Literaturgefluester

2015-01-02

Vorschau auf „Miranda Schutzengelchen“

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Als die zwanzigjährige Miranda Himmelbauer ihren ersten Joint versucht, gerät sie in einen Alptraum, der sie in den dritten Weltkrieg, bzw. in den ersten, in dem ihre Ururgroßmutter Magdalena eine Frühgeburt erlitt, nach dem sie vom Heldentod ihres Gatten erfuhr, führt.

Dann gibt es noch eine ukrainische Studentin, die den Flugzeugabsturz bei Donezk hautnah miterlebte und eine Sozialarbeiterin, die von zwei Müttern bzw. einem Samenspendenvater aufgezogen wurde, gibt es auch.

 

 

Im neuen Jahr gibt es gleich eine kleine Vorschau auf mein übernächstes Buch, auf die Erzählung, die im Sommer entstanden ist. Bis das Buch fertig ist wird es wahrscheinlich noch etwas dauern.

Dafür soll die „Anna“ schon am Freitag kommen. Da wird es dann wieder einen Artikel mit einem Foto geben.

Wer also die Fragen für das Gewinnspiel beantworten will, muß sich etwas beeilen und für das neue Buch gibt es auch ein paar Fragen, die, wenn man die Schreibberichte liest zu beantworten sein sollten.

 

1.  Wie heißt das Buch das am Cover zu sehen ist und wer hat es geschrieben?

2. Warum fliegt Magdalena Himmelbauer nach Donetz und wo sollte sie stattdessen eigentlich sein?

3.Wie kam es zu der Idee der Erzählung und wie sollte sie urspünglich heißen?

 

Für den ersten mit den richtigen Antworten gibt es das Buch sobald es erschienen ist.

Für Rezensionsanfragen bin ich dankbar und hier die Schreibberichte als kleine Hilfestellung:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

 

Die Postkarten auf dem Cover sind übrigens original erster Weltkrieg und wurden von meinem Großvater an das hochgeborene Fräulein Grete und den kleinen Otto geschrieben, es gab auch eine Wochenkarte der Straßenbahnen mit dem feschen Anton Jantschak in der k u k Uniform, das eigentlich auch hinaufkommen sollte. Aber leider war sie für das Jahr 1024 gültig und der Albert Himmelbauer ist schon 1914 im Feld gefallen.

 

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2015-05-23

Freude über „Miranda Schutzengelchen“

20150522-231230 Und schon ist es da mein neues Buch. Es ist das fünfunddreißigste Selbstgemachte, bin ich ja eine Pionierin im Selfpuplishing, seit 2000 die „Wiener Verhältnisse“ bei „Digi-Buch“ erschienen sind. Jetzt also das fünfunddreißigste diesmal ein rechtdünnes Bändchen, die Geschichte von den Visionen, die der erste Joint bei der Studentin Miranda Himmelbauer auslöste. Meine Belegexemplare an die Nationalbibliothek, „Alte Schmiede“ und Ö1 sind weggeschickt, das an das Literaturhaus habe ich diesmal ausgelassen und dafür ein Buch in den „Wortschatz“ am Margaretenplatz gelegt. Ich löse auch die Fragen der Vorschau auf: Am Cover ist „Die Waffen nieder“ von Berta von Suttner zu sehen. Das Buch hat mir die liebe Autorenkollegin Andrea Stift verehrt und die Ruth hat mich schon danach gefragt. Weiters sind darauf viele schöne Origininale, Feldpostkarten, die mein Großvater, der Herr Anton Jantschak, aus dem ersten Weltkrieg an seine Frau und den kleinen Herrn Otto, sowie an das Fräulein Grete schrieb, abgebildet Magdalena Himmelbauer, Mirandas Ururgroßmutter, fliegt mit ihrem altmodischen schwarzen Kleid und den Schnürstiefelchen nach Donetz und sollte eigentlich, da sie 1914 an einer Frühgeburt starb, längst im Himmel sein. Die dritte Frage ist etwas kompliziert, denn eigentlich hätte der Text „Innere Stadt“ heißen sollen und es hätte um die künstliche Befruchtung und Retortenkinder gehen sollen, das ist aber Berta von Suttner, beziehungsweise das Interesse meines Psychologenkollegen Wofram Huber, dem das Buch auch gewidmet ist, dazugekommen, der hat mich auf die Idee gebracht, vielleicht doch über Berta von Suttner bzw. über World War I zu schreiben und dann hat es noch im vorigen Sommer den Flugzeugabsturz von Donetz gegeben. Auf den Geschmack gekommen? Das Buch gibt es jetzt nicht mehr zu gewinnen, ist aber um fünf Euro über meine Homepage bei mir zu beziehen, dort gibt es auch ein Probekapitel und ich stelle die Rezension, wenn mir einer oder eine eine schreiben möchte, dort auch ein. Zu hören gibt es den Beginn am 2. Juni ab 17 Uhr im Amtshaus Margareten beim „Fest für Kunst und Kultur“, vielleicht auch  beim Straßenfest auf der Wiedner Hauptstraße Anfang Juli und wahrscheinlich auch bei „Pack die Badesachen ein“, des Sommerspezial im „Read!!!ingroom“ am 13. 7. um 19. 30 in der Anzengrubergasse, sowie am 5. 9.  Beim Volksstimmefest im Wiener Prater, wo es das Buch auch zu kaufen geben wird. Die Vorschau auf „Im Namen des Vaters“, das nächste Buch, das hoffentlich bald erscheinen wird, gibt es auch schon. Da gibt es wieder drei Fragen zu beantworten und was zu gewinnen.

2015-05-10

Vorschau auf „Im Namen des Vaters“

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vater

Die siebenundfünzigjährige Online-Journalistin Veronika Sieberer bricht während einer Tagung zusammen, bekommt im Allgemeinen Krankenhaus eine Pankreas-Krebsdiagnose und erfährt, daß sie ohne entsprechende Behandlung wahrscheinlich nur mehr einige Monate leben wird.

Während sie sich nun zwischen Operationen, Chemo- Strahlen und Alternativtherapien zu entscheiden versucht, begleitet sie ihre sechsundzwanzigjährige Tochter Paula durch die erste Schwangerschaft, beginnt für den Enkel Jäckchen, Strampelanzüge, Häubchen, Schühchen zu stricken und kann auch ihrem Nachbarn Hubert Fabian, einem ehemaligen Hutfabrikanten, der in eine Seniorenresidenz übesiedelt ist, helfen, die Reste seiner Kollektion aufzufinden.

 

Nachdem ich auf das  Dummie von „Miranda Schutzengelchen“, das aam Donnerstag gekommen ist, korrigierte, ich werde übrigens den Beginn daraus am 2. Juni beim Margaretner Fest für Kunst und Kultur zwischen siebzehn  und einundzwanzig Uhr im  Amtshaus Margareten lesen, gibts hier gleich drei Fragen für das neue Buch zu beantworten, das es dafür nach Erscheinen zu gewinnen gibt:

1. In welchen Rahmen wurde es wann geschrieben?

2.Welches Buch, das ich im Sommer gelesen habe, hat mich dazu inspiriert?

3.Warum gibt es Stoff- und Stricktiere auf dem Cover zu sehen?

Viel Spaß beim Rätselraten, ich hoffe auf rege Beteiligung, wenn das Buch erschienen ist, löse ich die Fragen auf, zur Beantwortung derselben können vielleicht die Schreibberichte ein wenig helfen:

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2019-01-06

Mein Schreiben – meine Bücher

Bei meinem Jahresrückblick beziehungsweise Neujahrsvorausschau bin ich darauf gekommen, daß ich ein bißchen mehr Feedback über mein Schreiben haben möchte und es mir vielleicht zu wenig ist, pro Jahr zwei bis drei Bücher herauszubringen, sie dann im Blog vorzustellen und danach mangels Ineresse ad Acta zu legen oder höchstens bei der „Poet Night“ oder am Volksstimmefest ein Stückchen daraus zu lesen, wo auch nicht viel Resonanz zurückkommt.

Eine Möglichkeit wäre ja das „Literaturgeflüster, das habe ich mir wohl schon vor zehneinhalb Jahren intuitiv gedacht, als ich nach und nach darauf begonnen habe, mein Schreiben und meine Bücher darauf vorzustellen, meine Bücher in einer „Vorschau“ und dann nach dem Erscheinen vorzustellen und nach und nach auch schreibbezogene Artikel zu verfassen.

2011 war ich auch schon in einer Krise und der Versuch herauszukommen war das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“, das 2013 herausgekommen ist und das ich vorigen April auch in der „Alten Schmiede“ vorstellen konnte und jetzt ist mir eingefallen, als ich das Miniseminar der Jurenka Jurk zu ihrer Romanausbildung gemacht habe, daß ich vielleicht ein „Literaturgeflüster II- Buch“ mit sämtlichen Schreibartikel herausbringen könnte.

Wieder ein Buch das vollständig im Netz zu finden ist, aber dann in Printform schön übersichtlich in der Hand liegt und leicht durchzublättern und nachzulesen ist.

Das wird dann vielleicht im Sommer oder statt des nächsten „Nanowrimos“ passieren, da ich bis dahin ja noch die Magdalena Kirchberg korrigiere, die dann wenn ich mich nicht verzählt habe, mein sechundvierzigsten selbstgemachtes Buch sein wird.

da es die Artikel aber schon gibt und ich sie nur noch heraussuchen muß, nütze ich die die Restweihnachtsferienzeit, die ich nach zwei Praxistagen schon wieder in  Wien verbringen, um sie mir herauszusuchen, um schon einmal einen Überblick herzustellen und meinen Lesern auch die Möglichkeit zu geben auf einen Blick festzustellen, was es da im Blog über mein Schreiben und meine Bücher gibt und da denke ich, fange ich am Besten mit dem Jänner 2012 an, wo ich schon einmal einen Einblick in meine sogenannten Indiebücher, die es bis dahin gegeben hat, zu geben.

Sogenannte Indie Bücher

„Die Radiononate oder das einsame Jahr“

Coverfragen und Schreibgedanken

„Das Haus“

Plotprobleme oder eine Handlung finden

„Sophie Hungers Krisenwelt“

Dreißig Fragen zu dreißig Büchern

„Heimsuchung oder halb eins“

Der Rätsel Lösung

„Mimis Bücher“

Themen finden

„Absturzgefahr“

Entwurf einer möglichen Laudatio oder Dankesrede

„Zwillingswelten“

Dialoge schreiben

„Die Frau auf der Bank oder dreimal S“

Bücherreihen oder zuviel der Ehre

„Die Widergeborene“

Lieblingsbücher

„Paul Nebel“

Romananfänge

„Kerstins Achterln“

Eigene Bücher lesen

„Beim Sterben sollte man zu Hause sein“

Themengebiete

„Literaturgeflüster-Texte-Buch“

Ein paar Romanfiguren

„Dreizehn Kapitel“

Bekannte Gestalten

„Brüderschaft“

Bücherschrankmotive

„Anna kämpft gegen das Vergessen“

Die dreizehn letzten Bücher

„Miranda Schutzengelchen“

Der fünfte Nanowrimo

„Im Namen des Vaters“

Depressive Frauen

„Die Pensionsschockdepression oder Selmas Kopftuch“

Schreibweisen

„Die ereignisreichen Sommerelebnisse vier präkerer Literaturstundentinnen“

Die Kinderbücher

„Paul und Paula“

Die politischen Bücher

„Nika, Weihnachtsfrau oder ein Dezember“

Regelmäßig schreiben

„Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung“

Zeitmanagement

„Claire- Klara-Clarisse oder wilder Lavendel“

Änderungen in den Handlungsverläufen

„Vor dem Frühstück kennt dich keiner“

Negatives Feedback

„Besser spät als nie“

Spannungsbogen

„Die unsichtbare Frau“

Wunschgedichtesammlung

„Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman“

Identitätsfragen

So das wär einmal eine kleine Vorschau, ob das so bleiben wird oder vielleicht noch etwas anderes dazu oder wegkommt weiß ich nicht, kommt auch auf die Seitenzahl und den Umfang an und, wie das mit den Vorschauen und den Buchvorstellungen wird, ob die noch dazu kommen, muß ich auch erst ausprobieren. Ist aber vielleicht ein guter Vorsatz für das neue Jahr und auch eine Möglichkeit mein literarisches Schreiben ein bißchen kennenzulernen

Auf der Website gibt es dann noch mehr und da ist bei den meisten Büchern auch ein Probekapitel zu finden.

2018-07-03

Zehnter Geburtstag mit Cheesecake und Holundersekt

Es ist soweit, das Literaturgeflüster gibt es zehn Jahre und das ist eigentlich sehr sehr toll! Für mich auf jeden Fall, für die anderen, die sich vielleicht nicht so sehr für den Wiener Literaturbetrieb, mein Lesen und mein Schreiben und meinen Wunsch in diesem ein Plätzchen zu bewahren, vielleicht nicht so sehr.

Die nennen das dann sinnlosen Content, was es aber, glaube ich, trotz meiner falschen ß, zu vielen Beistrichen und manchen Flüchtigkeitsfehlern nicht ist, denn es ist, glaube ich, für den, den es interessiert, vielleicht schon ein Service nachzuschauen, wer vor acht Jahren in der Alten Schmiede gelesen hat, wo Cornelia Travnicek in ihrer Frühzeit auftrat und und…

Und auch wenn das Geflüster nicht vollständig ist, denn es gibt ja pro Tag mehrere Literaturveranstaltungen und ich kann nur zu höchstens einer gehen, ist der Content, mein literarisches Archiv, wie ich es nenne, doch enorm und wahrscheinlich auch die Veränderungen, die es in den letzten zehn Jahren in der Literaturwelt gegeben hat.

Denn da haben sich die Selfpublisher, die ja vorher mehr pfui als hui waren, zumindestens auf den Messen etabliert. Der österreichische Buchpreis hat  entwickelt, ich blogge wild und auf eigene Faust seit 2015 den deutschen Buchpreis und lese mich durch diese Bücher und wer aller den „Ohrenschmaus“ seit 2008 gewonnen hat, kann man bei mir auch finden und als ich im Juni 2008, damals war das Bachmannpreislesen trotz W oder EM noch im Juni, bei Christiane Zintzen, die und deren „Inadäquat“ es auch nicht mehr , vom Bachmann-Colloquium las und sah, wie sich die Blogger in den Lesepausen untereinander austauschten, etwas was so vielleicht auch nicht mehr existiert, denn inzwischen gibt es ja auch Facbook, Twitter, Instagram, alles was mich nicht interessiert und von dem ich keine Ahnung habe, stellte ich an den lieben Alfred die Frage, kann ich das auch?

„Ja!“, hat der gesagt, „da kannst du dann über die Veranstaltungen, die du besuchtst und die Bücher, die du liest, schreiben und ich habe am Morgen des dritten Juli noch sehr zaghaft mit ein paar Zeilen begonnen und mir gedacht, „Uje, uje, das können dann alle lesen!“

Es kam dann gleich, was heute auch nicht mehr so interessiert, ein Kommentar von einer niederösterreichischen Leserin und im Jahr drauf hatte ich eine Handvoll Gleichgesinnte, die mich und meinen Blog interessiert lasen und ich dachte, das kann sich entwickeln, obwohl ich wahrscheinlich gar nicht so richtig wußte, wohin es sollte?

In den Literaturbetrieb natürlich und zur literarischen Anerkennung ganz klar, denn ich habe ja vor fünfundvierzig Jahren nach meiner Knödelmatura in der Straßergasse, sowohl Psychologie zu studieren, als auch zu schreiben angefangen und habe mich ein paar Monate später dann gefragt, wohin das führen wird?

Nun zu über vierzig selbstgemachten Büchern im Jahre 2018, zu zehn Jahre „Literaturgeflüster“, nach wie vor regelmäßigen Veranstaltungsbesuch, ich fahre im  Frühlich mit dem Alfred nach Leipzig und bin da inzwischen Bloggerin akkreditiert und seit ich etwas aufmüpfig beschlossen habe, als sich 2015, die hochoffiziellen Buchpreisblogger etablierten, das für mich auch zu tun, kann ich mich vor den Anfragen der  Verlage nicht mehr retten. Im Badezimmer und an der Schlafzimmerwand stapeln sich die Büche, aber ich habe schon immer gern gelesen und als ich 2010 gedacht habe, daß ich jetzt die Bücher die ich von den Büchertürmen der Literatur im März veranstaltung nach hHause gebracht habe, auflesen werde, haben sich die offenen Bücherschränke gegründet und  meine Bücherstapeln sind weiter angewachsen.

Zehn Jahre Bloggen – zehn Jahre „Literaturgeflüster“ und ein inzwischen alltägliches Gejammer und Geplauder über den Literaturbetrieb und das ist, ich weiß auch nicht wieso, vielleicht wegen meiner mangelnden technischen Kenntnisse und der Facebook und Twitterverweigerung, vielleicht auch wegen meiner Rechtschreibfehler, inzwischen ein sehr isoliertes geworden, ein Monogeflüster vielleicht.

Drei Kritiker, Spamer oder Trolle habe ich im Lauf der Zeit gehabt und ein paar andere die „Wui so was Schlechtes habe ich noch nie gelesen, oder Sie schreiben, daß noch wirklich mit scharfen ß!“, geschrieben haben und einmal einen harschen Kommentar von Hans Raimund der mich fragte, was ich mit meinem oberflächigen Geplauder will?

Aber so lieblos finde ich das gar nicht und es ist für mich so wichtig und so werde ich höchstwahrscheinlich auch weiter machen, obwohl so ein Blog höchstwahrscheinlich doch nicht der Weg in den Literaturbetrieb ist, der meine wahrscheinlich nicht, denn wenn ich inzwischen auch, was Anfangs so gar nicht beabsichtigt war, meine Bücher in diesen präsentiere, sie vorstelle, immer bei Erscheinen ein Bild von ihnen poste, Gewinnspiele mache, Fragen dazu stellen, die Anfangssätze präsentiere und auch eine Leserunde dazu gestalten will, läuft das nicht so wie ich will

Denn selbstgemachte Bücher ohne ISBN Nummer sind wahrscheinlich immer noch pfui ohne hui und die anderen Blogger haben so viel zu lesen, daß sie wahrscheinlich gar nicht daran denken, etwas Selbstgemachtes in die Hand zu nehmen, obwohl Elisabeth von leselustfrust, das es, wie ich gesehen habe, jetzt wieder gibt, gibt, hat das 2009 mit dem „Haus“ von selbst getan, aber gut alles ändert sich und in Zeiten der Datenschutzverordnung, des Twittern und des Instagrams ist auch das Kommentieren sehr zurückgegangen, hatte aber bei der ein Jahresfeier einen Glückwunsch vom Otto, von der Cornelia Travnicek und und der Andrea Stift, bei der ich ausprobiert habe, ob sie sich melden wird, wenn ich ihren Namen in meinen Blog schreibe, was heute wahrscheinlich auch nicht mehr passieren würde, bin ich gespannt, wieviele Reaktionen ich auf mein zehn Jahresfest bekomme, was eigentlich etwas sehr Schönes ist, denn es gibt nicht soviele Blogs, die es schon solange gibt.

Zum fünften Geburtstag und da war ich vielleicht in einer Krise, weil da ja gerade der harsche Kommentar von Hans Raimund kam, der mich, wie ich gestehen kann, sehr getroffen hat, hat es ein großes Gewinnspiel gegeben.

Dreißig Fragen zu dreißig Büchern und keiner  hat sich gemeldet, der sie beantworten und die Bücher haben wollte. Vielleicht waren die Fragen auch viel zu schwer, denn an selbstgemachgte Bücher kommt man ja auch nicht so leicht heran, obwohl es ja hier die Vorschauen gibt und auf meiner Website immer auch ein Probekapitel.

Aber das war für mich vielleicht auch ein Auftakt mehr von meinem Schreiben und über meine Bücher zu erzählen und es hat dann ja auch bald das „Literatur-Geflüster-Texte-Buch“ gegeben, das ich und das ist vielleicht ein schöner Zufall heuer im April in der „Alten Schmiede“ vorstellte, während es vor fünf Jahren eine Sendung über mich und mein Bloggen in einem freien oberösterreichischen Radio gab und im Amerlinghaus habe ich meinen Blog in einer von Ilse Kilic initiierten Veranstaltung ja noch viel früher vorgestellt.

Und heuer habe ich gedacht, fange ich mit dem Jubeläumsjahr schon viel früher an und so gibt es hier ab Jänner Artikel über meine letzten dreizehn Bücher, die Bücher in denen das Schreiben, die Bücherschränke, die depressiven Frauen, ein Rolle spielen. Es gibt einen über Kinderbücher und einen über das politische Geschehen in meinen Büchern, das mir ja auch sehr wichtig ist und es wird zum zehn Jahresjubiläum ob das jetzt hier jemand liest oder nicht wieder ein Gewinnspiel geben und zum Anlaß passend zehn Bücher zu gewinnen geben.

Wer alos eines davon gewinnen will, soll mir einen Kommentar, einen Glückwunsch, seine Meinung, eine Frage, etcetera schreiben und kann solange der Vorrat reicht, sich  ein Wunschbuch aussuchen.

Ansonsten stoße ich virutell mit meinen Lesern oder auch nur mit mir selbst und dem Alfred, der den Blog ja getreulich als Blogwart und durch seine schönen Fotos begleitet, an mit Holundersekt und einem Stück der guten Fruth-Torte an und der Rudi kann, wenn er das lesen sollte, sein Bierglas auf mich und das „Literaturgeflüster“ erheben, denn er ist ja auch ein treuer Wegbegleiter, der mich und den Blog,, glaube ich, von Anfang an begleitet hat und hier nun eine Auswahl meiner Bücher, die seit 2008 erschienen sind.

Ich verlose oder vergebe also:

  1. „Das Haus“ (2009) Vorschau, Präsentation
  2. „Mimis Bücher“ (2010) , Vorschau, Präsentation
  3. Absturzgefahr“ (2011), Vorschau,
  4. „Die Wiedergeborene“ (2012), Vorschau, Präsentation
  5. „Literaturgeflüster-Texte.Buch“ (2013) , Vorschau, Präsentation
  6. „Dreizehn Kapitel“ (2014), Vorschau,
  7. „Miranda Schutzengelchen (2015), Vorschau, Präsentation
  8. „Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen“(2016)“,Vorschau, Präsentation
  9. Claire-Klara-Clarisse oder wilder Lavendel (2017),Vorschau, Präsentation
  10. „Besser spät als nie“ (2018),Vorschau, Präsentation

Was sicher ein kleiner Streifzug durch meine literarisches Werk und meine Themenvielfalt ist, den man auch an Hand der Schreibberichte, die immer in den Vorschauen angegeben sind, mitverfolgen kann.

Alle Bücher sind beim „Digitaldruck“ erschienen und weil das Jahr 2008, wo alles angefangen hat, da nicht vertreten ist, vergebe ich als besonderes Schmankel, mein erstes „Digitaldruckbuch“ „Novembernebel“, das noch vor „Literaturgeflüsterzeiten“  erschienen ist und daher im Blog nicht angekündigt wurde, wohl aber auf meiner Website zu finden ist, für den, der sich dafür interessiert oder für den elften Kommentierer oder Kommentiererin und jetzt „Alles Gute zum Geburtstag, „Literaturgeflüster!“ Wer stoßt mit mir auf den Bloggeburtstag an?“

2018-01-20

Bücherschrankmotive

Ich habe ja versprochen, meinen Lesern im Jubiläumsjahr, zehn Jahre „Literaturgeflüster“, als kleine Vorbereitung auf das mögliche große Gewinnspiel, das dann folgt, etwas über meine selbstgemachten, also nicht nur geschriebenen, sondern, ach Schande, auch selbst herausgegebenen Büchern zu erzählen und da sind, seit ich blogge, höre und staune fünfundzwanzig Bücher erschienen, denn damals habe ich ja an der „Radiosonate“ geschrieben.

Über die letzten dreizehn Bücher angefangen vom „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ oder den „Dreizehn Kapiteln“ habe ich ja vor kurzem einen Artikel geschrieben.

Aber die Bücher vorzustellen, die während meines Bloggens entstanden sind, ist da sicher auch eine gute Idee.

Da gibt es einmal die „Radiosonate“, die Geschichte über eine depressive Frau deren Sozialkontakt aus zwei Radiostimmen, nämlich, die der Amanda Silberkandl und des Xaver Mayerhofer und deren Geschichten aufgeschrieben von der wenig erfolgreichen Schriftstellerin Elsa Eisenstein besteht.

Das Manuskript habe ich, glaube ich, ein wenig großspurig einem Verleger auf der ersten Buch Wien versprochen, der mir aber nicht geantwortet hat, so habe ich mit der Herausgabe gewartet und gewartet und das Buch dann gemeinsam mit dem „Haus“, die Geschichte über hundert Jahre Steinhof an Hand einer Psychiaterinnengeneration, drucken lassen,

Dann kam mein erster „Nanowrimo“, nämlich „Heimsuchung oder halb eins“ und da habe ich schon über das Bloggen beziehungsweise über den Literaturbetrieb geschrieben.

Dann kam das Jahr 2010 und damit der erste offene Bücherschrank in der Neubaugasse und weil meine Bücher ja immer irgendwie autobiografisch sind, ob es meinen Kritikern gefällt oder nicht,  spielt der ab da in einigen meiner Bücher eine Rolle.

Weiß jemand was das erste Buch war, wo der offene Bücherschrank beziehungsweise seine Bücherwartin eine Rolle spielt? Der oder die könne das Buch dann gewinnen…

Aber halt, das weiß ich schon, daß meine Leser  auf meine Gewinnspiele nicht sehr happig sind und außerdem bin ich ein ungeduldiger Mensch und will auf keine Antwort warten, die dann nicht kommt.

Also löse ich das Geheimnis, das erste Buch mit dem Bücherschranksujet war „Mimis Bücher“ und da geht es eigentlich um den „Ohrenschmaus“, der hier „Zungenkuß“ heißt oder das Schreiben mit intellektueller Behinderung, den sogenannten Lernschwierigkeiten und der Plagiatskandal um Helene Hegemann den es damals gab, spielt in dem Buch auch eine Rolle,.

Das heißt, der passiert hier dem Schrifjtsteller Johannes Staudinger und JuSophie meine zweite Kritikerin, der ich das Buch zum Lesen gab, als ich sie 2011 bei der ersten Studentenlesung kennenlernte, hagt es fürchte ich nicht gefallen.

Mir aber schon, füge ich ganz unprofessionell, was ich ja auch angeblich bin, hinzu, zählt es doch zu meinen Lieblingsbüchern und ich habe daraus auch schon bei der „offenen Bücherschranklesung“ in der Grundsteingasse gelesen.

Dann kam im Sommer 2010, glaube ich, geschrieben, die „Absturzgefahr“, wo es um eine Lehrerin und ihre Tochter Fritzi Jelinek geht und die kommt, das kann ich gleich verraten, auch in einem meiner anderen Bücher vor und darüber wird es wahrscheinlich noch einen Promotionsartikel geben.

Hier also nur so viel, daß es auch einen dementen Großvater gibt und der plündert die Bücherschränke und das beruht auch auf einer aktuellen Begebenheit. Hat es ja wirklich einen alten Mann gegeben, der offenbar die Bücherschränke ausräumte und Frank Gasser, den Begründer sehr verärgerte.

Bei den „Zwillingswelten“ meinem nächsten Buch, spielen die Schränke, glaube ich, keine Rolle, es gibt hier aber eine pensionierte  Bibliothekarin als Heldin.

Dagegen geht die Selma, die „Frau auf der Bank“ aus dem gleichnamigen Buch zu den Schränken, holt sich was heraus und hält als selbsternannte Stadtsheriffa, die Schränke auch in Schuß.

Dann kommt „Die Wiedergeborene“, das Buch, das 2012 erschienen, mich in eine „Schreibkrise“ brachte, die dann letztendlich zum „Literaturgeflüster-Texte Buch“ führte.

Dazwischen gibt es noch ein kleins dünnes Büchlein namens „Paula Nebel“, da geht es wiedermal, für mich auch sehr typisch, um eine alte Frau. Im „Novembernebel“ schon früher erschienen und mein erstes „Digitaldruck.Buch“ hatten wir das schon mal.

In „Kerstins Achterl“ geht es um das Thema Sucht und wie man davon loskommt, sowohl vom Alkohol als auch von einer unbefriedigten Beziehung. Das gelingt der Kerstin durch die Bekanntschaft mit dem kleinen Hektor und dem alten Max. Bücher kommen, wenn ich mich nicht irre, nicht sehr viele darin vor und dann kommt 2013 erschienen und 2012 geschrieben mein zweiter „Nanowrimo, nämlich „Beim Sterben sollte man zu Hause sein“, da geht es um eine Pflegehelferin, ein uneheliches Kind, ein touffe junge Roma, eine alte Frau und einen alten Medienzar, der in einer Senorenresidenz lebt und es geht auch ein bißchen, um den Bücherschrank oder eigentlich um den „Wortschatz“ am Margaretenplatz, denn Milka Horvath die Pflegehelferin in besagter Seniorenresidenz in der Kasimir Konstantin lebt, wohnt am Margaretenplatz und bezieht daher manche ihrer Bücher von dort unnd daher gibt es auch ein Bild vom Margaretenplatz am Cover zu sehen.

Dann kommt schon das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ und wie es mit meiner Buchproduktion weitergeht, kann man in dem „Dreizehn-Bücher-Artikel“ lesen.

Ich füge nur hinzu, daß die Laura Augustin aus den „Dreizehn Kapitel“, eine Bücherammlerin ist und in der „Brüderschaft“ bedient sich Swetlana Alexewitsch aus den Schränken, das ist übrigens mein dritter „Nanowrimo“

Die Bücherschränke kommen auch wieder im „Schutzengelchen“ vor, da gibt es nämlich einen Lebenskünstler namens Bruno Leitner und der wird zu einem Geburtstagsfest eingeladen und bringt dazu den im Schrank gefundnen Krimi „Kilmousky“ von Sybille Llewitscharoff mit und den bekommt das Geburtstagskind dann noch ein zweites Mal geschenkt.

Bücher spielen auch noch in anderen meiner Bücher eine  Rolle, der Bücherschrankt kommt aber, glaube ich in „Anna kämpft gegen das Vergessen“ nicht vor, vielleicht aber in der „Pensionsschockdepression“, da müßte ich erst nachsehen, aber, ich glaube, da trägt meine Heldin Thekla Morgenstern ihre ausgelesenen Bücher hinein und die Fritzi Jelinek, das kann ich jetzt verraten, trifft sie in dem Buch dann auch, denn die macht ja in der Pfarre ihres platonischen Freundes Jjanusz Warszinski, einen Bibliotherapiegruppe und die fünfzehnjährige Yasmin Bilic und eine Selma, die in der Schule kein Kopftuch tragen darf und auch nicht Zahnärztin werden soll und deshalb verschwindet, gibt es auch.

Hier kommt auch schon eine Fatma Challaki vor und die treffen wir in anderer Form dann in der „Nika“, dem Adventkalender, wieder“. Dort freundet sie sich mit dem Afgahnen Hassan Arawani an und plündert mit ihm den offenen Bücherschrank, ich glaube den bei der Buchhandlung Kuppitsch, während Nikas Nachbarin Laura Augustin, schon bekannt aus den „Dreizehn Kapiteln“ Clemens J. Setz „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ im Schrank gefunden hat und das Buch Nika zu Weihnachten schnenkt.

So, ich glaube, das wars. Hat jemand mitgezählt? Für den der hat und mir die Zahl verraten möchte in wievielen meiner Bücher die Bücherschränke eine Rolle spielen, gibt es  eines der Bücher nach Wahl zu gewinnen.

2018-01-05

Die dreizehn letzten Bücher

Filed under: Buchpromotion — jancak @ 14:22
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Hin und wieder gibt es hier auch etwas über meine Bücher, Informationen für die, die sich für mein Schreiben interessieren. Die Bücherliste und je ein Propebekapitel kann man auf meiner Website finden. Es gibt die Schreibberichte, die Vorschauen und dann den Promitonsartikel und hin- und wieder eingestreut meistens um Textlücken zu füllen, etwas über meine Romananfänge, meine Themen, meine Lieblingsbücher, meine Cover etcetera oder überhaupt etwas Grundsätzliches über meine sogenannten Indiebücher.

2018 wird, das habe ich schon geschrieben ein Jubiläumsjahr werden, denn dann wird es mein literarisches Schreib- Lese und Veranstaltungstagebuch zehn Jahre geben und 2013 war auch ein solches.

Nämlich fünf Jahre Literaturgeflüster und vierzig Jahre literarisches Schreiben, was daraus geworden ist, habe ich kürzlich in eine Glosse kommentiert, was meinen rechten Kritiker Uli zu einem offenen Brief veranlaßte.

Nun ich sehe das anders und denke, daß jeder schreiben kann der will und es ist vielleicht auch interessant  über das Schreiben der vielen anderen die nicht Menasse, Streeruwitz oder Jeilinek heißen, etwas zu erfahren.

Mich interessiert es jedenfalls und ich dokumentiere auch gern mein literarisches Lleben. So hat es 2013, als ich gerade an meinem „Literaturgeflüster-Texte-Buch““ gearbeitet hat, das aus einer Art Schreibkrise, die ich 201un 2012, glaube ich hatte, entstanden ist, ein großes Gewinnspiel veranstaltet, wo es dreißig Fragen zu meinen Dreißig damals vorhandenen selbstgemachten Bücher gab.

Das waren alle bis zum „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ deren unkorrigierten Vorläufer Texte man im Blog finden kann. Seither sind fünf Jahre vergangen und 2018 habe ich schon angekündigt, wird es zum zehn Jahrestag wieder ein Gewinnspiel gebe.

Die letzten zehn Bücher gibt es da zu verlosen, habe ich gedacht und dann nachgezählt.

Bis dato gibt es ab dem „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ zwölf oder dreizehn neue Bücher, je nachdem, wie genau man zählt, denn das letzte die Bloggeschichten „Besser spät denn nie“, die man auch im Netz finden kann, liegt erst als Korrigierexemplar vor mir. Es ist aber fehlerfrei, das heißt der Auftrag an die Druckerei kann ergehen und dann wird es bald dazu den Promotionsartikel geben und eine Leserunde wofür ich wieder fünf Bücher vergebe, wem das aber zu kompliziert ist, sich das Buch zu bestellen und trotzdem seine Meinun  sagen will, kann die Urtexte, die sind allerdings  wie sie damals entstanden sind, im Netz zu finden, als Bloggeschichten lesen.

Also werde ich meine letzten dreizehn Bücher, denn ich liebe diese schöne Zahl meinen Lesern hier etwas genauer vorstellen, obwohl man ja auch fünfzehn daraus machen könnte, wenn man das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ und die „Unsichtbare Frau“ mitzählt.

Aber die Blogbeiträge lasse ich aus, weil ich sie schon besprochen habe und  die „Unsichtbare Frau“ befindet sich noch in den ersten Korrigierphasen und es gibt zwar schon ein Gedicht von Richard Weihs aber noch kein Cover dazu.

Als werde ich das Buch wahrscheinlich erst in fünf Jahren, bei fünfzig Jahren Schreiben, wenn es den Blog dann noch gibt, bewerben und jetzt voila ein kleiner Rundgang durch die dreizehn letzten Büchern, damit man sich dann bei dem Gewinnspiel, das es im Juli wahrscheinlich geben wird, beim Beantworten und Gewinnen etwas leichter tut.

Nach dem „Literaturgeflüster- Texte-Buch“, sind

  1. 2013, die „Dreizehn Kapitel“ herausgekommen und die sind, wenn man so will, auch ein Experiment. Beschäftigte mich da ja die Frage, wie es ist, einen Roman zu schreiben, wenn man in jedem Kapitel von einer anderen Person erzählt und das dann Reigenartig zusammengefügt. Die „Dreizehn Kapitel“ sind daraus geworden. Was, glaube ich, auch das letzte Buch war, was ich in der „Alten Schmiede“ vorstellen konnte. Bei der „Claire“ soll ich wieder einen Termin bekommen. Mal sehen, vielleicht ist es bis zum Jubiläum schon so weit. Die „Dreizehn Kapitel“ sind aber auch aus einem anderen Grund sehr interessiert, denn da gibt es schon ein „Nika, Weihnachtsfrau-Kapitel“ die Vorform zum dritten Teil meiner sogenannten Flüchtlingstrilogie, die 2015 im Rahmen des „Nanorimos“ entstanden ist.
  2. Das nächste Buch ist die „Brüderschaft“ und die ist  auch 2013 als mein dritter „Nanowrimo“ entstanden und da ist interessant, daß ich die Geschichte über drei Brüder zu schreiben von denen einer Wissenschaftler, einer Psychiater der dritte Zahnarzt ist, auch schon lange mit mir herumtrug und dann schließlich eine Liebesgeschichte daraus machte.
  3.  In „Anna kämpft gegen das Vergessen“, beschäftige ich mich mit dem Thema Alzheimer, da lasse ich eine Buchhändlerin an dieser Krankheit leiden und ihre Enkeltochter einen Blogroman darüber schreiben.Man sieht die die neuen Publiziermethoden holen mich ein. Sie wird natürlich damit entdeckt und bekommt einen Verlagsvertrag und ein schönes Gedicht von Richard Weihs, gibt es, wie in einigen anderen meiner nächsten Bücher, auch.
  4. „Miranda Schutzengelchen“ ist eines der dünneren Büchlein, 2015, erschienen, etwas früher geschrieben, so da der erste Weltkrieg, Bertha von Suttner, die Ukraine-Krise und wieder, wie schon bei der „Absturzgefahr“, eine Frauendynasie won jede Tochter mit zwanzig eine andere Tochter auf die Welt bringt, eine Rolle spielt. Eine Nebenhandlung die sich mit den sogenannten Genkindern beschäftigt, da gab es ja diesen Skandal mit Sybille Lewitscharoff gibt es auch und der Bücherschrank spielt natürlich wie auch in einigen anderen meiner Bücher eine rolle und am Cover gibt es neben „Die Waffen nieder“ Originalüostkarten aus dem ersten Weltkrieg, die mein Großvater nach Hause geschickt hat, zu bewundern.
  5. Zu „Im Namen des Vaters“ hat mich Ernst Lothars „Die Mühle der Gerechtigkeit“ angeregt, denn da geht es, um die Sterbehilfe bei einer krebskranken Frau und das ist in dem Buch meiner Meinung nach zu patriachal einseitig geschehen und man weiß eigentlich nicht, wie die betroffende Frau darüber denkt, die ja meiner Meinung nach die einzige ist, die das für sich entscheiden kann. Also habe ich das Veronika Sieberer für sich entscheiden lassen, die geht aber nicht in die Schweiz oder nach Holland, sondern bricht nur jede Behandlung ab und strickt während sie ihr Leben genießt viele schöne Stofftiere für ihr noch ungeborenes Enkelkind.
  6. in „Paul und Paula“ geht es um die Transgenderproblematik, da hatte ich während des Schreibens eine heftige Auseinandersetzung mit einem meiner Vorbilder. Klaus Khittl oder Glora G. haben mir mir beim Schreiben aber sehr geholfen und aufgepasst, daß alles faktisch  stimmt und nichst falsch wiedergegeben wurde.
  7. Dann kommt schon Teil eins meiner sogenannten Flüchtlingstrilogie „Die Pensionsschockdepression oder Selmas Kopftuch“, obwohl es damals  gar nicht so geplant war, aber die Fatma Challaki taucht hier schon das erste Mal auf, denn eigentlich sollte es wieder über das Büchersammeln und eine depressive Frau gehen, die vor ihrem Tod noch alle ihre Bücher auflesen oder loswerden will.
  8. in „Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen“, dem zweiten Teil, verbringt die Studentin Sandra Winter ihren Sommer im Haus ihrer Eltern in Harland bei St. Pölten uind soll während sie an ihrer Disseration schreibt, ein bißchen die Pflegehelferinnen, die ihre demenzkranke Großmutter betreuen. überwachen. Es ist der Sommer der sogenannten Flüchtlingskrise, so kommt ihre Brieffreundin Fatma Challaki mit einem Boot zuerst nach Lampedusa und dann in das Erstaufnahmelager in Traiskirchen, während  Jelena Malatschuk in Donetz ihre Dissertation zu Ende schreiben und sich nicht in den Westen verheiraten lassen will und Eleni Soualaki in Athen darunter leidet, daß ihr Land verschuldet ist und sie einen Job in einer Hundefängerfirma annimmt und da den Hund Ouzo findet, der auch am Cover anbegildet ist.
  9. Im November darauf habe ich dann gleich im Rahmen meines „fünften Nanowrimos“, der vierte war „Im Namen des Vaters“, die „Nika, Weihnachtsfrau“ geschrieben, die man im Dezember immer kapitelweise im Blog finden wird können, also mein drittes Buch ist, das es im Netz mehr oder minder zu lesen gibt und da ist die Nika mit Sandra Winter befreudet ist und Fatma Challaki,  inzwischen bei ihr wohnt, bei einem afghanischen Flüchtling dolmetschen soll, den Nika während ihrer Weihnachtfrautätigkeit kennenlernt, ist es Teil drei meiner Flüchtlingstrilogie geworden.
  10.  „Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung“ beschäftigt sich wieder mit dem Schreiben. Denn die will ja Anna Augusta Augenstern einen Roman schreiben und weiß nicht recht, wie sie das beginnen soll. Hat sie doch gerade eine Rezension bekommen, wo der kritiker meint, daß ihre Sachen nicht berühren würden. Das trifft natürlich, so geht es eine Weile mit der penisonierten Lehrerin Hildegard Hadringier, die eigentlich um die Welt reisen will, sich das in Zeiten, wie diesen, wo man ja den Flüchtlingen helfen soll, nicht traut und die ihre ehemalige Schülerin Zahra Bashrami, die ein Stück geschrieben hat, in dem sich Stefan Zweig mit Heimito von Doderer am 12. 2. 1934 im Cafe Central begegnen, in ihrer Bankfiliale trifft, nicht recht weiter. Obwohl sich Stefan Zweig, Heimito von Doderer mit Anne Frank auf einer anderen Ebene im Himmel treffen und das Geschehen auf der Welt da unten mit kritischen Augen beobachten und ein sehr schönes Gedicht, hat mir Richard Weihs bei den „Wilden Worten“ auch dazu geschrieben.
  11. Das nächste ist eine kleine feine Sommergeschichte „Claire-Klaria-Clarisse“ ein Souvenier aus unseren Kroatienurlaub, die nach einem Traum entstanden ist. Das Buchpreislesen spielt dabei aber auch eine Rolle.Und drückt mir die Daumen Leser, daß ich heuer einen Termin für die Textvorstellen dafür bekomme, so daß sich meine Wiener Fans die Sache live anhören können.
  12. „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ ist dann wieder sehr politisch, aber das sind die „Berührungen“ eigentlich auch, kommt in ihen ja die verhinderte Präsidentschaftskanditatin El Awadalla vor und, um den Präsidentenschaftswahlkampf geht es in dem sogenannten „Bibliotheksgespenst“, wo das Wunschgedicht der Beschreibungstext geworden ist. Da geht es um eine angebliche obdachlose Frau aber die will eigentlich einen neuen Roman über die politische Situation wo alles auf schwarz blau hindeutet schreiben, denn der der 2000 darüber geschrieben wurde, liegt längst ausrangiert in der Hauptbücherein.
  13. So weit so what, zu den schon erschienen Bücher, denn die „Bloggeschichten „Besser spät als nie“ liegen ja noch in der Druckerei. Der Druckauftrag kann aber schon gegeben werden. Und auf dem Cover des Dummies, das vor mir liegt, gibt es eine Pizza und ein Glas Wein, denn die Ausgangsidee war eine alte Frau, die ich manchmal in einer Pizzeria sitzen sah, wenn ich von der „Alten Schmiede“ nach Hause kam. So ist die Mathilde Schmidt daraus geworden, die eine Tochter namens Lily hat, die in New York Kuratorin im österreichischen Kulturinstitut ist und die werden wir, das kann ich schon verraten, in Buch vierzehn kennenlernen, denn sie hat einen Blog in dem es eine „Unsichtbare Frau“ gibt, die des Nachts mit einer Tarnkappe auf dem Kopf bei Sebastian kurz oder auch Donald Trump erscheint, während die Mathilde den Vater ihrer Tochter Moritz Lichtentenstern beim Begräbnis ihrer Zwillingsschwerster Natalie wieder trifft, der sie fragt, ob sie mit ihm und seinen Bus künftig durch die Welt reisen wird.

So das war der Rundgang durch meine dreizehn letzten Bücher ab 2013. Man sieht, ich bin sehr produktiv und fleißtig. Wenn ich darauf neugierig machen konnte, wird mich das freuen, lade zu meinen <leserunden und meinen Gewinnspielen ein und werde höchstwahrscheinlich auch weiter immer wieder über mein Schreiben und meine Bücher etwas zu erzählen, beziehungsweise zu flüstern wissen.Über Kommentare, Anregungen, Rückfragen, etcetera würde ich mich freuen.

2017-03-10

Themengebiete

Da ich mit dem Lesen der Frühjahrsneuigkeiten nicht so schnell nachkomme, hier ein wenig Literaturwissenschaft in eigener Sache, beziehungsweise Buchpromotion. Denn das ist ja auch eine Funktion des „Literaturgeflüsters“, daß ich hier sowohl mein Schreiben, meine „Works on Progress“, als auch meine Bücher vorstelle.

Und damit habe ich, glaube ich, 2013 angefangen, als es zu „Fünf Jahre Literaturgeflüster“ ein großes Gewinnspiel mit dreißig Fragen zu dreißig Büchern geben.

Zum zehnten Jahrestag gibt es dann vielleicht schon eines, indem ich die inzwischen erschienenen neuen zwanzig Bücher vorstelle und einen Artikel über meine sogenannten Indie-Bücher in dem ich auf die Art des Entstehens meiner Bücher hinwies, hat es vorher auch schon gegeben.

Dabei weiß ich gar nicht so genau, ob dieser Ausdruck richtig ist, ich habe ihn kurz vorher in Bezug auf selbstgemachte Bücher gehört, inzwischen wird er, glaube ich, auch für Bücher die in kleinen unabhängigen Verlagen erscheinen, verwendet und da wird im März ja  groß der sogenannte „Indie-Bücher Tag“ gefeiert, wo man in eine Buchhandlung gehen und sich ein solchen Buch kaufen und sich mit ihm im Netz präsentieren soll.

Und ich bin kein Verlag, sondern mache meine Bücher selber, in dem ich sie fünfzig Mal drucken lasse. Bei „Amazon“ stelle ich sie nicht ein. Das habe ich noch nicht zusammengebracht, aber die Idee sie auf meinen Blog vorzustellen, ist irgendwie auf diese Art und Weise entstanden.

Die „Vorschauen“ gibt es schon lange, wo ich noch vor dem Erscheinen auf das Buch hinweise, inzwischen verlinke ich da auch die Schreibberichte, die es über das jeweilige Buch immer gibt, so daß man, wenn man will, die Schreibprozesse nachvollziehen kann und auch seit 2013 oder etwas später, gibt es ein Gewinnspiel, wo ich drei Fragen zu dem Buch stelle.

Da kann man das Buch dann gewinnen, beziehungsweise etwas mehr darüber erfahren.

Und ist das Buch da, löse ich die Fragen auf und zeige mich mit dem Buch im Netz.

Einen Artikel mit den Coverfotos gibt es  auch, denn da weiß ich inzwischen oft gar nicht mehr, welches Foto ich dafür nehmen soll?

Gibt es ja inzwischen schon so viele Bücher und der Ort des Geschehens ist meistens Wien, beziehungsweise kommen in meinen Bücher oft auch andere Bücher vor.

Mit den ersten Sätzen habe ich mich auch beschäftigt, diese einmal vorgestellt und versuche die jetzt auch immer in den „Vorschauen“ oder bei der Promotion zu geben.

Bei der „Vorschau“ eher, denn inzwischen bin ich auch auf das „Mimikriy-Spiel des Lesens“ gestoßen und das kann man ja damit kombinieren.

Einen Artikel über meine Lieblingsbücher habe ich auch geschrieben, sogar zwei eigentlich, denn einmal habe ich ja versucht, die in einem Art „Buchpreis-Raning“ zu  präsentieren.

Aber was sind jetzt meine Themen über die ich in meinen über vierzig Büchern mehr oder weniger regemäßig schreibe, denn inzwischen wiederhole ich mich wahrscheinlich genauso schon, wie Philip Roth, Martin Walser und wahrscheinlich noch einige andere mehr, das tun.

Und natürlich hat man auch seine Themen und schreibe, wie vermutlich Heimito von Doderer, als erstes sage, immer dasselbe Buch, sein Leben lang.

Ich tue das  in verschiedensten Varianten, trotzdem gibt es Aussrutscher, Abweichungen, Sonderfälle und die will ich hier einmal zusammenfassen.

Ich schreibe realistisch, beziehe meine Themen sicher aus der psychologischen Praxis, das heißt, daß ich mich für Depressionen, Älterwerden, Alkolismus, Alzheimer, etcetera interessieren, aber in meinen Büchern geht es auch viel um Literatur und über das erfolglose Schreiben.

Ich habe bevor ich 2000 mit dem Selbermachen angefangen habe, einige Romane oder Erzählungen geschrieben, die nicht veröffentlicht wurden.

Das erste veröffentlichte Buch waren die „Hierarchien“, die Anfangs 1990 in der „Edition Wortbrücke“ des Jack Unterwegers erschienen sind.

In einer fünfhundert Stück Auflage, mit ISBN Nummer und wenn man hineineinblättert, ich habe ich Harland noch ein paar Schachteln stehehn, erschrickt man über die Qualität, denn der „Digitaldruck“ ist sehr sehr viel besser und auf diese Idee ist ja der Alfred 2000 gekommen.

Über das erfolglose Schreiben geht es bei mir oft, über Einsamkeit und Depression, wenn man auf meine Website geht, findet man von den meisten Büchern, Probekapitel und kann sich so ein wenig einlesen und einen Eindruck machen.

Ein Buch über das Schreiben ist das „Literarische Leben der Dora Faust“, 2000 glaube ich, geschrieben, da kombiniere ich meine Absage- und Verlagsbriefe mit einer Geschichtensammlung beziehungsweise, dem was Dora Fraust, der Heldin, so im täglichen Leben passiert und worüber sich eine Geschichte verfassen läßt.

Das findet man in abgewandelter Form in dem viel später geschriebenen „Berührungen“ auch, geht es da, ja um die Wurfgeschichten, mit denen die dortige Protagonistin Augusta Augenstern einen Roman zu schreiben versucht.

Man sieht die Themen wiederholen sich.

In den „Stimmen der Karoline Wagner oder Fluchtbewegungen“, 2004 oder 5 geschrieben, geht es auch, um das erfolglose Schreiben, beziehungsweise, um eine Nobelpreisträgerin, die sich verstcckt, die zwar nicht Elfriede Jelinek heißt, aber natürlich Modell dafür gestanden ist.

Und eine solche gibt es auch 2009, als ich meinen ersten „Nanowrimo“ schrieb und dabei Materialen aus den verschiedenesten Blogs, die ich damals las, verwendetete und die damalige Nobelpreisträgerin, der der Ruhm vielleicht auch ein wenig zu viel geworden ist, hieß Herta Müller.

Die depressiven Frauen kommen in der „Radiosonate“ vor, da geht es hauptsächlich um Ö1, beziehungsweise um einige der Moderatoren dort. Das wird von der depressiven Josepha Stock gehört, ist ihr fast als einziges Kommunikationsmittel und eine erfolglose Dichterin, die ihre Bücher auf den Straßen verteilt, gibt es auch.

Dieses Buch wurde übrigens 2009 in Ö1 vorgestellt.

2010 kamen dann die Bücherschränke und die spielen, no na, in meinen Büchern auch eine große Rolle. In vier, fünf oder sind es schon sechs, kommen sie wahrscheinlich vor.

Das erste ist glaube ich die „Mimi“ und das ist eines meiner Lieblingsbücher und ich würde es auch als besonderes Buch bezeichnen, geht es da ja auch, um ein besonderes Themea nämlich dem Schreiben mit dem Downsyndrom.

Meiner damaligen Kriterin Yu Sophie hat das Buch nicht gefallen und sie hat eine dementsprechende Rezension darüber verfaßt, ich bin aber nicht ganz sicher, ob sie dem Buch, wo die Ereignisse, um den damaligen Plagiatsskandal bezüglich Helene Hegemann, demonstriert, an einem erfundenen Autor mit den Büchern der Hermine Berger, genannt Mimi oder Bella, mit dem Downsyndrom verknüpft werden.

Eine depressive Nachbarin gibt es da auch. Und das Buch habe ich als Frank Gasser der  österreichische Bücherschrankerfinder dort Lesungen veranstaltetet auch dort einmal in der Grundsteingasse vorgestellt.

Um das Älterwerden geht es in „Beim Sterben sollte man zu Hause sein“, meinem zweiten „Nanowrimo“, aber auch bei der „Paula Nebel“, in „Novembernebel“. Im vierten geht es um Sterbenhilfe oder auch um Behandlungsverweigerung und darauf bin ich durch Fritz Habecks, „Die Mühle der Gerechtigkeit“ gekommen, weil  der Art, wie das dort behandelt wurde, etwas entgegensetzen wollte.

In „Kerstins Achterln“ geht es, um problematische Beziehungen oder, wie man vom Alkohol loskommen kann.

Um Nachbarschaftshilfe und, um Begegnungen, die man macht und, die einen aus Krisen heraushelfen können, geht es in meinen Büchern auch sehr oft.

„Ein Beispiel wäre da die „Frau auf der Bank“, Da gibt es die depressive Selma und die trifft auf einer Bank im Rathhauspark, die Türkin Sevin, die mit ihrer Ehe nicht zufrieden ist und sie geht auch in Therrapie zu der Psychiaterin Svetlana Mihic.

Das ist, glaube ich, das zweite Buch, in denen die Bücherschränke eine Rolle spielen und sich die Selma daraus bedient.

In der Geschichte von den drei Brüdern, dem dritten „Nanowrimo“, wird das auch getan und beim „Miranda Schutzengelchen“, das vielleicht ein bißchen phantastischer ist, denn da tritt da Bertha von Suttner persönlich auf, kommt der „Bücherschrank“ auch vor.

Der Svetlana, die Psychiaterin mit dem Romahintergrund, die sich zuerst in den Psychiater Theo Hardenberg verliebt, ihn später heiratet und Kinder von ihm bekommt, begegnen wir später auch noch öfter, beziehungwweise taucht Theo Hardenberg, als Psychiater der Augusta Augenstern in den „Berührungen“ auf und er kommt auch, das kann ich gleich verraten „im Frühstück“ vor, denn da gibt es ja auch eine depressive Frau.

Und da sind wir wieder bei den Wiederholungen. Denn ich variiere immer wieder die selben Themen. Man kann sagen, daß sie mich interessieren, etwas kritischer vielleicht auch, daß ich sie zu schnell anreiße und dann, weil sie nicht wirklich abgearbeitet sind, wieder auf sie zurückkommen.

Wien ist in meinen Büchern ein häufiger Handlungsort. Da wird im „Wiener Stadtroman oder wie süß schmeckt Schololade“ ein Tag lang im Viertelstundentakt in Wien herumgefahren. Mein James Joyce könnte man so sagen, aber natürlich viel realistischer.

Aber gar so realistisch bin ich vielleicht gar nicht, denn nach dem die „Miranda“ íhren ersten Joint rauchte, begegnet sie ja Bertha von Suttner, beziehungsweise fliegt die in ihren Schnürrstiefel und dem Kreuz an der Brust nach Donetz oder nein, das ist nicht Bertha von Suttner, das ist Mirandas Urgroßmama, die 1914 eine Frühgeburt erlitt, nachdem ihr Mann im ersten Weltkrieg gefallen ist und sie das durch eine Postkarte erfuhr.

Und die Miranda hat eine große Familie, von vielen Müttern- Groß- und Urgroßmüttern, die alle sehr jung ein Kind bekommen haben und dieses Thema taucht auch in der „Absturzgefahr“ auf. Da geht es wieder um das Schreiben und zum eine Schreibtrainerin namens Fritzi Jelinek, weil deren Mutter Deutschleherin war und ihre Tochter nach den zwei großen österreichischen Gegenwartsautorinnen Elfriede Jelinek und Friederike Mayröcker nennen wollte. Die macht einen Schreibtrainerausbildung und betreut, das ein Buch in dem es um eine sechs Frauengeneration geht. Da sind einige Ärztinnen darunter und ein weiteres meiner besonderen Büchern ist das „Haus“, wo ich versuchte, die Geschichte des Steinhofs an Hand einer drei Frauenpsychiaterinnengeneration zu beschreiben.

Auch eines meiner Lieblingsbücher mit vielleicht einem besonderen Thema.

Die Fritzi Jelinek, die eine platonische Liebe zu einem polnischen Priester hat, kommt  auch in der „Pensionsschockdepression“ vor“ und da war meine Idee über eine depressive Frau zu schreiben, die alle ihre Bücher aufliest oder auch weggibt, um aus ihrer Depression herauszukommen.

Das gelingt ihr durch die Begegnung mit der fünfzehnjährigen Yasmin Bilic, die ein Problem  mit ihrer Freundin Selma hat, beziehungsweise hat die ein solches, weil sie ihrem Poly plötzlich kein Kopftuch mehr tragen darf und in dem Buch kommt ganz zufällig und unbeabsichtigt, eine Syrierin namens Fatma Challaki vor, die man dann auch in zwei weiteren meiner Bücher finden kann.

In dem sogenannten „Sommerbuch“ und dem „Adventkalender“, wo ich in dem einen, meine Sommerfrische in Harland bei St. Pölten an Hand von vier Literaturstudentinnen, die aus St. Pölten, Donetzk, Damaskus und Athen kommen, beschrieb und die Fatma dann auch in meinen Adventkalender von der „Nika Weihnachtsfrau“ vorkommen ließ, den ich auch schon lange schreiben wollte und den ich auch als meinen „Blogroman“ bezeichne, weil ich im Dezember immer ein Stücken davon in den Blog stellen werde.

Die „Nika Weihnachtsfrau“ war übrigens mein fünfter „Nanowrimo“ und die Idee wurde das erste Mal in den „Dreizehn Kapitel“ verarbeitet und das ist ein Versuch einen Roman zu schreiben in dem man einfach mit einer Person anfangt und im nöchsten Kapitel mit einer anderen fortfährt, bis man reigenartig am Schluß wieder bei der ersten angekommen ist.

Da gibt es schon die „Nika , Weihnachtsfrau“, es gibt aber auch eine depressive Büchersammlerin und die findet ein Buch, das ich einmal im Schran gefunden habe, eine DDR-Ausgabe von Erzählungen aus China die einen Herausgebe mit einem deutschen Namen hat, was mich dazu bewog, den Namen Ernst Schwarz zu googlen und ich hatte ein interessantes Kapitel, diesbezüglich ich auch regelmäßig Anfragen von Studenten und anderen Interessieren bis aus Korea bekomme, weil mich da einer in „Wikipedia“ verlinkt hat.

Also auch ein besonderes Buch.

Die Transgendergeschichte „Paul und Paula“ ist das auch und diesbezüglich gab es im Vorjahr auch einige Aufregungen. Es ist aber auch das Buch mit einem „professionellen Cover“, das mir der Alfred machen ließ. Weil man ja immer hört, daß sich das die Selfpublisher machen und nicht dabei sparen sollen. Das und ein Lektorat. Mein Lektorat ist der Alfred. Da höre ich auch immer, daß man das nicht in der Familie machen darf. Ich glaube aber, er ist sehr gründlich und genau und mir ist ja die Rechtschreibung, wie ich immer so schön schreibe, eigentlich egal.

Ein Lieblingsbuch von mir ist auch das „Tauben füttern“, ein Krimi, der eigentlich keiner ist, denn mit den Morden tue ich mir irgendwie schwer, weil ich die, als erstes unrealistisches finde, daß überall Leichen in der Gegend herumkugeln, weil sich die Leute gegenseitig so viel umbringen und ich zweitens ja von Gewalt nicht viel halte.

Mir geht es eher, um die psychologischen und gesellschaftlichen Bedingungen des Lebens und da finde ich genügend Material.

So ist die „Flüchtlingstrilogie“ geworden. Ich habe Bücher über erfolgloses Schreiben, eines wäre davon auch,  der die drei Erzählungen  „Tod eines Jurymitlgiedes“, da gibt es wieder eine von einem Baum erschlagene Jurorin, „Thea Leitner verrückter Traum“ und „Das Salz in der Suppe“,- enthaltende Band „Schreibweisen“,  wofür mir auch Alexandra Milner, die Kritikerin und Literaturwissenschaftlerin, die einmal Annas Lehrerin bzw. Praktikantin war, den Buchtext schrieb.

Und was meine „Wienlastigkeit“ betrifft, es gibt natürlich Bücher, die ins Ausland führen. Das wäre schon das erste Digi „Die Wiener Verhältnisse“, die trotz des klingenden Namens nach New York zu einem alten Juden führen und das Buch habe ich als Antwort auf ein Buch der Ruth geschrieben und angeblich hat sich einmal in Frankfurt oder Leipzig der „Mandelbuch-Verlag“ dafür interessiert und sich bei der Ruth, der es ja gewidmet ist, danach erkundigt.

Mein zuletzt erschienenes Buch „Claire- Klara- Clarisse“ ist eine eher poetische Liebesgeschichte, die mir auf unseren Kroatienurlaub eingefallen ist und jetzt geht mit dem „Frühstück“  in die Hauptbücherei, aber auch nach Belgrad, Graz, Linz, Salzburg und Berlin und es ist nur scheinbar ein Buch über Obdachlosigkeit, wenn ich mich wieder mal selber spoilern darf.

Eigentlich entpuppt es sich im Laufe des Geschehens als Fortsetzung der“Viertagebuchfrau“ und das ist mein fünftes „Digi“ und der Versuch die ersten hundert Tage der blau schwarzen Regierung von 2000 literarisch zu beschreiben. Politisch bin ich also auch.

Literatur, Psychologie, Gesellschaft Politik sind also  meine Themen, die mich manchmal sogar bis in den Himmel führen. Meine depressiven Frauen machen manchmal Reisen. Die „Sophies Hungers“ mit der ich mich übrigens mit meiner ersten Kritikerin wegen der sprechenden Namen herumstritt, ist eine Art Road Movie. Nach Odessa geht es einmal auch und Frauen, die ihr Geld von der Bank abheben und versuchen damit in den Wald hinauszugehen und nicht mehr wiederzukommen, gibt es bei mir auch, zum Beispiel in der „Begrenzten Frau“ und da ich ja offenbar eine hoffnungsvolle Optimistin bin, ergeben sich im Laufe des Geschehens Möglichkeiten und das Leben geht weiter und nachbarschaftshilfe findet statt, so wie es mir wünsche und es sein sollte und es vielleicht in der Wriklichkeit nicht ist.

Also bin ich wieder vielleicht doch nicht so eine realistische Autorin, aber Literatur soll ja auch einen Utopie- und Hoffnungsraum eröffnenen, also das unmögliche Möglich machen, wie es so schön heißt.

„Lore und Lena“, beziehungsweise „Mutter möchte zwanzig Kinder“ sind zwei Jugendbücher, die ich in den Neunzigerjahren geschrieben habe und das dritte bezeihungsweise „Digi-Buch“ und gehören auch zu meinen Lieblingsbücher. Leider kann man auf meiner Website noch keinen Ausschnitt davon finde. Ich habe aber, für die, die es interessiert noch einige Bücher in meinen Regalen.

Man sieht ich bin auch in meinen Genres vielfältig und dann gibt es noch die zwei „Best of“ Bände mit Kurz- und Kürzestgeschichte, in der zum Teil Texte enthalten sind, die ich für verschiedene Wettbewerbe und Anthologien geschrieben haben, die ich dann doch nicht gewonnen habe oder nicht veröffentlicht wurden.

Es sind aber immer wieder Teile, meist auch das Probekapitel, das man auch im Netz finden kann aus meinen Büchern, in den „Volksstimmeanthologien“ veröffentlicht in denen es Texte von mir gibt, weil ich dort ja regelmäßig Jahr  für Jahr beim „Linken Wort“ lese.

Das „Literaturgeflüstertextebuch“ , mit dem zum Zeitpunkt des Erscheinens damals besten Blogartikeln, die die Bevorzugt meine Reisegeschichten, Glossen Ansichten über den Literaturbetrieb etcetera, erzählen gibt es auch und ich habe auch ein paar Mal versucht, meinen Werkreigen auf Lesungen zu präsentieren.

So zu meinem sechzigsten Geburtstag, wo ich sechzig Minuten aus den damals vorhandenen dreißig Büchern gelesen habe.

In Wahrheit habe ich die nur gezeigt und drei vier „best ofs“ aus drei vier Büchern gelesen und im „Werkl im Goethe Hof“ habe ich das auch einmal gegeben.

Eine eigentliche sehr umfangreiche Themenvielfalt also, aber das Leben ist  auch vielfältig und bunt. Jetzt geht mir zwar schon langsam der Stoff aus. Die nächste Idee für das nächste Buch, wird aber vielleicht wieder depressive Frau umfassen, die vielleicht Abends für Abend bei einem Glas Wein in einer Pizzeria sitzt und Leben refelektiert oder aber wird es vielleicht eine Art Blogroman, wo sich vielleicht ein paar konstruktive Kritiker in ein Blogleben einschalten?

Und da fällt mir ein, daß ich jetzt beim Alter und beim Sterben und den Krebsbehandlungen, ganz auf die Anna, die gegen ihr Vergessen kämpft, vergessen habe und die hat eine Enkeltochter mit einem Blog und die bekommt von einem depressiven Verleger ein interessantes Angebot.

Ja, ja so kann es gehen, wenn man schon über vierzig Jahre schreibt und über vierzig Jahre Bücher über das Leben, das Schreiben, den Erfolg und Mißerfolg, die Politik und über vieles andere geschrieben hat.

Ich habe versucht möglichst umfangreich über meine Bücher zu informieren und sie zusammenzufassen. Da ich aber nicht umfehlbar bin, sondern wie es scheint ein wenig schlampert, fordere ich meine wohlwollenden Leser auf, sich an Hand meiner Gewinnspiele und meine Bücherliste vielleicht selbst ein Bild von der Sache zu machen und gegebenenfalls das zu ergänzen, was ich vergessen habe.

Dafür gibts natürlich ein Buch als Belohnung.  Für Fragen stehe ich selbstverständlich auch zur Verfügung und einen Artikel übers „Themen finden“, gibt es, wie ich gerade gesehen habe, in diesem Blog auch schon längst.

2016-12-10

Wiederholte Geburten

Nun kommt der historische Roman aus dem alten Ägypten „Wiederholte Geburten“, an dem Dietmar Füssel, glaube ich, sehr lang gearbeitet hat.

Jedenfalls kann ich mich daran erinnern, als ich 2008 oder so auf seine Website und seine Gewinnspiele, stieß, an denen ich mich zu Anfang sehr beteiligt und mich so inzwischen fast durch sein gesamtes Werk gelesen habe, daß er schon da an einem historischen Roman gearbeitet hat.

Inzwischen sind aber einige andere Bücher, Gedichte, Erzählungen, Satiren, entstanden, denn der 1958 in Wels geborene Schriftsteller und Aktionskünstler, der mir auch regelmäßig seine Videos schickt, ist ein Vielschreiber und er hat ohne Zweifel einen Hang zur Satire beziehungsweise zum schwarzen Humor.

Deshalb war ich, als ich von dem neuen, wieder bei „Sisyphus“ erschienenen Roman erfuhr, auch ein wenig skeptisch, denn ganz ehrlich, Romane aus dem alten Ägypten interessieren mich nicht so besonders, hört mein historisches Interesse, das an sich stark vorhanden ist, ja ungefähr beim ersten Weltkrieg auf und bei „Wiederholte Geburten“ handelt es sich noch dazu um ein besonders dickes, über sechshundert Seiten, Buch.

Es scheint seinem Autor, dem sehr bemühten GAV-Mitglied aber sehr wichtig zu sein und er hegt, wie er mir bei der letzten GV beim Abendessen versicherte, damit auch große Pläne, hat er doch nichts anderes vor, als damit auf die Longlist für den nächsten öst Bp zu kommen und deshalb versucht er es auch bekannt so machen, so daß nicht nur ich ein diesbezügliches Ememplar bekommen habe, sondern sogar zwei, denn das erste habe ich auf die „Buch-Wien“ getragen und das zweite jetzt gelesen, das, ich kann es gleich gestehen, nicht so langweilig war, wie erwartet und das konnte es eigentlich auch  nicht sein, ist Dietmar Füssel ja ein Satiriker und so ist die Geschichte des Frauenarztes Merire aus dem dreizehnten vorchristlichen Jahrhundert auch eine, die voll Sarkasmus tropft und so erzählt wird, wie es sich höchstwahrscheinlich nicht im alten Ägypten zugetragen hat oder doch vielleicht, gibt es ja am Ende einen umfangreichen Anhand und eine ausführliche Quellenangabe, die uns die ägyptische Geschichte näher bringen kann, während der Autor, wie er vorher schreibt, versucht hat, seinen Stoff so alltagstauglich, wie nur möglich zu erzählen, so kommen auch Worte und Wendungen darin vor, wie „Sanktionen“ oder „Du hast einen Vogel!“, wie sie die alten Ägypter höchstwahrscheinlich nicht verwendet haben und Dietmar Füssels Stil ist wieder sehr bedächtig, sehr genau, verwendet Erzählung um Erzuählung, um uns in das alte Ägypten einzuführen und uns dabei eine wahrscheinlich sehr heutige Geschichte zu erzählen, die von Intrigen, Liebe, Haß, Verrat, etcetera handelt.

Einige Absurditäten, ganz, wie bei einem Füssel gewohnt, sind auch dabei und am Ende kommen immer wieder Wendungen, wie „Dieses hier ist aber nicht geschehen!“, so daß man sich nicht so ganz auskennen kann, von dem listigen Autor irregeleitet und das muß ich zugeben, auch gut unterhalten wird.

Es beginnt mit der Mitteilung, daß 2005, vielleicht der Beginn der Füsselschen Romanarbeit, im altägyptischen Piramesse, das Skelett eines männlichen Kindes mit dem Kopf eines Frosches gefunden wurde und „Heket“ entnehme ich dem Anhang, war die „Froschköpfige Geburtsgöttin, diezuständig für das  Wachstum des Ungeborenen, im Leib der Mutter und für den Vorgang der Geburt ist, die meistens als froschköpfige Frau dargestellt wird.“

Um aber an den Anfang zurückzukommen. Da sitzt die Frau des  thebanischen Sunus Maatamuun, das ist ein ägyptischer Allgemeinmediziner, auf dem Geburtsziegel, um zu gebären, während der Gatte draußen warten muß, darf er ja nicht seiner Frau dazu beistehen. Er darf nur später hereinkommen und dem Kind, es ist ein Sohn, seinen Namen geben.

Er nennt ihn Merire und die Mutter stirbt nach drei Tagen, während der Dreijährige von seiner älteren Schwester erfährt, daß er schuld am Tod seiner Mutter ist. Er rennt darauf in die Ordination des Vaters und spricht sehr viel für einen Dreijährigen. Der Vater beruhigt ihn und Merire beschließt daraufhin Frauenenarzt zu werden, um anderen Frauen in ihrer schweren Stunde zu helfen.

Was er auch tut. In deren Nähe wird er später allerdings im Zustand des Gebären nicht dürfen, denn das ist nur den Hebammen gestattet, die müssen bei uns zwar auch bei einer Geburt dabei sein, die Frauenärzte haben aber Zutritt, Merire, der ein ausgezeichneter solcher geworden ist, aber nicht. So gerät er später beim Pharao auch in Ungnade, als er aufmüßig genug, doch in den Leib einer Frau hineingreift, um das tote Kind herauzuholen und ihr damit das Leben zu retten und wird dafür auf eine Mission zu den Hetihtern geschickt, die ziemlich unmöglich klingt, obwohl Merire immer wieder versichert, daß es eigentlich gar nicht so unmöglich ist. Er soll nämlich einer sechzigjährigen Prinzessin zur Mutterschaft verhelfen.

Heutzutage bringt, glaube ich, die Wissenschaft mit der Gentechnik, künstlicher Berfruchtung und Leihmutterschaft etcetera, solches zusammen, ich erinnere da nur an ein köstlichen Fian-Dramulett, das ich vor einiger Zeit im „Standard“ gelesen habe, im alten Ägypten war es aber wahrscheinlich unmöglich, umsomehr, da Merire  gar nicht an den Körper der Prinzessin und sie auch nicht untersuchen durfte, so daß er ihr nur täglich ein paar Zäpfchen schicken konnte, die im günstigen Fall einen roten Regelähnlichen Ausfluß vortäuschten.

Er bricht auf seine Mission in das Land der Hetither mit einem Rahotep genannten Priester auf, offiziell, weil dieser die Sprache der Hetither spricht, inoffiziell, weil er den Frieden zwischen Ägypten und den Hetithern wiederherstellen soll, was so geheim ist, daß Merire keine Ahnung davon hat, was aber zu seltsamen Verwicklungen und Mißverständnissen führt, denn Merire verliebt sich in die schöne Hofdame Lavinia, die auf Geheiß der Königin, den Haushalt der beiden Fremden betreuen soll. Rahetop versucht ihn davon abzuhalten, was ihm aber nicht gelingt und einen assyrischen Gedandten namens  Assur-Nadin, der all das verhindern soll, Lavinia vergewaltigt, Rahetop zu töten versucht, gibt es auch, der um die Mission zu verhindern, die harmlosen Zäpfen mit einem mit Gift gefüllten vertauscht, so daß die Prinzessin stirbt und Merire an ihrer Tötung verdächtigt wird. Er soll dafür getötet werden, die hochschwangere Lavinia, kann das aber verhindertn. Kurz darauf kommt sie nieder. Gebärt ihr Kind mit einer sehr harschen Hebamme, während Merire nichts anderes überbleibt, sich in der Zwischenzeit mit dem Sunu Rabasha zu betrinken und dann gibt es in Merires Haus noch einen Pestverdacht, Rahtop ist inzwischen auf Mission in Ägypten, an dem Livinia und ihr Sohn angeblich sterben und Merire wird des Landes verwiesen.

„Packend leidenschaftlich und mit großer Sachkenntnis erzählt Dietmar Füssel von Autokratie, politischer Ränke, verlogener Staatsräson, Korruption, Heuchelei und Gewalt, aber auch von wirklicher Freundschaft und wahrer Liebe im alten Ägypten“, steht am Buchrücken und ich füge noch hinzu, daß, die in der gewohnt Füsselschen-Manier manchal sehr verzerrt erscheint.

So beginnt das Brautpaar am Vortag seiner Hochzeit gehörig zu streiten und dabei ganz derbe Wortfloskeln zu verwenden „Warte nur, wenn wir erst verheiratet sind, dann werde ich dir schon noch Manieren beibringen, verlaß dich darauf“

„Wenn da so ist , möchte ich dich lieber doch nicht heiraten…“

„Das mein Lieber hättest du dir vorher überlegen müssen. Jetzt ist es dafür zu spät. Jetzt wird geheiratet.““

Den Titel des Buches, habe ich, wie ich gestehen muß, nicht ganz verstanden, wenn er sich nicht vielleicht auf die ägyptische Mythologie beziehen sollte, wovon es am Buchrücken noch ein Zitat gibt:

„Wir dürfen uns freuen, Liebster, aber wir dürfen auch traurig sein. Weil jede Geburt das Ende eines Beginnes und der Beginn des Ende ist!“

Denn so viel Geburten hat ja der berühmteste Frauenarzt den Ägypten im dreizehnten vvorchristlichen Jahrhunderts, nach seiner Aussage, hatte, gar nicht mitbekommen.

Aber auch das ist vermutlich ein Teil der Füsselschen Satrie, so daß ich nicht umhin komme, zu erklären, in den letzten fünf Tagen einen sehr spannendes Roman gelesen zu haben.

Ob ich jetzt viel vom altägyptischenen Leben erfahren habe, bin ich aber nicht sicher, halte das Buch aber für einen „sehr gelungenen Füssel“, dem ich für den nächsten österreichischen Buchpreis aless Gute wünsche und bin gespannt, ob ich es auf der Liste finden werde?

Denn dann hätte ich auf jeden Fall weniger zu lesen und ach ja, als Weihnachtsgabe für die berühmte Schwiegermutter, eignet es sich allemal, denn diese mögen ja im Allgmeinen, wie ich von meiner Schwiegermutter weiß, historische Romane sehr.

 

2016-09-26

Romanschrumpfung

Mit dem „Plottingday“ ist es am Mittwoch dann nichts geworden, weil zuviel Anrufe und Leute, die etwas von mir wissen wollten, so daß ich am Donnerstag, die zwei noch geplanten Szenen, die auch ein bißchen besser gelangen, geschrieben habe und ab Freitag Mittag dann Zeit, da war der Alfred dann schon aus Japan zurückgekommen, zum Plotten hatte.

Das heißt, ich habe mein graues Büchlein mit den Notizen noch einmal durchgelesen und mir gedacht, daß ich den Zeitpunkt des Geschehens noch einmal verkürzen sollte, also der Edy fährt am Donnerstag aus Wien weg und die Hochzeit ist schon am Samstag. Das habe ich mir dann so aufgeschrieben, ich war mit der Handlung beim Segelturn auf den sich Klara mit Sergej und seiner Cousine begeben wollte.

Das heißt, ich hatte es bis zum Frühstück im Cafe Moncaco geschrieben und dachte, der Turn ist keine eigene Szene, aber dann geht Klara in die Stadt mit den restlichen fünfzig Kuna von ihrem Glücksfund ein Hochzeitsgeschenk für Zusanna kaufen.

Am nächsten Tag ist dann die Hochzeit, Zusanna ist eine blonde Braut und erzählt Klara, daß Clarisse gar keine Zwillingsschwester hatte, sondern das von dem Verschwinden derselben nur erzählt, um die Scheidung ihrer Eltern besser zu verkraften.

Edy kommt dann auch und ihm zeigt Klara am nächsten Tag die Stadt, dort sehen sie Sergej mit Jasminka Händchen halten. Sie versöhnen sich und reisen ab nach Pula oder Triest und die Geschichte ist aus.

Drei vier Szenen also noch und der große Roman ist wieder auf ein sehr kleines Format geschrumpft. Aber erst einmal muß ich das Ganze ohnehin noch durchkorrigieren. Denn der Zeitrahmen stimmt ja nicht, der Martin Walser kommt da, es sich um einen österreichischen Buchpreis handelt auch nicht vor und und …

Bei vier Szenen habe ich das dann getan, dann bin ich mit dem Alfred und einem Stapel Bücher, die ich über das Wochenende lesen wollte, nach Harland gefahren.

War mit ihm am Samstag am Markt und haben dort wiederum eine Menge Leute getroffen, so daß wir noch im Cafe Schubert und am Rathausplatz etwas getrunken haben und dann habe ich mir gedacht, ich lasse das Korrigieren und schreibe die Geschichte gleich fertig und es sind wieder drei Szenen mehr geworden.

Zusanna bekommt einen schönen Lavendlstrauß als Hochzeitsgeschenk, die Hochzeit wurde, siehe oben, in zwei Szenen beschrieben und dann finit aus, die Szene mit dem Spaziergang und der Abreise ließ ich weg und jetzt korrigieren, korrigieren.

Wenn ich will, kann ich noch was verändern, erweitern, etcetera und habe dann ein neues kurzes Buch, das dritte, das ich in diesem Jahr, nach dem sehr sehr kurzem „Paul und Paula“ und den etwas längeren „Berührungen“, geschrieben habe.

Ganz so kurz wird es aber nicht, habe ich jetzt ja sechzigeinhalb Seiten, beziehungsweise zweiundzwanzig Szenen und 32.195 Worte, etwas kürzer wirds durch Korrigieren noch werden, die Unstimmigkeiten werden ausgebessert und das wird mich wahrscheinlich die nächsten Monate beschäftigen, so daß es für den „Nanowrimo“ im Nomember nichts werden wird, denn da müßte ich ja noch zwanzigtausend Worte dazuschreiben, wenn ich es am 1. 11. neu beziehungsweise umschreiben will.

Glaube ich nicht, daß ich das mache, also wird mein vierzigstes oder so selbstgemachtes Buch, ein eher kürzeres, aber das „Schutzengelchen“ hat auch nur 57 Roheiten beziehungsweise 27.052 Worte, das „Haus“ 65 Seiten und 32.000 Worte.

Und leergeschrieben fühle ich mich nach wie vor. Das hatte ich ja glaube ich schon Anfang des Jahres das Gefühl, jetzt weiß ich wirklich nicht mehr über was ich schreiben soll, ist ja schon alles, die depressiven Frauen, das erfolglose Schreiben, das Sterben und die Demenz angerißen und angeschrieben, dann kam „Paul und Paula“ mit dem Transgenderthema.

Die „Berühungen“ haben sich ja aus dem „Ich weiß nicht worüber ich schreiben soll“ entwickelt uind die Idee zur „Klara“ ist mir in Kroatien gekommen und habe ich vielleicht ein bißchen zu lang liegen gelassen, so daß der Schwung wegwar und ich das mit der Clarisse und der Claire dann etwas anders und wieder kurz zusammenbrachte.

Macht aber nichts, denn wer sagt, daß man immer unbedingt tausend Seiten Romane schreiben soll?

Zeitlassen ist wieder angesagt, die Idee mit den „Wurfgeschichten“, beziehungsweise eine solche Wortsammlung besteht ja noch immer und das mit dem „Kann nicht schreiben!“, sitzt ja sehr tief, obwohl ich es natürlich kann, aber offensichtlich so, daß ich damit erfolgreich auffalle.

Es muß ja auch nicht sein, habe ich ja in den letzten Jahen schon wirklich viel geschrieben und zuerst einmal die Bücherberge etwas hinunterlesen wäre ja auch eine ganz gute Idee.

Da habe ich ja vor ein paar Wochen meine überlange Leseliste aufgelöst und kann in den nächsten Jahren das lesen für das ich mich spontan entscheide und vielleicht einmal die ungelesen Schmankeln hernehmen, weniger bestellen, weniger aus den Schränken ziehen, vielleicht wirklich nur das, was sich lesen leäßt, vielleicht auch nicht mehr Buchpreislesen, aber das schon vielleicht, denn das ist ja interessant und spannend und irgendwann kommt dann wohl auch die Idee für mein nächstes Buch und ich bleibe wahrscheinlich eine sehr lineare realsitische Schreiberin, der der Plot wichtiger als die „schöne Sprache“ ist.

Damit bin ich dann schon mal im Out, denn das gilt ja nicht als sehr literarisch, wo alle schreien „Wir plotten nicht und eine Handlung interessiert uns!“

Mich schon und meine Flüchtigkeits- und Rechtschreibfehler lassen sich auch korrigieren und meine Bücher sich selber machen und Themen wie Demenz, Depression, Taransgender, etcetera finde ich auch sehr interessant, aber das habe ich ja  schon beschrieben.

Vielleicht komme ich noch auf andere nicht so abgeleutschten Ideen und schreibe darüber so gut, wie ich es kann und jetzt einmal die beiden Works in Progress fertig machen und dazwischen lesen, lesen, lesen, denn es stehen ja noch einige Buchpreisbücher auf meiner Leseliste.

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