Literaturgefluester

2022-09-07

Die neue österreichische Buchpreisliste

Filed under: Buchpreisbloggen,Uncategorized — jancak @ 00:38
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Den österreichischen Buchpreis gibt es ja seit 2016 und da habe ich von Anfang an mitgelesen und auch vorher immer Spekulationen angestellt, wer da wohl auf die Liste kommen könnten?

Diesmal habe ich das, wie auch beim deutschen Buchpreis mit einer kleinen Geschichte getan, eine Idee, die mir in Kroatien gekommen ist und die ich auch in meinen Work on Progress , das jetzt im Rohtext vorläufig fertig ist, gebrauchen kann.

Spekulationen wer wohl da auf der Liste stehen wird, finde ich spannend und da würde ich mir den neuen Roman von Doron Rabinovici, den ich bei „Rund um die Burg“ kennengelernt habe, wünschen, den neuen Thomas Stangl, den ich bei den O-Tönen gehört habe, die neue Marlene Streeuwitz und dann die Bücher, die auch auf der deutschen Buchpreisliste stehen und alles was ich an österreichischen Neuerscheinungen gelesen habe und jetzt voila, die neue Buchpreisliste und die drei Debutvorschlägen sind da.

In der Jury sind Edith Ulla Gasser, Bernhard Bastien, Stefan Gmündner, Günther Stocker und Katharina Teutsch gesessen. Und was habe die aus den hundertdreiunddreißg Büchern aus zweiundsechzig Verlagen ausgesucht?

Der Doron fehlt, das kann ich gleich verraten und bedauern, aber sonst klingt es ganz spannend und wieder ist sowohl Neues als auch Altes dabei. Also voila:

  1. Helena Adler „Fretten“
  2. Iris Blauensteiner „Atemhaut“
  3. Markus Grundtner „Die Dringlichkeit der Dinge“
  4. Monika Helfer „Bettgeschichten und andere“
  5. Reinhard Kaiser-Mühlecker „Wilderer“
  6. Anna Kim „Geschichte eines Kindes“
  7. Robert Menasse „Die Erweiterung“
  8. Teresa Präauer „Mädchen „
  9. Verena Rossbacher „Mon Cheri und unsere demolierten Seelen“
  10. Thomas Stangl „Quecksilberlicht“

Bei den Debuts wurden

1.Lena-Maria Biertimpel „Luftpolster“

2.Sirka Elspaß „ich föhne mir meine wimpern“

3.Anna-Maria Stadler „Maremma“

ausgesucht.

Also ein paar Treffer, ein Buch das ich schon gelesen habe und zwei die auch auf der deutschen Liste stehen, bei der ich gerade das dritte Buch gelesen habe, also lesen, lesen, lesen und dann kommt auch noch irgendwann der Schweizer Buchpreis dazu und das Bloggerdebut gibt es ebenfalls.

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2 Kommentare »

  1. Es freut mich, dass nicht nur ich so zwänglich bin, alle Bücher der drei deutschsprachigen Nationenlisten lesen „zu müssen“. Ja, praktisch, dass sich deutscher Buchpreis (der ja was die Nationalität des:der Autors:in offener ist, weil man ja diese komische Nationalitätenaufteilung e langsam endlich aufgeben sollte, also in deutscher Sprache erschienene [nicht übersetzte] Bücher sollte ausreichen) auch der Österreicher annimmt und so die Kim und der Kaiser-Mühlecker einmal gelesen gleich für 2 Listen reicht. Der Kaiser-Mühlecker war ja in aller Munde, darum bin ich nicht verwundert, dass er jetzt auf der Liste ist und ich habe meiner Buchhändlerin (genau wie beim Menasse) gesagt, den lese ich, wenn er auf der Liste ist – und der Fall ist ja jetzt für mich erwartbar auch eingetreten. Dass die Kim auch in Österreich auf die Liste kam freut mich, deren Buch mir gefallen hat, den Menasse – angeblich erscheint er erst – muss ich noch lesen.
    Jetzt kann ich nur hoffen, dass es in der Schweiz auch eine geringe Auswahl gibt und die Schweizer Autor:innen auch auf beiden Listen sind.
    Mein Problem ist ja, dass die deutsche shortlist schon am 20.9. erscheint, ich ab 17.9. in Kroatien mit einer Mirno More Gruppe segle und befürchte, dass ich bis dahin nicht alle Bücher schaffe, weil der Ehrgeiz besteht, die Longlist vor der shortlist gelesen zu haben.

    Kommentar von foto39 — 2022-09-07 @ 10:12 | Antworten

  2. Kein Streß, lieber Otto, die Bücher laufen nicht davon und siehe die „Satanischen Verse“ veralten auch nicht, wie geschrieben, ich hätte dir den neuen Krausser (viermal zugeschickt) geben können, jetzt hat er wahrscheinlich einen Bücherschrankfinder, der sich darüber freut und ich denke manchmal, daß das mit der deutschen Buchliste etwas ungerecht ist, denn die Schweizer und die Österreicher können dann auf zwei Listen stehen, die Deutschen nicht und natürlich freue ich mich dann, daß ich wegen Kim und Mühlecker zwei Bücher weniger lesen „muß“.
    Aber ich muß natürlich gar nichts und beim Mühlecker habe ich mich gefragt, habe ich das nicht schon „Fremde Seele -dunkler Wald“ gelesen, aber wahrscheinlich war das der Eindruck der „AS“ Vorstellung und man merkt schon Veränderungen bei der Auswahl, die ganz alten weißen Männer, die von der Liebe und dem Tod schreiben, werden zunehmend weniger, dafür kommen die jungen Frauen mit binären migrantischen und was immer Hintergrund, auf der öst List standen auch immer Gedichte oder Essays und nicht nur Romane und das finde ich auch sehr gut, also schönes Weiterlesen und wenn du mir kommentierst, finde ich das spannend, vielen Dank!

    Kommentar von jancak — 2022-09-07 @ 10:57 | Antworten


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