Literaturgefluester

2012-12-25

Kommentierfrequenz

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:30

Wenn man die Besucherstatistik dieses Blogs beobachtet, kommt man darauf, daß das Literaturgeflüster nicht viele aktive Kommentierer hat.
Das war nicht immer so, am Anfang hat es vom Otto sehr viel Ermunterung und auch eine angeregte Diskussion gegeben, dann hat er sich zurückgezogen und auch regelmäßige Kommentierer, wie Anni Bürkl oder Rudi Lasselsberger sind eigentlich verschwunden.
Vom Rudi gibt es gelegentlich noch eine Aufmunterung, wenn wir wo gemeinsam lesen oder ich eines seiner Bücher bespreche, aber sonst ist die Zahl meiner Kommentierer eher gering und es sind in letzter Zeit eher die Spamer, die mir auf Englisch mit Casino- der Versichungsadressen mitteilen, wie wundervoll mein Blog ist.
Was er wohl nicht ist, aber vielleicht doch ein bißchen informativ, wenn man Deutsch versteht und sich für Literatur interessiert und die Zahl der Besucher nimmt auch leicht zu.
Nur mit dem Feedbacks klappt es nicht so richtig, seit ich meine kritischen Stimmen Frau Haidegger und Ju Sophie, verloren habe, die sich eine Zeit regelmäßig, wenn auch nicht immer positiv, äußerten.
Obwohl es schon Stimmen gibt, die mir mitteilen, daß ich zu lang oder zu unverständlich schreibe, was ein Feedback ist, das ernstzunehmen ist.
Verständlich sollen meine Artikel es schon sein, das ist klar, da bemühe ich mich auch das zu tun, aber auch persönlich, offen und ehrlich das berichten, was einer schreibenden Frau in ihrem Literaturalltag so passieren kann und weil ich offenbar eine Vielschreiberin bin, sind es auch sehr bald lange Artikel geworden, die ich da verfasse.
Das ist auch der Vorteil des Bloggens, daß man es so gestalten kann, wie man es möchte und so bleibe ich bei den langen Artikeln und weil ich das Literaturgeflüster ganz allein betreibe und auch noch schreibe, eine Praxis mache, lese etc, habe ich auch nicht die Zeit jeden Artikel auf jeden Fehler zu kontrollieren, sondern schaue, daß ich das Bloggen, meist am Abend, wenn ich nach einer Veranstaltung nach Hause oder aus der Badewanne komme, in letzter Zeit auch voraus, in einer Stunde schaffe.
Ein paar diesbzügliche Kommentare sind da auch gekommen, die sich empörten, als ich einmal „Autobiografie“ statt „Biografie“ geschrieben haben und bei den Namen verschreibe ich mich, weil offenbar ein bißchen legasthen, auch regelmäßig und bin auf meine Leser angewiesen, die mich korrigieren.
Das scheint zu klappen und ich finde es auch positiv, daß meine Leser mich perfekt haben wollen und darauf hinweisen, wenn da ein Fehler ist, während die positiven Kommentare in letzter Zeit fehlen und es passieren kann, daß ich wochen- oder monatelang einsam vor mich hinblogge, ohne eine Reaktion zu bekommen.
Was zwar nicht wirklich etwas macht, ich es aber schon ein bißchen schade finde, daß ich in sieben Tage den Nanowrimo geschafft habe und das niemanden aufgefallen ist, der schnell einmal „Wow, das ist aber toll!“, kommentiert.
Was zwar nicht wirklich wichtig, aber schön wäre, im Worldwide-Net bemerkt zu werden. Zwar schreibe ich das meiste für mich, um mich später an die Bücher, die ich gelesen habe zu erinnern oder über die Veranstaltungen, auf denen ich war, Bescheid zu wissen und da denke ich, daß ich in den letzten Jahrzehnten ein ziemliches Wissen angesammelt habe, daß ich gerne an meine Leser weitergeben will.
Ein bißchen mag ich am mangelnden Feedback auch selber schuld zu sein, twittere ich ja nicht und verwende kein facebook, kann also solcherart auf meine Artikel nicht aufmerksam machen, würde aber trotzdem gerne wissen, was meinen Lesern am Literaturgeflüster gefällt und was vielleicht nicht?
Die langen Artikeln nicht so sehr, habe ich begriffen, die Fehler und das unverständlich Schreiben, das ist schon klar. Aber was ist das besondere am Literaturgeflüster, wenn es so was gibt? Da würde ich ganz gerne eine Umfrage machen um das herauszubekommen.
Ich habe ja einen ziemlich breiten Geschmack und interessiere mich für viel, für den Mainstream, für die Bestseller, wie auch für die experimentelle Literatur, lese Krimis, manchmal auch ein Chick Lit und auch ganz alte, schon fast vergessene Autoren, wie Ulrich Becher, Fritz Habeck, Joseph Roth ect.
An den Suchanfragen kann ich das ein bißchen ablesen, unlängst hat einer mal wissen wollen, welche Vanillekipferlessertypen es bei Daniel Glattauer gibt und ein anderer mit welchen Buch Clemens J. Setz berühmt geworden ist?
Das sind dann Feedbacks die ich spannend finde und wenn ich manchmal, so wie im letzten Frühling verzweifelt vor mich hinblogge, weil ich nicht die literarische Beachtung finde, die ich gerne hätte, meldet sich zwar kein Kommentierer zu Wort und schreibt „Aber ja, wird schon, weitermachen!“, aber ich bekomme ein Mail von einer lieben Freundin, die das dann in privater Art und Weise tut, so daß ich mir manchmal denke, daß meine Leser nicht öffentlich Stellung beziehen wollen, sondern mir ihre Aufmunterungen lieber individuell geben, wie mir das auch einmal der Student der Sprachkunst schrieb.
Soll sein, ich bin wahrscheinlich ohnehin ein autistischer Typ, der da so öffentlich vor sich hinbloggt und vielleicht ist man mit den Stimmungen der anderen auch überfordert und hat nicht die Zeit, all das zu lesen, was es so im weiten Netz zu finden gibt.
So bin ich ein bißchen ratlos und weiß nicht recht, wie es es anstellen soll, auf meinen Blog mehr literarische Diskussion zu bekommen, weiß gar nicht, ob ich mir das wünschen soll?
Oder doch, natürlich wünsche ich es mir. Kann zwar damit leben, wenn es nicht passiert und werde trotzdem weiterbloggen.
Das Literaturgeflüster als offener ehrlicher Blog einer seit fast vierzig Jahren nicht so erfolgreich schreibenden Frau, wie sie es gern hätte, bleiben und eine tolle Dokumentation über den Wiener Literaturbetrieb, wo man das findet, was es vielleicht sonst nicht gibt.
Das ist ein bißchen mein Anspruch und das, was ich glaube am Literaturgeflüster besonders ist.
Wenn man will kann man viel über das, was in Wien literarisch passiert erfahren und auch Autoren kennenlernen, über die sonst niemand schreibt.
Mein Anspruch ist da immer offen, empathisch, wertschätzend und trotzdem ehrlich zu schreiben, so daß ich bei meinen Buchbesprechungen auch keine Lesezeilen verteile. Denn ich denke, es schreibt jeder so gut, wie er oder sie es kann.
Wenn etwas nicht stimmt, weise ich natürlich darauf hin und wenn mir etwas nicht gefällt, weil es beispielsweise zu gewalttätig ist, dann kommt das sicher auch heraus.
Aber sonst denke ich, daß ich gar nicht soviel kritisieren brauche und es schon reicht, wenn ich meine subjektiven Eindrücke zusammenfasse.
Es gibt, glaube ich, schon ein paar Personen, denen das Literaturgeflüster gefällt, die es trotz seiner Länge gerne lesen und auch Informationen darauf finden andere, denen ich vielleicht zu offen bin, obwohl ich nur über das schreibe, was man auch in der Zeitung lesen oder bei einer Veranstaltung hören kann.
So geht es also auf ins neue Jahr und wenn ich vielleicht wieder ein paar Stammleser bekommen sollte, die sich auch trauen, mir ihre Meinung über das, was ich so erlebe, lese oder höre, zu schreiben, wäre das sehr schön!
Ich könnte ja an die, die mir aus Österreich schreiben, was das Literaturgeflüster für sie bedeutet, eines meiner Bücher vergeben und an die anderen den Text als E-Buch schicken und ein paar literarischere literarischere Kommentare habe ich inzwischen auch bekommen.

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2015-02-13

Literaturquiz

Filed under: Uncategorized — jancak @ 14:21

Ich bin ja bekannterwase ein Bücherfan, aber auch ein solcher für Fragen rund um diese und da es heute mit der Fahrt nach Brunn am Gebirge doch nichts wird, es Fasching ist und  der Bücherstapel der 2015 zu mir gekommenen Bücher, die ich so bald nicht lesen werde,  ist inzwischen auch schon angewachsen.

Der ein Buch pro Woche Vorsatz ist wieder nicht ganz zu halten. Und wenn es so viele schöne interessante Bücher gibt, ist mir irgendwann die Idee gekommen, meine Schreibrecherchen bzw. Writerretreats auch dazu zu nützen, die Bücher in die Hand zu nehmen, nachzudenken was ich schon darüber weiß, bzw. eine Frage zu stellen, auf deren Beantwortung ich mich freuen kann, wenn sie lesen werde.

Die Kommentierfrequenz und die Reaktion auf Gewinnspiele ist auf meinen Blog erfahrungsgemäß nicht sehr groß, sollte aber doch einer oder eine auf die Idee kommen, mir die Fragen, eine oder auch mehrere zu beantworten, kann ich für die ersten drei die das tun, je ein Buch aus meinem Sortiment, so weit noch nicht vergriffen, nach freier Wahl zur Verfügung stellen.

Nun denn, ich trinke einen Schluck Kaffee, Faschingskrapfen muß ich mir erst kaufen und greife nach dem ersten Buch.

„Der Alptraum- Wiener Dramuelette“ von Gemma Salem, die ich erst vor kurzem in der „Alten Schmiede“ hörte und das ich von Gerald Grassl bekommen habe.

Um was es in dem Buch geht, weiß ich noch nicht, aber es gibt noch andere Bücher von ihr, die von berühmten Männern, Komponisten oder Dichter handeln. Wie heißen sie, wäre hier die Frage?

Rudolf Henz „Dennochbründer“, ein kleines dünnes Styria-Bändchen, Rudolf Henz ist, glaube ich, ein nicht so ganz unumstrittener Nachkriegsdichter und hat in den Fünzigerjahren die Literatur des österreichischen Rundfunk betreut. Ich habe, glaube ich, noch einige anderer seiner Bücher, auf meiner Leseliste. Wie heißen sie?

Ina Seidl „Aus den schewarzen Wachstuchheften – unveröffentlichte Texte“, bei DVA erschienen, das klingt interessant, da wäre meine Frage nach ihren Lebensdaten?

Das „Wunschkind“ von ihr, steht, glaube ich, auch auf meiner Liste.

„Die Standarte“ Roman von Lenet-Holenia, habe ich auch in diesem Jahr gefunden, da würde ich gerne wissen, bzw. steht es auf dem Klappentext, wie Carl Zuckmayer den Dichter nannte?

John Green „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“,  ist ein Buch, auf das ich durch „Buzzaldrins-Blog“ aufmerksam wurde, da würde ich gerne wissen, wo es erschienen ist?

Jetzt kommt ein Buch, bzw. ein kleines oranges Heftchen von C.W. Bauer aus der „Morawa-Abverkauf-Kiste“. Da habe ich auch 2013 zwei seiner Bücher bei einem Flohmarkt gekauft und gelesen. Wie heißen sie?

Die nächste Frage ist leicht, wenn man meine Blogartikeln liest, da geht es um ein Buch aus der „Fröhlichen Wohnzimmer-Edition“- „Mein Leben mit zwanzig“ heißt, es und hat am Cover ein kleines Pickerl „Alles Liebe von Ruth“ steht darauf. Wer sich am letzten Samstag aber nicht so genau eingelesen hat, kann mir auf die Frage antworten, wer das „Fröhliche Wohnzimmer“ ist?

Das nächste Buch ist wahrscheinlich sehr theoretisch und schwer zu lesen. Roger Caillois „Die Schrift der Steine“ aus dem „Droschl-Verlag“, das ist aber jetzt auch ein anderes Buch erschienen, das ich gestern bei meiner Romanrecherche beim „Morava“ in der Hand gehalten habe und das, wie ich dem ORF entnahm, bei der „Biennale“ zur Verfilmung vorgeschlagen wurde. Die Autorin hat, glaube ich, auch beim  letzten „Bachmannpreis“ daraus gelesen und den Publikumspreis gewonnen. Wie heißen Autorin und Buch?

Von Karin Ivancsics habe ich mir jetzt die „Restplatzböre“ bei „Morawa“ gekauft. Vor einigen Jahren lage aber schon ein anderes Ivancsics-Büchlein in der Abverkaufskiste und als ich das der Autron erzählte, bzw. bloggte, daß ich gerne ein anderes ihrer Bücher, bei „Ritter“ erschienen, lesen würde, hat sie es mir geschickt. Wie heißt es? Es steht auf meiner 2015 Leseliste und scheint etwas mit Blumen zu tun zu haben.

Von Katharine Mansfield habe ich ein Büchlein gekauft, das mit der Liebe, Briefen und Tagebüchern zu tun hat und daher recht gut zum morgigen Valentinstag passt.

„Über die Liebe“ heißt es und wann und wo wurde die Autorin geboren?

„Literatur im Museum“ ist eine Anthologie, die bei „Limbus“ erschienen ist und die von einer Lesereihe handelt, die es in einem berühmten „Museum der Gegenwart“, das in Niederösterreich zu finden ist, zu geben scheint. Gabriele Petricek, Linda Stift, Thomas Stangl, Johannes Gelich haben unter anderen Texte drinnen. Wie heißt das Museum?

Das nächste Buch ist der Roman  des Schweizer Autors Matthias Zschokke „Der Mann mit zwei Ohren“ auch ein Kauf von „Morawa“ um zwei oder drei Euro. Da habe ich vor kurzem noch ein anderes Buch gefunden, das mit einem „Huhn“ zu tun haben dürfte. Wie heißt es?

Das nächste Buch habe ich, glaube ich, im Schrank gefunden, es heißt Lea von Pascal Mercier, am Cover sieht man eine Geige und der Biografie entnehme ich, daß der mir unbekannte Autor noch einen anderen Roman geschrieben hat, der von einem Zug und einer europäischen Stadt handelt und der, glaube ich, auch verfilmt wurde. Wie heißt er?

Jetzt kommt ein Romanerstling von Linda Stift und eine vielleicht schwere Frage, die sich aber auflösen läßt, wenn man den entsprechenden Blogartikel liest, denn da gab es ja einmal eine „Alte Schmiede- Veranstaltung“, wo Linda Stifts andere Bücher vorgestellt wurden und ich weiß jetzt nicht genau, was ich fragen soll? Warum Linda Stift zu der Veranstaltung zu spät gekommen ist, wer moderierte oder wie die zwei anderen Bücher heißen, von denen ich selber gar nicht so genau weiß, welches ich am liebsten lesen möchte. Wahrscheinlich doch das Mittlere. Wie heißt es also?

Dann habe ich mir vorige Woche ausnahmweise einmal bei „Frick“ ein Buch gekauft, nämlich Thomas Hettche „Der Fall Arbogast“. „Der beste Krimi seit Dürenmatt“, schrieb darüber „Literaturen“. Ich darf also gespannt sein und möchte gerne wissen, mit welchen Buch Thomas Hettche auf der letzten deutschen Buchpreisliste stand?

Von Katharina Hacker habe ich bei „Morawa“ bei dem großen Taschenbuchabverkauf, zu dem ich am Donnerstag, als es in der „Alten Schmiede“ Literatur als Radiokunst“ gegeben hat, zurechtgekommen bin, „Die Erdbeeren von Antons Mutter“ gefunden. Um das Buch gab es, glaube ich, auch einen Skandal und einen Verlagswechsel.

Ich möchte aber wissen, wie das Buch heißt, mit dem die Autorin den dBp gewonnen hat? Ich habe es gelesen und besprochen.

Von Herbert Rosendorfer lag „Eichkatzelried“ in der „Taschenbuchabverkaufs-Ein-Euro-Kiste“, da habe ich zweitaudendvierzehn eine spannende Satire des Autors gelesen, von der ich der Beschreibung entnehme, daß er damit bekannt geworden ist. Wie heißen die Briefe?

„Der Maulkorb“ von Heinrich Spoerl, humoristischer satirischer Roman, ist das nächste Buch, das ich gefunden habe. Einen Autor, den ich durch meine Großmutter kenne, denn sie hat mir ein Buch von ihm vererbt oder geschenkt, das im Titel etwas mit „Engeln“ zu tun hat. Wie heißt es? Um ein gestohlenes Leintuch, das Verwirrung auslöst, geht es dabei, glaube ich, auch.

Jetzt kommt ein Klassiker aus dem „Bücherschrank“, den ich schon lange lesen hätte sollen, nämlich Dimitre Dives „Engelszungen“ mit denen er berühmt geworden ist. Jetzt die Frage, wie heißt die Frau in deren Schreibwerkstatt, Edition oder Literaturpreis, der bulgarische Autor entdeckt wurde.

Peter Nadas „Ohne Pause“ auch aus der „Morawa-Abverkaufskiste“, war für mich beim näheren Hinsehen ein Enttäuschung? Weiß wer vielleicht warum? Eine kleine Hilfestellung, weil es sich dabei um eine Literaturgattung handelt, die ich an sich nicht so gerne lese, um welche?

Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ hat es auch um einen Euro in der Abverkaufskiste gegeben, da kann ich mich noch genau erinnern, daß ich 2009, als ich am „Haus“ schrieb zu „Thalia“ auf die Mariahilferstraße ging und mir das Buch ansah, weil es ein ähnliches Thema, Sujet etc, zu behandeln schien. Was ist das gemeinsame, was nur auf dem allerersten Blick so ist, weil es  ja um etwas ganz anderes geht?

Den „Blues Gustl“ hat mir am Montag  bei den „Wilden Worten“ im Amerlinghaus sein Autor geschenkt. Warum? Steht in dem Beitrag.

Letzte Diagnose ist ein Roman von Arthur Hailey aus dem „Ullstein-Verlag“ Und über „Ullstein“ haben zwqei Autoren Romane geschrieben. Bei einem war ich im letzten Winter im Literaturhaus. Wer hat den anderen „Ullstein-Roman“ geschrieben?

Das nächste Buch aus der „Morawa-TB-Kiste“, da habe ich wirklich reichlich zugeschlagen, hat einen bärtigen Mann mit runder Brille und Jeansanzug am Cover „Der große Bär und seine Gestirne“ heißt es. Freunde und Weggefährten grüßen..?

Wem das würde ich gerne wissen. Ein paar kleine Hinweise, er trägt einen berühmten Namen, hat unter anderen „Angelas Ashes“ übersetzt und auch vor ein paar Jahren in St. Pölten im Cinema Paradiso gelesen.

Und noch ein Buch lag in der Abverkaufskiste, das mich interessierte, Judith Kuckarts „Die Autorenwitwe“, das sind, wie ich jetzt erst entdeckte, Erzählungen, also ein Genre, was ich auch nicht so sehr liebe, ich sollte beim Bücherkaufen, vielleicht doch genauer schauen. Aber meine Erzählphobie habe ich ohnehin schon ein bißchen aufgegeben. Vielleicht weil 2013 eine große Erzählerin den Nobelpreis für Literatur gewonnen hat. Wie heißt sie?

Und dann habe ich noch ein kleines Büchlein, das verpackt vorgestern bei „Frick“ lag, als ich in die „Alte Schmiede“ ging.

„Ein Weißbuh“ stand darauf und „Die österreichische Literatur ist keineswegs ein bloßer Wurmfortsatz der deutschen“ und ich war im ersten Moment gar nicht sicher, ob ich da jetzt ein leeres Büchlein zum Hineinschreiben oder eine Atnhologie mit Aufsätzen österreichischer Germanisten kaufte?

Es war das Zweitere und es geht darum unter anderen, wie ich schon gesehen habe, um einen berühmten österreichischen Autor, der an einem zwölften Februar gestorben ist.Ich habe einmal über einen seiner Romane, als ich mit meiner kleinen Tochter nach St. Pölten fuhr, in der Haltestelle Hütteldorf sehr gelacht.

Jetzt ist er mir eigentlich zu negativ. Wie heißt er und weiß wer vielleicht um welchen Roman es dabei geht?

Frei aus dem Gedächtnis zitiert. Es geht dabei um einen Mann der das kunsthistorische Museum besucht und den ganzen Tag darüber nachdenkt, ob er am Abend ins Burgtheater gehen soll? Dann geht er und die Vorstellung war, erraten, eine fürchterliche!

 

Mein kleines Litzeraturquiz war das vielleicht nicht, denn es hat mir Spaß gemacht und jetzt geht es weiter mit dem Recherchieren, bzw. dem Lesen meiner eigenen Bücher und da wäre ja die „Paula Nebel“ als nächstes dran, um mit „Bibliophilin“ weiterzukommen.

Jetzt hätte ich fast auf ein recht großes grünes Huch mit einem roten Stadtsilouette „London würde ich mal schätzen aus dem „S.Fischer-Verlag“, 2008 erschienen „Mit dem Titel „Das sag ich dir“ vergessen.  Der Einfachheit frage ich nach dem Autor, der 1954, als Sohn einer Engländerin und eines Pakistani in London geboren wurde und schon ist es aus und viel Spaß beim Raten und Auflösen wünsche ich natürlich auch.

2014-04-29

Zukunftspläne

Filed under: Uncategorized — jancak @ 09:31

Ein paar Ideen fürs Weiterschreiben, während ich so dahindümple, mich an meiner Endlosleseliste eher langsam hinunterlesen, mehr oder weniger eifrig an der „Anna“ korrigiere und der Alfred mit der „Brüderschaft“ auch nicht so recht weiterkommt, gibt es schon.
Da den Satz, daß ich nicht so viel und so schnell schreiben soll, also korrigiere ich eher langsam und über Bücher und alte Leute soll ich ja auch nicht schreiben und manche lachen ja, wenn ich ihnen erzähle, daß die „Anna“, das vierunddreißigste Selbstgemachte werden wird, zumindest hatte ich bei diesem „Literatur-Slam“ das Gefühl, daß das nicht so gut angekimmen ist, als ich mich freimütig outete. Gewonnen hat dann eine Sechzehnjährige mit einer Fantasygeschichte.
Nun da war ich am falschen Ort, aber an die richtigen scheine ich nicht hinzukommen und die Ideen, die ich da vage vor mich hinentwickle, betreffen eher Kurzgeschichten, beziehungsweise, einen Kurzgeschichtenband.
Da gibt es ja schon zwei, das „Best of“ und das „Best of II“, alle noch vom „Novum“ gedruckt. Das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“, das nach meiner Krise, vor zwei Jahren entstand, könnte man auch als eine solche bezeichnen.
Nun habe ich jetzt gar keine Krise, es geht nur nichts weiter, jede Woche drücken ein oder zwei meiner Leser die „Gefällt mir-Taste“ und alle zwei, drei, vier Wochen bekomme ich einen Kommentar von der Ruth, dem Rudi, dem Robert oder jemand anderen.
Mit dem „Literaturgeflüster“ bin ich also auch nicht in den Literaturbetrieb hineingekommen, obwohl es am Anfang fast so ausgesehen hätte. Denn da kommentierte mir der Otto eifrig und eine Handvoll interessierte Leser hatte ich damals auch.
Jetzt dümpelt das so dahin, Resignation macht sich breit. Ich bewerbe mich nicht mehr um ein Stipendium, schicke meine Sachen nicht mehr zu Verlagen, sondern mache sie seit 2000 selbst, offenbar trotz der Selbstpulishertendenz, die sich langsam breitmacht, nicht das, was mich weiterbringt hat, obwohl, seit dem ich das „Literaturgeflüster“ betreibe und das feiert bald seinen sechsten Geburtstag,sechzehn Bücher einschließlich der zwei noch nicht erschienenen, entstanden sind. Und da sind meiner Meinung nach einige gute wie das „Haus“, die „Mimi“ etc, mit spannenden Themen, darunter. Mit der „Radiosonate“ war ich sogar in Ö1, aber sonst ist seither nicht sehr viel passiert.
Gerhard Jaschke hat meine „Erinnerungen an Helmut Eisendle“ im „Freibord“ gebracht und Robert mich fürs „Etcetera“ interviewt und damals habe ich für die GAV noch den „Tag der Freiheit des Wortes“ organisiert, zu dem ich jetzt nicht einmal mehr eingeladen werde und die „Mittleren“ gemacht. Jetzt reiche ich wegen mangelnder Ressonanz, könnte man so sagen, bei der GAV keine Veranstaltungen mehr ein, sondern flüstere mein literarisches Leben in die Welt und werde das wahrscheinlich zunehmend resignierender weitertun und auch weiterschreiben. Aber die Ideen, die ich derzeit habe, gehen vom tausend Seiten Magnus Opus, an dem ich zehn Jahre arbeite und das mir, weil ich zunehmend schneller werde, ohnehin nicht gelingt, etwas ab.
Ein Kurzgeschichtenband also vielleicht. Da war ja schon die Idee bei den „Dreizehn Kapiteln“, einen reigenartigen Roman von einer Person zur anderen zu spinnen. Eine eher kürzere Erzählung, die ich auch ganz spannend finde, ist daraus geworden. Jetzt habe ich gedacht, ich schreibe einfach so Geschichten von einer Person oder eine Beobachtung ausgehend vor mich hin, arbeite meine Träume ein und sammle sie zusammen, um eben nicht nur immer von alten Leuten und von Büchern zu schreiben, wenn mir schon nichts anderes einfällt.
Ein paar Studiengeschichten wären vielleicht ganz spannend. Eine, das weiß ich schon könnte „13. 3. 2033“ heißen und es könnte dabei wieder um „Todesarten“ gehen, aber damit habe ich mich schon in der „Radiosonate“, die sehr lang geworden ist, beschäftigt.
Ansonsten weiter lesen und zu Veranstaltungen gehen. Nächste Woche habe ich ja eine von der GAV veranstaltete Lesung, die Lesung beim „Volksstimmefest“ und bei der „Poet Night“ wird es wohl auch noch geben und vielleicht eine Einladung zu den „Textvorstellungen“, aber sonst geht nicht viel weiter und nachdem ich nur mehr blogge und selber publiziere und das bisher, über das Selbstgedruckte in einer fünfzig Stück Auflage, wo ich immer zwei Bücher in der Handtasche trage, bin ich noch weiter weg vom Literaturbetrieb und scheine als nicht sehr Literarisch zu gelten.
Etwas anderes fällt mir aber nicht ein, beziehungsweise, hat das, was mir bisher eingefallen ist, nicht sehr viel geholfen. Etwas Postives kann ich bei diesem neuerlichen Resignationsbericht aber schon vermelden, in diesem Jahr hat noch keiner gestänkert und vermeldet, daß das sehr schlecht oder trottelhaft wäre, was ich schreibe, was ich eigentlich auch nicht glaube, das es das ist, sondern sehr ehrlich und höchstwahrscheinlich für die Erfolgsgeneration, die ja immer schöner, besser, größer sein muß, um aufzufallen, nicht sehr interessant. Es ist aber so, wie es ist und ich tue so gut, wie ich kann, hätte bezüglich der „Bruderschaft“ und der „Anna“ gerne mehr Rückmeldung und Aufmunterung, kann aber auch nichts machen, wenn das nicht kommt und nur die Ideen für einen möglichen nächsten Kurzgeschichenband kommen lassen, aber vielleicht fällt mir noch etwas anderes ein.

2012-12-30

Fünf Stunden schreiben

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:43

Anni Bürkl bietet, wie man auf ihren Blog „Ein Buch schreiben lernen“ sehen kann, im Mai eine Schreibwoche in Wien an, mit je fünf Stunden schreiben mit allen Sinnen angeleitet durch Schreibimpulsen an interessanten Orten der Stadt mit ergänzenden Freizeitprogramm. Das Writersstudio hat das Urban Magic Mindwriting, Ideen schreiben an inspierierenden Plätzen in Wien wie, der japanische Garten, das Freud Museum oder ein Donauschiff, bzw. das Mindwriting zum Jahreswechsel, wo man mit Morgenseiten, Wunschtagebuch etc, sich das neue Jahr erschreiben kann, während ich in der sogenannten Niemandszeit zwischen Weihnachten und Sylvester in Harland bei St. Pölten Weihnachtsferien mache und es mir trotz plötzlichen Todesfall gut gehen lasse, da das Wetter derzeit mild und frühlingshaft und die Traisen schneefrei, mit dem Rad herumfahre, mit dem Alfred am vorigen Sonntag und am Stefanitag auf der Rudolfshöhe war und natürlich schreibe, beziehungsweise korrigiere.
Zwischen Weihnachts- und anderen Filmen, die ich mir immer wieder auf You Tube angesehen habe, habe ich das Nanowrimo zum „Sterben sollte man zu Hause sein“ solange durchkorrigiert, bis ich mirs unbedingt ausdrucken muß, um an neue Fehler zu kommen. Der Alfred hat wieder begonnen ein Buch aus „Kerstins Achterln“ zu machen und hat mir die neu dazugekommenenen Artikel für das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ zum Korrigieren und das wird sehr viel Arbeit sein, auf meinen Laptop überspielt.Ich habe auch ein bißchen herumgesurft, die Blogs gelesen, die nicht Weihnachtsferien machen und bin da auf Anni Bürkls Schreibwoche gestoßen.
Die ist zwar erst im Mai. Aber ich krebse auch recht gern in St. Pölten mit einem Notizbuch herum. Zwar gibts jetzt nichts wirklich Neues zu schreiben oder doch vielleicht, nach dem Literaturgeflüsterbuch soll ja ein Roman kommen, der aus dreizehn Kapiteln besteht.
Das heißt, ich fange mit einer Geschichte an und nehme dann eine Person daraus in die nächste und die dreizehn Personen habe ich noch nicht.
Grund genug, mein großes gelbes Notizbuch einzupacken, wo ich schon die Ideen für „Kerstins Achterln“ eingefangen habe und damit mit dem Rad nach St. Pölten zu fahren. Zu Weihnachten bekomme ich von der Schwiegermutter immer ein Geschenkkuvert mit hundert Euro. Keinen Buchgutschein, was die Sache leichter machte, sondern Geld und das gebe ich nicht aus und wäre auch nicht wirklich sinnvoll zum Thalia zu stapfen und mir da fünf Bücher zu je zwanzig Euro auszusuchen, wenn sich sowieso schon soviel auf der Leseliste findet.
Zum Thalia läßts sich aber auf jeden Fall fahren, vielleicht gibts dort eine Abverkaufkiste mit ein Euro-Büchern, dann würde ich zuschlagen, habe ich doch die „Dusl“, die ich zu Weihnachten bekommen habe, auf die 2012 Liste gesetzt und den „Sullivan“ auf die von 2013, jetzt siehts aber so aus, daß ich mit der „Dusl“ schon früher fertig werde und was mache ich dann? Eigentlich will ich nicht ins Jahr voraus bloggen, obwohl ich nicht abergläubisch bin.
Zum Friseur sollte ich auch gehen, das ist sich in Wien nicht ausgegangen. Also hatte ich schon das Programm. Eine Stunde nach St. Pölten und zurück mit dem Rad fahren, eine Stunde dort beim Friseur, bzw beim Mc Donald verbringen. Eine Stunde beim Thalia, eine Stunde spazierengehen, dazwischen brav Notizen machen und mit allen Sinnen alles beobachten, was sich entdecken läßt. Vielleicht finden meine dreizehn Personen zu mir und dann nach Hause fahren und nach dem Mittaqgsschlaf die „Fünf Stunden“ bloggen.
Beim Friseur mußte ich ein bißchen warten und konnte dabei das MFG-Gratismagazin lesen, in dem es um die jungen innovativen St. Pöltnerinnen ging, die in den Seitengassen ihre kleine Geschäften aufmachen. Da gibt es ein alternatives Buchgeschäft, zwei Sozialarbeiterinnen führen einen Bioladen, eine Kombination, die ich interessant finde und ein Cup Cake Geschäft gibt es auch.
Ich ging aber zum Thalia und sah mich bei den Büchern um, bevor ich mich mit meinen gelben Buch auf die breite Sitzbank setzte, um die ersten Notizen zu machen.
Eine Frau kam mit ihrer Tochter, die energisch verkündete, daß sie sich, um ihre Gutscheine keine Schulbücher einlösen würde und als ich an den Regalen entlangmarschierte, habe ich sehr viel Bekanntes gefunden. Zehn bis fünfzehn Bücher habe ich davon, glaube ich, schon gelesen und auf meinen Blog besprochen. Die Sofi Oksanen lag auf, Cornelia Travniceks „Chucks“, aber auch Chick Lits, Horrorgeschichten und Kriminalromane, eine Abverkaufskiste gab es nicht.
Da könnte ich noch nach Wilhelmsburg fahren, um an einen anderen Ort literarische Notizen sammeln und dabei schauen, ob die Feuerwehrskiste des Papiergeschäftes, zu der ich gerne schaue, etwas hat.
Beim Mc Donald gabs wieder einen Cheeseburger TS, kleine Pommes Frites und einen Cafe Latte, was ich meistens nehme, wenn ich auswärts esse und dann eine Stunde, um die Stadt spaziert, am neuen Bahnhof bin ich auch gesessen und ein zwei Ideen, die sich vielleicht verwenden lassen, stehen jetzt im gelben Buch. Aber vor Mai komme ich wahrscheinlich nicht dazu an den „Dreizehn Kapiteln“ zu arbeiten, da lassen sich dann sicher noch einige Recherchetage mit allen Sinnen in Wien einschieben und die Idee beim nächsten Nanowrimo bzw. im Dezember einen Adventkalender zu schreiben, vierundzwanzig kleine Geschichten mit dem Titel die „Weihnachtsfrau“, die sich dann vielleicht als E-Book verschicken lassen, gibt es auch.
Denn das E-Book schreiben bzw. das Selfpulishing ist ja jetzt der letzte Hit und das Literaturcafe berichtet immer fleißig von den neuen Sternen, die es da gibt und den vielen Büchern, die auf diese Art und Weise entstehen.
Das nennt sich jetzt Genreliteratur und besteht aus Horrorgeschichten, Chick Lits und Krimis, was die Leute gerne lesen und so gibt es jede Woche einen neuen Star, der seine Bücher über Amazon selbst verkauft und auf erster Stelle des Buchrankinks steht.
Im Sommer wurde da ja Martina Gercke mit ihren „Holunderküsschen“ groß gefeiert, so daß sie gleich darauf das „Champagnerküßchen“ schrieb und schon am dritten Buch arbeitete, als die Amazonleser soange Ähnlichkeiten mit Sophie Kinsella und Ildiko von Kürthy bemerkten, bis sich die Justiziare der betroffenen Verlage einschalteten und etwa vierzig gleichlautende Textstellen veröffentlichten.
Martina Gercke hat sich dann geoutet, daß sie beim Konzipieren ihrer Handlung, diese Fremdstellen verwendet und zu Entfernen vergessen hat.Jetzt ist das Video wieder entfernt, also haben sich die Rechtsanwälte doch noch nicht geeinigt und im Literaturcafe kann man von einer Nika Lubitsch lesen, der mit ihrem Thriller „Der siebente Tag“ ebenfalls ein großer Verkaufserfolg gelang. Einen Horrorautor, der über seine Verkaufskurven berichtet, gibt es auch. Der erzählt auch von den Grabenkämpfen der Selbstpublischer, um die ersten Rankingplätze. Angeblich schreiben sie sich ihre Rezensionen selber und bemängeln die Bücher der anderen und ich wundere mich, daß das Selbstgemachte plötzlich ein so großer Erfolg ist.
Daß das jetzt alle machen, die gern schreiben ist klar, man hört aber doch, daß die Leute immer weniger lesen. Die Verlage stöhnen darüber, bei den E-Books scheint das anders zu sein, da scheinen sich die Leute auf die 0.99 oder 2.99 Bücher, die ja wirklich viel billiger als das Hardcover sind, zu stürzen und jedes Selbstgemachte sofort begeistert zu verschlingen, obwohl man ja noch vor kurzem hörte, daß das Selbermachen die größte Todsünde ist, weil man da nie mehr einen Verlag findet.
Jetzt scheinen die Autoren darauf zu pfeifen, bzw. wenn die E-Books sich gut verkaufen, melden sich die Verlage und auch Verlagsautoren, wie etwa Cornelia Travniceks künden auf ihren Seiten an, daß sie ihre vergriffenenen Werke, für die sie die Rechte haben, selbst verlegen werden.
Nun ja so ändern sich die Zeiten, ich bin was diese Erfolgszahlen betrifft ein bißchen skeptisch, es stört mich auch, daß nur der Platz eins am Ranking zählt, daß es offenbar nur auf das Verkaufen geht und denke, daß ich bei den fünfzig selbstgedruckten Büchern bleiben werde. Für meine deutschen Leser kann ich sie gerne als E-Book versenden, weil das Porto nach Deutschland zu teuer wäre, aber sonst glaube ich nicht, daß ich bei Amazon viel verkaufe, wenn ich an meine Kommentierfrequenz bzw. an die Reaktionen auf meine Bücher denke.
Ich schreibe auch keine Krimis, keine Horrorgeschichten und keine Chick Lits, sondern realistische Autofiction oder wie man das nennen will, freue mich natürlich, daß es plötzlich keine Schande mehr ist, wenn man seine Bücher selber macht und überlege, wie ich meine bekannter machen kann. Das sollte ja mit dem Literaturgeflüster gelingen, obwohl ich da ja manchmal zu verschwinden scheine, aber noch ehe die „Kommentierfrequenz“ veröffentlicht wurde, sind ja ein paar aufmunternde Kommetare gekommen. Maria Böhmberger hat meinen Artikel über Bruno Seiser bemerkt und sich per Mail gemeldet und Jan Drees hat meine Leseliste auch empfohlen.
Also weiterschreiben, weiterbloggen, weitersurfen und über Feedback und Anerkennung freue ich mich natürlich nach wie vor sehr.

2012-06-09

Literaturgeflüster-Texte-Buch

Filed under: Uncategorized — jancak @ 09:14

Kleine Vorschau auf das geplante Buch:

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung

Sommerfrische

Bücher, Bücher

Bestseller

Wochenendrecherchen

Nanowrimo-Writing

Studien im Schnee

12. Februar

Gerstl-Begräbnis

Bachmannpreisgeflüster

Wunderschöner Tintentraum

1 Jahr Literaturgeflüster

Spurensuche

Rechtschreibfragen

Schreiben lernen

Lesebuch zur Longlist Deutscher Buchpreis 09

Fehlerkultur

Weihnachten

Erinnerung an Helmut Eisendle

Leben ohne Geld

Das alltägliche Leben

Zum Tod von Andreas Okopenko

Sommerlöcher

Besuch im Residenz Verlag und „Sophie Hungers für den offenen Bücherschrank“

Zu Doris Kloimstein durch die Hochsicherheitszone

Fünfhundermal

Warum wird mein Manuskript nicht….

Erinnerungen

Werbefahrt mit Joseph Roth

Leselisten

Auf den Spuren Mayor Bronsteins

Das neue Bücherregal

Transformationsfragen

Erzählprobleme und Protagonistenmeinungen

Hundert Bücher

Momentaufnahme

Radtouren

Klagenfurt-Tratsch und mehr

Bücherkastentour

Unter Dreißig

Das Schiff auf den Schienen

Im Storchendorf

Campingfreuden

Nikoleiken

Leselistenleiden

Gedanken zu nine elefen

„Sophie Hungers“ fast allein

Bestandsaufnahme

Sogenannte Indie-Bücher

Beobachtungen zur Krise

Auf Romansuche

Tausendmal

Rückzugsgedanken

Osterspaziergang ins Neulerchenfeld

Laut und Luise als fünftausendste Veranstaltung

Post-Frühstück

Erlesenes Pfingsten

Sommer am Wasser

Kuriose Suchanfragen

Samstag in Litauen

Best Camp of Town

Wochenende in Saaremaa

Litauischer Literaturstreifzug

Bücherschrank-Geschichten

Übers Krimischreiben

Nanowrimoschreiben 2012

Drei Bücher von Linda Stift

Achter Dezember

Die zweite Reise

Kommentierfrequenz

Ins Jubiläumsjahr

Bela Boltens Indie-Krimis

Die Zahl dreizehn

Vergessener Superstar

Ungelesen

Bücherbeschränkung

Ostern im Schnee

63,69

Weinwandern

Rand-oder Kultfigur?

wer schreibt diese poetischen momente fest? wer erfrecht sich? wer geht von einer lesung zur anderen? bei wind, wetter und nachts? welche person ist das? wird die person hochbezahlt vom ministerium? ist sie eine verhinderte kommissarin? ist sie eine wichtigmacherin? auf alle fälle ist sie eine meisterschreiberin. eine, die verstanden hat, wie wichtig das DARÜBERSCHREIBEN in einer zeit, wo hauptsächlich DARÜBERGESCHRIEBEN/DRÜBERGEHAUT wird.
der blog LITERATURGEFLÜSTER ist ein schrei für die freiheit aller lebewesen, der blog ist ein schrei gegen die VERNICHTUNG der welt, für mich ist der blog wesentlich. wesentlicher als die täglichen zeitungen. wesentlicher als die propagandablätter des neoliberalismus!
danke eva – danke eva- danke
Stephan Eibl Erzberg

Eva Jancak verfügt über eine geradezu unerschöpfliche Lese- und Anhörkapazität. Wer mit der Maus in ihrem Blog „Literaturgeflüster“ blättert, erfährt den Spiegel des gegenwärtigen Literaturerlebnisses Wien.
Berichte von besuchten Leseabenden, Büchermessen und Rezeptionen der Bände ihrer ständig wachsenden Bibliothek reihen sich dort neben die Ankündigungen und das Echo ihrer eigenen Auftritte und geben einen stets aktuellen Einblick in die Szene.Ein ständiges Ein- und Ausmatmen belletristischer Zeichen, die durch unsere Stadt schwirren.
Franz Blaha, Schreibinteressen

So, das ist die vorläufige Textauswahl. Jetzt hätte ich gern Rückmeldungen, wie gefällt die Textzusammenstellung? Außer den im Netz entstandenen literarischen Texten, ist auch die Literaturgeflüster-Geschichte drin, Rezensionen fehlen und von den Veranstaltungen gibt es nur ein paar Schmankerln. Und alle, die mir gern ein kurzes Textchen schicken wollen, was das Literaturgeflüster für sie bedeutet, sind willkommen und bekommen ein Belegexemplar.
Das fertige Buch in Papierform wird dann wahrscheinlich in einem Jahr zu bestellen und zu bewundern sein.

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