Literaturgefluester

2021-06-11

.aufzeichnensysteme RAUTE

Während ich bei meinem heutigen Radausflug zum ersten Mal seit einem dreiviertel Jahr bei der Radlerschenke alleine einen Kaiserspritzer trank und die fünfzehn Minuten dort und vorher beim Wilhelmsburger Rastplatz mein neues, natürlich sehr realstisches Romankonzept konzipierte und dann eine Szene geschrieben habe, ist es am Abend über Stream ins Liiteraturhaus und da zur total experientellen Literatur, nämlich zu einer Buchpräsentation des „Ritter-Verlages“gegangen, wo das dritte Buch der „.aufzeichnensysteme „RAUTE“präsentiert wurde.

Da gibt es schon zwei andere Bände, nämlich „IM GRÜNEN“ und „GRATE“, wo immer „Kommpressionen aus verdicheten Worten“ gibt, wie ich dem Programm entnehme, denn „aufzeichnensysteme bezeichnet seit 2002 eine „Schnittstelle von Literatur, visueller und auditiver Kunst als Konzept.“, die es seit 2002 gibt und die Autorenschaft hat die 1967 geborene Hanne Römer, die den Förderpreis zum Heimrad- Bäcker-Preis“ bekommern hat und seit 2000 als Autorin tätig ist und ich bin etwas verwirrt, denn ich kenne eigentlich die „elffriede.aufzeichnungsssteme“, die sich dann in „aufzeichnensysteme“ verwandelt haben und jetzt trat Hanne Römer nach der Einleitung von Barbara Zwiefelhofer, die diesmal und das ist auch interessant, nicht wie sonst, nur schwarz bekleidet war, auf die Bühne und da wurde es ganz dunkel. Dann hat sich das Ganze etwas erhellt und Hanne Römer saß in der Mitte auf einen Stuhl und las aus ihrem Buch das hauptsächlich aus Worten bestanden „Fingeraktivität, Schnitt, Fähigkeit, beispielsweise un dso weiter und so fort. Gelegentlich war auch ein Satz dabei und einmal ging es auch um eine Maske, die mich ja besonders interessiert und ich frage mich wieder, wie ist das mit der experimentellen Literatur, die mich ja irgendwie interessiert, sonst würde ich mich nicht für sie interessiere, obwohl ich ganz anders schreibe und auch einen anderen Literaturbegriff habe und mich auch frage, wieso das, was keinen Inhalt hat, sondern sich nur mit Sprachexperimenten beschäftigt,einen höheren Wert, als das Romanschreiben hat.

Aber das stimmt ja nicht. Es gibt ja sehr viele Romane und die sind teilweise auch sehr kompliziert, wie ich gestern in der „Alten Schmiede“ bei Norbert Gstrein erleben konnte und mein Schreiben ist noch einmal eine andere Dimension. Da schreibe ich und schreibe, versuche zu meiner Qualität zu kommen, immer besser zu werden und werde das auch zumindestens in der Quantität und meine Hemmungen, die mich früher sehr behinderten, sind derzeit auch nichtmehr da und keiner schauts an.

Aber so ist das eben mit der Literatur. Sie ist und soll, wie ich meine vielseitig sein und ich bin auch für alles offen, schaue, höre und lese eigentlich alles und immer noch in der Badewanne die „USA-Trilogie“, die ja auch sehr experimentell ist, obwohl ich, glaube ich, gar nicht so unähnlich angefangen habe.

Also alles lesen, sich mit allen beschäftigen und Barbara Zwiefelhofer, die das maskierte Publikum nach der Veranstaltung auch noch zum ein bißchen Dableiben aufforderte!

„Getränke können wir noch nicht ausschenken! Es gibt aber einen Büchertisch!“ und forderte das zugeschaltete Publikum auf, die Bücher beim Händler des Vertrauens und bitte nicht bei „Amazon“, „Denn das mögen wir nicht!“, zu kaufen und ich mag eigentlich das Ausgrenzen nicht, obwohl ich mir die „Ritter-Bücher“ weder da noch dort kaufen werden, weil ich ja noch einige ungesesene, die ich gefunden oder sogar aus den Abverkaufskisten gezogen habe, in meinen Regalen stehen habe und nicht zum Lesen komme.

Von „Amazon“ habe ich übrigens vor ein paar Wochen Amanda Hills berühmtes Gedicht „The hill we climb“ bekommen. Aber das habe ich nicht gekauft, sondern meinen Gutschein eingelöst, den ich von Jeremy bekommen habe und noch etwas habe ich zu vermelden.

En Kultereignis, was vielleicht die mangelnde Zuschauerschaft, Online waren es nur drei, erklärt, denn die EM, wurde eröffnet und ich bin, meine Leser wissen es, absolut kein Fußballfan, höre aber seit den Corona-Zeiten, weil mich das sehr interessiert und die viel berichten, viel OE24-TV und so weiß ich, daß die Spiele Italien gegen Türkei heute in Rom eröffnet wurden und Corona, wie Wolfgang Fellner, der jetzt wieder auftritt, vorhin sagte, „Corona ist vorbei!“

Wollen wie hoffen, daß er recht behält, ansonsten ist mir egal, wer gewinnt. Die Türken und die Italiener sitzen in Wien, aber schon in den Lokalen, eßen Pizza, trinken Wein und die „aufzeichensysteme“ von elffriede oder Hanne Römer sind ihnen wahrscheinlich egal.

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