Literaturgefluester

2021-07-21

Geburtstagsfest mit Streß

Es geht gleich weiter mit den „Hundert Seiten Depression“ und zwar begeben wir uns nach Weitra zu Lore Spielbergs Geburtstagsfest:

„“Elfi und Angela waren die Ersten, die am Samstag eintragen!“, dachte Lore Spielberg und sah sich prüfend in der Küche um. Für den Grill, der am Nachmittag im Garten stattfinden sollte und für den sich Richard, als Grillmeister angeboten hatte, war alles hergerichtet. Die Salate vorbereitet. Die Steaks und die Würstchen vom Bauernladen geholt. Die Beiden waren in Elfis blauen Golf angekommen, hatten sie umart und waren dann zusammengezuckt, um sich zu erkundigen, ob sie sich vorAnsteckung fürchte?

„Aber wir beiden alten Schachteln sind schon geimpft! Da kann nichts passieen!“, rief Angela beschwichtigend aus.

„Du bist das sicher auch?“, wollte sie noch wissen und schüttelte den Kopf, als Lore „Noch oder überhaupt nicht! Denn da bin ich mir noch nicht so sicher und muß mich erst informieren!“, antwortete und die Achseln zuckte, als Elfi „Du bist und bleibst die Alte! Noch immer starsinnig und gehst den eigenen Weg, wie damals, als wir doch kotzend im Badezimmer fanden und dir einen Termin am Fleischmarkt vermitteln wolten, du aber auf das Kind bestanden hast! Ganz egal was daraus werden hätte können?“, einwarf.

„Ein erfolgreicher Sohn und eine Enkeltochter, die vor kurzem die Matura bestanden hat und jetzt in meine Fußstapfen steigen wird!“, antwortete Lore ungerührt.

„Und ich kann mich, wenn ich hier am Land, wie eine Erimitin lebe, auch wenn ihr den Sommer mit mir verbringt und wir heute eine Ausnahme machen, nicht wirklich anstecken! Aber kommt herein und packt eure Sachen aus!“, sagte sie und überhörte, daß Angela etwas von „Verschwörungstheorien!“, zu murmeln schien, die hinzufügte, daß sie erfahren hatte, daß Richard Schweirigkeiten mt seiner Zeitung bekommen hatte, weil erauf einer Demo gesehen worden war!

„Warst du auch auf diesen „Covidiot-Veranstaltungen“ und bist du rechts gewordenß!“, fügte sie entsetzt hinzu.

„Ncht, daß ich wüßte und wenn ich, wie ihr behauptet, ganz dieAlte bin, muß ich eine Lnke sein, denn das bin ich, wie oft kritisiert wurde,geworden! Aber wir müßen uns nicht streiten, sondern wollen unsere Frauenvergangenheit aufarbeiten!“, sagte sie versöhnlich und nickte zustimmend, als die Beiden das Wohnzimmer in Beschlag nahmen.

„Dann kann dein Sohn dein Arbeitszimmer nehmen und wo wirst du den Theo unterbringen? Du hast doch gesagt, daß du ihn eingeladen hast und er seine Töchter mitbringt!“, erkundigte sich Angela.

„Nur die Jüngste, Laura, dieFamilienrichterin, Barbara läßt sich entschuldigen, weil ihr Sohn Emil Angina hat und Theo hat mir vorhin gesmst, daß er, um mir keine Mühe zu machen im Hotel Post abgestiegen ist un din zwei Stunden erscheinen wird! Richard ist mit der Melia auch schon unterwegs!“

Dann bedankte sie sich für die Bücher, die Elfi ihr entgegenstreckte, nach dem sie ihre Reisetasche ausgepackt hatte.

Marlene Streeruwitz „Covid Roman“, weil ich weußte, daß dich das interessiert und dann „Hippocampus“ von Gertrud Klemm, die in unsere Fußstapfen getreten und eine der frauenbewegtesten jüngern Autorinnen ist!“, sagte sie und zuckte, als die anderen eingetroffen waren, zuswammen, als Lore Amelias Geschenke auspackte.

„Stell dir vor, den „Verkauften Feminismus“,hätte ich dir auch fast gebracht! Da habe ich Glück gehabt und muß nichts umtauschen und dein Sohn hat an Champagner gedacht! Das passt zu der Torte, die Angela gebacken hat, während dem Theo-!“ sagte sie verächtlich zu dem eleganten älteren Mann blickend „-nichts Besseres eingefallen ist, als eine Flasche Parfum auszusuchen ,als ob du jemals solches verwendet hättest!“

„Er hat es sicher gut gemeint!“, antwortete Lore und nickte ihm, der auch im Freizeitanzug, wie aus der Schae gepellt wirkte, beschwichtigend zu.

„Fein, daß du gekommen bist, um deinen Sohn zu begrüßen!“

„Natürlich, um diir zum Geburtstag zu grulieren und der Enkeltochter zur Matuera! Was wirst du denn studieren?“, fragte er und ließ sich nicht anmerken, daß es ihm vielleicht mißfiel, als Amelia „Gender!“, antwortete.

„Ganz in den Spuren, der Großmama!“, antwortete er nur und nickte Angela zu.

„Und du bit mit deinen Filmen inzwischen bekannt geworden! Hast in der Lonie einen Fan gefunden, die sich entschuldigen läßt! ich glaube, sie ist ein wenig eifersüchtig und wollte auch nicht stören! Dafür stelle ich dir Laura vor, die eine erfolgreiche Frau ist, die es auch mit einem Jusstudium weit gebracht hat! So ein siebzigster Geburtstag ist ja sehr feierlich! ich kann das behaupten, denn ich habe den meinen frünf Jahre vorbei, obwohl du es viel leichterhast, als ich, der das ganze Institut bewirtenmußte! Corona würde das heute verhindern! Also war ich wieder zu früh daran!“, sagte er launig und nickte Richard zu.

„Ich habe gehört, daß du Schwierigkeiten mit deiner Zeitung hattest und nun selbstöndig bist!“, wußte auch er und Lore mußte denken, daß das offenbar die Runde gemacht hatte, während siedavonichts mitbekommen und eserstvon<meliaerfahren hatte.

„Stimmt!“,antwort ete der.

„Das mußte sein und ich hoffe, daß ich euch nicht zu kritisch bin!Hätte die Damen aber ebenfalls so eingeschätzt!“, sagte er mit Blick in Elfis und Angelas Richtung, die prompt „Wir sind keine Verschwörungstheoretikerinnen!“, ausriefen.

„Dann wollen wir den Champagner leeren, der schon eingekühlt ist und uns an die Steaks und an die Bratwürstchen machen! Der Grill ist gleich angeheitzt! ich hoffe es sind keine Vegetarier dabei?“

„ich!“, antwortete Angela spitz.

„Das weißt du doch! Kannnst du dich nicht mehr daran erinnern?“

„Dann mußt du dich an den Mais und den Grillkäse halten!“, sagte Rchard und prostete Lore zu.

„Alles Gute zum Geburtstag, Mama!“

Und verkniff es sich offensichtlich hinzuzufügen, daß er nicht sicher war, ober sich über des Vaters, Elfis und Angelas Anwesenheit freute, die mit ihren taktlosen Bemerkungen schlechteStimmung machten und erkundiggte sich stattdessen bei der Mutter, ob sie mit Anna Jellers bei der Mutter, ob sie mit Anna Jellers Buchempfehlungen zufrieden war?

„Natürlich!“, antwortete die.

„Das sind drei tolle Bücher, von denen ich schon gehört habe! Auf die Streeruwitz freue ich mich auch und natürlich auf die Torte, die Angela nach einen Spezialrezept gebacken hat und die es mit Schlagobers geben wird! Es ist alles bereit, stoßen wir an und lassen die Unstimmigkeiten, weil wir uns nicht spalten lassen, auch wenn das die Regierung vielleicht will!““

4 Kommentare »

  1. Auweia!

    Kommentar von Ulrich Lucas — 2021-07-21 @ 11:19 | Antworten

  2. Ganz so schlimm ist es nicht, wie die weitere Entwicklung zeigen wird! Zeigt aber ein bißchen die Problemlage auf und da soll es ja Differenzen zwischen Geimpften und Nichtgeimpften geben!
    Ich kann ihnen auch die angeführte Literatur sehr empfehlen und lese jetzt auch ein Buch, das die Frauenbewegung ein bißchen auf die Schaufel macht oder einen erotischen Roman daraus zu machen versucht!

    Kommentar von jancak — 2021-07-21 @ 14:45 | Antworten

  3. Mein Auweia bezog sich – wie Sie sich vielleicht denken können – weniger auf das Thema oder den Inhalt sondern … naja, belassen wir es besser beim Auweia 😉

    Kommentar von Ulrich Lucas — 2021-07-21 @ 14:57 | Antworten

  4. Habe ich schon verstanden! Aber Sie wissen ja jetzt schon fünf Jahre, wie ich schreibe und das wird sich wohl auch nicht ändern! Sie haben also nur die Wahl sich auf meinen Stil einzulassen, wie ich ich es tun würde oder sich weiter gruseln!
    Wenn Ihnen das was bringt, machen Sie es weiter! DerText ist im Original allerdings noch unkorrigiert! Vielleicht gefällt er IHnen dann in Buchform besser!

    Kommentar von jancak — 2021-07-21 @ 16:13 | Antworten


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