben.

    https://www.engelsdorfer-verlag.de/Verlagskonzept:_:60.html

    Ich bezeichne mich als Selfpublisher und ich freue mich über jedes verkaufte Exemplar und seien es nur zehn im Jahr. Denn da haben zehn Leute entschieden, dass Ihnen das Thema gefällt und allein das finde ich schön. Und wenn Engelsdorfer entscheidet, „Der Ausflug … und andere Ereignisse“ aus dem Programm zu nehmen, weil es sich eben nicht so gut verkauft, dann ist das so und dann akzeptiere ich es.

    Eigentlich ist alles ganz einfach!

    Kommentar von Ulrich Lucas — 2020-02-24 @ 13:58 | Antworten

  5. Ich finde es nach, wie vor phaszinierend, wie Sie immer so genau wissen, wie etwas ist oder nicht ist! Denn natürlich ist der Unterschied zu meinem „Publishing“ und zu dem von „Amazon“, daß ich mir die Bücher drucken lassen und sie nicht hochlade.
    Ich habe einmal daran gedacht, das zu tun, es aber gelassen, weil ich mich mit den Stuergesetzen nicht so ausgekannt habe.
    Ich habe mich vor circa zwanzig Jahren entschieden, meine Bücher selber zu machen und damals gab es noch kein Selfpublishing, im heutigen Sinn, sondern eher das mit dem „Schmuddelimage“, das ich ja bei den IG-Autoren, wo man mir immer noch sagt, daß man so was nicht macht oder ein solches Buch nicht rezensieren kann, bekämpfen will.
    Es ist wie es ist, ich mache meine Bücher selber, stelle sie auf meinen Blog und auf Lesungen vor, glaube, daß ich heute meine Texte nicht mehr an die Verlage herumschicken will, aber diese Auschlußkriterien stören mich und weil eine IG eben für alle ihre Mitglieder da ist, habe ich den Antrag gestellt, das Thema „Selfpublishing“ zu behandeln, auch weil ich merke, daß da jetzt immer mehr Leute kommen, die ihre Bücher ebenfalls selber machen und, ob Sie das jetzt bei „Amazon“ oder bei „Book on Demand“ tun, ist mir egal und übrigens, daß man sich die ISBN-Nummer kaufen kann, weiß ich.
    Ich habe in Harland als ich da kürzlich mein neues Bücherregal einräumte, vier große Schachteln mit den „Hierarchien“ gefunden, die natürlich eine haben, im Verzeichnis lieferbarer Bücher waren sie deshalb nicht und die „Edition Wortbrücke“, die drauf stand, war wohl auch kein so ganz wirklicher Verlag, auch wenn er vom Bund gefördert wurde.
    Jetzt werde ich, habe ich mir vorgenommen, immer eines der Bücher in die offenenen Büchertelefonzellen legen, die es in Altmannsdorf und in Viehofen gibt.
    Streiten wir uns also nicht darum, wer jetzt das richtige und das falsche Selfpublishing macht! Schreiben wir lieber unsere Bücher und lesen, die der anderen und besprechen sie, dann haben wir sicher mehr davon!

    Kommentar von jancak — 2020-02-24 @ 15:50 | Antworten

  6. Wer streitet denn hier? Und was hat das mit Steuern zu tun? Ach, wissen Sie was? Machen Sie doch einfach weiter wie bisher und vergessen Sie nur nicht, alle paar Wochen darüber zu jammern, dass Sie niemand beachtet!

    Herrgott, warum verplemper ich hier bloß immer wieder meine Zeit???

    Kommentar von Ulrich Lucas — 2020-02-24 @ 16:37 | Antworten

  7. Keine Angst, lieber Uli, das werde ich nicht und Sie wissen es wahrscheinlich, das „zweite Literaturgeflüsterbuch“, das mir der Alfred gerade zum Endkorrigieren übergeben hat, beinhaltet die, glaube ich, siebendundzwanzig Artikel über mein Schreiben, die es im Blog gibt und darin eingebettet, die Leseproben meiner siebenundzwanzig Bücher, die seit dem Juli 2008, dem Zeitpunkt wo ich zu bloggen angefangen habe!
    Wird also ein schöner Vorlaß von ungefähr fünfhundert Seiten werden und falls Sie es noch nicht wissen, das „Literaturgeflüster“ ist mir sehr sehr wichtig, es ist mein literarisches Archiv und meine Selbstverwirklichungsmaschine, die ich der Welt sozusagen zur Verfügung stellen und Sie wissen sicher auch, Sie sind nicht verpflichtet sich mein Jammern anzuhören, da Sie es aber freiwillig tun und sozusagen jetzt schon fast mein treuester Leser sind, wird es Ihnen auch etwas geben und wenn Sie sich nur gruseln wollen!

    Kommentar von jancak — 2020-02-24 @ 16:47 | Antworten


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