Literaturgefluester

2017-02-11

9. Wiener Katzenfasching

Deborah und Janina Schedy

Deborah und Janina Schedy

Erwin Weilguny

Erwin Weilguny

Susanne Schneider hat, glaube ich, gemeinsam mit Rolf Schwendter, weil ja beide Katzenfans 2009 den ersten Wiener Katzenfasching ausgerufen, wo sich die Katzenliebhaber des ersten Wiener Lesetheaters ins Gartenstüberl des Weinhaus Sittls setzten, Rolf Schwndter, als Kater Rolf mit seinem Hofstaat, alle als Katzen verkleidet vorne am langen Tisch und dann wurde von ständigen „Miaus“ begleitet, einen ganzen Abend lang, Kätzlisches von sich gegeben.

Irgendwann und irgendwie habe ich ja meine Kätzin Murana, die Abwandlung vom Kater Murr, die ich glaube ich schon lange schreiben wollte, im Herbst 2009, da gab es auch die Studentenrevolte auf der Uni, geschrieben und so hat mich Susanne Schneider zum zweiten Wiener Katzenfasching eingeladen.

Ich bin ja überhaupt kein Katzenfan, so kann ich die besondere Katzenliebe von Menschen, die sich wie Katzen schminken, miauen und murren und dann bevorzugt Texte lesen, die zeigen, wie sich die Katzen zu Tyrannen  der Menschen machen, nicht besonders nachvollziehen und habe da auch manchmal den Kopf geschüttelt.

Erwin Leder

Erwin Leder

Erik Hardenberg

Erik Hardenberg

Aber 2013 ist Rolf Schwendter gestorben und als mich Susanne Schwendter 2014 wieder zum Katzenfasching einlud, habe ich einen Text geschrieben, der sich auf Rolf Schwendters Katzenliebe bezog und sozusagen noch einen Nachruf auf ihn gemacht, einen solchen Text habe ich ja schon für das Volksstimmefest 2013 geschrieben und ihn auch bei der damaligen Poet Night gelesen.

Danach habe ich weder beim Katzenfasching gelesen noch bin ich dorthin ins Gasthaus Sittl gegangen, dienn ich bin ja  keine besondere Katzenfreundin, aber als ich unlängst im Literaturhaus war, habe ich auch Susanne Schneider dort getroffen, die die Einladungen dafür verteilte und weil wir dieses Wochenende wegen Ruth Aspöcks Geburtstagsfest in Wien geblieben sind, hat es sich eigentlich angeboten den neunten Wiener Katzenfasching zu feiern, der diesmal, glaube ich, auch nicht so lang war und auch nicht sovoll.

Manfred Loydolt, der als Prinz Manfred mit Christa Kern, glaube ich, auch immer am „Katzenhonoratorentisch“ thronte fehlte, da gab es diesmal nur ein kleines Tischchen von Susanne Schneider und Susanna C Aschner-Schwarz mit Katzenohren besetzt, die den Abend moderierten und im Publikum gab es, wie es so schön heißt, die üblichen Verdächtigen oder alte Bekannte.

So haben Renate Woltron und Manuel Girisch mit Zitaten berühmter Männer über Katzen und Erich Kästners Erlebnisse mit einer Katze, die dem Dichter beim Dichten dreinredete, begonnen und dann machte Felizitas Girisch, die, glaube ich, die Märchen für das Marketing untersucht hat, mit einem Märchen weiter, wo eine alte Katze eine junge belehrt, daß man keine Vögel fangen soll.

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Das wäre, glaube ich, wurde ich einmal belehrt, ein Eingriff in die Natur und wird wahrscheinlich auch nicht ganz klappen, im Märchen ist aber alles möglich und dann traten auch gleich Heidi Hagl, Gabriella Schmoll und, ich glaube, Rosemarie Wolfik auf und lasen einen Text von Eva Rossmann „Gismos Nacht“, wo der Kater Gismo, der mit seiner Mira aufs Land gezogen ist, eine alte Katze vorm Erschossenwerden rettet.

Das habe ich sehr interessant gefunden, bin ich ja eine eifrige Eva Rossmann Leserin und Christa Kern ist diesmal zwar nicht als Prinzessin am Podium gesessen, hatte aber auch eine Katzenmaske und las als letzte vor der ersten Pause drei Texte.

Andrea Pauli hat auch noch einen Text von Elke Heidenreich, einen Brief an ihre Katze Klara, die sie nach ihrer Mutter nannte und über die sie sich, weil dieser sehr ähnlich, beschwerte, am Ende aber doch vermisste.

Hansjörg Liebscher

Hansjörg Liebscher

Susanne Schneider

Susanne Schneider

Dann folgte der zweite Teil und da gab es einige musikalische Einlagen und Erwin Weilguny sang ein Lied von einer „Gürtelkatze“, das wahrscheinlich nicht wirklich was mit Katzen zu tun hat.

Dafür holte  Susanna C. Schwarz wieder ihren Erich Kästner hervor und Ingeborg Reisner, die den Wiener Dialekt untersuchte und ein Buch darüber herausgibt, brachte spezielle Katzenwendungen, wie „Es ist alles für die Katz“, aber auch  Unbekannteres.

Sehr gut haben mir wieder Susanne Schneiders Texte gefallen, da wurde zuerst einer von Erwin Leder gelesen, wo es eine Katze von Prag nach Shanghai verschlagen hat, der Holocaust machte es notwendig, dort noch verloren wurde und sich alleine durchschlagen und dabei aufpassen muß nicht von Kindern erschlagen oder zu Katze süßsauer verarbeitet zu werden.

Es kam dann noch ein von Susanne Schneider selbstgelesener von den Katzen im Gemeindebau, dazwischen hatte aber noch Hahnrei Wolf Käfer, der wieder für die guten Katzenkekse sorgte, eine neue Art der „Verwandlung“, da wacht die Katze Kafka plötzlich eines Morgens auf und stellt verwundert fest, sie ist ein Mensch geworden und fängt nach einigen Irritationen und einkleidungen auch prompt zu schreiben an.

Susanna C.Schwarz-Aschner

Susanna C.Schwarz-Aschner

Richard Matula

Richard Matula

Es gab  auch die üblichen Gebrauchsanweisungen, wie sich die Katzen, um ihre Menschen zu ärgern und zu tyrannisieren verhalten sollen, Susanna  C  Schwarz Aschner, die solches schon von ihrer Katze zu kennen scheint, lächelte dazu.

Helga Graziella Schwaiger hatte eine solche selbstverfasste Geschichte, Ottwald John hatte einen sehr kurzen Text in drei Wiederholungen, Hans Jörg Liebscher, auch ein Mitgestalter, beschäftigte sich mit „Schrödingers Katze“ und den Schlußpunkt setzten wieder Ingrid Jantzen und Richard Matula im dritten Teil mit einer Art Katzenmusical, wo auch  dem Kater Rolf in seinem Katzenhimmel gedacht wurde.

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2014-02-02

Katzenfasching feiern

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:49
Waltraud Zechmeister, Manfred Loydolt, Jörg Liebscher

Waltraud Zechmeister, Manfred Loydolt, Jörg Liebscher

Ingrid Jantzen, Emilie Locatin, Susanne Schneider

Ingrid Jantzen, Emilie Locatin, Susanne Schneider

Im Lesetheater scheint es viele Katzenfreunde zu geben. Rolf Schwendter war einer, Susanne Schneider und wahrscheinlich noch viele andere und so gibt es den „Katzenfasching“, organisert von Susanne Schneider und Helga Eichler jetzt schon das sechste Mal.
Beim zweiten habe ich die „Kätzin Murana“ dort gelesen, einen Text den ich dafür oder für eine Uni-Protestlesung, so genau weiß ich es nicht mehr, geschrieben habe und jetzt hat mich Susanne Schneider wieder eingeladen mitzumachen, was mich ein bißchen in Verlegenheit brachte, weil ich erstens kein so besonderer Katzenfan bin, die Leute, die ihre Katzen als die Herren ihres Hauses bejubeln, nicht so ganz verstehe und zweitens auch den Fasching nicht so feiere und mich nicht gern verkleide.

Richard Matula, Ingrid Jantzen

Richard Matula, Ingrid Jantzen

Eva Jancak

Eva Jancak

So habe ich eine Zeitlang nicht gewußt, welchen Text ich dafür schreiben soll, bis mir Rolf Schwendter eingefallen ist, dem ich damit sozusagen einen zweiten Nachruf widmete. Einen ersten Schwendter-Text habe ich ja schon fürs letzte Volksstimmefest geschrieben und ihn bei der „Poet-Night“ noch einmal gelesen.
Den Text habe habe ich dann kurz vor Jahresende geschrieben und zu Silvester in den Blog gestellt, vor ein paar Tagen habe ich ihn dann noch einmal überarbeitet und bei den Sachen, wo ich mir vorstellen könnte, daß Rolf Schwendter einen Text dagegen hätte, noch das Wort „Akademikerbälle“ eingefügt, denn da gab es ja letzte Woche einen, der sehr viel Aufsehen und Unmut erregte und einen großen Polizeieinsatz nötig machte.

Ottwald John

Ottwald John

Si. Si. Klocker

Si. Si. Klocker

Das war beim Katzenfasching im Pelikanstüberl im Gasthaus Sittl natürlich anders. Da war nur wieder faschinghaft geschmückt und die Katzengilde, wo der „Katzenkönig Rolf I von Kassel-Katzenstein fehlte, aufgereiht. Christa Kern, an deren Katzengesicht, ich mich noch vom letzten Mal erinnern konnte, war diesmal auch nicht da.
Die Eröffnungsworte von Susanne Schneider und ihre Erinnerung an Rolf, habe ich versäumt, als ich kam, lasen schon die Lesetheaterfrauen Judith Gruber-Rizy, Heidi Hagl, Angelika Raubek und dann noch Angelika Mairose-Parovsky einen Text, wo eine Katze sich ihren Mensch erzieht.
Werner Grüner saß auch am Ehrenpodium und hatte sich zuerst als Scheich verkleidet, später trug er ein Kappel mit Hammer und Sichel und las auf Sächsisch, glaube ich, einen Katzentext von Kurt Tucholksky vor.
El Awadalla folgte mit einem Auszug aus ihrem „Kaninchenkrimi“, wo die Hasen, die Katzen für dumm erklären und dann noch einen U-Bahn und einen AKH-Dialog.
Dann folgten Hanna Held und Hahnrei Wolf Käser, der diesmal überhaupt sehr viele Sketches beigesteuert hatte, die später noch von anderen gelesen wurden.
Helga Golinger hatte einen Text von Karel Capek, den ich ja erst vor kurzem gelesen habe, in dem es um eine wunderbare Katzenvermehrung ging und dann noch einen von Luigi Malerba, wo eine faule Katze in eine Mausefalle gerät.

Si. Si. Klocker

Si. Si. Klocker

Dann kamen noch Manuel Gierisch und Renate Woltron, mit einer „Katzendiät“, sowie Alexander Marcks, der mit fulminanter Lautstärke einen Text las, wo einer vom Theater aus, den Schlüßel für seine Nachbarn organisieren soll und dabei in größere Turbulenzen kommt. Alfred meint, daß Harry Rowohlt diesen Text damals in St. Pölten gelesen hätte. Ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern, ihn schon gehört zu haben. Dann kam schon ich mit meiner Lesung, die etwas weniger lustig war, aber wieder gut angekommen ist.
Gerald Jatzek hatte zwei Katzensongs „Karoline Katzenfrau“ und „The cat came back“, die er vielleicht auch schon beim letzten Mal gesungen und die erblondete SISI Klocker mit Katzenohren hatte eine ebenso fulminante „Kleine Katzengeschichte“, wo sie die Katzen zur Revolution aufrief und erklärte, wie oft sie schon die Menschen gerettet hätten.
Rose Proszowski folgte mit Jutta Treibers „Katzenmonster. Dann kam Helga Schwaiger, bevor es wieder musikalisch wurde und Manfred Loydolt „Die Katz kam zurück“ sang und dann noch Kater Rolf gedachte.
Christa Meissner hatte Katzenhaikus und Susanne Schneider las dann mit Jörg Liebscher einen Text wo sich eine Katze von Venedig über die Seidenstraße nach Peking träumt. Dann reimte noch Jörg Liebscher von einer „Roten Katze“. Ingrid Jantzen sang Katzenlieder bevor Christa Mitaroff mit den „Pussy Riots“ endete.
Danach rauchte der Kopf und man hatte wieder viel von Katzen und ihren Liebhabern gehört, ein paar begeisterte Miau Miau Refrains hat es zwischendurch auch immer wieder gegeben und viele Katzentücher und Katzenbroschen und Kekse in Katzenform sind auch auf den Tischen aufgelegen.

2010-01-24

Katzenfasching

Filed under: Uncategorized — jancak @ 02:04

Rolf Schwendter ist nicht nur dreifacher Doktor, sondern auch ein großer Katzenfan und so hat ihm Susanne Schneider den 2. Wiener Katzenfasching im Gasthaus Sittl ausgerichtet und mich, obwohl ich nicht so eine besondere Katzenliebhaberin bin, eingeladen mitzumachen. Da habe ich im November einen Text mit einer Gegenfigur zum Kater Murr, nämlich der Kätzin Murana, der Audi Max Unikatze geschrieben, der zwar nicht unbedingt zum Fasching passt. Aber ein Faschingstyp bin ich ebenfalls nicht, obwohl ich mich schon an Jahreszeitenrituale halten, einer Verhaltenstherapeutin sind Strukturen wichtig, aber Bälle habe ich kaum besucht und das Verkleiden liegt mir nicht so sehr.

Katzenfaschingsgilde

Katzenfaschingsgilde

El Awadallah

El Awadallah

Ich wurde aber von Ruth Aspöck vorgewarnt, die im vorigen Jahr mit Ilise Kilics Katzencomics mitgemacht hat, das erwartet werden könnte, daß man sich verkleidet und die Veranstaltung, wie eine Faschingsgilde angelegt ist. Davon habe ich zwar auch nicht so viel Ahnung. Es stand aber im Programm, daß die Veranstaltung mit einer kräftigen Miau Begrüßung durch das Publikum beginnt und dann die Katzenfaschingsgilde, bestehend aus seiner Hoheit König Rolf I von Katzenstein und Katereck, dem Prinzenpaar Christa von und zu Samtpfoten Krallenberg, dem Prinzen Manfred von Katzburg usw, ein wenig seltsam vielleicht bei Leuten, die man sonst auf dem Volksstimmefest sieht, vorgestellt wird. Das hätte mich auch interessiert, bin aber, weil zu Fuß gegangen, zu spät gekommen, so saß die Gilde schon an ihrer Tafel, Manuel Girisch trug gerade „Die Katze in der unbekannten Klassik“ vor und an dem Tisch, wo ich einen Platz bekam, saßen drei als Katzen geschminkte Damen und das Programm ging von neunzehn bis vierundzwanzig Uhr quer durch die gesamte Katzenliteratur.
Beim Lesetheater werden ja eher fremde Texte gelesen, aber einige eigene kommen immer wieder vor, es gab auch einige Gesangs- und Performanceeinlagen und statt Applaus ein kräftiges Miau, das mich anfangs irritierte.

Eva Jancak

Eva Jancak

Ich habe aber Dichterfaschingserfahrung, denn den gab es eine Zeitlang in der Gesellschaft für Literatur. Da hätte man sich auch verkleiden sollen und vielleicht lustige Texte lesen, da aber alle lesen konnten, die wollten, man bekam kein Honorar, aber ein Buffet, haben sich die Leute gemeldet, die sonst nicht lesen dürfen und einfach ihre Texte vorgetragen und da las ich am Anfang, die Opernballszene aus „Zwischen Hütteldorf und Heiligenstadt“ und beim zweiten Mal ein Stück aus dem „Wiener Stadtroman“, also auch nicht so besonders lustige Texte.

Die Siränen

Die Siränen

Jetzt gibt es den Dichterfasching nicht mehr und beim zweiten Wiener Katzenfasching gab es eigentlich alles.
Tucholsky, Rosa Luxenburg, Robert Gernhardt, Katzenstories, Sextips und Aphorismen. El Awadalle las ihre „U-Bahn Dialoge“, Susanne Schneider „Barbarinas blaue Stunden“, wo eine Katze mit dem Kater Trotzky auf Abwege geht, am nächsten Morgen aber reuig zurückkommt und auf den Briefträger wartet, um wieder in das Haus zu kommen und Rolf Schwendter schloß um Mitternacht mit einem seiner politischen Gesänge, wo ebenfalls die Uni-Besetzung und das andere Aktuelle erwähnt wurde, dazwischen war immer Zeit für ein Miau, das als Refrain eingebaut war.
Vor der Pause setzte sich ein Betrunkener neben mich und bemerkte, nach einer Weile, daß ihm soviele Katzen auf die Nerven gingen. Dann wollte er selber mitmachen, was bei den anderen Aggressionen erweckte, er wurde unterbrochen und ausgemaut, ließ sich aber nicht abhalten, sondern mokierte sich, als Charles Baudelaire vorgetragen wurde, daß er die „Blumen des Bösen“ kenne, das Vorgetragene aber Unsinn sei, denn Baudelaire sei nie im Leben mit einer Katze, sondern mit einer Schildkröte durch Paris gegangen.
Es war also lustig, nachdenklich und interessant. Christa Mitaroff hat auf der Gitarre „Paulinchen war allein zu Haue“ aus dem Struwelpeter vorgetragen. Christa Kern war so kunstvoll als Katze geschminkt, daß ich sie fast nicht erkannt hätte und Rolf Schwendter mit einer Krone auf dem Kopf zu sehen, war für mich ein ungewohnter Anblick, sein Text war aber sehr politisch. Die Sozialkritik war auf jeden Fall da und Humor ist sicher ein wichtiges Element bei der Problembewältigung, auch wenn ich nicht sehr lustig bin.
Es scheint auch viele Katzenliebhaber zu geben und daher genauso viele Katzengeschichten, die sich vielleicht doch nicht so gut verkaufen lassen und so haben sich bei meinen Bücherstapeln aus den diversen Büchertürmen oder zur freien Entnahmeschachteln einige Katzenbücher angesammelt, zum Beispiel das „Katzenschnurren“ aus dem Residenzverlag oder auch Elke Heidenreichs „Nero Corleone, das ich letztes Jahr gelesen und besprochen habe.
Sonst ist noch zu sagen, daß Regina Alfery mir einen jungen Mann vorstellte, der mir seine Texte übergab, was für mich auch eine interessante Erfahrung ist.

2018-04-04

Textvorstellungen mit Begräbnissen

Renata Zuniga

Renata Zuniga

Eva Jancak

Eva Jancak

Wer meinen Dichtung und Wahrheit-Aprilscherz verfolgte, die Vorstellung meines „Literaturgeflüster-Texte-Buchs“ in der „Alten Schmiede“, hat es passend zum zehn Jahrestag wirklich gegeben und vorher bin ich auf einem Begräbnis gewesen. Ist doch die Malerin Ingrid Wald, Gerhard Jaschkes Lebensfrau am 11. 3. gestorben, wie er mir schon am Samstag in Leipzig vor seiner Lesung im Österreich-Kaffeehaus sagte und da ist es interessant, daß ich jetzt schon das dritte Mal nach Ostern auf den Zentralfriedhof hinausmarschierte.

Das heißt, gegangen bin ich diesmal nicht, sondern mit dem 71 gefahren, denn ich hatte bis eins zwei Stunden und eine Befundbesprechung und als die Straßenbahn in Simmering ankam, sind eine Reihe Leute, die ich von der GAV oder vom Lesetheater kenne, eingestiegen, Karin Jahn, Ottwald John,  Fritz Widhalm, Magdalena Knapp-Menzel, Jopa Joakin und das war gut so, denn ich habe auf dem bunten Partezettel übersehen, daß das Begräbnis kein Begräbnis, sondern eine Verabschiedung war und daher in der Feuerhalle und dem Eingang zwei gegenüber stattfand.

Sonst hätte ich es wahrscheinlich versäumt, so sind wir zurechtgekommen, als Renald Deppe schon musizierte. Dann gab es zwei Verabschiedungsreden, die auf die Buntheit und die Fröhlichkeit von Ingrid Wald hinwiesen, die ich als sehr freundlich und kommunikativ in Erinnerung habe.

Rosen wurden ausgeteilt und auf den Sarg gelegt und dann ging es ins Concordia Schlössel zu „Speis und Trank im gemeinsamen Gedenken“, wie auf der  Parte stand und da bin ich an einem Tisch mit der Ruth, Barbara Neuwirth, Lisa Fritsch und Richard Weihs gesessen, habe Bärlauchsuppe, Backhendlsalat und Topfenstrudel gegessen, bevor ich mit der Ruth, um sechs in die „Alte Schmiede“ gefahren bin und da sind wir, weil mich die Ruth darauf aufmerksam machte, daß es mit der U3 schneller geht, als wenn ich mit dem 71, wie ich es eigentlich wollte, bis zur Oper gefahren wäre, schon kurz nach halb dort.

Irene Wondratsch, der Alfred und noch ein Mann waren aber schon früher da und die „Alte Schmiede“ hat sich auch gut gefüllt, der Chemiker Manfred den ich sonst immer in der Wien-Bibliothek oder im MUSA sehe, war gekommen, Klaus Khittl, Hilde Langthaler, Ottwald John und Kurt Neumann fragte nach, wie wir mit den „Hammer“ zufrieden wären.

Irene Wondratsch

Irene Wondratsch

Leonie Hodkevitch

Leonie Hodkevitch

Toll natürlich und Renata Zuniga ist diesmal auch sehr pünktlich gekommen, so daß es bald mit der Lesung losging und da habe ich mit den vier Texten, die ich mir am vorigen Donnerstag herausgesucht habe, angefangen.

Der Titel der Veranstaltung lautete „Drei Frauen“ und ich dachte eigentlich, daß das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ das ich ja gerne vorstellen wollte, unsprünglich war ja, glaube ich, der Kroatienroman geplant, nicht zu den anderen Texten, weil ja nicht erzählend, passen würde, was sich als Irrtum herausstellte, denn Irene Wondratsch hat ja auch einen autobiografischen Text, nämlich „Selbstportrait mit kleinen Sonnen“ gehabt und das „Literaturgeflüster“ ist ja, wie ich immer sage, mein literarisches Tagebuch, beziehngswweise das Archiv über die Veranstaltungen, beziehungsweise der Bücher, die ich lese und für das „Texte-Buch“, habe ich die literarischsten Texte herausgesucht.

Gelesen habe ich als Einleitung den ersten Text, dann zum Thema passend, das Gerstl-Begräbnis, das ja ziemlich genau vor neun Jahren auch am Zentralfriedhof, allerdings bei, eingang II, dort wo sich die Ehrengräber befinden, stattfand, dann als literarischsten Text, den „Wunderschönen Tintentraum“, die Persiflage auf das „Bachmannlesen von 2009“ und dann noch als Reisebeispiel „Samstag in Litauen“, das war, finde ich, vielleicht eine ganz gute Übersicht über meine Art des Bloggens und gab auch ein bißchen Einblick in den Literaturbetrieb und Irene Wondratschs Selbstportrait, das noch nicht erschienen ist, tat das auch und auch da kann man sich täuschen, war es ja keine realistische Lebensbeschreibung, sondern, wie ich meine, eher surreale Textschnipseln, die wie Irene wondratsch später erläuterte, durch das Leben führen.

Von der Wiege bis zur Bahre, könnte man es theatralisch nennen und interessanterweise schloß sie mit einem Text über ihr Begräbnis und die mir bisher unbekannte Leonie Hodkewitsch die ihren bei „Keiper“ erschienenen Roman „Der Stadlbauer“ vortellte, hatte auch vier Textbeispiele und das letzte war, wie sie einleitete, ebenfalls ein Bebräbnis und wenn man jetzt denkt, ein Roman über einen Stadlbauer, passt nicht zu den beiden Tagebuchartigen Texten, der irrt wahrscheinlich, denn eine Handlung war den vier Textstellen eigentlich nicht zu entnehmen.

Der erste war ebenfalls eine Einleitung und erklärte, wie die Protagonistin in das Dorf in Niederösterreich kommt, dann ging es um das Sonntagsgeschehen und am Schluß zum Begräbnis einer der Hauptpersonen und da erzählte Leonie Hodkewitsch, die beruflich Kulturmangerin ist und viel herumreist, daß sie eineinhalb Jahre in dem Dorf oder der Kleinstadt gelebt hat und die Personen sozusagen real sind, alles andere aber erfunden wäre.

Interessant und eigentlich sehr schöne Textvorstellungen und interessante Facetten des literarischen Schreibens und auch ein sehr literarischer Tag mit vielen interessanten Gesprächen, den ich heute erlebte.

2017-06-18

Bücherparty

Filed under: Büchergeschichten — jancak @ 22:11
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Nachdem ich gestern fünf Fortsetzungsgeschichten, beziehungsweise fünfmögliche Kapitel meines Mathilde- Projektes geschrieben habe, die schon erschienen sind oder noch erscheinen werden, möchte ich mich heute wieder dem anderen für mich wichtigen Blogthema, nämlich dem Lesens widmen und da lebe ich nicht nur in einer „Bibliothek“ beziehungsweise zwischen Bücherregalen und aufgestapelten Bühcherwänden, ich habe auch meine Leseliste und fülle beides mehr oder weniger regelmäßig mit Funden aus den offenen Bücherschränken, die ich mehr oder weniger regelmäßig frequentiere, auf.

Im Schnitt lese ich drei Bücher in der Woche, meistens morgens in der Badewanne und wenn ich zu keiner Veranstaltung gehe auch am Abend und ich bin, wenn man das so nennen möchte, derzeit ein wenig im Streß, meine ohnehin schon sehr reduzierte Leseliste zu schaffen, da ich ja, glaube ich, von März bis Mai nichts, als Frühlingsrezensionsexemplare und dabei ein paar wirklich sehr schöne und interessante Bücher gelesen habe, mich jetzt bis cirkca Mitte August  meinen Leselisten-SUB widmen kann, denn dann kommt  schon wieder die nächste LL, die österreichische und die deutsche undda werde ich ja wahrscheinlich wieder anfragen und lesen und bei paar Herbstvorschauen sind bisher auch zu mir gekommen und da habe ich auch ein paar Wünsche geäußert, so daß es wieder knapp oder leseintensiv werden kann.

Aber mit meinen Geburtstagsbücher von 2016 bin ich jetzt durch und in meiner Strohwitwenzeit, die jetzt ja schon beendet ist, habe ich diesmal zwar keinen Pfingstlesemarathon eingeplant aber am Freitag davor eine sogenannte Bücherkastentour und da einiges für mich sehr Interessantes gefunden. Das ich in meiner jetzt improvisierten ganz privaten Bücherparty gerne durchschauen will.

Ich war ja  am Freitag auf einer Schundheftparty aber da habe ich mir sowohl den Abomenntbezug, als auch das Hefterln schnorren tapfer verkniffen, denn ich habe ja nicht nur genug, sonder ziemlich sicher sogar viel mehr, als ich lesen kann und in den Bücherblog ändern sich da auch die Meinungen.

Habe ich da früher immergehört, daß es Spaß macht zu sammeln und, daß man Bücher niemals unter gar keinen Umständen hergeben soll, sprechen die jetz tauch schon von Loslassen und Minimalisieren, belächeln die, also auch mich, mit dem zu großen Sub und lesen, wie ich allgemein merken kann, viel weniger.

Das tue ich wahrscheinlich auch und habe auch heute den ganzen Tag geschrieben und hatte da in der Badewanne bei meinem eigenen Bücherlesen, das ich ja parallel betreibe, gerade nur das „Haus“ wiederlesen und vom Viktor Klemperer „Warum soll man nicht auf bessere Zeiten hoffen“, eines der wenigen Rezensionsexemplare, das ich in diesem Monat bekommen habe, die Herbsterscheinungen kommen ja erst.

Viel weniger, als geplant, aber bei meiner Bücherkastentour vor zwei Wochen,  war ich fündig, da hat es vor allem, was ich sonst viel weniger erlebe, bei dem am Zimmermannplatz, jemanden gegeen, der, während ich dort gesessen bin und meinen beim Mc Donald`s gekauften Kaffee trank, sowohl ein Buch über die „Fünfziger und die Sechziger Jahre“, als auch eines über die „Wilden siebziger Jahre“ hineingelegt und in beiden kann man  sehr gut blättern, obwohl, das über die Fünfziger und die Sechziger, weil bilderreicher, interessanter ist und in dieser Zeit wurde ich geboren und bin auch in die Schule gegangen und so interessieren mich die Bilder von den jungen Mädchen in den knappen Caprihosen und den Hulareifen, um die Hüften ganz besonders und interessant, vorhin in der Badewanne, habe ich ja im „Haus“ gelesen und da kommet der Hulafreifen auch darin vor.

Am Zimmermannplatz habe ich auch ein Buch gefunden, mit dem ich mich, wenn ich nicht nur gern die eigenen Texte lesen würde, mich für den nächsten „Katzenfasching“ des Lesetheaters, wenn es den noch gibt, anmelden könnte, nämlich ein Buch mit Katzentexten, die von Elfriede Ott, der Doyenne und Lebensfrau von Hans Weigel unter dem Titel „Katze was schnurrst du“, gesammelt wurde.

Dann bin ich ja über die Lerchenfelderstraße nach Hause gegangen und habe mir dort in der verstauben ein Euro- Kiste der kleinen Buchhandlung die es dort gibt, das Leseexemplar von „Das geträumte Land“ von Imbolo Mbue, das ich auf den Blogs öfter gesehen habe, gekauft und Cornelia Travniceks „Junge Hunde“ liegen lassen, denn das war das Weihnachtsbuch vor zwei Jahren und daher  schon gelesen.

Richtig fündig wurde ich aber beim „Wortschatz“ erst zwei Tage später als ich mich mit der Ruth bezüglich unserer Büchertour in die Brandmayergasse begeben habe und dort am Hinweg Uwe Tellkamps,Dresdner Erkundungen „Die Schwebebahn“ und am Rückweg dann noch Amoz Oz „Judas“, das glaube ich, 2015 den „Leipziger Buchpreis“ bekommen hat. Da lag dann noch Ayelet Gundar-Goshen „Eine Nacht Markowitz“ im Schrank und deren „Löwen wecken“, das damals auch sehr besprochen wurde, steht jetzt auf meiner Leseliste und  werde es demnächst lesen.

Spannend, spannend sich so durch seinen SUB zu wühlen, mir jedenfalls macht das großen Spaß, obwohl man bei den Book-Tubern schon Diskussionen hören kann, wie groß ein Sub sein soll oder darf?

Eine müßige Diskussion, wie ich finde, denn man hat ja nie alle Bücher gelesenund da ist es egal, ob ich sie im Regal stehen habe oder nicht.

Habe ich sie im Regal, kann ich sie, wie jetzt, jederzeit herausnehmen und darin schmökern, ein Kapitel lesen oder mir vornehmen, das Buch im nächsten Jahr auf jeden Fall zu lesen. Das gibt es bei den Booktubern auch einen Tag, wo sie sich ihren SUB hernehmen und dann entscheiden, was sie als nchstes lesen werden.

Nun da bin ich durch meine Leseliste ein wenig vorbestimmt, werde aber als nächstes, wenn nicht schon die Herbst- Rezisonsexemplare dazuwischen kommen, Barbara Frischmuths Ferienfamilie und Andreas Okopenkos „KIndernazi“ lesen und ein Bilderbuch, wo man sich durch  durch das Leben von Jane Austen blätten kann, habe ich in dem englischen Delkiatessengeschäft, das auch eine Bcherkiste hat, in dem man aber manchmal auch Suppendosen oder Schokoladewürfel findet, auch gefunden.

Spannend spannend und während ich mich so durch meinen Sub wühle, die Dresden  Bilder von Uwe Tellkamp durchschaue, die ich ja brauche kann, während ich den Klemperer lese, mache ich mir schon ein paar Gedanken, was da vielleicht demnächst au den Longlisten stehen wird, wo ja Katja Gasser bei der deutschen LL diesmal den Vorsitz hat und die macht Ende Juni mit Cornelius Hell in der „Gesellschaft für Literatur“ ja auch wieder ihre Leseempfehlungen und da hoffe ich ja sehr daß Zaimoglus „Evangelio“, sowie Olga Gjrasnowas „Gott ist nicht schüchtern“ auf der Liste steht, sowie JuliaWolfs „Walter Nowak bleibt liegen“ vielleicht, denn das habe ich schon gelesen und was die österreichische Liste betrifft, da bin ich besonders ratlos, beziehungsweise, denke ich, daß ich da wahrscheinlich nicht sehr viel gelesen haben werde, obwohl ich mich ja regelmäßig durch die „Kremayr und Scheriaus Debuts“ lese, aber die stehen vielleicht nicht darauf und es die „O Töne“ zu dem ich durch Alfred Altersteiltzeit auch heuer wieder gehen werde, gibt.

Also spannend spannend, das Lesen und das Schreiben und ich habe in meiner Strohwitwnzeit auch wirklich viel gelesen, ein paar neue Bücher nach Hause gebracht und natürlich mich mit meinen Fortsetzungsgeschichten eingeschrieben und da kann ich gleich vermelden, daß ich damit sehr zufrieden bin.

2017-02-26

Generalversammlung der IG-Autoren und andere Buchmesse

Wieder einmal GV der IG Autoren, die sowetwas, wie die österreichische Schriftstellergewerkschaft ist, vor Jahren, als es noch kein Literaturhaus gab, von Gerhatrd Ruiss und Johannes Vyoral gegründet. Milo Dor war, glaube ich, der etste Präsident und ich bin, glaube ich, schon seit dreißig Jahren oder so, als Einzelmitglied delegiert.

Denn es ist nicht sehr schwer Mitglied bei den IG-Autoren zu sein. Man muß irgendwas geschrieben haben, dann trägt man sich, wo ein oder stellt irgendwo einen Antrag. Keine Ahnung wann oder wie ich dazu gekommen bin, aber ich kenne Gerhard Ruiss, glaube ich vom Volksstimmefest und auf dieses bin ich durch den „Arbeitskreis der schreibenden Frauen“ gekommen.

Den ersten österreichischen Schriftstellerkongreß habe ich gerade versäumt, dann war ich offenbar einmal auf einer Regionlalversammlung wurde delegiert und pilgere seither Jahr für Jahr zu den Genereralversammlungen, die früher im Novemver, jetzt schon länger im Februar stattfinden und sich die Autoren, die delegierten Einzelmitdlieder oder die der Verbände, eineinhalb Tage zusammensetzen und über die Schriftstelleranliegen diskutieren.

Man kann auch Anträge stellen, die dann  behandelt werden, ansonsten referiert Gerhard Riss meistens die Situation, die da ist, das Budget bleibt gleich oder wird eingefroren.

So gibt es das „Handbuch der österreichischen Autoren“, mit dem ich früher meine Verlagsaussendungen machte schon lang nicht mehr. Das wäre auch sehr schnell veraltet und der Web-Autritt der iG Autoren ist, wie Gerhard Ruiss heute betonte, ether bescheiden, denn die IG-Autoren sind glaube ich nicht so webaffin.

Es gibt aber den jährlichen Neuerscheinungskatalog, wo alle Autoren drinnen sind, die ein Buch bei einem österreichischen Verlag haben, allerdings und da bin ich wieder bei dem leidigen und offenbar unüberwindbaren Problem, nur die Verlagsprodukte, die Selfpublisher bleiben wieder einmal draußen und dürfen ihre Bücher auch nicht auf den Stand stellen, wo die IG Autoren alljährlich, die Bücher der österreichichen Autoren in Leipzig, Frrankfurt oder auf der „Buch Wien“ aufstellen. In Leipzig und Frankfurt gibt es auch das „Literadio“, da dürfen die Autoren, die zufällig anwesend sind, ihr neues Buch vorstellen, Selfbulisher natürlich wieder nicht, die haben ja immer noch ein Identifikationsproblem und werden als Autoren nicht wahr oder nicht für voll genommen.

Die IG Autoren bieten aber Beratungen an und da habe ich mich schon öfter beraten lassen, das letzte Mal bezüglich „Paul und Paula“, wo es, um die Frage ging, ob ich nicht irgendwelche Personenschutzgesetzte verletze, wenn ich über die Transgenderproblematik schreibe?

Mein Verlagsverträge, die ich mit „Fischer“ und mit „Orac“ bezüglich meiner Stotterbücher hatte, habe ich mir auch durchsehen lassen, ansonsten gilt, als Selfpublisher bist du immer noch kein richtiger Autor, aber trotzdem bei den IG Autoren delegiert und da begann es schon am Samstag, um zehn am Morgen mit einem guten Frühstück und der Gelegenheit, die Autorenkollegen aus den Bundesländer zu treffen, die ich meistens nur einmal im Jahr und in diesem Zusammenhang sehe.

Diesmal waren besonders viele Kollegen aus Kärnten da, die mit ihren Namensschildchen herumliefen, sonst war Christl Greller da, die Rizys, O. P. Zier, Nils Jensen, Margit Hahn, Sylvia Treudl, Georg Bydlinksy, Susanne Ayoub Helma Giannonne, Hanhreif Wolf Käfer Elfi Resch, etcetera.

Hilde Langthaler, Ruth Aspöck, Elfriede Haslehner, die sonst meistens auch kommen habe ich nicht gesehen, auch Hilde Schmölzer war nicht da, die ich einmal in diesem Rahmen, glaube ich, kennenlernte.

Aber Ludwig Laher, der gleich über das Bildungsproblem referierte. Vorher hat aber noch Renate Welsh, die Präsidentin, die Anwesenden begrüßt und man konnte ein Billet für Christine Haidegger und Peter Paul Wipplinger unterschreiben, die krankheitshalber nicht kommen kponnten.

Und die Bildungsproblematik ist ja ein weites Thema, denn Deutsch soll  bei der Zentralmatura nicht sehr vorkommen. Vele Kinder haben Deutsch, nicht als Umgangssprache und brauchen speziellen Förderunterricht. Es gibt schon viele sekundäre Analphabeten, die die Schule ohne sinnerfassend lesen zu können verlassen und die Regierung will den Kindern schon in der Volksschule Tablets und Laptops verpassen, die Bücher bleiben da auf der Strecke, ist eine Befürchtung der Autoren.

Es wurde in der Diskussion auch beklagt, daß bei Lesungen zu wenig junge Autoren eingeladen werden und, daß man etwas machen soll, um junge Leute für Literatur zu interessieren.

Aber vorher hatte schon Tschiff Windisch, der nicht mehr junge Poetryslamer erzählt, daß diese Literaturform eine ist, die viele junge Leute anzieht und das merke ich auch, wenn ich zu den Poetry Slams ins Literaturhaus gehe.

Da muß man eine Stunde vorher kommen, bekommt eine Zählkarte, wenn man dazwischen weggehen will und bekommt trotzdem keinem Platz, wo man etwas sieht, sondern irgendwo weit hinten, weil die jungen Slamer allle ihre Freunde mitbringen.

Die Leute lesen nicht mehr viel, wird überall beklagt und ich glaube auch, daß das stimmt. Andererseits wachsen die Literaturblogger und die Booktuber, wie die Schwammerln aus dem Boden und machen jede Woche ein Video, wo sie ihre Neuzugänge, ihren Sub, ihre Leseliste, ihre Tags etcetera präsentieren.

Es ist also nicht so einfach und ich denke, die Zahl der Menschen, die schreiben wollen und dann vielleicht auch selber publizieren, nimmt trotz der wachsenden Zahl der sekundären Analphabeten, ebenfalls zu und natürlich ist es wichtig, daß man zur Matura nicht nur einen Leserbrief oder einen Kommentar verfasst, sondern ein literarisches Thema wählen kann.

Zu Mittag gab es wieder ein Buffet und Gespräche mit Kollegen und ich habe natürlich auch, den wieder gut bestückten Bücherschrank besucht und mich daraus bedient und am Nachmittag ging es weiter mit den Anträgen zum Urhebergesetz, etcetera, denn da hat es ja schon eine Demonstraion zur Festplattenabgabe gegeben und eine Feier zu einem Mustererlagsvertrag gab es auch und richtig, eine „Funkhausanthologie“, wo auch ein Text von mir drinnen ist, wird es auch bald gaben und über den ORF und sein Umgang mit den Autoren wurde auch diskutiert.

Am Sonntag, wo dann auch die Ruth gekommen ist, ist mit einigen Anträgen der Kärntner Autoren und einer Präambel zum Wert der Literatur „Sie  ist gefördert und nötig, wie nie zu vor weitergegangen“ und ich bin am Nachmittag wieder nach Döbling zur anderen Buchmesse, die es jetzt auch schon das achte Mal gibt, hinausmarschiert.

Die wurde ja von Margit Kröll, Nicole Engbers, Thorsten Low und vielleicht noch einigen anderen 2010 gegründet, das erste Mal fand sie im fünften Bezirk statt, dann ein paar Mal in einem Architekturbüro in der Seidengasse, einmal am Yppenplatz, dann beim Stadtparkbögen in einem Cafe in der Nähe des Literaturhauses und jetzt das zweite Mal im Bezirksamt Döbling, ab 2011 hat es einen Literaturslam gegeben, wo ich viermal gelesen, aber nie etwas gewonnen habe, 2011 glaube ich aus der Mimi, dann die Taubenszene aus der „Absturzgefahr„, die mit dem Eis aus „Kerstins Achterl“ und unter dem Stadtbahnbögen habe ich das „Gruftiemädel“ gelesen, seit 2015 gibt es das nicht mehr und begonnen hat es, um zwei wieder mit einem Kinderprogramm.

Diesmal haben drei Verlage, der „Andre Buch Verlag“, der „ohnenohrenverlag“ und eben der „Thorsten Low Verlag“ ausgestellt und begonnen hat es mit drei Kinderbüchern aus dem „Andere Buch Verlag“.

Dann kam das Kindertheater „Die Rumpelkiste“ und führte die „Frau Holle“ auf.

Margit Kröll hat diesmal nur gezaubert.

Dann kam schon das Erwachsenen Programm des „Anderen Buch Verlags“ und zwar hat da Andreas H. Buchwald drei Bücher vorgestellt, die sich mit dem Osten, dem Wesen und auch mit Abraham beschäftigt haben.

„Vom Eise befreit“ heißt die Trilogie mit den realistischen Deutschlandbildern und beim „ohneohrenverlag“ traten fünf junge Frauen auf, die ihre meist Phatasiygeschichten prästieren.

Dann kam das Konzert oder die musikalische Lesung in der Thorsten Low sein Phantasyprogtramm präsentierte und ich habe heute im „Wortschatz“ das kann ich auch gleich schreiben , was mich besonders freute und ich mir eigentlich nach der Donnerstaglesung sehr wünschte Hanno Millesis „Schmetterlingstrieb“ befunden.

2016-09-02

Zum achtzigsten Todestag von Karl Kraus

Bei den „Pfeiffer Kunstprojekten“ immer am 2. im 2. um 20 Uhr in einem Wirtshauskeller in der  Pazmanitengasse bin ich schon im August bei Christian Schwetz gewesen, jetzt gab es  zum achtzigsten Todestag am 12. Juni 1936, da hat er sich viel erspart, eine Collage von Manfred Loydolt und Hilde Schmölzer, die ja ein Buch um die „Frauen um Karl Kraus“ geschrieben hat, das sie mir, glaube ich, mir zum letzten Geburtstag schenkte.

Diesmal war es leerer, als ich das kleine Gasthaus erreichte, die Veranstalter und Werner Grüner sind schon dagesessen, die Akteure probten noch die Aufführung und dann begann die Veranstaltung, die als Mischung zwischen „Letzter Tage der Menschheit“ und Präsentation des Schmölzer Buchs am Programmzettel angekündigt wurde.

Dann war aber alles anders, den Manfred Loydolt, der Sänger erklärte in der Einleitung, daß Kraus nicht nur schwer verständlich wäre, sondern auch viele heitere Seiten hätte und sang ein Offenbach-Chanson, das Kraus übersetzt hat. Ich glaube, er hat auch gesungen und Gedichte hat er auch geschrieben, da las Manfred Loidoldt zwei vor. Dann gabs natürlich einen ausführlichen Lebenslauf und eine längere Passage aus dem Schmölzer-Buch, das ich, ich muß es gestehen, noch nicht gelesen habe, weil ich mich erst mit der Geschwisterliebe um Georg Trakl beschäftigt habe.

Es gab auch noch Aphorismen zum Thema Sprache und ein paar Enthüllung von Sprachverhunzungen oder Stilblüten, die Karl Kraus wohl aus den damaligen Zeitungen hatte und in besseres Deutsch zu übersetzen versuchte, was teilweise heute auch schon etwas antiquarisch klang und auch etwas für meinen kritischen Sprachvermesser wäre, bis es dann zu den „Letzen Tagen der Menschheit“ kam und damit habe ich mich vor zwei Jahren, vor allem durch den Cartoon des „Holzbaum-Verlags“ ja sehr intensiv  beschäftigt, mit dem Marstheater, diesem, wie Manfred Loydoldt betonte unauffünhrbaren Stück, das man besser lesen sollte.

Nun 1974 gab es, glaube ich, eine Hörspielproduktion mit dem Guido Wieland und anderen, inzwischen wahrscheinlich verstrobenen Schauspielern, an die  ich mich noch gut erinnern kann.

Manfred Loydoldt und Hilde Schmölzer brachten drei Szene daraus, die mit der Kriegsberichterstatterin Schalek, dann das Lied des Kaiser Franz Josef, wieder ein Musterstückerl von Manfred Lodoldt, das er allerdings stark verkürzt hat, wie der sagte „Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!“ und „Mir bleibt nichts erspart“ und ich dachte das wären Originalzitate und dann kam es noch die Szene mit Viktualiäenhändler, der die Kriegszeiten die Preise in die Höhe treibt und Marktkommissär zusammenscheißt.

Ich habe ja vor kurzem ein ähnlich klassisches Stück Literatur bezüglich des ersten Weltkrieges gelesen und habe diesen Abend wirklich als sehr kurzweilig und interessant gefunden.

Jetzt müßte ich noch die „Fackel“ lesen, aber vielleicht sollte ich mit Hilde Schmölzers Frauenrecherche beginnen, oder das Gina Kaus Buch lesen, das auf meinen Stapel liegt.

Dann hatte der Frauenhasser Kraus, wie Hilde Schmölzer erwähnte noch eine Beziehung zu Else Lasker-Schüler und noch zu mir unbekannten Frauen wie Sidonie  Nadherny von Borolin, Annie Kalmar und Mechthilde Lichnovsky.

2015-03-07

Frauen Lieben zum Frauentag

Filed under: Uncategorized — jancak @ 20:37
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Der internationale Frauentag naht auf leisen Pfoten und deshalb gibt einen außerordentlichen Bericht, denn im Amerlinghaus finden darum herum zwei Veranstaltungen statt, die erste war heute am Samstag, um achtzehn Uhr „Frauen Lieben“ modertiert von Anita C. Schaub, der, wie sie sie vorstellte, Autorin und Schreibpädagogin, die Germanistik, Literatur, Psychologie und vielleicht noch einiges andere studierte und die ich 2002 im Literaturhaus kennenlernte, als da Rolf Schwendter den „Tag zur Freiheit des Wortes“ organisierte.

Da hat sie uns angesprochen, daß sie eine Frauenlesegruppe des Lesetheaters gründen will, mich, die Elfriede, die Hilde Langthaler, die Judith Gruber war dann dabei, Marlen Schachinger, Mechthild Podzeit-Lütjen, die Ruth wurde glaube ich eingeladen, hat aber nicht wirklich oder erst später daran teilgenommen.

Es gab dann auch ein Frauenbuch, wo auch ein Portrait von mir enthalten ist und die Frauengruppe, die umbenannt werden mußte, findet unter der Organisation von Judith Gruber immer noch statt, die nächste Veranstaltung ist, sicher auch passend zum Frauentag ein MayrederAbend im Bezirksamt Wieder am Montag, die Antia C. Schaub ist bald ausgestiegen, es gab, glaube ich, irgendwelcher Streiereien über irgenwelche Qualitätsfragen etc, ich habe jedenfalls auch zwei Veranstaltungen mit eigenen Texten organisiert, weil mir, da ich keine Schauspielerin bin, das eigene immer wichtig war und gehe jetzt nur mehr zu den Veranstaltungen, die mich ja interessieren, nicht mehr zu den Jour Fixes und lesen will ich eigentlich auch keine fremden Texte, weil ich das wahrscheinlich auch nicht so gut kann.

Anita C. Schaub hat einige Bücher geschrieben, die in den kleien Verlagen erschienen sind, eines habe ich gelesen, bei ein paar Veranstaltungen war ich auch, einmal haben wir bei den „Textvorstellungen“ zusammen gelesen und bei den Poet Nights auch.

Jetzt also eine eigene Veranstaltung zum Frauentag zu Thema Frauenliebe, mit Literatur, Film und Musik und mit dieser mit zwei Jazzmusikerinnen, die aus Graz angereist waren, hat es begonnen und das Amerlinghaus war auch sehr voll.

Dann smoderierte Anita C. Schaub den Abend und begann mit einer großen weiblichen Stimme, nämlich der Dichterin Sappho von der Insel Lesbos, eines ihrer Zitate „Kommt nun herbei, Grazien zart, Musen mit schönen Haaren…“ zierte auch das Programm und SISI Klockner die Autorin und Filmemacherin, die ich schon bei den „Wilden Worten“ wo sie mit Alfreds Klapprad herumgefahren ist und beim „Katzenfasching“ hörte, hat einen eigenen Film über die Liebe gedreht, wo es auch um die Verletzungen und Kränkungen geht, die Liebe auslösen kann und sie ihn mit ihrer Stimme und ihren Texten untermalt.

Mit Marlen Schachinger, die in den letzten Jahren, ja sozusagen den literarischen Durchbruch schaffte, habe ich mich in der letzten Zeit intensiver beschäftigt, habe ihr neues Buch gelesen, dessen Besprechung demnächst erscheinen wird und war auch bei ihrer Festvorlesung über Betty Paoly, jetzt stellte sie Antia C. Schaub mit allen ihren Werken und Preisen vor und sie las aus dem Buch das ich noch nicht von ihr kannte, nämlich „Leben“, wo es, glaube ich, um den Nationalsozialismus, um die Liebe zwischen einer älteren und einer jüngeren Frau und wahrscheinlich auch um vielen anderes geht.

Dazwischen improvisierten immer wieder die beiden Jazzmusikerinnen, Anette Giesriegl und Dena Derose und Anita C. Schaub las am Schluß einen Dialog zwischen einer Eva und einer Ada, die beiden ganz in lila gekleidet miteinander zu Abend essen und dabei ihr Leben und ihre verschiedenen Lieben Revue passieren ließen, die eine war verheiratet, die andere hatte verschiedene Liebhaberinnen, es gibt schon ein Enkelkind mit einer lila Schleife, VErpartnert hat sich die eine auch und die andere war ihre Trauzeugin und am Schluß lösen sich sowohl Venus als auch Sappho aus ihren lila Bilderrahmen und fangen mit den Beiden zu tanzen an.

Als es die Frauenlesungen in der Galerie Heinrich noch gab, wo Marlen Schachinger auch mitmachte, haben wir auch einmal zum Thema „Frauenliebe“ gelesen, wo ich, glaube ich mein „Und Trotzdem“ vorstellte.

 

2014-12-31

Jahresrückschau

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:20

Wieder ist ein Jahresrückblick fällig, der siebente ist es jetzt schon in meinem Bloggerinnenleben und wieder ein bißchen Frust und Wehmut dabei, habe ich es doch immer noch nicht geschafft mit meinem Schreiben aufzufallen und eigentlich war es ein ganz langweiliges Jahr, mit den gewohnten Frustrationen und keinen besondereresn Höhepunkten.

Das heißt, das stimmt nicht ganz, denn etwas ist in diesem Jahr ausgeblieben, die Spammer mit ihren „Das ist aber das allerschlechteste was je geschrieben wurde!“ und „So ein trotteliger Text!“, fehlten und das finde ich sehr schön!

Denn das Selbstbewußtsein, das ich mir in den letzten Jahren angeeignet habe, hat mich gelehrt, daß ich mit meinen über 2070 Artikeln über das Schreiben und den Literaturbetrieb, über ein ungeheures Archiv vergüge, das mir erst einer nachmachen soll.

Ich scheine zwar  in meiner Rolle als erfolglos vor sich hinjammernde Autorin, die schreibt und schreibt,  nicht aufzufallen, scheintes doch niemanden zu interessieren, daß da eine ist, die ganz alleine ihre Bücher macht, es gibt sie aber und ich mache unaufhörlich weiter und so sind in diesem Jahr auch wieder zwei erschienen.

Die Dreizehn Kapiteln“ und die „Brüderschaft“, die „Anna“ noch nicht, aber da liegt das Dummie auf Alfreds Schreibtisch und der Druckauftrag kann schon an die Druckerei abgeben und zwei weitere warten im neuen Jahr auf das Fertigwerden.

Gelesen habe ich auch wieder, zwar nicht ganz so viel, wie im letzten Jahr, denn da habe ich vor Weihnachten einen Lesemarathon eingeschoben um die überlange Leseliste, die von einem Sommerflohmarktkauf beim „Morawa“ stammte, abzulesen. Diesmal habe ich resigniert und an die zwanzig Bücher, die ich eigentlich in diesem Jahr lesen wollte von der Liste geräumt und auf kommende Zeiten verschoben.

Der Vorsatz, daß mir das nie mehr passiert und, daß ich diesmal wirklich nur mehr ein Buch pro Woche finden will, ist wieder da, ob ich ihn einhalten werde, weiß ich nicht. Ich sollte aber, weil ich ja nicht mehr soviel Lesezeit habe und auch nicht so viel Platz.Aber da wartetein Harland schon ein Bücherregal, das aufgestellt werden muß und zwei Bücher von der Frühjahrsproduktion hat mir der „Redisenz-Verlag“ auch schon geschickt.

Ich kann also auch damit aufwarten und nicht nur mit den Traven und anderen tollen Schmankerln, die ich im nächsten Jahr lesen will.

Denn da warte ich ja schon auf das Lesejahr, wo ich einige Buchpreisbücher von 2009 oder 2010 endlich lesen will und das Schreiben wartet auch, beziehungsweise habe ich zwar Pläne für den nächsten „Nanowrimo“, denn da will ich endlich meinen Adventkalender mit der „Nika-Weihnachtsfrau“ schreiben, was ich aber dazwischen machen werde, wenn ich mit dem Korrigieren vom heurigen „Nanowrimo“ fertig bin, weiß ich noch nicht.

Da gäbe es ja eine Idee vom „Hanser Adventkalender“, wo Robert Seethaler ein Moleskino mit ein paar Sätzen von ihm verschenkte, was ich leider nicht gewonnen habe, aber soetwas ließe sich ja organisieren und die Idee der Frau Mayröcker, eine Zeitlang seine Verbalträume aufzuschreiben und daraus Literatur zu machen, klingt auch sehr interessant.

Aber zurück zum letzten Jahr, da waren wir in Leipzig und ich ein halbes Jahr später auf der „Buch-Wien“.

Zweimal waren wir mit der Schwiegermutter in Ungarn im Frühjahr und im November und da habe ich immer sehr fleißig geschrieben und ungarische Literatur aufgelesen.

Die Sommerfrische gab es auch mit den Sommerbüchern, die wahrscheinlich Schuld daran waren, daß ich meine Leselistenpläne nicht schaffte und einige Lesungen, etwa zehn sind es ja in jedem Jahr, das bleibt so etwa gleich.

Da gab es wieder die von der anderen Buchmesse, wo ich mich dann immer ärgere, daß der Schauspieler gewinnt, der das lustigste Kindertextchen hat, diesmal gewann ein sechszehnjähriges Mädchen, nun ja, sicher keine Konkurrenz, aber vielleicht sollte ich trotzdem dort nicht mehr lesen.

Es gab die „Männer Frauen Lesung“, wozu mich die liebe GAV-Kollegin Irene Wondratsch eingeladen hat, es gab die Lesung beim Volksstimmefest und bei der Poet-Night, beim „Katzenfasching“ die Lesung bei den „Textvorstellungen“, den „Ohrenschmaus“, das „Margaretner Fest für Kunst Kultur“ und die Lesung aus meinem Ouvre im „Werkl im Goethehof“ den Osterspaziergang in St. Pölten, die schöne Rezension vom „Literaturgeflüster-Texte-Buch“, die in der Zeitschrift „Log“ erschienen ist.

Es gab mein literarisches Geburtstagfest und wieder weniger schön, die Erkenntnis, daß ich mich am besten um keine Autorenwohnung der Literar Mechana bewerbe, weil mein literarisches Ouvre, bzw. meine selbstgemachten Bücher nicht genügen und es gab auch die verpatzte Dialogaufgabe, die ich für das Webinar der „Schule des Schreibens“ geschrieben habe und die dann dort  mit Wonne zerrissen wurde, weil ich mich  offenbar nicht so ganz an die Vorlage gehalten habe.

Es gab einen schönen Sommerurlaub im Elsaß, wo ich ein bißchen mein Französisch trainierte, die Bertha von Suttner gelesen habe, den Franz Werfel und dann noch einige Frankreichbücher.

Sonst gab es nicht viel außergewöhnliches, keine Preise, keine Einladungen, das was ich mir immer so wünsche, es gab aber wieder an die vierhundert Artikel im Literaturgeflüster und inzwischen fast zweihundertfünfzigtausend Zugriffe. Ganz werde ich diese Zahl in diesem Jahr nicht mehr schaffen, aber am vorletzten Sonntag stieg meine Leserfrequenz, die inzwischen so an die hundertgfünfzig liegt, mit einer Höchstzugriffzahl von 282, die sich nur selten erhöht, plötzlich bei 377, woran das lag, habe ich nicht ganz herausgefunden. Es freut eine aber, obwohl eseingentlich ganz egal ist, denn das Schreiben ist mir wichtig und das Archivieren und so war es auch ein schönes Jahr mit vielen vielen literarischen Veranstaltungen, dem „Alpha“ und einer Buchparty, auch wenn die ungewöhnlichen Veränderungen und Höhepunkte fehlten und alles ein wenig gleich frustrierend „Wenn Sie selbstgemachte Bücher haben, können Sie bei uns nicht lesen und auch nicht die Autorenwohnung in Venedig, am Traunsee, etc, benützen!“, ablief und jetzt bin ich gespannt auf das neue Jahr, freue mich auf 2015 und habe da natürlich schon wieder die überhöhtesten Erwartungen, da geht das, daß sich ja ein Canetti- Fried-, etc Preis ausgehen könnte, aber ich weiß schon, die wird wieder wer anderer gewinnen, denn ich schreibe und blogge ja eigentlich sehr sehr verboren vor mich hin!

Jetzt habe ich ganz den Besuch von Judith Grohmann vergessen, die ichdurch mein Bloggen kennenlernte, es ist also doch nicht ganz so schlimm und es passierte schon etwas, die Journalistin, die ich aber bei der „anderen Buchmesse“ kennenlernte und die mich interviewen wollte, hat das dann aber doch nicht getan, obwohl ich ihr im Laufe des Jahres in der „Alten Schmiede“ und auch bei der „Buch-Wien“ mehrmals übern Weg rannte.

Und wieder erfreulich sind einige Rezensionsexemplare, die in diesem Jahr unerwartet und ungefragt zu mir gekommen sind und mich zu Bücher brachten, die ich sonst wahrscheinlich nicht kennengelernt hätte.

2014-12-27

HAB DEN DER DIE DAS

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:23

„Der Königin der Poesie Friederike zum 90. Geburtstag“, ein Blumenstrauß mit circa hundertsiebzig Blüten zu Textzeilen der Geehrten, herausgegeben von Erika Kronabitter, der unermüdlichen, die schon einmal „Die Friederike-Briefe“, eine andere Hommage an Friederike Mayröcker herausgegeben hat.

Mein Text ist nicht dabei, wieder einmal nicht, diesmal war es ein Versehen und ich wäre vielleicht auch eingeladen und aufgefordert gewesen, meinen Senf in Chose zu spritzen, so wie ich das bei der Veranstaltung „Was schreiben was tun!“, auch einmal getan habe und einen Text zu einer Veranstaltung geschrieben habe, zu der ich nicht eingeladen wurde.

Friederike Mayröcker und Ernst Jandl wahrscheinlich schon, so bleibt dieser Text ungeschrieben, in dem ich mich wahrscheinlich an das Zitat aus den „Magischen Blättern“-„Da hat man sich ein ganzes Leben lang um Literatur bemüht und es ist immer noch nichts herausgekommen dabei“, den ich einmal in der „Alten Schmiede“ mitgeschrieben habe, bezogen hätte.

Es gibt aber das Friederike Mayröcker-Archiv und viele Artikel zu F.M. in diesen Blog, um die man, wenn man in Wien wohnt, nicht herumkommt, wie man einmal nicht um Elfriede Gerstl herumgekommen ist.

Und der bei „Art und Science“ herausgekommene Band mit den hundertziebzig Blumenblättern, Gedichte, Zeichnungen, Textstellen von mehr oder weniger bekannten Autoren, Journalisten, Wissenschaftlern, Bewunderern, etc ist auch zu mir gekommen, liegt vor mir, ich lese ihn durch und habe mit dem Schluß begonnen, mit den Interview, das Juliana Kamiskaja mit der Autorin anläßlich ihrer „Scardanelli-Übersetzung“ führte. Die habe ich glaube ich im Literaturhaus bei dem „F.M. Symposium“ gehört und das Interview gibt Details aus dem Leben der Dichterin wieder, die ich in den letzten Tagen bei den Veranstaltungen und im Radio öfter hörte.

Das von den Verbalträumen zum Beispiel, die Friederike Mayröcker hat, dann schreibt sie in der Nacht noch die Worte auf, die ihr im Schlaf kamen, tippt als Estes am Morgen eine Stunde lang in ihre alte Schreibmaschine, Friederike Mayröcker benützt keinen Computer, ist aber sonst in ihren Texten technikaffin und gesellschaftskritisch, bezieht das dort ein, ihr Lieblingsdichter ist Friedrich Hölerlin, deshalb auch der „Scardanelli“ und zu den Lieblingsbüchern gehört „Die Postkarte“ oder „Glas“ von Jaques Derrida, den sie ja öfter zitiert.

Interessant, interessant und dann nach vor geblättert und gelesen, was die anderen über F.M. zu sagen haben. Richtig ganz am Schluß, gibt es noch ein Foto der Geehrten, wo ihr Kopf zwischen einem großen Blumenstrauß lächelnd hervorlugt, von Erika Kronabitter im Literaturhaus aufgenommen.

Beginnen tut es mit einer Danksagung von Erika Kronabitter und geht von Malte Abraham durch zu Christiane Zintzen, die schon auf ihrem Blog, das Buch erwähnte.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob sich wirklich alle Autoren auf ein Mayröcker-Zitat bezogen haben, zumindest kann ich das nicht immer erkennen, so erwähnt Martin Amanshauser in seinem Text beispielsweise, daß er jahrelang in „Rudis Beisl“, das, glaube ich, gleich bei mir um die Ecke ist, am gleichen für F.M. reservierten Tisch zu Mittag gegessen hat, auch ein schöner Schreibimpuls bzw. Inspirationsanregung.

El Awadalla hat einen Text, der sich auf die Zentagasse, wo die Dichterin ja wohnt, bezieht und Zdenka Becker hat ein Textzitat und stellt es dem ihrigen voran.

„Es mayröckert“ schreibt Georg Biron. „Es schwebt. Es schläft. Es blendet und singt. Liebevolle Wärme trifft sich im Kaffeehaus.“

Und Patricia Brooks schreibt „Bitte nicht erschrecken. Ich sitze auf einem Pulverfass.“

Helwig Brunner, den ich schon bei einigen Lyrikveranstaltungen hörte, hat ein „Fragment zu F.M.“, das sich „auf dieses Jäckchen (nämlich) des Vogel Greif“ bezieht und auch Crauss, den ich bei einer „Ritter-Festveranstaltung“ kennenlernte und von dem ich mir einmal ein dickes „Ritter-Buch“ kaufte, nur um Christel Fallenstein davon zu erzählen, hat auch einen Textbeitrag, genau, wie die Erwähnte selber, die ja aus Deutschland nach Wien gezogen ist um F.M.s Texte abzuschreiben und sie inzwischen, glaube ich, auch zu den Veranstaltungen zu begleiten.

Esther Dischereit, die Fried-Preisträgerin und Professorin oder Dozentin der Sprachkunst, schreibt sehr poetisch „Hab gerade die Zeilen geöffnet die wo da durch und dann darüber und wieder x und mit der Hand…“ und Stephan Eibel Erzberg, der mir ja das schöne Nachwort für das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ geschrieben hat, hat am 17. 12. 2001″ „vor einem jahr noch vor drei jahrzehnten schon ernstn jandl so gern gelesen“

Ingrid Wald hat dagegen einen „Le jardin pour Friederike“ gezeichnet und Franzobel ist für Friederike Mayröcker zum 90er in die „Türme des Schweigens“ gestiegen.

Bettina Galvagni, von der ich einmal hörte, daß sie in Frankreich als Ärztin lebt und nicht mehr schreibt, hat von ihrer Begegnung mit F.M. in der Zentagasse geschrieben und Petra Ganglbauers „Sonnengruss für Friederike M. – „Mein Johanniskrautgesicht“ habe ich schon einmal in der „Alten Schmiede gehört und ist glaube ich, auch im „Feribord“ veröffentlicht und Christine Haidegger bezieht sich in „Für Fritzi in Zuneigung“, auf das bekannte Zitat, das ich auch am Samstag im Radio hörte, daß F.M „den Tod für einen Unfug findet und gerne hundertdreißig Jahre“ werden will.

Sonja Harter, die ja eine eigene Gedichtsammlung mit F. M. Gedichten herausgegeben hat, ist im Buch enthalten und Bodo Hell, der langjährige Vertraute, der ja glaube ich, gerade auch ein Buch über sie herausgegeben hat, wie es zum Neunziger der Verehrten überhaupt einige Goodies gibt, die sich inzwischen auf meinen Schlafzimmertischchen tummeln.

Gibt es da ja die „Flugschrift“ von Dieter Sperl mit Texten von Bodo Hell und Friederike Mayröcker, das „Firebord 2“ von Gerhard Jaschke ist Friederike Mayröcker gewidmet und da ist auch das „Alphabet“ enthalten, das es auch  in den zwei „Freibord-Nummern“ gibt, die zum siebzigsten Geburtstag der Dichterin erschienen sind, in dem es auch die Unterschrift von mir zur Glückwunschkarte gibt und in den neuen „Manuskripten“ sind ebenfalls Würdigungen an sie und Texte von ihr enthalten.

Marie Therese Kerschbaumer, eine andere, etwas jüngere, Dichterin, die ich in den Achtziger und  Neunzigerjahren bei den GAV und IG-GVs regelmäßig getroffen habe und einmal auch mit zusammengestoßen bin, hat einen Text und Ilse Kilic hat ihr „Füße“ gemalt.

„Sfax fossivogi futapaß werden die neuen Welten sein. Gegenfüßler werden rotieren“, ist  der F.M. Text, auf den Bezug genommen wurde und hier sogar zitiert wurde, daß der 1977 bei „J.u.V“ erschienen ist, was ich bei den anderen Texten oft eher ratlos vermißte, weil ich in kein Textdurcheinander kommen wollte.

SiSi Klocker hat ein „Friederikengedicht“, eine Zeichnung, den Schlußsatz „Kurz: schön, daß es dich gibt“ und das „P.S.  Mein Buch, das ich dir schicken sollte, werde ich dir demnächst übergeben.“

Der Buchtitel stammt von der GAV-Sekretärin Magdalena Knapp-Menzel „hab den der die das vor hundert jahr mit grau unter schwarz, unter kugelrand unter schwarzdünn, hauchig plustrig. das hab ich.als erinnerung“

Der Poetry Slamer und Zeitschriftenforscher Markus Köhle hat eine „Demontage einer Serie von Liebesgeschichten“ und Margret Kreidl bringt in ihren „Papageienkoffer“, was später noch Peter Weibl machte und ich sehr schön finde, eine Collage aus Friederiken-Büchern.

„Und du brauchst“, dichtet Erika Kronabitter, wohl dem berühmten F.M. Gedicht nach, das in neunzig Sprachen übersetzt wurde, wie Christel Fallenstein zum achtzigsten Geburtstag erforschte und das auch in Carmen  Tartarottis zweiten Film „Das Schreiben und das Schweigen“ zum fünfundachtzigsten Geburtstag zu hören ist.

Von den Gedichten gibt es Beispiele in Arabisch, Chinesisch, Georgisch, Griechisch, Hebräisch, Japanisch von Joko Tawada übersetzt, die 1996 beim Bachmannpreis aufgetreten ist, alles  schwer zu lesen und Fotos wohl aus Carmen Tartarottis Film von der Dichterin zwischen fünfzig und  später, ihrer Wohnung, ihren Zettelbergen, etc, gibt es auch und einen „Kurzgedanken“ in Maschinenschrift vom 29.9.09 für Carmen Tartarotti, wo die Dichterin „falls du geehrt wirst mit  dem Hessischen Filmpreis für deinen Film „Das Schreiben und das Schweigen“ in welchen du meine Schreib- und Schweigefigur so schön gebannt hast dasz ich als flüchtige Tränenfigur durch deinen Kopf, durch deinen Kopf hindurch in diese deine Filmbilder hineinkrieche, wird meine Freude kein Ende nehmen.“, schreibt.

Kurt Neumann schreibt an „Capitaine Fritzi“ und Alexander Peer von dem ich auch ein Buch gefunden und gelesen habe, schreibt über seine Leseerfahrungen mit F.M, die ihm immer wieder „Neugier und Lust verschafft, die für ein lebendiges Lesen unerlässlich sind.“

Gabriele Petricek, die unermüdliche Veranstaltungsbesucherin und Stadt Wien Stipendiatin „mayröckert“ am 13. 9. 2014 „Blumenstöcke auf den Küchenfenster nämlich  in Formation“ und hat erfreulicherweise auch das Originalzitat angegeben, das aus dem von Robert Huez herausgegebenenen Bädchen „laut lauter lyrik“ stammt, das ich ihm ja einmal abgeschnorrt oder abgetauscht habe und Birgit Pölzl, die beim letzten Bachmannpreis gelesen hat, erzählt einen Traum, in dem sie sich viel auf Herrn Schmidt  und Arnos Zettelberge bezieht, der ja, wie ich inzwischen weiß, auch zu F.M.s Lieblingsdichtern zählt

Teresa Präauer dichtet nach „In meiner rechten Hand Ästchen voll mit Hagenbutten (Die linke in der Hosentasche.)“ und Julya Rabinowich „im Prückl sitzt Mayröcker manchmal grausam da aber immer fürstlich groß und schwarz.)“, ist die Dichterin ja immer so angezogen, wie sie auch im ersten Tartarotti Film erzählt und Doron Rabinovici beschreibt, die Erfahrungen während einer F. M. Lesung, die ich auch schon manchmal hatte „Friederike Mayröcker nimmt Platz. Sie breitet die Blätter aus. Sie verzettelt sich und liest mich auf. Sie spricht und an. Ruhe kehrt ein. Ich höre ihre Stimme und halte inne. Sie deklamiert nicht. Sie rezitiert nicht. Sie trägt nicht vor und trägt nicht auf. Sie gibt leichthin wieder, was sie aufschrieb.“

Ich füge noch hinzu, daß die Minute Stille, die herrscht, bis Frau Mayröcker zu lesen beginnt, ihre Brille aufsetzt, auf den vorbereiteten Zettel, die Textstellen heraussucht, vielleicht noch einmal einen vorwitzigen Fotografen bittet, wie am vorletzten Mittwoch bei der Lesung aus „Cahier“ kein Blitzlicht zu verwenden, wirklich sehr beeindruckend und unvergesslich sind.

Gerhard Ruiss, der Geschäftsführer der IG-Autoren, bezieht sich auf „Und ich schüttelte einen Liebling“ und erinnerte daran, was ich vor ein paar Tagen nachgeschaut habe, daß sie damit auf der Shortlist für den ersten dBp gestanden ist, was wohl  einige Romanleser in Schwierigkeiten brachte, obwohl das, wie ich erfahren habe, ein eigentlich gut zu lesendes Buch ist. Gewonnen hat aber ohnehin der viel jüngere Plotter Arno Geiger und die F.M. hasst ja leider außer den Tod auch das Erzählen.

Robert Schindel und Ferdinand Schmatz, die Doyens der Hochschule für Sprachkunst haben einen Text, der von Schmatz ist besonders kurz, so daß ich ihn hier wiedergebe “ du luft geflieder unser kleid“ und Hannah Sideris, die ich bei den „Poet Nights“ kennenlernte und die eine sehr gestrenge Literaturkritikerin ist, wie ich bei den GAV-GVs erfuhr, hat etwas „aus den Aufzeichnungen eines Engels“ und auch der Bachmannpreisträger von 2010 glaube ich, Peter Wawerzinek, den ich sehr gerne mag, hat einen Text, nämlich eine „Parodie auf ein ungeschriebenes Werk von FM „Ich hasse Märchen! Ich hasse Fressgeschichten! Ich bin gegen jede Art von Kriminalstory,Sorry!“ und so hat man sich durch den Blumenstrauß hindurchgeleen und ach ja, Friederike Mayröcker mag  keine solche, will sie nicht zu ihren Geburtstagen und auch nicht auf der Türmatte liegen haben, ein Wunsch, der sich zum Neunzigsten und wie auch im Buch zu sehen ist, ganz bestimmt nicht erfüllte, hat ja auch Erika Kronabitter das Buch in der „Alten Schmiede“ mit einem kleinen Sträußlein überreicht und die Dichterin hat sich dafür höflich lächelnd bedankt und man hat, wenn man sich durch den Reigen gelesen hat, viel von F. M und auch über die hiesige österreichische und auch deutsche, etc. Autorenschaft gelernt, so daß ich das Buch F.M Anfänger, Fortgeschrittene, Fans und vielleicht auch Skeptiker wirklich nur empfehlen kann und es nur etwas beauere, daß am Schluß zwar die Autoren, nicht aber ihre Biografien angeführt sind und alle Namen habe auch ich nicht gekannt. Die bei denen ich es tat und über die schon etwas im Geflüster zu finden ist, habe ich verlinkt, was für die Leser vielleicht ein bißchen hilfreich ist.

 

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