Literaturgefluester

2020-03-05

Zwei Lyrikbände in der Gesellschaft

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:15
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Als ich den ziemlich leeren Vortragssaal in der „Gesellschaft für Literatur“ erreichte, begrüßte Manfred Müller gerade das Publikim  zum dritten Lyrikabend dieser Woche.

Ja, richtig, es ist ja der Monat März und da war ich  schon am Montag in der „Alten Schmiede“ beim „DichtFest“, aber als in der „Gesellschaft“ das „Podium“ seine letzten vier Portraits präsentierte, darunter das meiner vor einem Jahr verstorbenen Freundin Bruni, war ich mit dem Alfred im Kino am Spittelberg und als gestern in der Herrengasse zum „Tag der Lyrik“ „Das Gedicht“ von Studierenden der Schauspielschule von Elfriede Ott präsentierten, hatte ich mich für das Literaturhaus und Xaver Bayers „Horrorgeschichten“ entschieden und heute hätte ich eigentlich in die Buchhandlung Orlando gehen wollen, aber da wäre ich wegen meiner sechs Uhr Stunde noch später hingekommen, also zweimal „Lyrik 2020“, wie es im Programm stand und da präsentierte die 1951 in Hainburg geborene Waltraud Haas ihr neues bei „Klever“ erschienenens Lyrik und Prosabändchen „Schlaglichter“ und eines seiner Vorgänger hat sie ja vor  mehr als Jahren gemeinsam im Robert Prosser präsentiert, wie ich mich erinnern kann.

„Gedichte und Prosa aus vierzig Jahren!“, erklärte Manfred Müller in seiner Einleitung, dazwischen Liebesgedichte und die Prosatexte sind meist Träume und die Lyrikzeilen kurz und prägnant und dann kam ein Gedichtzyklus einer sehr viel jüngeren Frau, die, glaube ich, zum ersten Mal in Wien gelesen hat, obwohl ihr Gedichtdebut bei „Droschl“ erschienen ist, deshalb saß auch Henrike Blum im Publikum, außerdem waren Astrid Nischkauer, Christl Greller, Monika Vasik, das Stammpublikum halt gekommenm um das Debut der 1991 in Bern geborenenen und in Biel lebenden  Eva Maria Leuenberger „dekarnation“ mit dem sie gleich mit dem Basler Lyrikpreis ausgezeichnet wurde, zu hören.

Der Zyklus besteht aus vier Teilen erklärte Manfred Müller „kahl“, „Moor“ „Schlucht“ und „Tal“ im Programm etwas von einer bildbhaften Sprache und Manfred Müller erkundigte sich bei der Autorin, die mehrmals Finalistin beim „Open  Mike“ war und aus der „Spoken Word Szene“ kommt, nach der Entstehungsgeschichte. Sie hat sehr lange daran erarbeitet, erklärte die junge Frau und las dann aus dem Teil „Schlucht“, wo immer wieder der Satz „Das Bild knistert“, vorkam.

Manfred Müller empfahl das Kaufen und das Weiterlesen: „Denn Sie haben bestimmt noch nicht alles gehört“, da mir aber „Schöffling und Co“ gestern ein Lyrikjahrbuch und dann noch einen Gedichtband schickte, habe ich mir das erspart und kann noch auf den von der GAV organisierte „Lyrik in März- Veranstaltung“ warten.

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