Literaturgefluester

2020-02-26

Dollfußs Monolog

Oder das „Plädoyers eines Märtyrers“ eine Grosteskte des 1963 in Leoben geborenen Historikers und Juristen Werner Anzenbergers, der das literarische Psedonym Peter Veran gewählt hat und das Literaturhaus mit einer Menge steirischen oder auch anderen Politikerm gefüllt hat.

Ein tolles Buch sechsundachtzig Jahre nach den Februarkämpfen erschienen und ein bißchen zu spät, um den zwölften Feburar zu würdigen, aber nicht nur Afdolf Hitler ist in „Er ist wieder da“, ein Buch das ich noch lesen muß, zurückgekommen, auch Engelbert Dollfuß, der vm 1932 bis 1934 österreichischer Bundeskanhzler war und im Juniputsch der Nationalsohzialisten 1934 ermordert wurde, ist laut Werner Anzenberger zurückgekommen, beziehungsweise wurde er aus seinem Hietzinger Grab exhuminiert und in den Gerichtssaal gestellt, wo er der Frau Rat sein ganzes Leben erzählt und am Schluß ganz ganz sicher ist, daß er freigesprochen wird.

Sein Leben und seine politischen Ambitionen und da entpuppt er sich sowohl als Dauerredner, als auch als allwissender Erzähler, denn er weiß sehr viel, nicht nur über die „sozialistischen Weiber“, wie die Adelheit (Popp) steht dann irgendwo angemerktoder die konservative Hildegard (Burian), die den Frauen eine Verordnung für Garten und Küche bescherte und sich der Engelbert darüber wunderte, wozu sie dieses denn brauchen, als auch über das Ibiza-Video und den Kurzzeitvizekanzler, der ja heute seine Aschlermittwochrede hält in der er verkünden wird, ob er auch wiederkommen wird und Hannes Hofbauer sein Verleger moderierte und kommentierte den Monolog des ebenfalls sehr redegewandten Autors. Nachher gab es Brötchen,  Getränke und Gespräche. Ich habe mich mit einer steirischen Politikerin sehr lange unterhalten, die mir auch erzählte, daß Werner Anzenberger auch in Leipzig lesen wird und ich kann noch anmerken, daß ich vor langer Zeit Paula Wallischs „Ein Held stirbt“, ein Buch, das ich im Bücherschrank meiner Eltern in der Wattgasse gefunden habe, gelesen habe, das Werner Anzenberger auch erwähnte und weil es heuer am 12. 2. ja nichts Politisches gab, ist diese Groteske sehr zu loben und  jetzt muß ich nur noch schauen, ob ich sie im schrank einmal finde.

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