Literaturgefluester

2022-01-07

Plakat- und Coversuche

Nach Wien zurückgekommen geht es weiter in das neue Jahr, in das Lese- und Schreibjahr, beim Lesen ist das Bloggerdebut daran, da lese ich mich gerade durch den Thomas Arzt und was mein Schreiben betrifft, gibt es ja wieder den „Plan dein Romanschreibjahr-Kurs“.

Ich korrigiere mich ja gerade durch den „Arbeitstitel“, diese relativ kurze Erzählung und schaue, daß das „Seitengewitter“ und die „Die hundert Seiten“ erscheinen können. Die liegen ja beim Alfred. Der Beschreibungstext ist da die Cover fehlen noch. Da bin ich bei schon zweiundfünfzig vorhandenen Indiebücher ein wenig ratlos, was ich nehmen soll? Ein Foto ja. Ein paarmal hat mir da die Anna das Design gezeichnet, einmal hat der Alfred eine Ilustratorin beauftragt und beim „Corona-Texte-Buch“ hat er das Foto von der Jesuitenwiese ganz über das Buch gezogen, was das Erscheinungsbild stark verbesserte.

„Ein Foto von einer Wiese!“, hat er bei den „Hundert Seiten“ gesagt und da ist mir das Foto vom Volksstimmefest eingefallen, was er mal vor Jahren machte und ein Graffiti „My body my Choice“ hat er vor kurzen auch entdeckt, aber das mußte erst fotografiert werden.

Fotografieren war überhaupt das Stichwort, denn da gibt es ja eine Plakataktion der Rechtswälte Hölllwarth & Scheer, die gegen die Impfpflicht auftreten und die haben ein paar hundert oder so „Gemeinsam gegen Spaltung der Gesellschaft- Plakate“ in ganz Österreich aufhängen lassen und man soll sich darunter aufstellen und sein Gesicht zeigen. Also ein Selfie machen und es ihnen dann schicken. Schickt man fünfzehn bekommen die ersten zehn ein Flasche Chamapagner.

Da sind wir wahrscheinlich nicht schnell genug oder auch nicht so gut bei Fuß. Aber in der Krongasse gibt es schon ein paar Häuser weiter von unserer Wohnung zwei Plakate und in der Schäffergasse, wo einmal der Helmut Eisendle wohnte, auch. Die in der Krongasse habe ich schon am Montag gesucht, als wir von Harland zurückgekommen sind. Aber da war es finster, also haben wir die Fotografiertour auf heute verschoben.

Spazierengehen darf man ja auch im Ni-Lockdown und das Fotogrrafieren des Graffitis am Donaukanal kann man auch als Arbeitstätigkeit sehen. Trotzdem war es wieder haarig. Denn es gab, als wir um zwei , als es noch hell genug war, eine Pressekonferenz bezüglich der neuen Maßnahmen, denn das Omikron- Virus hält ja die ganze Welt in Atem und die Zahlen sind seit Silvester enorm angestiegen, so daß man hört, die Infrastruktur fällt zusammen, wenn halb Österreich in Quarantäne ist und da gab es schon vor zwei zu hören, die Maskenpflicht in Freien kommt, wenn kein zwei Meter Abstand gehalten werden kann, damit man keinen Lockdown braucht, denn da schreien jetzt ja der Handel und die Gastronomen auf, daß sie das nicht wollen.

Also Maskenpflicht im freien, was wahrscheinlich meine Marktbesuche und die Demonstrationen betrifft. Also nur Onlinedemonstrationen und das Bloggen darüber und heute konnte man die Fotos beziehungsweise einen Spaziergang machen. Was ich eigentlich auch für nötig halte, denn wenn ich jetzt bis Sommer nicht aus dem Haus komme, ist das sicher nicht gesund und ich merkte das ja schon in Harland, daß mir das Radfahren immer schwerer fällt

Also um zwei bei schönen Wetter zwei Fotos in der Schäffergasse gemacht, dann über den Ring zum Donaukanal spaziert und dort das Graffiti suchen. Das gab es bei der Salztorbrücke und dann über die Stadt zurück. Beim „Demel“ stand schon eine ganze Schlange wahrscheinlich, um den berühmten Kaiserschmarren an. Masken habe ich dabei nicht viele gesehen. Aber das kommt wahrscheinlich erst in ein paar Tagen.

Also ein schöner Spaziergang. De Straßen waren ziemlich voll und, ich glaube, es waren auch einige Touristen dabei. Schanigärten gab es auch zu sehen, wo die 2G kontrollierten dann in Decken gehüllt im Freien saßen und einen Kaffee schlürften. Sah ein bißchen makaber aus. Aber das ist wahrscheinlich die ganze Situation und jetzt schauen wir, wie es mit Omikron weitergeht?

In Kitzbühel hat das Virus ja, glaube ich, über Weihnachten durchgeschlagen, so daß sich dort ein Gastronom einen Lockdown wünschte, weil er kein Personal mehr hatte, aber dieses war nicht krank. Also gibt es auch veränderte Quarantäneregeln und schauen, wie es mit dem Virus und der Impfpflicht weitergeht und über die Frauen, über die meine Emma mit Hilfe ihres Onkel Bernhard einen Roman schreiben will, habe ich mir auch Gedanken gemacht und bin da auf die „Fromme Helene“, also eine Trinkerin, gekommen, da habe ich auch meine „Kerstin“ und das Gretchen, die kommt vielleicht in der „Dora Faust“ ,vor und dann auf die Effie Briest, die ich erst lesen muß, gedacht.

Aber das kommt erst später, wenn ich mit dem Korrigieren des „Arbeitstitel“ fertig bin und bis dahin gibt es noch eins zwei „Romanjahrplan-Seminare“ und dann kann ich noch meine Romanidee auf ihre Lesertauglichkeit abklopfen.

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