Literaturgefluester

2020-06-28

Sommerlesen

Filed under: Büchergeschichten,Uncategorized — jancak @ 00:27
Tags: ,

Der Sommer ist da, hurrah, hurrah, zumindstest scheint er kalendermäßig in diesem verflixten Corona-Jahr, in dem jetzt wieder Zahlen ansteigen, weil die Leute alle auf Urlaub fahren oder auf Demos gehen und auf Kurden Steine werfen, einzutreffen, denn das Wetter ist ja auch irgendwie verflixt, Regen,, kalt und immer wieder Gewitter, aber der Juni bald vorbei und dann beginnen ja auch meine Harlander Sommerfrischenwochenenden und das Sommerlesen.

2009 als ich Elisabeth Blog „Leselustfrust“ gestoßen bin, bin ich auf die Idee gekommen, daß man im Sommer ja Sommerbücher lesen könnte, zumindest ist die damals in die Buchhandlungen gegangen und hat nach Sommerbüchern gefragt.

Das habe ich nicht getan, denn ich gehe ja nicht so oft inBuchhandlungen oder kaufe dort nur Abverkaufsexemplare, aber inzwischen beziehe ich ja Rezensionsexemplare, meine Let ist dank der Abverkäufe und der Bücherschrankfunde, wo es ja immer wieder auch Sommerbücher gibt, stark angewachsen, aber seitdem ich seit 2015 auch „Buchpreis“ lese, komme ich damit nicht nach und stecke die Backlistbücher dann zu Jahresende meist ungelesen von der Liste, die ich auch schon zweimal abgeändert habe, weil ich schon bis ins jahr 2030 Bücher aufgeschrieben hatte.

Die Bücheranzahl und das ist erfreulich explodiert oder ist unermeßlich, ich komme mit dem Lesen nicht tt nach, aber heuer ist ja wieder alles anders, denn als es den Corona-Lockdown gab, sind auch die nicht mehr oder nur vereinzelt über die Grenze gekommen und weil ich ja nicht so gern E-Books oder PDFs lese, sich also um die Altlasten kümmern, ein paar Herbst oder Sommerneuerscheinungen warten aber schon in E Book- Form, da schickt mir vor allem „Wagenbach“, früher, vor langer langer Zeit hat das „Haymon“ getan und so ziehe ich nächste Woche wahrscheinlich mit meiner Leseliste in die die Harlander sommerfrische und da warten, weil es ja auch dort einen „Thalia“ mit Abverkäufen und jetzt schon zwei Bücherschränke gibt, Bücher auf mich.

Im Vorjahr habe ich ja, glaube ich, auch die Idee geboren, die Backlist- Buchpreisbücher, die oft von den „Thalia-Abverkäufen“ stammen, aufzulesen, da wartet einiges auf mich und dann auch Clemens Meyer „Im „Stein“, den habe ich, glaube ich, einmal bei „Morawa“ abgekauft und wollte ihn vor zwei Jahren lesen, bin aber nicht mehr dazugekommen und „Buchpreislesen“ will ich im August ja auch wieder, es ist also ein Dilemma, oder eigentlich ein Luxusjammern, denn ich lese ja gern, bin wahrscheinlich büchersüchtig, möchtte am liebsten alles lesen, in letzter Zeit ertappe ich mich aber dabei, eher langsam zu lesen.

Ein paar Bücherschmankerl hat es in diesem Jahr auch schon gegeben, da war „Blasmusikpopp“ dabei, das mir erstaunlich gut gefallen hat und endlich, endlich „Der Fänger im Roggen“ und im Vorjahr habe ich ja auch einige Schmankerl in den Schränken gefunden, die auf meiner Leseliste stehen.tttDa sind zum Beispiel drei „Wortreticht.-Bücher“ dabei, eines habe ich davon schon gelesen. Ein Weiteres stammt von Patrica Brooks, der GAV-Kollegin, mit der ich einmal ein Interview in der „Buchkultur“ hatte oder sie wurde auch interviewt zu dem Thema, daß es wie die Interviewerinnen fanden, in Österreich kein Frauenschreiben gibt.

Das sehe ich anders und Patrica Brooks, die, glaube ich, mit Ilse Kilic befreundet, ist inzwischen aufgestiegen, ich nictht, aber das dritte „Wortreich-Buch“, das auf mich wartet, ist ein Sommerbuch nämlich Rauol Biltgens „Jahrhundertsommer“ und das werde ich auf jeden Fall lesen, wenn ich in meiner Sommerfrische angekommen bin.

Vor ein paar Tagen war ich auch beim „Wortschatz“ und da habe ich eine Sommeranthologie aus dem „Diogenes Verlag“ dort gefunden.

„Endlich Sommer“,, heißt sie und wenn ich mich nicht irre, habe ich das Buch schon einmal gefunden, aber liegen gelassen, weil ich Anthologien ja nicht so gern lese und eigentlich will ich, bevor die Herbstneuerscheinungen und die „Buchpreis-Bücher“ kommen, auch den „Pianisten“ lesen, das Buch von Wladyslaw Szpilman, das ich ja als Film gesehen habe und mich sehr beeindruckt hat.

Also die Leseliste etwas verändern und nich stright hinunterlesen, denn zu Julia K. Steins „Vergoogelt“ will ich auch kommen und das klingt schon vom Titel her leicht und nach Sommer und dann habe ich, fürchte ich, in diesem verflixten Corona-Frühling, wo die Lesungen ja ausgefallen sind von den Neuerscheinungen nicht wirklich viel mitgekommen, obwohl ich ja ein,ige, wie die ,,von „Kremayr & Scheriau“ oder Cornelia Travniceks „Feenstaub“ gelesen habe und auch in die Corona-Lesungen, die, die, Hauptbücherei, etcetera, veranstalteten, zumindesten hineingehört habe, „Rund um die Burg“ habe ich mir digital gegeben, genauso, wie die „Leseauslese“, der „Gesellschaft“ in die ich am Donnerstag fast zufällig hineingeraten bin und da nur sagen kann, daß ich ja kurz vor dem Lckdown bei der Präsentation der „Geschichten mit Marianne“ war und auch von Bettina Gärtners „Hermann“ einiges mitbekommen habe.

Stephan Teichgräbers Centrop-Workshop ist Corona bedingt auch ausgefallen oder hat nur ein einziges Mal stattgefunden und einiges was ich anfragte, wie beispielsweise das Buch der Claudia Bittner ist nicht gekommen.

Aber macht ja nichts, ich habe genug zu lesen und es müßen auch nicht unbedingt Sommersbücher sein, die ich in der Sommerfrische lese, obwohl ich das für eine gute Idee halte und auf die Buchpreisbücher bin ich auch schon gespannt, habe da vielleicht Corona bedingt, derzeit noch nicht allzu viel zu raten und bin natürlich neugierig, wie weit ich mit meiner 2020 Bücherliste komme und was da wieder leider überbleiben wird?

2020-06-27

In den Sommer

Hurrah, hurra, ich bin fertig mit der Korrektur vom „Frühlingserwachen“ und habe den Text vor kurzem mit dem Beschreibungstext an den Alfred geschickt, der hat ja noch das „Fräulein No“ und scheint damit nicht weiter zu kommen.

Aber ich bin fertig, bereit für das Neue, bereit für den Sommer und auch dazu, obwohl ja jetzt angeblich die zweite Welle kommt, in das normale Leben zurückzukehren, denn in letzter Zeit habe ich mich ja sehr zurückgezogen, bin in Wien kaum aus dem Haus gegangen und habe in den letzten Monaten neben meine Stunden an dem Text korrigiert und weil ich ihn laut gelesen habe, habe ich das auch nicht auf der Terrrasse, sondern im Bett oder am Schreibtisch vor dem Laptop gemacht, um die Korrekturen auszudrucken und da mich trotz meiner Rechtschreibläßigkeit, die ich mir ja schon von der Schule mitgenommen habe, in den letzten Jahren fast einen Perfektionszwang entwickelt habe, hat das einige Zeit gedauert und noch eine Runde und noch eine, dabei habe ich schon Pläne gemacht an den stundenfreien Tagen und da hatte ich vor zwei Wochen einen und diese Woche fast zwei, in die Stadt zu gehen und mit dem Notizbuch, das ich mal in der Seedosezelle gefunden habe, mir Notizen für das neue Buch zu machen.

Schmecks, ist nichts daraus geworden und auch vorige Woche, als wir in Harland waren nicht sehr viel, weil da war ja der „Bachmannpreis“ und da bin ich gerade am Freitag in den Traisenpark gefahren, um für das Baby ein Schaf statt einer Buppe zum ersten Geburtstag zu kaufen und habe am Samstag auch den Markt und das Treffen mit der Doris Kloimstein ausgelassen und jetzt gibt es noch eine Woche, wo ich die Abrechnung machen muß.

Am Donnerstag fahren wir wieder nach Harland, am Freitag ist mein zwölfter Blogjahrestag und dann geht es schon hinein in den Sommer und da mache ich ja seit der Alfred in Altersteilzeit ist, keine Sommerfrische mehr sondern nur Sommerfrischenwochenenden, verlängerte von Freitag bis Montag und am Donnerstag gabs in den letzten Jahren die O-Tönen, ob es die heuer gibt, ist noch nicht klar, die Sittl-Sommerlesungen gibt es aber da will ich den Montag eigentlich in Harland bleiben und dort meine Schreibwerkstätten machen.

Ich bin, weil ja so abseits vom Literaturbetrieb, daß es bei mir keine Stipendienwohnungen, etcetera, gibt, da ja auf die Idee gekommen mir mein eigenes Sommerschreiben zu machen und die Sommerbücher gibt es auch, das heißt, das ist eigentlich eine Tradition, die ich mir vor Jahren einmal von Elisabeth von „Leselustfrust“ übernommen habe, im Sommer Sommerbücher zu lesen, aber jetzt habe ich ja meine Backlist und die ersten Herbstbücher und ab August gibts ja das große Buchpreislesen, so daß ich dazu kaum noch komme.

Ich habe aber ein Sommerbuch auf meiner Leseliste nämlich Raoul Bitgens „Jahrhundertsommer“ und gestern im „Wortschatz“, als ich dem Alfred, der auf Donnerstagsdemo war, ein Stückchen entgenging, ein „Diogenes- Sommerbuch“ gefunden, also könnte ich diese Tradion wieder aufleben lassen und nächsten Mittwoch und Donnerstag, wenn ich dazu komme, in Wien ein bißchen herumgehen, ein paar längst fällige Besorgungen machen, viellleicht ein Eis essen, den Gastro Gutschein der Stadt Wien, der jetzt gekommen ist, lösen wir entweder am Sonntag auf der Mostalm oder am Montag im Waldviertlerhof ein und am Freitag, wenn dann mein Jubiläumsbeitrag erscheint, könnte ich mir ja wieder einen Literaturgeflüster-Feiertag machen und ab dann oder vielleicht auch schon früher mit dem schönen Buch, das ich einmal in der Seedosenschrank fand, in dem, wie ich herausgefunden habe, schon ein paar Notizen waren, mich im Sommer auf die Suche nach meinem neuen Text, meiner neuen Romanidee machen oder da Montag und Freitag einfach nur herumstreifen, in der Radlerschenke und der Seedose einen Kaiserspritzer trinken und mich auf Schreibeinfälle bringen, denn die Idee mit dem Schreiben aufzuhören oder über was soll ich denn schreiben, ich habe doch ohnehin schon so viel geschrieben, ist ja immer noch da, obwohl ich nicht wirklich glaube, daß ich zum Schreiben aufhöre, aber es etwas anders weitermachen vielleicht und mir da in diesem Sommer Zeit nehmen dafür, das wäre die Idee für eine Sommerfrischenwochenendenschreibwerkstatt in die ich mich diesmal vielleicht begeben könnte, schreiben, lesen und nach der Corona-Krise frisch erwacht neu auferstehen oder in die zweite Welle hineinschlittern?

Mal sehen, das ist ja noch nicht so klar, die Einschränkungen sind gefallen, jetzt braucht man die Maske nur mehr für den Friseur und für die Öffis, die Leute lassen sich auch nicht mehr einschränken, reisen herum, gehen demonstrieren und die Zahlen steigen infolge dessen wieder an und wir wären, wenn es Corona nicht gegeben hätte, jetzt eigentlich in Deutschland auf einer Rhein Main Fahrradtour, aber mit Maske fahre ich dort nicht herum, so haben wir das gelassen und es wird heuer wahrscheinlich auch ein besonderer Sommer werden, aber das Leben hole ich mir zurück und das Schreiben wahrscheinlich auch oder lasse es zumindestens nicht los.

2018-07-11

Sommerfrischenwochenendepläne

Der Alfred ist etwas erschöpft, aber mit einer Büchertasche aus dem „Ghetty-Museum“, einigen T- Shirts und einem schönen Büchlein aus dem „American Writers Museum“, das er dort besuchte, sowie einigen tausenden Fotos, die er nach und nach bearbeiten muß, aus den USA zurückgekommen.

Meine Strowitwenzeit, die ich diesmal für einige sehr schöne literarische Veranstaltungen und ein  Korrigiermonat benützte, ist vorbei. Und das ist sehr intensiv gewesen, obwohl, wie ich gleich bekennen muß, noch immer nicht mit dem Rohentwurf der „Unsichtbaren Frau“ fertig bin. Ich habe zwar schon einmal geglaubt, daß ich das wäre und dem Alfred vorwitzig den Text, mit dem Weihs-Gedicht und meiner Beschreibung geschickt, aber dann munter Fehler um Fehler gefunden.

Denn da reitet mich ja das Fehlerteufelchen, obwohl ich das eigentlich nicht will und mir das wurscht sein könnte, aber dann soll es doch passen und ich nehme den Text heran, gehe ihn laut lesend noch einmal durch und da findet man Fehler um Fehler, obwohl ich mir schon längst, ein paar schöne Schnuppertage und mich dem nächsten Projekt widmen möchte.

Aber so ist einmal und wenn man schon sechsundvierzig oder so selbstgemachte Bücher hat, ich tue mir da mit der genauen Zahl selbst schon etwas schwer, obwohl ich ja alles genau dokumentiere, die niemand lesen und ansehen will, ist der Gedanke, wozu das alles, das wird ja doch nichts und ich schaffe es niemals nie und nimmer in den Literaturbetrieb, sehr naheliegend und kann auch nicht gut entkräftet werden. Denn, daß ich was ändern sollte, weiß ich schon, nur was, das mit dem Aufgeben als einzige Alternative leuchtet mir nicht ein und das ist es auch nicht, was ich will, aber etwas anderes scheint es nicht zu geben.

Nun gut, einmal wird es schon passen und da der Juni vorrüber, der Alfred wieder im Lande ist, sind wir auch am vorigen Donnerstag wieder nach Harland hinausgefahren. Da gab es in der Woche wieder die „Sommerakademie“ des Instituts der jüdischen Geschichte„, wie schon seit vielen Jahren, aber da war das Programm immer dem der „Wiener Vorlesungen“ beigelegt und das wird nicht mehr postalisch ausgeschickt.

So bin ich nur durch den Dschungelfunk darauf gekommen, bezeihungsweise habe ich erst, als ich mir schon meine Stunden eingeteilt habe, das Programm in der Buchhandlung Frick hängen sehen, als ich in die „Alte Schmiede“ wollte, aber ich hatte in der vorigen Woche am Mittwoch keine Stunden, da habe ich eigentlich, in der Hoffnung, daß ich mit dem text schon fertig wäre, einen Schnuppertag einlegen wollen, habe dann bald gemerkt, es ist noch nicht so weit und bin  draufgekommen, ich könnte eigentlich ins Völkerkundemuseum zu dem Symposium gehen, aber mir nur einen Tag lang etwas über jüdische Geschichte anzuhören, was ja eigentlich nicht so wirklich literarisch ist?

Lieber doch den Text korrigieren, um endlich fertig zu werden, habe ich gedacht und das auch getan. Fertig geworden, bin ich aber, wie erwähnt noch nicht. Hatte aber am Tag davor mein zehn Jahresjubiläum mit einem großen Gewinnspiel mit Sekt und Kuchen gefeiert.

Das hat zwar nur meinen treuer Leser Manfred Lagler bewegt, sich ein Buch zu wünschen, daß  ich dann gar nicht mehr in Print From hatte, weil sich in neun Jahren auch fünfzig Exemplare verteilen lassen und ich der Schweizer Psychiaterin, die als Gast bei meinem letzten Geburtstagsfest gelesen hat, offenbar das letzte Exemplar als Honorar überreichte und Elisabeth von „leselustfrust“, die doch noch zu bloggen scheint, hat sich auch wieder bei mir gemldet und mir gratuliert, was mich sehr freute, obwohl es sonst mit den Reaktionen, wie leider zu erwarten war, sehr ruhig blieb.

Nun gut, das ist halt so und mein Blog und mein Schreiben halt nur mir selber wichtig und außerdem hat sich am Abend meines Korrigiertages, wo ich mir zur Feier des Tages ein asiatisches Menu aus dem Asia Restaurant, das es jetzt in der Margaretenstraße gibrt und das vorher, glaube ich, ein persisches war, holte, Avocadomaki und Nudeln mit knusprigen Huhn und am Abend habe ich mir, glaube ich, ein Glas Rotwein eingeschenkt, ich mische den ja gern mit Orangensaft und gebe Eiswürfeln hinein und bin mit meinem Laptop nach Klagenfurt gegangen, denn da wurde die „Zweiundvierzigsten Tage der deutschsprachingen Literatur“ eröffnet und die waren heuer besonders schön und interessant, wenn ich auch am Donnerstag nur zwischen meinen Stunden jeweils ein bißchen hineingeschnuppert habe und am Freitag und am Samstag, als wir schon in Harland waren, jeweils zu Mittag mit der Oma ins Bootshaus essen gingen und am Samstag dann dort noch ihren sechundachtzigsten Geburtstag feierten.

Das erste Sommerfrischenwochenende ist also schon vorbei, ich habe „Bachmannpreis“ gesurft, ein bißchen korrigiert und bin am Freitag und am Samstag ins Bootshaus mit dem Rad gefahren und am Sonntag mit dem Alfi auf die Rudolfshöhe gegangen und weil der Alfred am Montag Betriebsratsitzwung hatte, sind wir schon am Morgen nach Wien gefahren und da konnte ich auch ein bißchen korrigieren, weil ich mir ja den Montag und Freitag klientenfrei halte, also die Sommerfrische  in den Krongassengarten verlegte, beziehungsweise zuerst noch einmal den Text durchging und da ich den ja laut lese, mache ich das lieber im Zimmer.

Es gibt ja auch ein Wiener Sommerprogramm, das Weinhaus Sittl würde ich, da ich ja am liebsten erst am Dienstag nach Wien fahren will, zwar auslassen, im Juli gibts aber die Prückl-Veranstaltungen des Lteraturkreises Podium und den ganzen Juli das Filmfestival am Karlsplatz und diesen Donnerstag beginnen auch wieder die O Töne mit Robert Seethalers  neuem Roman „Das Feld“ und dem Debut der Marie Gamilschegg, das auch sehr interessant sein soll. Dann fahren wir wieder nach Harland und da werde ich zuminste diesen Freitag höchstwahrscheinlich noch immer korrigieren und am Montag sind wir beim Martin zum Grillen in Pernitz eingelasen.

Ein tolles Programm also und sehr schönes Wetter und literarisch gibt es auch ein wenig zu vermelden, ein klein wenig zwar nur, und nicht wirklich Neues, aber ich werde, wenn die Sommerfrische beendet ist, wieder am Samstag beim Volkkstimmefest lesen und da ein Stück aus der „Unsichtbaren Frau“, die bis dahin hoffentlich schon fertig korrigiert ist und wenn nicht, ist das auch egal und dann geht es mit den literischen Plänen schon in den Herbst, beziehungsweise in den November, denn da wird es dann noch einmal sehr dicht, da habe ich am neunten Geburtstag und da ist, glaube ich, auch die Buch Wien um fünf werde ich aber mit der Ruth im Rahmen der Volkshochschule noch einmal einen Spaziergang durch den neunten Bezirk machen, am zehnten mein Fest haben und am elften auf der „Buch Wien“ im Rahmen des „Ohrenschmauses“ zehn Minunten lang um fünfzehn Uhr  lesen, also war es heuer doch ein literarisches Jahr. auch wenn ich weder den „Bachmann-Preis“, noch den Priessnitz und auch nicht den „Büchner-Preis“ gewonnen habe.“

Was willst du?“ das ist eine ganz andere Liga, werde meine Kritiker jetzt höchstwahrscheinlich mahnen und wieder den Kopf schütteln, was ich zwar noch immer nicht so ganz glauben will, aber den zweiundvierzigstn „Bachmann-Preis“ hat Tanja Maljartschuk gewonnen und das war auch meine Wahl für den Publikumspreis und den „Priessnitz-Preis“ bekommt und das ist vielleicht überraschend, weil nicht mehr ganz so jung und auch nicht experimentell im Schreiben, Antonio Fian und Terezia Mora wird die neue „Büchner-Preis-Trägerin“ sein und das Buch mit dem sie den deutschen Buchpreis gewonnen hat oder der Vorläufer, liegt immer noch auf meinen Badezimmerlesestapel für das Jahr 2018, fürchte aber, daß ich nicht zum Lesen kommen werde, da ich mir für den August schon einiges bestellt habe und eine Sommerlesereihe gibt es auch, denn da bin ich ja vor Jahren durch Elisabeth von „Leselustfrust“ auf das Lesen von Sommerbüchern gekommen, etwas zu dem ich angesichts meiner Bücherstapel, kaum mehr kommen, obwohl ich mir schon „Nobels Testament“ im Juni aus meiner Backlist herausgesucht habe und im Jahr 2014 vom „Hermagoras- Verlag“ eine ganze Kiste von Bücher von Kärntner und slowenischen Autoren zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Das war auch ein Sommerlesen und im Vorjahr habe ich es, wegen meiner Recherchetage, dem Besuch aus Leipzig und den literarischen Spaziergängen mit der Ruth mit der Wien Literatur versucht und heuer ist es schon in vier Hotels gegangen, das heißt eigentlich nur in zwei. Ins Hotel Berlin, noch ehe ich wußte, daß das offenbar die heurgie“ Wagenbach-Sommerlesereihe“ ist und ins „Grandhotel“ von Jarolsav Rudis und damit und den zwei nicht ganz hotelkonformen Sommerbüchern, werde ich es wohl belassen, wenn ich wenigstens ein bißchen was von meiner Lesebacklist lesen will.

Da bin ich gerade bei Houllebecqs „Elementarteilchen“, ein Klassiker, der mich sehr überraschte, den ich mir einmal bei einem Weihnachtsflohmarkt vom Alfred kaufen ließ und wie beschrieben, es liegen schon ein paar August- Bücher in meinem Badezimmer und zwei, die im September erscheinen sollen.

Im August fahren wir eine Woche in die Schweiz und da würde ich ganz gern ein bißchen was Schweizerisches lesen. Auswahl habe ich genug, aber wenn wir zurückkommen, ist schon die deutsche longlist verkündet worden und ob ich da diesmal mitlesen kann, angesichts meiner Bücherberge bin ich nicht ganz sicher, obwohl ich es ja gerne will und hoffe schon einiges im Voraus gelesen habe. Mich dann aber meistens täusche, denn es gibt ja soviel was neu erscheint und ich lese, glaube ich, jetzt auch sehr langsam.

Nun gut, der Sommer ist angebrochen und ich werde die nächsten verängerten Wochenenden in Harland verbringen, dort Radfahren, korrigeren solang ich brauche und dann mit dem nächsten Buch anfangen oder mir zumidest den Stoff dazu zurechtlegen möchte.

Am Samstag werde ich wieder den Alfred am Markt treffen, am Sonntag auf die Rudolfshöhe zuerst radeln und dann gehen. EinenHauermarkt gibt es im August auch und auf den Hochschwab will der Alfred auch wandern. Und dann, das Sladky-Wochenende fällt ja wieder aus und ist schon bald September, das Buchpreislesen naht und das Volksstimmefest.Ob ich dann schon an meinem nächsten Buch arbeiten werde, mit dem ich endlich den Eingang in den Literaturbetrieb finden werde, wird die Zukunft weisen.

2017-07-09

Sommerstruktur

Der Mai und der Juni waren ein wenig anstrengend, das heißt vollgestopft mit literarischen Programm. So sind wir ja Anfang Mai mit der Ruth zu ihrem siebzigsten Geburtstag um den Bodensee gefahren. Dann fuhr der Alfred mit dem Karli in die USA, ich bin dageblieben, habe bei Annika Bühlemann zehn Geschichtenchallenge mitgemacht, beziehungsweise für mein neues Schreibprojekt Stoff gesammelt und Geschichten zu ihren Schreibimpulsen verfaßt.

Dazwischen mit der Ruth den öffentlichen Raum, Wien auf eigene Faust erforscht und es später, als der der Alfred schon wieder da war der Ute und dem Andreas aus Leipzig Wien gezeigt.

Daneben meine Praxis gemacht, meine Bücher gelesen, literarische Veranstaltungen besucht und nach und nach ist die Saison zu Ende gegangen und ein Sommer mit lauter verlängerten Sommerfrischenwochenenden steht mir jetzt bevor.

Das heißt, ganz so einfach war es nicht, es war schon ein bißchen hektisch. Denn kaum hatten sich die Hs. aufs Rad gesetzt, um Richtung Budapest zu radeln, begann in Wien die jüdische Sommerakademie und in Klagenfurt der Bachmannpreis, im MQ die O-Töne und danach sind wir am Donnerstag spätabends nach Harland hinausgefahren und ein Sommer voller Sommerfrischenwochenende beginnt.

Das heißt Freitag bis Montag Harland und das ist ja auch ganz schön verplant, Radfahren, am Freitag nach Wilhelmsburg oder auf die Schubertburg, am Samstag zum Würstlessen auf den Markt in St. Pölten, am Sonntag Rudolfshöhe und vorher will der Alfred meistens grillen und am Montag vielleicht dem Vilshofersee und dem Bücherschrank bei der Seedose einen Besuch abstatten.

Dazwischen Sommerbücher lesen, da steht ja einiges auf meiner Leseliste, bevor die Herbstneuerscheinungen kommen und die dBp LL am fünfzehnten August bekannt gegeben wird.

Und schreiben natürlich auch, das ist ja der Sinn der Sache, aus den achtzehn Kurzgeschichten, die sich im Mai und im Juni auf meinen Blog angesammelt haben, einen Fortsetzungsroman oder zumindestens eine längere Erzählung machen.

Da nehme ich mir entweder den ganzen Sommer dazu Zeit oder wenn es länger wird, überhaupt bis November, bevor dann der „Nanowrimo“ beginnt, bei dem ich wieder gerne mitschreiben will.

Voriges Jahr habe ich auch schon meine Sommerfrischenwochenenden gemacht, vorher, war ich Montag und Dienstag in Wien in meiner Praxis und den Rest der Zeit amLand, habe geschrieben und gelesen, mein kleines Stadtschreiberbüchlein angefüllt, einen Lesemarathon gemacht, St. Sankt Pölten erforscht und beschrieben, etcetera.

Da war ich ja immer sehr bemüht etwas Besonderes aus den Sommern zu machen und einen literarischen Touch hineinzubringen, über den ich dann seit 2008 blogge, habe mich zur Stadtschreiberin erklärt, meine Romane und Erzählungen geschrieben und dazwischen meine psychotherapeutische >Praxis betrieben und bin am Montag Abend meistens mit dem Alfred auf den Rathausplatz gegangen.

Jetzt habe ich jeweils drei Wien Tage und da auch schon ein striktes Programm, habe ich mir ja vorgenommen, im Juli am Dienstag ind Cafe Prückl zu Christa Nebenführs Sommerlesereihe zu gehen, am Mittwochauf den Rathausplatz und am Donnerstag mit dem Alfred zu den O-Tönen. Der fotografiert dann auch, ich blogge und bekomme so nebenbei vielleicht mit, was dann im Herbst auf der öst. LL stehen wird, die ich ja beide wieder lesen möchte, die deutsche und die österreicherische und so geht wahrscheinlich wieder ein Sommer mit Minimalanspruch dahin.

Meine achtzehn Kurzgeschichten hat mir der Alfred schon übertragen. Jetzt geht es ans Durchlesen, Erweitern, Korrigieren und versuchen eine Sommergeschichte oder mein neues Buch daraus zu machen.

Ich bin ja literarisch immer sehr bemüht und aktiv, auch wenn es trotz Blog niemanden auffällt und nur so nebenbei geschieht und aus dem Sommer bevor es wieder mit dem normalen Veranstaltungsprogramm im Herbst weitergeht, bin ich auch versucht, das Beste zu machen und mich in Harland in St. Pölten auch erholen und in Wien den Sommer mit seinem Programm genießen und dazwischen schreiben, lesen und versuchen durch den Blog im Literaturbetrieb aufzufallen oder meine Stelle darin zu zu markieren, was mir ja immer am allerwenigsten gelingt.

2017-07-03

Weltbefragung mit literarischen Diskurs

Nachdem wir am Sonntag noch im Cafe Central waren und dort am Eingang am Peter Altenberg vorbei um einen Platz anstellen mußten, sind die Hundertmarks mit dem Rad ab nach Budapest gefahren und ich bin in mein zehntes Literaturgeflüsterjahr gegangen.

Neun Jahre Bloggen, dreitausend Artikel und niemand nimmt es wahr,interessiert sich dafür.

Auch ein Teil des literarischen Diskursen und so bin ich, kann ich vielleicht ein bißchen übertreiben, um meinen Bloggeburtstag zu feiern in die „Alte Schmiede“ gegangen.22

Das stimmt so natürlich nicht ganz, denn ich wäre, da es sich praxismäßig ausgegangen ist, auf jeden Fall hingegangen und vom Thema hat es zufälligerweise ganz gut gepasst.

Gab da ja wieder Ilija Trojanow einen Abend seiner „Weltbefragung“ und mit dessen „Macht und Widerstand“ habe ich mich ja im Centrope-Workshop an den letzten Mittwochen mehr oder weniger intensiv beschäftigt und wenn ich mich nicht irre, bin ich, als ich an einem anderen Nachmittag einmal in der „Dokumentationsstelle für osteuropäische Literatu“ gegangen bin, danach in die „Alte Schmiede“ wo es einen Abend der „Weltbefragung“ gab, das waren ja vor zwei Jahren die Abende, wo Ilija Trojanow sich zu einem gesellschaftspolitischen Thema mit einem diesbezüglichen Experten traf.

Sechs solcher Abende hat es gegeben und im letzten Herbst eine „Enquette zur Literaturvermittlung“ im Odeon und darauf sollte Ilija Trojanow heute antworten, beziehungsweise mit dem Philosophen Thomas Macho diskutieren und als ich das letzte Mal bei einer solchen Veranstaltung war, war die „Alte Schmiede“ sehr voll.

Heute war sie das weniger, also kein Problem einen Platz zu bekommen und am Nachmittag wurde zufälligerweise in der „Literarischen Soiree“ auch ein Trojanow-Buch besprochen.

Vielleicht auch noch interessant, was meine Verständlich- oder Unverständlichkeit des Schreibens betrifft, war ich da ja einmal bei einem bulgarischen Abend und habe das Feedback bekommen, meine Blogartikel versteht man nicht, was mich ein bißchen betroffen hat, denke ich doch, ich schreibe ohnehin verständlich.

Offenbar ist das doch nicht so oder die Aufmerksamkeit der Blogleser begrenzt, Ilija Trojanow eröffnete die Veranstaltung auf jeden Fall mit einer Zusammenfassung der Enquette.

Es gibt jetzt sehr viele literaturveranstaltungen, die meisten solcher Besucher sind weiblich und auch schon über sechzig und über die Frage ob jetzt mehr Leute schreiben als lesen, wurde auch gestritten.

Ich glaube ja eigentlich schon, daß immer mehr Leute schreiben und immer weniger lesen und finde das mit dem Schreiben eigentlich sehr gut, lese selbst sehr viel und Thomas Macho der Pragmatiker erklärte, das wäre immer schon so gewesen, daß nur die Leute gelesen haben, die auch schreiben konnten, das waren wohl die Mönche in den Klostern aber dann kam die allgemeine Schulpflicht und die nur Leser und jetzt hört man soviel über den Untergang der Literatur.

Aber ist das wirklich wahr?

Bücher werden  als Geschenk gekauft und nicht weggeworfen. Thomas Macho hat immer gern seine Ungelesenen am Bettrand und  schon als Kind sehr viel gelesen, wollte auch Schriftsteller werden und über die Frage des Kanons wurde auch diskutiert, auch über die Aufhebung der Generegrenzen, die Vielleser würden angeblich alles lesen.

Da denke ich, es gibt immer noch Voruteile gegenüber Krimis und Liebesromane und das Publikum durfte auch fragen stellen,  tat es aber nur sehr wenig, war aber da, weil es sich für das Thema interessiert.

Das tue ich auch und Kurt Neumann, der neben mir saß, meinte, daß man den Literaturbegriff umdefinieren müße, wenn die jungen Autoren nicht mehr lesen und am Anfang hat er gemeint, daß Ilija Trojanow einer der wenigen gesellschaftspolitischen Autoren sind, die wir noch haben.

Da würde ich zwar ein wenig widersprechen und mich auch solcherart definieren und ich finde solche Themen  sehr interessant und an meinen Bloggeburtstag auch sehr passend. höre ich ja auch immer daß ich nicht schreiben kann, vielleicht auch nicht darf, wenn ich keine Absätze mache und  unverständlich bin, bin aber stolz auf mein Literarurarchiv und gehöre zu denen, die mehr als sechsmal im Jahr Literaturveranstaltungen besuchen.

Einen schönen Sommer mit schönen Lektüren wünschte Ilija Trojanow noch und ich habe  schon einige Sommerbücher vorbereitet, die ich als nächstes lesen will, bevor dann im August  die LL- List kommt und ich wieder zur Vielleserin werde, auch wenn ich keine offizielle Buchpreisbloggerin bin.

Etwas ist vielleicht noch interessant, denn ich warte, wenn ich zu den offenen Bücherschränken gehe, ja immer ein bißchen darauf, ob ich vielleicht einmal Clemens Bergers „Streichelinstitut“ finde.

Am Bloggeburtstag war es dann zwar auch nicht soweit, zumindest nicht zur Gänze, ich habe ich da in einem der Kästen, die es neben dem englischen Lebensmittelgeschäft gibt, aber die Leseprobe  gefunden.

So werde ich also demnächst mit meinen Sommerbüchern in die Sommerfrischewochenende gehen, aber noch gibt es eine Woche literarisches Programm, das ich noch nützen werde.

2016-07-11

In die Sommerfrische

Nach dem „Bachmannpreis“, den „Literaturgeflüster-Feierlichkeiten“ und der „Sommerakademie“ geht es jetzt richtig in die Sommerfrische, die dieses Jahr eine andere und eine etwas verkürzte wird.

Nur noch von Donnerstagabend und da werde ich mir vorher die Ö-Töne anhören, die diese Woche im Museumsquartier beginnen werden, bis Dienstag früh oder auch Montag Mittag, wenn ich am Nachmittag vielleicht eine Stunde habe oder der Alfred zu seinen Betriebsratsitzungen muß.

Das, was ich „Sommerfrische“ nennen, die Tage im Haus in Harland bei St. Pölten, das ich sogar im vorigen Jahr in meinem „Sommerroman“ verewigt habe, haben sich bei mir so eingebürgert.

Ist es ja das Haus, das Alfreds Eltern bauten, jetzt baut die Anna mit ihrem Freund daneben, das Haus, das ihr Großvater vor cirka zehn Jahren für sie begonnen hat und, das ich auch in einem Roman vereweigt habe, fertig.

Ich komme ja erst seit 1983 oder so nach St. Pölten, ab da waren wir, glaube ich, die Wochenenden da, eine Zeitlang,  als ich meine Praxis in der Gumpendorferstraße hatte, sind wir sogar jeden Tag nach Wien gependelt, das war die Zeit, als ich auch meinen Vater pflegte, das hätte die Anna dann, glaube ic,h nicht mehr länger mitgemacht, so habe ich mir eine Praxis in der Reinprechtsdorferstraße gemietet, schließlich sind wir in die Krongasse gezogen und ich habe Praxis und Wohnung an einen Ort gehabt.

Wann ich mit der „Sommerfrische“ angefangen habe, beziehungsweise im Sommer Montag und Dienstag Praxis machte und den Rest der Woche in Harland verbrachte und das „Sommerfrische“ nannte, weiß ich  nicht mehr so genau.

2008, als ich zu bloggen angefangen habe, war es aber schon so und seither schreibe ich auch darüber, beziehungsweise versuche ich meine Sommer literarisch zu zelebrieren mit den Stadtschreibertexten, das sind Texte oder Glossen die in St. Pölten zum Beispiel über die Frequency, aber auch über unsere Ausflüge nach Melk zum Beispiel entstanden sind, auf die Idee im Sommer Sommerbücher zu lesen, bin ich glaube ich durch „Leselustfrust“, ein Blog, den es nicht mehr öffentlich gibt, den ich aber 2009 oder auch 2010 sehr intensiv verfolgte, gekommen. Meistens bin ich in den letzten Jahre Ende Juni auch mit dem jeweiligen Text fertiggeworden  und habe den Sommerfrischenbeginn quais mit Recherche- und Materialsuchtagen begonnen.

Heuer ist auch das ein bißchen anders, denn es gibt ja noch zwei Texte zum Korrigieren und zwar die „Nika“, die zwar eigentlich schon vor „Paul und Paula“ fertig werden sollten, so habe ich geglaubt, aber dann Fehler und Fehler gefunden.

Es kann schon sein, daß ich da ein bißchen lustlos korrigiere, weil in der Sommerhitze einen „Adventkaldender“ durchzusehen, ist ja nicht gerade passend, ich hoffe aber doch, daß ich bald damit fertig werde und, daß das Buch demnächst erscheinen kann.

Dann gibts wieder ein Foto von mir und dem Buch, vielleicht setzte ich mir dazu auch die Weihnachtsmannmütze auf, die der Alfred, der Anna mal aus London mitbrachte, als er dort bei einem Bewerbungsgespräch war.

Ich weise meine Leser dann auf das Buch hin, sie können es aber gleich vergessen, beziehungsweise notieren, daß es das gibt und stattdessen beispielsweise das „Sommerbuch“ bestellen, das ja eigentlich auch der vorige Teil der „Flüchtlingsstrilogie“ ist und die „Nika“ dann im Dezember lesen, da weise ich im Blog sicher darauf hin, beziehungsweise wird ein paar Schnäppchen daraus geben.

Die Hauptkorrekturarbeit wird die „Berührungen“ oder „Nicht Berühren oder Notizen zur Romanentstehung“ betreffen, wo ich gerade bei Szene siebzehn bin und vielleicht auch ein bißchen dabei trödle, obwohl mir der Text, der eigentlich aus deiner Schreibblockade oder einem sich zu schnell in einen Text hineinstürzen entstanden ist, eigentlich ganz gut gefällt.

Aber das fortwährende Fehlersuchen ist ja nicht gerade lustig und dann kommen auch die Gedanken, „Das ist nicht gut genug!“, Wenn ich daraus ein Gewinnspiel mache, meldet sich wieder niemand, der das Buch gewinnen will!“, „Damit komme ich nie auf die Longlist, weil ich es ja selber mache!“ etcetera….

Mit dem Herumschicken habe ich vor einigen Jahren aufgehört. 2000 ist glaube ich mein erstes Selbstgemachtes Buch erschienen, bis 2004, das war das „Tauben füttern“ habe ich, glaube ich, noch trotzdem ein Expose an die Verlage geschickt, dann schrittweise damit aufgehört und jetzt lasse ich meine Bücher, wenn sie fertig sind, nur mehr fünfzigmal drücken und „vermarkte“ sie auf meinen Blog, wo sie, glaube ich, ziemlich unbemerkt dahinschlummern, was natürlich ein bißchen schade ist und deprimiert, so daß ich  manchmal in Krisen komme, obwohl ich aus Kroatien  wieder die Idee für einen Roman mitgebracht habe, an den ich mich machen werde, wenn ich mit dem Korrigieren der „Berührungen“ fertig bin.

Wenn ich den Sommer herumtrödle und noch den September und den Oktober dazu brauche, geht es sich eigentlich für den „Nanowrimo“ gut aus, aber dann schreibe ich im November einen „Sommerroman“, was zwar nicht passt, aber auch nichts macht, denn im vorigen November habe ich ja über den Dezember geschrieben.

Ein wenig ist es schon schwerig oder ungewöhnlich, so abseits des Literaturbetriebs zu schreiben und ich bin auch nicht wirklich sicher, ob ich es mir so ausgesucht habe.

Habe ich ja in den Achtziger und Neunzigerjahren sehr viel und regelmäßig herumgeschickt, wahrscheinlich ein bißerl patschert und ziellos und die unverlangt eingesandten Mansuskripten hört man ja auch immer, haben keine Chance, so war es bei mir auch.

2000 hat mir der Alfred die „Wiener Verhältnisse“, sozusagen zum Geburtstag geschenkt.

„Wow!“ habe ich gedacht.

„So schön, so schnell so billig!“

Bis dahin habe ich ja immer gehört, daß man nie und unter keinen Umständen seine Bücher selber machen darf, das hat sich jetzt geändert, die Selfpublischer laden, glaube ich, sehr selbstbewußt ihre Bücher bei „Amazon“ hoch, vermarkten sich  selbst, schreiben Rezensionen und erzählen  von ihren Verkaufserfolgen, beziehungsweise füllen sie in Leipzig und in Frankfurt schon ganze Hallen.

Überlegt, ob ich meine Bücher auch auf Amazon hochladen soll, habe ich schon, es aber bisher nicht getan und die Vermarktung auf meinen Blog scheint nicht wirklich zu funktionieren, obwohl ich mich eigentlich sehr bemühe und bei „Paul und Paula“ jetzt sogar ein professionelles Cover habe.

Das war auch eine Idee vom Alfred. Ich habe dagegen meine Bücher, die sie mir bei „Wikipedia“ hinausgestrichen haben, wieder eingetragen und nach dem „Bachmannpreis“ sogar gedacht, daß ich wenn ich mit  „Clarisse, Klara Claire“ früher fertig bin, vielleicht einen zwanzig Minuten Text schreiben soll, ihn ein bißchen hochstilisiere, auf Fehler korrigieren lasse und  an die“ Bachmann-Juroren“ auch ohne Verlagsempfehlung schicke.

Mehr als in den Mist werfen oder mir einen Brief schreiben, daß sie den Text leider ohne diese Empfehlung nicht bewerten können, werden sie nicht tun und auch das wahrscheinlich nicht, weil ich ja im „Literaturcafe“ hörte,“ die Juroren sprechen ihre Autoren vorher an und verlassen sich nicht auf das Eingesandte“.

Nun ja, früher habe ich mich auch, um Stipendien beworben und bei Preisen eingeschickt, in den letzten Jahren habe ich mich eher auf das Literaturgeflüster konzentriert, da auch Textbeispiele eingestellt, so daß die meisten meiner Texte veröffentlicht sind, auch wenn sie keiner liest.

Also in der Sommerfrische, die ja eigentlich nur mehr aus dem Freitag, denn das Wochenende ist ja mit Markt und Rudolfshöhe sehr eingeteilt und der Montag wegen meiner Praxisstunde und Alfreds Betriebsratssitzungen nicht immer ganz vorhanden, so fleißig, wie möglich korrigieren, dazwischen mit dem Rad in Richtung Ochsenburg oder St. Pölten fahren, bei der „Seedose“ den „Bücherschrank“ durchsuchen, auf den Aussichtsturm steigen und beim „Spar“ in Wilhelmsburg aus dem Hunderter, den ich mir wieder in die Umhängetasche gesteckt habe, ein Kipferl und einen Becher Kaffee kaufen.

Ob dabei neue Stadtschreibertexte entstehen werden, weiß ich noch nicht, „Stadtschreiberbuch“ gibt es jedenfalls keines, nur das das ich in der Woche vollgeschrieben habe, als ich acht Tage lang das „Literaturgeflüster“ feierte, weil es seinen achten Geburtstag hatte.

„Sommerbücher“ gibt es auch zu lesen, beziehungsweise zwei Stöße, den in Harland über dem Bett, da ist jetzt gerade der „Brave Soldat Schwejk in „Arbeit“, dann werde ich Elfriede Vavriks „Nackbadestrand“ vorziehen, denn das bilde ich mir zumindestens nach dem Titel ein, ist vielleicht auch ein Sommerbuch und in Wien warten noch der Richard Wagner, das ist nicht der Komponist, sondern der Exmann der Herta Müller  und die Ruth Schweikart, bevor ich hoffentlich endlich zu meinem „Vicki Baum – Schwerpunkt“ komme, von dem ich ja immer schreibe und auf den ich mich schon sehr freue.

Aber dann ist  es wahrscheinlich schon August und da wird ja am dreiundzwanzigsten, die heurige Longlist des dBp begkanntgegeben und am  sechsten Sepember, wenn die „Sommerfrische“ schon vorüber ist, folgt heuer erstmals die des österreichischen Buchpreises und da will ich ja auch die Verlage anschreiben,  mitlesen und darüber bloggen.

Also wird es sicher wieder ein schöner Sommer, wenn auch ein wenig anders und vielleicht ein bißchen Wien- zentrierter, was ja auch nicht schaden kann, weil die Ö-Töne vielleicht schon einen Vorgeschmackt auf die kommenden Buchpreislisten geben. Ich bin also gespannt und werde darüber berichten…

2016-06-24

Sommerwende

Der Sommer ist jetzt doch herangekommen und da geht es ja bei mir immer nach Harland nach St. Pölten in die Sommerfrische, die heuer, das habe ich ja schon geschrieben, ein wenig anders werden wird. Ist der Alfred ja seit einem halben Jahr in Altersteilzeit, das heißt Montag und Dienstag zu Hause und so werde ich heuer auch drei Praxistage machen und am Donnerstagabend sozusagen zu einem Sommerfrischenwochenende bis Montag Abend oder Dienstag früh, nach Harland fahren.

Die Sommerfrische hat bei mir ja Tradition, denn damit hat ja vor fast acht Jahren mein Blog angefangen, nach dem Bachmannpreis, der damals noch Ende Jini war, heuer ist er das wieder und beginnt am nächsten Donnerstag, so daß ich ihn heuer in Wien und in Harland aufder Terrasse erleben kann.

Dann gibts das Blogjubiläum und was zu feiern, denn ich habe die letzten Jahre die Sommerfrische meistens auch mit Sommerbüchern, Sommerschreiben, ja einmal sogar mit einer selbsternannten Stadtschreiberprofession begonnen, denn bei mir ist alles selbstgemacht und so stecke ich mir seit ein paar Jahren auch einen Zwanziger oder Füünffziger in meinen Rucksack, wenn ich auf meine Radtouren nach Traisen, Wilhelmsburg oder Herzogenburg gehe, um mir einen Kaffee zu kaufen, ein Kipferl oder ein Donat.

Den offenen Bücherschrank bei der“Seedose“ gibt es ja auch, leider ist meine Bücherliste so lang und zugepfstert, daß ich nicht mehr so einfach miteinem Buch daraus auf Lesetour gehen kann.

Aber der „Sommer ohne Männer“ wartet in Harland ohnehin als Sommerbuch auf mich und mit einem solchen habe ich auch im letzten Jahr meine Sommerfrische nach dem Bachmannpreis begonnen, das heißt genaugenommen mit einer Lesung beim Sommerfestival im „Read!“!ingroom“ und dann habe ich mich auf die Terrasse gesetzt und „Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen geschrieben“, die jetzt fertig geworden sind und die ich, meinen Lesern, wenn sie ein Sommerbuch suchen, auch empfehlen kann.

Ansonsten werde ich vermutlich zumindestens zeitweise an etwas völlig atypischen korrigieren, nämlich dem „Adventkalender“ und den werde ich dann höchstwahrscheinlich auch als mein neues Buch irgendwann vorstellen. Man kann sich ja den Artikel mit dem Bildchen von der Puppe mit der Weihnachtsmütze anschauen, eine kurze Notiz machen und dann zum Sommerbuch übergehen, denn ich stelle die „Nika“ im Dezember dann ohnehin nochmals vor und werde nur der schönen Ordnung wegen, auf das Buch, wenn es fertig ist, hinweisen.

Die Hauptarbeit werden dann ohnehin  die „Berührungen“ sein, die ich im Sommer korrigieren werde und dann wird es heuer noch zwei Änderungen geben, die erste ist nicht ganz so neu, denn wenn ich übernächste Woche Dienstag bis Donnerstag in Wien bin, kann ich ja zwei Tage zur Sommerakademie des Instituts für jüdische Geschichte in die WU gehen und da dann auch mit dem Alfred Mittagessen, aber das habe ich auch schon an früheren Sommer so gemacht.

Neu werden die Ö-Töne sein, denn die sind ja ab dem vierzehnten Juli am Donnerstag und die werde ich mir geben und erst dann nach Harland fahren.

Ansonsten gibt es wahrscheinlich auch die Filmfestivals, da habe ich mich noch nicht so genau nach dem Programmen erkundigt und  im August, das mache ich dann zum zweiten Jahr das Buchpreisbloggen und wenn ich dazwischen in der Sommerfrische oder auch in Wien mit meinem Vicki Baum Schwerpunkt weitergekommen bin, wäre das sehr schön.

Das ich, wieder vielleicht  ein bißchen verrückt, dann zum Nanowrimo eine Sommergeschichte, nämlich die, die ich mir aus Kroatien mitgebracht habe und die am Campingplatz von Trogir spielen wird, ist auch eine Neuerung oder ein Schreibeplan, aber vielleicht komme ich schon im September ode3r Oktober dazu, das ist ja abhängig, wie lange ich  zum Korrigieren brauche.

Dazwischen werden wir im August für ein Wochenende nach Innsbruck fahren, weil der Alfred da Karten für ein Konzert gewonnen hat, ein Fest wird dann auch geben.

Dann komme ich Ende August zurück nach Wien, der Alfred fährt mit dem Karli allein nach Japan, ich gehe aufs Volksstimmefest und habe hoffentlich wieder einen schönen ereignisreichen Sommer verbracht, mit dem ich in mein „neuntes Literaturgeflüsterjahr“ starten werden, das, wie man sieht sowohl Stabilität als auch Veränderungen aufzuweisen hat, also fleißig schreiben und fleißig lesen, als selbsternannte Stadtschreiberin oder Literaturgflüsterfeiererin, denn das will ich mir heuer eine ganze Woche lang geben, ist egal und ausmalen in der Krongasse steht auch irgendwie noch an.

2016-01-03

Ein Geschenk des Himmels

Das neue Jahr beginnt mit den Harland-Büchern und da gab es ja einmal vor ein paar Jahren, war es 2012 oder 2013 oder danach beziehungsweise davor, einen Abverkauf bei „Thalia“ und ein Geschäft in der Wiener Straße wurde auch geschlossen.

Von da stammen, glaube ich, die KuttnerBücher und der Naipaul, der, glaube ich, ein paar Cent kostete und Siri Husvuedts „Der Sommer ohne Männer“, das eigentlich an erster Stelle steht, aber das passt ja zu den Sommerbüchern, also habe ich nach Buch zwei begriffen und mit Anne Enrights „Ein Geschenk des Himmels“ begonnen.

„Erlebnisse einer Mutter“ steht noch auf dem Cover und als Illustrationen baumeln auf einer Wäscheleine verschiedene Kuscheltierchen.

Aha, interessant, ein paar Seiten weiter steht dann natürlich „Roman“, weil das, wir wissen es schon, die Verlage es so wollen oder das auf die Käufer schieben.

Es ist aber keiner, es ist ein „Memoir“ oder ein „Personal Essay“, wie ich aus den Schnupperworkshops des Writersstudio weiß. Der Unterschied ist mir jetzt selbst nicht ganz klar, ich würde es beiden Gattungsbegriffen, die es im Deutschen ohnehin nicht gibt, zuordnen und es passt auch, obwohl ich meine Tochter ja schon 1984 geborenen habe und mich in dem Jahr davor für die Erlebnisse einer Mutter wahrscheinlich mehr interessierte und mir solche Bücher in der Frauenbuchhandlung in der Langegasse auch kaufte.

Aber zu der  1962 geborenen Bestsellerautorin, die jetzt wieder ein neues Buch herausgegeben hat, verbindet mich auch eine besondere Geschichte.

Hat sie ja 2008 als es die Buch Wien das erste Mal gab, ihr „Booker-Preisbuch“ „Das Familientreffen“ im „Freud-Museum“ vorgestellt.

Ich wollte hingehen, die Troubles wegen dem „Ohrenschmaus-Lyrikpreisträger“, der sein Gedicht von Astrid Lindgren abgeschrieben hatte, hinderten mich aber daran, dank der offenen Bücherschränke ist mir Anne Engright aber im Gedächtnis geblieben, so habe ich einen Erzählband vor einigen Jahren dort gefunden und deshalb wahrscheinlich auch begierig nach dem „btb“ Taschenbüchlein gegriffen, ohne mich zu überzeugen, ob das wirklich ein Roman ist, was da als solcher angeboten wird.

Das heißt, ich habe es wahrscheinlich sowieso angenommen, den Untertitel und die Kuscheltierchen verdrängt und war jetzt erst erstaunt, daß es Geschichten um das Mutterwerden sind, die ich da zu lesen bekomme.

Üblicherweise sind solche Bücher ja  Zusammenfassungen von Kolumnen, von Doris Knecht habe ich so ein  Buch am Stapel liegen und von Daniel Glattauer, hier ist das aber, glaube ich, nicht so und ein bißchen habe ich mir, wie man vielleicht merkt, mit dem Thema schwergetan, obwohl meine Tochter Anna jetzt gerade besonders häufig in Harland ist, um an dem Haus, das ihr Opa einmal für sie begonnen hat, fertigzubauen und die Erinnerungen an meine eigene Schwangerschaft, Geburt und die Zeit mit dem kleinen Kind, natürlich kamen, aber und das war vielleicht das Problem, sie unterschieden sich sehr von denen in dem Buch präsentierten, die ich manchmal ein bißchen zu künstlich, zu lustig, zu aufgesetzt, für den Markt oder zur Unterhaltung der Mütter und Schwangeren empfunden habe.

So beginnt es auch gleich mit einer Entschuldigung. Anne Enright entschuldigt sich bei den Nicht Müttern sich so wichtig zu nehmen und bei den Mütter wahrscheinlich, daß ihre Erlebnisse so sind, wie sie sind und dann geht es los in den verschiedenen Kapitel, das erste beginnt mit der Schwangerschaft oder Annäherung an das Mütterwerden.

Anne Enright hat zwei Kinder, ein Mädchen und einen Buben und den besten Ehemann der Welt, namens Martin und sie ist erst sehr spät Mutter geworden und hat sich, wie sie schreibt, irgendwie blitzartig dazu entschieden.

Eines Morgens ist ist aufgewacht und hat gedacht, jetzt ist es soweit. Bei mir war es so, daß ich immer wußte, daß ich ein Kind wollte, aber erst mit meinen Studium fertig werden mußte, dann habe ich ein Inserat im „Falter“ aufgegeben, aber auch dann habe ich erst eine Stelle, den halben Assistenposten auf der HNO gebraucht und ab dann ist es es eigentlich sehr einfach und von selbst weitergegangen.

Ich hatte eine Hausgeburt und habe dazu die Hebamme gewechselt, das heißt bei der Silversterparty bei Matrtin und Gerlinde, wo die erste eingeladen war, hat sie mich zur Seite genommen und gesagt, ob mir ein Tausch etwas mache, sie würde nämlich gerne zu der Zeit nach Südamerika oder sonstwohin fahren.

Anne Enright die in einem Spitel, einer Gebärklinik entbunden hat, ist etwas ähnliches passiert, die eine Gebärhelferin sagte,“Ich gehe jetzt nach Hause, Sally wird dir jetzt beistehen“.

Es ist überhaupt viel los auf der Geburtstation, die Wehen kommen, aber nicht die Kleine, so wird Martin weggeschickt und wieder hergeholt und die Idee von der natürlichen Geburt, die eigentlich geplant war, aufgegeben, bis schließlich alles klappt und Anne Enright es ein paar Jahre ein zweites Mal wiederholt.

Diese Erlebnisse schreibt sie später am Küchentisch, während die Kinder schlafen, erinnert sich an die Namensgebung und auch daran, daß sie ihrem Mann einmal sagte, daß sie eigentlich auch ein drittes Kind wollte, der war dann wohl nicht so einverstanden.

Ansonsten werden die ersten zwei Lebensjahre der Kleinen beschrieben und die Veränderungen, die bei der Mutter dabei vor sich gingen, das Gefühl am Anfang nicht gehen zu können, die Veränderungen des Körpers, die Geschichte mit dem Milchfluß und dem Stillen, das sind Erinnerungen, die ich so nicht habe, obwohl sich der Körper während der Schwangerschaft natürlich verändert, man in dieser Zeit rotzt und kotzt und einer der Körper später wehtut und ich die Anna glaube ich auch ein Jahr oder mehr gestillt habe.

Anne Enriht hat ihre Mutter vorher gefragt, wie eine Schwangerschaft ist „Es tut weh, aber man vergißt es!“, hat die ihr geantwortet.

Dem widmet Anne Enright ein Kapitel, in dem sie d zu erklären versucht, wie das sein kann, daß man obwohl man ja weiß, wie es ist, das Ganze ein Jahr später und gegebenfalls noch zehnmal oder öfter wiederholt. Da spielt die Natur wohl mit, um die Menschheit nicht aussterben zu lassen und ich kann von mir nur sagen, ich wollte ein Kind, im Gegenteil zum Alfred aber kein zweites. Auch, um die Schwangerschaft und die Geburt nicht noch einmal zu erleben und die Geburt war schmerzhaft, aber als das Kind  da war, war es vorbei und ich habe gedacht „Ich habe es so gewollt und es gehört dazu!“ Ansonsten war auch meine natürliche Geburt keine sehr natürliche, das Licht hat gebrannt, das Radio war an und, daß man die Nachgeburt im Garten vergraben hätte können, ist mir erst später eingefallen.

Dann kommt ein sehr langes Kapitel, das sich „Babies: Ein Ratgeber für Mütter“ nennt und, wo in nicht alphabetischer Reihenfolgen verschiedene Themen behandelt werden, eines davon heißt „Hausgeburt“, auf das ich natürlich sehr begierig war. Seltsamerweise handelt es dann nicht von einer solchen, sondern über die „Erfahrungen beim Überrollen eines Kleinwagens“

Ein anderes widmet sich den „Socken“ und rechnet aus, daß eine Mutter ein Jahr ihrers Lebens damit verbringt, dem Baby die Söckchen, die es auszog wieder anzuziehen, weshalb Anne Enright ihr Kleines solange es ging in Strampler hüllte.

Auch eine Erfahrung, die ich nicht nachvollziehen kann. Ein Kapitel widmet sich dem „Buggykauf“ und das Kapitel vorher ist der „Wissenschaft“, nämlich, den verschiedenen idiotischen Untersuchungen gewidmet, die nachweisen wollen, was Babies dumm, klug oder etcetera macht.

Am Schluß geht es dann an die „Sterblichkeit“ und da erzählt Anne Enriht wieder von sich. Nämlich, daß sie während der Pubertät an Krebs erkrankte, was für ihre Eltern schlimm, für sie eher harmlos war. Viel wichtiger war es mit einer Freundin eine heimliche Zigarette zu rauchen. So begab sie sich auch locker zu Operation und wunderte sich gar nicht, als der Arzt nacher „Alles in Ordnung!“, sagte. Das heißt, sie wunderte sich nur über ihre Mutter, die zum Telefon sprang, um den Vater anzurufen und ihrer Tochter dann verriet, daß die Ärtin gemeint hätte, daß sie sterben würde.

„Aber sag das nicht weiter!“

Es gab dann auch noch einen Selbstmordversuch und einen Aufenthalt in der Psychiatrie, bevor es wieder zu dem Baby und den Erfahrungen einer Mutter, beziehungsweise an das Ende des Buches geht.

Ein Buch das mich vor dreißig Jahren wahrscheinlich mehr interessiert hätte, aber da war es noch nicht geschrieben und Anne Enrights Kinder noch nicht geboren. So finde ich den Ausflug einer Bestsellerautorin in den „Personal Essay“ oder „Memoir-Bereich“ interessant und denke, daß die Verlage wahrscheinlich wollen, daß ihre Bestsellerautoren auch mal was Persönliches schreiben.

2015-01-12

Bibliotherapie

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:38

Am Freitag bin ich auf der Facebookseite vom Writersstudio auf einen interessanten Artikel gestoßen „Lesen als Medizin“, eine fünfteilige Serie des WRD, wo es um verschiedene Intiativen ging, die Lesen als Therapie bzw. in Gruppen anbieten.

Das gibt es zum Beispiel das Fritz Pearls Institut in Deutschland, wo der Psychologe Hilarion Petzold eine eigene Bibliotherapieausbildung für interessierte Psychologen, Lehrer, Bibliothekare, Altenhelfer, etc anbietet, die amerikanische Erfolgsautorin Siri Husvuedt von der ich vor kurzem, die „Zitternde Frau“ gelesen habe, gibt Kurse in psychiatrischen Kliniken und in England kann man sich angeblich bei Depressionen, leicht bis mittelschwer, Bücher statt oder und Psychopharmaka von der Krankenkassa verordnen lassen.

Das erinnert mich an „Die Romantherapie“, Bestellerbuch des letztes Jahres, das mit einer eigenen Facebookseite für jedes Wehwechen von A wie Abschied bis Z Zentralmatura, füge ich jetzt hinzu, ein eigenes Buch anbietet. Für die Zentralmatura würde ich den Friedrich Torberg empfehlen, das ist jetzt meine Idee, im „Rezept O Mat“ gibts unter Z Zeit und Zurückweisung, 253 Romane werden aber angeboten und man kann die Liste beliebig mit eigenen Vorschlägen erweitern.

Und das ist etwas, das mich die schreibende und bloggende Frau mit den Bücherbergen, der Endlosleseliste und der immerwährenden Vorstellung einen Roman zu schreiben, wo eine Frau mit Depressionen in ihrer Pension ihre Bücher aufliest, natürlich sehr faszinierend, obwohl ich es Angesichts meiner Bücherberge umgekehrt mache, ich nehme nicht mein Wehwechchen und schaue dann nach, was ich dagegen lesen kann, sondern lese meine Liste mehr oder weniger stringent hununter, aber da hat es im vorigen Jahr noch ein Buch gegeben, das sowohl mich, als auch die Bücherbloggerszene faszinierte und das genau in diese Bresche schlägt.

Nina Sankovich „Tojstoi und der lila Sessel“ , wo die Autorin nach einem Todesfall, ein Jahr lang jeden Tag ein Buch gelesen und danach darüber geschrieben hat.

Etwas, das ich auch gern tun würde, das heißt darüber schreiben, beim Lesen schaffe ich, das habe ich jetzt gesehen keine zweihundert Bücher im Jahr, weil ich ja noch etwas andereres tun will oder muß, nämlich meine Praxis, schreiben, meine Familie, zu Veranstaltungen gehen, etc, aber die Vorstellung finde ich sehr fazinierend und Bücher übers Lesen, Buchhandlungen, Bibliotheken scheinen jetzt überhaupt zu boomen. bzw. gibt es immer mehr davon.

Petra Hartlieb hat über ihre „Wunderbare Buchhandlung“ geschrieben und ich habe in meinen Bücherbergen auch schon eine kleine Sammlung von Büchern übers Lesen.

Anne Fadimann „Ex Libris“ zum Beispiel oder das der 1904 in Wien geborenen Friederike Manner „Lesen aber was?“, wahrscheinlich eine ganz besonderes bibliophiles Gustostückerl und würde auch die beiden oben genannten Bücher gerne finden und lesen.

Es gibt auch verschiedene Lesezirkel, die WDR-Reihe berichtet von einem einer ehemaligen englischen Sozialhilfempfängerin, das scheint auch zu boomen, war ja das auch angeblich Joanne K. Rowling, bevor sie den Harry Potter“ schrieb, die mit “ the Reader“ eine „britische Leserevolution“ startete und ich empfehle meinen Klienten auch gelegentlich Bücher, zum Beispiel einmal die Evelyn Grill einer Frau in einer Scheidungskriese, obwohl ich keine Bibliotherapie betreibe, sondern mich eher mit der Frage herumschlage, wie ich es schaffe, meine Bücherberge aufzulesen?

Da habe ich ja immer die verschiedensten Ideen mit denen ich mehr oder weniger lustvoll scheitere, darüber schreibe und über die sechszigjährige Sozialhilfeempfängerin, depressiv etc,  die ihre Bücherberge aufliest, würde ich ja auch gerne schreibe, habe es schon versucht und jetzt wieder eine diesbezügliche Idee, was mein nächstes Projekt betreffen könnte, habe ich da doch heute vormittag „Die Bibliophilin“ in mein kleines schwarzes Moleskino  geschrieben, dazu den Namen Thekla Morgenstern, die könnte ungefähr sechzig sein und die Frizi Jelinek aus der „Absturzgefahr“ könnte, inzwischen etwas älter geworden und sowohl Schreibtrainerin als auch Bibliotherapeutin, wieder auftauchen, ein platonisches Verhältnis zu den polnischen Pfarrer Janus Warszinski haben, wieder in Wien wohnen, etc

Ja, ich weiß das geht schnell, habe ich erst vor kurzem etwas von Zeit lassen, wenn ich im Februar oder März mit dem korrigieren des „Nanuowrimonovels“ fertig bin geschrieben, von „Writerretreats“, Schreibwerkstätten und Materialsammeln bis ich dann im November mit der „Nika Weihnachtsfrau“ den neuen „Nanowrimo“ starte, der ein Adventkalender werden soll.

Das das Zeilassen, das Sammeln, Recherchieren kann ja sein und habe ich auch vor, die Idee mit der Bibliotherapie ist aber fanzinierend, denn das Lesen und das Schreiben läßt mich so leicht nicht los und meine Bücherberge auch nicht, da habe ich ja gerade den Dimitri Verhulst, auch ein Fund aus dem Bücherschrank beendet, und mit Alberto Moravias „Die Römerin“ angefangen, plane neben den „Writerretreats“, mehrere „Lesemarathons“, um das mit dem „Blauen Sessel“ vielleicht doch irgendwie zu schaffen, denn ich denke, der Reiz am Lesen ist für mich schon die Leseliste mehr oder weniger stringent hinunterzulesen.

Faszinierend, die Mischung zwischen alt und neu, wenn man so zu den Bücherbloggern blickt, da trifft bei einigen  wirklich zu, was „Leselustfrust“ et al schon seit Jahren bemängeln, sie lesen zur selben Zeit, die selben Bücher, die die Verlage gerade herausbringen und  als Rezensionsexemplare zu ihren gekommen ist.

Im vorigen Jahr hat beiispielsweise der Haruki Murakami das Lesejahr begonnen, im Herbst und Winter waren es Karen Köhlers Erzählband „Wir haben Raketen geangelt“ und Nino  Haratschiwili „Das achte Leben“, etc, ein Jahr später kräht nach diesen Büchern dann kein Hahn und man kann sie, wenn man Glück hat, um einen Euro in einer Abverkaufskiste ziehen und das ist ja, was mich fasziniert, solche Bücher stehen ja gerade auf meiner Bücherliste.

Heuer einige von den dBp-Listen von 2009 und dann auch noch ganz ganz Altes aus den Büchersschränken meiner Eltern und ich denke diese Mischung machts und ist das spannende für mich, da brauche ich gar nicht lang nachzudenken, welches Buch ich lesen möchte, wenn ich beispielsweise Zahnweh habe.

Aber seit einigen Jahren, nehme ich mir auf meine Urlaube Bücher von Autoren des jeweiligen Landes mit, lese im Sommer Sommerbücher und im Winter welche über Weihnachten und das ist auch eine Art von Bibliotherapie oder Buchgestaltung und Bücher übers Lesen oder Bibliotheken faszinieren nach wie vor und so werde ich mich auch freuen, wenn ich einmal das Hartlieb-Buch in den Schränken finde, obwohl ich es im letzten Jahr am 24. Dezember in der Buchhandlung „Thalia“ durchgeblättert und angelesen habe.

2014-12-31

Jahresrückschau

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:20

Wieder ist ein Jahresrückblick fällig, der siebente ist es jetzt schon in meinem Bloggerinnenleben und wieder ein bißchen Frust und Wehmut dabei, habe ich es doch immer noch nicht geschafft mit meinem Schreiben aufzufallen und eigentlich war es ein ganz langweiliges Jahr, mit den gewohnten Frustrationen und keinen besondereresn Höhepunkten.

Das heißt, das stimmt nicht ganz, denn etwas ist in diesem Jahr ausgeblieben, die Spammer mit ihren „Das ist aber das allerschlechteste was je geschrieben wurde!“ und „So ein trotteliger Text!“, fehlten und das finde ich sehr schön!

Denn das Selbstbewußtsein, das ich mir in den letzten Jahren angeeignet habe, hat mich gelehrt, daß ich mit meinen über 2070 Artikeln über das Schreiben und den Literaturbetrieb, über ein ungeheures Archiv vergüge, das mir erst einer nachmachen soll.

Ich scheine zwar  in meiner Rolle als erfolglos vor sich hinjammernde Autorin, die schreibt und schreibt,  nicht aufzufallen, scheintes doch niemanden zu interessieren, daß da eine ist, die ganz alleine ihre Bücher macht, es gibt sie aber und ich mache unaufhörlich weiter und so sind in diesem Jahr auch wieder zwei erschienen.

Die Dreizehn Kapiteln“ und die „Brüderschaft“, die „Anna“ noch nicht, aber da liegt das Dummie auf Alfreds Schreibtisch und der Druckauftrag kann schon an die Druckerei abgeben und zwei weitere warten im neuen Jahr auf das Fertigwerden.

Gelesen habe ich auch wieder, zwar nicht ganz so viel, wie im letzten Jahr, denn da habe ich vor Weihnachten einen Lesemarathon eingeschoben um die überlange Leseliste, die von einem Sommerflohmarktkauf beim „Morawa“ stammte, abzulesen. Diesmal habe ich resigniert und an die zwanzig Bücher, die ich eigentlich in diesem Jahr lesen wollte von der Liste geräumt und auf kommende Zeiten verschoben.

Der Vorsatz, daß mir das nie mehr passiert und, daß ich diesmal wirklich nur mehr ein Buch pro Woche finden will, ist wieder da, ob ich ihn einhalten werde, weiß ich nicht. Ich sollte aber, weil ich ja nicht mehr soviel Lesezeit habe und auch nicht so viel Platz.Aber da wartetein Harland schon ein Bücherregal, das aufgestellt werden muß und zwei Bücher von der Frühjahrsproduktion hat mir der „Redisenz-Verlag“ auch schon geschickt.

Ich kann also auch damit aufwarten und nicht nur mit den Traven und anderen tollen Schmankerln, die ich im nächsten Jahr lesen will.

Denn da warte ich ja schon auf das Lesejahr, wo ich einige Buchpreisbücher von 2009 oder 2010 endlich lesen will und das Schreiben wartet auch, beziehungsweise habe ich zwar Pläne für den nächsten „Nanowrimo“, denn da will ich endlich meinen Adventkalender mit der „Nika-Weihnachtsfrau“ schreiben, was ich aber dazwischen machen werde, wenn ich mit dem Korrigieren vom heurigen „Nanowrimo“ fertig bin, weiß ich noch nicht.

Da gäbe es ja eine Idee vom „Hanser Adventkalender“, wo Robert Seethaler ein Moleskino mit ein paar Sätzen von ihm verschenkte, was ich leider nicht gewonnen habe, aber soetwas ließe sich ja organisieren und die Idee der Frau Mayröcker, eine Zeitlang seine Verbalträume aufzuschreiben und daraus Literatur zu machen, klingt auch sehr interessant.

Aber zurück zum letzten Jahr, da waren wir in Leipzig und ich ein halbes Jahr später auf der „Buch-Wien“.

Zweimal waren wir mit der Schwiegermutter in Ungarn im Frühjahr und im November und da habe ich immer sehr fleißig geschrieben und ungarische Literatur aufgelesen.

Die Sommerfrische gab es auch mit den Sommerbüchern, die wahrscheinlich Schuld daran waren, daß ich meine Leselistenpläne nicht schaffte und einige Lesungen, etwa zehn sind es ja in jedem Jahr, das bleibt so etwa gleich.

Da gab es wieder die von der anderen Buchmesse, wo ich mich dann immer ärgere, daß der Schauspieler gewinnt, der das lustigste Kindertextchen hat, diesmal gewann ein sechszehnjähriges Mädchen, nun ja, sicher keine Konkurrenz, aber vielleicht sollte ich trotzdem dort nicht mehr lesen.

Es gab die „Männer Frauen Lesung“, wozu mich die liebe GAV-Kollegin Irene Wondratsch eingeladen hat, es gab die Lesung beim Volksstimmefest und bei der Poet-Night, beim „Katzenfasching“ die Lesung bei den „Textvorstellungen“, den „Ohrenschmaus“, das „Margaretner Fest für Kunst Kultur“ und die Lesung aus meinem Ouvre im „Werkl im Goethehof“ den Osterspaziergang in St. Pölten, die schöne Rezension vom „Literaturgeflüster-Texte-Buch“, die in der Zeitschrift „Log“ erschienen ist.

Es gab mein literarisches Geburtstagfest und wieder weniger schön, die Erkenntnis, daß ich mich am besten um keine Autorenwohnung der Literar Mechana bewerbe, weil mein literarisches Ouvre, bzw. meine selbstgemachten Bücher nicht genügen und es gab auch die verpatzte Dialogaufgabe, die ich für das Webinar der „Schule des Schreibens“ geschrieben habe und die dann dort  mit Wonne zerrissen wurde, weil ich mich  offenbar nicht so ganz an die Vorlage gehalten habe.

Es gab einen schönen Sommerurlaub im Elsaß, wo ich ein bißchen mein Französisch trainierte, die Bertha von Suttner gelesen habe, den Franz Werfel und dann noch einige Frankreichbücher.

Sonst gab es nicht viel außergewöhnliches, keine Preise, keine Einladungen, das was ich mir immer so wünsche, es gab aber wieder an die vierhundert Artikel im Literaturgeflüster und inzwischen fast zweihundertfünfzigtausend Zugriffe. Ganz werde ich diese Zahl in diesem Jahr nicht mehr schaffen, aber am vorletzten Sonntag stieg meine Leserfrequenz, die inzwischen so an die hundertgfünfzig liegt, mit einer Höchstzugriffzahl von 282, die sich nur selten erhöht, plötzlich bei 377, woran das lag, habe ich nicht ganz herausgefunden. Es freut eine aber, obwohl eseingentlich ganz egal ist, denn das Schreiben ist mir wichtig und das Archivieren und so war es auch ein schönes Jahr mit vielen vielen literarischen Veranstaltungen, dem „Alpha“ und einer Buchparty, auch wenn die ungewöhnlichen Veränderungen und Höhepunkte fehlten und alles ein wenig gleich frustrierend „Wenn Sie selbstgemachte Bücher haben, können Sie bei uns nicht lesen und auch nicht die Autorenwohnung in Venedig, am Traunsee, etc, benützen!“, ablief und jetzt bin ich gespannt auf das neue Jahr, freue mich auf 2015 und habe da natürlich schon wieder die überhöhtesten Erwartungen, da geht das, daß sich ja ein Canetti- Fried-, etc Preis ausgehen könnte, aber ich weiß schon, die wird wieder wer anderer gewinnen, denn ich schreibe und blogge ja eigentlich sehr sehr verboren vor mich hin!

Jetzt habe ich ganz den Besuch von Judith Grohmann vergessen, die ichdurch mein Bloggen kennenlernte, es ist also doch nicht ganz so schlimm und es passierte schon etwas, die Journalistin, die ich aber bei der „anderen Buchmesse“ kennenlernte und die mich interviewen wollte, hat das dann aber doch nicht getan, obwohl ich ihr im Laufe des Jahres in der „Alten Schmiede“ und auch bei der „Buch-Wien“ mehrmals übern Weg rannte.

Und wieder erfreulich sind einige Rezensionsexemplare, die in diesem Jahr unerwartet und ungefragt zu mir gekommen sind und mich zu Bücher brachten, die ich sonst wahrscheinlich nicht kennengelernt hätte.

Nächste Seite »

Bloggen auf WordPress.com.