Literaturgefluester

2020-09-08

Pax

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:38
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Jetzt kommt das zweite „Wagenbach-Quartbuch“, das ich schon länger in meinem E-Book Folder habe, nämlich „Pax“ von der 1980 geborenen Eva Roman, die auch das Leipziger Literaturinstitut absolvierte und schon früher einen Roman bei „Wagenbach“ herausgebracht hat.

„Pax“ ist sowohl eine Coming of age, als auch eine Coming out Geschichte und erzählt auf mehreren Ebenen, beziehungsweise mehrere Thematiken dabei anschneidend, das Aufwachsen des kleinen Pax, seine Tante nennt ihn Max in einer Kleinstadt, bei der schon erwähnten Tante Beatrix, die eine etwas schrullige Person ist, in einem Kaufladen arbeitet, in die Kirche aber auch einmal auf eine Demonstration geht, die dann aber „Umzug“ nennt und öfter krank ist, weil er seine Eltern früh veroren hat.

Die sind mit seinem Bruder von einer Afrikareise nicht zurückgekommen. Im Beschreibungstext steht noch etwas von Schuld und Schämen und dann geht es auch, um eine gewisse emotionale Abhängikeit zwischen Neffen und Tante, es gibt eine Oma, die ständig kocht, eine Leni mit der er spielt aber dann kommen schon die schwulen Freunde oder das Umgehen mit ihnen.

Zuerst spielt Pax, als die Tante ihm das endlich erlaubt, Fußball, gerät dabei aber in eine Auseinandersetzung, als er als „Schwuchtel“ gehänselt wird, dann schließt er sich in seiner Schule einer Filmgruppe an.

Er möchte gerne Filmer werden, die Tante meint aber er soll was Anständiges machen, so macht er zunächst ein Praktikum in einem Altenheim, lernt da eine alte Dame kennen, die er weiter besucht und gerät dann in eine Bank.

Es gibt eine Wohnung zu vermieten, die vermietet er an seinen Freund und muß das dann der Tante beibringen, die ihm immer nach Mädchen fragt, die aber gar nicht so entsetzt darauf reagiert und am Schluß reist Leni mit einem Wohnwagen durch die Welt.

Alles sicher interessant, aber wahrscheinlich nicht so neu, vielleicht die Art Romane, die man in den Literaturinstituten, als Abschlußarbeit einreichen muß.

Spannend sicherlich, eine mir bisher unbekannt gebliebene Autorin kennengelernt zu haben.

8 Kommentare »

  1. Leider eine wenig hilfreiche „Rezension“, die dem Roman weder sprachlich noch inhaltlich gerecht wird. Ich habe das Buch mit Begeisterung gelesen. Pax‘ Geschichte hat mich sehr berührt. Absolute Leseempfehlung! *****

    Kommentar von Leseratte77 — 2020-09-08 @ 22:11 | Antworten

    • Finde ich schön, daß Sie das Buch berührt und begeistert hat und, daß Sie es weiterempfehlen!
      Ich habe es, wie beschrieben, nicht so besonders strukturiert empfunden und gebe in meinen Besprechungen, „Rezensionen“ würde ich sie mit und auch ohne Anführungszeichen nicht nennen, meine persönlichen Eindrücke wieder und denke, daß ich da bei meiner Sprache bleiben kann! Den Inhalt bemühe ich mich immer zusammenzufassen und zu verstehen, liebe Grüße aus Wien!

      Kommentar von jancak — 2020-09-08 @ 22:37 | Antworten

  2. Dein Blog gefällt mir sehr gut!
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    Kommentar von Journalistenwerkstatt — 2020-09-12 @ 09:58 | Antworten

  3. Da liest man es!

    Kommentar von jancak — 2020-09-12 @ 11:19 | Antworten

  4. Da haben Sie aber schlecht recherchiert. Ich möchte Ihnen gern empfehlen, sich etwas mehr Zeit zu nehmen und beim Lesen genauer hinzuschauen. Die Autorin wird es womöglich freuen, dass Sie sie neun Jahre jünger machen. Aber vielleicht überdenken Sie daraufhin Ihre falsche und durchaus übergriffige Darstellung, in der Sie diesen wirklich gelungenen Roman mit einer Abschlussarbeit einer Studentin vergleichen.

    Kommentar von Grapa C. Gonzales — 2020-11-13 @ 11:44 | Antworten

  5. Wo hätte ich besser recherchieren sollen? Oh, da habe ich mich beim Geburtstdatum verschrieben! Vielen Dank für den Hinweis, aber wo ist die falsche und durchaus übergriffige Darstellung? Ich habe den Roman, der durchaus großartig sein kann, so empfunden und meine Eindrücke wiedergeben, das sollte man auch dürfen!
    Wenn Sie sich die Zeit nehmen und bei meinen Besprechungen genauer hinsehen, werden Sie vielleicht merken, daß ich eigentlich nie verreiße, aber das zu schreiben, wie ich es empfinde, auch wenn ein subjektiver Eindruck vielleicht für andere anders ist, muß man dürfen und die Autorin wird das sicher aushalten!
    Schauen Sie sich da vielleicht die literarischen Quartette oder die Rezeption bezüglich Handkes Nobelpreis an, wie da geschimpft und über den Autor drübergefahren wurde, hat mir auch nicht gefallen und sollte eigentlich nicht sein, weil man alles auch sachlich darstellen kann!
    Aber dieses Buch hat mich eben nicht so besonders beeindruckt und das so besonders Neue habe ich daran auch nicht gefunden!
    Mag sein, daß ich mich geirrt habe oder, daß das andere anders sehen! Soll so sein und freut mich, wenn Sie und andere es für ein großartiges Buch halten und es reicht wahrscheinlich auch, wenn Sie schreiben, Geburtsdatum stimmt nicht und ich habe das Buch großartig empfunden weil…., weil man dann darüber wertfrei diskutieren kann, liebe Grüße aus Wien!

    Kommentar von jancak — 2020-11-13 @ 13:15 | Antworten

    • Wahrscheinlich sind Sie schon früh in der schöpferischen Arbeit gescheitert oder einfach nur frustriert. Das hört man ja oft über sogenannte Kritiker. Vielleicht suchen Sie sich eine andere Beschäftigung?! Ihr Blog jedenfalls ist überflüssig… Herzliche Grüße nach Wien

      Kommentar von Grapa C. Gonzales — 2020-11-13 @ 13:58 | Antworten

  6. Was hat Ihre obige Bemerkung mit dem Buch zu tun, das mich nicht so besonders begeistert hat? ich habe auch nicht behauptet, daß es eine Studentenarbeit ist, sondern nur angedeutet, daß es vielleicht nach einem bestimmten Muster konstruiert sein könnte!
    Ich lese viel, das stimmt und vielleicht ist es das, was Sie stört? Etwas anderes kann ich mir nicht vorstellen und manchmal reißt mich ein Buch nicht so von den Socken! Trotzdem kann ich jedes Buch so stehen lassen, wie es ist, weil ich ja auch selber schreibe, daher weiß, wie das ist und obwohl ich vielleicht, was meine „schöpferische Arbeit“ betrifft, frusteriert oder gescheitert bin, wie Sie meinen, bin ich immer noch an der Literatur interessiert, lese gern und am liebsten alles und werde mir daher auch keine andere Beschäftigung suchen!
    Das ist weder mein Bedürfnis, noch mein Wunsch! Noch dazu, da man in Zeiten, wie diesen ohnehin nicht viel anderes tun kann!
    Warum sind Sie so gehäßig? Ist es nur, weil ich ein Buch, das Sie vielleicht begeisterte nicht so besonders euphorisch beschrieben habe oder haben Sie es gar nicht gelesen und wollen mich nur einfach provozieren?
    Das ist wahrscheinlich genauso überflüßig, wie Sie meinen Blog halten! Der ist, wie Sie wissen könnten, wenn Sie ihn regelmäßig lesen, sehr wichtig für mich!
    Für Sie muß es das nicht sein, wenn Sie ihn für überflüßig halten, dann lesen Sie ihn am besten nicht mehr, liebe Grüße!

    Kommentar von jancak — 2020-11-13 @ 15:12 | Antworten


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