Literaturgefluester

2021-08-14

Reduzierter Sommer

Filed under: Alltagsgeplauder — jancak @ 00:59
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Langsam wrd der Sommer zu Ende gehen, zwei bis dreiWochenenden werden noch übrig sein oder eigentlich nur noch zwei, weil derAlfred ja am Dreiundzwanzigsten wahrscheinlich mit dem Karli nach Albanien fahren wird und dann werde ich in Wien bleiben und es war,wenn man so sagen kann, ein schöner Sommer mit nur etwas Corona bedingter Reduktion,was vor allem die Sommerreihen in Wien betrifift. Die O-Töne waren ja möglich, Ungeimpft und ungetstet, wenn man sich einfach hinter das Gitter und neben die Security stellt und denen beim Schäkern zuschaut. Ein wenig verrückt, aber so geht es ja schon seit sechzehn Monaten. In Niederösterreich, wo man ja maskenlos in den Nonfeedhandel darf, ist die Reduktion weniger spürbahr. Also habe ich da eingekauft, was ich zu brauchen glubte. Eigentlich erstaunlich wenig, in Bad Radkersburg bei unseren steirischen Wochenenden ein paar Kleidungsstücke und dann ein bißchen was für den Bürobedarf in der Praxis.

Vor zwei Wochen war ich mit derAnna und der Lia in der Stadt un am Freitag zum ersten Mal wieder in Wilhelmsburg im Eikaufszentrum. Bisher habe ich da eher den Rastplatz bevorzugt und da meine Notizen gemacht. Aber der „Alte Frauen-Text“ ist ja geschrieben und muß nur noch korrigiert werden und das geht mehr oder weniger lustvoll dahin. Beim „Hager“ habe ich mir sogar einen Cappucchino von meinem Gutschein eingelöst und den dann maskenlos auf einer Bank statt im Gastgarten getrunken und beim „Pipa“ zwei Cremduschbäder eingekauft, die sogar im Sonderangeobt waren.

Am Montag wollte ich eigentlich ins Traisencenter, wo ich schon ein Jahr nicht war. Aber dann wollte der Alfred, daß ich mit ihm ins Fahrradgeschäft beim Bahnhof fahre, um dort einen Fahrradkorb zu kaufen, weil die Fahrradtaschen aus Worpswede, die er von seiner Deutschlandreise im vorigen Herbst mitgebracht hat, schon ein bißchen ramponiert war, weil sie in die Speichen gekommen ist. Da es es in der Früh eher kühl war, hatte ich mir Jeans und das blauweißgestreifte Leiberl aus Radkersburg angezogen und damit zu Mittag sehr geschwitzt. Da wir aber am Nachmittag nach Wien fuhren, wollte ich mich nicht uextra umziehen und bin so vom Balkon, weil der Computer in der Hitze auch nicht so gut gegangen ist, mit einem Häferl, Buch und Glas ins Haus gegangen. Glas und Häferl auf derHeizug abgestellt, derComputer ist mir dabei aus der Hand gerutscht und der ohnehin schon ramponierte Rahmen war dann komplett kapuutt.

Uuje, uje, einen Tag von der Arbeit unterbrochen und damit sehr irritiert, wollte ich ja mein Manuskirpt weiter korrigeren. Das habe ich dann mit der Hand getan und sogar Gefallen daran gefunden. Den Uli wird das zwar nicht rühren und die anderen auch nicht darauf reagieren, passt aber trotzdem vielleicht und am Dienstagabend hatte ich dann meinen Computer wieder zurück. Ich habe zwar inzwischen schon einen Neuen, auf den ich Corona bedingt auch etliche Monate gewartet habe, denn mein Alter ist schon seit einem Jahr mehr oder weniger kaputt und zwickt und zwackt an den verschiedensten Stellen. Aber da kenne ich mich noch nicht so aus. Der Alfred muß auch noch was hochladen. Also warten bis er vom Urlaub zurück ist und ich hatte inzwischen auch so einiges zu tun. Einige Bücher gelesen, einige Bogartikel geschrieben. Denn es kommen jetzt schon die Herbstneuerscheinungen und wenn dann am vierundzwanzigsten September, die neue deutsche Buchpreisliste bekanntgegeben wird ist es besonders interessant.

Da habe ich ja schon vor einiger Zeit geschrieben, daß ich ebenfalls Corona bedingt gar nicht so genau weiß, was da draufstehen wird? Inzwischen denke ich, daß es eine Hand voll Bücher sein könnten, die ich schon gelesen oder noch auf meinen Regalen liegen habe. Den Benedikt Wells vielleicht, dann den Muschg, den Woelk, den Sven Regner muß ich noch lesen, den Georg Klein habe ich gerade angefangen. Ein Buch von der Natascha Wodin ist auch zu mir gekommen und wenn ich dann noch die Eva Menasse, den Norbert Gstrein und den Michael Köhlmeier hinzurechne bzw ein oder das andere spannende Debut, hätte ich schon ein paar Tips. Mal sehen, ich bin gespannt.

Aso noch dieses und das nächste Wochenende in Harlandverbringen. Diesen Montag ins Traisencenter fahren und da schauen, ob ich was einkaufen kann oder überhaupt wieder das Schoppen lernen. Hört man ja schon Gerüchte, weil die zahlen inzwischen wieder über tausend sind, daß die Maskenpflicht, die es ja in Wien ohnehin gibt, wieder kommen soll und vom Lockdown für Ungeimpfte hört man auch sehr stark. Denn da soll der impfdruck ja erhöht werden. Jeder soll sich impfen lassen. Im Bad, in der Krche, vom Gesundheitsminister, von Dr. Pogo von der Bierpartei. Ganz egal, vor oder nach der Disikothek, weil wir ja achtzig Prozent brauchen, um dem Delta Virus zu entgehen. Obwohl man auch schon hört, daß in Israel die Spitäler voll von den schon Geimpften sind und ich denke, man sollte es, wie der Bundeskanzler angekündigt hat, machen. Jeden eine Impfung zur Verfügung stellen, den Leuten sagen „Passt auf!“ und dann alle Maßnahmen fallen lassen, wie es ja England oder Dänemark schon tut.

Bei uns scheint das abernicht zu gehen, also wird gedroht und gedrängt und ich werde noch zwei Wochenende in St. Pölten haben, wo ja alles ein bißchen lockerer ist und die Zahlen trodzdem besser. Aber auf diese Zahlen sollte man vielleicht auch nicht so schauen, wenn man nicht krank wird, ist das ja egal und die Geimpften werden das angeblich ja nicht sehr stark. Die Kinder und die Jugendlichen, die noch nicht so geimpft sind, auch nicht. Auf der Rudolfhöhe ist der Urlaub zu Ende gegangen. Das Hauerfest in Wagram wird es wahrscheinlich nicht geben. Also noch zweimal Mark und dort nur einmal die Doris treffen, weil die auch auf Urlaub fährt. Die Ruth fährt jetzt nach Salzburg, nachher, wenn ich Strohwitw bin, will sie mich wieder einladen und das Volksstimmefest, wo ich noch immer nicht weiß, ob ich da lesen werde, kommt dann auch Ende August, Anfang september. Das kühle Zieglergasseferst scheint es am elften September wieder zu geben. Also ist doch etwas los und der Sommer doch nicht so reduziert, wie es scheinen könnte. Aber Sommerfrische in Harland war schon vor Corona etwas eintönig.

Wie es dann im Herbst mit den Zahlen und den Lockdowns weitergeht, weiß ich nicht. Vielleicht gibts wieder Demos oder Livestreams für den Literaturgeschmack, ansonsten werde ich mit dem Lesen ziemlich beschäftigt sein und mit dem Korrigieren, damit ich im Herbst vor oder pünktlich zum Nanowrimo was Neues anfangen kann.

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