Literaturgefluester

2020-12-05

Einmal durchkorrigiert

„Wie gehts weiter mit dem Nanowrimo?“ werden meine Leser vielleicht fragen. Der November ist zu Ende, das Rohkonzept fertig und da hatte ich ja schon am sechzehnten November 50.190 Worte erreicht und bin in der Mitte meiner letzten Szene, da war ich beim siebzehnten Dezember angelangt und habe noch geglaubt, daß es heuer Weihnachtsmärkte eventuell mit Schnelltests geben wird, draufgekommen, ich lasse es einmal, und fange, was ich diesmal ja vorher noch nicht getan habe, sondern eher mehr oder flott vorangeschrieben habe, mit demKorrigieren an und schaue dann weiter.

Das habe ich jetzt getan, das Ganze einmal durchkorrigiert und bin jetzt bei 101 Seiten und 47 840 Worten angelangt. Habe also die „Nanowrimo-Wortanzahl“ schon wieder unterschritten und für die, die jetzt schreien, daß ich geschummelt habe, weil ich ja schon am ersten November 15.832 Worte eingegeben habe. Ja ich habe schon im Oktober mit dem Text angefangen und da einmal den Verlagsbrief und den an die Jasminka geschrieben. Dann das Ganze, weil ja das Frankfurter-Spezial kam, liegenlassen und erst danach mit dem Schreiben, ich glaube das war eine gute Woche vorher, angefangen und war nach zwei Wochen mit dem Rohtext fertig.

Habe also die „Nano-Bedingungen“, wenn auch zeitverschoben eingehalten, obwohl ich ja ganz gerne auch die restlichen zwei Wochen Rohtext geschrieben und am dreißigsten bei sechzigtausend- siebzeigtausend Worte gelegen wäre.

Das ist auch diesmal nicht gelungen. Da war es ja etwas schwierig, daß ich mich sozusagen in die Zukunft geschrieben habe und nicht genau gewußt habe, wie das mit den Zahlen und dem Lockdown werden wird, so habe ich am dreizehnten Dezember noch geglaubt, daß die Rosa mit dem Benedikt in Schönbrunn yypunkschtrinken kann, wenn sie vorher einen Schnelltest macht, das habe ich jetzt korrigert und ich werde es auch so enden lassen, wie es ist. Das heißt mit dem siebzehnten Dezembert, da hat die Aloisia gerade den Teddybären für die Jasminka gebracht und Rosa die Bonboniere und bietet an, daß Mar vielleicht den Christbaum kauft.

Der erste Durchgang ist fertig, da sind circa viertausend Worte und vier Seiten weggekommen und jetzt geht es an die sogenannte Feinkorrektur, was bedeutet, daßs ich auf einige Dinge schauen muß.

So sollte ich das mit dem Maskenverweigern der Mathilde noch besser herausarbeiten und dann die Mar- Szenen durchgehen und schauen, wie ich das einmal mit den Artikel, er oder sie mache und dann die Trans- bzw. die Diversgeschichte noch herausarbeite. Da bin ich ja sehr vorsichtig geworden und es wird eher eine Divers- als eine Transgeschichte sein.

Dann, wenn das stimmt, noch feiner werden und das Ganze wahrscheinlich das nächste halbe Jahr korrigieren und da auch die Corona-Entwicklungen einbeziehen udd dann das Corona-Thema lassen oder einen Corona-Roman Teil vier beginnen? Keine Ahnung, ds weiß ich noch nicht, wird aber auf jedenfall sehr spannend, ob ich von dem Thema loskomme und wie und wann es für mich beendet ist.

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