Literaturgefluester

2021-11-22

Iranischer Abend in der „Alten Schmiede“

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 20:48
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Ab heute also mindestens drei Wochen lang wieder reine Livstreamveranstaltungen, ob man das möchte oder nicht, weil wieder allgemeiner Lockdown und damit, die Leute, die sich impfen ließen, das auch akzeptieren, ab Februar allgemeine Impfpflicht, dann kann man wahrscheinlich mit 2Gplus und FFP2-Maske hingehen.

Aber heute Livestreamabend, von der „Literatur im Herbst“, wo man noch mit Maske und 2G plus noch hineingehen konnte, um in die Literatur von zweisprachigen und doppelten Identitäten einzutauchen. Also wieder in die „Alte Schmiede“ streamen, wo es ähnlich weiterging, nämlich zwei iranische Autoren, wo einer in Graz geboren wurde, moderiert von Johannes Tröndle.

Der erste Autor, der 1963 in Graz geborene Sama Maani, der in Österreich, Deutschland und Iran aufgewachsen ist, der Psychiater und Psychoanalytiker ist, habe ich, wenn ich mich nicht irre, schon bei meinem „Buch-Wien-Livestreaming“ gehört.

Jedenfalls hat er dort seinen Roman „Zizek in Teheran“ vorgestellt und tat das auch in der „Alte Schmiede“.

Das klingt schon einmal interessant, scheint aber ein sehr interessierter sechshundert Seiten Roman zu sein, der verschiedene Ebenen, verschiedene Protagnoisten hat und auch in Versform geschrieben zu sein scheint. Der mit bisher unbekannte Autor, hat zwei Stellen gelesen und Johannes Tröndle einleitend erzählt, daß es ja einen slownischen Philosophen namens Slavoj Zizek gibt, ob das derselbe Zizek ist, der nach Teheran fährt, habe ich nicht ganz mitbekommen. Es liegt jedenfalls ein Buch von dem Philosophen in einer Teheraner Buchhandlung auf und eine Gefängnisebene scheint es auch zu geben.

Interessant, interessant und reizt natürlich zum Lesen, um sich auszukennen. Vielleicht finde ich es mal in den Schränken

Nach einer Pause kam Angelika Reitzer zum Lesetisch und stellte den 1956 in Teheran geborenen Amir Hassan Cheheltan vor, der nach verschiedenen Stationen wieder in Teheran lebt und von Jaleh Lackner-Gohari gedolmetsch wurde, die gleich übersetzte, daß er schon drei Mal in der „Alten Schmiede“ gelesen hat und ich ihn also auch schon bei der „Literatur im Herbst“ gehört habe und das Buch, das vorgestellt wurde, heißt „Der Zirkel der Literaturliebhaber“.

Eine Coming of age-Geschichte, wo ein Junge in einem solchen Literaturzirkel aufwächst und kindgerecht mit der Lteratur in Berührung kommt, was ich wieder sehr interessant fand, autobiografisch zu sein scheint, weil der Autor übersetzen ließ, daß ihn nur seine Kindheit und die Literatur interessieren würde und er auch nur darüber schreiben könne.

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