Literaturgefluester

2012-07-30

Kehrtwende

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:28

Da habe ich jetzt dreißig Jahre lang gehört, daß man um jeden Preis einen Verlag haben muß und seine Bücher auf gar keinen Fall selber machen und gar nicht die Nähe des Anscheins kommen darf, daß man vielleicht doch etwas selbst dazu bezahlt, denn dann ist es aus mit einem, kein Mensch nimmt mehr etwas, kein Verlag druckt ein Buch, man bekommt keine Lesungen und darf, was ich auch schon hörte, nicht Mitglied bei den IG-Autoren sein, was mit Sicherheit nicht stimmt. Der PEN nimmt einem nicht als Mitglied etc und auf einmal ist alles anders, gilt das Gesagte nicht mehr. Seit Amazon das Kindle direkt puplishing, KDP, genannt anbietet, wachsen die Autoren, die das machen, wie die Schwammerln aus dem Boden, haben keine Scheu ihre Erfolgsgeschichten zu posten und man hört und staunt, sie haben früher auch ihre Schwierigkeiten mit den Verlagen gehabt. Jetzt machen sie es selbst und sind scheinbar sehr damit zufrieden und die Geschichten derer, die es schaffen auf Platz eins in in das Amazon Ranking zu kommen, nimmt zu. So lese ich seit einiger Zeit Petra van Cronenburgs Blog mit Vergnügen, die immer wieder solche Artikel schreibt und auch immer wieder ihre Bücher tageweise gratis, was man offenbar kann, für den Kindle zur Verfügung stellt. Und der Biografienschreiber Matthias Brömmelhaus hat das unter dem Namen Bela Bolten jetzt auch gemacht, einen Krimi mit dem Titel „Codewort Rothenburg“, der in den letzten Kriegsjahren spielt, herausgegeben und einen eigenen Blog erstellt, wo man Geschichten darüber lesen und Leseproben dazu finden kann. Er erzählt auch, die Verlage hätten ihn nicht genommen, weil der Markt ausgereizt ist oder sie schon ihre Autoren hatten und ich habe gestern vom Thalia zwei Krimi-Zeitungen nach Hause gebracht, wo man zu Hauf solche historischen Krimis finden kann.
Das dritte Erfolgsbeispiel der letzten Tage findet sich auf dem Literaturcafe, da hat Wolfgang Tischler Martina Gercke interviewt, die mit „Holonderküsschen“ auf Platz eins gekommen ist, dann hat sich gleich ein Verlag gefunden, der das Werk in schönen Rosa druckte und die Autorin erzählt freimütig, daß es leichtes Chick Lit ist, das sie geschrieben hat. Die Verlage wollten es nicht, weil ein unbekannter Name, dann hat sie Wolfgang Tischlers Erfolgsbuch zum Direkt Pupslishing gelesen, einen Blog gemacht, die anderen Blog angeschrieben und ihr Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, dann kam noch ein Gewinnspiel und dazwischen auch noch das Korrekt- und das Lektorat und voila dreißigtausend verkaufte Exemplare, weil die E-Books bietet man ja billig an.
Das ist alles natürlich sehr erfreulich, weil es zeigt, daß das, was ich noch vor ein paar Jahren bei Andreas Eschbach lesen konnte, aber auch von anderen hörte, nicht stimmt, andererseits macht mich der Erfolgsdruck dieser Erfolgsgeschichten wieder bedenklich und es stellt sich für mich die Frage, was habe ich davon und wieso klappt das bei mir nicht, beziehungsweise, was muß ich machen, daß es bei mir ebenfalls klappt und da bin ich ein wenig ratlos, denn ich habe ja meinen Blog, wo ich dachte, daß ich damit die literarische Öffentlichkeit erreiche, über vier Jahre. Zuerst hat es sich ganz gut angefühlt. Otto Lambauer hat mich ermuntert, Anni Bürkl hat kommentiert und verlinkt, ich habe Andrea Stift, Cornelia Travnicek, Sarah Wipauer etc darüber kennengelernt und natürlich auch meine kritischen Stimmen Frau Haidegger und JuSophie, die mir sagten, daß ich schlecht schreibe und einige Leser, die mich darauf aufmerksam machten, wenn ich mich mal, wo verschrieben habe, Susanne statt Sabine Scholl z.B. oder Autobiografie, wenns die Biografie gewesen wäre. Da ich ja fast alleine das Literaturgeflüster mache, der Alfred sollte darüber sehen, kann das jetzt aber nicht, weil er mit der Betreuung seines Vaters ausgelastet ist, kann es einmal vorkommen, daß man sich verschreibt und ich habe mich ganz ehrlich gewundert, daß meine Leser bei Kleinigkeiten so pitzelig sind, macht aber nichts, soll so sein. Ich habe kein Lektorat, der Alfred schaut meine Manuskripte auf S, Beistrich- und Fallfehler durch, beim Blog schafft er es, glaube ich, nicht mehr und ansonsten, bin ich ebenfalls darauf gekommen, mache ich mir das Lektorat eigentlich selber und das gar nicht so ungenau. Da habe ich jetzt auf einen Blog Anleitungen dazu gefunden und mir gedacht, da bin ich darüber, das passt bei mir ohnehin. Trotzdem klappt es bei der Resonanz nicht so richtig und wenn ich, was ich früher versucht habe, ein Gewinnspiel angeboten habe, hat sich nur ein einziges Mal eine Frau gemeldet, die das Buch haben wollte und die Anzahl der Leute die auf meine Ankündigungen zu Lesungen kommen, ist auch nicht gestiegen, ganz im Gegenteil. Ich kann monantelang vor mich hinjammern, ohne daß sich einer meldet und sagt „Passt schon, ist gut, wie du es machst!“ und das ist es, glaube ich, was ich hören will, denn meine Bücher bei Amazon einzustellen habe ich eigentlich nicht vor. Erstensmal will ich gar nicht so viel daran verdienen, zweitens denke ich, daß ich es nicht schaffe, in die obersten Ränge hinauf zu kommen und dann denke ich auch, es ist gar nicht der Sinn der Sache jetzt dreißigtausend Stück zu verkaufen, für mich jedenfalls nicht. Für mich wäre es ein Erfolg, wenn mir mehr Leute sagen, das ist gut, was du machst und sich für meine Bücher interessieren und da würden mir schon die fünfzig Stück, die ich mir regelmäßig drucken lasse, reichen. Hin und wieder eine Lesung, ein paar Rezensionen, das wäre es schon, ich muß nicht auf Platz eins oben sein, der letzte Platz oder ein fortwährendes „Das ist nicht gut genug!“, ist es allerdings auch nicht und schade, daß es bei dieser Diskussion offenbar kein Dazwischen gibt.
So habe ich jetzt monatelang über meine Erfolglosigkeit gejammert und die erste Reaktion nach Wochen war ein Hinweis auf einen sogenannten Selbstzahlerverlag, mit dem man wahrscheinlich vom Regen in die Traufe kommt oder dort bleibt, wo man schon ist, nur nachher ein paar tausend Euro weniger hat. Denn meine Bücher kann ich mir ja selber machen, wenn mich ein paar Leute mehr lesen und sich durch mich vielleicht ermutigen lassen, wär das schon fein. Geht aber nicht und das finde ich ein bißchen schade, obwohl ich auf der anderen Seite ohnehin ein autonomer Typ bin, dem es schon reicht seine Sachen selber zu machen. Daß Wikipedia meine Digitaldruck.at Bücher mit dem Hinweis nur Verlagsadressen zuzulassen, hinausgeschmissen, zu dem Zeitpunkt, als das Selfpublishing aufgekommen ist, hat mich geärgert, ist aber nicht wirklich wichtig, denn auf meiner Homepage stehen alle meine Bücher und ich schreibe ja auch immer mehr darüber. Ich habs ja mal geschrieben, vor ca dreißig Jahren hat mir ein Freund geraten, ich soll mich nicht um den Erfolg kümmern, sondern für mich schreiben und Freude haben. Das ist nur nicht so leicht, wenn man das Gefühl hat, über zu bleiben und eigentlich nicht wirklich weiß, wieso und die Frage, warum schaffen es die anderen, die auch nicht besser sind und ich nicht, ist in einer solchen Erfolgswelt ja auch nicht ganz unberechtigt.
Selbstbewußter werden, nehme ich mir nach den Jammereien immer wieder vor und ein ganz kleines bißchen, gelingt mir das auch. Das so gar kein Feedback kommt ist zwar irritierend, ich kann aber trotzdem schreiben, tue es auch und finde die Möglichkeiten, die man durch Blogs und Internet jetzt hat, auch sehr faszinierend. Obwohl ich da sicher auch ein wenig eigen bin. Denn ich verwende ja kein facebook, twittere nicht, schreibe auf meinen Blog meine endlosen Jammerartikeln und bewege mich höchstwahrscheinlich auch ein bißchen zwischen den Genres, was bedeuten mag, daß ich für die experimentelle Szene z.B. zu einfach über Jandl, Arno Schmidt etc schreibe und für die anderen habe ich Themen, die vielleicht nicht interessieren. Denn ich schreibe das, was mich interessiert. Über die Bücher die ich lese, die Veranstaltungen, die ich besuche, was ich schreibe und wie es mir damit geht, das alles sehr offen und sehr ehrlich und staune jetzt darüber, daß man auch im world wide Netz verloren gehen kann.
Trotzdem ist es fein, daß es das gibt und ich werde ich so weitermachen. Meine Hektik, die noch anhält, kommt wahrscheinlich auch davon, daß ich den anderen beweisen will, daß ich es kann! Was ich lassen soll, stimmt, denn der Hase hat sich letztlich zu Tod gelaufen, während der Igel triumphierte. Trotzdem bin ich immer noch sehr schnell unterwegs und habe im Moment schon wieder vier Artikel im Voraus, was bis zum Urlaub auch so bleiben wird, denn da gibt es ja noch vier E-Books, für mich eine Premiere, zu lesen und die dürfen erst erscheinen, wenn ich schon auf Urlaub bin. Die letzten Tage bin ich also über lauter Artikel schreiben zu nichts anderes gekommen. Ich beklage mich auch nicht, das habe ich mir selbst so ausgesucht und es hat mir großen Spaß gemacht und jetzt habe ich auch, hurra, die „Wiedergeborene“ zu korrigieren, die mir der Alfred brachte und da gibt es auch schon die Umschlagseite mit Bild und Text, so daß es sich ausgehen sollte, die Vorschau auf das neue Buch, vor dem Urlaub in den Blog zu stellen. So daß sich meine Leser, wenn sie wollen, darauf freuen können. Ich habe auch gar nicht so viel dagegen, daß die Leute nicht so viel lesen und es bedroht mich nicht, wenn sie schreiben, im Gegenteil. Ich interessiere mich dafür, lese ihre Bücher, gehe zu ihren Veranstaltungen etc. Ein ganz kleines Bißchen, ganz ehrlich, hätte ich es auch umgekehrt und finde es sehr schade, daß der Literaturbetrieb und ich offenbar nicht zusammenpassen und es kein Plätzchen für mich darin zu finden gibt.

2021-04-17

Gertrude Stein

Filed under: Bücher — jancak @ 00:05
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Von der 1874 in Pennsylvania geborenen und 1946 in Paris gestorbenen Gertrude Stein habe ich schon viel gehört , „a rose is a rose is a rose“ und war auch schon einmal in einer Veranstaltung der „Alten Schmiede“, eine experimentelle Autorin von der alle begeistert sind und die auch Friederike Mayröcker in ihren Texten öfter erwähnt, habe ich gedacht und jetzt, weil das die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert und ihre literarischen Gestalten offenbar sehr in Mode sind, bin an ihre Autobiografie gekommen und war da erst einmal verwirrt, denn wer hat die Biografie geschrieben und über wen geht sie?

„Gertrude Stein Autobiografie von Alice B. Toklas“ steht am Cover und ich habe mich als ich den „Königvon Amerika“ besprochen habe, einmal eine harsche Kritik bekommen, weil ich das Wort Autobiografie mit der Biografie verwechselt habe. Dann bin ich darauf gekommen, daß das gar nicht so einfach ist, denn Autobiografien werden oft von Ghostwritern geschrieben, aber Bigorafien sind Texte überMenschen und Autobiografien über einen selbst.

So weit so gut, Gertrude Stein, die sich sehr selbstbewußt „Genie“ nennt oder ihre Biografin, die sie selber ist, so nennen läßt, hat in den Neunzehnhundertdreißigerjahren einen ganz besonderen Kunstgriff angewendet. Sie hat im Namen ihrer Lebensmenschin, Köchin und Sekreätrin Alice B. Toklas, die die 1877 in San Francisco geboren wurde und 1967 in Paris gestorben ist , die Autobiografie geschrieben, weil sie, wie im Klappentext vermerkt ist, sich damit freier fühlte über sich zu schreiben.

So beginnt das „Kapitel Eins: Bevor ich nach Paris kam“ auch mit den Worten „Ich wurde in San Francisco, Kalifornien geboren.“ und endet im „Kapitel Sieben:. Nach dem Krieg 1919 – 1932“ mit „Vor etwa sechs Wochen sagte Gertrude Stein, es sieht mir nicht so aus, als würdest du jemals diese Autobiogrie schreiben. Weißt du was ich tun werde.Ich werde sie für dich schreiben wie Defoe die Autobiografie von Robinson Crusoe geschrieben hat. Und das hat sie und dies ist sie.“

So weit so klar. „Die deutschsprache Erstausgabe“ steht noch in der“ Editorischen Notiz“ „erschien 1956 im „Origo Verlag“.

Jetzt wurde das Buch von „ebensbach & simon“ neu herausgegeben und von Roseli und Saskia Bontjes von Beck neu übersetzt, die sich,wie weiter steht „Zur aufgabe machten, de besondere Eigenheit der Sprache, des Stils und der Orthografie und Kommasetzung von Gertrude Stein zu pflegen und die Moderiniät dieses Textes entsprechend zu Geltung zu bringen.“

Und so voila hinein in das Buch, das sehr interessant ist, wieder in die Künstlersalons von Paris der Neunzehnhundertzwanziger und dreißigerjahre oder noch davor hineinzutauchen. Denn Slice B. Toklas ist, glaube ich, 1907 ein Jahr nach dem Erdbeben, nach Paris gekommen, wo Gertrude Stein schon mit ihrem Bruder lebte und dort einen literarischen Salon bzw. ein Atelier betrieb.

Gertrude Stein hat in den USA bei William James Psychologie und auch Medizin studiert und ist 2003 nach Paris gegengen. In den ersten Kapitel wird beschrieben, wie Alice B. Toklas in den Salon bzw. zu den künstlerischen Abendessen kam, die es dort gab. Es gab ein Hausmädchen namens Helene, das sehrselbstbewußt war, immer Souffles zubereitete, sich bei manchen Gästen aber weigerte. So hatMatisse beispielsweise öfter nur Spiegeleierbekommen.

Die Namen Matisse, Picasso, Cezanne, etc, tauchen immer wieder auf, denn Gertrude Stein war offenbar nicht nur Schriftstellerin, sondern auch eine große Kunstsammlerin. So kauften die beiden Frauen immer wieder Bilder von den besagten Malern an und stellten die dann aus.

Der schriftstellerische Erfog ist am Anfang, glaube ich, auch ausgegblieben. Als Alice B. Toklas nach Paris kam hat Gertrude Stein ihre „tree lives“ gerade als Privatdruck herausgegeben und an dem tausend Seiten Buch „The making of America“ geschrieben und etwas später wird beschrieben, daß es für sie unmöglich war einen Verleger zu finden, so daß sie die drei „lives“ selber drucken hat lassen.

„Es war kein ungewöhnlicher Einfall, denn die Leute in Paris taten dies oft“, steht auf Seite zweiundneunzig, was ich sehr interessant finde, weil ich javor der Selfpublishingwelle immer hörte, daß man das nie und auf gar keinen Fall tun dürfe

Die selbstbewußten Frauen taten das in Paris schon Anfang des Zwanzigstenjahrhunderts und die beiden Frauen sind auch viel herumgereist. Verbrachten ihre Sommers in Fiesole bei Florenz oder Spanien und wurden durch den ersten Weltkrieg daran gehindert. Der schriftstellerische Erfolg kam bei Gertrde Stein dann auch später, sie war, glaube ich, auch Verlegerin und hat inzwischen einen sehr berühmten Namen. Gilt als Ikone und großes Vorbild, obwohl die meisten wahrscheinlich, wie auch nich, noch nicht sehr viel von ihr gelesen haben und die Weggefährtin, Alice B. Toklas, auf dem Cover sind auch Fotografien von den beiden Frauen, als ältere Damen zu finden, überlebte ihre Freundin um zwei Jahrzehnte und starb 1967, wie ich „Wikipedia“ entnehme in ärmlichen Verhältnissen. Sie hat auch Kochbücher hinausgegeben und ich finde das Eintauchen in das frühe zwanzigste Jahrhundert und in die damaligen Künstlerszenen sehr interessant und werde, trotz des Leipziger Buchpreislesen, das ja auch auf mich wartet, gleich weitermachen.

2021-03-20

Vom Indiebookday zur Antirassismusdemo

Motto

Motto

Heute am zwanzigsten März ist wieder Indiebookday, diese Aktion der unabhängien Verlage die damit auf die kleineren Verlage aufmerksam machen wollen und dazu aufrufen, daß man an diesem Tag in eine Buchhandlung gehen soll und sich ein Buch aus einem unabhängigen Verlag, egal welches, eines das man immer schon haben wollte, sagen die Veranstalter und sich mit diesem posten soll. Das gibt es schon seit einigen Jahren und ich habe meistens darüber geschrieben und auch versucht ein bißchen auf meine Bücher aufmerksam zu machen, obwohl da nicht ganz klar ist, ob die selbstgemachten, als Indiebücher gelten, obwohl ich einmal sogar einen Artikel darüber geschrieben habe, einmal war ich auch bei einer Veranstaltung und habe ein Buch dabei gewonnen, das ich noch immer nicht gelesen habe, ich gebe es zuund dann kam Corona und so gabs im Vorjahr Ausgangssperre, die Buchhandlungen waren geschloßen und der Indiebookday hat nur über das Netz oder Online stattgefunden und heuer, wo die Buchhandlungen in Österreich seit Anfang Februar, in Deutschland seit Anfang März wieder offen sind und man sich mit FFP2-Maske hineinbegeben kann, hätte ich fast darauf vergessen, hätte mich nicht Marina Büttner, die ich, glaube ich, 2015 durch mein Buchpreislesen kennengelernt habe und mit der ich seit 2016 auch in der Bloggerdebutjury bin, darauf aufmerksam gemacht,so daß ich darüber schreiben kann.

ÖGB

ÖGB

In die Buchhandlung gehen, lasse ich aus und dieBücher, die ich im „Bücherschrank“ finde, gelten vielleicht nicht richtig. Ich habe aber einige Indiebooks auf meiner Leseliste, bieten mir ja immer wieder junge Autoren ihre Bücher an und es kommen, glaube ich, auch einige aus den kleineren unahängigen Verlagen zu mir, Da könnte ich meine Leseliste danach durchforsten.

Da habe ich ja gerade Fabian Neidhardts „Immer noch wach“ gelesen, der auch ein Bloggerjurymitglied ist, hat sein Buch bei „Haymon“ herausgebracht, und der gilt, glaube ich, als ein solcher. Auch „Kremayr und Scheriau“,wasmich ja eine Zeit verwunderte, weil ich den eigentlich als Großverlag eingeschätzt hätte, aber da habe ich die „Ameisenmonarchie“ gerade gelesen und werde mich demnächst an den „Reigen reloaded“ machen, die „Wäscheleinen Schaukel“ ist wahrscheinlich in einen Indiebookverlag erschienen und Kai Lüddders „Mauern“ glaube ich auch.

Neues grünes Motto?

Neues grünes Motto?

Dagegen gilt „Aufbau“ von demich gerade den ersten Band der „Kopenhagenertrilogie“ von Tove Dietlevsen ausgelesen habe und Hannes Stein „Der Weltreporter“ das ich demnächst beginnen, das bei „Galllini-Berlin“ erschienen ist, glaube ich, nicht als solches.

Aber mir ist ja eigentlich, wie ich immer schreibe, ganz egal, ob das Buch das ich demnächst lese, in einen kleinen oder großen Verlag erschienen ist, obwohl ich ja immer eine Lanze für das Selbstgemachte breche und meine Bücher im Zuge dieser Aktion ganz gern promoten will, also wer gerne ein solches von mir lesen und besprechen oder kommentieren will, bitte bei mir melden und um wieder auf den Samstag zurückzukommen, der bei mir ja seit es Corona gibt, eigentlich ein Demotag ist oder die Gelegentlich aus dem Haus zu kommen, denn wenn ich in Wien bin, gehe ich eigentlich seit einem Jahr nur auf die Bank, um meine Zahlscheine einzuzahlen und meine Kontoauszüge zu beheben.

Aber gerne doch ...

Aber gerne doch …

Aber seit Jänner finden ja regelmäßig Demos statt. Am sechzehnten gab es eine Große um den Ring, die war noch legal und man konnte wenn man den ein Meter Abstand hielt, auch ohne Maske daran teilnehmen. Das hat sich dann gleich am nächsten Tag geändert, denn dann gab es schon, die vorher von den Medien sehr oft beschworene Maskenpflicht und einen zwei Meter Abstand. So wurden ab da die meisten Demos, auch die die FPÖ anmeldete, verboten und und fanden Online statt und die nächsten waren dann illegal. Das heißt die Teilnehmer wurden meistens eingekesselt und angezeigt und ich habe auch das Problem, daß diese Demos sehr verrufen sind, weil sie als rechts gelten. Ein Herr Küssel nimmt regelmäßig daran teil, die Identitären und die FPÖ und von der letzten, auf der wir auch waren, hieß es dann, die ist eskaliert, weil die Teilnehmer am Rückweg eine Versicherung stürmten und sogar einen Wachmann verzletzten. Es stellte sich heraus, daß die Polizei alle Brücken zum ersten Bezirk abgesperrt hatten und wir wären vielleicht auch in den Kessel gekommen, wenn der Alfred nicht bei der Urania bei der Polizei durchgesetzt hat, daß sie uns durchließen. Die Presseberichte über diese Demos sind aber alle sehr negativ, von Schwurblern, Hooligans und Covidioten ist da ist Rede, das bin ich alles nicht. So habe ich schon seit der Großdemo nach linken Demos Ausschau gehalten. Am Donnerstag gibt es da jetzt auch wieder Demonstratonen am Platz der Menschenrechte und vor drei Wochen waren wir auf einer am Ballhausplatz, da habe ich dann ein Pickerl zugesteckt bekommen, das zu einer „Aufstehen gegen den Rassismus-Demo“ am Karlsplatz aufrief. Denn da wurden ja vor ein paar Wochen ein paar Schüler abgeschoben und die „Black lives matter-Bewegung“ gibt es auch und weil der Alfred ja immer nach den Grünen Ausschau hält sind wir statt in eine Buchhandlung dort hingegegangen, haben der Musik und den Reden zugehört und sind dann über den Platz der Menschenrechte bis zum Volksstheater gegangen, wo am Balkon eine Schauspielerin stand und auch ein Programm gegen den Rassismus vorbereitet hat.

Buchhandlung Jeller

Buchhandlung Jeller

Dann ging es zurück zum Resselpark, wo Schülervertreter und andere Aktivisten ihre Statements abgaben und zum Wachsein gegen den Rassismus aufriefen. Es war zwar ziemlich kalt, aber eine gute Stimmung und am Rückweg sind wir ,um den Indiebookday doch ein bißchen zu feiern zum „Wortschaft“ gegangen, wo es ein paar Funde gab

So habe ich John Streelecky „Das Cafe am Rande der Welt“ ein esoterischer Bestseller glaube ich, den ich schon einmal bei „Rund um die Burg“ hörte und Yann Martels „Die hohen Berge Portugbals“ aus dem „Fischer Verlag“, sowie Ines Geipels „Umkämpfte Zone- mein Bruder, der Osten und der Haß „von „Klett-Cotta“ gefunden. Also wieder Lesestoff um die Krise, man spricht ja wegen der ansteigenden Zahlen, die besonders in Ostösterreich sehr hoch, daß ein Osterlockdown kommen soll, so daß wir im schlimmsten Fall, wenn die Mobiliät eingeschränkt werden soll, zu Ostern nicht nach Harland kommen, besser auszuhalten und die Anti-Corona Demo, die es wieder gegeben hat, haben wird diesmal versäumt.Das heißt, bevor wir weggegangen sind, haben wir in OE24 gehört, daß sie vom Westbahnhof in Richtung Karlsplatz marschieren. Da haben wir sie auf der Wiedner Hauptstraße, glaube ich, auch gehört, dann aber nicht gesehen und jetzt habe ich gehört, daß sie am Gürtel eingekesselt und sogar Pfefferspray verwendet wurde, was eigentlich sehr sehr arg ist, da der Einsatz für die Freiheit ja auch sehr wichtig ist.

2020-12-11

Wo gibts meine Texte?

„Ich habe noch nichts vonIhnen gelesen?“, schreiben mir meine Kritiker manchmal und daran knüpft sich vielleicht die Frage „Wo gibts ihre Bücher?“

Im normalen Buchhandel, da ich sie mir ja zu einer fünfzig Stückanzahl selber drucken lasse, nicht, was manche, wie beispielsweise dem Martin, ein alter Freund vom Alfred, einmal sagte, für ein illegales Buch halten.

Verboten natürlich nicht, denn schreiben ist ja erlaubt, das selber drucken auch. Es hat halt trotz des Selfpublishing noch immer einen schlechten Ruf. Früher hat man das ja einmal Vanitypress genannt. Die Druckkostenverlage haben sich darauf gestürzt, oft horrende Summen von den scheinbar Unbedarften verlangt, sie dann unterschreiben lassen, daß sie ihnen nun alle Bücher geben müssen und dann im schlimmsten Fall ein paar Bücher gedruckt, die man sich dann in den Keller stellen konnte.

Das hat sich durch das Selfpublishing, wo jeder ja sein Buch bei „Amazon“ einstellen kann, ein bißchen geändert. Obwohl die Zuschußverlage, wie ich höre immer noch ihr Geschäft mache, was ich nicht verstehe und ich habe mich nach kurzem Zögern auch gegen Amazon entschieden und mache meine Bücher noch immer selbst.

Also fünfzig Mal drucken und seit ich den Blog habe, kann ich sie ja dort auch bewerben, also eine Vorschau machen, ein Gewinnspiel und eine Leserunde ausrufen, etcetera.

Der Erfolg hält sich in Grenzen, weil ich mit meinen Blog offenbar ja nicht die literarisch interessierten Massen erreiche. Die sind bei Blogs und selber machen offenbar noch immer kritisch und natürlich würde ich es nicht selber machen, wenn ich zu „Suhrkamp“ oder „Drosch“l gehen könnte, kann ich nicht und ich denke eigentlich noch immer, daß, das was ich so mache eigentlich interessant sein müßte. Mich würde es jedenfalls interessieren, wenn ich auf jemanden stoße, der es ähnlich macht und das Tolle beim Bloggen ist ja auch, daß ich nicht nur Bücher und Veranstaltungen besprechen kann, sondern auch Leseproben ins Netz stellen kann.

So habe ich zum Beispiel, als ich noch Reisen machte, auch Reisengeschichte in den Blog gestellt und Leseproben oder kürzere oder längere Texte gibt es auch immer wieder und dann im Jahr 2011 als ich bezüglich Schreiben ja in einer Krise war und dachte „Wozu tue ich mir das an, wenn das, egal wieviel Mühe ich mir auch gebe, das keiner lesen will?“, ist das „Literaturgeflüstertextebuch“ entstanden, wo ich die literarischsten Texte, die seit 2008 entstanden sind zusammenfaßte und als Buch herausgab und diese Texte sind hier auch zu finden. Im Buch ist es korrigiert und ein bißchen abgewandelt, die Kommentare wurden beispielsweise weggelassen.

Aber das„Literaturgeflüstertextebuch“ ist das erste Buch, das man komplett im Netz finden kann.

Das „Literaturgeflüsterbuch II Mein Schreiben meine Bücher“ folgte im zeitlichen Abstand. Denn da gab es ja schon Texte übers Schreiben und ich habe irgendwann 2012 wars, glaube ich, auch begonnen über mein Schreiben zu berichten. Die Themen meiner Bücher zusammenzufassen und weil seit 2008 bis zum Erscheinen des zweiten Literaturgeflüsterbuch auch siebenundzwanzig selbstgemachte Bücher, hui, wirklich so viele, erschienen sind, gibts im“ Literaturgeflüsterbuch II“ auch die diesbezüglichen Lseproben, die man sonst auf meinen Blog finden kann. Da werden auch die anderen Bücher vorgestellt. Von den Ersten gibts noch keine Leseproben. Jetzt wird aber alles vorgestellt und die Bücher kann man, sofern noch vorhanden, auch bei mir berstellen und beispielsweise eine Rezension darüber schreiben oder sich bei den jeweiligen Vorschauen noch immer an einer Leserunde beteiligen.

Annika Bühnemann, die ich im Netz kennengelern habe hat einmal im Sommer 2017 zu einer Kurzgeschichten-Callenge aufgerufen, da sollte man innerhalb eines Monats zehn Geschichten schreiben und ich habe gedacht „Na gut!“ und mir immer ihre Schreibimpulse genommen und daraus das eher kurz Buch „Besser spät als nie“ daraus gemacht. Die Texte kann man hier finden und wieder für alle Perfektionisten, im Buch ist es korrigiert. Hier gibts ein paar Fehler, denn ich bin immer noch berufstätig, lese und schreibe viel und dann schaue ich über meine Texte halt einmal drüber und lasse sie dann stehen, so daß ein paar Flüchtigkeits- beziehungsweise Legastheniefehler, wenn ich sehr schnell schreibe, drinnen sind, wenn ich darauf komme, korrigiere ich es, ein Sekretariat, das das für mich tut, stelle ich aber nicht an.

Also buch Drei im Netz zu finden ist „Besser spät als nie“, das Buch und die Vorschau kann man sich hier anschauen und dann gibt es im Advent besonders aktuell die „Nika, Weihnachtsfrau“

Da hatte ich ja schon lange die Idee einmal über die Erlebnisse eines Weihnachtsmannes zu schreiben, der im Dezember auf der Mariahilferstraße steht und Zettel verteilt. Dann ist eine Weihnachtsfrau daraus geeworden. In der Schreibgruppe habe ich die ersten Texte dazu geschrieben. Den Bücheradventkalender gibt es auch und dann habe ich mich 2015 dazu aufgerafft im Rahmen des „Nanowrimos“ das Buch zu schreiben und habe schon 2015 die ersten Kapitel dazu in den Blog gestellt und das dann jedes Jahr erweitert. Vor zwei Jahren war ich, glaube ich, durch meinen Bücherstapel so überfordert, daß es keine neuen Fenster gab. Heuer ist es durch den Lockdown und den Veranstaltungsstop wahrscheinlich lockerer.

Bücher habe ich zwar genug zu lesen, aber eines täglich schaffe ich nicht. Also gabs schon zwei neue Fenster und werLust hat sich in das Jahr2015 zurückzulesen, den lade ich herzlich ein sich in die „Nika“ einzulassen. An der Leserunde kann man sich auch beteiligen und ein paar Bücher habe ich für Interessierte vielleicht auch noch.

Mein siebenter „Nanowrrimo“ war ja dem „Fräulein No“ gewidmet. Da habe ich mir, ich war da ja sowohl auf der „Buch Wien“ als auch auf der „Buch Basel“ also im Streß, ein Beispiel an Julia K. Stein genommen, die ja vielleicht für Leute, die noch nicht soviel Schreibroutine, als ich haben. den Ratschlag gaben, man könnte ja einfach Szenen unabhängig von der Linearität schreiben um das geforderte Wörtersoll zusammenzubekommen. und dann war ich mit der Geschichte fertig und hatte glaube ich, vierzigtausend Worte, so habe ich einige Szenen im Anhang angefügt, die ich dann nicht im Buch enthalten sind. Als aber im Frühling der Lockdown war und ich vielleicht Schwierigkeiten hatte, den täglichen Artikel zu finden, habe ich die vier nicht im Buch enthaltenden Szenen ins „Geflüster“ gestellt und dann habe ich gleich das „Frühlingserwachen“ geschrieben, das jetzt als Buch vorhanden ist, aber ein paar Szenen gabs schon vorher als Leseproben im Netzt und auch ein paar Coronona-Geschichten kann man hier finden.

Also wer an meinen Schreiben interessiert ist, dem kann ich das Stöbern in meinen Blog empfehlen, auf der Website gibts die Bücher im Blog, die Vorschauen und dann das Buch als Bild. Ich habe ja schon sehr viel geschrieben, fast fünfzig selbstgemachte Bücher oder sogar mehr davon.

Corona hat meine Schreibfreudigkeit auch sehr erhöht. Ich korrigiere gerade meinen achten „Nanowirmo“, beziehungsweise mein drittes Corona-Buch und weil ich ja immer schreibe, daß ich ein weing ausgeschrieben bin, kann ich für meine Kritiker wieder schreiben, daß ich nicht recht weiß, ob ich nach dem dritten Corona- Text noch etwas Neues einfallen wird.

„Hören Sie zu schreiben auf!“, haben mir ja schon einige Kritiker geraten. Ich denke manchmal, da ich ja schon genug geschriebenhabe und mich eigentlich auch schon im Pensionsalter befinde, könnte ich das tun. Ob ich das dann wirklich mache, weiß ich nicht! Das wird sich sicher hier zeigen! Seien wir also gespannt und über Interesse an meinen Büchern im und Texten, ob im Netz oder in gedruckter Form, freue ich mich sehr und vielleicht gibts im „Wortschatz“ während des Advent auch was von mir zu finden?

2020-11-05

OBM 2020

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 12:55
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Wir leben derzeit ja in Zeiten des Lockdowns wegen der Corona-Pandemie die uns seit Beginn des Jahres heimgesucht hat. Da wurde Erstens im März eine Woche vor Veranstaltungsbeginn die Leipziger Buchmesse abgesagt und teilweise da heißt an einem Tag online veranstaltet. Die Frankfurter Buchmesse sollte verkürzt abgehalten werden, wurde aber, weil die Zahlen stiegen, schließlich doch nur online abgehalten, die „Buch Wien“, die, glaube ich, nächste Woche beginnen sollte und wo das Programm schon stand, zumindestens hat mir Luis Stabauer beispielweise schon im September seine Messetermine zugesandt, wurde Ende September oder Anfang Oktober, als wie erwähnt die Zahlen stiegen, zur Gänze abgesagt. Der österreichische Buchpreis wird am Montag verkündet. Der Festakt wurde gestern abgesagt und ich habe schon vor einiger zeit vom „Grützner-Literaturtest“, der die gelegentlich Bücher anbietet, eine einladung zur 3. Onlinebuchmesse bekommen, wo sich Blogger, Verlage, Autoren etcetera präsentieren können.

Ich sollte mich dort wahrscheinlich auch beteiligen, ob ich da etwas zu bezahlen gehabt hätte, weiß ich nicht so genau, denn ich habe ja schon vor einiger Zeit beschlossen mich nur auf meinen Blog zu präsentieren und jetzt ist es soweit.

Vom vierten bis achten November findet diese Messe statt, die Ersten zwei sind mir offenbar entgangen.

Von Onlinemessen habe ich vor einigen jahren das erste Mal etwas gehört, als mich Jurenka Jurk auf ihre Online <messe aufmerksam machte oder ist das Annika Bühnmann oder Julia K Stein gewesen, die das tat? Das weiß ich nicht mehr so genau. Ich habe mich jedenfalls wie ich mich erinnern kann, zwischen dem „Nanowrimo“ höchstwahrschein der „Buch Wien“ und anderen Veranstaltungen durch die Interviews gesurft. Im Vorjahr gab es das wieder und wieder war es dicht, obwohl die Veranstaltung, glaube ich, schon im Oktober stattgefunden hat.

Jetzt also die 3. Onlinmesse.

Wenn man auf die Seite geht, kommt man in einen stilisierten Raum, wo oben „Willkommen zur OBM 2020“ steht, im Vordergrund sieht man groß einen Roboter und dann gibt es verschiedene Türen.

„Zu den Lesungen“ steht auf einer, clickt man darauf, kommt man in einen Leseraum mit einer Livestreamübertragung, die scheint es aber erst am Abend zu geben, es ist aber alles schön mit Bücher und Blumen dekoriert.

Die Mitteltür führt zu den Messehalle, da gibt es die Halle 1 mit den Autoren, eine Tür führt zur „Fantasy“ an der Seite gibt es Bilder mit den weiteren Programm Schwerpüunkten, beispielsweise „Halle 1a Fantasy“, da ploppen dann auf den verschiedenen Fenstern, die teilnehmenden Autoren, wie Catalina Pavlo, Mira Valentin, etceter auf.

Man kann dann zu 1b Liebe, 1c Krimi, etcetera, weitergehen oder zur Starseite zurückkehren um sich den Hallenplan anzeigen zu lassen.

Da gibt es neben dem Lesungblock vier hallen und einen Pausenraum mit Messer und Gabel. Das muß man sich, glaube ich, selber organisieren. Halle 2 führt aber zu den Verlagen, da gibt es die „Edition Überland“, „Biber und Butzemann“m „Uschtrin“ und noch einige andere.

Halle 3 sind die Dienstleister, da bietet beispielsweise, die schon erwähnte Annika Bühnemann „Coaching und Marketing“ an, die „Autorenwelt“ gibt es, „Tolino-Media“, das ist glaube ich, die E Book-Schiene von „Thalia“, die Auskunft über das Selfpublishing gibt.

Halle 4 sind die Blogger. Da geht es wieder zurück zur Halle 1 und zur „Fantasy“, wo man die Profile, der bewußten Anbieter anclquen und in ihren Angeboten stöbern kann.

Einen Shop gibt es auch. Das ist die rechte Tür in der Eingangshalle. Da kann man, soweit ich es erfaßt habe, verschiedene Non Book Artikel erwerben und dann natürlich das Ausstellerzerzeichnis und das Programm, das man sich extra hochladen kann, um herauszufinden, wer wann wo liest oder sich und seine Bücher vorstellt? Das umfaßt circa achtzig Seiten, ist also sehr umfangreich und bietet höchstwahrscheinlich Stoff genug, sich in den vier Messetagen, den Lockdown, den es ja auch in Deutschland gibt, zu versüßen oder sich am Abend die Lesungen anzuhören.

Interessant ist, das ich die meisten Autoren nicht kenne und es zeigt wieder, wieviele Leute schreiben, sie selbst herausgeben, vermarkten und anbieten.

Gleichzeitig findet ja auch der „Nanowrimo“ statt, wo ja wahrscheinlich schon die Bücher für das nächste Jahr geschrieben werden und wenn ich das Ganze, die ich ja nicht so besonders online affin bin, noch ein bißchen unübersichtlich finde, ist es doch sehr interessant, obwohl ich ja weiß, daß sehr viele Leute schreiben und nicht nur ich versuche meine Bücher selber zu machen und Leser zu finden. Was das betrifft bin ich ja ein wenig skeptisch, weil ich ja fast denke, daß ich eine der wenigen bin, die sich durch die deutsche und die österreichische Buchliste, die ja zu den großen und etablierten gehören, gelesen hat.

Wieviele Leute tatsächlich, die selbstpublizierten Bücher kaufen und lesen, weiß ich natürlich nicht. Denke aber eigentlich, daß es nicht so viele sind, denn die Leute lesen ja, wie ich immer höre, immer weniger oder fast gar nicht.

Für meine Leserunden finde ich ja kaum Leser. Aber ich bin ja nicht so technisch affin, so daß ich wahrscheinlich in der Angebotsflut untergehe, obwohl ich mich ja sehr bemühe mir einen Überblick über die vielseitigen Angebote zu machen, möglichst das gesamte Literaturleben erfassen möchte und so auch neben meinen Stunden, dem eigenen „Nanowrimo-Schreiben“ auch versuche möchte, in die Onlinemesse ein wenig hineinzuschnuppern, kann auch meine Leser auffordern das zu tun.

Vielleicht geben die mir auch ein bißchen Rückeldung, so daß wir darüber diskutieren können, was ja in Zeiten, wie diesen, wo es keine Realverstaltungen wegen des Lockdowns gibt, sicher eine gute Möglichkeit ist.

Die Frankfurter Buchmesse hat sich ja überlegt, wieviel sie von ihren Online-Programm, auch wenn es wieder eine reale Messe gibt, beibehalten wird und es ist sicher interessant, sich die Veranstaltungen Online anzusehen. Man muß da auch nicht aus dem Haus gehen und hat es sehr bequem. Ein realer Ersatz ist es, wie ich merke, die das ja jetzt schon einige Zeit tut, nicht. Der Kontakt zu den Kollegen fehlt, man verschwindet noch mehr in der Menge oder ist real nicht vorhanden.

In der „Alten Schmiede“ oder im Literaturhaus bin ich wenigstens in der zweiten Reihe gesessen, wo daß mich schon manchmal, die Leute angesprochen und gesagt haben „Wir kennen Sie!“

Das fällt jetzt weg, aber lesen, das wiederhole ich, kann man auch in Zeiten der Pandemie und des Lockdowns, sich über Bücher informieren und natürlich schreiben und so schließt sich der Kreis und ich bin gespannt, was es noch so alles zu lesen hören oder sehen geben wird.

2020-02-23

Bei den IG-Autoren

Filed under: Literaturbetrieb,Veranstaltungen — jancak @ 13:49
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Generalversammlung der IG-Autoren, deshalb sind wir ja einen Tag früher aus Hinthertal abgefahren, die Ruth, die länger geblieben ist, wird wohl erst am Sonntag zu der Wahl zustoßen, aber ich bin ja ein gwissenhafter Typ und gehe eigentlich immer zu den IG-Autoren, seit dem ich einmal vor zig Jahren als Einzelmitglied nominiert wurde und diesmal war es auch besonders wichtig, denn ich habe ja einen Antrag wegen Selfpublishing gestellt, weil die IG ja grundsätzlich alle Autoren vertritt für die Selfpublisher, wie Gerhard Ruiss immer sagt, nichts machen kann, aber da nennt er es Eigen oder Selbstverlag und das hatte ja früher ein Schmuddelimage und war, glaube ich, den Zuschußverlagen zuzuorden oder wird das immer noch.

Bis vor zehn Jahren war das ja, glaube ich, so, daß das Selberverlegen, das letzte war und man das nur machte, wenn man keinen Verlag fand und das stimmt ja auch, ich habe bis auf die „Hierarchien“ in der „Edition Wortbrücke“ keinen gefunden, obwohl ich, bis 2004, glaube ich, meine Mansuskripte immer mehr oder weniger ausschickte, bis zweiundvierzig Mal habe ich das, glaube ich, getan, von „Rowohlt“, „Suhrkamp“, angefangen über „Residenz“ „Haymon“ bis zum „Resistenz-Verlag“ und keiner hat es machen wollen, bis der Alfred die „Wiener Verhältnisse“, 2000, glaube ich, selber machte und sie mir zum Geburtstag schenkte.

Inzwischen habe ich fast fünfzig selbstgemachte Bücher, die genaue Zahl vergesse ich immer, es sind  auch immer einige in Vorbereitung, ich lasse sie mir fünfzigmal drucken, verzichte auf die ISBN-Nummer und würde sie aber trotzdem gerne bei Lesungen präsentieren und bei Preisen einreichen, beziehungsweise einen „Buchpreis“ damit gewinnen, geht aber nicht, denn „Selfpublishing“ ausgeschloßen, heißt es da ja meistens und das heißt es auch bei den Rezensenten, zumindestens hat das Doris Kloimstein so gesagt, daß sie  nicht wüßte, wie und wo, man, die unterbringen könnte und das stimmt ja auch, denn, wie heißt es ja so schön „Selfpublishing wollen wir nicht!“, obwohl sich das Bild in Deutschland ja schon so ungefähr vor zehn Jahren geändert hat, weil dort ja „Amazon“ den „Selfpublishern“ Tür und Tore geöffnet haben und seither, die Selbstverleger boomen, alle drei Monate ein neues Buch auf den Markt schmeißen und damit erst recht, die Ausschreibungen und Wettbewerbe überfordern, die sich dann die Kritierien suchen, um die Einreichungen zu beschränken und, wie heißt das so schön beim „Bachmannpreis“  oder wo auch immer, „Selfpublishing wollen wir nicht!“

Aber ich greife vor, noch sind wir nicht so weit, noch kam zuerst das Frühstücksbuffet und die Begrüßung, sowie die Feststellung der Beschlußfähigkeit und dann wurde ein Antrag nach dem anderen besprochen, von denen Gerhard Ruiss  betonte, daß es diesmal viele wären, so daß es von einer Stunde Mittagspause unterbrochen, wo es wieder die tradtionellen Würstln gab, ein dichtes Arbeiten war und ein Antrag war meiner, der ziemlich am Schluß besprochen wurde.

Vorher ging es noch um die neue Regierungsbildung und was sich die Autorenschaft von der grünen Staatssekretärin Ulrike Lunacek erwarten kann und die Rolle des Deutschunterrichts in den Schulen wurde auch besprochen.

Dann kam, wie schon erwähnt ein Antrag der Doris Kloimstein, die eine bessere Unterscheidung zwischen den Verlags- und den Zuschußverlagen wünschte, weil diese oft nicht mehr so leicht zu erkennen sind.

Natürlich, denn ich kann mir ja die ISBN-Nummer kaufen und „Eva“, „Erika“ oder was auch immer Verlag darauf schreiben und auch wenn man eine ISBN-Nummer hat, heißt das ja noch lange nicht, daß man das Buch dann in der Buchhandlung bestellen kann.

Die „Hierachen“ haben ja eine solche und da habe ich  noch einige Schachteln in Harland stehen, sie erst vor kurzem in das neue Bücherregal umgeräumt und beschloßen, da jetzt immer eines in die Telefonzelle in Altmannsdorf bzw. in die bei der „Seedose“ zu legen, wenn ich da vorüberkomme.

Dann durfte ich meinen Antrag vortragen, bekam den Vorschlag, daß ich eine „Selfpublisherplattform“ gründen soll, aber das ist ja, glaube ich, nicht das was ich will.

Ich will mehr Anerkennung für meine Bücher, will daß sie beachtet werden und gebe ja jetzt bald mein „Vorlaßbuch“ heraus, wo man sich ja auch ein bißchen über „Mein Schreiben, meine Bücher“ informieren kann und denke und das habe ich gerade Margit Heumann als Kommentar geschrieben, steter Tropfen höhlt den Stein und jetzt kommen ja auch Selfpublisher zu den Generalversammlungen und mit denen kann ich mich, Plattform hin, Plattfrom her, wirklich ein bißchen verbünden, obwohl ich ja eigentlich nichts weiter, als den Zusatzparagraphen bei Ausschreibungen „Selfpublishing wollen wir nicht!“,  abschaffen, was mir, wie ich fürchte, so bald nicht gelingen wird, bin aber beim Abendbuffet mit zwei netten Kollegen ins Gespräch gekommen, habe einer ein Buch gegeben, mit der Doris Klomstein noch ein bißchen geplaudert und die Sylvia Treudl gefragt, ob ich mich bei „Literatur und Wein“ , weil ich ja darüber blogge, vielleicht auch, wie in Basel akkreditieren könnte?

Am Sonntag gab es dann noch ein paar Anträge, darunter die  Hochhausdebatte bezüglich der Weltkulturerbediskussion, die Gerhard Ruiss schon ein paar Jahre diskutiert und dann die Wahl.

Renate Welsh, Peter Turrini und Anna Migutsch wurden wieder als Präsidenten und Vizepräsidenten bestätigt, die anderen wiedergewählt. Ich habe mich für das Schiedsgericht gemeldet. Mit jemanden noch über das Selfpublishing diskutiert, dann ging es nach Hause, weil Margit Kröll, die in den letzten Jahren immer die Einladungen zur anderen Buchmesse, die ja auch irgendwie etwas selbstgemachtes war, diesmal nicht gekommen war.

2020-01-06

Zum neuen Romanschreibjahr

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 17:14
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Ich bin ja, auch meine Leser mir das nicht glauben und mich für eine Hobbyautorin halten, absolut keine Schreibanfängerin. Nicht sehr erfolgreich ja, aber absolut schreiberfahren, da ich das ja nun schon seit fast fünfzig Jahre kontinuierlich betreibe und auch schon in der Volksschule am Wochenende Ausätze schrieb, die ich dann meiner Lehrerin, einer Frau Theresia Keiler zeigte und in der Hauptschule ein Krippenstück, daß ich mich dann nicht der Lehrerin, Frau Else Linser, zu zeigen traute, fast fünzig selbstgemachte Bücher, bald zwölf Jahre „Literaturgeflüster“, meine Leser wissen das ebenfalls und ich beschäftige mich auch kontiniuierlich mit der Kunst des Schreibens, gehe mehrmals in der Woche zu literarischen Veranstaltungen, lese sehr viele Bücher, die ich darauf hin abklopfe, was da besser als das meine ist, habe da erst vor kurzem Gustav Ernst Schreibratgeber durchstudiert und mache derzeit wieder, wie im vorigen Jahr Jurenka Jurks Mini – Kurs „Plan dein Romanjahr 2020“, die tut das höchstwahrscheinlich,  um Teilnehmer für ihre „Romanschule“, die sie ab Jänner wieder anbietet, zu gewinnen, ich tue es aus Interesse und Lust am Schreiben, profitiere aber sicherlich damit, hat sich doch daraus im letzten Jahr mein „Zweites Literaturgeflüster BuchMein Schreiben meine Bücher“ entwickelt, das aus den Schreibartikel, die im Blog seit 2008 oder seit 2012, um genauso zu sein, entstanden sind und den Probekapitel der siebeununzwanzig Bücher, die ich herausgegeben habe, seit es das „Literaturgeflüster“ gibt, an dem ich seit Juni letztes Jahres mehr oder weniger lustlos korrigiere.

Denn eigentlich ist ja jeder Artikel, jedes Kapitel schon fertig, das heißt veröffentlicht, aber der Teufel liegt auch hier, wie wahrscheinlich überall, im Detail, also an den Beistrichen, den Anführungszeichen und den doppelten Wortwiederholungen, die sich ja doch hin und wieder eingeschlichen haben. Außerdem scheine ich über ein veraltetes oder defektes Schreibprogramm zu verfügen, so bleiben, die einkopierten Texte immer  an bestimmten Stellen hängen und die Seitenzahl stimmt dann nicht und am Freitag habe ich mir überhaupt einen Hund eingebaut, daß ich schon gedacht habe, ich könnte wieder von vorne anfangen oder ich werde nie damit fertig, dabei wartet ja schon mein siebenter „Nanowrimo“, seit Ende November auf das Korrigeren und da habe ich mir ja auch vorgenommen, mir beim Überarbeiten Jurenka Jurks Romanfahrplan oder Gustav Ernsts „Romane schreiben-Buch“ vorzunehmen, um das Ganze vielleicht doch einmal so spannend zu machen, daß es meine Leser interessiert, ich einen Verlag finde, auf eine Buchpreisliste komme, etcetera, was ich mir vielleicht wünsche und dann auch wieder nicht, denn ich schicke ja nicht mehr zu Verlage, stelle die Bücher auch nicht bei „Amazon“ ein, sondern lasse sie ja bekanntlich seit 2000 fünfzigmal drucken und mache dann seit einigen Jahren auf meinen Blog ein Gewinnspiel und rufe zu einer Leserunde aus, bei der sich keiner meldet, für mich aber trotzdem sehr wichtig ist, weil ich mein Schreiben, was ich als meinen „Vorlaß“ bezeichnen würde, wenigstens auf dieser Art und Weise präsentieren kann.

Jetzt habe ich mich wieder gefangen, das Ganze seit letzten Freitag ein paar Mal ausgedruckt, zwei Schachteln Papier dabei verbraucht. Jetzt stimmt es wieder und ich hoffe in ein paar Durchgängen so weit fertig damit zu sein, daß ich es dem Alfi zur Formatierung übergeben und mich den „Fräulein No“ widmen kann und dieses dann vielleicht bis Oktober oder November fertig korrigieren kann, daß ich dann vielleicht beim nächsten „Nanowrimo“ das „Heldenreisemodell“ vielleicht doch endlich einmal anwenden kann.

Und während ich das schreibe, beziehungsweise mich die letzten Tage durch meine zweihundertsechzig oder zweihundertsiebzig Seiten quälte, schickt Jurenka Jurk jeden Tag ein Arbeitsblatt, wo man sich über seine Motivation zum Schreiben und seinen diesbezüglichen Status quo klarwerden kann. Gestern gab es ein diesbezügliches Webinar am Abend, heute ein Video dazu und die Arbeitsblätter habe ich auch nicht so wirklich ausgefüllt, sondern bisher nur eher überflogen, denn ich weiß ja eigentlich, wie wichtig mir das Schreiben ist?

„Sehr!“, würde ich sagen und ich habe auch eine Arbeitshaltung und für 2020 auch den Plan, das „Mein Schreiben-meine Bücher-Buch“- fertigwerden lassen, dann auf dem Blog eine Leserunde machen, wo sich vielleicht ein paar Leute melden, aber das kann ich ja nicht beeindlußen.

Ich werde es aber ein bißchen ausschicken, an den ORF, an die „Alte Schmiede“, an die Frau Danielcyck, etcetera, dann am „Fräulein No“ arbeiten und wenn noch Zeit bleibt, für das nächste Buch, wo ich noch wirklich keine Ahnung habe, ob ich noch ein einundfünfzigsten oder so, schreiben will, ein bißchen genauer recherchieren.

Warum ich schreibe, weiß ich eigentlich auch nicht so genau.

Um mich selbst zu verwirklichen, wahrscheinlich, was immer das auch heißt. Um mich auszudrücken, um der Nachwelt was zu hinterlassen, was jetzt schon ein bißchen pathetisch klingt, aber durch meine Bücher werde ich sicher Spuren hinterlassen und man kann alles nachlesen.

Das zum gestrigen Arbeitsblatt, das heutige beschäftigt sich mit der Frage, was ich zur Verwirklichung meiner Pläne noch alles brauchen würde? Und da ist wahrscheinlich, das sogenannte „Handwerkzeug“ gemeint, daß ich mir durch die Buchung des Kurses aneignen könnte.

Da bin ich mir gar nicht so sicher, was mir da  noch fehlt, denn durch die vielen Probeseminare, die ich schon absolvierte, den Schnuppertagen beim Writersstudio, den Schreibratgebern, weiß ich eigentlich, wie man einen Romn schreiben soll.

Meine fallen dann trotzdem nicht so auf. Woran liegt es? An der Spannung und den Rechtschreibfehlern und, daß es mir nicht so gelingt, das Interesse meiner Leser zu erschaffen, würde ich meinen und könnte auf das Blatt unter dem Punkt, was ich noch brauche, mehr Aufmerksamkeit, mehr Leser, einen Verlag, einen Förderer, einen Preis vielleicht, hineinschreiben oder vielleicht auch nur eine etwas größere Leserunde auf dem Blog mit einer etwas größeresn Diskussion.

Das ist das, was ich mir wünsche, aber selbst wahrscheinlich nicht herstellen kann. Aber eines ist mir sicher wieder durch dieses Webinar gelungen, meine Pläne klarer vor mir zu sehen, habe ich ja, wie, ich glaube, ein gutes Zeitmanagement und habe die Hemmung und die inneren und die äußeren Kritiker jetzt auch so weit im Griff, daß ich mich am Schreiben nicht mehr hindern lasse und da hilft mir das „Literaturgeflüster“ und wenn mir in den letzten Jahren, seit ich blogge oder auch schon länger, etwas gelungen ist, dann das, daß ich selbstgewußter geworden ist.

Resignierter bezüglich es mangeldens Feedback und daß es mir nicht und nicht gelingt, natürlich auch, aber eigentlich ist mir das auch schon egal, auch wenn das jetzt sicher etwas mißverständlich klingt und mißverstanden werden kann und, was ich schön finde, ist auch was sich alles bezüglich des Schreibens in den letzten dreißig vierzig Jahren verändert hat.

Als ich angefangen habe, habe ich  irgendwann gehört, das erste Mal war es in der „Alten Schmiede“, als da einer sein selbstgemachgtes Heftchen vorstellte, daß man das nie und niemmer und unter keinen Umständen selber machen kann.

Das hat sich, wenn auch nur vielleicht qualitativ und an der Oberfläche geändert, es gibt die Selfpublisher, die ganze Hallen in Leipzig und in Frankfurt füllen, wie ich immer schreibe, die aber auch keine Buchpreise gewinnen und wenn dann nur ganz bestimmte, für sie gemachte und es gibt das „Writersstudio“, wo Leute, die gern schreiben und auch das Geld haben sich so einen Kurs oder ein Retreat zu leisten und es gibt Jurenka Jurk, die bei ihren „Webinaren“ ja, glaube ich, über tausend Teilnehmer hat, die alle schreiben wollen, sich ihren Traum dazu mehr oder weniger erlauben und das fertige Buch, wenn es das wird, dann auch sehr leicht bei „Amazon“ oder sonst veröffentlichen können.

Es schreiben also jetzt sicher viel mehr Leute, als früher und brauchen das auch nicht mehr wirklich nur für die Schublade tun. Sie können sich das Handwerk, das man sicher braucht, auch leicht in einem Kurs oder einer Romanschule erkaufen, bekommen dann auch das entsprechende konstruktive Feedback, an dem hat es ja mir früher gemangelt und das finde ich sehr schön.

Ob dann wirklich viele Leute diese vielen Bücher lesen, da wäre ich sehr skeptisch, ich lese aber viel, bin an vielen interessiert, habe jetzt erst meine Debutempfehlungen abgegeben und werde, wenn ich mit diesen Artikel fertig bin, wieder mein Schreibe-Manuskript vornehmen, bei dem ich vor kurzem bis auf Seite hundertfünzig ohne einen Fehler zu finden, vorangekommen bin.

Dann mich auf die restlichen Arbeitsblätter, Videos und Webinare konzentrieren, das am Donnerstag werde ich wohl auslassen, weil ich da wahrscheinlich in die „Alte Schmiede“ oder ins Literaturhaus gehe und so mit meinem Schreiben, in mein Romanjahr 2020 starten, wo es hoffentlich zwei Bücher geben wird, mein „Vorlaßbuch“ und mein „Fräulein No“ und, ob ich dann schreitechnisch in Pension gehe, was ich ja altersmäßig könnte oder es noch einmal oder jetzt doch mit der „Heldenreise“ oder etwas anderen probiere, wird man sehen, ich bin jedenfalls gespannt.

2019-11-01

Von der Online-Autorenmesse zum siebenten Nanowrimo

Jetzt kommt, während ich noch immer an meinem zweiten „Literaturgeflüsterbuch Mein Schreiben – meine Bücher“ sitze und korrigiere, jetzt bin ich zum laut Lesen übergegangen, um die Fehlerteuflchen aufzuspühren, während ich bisher immer „You tube videos“ mitglaufen ließ und eher auf die Beistriche achtete, wieder etwas Schreibtechnisches, beziehungsweise ein Bericht über mein Schreiben, denn der November ist angeborochen und da schreiben mittlerweile eine halbe Million oder sind es schon mehr Hobby– oder sonstige Autoren, bis in den Literaturbetrieb ist es, glaube ich, noch nicht hineingedrungen und hat da wohl auch Schwierigkeiten, die sogenannten Qualitätsschwellen zu durchdringen, einen Mona tlang einen Roman mit fünfzigtausend Worten. Eine Idee, die aus Amerika kommt, um den dortigen Schreiberlingen, die Schwellenangst zu nehmen und ich habe 2009 das erste Mal mitgeschrieben, dann 2012, 2013, 2014 und 2015 noch einmal.

Das letzte Mal 2017, weil ich ja im letzten Jahr schon am ersten November mit der „Magdalena Kirchberg“ fertig war und heuer bin ich mit dem „Schreibbuch“ ja auch noch nicht fertig, die Idee zum „Fräulein No“ steht aber schon in den Notizbüchern und weil man das Korrigieren ja gut unterbrechen kann und das laut den Schreibratgebern  auch soll, um besser auf die eigenen Schwächen draufzukommen, werde ich das tun und jetzt versuchen im November wieder, diesmal das siebente Mal ein Rohkonzept aufzustellen, dieses dann, um den Schreibratgebern zu gefallen oder erst das „Literaturgeflüsterbuch“ fertig zu machen, wieder liegen lassen und dann, wenn das „Schreibbuch“ beim Alfred ist, vielleicht mit der „Heldenreise“ versuchen, das Ganze mein achtundvierzigstes selbstgemachtes Werk, glaube ich, spannender zu machen, denn das will ich ja, obwohl ich eigentlich nicht mehr glaube, daß mir das jemals gelingt.

Und der Monat November ist für mich eigentlich auch ein ungünstiger Zeitpunkt für ein solches Projekt, weil die „Buch-Wien“, mein Geburtstag, wo es ja immer das literarische Geburtstagsfest gab, dann kommt die „Literatur im Herbst“ im „Odeon“, der „Fried-Preis“ und und…, wie soll man da 1600 Worte pro Tag schaffen.

Geduld, liebe Kritiker, ich habe das bisher sechsmal geschafft und war oft, ja ich gebe zu, ich habe manchmal ein bißchen vorgeschrieben, schon nach ein paar Tagen mit dem Rohkonzept fertig.

Heuer habe ich nicht vorgeschrieben, bin ich ja noch am Korrigieren des „Schreibebuchs“ und weiß auch nicht so genau, ob ich es wirklich schaffe, denn am Montag wird ja der „Österreichische Buchpreis“ vergeben, wo ich beim Lesen erst bei den deutschen Buchpreisbüchern bin, dann beginnt am Mittwoch die „Buch-Wien“, am Donnerstag fahren wir nach Basel zur „Buch-Basel“, das Geburtstagsfest lasse ich heuer aus, aber die Programme für die „Literatur im Herbst“ und den „Fried-Preis“ hängen schon in meinem Praxiszimmer und ich korrigiere ja derzeit auch meine Schreibartikel, wo immer steht, ich fühle mich ein wenig ausgeschrieben und weiß nicht, ob ich noch Ideen zu was Neuem habe.

Nun, die Idee von dem Fräulein No, der Schauspielschülerin, die bei ihrer Großmutter und deren Hund in einer verfallenen Villa in Grinzig lebt, ist mir, glaube ich, im vorigen Dezember gekommen, als ich zur Weinverkostung des Herrn Fischers fuhr und da einer junge Frau beim Telefonieren mit ihrer Großmutter zu zuhörte, der sie aufgeregt mitteilte sie wäre in der Schauspielschule aufgenommen worden.

Und da gibt es noch den Ulrich Blumenbach, der ist Arzt, hatte eine Psychose, wurde gerade aus der Reha entlassen und hat von der Ärztekammer nahegelegt bekommen, in Pension zu gehen, nachdem ihm die Krankenkassa seinen Vertrag kündigte.

Ich weiß nicht, genau ob das heute noch geht, er denkt aber darüber nach, als er durch die Stadt spaziert, im Nachtcafe landent, wo Fräulein No oder Nolanthe nebenbei jobbt und ihn dort, die Gerti Schuster, die elegant gekleidete und gutgeschminkte Obdachlose,die ihre Geschichte hat und vielleicht die war, die gefilmt wurde, als sie eine Kopftuchfrau gefilmt wurde und dort verkehrt, fröhlich mit einem „Willkommen im Club!“, begrüßt.

So viel habe ich schon an Plot und das habe ich vor, in den nächsten Wochen möglichst schwungvoll hinunterzuschreiben, egal ob ich bis Dezember brauche, bis ich den Rohtext habe, denn der Alfred hat mir  schon angedeutet, daß dieses Wochenende sehr viel zu tun ist: Nüße aufzuklauben, den Garten  rechnen, die Oleander in den Keller hinunterzustellen, so daß ich erst am Abend schreiben kann und nächste Woche komme ich wahrscheinlich überhaupt nicht dazu und ich weiß auch nicht, ob es nach dem „Schreibebuch“ und dem „Fräulein No“, noch etwas von mir geben wird, denn das „Literaturgeflüsterschreibebuch“ ist ja eigentlich mein literarischer Abgesang oder könnte es sein, wenn ich das Buch dann im nächsten oder übernächsten Jahr, alles wohlgeordnet, noch einmal an das Literaturhaus, den Ö1, die GAV und dem Gerhard Ruiss schicke und beim „Fräulein No“ anmerke, daß das wahrscheinlich nichts Neues ist und wieder in dem Stil geschrieben, den ja niemand interessiert, weil sich ja niemand auf meine Leserunden meldet, etcetera.

Nun ja, ganz so naiv und unbedarft bin ich ja nicht, was den Literaturbetrieb betrifft, wie vielleicht manche meiner Leser glauben, denn ich beschäftige mich schon sehr lange damit, weiß, daß immer wenigerLeute lesen und dafür immer mehr schreiben oder sich dafür interessieren und dann boomen die Schreibratgeber und die Schreibcoaches und vor allem im Internet kann man da heutzutage einen Tip nach dem anderen meist kostenlos bekommen.

Das war früher anders, da gab es die „Schule des Schreibens“ und da habe ich mich ein paar Mal angemeldet und begierig in die „Fünzehn goldenen Regeln“, die es da gab, hineingelauscht, heute gibt es das „Writersstudio“, mit den jährlichen Schuppertagen, die ich dieses Jahr versäumte und es gibt Annika Bühnemann, Julia K.Stein, Jurenka Jurk, das sind deutsche Schreibtrainerinnen, die mir regelmäßig Infos zu ihrenProgrammen schicken und Jurenka Jurk vom Bodensee, die vor zwei Jahren das erste Mal eine Online Autorenmesse veranstaltete, wo sie, glaube ich, über zwanzig Schreibcoaches,  Autoren, etcetera, zum Thema Schreiben interviewete, die man sich kostenlos einen Tag lang ansehen oder als Messepaket unbegrenzt kaufen konnte, ist da besonders aktiv, macht sie doch das ganze Jahr kostenlose Webinare zu ihrer Romanschule, wo man das Romanschreiben, wie sie meint, veröffentlichungsreif, erlernen kann.

Nun, das Veröffentlichen ist, seit es das Selfpublishing gibt, kein Problem mehr, habe ich ja auch schon fast fünfzig Bücher veröffentlicht, mein Problem ist das Vermarkten und das Gesehen werden.

Ich habe aber immer brav in ihre Webinare hineingeschnuppert und jetzt gibt es wieder pünktlich kurz vor der „Buch Wien“ die nächche Autorenmesse, die am sechundzwanzigsten Oktober angefangen hat und bis Anfang November weitergeht.

Da kann man sich jeden Abend drei Videos ansehen, wo Autoren aus ihrem Nähkästchen plaudern, da hat sich ja Anna Basena durch das Schreiben von Groschenromanen ihr Studium in Hildesheim verdient.

Ich dachte zwar, daß die Groschenromane jetzt eher maschinell geschrieben werden. Anna Basena hat aber sogar einen Ratgeber darüber verfaßt. Es gibt Ratschläge von einer NLP- Trainerin, wie man mit seinem inneren Kritiker spricht, Ratschläge, wie man Figuren schafft und die „Heldenreise“ anwendet und und bis hin zu Steuerprobleme oder die leidige Frage, ob jetzt ein Verlag oder das Selfpublshing besser ist?

Wenn man da nur die Wahl hätte! Ich habe sie nicht, schnuppere aber, so weit ich es schaffe, in dieInterviews hinein und da wird auch der „Nanowrimo“ erwähnt, beziehungsqeise gibt es ein Interview von Jenny Karpe, das ist eine junge Studentin, die sich ein halbes Jahr oder so auf ihren Fantasyroman vorbereitete und dann das Ganze in drei Tagen hinuntergeschrieben hat.

Darüber habe ich ja erst kürzlich mit Gustav Ernst diskutiert, als der in der „Gesellschaft“ seinen neuen Schreibratgeber vorgestellt hat und wurde da von den Zuhörern, die vielleicht von der „Sprachkunst“ kamen, etwas mißverstanden, als sie glaubten, daß ich das so mache oder behaupten will, daß das geht.

Geht wahrscheinlich auch, aber bei einem Roman in drei Tagen ist die Qualitätsfrage wahrscheinlich immer das Streitthema, obwohl es sich auch da genau wie beim“Nanowrimo“, nur um das Rohkonzept handelt, da man später so lange überharbeitet, bis das Ganze steht.

Nun, das werde ich jetzt mit dem „Fräulein No“probieren und sehen, wie es dann mit meinem Schreiben weitergeht?

Ob das „Schreibbuch“ schon mein Opus Magnum ist oder ob es nachher noch einen achten oder neunten „Nano“ geben wird?

Mal sehen, noch sind wir  nicht so weit!

2019-06-03

Montagsgeflüster

Heute habe ich eigentlich wieder ins Literaturmuseum zu einer Frederic Morton-Lecture gehen wollen, aber der Alfred will lieber ins Kino, wo es den Film „Inland“ spielt, wo es um ehemalige SPÖ-Wähler geht, die inzwischen die FPÖ wählen, also in Zeiten wie diesen, wo gerade innerhalb von zwei Wochen die zweite Regierung angelobt wird, weil es kurz vor der EU-Wahl ein Video gab, das zum Rücktritt von Vizekanzler Strache führte, dann wurde Innenminister Kikl abgelöst, worauf die gesamte FPÖ-Regierung zurücktratt und es am Montag nach der EU-Wahl einen Mißbtrauensantrag an die Regierung sowie Kanzler Kurz gab, während wir am Donnerstag zuerst in den Museen und dann am Ballhausplatz auf der Demo waren, hat  Bundespräsident van der Bellen, eine neue Experten-Bundeskanzlerin angelobt, die jetzt ihr Übergangsteam zusammen hat und es gibt schon Spekulationen, daß die Grünen nach der Neuwahl im September oder so, der Termin steht noch nicht fest und da habe ich mich mit dem Alfred am Donnerstag sehr gestritten, weil der meinte, daß es gar nicht fix sei, daß es Neuwahlen gäbe, weil manche aus taktischen Gründen, die Expertenregierung länger im Amt haben wollen, ich will das nicht und denke, daß der Film ganz interessant sein wird, obwohl er mir wahrscheinlich nicht so viele neue Erkenntnisse bringen wird und eine Vorlesung zur Literatur über Frederic Morton, dessen „Eigkeitsgasse“, ja, das erste „Eine Stadt-ein Buch“ Exemplar war, so daß ich den 2015 in Wien verstorbenen Schriftsteller, den ich, glaube ich, anläßlich der Aktion auch gesehen habe, kennenlernen und lesen konnte.

Es gibt aber sicher einiges zu flüstern, was ich in den Turbulenzen der letzten Tage und Wochen vergessen habe und nicht dazugekommen bin.

Am Dienstag nach Ostern ist ja mein Gips heruntergekommen, so daß ich wenn auch Anfangs und vielleicht auch noch immer ein wenig mühsam, wieder zu Veranstaltungen gehen konnte.

Der Alfred ist gleich am nächsten Tag mit dem Karli auf große Kuba-Reise gegangen und vor zwei Wochen, als Österreich gerade von dem „Ibiza-Video“ erschüttert wurde, wieder zurückgekommen.

Dazwischen hat es unseren zweiten Spaziergang im öffentlichen Raum, der eigentlich eine U-Bahnfahrt war, gegeben, der von der VHS initiierte ist ja  ausgefallen, meine Lesung aus der „Unsichtbaren Frau“ hat es im Republikanischen Club mit nur sehr wenig Zuhörern gegeben, was ich eigentlich sehr schade finde, denn es ist ja ein sehr schönes und jetzt sehr aktuelles Buch, dafür wird es am 16. 7. im Cafe Westend eine kürzere Lesung draus geben und als ich vor zwei Wochen bei„Krit-Lit“ war und mich da länger mit Gernot Rgger unterhalten habe, hat mir der die heurigen „Bachmann-Leser“ auf seinem Handy gezeigt.

Daß die bekanntgegeben wurden, ist mir offenbar entgangen und der „Bachmann-Preis“ wird heuer wieder eine Woche früher, also ende Juni, wie das früher war, stattfinden.

Es lesen fünf oder sechs Österreicher hat mir Gernot Ragger gesagt, darunter sind mir Sarah Wipauer, die meinen Blog eine Zeit lang verfolgte und Lukas Meschik von dem ich schon was gelesen habe bekannt, die anderen Auserwählten nicht so sehr.

Das heißt von Birgit Birnbacher habe ich auch schon was gelesen und sie war auch sowohl für den Blogglerdebutpreis als auch für den „Alpha“ nominiert. Sonst stehen noch Ines birkhan, die ich vielleicht vom Sehen kennen könnte, Leander Fischer und Julia Jost als Österreicher auf der Liste, die ich, wie alle anderen Autoren erst kennenlernen muß, also sehr spannend, obwohl leider weit weg von mir, denn ich befinde mich ja sehr Abseits vom Literaturbetrieb und streite inzwischen eher mit dem Uli auf seinem Blog über die Politik herum, als daß ich hier einen ernsthaften literarischen Diskurs führte.

Schade, kann man aber nichts machen, die Politik ist aber auch interessant, beziehungsweise bedenklich und sonst war ich gestern mit dem Alfi wieder auf der Mostalm, zweimal auf der Demo und was die Literatur betrifft, korrigiere ich immer noch an der „Magdalena Kirchberg“ herum und scheine nicht und nicht damit fertig zu werden, was vielleicht auch etwas bedeutet, daß das nicht zu gehen scheint, weil ich mir dann immer denke „Soll so sein, es müßte aber von außen etwas kommen, was ermutigt und neuen Schwung und neue Richtug gibt!“

Aber da kommt ja nichts und, wenn ich endlich damit fertig bin,  ist vielleicht schon Sommer und ich in der Sommerfrische oder die ist vielleicht auch schon wieder aus, will ich ja ein neues „Literaturgeflüsterbuch mit meinen Texten übers Schreiben“ erstellen und dann was Neues schreiben, aber was, ich habe zwar schon eine Idee, finde sie aber inzwischen nicht mehr so interessant und schwanke zwischen dem „Das wird ja nichts!“ und „Ich bin schon ausgeschrieben!“, weil ich ja in meinen über vierzig selbstgemachten Büchern schon wirklich alles angeschrieben habe.“

Trotzdem hat mir das „Literaturgeflüster“ literarisches Selbstbewußtsein gebracht, ich habe mir eine „Wikidpedia-Seite“ erstellt und jetzt da alle meine Bücher drinnen, die die mir ein paar jahre ja herausgestrichen haben, weil, „Selbstgemachtes, nein das wollen wir nicht!“

Das hat sich inzwischen, wie ich immer schreibe, zwar sehr geändert, es schreiben jetzt wahrscheinlich wirklich alle Leute, die das wollen und stellen ihre Bücher bei „Amazon“ ein, angebich liegen die dann auch ganz vorne im Ranking, was mich immer noch ein wenig wundert, weil die Leute auch viel weniger lesen, in den Literaturbetrieb und auf Buchpreislisten, was für mich interessant wäre, kommt man damit aber, glaube ich, noch immer nicht und auf meinen Blog, wo ich meine Bücher, glaube ich, gut vorstelle, dümple ich damit nur dahin.

Soll so sein und macht auch nicht wirklich was, auf mein Selbstbewußtsein drückt es dich dann aber doch wieder aus, obwohl ich zu mir und meinem Schreiben stehe und denke macht ja nichts, wenn das niemanden interessiert, aber ein bißchen schade ist es natürlich doch.

Dann bleibt dann nur das Lesen über und seit ich Rezensionsexemplare bekomme und es die „Bücherschränke“ gibt, türmen sich bei mir die Bücher,  komme mit dem Lesen nicht mehr nach und würde es auch nicht schaffen, wenn ich ein zehn Mal so langes Leben hätte.

Da würde ich ganz gerne, wenn ich mit dem Korrigieren fertig bin, wieder einen Büchertag machen und einen Artikel darüber schreiben, beziehungweise meine Leseliste vielleicht wieder ein bißchen auffrischen. Mal sehen, wann und wie das wird, weil sich meinLeseenthusiasmus auch ein wenig verdümpelt hat und ich mir jetzt auch öfter denke, wozu soll ich das lesen, die anderen tun das bei mir ja auch nicht?

ich lese aber inzwischen Tolstois „Leidensweg“, erster Teil und finde das ganz interessant, den ersten Weltkrieg auch von der anderen, der russischen Seite, kennenzulernen und werde im Juni, weil jetzt keine oder weniger Rezensionsexemplare kommen, mich an meine „Backlist“ machen, die ja sehr interessante Schmankeln hat.

Das also zu meinem literarischen Alltag oder meinen „Literaturgeflüster“, wo es ja auch Eniges jenseits des Veranstaltungskalender zu vermelden gibt.

Im sommer wird es wahrscheinlich wieder die „O-Töne“ geben, da habe ich aber noch kein Programm gefunden und die Cafe Prückl- Sommerlesereihe, wo ich leider keinen Termin bekommen habe, obwohl ich mich bei Birgit Schwaner darum beworben habe, Christa Nebenführ, die das früher machte, war ja von meinem realistischen Schreiben nicht so begeistert und hat mir das auch sehr direkt gesagt,  nun ja, nun ja, auch das realistische Schreiben ist wichtig und ein bißchen Anerkennung drum herum wahrscheinlich auch. Und das Enkelkind wird wohl auch bald kommen, am neunten wäre der Geburtstermin und da ist ja Pfingsten und da werden wir wieder in Harland sein und nach Nußberg an der Traisen zum Pfingstmarkt radeln, denn das Radfahren ist ja kein Problem, nur das Stiegensteigen nach unten, ist noch ein bißchen schwer, aber das trifft wahrscheinlich auch in den anderen Bereichen so zu.

2019-03-30

Zum Indiebookday

Den Indiebookday, wo auf die Literatur der unabhängigen Verlage aufmerksam gemacht wird und man sich ein Buch aus einem dieser Kleinverlage kaufen und auf seiner Facebookseite posten soll, gibt es schon seit einige Jahren.

Der „Mairisch-Verlag“ hat ihn, glaube ich, eingeführt und ich war vor zwei Jahren auch in Wien einmal bei einer diesbezüglichen Veranstaltung und habe ein „Wortreich-Buch“ dabei bekommen, obwohl ich ja weder Handy noch Facebook habe und bin auf das Wort „Indie“, das mir vorher eher unbekannt war, glaube ich 2011 und da in Zusammenhang mit den „Selfpublischern“, die da ja gerade kamen, aufmerksam geworden, weil sich eine Autorin über die angeblich schlechte Qualität, der vielen Selfpublisher mokierte.

Das war für mich ein Anlaß einen Artikel über meine sogenannten Indiebücher zu verfassen, das war noch vorher, als ich über „Buzzaldrin“, glaube ich, auf den „Indiebookday“ der unabhängigen Verlage aufmerksam wurde, habe ab dann aber, wenn ich darüber etwas geschrieben habe, immer auf mich und meine selbstgemachten Bücher hingewiesen und eines beispielsweise verlost, was, wie ich hörte, man auch nicht darf, denn der „Indiebookday“ hat mit dem „Selfpublishing“ nichts zu tun und die sollen sich was Eigenes machen.

Nun ja, nun gut, ich bin ab da wohl irgendwie daraufgekommen, daß ich für meine inzwischen über selbstgemachten Bücher, immer in einer gedruckten fünfzig Stückauflage ohne ISBN-Nummern und nicht bei „Amazon“ eingestellt, auch soweas wie Werbung machen kann.

Stelle sie und das habe ich, glaube ich, schon ab 2008 oder 2009, seitdem ich blogge, so getan, immer in einer Vorschau vor, präsentiere mich dann proudly mit dem Buch, ein Gewinnspiel mit einigen Fragen zu dem Buch, wo man es gewinnen kann, gibt es seit einiger Zeit auch. Die Resonanz ist endend wollend oder besser gesagt, fängt sie gar nicht an.

Ich würde aber trotzdem gerne bei einem neuen Buch jeweils eine Leserunde veranstalten und schreibe seit einiger Zeit auch Artikel über meine Bücher, mein Schreiben, meine Themen, etcetera.

Da hat sich schon einiges angesammelt, was ich, wenn ich mit der „Magdalena Kirchberg“ meinem derzeitigen „Work on Progress“ fertig bin, als zweites „Literaturgeflüsterbuch“ herausgeben möchte und jetzt möchte ich zum „Indiebookday“, weil ich ja derzeit keine Veranstaltungen besuche und ich nicht jeden Tag  ein Indie- oder auch anderes Buch rezensieren will, wieder einen Eigenen Artikel machen um auf mich und meine individuelle unabhängige Buchpräsentation aufmerksam zu machen.

Auf meiner Webseite kann man sich darüber informieren und das Buch auch bestellen. Anfang des Vorjahrs habe ich meine letzten dreizehn Bücher vorgestellt, nachdem ich ja 2013 zum fünfjährigen Jubiläum und zeitgleich zum „Literaturgeflüsterbuch“ ein, ein großes Gewinnspiel mit „Dreißig Fragen zu dreißig Büchern“ machte.

Inzwischen ist die „Unsichtbare Frau“ erschienen, bei der man sich noch an der Leserunde teilnehmen kann und aus der ich auch im Mai und im Juli im „Republikanischen Club“ und im „Cafe Westend“ lesen werde.

Das kann man, wenn man sich dafür interessiert, an der Leserunde teilnimmt oder eine kritische Frage stellt, bei mir gewinnen. Auf die „Magdalena Kirchberg“ an der ich noch korrigiere und in der es auch um das Romanschreiben geht, kann ich nur hinweisen und auf die „Schreibberichte im Literaturgeflüsterbuch“ zwei.

Man kann sich aber auch durch alle meine diesbezüglichen Schreibberichte  surfen, Fragen stellen und kommentieren oder meine Website mit den Leseproben durchgehen und sich vielleicht auch ein Buch wünschen. Achtung, es sind nicht mehr alle vorhanden, von einigen könnte ich nur das PDF schicken, aber ich denke es ist am „Indiebookday“ vielleicht auch eine Möglichkeit, was mir ja schon sehr lange ein Anliegen ist, auf die unterschiedlichen Formen des Schreibens und des Publizierens aufmerksam zu machen.

Da gibt es die Großverlange, gegen die ich überhaupt nichts habe und deren Bücher ich sehr gern lesen, obwohl sie wahrscheinlich einen Massen- und Mainstreamgeschmack bedriedigen, so daß es sicher gut ist, daß es die Klein– und Kleinstverlage mit ihren individuelleren Literaturformen, dem experimentellen Schreiben, etcetera, gibt und von denen ich in letzter Zeit vor allem den „VerbrecherVerlag“ entdeckte und da einige Bücher gelesen habe.

Da gibt es die „Selfpublisher“, denen der böse „Amazon“ ja die Türe und die Toren geöffnet haben und die in Leipzig und in Frankfurt schon seit einiger Zeit ganze Hallen füllen.

Dazu gehöre ich auch nicht wirklich, denn ich stelle da nichts hoch, schreibe auch nicht Genres , sondern eher literarisch und da psychologisch sozialkritisch, realistisch, wenn es wer wissen will und bin da, glaube ich, eine ziemliche indivuduelle Einzelschiene des Publiuzierens, in dem ich mir meine Bücher selber drucken lassen, das Wort „Eigenverlag“ noch immer nicht mag.

Sie selber auf meinen Blog präsentiere, zu Lesungen mitnehme, etcetera.

Dabei ziemlich unbemerkt bleibe, weil ich aber denke, daß man den Wert eines Buches, auch in Zeiten, wie diesen, wo sich in Leipzig und Frankfurt, die Bücher türmen und die Leute zwar selber gerne schreiben, was ich toll finde, aber immer weniger lesen, erst erkennt, wenn man hineinschaut, auf diese Art und Weise am „Indiebookda“ auch auf mich und meine Bücherproduktion aufmerksam machen will.

Wenn ich damit jemand interessieren kann, wird mich das freuen und so bin ich auf Rückmeldung und Resonanz sehr gespannt und wünsche im übrigen allen einen schönen „Indiebookday“ und vielleicht geht sich neben dem Kauf eines Buches aus einem kleinen unabhängigen Verlags auch ein Blick auf meine Bücherproduktion aus, was mich  sehr freuen würde!

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