Literaturgefluester

2021-12-29

Die Erfindung des Ungehorsams

Bevor es an das Bloggerdebut geht, kommt noch ein Schweizer Buchpreisbuch. Nein, es kommt das Gewinnerbuch und eines das mir sehr sehr gut gefallen hat und das eigentlich auf meine 2021 Best book Liste kommen sollte und das mir viel besser als das österreichische Buchpreisbuch gefällt, obwohl es in beiden Büchern, um künstliche Intelligenz geht und die Art, wie sie die 1979 geborene Martina Clavadetscher darstellt, gefällt mir besser und es ist auch ein höchst aktuelles Buch, beschreibt sie doch die KI und das Punktesystem, das wahrscheinlich in China herrscht und wie es vielleicht mit Corona weitergeht, kann man sich auch fantasieren, denn da geht es um Hygiene, um Mundschutz, um Überwachungsapps und es geht um drei Frauen, um Ada, Iris und Ling, wie weit es sich dabei, um Menschen oder um Puppen geht, ist auch nicht so ganz klar, denn es geht hauptsächlich, um eine Sexpuppenfabrik, irgendwo in China.

Da arbeitet Ling, die ist eine Waise in einen Waisenhaus aufgewachsen oder von Großmutter Zea aufgezogen und sie soll die Puppen, die in der Fabrik erzeugt werden auf ihre Makellosigkeit überprüfen:

„Hallo, mein Name ist Ling. Hab keine Angst. Ich mache dich makellos“.

Eines Tages kommt eine vierte Frau in die Fabrik und soll den Puppen Leben oder Ungehorsam einhauchen und am Anfang sind wir in New York bei der Puppe Iris, der von Ling Leben eingehaucht wurde und die sich mit ihren Besitzer auf eine Dinnerparty vorbereitet und dabei die Geschichte von Ling erzählt.

Die ist vielleicht ein bißchen autistisch und auch einsam, schaut sich am Abend Filme an, zum Beispiel, den Filmklassikker „Paradise Express“ von Zhan Chan, bekommt aber Besuch von Wachmann Jon, mit dem sie eine Beziehung beginnt.

Sie verschafft sich auch eine Puppe, eine ohne Kopf, der erst Leben und Sprache eingehaucht wird, Ada, die nach einer Mathematikerin, der Urmutter des Com puters, aus dem neunzehnten Jahrhundert, der Tochter von Lord Bryon genannt wird.

Diese Ada ist ist die dritte Protagonistin. Die Puppe wird auch so genannt und wird dann im Rollstuhl immer in die Fastfoodrestaurants gefahren, wo Jon und Ling essen.

Spannend spannend und das ist auchdie Sprache oder die Art wie der Roman geschrieben wurde. Das Ganze ist nämlich eine Art Versepos, das mich ein bißchen an Wildgans „Kirbisch“ erinnert hat oder an das Buchpreisbuch von 2020, und jetzt bin ich noch gespannt, ob ich Zusammenhänge zu „Adas Raum“ von Sharon Duoda Ottoo, einem Bloggerdebut finden werde und natürlich kann ich es allen meinen Lesern sehr empfhehlen.

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