Literaturgefluester

2010-09-14

Kurz nach 4

Filed under: Uncategorized — jancak @ 10:32

In dem 1955 spielenden, Roda Rodas Tochter Dana gewidmeten Roman von Ulrich Becher spielt Zeit eine große Rolle. Da fährt nämlich der vierzigjährige Akademieprofessor Franz Zborowsky mit seinem Fiat und einer Pistole von Wien nach Rom und übernachtet das erste Mal in Piacenza.
Es ist die Zeit des beginnendes Italientourismus nach dem totalen Krieg. So rollen die Reisebusse über die Straßen und auf diesen ist es sehr laut, obwohl der Hotelportier eine ruhige und friedliche Nacht verspricht.
So liegt Zborowsky bis kurz nach vier wach in seiner Hotelpritsche und denkt an das, was ihm passierte und das ist sehr viel. Er ist der Sohn eines Wiener Psychiaters und besuchte mit dem Sohn eines nach der Oktoberrevolution nach Wien geratenen Russen, Kostja Kuropatkin das Schottengymnasium. Die beiden gelten als Zwillinge und verliebten sich in dieselbe Frau, nämlich Lolita Aguirre Tochter des Generalkonsuls der jungen spanischen Republik, die klassisches Ballet studierte.
Zborowsky hatte mehr Glück und verlobte sich mit ihr, so daß Kostja ihn verleumdete und bei der nachfolgenden Naziherrschaft mitmischt.
Zborowsky mischt dagegen beim spanischen Bürgerkrieg mit, bekommt vom Hauptsturmführer Mehlgruber die Nase eingeschlagen und kommt nach Mauthausen, wo er zu den Partisanen flüchtet. Lolita wurde mit ihrem Bruder 1937 wie der Dichter Garcia Lorca erschossen und Kuropatkin, der nach dem Krieg einige Jahre im Gefängnis war, wartet in Rom auf den Akademieprofessor.
Der kommt am nächsten Tag aber nur bis Parma, trifft dort seine Jugendliebe, die Schauspielerin Alma Hasenreither mit der er Alkohol in verschiedenen Formen durcheinandertrinkt. Einen „Evviva il duce!“, schreienden Papagei gibt es auch. Er will aber an Kuro ein Telegramm aufgeben, bis zwölf hat das Telegrafenamt offen, das er auch erreicht um ohne Unterschrift den Satz „Es führt kein Weg nach Rom“ zu schreiben. Vorher hatte er noch die Vision, wie er mit seinem Fiat die Viale Bruno Buozzi erreicht und den Jugendfreund mit seiner Luger erschießt.
Das 1957 bei Rowohlt erschienene Buch des 1910 in Berlin geborenen und 1990 in Basel gestorbenen Ulrich Becher, wurde in den Neunzigerjahren von der Städtischen Bücherei Stumpergasse ausgeschieden. Von 1976 bis 1990 haben es vier Leute gelesen. Einer hat bei dem Satz „Aus Verdruß über das Mißlingen vom Februar-Aufstand der Wiener Sozis, aus Ärger über das Dollfuß-Schuschnigg-Regime ist er Nationalsozialist geworden…“, wie so viele andere echte Sozialisten dazugeschrieben. Ich hab es in einer Gratisexemplarkiste der Bücherei Gumpendorferstraße gefunden und den Namen Ulrich Becher nicht gekannt.
2005 habe ich in Leipzig aus einer Hugendubel Abverkaufskiste die Autoren-und Verlegerbriefe 1950 – 1959 des Aufbau Verlags gezogen. Da gibts ein paar Briefe von Ulrich Becher aus dem Jahr 1957, die sich auch auf „Kurz nach 4“ beziehen.
Ulrich Becher ist der Sohn eines Rechtsanwaltes und einer Pianistin. Er wurde mit seinem 1932 erschienenen Novellenband „Männer machen Fehler“ auf die Liste der entarteten Literatur für die Bücherverbrennung gesetzt. Heiratete 1933 Dana Roda, die Tochter von Alexander Roda Roda und wurde Österreicher.
1941 gelang dem Ehepaar die Flucht über Portugal nach Brasilien. 1944 übersiedelten sie nach New York zu den Schwiegereltern. 1948 kehrte Ulrich Becher mit dem berühmt gewordenen Theaterstück „Der Bockerer“ nach Europa zurück und ließ sich in Basel nieder.
Bei dem Bücherkistenfund befand sich auch „Nachtigall will zum Vater fliegen – Ein Zyklus Newyorker Novellen in vier Nächten“, das ich zu lesen angefangen, aber nicht beendet habe, weil ich damals so gar nichts mit dem Autor anfangen konnte.
Dabei habe ich mit meiner Mutter und Frau Fiala den „Bockerer“ noch bevor er durch die Antel Verfilmung so berühmt wurde, im Volkstheater gesehen und der 1969 erschienene autobiografische Roman „Murmeljagd“ wurde inzwischen neu aufgelegt, stand bei Anna Jeller einige Zeit im Schaufenster und auf der Orf-Bestenliste war das Buch, glaube ich, auch.

2019-12-24

Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4

Filed under: Bücher — jancak @ 07:35
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„24 exclusive  Adventstories von deutschen und internationalen Beststellerautoren“,ist am Cover des Büchleins zu sehen, wo ein Weihnachtsmann auf dem Cover steht und offensichtlich gerade das Pünktchen auf dem Vierer malt. Er wirk recht beschwingt, ein Fuß in der Höhe.

Dabei fängt es bei der 1959 geborenen Sabine Alt, die Lehrerin war, bevor sie zu schreiben begann, gar nicht so fröhlich an. Ganz und gar nicht, obwohl eine Scheidung ja „Der erste Tag im neuen Leben ist“.

Der erste Dezember ist das auch, der erste Tag im neuen Monat und da wird die Erzählerin geschieden. Dazu zieht sie sich grüne Highheels an, da der Ex diese Farbe haßt, Highheels aber liebt. So hat seine Cousine Magda, die den Scheidungsgrund abgibt, auch Rote an. Die Heldin torkelt mit den hohen Schuhen zuerst durch das Bezirksgericht, dann durch die weihnachtlichen geschmückten Straßen, bleibt vor einem Juwelierladen stehen, in dem die Ohrringe liegen, die sie sich eigentlich zu ihrer Hochzeit vor zwanzig Jahren gewünscht hat.

In das Geschäft hinein, die Kreditkarte holen, dazu auch noch das alte Hochzeitskleid und dann mit den gekauften Dingern, ab in die Kirche und vor der Marienstatue noch einmal „Ich will!,“ hauchen, was wahrscheinlich umso besser gelingt, da schon die Paketbombe auf dem Weg zum Ex und seiner neuen Liebsten ist.

Am zweiten Dezember geht es schon zu einer Weihnachtsfeier, die ja immer früher stattfinden oder eigentlich zum Silvester, denn da wurde das Wunderkind Konstantin, Alexander, Karl Schöbel, dem alles gelingt, der aber keine Gefühle spüren kann, geboren. Jetzt ist er dreißig und Abteilungsleiter in einer Fischfirma und dort findet dann die schon erwähnte Weihnachtsfeier statt.

Er kauft sich ein Tombolalos und gewinnt peinlicherweise den Hauptpreis, ein Abendessen mit anschließender Übernachtung in einem Luxushotel. Peinlich ist das für die Führungsetage, denn wie schaut das aus, daß in Zeiten wie diesen, ein leitender Angestellter, den unteren Chargen den Gewinn wegschnappt?

Er muß, wird beschloßen, den Gewinn verschenken und dafür wird die um zehn Jahre ältere Buchhalterin Claudia Radlewski ausgewählt, die gerade ihren Mann verloren hat.

Sie nimmt den Gewinn unter der Bedingung an, daß Konstantin Alexander Schöbel sie begleiten muß, der dann, das kann ich gleich verraten, das Fühlen lernt.

Am dritten Dezember führt uns die britische Autorin Kate Saunders in die Gardarobe drei  eines Provinztheaters, wo die fett gewordene Olivia zuerst  auf der Bühne  in einem Sesses sitzt. Ein Lacher im Publikum erinnert sie an ihren Ex-Mann Jack, von dem sie sich trennte, weil er dem Alkohol verfallen war. Jetzt erwartet er sie in der Garderobe und erzählt ihr, daß sie beide von seinem Onkel einen Bauernhof geerbt haben, den sie sich teilen können.

Am vierten Dezember wird es mythisch. Führt uns die Bestsellerautorin Barbara Wood am St. Barbara Tag in die Wüste. Beziehungsweise verirrt sich dort die junge Ärztin Amanda, die nach dem ihr am vorigen Weihnachtstag ein Kind gestorben ist, in die Forschung fliehen und ihren Freund David verlassen will. Da stößt sie auf ein Auto in dem eine Frau Missis Ross in den Wehen liegt. Sie befreit das Baby von der Nabelschur und bringt es zur Welt. Verliert dann das Auto und steckt wieder in der Wüste fest, bis sie auf einen Priester trifft, der ihr von einer Klinik erzählt, die eine Ärztin sucht, weil sie sonst geschlossen werden muß, die von einer Dr. Ross gegründet wurde, die einmal in den Wehen in der Wünste steckte und von einer ihr immer unbekannt gebliebenen Ärztin gerettet wurde. Da braucht man schon ein bißchen  guten Willen oder Glauben, um da mit zu denken  und sich das Weihnachtswunder vorstellen zu können.

Die „Heiligen Familie“ des Krimiautors Oliver Bottinis steht vor einem großen Problem, als sich der kleine Bennie kurz vor seinem Geburtstag weigert „fünf“ zu werden und damit alle, die Mutter die seit dem sie fünfunddreißig ist, nur mehr schwarze Unterwäsche trägt und den Vater, der das grüne Fahrrand, das sich Bennie vorher wünschte, in den Keller stellte, alle ratlos macht.

Claudia Rusch erzählt am Nikolaustag von ihren zwei schreckhaften Begegnungen mit den Nikoläusen. Da raschelte es einmal als sie Kind war und sie nach ihren Stiefel schauen wollte, was sie sehr erschreckte und später noch einmal, als sie eigentlich verreisen wollte und den Nachbarn den Schlüßel gab, dann aber doch die Nacht über blieb. Seither ist sie überzeugt, daß es den Nikolaus gibt, was mich zu der Frage bringt, ob man in Ostdeutschland andersm als bei uns den Nikolaus feiert, wo dieser ja immer noch in die Kindergärten kommt und man sich vor ihm, anders als beispielsweise vor dem Krampus nicht fürchten muß.

Die  Historikerin Sabine Weigand läßt den 1903 geborenen Maler Georg Hetzelein von seiner Kindheit auf dem Bauernhof und von Weihnachten 1909 erzählen, die bei ihm immer schon nach Nikolaus begann, da kam die Tante, eine Kaltmamsell auf Besuch und möppelte mit der Familie die Figuren für die Krippe, beim Kletzenbrotbacken konnte er ein bißchen naschen, denn die Familie war arm und so gab es meistens nur Milchsuppe und Kartoffeln zu essen. Einen Weihnachtsmarkt zu dem die Familie in die Stadt marschierte, gab es auch. Da der Großvater aber die Geldtasche verwaltete, bekam er zu seinem Leidwesen nicht das aufziehbare Automobil, sondern nur ein paar Buntstifte, mit denen er dann aber nach der Bescherung fröhlich zeichnete und eine Malerkarriere begann.

Am achten geht es um zwei Banker die entlassen werden, in der Sauna und vor allem in der Studentenkneipe danach ihr neues Glück in den Zahlen sehen und ein Jahr später in einer Astroshow höchst erfolgreich sind. Da gibts dann auch eine Hochzeit, zu der sogar Udo Jürgen erscheint, denn, wie heißt es ja so schön „Immer wieder geht die Sonne auf!“, der ist allerdings am 21. Dezember 2014 gestorben.

Am neunten Dezember geht es schon ans Fest beziehungsweise zu den Gansln, die schon in den Küchen von Garmisch-Partenkirchen schmoren. Denn der Krimiautor Jörg Maurer dessen „Föhnlage“ ich schon gelesen habe, stammt von dort und läßt, die Polizeigruppe dieses Ortes durch den Wald zu einem Tatort stapfen, denn es wurde eine Leiche entdeckt. Zwar ein Schlaganfall, aber da ist eine neun im Schnee eingezeichnet und das führt zu einer falschen Witwe und vielen vielen Leichen, die unter einen Strudel liegen.

Am Zehnten geht es nach Island, läßt doch dort Kristin Marja Baldursdottir einen Gendarmen in der Nacht zum zehnten Dezember, dem Geburtstag seiner Tochter, die in der Stadt studiert, seinem Glückstag also, zu einem Gehöfft hinauffahren, weil dort ein betrunkener Sohn seine Eltern im Haus eingesperrt haben soll. Als er ankommt stürzt sich der auf ihn, verwickelt ihn in eine Schlägerei, setzt ihn das Messer an den Hals, bis dann die Eltern hinausukommen „Es ist gut!“, sagen und gemeinsam mit dem Polizisten den Sohn ins Haus schleppen. Die Eltern sagen ihm dann noch, daß der Sohn deshalb so betrunken war, weil ihm sein Mädchen, eine Studierte den Laufpass gegeben hat. Er fragt nach dem Namen, hört die Antwort dann aber nicht mehr und sollte es eigentlich selber wissen.

Am elften Dezember läßt uns Nina Schmidt „Das Wichteltrauma“ erleben, beziehungsweise eine Misanthropin ins Fitneßstudio gehen, da gibts einen Weihnachtsmann als Geschenk und sie flucht.

„Ja, wissen, die denn nicht, daß man sich mit Schokolade die Figur zerstört?“, dann gehts in die Leserunde, dort soll ein Wichtelaktion durchgeführt werden. Aber sie hat ein Wichteltrauma, hat sie sich doch als Kind mit dem Wichtelspiel große Mühe gegeben und dann eine kaputte Schallplatte als Geschenk bekommen. Diesmal bekommt sie einen Leuchtstab mit elf Engeln, betrinkt sich am Glühwein, hat dann einen Unfall und siehe da, das aus China importierte Kitschzeug hat ihr Leben gerettet.

Die in Vorarlberg geborene Daniela Larcher, läßt es in Staubnitz schneien, was auf dem Weihnachtsmarkt und auch sonstwo zu Katastrophen führt, denn was macht man, wenn die Touristen ausbleiben?

Den Schöpfer der „Jesuswurst“, den Metzger fritz Egger erschlagen. Ganz klar und der Gendarm Achilleus Anstetter muß  herausfinden, wer es war? Eine gläubige Standlerin und den Pfarrer hat er zur Auswahl! Aber vielleicht ist es doch die liebende Gattin gewesen? Eine seiner aufmüpfigen pubertierenden Zwillingstöchter wird es ihm verraten.

Zufällig am Freitag, den dreizehnten, komme ich zur der Geschichte des triskaideckaphobischen Gastrokritikers, der jeden Tag ein oder zweimal ein Restaurant verreißt, nur am Freitag, den dreizehnten nicht. Da bleibt er zu Haus, liegt im Bett und schaut sich von dor Gastroshows an und dann hört er von einem geheimnisvollen Restaurant mit dem angeblich besten Essen. Das Wasser rinnt ihm im Mund zusammen und er meldet sich zur Verkostung an. Der Termin, den er bekommt, ist am Freitag den dreizehnten Mai. Er überwindet sich, ißt neben den Köchen, deren Restaurants er verrissen hat, die köstlichsten Gänge, bis er zum „langen Schwein“ kommt. Er stürzt aus dem Lokal, rennt in den Autobus, der Linie dreizehn und sein Leben ist ausgehaucht. Ein geheimnisvoller Arzt, der eigentlich, der Kellner war, merke ich an, hat  auch noch ein wenig mitgeholfen.

Am vierzehnten Dezember zerstreitet sich eine Frau auf dem Weg zum Stattgarter Weihnachtsmarkt ihren Mann, zählt die dort anwesenden Italiener, betrinkt sich am Glühwein und am Punsch um dann ihren Bernd in der letzten Punschhütte wiederzufinden.

An einem fünfzehnten beschließt der Protagonist in Klaus-Peter Wolfs „Hexenverbrennung“ seine Frau, die ihm zuerst einmal beim Schwarzfahren erlöste, später aber betrog und fallenließ zu verbrennen und das scheint ihm in der nicht sehr weihnachtlichen Geschichte auch zu gelingen.

In „Heute heilig sechzehn Abend“ läßt Michael Gantenberg ein afrikanisches Paar, Wiilliam Mbtoni mit seiner schwangeren Frau aus Wambesi in Lapedusa stranden und sie ist frustriert, hat ihr doch ihr Willi ein Hotel versprochen. Sie kommen nur in einen Wohnwagen eines deutschen Wintercampierenden Paars mit komischen Anzpgen und das nimmt sie dann nach Deutschland mit, schmuggelt sie über die Grenzen und läßt sie vor einer Kirche Asyl oder „Arsl!“, wie es in ihrem Dialekt heißt verlangen.

Am siebzehnten Dezember erzählt und die 1980 in Bonn geborene Theresa Bäuerlein von einem Jugendlichen, der an seinem siebzehnten Geburtstag seine Entjungferung endlich hinter sich haben möche. Aber wie das so ist, wenn man etwas unbedingt möchte geht es nicht, Erleichterung kam erst mit der Erkenntnis, daß er sich wegen der gesteigerten Lebenserwartung eigentlich keine Sorge machen braucht und dann bekam er noch von seiner Liebsten, die es auch schon hinter sich haben wollte, noch einen rosa herzförmigen Geburtstagskuchen zum Geschenk.

Am Achtzehnten geht es nach Island und da zu einer Geschichte der sehr berühmten Krimiautorin Yrsa Sigurdardottir und da werden zwei Polizisten, wieder zu einer Leiche gerufen.

Es ist die Zeit der Bankkrise und da wurde die Frau eines entlassenen Bankdirektors, die gerade schwanger wurde, ermordet. Der Mann sitzt daneben und meint, denn sie hätten sich ja so gern ein Kind gewünscht. Da springt dann einer über einen Zaun um noch schnell seine Baugeräte zu holen, bevor der Exekutor kommt und alles klärt sich auf oder nimmt eine überraschende Wende.

Am neunzehnten Dezember wird die Weihnachtslegende umgeschrieben, beziehungsweise in einer Skatrunde der erste Weihnachtsengel der Geschichte entdeckt.

Zum Nachdenken bringen kann eine die skurrile Geschichte „In disch verliebt“ von Steffi von Wolf in der sich eine Architektin zu Weihnachten ihr angebliche zwölf Jahre altes indisches Patenkind Meghdutt auf vierzehn Tage einlädt. Sie kauft ihm neue Bettwäsche und sich ein indisches Kochbuch. Es kommt ein alter Mann, der „etwas für seine Hose braucht“, keine Bratwurst mag, sich vor Schnee fürchtet,  aus der Bettwäsche eine Hängematte flicht und für immer bei ihr bleiben will, was sie und ihre Freundin Susi an den Rand eines Nervenzusammenbruchs treibt.

Die Familie ist da auch keine Hilfe, obwohl der Vater sogar Rechtsanwalt ist,  die Polizei und die Patenorganisation läßt sie auch hängen. Die Hilfe kommt von dem jungen indischen Notarzt, der sich  als Meghdutts Sohn entpuppt, ihr verliebt in die Augen schaut und verspricht alle Kosten zu übernehmen.

Und einundzwanzig Tage vor Weihnachten, sieht Lydia Werner das rote Kleid im Schrank mit dem sie vor dreißig Jahren mit ihrem Theo Silvester feierte. Da war sie dreißig Kilo leichter und so beschließt sie abzunehmen, um wieder in das Kleid zu passen und ißt infolgedessen nur mehr Gemüse am Abend, wird grantig, die Weihnachtsvorbereitungen fallen aus und am Vierundzwanzigsten klappt sie dann zusammen, wacht im Krankenhaus auf, wo sie ihren Theo mit dem Anzug sieht, den er damals getragen hat und der ihm auch nicht mehr passt.

In „Catch 22“ geht es um das typische Problem, daß die Frauen mehr von den Männern wollen, als diese bereit zu geben sind, also über Gefühle reden und hundertmal am Tag „Ich liebe dich zu sagen, obwohl das doch ohnehin selbstverständlich ist.

Da fährt ein Mann zu einem jährlichen Kongreß nach Chicago, die Frau gibt ihm am Gate einen Brief, der ihm schon wieder lästig ist, dann sieht er sich den Film „Catch 22“ an, den Brief hat er noch nicht gelesen und beschließt ihr die Freude zu machen, am zweiundzwanzigsten Dezember, der Tag an dem sie sich kennenzulernen, es ihr schön zu machen, während sie mit Tränen in den Augen an die Orte fährt, wo sie sich kennenlernten und dann, als Max, statt  Robert sie anruft, mit Tränen in den Augen beschließt zu ihm zu  fahren, weil sie Robert ja liebt, aber auch Gefühle braucht.

„Ein Leben in Ocker“ heißt die Geschichte für den dreiundzwanzigsten Dezember, die offenbar aus einer Serie von Oliver Uschmann & Sylvia Witt stammt.

Da beschwert sich eine Frau im Supermarkt, daß sie mit den vielen Schokoladesorten, die da angeboten werden überfordert ist. Abhilfe schafft die „Ockerpartei“, die zwar nur von zwei Prozent der Wahlberechtigten gewählt wird, dafür aber gleich die Mehrheit hat. Nun werden alle Farben abgeschafft und alle in ein einheitliches Ocker gehüllt, um das Leben einfacher zu machen. Ein wahres Horrorszenarium tut sich auf, daß sich am Ende aber glücklicherweise nur als Alptraum entpuppt.

Der 1981 geborene Bestsellerautorin Cecila Ahern, die „P.S Ich liebe dich“ und „Vermiß mein nicht“, geschrieben hat, gehört die letzte Geschichte, die natürlich „Vierundzwanzig Minuten“ heißt und genauso lange braucht ein Lebensmüder, der sich aus Frust auf das Leben, die erwartete Beförderung ist nicht gekommen, auf die Schienen stürzem will, um zu begreifen, daß ihm dieses Leben doch gefällt und gerade, füge ich hinzu, vor Weihnachten doch nicht das Schlechteste ist.

Und hier gehts  zu meinem Adventkalender: 1 5 7 10 14 19 20  23 24,  weitere Fenster werden am 25. 29. und 30. Dezember und vielleicht noch an einem anderen Tag zu finden sein und für alle eventuelle Eva Jancak Sammler, hier habe ich Bücher deponiert:

3. 12. Bücherschrank bei der Buchhandlung „Kuppitsch“, die jetzt „Thalia“ gehört – „Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman“

4.12. „Wortschatz“ – „Nika, Weihnachtsfrau“

5.12. Wiedner Hauptstraße vor dem Theater „Scala“ „Die unsichtbare Frau“ und  Bücherschrank am Wienerberg „Magdalena Kirchberg schreibt  einen Roman“

6.12. „Wortschatz „Paula Nebel“      

10.12. „Wortschatz“ „Dreizehn Kapitel“

11. 12.“Wortschatz“ „Anna kämpft gegen das Vergessen“

15. 12. „Bücherzelle“ in Altmannsdorf „Mutter möchte zwanzig Kinder“

16. 12. „Wortschatz“ „Die unsichtbare Frau“ und „Miranda Schutzengelchen“

18.12. „Wortschatz“ „Besser spät als nie“

24.12. „Bücherzelle“ in Altmannsdorf „Lore und Lena“

Das wars! Ich wünsche allen meinen Lesern ein schönes Fest und ein Bild von den Vanillekipferln, die Alfreds, 2012 verstorbener Vater, früher immer backte, die Christbäume in Harland und Wien und ein Weihnachtsgedicht, das in der Schreibwerkstatt der Gewerkschaft einmal entstanden ist, gibt es hier zu sehen.

2019-11-09

Die Nachkommende

Jetzt kommt der Übergang vom österreichischen zum schweizerischen Buchpreislesen oder überhaupt ein internationaler Übergang, denn die 1986 in Zagreb geborene Ivna Zic, die als Kind nach Zürich kam, Theaterwissenschaften und Filmregie studierte und in Zürich sowie in Wien lebt, wurde für beide Preise nominiert und war auch die einzige Autorin auf der österreichischen Longlist von der ich noch nichts gehört hatte.

„Die Nachkommende“ ist auch ein Debut und ein sehr poetisches Buch, das ich in der Tasche hatte, als ich am Montag zur österreichischen Preisverleihung ins Casino Schwarzenberg ging. Ich hatte es dann auch die ganze Woche in der Tasche, habe darin gelesen, als ich auf der „Buch-Wien“  auf der „Standard-Bühne“ saß und auf die Lesung der Schweizer Nominierten warteten. Ivna Zic hätte kommen sollen, war aber erkrankt und im Zug nach Zürich und dann in den nach Basel als wir dorthin zur „Schweizer Buchpreisverleihung“ fuhren hatte ich es auch.

Setzte damit also die internationale Buch und Lesegeschichte fort, denn in dem Buch reist  auch eine junge Frau von Paris nach Kroatien auf die Großmutterinsel, um dort ihre Familie zu treffen und während sie das tut denkt sie an viel. Denkt an ihr gesamtes Leben und ihre Familiengeschichte, an ihre Herkunft, ihre Männer und Frauen, die toten Großväter, die sie trotzdem im Zug begleiten, die immer weinende Mutter, die Nachbarin Marijana, die nicht wünscht, daß man in ihrem Haus Schuhe trägt, etcetera und sie tut das natürlich auch in den verschiedensten Sprachen. Ganze Sätze und Passagen sind auf  Kroatisch geschrieben, was ja auch sehr viel über das Buch und die heutige Zeit mit ihren Nachkommenden sagt, die von überall herkommen,  überall hinreisen und eine ganze Vielfalt von Identitäten und Vermischungen in sich tragen und das dann auch noch sehr frech, modern, kantig und vor allem sehr poetisch auszudrücken verstehen.

„Die Nachkommende“ bei „Matthes und Seitz“ erschienen, ist ein dünnes Buch und natürlich kein Roman, das steht auch nicht darauf, auch kein Memoir, sondern eine poetische Momentaufnahme, sprachliche Gedankensplitter, die in kurzen oder auch längeren Abschnitte vor sich geschrieben wurden.

Auf das Blatt geworfen und von Brieftauben davongetragen könnte man vielleicht auch  poetisch formulieren und schon die <überschriften, die Kapiteleintelungen lesen sich wie ein Gedicht „JAHR JAHRE GROSSVATER – EINE SITZT – I ` AM DOING FINE IN ALASKA – FELS IN DER BURA – TÜRKIS, KEIN ORT, EIN ROSENKRANZZ, FRAU MARIJANA – EIN ROSENKRANZ RÜCKWÄRTS KAD SANJAM – VERGISS NICHT – DIE LANGSAMEN – JDEMO GORE, IDEMO DOLE – ES WURDE NICHT GESAGT – ANKUNFT ZÜRICH -KEIN NAME – NACHT 1-3 -UND“  und am Schluß gibt es einen Anhang „Ein Rosenkrank rückwärts“ genannt, der in die Danksagung übergeht.

Ein internationales buch, das die Internationalität unserer Zeit, die ja derzeit sehr bekämpf wird, treffend wiedergibt, so daß ich Ivna Zik, die ja auch beim internationalen Literaturfestival in prominent  auf dem Programm steht und öfter auftreten soll,  alles Gute wünsche und über Kroatien, wo ich ja auch einen sehr schönen Urlaub verbrachte, auf den Inseln ein wenig herumgefahren bin und mir auch ein Souvenier von dort mitbrachte und seinenachkommenden Schriftsteller viel erfahren habe.

2019-09-22

In den kommenden Nächten

Jetzt kommt eine kleine Pause beim Buchpreislesen, denn Irmgard Fuchs Debutroman „In den kommenden Nchten“, steht weder auf der deutschen noch der österreichischen Liste, er passt aber thematisch ganz gut zu der Frauenschiene der österreichischen Gegenwartsliteratur, die ich in der letzten Zeit gelesen habe und da die Autorin, von der ich schon einen Erzählband gelesen habe und die ich, glaube ich, seit der ersten Studentenlesung des“ Instituts für Sprachkunst“ im Literaturhaus kenne, 1984 geboren wurde, also Mitte Dreißig ist, geht es hier nicht, um eine Midlifekrise sondern in sehr märchenhafter poetischer Weise geschildert, wahrscheinlich, um eine Sinnkrise oder ein Burnout.

Auf jeden Fall wirkt das Buch schon rein optisch sehr ästhetisch. Das ist Erstens den meistens sehr schönen Covers der „Kremayr& Scheriau- Literaturschiene“ geschildert und dann sieht man, wenn man das Buch aufschlägt schon für einen Roman vielleicht sehr ungewöhnlich, lauter sehr kurze Kapitel, die oft mit Gedichten und Dialogen zwischengeschaltet sind und die Kapitel tragen Überschriften, wie „Sonntag vor nicht ganz dreißig Jahren“ oder „Mittwoch“, etcetera und gleiten so durch das Leben von Doro Grimm, Anfang Dreißig, die eigentlich ein schönes Leben hätte, einen Beruf, einen Freund, eine Wohnung, etcetera.

Trotzdem haut sie von einem Tag auf den anderen alles hin, das heißt sie macht, sie ist technische Zeichnerin, das Projekt ihres Chefs, ein Männerwohnheim, der es ihr überlassen hat, weil er sich bezeichneter Weise, in einem Burnout befindet, fertig, dann packt sie ihre Reisetaschen und formuliert Briefe an ihren Freund Elmar, die sie aber nicht fertig bringt, weil er zwischendurch von einer Migräne geplagt, erscheint und nach einer Tablette verlangt.

So will sie ohne Abschied mit den Taschen die Wohnung verlassen, was auch nicht klappt und, als sie sagen will, sie hätte von einer Frau, die auf Weltreise geht, eine Wohnung gemietet, glaubt er, sie würde auf Weltreise gehen und wird noch wütender.

Sie bleibt bei der Geschichte, zieht in die wohnung, wo die Vormieterin alles, sogar die schmutzigen Unterhosen und die Nudeln am Herd zurückgelassen  hat, was ein wenig  ungewöhnlich wird und formuliert  SMSs an elmar, die sie aber nicht absendet.

Sonst beobachtet sie ein Paar, das ihr gegenüber wohnt. Sie nennt sie Maro und Kuki und führt mit ihnen imaginierte Gespräche. Andere Kapitel gehen in ihre Kindheit zurück, sie ist bei ihrer sehr jungen Mutter und ihren Großeltern aufgewachsen. Die Märchen, die ihr die Mutter vorgelesen hat kommen vor und auch Vögel.

So gibt es in der gemieteten Wohnung eine Vogeltapete und sie kauft auch für die Vögel, die an ihr Fenster fliegen Hirse.

Sonst ist sie ziemlich ratos und weiß nicht, was sie sich zum Essen kaufen soll, hat das Elmar doch für sie bisher besorgt und von einer Hitzewelle wird die Stadt auch getroffen.

Im  vierten Teil ist dann hauptsächlich davon die Rede, Menschen sterben,  Regen wird im Radio angekündigt, kommt aber nie, der Strom fällt aus, etcetera, es macht auch den Eindruck als wäre Maro in der gegenüberliegenden Wohnung schon verstorben. Dann regt er sich wieder und es kommen Leute, um die Wohnung zu besichtigen. Sie geht auch hinüber und sieht dann in ihrer Wohnung einen Mann, der sich als Elmar entpuppt. Er, der sich bisher nicht bei ihr gemeldet hat, kommt doch zu ihr und macht sich, um sie Sorgen.

„Komm, wir fahren nach Hause, sagt Elmar zu dir und fasst dich an der Hand. doch da begreifst du: Du willst nicht. Du kannst nicht. Es hat ja noch nicht einmal angefangen.“

Dann kommt der letzte und fünfte Teil, der nur aus einem einzigen Satz, nämlich“Ich bin Doro Grimm“ und die Leserin bleibt etwas ratlos zurück und muß sich das Weitere denken. Die poetische Sprache aber bleibt im Kopf und auch die schönen Zeichnungen im Pflanzendesign, die die Teile voneinander abgrenzen.

Die Psychologin würde sagen, sie hat das Protokoll eines Burnouts gelesen, was Iris Grimm, der Zusammenhang mit dem Märchenbuch scheint gewollt, eigentlich will und, wie ihr Leben in dem Chaos einer in der Hitze zerfließenden Stadt, wo ihr Geld und die gemietete Wohnung gerade für sechs Monate reicht, ist auch nicht ganz klar.

Der Buchrückentext „Was, wenn der Alltag nicht mehr zu ertragen ist? Ein Roman über einen Ausbruch: Märchenhaft und von beklemmender Schönheit“, hilft auch nicht wirklich weiter.

Ebenso ist mir der Titel nicht ganz klar, obwohl die Nächte in den Kapitelüberschriften immer wieder vorkommen und auch der vierte Teil, der von der Hitzewelle, so heißt.

2018-12-25

Weihnachtsgeschichte

Filed under: Gesellschaftspolitik,Textbeispiel — jancak @ 00:30
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Weihnachtsduft, Weihnachtskerzen, Weihnachtsruhm, etcetera, überall  in jedem Raum, vorallem was die Ruhe betrifft, hat die freiheitliche Partei wieder ein Video gemacht, wo H. C. Strache, der Vizekanzler, den Hubers, die weihnachtliche Rube verspricht, in dem er die Eulen vertreibt und dafür mehr Polizisten eisstellte und besser ausrüstete und ein schärferes Fremdenrecht geschafften hat, so daß es ganz ruhig ist, worüber sich die Hubers wundern und nichts passieren kann.

Das Letztere scheint nicht ganz zu stimmen, denkt, die vom Weihnachtsstreß und einem weihnachtlichen Geburtstagsessen mit Punsch, Vitello Tonnato, Ente mit Rotkraut und Preiselbeeren, Käseplatte und köstlichen Topfenknöderln Erschöpfte, hat sie doch gerade von der montenegrinischen Mafia gehört, die Mitten im weihnachtlichen Einkaufstreiben im Lugeck in der Innenstadt einen Menschen ermordet und weitere angeschossen hat.

„Der Weihnachtsfrieden ist gestört!“, empören sich auch lautstark die patriotenischen Identitären und sie denkt kurz daran, ob sie den zuviel genossenen Punsch mit den Preiselbeeren wieder hinauskotzen soll? Aber nein, das nicht, das ist nicht nötig, soviel hatte sie doch nicht intos, nur das sehr junge Mädchen, das beim Nachhausegehen von dem exquisiten Heurigen in Grinzing am Boden vor der Bushaltestelle lag und betrunken vor sich hin stöhnte, daß ihr schlecht wäre, hatt das höchstwahrscheinlich getan und den weihnachtlichen Frieden beiehungsweise Einkaufsstreß vielleicht ausgehalten.

Der Liebste hat ihr wieder auf geholfen, sie auf die Bank des Wartehäuschen gesetzt und gefragt, ob alles in Ordnung wäre und man sie allein allein könne, ist doch der Bus gerade eingefahren und nachdem sie schon zweimal den Halteknopf gedrückt hat, ein und wieder ausgestiegen ist, hatten sich die Mitfahrenden schon empört und ihren Wunsch nach einer stöteungsfreien Weiterfahrt angemeldet.

Sie hat diese dann nicht so ganz gehabt. Erstens drückte der Magen, zweitens war sie von all dem Weihnachtsstreß  müde und erschöpt und hat eigentlich schon vor einer dreiviertel Stunde, als der DJ seinen weihnachtlichen Liedermix beendet und die Tanzenden ihre Bewegungen eingestellt hatten, nach Hause gehen wollte.

Der Liebste hat aber ein anderes Erschöpfungspegel und wollte das noch nicht, so daß es sehr lang gedauert hat und sie auch energisch vorausgehen und dann die Betrunkene vor der Bushaltestelle gefunden hat, bis sie das konnte.

Der U-Bahnzug, der zum Glück in Heiligenstadt schon in der Station wartete, war dann auch sehr voll von trinkfreudigen Ausgehenden oder Weihnachtsstreßopfern, die, eine Runde junger Burschen mit wahrscheinlich keinen Migrationshintergrund, stiegen dröhnend, brüllend, singend ein paar Stationen weiter ein und torkelten bedrohlich durch den Wagen, beziehungsweise hieben sie schwungvoll auf die Haltegriffe und anderen Gegenstände ein, so daß sie sich nicht ganz sicher war, ob sie sich fürchten sollte oder nicht?

Der Liebste hat sie dann vor der nächsten Station angeschrieen in erklärt, daß das nicht ginge und sie sich benehmen sollen, so daß sie Zug verließen und weihnachtliche Ruhe, es war schon halb eins am Morgen, wieder eingekehrt war.

Weihnachtsfriede, Weihnachtsfreude, Weihnachtsduft in jeden Raum. Den hat sie dann nicht besonders beachtet, obwohl ihr Weihnachtstischchen im Schlafzimmer schon festlich mit Kerzenschmuck, Adventkaldender und Weihnachtspäckchen, die meistens von einer Hilfsorganisation stammten, die diesen kleinen Care-Schachteln, neben einem Strohsternchen oder einem Keksausstecher auch einen Zahlschein beigelegt hatten, stammten, dekoriert war

Sie zog sich aus, hörte sich noch kurz ein Video über die Störung des Weihnachtsfriedens durch die meontenegrinische Mafia an und es gruselte ihr ein bißchen, hatte sie sich doch zur Zeit des Geschehens ziemlich in der Nähe, nämlich am unteren Ende der Känrtnerstraße befunden und war vom Cafe Museum kommend, bis in die Johannesgasse marschiert. Hatte aber nichts von der Unruhe bemerkt und auch die Politzeikontrollen und, die Hubschauber, die sich laut Video über der Stadt befunden haben sollten, nicht gesehen.

Ausziehen, waschen, Zähne putzen und noch ein paar Stunden Schlaf genießen. Sollte es doch am nächsten Morgen in den weihnachtlichen Frieden und den Zweitwohnsitz hinaus gehen, wo sie mit ihren Liebsten, der noch vor seinem Laptop saß und die von dem Fest geschossenen Fotos einordnen wollte, das weihnachtliche Winterfest verbringen wollte.

Um acht sollte es losgehen und um sieben aufgestanden werden. Es meldete sich aber schon vor sechs, als sie sich noch in ihren tiefsten Träumen befand, des Liebsten Handie, sie war noch immer eine diesbezügliche Verweigerin und hörte der Tochter Stimme, die mit verzweifelter Stimme von ihrem Weihnachtsstraß berichtete, der so arg war, daß sie ihn nicht aushielt und nicht schlafen konnte, Weihnachtsfriede, Weihnachtsfreude, Weihnachtsruhe in jeden Raum und eigentlich war es trotz H. C Straches Bemühungen am Vorabend sehr laut gewesen. Nur die Eulen hatten ihr nicht gefehlt.

Das war eine fast gänzlich selbst erlebte Weihnachtsgeschichte und ein Adventkalenderfester gibt es auch.

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2018-12-23

Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung

Filed under: Bücher — jancak @ 00:51
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Nun kommt am Vorabend des vierzundzwanzigsten Dezember mein erstes Weihnachtsbuch, das eigentlich keines ist, weil es die stressige Zeit davor beschreibt, denn ich habe mir durch das Bloggen angewöhnt im Dezember Weihnachtsbücher zu lesen und zu sammeln.

Im Jahr 2015 habe ich sogar eines geschrieben und mir angewöhnt, an manchen Tagen ein Adventkalenderfenster in den Blog zu stellen, dann ist die Leseliste aber zu lang geworden, daß keine Zeit mehr war für angesammelten Weihnachtsbücher und das neue Kapitel. So habe ich in den letzten zwei Jahren, glaube ich, nur die Weihnachtsbücher gelesen, die Rezeptionsexemplare waren und heuer ist das wieder anders, denn Margit Heumann hat mir ja auf meine Frage was ich mir zu Geburtstagwünsche „Ein Buch natürlich (weil ich ja noch keines habe)?, einen „Thalia-Gutschein“ geschenkt, das war zu Zeiten der „Buch-Wien“ und wenn man dort hin will, muß man  seit einigen Jahren, wie Benedikt Föger bei einer seiner Eröffnungsreden so schön erwähnte, durch eine improvisierte Buchhandlung gehen und da habe ich auf den Stapeln zuerst Petra Hartliebs „Winter in Wien“ die Geschichte von Arthur Schnitzlers Dienstmädchen gesehen. Das kostete circa elf Euro, wenn ich den Nachfolgeband auch gesehen hätte, wär das Problem gelöst gewesen, denn das hätte ich gern gelesen. Es war aber November und Petra Hartlieb hatte auf der „3Sat-Louge“ am Vortag gerade ihr neues Buch „Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung“ vorgestellt, was vom Preis auch passte, denn die 1967 in München geborene, in OÖ aufgewachsene und lange in Hamburg lebende Petra Hartlieb hat ja 2004 in der Währingerstraße eine Buchhandlung übernommen. Krimis hatte sie da oder danach auch schon geschrieben und ich sie daraus auch lesen gehört und dann ist sie mir als  „Gegen-Amazon-Kämpferin“ aufgefallen, die offenbar alle Leute mit einem solchen Päckchen in der <hand ansprcach und „Entschuldigen sie warum kaufen Sie nicht bei mir fragte<ß“

Das hat mir nicht so gut gefallen, aber schreibe ich dazu, ich kaufe weder bei „Amazon“ noch bei „Hartliebs-Bücher“ und da würde ich mir nur ein ein bis höchstens drei Eurobuch aus der Abverkaufskiste ziehen. Ist ein Schlechtpunkt für mich, ich weiß, ist aber so.

Dann erschien 2014 die „Wundervolle Buchhandlung“.

Die Blogs überboten sich an Lobpreisungen und ich bin in Harland in diesem Jahr glaube ich, um Weihnachten mit dem Rad nach St. Pölten gefahren, habe mich in den „Thalia“ gesetzt, das Buch durchgeblättert und mich gewundert, denn soviel Tolles, wie die Blogs schwärmten, habe ich nicht darin gefunden.

Dann bin ich ein paar Jahre später wahrscheinlich nicht um Weihnachten wahrscheinlich vom Literaturhaus nach Hause gegangen, vom „Wortschatz“ stehen geblieben und habe die „Wundervolle Buchhandlung“ dort gefunden.

Vielleicht war es sogar ein Leseexemplar, die die „Bücherinsel“ aussortiert hat, die tun das manchmal und stempeln dann ihren Namen hinein oder einer der anderen Literaturkritiker oder Blogger die in der Gegend wohnen, ist es gewesen.

Das weiß ich jetzt gar nicht so genau, habe aber bei „Amazon“ und auch bei einigen Bloggern über das Nachfolgebuch gelesen und dort erfahren, daß gar nicht soviel Neues drinnen stehen soll und ein „Amazon-Leser“ hat sich sogar über die genervte Buchhändlerin beschwert, die über ihre Arbeit jammert und die Bücher von einer Asylwerbertin einpacken läßt.

„Uje!“, habe ich gedacht „wenn ich jetzt schon alles weiß!“

Denn wahrscheinlich hat mich das altmodische Cover mit dem Bäumchen und dem Mann im roten Anhzug mit einem Buch in der Hand vor den Bücherregal angezogen und muß sagen, ich bin postiv überrascht, denn wirklich bekannt war wahrscheinlich nur das erste Kapitel, wo Petra Hartlieb erzählt, wie sie zu ihrer wundervollen Buchhandlung kam.

Dann kommen die Weihnachtsanekdoten und die mag ich ja sehr gern und es interessiert mich auch, wie es in einer Buchhandlung zugeht.

Petra Hartlieb hat inzwischen eine Filiale in der Porzellangasse, einen Lagerraum gegenüber, so daß sie nicht mehr zur Weihnachtszeit ihre Bestellungen im Eßzimmer lagern muß, in das sie aber noch heute offenbar im Dezember nie kommt, um gemütlich Punsch zu trinken, denn Weihnachten  beziehungswweise das Monat davor, ist die streßigsteZeit für den Buchhändler. Wird da doch zwanzig Prozent des Umsatzes gemacht und Petra Hartliebs Buchhandlung ist um diese Zeit auch immer bummvoll. Der Herr Primar, wahrscheinlich vom naheliegenden AKH, kommt kurz nach Geschftsschluß noch mit seinem Bestellzettel herein. Die Kunden bringen Vanillekipferln und nur eine Dame will sich fünf vor sechs noch vierundzwanzig „Pixie-Büchlein“ einpacken lassen. Sie tut es dann selbst, nimmt sich aber das Papier dafür mit und zu Petra Hartliebs Kunden gehören neben Ärzten und Kammersänger auch Doris Knecht, oder ist sie mit der nur befreundet und verkauft ihre Bücher, die lädt sie jedenfalls auch im Dezember zu ihrem berühmten Parikahendl, Rezept im Anhang, was ich sehr unnötig finde, ein und Petra Hartlieb sitzt dann da und schweigt, weil sie zu müde zum Reden ist, hat sie doch den ganzen Tag hunderte Bücher beschrieben und genauso viele eingepackt, obwohl sie jetzt ja die besagte Syrierin hat, die früher Mathematiklehrerin war, ihr jetzt aber zur improvisierten Weihnachtsfeier einen selbstgemachten Brunnen bringt.

Wenn plötzlich ein Virus herumgeht und Petra Hartlieb und ihr Mann Oliver, der in der Nacht, die Bestellungen abarbeitet, zu kotzen anfangen, ist das genauso eine Katastrophe, die sich gut auflöst, wie wenn plötzlich der Strom ausfgällt oder der Computer nicht mehr funktioniert und dann kommt einmal ein Herr Mayerhofer mit seinen abgeholten Bestllungen zurück, denn das waren nicht seine Bücher und ein paar Tage später kommt sein Bruder, denn der heißt auch so und bestellt ebenfalls bei Petra Hartlieb, also werden fortan auch die Vornaamen auf die Bestellungen geschrieben und natürlich sollen die Kunden kommen und bestellen, denn Weihnachten ist ja zwanzig Prozent des Jahresumsatz, auch wenn die Buchhändler und die anderen Verkäuferinnen, wie der unzufriedene „Amazon-Kunde“ erwähnte, am Vierunzwanzigsten um dreizehn Uhr kaputt aus dem Geschäft gehen und unter dem christbaum einschlafen, während das kleinereKind beseelt mit seiner Puppe spielt.

Ein amüsantes Buch das ich, die Nichtkäuferin“ in zwei Schwüngen beschwingt in der Badewanne ausgelesen habe und „Fein!“, denke, „wenn die Leute vor Weihnachten so viele Bücher kaufen!“

Obwohl ich ja immer höre, daß die Zahl der Leser zurückgeht und auch der Buchhandel vor kurzem eine Zahl veröffentlicht hat, um wieviel Prozent der Umsatz zurückgegangen ist. Bücher gibt es ja immer noch in Hülle und in Fülle, weil die Leute zwar offensichtlich weniger lesen, aber gern selber schreiben wollen, aber in einem kann ich dem „Amazon-Kritiker“ zustimmen, daß achtzehn Euro, in Österreich sind es wegen der Mehrwertsteuer noch einmal fünfzig Cent mehr für das sehr dünne kleine Büchlein wirklich sehr viel sind und ich mir das zum Normalpreis nicht kaufen würde, obwohl ich vor kurzem dem Schuster achtzig Euro für die wiederholte Reperatur meiner zwei Paar Waldviertlerschuhe gegeben habe und dann bin ich zum abverkaufenden Antiquariat nebenan gegangen und habe mir zwei Bücher um je drei Euro gekauft und bevor meine Leser jetzt aufstöhnen und sagen, daß ich den Weihnachtsfrieden mit meinen Bemerkungen störe, kann ich auf morgen und übermorgen hinweisen, wo noch zwei dünne Weihnachtsbüchlein kommen, die mir zwei befreundete Autoren geschenkt haben.

2018-12-07

Korrigiertag und Auge-Nichtweihnachtsfest

Weil ich heute keine Stunden hatte, habe ich mich wieder der „Magdalena Kirchberg“ gewidmet, da hatte ich ja die einzelnen Handlungstränge korrigiert, dann das Ganze noch einmal durchgegangen und jetzt bin ich dabei wieder Szene für Szene einzeln zu korrigieren und halte da jetzt bei 47.049 Worten, die Szenen sitzen noch nicht alle, bei der Rechtschreibung muß ich noch einzelne Worte gleichschreiben und das Ganze wird mich wahrscheinlich noch einige Monate beschäftigen.

Bei der „Unsichtbaren Frau“ wäre ich jetzt fertig, von mir aus könnte das Manu an den „Digitaldruck“ gehen und wir einen „Dummie“ anfordern, der Alfred will es aber noch einmal durchsehen und kommt nicht dazu, weil er mit der „Auge-Fahne“ und der grünen Weste zuviel demonstrieren und auch auf sehr viele Weihnachtsfeiern geht.

Das Cover gibt es aber schon, mit einem, wie ich finde, sehr schönen Demo-Bild, da könnte es, siehe oben, die Vorschau und das Probekapitel, das das von der Nobelpreisverleihung sein wird, bald geben und eine Idee für das nächste, wo ich ja einmal die Heldenreise ausprobieren will, gibt es auch schon und da habe ich eine schon sehr alte Idee, von einem Arzt der eine Psychose bekommt, da beruflich ausfällt, jetzt wahrscheinlich von der Mindestsicherung leben und einen Rehacoach bekommen wird, der sich aber selbständig machen und in seinem Grätzel Sozialbedürftige betreuen wird und als ich am Mittwoch nach Grinzing zu einer Weinverkostungeinladung vom Herrn Fischer gefahren bin, war ein vor sich hin singendes junges Mädchen in der Straßenbahn, das auch mit ihrer Oma telefonierte und ihr freudig mitteilte, daß sie die Aufnahmprüfung in einer Schauspielschule bestanden hat.

So weit, so waht mit meinen Schreibüroprojekten, da denke ich jetzt wieder, ich müßte etwas machen, daß ich literarische Aufmerksamkeit bekomme, weiß aber nicht was, beziehungsweise tue ich ohnehin was ich kann und was den Veranstaltungskalender betrifft, wäre ich heute eigenlich zu einer Exil-Preislesung ins Literaturhaus gegangen und hätte mir da vielleicht wieder ein paar Bücher mit nach Hause genommen, aber es war um sechs das „Auge-Nichtweihnachtsfest“, das jedes Jahr im „Auge-Büro§, dem der Alternativen Gewerkschaften in der Belvederegasse, in dem Haus, in dem einmal Soma Morgenstern gelebt hat, stattfindet und am Kirchenplatz in der Belvederegasse gibt es einen Bücherschrank, so daß ich meinen Weihnachtswichtelvorsatz wieder ausführen und eine „Linke Wort-Anthologie“ nämlich die von 2010 zum Thema „Abgeschoben – Rassismus in Österreich“ in den Schrank legen und mir etwas später nämlich beim Heimgehen ein Buch für meinen Bücherchristbaum nämlich Morton Feldmann „Der perfekte „Mann“ schon leicht zerfleddert aus dem Schrank nehmen konnte.

Zum „Auge-Nichtweihnachtsfest“ bin ich glaube ich durch die Renate Sassmann, deren Sohn Robert ja einmal ein Jahr mit der Anna in die freie Schule Hofmühlgasse gegangen ist, gekommen und ich war, glaube ich, schon dort, noch bevor der Alfred „Auge-Betriebsrat“ für die WU geworden ist, ich gehe nicht jedes Jahr aber doch regelmäßig hin, denn einmal, glaube ich, war es an dem Tag wo der Nobelpreis an die Elfriede Jelinek vergeben wurde, die war zwar nicht in Stockholm, aber im Literaturhaus gab es eine diesbezügliche Veranstaltung und ich war dort und im vorigen Jahr hat mich der Anton Blitzstein zu seinem Geburtstagsfest eingeladen, so war ich 2016 und das war kurz vor der Bundespräsidentenwahl das letzt Mal dort und da kann ich mich erinnern, daß das Fest sehr konstruktiev gewesen ist, denn Kurti Winterstein, hat das „van der Bellen-Lied“ gesungen und der Markus gesagt „Ihr habts am Sonntag die einmalige Chance einen Kommunustien als Präsidenten zu wählen!“ und meine Stimmung stieg, da ich ja ein halbes Jahr sehr pessimistisch gewesen war und gedacht habe, wenn jetzt der Hofer die Wahl gewinnt, wäre das sehr sehr unfair.

Er hat bekanntlich nicht, ist aber jetzt FPÖ-Minister, aber damals stieg meine Stimmung, obwohl klar war, bei der „Auge-Weihnachtsfeier“ waren keine FPÖ- Wähler während es bei der nächsten FPO-Weihnachtsfeier höchstwahrscheinlich genau umgekehrt gewesen war und auch heuer sehr voll und gute Stimmung.

der Alfred hat die Auge-Fahne von der gestrigen Demo zurückgebracht, die ich ja geschwänzt habe, weil ich beim „Dichtfest“ war, wovon mir der Rudi inzwischen sehr viele, aber nicht sehr scharfe Fotos schickte. Luis Stabauer war da und eine Menge mir bekannter.

Kurt Winterstein hat seine „Erlkönigin“ vorgetragen, das Gedicht nach der berühmten Vorlage, die er auf Birig Hebein, die ja wahrscheinlich die nächste Vizebürgermeisterin wird, gedichtet hat.

Es gab ein Bufftet und dann wieder eine Sketcheinlage, wo der Markus eine Familieaufstellung mit AK, ÖGB, den „guten“ und der Wirtschafts- und der Bauernkammmern, den „schlechten“ gemacht hat.

Ich habe mich ein bißchen mit Luis Stabauer unterhalten, dessen „Weissen“ man vom Bücherregal kaufen konnte und den ich morgen wahrscheinlich im „Buchquartier“ gesehen habe und bin dann, um meinen Adventblog zu machen, nach Hause gegangen, denn ich habe ja ein Adventkalenderfesnter vom siebenten Dezember, das man sich noch schnell anschauen kann, verlinke nach und gebe auch die übrige Vorschau bekannt, wo man hier noch weitere Adventkalenderfenster finden kann.

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2018-09-21

All die Nacht über uns

Jetzt kommt das sechste beziehungsweise erste Buch der öst Buchpreisliste, nämlich Gerhard Jägers „All die Nacht über uns“, aus dem „Picus-Verlag“, wo mir bisher, sowohl Buch, als Autor völlig unbekannt war.

Ja man erlebt mit den Buchpreislisten immer wieder seine Überraschungen, so war ja auch vor zwei Jahren Peter Waterhouse „Die Auswandernden“ für mich eine Überraschung und das zweite Buch des 1966 in Dornbirn geborenen, hat auch ein ähnlich aktuelles Thema, wenn es vielleicht auch manchmal etwas kitscheriger, als die Poesie des Peter Waterhouse ist.

Geht es dabei doch, wie im Klappentext steht, um die „Chronik einer Nacht“, in der ein Soldat von neunzehn Uhr bis sechs Uhr früh allein auf einem Turm an der Grenze steht, sein Vaterland allein, obwohl das gegen die Vorschrift ist, gegen die bösen Eindringliche aus dem Osten oder von wo auch immer bewacht, dabei raucht, sich betrinkt, mit dem Gewehr, der „einzigen Braut“, die ihm geblieben ist, mehr oder weniger sinnlos herumballert und dabei über sein Leben resumiert.

Stimmt nicht ganz, poetisch ist diese Chronik auch, geht es doch dabei um Vögel, um den Mond und, um das Brunftgeschrei der Hirsche, das der junge Wehrdienstpflichtige, der ihm einmal begleitete, für eine Bedrohung hält und durch die Gegend robbt.

Manchmal scheint sich auch die Phantsisie mit der Wirklichkeit zu vermischen, wenn die Nacht lang ist und der namenlos gebliebene Soldat stundenweise durch sein Leben geht. Denn er hat sehr viel erlebt, der noch im Haus seiner immer betenden Mutter und seines Vaters, der jetzt auch neue Schlößer an der Haustür angebracht hat, um sich vor den fremden Eindringlichen zu schützen, lebt. Es gibt auch eine Großmutter, die als junges Mädchen nach dem Krieg selber aus Hinterpommern hergeflüchtet ist, die hat, obwohl fikitiv, wie Gerhard Jäger in seinem Nachwort schreibt, ein reales Vorbild einer geflüchteten Frau, der das Buch gewidmet ist und die Großmutter hat den Soldaten auch ihr Tagebuch, in dem die Fluchterlebnisse und die Briefe, die sie an ihre Toten schrieb, aufgezeichnet sind, überlassen, das er auf seinem Wachposten durchliest und dabei gehen ihm die eigenen Erlebnisse durch den Kopf.

Die erste Einführung in die Liebe durch eine Prostiutierte, die von ihm dafür einen Sonderpreis verlangte, die erste Bebegnung mit seiner Frau von der er einen Sohn hatte, dessen Bild er auch in seinem Rucksack mit sich führt und es  an der Grenze kurzfristig verliert.

Er hat auch den Sohn und die Frau verloren und in seinen Phantasien tauchen auch immer die Szenen von den Polizisten auf, die zu ihm kamen und ihm vom Tod der Frau erzählen.

Das Kind ist im Swimmingpool ertrunken, die Frau hat darauf im Streit das Haus verlassen, sich ins Auto gesetzt und ein Flüchtlingheim gibt es auch in dem Dorf und die Vergewaltigung einer Kellnerin, worauf dann alle mit Fackeln auf das ehemalige Hotel zustürzen um ihre „Heimat zu verteidigen“ und der Soldat steht unter ihnen, schreit hypnotisiert mit,  wirft auch seine Fackel und schämt sich dann, als er naß nach Hause kommt und ihm die entsetzt schauende Großmutter dabei erwischt.

Sehr eindringlich und wie erwähnt manchmal auch ein wenig kitschig, hat Gerhard Jäger diese „Chronik der Nacht“ geschrieben. Ein Mann jenseits des Zaunes, den der Soldat „Bäcker“ nennt, taucht auch noch auf und der Soldat denkt an seinen Schießbefehl und die Meldung, die er machen müßte und dann doch nicht macht und denkt auch an eine Begegnung mit einem flüchtlingskind das er einmal hatte, das mit einem Auto spielte und ihn genauso, wie sein Sohn „Babab“ und „ta“ nannte.

Viel zu viel für eine einzige Nacht wahrscheinlich wieder, aber sehr eindrucksvoll erzählt  und daher ein Buch, das in Zeiten wie diesen, wo in Chemnitz und anderswo auch gerade die Heimat verteidigt wird, erinnern kann, daß sich die Flüchtlingsschicksale wiederholen, daß kein Mensch illegal ist und  Schießbefehle zur Grenzverteidigung hier und dort nicht gerechtfertigt sind, so daß ich sehr froh darüber bin, daß das Buch, das sonst wahrscheinlich an mir vorbeigegangen ist, auf  die österreichische Buchpreisliste kam und bin nun sehr gespannt ob es auf die Shortlist kommt.

2018-08-05

Radausflug zum Hauermarkt nach Wagram an der Traisen

Filed under: Alltagsgeplauder,Reisebericht — jancak @ 18:58
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Die Sommerfrischenhalbzeit ist abgeschlossen, die diesmal, da der Alfred ja erst am ersten Juli aus den USA zurückgekommen ist, etwas langsam angelaufen ist.

Sind wir doch erst die Woche darauf nach Harland, da war der „Bachmann-Preis“ und der Schwiegermutter sechsundachtzigster Geburtstag und ich habe korrigiert und korrigiert und bin nur pro forma und ganz kurz mit dem Rad eine Runde bis zum dem Sportverein nach Spratzern und wieder zurück gefahren. Dazwischen drei Tage Wien mit Praxis, den letzten Veranstaltungen, der Podium Sommerlesereihe, den Filmfestivals am Rathaus und am Karlplatz,  sowie an den Donnerstagen die O-Töne.

Den Martin haben wir in Pernitz einmal besucht und sind mit ihm die Myra-Fälle hinaufgeklettert. Bei der Ingrid waren wir letzte Woche in Nejuwaldegg.

Am Hochschwab waren wir auch, dazwischen bin ich mit dem Korrigieren fertiggeworden, habe das neue Projekt angefangen und bin mit dem Rad nach Wilhelmsbeurg und in das Traisenpark Einkaufscenter, sowie eine Runde um den Viehofenersee und zur Seedose gefahren.

Dazwischen das Alltägliche. Samstag Markt, da haben wir gestern die Doris Kloimstein getroffen, die mir einen Sack voll Bücher, ihre Urlaubslektüre, sie ist einfach in die Buchhandlung Schubert gegangen, hat dort gefragt, was die leute am meisten lesen und hat dort eine „Kängaruhtrilogie“, das Machwerk eines Kabarettisten, überreichte.

Auf der Rudolfshöhe waren wir ein paarmal auch und dieses Wochenende war wieder Hauermarkt in Wagram an der Traisen.

Steckerlfische, richtig gemacht

Steckerlfische, richtig gemacht

Das Traisental ist ja ein Weinbaugebiet und wir haben auch unseren Lieblingswinzer, zu dessen Verkostungen wir regelmäßig radeln. Zu Pfingsten gibt es den Pfingstmarkt in Nußdorf an der Traisen, nach Traismauer ins Donaugasthaus radeln wir zu Ostern meistens auch und im August gibts den Hauermarkt in Wagram an der Traisen in der dortigen Kellergasse. Zweimal waren wir schon dort. Voriges Jahr wollten wir auch hinradeln, leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber diesmal hat es wieder geklappt. Zum größten Teil jedenfalls. Auf der Rückfahrt sind wir ein bein bißchen naß geworden. Das macht mir aber eigentlich nicht viel aus.

Also in der Früh aufgestanden, die Wasserflasche eingepackt, das Sonnenkappel, da habe ich vor kurzem ein lustiges buntes gefunden, aufgesetzt. Der Alfred hat vorsorglich die Klappräder von Wien mitgenommen, damit wir bei der Rückfahrt in Traismauer einsteigen und bis nach St. Pölten mit dem Zug fahren können und sind dann losgeradelt.

Kurz vor zwölf waren wir am Ziel, das heißt, in der Kellergesse, wo es an beiden Seiten Stände mit Essen, Trinken und Weinproben gab. Am Eingang standen junge Mädchen die das Gratissechzehntel, Wein und Brot, leider nur ein Weißer, anboten. Aber ich habe mich, da ich gerne Hugo trinke, Sangria und Erdbeerbowole, ohnehin schon auf Kaiserspritzer umgestellt und da gab es mal einen zu der gebackenen Blunze beim Winzerhaus Schöller.

Der Alfred hat ein Surschnitzl gegessen, was er alsbald bereute, nicht, daß es nicht gut war, aber auf der anderen Seite beim Haimel, gab es Steckerlfische und die dufteten köstlich.

Dazu mußte man dort aber erst einmal hinkommen. Ein bißchen an den Weinreben vorbei. Wir sind aber zu hoch hinaufmarschiert, so daß wir fast nicht hingefunden hätten.

Dazwischen haben wir aber noch Erdbeerfrizzante gekostet, beziehungsweise eine Himbeerbowle getrunken. Der süße Schlatz eben, der gut schmeckt, aber die Kalorien macht. Dann hat der Alfred, die Fische fotografiert und beschloßen sich vor der Rückfahrt doch eine Forelle zu gönnen. Einen Eisckaffee gab es auch noch uind dann auf nach Traismauer, das einen Kilometer von Wagram entfernt ist. Der Zug kam bald und wir waren bis auf drei Burschen, glaube ich, die einhzigen Gäste. Auch einen Schaffner habe ich nicht gesehen,  nur eine sympathische Frauendurchsagstimme, die die nächsten Haltestelle und Austiegsrichtungendurch gab.

Der Alfred hat sich dann ein paarmal bei mir erkundigt, ob ich nicht doch bei der „Seedose“ aussteigen will.

„Nein!“, habe ich tapfer geantwortet.

Ich habe doch scchon genügend Bücher und das war auch gut so. Denn, als wir St. Pölten erreichten, hatte sich der Himmel verdunkelt und der Regen hat begonnen, so daß ich wiedermal ein bißchen naß wurde. Ansonsten ein schöner Ausflug und eine schöne schöne Abwechlung in der Sommerfrische.Morgen geht es wieder intensiv mit dem Romanschreiben weiter, was eigentlich ganz gut geht.

2018-06-01

Strohwitwenstart mit Bücherräumnachmittag

Ich freue mich ja immer wenn der Alfred mit dem Karli für ein paar Wochen in die USA, nach China, Australien, etcetera, fliegt,, beziehungsweise versuche ich diese Wochen dann ganz besonders zu zelebrieren.

So habe ich da einmal zu Pfingsten einen Lesemarathon gemacht und im Vorjahr bin ich sowohl mit der Ruth in den öffentlichen Raum aufgebrochen, als auch für mich ein bißchen patschert in der Seestadt herummarschiert und habe dann aus den Recherchen, die ich da eigentlich machen wollte, die Kurzgeschichten für Annika Bühnemanns Challenge beziehungsweise mein „Besser spät als nie“ geschrieben.

Für  heuer, der Alfred ist am Donerstagmorgen in die USA gestartet, hatte ich etwas Ähnliches vor, durch die Stadt marschieren, ein bißchen  konsumieren und die Ideen für mein nächstes Projekt sammeln.

Aber meine Leser wissen es, ich bin ja mit der „Unsichtbaren Frau“ noch nicht so weit, also werde ich die an den vier Wochenenden möglichst intensiv korrigieren und mir dann vielleicht zur Belohnung ein Eis gönnen. Unter der woche komme ich wahrscheinlich, da ich ja derzeit viele Stunden habe, höchstwahrscheinlich wenn ich aufpasse nur zu Literaturveranstaltungen, aber nicht viel zu schreiben.

Nun  gut, das ist fein und wichtig und kann man beispiesweise in Writingretreats auch zelebrieren, habe ich gedacht und dann, daß ich am Feiertag noch nicht wirklich dazu kommen werde, weil ich ja abrechnen muß.Das habe ich dann aber schon am Mittwochabend getan und mir am Donnerstag nur noch die WGPV- Rechnungen ausgedruckt.

Ich bin da ja sehr fleißig und konsequent und habe diesbezüglich nur die „Grundbücher“ in der „AS“ versäumt, zu denen ich eigentlich gehen hätte können, aber da hätte ich die WGPV-Rechnungen höchstwahrscheinlich am Donnerstag geschrieben und dann hatte ich noch eine andere Idee.

Denn ich habe ja zu Pfingsten, als der Alfred auf Betriegsurlaub un Budapest war, einige Artikel darunter einen über Bücher geschrieben, nämlich daß ich zuviele habe und die dann erstens nicht alle lesen kann und zweitens auch nicht immer finde.

Und da suche ich ja seit einiger Zeit nach Margaret Atwood „Der Report der Magd“, weil ich herausgefunden, das jetzt bei den Bloggern in aller Munde ist und inzwischen auch verfilmt wurde.

Das habe ich vor einem Jahr oder so gefunden und gar nicht gewußt, daß das so ein Kultubuch ist, es ist aber auch ein untopischer Roman, also könnte ich es Stephan Teochbräber beim Seminar zeigen, aber ich wußte, angesichts meiner Bücherberge nicht recht, kein Kunststück, weil ich die ja immer um,räume wenn mir was herunterfällt oder so, wo ich es habe.

„Die Rote Zora“ wollte ich Stephan Teichgräber auch zeigen und dann bin ich vor einigen Wochen auch darauf gekommen, daß ich sowohl Jaroslav Rudis „Die Stille in Prag“ als auch Colson Whiteheads „Der „Koloß von New York“ habe, von dem ich ja erst seit kurzem „Undergroundrailroad“ gelesen habe und da eigentlich glaubte, ich hätte von dem Autor noch nie etwas gehört.

So ist mir vor ein paar Tagen eingefallen, daß ich mein Strohwitwenmonat, man könnte es auch Stadtschreiberstipendium nennen, denn das sind ja auch so Ideen, die ich immer habe und manchnmal meine Sommerfirsche in Harland damit begonnen habe, mit einem Bibliothekswochenende starten könnte, denn mein Schlafzimmer ist ja eigentlich eine solche, zumindest gibt es da Regale an der Längsseite, zwei kleine Bücherkasteln und einen großen Bücherstapel an der Wand rechts neben dem Bett gestapelt und ich habe auch schon einmal einen Strohwitwenmonat mit dem „Leben in der Bibliothek“ verbracht und habe auch das „Bibliotheksgespenst“ geschrieben. Ich räume also herum, suche die Bücher, dachte ich mit ein wenig Schuldgefühlen, denn eigenlich sollte ich ja korrigiere und füchtete, daß ich mich darum herumdrücken könnte.

Das mit der Bibliotheksräumung oder Säuberung, denn Staubwischen wäre da sicher auch sehr gut, wurde noch dadurch beflügelt, daß einige You-Tuber, die sich die „Kingsianer“ nennen, weil sie den großen Meister des Horrors verehren, zu Pfingsten eine Nacht im „Riesen-Hugendubel“ in Frankfurt verbracht und dort ein Hangout veranstaltet haben, wo sie herumtappten und nach Bücher suchten. Das habe ich in anderer Form auch schon getan und eine Nacht in einer Buchhandlung zu verbringen, reizt mich eigentlich auch nicht so sehr, obwohl alle Blogger davon schwärmen.

Warum auch, ich kann ja am Tag hingehen und Bücher kaufen, tue das aber meistens nur aus den Abverkaufskisten und wenn ich bei Anna Jeller „Hotel Berlin“ in der Auslage stehen sehe, ist mein erster Gedanke zwar „Das kaufst du dir!“, aber dann maile ich doch lieber „Wagenbach“ direkt an.

Die Viedos der Booktuber habe ich mir aber in den letzten Tagen gern angeschaut und da konnte ich beispielsweise auch das „Hotel Berlin“ entdecken oder den „Report der Magd“ in einer schönen Ausgabe, meine ist zwar, wie ich jetzt gleich verraten kann, nicht so schön, ich habe das Buch und auch noch einige andere aber inzwischen gefunden und bin diesbezüglich sehr zufrieden.

Obwohl natürlich keine Ahnung, wann ich das alles lesen werde, ich kann es aber am nächsten Mittwoch ins „Doml“ mitnehmen und es Stephan Teichgräber zeigen, wenn der Workshop nicht, so wie diese Woche, ausfallen sollten.

<ich habe den ersten Strohwitwentag, der Alfred ist am Feiertag so gegen sieben losgestartet, also in der Badewanne begonnen und da Ruth Cerhas „Traumrakete“ gelesen.

Dann habe ich die Rechnungen ausgedruckt und gekocht und nach dem Mittagsschlaf mit meinem Bibliotheksnachmittag begonnen.

Das heißt mir den „Hugendubel-Hangout“ aufgedreht, ein Staubtuch genommen und systematisch, die Bücherreihen in den zwei Zimmern. wo ich sie stehen habe, abgesucht.

Von zwei bis halb sieben habe ich das getan, dabei wie die Booktuber sagen würden, leckeren Kaffee und Rotwein mit frischgepressten Orangensaft, die der Alfred immer noch beim „Groupie“, der sie aus Siziliien importiert, gekauft hat und geräumt und geräumt und ich sage es gleich, alle erwähnten Bücher und noch einige andere gefunden und bin jetzt froh wieder eineÜbersicht über meinen Bücherstand zu haben.

Denn da habe ich gleich entdeckt, daß ich von Margaret Atwood der großen alten Dame, die in meiner „Unsichtbaren Frau“ fast den Nobelpreis bekommen, beziehungsweise genauswenig, wie die Lilly Schmidt bekommen hag, noch einiges andere gefunden habe,  nämlich „Der lange Traum“,  dann die „Giftmischer“ und „Alias Grace“ und von Stephen King, den meister, habe ich auch einges gefunden, obwohl ich ja keine so besondere Horrorleserin bin und daher, wie ich mich erinnern kann, einmal als ich ins „Doml“ ging, eine ganze Sammlung seiner Bücher im „Wortschatz“ stehen ließ. Ich habe aber „Colorado Kid“ „In einer kleinen Stadt“ „Misery“ und „Menschenjagd“ und von Frank Schätzing, auch ein Schwarm der Kingsianer habe ich den „Schwarm“ und noch ein anderes Buch und wußte eigentlich bisher nicht, daß der ein Sci Fi Schreiber ist.

Ich habe auch von Philip Kerr, der ja im März gestorben ist, einiges und von Tom Wolfe „Ich bin  Charlotte Simmons“  und dann habe ich mir noch, passend zur politischen Situation, 1968 und danach Leander Scholz „Rosenfest“ und Hosea Dutschke „Rudi und ich“ einmal gefunden und jetzt herausgesucht und danach, obwohl ich mir ja schon im Badezimmer keinen kleinen Stapel Schweizer Bücher für unseren Schweiz Urlaub in August vorbereitet habe, noch ein paar diesbezüglich Bücher gefunden, nämlich Peter Stamms „Nacht ist der Tag“.

Da liegt zwar schon „Seerücken“ im Badezimmer  und von Urs Widmer die „Schweizer Geschichten“ und „Der Geliebte der Mutter“.

Mal sehen, ob ich da zum Lesen kommen. Ich bin jetzt aber sehr zufrieden, kann meine Strohwitwenzeit mit einem entsprechenden Artikel beginnen. Am Freitag dann noch einige Stunden machen. Am Samstag einkaufen und vielleicht zum Friseur gehen und dann wenn ich es schaffe, drei bis vier Writerretreas, so daß ich mit der „Unsichtbaren Frau“ möglichst fertig bin, wenn ich in meine Sommerfrischenwochenende gehe.

Ja richtig, ein großes Jubiläum  gibts da vorher auch zu feiern und anschließend geht es wieder an das „Bachmannlesen“ und da werden dieNamen der Glückchen, die da heuer eingeladen wurden, am Montag bekanntgegeben. Mal sehen, wie viele ich davon kenne.

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