Literaturgefluester

2019-03-01

Identitätsfragen

Die, die meinen Blog schon länger lesen, wissen, daß das Schreiben mir sehr wichtig ist und  ich damit, vielleicht kann man es so formulieren, nicht sehr viel Glück hatte.

Ich habe es gleich nach meiner Matura und neben meinem Psychologiestudium relativ isoliert versucht, hatte wenig Ahnung vom Ligeraturbetrieb der Neunzehnhundertsiebzigerjahre und auch keine Connections dazu. Habe also zu schreiben angefangen, mit kurzen abgehackten Sätzen und vielen Bindestrichen, wie ich mich erinnern kann, vielleicht war das mein Versuch mich experimentell auszudrücken, denn das man damals sollte mußte, das habe ich schon irgendwie verstanden, obwohl ich eigentlich immer realistisch, psychologisch, sozialkritiasch schreiben wollte.

Dann habe ich eine solche Geschichte geschrieben, sie unkorrigiert liegen lassen und nicht recht gewußt, was ich damit anfangen soll?

Dann kam, glaube ich, so etwas wie ein Schreibblockade, obwohl ich wahrscheinlich auch nicht wußte, daß das so heißt und 1976, glaube ich, da bin ich im Sommer zu einem Workcamp nach Hamburg gefahren und habe da den Rudolf B. kennengelernt, ist die „Geschichte „Einladung zum Tee“ entstanden.

Eine recht konventionelle Dreiecksgeswchichte für eine dreiundzwanhzigjährige gehemmte Studentin, würde ich heute wahrscheinlich sagen und wenn mir eine solche gezeigt wird , würde ich „Super!“, antworten.

„Ich sehe das ist dir wichtig!“ und nicht „Das ist,schlecht, ich kann dir aber auch nicht sagen warum!“

Das ist mir, meine Leser wissen es wahrscheinlich circa 1978 zweimal passiert und der Rudolf B. hat mir aus Hamburg, als ich ihm mein Leid klagte, geraten, doch nur für mich zu schreiben und den Literaturbetrieb zu lassen!

Etwas, was ich inzwischen wahrscheinlich bis zur Perfektion betreibe, damals aber nicht passte, was der rudolf nicht verstanden hat, als ich ihm wahrscheinlich antwortete: „Aber die Jelinek tut das doch auch nicht!“

Die Monika, eine von den beiden Kritikern, die mich dann aber zum „Arbeitskreis schreibender Frauen“ brachte, hat, glaube ich, einmal gemeint, daß meine Texte, die ich ihr damals zeigte, sozialistische Schundromane wären.

Aber das waren sie doch auch nicht und sollten nicht so sein, nicht trival und nicht kitschig, obwohl mir damals noch das Handwerk natürlich fehlte und man damals noch nicht glaubte, daß man schreiben lernen kann.

Zumindstens nicht in Schreibwerkstätten, sondern nur allein und durch den Kuß der Muse und so habe ich auch nicht aufgegeben, sondern mich weitergewurschtelt und das schreibe ich jetzt auch, obwohl ich weiß das das schon manche erstaunte Frage und Kopfschütteln auslöste, ich den Nobelpreis haben wollte, was für mich wahrscheinlich das Synonym für literarische Anerkennung ist.

Den werde ich nicht bekommen, das weiß ich inzwischen auch, ein wenig Anerkennung kann aber trotzdem nicht schaden und so hat mir, glaube ich, Maria Gornikiewiecz auch einmal geantwortet:

„Fang doch mit einem etwas kleineren Anspruch an!“

Das wäre die richtige Antwort, die ich auch geben würde, während der Uli „Das meinen Sie doch nicht ernst?“,fragt und Elfriede Haslehner mich einmal gefragt hat, ob ich  betrunken wäre?

War ich nicht und ich denke, man muß das auch nicht sein, wenn man sich das wünscht und bin in den Achtzigerjahren auch in den Arbeitskreis schreibender Frauen gekommen, was vielleicht damals die Form einer Schreibwerkstatt war. Für mich war es die „Gruppe 47“, habe ich gedacht und auch mein erster Eintritt in den Literaturbetrieb, wo ich Frauen wie Marie Therese KerschbaumerElfriede Haslehner, Valerie Szabo, Hilde Langthaler, Christa Stippinger und und kennenlernte.

Dadurch bin ich, 1987, glaube ich, auch in die GAV gekommen, habe angefangen meine Texte herumzuschicken und mich bei Stipendien zu bewerben. Sie waren dafür wahrscheinlich oft nicht genug genug, weil man im Arbeitskreis das Schreiben auch nicht wirklich lernte. Ich habe aber weitergeschrieben, meine Texte an Verlage geschickt, sie zurückbekommen oder auch nicht und 1980 dann den Preis für ein nicht rollenspezifisches Kinderbuch mit „Güler will kein Kopftuch mehr“ das in dem „J u. V- Buch“ „Mädchden dürfen pfeifen, Buben dürfen weinen“ veröffentlicht wurde,  das dann auch einen Teil des Kinderbuchpreises gewonnen hat.

In den Literaturbetrieb, wie ich es wollte und glaubte, bin ich auch dadurch nicht hineingekommen, aber erste Veröffentlichungen in kleineren Literaturzeitschriften hats gegeben und als ich in die GAV aufgenommen wurde, gabs sogar die „U-Bahngeschichten“ im „Wespennest“.

Ich habe in den achtziger Jahre als ich schon als junge Psychologin halbtags auf der Sprachambulanz der II HNO-Klinik arbeitete, einige Lesungen bei den „Textvorstellungen“ in der „AS“ gehabt, damals im zweiten Stock, glaube ich, in dem Haus, das nicht mehr zur „AS“ gehört und moderiert von Herbert J. Wimmer, der das damals machte, habe meine Texte an die“ Editon Wortbrücke“ geschickt, der Literaturzeitschriften des Jack Unterweger, der dann gleich die „Hierachien“ machen wollte, während ich schon damals an das Selbermachen dachte und glaube sogar, um einen Zuschuß dafür beim Bund eingereicht habe.

Das Buch ist dann in der „Edition Wortbrücke“ erschienen, ist also mein erstes Buch in einem Kleinstverlag das es schon lange nicht mehr gibt. Kisten davon stehen immer noch in Harland herum, die Kritiken waren schlecht und Jack Unterweger war dann auch nicht mehr lange literarisch tätig.

Also habe ich meine Manuskripte weiter an Verlage geschickt an „Residenz“ und „Fischer“ oder „Suhrkamp“, ja, ich gebe es zu, aber auch an kleine Verlage, bis mir der Alfred dann die „Wiener Verhältnisse“, im Digitaldruckverfahren herausgegeben in einer fünfzig Stückauflage zum Geburtstag schenkte und ich dachte, fein „Das mache ich jetzt immer! Ab nun erscheint jedes Buch von mir!“ und hatte keine Ahnung, in welches Fettnäpfchen ich mich damit setzte, denn wir schrieben das Jahr 2000 und „Eigenverlag, nein, das wollen wir nicht!“

Das war soetwas, als wenn man zu einem Zuschußverlag gegangen wäre, denen ein paar tausend Schilling oder Euro hingeblättert und zum Schaden den Spott bekommen hätte!

„Aha, ein illegales Buch!“, hat der Martin auch, glaube ich, gesagt und ich war mir eigentlich nie ganz sicher, ob ich jetzt ein Buch habe oder nicht und daran vielleicht auch ein bißchen selber schuld bin, weil ich ja aus Kostenkünden und auch, weil ich merkte, daß das ja auch bei den „Hierarchien“ nichts brachte und ich das Buch trotzdem in Schachteln und nicht in den Buchhandlunghatte, auf die ISBN-Nummer verzichtet habe und auch nicht „Eva -oder was auch immer Verlag“ daraufgeschrieben habe, wie ich von einigen weiß, das sie so machten.

Aber so mit immer zwei Büchern in der Tasche, die man dann im Literaturhaus oder in der „AS“ tapfer herumzeigt, sitzt man bald im Fettnäpfchen und die Leute schauens es angesichts der Bücherfülle, die es schon gibt, nicht an, sondern rümpfen die Nase und sagen „Eigenverlag wollen wir nicht!“

Das hat sich durch den bösen „Amazon“, der ja den Selfpublishern, die Türen und Toren öffnete, inzwischen stark verändert. Die Selfpublischer boomen, aber die stellen ihre Bücher bei „Amazon“ hinein, schauen auf die Rankingliste und lassen sich nicht fünfzig Stück drucken mit denen man offenbar noch immer zwischen den Sesseln sitzt oder steht.

Denn damit bekommt man zwar in der „AS“ einen Termin bei den „Textvorstellungen“, wenn man Glück hat. Das Literaturhaus hat mich wahrscheinlich aber, obwohl nie so ausgesprochen aus diesen Gründen, die „Mittleren“ nicht mehr dort machen lassen, die „Gesellschaft für Literatur“ nimmt nicht selbstgemachtes und schüttelt bei meinen vorsichtigen Anfragen nur bedauernd den Kopf und die Chance auf einen Buchpreis oder eine Buchpreisprämie hat man sowieso nicht, denn schaut man die meisten Ausschreibungen durch, steht da immer Selfpublishing ausgeschlossen, obwohl die in Leipzig und in Frankfurt schon ganze Halle füllen und es auch nicht mehr stimmt, daß man, wenn man mal was selber machte, nie mehr die Chance hat, bei einem Verlag genommen zu werden.

Wenn man da erfolgreich ist, reißen sich die wahrscheinlich sogar um einen. Aber da scheine ich wieder nicht hineinzupassen, denn ich schreibe ja Literatur, also realistische sozialkritische psychologische Romane und kein Genere. Keine Fantasy, keine Krimis und kein Chicklit. habe inzwischen schon über vierzig selbstgemachte Bücher, mit denen ich auch regelmäßig in der „AS“, beim Volksstimmefest oder auch woanders lese, bekomme aber immer noch Absagen nach dem Motto „Nein, Selbstgemachgtes nehmen wird nicht!“

Das war die erste Antwort, die ich von Luis Stabauer bekommen habe, als ich fragte, ob ich in der neuen Cafe-Westend Lesereihe lesen kann?

Das heißt, nein, er hat gefragt „Hast du nichts Verlagsmäßiges?“ Und das habe ich ja auch, zwei Fachbücher übers Stottern, die „Hierarchen“ und die „Linken Wort-Anthologien“, denn die gehen zum „Globus-Verlag“ oder schreiben das darauf und lassen ebenfalls bei „Digitaldruc“k drucken, die ja auch schon mal einen Stand auf der „Buch Wien“ hatten.

Die IG Autoren, auf deren GV ich ja erst vor kurzem war, setzen sich an sich für alle Autoren ein, haben bei ihren Messen in Leipzig oder Frankfurt, aber auch nur für die, die ein Verlagsbuch haben, Platz und nehmen das Selbstgedruckte auch nicht in ihren Verlagskataglog auf.

Gut, ein Verlagsprodukt ist es ja nicht. Aber ein Interview könnte ich schon einmal in Leipzig geben und hatte ja auch einmal ein Portrait in der „Autorensolidarität“, denn da gibt es eine Eigentverlagsreihe und das war schon zu Zeiten, wo noch kein Mensch, das Wort „Selfpublishing“ gekannt hat.

Ich habe also angefangen ab 2000 meine Bücher selber zumm achen und irgedwann aufgehört meine Manuskripte an Verlage zu schicken. Habe 2009 mit dem Bloggen begonnen und da auch angefangen, meine Bücher vorzustellen, herzuzeigen, den Schreibprozeß zu beschreiben, ein Gewinnspiel zu machen, Artikel über meine Bücher und mein Schreiben hineinzustellen, so etwa, wie man es wohl auch bei den Marketingkursen der Selfpublisher lernen würde, glaube ich, der Erfolg hält sich auch da in Grenzen und so hadere ich nach, wie vor ein bißchen mit der Frage, bin ich jetzt eine Autorin oder nicht?

Der Uli will mich ja so gerne in die Hobbyschiene abschieben und wundert sich, daß ich bei Lesungen nach dem Honorar frage und dann, weil ich es ja gern tue, trotzdem lesen, es aber versuche und auf Anraten der Ruth vor vier Jahren mich auch um einen Aufenthalt, um eine Autorenwohnung in Veneding der „Literarmechana“ bemüht habe. Da bekam ich zur Antwort, daß das nicht ginge, weil mein literarisches Werk zu klein sei? Aber ich hatte schon damals über fünfunddreißig Bücher und habe jetzt wahrscheinlich zehn mehr.

Habe nie mehr darum angesucht, frage den Gerhard Ruiss aber jedes Jahr bei der GV, ob ich noch immer nicht in Leipzig meine Bücher ausstellen oder vorstellen kann und bleibe mit der Antwort:

„Eigenverlag, nein, können wir nicht! Da sind wir überfordert!“, etwas ratslos zurück, obwohl ich ja schon längst nicht mehr, die einge Selfpublisherin bin und ich nicht nur erst, seit ich blogge, weiß , daß es die verschiedensten literarischen ausdruckformen gibt.

Ich bin eine davon mit meinen über vierzig selbstgemachten Büchern, meinen Berichten über mein Schreiben und dem Literaturbetrieb im „Literaturgeflüster“, versuche es immer und leider nicht sehr erfolgreich literarisch damit aufzufallen und weiß vielleich nach wie vor noch nicht so recht, bin ich jetzt eine Autorin, weil es mir mit meinem  Werk offenbar nicht und nicht gelingt, literarisch aufzufallen, obwohl ich es nach wie vor tapfer versuche und inzwischen auch einige Lesungen, im Republikanischen Club im Mai,  im Cafe Westend im Juli aus der „Unsichtbaren Frau“ anzubieten habe, wo man mich kennenlernen kann und zwei Stadtspaziergänge zu der „Kunst des öffentlichen Raums“ gibt es im April auch und sonst wird es wahrscheinlich so weitergehen mit meinen Weg durch, neben oder um den Literaturbetrieb, als nicht so erfolgreiche, aber literarisch sehr bemühte schreibende Frau und wer möchte, kann sich immer noch an meiner Leserunde bei der „Unsichtbaren Frau“ oder meinen anderen Büchern beteiligen und was mich sehr freuen würde, mit mir in einen diesbezüglichen literarischen Diskurs eintzutreten, weil man, was ich nach wie vor glaube, die Qualität eines Buches erst beurteilen kann, wenn man es in die Hand nimmt und es gelesen hat.

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2013-06-13

Dreißig Fragen zu dreißig Büchern

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:00

20130611-231238

Hurrah, hurrah, es ist da mein dreißigstes sogenanntes Indie-Buch, mein selbstgemachtes oder das, was ich mir in einer fünfzig Stück Auflage immer drucken lasse, zuerst bei Digi/Melzer, dann beim „Novum“, in letzter Zeit bei Digitaldruck.at, dann eines an das Literaturhaus, eines an die NB und dann noch an die „Alte Schmiede“, ORF, etc schicke, zwei davon immer in meiner Handtasche trage, um sie nach Bedarf herzuzeigen.
Seit fünf Jahren gibt es noch die Vermarktung über das Literaturgeflüster, die Vorschauen und die Schreibberichte haben sich nach und nach daraus ergeben. Mich mit dem Buch in der Hand kann man auch immer sehen und bei www.jancak.at gibt es ein Probekapitel zu lesen, ist an die Druckerei gegangen, als Dummie zurückgekommen und weil sich natürlich immer noch ein paar Schlampigkeitsfehler fanden, die mangelnde Resonanz darauf und das Wissen, es schaut dann eh keiner an, verführt wahrscheinlich zu Flüchtigkeit und ist dann erst am Dienstag, als die Lesung in der Klimt Villa, wo ich das erste Kapitel vorstellte, schon vorüber ist, in zwei Schachteln zu mir gekommen.
Und da ich mir im Jubeläumsjahr ein besonderes Gewinnspiel ausgedacht habe, um auf meine vielen schönen selbstgemachten Bücher hinzuweisen, wird es jetzt die schon lange angekündigten dreißig Fragen zu meinen dreißig Büchern geben, so daß sich die, die sich mit meinen Sachen vielleicht noch nicht beschäftigt haben, ein bißchen informieren können.

1. Die „Wiener Verhältnisse“, das erste „selbstgemachte“ Buch, bei Digi/Melzer erschienen.
Wer weiß die Entstehungsgeschichte des Buches, das einen allgemeinen Prolog über das Schreiben und dann einen Hauptteil hat, der in Amerika spielt, also wem das Buch gewidmet ist und wer es mir zum Geburtstag schenkte?

2. „Thea Leitners verrückter Traum““, Tod eines Jurymitglied, „Das Salz in der Suppe oder wie sich die Zeiten ändern“, drei Geschichten zum Literaturbetrieb, die sich in dem Band „Schreibweisen“ vereinen. Den Buchtext hat Alexandra Millner geschrieben, die dank meiner Schlampigkeit ein „l“ zu wenig abbekommen hat und die Frage bezieht sich auf auf den Mitteltext“- „Tod eines Jurymitglieds“ ein Krimi, der kein Krimi ist, denn da ist Jahre später ein anderer berühmter Autor auf die Idee gekommen, mit einem ähnlichen Titel einen Schlüßelroman zu schreiben und hat einen Literaturskandal daraus gemacht. Wie heißt der Autor und das Buch, das natürlich von etwas ganz anderen handelt?

3. „Lore und Lena“, ein Kinderbuch, an dem ich ganz „besessen“ gearbeitet habe und enttäuscht war, als es auch damit mit den Verlagen nicht klappte. Die Geschichte handelt von Zwillingen, die sich zehn Jahre nach der Scheidung ihrer Eltern zufällig wieder finden, auch da gibt es ein berühmtes Vorbild, das in meinem Buch anders bearbeitet wurde. Lena eine der Protatgonistinnen, geht in eine Alternativschule, wie damals meine Tochter Anna. An welche Alternativschule Wiens könnte ich beim Schreiben gedacht haben, da gab und gibt es die freie Schule Hofmühlgasse, in die die Anna ging, eine andere freie Schule Wiens befindet sich im neunten Bezirk in einem Haus in dem auch kulturelle Aktivitäten stattfinden?“

4.“Mutter möchte zwanzig Kinder“, ist meine zweite Kindergeschichte, die ich während unserer Mexikoreise 1993 geschrieben habe. Eine Kollegin vom Arbeitskreis schreibender Frauen, die heuer ihren achtzigsten Geburtstag feiert, hat den Buchtext gverfaßt und mit E. H. unterschrieben. Wie heißt sie mit vollen Namen? Kleiner Hinweis, 2008 war sie fünfundziebzig, da gab es im September eine Lesung im Amerlinghaus unter den Titel „Noch färb ich meine Haare rot“ der „Frauen lesen Frauen-Gruppe des ersten Wiener Lesetheaters“ über und mit ihr. Das Literaturgeflüster hat darüber berichtet. In der Gesellschaft für Literatur hat sie heuer auch einen ihrer Erzählbände vorgestellt.

5.“Die Viertagebuchfrau“, ist das letzte Buch, das 2002, bei Melzer erschienen ist. Am Titelbild, einem Foto vom Alfred, ist das Wiener Rathaus nach der ersten Mai Kundgebung zu sehen.
„Ein Roman der ersten hundert Tage des Jahres 2000 der politischen Veränderung in Österreich?“, beginnt der Beschreibungstext. Was ist damit gemeint?

6. „Das Glück in der Nische“, das erste bei „Novum“ gedruckte Buch.
Wer hat den Klappentext geschrieben und worum geht es in dem Buch?

7. „Besessen oder das literarische Leben der Dora Faust“
Eveline Haas von der Schreibwerkstatt der Gewerkschaft, die ich einige Zeit besuchte, hat da das Vorwort geschrieben. In dem Buch geht es um einen vierzigsten Geburtstag und den Schwur, ab nun nie mehr zu schreiben, der am Ende nicht gehalten wird und in einer Szene kommt eine Lesung und ein brauner Anzugmann vor. Von welcher Lesung in der „Alten Schmiede könnte ich inspiriert worden sein? Wer hat gelesen und wie heißt der Text, der damals von einigen Studenten kritisiert wurde? Kleiner Hinweis, im Literaturgeflüster gibt es ein paar Artikeln, in denen man die Antwort finden kann.

8.“Best of“ – Das Eva Jancak Lesebuch – Texte der letzten Jahre“ Darin gibt es eine Geschichte, die man auch auf meiner Homepage finden kann, wie heißt sie und wie heißt das Gedicht, das es auch im Literaturgeflüster zu finden gibt?

9. In der „Begrenzten Frau“, wird eine Frau plötzlich arbeitslos, hebt ihr gesamtes Geld vom Konto ab und findet in weiterer Folge eine Reihe von Freunden, die sie ihr Leben wieder in Griff bringen lassen. Wie heißt die Heldin und welche Arie aus welcher Oper singt der Sänger Krysztof Janosz zuerst vor und dann in der Oper?

10. „Die Zusteigerin oder die Reise nach Odessa“, da fährt eine Frau mit einem dieser kostenlosen Reisebusse nach Odessa, um ein Geheimnis ihrers Nachbarn Kaszimierz aufzuklären. Von welchen Buch, das ich nicht gelesen habe, wurde ich dadurch inspiriert und wer hat es geschrieben? Die Antwort ist auch im Literaturgeflüster zu finden.

11. „Die Stimmungen der Karoline Wagner oder Fluchtbewegungen“ Hier kommen eine Lebensberaterin, eine erfolglose Schriftstellerin und eine Nobelpreisträgerin vor. Das Buch ist 2006 erschienen, 2005, habe ich es in der von Erika Kronabitter initierten Textwerkstatt in Voralberg vorgestellt. Erika Kronabitter hat das Vorwort geschrieben und zu der Larissa Lichtblau könnte ich von welcher Nobelpreisträgerin, die 2004 den Preis bekommen hat, angeregt worden sein?

12. „Wie süßt schmeckt Schokolade? Ein Wiener Stadtroman“ Da treffen an einem Tag im Viertelstunden Abstand verschiedene Personen in verschiedenen Handlungssträngen aufeinander. Zwei davon sind Psychotherapeuten. An welcher Privatuniversität, die es wirklich gibt, lehren sie und in welchen berühmten Wiener Kaffehaus halten sie sich und auch noch einige andere Protagonisten an diesem Tag öfter auf?

13. „M. M. oder die Liebe zur Germanistik“, spielt in einem Wiener Bezirk der schon im Titel versteckt sein könnte und ein berühmter Dichter, der sehr jung gestorben ist kommt auch darin vor. Wie heißen Bezirk und Dichter? Den Beschreibungstext hat übrigens Werner Grüner vom ersten Wiener Lesetheater verfaßt und beim Osterspaziergang 2009 habe ich daraus gelesen.

14.„Wilder Rosenwuchs“ Da geht es um prekäre Arbeitsverhältnisse, drei Germanistinnen und ihre Lebensläufe, um ein verschollenes Manuskript, das wieder aufgefunden wird und „um eine weißhaarige alte Frau in einem altmodischen Blumenmusterkleid“, die dieses Geheimnis begierig aufklären will. Wie heißen die drei Protagonistinnen und welche von ihnen hat den Roman über das verschwundene Manuskript geschrieben?

15. „Tauben füttern“ wieder ein Kriminalroman, der keiner ist und wieder schummle ich mich durch meine Morde. Wie wurde Valerie Nowotny also erschlagen, wer hat das Geheimnis entdeckt und wo verbrachte Veronika Schätzmeister ihren Urlaub? Eine Nonne kommt auch noch vor. Wie heißt sie und wohin macht sie ihre Wallfahrt?

16. Dann gibt es noch „Best of 2 – Das Eva Jancak Lesebuch“ mit Geschichten von bis? In welchem Zeitraum sind die Texte entstanden?

17. „Und trotzdem“, das letzte bei „Novum“ gedruckte Buch. Das Cover ziert eine zur Faust geballte Hand, wer hat es gemacht und wenn das vielleicht zu schwer sein sollte, worum geht es in dem Buch?

18. Das erste bei Digitaldruck.at erschienene Buch heißt „Novembernebel“. Weiß jemand vielleicht wie und auf welche Weise ich auf diese Druckerei, bei der inzwischen dreizehn weitere Bücher erschienen sind, aufmerksam wurde?

19.Die nächste Frage ist einfach, was hat es mit dem „Haus“ auf sich? Was ist damit gemeint und wo ist es zu finden?

20. „Die Radiosonate oder das einsame Jahr“. Wieso heißt der Roman, der seine Protagonisten durch ein Jahr begleitet so und eine berühmte Symphonie wird dabei auch noch entdeckt, wer hat sie geschrieben?

21. „Sophie Hungers Krisenwelt“ Hier geht es um einen freigestellten Postbeamten namens ??, der mit einer Frau mit Messiesyndrom auf Reisen geht, um nach ihren verschwundenen Mann zu suchen. Wer kann einige Stationen ihrer Reise aufzählen? Da geht es von Wien nach….? Und wo beschließen Sie zurückzufahren?

22. „Heimsuchung oder halb eins“. Das ist ein besonderes Buch, ist es ja 2009 im Rahmen welcher Aktion entstanden?

23. Und „Mimis Bücher“ handelt vom Schreiben mit Downsyndrom. Durch welchen Literaturpreis bei dem ich seit 2007 Jurorin bin, könnte ich zum Schreiben angeregt worden sein?

24. „Absturzgefahr“ Da geht es um eine Schreibtrainerin, die Psychotherapeutin werden will und die einen berühmten Namen hat und um einen Roman im Roman. Wovon handelt der Roman, der ihre Diplomarbeit ist und wie heißt die Protagonistin?

25.„Zwillingswelten“ Da geht es wieder um Zwillinge, um eine Reise von Wien nach Linz und eine nach Sizilien. Wer fährt zu Beginn nach Linz zu welchen Anlaß und wie heißt die Zwillingsschwester, die erst in Wien zurückbleibt?

26.„Die Frau auf der Bank oder dreimal „S“ Da ist die Frage ganz leicht, was versteckt sich hinter den drei „S“ und welche Szenen habe ich auf Wunsch von Reinhard Wegerth am 30. 10. 2012 bei den „Textvorstellungen“ in der „Alten Schmiede“ vorgelesen?

27.„Die Wiedergeborene“, da geht es um eine Großmutter, eine Mutter und eine Enkeltochter und um eine Reise nach Prag. Wen besucht Marianne dort und wie ist er mit Theresa Brunner verwandt?

28. „Paula Nebel“ Mit dieser kurzen Geschichte um eine alte Frau, einen Hausmeister und eine kleine Romni aus Temeswar bin ich im vorigen Jahr in eine Krise gekommen. Im Literaturgeflüster habe ich ausführlich darüber geschrieben und es gibt auch zwei Texte, die ich dem Buch vorangestellt habe. Beide sind im März 2012 im Literaturgeflüster erschienen und man kann sie auch in der „5er Edition nachlesen“. Wie heißen sie?

29. Um was geht es in „Kerstins Achterln“, beziehungsweise, wie heißt der Wiener Park, in dem die Fotografin Kerstin den kleinen Hektor trifft und unter welchen Bild in welchem Museum hat sie ihn kennengelernt?

30. Buch dreißig heißt jetzt, wie genau und wie wird es im Blog auch oft genannt? Das Titelbild zeigt den Platz auf den es spielt, bzw. in dessen Nähe sowohl Lea Weißensteiner, als auch Mirka und Tina Horvath wohnen. Auf den Platz gibt es auch einen offenen Bücherschrank, der von der Margaretner Kaufmannschaft gestiftet wurde und der auch im Buch vorkommt. Er hat einen eigenen Namen. Wie heißt er?

So, das war jetzt gar nicht so einfach sich die dreißig Fragen auszudenken. Da ich ja wahrscheinlich nicht zuviel Kenntnis meiner Bücher voraussetzen kann. Ich hoffe, es ist mir trotzdem gelungen, die Fragen spannend zu machen und die Lust auf das Nüßeknacken zu wecken. Die Antworten sollten auf meiner Homepage, im Blog, bei den Schreibberichten oder auch zwischendurch und auf jeden Fall in meinen Büchern zu finden sein, die man auf meiner Homepage bestellen kann. Exemplare davon müßte es auch im Wiener Literaturhaus, bei der GAV, in der Nationalbibliothek und in der deutschen Bibliothek in Leipzig geben.

Ich wünsche viel Spaß beim Raten, hoffe auf wenigstens eine Antwort und bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob man man pro Person nur ein Buch gewinnen kann?
Denn, was ist wenn einer oder eine alle Fragen knackt? Mehrfachantworten sind also möglich, wenn zwei die gleiche Frage richtig beantworten, bevorzuge ich den oder die, die noch nicht gewonnen haben. Antworten bitte per Mail (jancak@wu-wien.ac.at)
Einsendeschluß ist der dritte Juli, da wird das Literaturgeflüster fünf Jahre alt, da gebe ich dann die Preisträger bekannt.
Es gibt nicht mehr alle Bücher, bei den vergriffenen vergebe ich das neue Buch oder ein Buch nach Wahl, in Österreich versende ich sie, sollte nicht einer oder eine alle gewinnen, dann bitte abholen, wenns geht, für Deutschland oder anderswo versuche ich es als PDF zu schicken. Zu gewinnen gibt es ingesamt dreißig Bücher, pro Frage also eines.

Und in Radio Fro hat es gestern auch das Portrait von Wally Redtenbacher „Best oft literaturgeflüster“ gegeben.

2012-02-12

Coverfragen und Schreibgedanken

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:22

Die letzten Tage habe ich fleißig an meinem Manuskript korrigiert. Zuerst Szene für Szene und jetzt gehe ich die hundertzwei Seiten solange durch, bis ich keinen Fehler mehr finde. Das habe ich gestern zum zweiten Mal getan und wieder gedacht, ich werde demnächst damit fertig. Beim nächsten Durchgang waren die Fehler wieder da und erfahrungsgemäß werde ich vermutlich bis März oder April brauchen, umsomehr, da ich auch meine Steuererklärung machen werde müßen, die Frauenlesung vorzubereiten ist und wir nach Leipzig zur Messe fahren. Trotzdem ist mir eingefallen, da mir der Alfred schon das Foto für die „Frau auf der Bank“ zeigte, daß ich auch für die „Wiedergeborene“ ein solches brauche, beziehungsweise, daß ich schon einen Einfall hatte, der plötzlich weg war.
Wenn man schon bald dreißig selbstgemachte Bücher hat, hat man auch schon ebensoviele Coverfotos, beziehungsweise Einfälle, was man für die Buchvorderseite nimmt und das ist bei der Eigenproduktion naturgemäß begrenzt.
Meine Sachen spielen meist in Wien, jetzt auch gern auf Reisen. Also ein Foto das zum Inhalt passt. Da haben wir schon einiges fotografiert. Den Steinhof oder das OWS für „Das Haus“, den Rathausplatz für „Die Viertagebuchfrau“ und jetzt für die „Frau auf der Bank“. Wolken gibt es bei der „Absturzgefahr“. Für ein paar Bücher hat mir die Anna ein paar schöne Collagen gemacht oder mir den Titel mit einer Kinderschrift auf gelbes Papier geschrieben. Jetzt will sie das nicht mehr so gern machen. Bei ein paar Büchern habe ich auch Bücher aufeinandergereiht, die einen Bezug zum Inhalt haben.


Was nehme ich nur für „Die Wiedergeborene“?
Die passende Fotografieridee war weg, wenn ich jemals eine hatte, vielleicht habe ich das auch mit der Bank im Rathauspark für die „Frau auf der Bank“ verwechselt.
Was passt also, die Geschichte spielt in Wien, Salzburg und Prag, ein altes blaues Schulheft und ein paar Fotos aus alten Schachteln kommen auch drin vor. Einen Stadtplan von Prag habe ich mir unlängst vom tschechischen Zentrum mitgenommen, eine Packung Lokum haben wir in der Küche stehen, die uns die Anna aus der Türkei mitbrachte, das spielt auch eine Rolle. Also könnte ich alles durcheinanderwerfen, beziehungsweise mit dem Alfred in die Konditorei Aida auf Kaffee und Kolatschen gehen, denn das machten sowohl der Jan und die Marianne, als auch der Albert und die Theresa und Salzburg, fällt mir gerade ein, könnten wir im April auch fotografieren, wenn ich nicht so schnell bin, daß das Buch bis dahin schon fertig ist.
Den Beschreibungstext, den ich diesmal selber mache, habe ich schon, weil den die Margot Koller Anfang Jänner für die Lesung in Salzburg haben wollte.
Hier ein paar Beispiele für meine ansehliche Indie-Büchersammlung, auf die ich auch sehr stolz bin, auch wenn die Dämpfer, damit ich nicht zu übermütig werde, immer wieder kommen.
So hat mir der Alfred, der jetzt an der „Frau an der Bank“ korrigiert, gesagt, daß ihm der Inhalt mit den drei Frauen, der Psychiatriepatientin, der serbische Psychiaterin und der junge Türkin, die sich emanzipieren will, zu realistisch ist, das hat der streitbare Herr in der Augustin-Schreibwerkstatt auch betont, daß er das nicht hören will, sondern lieber Texte, wie den „Wunderschönen Tintentraum“ und dann hat der Alfred noch gemeint, daß ihm das wunderbare Ende nicht gefällt. Das höre ich manchmal von meinen Texten, daß sie so positiv wären, was mich ein wenig wundert, denn ich sehe das nicht so.
Gut, die Svetlana geht im Laufe des Buches eine Beziehung mit OA Hardenberg ein, aber ist das nicht normal, daß man das im Laufe des Lebens einmal oder öfter macht? Und die Sevim läßt sich scheiden, das ist eigentlich auch nicht so wunderbar, obwohl es für ihre Entwicklung wahrscheinlich günstig ist, ob es ihr aber gelingt, in ihrem Umfeld mit ihren Kindern alleine klarzukommen, ist nicht so sicher und die Selma bleibt auf ihrer Bank, auch wenn sie am Schluß es Buches, als Gag, wirklich den Bürgermeister trifft.

„Es gelingt und gelingt mir nicht und wenn ich mich noch so sehr bemühe!“, habe ich also wieder gedacht und bin ein wenig ratlos gewesen. Bin das noch immer, denn ich will ja realistisch schreiben und ein postives Ende will die Verhaltenstherapeutin auch und ich wehre mich eigentlich dagegen, das als kitschig zu bezeichnen.
Bei „Der Wiedergeborenen“, ist es, glaube ich, auch einfacher. Denn das spielt im bürgerlichen Milieu, die handelnden Personen hanteln sich an der realen Geschichte entlang und dafür gibt es auch literarische Vorbilder, so daß es leichter anzunehmen ist.
Mein literarisches Leben geht auch sonst weiter, so habe ich mit Rudi Lasselsberger jetzt die Lesung am 4. 4. im El Speta fixiert, wofür ich jetzt schon herzlich einlade.
Was ich da lesen werde, weiß ich noch nicht. Vielleicht die Tanzstundenszene aus der „Frau auf der Bank“ und den Beginn der „Wiedergeborenen“, um beide Works on progress vorzustellen?
Und Margit Kröll hat mich zur anderen Buchmesse eingeladen eingeladen, die wieder einen einen Literatur Slam haben wird, wo ich vielleicht lesen kann und einer meiner Leser hat wieder die Geduld verloren, weil ich beim „König von Amerika“, Autobiografie statt Biografie geschrieben habe.
Ja, das Leben ist fehlerhaft und es gibt Schlimmeres, als diese Verwechslung, könnte man meinen. Für manche Leser offenbar nicht, die mich fehlerfrei haben wollen.
Ich werde mich bemühen, den Ansprüchen nachzukommen und wenn das Resultat nur darin besteht, daß ich gelassener mit den Meinungen anderer umgehe, habe ich schon viel gewonnen, habe ich doch am Freitag im Leporello gehört, daß Rotraud Perner bei Residenz ein neues Buch übers „Burn-Out“ herausgegeben hat und darin ihren Klienten rät, ihre Kreativität auszuleben und z.B. ihre Fensterläden rosarot anstreichen, auch wenn das alle anderen scheußlich finden.
Daß das nicht so leicht ist, glaube ich zwar auch und habe, da ich sehr stur und tapfer seit dreieinhalb Jahren meine Kreativität ins Netz stelle, damit Erfahrung, würde es aber unterstreichen und rate zur Geduld. Haben wir in der nächsten Zeit doch vielleicht einige Probleme zu bewältigen, bei der Kreativität helfen kann und deshalb werde ich mich bei meinem nächsten Projekt, von dem ich noch keine Ahnung habe, was und wie es wird, wieder bemühen, ein wenig abgehobener und literarischer zu werden, aber auch akzeptieren, daß ich so schreibe, wie ich es kann und will. Vielleicht darf man auch an einem 12. Februar positiv denken, ich nehme es mir jedenfalls heraus.

2011-01-28

Transformationsfragen

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:01

Das Sprachkunstsymposium und die Diskussion, die sie auf diesen Blog auslöste, haben einige Fragen aufgeworfen, mit denen ich mich auseinandersetzen will. Irgendwie geht es ja immer um das schlechte Schreiben oder um die Frage, wieso es nicht gelingt in den Literaturbetrieb hineinzukommen, bzw. als Autor, Autorin wahrgenommen zu werden.
Es gibt sehr viele Leute, die sich schreibend verwirklichen oder auch damit berühmt werden wollen und immer weniger, die lesen. Dafür wahre Bücherberge, wenn man nach Frankfurt, Leipzig oder auch in die Buchhandlung Morawa, bzw. zum Thalia geht, sieht man sie in großen Stößen liegen und ich denke schon, daß es auch am bekannten Namen liegt, daß ein Buch gekauft wird. Das bemerke ich immer bei den blauen Sofa Diskussionen, wenn da Schauspieler oder andere Prominente ihre neuen Bücher präsentieren, die sie wahrscheinlich gar nicht selbst geschrieben haben. Bieten sich inzwischen ja genügend Autoren als Ghostwriter an und dann stoße ich auch immer wieder auf Autoren, die beim Bachmannpreis gelesen haben, ein Buch bei Suhrkamp oder sonst wo hatten und dann irgendwie vergessen werden.
Ludwig Roman Fleischer und Alfred Paul Schmidt, die ich beide diese Woche in der Alte Schmiede hörte, würde ich dazu zählen, aber auch Uwe Bolius, mit dem ich einmal in einer sehr leeren Alten Schmiede las oder Kurt Bracharz mit dem ich 2005 bei der Text und Kritikveranstaltung in Vorarlberg war und der gerade ein Portrait in den Tonspuren hatte.
Dann gibt es natürlich die Großen, die Frau Mayröcker beispielsweise, die den Bremer Literaturpreis aber auch erst gewonnen hat, als sie es nicht mehr schaffte, persönlich zur Preisverleihung zu kommen und die auch, glaube ich, immer ein bißchen im Schatten von Ernst Jandl, aber auch von Elfriede Jelinek stand und die jungen Talente, wie z.B. Dorothee Elmiger, Judith Zander und Verena Rossbacher und da bin ich schon beim Symposium für Sprachkunst, wo bei der Diskussion, um die kreativen Prozesse, die Klage aufkam, daß viele Leute, die sich für ein solches Studium interessieren, ihre Erlebnisse eins zu eins aufs Papier bringen, zuwenig verdichten und verfremden und daher schlecht schreiben würden, weil die guten Texte nicht durch das autobiografische Erleben, sondern am Schreibtisch entstehen. Daran füge ich meine Beobachtung, daß auf der einen Seite, das realistische, narrative Schreiben sehr scheel angesehen wird, obwohl es auf der anderen, das ist, was die Leser wollen. Den verdammt spannenden Roman, den Krimi oder die Fantasygeschichte, aber das gilt nicht für gute Literatur, daher bietet Leipzig ein solches Studium nicht an und über Josef Haslingers Bücher „Opernball“ bzw. „Vaterspiel“, der ja wahrlich ein bekannter Autor ist, habe ich schon Rezensionen gelesen, die mich den Kopf schütteln ließen.
Als ich 2002 und 2003 in der Jury bei den GAV-Neuaufnahmen war, habe ich Kistenweise experimentelle Texte und beispielsweise Ritter oder Fröhliche Wohnzimmer-Bücher zum Beurteilen gehabt und mich gefragt, ob die wohl jemand außer Jurymitglieder liest und als ich bei einem der Feste für Ernst Jandl oder Gerhard Rühm in Mürzzuschlag und Neuberg an der Mürz war, habe ich Literaturkritiker, wie Jörg Drews über die vielen schlechten narrativen Romane schimpfen hören, was mich sehr gewundert hat, weil ich so ja schreiben will.
Ein Widerspruch, der sich nicht auflösen läßt, auch Reinhard Urbach ist bei seiner Einführung zu Alfred Paul Schmidt darauf gestoßen und hat darüber gesprochen, daß man die Wirklichkeit nie direkt in Sprache umformen kann und die Tricks angeführt, wie das Alfred Paul Schmidt gelingt.
„Warum eigentlich?“, habe ich mich gefragt, weil ich mir nicht so sicher bin, daß man das nicht doch kann und es die Autoren auch praktizieren.
Da lese ich ja sehr oft in Romanen von Helden, Protagonisten, Ich-Erzählern, die eine ganze ähnliche Entwicklung, wie der Autor haben. Wilhelm Genazino, wäre da ein Beispiel, das mir einfällt. Der ältere Intellektuelle, der in seinen Büchern seine Schwierigkeiten mit dem Leben, den Frauen und dem Älterwerden schildert und man denkt, wenn man im Lebenslauf des Autors nachsieht, das ist Autobiografie. Fragt man in der Diskussion danach, wird es der Autor verneinen.
Bei der Diskussion um das kreative Schreiben mit Thomas Klupp und Verena Rossbacher am Samstag im Literaturhaus, hat eine Frau gefragt, wie sehr sie entfremden muß, daß man sie in ihren Texten nicht erkennt? Interessanterweise hat ihr Thomas Klupp geantwortet, daß es Beispiele berühmter Bücher gibt, wo die Autoren ganz offen über sich geschrieben haben. In jünger Vergangenheit wäre mir dazu „Rabenliebe“ von Peter Wawerzinek, dem letzten Bachmannpreisträger eingefallen. Thomas Klupp hat aber an „Axolotl Roadkill“ gedacht und um wieder zur Transformation und dem realistischen Schreiben zurückzukommen. Ich schreibe schon siebenunddreißig Jahre realistisch und wenn man sich die „Hierarchien“ hernimmt, den Roman, der 1990, in einem Kleinstverlag erschienen ist, so hat die Heldin Anna sehr viel mit mir zu tun, ist sie doch gerade von der Klinik weggegangen, wo sie als Soziologin sehr unglücklich war, ich habe ein paar Jahre vorher, die HNO Klinik verlassen und bin in die freie Praxis gegangen und die Mitglieder aus Annas Wohngemeinschaft hatten auch ganz reale Vorbilder. Heute würde ich das nicht mehr so schreiben. Im Laufe meiner Schreiberfahrung habe ich gelernt, zu verfremden, weiß, daß das Roman-Ich nicht unbedingt, das Autoren-Ich bedeutet oder wie ich es gern definiere, es ist alles autobiografisch und alles wieder nicht.
Um so weit zu kommen, braucht es aber Zeit. Das ist sicher ein Lernprozeß, bis man gelernt hat, das, was man in der U-Bahn, auf der Straße, im Kaffeehaus oder wo auch immer erlebt, so zu transformieren, das daraus ein literarischer Text entsteht, der in meinem Fall immer realistisch werden wird. Bei meinen früheren Texten haben mich manchmal die Rückmeldungen verwirrt, so habe ich in „Zwischen Hütteldorf und Heiligenstadt“ über den Prater und eine Ringelspielbesitzerfamilie geschrieben, die erfunden war und von Karin Jahn, damals beim Europa-Verlag erklärt bekommen, wie es mit den Ringelspielbesitzverhältnissen im Prater wirklich ist und, daß ich das, wenn ich realistisch schreiben will, berücksichtigen muß.
Dann schreibe ich vielleicht doch nicht so realistisch, denn natürlich fließt die Phantasie in meine Texten ein, das soll, darf und muß auch so sein und so war ich auch ein wenig von JuSophies Kommentar verblüfft, die meinte, daß es ihr zu fad wäre, etwas so niederzuschreiben, wie man es erzählen könnte.
Das ist vielleicht der Widerspruch, auf den man in der Diskussion, ob man jetzt realistisch oder experimentell schreiben soll, immer wieder stößt.
Den experimentellen Autoren ist die Wirklichkeit zu fad, sie wollen die schönen Sätze am Schreibtisch konstruieren, das narrative Schreiben wird nicht anerkannt, weil es zu einfach ist, obwohl es die Leser spannend haben wollen. Aber da darf es wieder phantasievoll sein, sind ja jetzt gerade Vampirromane in, obwohl die nicht für große Literatur gelten. Sie werden aber gekauft, auch wenn man sie vielleicht nicht öffentlich lesen darf, außer man ist sehr selbstbewußt.
Ich habe ja eine eher tolerante Einstellung, was das Lesen und das Schreiben betrifft, lasse alle lesen, was sie wollen und schreiben, so gut sie es können und würde beides fördern.
Für mich, das bemerke ich immer wieder, muß es außer der schönen Sprache, aber auch die Handlung geben und die sollte nicht zu sehr am Schreibtisch konstruiert sein, wenn es geht.
Die Regeln, habe ich letzte Woche wieder bei dem Symposium gehört, sind dazu da, um gebrochen zu werden. Man muß sie vorher nur beherrschen, mahnen die Sprachkunstlehrer. Daher ermuntere ich zur Transformation in realistische Romane und glaube, daß man das, was man erzählt, sowieso nicht eins zu eins umsetzen wird, wenn man ein bißchen Erfahrung hat.
Daß es, nachdem ja wirklich schon so viel geschrieben wurde, nicht leicht ist, seinen eigenen Stil zu finden, lehrt das Beispiel von Wolf Haas, der erzählt in Interviews immer, daß er einige unbrauchbare Romane geschrieben hat, bis es ihm bei seinen Brenner-Krimis gelungen ist, mit einer künstlichen Sprache, berühmt zu werden.
Es ist nicht leicht, man soll es aber trotzdem versuchen und durch Erleben und Erfahrung besser werden, was in der Reihe „Im Gespräch“ auch Josef Winkler betonte. Er bezog sich allerdings auf das,“wie“ des Schreibens und meinte, daß das „was“ nicht so wichtig sei, was ja nicht nur Richtung Elfenbeinturm geht, sondern auch gefährlich sein kann, zitierte Handke und meinte, daß er den täglich lese und gern, wie er schreiben können würde.
Noch eine Transformation bzw. eine Beobachtung habe ich am Schluß anzumerken, die vielleicht nicht so erfreulich ist und auf die Rezensionsdebatte der Bücherblogs um Weihnachten zurückzuführen sein könnte. Habe ich bei den letzten drei Anfragen, die ich machte, zweimal keine Antwort und eine Absage bekommen, was vor einem halben Jahr nicht so war.
Schade denke ich, obwohl ich ja an keinen Büchermangel leide und genug aufzulesen habe, was ich auch will, schade nur, wenn das Schreiben und das Sprechen, die Situation verändert, es kann aber auch Zufall sein.

2019-06-10

Das zweite Literaturgeflüsterbuch

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 00:00
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Das erste „Literaturgeflüsterbuch“, das Texte von 2008 bis 2013 enthält, ist im Dezember 2013 erschienen und  entstand, als ich, während oder nach der Arbeit an der „Widergeborenen“ in eine Krise gekommen bin.

Irgendwie war ich mit dem Text nicht zufrieden, ich glaube, es hat mir auch das Feedback und die Rückmeldung gefehlt und die Art der Krisenbewältigung, die ich betrieb, war, daß ich mich 2012 entschlossen habe, statt das nächste Werk anzuschreiben, damit nicht zufrieden zu sein und kein Feedback zu bekommen,  ein Buch mit den literarischen Texten meines Blogs zusammenzustellen.

Gefragt, ob ich ein Buch aus meinem seit Juli 2008 bestehenden Blog machen möchte, wurde ich da schon öfter und ich habe meistens geantwortet „Da müßte  ein Verlag auf mich zukommen!“

Es ist, wie meine Leser wahrscheinlich wissen, keiner gekommen. Das „Literaturgeflüster-Texte -Buch“ ist erschienen und vorher pünktlich zur Fünfjahresfeier ist auch ein großes Gewinnspiel mit „Dreißig Fragen zu Dreißig Büchern“ herausgekommen.

Da kam es wahrscheinlich schon zu der Idee meine Bücher und mein Schreiben auch auf meinen Blog vorzustellen, der ja im Sommer 2008, so daß ich bald das elfte Jahr  feiern kann, ziemlich spontan und konzeptlos entstanden ist und ich dann bald ziemlich allgemein über mein literarisches Leben, also die Veranstaltungen, die ich besuchte, die Bücher, die ich gelesen habe, zu plaudern begann.

Und ein wichtiger Teil meines literarischen Lebens ist ja mein Schreiben. 2008 habe ich gerade „Die Radiosonate oder das einsame Jahr“ geschrieben, das von der eher kürzeren Erzählung „Das Haus“ gefolgt wurde und als die zwei Bücher fertig waren, sie sind, weil ich die „Radiosonate“ voher an einen Kleinverlag schicken wollte, der mir allerdings nicht geantwortet hat, gleichzeitig entstanden, habe ich schon eine Vorschau und dann die sogeannte „Präsentation“ gehabt, die ich mit jeden meiner Bücher fortsetzte und die elf Jahre in denen ich nun schon blogge, habe ich auch sehr viel und sehr intensiv geschrieben, so sind inzwischen siebenundzwanzig Bücher, von der „Radiosonate“ angefangen bis zur „Unsichtbaren Frau“, da ist die „Magdalena Kirchberg“, die es ja noch nicht gibt,  nicht mitgezählt und für jedes dieser Bücher gibt es eine Vorschau und  nach Erscheinen ein Bild von mir mit dem Buch.

Ein Gewinnspiel dazu, das sich, ich gebe es zu, keiner großen Ressonanz erfreut, gibt es seit einiger Zeit auch und bei den letzten Büchern würde ich auch  gerne eine Lese- und Diskussionsrunde veranstalten.

Auch da melden sich nicht sehr viele, die über meine Bücher diskutieren wollen, trotzdem habe ich seit ein paar Jahren angefangen, meine Bücher, meine Themen, etcetera in eigenen Artikeln vorzustellen, habe meine „Lieblingsbücher“ beschrieben, über „Coverfragen“ gesprochen, die ersten Sätze zusammengestellt und zum Jahresanfang beschlossen, ein zweites „Literaturgeflüsterbuch“ über mein „Schreiben und meine Bücher“ zu machen.

Da war ich noch intensiv mit dem Korrigieren der „Magdalena Kirchberg“ beschäftigt, womit ich erst vor einigen Tagen fertig geworden bin und mich nun, nachdem die Fenster geputzt sind, an das neue Buch machen kann.

Da habe ich dann als erstes am Samstag zwischen die Kapitel jeweils die Beschreibung und das Probekapitel aus meiner Website gestellt, was sich, da ich noch einen Artikel über meine „Nanwowrimos“ zu dem Buch gab und am Schluß,  die noch nicht erschienene „Magdalena Kirchberg“ mit einer „Maria Mattuschek-Szene“ dazustellte, auf ein ziemlich umfangreiches Buch ausweitete.

Meine Bücher werden ja immer kürzer, weil ich wohl schon ein bißchen ausgeschrieben bin und alles angerissen habe, so hat auch die „Magdalena Kirchberg“, die nicht im „Nanowrimo“ entstanden ist, ich aber am ersten November, als ich den Rohtext fertig hatte, etwa die fünfzigtausend Worte hatte,  jetzt im Rohtext, den ich den Alfred am Dienstag schickte, 46  068 Worte.

Der Text, den mir der Alfred gestern aus dem Blog  kopierte, hat jetzt 273 Rohseiten, 98.632 Worte und besteht derzeit aus neunundzwanzig Artikel und den schon erwähnten achtundzwanzig Buchkapitel samt der Buchbeschreibung.

Ob ich alle Artikel in dem Buch lassen werde, weiß ich noch nicht, das werde ich bestimmen, wenn ich es jetzt langsam durchkorrigiere und mir das Ganze einmal durchlese.

Vielleicht fällt die „Laudatio“ oder sonst was, was sich vielleicht wiederholt oder doch nicht so passend ist, heraus. Die Bücher, die ich in dieser Zeit geschrieben habe, würde ich aber gerne drinnenlassen.

Mal sehen, jetzt kommt die Korrigierarbeit. Ein Vorwort wird es auch geben, das ich noch schreiben muß. Das „Wunschgedicht“ von Richard Weihs, das es schon in den „Berührungen“ gibt, werde ich wieder an den Anfang stellen und dann korriegeren und korrigieren.

Jetzt zuerst einmal  alle Verlinkungen löschen  und das Ganze so weit durchgehen, daß ich es ausdrucken kann. Dann kann ich entscheiden, was bleibt drinnen, was kommt noch hinein, damit ich  in einen oder zwei Jahren  ein literaturwissenschaftliches Werk über mein Schreiben haben kann, bezeihungsweise ein Buch, wo man sich auf einen Blick in meine Bücher einlesen kann und alles  komprimiert nebeneinander findet.

Das wird mich also dieses Jahr begleiten, ob ich dann zum „Nanowrimo“ schon zum meinen nächsten buch komme oder ob es ein solches überhaupt gibt, wird sich weisen.

Die „Magdalena Kirchberg“ , wo ich am Dienstag, dem Alfred, den Text, das Wunschgedicht und die Beschreibung schickte, ist ja irgendwie auch ein Abschlußwerk und als ich nach dem „Literaturgeflüsterbuch I“ , nach der „Widerge borenen“, sind noch die „Paula Nebel“,“Kerstins Achterln“ und der zweite „Nanowrimo“ erschienen, weitergeschrieben habe, sind zuerst die „Dreizehn Kapitel“, dann die „Flüchtlingstrilogie“, ein paar weitere politische Bücher, aber auch „Paul und Paula“ und noch anderes mehr entstanden.

Ich bin gespannt,  werde darüber berichten und ein Cover für die „Magdalena“, das wollte ich noch schreiben, gibt es inzwischen auch.

Nämlich die alte Schreibmaschine, die Alfreds Mutter aus ihrem Büro  mitgenommen hat und die schon länger auf meinen Schreibtisch, den es in der Harlander Küche gibt, steht.

Da habe ich ein Blatt Papier eingespannt und wollte darauf „Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman“ tippen.

Aber leider war das Farbband schon etwas eingerostet, beziehungsweise verblichen, es hat also nicht funktioniert.

Was habe ich gemacht? Ich bin ins Wohnzimmer, in dem es inzwischen zwei große Bücherregale und auch wieder einen Drucker gibt, gegangen und habe mir die erste Seite des Manuskkriptes ausgedruckt und in die alte Maschine eingespannt, was, wie ich hoffe, ein gutes Titelbild für mein, glaube ich, sechsundvierzigstes selbstgemachtes Buch geben wird.

2019-03-30

Zum Indiebookday

Den Indiebookday, wo auf die Literatur der unabhängigen Verlage aufmerksam gemacht wird und man sich ein Buch aus einem dieser Kleinverlage kaufen und auf seiner Facebookseite posten soll, gibt es schon seit einige Jahren.

Der „Mairisch-Verlag“ hat ihn, glaube ich, eingeführt und ich war vor zwei Jahren auch in Wien einmal bei einer diesbezüglichen Veranstaltung und habe ein „Wortreich-Buch“ dabei bekommen, obwohl ich ja weder Handy noch Facebook habe und bin auf das Wort „Indie“, das mir vorher eher unbekannt war, glaube ich 2011 und da in Zusammenhang mit den „Selfpublischern“, die da ja gerade kamen, aufmerksam geworden, weil sich eine Autorin über die angeblich schlechte Qualität, der vielen Selfpublisher mokierte.

Das war für mich ein Anlaß einen Artikel über meine sogenannten Indiebücher zu verfassen, das war noch vorher, als ich über „Buzzaldrin“, glaube ich, auf den „Indiebookday“ der unabhängigen Verlage aufmerksam wurde, habe ab dann aber, wenn ich darüber etwas geschrieben habe, immer auf mich und meine selbstgemachten Bücher hingewiesen und eines beispielsweise verlost, was, wie ich hörte, man auch nicht darf, denn der „Indiebookday“ hat mit dem „Selfpublishing“ nichts zu tun und die sollen sich was Eigenes machen.

Nun ja, nun gut, ich bin ab da wohl irgendwie daraufgekommen, daß ich für meine inzwischen über selbstgemachten Bücher, immer in einer gedruckten fünfzig Stückauflage ohne ISBN-Nummern und nicht bei „Amazon“ eingestellt, auch soweas wie Werbung machen kann.

Stelle sie und das habe ich, glaube ich, schon ab 2008 oder 2009, seitdem ich blogge, so getan, immer in einer Vorschau vor, präsentiere mich dann proudly mit dem Buch, ein Gewinnspiel mit einigen Fragen zu dem Buch, wo man es gewinnen kann, gibt es seit einiger Zeit auch. Die Resonanz ist endend wollend oder besser gesagt, fängt sie gar nicht an.

Ich würde aber trotzdem gerne bei einem neuen Buch jeweils eine Leserunde veranstalten und schreibe seit einiger Zeit auch Artikel über meine Bücher, mein Schreiben, meine Themen, etcetera.

Da hat sich schon einiges angesammelt, was ich, wenn ich mit der „Magdalena Kirchberg“ meinem derzeitigen „Work on Progress“ fertig bin, als zweites „Literaturgeflüsterbuch“ herausgeben möchte und jetzt möchte ich zum „Indiebookday“, weil ich ja derzeit keine Veranstaltungen besuche und ich nicht jeden Tag  ein Indie- oder auch anderes Buch rezensieren will, wieder einen Eigenen Artikel machen um auf mich und meine individuelle unabhängige Buchpräsentation aufmerksam zu machen.

Auf meiner Webseite kann man sich darüber informieren und das Buch auch bestellen. Anfang des Vorjahrs habe ich meine letzten dreizehn Bücher vorgestellt, nachdem ich ja 2013 zum fünfjährigen Jubiläum und zeitgleich zum „Literaturgeflüsterbuch“ ein, ein großes Gewinnspiel mit „Dreißig Fragen zu dreißig Büchern“ machte.

Inzwischen ist die „Unsichtbare Frau“ erschienen, bei der man sich noch an der Leserunde teilnehmen kann und aus der ich auch im Mai und im Juli im „Republikanischen Club“ und im „Cafe Westend“ lesen werde.

Das kann man, wenn man sich dafür interessiert, an der Leserunde teilnimmt oder eine kritische Frage stellt, bei mir gewinnen. Auf die „Magdalena Kirchberg“ an der ich noch korrigiere und in der es auch um das Romanschreiben geht, kann ich nur hinweisen und auf die „Schreibberichte im Literaturgeflüsterbuch“ zwei.

Man kann sich aber auch durch alle meine diesbezüglichen Schreibberichte  surfen, Fragen stellen und kommentieren oder meine Website mit den Leseproben durchgehen und sich vielleicht auch ein Buch wünschen. Achtung, es sind nicht mehr alle vorhanden, von einigen könnte ich nur das PDF schicken, aber ich denke es ist am „Indiebookday“ vielleicht auch eine Möglichkeit, was mir ja schon sehr lange ein Anliegen ist, auf die unterschiedlichen Formen des Schreibens und des Publizierens aufmerksam zu machen.

Da gibt es die Großverlange, gegen die ich überhaupt nichts habe und deren Bücher ich sehr gern lesen, obwohl sie wahrscheinlich einen Massen- und Mainstreamgeschmack bedriedigen, so daß es sicher gut ist, daß es die Klein– und Kleinstverlage mit ihren individuelleren Literaturformen, dem experimentellen Schreiben, etcetera, gibt und von denen ich in letzter Zeit vor allem den „VerbrecherVerlag“ entdeckte und da einige Bücher gelesen habe.

Da gibt es die „Selfpublisher“, denen der böse „Amazon“ ja die Türe und die Toren geöffnet haben und die in Leipzig und in Frankfurt schon seit einiger Zeit ganze Hallen füllen.

Dazu gehöre ich auch nicht wirklich, denn ich stelle da nichts hoch, schreibe auch nicht Genres , sondern eher literarisch und da psychologisch sozialkritisch, realistisch, wenn es wer wissen will und bin da, glaube ich, eine ziemliche indivuduelle Einzelschiene des Publiuzierens, in dem ich mir meine Bücher selber drucken lassen, das Wort „Eigenverlag“ noch immer nicht mag.

Sie selber auf meinen Blog präsentiere, zu Lesungen mitnehme, etcetera.

Dabei ziemlich unbemerkt bleibe, weil ich aber denke, daß man den Wert eines Buches, auch in Zeiten, wie diesen, wo sich in Leipzig und Frankfurt, die Bücher türmen und die Leute zwar selber gerne schreiben, was ich toll finde, aber immer weniger lesen, erst erkennt, wenn man hineinschaut, auf diese Art und Weise am „Indiebookda“ auch auf mich und meine Bücherproduktion aufmerksam machen will.

Wenn ich damit jemand interessieren kann, wird mich das freuen und so bin ich auf Rückmeldung und Resonanz sehr gespannt und wünsche im übrigen allen einen schönen „Indiebookday“ und vielleicht geht sich neben dem Kauf eines Buches aus einem kleinen unabhängigen Verlags auch ein Blick auf meine Bücherproduktion aus, was mich  sehr freuen würde!

2019-01-06

Mein Schreiben – meine Bücher

Bei meinem Jahresrückblick beziehungsweise Neujahrsvorausschau bin ich darauf gekommen, daß ich ein bißchen mehr Feedback über mein Schreiben haben möchte und es mir vielleicht zu wenig ist, pro Jahr zwei bis drei Bücher herauszubringen, sie dann im Blog vorzustellen und danach mangels Ineresse ad Acta zu legen oder höchstens bei der „Poet Night“ oder am Volksstimmefest ein Stückchen daraus zu lesen, wo auch nicht viel Resonanz zurückkommt.

Eine Möglichkeit wäre ja das „Literaturgeflüster, das habe ich mir wohl schon vor zehneinhalb Jahren intuitiv gedacht, als ich nach und nach darauf begonnen habe, mein Schreiben und meine Bücher darauf vorzustellen, meine Bücher in einer „Vorschau“ und dann nach dem Erscheinen vorzustellen und nach und nach auch schreibbezogene Artikel zu verfassen.

2011 war ich auch schon in einer Krise und der Versuch herauszukommen war das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“, das 2013 herausgekommen ist und das ich vorigen April auch in der „Alten Schmiede“ vorstellen konnte und jetzt ist mir eingefallen, als ich das Miniseminar der Jurenka Jurk zu ihrer Romanausbildung gemacht habe, daß ich vielleicht ein „Literaturgeflüster II- Buch“ mit sämtlichen Schreibartikel herausbringen könnte.

Wieder ein Buch das vollständig im Netz zu finden ist, aber dann in Printform schön übersichtlich in der Hand liegt und leicht durchzublättern und nachzulesen ist.

Das wird dann vielleicht im Sommer oder statt des nächsten „Nanowrimos“ passieren, da ich bis dahin ja noch die Magdalena Kirchberg korrigiere, die dann wenn ich mich nicht verzählt habe, mein sechundvierzigsten selbstgemachtes Buch sein wird.

da es die Artikel aber schon gibt und ich sie nur noch heraussuchen muß, nütze ich die die Restweihnachtsferienzeit, die ich nach zwei Praxistagen schon wieder in  Wien verbringen, um sie mir herauszusuchen, um schon einmal einen Überblick herzustellen und meinen Lesern auch die Möglichkeit zu geben auf einen Blick festzustellen, was es da im Blog über mein Schreiben und meine Bücher gibt und da denke ich, fange ich am Besten mit dem Jänner 2012 an, wo ich schon einmal einen Einblick in meine sogenannten Indiebücher, die es bis dahin gegeben hat, zu geben.

Sogenannte Indie Bücher

„Die Radiononate oder das einsame Jahr“

Coverfragen und Schreibgedanken

„Das Haus“

Plotprobleme oder eine Handlung finden

„Sophie Hungers Krisenwelt“

Dreißig Fragen zu dreißig Büchern

„Heimsuchung oder halb eins“

Der Rätsel Lösung

„Mimis Bücher“

Themen finden

„Absturzgefahr“

Entwurf einer möglichen Laudatio oder Dankesrede

„Zwillingswelten“

Dialoge schreiben

„Die Frau auf der Bank oder dreimal S“

Bücherreihen oder zuviel der Ehre

„Die Widergeborene“

Lieblingsbücher

„Paul Nebel“

Romananfänge

„Kerstins Achterln“

Eigene Bücher lesen

„Beim Sterben sollte man zu Hause sein“

Themengebiete

„Literaturgeflüster-Texte-Buch“

Ein paar Romanfiguren

„Dreizehn Kapitel“

Bekannte Gestalten

„Brüderschaft“

Bücherschrankmotive

„Anna kämpft gegen das Vergessen“

Die dreizehn letzten Bücher

„Miranda Schutzengelchen“

Der fünfte Nanowrimo

„Im Namen des Vaters“

Depressive Frauen

„Die Pensionsschockdepression oder Selmas Kopftuch“

Schreibweisen

„Die ereignisreichen Sommerelebnisse vier präkerer Literaturstundentinnen“

Die Kinderbücher

„Paul und Paula“

Die politischen Bücher

„Nika, Weihnachtsfrau oder ein Dezember“

Regelmäßig schreiben

„Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung“

Zeitmanagement

„Claire- Klara-Clarisse oder wilder Lavendel“

Änderungen in den Handlungsverläufen

„Vor dem Frühstück kennt dich keiner“

Negatives Feedback

„Besser spät als nie“

Spannungsbogen

„Die unsichtbare Frau“

Wunschgedichtesammlung

„Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman“

Identitätsfragen

So das wär einmal eine kleine Vorschau, ob das so bleiben wird oder vielleicht noch etwas anderes dazu oder wegkommt weiß ich nicht, kommt auch auf die Seitenzahl und den Umfang an und, wie das mit den Vorschauen und den Buchvorstellungen wird, ob die noch dazu kommen, muß ich auch erst ausprobieren. Ist aber vielleicht ein guter Vorsatz für das neue Jahr und auch eine Möglichkeit mein literarisches Schreiben ein bißchen kennenzulernen

Auf der Website gibt es dann noch mehr und da ist bei den meisten Büchern auch ein Probekapitel zu finden.

2018-07-03

Zehnter Geburtstag mit Cheesecake und Holundersekt

Es ist soweit, das Literaturgeflüster gibt es zehn Jahre und das ist eigentlich sehr sehr toll! Für mich auf jeden Fall, für die anderen, die sich vielleicht nicht so sehr für den Wiener Literaturbetrieb, mein Lesen und mein Schreiben und meinen Wunsch in diesem ein Plätzchen zu bewahren, vielleicht nicht so sehr.

Die nennen das dann sinnlosen Content, was es aber, glaube ich, trotz meiner falschen ß, zu vielen Beistrichen und manchen Flüchtigkeitsfehlern nicht ist, denn es ist, glaube ich, für den, den es interessiert, vielleicht schon ein Service nachzuschauen, wer vor acht Jahren in der Alten Schmiede gelesen hat, wo Cornelia Travnicek in ihrer Frühzeit auftrat und und…

Und auch wenn das Geflüster nicht vollständig ist, denn es gibt ja pro Tag mehrere Literaturveranstaltungen und ich kann nur zu höchstens einer gehen, ist der Content, mein literarisches Archiv, wie ich es nenne, doch enorm und wahrscheinlich auch die Veränderungen, die es in den letzten zehn Jahren in der Literaturwelt gegeben hat.

Denn da haben sich die Selfpublisher, die ja vorher mehr pfui als hui waren, zumindestens auf den Messen etabliert. Der österreichische Buchpreis hat  entwickelt, ich blogge wild und auf eigene Faust seit 2015 den deutschen Buchpreis und lese mich durch diese Bücher und wer aller den „Ohrenschmaus“ seit 2008 gewonnen hat, kann man bei mir auch finden und als ich im Juni 2008, damals war das Bachmannpreislesen trotz W oder EM noch im Juni, bei Christiane Zintzen, die und deren „Inadäquat“ es auch nicht mehr , vom Bachmann-Colloquium las und sah, wie sich die Blogger in den Lesepausen untereinander austauschten, etwas was so vielleicht auch nicht mehr existiert, denn inzwischen gibt es ja auch Facbook, Twitter, Instagram, alles was mich nicht interessiert und von dem ich keine Ahnung habe, stellte ich an den lieben Alfred die Frage, kann ich das auch?

„Ja!“, hat der gesagt, „da kannst du dann über die Veranstaltungen, die du besuchtst und die Bücher, die du liest, schreiben und ich habe am Morgen des dritten Juli noch sehr zaghaft mit ein paar Zeilen begonnen und mir gedacht, „Uje, uje, das können dann alle lesen!“

Es kam dann gleich, was heute auch nicht mehr so interessiert, ein Kommentar von einer niederösterreichischen Leserin und im Jahr drauf hatte ich eine Handvoll Gleichgesinnte, die mich und meinen Blog interessiert lasen und ich dachte, das kann sich entwickeln, obwohl ich wahrscheinlich gar nicht so richtig wußte, wohin es sollte?

In den Literaturbetrieb natürlich und zur literarischen Anerkennung ganz klar, denn ich habe ja vor fünfundvierzig Jahren nach meiner Knödelmatura in der Straßergasse, sowohl Psychologie zu studieren, als auch zu schreiben angefangen und habe mich ein paar Monate später dann gefragt, wohin das führen wird?

Nun zu über vierzig selbstgemachten Büchern im Jahre 2018, zu zehn Jahre „Literaturgeflüster“, nach wie vor regelmäßigen Veranstaltungsbesuch, ich fahre im  Frühlich mit dem Alfred nach Leipzig und bin da inzwischen Bloggerin akkreditiert und seit ich etwas aufmüpfig beschlossen habe, als sich 2015, die hochoffiziellen Buchpreisblogger etablierten, das für mich auch zu tun, kann ich mich vor den Anfragen der  Verlage nicht mehr retten. Im Badezimmer und an der Schlafzimmerwand stapeln sich die Büche, aber ich habe schon immer gern gelesen und als ich 2010 gedacht habe, daß ich jetzt die Bücher die ich von den Büchertürmen der Literatur im März veranstaltung nach hHause gebracht habe, auflesen werde, haben sich die offenen Bücherschränke gegründet und  meine Bücherstapeln sind weiter angewachsen.

Zehn Jahre Bloggen – zehn Jahre „Literaturgeflüster“ und ein inzwischen alltägliches Gejammer und Geplauder über den Literaturbetrieb und das ist, ich weiß auch nicht wieso, vielleicht wegen meiner mangelnden technischen Kenntnisse und der Facebook und Twitterverweigerung, vielleicht auch wegen meiner Rechtschreibfehler, inzwischen ein sehr isoliertes geworden, ein Monogeflüster vielleicht.

Drei Kritiker, Spamer oder Trolle habe ich im Lauf der Zeit gehabt und ein paar andere die „Wui so was Schlechtes habe ich noch nie gelesen, oder Sie schreiben, daß noch wirklich mit scharfen ß!“, geschrieben haben und einmal einen harschen Kommentar von Hans Raimund der mich fragte, was ich mit meinem oberflächigen Geplauder will?

Aber so lieblos finde ich das gar nicht und es ist für mich so wichtig und so werde ich höchstwahrscheinlich auch weiter machen, obwohl so ein Blog höchstwahrscheinlich doch nicht der Weg in den Literaturbetrieb ist, der meine wahrscheinlich nicht, denn wenn ich inzwischen auch, was Anfangs so gar nicht beabsichtigt war, meine Bücher in diesen präsentiere, sie vorstelle, immer bei Erscheinen ein Bild von ihnen poste, Gewinnspiele mache, Fragen dazu stellen, die Anfangssätze präsentiere und auch eine Leserunde dazu gestalten will, läuft das nicht so wie ich will

Denn selbstgemachte Bücher ohne ISBN Nummer sind wahrscheinlich immer noch pfui ohne hui und die anderen Blogger haben so viel zu lesen, daß sie wahrscheinlich gar nicht daran denken, etwas Selbstgemachtes in die Hand zu nehmen, obwohl Elisabeth von leselustfrust, das es, wie ich gesehen habe, jetzt wieder gibt, gibt, hat das 2009 mit dem „Haus“ von selbst getan, aber gut alles ändert sich und in Zeiten der Datenschutzverordnung, des Twittern und des Instagrams ist auch das Kommentieren sehr zurückgegangen, hatte aber bei der ein Jahresfeier einen Glückwunsch vom Otto, von der Cornelia Travnicek und und der Andrea Stift, bei der ich ausprobiert habe, ob sie sich melden wird, wenn ich ihren Namen in meinen Blog schreibe, was heute wahrscheinlich auch nicht mehr passieren würde, bin ich gespannt, wieviele Reaktionen ich auf mein zehn Jahresfest bekomme, was eigentlich etwas sehr Schönes ist, denn es gibt nicht soviele Blogs, die es schon solange gibt.

Zum fünften Geburtstag und da war ich vielleicht in einer Krise, weil da ja gerade der harsche Kommentar von Hans Raimund kam, der mich, wie ich gestehen kann, sehr getroffen hat, hat es ein großes Gewinnspiel gegeben.

Dreißig Fragen zu dreißig Büchern und keiner  hat sich gemeldet, der sie beantworten und die Bücher haben wollte. Vielleicht waren die Fragen auch viel zu schwer, denn an selbstgemachgte Bücher kommt man ja auch nicht so leicht heran, obwohl es ja hier die Vorschauen gibt und auf meiner Website immer auch ein Probekapitel.

Aber das war für mich vielleicht auch ein Auftakt mehr von meinem Schreiben und über meine Bücher zu erzählen und es hat dann ja auch bald das „Literatur-Geflüster-Texte-Buch“ gegeben, das ich und das ist vielleicht ein schöner Zufall heuer im April in der „Alten Schmiede“ vorstellte, während es vor fünf Jahren eine Sendung über mich und mein Bloggen in einem freien oberösterreichischen Radio gab und im Amerlinghaus habe ich meinen Blog in einer von Ilse Kilic initiierten Veranstaltung ja noch viel früher vorgestellt.

Und heuer habe ich gedacht, fange ich mit dem Jubeläumsjahr schon viel früher an und so gibt es hier ab Jänner Artikel über meine letzten dreizehn Bücher, die Bücher in denen das Schreiben, die Bücherschränke, die depressiven Frauen, ein Rolle spielen. Es gibt einen über Kinderbücher und einen über das politische Geschehen in meinen Büchern, das mir ja auch sehr wichtig ist und es wird zum zehn Jahresjubiläum ob das jetzt hier jemand liest oder nicht wieder ein Gewinnspiel geben und zum Anlaß passend zehn Bücher zu gewinnen geben.

Wer alos eines davon gewinnen will, soll mir einen Kommentar, einen Glückwunsch, seine Meinung, eine Frage, etcetera schreiben und kann solange der Vorrat reicht, sich  ein Wunschbuch aussuchen.

Ansonsten stoße ich virutell mit meinen Lesern oder auch nur mit mir selbst und dem Alfred, der den Blog ja getreulich als Blogwart und durch seine schönen Fotos begleitet, an mit Holundersekt und einem Stück der guten Fruth-Torte an und der Rudi kann, wenn er das lesen sollte, sein Bierglas auf mich und das „Literaturgeflüster“ erheben, denn er ist ja auch ein treuer Wegbegleiter, der mich und den Blog,, glaube ich, von Anfang an begleitet hat und hier nun eine Auswahl meiner Bücher, die seit 2008 erschienen sind.

Ich verlose oder vergebe also:

  1. „Das Haus“ (2009) Vorschau, Präsentation
  2. „Mimis Bücher“ (2010) , Vorschau, Präsentation
  3. Absturzgefahr“ (2011), Vorschau,
  4. „Die Wiedergeborene“ (2012), Vorschau, Präsentation
  5. „Literaturgeflüster-Texte.Buch“ (2013) , Vorschau, Präsentation
  6. „Dreizehn Kapitel“ (2014), Vorschau,
  7. „Miranda Schutzengelchen (2015), Vorschau, Präsentation
  8. „Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen“(2016)“,Vorschau, Präsentation
  9. Claire-Klara-Clarisse oder wilder Lavendel (2017),Vorschau, Präsentation
  10. „Besser spät als nie“ (2018),Vorschau, Präsentation

Was sicher ein kleiner Streifzug durch meine literarisches Werk und meine Themenvielfalt ist, den man auch an Hand der Schreibberichte, die immer in den Vorschauen angegeben sind, mitverfolgen kann.

Alle Bücher sind beim „Digitaldruck“ erschienen und weil das Jahr 2008, wo alles angefangen hat, da nicht vertreten ist, vergebe ich als besonderes Schmankel, mein erstes „Digitaldruckbuch“ „Novembernebel“, das noch vor „Literaturgeflüsterzeiten“  erschienen ist und daher im Blog nicht angekündigt wurde, wohl aber auf meiner Website zu finden ist, für den, der sich dafür interessiert oder für den elften Kommentierer oder Kommentiererin und jetzt „Alles Gute zum Geburtstag, „Literaturgeflüster!“ Wer stoßt mit mir auf den Bloggeburtstag an?“

2017-03-10

Themengebiete

Da ich mit dem Lesen der Frühjahrsneuigkeiten nicht so schnell nachkomme, hier ein wenig Literaturwissenschaft in eigener Sache, beziehungsweise Buchpromotion. Denn das ist ja auch eine Funktion des „Literaturgeflüsters“, daß ich hier sowohl mein Schreiben, meine „Works on Progress“, als auch meine Bücher vorstelle.

Und damit habe ich, glaube ich, 2013 angefangen, als es zu „Fünf Jahre Literaturgeflüster“ ein großes Gewinnspiel mit dreißig Fragen zu dreißig Büchern geben.

Zum zehnten Jahrestag gibt es dann vielleicht schon eines, indem ich die inzwischen erschienenen neuen zwanzig Bücher vorstelle und einen Artikel über meine sogenannten Indie-Bücher in dem ich auf die Art des Entstehens meiner Bücher hinwies, hat es vorher auch schon gegeben.

Dabei weiß ich gar nicht so genau, ob dieser Ausdruck richtig ist, ich habe ihn kurz vorher in Bezug auf selbstgemachte Bücher gehört, inzwischen wird er, glaube ich, auch für Bücher die in kleinen unabhängigen Verlagen erscheinen, verwendet und da wird im März ja  groß der sogenannte „Indie-Bücher Tag“ gefeiert, wo man in eine Buchhandlung gehen und sich ein solchen Buch kaufen und sich mit ihm im Netz präsentieren soll.

Und ich bin kein Verlag, sondern mache meine Bücher selber, in dem ich sie fünfzig Mal drucken lasse. Bei „Amazon“ stelle ich sie nicht ein. Das habe ich noch nicht zusammengebracht, aber die Idee sie auf meinen Blog vorzustellen, ist irgendwie auf diese Art und Weise entstanden.

Die „Vorschauen“ gibt es schon lange, wo ich noch vor dem Erscheinen auf das Buch hinweise, inzwischen verlinke ich da auch die Schreibberichte, die es über das jeweilige Buch immer gibt, so daß man, wenn man will, die Schreibprozesse nachvollziehen kann und auch seit 2013 oder etwas später, gibt es ein Gewinnspiel, wo ich drei Fragen zu dem Buch stelle.

Da kann man das Buch dann gewinnen, beziehungsweise etwas mehr darüber erfahren.

Und ist das Buch da, löse ich die Fragen auf und zeige mich mit dem Buch im Netz.

Einen Artikel mit den Coverfotos gibt es  auch, denn da weiß ich inzwischen oft gar nicht mehr, welches Foto ich dafür nehmen soll?

Gibt es ja inzwischen schon so viele Bücher und der Ort des Geschehens ist meistens Wien, beziehungsweise kommen in meinen Bücher oft auch andere Bücher vor.

Mit den ersten Sätzen habe ich mich auch beschäftigt, diese einmal vorgestellt und versuche die jetzt auch immer in den „Vorschauen“ oder bei der Promotion zu geben.

Bei der „Vorschau“ eher, denn inzwischen bin ich auch auf das „Mimikriy-Spiel des Lesens“ gestoßen und das kann man ja damit kombinieren.

Einen Artikel über meine Lieblingsbücher habe ich auch geschrieben, sogar zwei eigentlich, denn einmal habe ich ja versucht, die in einem Art „Buchpreis-Raning“ zu  präsentieren.

Aber was sind jetzt meine Themen über die ich in meinen über vierzig Büchern mehr oder weniger regemäßig schreibe, denn inzwischen wiederhole ich mich wahrscheinlich genauso schon, wie Philip Roth, Martin Walser und wahrscheinlich noch einige andere mehr, das tun.

Und natürlich hat man auch seine Themen und schreibe, wie vermutlich Heimito von Doderer, als erstes sage, immer dasselbe Buch, sein Leben lang.

Ich tue das  in verschiedensten Varianten, trotzdem gibt es Aussrutscher, Abweichungen, Sonderfälle und die will ich hier einmal zusammenfassen.

Ich schreibe realistisch, beziehe meine Themen sicher aus der psychologischen Praxis, das heißt, daß ich mich für Depressionen, Älterwerden, Alkolismus, Alzheimer, etcetera interessieren, aber in meinen Büchern geht es auch viel um Literatur und über das erfolglose Schreiben.

Ich habe bevor ich 2000 mit dem Selbermachen angefangen habe, einige Romane oder Erzählungen geschrieben, die nicht veröffentlicht wurden.

Das erste veröffentlichte Buch waren die „Hierarchien“, die Anfangs 1990 in der „Edition Wortbrücke“ des Jack Unterwegers erschienen sind.

In einer fünfhundert Stück Auflage, mit ISBN Nummer und wenn man hineineinblättert, ich habe ich Harland noch ein paar Schachteln stehehn, erschrickt man über die Qualität, denn der „Digitaldruck“ ist sehr sehr viel besser und auf diese Idee ist ja der Alfred 2000 gekommen.

Über das erfolglose Schreiben geht es bei mir oft, über Einsamkeit und Depression, wenn man auf meine Website geht, findet man von den meisten Büchern, Probekapitel und kann sich so ein wenig einlesen und einen Eindruck machen.

Ein Buch über das Schreiben ist das „Literarische Leben der Dora Faust“, 2000 glaube ich, geschrieben, da kombiniere ich meine Absage- und Verlagsbriefe mit einer Geschichtensammlung beziehungsweise, dem was Dora Fraust, der Heldin, so im täglichen Leben passiert und worüber sich eine Geschichte verfassen läßt.

Das findet man in abgewandelter Form in dem viel später geschriebenen „Berührungen“ auch, geht es da, ja um die Wurfgeschichten, mit denen die dortige Protagonistin Augusta Augenstern einen Roman zu schreiben versucht.

Man sieht die Themen wiederholen sich.

In den „Stimmen der Karoline Wagner oder Fluchtbewegungen“, 2004 oder 5 geschrieben, geht es auch, um das erfolglose Schreiben, beziehungsweise, um eine Nobelpreisträgerin, die sich verstcckt, die zwar nicht Elfriede Jelinek heißt, aber natürlich Modell dafür gestanden ist.

Und eine solche gibt es auch 2009, als ich meinen ersten „Nanowrimo“ schrieb und dabei Materialen aus den verschiedenesten Blogs, die ich damals las, verwendetete und die damalige Nobelpreisträgerin, der der Ruhm vielleicht auch ein wenig zu viel geworden ist, hieß Herta Müller.

Die depressiven Frauen kommen in der „Radiosonate“ vor, da geht es hauptsächlich um Ö1, beziehungsweise um einige der Moderatoren dort. Das wird von der depressiven Josepha Stock gehört, ist ihr fast als einziges Kommunikationsmittel und eine erfolglose Dichterin, die ihre Bücher auf den Straßen verteilt, gibt es auch.

Dieses Buch wurde übrigens 2009 in Ö1 vorgestellt.

2010 kamen dann die Bücherschränke und die spielen, no na, in meinen Büchern auch eine große Rolle. In vier, fünf oder sind es schon sechs, kommen sie wahrscheinlich vor.

Das erste ist glaube ich die „Mimi“ und das ist eines meiner Lieblingsbücher und ich würde es auch als besonderes Buch bezeichnen, geht es da ja auch, um ein besonderes Themea nämlich dem Schreiben mit dem Downsyndrom.

Meiner damaligen Kriterin Yu Sophie hat das Buch nicht gefallen und sie hat eine dementsprechende Rezension darüber verfaßt, ich bin aber nicht ganz sicher, ob sie dem Buch, wo die Ereignisse, um den damaligen Plagiatsskandal bezüglich Helene Hegemann, demonstriert, an einem erfundenen Autor mit den Büchern der Hermine Berger, genannt Mimi oder Bella, mit dem Downsyndrom verknüpft werden.

Eine depressive Nachbarin gibt es da auch. Und das Buch habe ich als Frank Gasser der  österreichische Bücherschrankerfinder dort Lesungen veranstaltetet auch dort einmal in der Grundsteingasse vorgestellt.

Um das Älterwerden geht es in „Beim Sterben sollte man zu Hause sein“, meinem zweiten „Nanowrimo“, aber auch bei der „Paula Nebel“, in „Novembernebel“. Im vierten geht es um Sterbenhilfe oder auch um Behandlungsverweigerung und darauf bin ich durch Fritz Habecks, „Die Mühle der Gerechtigkeit“ gekommen, weil  der Art, wie das dort behandelt wurde, etwas entgegensetzen wollte.

In „Kerstins Achterln“ geht es, um problematische Beziehungen oder, wie man vom Alkohol loskommen kann.

Um Nachbarschaftshilfe und, um Begegnungen, die man macht und, die einen aus Krisen heraushelfen können, geht es in meinen Büchern auch sehr oft.

„Ein Beispiel wäre da die „Frau auf der Bank“, Da gibt es die depressive Selma und die trifft auf einer Bank im Rathhauspark, die Türkin Sevin, die mit ihrer Ehe nicht zufrieden ist und sie geht auch in Therrapie zu der Psychiaterin Svetlana Mihic.

Das ist, glaube ich, das zweite Buch, in denen die Bücherschränke eine Rolle spielen und sich die Selma daraus bedient.

In der Geschichte von den drei Brüdern, dem dritten „Nanowrimo“, wird das auch getan und beim „Miranda Schutzengelchen“, das vielleicht ein bißchen phantastischer ist, denn da tritt da Bertha von Suttner persönlich auf, kommt der „Bücherschrank“ auch vor.

Der Svetlana, die Psychiaterin mit dem Romahintergrund, die sich zuerst in den Psychiater Theo Hardenberg verliebt, ihn später heiratet und Kinder von ihm bekommt, begegnen wir später auch noch öfter, beziehungwweise taucht Theo Hardenberg, als Psychiater der Augusta Augenstern in den „Berührungen“ auf und er kommt auch, das kann ich gleich verraten „im Frühstück“ vor, denn da gibt es ja auch eine depressive Frau.

Und da sind wir wieder bei den Wiederholungen. Denn ich variiere immer wieder die selben Themen. Man kann sagen, daß sie mich interessieren, etwas kritischer vielleicht auch, daß ich sie zu schnell anreiße und dann, weil sie nicht wirklich abgearbeitet sind, wieder auf sie zurückkommen.

Wien ist in meinen Büchern ein häufiger Handlungsort. Da wird im „Wiener Stadtroman oder wie süß schmeckt Schololade“ ein Tag lang im Viertelstundentakt in Wien herumgefahren. Mein James Joyce könnte man so sagen, aber natürlich viel realistischer.

Aber gar so realistisch bin ich vielleicht gar nicht, denn nach dem die „Miranda“ íhren ersten Joint rauchte, begegnet sie ja Bertha von Suttner, beziehungsweise fliegt die in ihren Schnürrstiefel und dem Kreuz an der Brust nach Donetz oder nein, das ist nicht Bertha von Suttner, das ist Mirandas Urgroßmama, die 1914 eine Frühgeburt erlitt, nachdem ihr Mann im ersten Weltkrieg gefallen ist und sie das durch eine Postkarte erfuhr.

Und die Miranda hat eine große Familie, von vielen Müttern- Groß- und Urgroßmüttern, die alle sehr jung ein Kind bekommen haben und dieses Thema taucht auch in der „Absturzgefahr“ auf. Da geht es wieder um das Schreiben und zum eine Schreibtrainerin namens Fritzi Jelinek, weil deren Mutter Deutschleherin war und ihre Tochter nach den zwei großen österreichischen Gegenwartsautorinnen Elfriede Jelinek und Friederike Mayröcker nennen wollte. Die macht einen Schreibtrainerausbildung und betreut, das ein Buch in dem es um eine sechs Frauengeneration geht. Da sind einige Ärztinnen darunter und ein weiteres meiner besonderen Büchern ist das „Haus“, wo ich versuchte, die Geschichte des Steinhofs an Hand einer drei Frauenpsychiaterinnengeneration zu beschreiben.

Auch eines meiner Lieblingsbücher mit vielleicht einem besonderen Thema.

Die Fritzi Jelinek, die eine platonische Liebe zu einem polnischen Priester hat, kommt  auch in der „Pensionsschockdepression“ vor“ und da war meine Idee über eine depressive Frau zu schreiben, die alle ihre Bücher aufliest oder auch weggibt, um aus ihrer Depression herauszukommen.

Das gelingt ihr durch die Begegnung mit der fünfzehnjährigen Yasmin Bilic, die ein Problem  mit ihrer Freundin Selma hat, beziehungsweise hat die ein solches, weil sie ihrem Poly plötzlich kein Kopftuch mehr tragen darf und in dem Buch kommt ganz zufällig und unbeabsichtigt, eine Syrierin namens Fatma Challaki vor, die man dann auch in zwei weiteren meiner Bücher finden kann.

In dem sogenannten „Sommerbuch“ und dem „Adventkalender“, wo ich in dem einen, meine Sommerfrische in Harland bei St. Pölten an Hand von vier Literaturstudentinnen, die aus St. Pölten, Donetzk, Damaskus und Athen kommen, beschrieb und die Fatma dann auch in meinen Adventkalender von der „Nika Weihnachtsfrau“ vorkommen ließ, den ich auch schon lange schreiben wollte und den ich auch als meinen „Blogroman“ bezeichne, weil ich im Dezember immer ein Stücken davon in den Blog stellen werde.

Die „Nika Weihnachtsfrau“ war übrigens mein fünfter „Nanowrimo“ und die Idee wurde das erste Mal in den „Dreizehn Kapitel“ verarbeitet und das ist ein Versuch einen Roman zu schreiben in dem man einfach mit einer Person anfangt und im nöchsten Kapitel mit einer anderen fortfährt, bis man reigenartig am Schluß wieder bei der ersten angekommen ist.

Da gibt es schon die „Nika , Weihnachtsfrau“, es gibt aber auch eine depressive Büchersammlerin und die findet ein Buch, das ich einmal im Schran gefunden habe, eine DDR-Ausgabe von Erzählungen aus China die einen Herausgebe mit einem deutschen Namen hat, was mich dazu bewog, den Namen Ernst Schwarz zu googlen und ich hatte ein interessantes Kapitel, diesbezüglich ich auch regelmäßig Anfragen von Studenten und anderen Interessieren bis aus Korea bekomme, weil mich da einer in „Wikipedia“ verlinkt hat.

Also auch ein besonderes Buch.

Die Transgendergeschichte „Paul und Paula“ ist das auch und diesbezüglich gab es im Vorjahr auch einige Aufregungen. Es ist aber auch das Buch mit einem „professionellen Cover“, das mir der Alfred machen ließ. Weil man ja immer hört, daß sich das die Selfpublisher machen und nicht dabei sparen sollen. Das und ein Lektorat. Mein Lektorat ist der Alfred. Da höre ich auch immer, daß man das nicht in der Familie machen darf. Ich glaube aber, er ist sehr gründlich und genau und mir ist ja die Rechtschreibung, wie ich immer so schön schreibe, eigentlich egal.

Ein Lieblingsbuch von mir ist auch das „Tauben füttern“, ein Krimi, der eigentlich keiner ist, denn mit den Morden tue ich mir irgendwie schwer, weil ich die, als erstes unrealistisches finde, daß überall Leichen in der Gegend herumkugeln, weil sich die Leute gegenseitig so viel umbringen und ich zweitens ja von Gewalt nicht viel halte.

Mir geht es eher, um die psychologischen und gesellschaftlichen Bedingungen des Lebens und da finde ich genügend Material.

So ist die „Flüchtlingstrilogie“ geworden. Ich habe Bücher über erfolgloses Schreiben, eines wäre davon auch,  der die drei Erzählungen  „Tod eines Jurymitlgiedes“, da gibt es wieder eine von einem Baum erschlagene Jurorin, „Thea Leitner verrückter Traum“ und „Das Salz in der Suppe“,- enthaltende Band „Schreibweisen“,  wofür mir auch Alexandra Milner, die Kritikerin und Literaturwissenschaftlerin, die einmal Annas Lehrerin bzw. Praktikantin war, den Buchtext schrieb.

Und was meine „Wienlastigkeit“ betrifft, es gibt natürlich Bücher, die ins Ausland führen. Das wäre schon das erste Digi „Die Wiener Verhältnisse“, die trotz des klingenden Namens nach New York zu einem alten Juden führen und das Buch habe ich als Antwort auf ein Buch der Ruth geschrieben und angeblich hat sich einmal in Frankfurt oder Leipzig der „Mandelbuch-Verlag“ dafür interessiert und sich bei der Ruth, der es ja gewidmet ist, danach erkundigt.

Mein zuletzt erschienenes Buch „Claire- Klara- Clarisse“ ist eine eher poetische Liebesgeschichte, die mir auf unseren Kroatienurlaub eingefallen ist und jetzt geht mit dem „Frühstück“  in die Hauptbücherei, aber auch nach Belgrad, Graz, Linz, Salzburg und Berlin und es ist nur scheinbar ein Buch über Obdachlosigkeit, wenn ich mich wieder mal selber spoilern darf.

Eigentlich entpuppt es sich im Laufe des Geschehens als Fortsetzung der“Viertagebuchfrau“ und das ist mein fünftes „Digi“ und der Versuch die ersten hundert Tage der blau schwarzen Regierung von 2000 literarisch zu beschreiben. Politisch bin ich also auch.

Literatur, Psychologie, Gesellschaft Politik sind also  meine Themen, die mich manchmal sogar bis in den Himmel führen. Meine depressiven Frauen machen manchmal Reisen. Die „Sophies Hungers“ mit der ich mich übrigens mit meiner ersten Kritikerin wegen der sprechenden Namen herumstritt, ist eine Art Road Movie. Nach Odessa geht es einmal auch und Frauen, die ihr Geld von der Bank abheben und versuchen damit in den Wald hinauszugehen und nicht mehr wiederzukommen, gibt es bei mir auch, zum Beispiel in der „Begrenzten Frau“ und da ich ja offenbar eine hoffnungsvolle Optimistin bin, ergeben sich im Laufe des Geschehens Möglichkeiten und das Leben geht weiter und nachbarschaftshilfe findet statt, so wie es mir wünsche und es sein sollte und es vielleicht in der Wriklichkeit nicht ist.

Also bin ich wieder vielleicht doch nicht so eine realistische Autorin, aber Literatur soll ja auch einen Utopie- und Hoffnungsraum eröffnenen, also das unmögliche Möglich machen, wie es so schön heißt.

„Lore und Lena“, beziehungsweise „Mutter möchte zwanzig Kinder“ sind zwei Jugendbücher, die ich in den Neunzigerjahren geschrieben habe und das dritte bezeihungsweise „Digi-Buch“ und gehören auch zu meinen Lieblingsbücher. Leider kann man auf meiner Website noch keinen Ausschnitt davon finde. Ich habe aber, für die, die es interessiert noch einige Bücher in meinen Regalen.

Man sieht ich bin auch in meinen Genres vielfältig und dann gibt es noch die zwei „Best of“ Bände mit Kurz- und Kürzestgeschichte, in der zum Teil Texte enthalten sind, die ich für verschiedene Wettbewerbe und Anthologien geschrieben haben, die ich dann doch nicht gewonnen habe oder nicht veröffentlicht wurden.

Es sind aber immer wieder Teile, meist auch das Probekapitel, das man auch im Netz finden kann aus meinen Büchern, in den „Volksstimmeanthologien“ veröffentlicht in denen es Texte von mir gibt, weil ich dort ja regelmäßig Jahr  für Jahr beim „Linken Wort“ lese.

Das „Literaturgeflüstertextebuch“ , mit dem zum Zeitpunkt des Erscheinens damals besten Blogartikeln, die die Bevorzugt meine Reisegeschichten, Glossen Ansichten über den Literaturbetrieb etcetera, erzählen gibt es auch und ich habe auch ein paar Mal versucht, meinen Werkreigen auf Lesungen zu präsentieren.

So zu meinem sechzigsten Geburtstag, wo ich sechzig Minuten aus den damals vorhandenen dreißig Büchern gelesen habe.

In Wahrheit habe ich die nur gezeigt und drei vier „best ofs“ aus drei vier Büchern gelesen und im „Werkl im Goethe Hof“ habe ich das auch einmal gegeben.

Eine eigentliche sehr umfangreiche Themenvielfalt also, aber das Leben ist  auch vielfältig und bunt. Jetzt geht mir zwar schon langsam der Stoff aus. Die nächste Idee für das nächste Buch, wird aber vielleicht wieder depressive Frau umfassen, die vielleicht Abends für Abend bei einem Glas Wein in einer Pizzeria sitzt und Leben refelektiert oder aber wird es vielleicht eine Art Blogroman, wo sich vielleicht ein paar konstruktive Kritiker in ein Blogleben einschalten?

Und da fällt mir ein, daß ich jetzt beim Alter und beim Sterben und den Krebsbehandlungen, ganz auf die Anna, die gegen ihr Vergessen kämpft, vergessen habe und die hat eine Enkeltochter mit einem Blog und die bekommt von einem depressiven Verleger ein interessantes Angebot.

Ja, ja so kann es gehen, wenn man schon über vierzig Jahre schreibt und über vierzig Jahre Bücher über das Leben, das Schreiben, den Erfolg und Mißerfolg, die Politik und über vieles andere geschrieben hat.

Ich habe versucht möglichst umfangreich über meine Bücher zu informieren und sie zusammenzufassen. Da ich aber nicht umfehlbar bin, sondern wie es scheint ein wenig schlampert, fordere ich meine wohlwollenden Leser auf, sich an Hand meiner Gewinnspiele und meine Bücherliste vielleicht selbst ein Bild von der Sache zu machen und gegebenenfalls das zu ergänzen, was ich vergessen habe.

Dafür gibts natürlich ein Buch als Belohnung.  Für Fragen stehe ich selbstverständlich auch zur Verfügung und einen Artikel übers „Themen finden“, gibt es, wie ich gerade gesehen habe, in diesem Blog auch schon längst.

2014-05-29

Vorschau auf “Brüderschaft”

Filed under: Uncategorized — nagl @ 00:35

20110531-203948

Als Barbaras Mutter völlig unerwartet an den Folgen eines Sturzes verstirbt, findet sie in ihrer Dokumentenmappe ein Foto mit drei jungen Männern am Meeresstrand von Bibione, auf dessen Rückseite eine Adresse steht.

Ein Hinweis auf Barbaras bisher unbekannten Vater und die Suche nach ihm, beziehungsweise den Brüdern Konrad, Jonas und Benjamin Wohlfahrt, ein Historiker, ein Psychiater und ein Zahnarzt beginnt.

Wieder eine kleine Kostprobe durch mein nächstes neues Buch, das ich im Oktober und November geschrieben habe, obwohl im Manuskript noch ein paar Fehler stecken.
Das Cover zeigt ein Bild von zwei Freunden vom Alfred, das er ausgesucht hat, weil er das, vom Meer mit einem Vögelchen auf einen Stein nicht haben wollte.
Eigentlich hätte man ja eines mit drei jungen Männern in Badehosen, die fröhlich in den Achtzigerjahren am Strand der Adria stehen und winken nehmen sollen. Aber das war nicht vorhanden.
Obwohl ich weiß, das Gewinnspiele bei mir nicht so wirken, habe ich mich doch für eines entschloßen und mir drei Fragen ausgedacht:

1. Worum geht es in dem Buch?
2.Im Rahmen welcher Aktion habe ich mich da im Herbst ein bißchen „durchgeschummelt“? und
3.Das wieviel „selbstgemachte“ wird die „Brüderschaft sein und wie heißt mein anderes in der „Edition Wortbrücke“ herausgebrachte Buch?

Wenn man sich durch die Schreibberichte, durch die Verlinkungen klickt klickt oder den Beschreibungstext liest, sollte man die Antworten leicht finden.
Der erste, der mir eine der drei oder alle drei Fragen, je nach dem wem, wofür sich der erste Beantworter entschieden hat, schickt, bekommt das Buch, nachdem es, was hoffentlich bald geschieht, erschienen ist.
Dann endet auch das Gewinnspiel und ich gebe die möglichen Gewinner auf der Seite auf der ich das Buch mit wahrscheinlich einem Bild von mir, noch einmal vorstelle, bekannt.
Wer wissen will, wie ich schreibe und wie ein „selbstgemachtes Buch“ aussehen kann und wie gut oder „dilettantisch“ ich schreibe und wieviele Fehler trotz Alfreds Lektorat trotzdem noch in ihm stecken sollten, kann es bei mir bestellen.
Ich verkaufe es zum Selbstkostenpreis und schicke es zuzüglich der Portokosten nach Erscheinen zu.
Und für Rezensionen, die ich dann auf meinen Blog stelle, wenn sich kein anderes Medium dafür findet, bin ich auch dankbar. Also ebenfalls bei mir melden, wenn jemand das Buch besprechen will.
Sobald der letzte Fehler gefunden ist und das Manuskript an die Druckerei gehen wird, gibts auf meiner Website ebenfalls eine Vorschau mit einem Probekapitel.
Ich habe mich für das „Gruftiemädel“ entschieden, das ich auch auf der anderen Buchmesse gelesen habe und dazu gibts auch einen kleinen Einblick.
Und jetzt werde ich den Feiertag benützen, um auch an meinem nächsten neuen Buch, „Anna kämpft gegen das Vergessen“, weiterzumachen und meine Korrigierblockade damit zu beenden, aus dem ich übrigens am nächsten Dienstag, beim Fest für „Kunst und Kultur“ im Amtshaus Margareten, den Beginn lesen werde. Ob ich das „Gruftiemädel“ oder etwas anderes aus der „Brüderschaft“ im „Werkl im Goethehof“ am 27. 6. lesen werde, weiß ich noch nicht so genau. „Kerstins Achterl“ und Texte aus dem „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ sind auch geplant.
Ich lade jedenfalls zu beiden Veranstaltungen herzlich ein. Da gibts dann auch ein paar der von mir bereits erschienenen Bücher anzusehen.

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