Literaturgefluester

2020-06-07

Vorsichtiger Veranstaltungsbeginn

Rückkehr zur Normalität ist angesagt, ob zur gewohnten alten oder der neuen mit Überwachungsapp, Impfzwang und Polizeieinsatz bei Covidverdacht, bleibt noch abzuwarten, ich versuche meine alte mit meinetwegen Sicherheitsabstand und ohne Händeschütteln beizubehalten, obwohl ich ja geschrieben habe, daß ich höchstwahrscheinlich schon etwas verändert wird.

Der Rückzug ist vielleicht angesagt oder hat schon stattgefunden, denn höchstwahrscheinlich wieder keine Rückmeldungen bezüglich meiner Buchaussendung und die einzigen Rückmeldungen auf meinen Blog bestehen oft nur aus Ulis Meldung, daß ich nicht schreiben kann, was ich wieder kommentiere, daß das nicht stimmte, denn ich schreibe ja schon sehr viel und sehr lang und ob wirklich so schlecht, bleibt dahingestellt.

Ich nehme es mit der Rechtschreibung nicht so genau, stimmt, versuche auch eher im realistischen Bereich zu bleiben und vor allem und das ist, glaube ich, das Hauptproblem, scheine ich es nicht zu schaffen, das Interesse der anderen zu wecken.

Finde ich schade, werde es aber höchstwahrscheinlich in den zwanzig Jahren, die mir noch bleiben auch nicht ändern können, also zurück zum Rat des Pastors B., den er mir, glaube ich, in den Siebzigerjahren gab, nur für mich selbst zu schreiben, damals habe ich das als unnötigen Rückzug empfunden und habe empört abgewinkt.

Die Bruni hat mir, glaube ich, auch einmal den Vorschlag gemacht, um ein Stipendium einzureichen, wo man kein Geld bekommt. Das war es auch nicht, was ich wollte, denn das wäre ja die zwei Klassengesellschaft und dann hat sie mir einmal gemailt, ich wäre distanzlos, weil sich Susanne A. beklagt hat, daß ich sie gleich geduzt hätte und gefragt habe, ob ich vom „Siemens-Literatupreis“ mit ihr zurückfahren kann?

Das habe ich lange nicht verstanden. Distanzlos ich doch nicht? Jetzt verstehe ich, was sie meinte, denn als mir der Alfred Kollertisch, der jetzt ja gestorben ist meine Texte an die „Mansukripte“ immer wieder zurückschickte und nicht nahm, habe ich ihm einmal trotzig naiv geschrieben „Aber einmal werden sie das tun!“

“ Welch ein Irrtum würde Ernst Jandl, der demnächt seinen zwanzigsten Todestag begeht, reimen und dabei die „r“ und die „l“ vertauschen, was ich nicht tue, weil mir das zu mühsam ist.

Das mit dem „Nobelpreis“ ist auch ein Irrtum, ich weiß, würde ihn aber trodem gerne haben, keiner wird mich vorschlagen, lieber Uli, das weiß ich auch, aber trotzdem habe ich ab, den Siebzigerjahren meine Texte unentwegt trotzig überall weiterverschickt und habe nicht gesagt „Ich bin eine Hobbyautorin!„, sondern war erstaunt, als das die kleine Anna einmal meinte.

Nein, bin ich nicht, noch immer nicht, weil die, die mich so nennen, damit die Unprofessionalität ausdrücken wollen. Was den monetären Erfolg betrifft, bin ich es wohl, aber da bin ich nicht allein, das trifft wahrscheinlich auch auf die zu, die hin und wieder einen Preis oder ein Stipendium bekommen oder ihre Bücher in Klein oder sogar Mittelverlagen haben.

Das habe ich nicht, sondern zum Glück immer von meinem Brotberuf leben können, so habe ich kaum literarische Einnahmen, jetzt daher auch keine Ausfälle und meine Bücher, was ja leider immer noch das große Fettnäpfchen ist, seit 2000 selbst verlege oder drucken lasse und seit 2008 über mein Schreiben, sehr im verborgenen blogge.

Zum Herumschicken und Bewerben habe ich irgendwann aufgehört und das war es ja auch, was, glaube ich, die meinen, die mich distanzlos nennen, das war einmal die Anna und der Uli, JuSophie hat es auch getan.

Gerhard Jaschke hat mir einmal gesagt, daß mich Kollegen „penetrant, widerlich und possesiv!“, nennen würden. Da war er böse auf mich, später ist er viel freundlicher geworden und hat mein „Literaturgeflüsterbuch“ sogar in höchsten Tönen gelobt.

Aber gut, ich interpretiere mir das so und bin ja Jahrzehnte lange jede Woche mehrmals zu literarischen Veranstaltungen gegangen und habe und tue das immer noch, auch die Bücher der Kollegen gelesen und denke, daß man das, als „distanzlos aufdringlich und posessiv“ bezeichnen kann, das immer wieder probieren im Literaturbetrieb, obwohl man mir ja eh schon so oft gesagt hat, daß ich da nicht lesen kann oder nein, gesagt hat man mir das nicht wirklich, sondern mich eher ignoriert und in den letzten Jahren wurde ich von den Veranstaltern im Literaturhaus, „Alte Schmiede“, „Gesellschaft“ uauch immer freundlich gegrüßt, wenn auch nicht umarmt, aber das darf man jetzt sowieso nicht, was aber nicht heißt, daß ich da vielleicht mit Ausnahme der „Textvorstellungen“ lesen kann, daß mich das in der lezten Zeit etwas deprmierte und mir dachte, wozu gehe ich da hin, wenn die dort auch nicht zu meinen Lesungen kommen oder meine Bücher lesen?

Dabei habe ich mir meisten, wenn ich mir das dachte, schon die Schuhe angezogen und die Tasche genommen, denn was sollte ich denn sonst tun und interessant ist es ja irgendwie schon sich in der Literatur auszukennen und man kann auch darüber bloggen und für sich ein enormes literarisches Archiv schaffen.

Der Ulihat das, glaube ich, einmal „Sinnlosen Content“ genannt. Das glaube ich nicht, daß es das ist, aber man muß sich wahrscheinlich schon dafür interessieren, um sich mit den Wiener Literaturbetreib auszukennen.

Das hat sich jetzt auch erübrigt, zweimal sogar. Im Vorjahr war es der Knöchelbruch der mich sechs Wochen von der Szene wegbrachte, jetzt das Corona-Virus, aber seit einer Woche sind Veranstaltungen bis hundert Personen ja wieder erlaubt und fangen auch ganz vorläufig wieder an sich zu bilden, obwohl da ja noch nicht klar ist, ob man mit Maske kommen, sich vorher anmelden muß, etcetera?

Cornelia Stahl, die sich in der letzten Zeit sehr lieb um mich kümmert, hat mir das Probgramm der „Frauenhetz“ geschickt, zwölf Personen, Anmeldung, Maske, also her nicht, der „Republikanische Club“ fängt auch wieder am 24. an und ersucht um Ameldungen, da ja dieMaskenpflicht ab Fünfzehnten mit Ausnahme der Apothken, Friseure und Öffis fällt, habe ich mich da angemeldet, bin aber draufgekommen, daß mir die gebotene Buchpräsentation doch zu politisch ist, dafür fängt Richard Weihs am Montag wieder mit seinen „Wilden Worten“ an und wird Eva Schörkhuber präsentieren.

„Braucht man eine Maske, sonst komme ich?“, habe ich geschrieben.

„Nein, wir rücken nur die Sesseln weiter auseinander!“, hat er mir geantwortet und normalerweise kommen dort ohnehin nicht so viele Leute hin.

Die „Alte Schmiede“ fängt Mitte Juni auch wieder an und ersucht um Eintritt mit der Maske nachher darf man sie herunternehmen. Aber ich kann nach dem Fünzehnten ja noch einmal anfragen und so geht es weiter mit der Normalität, die ja für mich wahrscheinlich, weil ich mich schrittweise doch in meine Pension verabschieden werde, die ich ja schon lang beziehe, doch eine neue wird, eine mit weniger Veranstaltungen vielleicht und vielleicht auch, um ein weniger distanzloses Bemühen um eine Einladung zum „Alpha“, zum „Österreichischen Buchpreis“ und wie das mit der „Buch-Wien“, die stattfinden wird und schon eifrig wirbt, ist mir auch noch nicht klar, denn mit Maske sicher nicht.

Aber mal sehen, bis November ist es ja noch Zeit und da käme auch mein Geburtstagsfest, wozu ich ja schon die Schweizer Dame, die ich im letzten November in Basel getroffen habe, eingeladen habe und Peter Cak hat mich auch schon danach gefragt.

Aber ich könnte ja zehn bis fünfzehn Leute einladen, sonst staut es sich in der Küche und lesen lassen, wer das mag. Mal sehen und es ist auch spannend, wie das mit dem Corona-Virus, das ja eigenlich gar nicht, trotz geöffneter Grenzen, öffener Hotels, etcetera, weiter ansteigt, weitergehen wird?

„Wir müssen vorsichtig sein!“, sagen der Gesundheitsminister und der Bundeskanzler.

Ja, natürlich, aber mit Kanonen auf Spatzen schießen und dabei alles andere rundherum niederdonnern, ist vielleicht auch nicht das Wahre und so können wir nur auf die zweite Welle oder den nächsten Grippevirus warten und dazwischen vielleicht auch Hans Christian Andersens „Des Kaisers neue Kleider“, denken.

Ich werde natürlich weiterschreiben, beziehungsweise korrigieren, weiterlesen und in den Blog auch die eine oder andere weitere Szene meines Corona-Textes stellen, obwohl ich die Stellen mit dem dystoposchen Roman, die Egon Herweg an seine Studenten schreibt, vielleicht noch ein bißchen auffüllen und präzisieren muß und wenn ich damit fertig bin schnappe ich das Notizbuch, das ich einmal in der „Seedosenzelle“ fand und dem schon ein bißchen was eingetragen war und werde mir rund herum Recherchenotizen machen, weil ich mich dann ja wieder auf Recherchetouren und zwischen durch auch einen Kaiserpritzer trinken oder vielleicht auch wieder zum McDonalds gehen kann.

12 Kommentare »

  1. Mit Maske = Mund-Nasenschutz = Gesichtswindel werde ich zu keinen Veranstaltungen gehen. Ich bin ja jetzt schon 2x mit dem Railjet von St. Pölten nach Bregenz und wieder retour gefahren mitsamt diesem Gesichtswindelzeugs. Wenn ich nicht unbedingt wohin will und muss, dann lass´ ich das lieber bleiben. Bücher kann ich ja daheim auch lesen.

    Kommentar von schreibzeug123 — 2020-06-07 @ 19:44 | Antworten

  2. So, jetzt Kommentar ohne Maske = ich bin Doris Kloimstein und habe mein Passwort geändert. Ich lese alles, was du in deinem „blog“ so schreibst recht gerne, allerdings bin ich nicht so geartet, dass ich allzu häufig Kommentare absende. Jedenfalls freu´ ich mich schon wieder auf den nächsten Beitrag von dir!

    Kommentar von schreibzeug123 — 2020-06-07 @ 19:47 | Antworten

  3. Nachdem ich am Samstag mit dem Alfred wieder am Markt in St. Pöten war, habe ich das Gefühl, das Problem löst sich von selbst, zumindest hoffe ich das, denn kannst du dich erinnern, vor zwei Wochen war ich, glaube ich, da ohne Maske ziemlich allein, jetzt war es umgekehrt, nur ganz wenig Leute mit Masken und wie man die verkehrt oder falsch verwenden kann, das konnte man, sehr gut bei den Standlern lernen und da ja am Donnerstag fünfzigtausend Menschen auf dieser Demo in Wien waren, laut Alfred zwei Drittel mit Maske aber ohne den Sicherheitsabstand, kann ja, wenn da die Zahlen jetzt nicht nach oben schnellen, keiner erklären, wieso diese Maßnamen noch nötig sind?
    Bin auf morgen gespannt und ab nächster Woche fällt ja die Maskenpflicht in den Geschäften! Bei den Veranstaltungen ist das nicht so klar, aber auch irgendwie komisch in die „Alte Schmiede“ damit hineinzugehen und sie drinnen abzunehmen, bin froh, wenn sich diese Regeln normalisieren, weil ich den Sinn dieser Maskenpflicht nie verstanden habe!
    Beiträge gibt es jetzt genau jeden Tag, entweder Buchbesprechungen oder Zustandsberichte, beziehungsweise ganz ungeordnet und hineingewürfel,t Schmankerln aus meinem Corona-Text, übermorgen kann ich gleich verraten, kommt ein Stück davon und ansonsten lese ich gerade einen Brexit-Roman von Jonathan Coe und der ist auch sehr interessant, liebe Grüße, bist du noch in Bregenz und sehen wir uns in zwei Wochen am Markt?

    Kommentar von jancak — 2020-06-07 @ 20:41 | Antworten

  4. Jetzt bin ich wieder in St. Pölten und wenn in 2 Wochen, wie ich auf meinem Kalender sehe, der 20. Juni = Sommersonnenwende ist, dann sehen wir uns am Markt.

    Kommentar von schreibzeug123 — 2020-06-08 @ 09:31 | Antworten

  5. Also öfter mal auf den Rat des Pastors hören! 🙂

    Kommentar von Ulrich Lucas — 2020-06-08 @ 11:31 | Antworten

    • Ja, lieber Uli, das tue ich, wie beschrieben, wenn auch auf andere Art und Weise, bin gespannt, was die Corona-Krise, beziehungsweise Ihre Auswirkungen da verändern wird?
      Mein Schreibverhalten, wie Sie an den Review-Texten vom „Frühlingserwachen“ merken können, sicher nicht, Lesungen wird es dagegen wahrscheinlich weniger geben, weil, nicht Corona bedingt, kein „Linkes Wort am Volksstimmefest“ und wie das mit den Veranstaltungen wird, wird sich weisen, ob es die ab September wieder regelmäßig gibt und ob man sie ohne Maske besuchen kann?
      Und wie wirkt sich Corona auf Ihr Schreibverhalten aus? Ich denke, daß man da ja sicher mehr als einen Horror- oder Science-Fiction Roman darüber schreiben kann!
      Und, ob man für sich selber oder für die anderen schreiben soll? Das ist eine gute Frage, über die ich derzeit, wie Sie merken, vermehrt nachdenke, habe ich da ja immer gehört, daß es sich für die Schreibtischlade nicht lohnt und man unbedingt die Veröffentlichung braucht!
      Nun mittels „Amazon“ und „Bod“, etcetera, kann man es selber tun und das Bloggen ist auch für alle!
      Aber eigentlich tue ich es für mich, der, den es interessiert, der kann aber gerne mitnaschen und da sind Sie, glaube ich, auch wenn Sie das nicht glauben, an oberster Stelle, der das eifrigt tut!

      Kommentar von jancak — 2020-06-08 @ 12:40 | Antworten

      • Es wäre in der Tat schöner, wenn auch die anderen Liker und Kommentierer ab und an was zu Ihren Texten sagen würden. Interessant wäre es allemal.

        Mein Schreibverhalten ist nicht anders als vor dem großen „C“, ich habe zwei angefangene Sachen, irgendwann gehe ich da mal wieder dran. Allerdings nehme ich mich und mein Schreiben nicht so wichtig wie Sie das Ihre. Wahrscheinlich jammere ich deswegen auch weniger bis gar nicht, sondern freue mich, wenn ich von BoD oder Engelsdorfer die Meldung über 5 Verkäufe bekomme.

        Wofür „braucht“ man „unbedingt“ die Veröffentlichung? Wieder einer einer Ihrer Sätze, deren Inhalt sich mir nicht erschließt … Sie bzw. wir haben heute alle Möglichkeiten für kleines Geld zu veröffentlichen. Warum tun Sie es nicht? So kompliziert ist das alles nicht, Engelsdorfer z.B braucht nur das Manuskript als Word-Dokument und macht alles andere für Sie, bei BoD hingegen muss man sich ein bisschen reinschaffen, dann klappt das auch. Es gibt auch Wettbewerbe unter Selfpublishern, Foren usw. Alles da, man muss nur wollen!

        Kommentar von Ulrich Lucas — 2020-06-08 @ 13:26

  6. Ja, Uli, diskutieren wir wieder einmal darüber! Ich denke, daß Sie und ich andere Vorstellungen über das Schreiben haben und uns auch von verschiedenen Seiten dahin nähern!
    Ich wollte immer in den Literaturbetrieb, Sie offensichtlich nicht und vor dreißig oder vierzig Jahren hat man oder habe ichs, herausgehört, daß man nicht nur für sich schreiben und auch nicht selbst veröffentlichen darf!
    Das hat sich zum Teil geändert, auf die Buchpreislisten oder auch nur zu einer Lesung ins Literaturhaus kommt man damit wahrscheinlich noch immer nicht und ich veröffentliche ja, wie Sie wissen, auch schon seit zwanzig Jahren selber!
    Nicht bei „Bod“ und auch nicht bei „Engelsdorfer“, sondern gehe zu einer Druckerei und war oder bin mir da noch immer nicht ganz sicher, ob das als Veröffentlichung gilt?
    Siehe meinen Antrag, um einen Aufenthalt, um eine Stipendiumswohnung und ich kann ganz ehrlich, auch wenn Sie jetzt aufschreien und sich im Kreis drehen, noch immer nicht verstehen, wieso man vierzig Jahre schreiben kann und keiner nimmt es ernst, wahr und beachtet es?
    Und ich denke nicht, daß es an der Rechtschreibung liegt, denn dafür gäbe es ja ein Lektorat und das finde ich ein wenig schade und, daß es keine andere Kommentierer gibt?
    Doch ein paar gibt es, wie Sie merken können, in der letzten Zeit sogar besonders viele! Ich tue auch da, was ich kann, rufe zur Beteiligung bei meinen Leserunden auf, veranstalte Gewinnspiele und am 3. Juli gibt es wieder ein Jubiläum, nämlich „Zwölf Jahre Literaturgeflüster“ zu feiern!
    Vor einigen Jahren war es soweit, daß ich zum Jahrestag auf den tausendsten Kommentierer wartete und dem ein Buch versprach. Jetzt sind es, glaube ich, fünfzehn Kommentare, die noch zum Zweitausender fehlen!
    Ich bin gespannt, ob der genau zum Jahrestag kommt? Velleicht sind Sie es wieder, der mir da kommentiert? Mal sehen, wäre schön und ich glaube schon, daß mir das Schreiben wichtiger als Ihnen ist! Das darf es auch sein!

    Kommentar von jancak — 2020-06-08 @ 13:37 | Antworten

  7. Meine Güte, was Sie ständig mit irgendwelchen Buchpreislisten und Lesungen haben! Anstatt klein anzufangen, mit Kurzgeschichten, die Sie auf Foren zur Diskussion stellen können, wie hier https://www.poste-storys.de/ müssen es bei Ihnen gleich der große „Literaturbetrieb“ und der „Nobelpreis“ und „wichtige politische Romane“ sein.

    Drunter geht es nicht, liebe Frau Jancak? Bissl zurückschalten, die Flamme zurückdrehen und mit Zwiebelsuppe anfangen, anstatt mit einem aufwändigen Soufflet? Nein? Autofahren wollen und sich gerade mal auf dem Fahrrad auskennen, ja?

    Auch wenn ich es schon mehrmals gesagt und begründet habe, und auch wenn es Ihnen zum wiederholten Male komplett wurscht ist: Ihre Texte sind größtenteils grausam. Sie haben kein Gefühl für Rhythmus, für Atmosphäre, für Dialoge. Von der Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung – die Ihnen, der Autorin wichtiger Bücher ja ebenfalls völlig egal sind – ganz abgesehen. Es liegt auch nicht daran, dass Sie „realistisch“ oder „nicht abgehoben genug“ schreiben, Sie schreiben einfach unlesbare Prosa.

    Solange Sie sich dessen nicht bewusst sind – und bei Ihnen sehe ich das aufgrund Ihrer kolossalen Selbstüberschätzung leider nicht – solange werden Sie am Rand herumdümpeln und in monatlichen Abständen darüber bloggend jammern (oder jammernd bloggen, wie Sie möchten)

    Tut mir leid, von mir gibt’s kein Lob, auch nicht in Gedichtform.

    PS: Welches Lektorat würden Sie denn bitteschön akzeptieren? Die ersten Korrekturanforderungen würden Sie doch sofort als Beleidigung empfinden, oder?

    Kommentar von Ulrich Lucas — 2020-06-08 @ 14:11 | Antworten

    • Eine kleine Korrektur darf ich da wohl anbringen! Denn ich habe 1971 beschloßen literarisch zu schreiben und nicht 2011 oder 2019, bin also wahrscheinlich wirklich keine Anfängerin, sondern stehe, wie mein obiger Artikel ausdrücken will, vielleicht sogar schon am Ende, habe meine Entwicklung durchgemacht, alles versucht und vieles aufgegeben!
      Ich habe in den Siebzigerjahren angefangen meine Texte zu kleinen und größeren Literaturzeitschriften, beziehungsweise Verlage zu schicken und tue das nicht mehr. Habe mich, um verschiedene Stipendien beworben und keines bekommen. War aber mehrmals in diesbezüglichen Jurien, sogar einmal in der für das „Nachwuchsstipendium für Literatur“, wo Franzobel noch als Franz Zobel gelistet war. Ich habe einen Debutroman in einem Kleinstverlag, etcetra.
      Ob ich jetzt gut oder schlecht schreibe, das kann man selber, weil befangen, wohl nicht richtig beurteilen, ich denke, als Psychologin, daß man etwas, das man lange tut, wohl irgendwie können wird, wenn es vielleicht auch sein kann, daß es anders, als das gewohnte ist.
      Ob Sie mein Schreiben so richtig objektiv beurteilen können und wollen, bin ich mir nicht sicher, brauchen Sie auch nicht!
      Also wird es wahrscheinlich bei den monatlichen Jammerorgien bleiben, das, glaube ich, eigentlich auch!
      Der Nobelpreis ist ein Synonym für die literarische Anerkennung, wenn Sie so wollen eine Metapher dafür und da bin ich, bei dem Wunsch ihn zu bekommen, glaube ich, auch nicht allein, auch wenn die meistens das wahrscheinlich nicht so offen aussprechen und was das Lektorat betrifft, da kann ich gleich mit einer Anekdote aufwarten, denn ich habe zu Beginn meiner „literarischen Karriere“, einen Preis gewonnen.
      Den für ein nicht rollenkonformes Kinderbuch „Buben dürfen weinen, Mädchen dürfen pfeifen“, mein Text wurde dann in einem Buch, das der „Jugend und Volk-Verlag“ ein damals in Österreich sehr bekannter Knderbuchverlag, herausgegeben hat, abgedruckt und hat sogar einen Teil des „Kinderbuchpreises“ gewonnen.
      Da gab es ein Lektorat und, nein, ich war mit ihm nicht zufrieden. Die haben meiner Meinung nach, ziemlich darin herumgestrichen und nachher hatte ich auch noch schlechte Kritiken, was soll es also?
      Mag sein, daß ich bezüglich Kritik empfindlich bin, auch das kann man selber wahrscheinlich nicht so beurteilen.
      Meine Texte gehe ich inzwischen aber sehr oft durch, dann tut es auch der Alfred und in den Bücher sind, glaube ich, nicht so viele Rechtschreibfehler drinnen und, daß ich von ihnen kein Lob in Gedichtform bekomme?
      Das hätte ich auch nicht erwartet.
      Aber vielleicht gibt es bald wieder Veranstaltungen über die ich schreiben kann und mich nicht nur in der eigenen Suppe drehe, das würde auch ich sehr gut finden!
      In diesem Sinne sind wir also gespannt auf den „digitalen Bachmann-Preis“, aber den werden Sie sich wahrscheinlich nicht anhören wolllen, sonst könnten wir darüber diskutieren!

      Kommentar von jancak — 2020-06-08 @ 15:55 | Antworten

  8. Ihnen gegenüber wird wahrscheinlich niemand jemals so objektiv sein wie ich. Sie müssen nur lernen, dass Kritik nicht böse gemeint ist, sondern Ihnen helfen will. Hilfe muss man aber auch annehmen (wollen).

    Noch eins: Es mag sein, dass in Ihren Büchern weniger Schreibfehler auftauchen als im Blog. Wenn allerdings jemand, der Sie noch nicht kennt, auf Ihre Seite kommt und diese grauslichen Textauszüge zu lesen bekommt, glauben Sie ernsthaft, der hat dann noch Lust auf das fertige Buch? Schon mal daran gedacht?

    Kommentar von Ulrich Lucas — 2020-06-08 @ 16:06 | Antworten

    • So ganz sicher, daß meine Texte wirklich so „grausig“ sind, wie Sie immer schreiben, bin ich nicht! Aber auch da müßen wir uns nicht im Kreis drehen!
      Das ist Ihre Meinung und es macht Ihnen offenbar Spaß mir das immer wieder zu sagen und mir offenbar Ihnen immer zu antworten und das Gegenteil zu beweisen, liebe Grüße!
      Und ganz ehrlich, helfen lassen will ich mir eigentlich von Ihnen nicht und glaube auch nicht, daß ich in diesem Punkt Hilfe brauche!

      Kommentar von jancak — 2020-06-08 @ 16:55 | Antworten


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