Literaturgefluester

2020-08-23

Im Mariazellerland

Wir gehen ja seit September 2000 seit Alfreds ehemaliger Mathematik und Turnlehrer sechzig geworden ist jedes jahr zweimal mit den ehemaligen Mitgliedern der Wandergruppe, die der Lehrer im Gymnasium, als der Alfred dort Schüler war, gebildet hat und deren Freunden und Bekannten, meist in die Steiermark, im Hochschwab-Gebiet oder auch im Mariazellerland wandern und der Alfred und ich haben auch eine in Holz gebrannte Art Urkunde, daß wir von 2000 bis 2013 so neunzehnmal mitgegangen sind.

Damit lagen wir damals wohl an der Spitze der eifrigen Wanderer, inzwischen sind wir wahrscheinlich etwas abgedrückt, weil wir in den letzten zwei Jahren nur bei der kurzwanderung und dem sogenannten Fototreff waren, weil wir 2018, verhindert waren, der Alfred bei der Juni Tour mit dem Karl auf Reisen und im August waren wir in der Schweiz, im Vorjahr konnte ich nicht wegen meinem Knöchel und heuer im Juni dachte ich eigentlich das findet wegen Corona nicht statt, wir hatten aber nur keine Benachrichtung, weil wir in keinerWhatsapp-Gruppe sind, dann haben wir es aber irgendwie doch erfahren und konnten uns zur zweiten Wanderung anmelden, die ebenso, wie die erste im sogenannten Mariazellerland oder Hochschwabgebiet beim „Franzbauer“ stattgefunden hat und da haben wir die Ingrid und den Herbert ja vor einigen Wochen am Markt im St. pölten getroffen, die uns vorschwärmten, daß die Wanderungen sehr schön gewesen waren und das Essen sehr gut und beim „Franhzbauer“, dem Wirtshaus im Salzatal bei Gußwerk waren wir, glaube ich, schon einmal als wir noch in die hohe Tatra gefahren sind, zumindestens kann ich mich erinnern, daß ich dorthin Prospekte oder Fotos von unseren Touren mitgenommen und vorgeschlagen haben, daß wir das auch einmal tun könnten.

Dazu ist es nicht gekommen und wir fahren, glaube ich, seit zehn Jhren auch nicht mehr dorthin, weil wir zu langsam sind und auch diesmal war meine Kondition wahrscheinlich nicht die allerbeste, habe ich das Gehen und das Wandern nach meinen Unfall erst wieder lernen müßen, dann kam Corona und da bin ich bis Ostern ja auch eher zu Hause geblieben.

Jetzt hat mir der Alfred, weil ich keine mehr hatte und, um den Knöchel zu schonen neue hohe Wanderschuhe gekauft, aber die müßen erst eingegangen werden, so war ich einmal damit auf der Rudolfshöhe und vor einigen Wochen am Göller und damit auch im Mariazellerland und sogar in Mariazell im der berühmten Konditorei Pirkner mit den Lebkuchen, Mittagessen, weil wir nichts anderes gefunden haben.

Diesmal sind wir am Freitag Morgen von Harland losgefahren, haben beim „Franzbauer“, wo wir unser Quartier hatten Mitaggessen, die anderen begrüßt und schon einmal gehört, wie gut die Mehlspeisen dort sind.

Ich hätte bei meinem Menu zwar auch eine bekommen, hatte aber schon einen Kaffee bestellt und wir sind auch bald aufgebrochen, um an der Salz und durch die Salzaklamm zu wandern. Vierzehn Personen waren wir und drei neue, die in der Zwischenzeit dazu gestoßen sind, waren auch dabei. Ein gutes Abendessen, um sieben mit dem Schnapserl, daß der Herr Sladky immer stiftet, ich aber nicht trinke, dafür ein Achter Rot und eine Wildpastete mit Toast habe ich auch gegessen, obwohl ich am Abend eigentlich nichts esse.

Am Samstag war das Frühstück, um halb sieben, die Wirtin hat extra für uns gedeckt, obwohl die frischen Semmeln erst um sieben kommen. Ein reichhaltiges Wurst-Käse- Schinken- Speck-Angebot und ein weiches Ei und dann sind wir in Richtung Zellerhut aufgebrochen.

Da waren wir, glaube ich, auch schon einmal und wir mußten uns beeilen, weil Regen angesagt, aber alle sind ja nicht mehr so gut zu Fuß und der Herr Sladky schon über achtzig.

Durch ein Holzfällgebiet sind wir auch gewandert und die neuen Schuhe haben immer noch gedrückt. So bin ich nur bis zum mittleren Zeller gekommen und dann, wie ich die Schuhe gewechselt habe, ist das Gewitter schon dagegewesen und wir sind ziemlich naß geworden.

Zurück zum „Franzbauer“, die Terrasse war überdeckt. So konnte man auch trotz Regen draußen sitzen. Ich habe einen Hawaitoast und einen Topfenstrudel gegessen, mich dann zum Lesen und zum Ausruhen ins Zimmer zurückgezogen und bin dann um sieben zwar zum Abendessen hinuntergegangen, habe aber nur einen Kaiserspritzer und dann ein Achterl Rot getrunken und dem Konzert zugehört, daß der Gunther und der Andreas auf der Gitarre beziehungsweise Manduline darboten.

Am Sonntag war das Wetter wieder schön, das Frühstück war um sieben, die Semmeln wegen Sonntag wahrscheinlich wieder aufgetaut und wir sind zur Graulm hinaufmarschiert, haben dort Blumen geplückt. Eierschwammerl gab es, wie ich hörte, auch, die habe ich versäumt und zu Mittag sind wir wieder und zum letzten Mal zum „Franzbauer“ dort habe ich Damhirschfilet mit Erdäpfelkroketten, sehr gut und fein und gar nicht so teuer, gegessen und zum Dessert mir eine Cremeschnitte geteilt und weil man immer soviel hört, daß Coronabedingt, die ganzen Wirtshäuser pleite gehen, weil sich die leute nicht hintrauen. hier war das nicht so.

Die Terrasse eigentlich immer sehr voll, obwohl wir unterwegs nicht so viele Wanderer gesehen haben, aber Motorradfahrer sind vorbei gekommen, die Wirtsleute sehr freundlich und offen für Sonderwünsche und so war es wieder mal ein schönes Wanderwochenende, wo ich meine Kondition trotz Blasen anden Füßen hoffentlich ein wenig aufgebaut habe.

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