Literaturgefluester

2020-04-08

Weiter mit dem Handlungsaufbau

Filed under: Buchpromotion,Schreibbericht — jancak @ 00:37
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Ich bin ja derzeit, vielleicht Corona bedingt, vielleicht auch so, literarisch sehr aktiv, versuche auf meinen Blog das zu machen, was die Veranstaltungsorte wie die „Alte Schmiede“, die „Gesellschaft“, Klaus Kkastberger, etcetera, auf ihren Seiten machen, meine Veranstaltungsvideos online zu stellen, wer also etwas von mir hören oder lesen will, ist hier richtig, Doris Kloimstein habe ich gehört, ist diesbezüglich schon unterwegs und auch, was das Schreiben betrifft, geht es gut und ich bin, wie schon einmal „gestern, heute und auch morgen“ unterwegs.

Das heißt das „Mein Schreiben-meine Bücher-Literaturgeflüsterbuch“, liegt beim Alfred, das Cover hat er schon erstellt. Es ist ein anderers, als ich dachte, aber sehr schön, kann ich schon verraten und ich hoffe auch, er stellt sehr bald die „Vorschau“, damit man es auch sehen kann, ein. Dann muß ich den Text noch endkorrigieren, bevor das Manuskript an die Druckerei und das Cover mit der Leseprobe, dem Kapitel  „Sogenannte Indiebücher“ auf meine Website gehen kann.

Ich habe inzwischen das „Fräulein No“ korrigiert und den Text samt der Beschreibung dem Alfred übbergeben. Coverbild haben wir noch keines. Da müßen wir erst auf Suche gehen, aber ich bin schon eifrig am Schreiben des Neuen, bezieungsweise am Planen, denn da habe ich ja vor auszuprobieren, ob ich das mit der „Heldenreise“ kann, da habe ich mir die Unterlagen die ich von Jurenka Jurks  Webinaren habe, herausgesucht, das „Romanschreibbuch“ von Gustav Ernst, das ich auch dazu benützen will, liegt schon länger am Schlafzimmertischchen und am Samstag habe ich mich endlich wieder auf die Terrasse in die Sonne gesetzt, meine Morgenseiten geschrieben, beziehungsweise in mein kleines schwarzes Büchlein, meine Zustandsnotizen gemacht und mir dann das vierte Video von Ronny Rindler gegeben und die sind sehr informativ und ich kann jeden nur empfehlen, sie sich anzuhören, der sich für das Schreiben interessiert. Sie richten sich zwar wahrscheinlich an Schreibanfänger und das bin ich wohl wirklich nicht, auch wenn mich mein Freund Uli für eine Hobbyautorin hält. Aber die Aufgabe eine Szene so zu schreiben, daß sie am Schluß eine offene Frage, ein Mißgeschck oder einen Cliffhänger enthält, damit die Leser am Ball bleiben, habe ich gemacht. Mit dem Cliffhänger habe ich zwar so meine Schwierigkeiten. Das heißt, ich weiß nicht so recht, ob es wirklich spannend geworden ist. Aber das sind die Bücher, die ich lese, ja meistens auch nicht und sie sind wahrscheinlich auch nicht immer nach der „Heldenreise“ komponiert. Ich könntle sie aber vielleicht als Einstiegsszene für das „Kein Frühlichgserwachsen mehr“ verwenden, obwohl ich auch da nicht wirklich sicher bin, ob das wirklich schon der Einstieg ist oder die Geschichte nicht vielleicht doch schon vorher beginnt.

die Corona-Krise ist jedenfalls ausgebrochen, beziehungsweise hat sie Österreich mit seinen ersten Toten erreicht und Kanzler Kurz gibt seine Pressekonferenz, Roswitha Wegerth oder Herwath sitzt zu Hause vor dem Laptop. Sie ist ja Ausstellungskuratorin und will mit ihrem Assistenten Viktor, eine Ausstellung über das „Rote Wien“ vorbereiten, die im Juni eröffnet werden sollte. Sie denkt dabei an ihren Assistenten den dreißigjährigen Viktor,der ihr Nachfolger werden soll, wenn sie sich nach der Ausstellung offiziell in den Ruhestand begeben wird und überlegt oder fürchtet, daß sie sich ein bißchen in Viktor verliebt hat. In der Küche sitzt ihr Ehemann Egon und sabbert vor sich hin, denn beim ehemaligen Universitätsprofessor wurde vor drei Jahren eine Alzheimer Disease diagnostiziert. Jetzt füüttert ihn die slowakische Personenbetreuerin Janina, der beschimpft sie und Roswitha denkt an ihre Tochter Bea, die Psychotherapeutin ist und die ihrer Mutter sowas sicher nicht erlauben würde. So weit, so what und jetzt beginnt die Figuren- und die Heldenreiseplanung, da habe ich mir ja den Romanfahrplan der Jurenka Jurk herausgesucht, die Schneeflockenmethode gibt es auch und die „Nanowrimotips“, der Annika Bühnemann und eine ungefähre Szenenfolge und auch den Schluß, an dem es mir bei meinem letzten Schreibbericht noch mangelte, gibt es inzwischen auch.

Es gibt also die Coroanausgangsbeschränkungen, dazu habe ich ja auch meine Corona-Notizen. Roswitha trifft sich trotzdem einige Male heimlich oder auch offiziell, um die Ausstellung zu planen im Wien-Museum, Egon reißt ein paarmal aus und hat Schwierigkeiten mit der Polizei, weil er sich ja nicht an die Abstandsregeln hält, Bea mischt sich ein und schimpft mit ihrer Mutter. die sie mit ihren fünfundsechzig Jahren und drei Monaten für eine Risikopatientin hält. Janina kümmert sich um Egon, muß aber zurück in  die Quarantäne und man weiß dann nicht, ob die andere Betreuerin Zsusanna über die Grenze kommt? Am Schluß hat Egon einen Autounfall. Das heißt, er wird von einem solchen angefahren, hat einen geprellten Finger und ein Cut am Auge. Das ist mir wirklich vorgestern passiert, als ich auf der Bank gewesen bin. Das heißt, ich bin im Park über irgendwas gestolpert und hingefallen und es hat ein bißchen geblutet und die Corona-Krise geht auch vorbei. Alle dürfen sich wieder treffen, Viktor stellt Roswitha seine Freundin Christine vor, Bea bringt ihre Freundin Esther mit, der Sohn Albert, seine Frau Valeria und erzählt, daß sie im dritten Monat schwanger ist. Szusanna ist auch über die Grenze gekommen. Die Ausstellung kann dann auch eröffnet werden. Eventuell findet das alles auch dort statt, so,weit, so what und nun mach einen spannenden Roman daraus, liebe Eva!

Wie ich mich kenne, wird der Rohtext fertig werden und es wird wahrscheinlich wieder nicht so spannend oder besser vielleicht nicht so ganz neu sein. Das heißt, die Corona-Krise ist das schon und das Verarbeiten derselben, wie der Egon darauf reagiert, mein fast fünfzigstes Selbstemachtes, wenn ich mich nicht irre, wird das sein!

Aber stop und halt, nicht zu weit in die Zukunft hinauslehenen. Erst die Szenenplanung machen und dann den Rohtext schreiben. Danach das Ganze gründlich  überarbeiten, bevor ich mich entscheiden kann, ob es wieder an den „Digidruck“ gehen wird oder sich vielleicht doch ein Verlag findet, der sich für mein literarischen Schaffen interessiert?

Mal sehen, ich bin gespannt und jetzt schauen sich meine Leser am Besten meine Vorschau an, beantworten die Gewinnspielfragen, melden sich für die Leserunde an und bis das soweit ist, können sie auch auf meine Website gehen. Da finden sich die Leseproben der meisten Bücher und die Schreibartikel gibt es, da allerdings unkorrigiert, im Blog.

2 Kommentare »

  1. Wieder ein Versuch einen Kommentar zu verfassen …

    Kommentar von Violine123 — 2020-04-08 @ 09:09 | Antworten

  2. Hat offenbar nicht so geklappt, dabei habe ich gedacht, es wäre ganz einfach! vielleicht bekomme ich deshalb so wenige Kommentare. Bis Ostern müßte jetzt jeden Tag ein Artikel kommen, aber die hast du schon gesehen. Am Ostermontag wollen wir die Vorschau auf das neue „Literaturgeflüstervbuch“einstellen, da tüfteln wir noch herum!

    Kommentar von jancak — 2020-04-08 @ 09:51 | Antworten


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