Literaturgefluester

2015-02-09

Strohwitwenrecherchen

Filed under: Uncategorized — jancak @ 09:20

Nachdem der Alfred Freitagfrüh ab nach Mexiko geflogen ist, ist es bei mir  in meine neue Buch-Recherchen gegangen, da hat mir ja Klaus Khittl, als ich ihm, um eine Rezension für die „Anna“ gebeten habe, sehr lieb geschrieben, daß ich mal vielleicht etwas anderes versuchen und mich mehr mit meiner Sprache beschäftigen soll, etwas, was ich mir auch schon dachte, nachdem der Alfred in der letzten Zeit  schon stöhnt, nicht so viel, nicht so schnell, da komme ich nicht mehr nach!“

Das habe ich mir auch schon öfter gedacht und gerade immer wieder in dieselben Fallen, werde immer schneller, immer hektischer und die Psychologin denkt sich dann in mir, es kann halt keiner aus seiner Haut heraus und es wird schon einen Grund haben!

Trotzdem habe ich schon Anfang Jänner von den Writerretreats geschrieben, in die ich mich begeben will, wenn ich mit dem Korrigieren, den letzten Nanwrimos fertig bin.

Das bin ich noch nicht, kann derzeit aber die Korrigieren nicht in meinen Computer eintragen und so habe ich mir gedacht, die dreiwöchige Abwesenheit des Alfred für ein einziges riesengroßes Retreat oder Recherchemonat zu nützen und hatte damit ja schon begonnen. Schon in der Vorwoche in Harland angefangen in meinen Büchern zu lesen und als ich am Donnerstag mit der Steuererklärung fertig war, habe ich mir die Mappen mit den bisherigen Kritiken, die Bücher in denen ich lesen will und auch die, in die ich meine nächsten Konzepte aufmalen will, noch einmal genauer hergerichtet.

Am Freitag habe ich dann „Tojstoi und der lila Sessel“ fertig gelesen, bin zum Friseur gegangen, habe ein paar Donuts eingekauft, es ist ja Fasching und ich mag  gerne Krapfen und mir ein neues Kuvert hergerichtet, in dem ich mir einen Fünfziger zu dem, was mir von der Sommerschreibwerkstattgabe übrig geblieben ist, steckte, um bei meinen Recherchen das nötige Kleingeld für einen Hamburger, etc, zu haben.

Am Samstag habe ich dann, bis ich zu dem Schriftstellerfrauentreffen und Ruth Aspöcks Geburtstag in den Augustinerkeller gegangen bin, weiter in den „Zwillingswelten“ und den „Dreizehn Kapitel“ gelesen, ein bißchen schon in den Kritiken geschmökert, wo mir JuSophie erklärte, warum sie die „Mimi“ für ein schlechtes Buch hält.

Die habe ich dann am Sonntag gelesen, das eigentlich wieder nicht gefunden und dann zurück in der Mappe bis zu den „Droschel“, den „Wiener Frauenverlag“ und all den anderen Briefen, die mir immer wieder geduldig erklärren, die Sprache ist zu ungenau, ich müßte straffer und dichter erzählen, die Ortohgraphie hat Mängel, ich bräuchte ein Lektorat, das sind eher die neueren Meldungen, die von Herrn Blaha und Klaus Khittl, die das in ihren Rezensionen vorsichtig andeuten, die Lektoren würden das ja selber tun, wenn…

Es hilft nichts, die Mappe, wo ich all das nachlesen konnte, was ich schon die letzten dreißig vierzig Jahre ändern sollte und es offenbar trotz Bemühens nicht zusammenbringe, hat mich sehr deprimiert, obwohl ich mir ja, glaube ich, schon am Samstag- oder Sonntagmorgen dachte, wenn ich es nicht ändern kann, lasse ich mich davon nicht irritieren, sondern schreibe weiter, habe ich halt fünfunddreißig schöne Bücher mit orthographischen Mängeln, leicht und locker geschrieben, wie die Kritiker seltsamerweise öfter meinen, aber ohne Tiefgang etc.

Das ist jetzt wieder leicht geschrieben und schwer durchzuhalten, denn nach dem ich mich durch die blaue Mappegelesen hatte, war ich schwer deprimiert bzw. hoffnungslos, denn was soll ich tun, wenn ich es nicht ändern kann? Wenn es trotz allem Bemühen so bleibt, wie mir übrigens Christa Nebenführ schon vor Jahren einmal voraussagte und ich noch aufmüpfig dachte, wie kann sie denn das wissen, wenn sie keine Hellseherin ist?

Sie sagte mir, glaube ich, noch dazu, daß sie keine Zeit hätte, sich meine Texte alle anzuschauen und daraufzuwarten, daß sie vielleicht besser werden, nun gut, ich schreibe ja immer, ich gebe nicht auf, sondern tue weiter, aber sehr lustig ist das nicht, obwohl mir Andrea Stift einmal schrieb, ich solle mich an meinem Schreiben freuen und Spaß daran haben.

Es hat mir dann, als ich wieder in die Badewanne ging, die „Frau auf der Bank“, obwohl ich das ja gerne mag, nicht mehr gefallen, no na und das Beschäftigen mit meinen Bücherbergen, was ich mir als Draufgabe und, um den Sonntagabend fröhlich abzurunden, geben wollte, ist dann auch nicht gelungen.

Ich habe stattdessen herumgeräumt, mir die „Schneeflockenmethode“ noch einmal ausgedruck, mit der ich wahrscheinlich am Donnerstag auf einen Recherchegang gehen will, um mir einen Plot für die „Bibliophilin“ zu skizzieren, damit ich mich nicht wiederhole, damit er etwas anders wird, etc.

Was soll man machen? Ich weiß es nicht, daß sich in den letzten dreißig vierzig Jahren nicht wirklich etwas verändert hat, hat mich erschreckt, obwohl ich es eigentlich schon wußte und obwohl ich  über dreißig schöne selbstgemachte Bücher haben, von denen mir einige, wenn ich sie genau lese, ganz gut gefallen, denn über die Orthographie lese ich offenbar hinweg und das Allzuabgehobene mag ich nicht sehr.

So weiß ich wieder nicht recht, wie ich weitermachen soll, aufhören will ich nicht, den Erfolg muß ich mir wohl abschminken und habe mir das schon am Samstag oder Sonntagmorgen so vorgenommen, also weitermachen wie bisher, auch wenn ich mich mit der „Bibliophilin“ wiederholen sollte oder doch natürlich besser werden, das in meinen Blog so schreiben, obwohl ich mich damit wahrscheinlich ins Fettnäpfchen setze, aber es ist wenigstens ehrlich,  bei den Vorschauen ein Gewinnspiel, aber sonst keine Rezensionsanfragen, etc…

Viel mehr fällt mir dazu nicht ein und das habe ich  auch schon öfter geschrieben. Die „Paula Nebel“ könnte ich noch lesen, weil die vielleicht der „Bibliophilin“ in bißchen ähnlich ist und dann über die „IS“ und die „Beratungsstellen gegen Rassismus“ etc, recherchieren und vielleicht das Roadmovie kommen lassen, mal sehen, wie es wird, wie lange ich dazu brauche und wie ähnlich oder anders es werden wird…

Die Dauerkarte für Leipzig ist dagegen am Freitag gekommen und ein paar Rezensionsexemplare habe ich mir auch wieder bestellt, ich kann es nicht lassen, auch wenn sich die Bücher schon am Boden stapeln und muß das vielleicht auch nicht, ansonsten habe ich jetzt ein paar intensive Praxistage und dann ein langes Wochenende, an dem ich wieder über meine Schreiberfolge oder Mißerfolge berichten kann.

2015-03-29

Versuchter Schreibbericht

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 12:45
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Der ist nun fällig, denn mit den Störungen bin ich in der letzten Woche ein wenig fertig geworden, der neue Lüfter ist eingebaut, diesmal war es der richtige, der Drucker funktioniert auch wieder, so habe ich mir von der „Bibliophilin“ „Verwandlungen einer Bibliophilin“ steht auf der ersten Seite, am Mittwoch oder Donnerstag siebenundfünzig Seiten und neunzehn Szenen ausgedruckt und hätte am Freitag Zeit gehabt mit dem Weiterschreiben oder das Ganze erst einmal durchzukorrigieren und den weiteren Fortgang festzulegen, zu beginnen.

Was sehr einfach klang, aber so nicht war, denn die Störungen der letzten Monate haben mir, obwohl ich mich vor drei Wochen ja in einer „Schreibeuphorie“ befunden habe, doch sehr zugesetzt und dann hat mich „Leipzig“ wahrscheinlich aus dem Schreibfluß herausgebracht und die Kritiken, von denen ich in der letzten Zeit einige bekommen habe, daß das, was ich schreibe, wegen meiner Grammatik nichts mit Literatur zu tun hat, was ich nicht wirklich ändern kann, hat mir auch noch zugesetzt.

So ist am Freitag, wo ich den ganzen Tag Zeit zum Korrigieren und Schreiben gehabt hätte, wieder das passiert, was ich meine „Trödelphase“ nenne, ich habe herumgesurft, mich über den Flugzeugabsturz in Südfrankreich, der in der letzten Woche,  wohl alle sehr bewegte, der aber mit meinem Manuskript nicht viel zu tun hat, kundig gemacht, habe der Ruth auf ihren Kommentar bezüglich ihres Buchs und ihrer Lesung, ebenfalls einen langen Kommentar geschrieben und als ich die erste Szene korrigiert habe, hat mir die nicht gefallen und ich habe wieder mal gedacht, was mir meine Kritiker jetzt vielleicht bestätigen werden „Ich kann es nicht, ich kann es nicht!“

Die Idee zur Bibliophilin ist mir Ende oder Anfang des Jahres gekommen, da habe ich auch etwas recherchiert, mir Notizen gemacht und im Februar, zufällig war da, wie letzten Freitag, auch ein „Kreativenjour-Jourfixe“ des fünften Bezirkes und eine Klientin ist nicht gekommen und so habe ich die erste Szene, eigentlich ziemlich ungeplant begonnen und dann dürfte sie nicht so, wie gewollt geworden sein.

Ich will ja von dem Bücherauflesen einer depressiven Frau schreiben und scheine das irgendwie nicht zusammenzubringen, vielleicht ist der persönliche Anteil zu nah, daß ich mich um das wirkliche herumdrücke, verdränge und mich nur an den Rändern bewegen, jetzdenfalls hat es mir nicht und nicht gefallen, ich habe einige Stunden für die erste Szene gebraucht, weil ich dazwischen zu oft woanders gewesen bin und mir auch Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Elfriede Hammerl im Radio und im WEb angehört habe, was ja auch sehr interessant ist.

Dann habe ich schon sehr spät, doch angefangen, die Szene noch einmal zu schreiben und hatte dann für die  zweite, der Einstieg der Yasmin Bilic, die eigentlich sehr spannend ist und die mich auch sehr interessiert, nur wenig Zeit, weil ich ja wieder zum „Creativen Bruch“ wollte, der diesmal im ehemaligen oder bald wieder eröffneten „Spektakel“ stattfand, so daß ich da vielleicht wieder ein wenig schlampig war.

Am Samstag hatte ich wieder keine Zeit zum weiterkorrigieren, weil ich ja mit dem Alfred nach St. Pölten zum Osterspaziergang gefahren bin, aber in der Nacht, ist mir ein neuer Titel, bzw. sogar mehrere eingefallen „Die Bibliophilin oder „Notverordnung“, bzw. „Rohstoffentwerting“ oder „Endzeitstimmung“ könnte es vielleicht auch heißen, um auf die anderen Handlungsstränge, die ja auch die Selma und die Yasmin sind, hinzuweisen.

Dann ist mir auch noch eingefallen, daß die Thekla ihre Leseliste durchgehen und davon die Bücher aussuchen könnte, die sie unbedingt lesen will, um die anderen mit ihrem Einkaufswagerl in den Bücherschrank zu tragen, etwas was, ich bezüglich der Autobiografiediskussion, die ich im Moment führe, als autobiografisch anmerken könnte.

Es könnte also weitergehen mit dem Schreiben, beziehungsweise mit dem Korrigieren und dazu Anmerkungen machen, was ich vielleicht erweitern, umändern, weglassen will und dann die nächsten Szenen und den weiteren Handlungsverlauf festlegen.

Dazu brauche ich Zeit und Konzentration, da ich jetzt noch zwei mehr oder weniger intensive Praxistage mache und dann mit dem Alfred in die Karwoche und in die Osterferien nach Harland aufbrache, hätte ich die ja, obwohl mir der Alfred schon andeutete, daß er auch meine Hilfe im Garten benötigt, danach geht es  zurück nach Wien und am Donnerstag nach Harland bzw. nach Krems und Göttweig zur Literatur und Wein und dann fahren wir wieder vier Tage nach Bük, wo das Schreiben wieder gehen könnte und was ich dazu bräuchte ist wahrscheinlich immer noch die Erlaubnis oder der Glauben, daß ich das darf, bzw. kann.

Denn warhscheinlich spießt sich das, daß ich immer wieder höre, daß das, was ich so treibe und mir sehr wichtig ist, mit Literatur nichts zu tun hat und da, glaube ich, einerseits ja, daß das nicht stimmt, denn wenn man etwas wirklich will und auch unaufhörlich und beharrlich seit mehr als vierzig Jahren betreibt, kann es ja nicht schlecht sein, aber leider höre ich immer wieder etwas anderes und nur ich denke, ein paar Rechtschreiber machen nicht so viel und bei einem Verlag hätte ich ein Lektorat, aber beim Selbstgemachten muß man  alles selber machen und das ist immer noch, auch wenn man immer wieder etwas anderes hört, etwas in Verruf und so tue ich mir ein wenig schwer mit meinem besessenen Schreiben und bin durch das mangelnden Interesse daran, irritiert, obwohl ich mir inzwischen  suggeriere, daß ich es einfach machen soll, so wie es mir Rudolf Blazejewski schon in den Siebzigerjahren riet, es einfach nur für mich zu tun, ich stelle meine Schreibfortschritte aber in das Internet, weil ich mir einbilde, daß das interessant und wichtig für mich und vielleicht auch für die anderen ist und dann leide ich, wenn nichts zurückkommt, aber eigentlich ist das  egal, ich sollte es machen, weil es mir gefällt, so gut, wie ich es kann und so sollte ich versuchen, wieder in die Schreieuphorie hineinzukommen und Zeitlassen, um nicht als manische Dilettantin in Verruf zu kommen, nehme ich mir auch immer vor und wenn bis November das Rohkonzept so einigermaßen steht, hätte ich mein Ziel erreicht und da könnte ich die Selma wieder zurück und aufs Gymnasium gehen lassen, die Yasmin söhnt sich auch mit ihrer Familie aus und wie das mit der Thekla und ihren Büchern ist, dafür sollte es auch eine Lösung geben, habe ich mich in den letzten Tagen ja auch mit der Autobiografie und den diesbezüglichen Distanzierungsversuchen beschäftigt und ein bißchen beobachtet, wie das die anderen machen.

 

2015-03-02

Lokalmatador im Textstand

Filed under: Uncategorized — jancak @ 21:17
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Stammlesern wird es aufgefallen sein, daß im letzten Monat die Buchbesprechungen bei mir nur am Wochenende erschienen, weil ich Montag bis Freitag meistens auf Veranstaltungen bin, vor allem die Strohwitwenwochen ließen sich dazu ja ganz gut nützen und auch sonst interessieren mich Lesungen ja sehr, aber für den zweiten März machte es lange den Eindruck, als würde ich nichts finden.

Ich habe zwar gesucht und gesucht, aber keine „Stunde der literarischen Erleuchtung“ in der „Alten Schmiede“, etc.

Da ich aber jetzt schon an die sieben Bücher im voraus blogge, deren Besprechungen zum Teil erscheinen werden, wenn ich in Leipzig bin, habe ich vor ein bis zwei Wochen kapituliert und die „Donna Leon“ heute veröffentlicht und dann war es mir noch ein Anliegen von „meinen Störungsfrust und meinen Schreibfortschritten“ berichten, also gibt es heute eine Rekord, nämlich drei an einem Tag, denn die liebe Angelika Herburger hat mir doch noch eine Einladung in den „Textstand-Literatur am Naschmarkt“ zu kommen, geschickt.

Und da war ich jetzt das vierte Mal und immer in einer anderen Location bzw. Standel, das erste Mal an jenem Montag, als mir der Herr Leitgeb mailte, daß ich ab nun selbstverständlich eine Einladung für den „Alpha“ bekommen werde, da hat Beppo Beyerl seine „Strasse mit 7 Namen“ vorgestellt.

Es war eine sehr schöne und sehr volle Veranstaltung, obwohl ich sehr lange gesucht habe, bis ich das Lokal, es war glaube ich, ein chinesisches, in dem sie stattfand, gefunden habe und der Beppo hat dabei, glaube ich, viele Bücher gekauft, zumindest eines, das ich, als ich am Aschmermittwoch in das Radiokulturhaus gegangen bin im „Grünraum“ gefunden habe, ungelesen und mit einer Widmung „Beppo Beyerl 2. 9. 13 Am Naschmarkt“, das sind so Funde und Erinnerungen, ich war dann noch einmal in einem Standel das weiter vorne lag und ich gleich gefunden habe, als Gabriele Petricek aus „der Schule“ las und dann letztes Jahr Anfang September bei einer ersten Weltkrieglesung, als Peppo Beyerl als Standler verkleidet  original Zucker und Mehlrationen gegen kopierte Lebensmittelmarken verteilte und ich mich mit einem Herrn vom Marktamt stritt, weil der einen Bettler nicht am Glücksrad drehen ließ.

Das war wahrscheinlich kein Lokalmatador, ein solcher wurde heute aber vorgestellt, bzw., das Buch des „Kurier und Augustin Redakteurs“ Uwe Mauch, 1966 geboren und in einem Floridsdorfer Gemeindebau sowie in Zagreb bei seiner Familie lebend, der schon ein paar hundert Portraits über Lokalmatadore, also Wiener Originale für den „Augustin“ geschrieben hat und ich bin nicht einmal ganz sicher, ob ich nicht auch dabei bin, denn 2003 war ja  ein „Augustin Team“ bei mir und hat über mich, bzw.  mein „Best off“ berichtet.

Das Buch  über die Lokalmatadore, 2008 im Metroverlag erschienen, hat mir der Alfred einmal mitgebracht und zum Geburtstag geschenkt, ich muß gestehen, ich habe es noch nicht gelesen, setzte es aber gleich auf meine Leseliste und Uwe Mauch hat inzwischen ein zweites Buch geschrieben.

„Stiege  8 / Tür 7 – Homestories aus dem Wiener Gemeindebau“, meinte dabei hauptsächlich den in Floridsdorf, in dem er wohnt, aber ich bin  auch in einem solchen, in der Wattgasse aufgewachsen, bis 1977 dort gewohnt und meinen Vater bis zu seinem Tod, Ende 1995 dort  betreut und mehrmals täglich besucht.

Über das Aufwachsen in einem Wiener Gemeindebau bzw. mit dem Bücherschrank der Eltern habe ich schon mehrmals geschrieben, ansonsten habe ich die „Kontrolle“ der SPÖ ein bißchen zu intensiv empfunden, aber mein Vater war ja ein sehr engagierter Bezirksfunktionär und die Frau Schauffler ist auch monatlich zu uns gekommen, um seinen Beitrag zu kassieren und zu Weihnachten gab es ein Buch von den „Wiener Kinderfreunden“ unter dem Christbaum.

Uwe Mauch erzählte mehr von den heutigen Gemeindebauleben, wo seit 2000 die Hausmeister abgeschafft wurden, in seinem Bau gibt es noch die Frau Blümel und die, ist auch eine goldene Seele und hat auch ein Portrait bei den Lokalmatodoren. Ein zweites hat er auch noch vorgelesen, bevor er zu dem neuen Buch überschwenkte.

Jetzt habe ich aber ganz vergessen die Lokalsation zu erwähnen in dem die heutige Veranstaltung stattfand, nämlich in einer Pizzeria bei der Schleifmühlgasse und ich habe es gleich gefunden. es war sehr eng und sehr voll.

Beppo Beyerl  eröffnete, Herr Blaha ist gekommen und sonst, glaube ich, auch einige Lokalmatadotre, bzw. zwei Herren, die ihre Erinnerungen aus dem Gemeindebau vorlasen.

Uwe Mauch las das Vorwort, beschrieb den Ort, wo er zu finden wäre, an der Brünnerstraße, die genauso, wie die Triester aus der Stadt hinaus führt, bedauerte, daß 2000 die Hausmeister abgeschafft wurden und, daß die Gemeide seit 2004 keine Gemeindebauten mehr errichtet, jetzt aber zu Wahlkampfzeiten, letzte Woche beschlossen hat, wieder welche zu bauen.

Das nächste Mal, am 13. April wird die Krimi – Queen Edith Kneifl „Taxi für eiine Leiche“ lesen, da werden wir  in Ungarn sein und ich habe mich wieder für eine Lesung angemeldet bzw. Angelika Herburger die „Anna“ gegeben. Mal sehen ob was daraus wird.

 

Störungsbehebungsversuche

Filed under: Uncategorized — jancak @ 10:38

Wer wissen will, wie es mit meiner Störungsmeldung von Ende Jänner, bezogen auf mein literarisches Leben weitergegangen ist? Es war mühsam, mit mehrmaligen auf und ab Wellen, gefolgt von beharrlichen Versuchen meinerseits die Ordnung und mein Schreiben aufrechtzuerhalten.

Ende Jänner, ich habe immer noch eifrig an „Im Namen des Vaters“ korrigiert und Fehler um Fehler gefunden, die eigentlich nicht dort hättten sein sollen,  hat mein Computer „Fan Error“ gemeldet und hat sich nicht mehr hochfahren lassen.

Das war an einem Sonntag, ich habe händisch weiterkorrigiert, das Manuskript war bald bunt angestrichen, der Alfred hat bei einer Firma einen neuen Lüfter bestellt, mit dem Andreas, Annas Freund ausgemacht, daß er mich zum Lüfterwechsel nach Brunn am Gebirge fährt und ist am sechsten Februar nach Mexiko geflogen.

Inzwischen war mein Manuskript, wo ich  ja nicht die Fehler einarbeiten und neu ausdrucken konnte, schon sehr unübersichtlich, so da ich das einmal gelassen habe und mich in das Recherchieren bezüglich meines neuen geplanten Werkes, das inzwischen „Die Verwandlungen einer Bibliophilin“ heißen wird, begab.

Dann kam eine Rechnung und nach mehreren Verzögerungen beim Ausmachen eines Termins, sind wir am Aschermittwoch nach Brunn am Gebirge hinausgefahren.

Da hatte ich dann schon einen Recherchetag gemacht, mir ein paar Sätze aus dem neuen Kulturbuch „Unterwerfung“ in eines der kleinen roten Heftchen, die noch von der letzten Buch-Wien stammen abgeschrieben, einige meiner Bücher gelesen, festgestellt, sie sind eigentlich ganz gut und bezüglich des neuen Werkes ein paar Notizen gemacht, bzw. die Schneeflockenmethode halb durchgegangen.

Der Techniker bei der Firma „Comparex“ hat meinen Computer auseinandergenommen, festgestellt, er hat den falschen Lüfter, ihn dann ein bißchen durchgeblasen und er hat, alles bestens, hurrah, hurrah, funktioniert.

Also nach Hause gefahren, Heringsalat gegessen,  dann die Jänner Abrechnung an die WGKK schicken wollen, aber da hat das „MOKKA-Programm“, ein anderes Porblem nicht funktioniert und der Comupter ist auch immer wieder, etwa beim Filmanschauen zusammengebrochen.

Also auf den Alfred warten und ansonsten, Business as usual, also was ziemlich bald geschah, die „Veronika“ fertigkorrigiert, den Alfred auf dem Tisch gelegt und am Freitag vor einer Woche mit der ersten Szene der „Bibliophilin“ angefangen.

Die wurden im Laufe der letzten Woche immer mehr, inzwischen halte ich bei fünf Szenen, sechzehn ein viertel Seiten und 7621 Worte, die sechste Szene, wo die Fritzi ein bißen ihr Verhältnis zu Janusz Warszinski, erinnern wir uns, das sind Figuren aus der „Absturzgefahr“ erklärt, ist geplant und dann ein, zwei, wo die Jasmin die Thekla auf einer Parkbank trifft, fragt, was eine „Romantherapie“ ist und sich erkundigt, ob sie der Selma solche SMS schicken könnte?

Der Alfred meint zwar inzwischen, ich solle nicht soviel schreiben, denn wenn der Computer zusammenbricht, ist alles weg, aber der ist erst vorigen Freitag zurückgekommen, also die Februarabrechnung machen, hurra, hurra, aber das „MOKKA-Programm “ aktualisiert werden und da stürzt der Computer immer wieder ein.

Also alles von vorne, noch einmal den Lüfter bestellen, zwei bis drei Wochen warten, hoffen, daß es der richtige ist, dann vielleicht, was ich nicht will, doch ein Handy anschaffen, um damit zu signieren und bis das alles klappt, versuchen der Sozialversicherung ein PDF zu schicken und dazwischen weiterschreiben.

Das neue Werk, von dem ich eigentlich glaube, daß es mir ziemlich flüßig gelingen könnte und was vielleicht neu und wichtig ist, daß ich da, wo ich stecke geduldiger bin, denn es wird ja nicht so einfach sein, dem jungen Integrationsminister ein ganzes „Tausend und eine Nacht-Konzept“ zu schicken und die Romantherapie für Selma, die irgendwo in Syrien sitzt, muß wahrscheinlich auch geplant werden.

Die braucht auch eine Stimme, denn sie hat, ist sie ja sehr intelligent, irgendenwo eine Rückfahrkarte eingepackt, aber was ihr alles in Syrien oder wo sie sich aufhält, vielleicht nur in einer Moschee im Nachbarbezirk, passiert, ist vielleicht auch interessant und dann wollte ich ja endlich über das „Bücherauflesen“ schreiben, da hat mir der „Tolstoi“ aber auch nicht viel weitergeholfen. Aber dieYasmin-Geschichte ist sehr interessant und wie ist das mit der Friitzi und dem Janusz?

Meine Leser werden sich jetzt vielleicht nicht sehr auskennen, ein wenig Klarheit die bisherigen Schreibberichte bringen, ab Anfang des Jahres  im Blog nachzulesen, ansonsten sind das Konzeptideen und mir selbst noch nicht so klar, ich denke aber, daß es mir immer mehr gelingt, geduldig daran zu arbeiten bis das Rohkonzept steht und ich hoffe auch, daß es mir gelingt, so etwas flüßiges wie die „Unterwerfung“ hinzubringen, zwar mit meinen Rechtschreibfehler, meiner Unabgehobenheit und auch unlektoriert.

Aber ein flüßige Geschichte, wie es der Thekla mit Hilfe der Yasmin vielleicht gelingt aus ihrer Depression herauszukommen und wie die die Selma wiederfindet, die dann vielleicht aufs Gymnasium geht und doch Zahnmedizin studiert und nicht Zahntechnikerin wird, wie einmal vom AMS empfohlen wurde und das Ganze noch ein bißchen als Aufarbeitung der politischen Geschehnisse der letzten Wochen.

Es bleibt natürlich, selbst wenn mir das gelingt, noch das Problem, wie ich das zu den anderen rüberbringe, im Blog allein und in einem Jahr, wenn der Alfred nicht dazwischen streickt, als Selbstgemachtes in einer fünfzig Stück Auflage ist sicherlich zu wenig, aber ich denke das Manuskript ist sicher zuerst das Wichtigste, wenn es mir da gelingt, über die Fallen und die Schwächen, die ich bisher hatte, ein wenig hinwegzukommen, ist sicher einiges getan.

Dazu müßte ich mich in den nächsten Wochen und Monaten intensiv in den Schreibprozeß einlassen, was abgesehen von meinen Computerproblemen, auch nicht ganz so einfach ist, denn nächste Wochen fahren wir nach Leipzig, dann ist wieder „Buch und Wein“. Nach Ungarn fahren wir  auch, aber da kann ich wahrscheinlich schreiben und in den Osterferien vielleicht auch. Im Mai will der Alfred eine Donauradfahrt machen und im Juni feiert die Ute in Leipzig ihren sechzigsten Geburtstag.

Dann kommt die Sommerfrische, da könnte ich daran und nicht schon wieder etwas Neues schreiben und wenn ich bis November mit dem Rohkonzept fertig bin, kann ich den „Nanowrimo“ mit der „Nika Weihnachtsfrau“ weitermachen, ansonsten kann ich das auch sicher auslassen und auf das nächste Jahr verschieben.

Mal sehen, wie es wird, eigentlich klaingt ja alles gut und ich bin sehr fleißig.

„Die Unterwerfung“ hat mir der Alfred am Samstag auch gekauft, also kann ich das, wenn ich mit den drei Rezensionsexemplaren, die noch vorherkommen, fertig bin, noch einmal in Ruhe lessen und ein bißchen oder viel Information wie das mit der IS ist, brauche ich sicher auch noch.

Ansonsten gibt es diesen Freitag, die „Lesung“ der Schreibgruppe, da werde ich, außer dem Text zum Thema Schwimmen aus der „Brüderschaft“ jetzt doch mein „Kokusnuß-Experiment“ lesen. Auf meinen Blog habe ich in den letzten Tagen ein paar Rückmeldungen bekommen, was mich natürlich freut und die „Kolik-Lesung“ hat auch einige Leute offenbar so sehr interessiert, daß sie mich extra aufgerufen haben.

Der liebe Robert hat mir eine schöne „Rezension“ der „Anna“ geschickt, die der Alfred hoffentlich bald zu den Rezensionen stellt.

Die Dauerpressekarte für Leipzig ist da und das neue Buch der Marlen Schachinger, das ich gerade lese, hat mich ein wenig verwirrt, weil ich dachte, daß es nicht möglich ist, auf einmal so herrlich altmodisch vor sich hinhzuerzählen, dabei römische Ziffern und lateinisches Vokubular zu verwenden und die Xenophobie mit Teufeln, Hexen, Nixen und anderem zu erklären.

Offenbar muß man sich das nur trauen und, daß ich beim Schreiben nicht sehr wagemutig bin, habe ich auch schön öfter gehört, also traue ich mich auch bei der „Bibliothilin“ so authentisch zu sein, wie ich nur kann und meine Hemmungen, so weit wie möglich wegzulassen, mal sehen, wie es mir gelingt.

Und viele neue Bücher habe ich am letzten Wochenende, wo jemand seine Schätze aus den Neunzehnsiebzigerjahren und dann noch den neuen Sebastian Fitzek ausräumte, auch gefunden und, um mich da zu revanchieren, habe ich meine „Kerstin“ und das „Literaturgeflüsterbuch“ in den „Wortschatz“ gestellt und würde mich freuen, wenn sie  gelesen werden.

2015-02-13

Literaturquiz

Filed under: Uncategorized — jancak @ 14:21

Ich bin ja bekannterwase ein Bücherfan, aber auch ein solcher für Fragen rund um diese und da es heute mit der Fahrt nach Brunn am Gebirge doch nichts wird, es Fasching ist und  der Bücherstapel der 2015 zu mir gekommenen Bücher, die ich so bald nicht lesen werde,  ist inzwischen auch schon angewachsen.

Der ein Buch pro Woche Vorsatz ist wieder nicht ganz zu halten. Und wenn es so viele schöne interessante Bücher gibt, ist mir irgendwann die Idee gekommen, meine Schreibrecherchen bzw. Writerretreats auch dazu zu nützen, die Bücher in die Hand zu nehmen, nachzudenken was ich schon darüber weiß, bzw. eine Frage zu stellen, auf deren Beantwortung ich mich freuen kann, wenn sie lesen werde.

Die Kommentierfrequenz und die Reaktion auf Gewinnspiele ist auf meinen Blog erfahrungsgemäß nicht sehr groß, sollte aber doch einer oder eine auf die Idee kommen, mir die Fragen, eine oder auch mehrere zu beantworten, kann ich für die ersten drei die das tun, je ein Buch aus meinem Sortiment, so weit noch nicht vergriffen, nach freier Wahl zur Verfügung stellen.

Nun denn, ich trinke einen Schluck Kaffee, Faschingskrapfen muß ich mir erst kaufen und greife nach dem ersten Buch.

„Der Alptraum- Wiener Dramuelette“ von Gemma Salem, die ich erst vor kurzem in der „Alten Schmiede“ hörte und das ich von Gerald Grassl bekommen habe.

Um was es in dem Buch geht, weiß ich noch nicht, aber es gibt noch andere Bücher von ihr, die von berühmten Männern, Komponisten oder Dichter handeln. Wie heißen sie, wäre hier die Frage?

Rudolf Henz „Dennochbründer“, ein kleines dünnes Styria-Bändchen, Rudolf Henz ist, glaube ich, ein nicht so ganz unumstrittener Nachkriegsdichter und hat in den Fünzigerjahren die Literatur des österreichischen Rundfunk betreut. Ich habe, glaube ich, noch einige anderer seiner Bücher, auf meiner Leseliste. Wie heißen sie?

Ina Seidl „Aus den schewarzen Wachstuchheften – unveröffentlichte Texte“, bei DVA erschienen, das klingt interessant, da wäre meine Frage nach ihren Lebensdaten?

Das „Wunschkind“ von ihr, steht, glaube ich, auch auf meiner Liste.

„Die Standarte“ Roman von Lenet-Holenia, habe ich auch in diesem Jahr gefunden, da würde ich gerne wissen, bzw. steht es auf dem Klappentext, wie Carl Zuckmayer den Dichter nannte?

John Green „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“,  ist ein Buch, auf das ich durch „Buzzaldrins-Blog“ aufmerksam wurde, da würde ich gerne wissen, wo es erschienen ist?

Jetzt kommt ein Buch, bzw. ein kleines oranges Heftchen von C.W. Bauer aus der „Morawa-Abverkauf-Kiste“. Da habe ich auch 2013 zwei seiner Bücher bei einem Flohmarkt gekauft und gelesen. Wie heißen sie?

Die nächste Frage ist leicht, wenn man meine Blogartikeln liest, da geht es um ein Buch aus der „Fröhlichen Wohnzimmer-Edition“- „Mein Leben mit zwanzig“ heißt, es und hat am Cover ein kleines Pickerl „Alles Liebe von Ruth“ steht darauf. Wer sich am letzten Samstag aber nicht so genau eingelesen hat, kann mir auf die Frage antworten, wer das „Fröhliche Wohnzimmer“ ist?

Das nächste Buch ist wahrscheinlich sehr theoretisch und schwer zu lesen. Roger Caillois „Die Schrift der Steine“ aus dem „Droschl-Verlag“, das ist aber jetzt auch ein anderes Buch erschienen, das ich gestern bei meiner Romanrecherche beim „Morava“ in der Hand gehalten habe und das, wie ich dem ORF entnahm, bei der „Biennale“ zur Verfilmung vorgeschlagen wurde. Die Autorin hat, glaube ich, auch beim  letzten „Bachmannpreis“ daraus gelesen und den Publikumspreis gewonnen. Wie heißen Autorin und Buch?

Von Karin Ivancsics habe ich mir jetzt die „Restplatzböre“ bei „Morawa“ gekauft. Vor einigen Jahren lage aber schon ein anderes Ivancsics-Büchlein in der Abverkaufskiste und als ich das der Autron erzählte, bzw. bloggte, daß ich gerne ein anderes ihrer Bücher, bei „Ritter“ erschienen, lesen würde, hat sie es mir geschickt. Wie heißt es? Es steht auf meiner 2015 Leseliste und scheint etwas mit Blumen zu tun zu haben.

Von Katharine Mansfield habe ich ein Büchlein gekauft, das mit der Liebe, Briefen und Tagebüchern zu tun hat und daher recht gut zum morgigen Valentinstag passt.

„Über die Liebe“ heißt es und wann und wo wurde die Autorin geboren?

„Literatur im Museum“ ist eine Anthologie, die bei „Limbus“ erschienen ist und die von einer Lesereihe handelt, die es in einem berühmten „Museum der Gegenwart“, das in Niederösterreich zu finden ist, zu geben scheint. Gabriele Petricek, Linda Stift, Thomas Stangl, Johannes Gelich haben unter anderen Texte drinnen. Wie heißt das Museum?

Das nächste Buch ist der Roman  des Schweizer Autors Matthias Zschokke „Der Mann mit zwei Ohren“ auch ein Kauf von „Morawa“ um zwei oder drei Euro. Da habe ich vor kurzem noch ein anderes Buch gefunden, das mit einem „Huhn“ zu tun haben dürfte. Wie heißt es?

Das nächste Buch habe ich, glaube ich, im Schrank gefunden, es heißt Lea von Pascal Mercier, am Cover sieht man eine Geige und der Biografie entnehme ich, daß der mir unbekannte Autor noch einen anderen Roman geschrieben hat, der von einem Zug und einer europäischen Stadt handelt und der, glaube ich, auch verfilmt wurde. Wie heißt er?

Jetzt kommt ein Romanerstling von Linda Stift und eine vielleicht schwere Frage, die sich aber auflösen läßt, wenn man den entsprechenden Blogartikel liest, denn da gab es ja einmal eine „Alte Schmiede- Veranstaltung“, wo Linda Stifts andere Bücher vorgestellt wurden und ich weiß jetzt nicht genau, was ich fragen soll? Warum Linda Stift zu der Veranstaltung zu spät gekommen ist, wer moderierte oder wie die zwei anderen Bücher heißen, von denen ich selber gar nicht so genau weiß, welches ich am liebsten lesen möchte. Wahrscheinlich doch das Mittlere. Wie heißt es also?

Dann habe ich mir vorige Woche ausnahmweise einmal bei „Frick“ ein Buch gekauft, nämlich Thomas Hettche „Der Fall Arbogast“. „Der beste Krimi seit Dürenmatt“, schrieb darüber „Literaturen“. Ich darf also gespannt sein und möchte gerne wissen, mit welchen Buch Thomas Hettche auf der letzten deutschen Buchpreisliste stand?

Von Katharina Hacker habe ich bei „Morawa“ bei dem großen Taschenbuchabverkauf, zu dem ich am Donnerstag, als es in der „Alten Schmiede“ Literatur als Radiokunst“ gegeben hat, zurechtgekommen bin, „Die Erdbeeren von Antons Mutter“ gefunden. Um das Buch gab es, glaube ich, auch einen Skandal und einen Verlagswechsel.

Ich möchte aber wissen, wie das Buch heißt, mit dem die Autorin den dBp gewonnen hat? Ich habe es gelesen und besprochen.

Von Herbert Rosendorfer lag „Eichkatzelried“ in der „Taschenbuchabverkaufs-Ein-Euro-Kiste“, da habe ich zweitaudendvierzehn eine spannende Satire des Autors gelesen, von der ich der Beschreibung entnehme, daß er damit bekannt geworden ist. Wie heißen die Briefe?

„Der Maulkorb“ von Heinrich Spoerl, humoristischer satirischer Roman, ist das nächste Buch, das ich gefunden habe. Einen Autor, den ich durch meine Großmutter kenne, denn sie hat mir ein Buch von ihm vererbt oder geschenkt, das im Titel etwas mit „Engeln“ zu tun hat. Wie heißt es? Um ein gestohlenes Leintuch, das Verwirrung auslöst, geht es dabei, glaube ich, auch.

Jetzt kommt ein Klassiker aus dem „Bücherschrank“, den ich schon lange lesen hätte sollen, nämlich Dimitre Dives „Engelszungen“ mit denen er berühmt geworden ist. Jetzt die Frage, wie heißt die Frau in deren Schreibwerkstatt, Edition oder Literaturpreis, der bulgarische Autor entdeckt wurde.

Peter Nadas „Ohne Pause“ auch aus der „Morawa-Abverkaufskiste“, war für mich beim näheren Hinsehen ein Enttäuschung? Weiß wer vielleicht warum? Eine kleine Hilfestellung, weil es sich dabei um eine Literaturgattung handelt, die ich an sich nicht so gerne lese, um welche?

Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ hat es auch um einen Euro in der Abverkaufskiste gegeben, da kann ich mich noch genau erinnern, daß ich 2009, als ich am „Haus“ schrieb zu „Thalia“ auf die Mariahilferstraße ging und mir das Buch ansah, weil es ein ähnliches Thema, Sujet etc, zu behandeln schien. Was ist das gemeinsame, was nur auf dem allerersten Blick so ist, weil es  ja um etwas ganz anderes geht?

Den „Blues Gustl“ hat mir am Montag  bei den „Wilden Worten“ im Amerlinghaus sein Autor geschenkt. Warum? Steht in dem Beitrag.

Letzte Diagnose ist ein Roman von Arthur Hailey aus dem „Ullstein-Verlag“ Und über „Ullstein“ haben zwqei Autoren Romane geschrieben. Bei einem war ich im letzten Winter im Literaturhaus. Wer hat den anderen „Ullstein-Roman“ geschrieben?

Das nächste Buch aus der „Morawa-TB-Kiste“, da habe ich wirklich reichlich zugeschlagen, hat einen bärtigen Mann mit runder Brille und Jeansanzug am Cover „Der große Bär und seine Gestirne“ heißt es. Freunde und Weggefährten grüßen..?

Wem das würde ich gerne wissen. Ein paar kleine Hinweise, er trägt einen berühmten Namen, hat unter anderen „Angelas Ashes“ übersetzt und auch vor ein paar Jahren in St. Pölten im Cinema Paradiso gelesen.

Und noch ein Buch lag in der Abverkaufskiste, das mich interessierte, Judith Kuckarts „Die Autorenwitwe“, das sind, wie ich jetzt erst entdeckte, Erzählungen, also ein Genre, was ich auch nicht so sehr liebe, ich sollte beim Bücherkaufen, vielleicht doch genauer schauen. Aber meine Erzählphobie habe ich ohnehin schon ein bißchen aufgegeben. Vielleicht weil 2013 eine große Erzählerin den Nobelpreis für Literatur gewonnen hat. Wie heißt sie?

Und dann habe ich noch ein kleines Büchlein, das verpackt vorgestern bei „Frick“ lag, als ich in die „Alte Schmiede“ ging.

„Ein Weißbuh“ stand darauf und „Die österreichische Literatur ist keineswegs ein bloßer Wurmfortsatz der deutschen“ und ich war im ersten Moment gar nicht sicher, ob ich da jetzt ein leeres Büchlein zum Hineinschreiben oder eine Atnhologie mit Aufsätzen österreichischer Germanisten kaufte?

Es war das Zweitere und es geht darum unter anderen, wie ich schon gesehen habe, um einen berühmten österreichischen Autor, der an einem zwölften Februar gestorben ist.Ich habe einmal über einen seiner Romane, als ich mit meiner kleinen Tochter nach St. Pölten fuhr, in der Haltestelle Hütteldorf sehr gelacht.

Jetzt ist er mir eigentlich zu negativ. Wie heißt er und weiß wer vielleicht um welchen Roman es dabei geht?

Frei aus dem Gedächtnis zitiert. Es geht dabei um einen Mann der das kunsthistorische Museum besucht und den ganzen Tag darüber nachdenkt, ob er am Abend ins Burgtheater gehen soll? Dann geht er und die Vorstellung war, erraten, eine fürchterliche!

 

Mein kleines Litzeraturquiz war das vielleicht nicht, denn es hat mir Spaß gemacht und jetzt geht es weiter mit dem Recherchieren, bzw. dem Lesen meiner eigenen Bücher und da wäre ja die „Paula Nebel“ als nächstes dran, um mit „Bibliophilin“ weiterzukommen.

Jetzt hätte ich fast auf ein recht großes grünes Huch mit einem roten Stadtsilouette „London würde ich mal schätzen aus dem „S.Fischer-Verlag“, 2008 erschienen „Mit dem Titel „Das sag ich dir“ vergessen.  Der Einfachheit frage ich nach dem Autor, der 1954, als Sohn einer Engländerin und eines Pakistani in London geboren wurde und schon ist es aus und viel Spaß beim Raten und Auflösen wünsche ich natürlich auch.

2015-02-12

Vom Recherchieren zu Sandra Gugic

Filed under: Uncategorized — jancak @ 21:47
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Es war dann gar nicht sicher, ob ich heute meinen Recherchetag machen kann, da ja der Lüfter abzuholen ist und danach muß ich meine Diagnostik eintragen und die Veronika fertigkorrigieren, so daß die Arbeit am neuen Roman warten muß.

Das wird aber erst ab morgen gehen und so konnte ich heute mit  meinen Notizheftchen und einer Wasserflasche aufbrechen und rein in den Recherchetag bezüglich der „Bibliophilin“, die ja inzwischen ihre Bücher austragen statt sammeln wird.

Weil ich dort noch nie war, habe ich beschlossen zum neuen Hauptbahnhof zu gehen und mir den anzusehen und den habe ich dann fast nicht gefunden, weil ich dachte, er wäre dort, wo der Südbahnhof gewesen ist, aber dort ist nur eine Baustelle mit Plakaten, die auf den kommenden Campus hinweisen.

Dann habe ich ihn gefunden und dort gibt es auch Plakate, die darauf hinweise, daß der Hauptbahnhof ein Lebenshof, also ein Ort zum Kommunizieren, Einkaufen, etc, ist, allerdings keiner zum Schlafen oder vielleicht zum Aufwärmen, denn wenn man, wie ein Sandler aussieht, kommt die Polizei und rüttelt einen wach und stellt Strafmandate aus.

Nun gut, das war schon eine schöne Impression für mein zweites kleines Stadtschreiberbuch und die Idee, daß die Yasmit mit dem jungen Integrationsminister in Verbindung tritt und dem vielleicht SMS mit tausendundeiner Nachtgeschichten schickt, habe ich schon gestern gehabt.

Danach ist mir eingefallen, daß ich vielleicht zum Reumannplatz auf der Suche nach den dafür in Frage kommenden Jugendlichen gehen könnte und das war auch sehr interessant und dann das habe ich mir auch vorgenommen, am „Deuticke Verlag“ vorbeizugehen, um mir den mal anzusehen, gab es da kurzem in München bei „Hanser“ einen Bloggertag, wo sogar die Pressesprecherin, die sich einmal über meine Leseliste gewundert hat, von Wien dorthin angereist ist.

Und danach habe ich gedacht muß ich unbedingt in die Blutgasse schauen, denn heute ist ja ein sehr historischer Tag und nicht nur der, wo der Opernball stattfindet und für das andere große Ereignis, das heuer fast an mir vorbeigegangen wäre, war ich in der VHS in der Arthaberplatz und aus dem Reumannhof haben sie ja damals, glaube ich, auch geschossen.

Danach um bezüglich Thekla und Yasmit zu recherchieren setzte ich mich in den „Morawa“ und habe gedacht, nehme ich meine zwei kleinen roten Heftchen, die noch von der „Buch-Wien“ stammen und beim „Morawa“ ein paar Bücher und schreibe mir ein paar Sätze heraus, die die Yasmin, der Selma schicken könnte und da bin ich auf den neuen Houellebecq „Unterwerfung“ gestoßen, der im Jahr 2022 spielt, wo es in Frankreich eine muslimische Regierung gibt und habe mich in zwei Stunden durch das Buch gelesen.

Vor eineinhalb Jahren habe ich das bezüglich „Brüderschaft“ mit Daniel Kehlmanns „F“ in der Buchhandlung Kuppitsch auch einmal gemacht.

Da bleibt nicht wirklich viel vom Inhalt hängen, aber ich habe jetzt ein paar Seite Sätze, die ich dann zwar nicht zitieren werde können, aber eine gute Rechercheidee ist das. glaube ich. gewesen. En paar Skizzen hatte ich mir schon vorher gemacht und ein bißchen mit der „Schneeflockenmethode“ notiert, was und wie ich dann schreiben will.

Zwar nicht alle Schritte, da bin ich eher für das freie Planen, aber jetzt habe ich mal ein Grundgerüst, mit dem ich wahrscheinlich anfangen werde, wenn ich mit „Im Namen des Vaters“ fertig bin und dann erst wieder weiterrecherchieren, wenn ich anstehe und neues Material brauche.

Dann war es schon sechs und ich bin ganz langsam in die „Gesellschaft für Literatur“ gegangen, wo Sandra Gugic ihren Debutroman „Astronauten“ vorstellte und deren literarischen Werdegang habe ich ja sehr intensiv verfolgt.

Schon von dem Tag, wo sie bei der „Edition Exil“ gewonnen hat, dann ihre Aufnahme in den Hochschullehrgang für Sprachkunst, ihre „Alte Schmiede Lesung“ mit Angelika Reitzer, ihre „Kolik-Lesung“ in der Gesellschaft, die Ursula Ebel, die die Veranstaltung einleitete, ebenfalls erwähnte.

Sandra Gugic hat dann auch in Leipzig studiert, 2013 den Open Mike gewonnen, jetzt scheint sie teilweise in Berlin zu leben, hat aber ein Staatsstipendium bekommen und auch eines der Stadt Wien, denn ich habe sie im vorigen Jahr im „MUSA“ gehört.

Die Gesellschaft füllte sich bald mit vielen jungen Leuten, von denen ich vermute, daß auch einige Sprachkunst studieren oder studiert haben und der Roman „Astronauten“ beginnt mit dem Satz „Gott ist ein Astronaut hat mein Vater“ gesagt und handelt von sechs Personen, die einen Sommer in einer nicht genannten Stadt verleben, die zueinander in irgendwelchen Beziehungen stehen, aber alle in der Ich-Perspektive von sich erzählen und offenbar auch so eingehüllt und isoliert, wie die Astronauten sind.

Drei Jugendliche und drei Erwachsene und das Ganze hat drei Teile und verschiedene Kapitel, wie Ursula Ebel einleitete  und dann las Sandra Gugic einige Szenen von drei Personen aus dem ersten Teil.

Dann gabs ein Gespräch, wo es viel um die Entstehung und den Schreibprozeß gegangen ist.

Ich hätte ja auch fast gefragt, wieso das Buch „Astronauten“ heißt? Ursula Ebel hat es für mich getan, bzw. wissen wollen, was der Verlag zu diesem Titel sagte, ob er ihn gleich akzeptiert hätte? Was Sandra Gugic bestätigte, ihre anderen Vorschläge wären bewußt schlechter gewesen, weil sie ihn haben wollte.

Spannend, spannend auch die Frage, warum und ob es wenige Romane mit Jugendlichen Helden gibt, was Arno Geiger offenbar in einem Interview bezüglich seines neuen Romanes behauptete.

Ich glaube aber auch, daß die jungen Autoren sich vermehrt mit jungen Protagonisten beschäftigen und einer aus dem Publikum wollte natürlich wissen, welche der sechs Personen Sandra Gugic sei?

Eine Frage, die ich auch schon öfter hörte und die mich manchmal irritiert. Sandra Gugic antwortete aber sehr gelassen, daß ihr alle Personen gleich lieb seien und, daß in jeder etwas von ihr steckt, weil man ja nur über das, was man kennt und einen beschäftigt, schreiben kann.

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