Literaturgefluester

2009-03-09

Radiosonate

Filed under: Uncategorized — jancak @ 19:23
Radiosonate

Radiosonate

Eine kleine Vorschau für alle interessierten:

Die Radiosonate oder das einsame Jahr

Was passiert, wenn man so allein und einsam ist, daß man niemand anderen als die anonymen Stimmen zweier Radiomoderatoren hat, die einen durch den Tag begleiten?
Die wenig erfolgreiche Schriftstellerin Elsa Eisenstein möchte mit der Beantwortung dieser Frage die ultimative Romanausschreibung eines deutschen Großverlages gewinnen.
Während der Ressortchef des Kulturprogramms seine beginnende Parkinsonerkrankung seiner Kollegin Amanda Silberkandl verheimlichen will.
Aber die hat andere Sorgen, da sie gerade von einem tschetschenischen Asylwerber eine unbekannte Mozartsonate zugesteckt bekommen hat und auch noch mit ihrer sich in der Pubertät befindenden Tochter Natalie zurechtkommen muß.
Wie meist in meinen Texten geht es auch hier um das Leise, leicht zu Übersehenede in einer perfekt stilisierten immer inhumaner werdenden Welt.

So weit, so gut, jetzt geht es an den Verlag bzw. an die Druckerei. Mal sehen, was damit passiert.
Probelesen soll man bald auf meiner Homepage http://www.jancak.at. können. Ein Stückchen gibt es in der Volksstimmeanthologie schon jetzt.

2009-01-06

Rückblick und Vorschau

Filed under: Uncategorized — jancak @ 21:28

Vom Land zurückgekommen melde ich mich wieder und freu mich auch, daß das Literaturgeflüster vermißt worden ist.
Ein kleines Bißchen ist es mir auch abgegangen, obwohl die Harlander Ferienwochen wirklich erholsam gewesen sind und für alle, die es wissen wollen „Die Radiosonate oder das einsame Jahr“ ist fertig.

Dichterlesung

Dichterlesung

Fast hätte ich es nicht geglaubt, es zu schaffen, denn das Fehlerteufelchen und der Drang zur Perfektion, der mir ja auch im Nacken sitzt, hat das Ganze ein bißchen verzögert, so daß ich nicht, wie vorgenommen, zu Silvester mit dem Gefühl es geschafft zu haben, zu Hilde Schmözer aufgebrochen bin.
Dann war es aber eine schöne Jahreswechselfeier.
Literarische Aspekte haben Lidio Mosca Bustamante und Dine Petrik eingebracht und dann bin ich, als ich schon glaubte, daß ich doch viel länger brauche, Sonntag Mittag fertiggeworden.

Beim Jahreswechsel

Beim Jahreswechsel

Jetzt hoffe ich, einen Verlag zu finden, habe ich doch gerade einen Dämpfer von Christa Nebenführ abgefangen, die noch im alten Jahr einen Aufruf für die Podium-Sommerlesereihe zum Thema Schlaf eingebracht hat und da würden sich die Josepha-Szenen ganz gut eignen, geht es da ja um das „am Abend ins Bett zu steigen und am Morgen nicht mehr aufzuwachen“, weil das Leben mancher nichts anderes anzubieten hat.
Aber leider hat Christa Nebenführ für meine Literatur, wie sie schreibt, keine uneingeschränkte Begeisterung, sondern eine gewisse Befangenheit und auch eine sehr direkte Art, das mitzuteilen.
Das ist zwar nichts wirklich Neues, aber doch ein Dämpfer für das neue Jahr, wo man irgendwie glaubt, daß jetzt alles besser wird und dann bin ich auch sehr euphorisch in das neue Projekt eingestiegen.
Ein Roman mit dem Titel „Das Haus“ über die Heil-und Pflegeanstalt für Nerven- und Geisteskranke am Steinhof, beziehungsweise über vier Generationen Fauen, von denen sich drei dort zur Fachärztin für Psychiatrie ausbilden ließen.
Der Prolog ist schon geschrieben, das erste Buch mit dem Namen „Klara“ bereits begonnen und ein Plan gefaßt, wie sich das mit den Perspektiven hinkriegen läßt und ich habe auch vor, den Rohentwurf in drei Nanowrimo-Durchgängen auszuprobieren.
Auf jeden Falll habe ich die besten Absichten für ein literarisches Jahr, in dem ich den großen Roman scheiben will und auch sehr hoffe, daß es mir gelingt und ein bißchen war ich auch schon zuversichtlich und ich werde im Literaturgeflüster von den Erfolgen bzw. Schwierigkeiten berichten.
Ansonsten hat die zweite Hälfte des letzten Jahres das Literaturgeflüster mit einer Menge von Artikeln, einigen Kommentaren und auch ein paar interessante literarische Begegnungen gebracht.
So bin ich zum Beispiel mit Andrea Stift und Cornelia Travnicek darüber in Kontakt gekommen, Otto Lambauer hat sehr eifrig kommentiert und vorhin hat sich die Nichte von Paul Wimmer gemeldet und ein paar berühende Sätze über ihren Onkel, den ich sehr geschätzt habe, geschrieben.
Zwei Bücher sind 2008 erschienen. Der Roman „Und Trotzdem“, den ich am 12. März in der alten Schmiede vorstellen kann und die Erzählung „Novembernebel“. Die „Radiosonate“ ist fertig und wartet auf das Veröffentlichtwerden. Es gibt die Volksstimeanthologie „Aus dem Bilanzbuch des zwanzigsten Jahrhunderts“ und ich glaube, zehn zum Teil sehr schöne Lesungen gab es auch.
2009 soll der große Roman geschrieben werden und zwei Lesungen muß ich auch vorbereiten. Ein paar neue Anmeldungen zum Tag der Freiheit des Wortes sind inzwischen auch gekommen und ein paar interessante Bücher hab ich gelesen beziehungsweise in meinen Bibliotheksbestand übernommen.
So habe ich „Neue Leben“ in der letzten Woche endlich ausgelesen, zumindestens den Briefroman. Die beigefügten Texte werde ich wohl lassen, bzw. habe ich mir stattdessen Renate Welshs „Liebe Schwester“ vorgenommen, da ich das für meinen Roman gebrauchen kann, geht es in dem ja um eine Hundertjährige und um ihren Kampf nicht in Demenz zu verfallen und dann habe ich mir wieder ein Buch hervorgenommen, das ich schon weggelegt habe und zwar „Den Schneider himmlischer Hosen“ von einem Daniele Vare, das im Jahr 1936 geschrieben wurde und ich von meinen Eltern erbte und das in Peking im Jahr 1917 spielt.
Auch das kann ich gebrauchen, beginnt „Das Haus“ ja bei der Eröffnung 1907 und jetzt muß ich den Uwe Tellkamp rasch fertiglesen, damit ich zu Alina Bronsky, Tilman Rammstedt und Cornelia Travnicek kommen kann.
Ja und in die alte Schmiede habe ich vor im neuen Jahr wieder öfter zu gehen, denn da war ich im letzten halben Jahr nicht sehr oft.
Ich habe schon das Programm, es gibt ein paar interessante Lesungen, ich weiß aber nicht, ob ich es morgen schaffe, denn da habe ich eine Diagnostik und auch einige Stunden am Nachmittag und dann gab es leider noch drei Todesmeldungen.
So sind in den zwei Wochen, in denen ich in Harland Weihnachtsurlaub machte, Harold Pinter, der Nobelpreisträger von 2005, Johannes Mario Simmel und zuletzt für mich ganz unerwartet Gert Jonke gestorben.

2019-06-22

Die Außenseiterbücher

Filed under: Buchpromotion,Schreibbericht — jancak @ 00:34
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Ich habe ja, vor allem im letzten Jahr, zu zehn Jahre „Literaturgeflüster“ schon einige Artikel geschrieben, in denen ich meine Bücher zu bestimmten Themen zusammenfaßte.

Da bin ich ja dabei ein zweites „Literaturgeflüsterbuch“ zusammenzustellen, wo ich gerade  in die „Kinderbücher“, die „Politischen Bücher“, die „Depressiven Frauen“, die „Schreibweisen“, die „Bekannten Figuren“, die „Bücherschrankmotive“ und noch einiges mehr, eintauche.

Meine Themen, wo es ja auch immer Wiederholungen gibt, sind die alten die depressiven Frauen, der Krebs, die Demenz, das Sterben, aber auch die erfolglosen Schriftstellerinnen und die Büchersammlerinnen tauchen immer wieder auf, richtig eine sogenannte Flüchtlingstrilogie gibt es auch und dann gibt es die sogaenannten Außenseiterbücher, die vielleicht auch bei den Lieblingsbüchern zu finden sind, mit denen ich mich aber noch nicht einzeln so befaßt habe.

Ich weiß nicht, ob sie im Buch Einklang finden werden, denn da habe ich jetzt ungefähr so viele Artikel, wie Kapitel der Bücher die seit Blogbeginn entstanden sind, die ich dazwischen reihe und die mir der Alfred noch chronologisch ordnen muß, damit alles passt und man sich beim Lesen auskennt.

Während ich also sehr gerne immer wieder bestimmte Themen wiederhole, mal da eine depressive Frau, mal kommt sie dort vor und sammelt Bücher und schreibt erfolglos Romane, gibt es einige Bücher, die sich mit einem ganz bestimmten Thema befassen und dann ziemlich einzigartig in der Bücherlandschaft sind.

Ich weiß nicht recht, ob ich die „Heimsuchung oder halb eins“ meinem ersten „Nanowrimo“ dazurechnen soll,  wahrscheinlich eher nicht, denn da gibt es ja eine kranke Frau, die sich mit dem Bloggen beschäftigt, während ihre türkische Nachbarin, das erste Mal seit langem zum Begräbnis ihres Großvater nach Istanbul fährt.

Das Besondere an dem Buch ist, daß ich damit, den ersten Nanowrimo schrieb und entsprechend aufgeregt war, es folgten aber noch fünf andere Nanowrimo und mit den Blog habe ich mich später auch beschäftigt und da würde ich ein späteres Außenseiterbuch dazureihen, nämlich mein vorletztes „Besser spät als nie“, denn das ist Erstens eine leichte und lockere Liebesgeschichte und dann ist es auch ziemlich ungewöhnlich entstanden.

Nämlich, ich hatte eine Idee und dann wollte, ich, weil ich ja immer perfekt sein und etwas Neues ausprobieren möchte, um endlich endlich doch en literarischen Durchbruch zu schaffen, was zwar auch da nicht gelungen ist, aber ich habe gedacht, ich schreibe erstmal ein paar Szenen und mache dann einen Roman heraus.

Es ist eine sehr kurze Geschichte daraus geworden und eigentlich achtzehn Kurzgeschichten oder so, denn da hat ja  Annika Bühnemann dazu aufgerufen in einemMonat zehn Geschichten zu schreiben. Sie hat auch öfter ein Thema, einen Motto, einen Satz dazu vorgegeben und ich habe es aufgegriffen und mach meiner Vorgabe, die verpatzte Liebesgeschichte, der beiden Zwillingsschwestern Nathalie und Mathilde dazu geschrieben.

Dann war ich fertig, hatte achtzehn Geschichten, dachte, jetzt mache ich einen Roman daraus und bin drarauf gekommen, daß ich eigentlich schon fertig bin.

Das Fortsetzungsbuch war dann  die „Unsichtbare Frau“, denn eigentlich sollte die dort schon vorkommen, dann hat es sich aber anders ergeben.

Ein ungewöhnliches Buch vom Thema her ist wahrscheinlich das „Haus“, die Geschichte von hundert Jahre Steinhof oder psychiatrischen Krankenhaus der Stadt Wien anhand von drei Psychiaterinnen, Großmutter, Mutter, Tochter, die dort tätig waren und daran schließt sich gleich „Mimis Bücher“ an, wo ich durch den „Ohrenschmaus“ inspiriert wurde und das Schreiben mit „Down Syndrom“ darin beschriebe.

Dazu gibt es ein konkretes Vorbild, nämlich die inzwischen verstorbene Michaela König, die ja, glaube ich, den Anstoß zum „Ohrenschmaus“ gab. Sie ist meine „Mimi“.

Es kommen in dem Buch aber auch eine depressive Nachbarin und auch ein Plagiatsskandal vor, zu dem mich der, um Helene Hegemanns „Axolotl Roadkill“ inspiriert hat.

Das ist ein Buch, das mir, wie das „Haus“ sehr gut gefallt. JuSophie, meiner zweiten Kritikerin, die glaubte, dem „Literaturgeflüster“, eine Zeitlang kritische Ätzes geben zu müßen, hat es weniger und sie hat eine ziemlich scharfe Kritik dazu geschrieben, die ich immer noch nicht ganz nachvollziehen kann, denn, ich denke, es ist ein besonderes Buch und auch wichtig auf Themen, wie diese hinzuweisen.

Ein weiteres besonderes buch sind die „Dreizehn Kapitel“. Da wäre die Entstehungsart zu nennen. Ich schreibe ein Kaptiel mit einer Person, dann nehme ich die zweite, die darin vorkommt für das zweite und so weiter bis ich beim letzten wieder bei der ersten angelangt bin. So eine Art Reigen ist mir da vorgeschwebt. Dann habe ich mich nicht so ganz an die Form gehalten. Es sind auch meine bekannte Themen in dem Buch enthalten, das Buch ist auch kürzer als geplant geworden.

Das zweite Besondere aber ist das zweite Kapitel, glaube ich, denn da hat ja die Büchersammlerin und depressive Pensionistin Laura Augustin, ein Buch im Schrank gefunden, das ich auch einmal von dort herausgezogen habe. Chinesische Novellen, in der DDR herausgegeben und der Herausgeber ist kein Chinese, sondern ein Ernst  Schwarz. Ich habe nachgegooglet, bin auf eine interessante Lebensgeschichte gestoßen und die Bigorafie, des in Wien geborenen jüdischen Übersetzers, den das dritte Reich zuerst nach China, wo er Chinesisch lernte, dann in DDR, wo er ein berühmter Sinologe war und dann wieder zurück nach Österreich verschlagen hat, ist ein Kapitel in meiner Erzählung, die doch kein Roman geworden ist.

Dann hätte ich noch ein Außenseiterbuch nämlich „Claire-Klara-Clarisse“, auch eine leichte Liebesgeschichte oder mein Souvenier, das ich mir aus Kroatien mitgenommen habe, anzubieten. Das ist nach einem Traum entstanden, der Campingplatz in Trogir, wo wir auch campierten, spielt eine Rolle. Ein Zauberer, der eigentlich ein Kaffeehausbesitzer ist und die Klara ist Buchpreisjurorin und geht am Camp in ihrem Liebeskummer, die deutschen Buchpreisbücher durch und das ist wieder nicht so neu und originell.

Dann gibt es noch, was ich jetzt fast vergessen hätte, das ebenfalls sehr dünne Büchlein „Paul und Paula“, das sich, was ja jetzt besonders aktuelle ist, mit der Transgenderproblematik beschäftigt und als weitere Besonderheit, auch noch ein „professionelles Cover“ hat.

So das wars, der Nachtrag zu meinem Bücher, wo mir beim Korrigieren eingefallen ist, daß diese Information noch fehlt, ob der Artikel ins Buch kommt, weiß ich nicht, geplant habe ich es nicht und ich habe auch schon ein paar konkretere Ideen für mein nächstes „Work in Progress“, wenn, das „Literaturgeflüsterbuch“ fertig ist, das „Fräulein Nos Nachtcafe“ heißen könnte.

2019-06-10

Das zweite Literaturgeflüsterbuch

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 00:00
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Das erste „Literaturgeflüsterbuch“, das Texte von 2008 bis 2013 enthält, ist im Dezember 2013 erschienen und  entstand, als ich, während oder nach der Arbeit an der „Widergeborenen“ in eine Krise gekommen bin.

Irgendwie war ich mit dem Text nicht zufrieden, ich glaube, es hat mir auch das Feedback und die Rückmeldung gefehlt und die Art der Krisenbewältigung, die ich betrieb, war, daß ich mich 2012 entschlossen habe, statt das nächste Werk anzuschreiben, damit nicht zufrieden zu sein und kein Feedback zu bekommen,  ein Buch mit den literarischen Texten meines Blogs zusammenzustellen.

Gefragt, ob ich ein Buch aus meinem seit Juli 2008 bestehenden Blog machen möchte, wurde ich da schon öfter und ich habe meistens geantwortet „Da müßte  ein Verlag auf mich zukommen!“

Es ist, wie meine Leser wahrscheinlich wissen, keiner gekommen. Das „Literaturgeflüster-Texte -Buch“ ist erschienen und vorher pünktlich zur Fünfjahresfeier ist auch ein großes Gewinnspiel mit „Dreißig Fragen zu Dreißig Büchern“ herausgekommen.

Da kam es wahrscheinlich schon zu der Idee meine Bücher und mein Schreiben auch auf meinen Blog vorzustellen, der ja im Sommer 2008, so daß ich bald das elfte Jahr  feiern kann, ziemlich spontan und konzeptlos entstanden ist und ich dann bald ziemlich allgemein über mein literarisches Leben, also die Veranstaltungen, die ich besuchte, die Bücher, die ich gelesen habe, zu plaudern begann.

Und ein wichtiger Teil meines literarischen Lebens ist ja mein Schreiben. 2008 habe ich gerade „Die Radiosonate oder das einsame Jahr“ geschrieben, das von der eher kürzeren Erzählung „Das Haus“ gefolgt wurde und als die zwei Bücher fertig waren, sie sind, weil ich die „Radiosonate“ voher an einen Kleinverlag schicken wollte, der mir allerdings nicht geantwortet hat, gleichzeitig entstanden, habe ich schon eine Vorschau und dann die sogeannte „Präsentation“ gehabt, die ich mit jeden meiner Bücher fortsetzte und die elf Jahre in denen ich nun schon blogge, habe ich auch sehr viel und sehr intensiv geschrieben, so sind inzwischen siebenundzwanzig Bücher, von der „Radiosonate“ angefangen bis zur „Unsichtbaren Frau“, da ist die „Magdalena Kirchberg“, die es ja noch nicht gibt,  nicht mitgezählt und für jedes dieser Bücher gibt es eine Vorschau und  nach Erscheinen ein Bild von mir mit dem Buch.

Ein Gewinnspiel dazu, das sich, ich gebe es zu, keiner großen Ressonanz erfreut, gibt es seit einiger Zeit auch und bei den letzten Büchern würde ich auch  gerne eine Lese- und Diskussionsrunde veranstalten.

Auch da melden sich nicht sehr viele, die über meine Bücher diskutieren wollen, trotzdem habe ich seit ein paar Jahren angefangen, meine Bücher, meine Themen, etcetera in eigenen Artikeln vorzustellen, habe meine „Lieblingsbücher“ beschrieben, über „Coverfragen“ gesprochen, die ersten Sätze zusammengestellt und zum Jahresanfang beschlossen, ein zweites „Literaturgeflüsterbuch“ über mein „Schreiben und meine Bücher“ zu machen.

Da war ich noch intensiv mit dem Korrigieren der „Magdalena Kirchberg“ beschäftigt, womit ich erst vor einigen Tagen fertig geworden bin und mich nun, nachdem die Fenster geputzt sind, an das neue Buch machen kann.

Da habe ich dann als erstes am Samstag zwischen die Kapitel jeweils die Beschreibung und das Probekapitel aus meiner Website gestellt, was sich, da ich noch einen Artikel über meine „Nanwowrimos“ zu dem Buch gab und am Schluß,  die noch nicht erschienene „Magdalena Kirchberg“ mit einer „Maria Mattuschek-Szene“ dazustellte, auf ein ziemlich umfangreiches Buch ausweitete.

Meine Bücher werden ja immer kürzer, weil ich wohl schon ein bißchen ausgeschrieben bin und alles angerissen habe, so hat auch die „Magdalena Kirchberg“, die nicht im „Nanowrimo“ entstanden ist, ich aber am ersten November, als ich den Rohtext fertig hatte, etwa die fünfzigtausend Worte hatte,  jetzt im Rohtext, den ich den Alfred am Dienstag schickte, 46  068 Worte.

Der Text, den mir der Alfred gestern aus dem Blog  kopierte, hat jetzt 273 Rohseiten, 98.632 Worte und besteht derzeit aus neunundzwanzig Artikel und den schon erwähnten achtundzwanzig Buchkapitel samt der Buchbeschreibung.

Ob ich alle Artikel in dem Buch lassen werde, weiß ich noch nicht, das werde ich bestimmen, wenn ich es jetzt langsam durchkorrigiere und mir das Ganze einmal durchlese.

Vielleicht fällt die „Laudatio“ oder sonst was, was sich vielleicht wiederholt oder doch nicht so passend ist, heraus. Die Bücher, die ich in dieser Zeit geschrieben habe, würde ich aber gerne drinnenlassen.

Mal sehen, jetzt kommt die Korrigierarbeit. Ein Vorwort wird es auch geben, das ich noch schreiben muß. Das „Wunschgedicht“ von Richard Weihs, das es schon in den „Berührungen“ gibt, werde ich wieder an den Anfang stellen und dann korriegeren und korrigieren.

Jetzt zuerst einmal  alle Verlinkungen löschen  und das Ganze so weit durchgehen, daß ich es ausdrucken kann. Dann kann ich entscheiden, was bleibt drinnen, was kommt noch hinein, damit ich  in einen oder zwei Jahren  ein literaturwissenschaftliches Werk über mein Schreiben haben kann, bezeihungsweise ein Buch, wo man sich auf einen Blick in meine Bücher einlesen kann und alles  komprimiert nebeneinander findet.

Das wird mich also dieses Jahr begleiten, ob ich dann zum „Nanowrimo“ schon zum meinen nächsten buch komme oder ob es ein solches überhaupt gibt, wird sich weisen.

Die „Magdalena Kirchberg“ , wo ich am Dienstag, dem Alfred, den Text, das Wunschgedicht und die Beschreibung schickte, ist ja irgendwie auch ein Abschlußwerk und als ich nach dem „Literaturgeflüsterbuch I“ , nach der „Widerge borenen“, sind noch die „Paula Nebel“,“Kerstins Achterln“ und der zweite „Nanowrimo“ erschienen, weitergeschrieben habe, sind zuerst die „Dreizehn Kapitel“, dann die „Flüchtlingstrilogie“, ein paar weitere politische Bücher, aber auch „Paul und Paula“ und noch anderes mehr entstanden.

Ich bin gespannt,  werde darüber berichten und ein Cover für die „Magdalena“, das wollte ich noch schreiben, gibt es inzwischen auch.

Nämlich die alte Schreibmaschine, die Alfreds Mutter aus ihrem Büro  mitgenommen hat und die schon länger auf meinen Schreibtisch, den es in der Harlander Küche gibt, steht.

Da habe ich ein Blatt Papier eingespannt und wollte darauf „Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman“ tippen.

Aber leider war das Farbband schon etwas eingerostet, beziehungsweise verblichen, es hat also nicht funktioniert.

Was habe ich gemacht? Ich bin ins Wohnzimmer, in dem es inzwischen zwei große Bücherregale und auch wieder einen Drucker gibt, gegangen und habe mir die erste Seite des Manuskkriptes ausgedruckt und in die alte Maschine eingespannt, was, wie ich hoffe, ein gutes Titelbild für mein, glaube ich, sechsundvierzigstes selbstgemachtes Buch geben wird.

2019-01-06

Mein Schreiben – meine Bücher

Bei meinem Jahresrückblick beziehungsweise Neujahrsvorausschau bin ich darauf gekommen, daß ich ein bißchen mehr Feedback über mein Schreiben haben möchte und es mir vielleicht zu wenig ist, pro Jahr zwei bis drei Bücher herauszubringen, sie dann im Blog vorzustellen und danach mangels Ineresse ad Acta zu legen oder höchstens bei der „Poet Night“ oder am Volksstimmefest ein Stückchen daraus zu lesen, wo auch nicht viel Resonanz zurückkommt.

Eine Möglichkeit wäre ja das „Literaturgeflüster, das habe ich mir wohl schon vor zehneinhalb Jahren intuitiv gedacht, als ich nach und nach darauf begonnen habe, mein Schreiben und meine Bücher darauf vorzustellen, meine Bücher in einer „Vorschau“ und dann nach dem Erscheinen vorzustellen und nach und nach auch schreibbezogene Artikel zu verfassen.

2011 war ich auch schon in einer Krise und der Versuch herauszukommen war das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“, das 2013 herausgekommen ist und das ich vorigen April auch in der „Alten Schmiede“ vorstellen konnte und jetzt ist mir eingefallen, als ich das Miniseminar der Jurenka Jurk zu ihrer Romanausbildung gemacht habe, daß ich vielleicht ein „Literaturgeflüster II- Buch“ mit sämtlichen Schreibartikel herausbringen könnte.

Wieder ein Buch das vollständig im Netz zu finden ist, aber dann in Printform schön übersichtlich in der Hand liegt und leicht durchzublättern und nachzulesen ist.

Das wird dann vielleicht im Sommer oder statt des nächsten „Nanowrimos“ passieren, da ich bis dahin ja noch die Magdalena Kirchberg korrigiere, die dann wenn ich mich nicht verzählt habe, mein sechundvierzigsten selbstgemachtes Buch sein wird.

da es die Artikel aber schon gibt und ich sie nur noch heraussuchen muß, nütze ich die die Restweihnachtsferienzeit, die ich nach zwei Praxistagen schon wieder in  Wien verbringen, um sie mir herauszusuchen, um schon einmal einen Überblick herzustellen und meinen Lesern auch die Möglichkeit zu geben auf einen Blick festzustellen, was es da im Blog über mein Schreiben und meine Bücher gibt und da denke ich, fange ich am Besten mit dem Jänner 2012 an, wo ich schon einmal einen Einblick in meine sogenannten Indiebücher, die es bis dahin gegeben hat, zu geben.

Sogenannte Indie Bücher

„Die Radiononate oder das einsame Jahr“

Coverfragen und Schreibgedanken

„Das Haus“

Plotprobleme oder eine Handlung finden

„Sophie Hungers Krisenwelt“

Dreißig Fragen zu dreißig Büchern

„Heimsuchung oder halb eins“

Der Rätsel Lösung

„Mimis Bücher“

Themen finden

„Absturzgefahr“

Entwurf einer möglichen Laudatio oder Dankesrede

„Zwillingswelten“

Dialoge schreiben

„Die Frau auf der Bank oder dreimal S“

Bücherreihen oder zuviel der Ehre

„Die Widergeborene“

Lieblingsbücher

„Paul Nebel“

Romananfänge

„Kerstins Achterln“

Eigene Bücher lesen

„Beim Sterben sollte man zu Hause sein“

Themengebiete

„Literaturgeflüster-Texte-Buch“

Ein paar Romanfiguren

„Dreizehn Kapitel“

Bekannte Gestalten

„Brüderschaft“

Bücherschrankmotive

„Anna kämpft gegen das Vergessen“

Die dreizehn letzten Bücher

„Miranda Schutzengelchen“

Der fünfte Nanowrimo

„Im Namen des Vaters“

Depressive Frauen

„Die Pensionsschockdepression oder Selmas Kopftuch“

Schreibweisen

„Die ereignisreichen Sommerelebnisse vier präkerer Literaturstundentinnen“

Die Kinderbücher

„Paul und Paula“

Die politischen Bücher

„Nika, Weihnachtsfrau oder ein Dezember“

Regelmäßig schreiben

„Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung“

Zeitmanagement

„Claire- Klara-Clarisse oder wilder Lavendel“

Änderungen in den Handlungsverläufen

„Vor dem Frühstück kennt dich keiner“

Negatives Feedback

„Besser spät als nie“

Spannungsbogen

„Die unsichtbare Frau“

Wunschgedichtesammlung

„Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman“

Identitätsfragen

So das wär einmal eine kleine Vorschau, ob das so bleiben wird oder vielleicht noch etwas anderes dazu oder wegkommt weiß ich nicht, kommt auch auf die Seitenzahl und den Umfang an und, wie das mit den Vorschauen und den Buchvorstellungen wird, ob die noch dazu kommen, muß ich auch erst ausprobieren. Ist aber vielleicht ein guter Vorsatz für das neue Jahr und auch eine Möglichkeit mein literarisches Schreiben ein bißchen kennenzulernen

Auf der Website gibt es dann noch mehr und da ist bei den meisten Büchern auch ein Probekapitel zu finden.

2018-05-27

Die politischen Bücher

Ich habe, weil ich ja bald zehn Jahre „Literaturgeflüster“ feiern werde, mir schon zu Beginn des Jahres vorgenommen, aus diesen Anlaß immer wieder auf mein Schreiben und meine Bücher hinzuweisen, beziehungsweise einen diesbezüglichen Themenschwerpunkt zu verfassen.

So gibt es die „Depressiven Frauen“, die „Schreibmotive“, die in denen der „Bücherschrank“ eine Rolle spielt, die „Kinderbücher“, die „Bekannten Gestalten“, das heißt die Figuren die in mehreren meiner Bücher vorkommen und so weiter und so fort.

Was gibt es über mein realistisch psychologisches Schreiben noch zu berichten, beziehungsweise welche Themengebiete habe ich vielleicht ausgelassen und wären noch zu ergänzen, bevor ich in circa sechs Wochen mit Sekt und einer Fruth-Torte auf mein zehnjähriges Bloggen anstoßen kann, in dem es ja nicht nur um die gelesenen Bücher geht, da hat sich in den letzten Jahren ja einiges verändert, weil ich inzwischen nicht nur Buchpreisblogge sondern auch Vorschauen lese und die Veranstaltungen, die ich besuche, sondern natürlich um mein unbeachtet gebliebenes Schreiben, das mir sehr wichtig ist, geht und da denke ich, daß eine kleine Zusammenfassung für die mögliche zukünftige Literaturgeschichte nicht schaden kann.

Wenn jemand noch keine Ahnung hat, was und wie ich schreibe, die realistisch psychologischen Themen spielen bei mir eine große Rolle, so schreibe ich, Kunststück, bin ich ja vom Brotberuf Psychotherapeutin und auch schon über sechzig, die depressiven alten Frauen eine Rolle, ich habe aber auch über das Schreiben mit Downsyndrom geschrieben, das Transgenderproblem betrachtet, in „Kerstins Achterl“ über das Trinken geschrieben, das Sterben spielt eine Rolle, Alzheimer, Demenz und und und…

Und dann gibt es die politischen Büchern, die bis jetzt vielleicht unbeachtet gebliebens ind, obwohl ich mich für eine sehr politische Frau halte und diese Themen haben, glaube ich, bei mir immer eine mehr oder weniger große Rolle gespielt.

So habe ich mich beispielsweise schon vor achtzehn Jahren, im Jahre zweitausend in der ersten blau schwarzen Wende, in der „Viertagebuchfrau“ mit den ersten hundert Tagen der damaligen blauschwarzen Regierung beschäftigt und um den Bogen zu schließen, in meinen bis jetzt vorletzen erschienen, dem sogenannten Bibliotheksgespenst oder „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ geht es auch darum und in beiden Büchern spielt die Obdachlosigkeit eine große Rolle, in der „Viertagebuchfrau“, wo eine Therapeutin mit ihrer Klientin, die verschiedenen politischen Stimmungen schwarz rot blau grün durchgeht, gibt es eine Felizitas Fee, die schöne Obdachlose, die mit dem blauen Politiker Franz Gruber ein Verhältnis eingeht, im Bibliotheksgespenst gibt es die Dorothea Wewerka, die in der Hauptbücherei wohnt und dort des Nächtens in der von der Bibliothek ausgeschiedenenen „Viertagebuchfrau“ liest.

In „Das Salz in der Suppe“, eine Erzählung, die in den „Schreibweisen“, meinem zweiten Digi-Buch, geht es auch um eine politische Dystophie die in Folge einer rechten Diktatur entstehen kann.

Und die unveröffentlichte Erzählung „Zwischen Hütteldorf und Heiligenstadt“ in der es wie in der „Reise nach Odessa“, wo Anselma Fuchs im Stadtpark einen konservativen Politiker kennenlernt und ihn in Odessa, wo sie für ihren Nachbarn etwas erledigen muß, wiedertrifft, geht, ist nach oder während der sogenannten „Waldtheimdebatte“ so um 1988 entstanden, aber da ist die Politik vielleicht nur ein Detail am Rande, wie auch in der sogenannten „Flüchtlingstrilogie“, den drei Romanen, wo es eine bekannte Gestalt, nämlich die syrische Flüchtlingsfrau Fatma Challaki geht.

Aber im Teil eins, der „Pensionsschockdepession oder Selmas Kopftuch“ geht es eigentlich, um eine depressive Frau, die ihre Bücher auflesen will, die trifft die fünfzehnjährige Jasmin Bilic im Park und wird in ihre Geschichte, ihre Freundin Selma ist verschwunden, weil sie mit Kopftuch nicht mehr in die Schule gehen kann und gerät in die Fänge eines radikalen Imams, der siemit einem IS-Kämpfer verheiraten will, verwickelt.

Und Teil zwei und Teil drei waren eigentlich als Sommerbuch und als Adventkalender gedacht, aber Teil zwei habe ich im Sommer 2015 begonnen, wo es nicht nur die Griechenland-, sondern auch die Flüchtlingskrise gegeben hat und so hat sich dieses Thema bei mir entwickelt, Fatma Challaki ist mit dem Boot nach Lampedusa und mit dem Zug nach Traiskirchen gekommen und hat Kontakt mit ihrer Brieffreundin Sandra Winter aufgenommen, die auch eine Freudnin der Nika Weihnachtsfrau ist und so wurde auch der Adventkalender, im November 2015 als Nanowrimo geschrieben, sehr politisch und politisch ist es bei mir dann auch gleich weitergangen, hat sich doch in Österreich sehr viel bewegt, was 2016 eigentlich als eine sehr harmlose Bundespräsidentenwahl begonnen hat. Die war dann doch nicht so harmlos, hat doch nicht nur El Awadalla dafür kanditieren wollen, nein, sie wurde auch im <himmel beobachtet, wo sich Stefan Zweig mit Heimito von Doderer und Anne Frank im Wolkencafe trafen, während auf Erden die iranischstämmige Germanistin Zarah Sharami ein Stück über Stefan Zweig und Heimitito von Doderer geschrieben hat, das sie mit zwei Freunden, den Bosnier Zoran Simic und dem Exil RussenJurij Abrahamovic in einem Studentenheim aufführen will und um die Bundespräsidentenwahl beziehungsweise deren Wiederholung geht es in  „Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung“ auch.

Dann kam das Bibliotheksgespenst in meinem Schreiben und in der Realität die vorgezogenen Neuwahlen 2017, seit einigen Monaten blau schwarz II oder besser türkis und darüber geht es in der „Unsichtbaren Frau“ , aber die ist noch nicht fertig und muß noch korrigiert werden, ist aber auch ein hochpolitisches Buch, weil da ja eine prekäre Germanistin, die eigentlich eine Blogfigur ist, des Nächtens Vladimir Putin, Donald Trump oder Rezep Erdogan aufsuchen will, um ihnen die Leviten zu lesen, aber eigentlich nur, bis auf das Ende, nur zu dem reschen feschen Minister Basti kommt.

Das Buch wird höchstwahrscheinlich nicht bis zum Bloggeburtstag fertig werden und von der Viertagebuchfrau habe ich zwar noch ein paar Restexemplare, kann aber, weil ich ja damals noch nicht bloggte, nicht sehr viel diesbezüglich verlinken.

Bei der „Zugsteigerin oder die Reise nach Odessa“ ist das ebenso, blieben, also für den Bloggeburtstag und das diesbezügliche Gewinnspiel, das es dann vielleicht geben wird nur

„Die Pensionschockpension oder Selmas Kopftuch“

„Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen“

 „Nika Weihnachtsfrau“

„Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung“ und

„Vor dem Frühstück kennt dich keiner“

Fünf Bücher über die ich für Interessierte ein oder zwei Fragen stellen könnte, also wer was gewinnen will , in den Vorschauen und den Schreibberichten kann man über die Bücher und die Entstehungsgeschichten nachlesen, erfahren, wo und wann ich daraus schon gelesen haben und wenn fünf Bücher für zehn Jahre schreiben zuwenig sind, kann ich mir bis dritten Juli ja noch etwas ausdenken oder auf die anderen Themengebiete und die Schwerpunktberichte verweisen, wo man sich auch in mein Schreiben einlesen kann.

Die Bücher gibt es, soweit sie noch nicht vergriffen sind, auch bei mir zu kaufen und es ist vielleicht auch noch Zeit, mir, wenn man das will, eine Rezension zum Geburtstag zu schenken,  sich an den schon bestehenden Leserunden zu beteiligen oder neue zu eröffnen.

2018-03-03

Schreibweisen

Wieder gibt es einen Artikel  über meine eigenen Bücher, denn da haben sich ja inzwischen über vierzig selbstgemachte sogenannte Indie-Bücher angesammelt, die ich im Jubiläumsjahr ein bißchen promoten oder nach Themengebieten geordnet nach und nach vorstellen will.

Seit 2009, beziehungsweise, seit ich diesen Blog betreibe stelle ich die Bücher ja immer in den sogenannten Vorschauen vor und zeige mich dann auch nach dem Erscheinen mit einem solchen, es gibt Gewinnspiele und seit kurzem die sogenannte Leserunden die ich gerne machen will.

Es gibt aber auch einen Artikel zu den Covern, den ersten Sätzen, den Lieblingsbüchern und in diesem Jahr habe ich ein bißchen die bekannten Gestalten, also immerwiederkehrende Figuren in meinen Büchern, die depressiven Frauen und auch die Bücherschrankmotive vorgestellt.

Was bleibt dann noch? Ja richtig, die Bücher übers Schreiben oder die, wo die erfolglosen Schriftsteller und Schriftstellerinnen vorkommen, meistens sind es Frauen, also die Alter Egos von mir und manchmal sind sie auch ein bißchen depressiv, wie es das erfolglose Schreiben ja macht. Sie geben ihre Bücher selber heraus, werden verwechselt, bleiben über, aber auch die Nobelpreisträgerinnen interessieren mich und da habe ich mir bei zwei auch schon Geschichten ausgedacht.

Da ich ja schon viele Bücher geschrieben habe und mich, wie man sieht auch gerne wiederhole, man schreibt ja immer sein ganzes Leben den gleichen roman, hat, glaube ich, Heimito von Doderer oder was es doch ein anderer gesagt, fällt es mir wie bei dem Depressionsartike auch ein wenig schwer nichts auszulassen, beziehungwweise von einem Thema nicht zum anderen zum kommen.

Also werde ich mich, wenn es geht und ich es schaffe, auf ein paar Beispiele konzentrieren. Das Thema ist ja beliebig und kann bei Interesse und Bedarf auch noch wiederholt und weiter ausgeschlachtet werden.

Das erste Mal habe ich mich mit dem thema Schreiben, glaube ich, in der Kurzgeschichte „Die Verwechslung“ beschäftigt, die in einer der Volksstimmeanthologien, ich glaube in der ersten mit dem Hrdlicka-Cover, agedruckt ist.

Da geht iene erfolglose Autorin in eine Buchhandlung, schlägt ein Buch auf und findet unter einem bekannten Autorennamen eine Geschichte, die eigentlich von ihr ist und fährt mit Hilfe der IG-Autoren nach Frankfurt zu „Suhrkamp“ um das aufzuklären.

Ja, das sind so Phantasien der erfolglosen Autorinnen, die fast ein wenig peinlich klingen könnten, wenn man sie aufschreibt, denn da kommt ja gleich die Frage, ob das vielleicht autobiografisch ist?

Aber nein, ganz klar, natürlich leider nur erfunden, aber die Seele ist ein weites Land und die Phantasien wie man so hört zollfrei und erlaubt.

So habe ich das Thema auch später wieder aufgegriffen und kann es im „Wilden Rosenwuchs“ wiederfinden, wo es ja nach Stockholm zu einer Literaturpreisträgerin geht und das ist auch ein beliebtes Thema, diese Reise nach Stockholm zur Nobelpreisverleihung, die man am besten noch mit Billig- oder Gratisreisen antritt. Ja die Seele ist ein weites Land und die Phantasien bekanntlich zollfrei….

„Der wilde Rosenwuchs“ ist 2007 noch bei „Novum“ erschienen, oäter habe ich ja die Druckerei gewechselt und bin zum „Digitaldruck“ gegangen wo ich immer noch meine Bücher herausgebe.

Im „Wilden Rosenwuchs“ geht es um eine Wohngemeinschaft mit drei prekären Germanistikstudentinnen. Da habe ich ja auch einmal eine Veranstaltung zu den prekren Arbeitsverhöltnissen im Literaturhaus machen wollen, da haben sie mich aber schon hinausgeschmissen, so daß ich sie im Amerlinghaus machte und habe dort aus dem Buch oder war es noch das Manuskript gelesen.

Franhziska Link ist, glaube ich, die Ich-Erzählerin, die lebt mit Karoline Radeztky und Rosa Binder in einer WG. Da sie keinen Job findet, jobbt sie als Altenhelferin bei einem dementen Literaturprofessor. Sie schreibt aber auch einen Roman und in dem geht es, um eine solche Verwechslung. Eine erfolglose Schriftstellerin findet keine Verlag, beziehungsweise landen ihre Mansukripte in einem Müllcontainer oder einem Abstellregal. Dort fischt sie eine schreibblockierte Erfolgsautorin heraus, gibt es unter ihren namen heraus und die Finderin der Manuskripte fliegt nach Stockholm, um sie zur Rede zu stellen, beziehungsweise das Manuskript bei einer Leetheateraufführung vorzustellen.

Der Band „Schreibweisen“ von dem der heutige Artikelname übernommen wurde, ist mein zweites „Digibuch“und dort sind drei Erzählungen übers Schreiben herausgekommen, zu denen Alexandra Millner den Beschreibungstext verfasst hat.

Der Krimi „Tod eines Jurymitglieds“, den ich nach einem Allan Wilton-Hefterl geschrieben habe. Das heißt, es gibt drei Polizisten, den Kommissar und zwei Inspektoren, die ich nach dortigenVorbild moderierte, einen Schreibwettbewerb, wo eine der Juroren tot aufgefunden wird und der Kommissar ermittelt mit seinem Team, geht von Autor zum Autor und fragt nach den Schreibmotiven, beziehungsweise soll er den Töter herausfinden, den es, weil meine Krimis ja keine sind, nicht gibt.

Die Geschichte hätte in dem Band enthalten sein sollen, den ich mit Elfriede Haslehner und Hilde Langthaler herausgeben wollte, aber dran scheiterte, weil der Verleger einen Beitrag von uns haben wollte und man das eigentlich nicht zuzahlen soll. Also habe ich mich geweigert das zu tun, obwohl ich ja meine Bücher selbst herausgebe und die Erzählund dann mit zwei anderen in einem solchen Buch erschienen ist.

Man sieht, das Leben ist widersprüchlich und die Grenzen zwischen Selbstzahler- und Eigenverlag fließend, aber inzwischen ist das Selfpublishing ja in und zumindestebs in Frankfurt und Leipzig füllt es eine ganze Halle.

Die zweite Geschichte heißt „Der verrückte Traum der Thea Leitner“ und sagt auch viel über meine Phantaisien aus, denn da gibt es ja sogar eine  schreibende Psychotherapeutin, die keine Stunden hat, so daß sie nach Salzburg fährt, in den „Starverlag“ geht, um sich dort nach ihrem Manuskript zu erkundigen und sich dabei in den Cheflektor verliebt. Eine Verwechslung gibt es auch und am Ende wird ihr Manuskript gedruckt.

Und Geschichte drei, das „Salz in der Suppe“ geht ein bißchen in die Dystopie oder in die Diktatur von schwarz-blau und erzählt auch die Geschichte einer erfolglosen Autoren, die ihren Mann und ihren Verleger findet.

Dann gibt es dann als neuntes „Digibuch“, bei „Novum“ herausgegeben „Das literarische Lleben der Dora Faust“, einen ganzen Roman über das erfolglose Schreiben, beziehungsweise eine Reihe von literarischen Kurzgeschichten, die Dora Faust, die eigentlich an ihrem fünfzigsten Geburtstag, den Schwur ableistet, nie mehr zu schreiben, vor sich hinschreibt, am Ende ebenfalls nach Stockhom fährt und auch einen Text in einer Anthologie bekommt.

Eingerahmt ist das Buch, das 2004 erschienen ist von einer ganzen Reihe von Absagebriefen, die ich selbst bekommen habe und für das Buch leicht abgewandelt und mit dem Adressat „Sehr geehrte Frau Faust“, beziehungsweise „Mit freundlichen Grüßen Dora Faust“ versehen habe.

Das Buch habe ich, glaube ich, einer literarischen Agentur angeboten, die damit nichts anfangen konnte. Inzwischen gibt es aber eine Reihe von Büchern übers Schreiben und auch meine literarische Produktion darüber ist weitergegangen.

„Den Wilden Rosenwuchs“ habe ich schon erwähnt, biem „Novembernebel“,  dem ersten „Digitaldruck-Buch“, gibt es   die beschriebenen  Überlappungen, denn eigentlich geht es da ja um einen Brief, den eine alte Frau zu ihrem achtzigsten Geburtstag bekommt, daß sie sich bald heimdrehen soll.

Die hat aber auch eine Enkeltochter, die eine Dissertation schreibt, ein Schreibseminar besucht, etcetera.

Man sieht, meine Themen gleichen sich, ich kann es nicht lassen mich zu wiederholen, habe  schon wirklich viel geschrieben und  schreibe immer mehr und mehr.

In den „Fluchtbewegungen“, 2006 herausgekommen, wo das Cover das Frankfurter Literaturhaus ziert, das uns Rudolf B. zeigte, als wir im Sommer vom Urlaub in Dänemark mit den Hs. kurz dort waren und ich 2005 bei der „Text und Kritikwerkstatt der Erika Kronabitterr in Vorarlberg eine Szene las, geht es in verschlüsselter Form, um die Nobelpreisträgerin von 2004, die heißt bei mir Llarissa Lichtblau und versteckt sich vor ihrem Ruhm in einem Haus, wo sie von einer erfolglosen Schriftstellerin beobachtet wird und da es in meinen Büchern oft mehrere ineinander verknüpfte Handlungsstränge gibt, gibt es da auch noch einen bankrott gegangenen Großbuchhändler, der sich in einem Hotel in Venedig versteckt und eine analphabetische Putfrau, die sowohl in diesem Hotel, als auch bei Larissa Lichtblau jobbt, gibt es auch.

Die zweite Nobelpreisträgerin findet man in der „Heimsuchung“ mein erstes „Nanowrimo-Buch“ und da gibt es auch noch einige Schriftstellerinnen, es geht um den Hochschullehrgang für Sprachkunst und eine Studentin von dort, die einen Fantasyroman schreibt und es ist, glaube ich, auch mein erstes Buch, das sich mit Blogs und Blogromanen beschäftigt, was sich, wie man sehen kann, noch öfter wiederholt, denn auch in meiner „Unsichtbaren Frau“ an der ich gerade korrigiere und nicht recht weiterkomme, geht es, um einen solchen und der wird, ja sogar von einem Mitglied der Nobelpreiskoimmission entdeckt.

Während es bei „Anna und das Vergessen“ wo die Enkeltochter, die Geschichte ihrer Großmutter in das Netz stellt, ja nur vom ehemaligen Leiter des „Starverlags“ oder habe ich den anders genannt, entdeckt wird.

Es gibt aber noch ein früheres Buch über das Schreiben, und da habe ich jetzt Buch fünf meiner Buchproduktion „Die Viertagebuchfrau“ wo es natürlich auch darum geht, vergessen, nämlich die „Mimi“, die ja eine schreibene Frau mit Downsyndrom ist, die, als sie zu ihrer Therapeutin will, mit einem Schriftsteller namens Johannes Sedelmayer zusammenstößt, der in einen Plagiatskandal verwickelt ist.

You Sophie hat das Buch nicht sehr gefallen und eine eher negative Rezension darüber geschrieben, ich zähle es zu meinen Lieblingsbüchern und um zu der „Viertagebuchfrau“ zurückzukommen, die ja die ersten hundert Tage von schwarz blau reflektiert.

Da geht es im Vordergrun,d um eine Therapeutin die eine Klientin hat, die die politische Situation in vier verschienenfarbien Tagebücher rot  blau schwarz grün reflektiert. Es gibt aber auch da mehrere Handlungstränge und einer erzählt von einer erfolglosen Schriftstellerin, die im Portierhäuschen eines Verlegers oder Großbuchhändlers unterkommt und die treffen wir, glaube ich, auch schon in den „Wiener Verhältnissen“.

Man sieht also das Schreiben über das erfolglose Schreiben ist fast in allen meiner Bücher mehr oder wenigerr zu finden.

Wie in der „Radiosonate oder dem einsamen Jahr“. Da schreibt eine erfolglose Autorin einen Roman, ärgert sich über ihre Kolleginnen und schickt ihm am Ende an eine Ausschreibung. Eine depressive Frau und zwei Radiomoderatoren, eine verschollene Mozarsonate, das Haus des Meeres mit seinen Äffchen und vieles andere kommen auch darin vor und es ist mit Ausnahme des „Literaturgeflüsterbuchs“ mein dickster Roman.

In der „Absturzrgefahr“ treffen wir die Schreibtrainerin Fritzi Jelinek mit ihren literarischen Namen, die das Projekt eines Autors betreut, der über eine Psychiaterinnendynastie schreibt. Her kommt das erfolglose Schreiben also nur am Rande vor, später wird es auch subtiler und verschlüsselter.

Es kommt zu den Blogs und den Blogromanen und auch hier gibt es immer wieder Verwechslungen, beziehungsweise Erfolgsgeschichten, die es in meinem Leben noch nicht gegeben hat, da schreibe ich ja immer noch eher einsam vor mich hin, fühle mich inzwischen auch ein wenig ausgeschrieben und komme derzeit mit dem Korrigieren nicht recht weiter. In meinem nächsten Projekt wird es aber möglicherweise wieder über das erfolglose Schreiben und einen Blogroman gehen. Mal sehen, da bin ich noch nicht so weit um mich wirklich damit zu beschäftigen, obwohl es ja nächste Woche wieder eine Schreibgruppe gibt.

2018-02-18

Depressive Frauen

Filed under: Buchpromotion,Glosse — jancak @ 17:22
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Obwohl es mir ganz gut gelungen ist, wieder in den Veranstaltungsplan hineinzukommen und ich in der letzten Woche sogar auch wieder in der „Gesellschaft für Literatur“ war und auch genug zu Lesen habe, jetzt wieder ein Artikel bezüglich des Zehnjahresjubiläums, denn da habe ich meinen Lesern ja eine Serie zu meinen Büchern versprechen, um die hier ein wenig vorzustellen, weil sie sonst nicht zu entdecken sind, da ich sie mir ja selber drucken lasse und da zwar im Katalog der National- und der deutschen Bibliothek bin, aber sie jetzt nicht mehr an die Dokumentationsstelle für neuere Literatur ins Literaturhaus und auch nicht mehr an die GAV-Bibliothek schicke, nur immer eines in eines der offenen Schränke lege und da habe ich kürzlich im Netzt gesehen, wird das „Bibliotheksgespenst“ schon um zehn Euro im Netz angeboten. Ob der der Finder einen Käufer findet wird?

Wenn ihm mein Schreiben aber interessiert, kann er auf meinr Website nachsehen und die Probeakapiteln zu meinen Büchern lesen, es gibt die „Vorschauen“ und den Promotionsartikeln im Netz, die immer was zu den jeweiligen Büchern erzählen und auch ein paar spezielle Artikel zu den Themen, zu den Lieblingsbüchern, den Romananfängen und da man bei an die vierzig Büchern zu den Themen wahrscheinlich mehr als nur ein paar Worte verlieren kann, gibt es auch ein paar extra Artikel, obwohl meine Themen gar nicht so unterschiedlich sind und einem regelmäßigen Leser werden wahrscheinlich die depressiven Frauen auffallen, die meistens die Protagonistinnen sind.

Die Anna hat das, glaube ich, schon vor Jahren angesprochen, daß da oft eine arbeitslose oder sonst nicht Mitten im Leben stehende Frau, die Heldin ist, die im Lauf der Handlung eine Wende macht und meist ist die postiv und es geht gut aus. Die Heldin findet wieder Anschluß und Freude am Leben, bekommt einen Job, hat jemanden kennengelernt, der sich um sie kümmert, etcetera.

Zu positiv? Vielleicht, aber ich bin vom Brotberuf ja Psychologin und Psychotherapeutin und habe da meine Themen auch her, weil es ja öfter depressive Frauen sind, mit denen ich arbeite und was die eigene Depressivität betrrifft, ist es auch nicht gerade lustig an die fünfundvierzig Jahre zu schreiben und immer zu hören und zu denken, da bist du nicht gut genug, das schaffst du nicht, hör doch damit auf!

Das sehe ich, wenn ich nach Änderungen suche, leider wirklich nur als einzige Alternative und das will ich nicht und schreibe weiter, bin aber gerade jetzt wieder in einer Blockade, weil das, das  nützt ja eh nichts, so stark ist, daß ich nicht weiter mit dem Korrigieren der „Unsichtbaren Frau“ kommen, die ja auch eher eine depressive ist und die Magdalena, die nächste Protagonistin, von der es ja schon zwei Textproben gibt, wäre das ja auch.

Angefangen habe ich ja auch mit dem Schreiben über das erfolglose Schreiben, aber das ist ein weiterer Artikel, der demnächst kommt und mein veröffentlichter Debutroman die „Hierarchien“ beschäftigt sich nicht wirklich mit dem Thema Depression, sondern da habe ich mein Weggehen von der Klinik, wo ich vier Jahre halbtags Vertragsassistentin war, in die freie Praxis beschrieben und dort ist es mir ja nicht so gut gegangen.

Das Buch ist nicht sehr gut angekommen, was ich auch noch nicht so ganz verstehe, denn es war sehr ehrlich, aber natürlich ist das kein Kriterium für gute Literatur und sehr erhöht schreibe ich auch lnicht, obwohl mir das Buch, als ich es später gelesen habe, gar nicht so schlecht gefallen hat.

Aber ich wollte ja über die depressiven Frauen schreiben, obwohl man die vielleicht gar nicht immer so leicht von dem Thema „Älter werden“ und „Sterben“ abgrenzen kann und inwieweit, die Arbeitslogkeit mit der Depression korreliert, wäre auch eine interessante Frage, aber da fällt mir schon „Die begrenzte Frau“ ein, 2002 erschienen, Judith Gruber-Rizy hat den Beschreibungstext verfaßt und die wäre so ein Beispiel für eine depressive Frau

Die Archtiektin Agathe Zimmermann verliert ihren Job, hebt ihr Geld von der Bank ab und beschließt es auszugeben und danach in den Wald zu gehen und nicht mehr wiederzukommen.

Es kommt anders, denn sie lernt einen polnischen Sänger kennen, der vor der Staatsoper die Arie des Cavaradossi aus der „Toska“ singt und eine erfolglose Schriftstellerin, mit der sie in einem Bus Werbefahrten macht. Enen alten Mann in einer Hütte und einen Job bekommt sie dann auch.

Da wäre vielleicht das Muster, mit dem ich, wie vielleicht schon stimmen kann, viel zu wenig abgehoben und vielleicht auch zu schnell und unfertig meine Geschichten erzähle. Die Resonanz bleibt ja meistens aus, obwohl ich schon ein paar Rezensionen habe und es jetzt ja auch mit einer Leserunde versuchen möchte, aber dazu müßte ich Leser haben, die sich auf das Buch einlassen und mir Feef back geben möchte, was ja auch nicht so einfach ist.

Und 2003 war ich auch noch nicht so weit, denn da hat es das „Literaturgeflüster“ noch nicht gegeben und ich habe meine Bücher höchstens bei meinen Lesungen vorgestellt und ein Stückchen daraus gelesen.

Den Blog hatte ich dann schon, als 2010 „Sophie Hungers Krisenwelt“ erschienen ist und da gab es mit meiner ersten Kritikerin auch eine entsprechende Diskussion über die sprechenden Namen, weil es ja eine Schweizer Künstlerin gibt, die Sophie Hungers heißt, aber der Namen hat mir gefallen und meine Sophie Hunger, wie sie dann vorsorglich hieß,  ist auch eine freiberuflich arbeitende Lektorin, die ihre Aufträge verliert und, wie Andrea Stift in ihrerm Beschreibung schrieb, „um nicht in depressiven Stillstand zu verfallen, beschließt die Wirtschaftskrise in einer Art literarischen Winterschlaf zu verbringen.“

Und um eine wirkliche depressive Frau, fällt mir ein, ist es schon in dem früher erschienenen Roman „Die Radiosonate“ gegangen. Da ist die Josepha Stock, die ihren depressiven Alltag mit dem Radiohören verbringt und über ihre Todesarten nachdenkt, aber nicht die Hauptfigur, sondern eigentlich nur eine Episode. Die Hauptfigur wäre vielleicht, wo wir schon wieder beim anderen Thema und dem Alter Ego wären,  die erfolglose Schriftstellerin Elisa Eisenstein, die über Amanda Silberkandl und  Xaxer Mayrhofer, den beiden Radiomoderatoren, die aus Ö1 entstiegen sein könnten, einen ultimativen Roman schreiben will, der sie durch das „einsame Jahr“ begleitet.

Das Bücherlesen hatten wir schon 2009, bei der Sophie, obwohl es die Bücherschränke und die Idee mit dem Auflesen der ungelesenen Exemplare, erst später kam und da versucht ja die Thekla Morgenstern ihren Pensonsschock, man sieht meine Protagonistinnen werden schon älter, das Buch ist auch 2016 erschienen, damit zu überwinden und lernt dabei nicht nur die Fritzi Jelinek, die wir ja schon aus der „Absturzgefahr“ kennen, näher kennen, weil sie in ihre „Bibliotherapiegruppe“ geht, nein sie hilft auch der kleinen Yasmin Bilic aus ihren Sorgen mit ihrer Freundin Selma, die nicht mehr in die Schule kommt, weil sie dort kein Kopftuch tragen darf und da wäre wir schon beim nächsten Thema,  nämlich dem der „Flucht und Migration“ und da gibt es dann noch zwei Bücher, wo die depressiven Frauen nur am Rand vorkommen, aber da gibt es im Sommerbuch eine demente Oma und da wären wir schon bei einem anderen Thema, wo sich die Depression vielleicht mit dem Vergessen verbindet.

Denn die ehemalige Buchhändlerin Anna Mittlinger ist ja nicht depressiv, sondern hat eine Alzheimerdiganose bekommen, die sie ins Leben hinaustreibt und einen rumänischen Arzt kennenlernen läßt, aber die macht vielleicht auch ein  depressiv und so ist es wahrscheinlich auch, wenn man die Diagnose einer unheilbaren Krankheit bekommt, wie ich es die Journalistin Veronika Sieberer erleben ließ.

Da war mein Thema eigentlich die „Sterbehilfe“, weil ich mit dem Buch von Ernst Lothar nicht einverstanden war.

Es ist eine Behandlungsverweigerung daraus geworden und eigentlich ist die Veronika Sieberer, die ihren alten Nachbarn aus einer Krise heraushilt und seine Hüte aufträgt, auch gar nicht depressiv, sondern lebt ihr Leben selbstbestimmt bis zum Ende weiter, obwohl das Sterben ja sicher nicht so einfach ist.

Und das Thema „Alter werden“ und „Sterben“ gehört auch zu meinen Favoriten. Von ältereren Eltern aufgezogen, habe ich  schon einige Leute bis an ihr Ende begleitet, habe auch Sterbehilfeseminare gemacht und mich bei meinen psychologischen Unterricht an Krankenpflegeschulen mit diesem Thema beschäftigt, begleite manchmal Klienten durch diese Situation, werde selber älter und meine Pensionistennen, wie etwa die „Paula Nebel“, oder die alte Dame im „Novmbernebel“ sind auch rüstige Pensionistinnen, die dem Leben etwas abgewinnen und sich nicht unterkriegen lassen wollen.

„Beim Sterben sollte man zu Hause sein“ meinem zweiten „Nanowrimo“, an dem ich mich 2012 wieder beteiligte, ist sogar eine besonders betagte Frau die Heldin, nämlich die fünfundneunzigjährie Lea Weissensterner, die einen alten Herrn in einer Seniorenresidenz kennenlernt und seine Memoiren schreibt und besonders alte Menschen, nämlich neunzig bis hundertjährige kommen in meinen Texten auch immer wieder vor.

In den „Wiener Verhältnissen“ ist der Held ein jüdischer Schriftsteller, der Wien 1938 verlassen mußte und ich habe jetzt die depressiven Frauen verlassen, die mich aber, wie man sieht, immer wieder einholen und sich mit den arbeitslosen Frauen, den erfolglosen Schriftstellerinnen, den Älterwerdenden, an Krebs oder Alzheimer erkrankten etcetera, immer wieder überschneiden.

Interessante Themen, wie ich finde, und mich immer wieder, jetzt schon in über vierzig Bücher an sie heraunmache, damit vielleicht schon ein wenig ausgeschrieben bin, so daß ich schon länger „Nicht schon wieder eine depressve Frau!“, stöhne, mich aber dann doch immer wieder damit beschäftige und jetzt nur noch gespannt bin, ob es die „UnsichtbareFrau“, die ja wahrscheinlich auch ein wenig depressiv ist, obwohl sie jünger ist und an den blauschwarzen beziehungsweise prekären Verhältnissen leidet, in Buchform geben wird und im „Bibliotheksgespenst“ fällt mir ein, gibt es auch eine depressive Frau, nämlich die Lehrerin Therese Schwarzenberg, die ihrer Depression, beziehungsweise ihrer Freundin und ihrem Psychiater mit einem Bus von Wien zuerst nach Belgrad und dann über Graz, Linz und Salzburg bis nach Berlin fährt und dort von der realen Wirklichkeit nämlich den Anschlägen am Weihnachtsmarkt eingeholt, was eine auch depressiv machen kann oder eine solche weiterbestehen läßt.

Bei den depressiven Frauen hätten wir noch die „Karoline Wagner“ von 2006, da hat Erika Kronabitter den Text geschrieben, nachdem ich Szenen aus dem Buch 2005, bei der „Text und Kritikwerkstatt“ auf der Silvrettahöhe vorgetragen habe.

Da ist die Heldin eine  erfolglose Lebensberaterin, die in die Fängen des Nobelpreisbetrieb geträt, beziehungsweise eine sich versteckt haltende Frau beobachtet, die im Buch Larissa Lichtblau heißt, aber an die Nobelpreisträgerin von 2004 erinnern könnte, eine analphabetische Putzfrau und einen untergetauchten Zeitschriftenmagnaten gibt es auch und wir sind schon wieder im erfolgreichen oder erfolglosen Literaturbetrieb und nicht wirklich bei den depressiven Frauen und auch Mathilde Schmidt, die Frau aus der Pizzeria mit dem Glas Wein aus „Besser spät als nie“ ist das warhscheinlich nicht wirklich, zumindest nicht diagnostiziert.

Denn da hätten wir wahrscheinlich wirklich nur die Josepha Stock und die Thekla Morgenstein, aber beide sind höchstwhrscheinlich nie zu einem Psychiater gegangen.

Das taten nur Therese Schwarzenberg aus „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ und  Anna Augusta Augenstern aus den „Berührungen“ aber die ist  auch Autorin und will einen Roman schreiben, hat aber eine schlechte Kritik bekommen und geht deshalb zu Theo Hardenberg, der sie eigentlich auch mehr literarisch berät und da wäre noch die Selma aus der „Frau auf der Bank“, die selbsternannte Stadtsheriffa, die ist wahrscheinlich depressiv und geht ins AKH, hatte aber auch eine Psychose hinter sich.

Man sieht ganz schön verwirrend, der Schreiballtag einer erfolgfrei schreibenden Psychologin und Psychotheraueptun mit Überlappungen und Überschneiderugen.

Neugierig darauf geworden?

Da ich schon über vierzig selbstgemachte Bücher habe, habe ich jetzt sicher noch einiges vergessen.  Vergebe sie aber gerne, sofern sie noch nicht vergriffen sind, an die, die sich dafür interessieren, beziehungsweise  mir eine diesbezügliche Frage oder Kommentar schreiben möchten.

2018-01-20

Bücherschrankmotive

Ich habe ja versprochen, meinen Lesern im Jubiläumsjahr, zehn Jahre „Literaturgeflüster“, als kleine Vorbereitung auf das mögliche große Gewinnspiel, das dann folgt, etwas über meine selbstgemachten, also nicht nur geschriebenen, sondern, ach Schande, auch selbst herausgegebenen Büchern zu erzählen und da sind, seit ich blogge, höre und staune fünfundzwanzig Bücher erschienen, denn damals habe ich ja an der „Radiosonate“ geschrieben.

Über die letzten dreizehn Bücher angefangen vom „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ oder den „Dreizehn Kapiteln“ habe ich ja vor kurzem einen Artikel geschrieben.

Aber die Bücher vorzustellen, die während meines Bloggens entstanden sind, ist da sicher auch eine gute Idee.

Da gibt es einmal die „Radiosonate“, die Geschichte über eine depressive Frau deren Sozialkontakt aus zwei Radiostimmen, nämlich, die der Amanda Silberkandl und des Xaver Mayerhofer und deren Geschichten aufgeschrieben von der wenig erfolgreichen Schriftstellerin Elsa Eisenstein besteht.

Das Manuskript habe ich, glaube ich, ein wenig großspurig einem Verleger auf der ersten Buch Wien versprochen, der mir aber nicht geantwortet hat, so habe ich mit der Herausgabe gewartet und gewartet und das Buch dann gemeinsam mit dem „Haus“, die Geschichte über hundert Jahre Steinhof an Hand einer Psychiaterinnengeneration, drucken lassen,

Dann kam mein erster „Nanowrimo“, nämlich „Heimsuchung oder halb eins“ und da habe ich schon über das Bloggen beziehungsweise über den Literaturbetrieb geschrieben.

Dann kam das Jahr 2010 und damit der erste offene Bücherschrank in der Neubaugasse und weil meine Bücher ja immer irgendwie autobiografisch sind, ob es meinen Kritikern gefällt oder nicht,  spielt der ab da in einigen meiner Bücher eine Rolle.

Weiß jemand was das erste Buch war, wo der offene Bücherschrank beziehungsweise seine Bücherwartin eine Rolle spielt? Der oder die könne das Buch dann gewinnen…

Aber halt, das weiß ich schon, daß meine Leser  auf meine Gewinnspiele nicht sehr happig sind und außerdem bin ich ein ungeduldiger Mensch und will auf keine Antwort warten, die dann nicht kommt.

Also löse ich das Geheimnis, das erste Buch mit dem Bücherschranksujet war „Mimis Bücher“ und da geht es eigentlich um den „Ohrenschmaus“, der hier „Zungenkuß“ heißt oder das Schreiben mit intellektueller Behinderung, den sogenannten Lernschwierigkeiten und der Plagiatskandal um Helene Hegemann den es damals gab, spielt in dem Buch auch eine Rolle,.

Das heißt, der passiert hier dem Schrifjtsteller Johannes Staudinger und JuSophie meine zweite Kritikerin, der ich das Buch zum Lesen gab, als ich sie 2011 bei der ersten Studentenlesung kennenlernte, hagt es fürchte ich nicht gefallen.

Mir aber schon, füge ich ganz unprofessionell, was ich ja auch angeblich bin, hinzu, zählt es doch zu meinen Lieblingsbüchern und ich habe daraus auch schon bei der „offenen Bücherschranklesung“ in der Grundsteingasse gelesen.

Dann kam im Sommer 2010, glaube ich, geschrieben, die „Absturzgefahr“, wo es um eine Lehrerin und ihre Tochter Fritzi Jelinek geht und die kommt, das kann ich gleich verraten, auch in einem meiner anderen Bücher vor und darüber wird es wahrscheinlich noch einen Promotionsartikel geben.

Hier also nur so viel, daß es auch einen dementen Großvater gibt und der plündert die Bücherschränke und das beruht auch auf einer aktuellen Begebenheit. Hat es ja wirklich einen alten Mann gegeben, der offenbar die Bücherschränke ausräumte und Frank Gasser, den Begründer sehr verärgerte.

Bei den „Zwillingswelten“ meinem nächsten Buch, spielen die Schränke, glaube ich, keine Rolle, es gibt hier aber eine pensionierte  Bibliothekarin als Heldin.

Dagegen geht die Selma, die „Frau auf der Bank“ aus dem gleichnamigen Buch zu den Schränken, holt sich was heraus und hält als selbsternannte Stadtsheriffa, die Schränke auch in Schuß.

Dann kommt „Die Wiedergeborene“, das Buch, das 2012 erschienen, mich in eine „Schreibkrise“ brachte, die dann letztendlich zum „Literaturgeflüster-Texte Buch“ führte.

Dazwischen gibt es noch ein kleins dünnes Büchlein namens „Paula Nebel“, da geht es wiedermal, für mich auch sehr typisch, um eine alte Frau. Im „Novembernebel“ schon früher erschienen und mein erstes „Digitaldruck.Buch“ hatten wir das schon mal.

In „Kerstins Achterl“ geht es um das Thema Sucht und wie man davon loskommt, sowohl vom Alkohol als auch von einer unbefriedigten Beziehung. Das gelingt der Kerstin durch die Bekanntschaft mit dem kleinen Hektor und dem alten Max. Bücher kommen, wenn ich mich nicht irre, nicht sehr viele darin vor und dann kommt 2013 erschienen und 2012 geschrieben mein zweiter „Nanowrimo, nämlich „Beim Sterben sollte man zu Hause sein“, da geht es um eine Pflegehelferin, ein uneheliches Kind, ein touffe junge Roma, eine alte Frau und einen alten Medienzar, der in einer Senorenresidenz lebt und es geht auch ein bißchen, um den Bücherschrank oder eigentlich um den „Wortschatz“ am Margaretenplatz, denn Milka Horvath die Pflegehelferin in besagter Seniorenresidenz in der Kasimir Konstantin lebt, wohnt am Margaretenplatz und bezieht daher manche ihrer Bücher von dort unnd daher gibt es auch ein Bild vom Margaretenplatz am Cover zu sehen.

Dann kommt schon das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ und wie es mit meiner Buchproduktion weitergeht, kann man in dem „Dreizehn-Bücher-Artikel“ lesen.

Ich füge nur hinzu, daß die Laura Augustin aus den „Dreizehn Kapitel“, eine Bücherammlerin ist und in der „Brüderschaft“ bedient sich Swetlana Alexewitsch aus den Schränken, das ist übrigens mein dritter „Nanowrimo“

Die Bücherschränke kommen auch wieder im „Schutzengelchen“ vor, da gibt es nämlich einen Lebenskünstler namens Bruno Leitner und der wird zu einem Geburtstagsfest eingeladen und bringt dazu den im Schrank gefundnen Krimi „Kilmousky“ von Sybille Llewitscharoff mit und den bekommt das Geburtstagskind dann noch ein zweites Mal geschenkt.

Bücher spielen auch noch in anderen meiner Bücher eine  Rolle, der Bücherschrankt kommt aber, glaube ich in „Anna kämpft gegen das Vergessen“ nicht vor, vielleicht aber in der „Pensionsschockdepression“, da müßte ich erst nachsehen, aber, ich glaube, da trägt meine Heldin Thekla Morgenstern ihre ausgelesenen Bücher hinein und die Fritzi Jelinek, das kann ich jetzt verraten, trifft sie in dem Buch dann auch, denn die macht ja in der Pfarre ihres platonischen Freundes Jjanusz Warszinski, einen Bibliotherapiegruppe und die fünfzehnjährige Yasmin Bilic und eine Selma, die in der Schule kein Kopftuch tragen darf und auch nicht Zahnärztin werden soll und deshalb verschwindet, gibt es auch.

Hier kommt auch schon eine Fatma Challaki vor und die treffen wir in anderer Form dann in der „Nika“, dem Adventkalender, wieder“. Dort freundet sie sich mit dem Afgahnen Hassan Arawani an und plündert mit ihm den offenen Bücherschrank, ich glaube den bei der Buchhandlung Kuppitsch, während Nikas Nachbarin Laura Augustin, schon bekannt aus den „Dreizehn Kapiteln“ Clemens J. Setz „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ im Schrank gefunden hat und das Buch Nika zu Weihnachten schnenkt.

So, ich glaube, das wars. Hat jemand mitgezählt? Für den der hat und mir die Zahl verraten möchte in wievielen meiner Bücher die Bücherschränke eine Rolle spielen, gibt es  eines der Bücher nach Wahl zu gewinnen.

2018-01-14

Werkberichte

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 00:59
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Hier wieder ein Schreibbericht, den ich in Anlehnung an den Sommerartikel „Vorgestern, gestern, heute, morgen“ nennen könnte, denn bei der offenbar schreibunbegabten Autorin geht es rund zu und die Schreibereignisse überstürzen sich.

So gibt es bei dem „Vorgestern“, dem im Dezember schon erschienenen „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, schon drei Meinungen bei der Leserunde. Ich vergebe dafür aber noch Bücher. wer Lust hat  das Buch zu lesen, einen Kommentar zu schreiben und mit den anderen zu diskutieren, soll sich bitte melden.

Vom nächsten, den Bloggeschichten „Besser spät als nie“, wo es schon die Vorschau gibt, habe ich  erfahren, daß das Buch bereits fertig ist und demnächst ausgeliefert wird.

Also wird der Promotionsartikel mit Buch und Bild, wo ich auch zu einer Leserunde aufrufen möchte, wahrscheinlich nächste Woche erscheinen.

Da vergebe ich auch wieder fünf Bücher, für den, der sich daran beteiligen will. Da sich die Geschichten, die ich im Mai und Juni  oft nach Annikas Bühnemann Schreibimpusen geschrieben habe, aus denen sich die Erzählung zusammensetzt im Netz befinden, kann man das Buch dann, glaube ich, auch schön mit der „Urform“ vergleichen.

Dann gibt es das Morgen, das inzwischen zum Heute wurde, die „Unsichtbare Frau“, eigentlich die Fortsetzung der „Besser spät als nie-Geschichten“, wenn man so möchte, da ist mir ja einiges von der Erzählung übergeblieben.

Im August oder Anfang September als ich mit dem Korrigieren fertig war, habe ich mit dem Schreiben begonnen.

Da war aber sehr viel los, das Buchpreislesen beispielsweise und dann war ich auch bezüglich Wahlkampf und den entsprechenden Videos oder Diskussionen so nah dran, daß ich nicht immer zum Schreiben gekommen bin oder das, was entstanden ist, Ende Oktober noch vor dem Nanowrimo wieder umänderte und umschrieb.

Dann habe ich flott vier Tage beim Schreibmarathon des Writersseminar mitgemacht, danach eine Woche pausiert und das Wochenende darauf die fünfzigtausend Worte fertiggeschrieben und den Rohtext beendet.

Zum Korrigerien der Rohfassung habe ich dann bei einem Writerretreat am elften Dezember begonnen, dann ein Wiener Wochenende dazu benützt, wo ich noch ein bißchen krank war und die drei Weihnachtswochenenden, die wir in Harland verbracht haben.

Da ich Harland nur einen kaputten Drucker habe, habe ich mit dem Szene für Szene Korrigieren erst gestern begonnen und da ich derzeit relativ viele Klienten habe, komme ich nicht sehr oft dazu und dann ist auch noch immer die Frage im Kopf: „Wozu tue ich mir das an? Ich korrigiere es dann fertig, lasse es fünzigmal drucken und dann meldet sich kein Mensch der das lesen will und sich dafür interessiert?“

Ich weiß, meine Art des Schreiben und des Veröffentlichens ist vielleicht ein wenig ungewöhnlich. Hat aber seine Geschichte und das Selfpublishing höre und lese ich  immer, boomt und hat schon seine Erfolgsautoren und, wo steht geschrieben, daß man das unbedingt immer nur bei „Amazuon tun muß?

Eigentlich nirgends und eigentlich tue ich das mit meiner Art der Veröffentlichung schon bald zwanzig Jahre und eine Blogpräsentation ist ja vielleicht genauso gut, wie wenn ich meine Leserunden bei  beispielsweise „Lovelybooks“ mache.

Vielleicht nicht, wenn man keine Leser hat, die sich dafür interessieren, das weiß ich schon und so dümple ich mit dem Korrigeren wahrscheinlich langsam weiter, hoffe, daß ich nach Leipzig oder vor dem Sommer damit fertig bin und weil ich immer von dem „Ausgeschrieben“ schreibe und, daß ich nicht wieder über eine depressive Frau schreiben möchte, kann ich gleich hinzufügen, es gibt  schon eine neue Idee.

Die hatte ich ja vor ein paar Wochen oder sind es schon Monate, ich weiß nicht mehr so genau, als ich wahrscheinlich vom Literaturhaus nach Hause kam und bei der Pilgramgasse vor der Kreuzug stand und in ein Auto sah.

Über die Insaßen könnte ich eine Geschichte schreiben habe ich gedacht. Dann ist der Name Magdalena Kirchberg dazu gekommen. Ich habe ja oft schöne, sprechenden Namen, über die man dann auch diskutieren kann und die hat sich dann in eine Magdalena,70, depressiv.

Die geht nach Hause uind bloggt ihr Leben im Netz. Da habe ich auch ein Vorbild gefunden und in eine Magda, 35, abgespaltet. Die ist ihr früheres Ich, beziehungsweise ihre Tochter, also drei Personen und den Beginn des Romans ohne zu wissen, wie ich jetzt den Chrirugen, die Krankenschwester und den Psychiater, die in dem Auto sitzen könnte, zu der Magda ein und zwei in Verbindung bringe, habe ich am Dienstag bei der Schreibgruppe begonnen.

Da habe ich gedacht, die Szene ist gut, aber, wie mache ich einen Roman daraus? Solche Fragen habe ich öfter und da bekomme ich dann manchmal auch die entsprechenden Kommentare und natürlich bin ich wahrscheinlich manchmal zu schnell, aber jetzt hat sich die Geschichte bei mir weitergentwickelt und vielleicht komme ich bei der Geschichte zu einem akzeptablen Handlungsfaden.

Es ist ja auch noch immer die Frage, wird der Text jetzt „Magdalena Kirchberg bloggt einen Roman“ oder „…bloggt ihr Leben“ heißen?

Momentan tendiere ich zum zweiteren und Magdalenas Bigorafie ist eine ähnliche wie man sie schon in meinen anderen Depressionsgeschichten finden kann. Vielleicht ein bißchen radikaler.  Gymnasium, abgebrochenes Studium, dann diverse Jobs bis zur Geringfügigkeitsgrenze mit denen sie sich über Wasser hält und ihr Leben finanziert. Und dann möchte die Magdalena ein guter Mensch sein, den anderen helfen, die Welt retten, etcetera, damit kommt sie in die Psychatrie und eine Schozodiagnose. Das ist vielleicht die Verbindung zu dem Auto die mir bisher fehlte.

Sie hat auch eine Tochter, die hat sich, damit habe ich  mich ja in der letzten Zeit beschäftigt, durch die psychisch kranke Mutter überfordert gefühlt, sie hat eine Sozialpädagoginnenausbildung gemacht, lebt jetzt in Graz mit einem Kollegen,  arbeitet in einem Wohnheim ist schwanger, hat den Kontakt zur Mutter abgebrochen und erfährt erst jetzt wieder über ihren Blog von ihr, wo die jetzt depressive Magdalena von ihrer Depression erzählt, beziehungsweise Autogeschichten hineinstellt, die sie erfindet, wenn sie beispielsweise von einer Vernissage oder vom Literaturhaus nach Hause geht, an einer Kreuzung stehen bleibt und sich Gedanken über das Leben der Menschen im Auto oder auch der anderen Passanten macht.

So könnte es gehen, denke ich und werde wahrscheinlich, während ich korrigiere, weiter darüber berichten und dann im Frühling oder Sommer, wenn die „Unsichtbare Frau“ fertig ist mit dem Schreiben anfangen.

Ich bin ja keine große Vorausplanerin und auch keine Parallellschreiberin. Aber so könnte es gehen denke ich, bin gespannt, hoffe, daß ich an diesem Wochenende, wo es ja auch eine Demo wegen schwarz blau und vielleicht auch wegen der Reden des neuen Innenministers gab, noch ein bißchen zum Korrigieren der „Unsichtbaren Frau“ komme, wo ich jetzt Szene für Szene korrigiere und derzeit bei der ersten Alfons Szene und eigentlich mit dem Ganzen sehr zufrieden bin.

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