Literaturgefluester

2014-01-13

Blondinenträume

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:02

Milena Mosers, 1994 in der rororo Reihe „Neue Frau“ von Angela Praesent und Gisela Krahl herausgegebenen, Roman, den ich vor, glaube ich, zwei Jahren um einen Euro in dieser inzwischen geschlossenen Buchhandlung in der Wiedner Hauptstraße kaufte, ist wahrscheinlich eine Farce und eine Parodie, auf das Leben in einer Schweizer Sozialsiedlung.
„Hier werden die Probleme unseres kleinkarierten Alltags gesprengt – gefühlsecht, grotesk, wirklichkeitsnah und unbeschreiblich komisch“ steht am Buchrücken. In einer Ein-Stern Amazon Rezension, habe ich etwas von einer Seifenoper und langweiligen Durchschnittscharakteren gelesen, was ich nicht finden konnte, denn durchschnittlich sind die Frauen, die in diesem Wohnblock leben nicht, mir war es vielleicht ein bisschen zu rasant und vielleicht auch zu grotesk und komisch, da ich damit ja meine Schwierigkeiten habe, aber schön der Reihe nach, obwohl das nach den vielen Handlungsschwenkungenen und Schleifen gar nicht so eifach ist.
Da gibt es Lotti, das ist eine ältere Frau, die immer Morgenmäntel trägt, auch wenn sie einkaufen geht oder Krankenbesuche macht, die erwacht am Morgen aus einem Alptraum, daß ihr inzwischen fünfunddreißigjähriger Sohn ihr eine Muttertagszeichnung schenkt und man erfährt nach und nach, sie ist Tagesmutter und betreut die Kinder der anderen Sozialfälle in der Siedlung, bringt sie in die Schule und in den Kindergarten und die ehrbaren Familienfrauen, die auch hier wohnen, zerreißen sich den Mund über die Alkoholikerin und schreiben Briefe an die Briefkastentante der Tageszeitung.
Marion Meierhans, zweifache Mutter mit dem dritten Kind schwanger tut das auch. Dann gibt es noch Natalie, das ist eine Siebzehnjährige mit Kinderwagen und Elma, die Alleinerzieherin von Serafina, die nicht im Büro arbeiten mag, sondern lieber einen Mann will.
An diesem Morgen sind sie alle aus dem Häuschen, denn in die Siedlung zieht ein Alleinerzieher mit zwei Kindern und alle Frauen drehen durch und Elma und Natalie steigen mit ihnen auch ins Bett oder wollen ihn heiraten, Frau Meierhans, will für ihn kochen und seine Kinder versorgen, aber die bringt Zeno Held schon zu Lotti.
Durch Frau Meierhans Briefe an Frau Donata, erfährt man, ihre Ehe ist nicht gut, ihr Mann mißhandelt sie und schlägt sie und als das dritte Kind noch ein Junge wird, müßen ihn die Krankenschwestern erst anrufen, damit er sie besuchen kommt.
Sie bekommt auch sowas wie eine Wochenbettdepression, wird aber von Lotti, Natalie und Zeno besucht und bei der Taufe kommt es zu einem Eklatat, weil der Kinderwagen mit Kind in der Kirche vergessen wurde, während alle beim Leichenschmaus saßen.
Am nächsten Tag gibt Herr Meierhans seine größeren Kinder bei Lotti ab und verschwindet. Marion tut das auch, das Baby wird dann im Keller gefunden und Lotti muß handeln.
Das Zeno etwas seltsam ist, hat sie auch schon herausgefunden und seine Kinder werden von ihrer Mutter geholt, die Zeno verlassen und sich emanzipieren wollte, als Rache hat er das Haus angezündet und Sophie die Schuld gegeben, so daß ihr das Sorgerecht entzogen wurde.
Jetzt muß er dafür büßen, beziehungsweis die Wünsche von Natalie, die inzwischen eine Superpizzeria aufgezogen hat und Elma befriedigen.
Daß Lotti auch einmal in einer postnatalien Depression ihr Kind getötet hat, erfahren wir auch, bis alles fulminant endet. Elma zieht mit Serafina zu der zweiten Frau ihres Exmannes zurück, Natalie in eine Wohngemeinschaft und Zeno scheint ein Kind von Natalies Mutter, die eine überforderte Emanze ist, zu bekommen, er wird Kindergärtner und Frau Meierhans Briefkastentante, die ihre eigenen Briefe beantwortet.
Eine Parodie auf das Elend der Alleinerzieherinnen und unterdrückten Frauen, überzeichnet und inzwischen vielleicht sogar ein bißchen altmodisch wirkend. Aber ich habe mich auch schon mal geärgert, wenn beispielsweise bei einem Psychotherapeutentreffen sich alle Psychotherapeutinnen begierig auf den einzig anwesenden Arzt stürzten.
Die Frauen könen vielleicht doch nicht so ganz aus ihrer Haut heraus und sind vielleicht auch ein kleines bißchen selber schuld an ihrem Elend. Das Leben in Sozialwohnungen ist aber sicher nicht so einfach und normalerweise, kommt wahrscheinlich eher das Jugendamt auf Besuch, als der Märchenprinz und das war es wohl auch, was die 1963 geborene, in Zürich lebende Milena Moser, die mit „Putzfraueninsel“ und „Hausfrauenschlampe“ bekannt geworden ist, überzeichnet ausdrücken wollte.
Ich habe von ihr das 2010, erschienen „Möchtegern“ eine Satire auf das Schreiben beziehungsweise literarische Castingsshow gelesen und, glaube ich, noch so ein kleines Rowohlt-Bändchen in meinen Regalen

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2013-05-13

denn ihre Werke folgen ihnen nach

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:49

Diesen, bei Otto Müller, erschienenen Roman von Marlen Schachinger, habe ich vorige Woche bei den Empfehlungen zur ORF-Bestenliste gefunden und war fasziniert, denn Romane über den Literaturbetrieb interessieren mich ja sehr, habe schon einige geschrieben und immer zu hören bekommen, daß man das nicht soll, weil das niemanden interessiert, was ich eigentlich nicht glaube und die 1970 in OÖ geborene Marlen Schachinger ist mir auch bekannt.
2000 ist ihr erster Roman „morgen vielleicht“, in Ruth Aspöcks Edition herausgekommen, da habe ich sie auch kennengelernt und wir haben Bücher mit einander getauscht. Später haben wir uns eine Zeitlang in der „Frauen lesen Frauen“- Gruppe des ersten Wiener Lesetheater getroffen und auch ein paarmal bei dieser Frauenlesung in der Galerie Heinrich zusammen gelesen. Eine Lesung bei Radio Orange haben wir auch einmal gemeinsam gehabt. Da ist mir Marlen Schachingers poetischer lyrischer Ton aufgefallen. Zur ersten „Mittleren“ Lesung, die noch im Literaturhaus stattgefunden hat, habe ich sie eingeladen und sie später einmal bei der „Hausdurchsuchung“-Lesung in der Hauptbücherei getroffen, wo sie mit einem Tonband hantierte und die Lesung aufgenommen hat. Dann referierte sie im Literaturhaus bei einer Schreibveranstaltung, ich war auch bei dem Vortrag in Gallizinstraße, wo sie an einem Lehrgang für Schreibpädagogik mitarbeitete, jetzt hat sie, entnahm ich dem Buch und ihrer Website ihr eigenes Institut für narrative Kunst, hat eine Dissertation geschrieben und einen Roman über den Literaturbetrieb, der ihr Indiserwissen bekanntgibt und ganz anders ist, als ich mir erwartet habe. Reißerischer und weniger poetischer, als ihre letzten Texte vielleicht, aber für eine, die sich ja ebenfalls sehr für den Literaturbetrieb interessiert und sich dort viel herumtreibt, sehr interessant.
„Alles ist Lug und Trug, ist Täuschung und Traum, ist nicht das, was es scheint“, lautet eines der Motti, von Nikolaus Gogol und das geht es gleich in medias res und zu dem Bestsellerautor Mario Kamov dessen Lebensgrundsatz „Klug geflunkert ist halb gewonnen“ lautet. Der schlägt eine Zeitung auf in der „Kein Gericht der Welt würde mich schuldig sprechen, und dennoch trage ich die Verantwortung für Luca H.s Tod“ steht.“
Deshalb schreibt er auch einen Beichtroman, das heißt er schickt seine Berichte an eine Internetbeichtseite ab, die ihm dann Vergebung bzw. Betaufträge sendet. So kommen wir in das Geschehen hinein. Mario ist ein Schulabbrecher, auch seine Buchhandelslehren hat er hingeschmissen und so ist er in jugendlichen Jahren mit zwei Freunden in einen Verlag eingebrochen und hat außer einer Kaffeemaschine auch eine Tasche mit abgelehnten, unverlangt eingesandten Manuskripten mitgenommen. So etwas Ähnliches hatte ich auch schon einmal. Unser Held schreibt sie um und wird zum Bestseller, zum „U“ nicht zum „E“, was ja nicht für die Karriere gut ist, trotzdem nimmt er eine Poetik-Vorlesung an, das heißt er wird Lehrer in einem Wiener Universitätsinstitut für Sprachkunst, was meiner Meinung nach zwar nicht dasselbe ist, aber hier lernt er Luca kennen und das ist der Sohn einer Verfasserin eines der Manuskripte und der hält ihm das Manus entgegen.
„Aha!“, denkt man und „Eh schon wissen!“
Aber jetzt fängt es erst an und entwickelt sich rasant in eine ganz andere Richtung, eigentlich in viele Richtungen weiter. Zuerst ist es Ostern und Mario braust mit seinem Motorrad nach Salzburg, wo die Mutter lebt, verfolgt sie ins Bett und nimmt mit ihr aus dem Hotel, wo der Beischlaf stattfindet, sämtliche Badeprodukte mit, was ich eigentlich auch immer tue. Dann fährt der Schalträger noch nach Venedig und liest dort Thomas Manns berühmte Erzählung. Inzwischen ruft der Verlag an und schlägt ihm ein Mentorprogramm vor. Mario wählt Luca und nicht die begabte Lisa, deren Arme Schnittspuren tragen und die auch schlecht liest, dafür aus und Luca, der für Proust und Thomas Bernhard schwärmt, lädt Mario zum Essen ein, der sein Mail aber nicht bekommt und zur gemeinsamen Lesung ins Literaturhaus erscheint er stark geschminkt. Der Verlag will ihm einen Platz im Herbstprogramm reservieren, ein Bachmannjuror ihn dort lesen lassen. Mario lehnt ab, sein Schützling ist noch nicht so weit, schlägt stattdessen sein eigenes Werk vor und Luca soll stattdessen in „Germany next Bestseller“- Show auftreten. Da magert er stark ab, wird hinausgeworfen, vorher ist er Mario noch bös, weil er vom Beischlaf mit seiner Mutter erfuhr, blamiert ihn bei einer Preisverleihung und seine Schreibmaskottchen stiieht er ihm auch, Marlen Schachinger läßt nichts aus, was Mario immer zu eigenen Texten anregt. Am Ende bekommt Marios Mutter ein tolles Manuskript von Luca, der sich umbrachte, war ja seine Motivation im Schreibinstitut „einen einzigen genialen Roman zu schreiben und dann abzutreten“, der Verlag bringt es groß heraus, es steht aber trotzdem ein paar Wochen weniger lang auf der Bestsellerliste, als das Werk Marios, so daß der gewonnen hat und wenn man jetzt wieder „Eh schon wissen!“, denkt, hat man sich noch einmal geirrt, denn noch ist es nicht aus und das Flunkern der Großmeister geht weiter, denn daran schließen sich noch zwei Kapitel, wo es einen anderen Schluß zu lesen gibt.
Das Ganze ist in siebenunddreißig Kapiteln und zwei Perspektiven geschrieben, in der Marios als Ich-Erzähler und in der von Lucas und man erfährt viel vom Literaturbetrieb, Marcel Proust, Mario Vargas Llosa , Thomas Mann, Thomas Bernhard etc, was ich sehr interessant finde und nur etwas bedauere, daß die Feministin Marlen Schachinger, die ja auch ein Buch über Herta Firnberg geschrieben hat und frauenspezifische Stadtspaziergänge macht, das Ganze so männlich und homoerotisch schildert. Sämtliche Vorbilder der Literaturgeschichte sind Männer, wo bleiben da Virginia Woolf, die Bachmann und die Jelinek? Aber dann wäre es vielleicht nicht so erotisch geworden und vielleicht auch nicht so boshaft, wenn eine Frau das Manuskript gestohlen und geflunkert hätte.
Interessant also, auch wenn mir einiges schon bekannt war, habe ich ja auch Milena Mosers „Möchtegern“ gelesen, wo auch so eine Schreibshow beschrieben wird und krebse seit vierzig Jahren im Literaturbetrieb, wenn auch auf der anderen, auf der Verliererseite, wie Mario vielleicht sagen würde, herum und bezüglich Marlen Schachinger ist interessant, daß inzwischen noch ein anderer Roman von ihr erschienen ist, der am 14. Mai in Lhotzkys Literaurbuffet vorgestellt wird, eine höchst umtriebige Autorin also, die sich von der Kleinstverlagschiene in die mittlere Verlagswelt hinaufgearbeitet hat, was sicher nicht so einfach ist, der ich einen Platz auf der ORF-Bestenliste wünsche und auch ihren Krimi „Der Unschuld Verlust“, gelesen und für „Thalia“ besprochen habe. Den Erzählband „Störung“, habe ich ebenfalls in meinen Regalen stehen.

2010-05-02

Möchtegern

Filed under: Uncategorized — jancak @ 21:23

Milena Mosers „Möchtegern“ ist ein Buch, das zu mir und meinem Blog passt, ein Buch über eine sogenannte literarische Castingshow, dem Schreiben, dem Literaturbetrieb ect.
Ich habe das Buch im Literaturgeflüster, nachdem ich die Ankündigung und die Schreibübungen dazu, bei http://www.literaturcafe.de gefunden habe, schon ein paar Mal erwähnt. Lillyberry und leselustfrust haben es auf ihren Seiten besprochen, so daß ich es mir wünschte, als mir Alfred sagte, daß ich mir von dem Amazon Gutschein, den er für ein Marketinginterview bekommen hat, etwas aussuchen kann.
Ein Buch über den Literaturbetrieb ist für mich ja sehr faszinierend und es beginnt auch gleich auf diese Weise:
„Sie wollten alle dasselbe!“, nämlich schreiben, die Möchtegerns oder „wannabes“, wie es im Buch geschrieben wird und so wird auf den ersten Seiten, auch die Szene geschildert, wo sich einige der Möchtegernautoren mit ihren Laptops, Notizbüchern, Schreibratgebern ect. in eine Starbucks-Filiale setzen und die zufällig vorübergehende Frau, wird in vierzig Geschichten vorkommen, so daß der Fernsehsender auf die Idee kommt, in einer SchreibFabrik, den neuen Schreibstar zu suchen und die gerade ins Klimatkterium gekommene Autorin Mimosa Mein, die mit achtzehn durch einen skandalösen Bestseller berühmt geworden ist, aber schon jahrelang kein Buch mehr veröffentlicht hat, für die Jury zu verpflichten.
Da Milena Moser eine Welt beschreibt, wo jede Hausfrau, Putzfrau, Schwiegermutter ect. einen eigenen Roman in der Nachttischlade liegen hat, melden sich Tausende, um berühmt zu werden. Hundert Manuskripte bekommen die Jurymitglieder aus denen zuerst zwanzig, dann zehn für die Show ausgewählt werden. Fünf gute und fünf schlechte Schreiber, damit das Publikum auch was zu Lachen hat. Jury und Teilnehmer müssen Knebelverträge unterschreiben, die Jury hat, wie es scheint, bei der Allmacht des Fernsehsenders gar nicht soviel mitzureden, denn die Gewinnerin steht schon von vornherein fest und der Umgangston zwischen den Jurymitgliedern ist öd und rauh. Trotzdem sagt Mimosa Mein, die in einem kleinen Dorf mit ihrer Freundin und Agentin lebt, von ihr und der Putzfrau Czerny gehörig herumkommandiert wird und jahrelang nicht das Haus verlassen hat, sondern sich die Post von der Putzfrau und das Essen vom Döner King bringen läßt, zu und gerät ab da in eine turbulente Liebe und andere Turbulenzen.
Einen breiten Raum nimmt die Beschreibung der „wannabes“ ein, drei werden zum Beispiel von der Therapeutin Dr. Caprez zu dem Wettbewerb geschickt und fliegen als erstes wieder hinaus. Anita Hubli-Giezendanner, die Hausfrau, deren Mann sie schon lang mit seiner Sekretärin betrügt und deren Tochter Caroline, Mamis Auftritt beim Fernsehen peinlich findet, soll zuerst gar nicht aufgenommen werden und verdankt ihre Aufnahme Mimosas Kompromißbereitschaft, die die Teilnehmer, obwohl es ihr verboten ist, mit „Meine Lieben!“, anspricht und selbst an den schlechtesten Texten noch etwas Gutes findet. Mimosa wird auch in dem Buch mit dem ihre Putzfrau, eine unterwartete Karriere macht, als die „Frau, die nichts taugt“, bezeichnet, obwohl sie mit ihrem Briefträger lange Gespräche führt und von diesen, als der sich nach seiner Pensionierung eine Frau aus Asien holt, zur Trauzeugin auserkoren und gibt der Castingshow durch ihre Intuition auch ein jehe Wende, aber das ist nicht nur ihr Verdienst, sondern wurde von Iris Hasenfratz so inszeniert, die eigentlich als Schreibstar auserkoren war.
Aber vorerst bekommt Mimosa seltsame anonyme Manuskripte, in denen sie die Sprache ihrer Jugendliebe, des Aufdeckungsungsjournalisten HaGe Krieg erkennt, der allerdings vor Jahren Selbstmord begangen hat, die sie in die Geschichte eines Lügners einführt und das Schreibcamp beginnt.
Zehn Kanditaten ziehen in die Schlafsäle, fünf Männer und fünf Frauen, werden ununderbrochen gefilmt und bekommen Schreibaufgaben, nach denen immer zwei hinausgeschmissen werden und dann Karriere machen.
Das Buch ist flott dahingeschrieben, die Biografie Mimosa Meins überladen und klingt nach einem Frauenroman und, als besondere Ironie des Schicksals, heißt der Sexroman mit dem sie mit achtzehn berühmt geworden ist, auch noch „Roadkill“ und erzählt ironisch und dann auch wieder liebevoll viel aus der Welt der Schreiberlinge. Im Gegensatz zu Leselustfrust, die das Buch am Anfang spannend, dann eher langwierig findet, erging es mir umgekehrt.
Mit Beginn des Schreibecamps fand ich es faszinierend, die Rahmenhandlung, Mimosas Biografie, ihre Liebhaber und auch die konstruierte Krimihandlung mit dem Schlagersänger Nico und Ha Ge Krieg, haben mich nicht so vom Sessel gerissen, eher die sozialkritischen Episoden, die Stellen mit der Psychotherapeutin, die ihre Klienten zu dem Camp schickt natürlich, die Person des Briefträgers Müller, Frau Czerny und auch die Stelle im Frisiersalon, wo die Damen und die Schwiegermütter ihre Romane aus den Taschen ziehen, weil alle dasselbe wollen und das stimmt ja auch, zumindestens für die Klienten einer Schreibwerkstatt und das Buch endet damit, daß Mimosa eine Schreibwerkstatt gründet und ist auch Milena Mosers Schreibgruppe gewidmet.
Für einen Teil der Menschen, ist das Schreiben sicher wichtig, wenn man wirklich einen solchen Wettbewerb ausschreiben würde, würden sich wahrscheinlich auch tausend „wannabes“ melden, die dann auf einen oder zwei zu reduzieren, finde ich sehr problematisch, wie alle wissen, die meinen Blog regelmäßig lesen, da vertrete ich die Position von Mimosa Mein, die am liebsten alle gewinnen lassen will.
Im Buch gibt es immer wieder leere Seiten, wo man seine eigenen Schreibübungen machen und wenn man so will, den Roman um oder weiterschreiben kann. Bestimmt ein interessantes Buch, das die, die nur das eine wollen, verschlingen werden.
Daß es bei uns keine solche SchreibFabrik gibt, finde ich gut, eine solche Sendung würde wohl auch kein Quotenhit werden. Es gibt aber etwas Ähnliches, wenn auch auf einem etwas anderen Niveau und das rückt bald näher. Ende Mai werden ja die Namen der vierzehn Glücklichen bekanntgegeben, die um den heurigen Bachmannpreis lesen dürfen und das Klagenfurter Wettlesen kommt in dem Buch auch an einer Stelle vor.
Und ich hab nach einigen eher mühsamen Diskussionen der letzten Woche, auch etwas Erfreuliches zu berichten. Mein für den Osterspaziergang geschriebener Blogbeitrag „Erinnerung an Helmut Eisendle“ soll im nächsten „Freibord“ erscheinen und das „Ecetera Viertel Heft“, in dem das Interview mit mir enthalten sein soll, wird am 19. Mai in St. Pölten vorgestellt.

2010-04-19

Arno Geiger Lesung

Filed under: Uncategorized — jancak @ 22:51

Heute Abend gab es in der alten Schmiede ein Gespräch und eine Lesung über Arno Geigers im Feburar erschienenen Roman „Alles über Sally“.
Den 1968 in Bregenz geborenen, ersten deutschen Buchpreisträger, kenne ich aus einer Zeit, als er noch nicht berühmt gewesen ist. Nämlich seit Juni 1996, als er das erste Mal beim Bachmannpreis, einen Text über eine Käthe im Kornfeld gelesen hat, der glaube ich, auch in den Manuskripten erschienen ist. Damals ist er mir aufgefallen, ich habe ihn auf seinen Text angesprochen und etwas später in einer Literaturzeitschift gelesen, daß er auch Martina Schmidt vom Deuticke Verlag aufgefallen ist.
1997 ist jedenfalls die „Kleine Schule des Karusellfahrens“ erschienen und wurde im Literaturhaus vorgestellt, eine Präsentation eines Hörspiels habe ich in der alten Schmiede vor langer Zeit auch gehört. 1999 erschien „Irrlichterloh“ und 2002 „Schöne Freunde“.
Von beiden Büchern habe ich nicht sehr viel gehört und sie auch nicht gelesen, sondern mich erst wieder mit Arno Geiger beschäftigt, als er 2004 nochmals beim Bachmannpreis gelesen hat und zwar mit einem Stück aus dem Roman mit dem er ein Jahr später den deutschen Buchpreis gewonnen hat. Dazwischen kam noch der Erzählband „Anna nicht vergessen“, da habe ich bei „Rund um die Burg“ daraus gehört und auch aus „Es geht uns gut“ .
Jetzt der neue Roman, „Alles über Sally“, wo ich schon ein Stück in Ö1 gehört habe und in Leipzig ein Stückchen des Gespräches am blauen Sofa. Kurt Neumann hat ihn als dritten Roman einer Romantrilogie und „Schöne Freunde“ als Roman über die Kindheit, „Es geht uns gut“, als Beziehungsroman und „Alles über Sally“, als Eheroman bezeichnet. Oder auch als Ehebruchroman, wie es Arno Geiger nannte, der meinte, daß er ab „Irrlichterloh“ eine neue Form des Schreibens gefunden hat. Vorher war er, mehr sprachkritisch unterwegs, wenn ich es richtig verstanden habe, obwohl ich schon die Geschichte aus dem Kornfeld nicht so empfunden habe. Jetzt also mehr erzählend, es ist auch ein Roman, der ständig die Perspektiven wechselt und die Geschichte einer Ehe und des Alterns in diesen Sichtwechsel erzählt. Es geht um zwei Ehepaare oder auch um Sally oder Alfred.Sally ist zweiundfünfzig und Englischlehrerin, Alfred etwas älter und Kustode oder Kurator und die Geschichte beginnt im Sommerurlaub in England, wo sich Sally über Alfreds Stützstrumpf ärgert, der, wie in der Diskussion klar wurde, eine wichtige Rolle im Romans spielt.
Alfred liebt jedenfalls Sally über alle Maßen und führt Tagebuch, Sally liebt ihn etwas weniger, sondern mehr das Leben. Dann kommt es zu einem Einbruch in ihre Wohnung, der sie den Urlaub abbrechen läßt und zu dem Ehebruch, den Sally mit dem Mann des zweiten Paars begeht. Alfred zieht sich zurück, obwohl die beiden, die sich in den Siebzigerjahren im österreichischen Kulturinstitut von Kairo kennenlernten, eine offene Ehe führen wollten. Jetzt stellen sie fest, daß sie, wie wohl die meisten Paare, mit der Zeit verbürgert sind und am Ende der Geschichte verläßt der Freund seine Frau und Sally, um mit einer jüngeren davonzugehen. Der Roman endet, wie Kurt Neumann erklärte, mit dem faden Jahresrückblick des ORF und Sally kommt offenbar zu Alfred zurück, der inzwischen, Gag des Autors, ein Gipsbein hat und sie mit seiner Liebe erwartet.
Daran spann sich die Diskussion, ob Alfred nun ein Held oder Waschlappen ist, denn der betrogene Ehemann hat doch, wie bei Madame Bovary und Effi Briest, den Ehebruchromanen des vorvorigen Jahrhunderts, die Ehefrau zu verstoßen, um nicht als Waschlappen zu gelten. Arno Geiger ist aber stolz darauf, daß er seinen Alfred wachsen ließ und hat am Ende des Romanes seinen Lektor angerufen, um ihm „Wolfgang es ist mir doch gelungen!“, mitzuteilen.
Da ist mir zwar Hofmannsthal „Schwieriger“ eingefallen, den ich als sehr junge Studentin mit Rudi Blahout, zwanzig Jahre älter als ich, im Theater in der Josefstadt gesehen habe, der mir zuflüsterte, daß man im Verzeihen, die wahre Größe des Ehemannes der Antoinette Hechingen erkennt, aber Arno Geigers Ehebruchroman schildert das einundzwanzigste Jahrhundert und der Autor hat auch etwas über seine Art zu Schreiben erzählt, daß es nämlich eine zweijährige Konzeptionsphase gab, wo er sich Notizen zu seinen Figuren machte und den Roman danach in fünf Monaten realisierte, also aufgeschrieben hat.
Es war sehr voll in der alten Schmiede und das Buch wurde sicher gut verkauft und hoffentlich auch gelesen, während ich es höchstwahrscheinlich nicht lesen werde. Da reicht mir die Lesung und das Gespräch, um einen literarischen Eindruck zu bekommen, habe ich ja nicht nur jede Menge ungelesener Bücher, die ich langsam langsam aufarbeite, sondern heute auch zwei neue bekommen und zwar Milena Mosers „Möchtegern“ und das habe ich natürlich nicht im offenen Bücherschrank gefunden, sondern vom Alfred bekommen, der einen Amazon-Gutschein hatte und ganz unerwartet, vom GAV-Kollegen Peter Hodina, mit dem ich mich beim Abendessen bei der letzten GAV-GV lang unterhalten habe, ein Päckchen mit seinem Erzählband „Steine und Bausteine 1“ und war ansonsten sehr damit beschäftigt, mich auf Ilse Kilics Veranstaltung „Das alltägliche Leben“ vozubereiten, die am 28. Mai im Amerlinghaus stattfinden wird.

2010-02-13

Textmontieren, Abschreiben, Schreibwettcamp

Filed under: Uncategorized — jancak @ 13:11

Auch von mir ein Beitrag zu „Helene Hegemann“, denn mit den Themen plagiatieren, Jungstars, gehypte und übersehene Literatur habe ich mich schon lang beschäftigt und meine Erfahrungen damit gemacht.
So kann ich mich an drei Plagiate erinnern. In diesen Fällen waren es direkte Abschreibungen, das erste ist bei einem Limes-Literaturwettbewerb 1988 passiert. Ich habe auch einen Text hingeschickt, bin nicht in die engere Auswahl gekommen, einen der Anerkennungspreise hat Manfred Wieninger bekommen, der damals in aller Munde war. Von der NÖN hochgelobt, mehrere Stipendien gleichzeitig, daß das Schreibblockaden auslösen kann, ist vorstellbar.
Internet, wo man das Plagiat auf einen Blick erkennen kann, hat es damals noch nicht so gegeben, trotzdem ist man draufgekommen. Das Heft mit den Siegertexten war schon gedruckt, Alois Eder hat sehr gut reagiert, eine Stellungnahme, sowie einen Brief an Norbert Tefelski geschrieben und einen seiner Texte im Limes Nummer zwölf abgedruckt.
Manfred Wieningers Reaktion war sehr heftig, er hat alles hinschmeißen wollen und auch eine Lesung, die ich mit ihm in St. Pölten haben sollte, abgesagt. Da habe ich dann allein vor sehr wenigen Zuhörern gelesen. Inzwischen ist das berühmte Gras über die Geschichte gewachsen. Manfred Wieninger schreibt wieder, es gibt die Harland Krimis mit Marek Miert, die eigentlich in St. Pölten spielen, ein Lexikon der St. Pöltner Straßennamen, er hat auch das Nazi Lager bei den Viehofener Seen aufgedeckt und eine große Aktion geplant, wo demnächst alle St. Pöltner Haushalte eine Postkarte mit der Nachricht „Ich bin gesund, es geht mir gut!“, das, was die Häftlinge schreiben durften, bekommen werden.
Die zweite Plagiatsgeschichte habe ich selbst entdeckt und zwar in der Schreibwerkstatt der Gewerkschaft, die ich einige Jahre besucht habe. Da gab es ein Ehepaar, deren Texte mir eigentlich positiv aufgefallen sind, das sehr bewundert wurde, weil es im „Augustin“ publizierte. Jetzt habe ich die Schreibwerkstatttexte des Augustins gar nicht so oft gelesen. Den Text der Frau H. aber schon, aus Interesse, wie sie schreibt und bin auf Bekanntes gestoßen. Beim zweiten, dritten Satz hatte ich gewußt, woher das ist. Wie weit es Wort für Wort von Christa Stippingers „Kress“ abgeschrieben war, wußte ich nicht, war aber doch so sicher, daß ich dem Augustin eine Karte schrieb, danach sind wir nach Frankfurt zur Messe gefahren und auf dem Rückweg habe ich in Harland, in dem Wespennest, in dem der Text abgeduckt war, nachgeschaut. Er war fast Wort für Wort abgeschrieben, der Anfang fehlte und das Wort Schnitzel wurde einmal durch Fleischleibchen oder so ersetzt. Es gab auch einen anderen Titel. Die Helden der Geschichte waren bei Frau H. ein türkisches Ehepaar und das ist lustig, denn der Kress ist ein österreichischer Arbeiter und seine Frau eine Serbin, so hat er Dialekt geredet, sie gebrochenes serbisches Gastarbeiterdeutsch. Frau H.s Türken taten das auch. Ich habe sie bei der nächsten Schreibwerkstatt darauf angesprochen, ihre Reaktion war sehr verwundert und ich habe mich gewundert, daß die Texte Wort für Wort übernommen und daher sehr leicht nachweisbar waren.
Dann gibt es noch den vorigen Ohrenschmaus, wo das Siegergedicht, zum Glück, noch bevor es auf die Zotter-Schokolade-Schleife kam, als von Astrid Lindgren erkannt wurde.
Bei „Axolotl Roadkill“ ist das anders. Das ist ja, wenn ich es richtig verstanden habe, kein echtes Plagiat, sondern die sehr junge Autorin hat, wie sie auch angab, im Stil der Nullerjahre, in denen sie aufgewachsen ist, kopiert und übernommen, „weil es ja keine wirkliche Originalität, nur Echtheit gibt…“
Dabei hat sie, wie sie angab, eine Seite Zitate aus dem Buch „Strobo“ des Bloggers Airen verwendet. Deef Pirmasens von Gefühlskonserve.de, der das Ganze vor einer Woche aufgedeckt hat, hat inzwischen mit dem Autor, noch viel mehr Zitate gefunden, es wurde auch von anderen übernommen, was die Autorin ebenfalls nicht bestritten, sondern in das Buch geschrieben hat, daß alles Lüge sei oder so.
Da stellt sich natürlich die Frage, wieso das Lektorat, das nicht vorher mit der Autorin Satz für Satz durchgegangen ist, um alle Rechte einzuholen. In der Erstauflage fehlt der Hinweis auf den Blogger Airen, in der zweiten, die noch vor der Aufdeckung erschienen ist, wird er erwähnt, inzwischen häufen sich die Entdeckungen. Ein jeder will einen bekannten Satz erkennen und auch ein Filmemacher hat sich inzwischen gemeldet und behauptet, daß der Film, der vorher erschienen ist, von ihm ist.
Vor der Entdeckung haben die älteren Männer, wie Maxim Biller, die Aussagekraft und das Talent der jungen Frau gelobt und waren begeistert und der Blogger Deef Pirmasens ist auf das Ganze gekommen, weil er sich sagte, daß eine Sechzehnjährige gar nicht an den Türstehern des Szenelokals Berghain, das in dem Buch geschildert wird, vorbeigekommen wäre. Es geht um Gewalt, Drogen und Sexerfahrungen einer Minderjährigen. Ein umgekehrter Kindesmißbrauch also, denn eigentlich sollte eine Sechzehnjährige keine solchen Erfahrungen haben. Hat sie auch nicht, denn sie hat montiert. Wer den Vertrag unterschrieben hat, scheint auch nicht so klar zu sein, denn es gibt ja einen berümten Vater, der die junge Frau in die Szene hineingebracht hat und eine schwere Kindheit mit einer alkoholkranken Mutter, die bei anderen der Grundstein einer Persönlichkeitsstörung ist…
Die interessanteste und eigentlich unerträglichste Frage ist auch, wieso wollen wir das lesen?
Wenn eine Sechzehn, siebzehn oder jetzt schon fast achtzehnjährige Sätze schreibt oder übernimmt, bei denen es von Gewalt, Blut, Orgien, ect. nur so wimmelt, daß die FAZ, die beide Textstellen gegenüberreiht, die Warnung gibt: „Achtung, die Sätze sind teilweise sexuell sehr explizit und können Gefühle der Leser verletzten!“, müßte sich doch eigentlich das Jugendamt einschalten, statt, daß es zu einem sogenannten Kultroman hochgepusht wird, der die Auflagenzahl ins Unermessliche springen läßt und Frau Hegemann so und so mißbraucht überbleibt und sowohl durch den Negativ- als auch den Positiv-Hype überfordert ist. Da müßten wir uns eigentlich selber an der Nase nehmen und uns fragen, was ist los, daß wir nur noch sowas lesen wollen?
Der andere interessante Aspekt ist, daß das Buch „Strobo“, in dem der Blogger Airen, der 1981 geboren wurde und anonym bleiben will, seine eigenen Erfahrungen beschreibt, im Sommer bei einem kleinen Untergrundverlag erschienen ist und damit längst nicht so berühmt geworden ist, sondern nur seine kleine Fangemeinde hatte. Der profitiert sicherlich davon. Helene Hegemann bleibt für Leipzig nominiert, ob sie den Preis gewinnt, wird spannend sein.
Und im literaturcafe ist inzwischen eine Fälschung des Sternaufmachers von 1971, „374 Schriftsteller erklären öffentlich, wir haben abgeschrieben“, wo die Portraits von Günther Grass ect zu sehen sind, erschienen. Literaturcafe.de hat dazu geschrieben, daß das die Leute für echt gehalten und sich nur empört haben, daß Goethe darauf zu sehen ist.
Noch etwas ist interessant, es gibt inzwischen einen neuen Artikel bei literaturcafe und da geht es, um ein anderes Buch und zwar um „Möchtegern“ von Milena Moser. Da wird ein Thema aufgegriffen, mit dem ich mich auch schon lang beschäftige und zwar auf eine sehr explosive Art, nämlich mit einer Casting Show für Möchtegernautoren, wo eine ältere Autorin, die zufällig ein Buch namens „Road Kill,“ die Zufälle häufen sich, wie man sieht, geschrieben hat, in eine solche Show gehen und das beste Talent unter den hoffnungsvollen Kanditaten herausfiltern soll. In dem Roman scheint sich die Heldin Mimosa Mein, wie ich der Leseprobe entnommen habe, anders zu entscheiden, der Verlag und das Literaturcafe haben aber eine eigene Schreibshow daraus gemacht. Man bekommt eine Aufgabe, kann seinen Text dazu hinschicken und einer gewinnt ein Seminar bei Milena Moser in der Schweiz und bekommt die Reise dazu bezahlt. Bei Face book und bei Twitter kann man das Ganze auch verfolgen. Die Aufgabe dieser Woche ist: „Beschreiben Sie eine schlaflose Nacht!“
Ich machs vielleicht für meinen nächsten Text, hinschicken werde ichs, gaube ich, nicht, denn da habe ich sicher keine Chance und über das erfolglose Schreiben und über Verwechslungen habe ich schon viel geschrieben. Da das jetzt schon lang ist, nur zwei Beispiele. In der Volksstimmeanthologie 1998, gibt es die Erzählung „Die Verwechslung“, die ich geschrieben habe, nachdem es damals so ein Marktgeheimnis, um einen Peter Handke Roman gab. Da geht die erfolglose Autorin in eine Buchhandlung und findet dort ihr Manuskript in dem Buch eines berühmten Autors. In „Wilden Rosenwuchs“ kommt das in längerer Form nochmals vor.
Das Thema Schreiben hat viele Aspekte und ist sehr interessant. Der Urheberschutz ist einer davon, ein anderer, wie muß man heißen, aussehen, alt sein, schreiben, um Erfolg zu haben, der Dritte natürlich, wie geht es der jungen Frau und für mich sehr interessant, warum ist nur das (gute) Literatur, das sehr gewalttätig ist???

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