Literaturgefluester

2015-08-30

Zwei Weihnachts-und Geburtstagsbücher sowie Sommerfrischenende

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Bei mir ist ja nach dem Sommerroman das große „Longlistenlesen“ angesagt, das mir großen Spaß macht und das ich in meinem „Longlistenlesebuch“ dekomentieren will, beziehungsweise schon mitten darin bin, denn ich habe ja schon vier Bücher gelesen und besprochen, halte jetzt beim fünften Ralph Dutli „Die Liebenden von Mantua“, wo ich mir zuerst dachte, daß mich ein Buch über ein altes Gerippe eigentlich nicht so interessiert und mich wieder einmal täuschte, neun Bücher wurden mir von den Verlagen schon zugesagt, zwei und ein PDF habe ich schon bekommen, diese Woche am Montag auch noch den „Susan Effekt“, den ich bei „Hanser“ gewonnen habe.

Am Dienstag sind dann die zwei „Wallstein-Bücher“ gekommen und ich bin mit den drei Neuanschaffungen in die letzte Sommerfrischewoche aufs Land gefahren, habe gelesenen und ein bißchchen meinen „Sommerroman“ korrigert und am Donnerstag, da war ich mittendrin im Lesen des Buchs von Kai Weyand, hat mir der Alfred einen Zettel von der Post mitgebracht und es hieß wieder warten, denn am Freitag ist er nicht nach Wien gefahren.

Warten und darauf vertrauen, daß die Bücher in Wien nicht verloren gehen, aber wenn ich so weiterlese, gerate ich in einen Lesenotstand habe ich gedacht und bin am Freitag doch zum „Thalia gefahren und habe „Risiko“ dieses elenddicke Ding ausgelesen und mich umgesehen, welche Bücher ich mir vom Alfred zu Weihnachten und zum Geburtstag wünschen kann, denn das habe ich eigentlich immer so getan, mir in den letzten Jahren ein paar  aus der Liste gewünscht und  später gelesen.

Bei meinem diesjährigen Longlistenleseprojekt ziehe ich das vor habe ich mir gedacht, lasse sie mir früher kaufen und lese sie gleich, damit ich bis zur Shortlistenbekanntgabe mir meine eigene Liste machen kann.

An fünf Bücher habe ich  gedacht, drei zum Geburtstag, zwei zu Weihnachten oder umgekeht, aber es gab beim „Thalia“ ja nur vier, „Risiko“ habe ich schon gelesen, das der Valerie Fritsch wurde mir versprochen, also blieben nur Alina Bronskys  „Baba Dunjas letzte Liebe“ mit dem ich ja schon lange liebäugle  und das etwas dickere Buch von Ilija Trojanow „Macht und Wiederstand“ übrig.

Hoffentlich habe ich die beiden Bücher inzwischen nicht schon zugestellt bekommen, so ein zwei Haushaltsleben macht manchmal ein bißchen nervös und ich bin auch ungeduldig, die anderen Bücher zu bekommen, aber ab nächste Woche wird es besser, denn da bin ich wieder in Wien, kann mich um meine Post kümmern und wenn es sein muß wieder in Buchhandlungen lesen gehen oder dem lieben Otto ein Mail schreiben, welche Bücher ich von ihm brauche.

Jetzt blieben wenn in Wien alle Bücher kommen ja noch acht übrige und das dünne  Bronsky-Büchlein  kann ich noch am Sonntag lesen, wenn ich den Ralph Dutli am Samstag ausgelesen habe.

Spannend spannend und das Longlistenlesen macht mir, wie man wahrscheinlich merkt, großen Spaß, dazwischen schaue ich immer wieder zu den sieben ausgewählten Blogger und die jagen auch noch nach ihren Büchern, inzwischen haben sie von Börsenverein jetzt ihr Buchpaket bekommen, wo ihre zwei oder drei Bücher, die sie lesen sollen mit dem Longlistenheftchen, auf das ich diesmal ganz vergessen, bzw. mir nicht bestellt habe und ein Buch über die Geschichte des deutschen dBp drinnen ist. Sie wollen aber auch die anderen Bücher lesen, beziehungsweise haben sie das schon und ihre Rezensionen eingestellt.

Mara Giese veranstaltet ein Gewinnspiel, wahrscheinlich um ihre alten Bücher loszuwerden,  wo man ein Buchpaket gewinnen kann, wenn man zehn Verlagsslogans zehn Büchern zuordnet, was mir sehr aufwendig zu sein scheint, ein Buch habe ich inzwischen zwar gefunden, aber das Buch der Alina Bronsky habe ich ja schon und sollte es vielleicht besser lesen, wenn ich bis zum zwölften September durch sein will, das Buch des Matthias Nawrat, der Ruth Cehra, den „Harper Lee“ und und würde mich aber interessieren, aber wann lese ich diese Bücher, wenn ich meine heurige Leseliste nach dem LLlesen wenigsten zum Zehntel schaffen will?

Es gibt auch einen Bücherdienst, wo man einen Fragebogen ausfüllen kann und dann Buchempfehlungen zugeschickt bekommt, das habe ich getan, da wurde mir  „Die Betäubung“ der Anna Enquist, die ich gerne lesen will, „Stoner“ und noch zwei andere Bücher empfohlen, aber ich lese ja eher die deutsche und österreichische Gegenwartsliteratur und jetzt überhaupt LL und nächste Woche in Wien  fangen ganz langsam die Veranstaltungen wieder an.

Dieses Jahr ist meine Sommerfrische ja ein wenig verschoben, denn ich habe schon in der letzten Schulwoche damit angefangen und bin jetzt eine Woche vor Schulbeginn wieder zurück, das Volksstimmefest, ist erst nächste Woche, beim Hauptverband kann man aber zu einer Lesung von Martin Ammanshauser gehen, auch ein Buch, das auf der LL fehlt, die Schreibgruppe ist wieder am Donnerstag, da kann ich dann, wenns interessiert, schon ein bißchen über meinen „Sommerroman“ erzählen, den ich ja im Juni dort begonnen habe.

Die Vorschau zu „Selmas Kopftuch“ ist jetzt auch raus und wird am nächsten Dienstag erscheinen, wem es interessiert, es gibt da auch ein Gewinnspiel und man kann das neue Buch nach Erscheinen gewinnen, allerdings wird das wahrscheinlich noch ein wenig dauern, da der Alfred  erst beim „Im Namen des Vaters“ ist und noch immer „Schreib nicht soviel!“, stöhnt.

Aber jetzt bin ich ohnehin am Lesen und hatte in diesem Sommer eine sehr schöne Sommerfrische mit einigen Aktivitäten, in drei Wochen meinen „Sommernanowrimo“ geschrieben, mit dem ich eigentlich sehr zufrieden bin. Zwei Bergtouren haben mir gemacht, Radgefahren bin ich nach Melk und nach Wagram an der Traisen mit dem Alfred, nach Herzogen-, Wilhelmsburg und nach St. Pölten zum „Thalia“ allein, war bei einem Sommerfestival und und jetzt freue ich mich auch auf den Herbst, auf den Beginn der Veranstaltungen, beim Writerstudio gibt es wieder ein Open House und beim „Standard“ habe ich bei einem Gewinnspiel mitgemacht, wo man Karten für „Sprachsalz“, dieses Literaturfestival in Hall in Tirol gewinnen kann, mal sehen ob ich einmal etwas gewinne.

Der „Wochenendstandard“ ist diesmal auch besonders interessant, denn da geht es viel um Flüchtlinge, es gibt ein Gespräch zwischen der Innenministerin und Ilija Trojanow und eine Demonstration am Montag gibt es auch, an der ich wahrscheinlich teilnehmen und auch als „Bloggerin für Flüchtlinge“ schreiben kann, denn das ist eine Bloggeraktion, an der alle teilnehmen sollen und dürfen. Zumindest wird dazu sehr viel aufgerufen und das ist auch in Zeiten, wie diesen eine sehr wichtige Angelegenheit.

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2013-12-24

Leseergebnisse und Weihnachtsgeschenke

Filed under: Uncategorized — jancak @ 20:49

Wie bin ich nun mit meinen Weihnachtslesemarthon vorangekommen?, werden meine Leser vielleicht fragen. Gut, denn nachdem ich eine Woche an Michael Köhmeiers „Abenteuer des Joel Spazierers“ gelesen habe, bin ich vorige Woche sehr gut vorangekommen, habe die Grillschen „New York Stories“, den Thomas Sautner, den Dietmar Füssel gelesen und bin am Freitag mit der Doris Knecht nach Harland gefahren. Dort warteten zweieinhalb Weihnachtsbücher auf mich, dann habe ich die Erzählbände von Felicitas Hoppe und Clemens J. Setz gelesen und gerade mit dem dritten dicken Schinken, nämlich Rafael Chirbes „Krematorium“ fertig geworden, so daß derzeit noch elf Bücher auf meiner 2013-Leseliste stehen, die acht, die ich damals Anfang Juli bei diesem „Morawa-Flohmarkt“ kaufte, dann die „Stadt-Ein Buch-Aktion“ und zwei Bücher, die mir der Alfred schenkte, das der Judith Gruber-Rizy und David Schalkos „Knoi“ und obwohl ich gar nicht mehr daran dachte, könnte ich, wenn ich zweimal täglich hundertfünfzig Seiten in der Badewanne lese, beziehungsweise je eines der dünneren Bücher, damit vielleicht bis nächsten Dienstag, auf jeden Fall aber noch in diesen Weihnachtsferien fertig werden. Michail Schischkins „Venushaar“ ist zwar noch ein dicker Brocken, steht aber als letztes bei den acht Büchern und für den „Chirbes“ habe ich auch nur drei Lesetranchen gebraucht.
So weit so gut, dann wartet auf mich schon die 2014-Leseliste, die derzeit hundertneunzehn Bücher eingetragen hat, ein bis zwei kommen von 2013 vielleicht noch hinzu und wenn ich mich dann streng pro Woche an je eines halte, bin ich bei ca hundertfünundsiebzig. Mehr will ich nicht eintragen und ist wahrscheinlich auch nicht zu schaffen.
Ich habe ja, meine Leser wissen es, schon wieder ernsthafte Bücherbeschränkungspläne und war seit dem Adventrundgang auch nicht mehr bei den Bücherkästen, in der Vorwoche ist nur das Buch vom Rudi Lasselsberger dazugekommen und will ab nun nur mehr ein wirklich gutes Buch pro Woche finden, so was, wie den Chirbes zum Beispiel oder eine Julyja Rabinowich und auch nicht mehr extra zu den Kästen gehen etc.
Trotzdem habe ich schon wieder neue Pläne und überlege, ob ich morgen zur „Seedose“ für das Wochenbuch fahren soll und dann könnte ich ja eigentlich, um den Hunderter, den mir meine Schwiegermutter zu Weihnachten schenkte, bei „Thalia“ in der Kremsergasse vier oder fünf brandaktuelle neue Bücher kaufen, die sich so schnell nicht finden lassen und die ich trotzdem lesen möchte, denn irgendwie habe ich ja auch ein schlechtes Gewissen, weil ich für meine Bücher so wenig zahle, wenn ich beispielsweise, die Facebookseite der Anna Jeller lesen, der „Thalia“ ist zwar nicht die kleine Buchhandlung, aber eine interessante Idee wäre das schon, meistens lege ich den Weihnachts- und den Geburtstagshunderter auf mein Konto, aber man soll ja sein Geld ausgeben, bevor es die Banken fressen, höre ich ja immer und einmal habe ich das auch schon so gemacht und mir einen Pullover, eine Jeans, etc gekauft und bin dafür zum Friseur gegangen.
Mal sehen, vor Freitag haben die Geschäfte nicht offen und eine andere Idee habe ich gestern auch geboren, nämlich die, daß ich im nächsten Jahr einen „Bücheradventkalender“, das heißt, jeden Tag ein Buch aus dem Schrank nehmen könnte und habe daraus auch eine „Nika, Weihnachtsfrau-Geschichte“ gemacht, wie sich das mit meiner dann sicher ebenfalls sehr vollen Leseliste machen läßt, weiß ich nicht, habe aber noch ein Jahr Zeit das herauszufinden. Ich könnte ja die noch ungelesenen Bücher lesen und mir den Rest holen, beziehungsweise, das, was überbleibt, wieder in einem Lesemarathon auflesen.
Denn der diesmalige war sehr spannend und man sieht, so leicht bin ich von den Büchern nicht wegzubringen, dazu interessieren sie mich zu sehr und dazu kommen sie auch zu leicht zu mir, obwohl mir der Alfred diesesmal angekündigt hat, mir heuer kein Buch zu Weihnachten zu schenken.
Ich habe mir auch keines gewünscht, stehen ja noch die Geburtstagsbücher ungelesen auf der 2014-Leseliste, dann habe ich gemerkt, daß er mir offensichtlich einen „Kindle“ oder ein „Tablett“ zu schenken plant, jedenfalls ist so ein Päckchen vom „bösen“ Amazon gekommen. Ich habe ja einmal ein E-Book von Matthias Brömmelhaus alias Bela Bolten gewonnen und meinen Gewinn nicht einlösen können, weil das auf meinen Laptop nicht geht und jetzt habe ich ein „Pocket Book“ mit neunundzwanzig meiner selbstgemachten Bücher und 532 andere, wie „Effie Briest“, Chares Dickens „Christmas Carol“, die meisten auf kyrillisch, ein paar deutsche, englische und französische sind auch dabei. Alte Bücher, die nichts kosten und mich auch nicht so sehr interessieren und ich bin ein wenig ratlos, was fange ich mit diesem Reader an? Meine Bücher kenne ich ja schon, kyrillisch, italienisch, französisch kann ich nicht lesen und die „Amazon-Weihnachtsgratsbücher“ die es vielleicht auch heuer wieder gibt, werde ich nicht darauf bekommen. Es ist aber ein faszinierendes Gefühl fünfhundert alte Bücher auf einer ganz leichten Scheibe in der Hand zu halten, wo ich mir gerade angewöhnen will, die alten Bücher aus den Schränken aus Platzgründen dort zu lassen, man sieht es ist nicht so einfach mit seinen Bücherschränkungsplänen, wenn man Bücher mag und sich für alles interessiert und von der Anna gab es wieder Badeöle, darunter eine „Kneipp- Weihnachtsbadekur“ mit Bratäpfelduft, die ich schon ausprobiert habe.

2012-12-27

Weihnachtsferien

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:00

Die Weihnachtsferien wurden durch den plötzlichen Tod meines Schwiegervaters, der zu Anfang des Jahres einen, von allen unbemerkten Schlaganfall hatte, im Sommer in Waidhofen auf Reha war und seither von einer slowakischen Pflegerin betreut wurde, etwas getrübt.
Freitagfrüh, als ich mich gerade auf meine Tagesdiagnostik vorbereitete, ist der Anruf der Schwiegermutter gekommen, so daß wir früher als geplant nach Harland fuhren.
Die Büchertasche war dann nicht so voll, wie ich ursprünglich dachte, bin ich ja eine wirklich fleißige Leserin und habe heuer so viele Bücher, wie noch nie gelesen, so daß gerade das „Weihnachtsbuch“, eine Auswahl aus alten und neuen, kritischen und unkritischen Texten, die von Elisabeth Borchers zusammengestellt wurden, das ich am Wochenende gelesen habe, Sofi Oksanen „Stalins Kühe“, das mich genau, wie Frido Manns „Mein Nidden“, an die Sommerreise erinnert und Petrus Makaris „Finstere Zeiten“, über die Krise in Griechenland, das ich kurz nach meinem Geburtstag im Wortschatz fand und ich so als weiteres Geburtstagsbuch bezeichnen möchte, drinnen waren.
Bücher und Weihnachten passen ja zusammen und so konnte man jetzt sehr viel davon hören. Im Morgenjournal berichtete Kristina Pfoser, glaube ich, vor ein paar Tagen darüber und da nannten dann Gerald Schantin und Petra Hartlieb die Titel, die sich in letzter Zeit gut verkaufen lassen.
„Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg“ war dabei und das ist auch ein Geburtstagsbuch, das ich vor kurzem gelesen habe und mich so beeindruckte, daß ich es fast als mein „Buch des Jahres“ bezeichnen würde, obwohl ich das nicht habe.
Denn wenn man hundert bis hundertfünfzig Bücher in dieser Zeit liest, ist es unmöglich, unwahr und auch dumm, sich auf ein einziges zu konzentrieren und wenn man das doch tut, wird es wahrscheinlich das letzte sein, denn da sind die Eindrücke noch frisch, während man fast vergessen hat, daß einer Tamta Melaschwilis „Abzählen“ und Olga Grjasnowas „Russe“ genauso gefallen hat und das sind jetzt meine anderen Geburtstagsbücher, aber den Zoderer und Anna Waidenholzer habe ich ja auch einmal als Buchempfehlung genannt, Marlene Streeruwitz „Schmerzmacherin“ ist sicher genauso beeindruckend, obwohl ich nicht alles verstanden habe und und und….
Ich hüte mich ja eher vor solchen Festlegungen, habe auch kein Lieblingsbuch, denn wenn man ein paar tausend Bücher gelesen hat, kann man nicht sagen, das ist das Beste, zumindest würde ich das tun.
Aber Joseph Roths „Radetzkymarsch“ bekommt trotzdem einen Ehrenplatz und Remarques „Im Westen nichts Neues“ auch, denn das hat mich 2010 sehr beeindruckt.
Ich schreibe immer gegen die Kanonisierung, bin von einer solchen aber natürlich umgeben, da die Buchhändler wahrscheinlich froh über das „Buch des Jahres“ und den deutschen Buchpreis sind, da sie diese dann ja potentiellen Kunden empfehlen könnten.
Ich schreibe das, weil ich am Freitag auf Buzzaldrins Blog über eine solche Umfrage in der Süddeutschen Zeitung gestolpert bin und die Wiener Buchhändler haben ja auch Barbara Frischmuth, Otto Schenk, Christoph Ransmayer etc empfohlen. Wo bleiben da die unbekannteren Autoren könnte man fragen, die es natürlich genauso gibt und die im Literaturgeflüster zu finden sind, habe ich ja gerade meine anderen Geburtstagsbücher aufgelesen.
Bei solchen Umfragen kommen dann auch die Zahlen der Bücher auf und die Geldbeträge, die man im Jahr kaufen und dafür ausgeben soll.
Ich habe 2012 schätzungsweise zwanzig bis dreißig Bücher gekauft, die alle in Abverkaufskisten lagen und zwischen einen und zwei Euro kosteten. Die Spendenbox der Gesellschaft für Literatur war da auch dabei, in die habe ich regelmäßig zwei Euro geworfen und ein bißchen mehr genommen habe und der Flohmarkt in der Reinprechtsdorferstraße, wo ich zehn Euro zahlte.
Ein Buch habe ich für die, die es wissen wollen, zum Normalpreis gekauft, das war Arno Geigers „Der alte König in seinem Exil“, das ich meiner Schwiegermutter zu Weihnachten schenken wollte, zum Glück bin ich sehr ungeduldig und habe es ihr gleich nachdem ich es kaufte, gegeben, denn jetzt würde es nicht mehr passen.
So hat sie es schon gelesen, es hat ihr gefallen und wir sind an einigen Sonntagen mit den Heimhilfen an die Orte Essen gefahren, wo der Opa Erinnerungen hatte.
Jetzt ist die Heimhilfe nach Hause gefahren, am Wochenende lag Schnee an der Traisen, so daß das Radfahren ein wenig schwierig war, obwohl ich vielleicht nach St.Pölten fahren sollte, weil es Schwierigkeiten mit meiner Uhr gab, die ich mir am 24. Dezember im letzten Jahr abholte, nachdem sie, die ich mir im September vorher kaufte, aber jetzt geht sie wieder.
Da Weihnachten diesmal günstig liegt, werde ich eine Woche und zwei Wochenenden in Harland bleiben und erst wieder am zweiten Jänner in meine Praxis fahren, am Abend aber wieder zurückkommen, da am Donnerstag das Begräbnis ist.
Zum Lesen habe ich genug, im neuen Jahr warten auch die neue Leseliste und die Weihnachtsbücher. Da habe ich vom Alfred Andrea Maria Dusls „Ins Hotel konnte ich ihn nicht mitnehmen“ und „Pulp Head – Das Ende von Amerika“ von John Jeremiah Sullivan bekommen, außerdem drei literarische Kalender, Lind Kugeln und ein Kuvert von der Schwiegermutter und von der Anna wieder Badeöle.
Bezüglich Schreiben ist immer noch der Nanowrimo zu korrigieren, was an sich kein Problem, zehn Tage aber schwierig ist, da ich ein visueller Typ bin und mir das Ganze immer zwischendurch ausdrucken und im Text anstreichen muß.
Außerdem bin ich gerade beim Szene für Szene korrigieren, was ich so nicht kann.
Es gibt aber auch noch den Jahresrückblick zu bloggen, Bücher zu besprechen und dann wird das Jahr ohnehin zu Ende sein und die Weihnachtsferien können, obwohl sie so turbulent angefangen haben, vielleicht auch ein bißchen Ruhe bringen und Vorfreude auf das nächste Jahr, wo „Kerstins Achterl“ fertig werden wird und mich an die Arbeit des „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ machen, bevor ich mit den „Dreizehn Kapiteln“ beginnen will, was ja auch ganz gut zum Jahr 2013 passt, da am 21. 12. 2012 zwar der Schwiegervater kurz nach seinem fünfundachtzigsten Geburtstag gestorben, die Welt aber nicht untergegangen ist.
Außer Lesen und Korrigieren kann ich mich in meinen Lieblingsblogs umsehen, obwohl das auch ein bißchen traurig ist, hat ja Thomas Wollinger, der so lange regelmäßig täglich bloggte und ich ihm fast genauso regelmäßig einen Kommentar dazu schrieb, plötzlich damit unterbrochen, was ich schade finde, das es sehr interessant war von seiner Schreibwerkstatt und seinen Schreibprozessen zu erfahren.
Die Evi vom Cafe Uranus macht auch gerade ein Pause, vielleicht kommt wie wieder, denn ihre Berichte über Margareten, den Wortschatz und vor allem ihre originellen Lebensbetrachtungen, habe ich sehr interessant gefunden.

2012-12-09

Advent und Weihnachtsmonat

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:43

Der Nanowrimo, den ich diesmal eine Woche früher begann und der für mich am 7. November erledigt war, der Rohtext fertig, den es jetzt ein paar Monate zu korrigieren gilt, ist vorüber, stattdessen ist der Monat Dezember mit den Christkindlmärkten, den Adventkalendern und den vielen Weihnachtsvorbereitungen, die manche schön und beschaulich, manche wieder stressig finden, eingezogen. Und der Advent hat auch für mich, obwohl ich ja nicht katholisch bin, eine besondere Bedeutung, die sich durchaus blogbezogen literarisch auslegen läßt.
Am siebenten November habe ich den Nanowrimo für mich abgeschlossen, am achten war die Alpha Preisverleihung, zu der ich ja trotz Versprechen nicht eingeladen wurde, am neunten mein Geburtstagsfest und am zehnten bin ich von da noch ein wenig verschlafen in die Alte Schmiede zur Literatur im Herbst gestapft und bin da und das ist auch schon traditionell am ersten Weihnachtsmarkt vorbeigestapft. Gibt es da ja bei den Ringstraßengalerien seit einigen Jahren schon Anfang November ein paar Buden, die auf den Advent im Salzkammergut mit Prospekten, Punsch und Verkäufen aufmerksam machen. Ein paar Kekskostproben gibt es dabei auch, so daß ich beim Hin- und Zurückgehen meine ersten Vanillekipferln naschen konnte.
Als ich zwei Wochen später zur Buch-Wien stapfte und von dort ins Rat- und ins Literaturhaus, bin ich schon an den richtigen Christkindlmärkten vorbeigekommen.
Obwohl das Wetter noch nicht sehr winterlich ist, bereite ich mir seit ein paar Wochen auch schon meinen Rotweinpunsch, den nach einem Rezept der grünen Erde, mit Orangensaft, Zimt, Orangenscheiben und Früchtetee und auf der Buch Wien wurde das Weihnachtsgeschäft auch schon angebahnt.
Anfang Dezember stapfe ich dann in den Keller und hole meine Weihnachtsdekorationen heraus, die sich durch die jährlichen Gutscheine, die ich von Leiner oder Kika bekomme, immer um einige schöne Stücke erweitern, diesmal waren das ein paar weihnachtliche Öle für Duftkerzen und zu meinem Geburtstagsfest habe ich auchein Weihnachtskerzerl und von der Hilde Schmölzer eine weihnachtliche Geschenkpackung mit Marmelade und Gewürzsalz bekommen.
Und dann gibt es noch die Weihnachtsbücher und die Adventkalender, einige habe ich ja geschrieben und einen davon im „Best of I“ veröffentlicht und durch das Bloggen bin ich daraufgekommen, daß man Weihnachtsbücher lesen kann. Seit es die Bücherschränke gibt, sammle ich die solchen und da werden ja im Jänner meist einige hineingestellt, so daß ich Weihnachtsgeschichten von Agatha Christie auf meiner Leseliste habe und mir demnächst vornehmen will, ein Insel-Weihnachtsbuch gibt es auch und einen Weihnachtskrimi und bei den Bloggern habe ich gemerkt, gibt es Adventleserunden, wo sie ihre Weihnachtsbücher wöchentlich vorstellen. Klaudia Zotzmann schickt ihr Schaf wieder durch Keksduft und Lichterglanz und eine Sammlung von adventlichen Gewinnspielen gibt es auch.
Ich habe „Holyday on Ice“ vor zwei Jahren gelesen. Im Vorjahr gab es die „Familie Pfäffling“ im Schrank, als ich durch den siebenten Bezirk Adventwanderte und das ist ein Ereignis, das Silvia Bartl nicht mehr zu organisieren wird, wie auch Fritz Widhalm mit dem xxxxxxxxs small aufgehört hat. Ein Weihnachtsbuch habe ich heuer auch schon gelesen.
Durch mein Ablesen meiner Leseliste habe ich zwar nicht die Zeit, wie ich es vor zwei Jahren machte, einen Adventkalender zu bloggen, den vom Literaturcafe mit den ungeschriebenen Büchern, den es noch gibt, schaue ich mir aber an und am letzten Donnerstag hat sich auch ein schöner Weihnachtszweig mit den ersten Dekorationen eingefunden.
Da war ich auch wieder beim klinischen Mittag, habe am Heimweg meine Bücherkastenrunde absolviert, beziehungsweise bin ich vorher bei einem kleinen Büchergeschäft in der Lerchenfelderstraße hängengeblieben, denn die hatten einen Büchertisch mit Ein Euro Bücher, wo es fünf Klagenfurter Texte gab und auch ein Leseexemplar, was zwar an sich unverkäuflich wäre, aber bei einem Euro nehme ich es nicht so genau, von Anna Stothards „Pink Hotel“, ein ganz neues Buch. Dann gab es noch eine Ruth Schweikart und einen Richard Wagner und so habe ich nicht nur meine Praxiswohnung weihnachtlich dekoriert, sondern auch den Bücherstoß von der 2013 Leseliste ins Badezimmer transportiert und mich darauf gefreut, was ich, wenn der Advent vorüber ist, alles lesen kann.
Am vorigen Freitag habe ich fertig dekoriert und bin zur Trude Kloiber gegangen, die mir Lilian Faschingers „Die Unzertrennlichen“ zum Geburtstag schenkte, was auch auf die 2013 Liste und ins Badezimmer kam.
An diesen Freitag habe ich auch noch erfahren, daß meine andere Schulfreundin aus der Straßegasse Edith Brocza, die mich ja einmal an den Resten es Buchgeschäftes ihres Hauses, teilhaben ließ, ihrem Tumor erlegen ist, was die adventliche Stimmung etwas trübte.
Advent ist aber ohnehin Besinnung, Ruhe, Innehalten und wird vielleicht heuer noch etwas mehr an mir vorübergehen.
Ich habe aber auch in Harland die Weihnachtssachen hervorgeholt. Zu Advent gibt es auch besonders viele Erlagscheine von Hilforganisationen, die ihre Weihnachtskarten und andere Goodies schicken. Diesmal ist auch ein kleines Carepaket mit Weihnachtspapier und Geschenkanhänger dabei und in Nußdorf an der Traisen hat es wieder eine Weinverkostung und ein Punschtrinken mit Weihnachtskeksen und Schmalzbroten gegeben, sowie das Auge Weihnachtsfest am Freitag.
Den Ohrenschmaus gibt es Anfang Dezember auch und das ist auch ein weihnachtliches Event auf das diesmal Michael Chalupka in den Gedanken für den Tag besonders hingewiesen wurde und daß meine Adventgedanken öfter angeschaut wurden, war bei den Suchanfragen zu bemerken.
Also auf in den Advent! Meine Geburtstagsbücher gibt es im Lesemonat Dezember zu lesen und da Weihnachten diesmal sehr günstig fällt, werden wir schon am 21. Dezember nach Harland aufbrechen, das diesmal wurde die Pflegebedürftigkeit von Alfreds Vater und die Anwesenheit einer slowakischen Pflegehelferin anders werden wird und der Opa ja auch seine guten Vanillekipferln und anderen Weihnachtskekse nicht mehr backen kann.
Ansonsten gilt die Vorfreude, was sich vielleicht in Jänner an Weihnachtsbüchern in den Schränken finden läßt. Vielleicht ist Glattauers „Weihnachtshund“ dabei, den ich gerne einmal lesen möchte und was die Klagenfurter Texte betrifft, die ja auch zu lesen sind, ist zu sagen, daß ich gerade durch Cornelia Travniceks Seite erfahren habe, daß der Preis 2013 total verändert, fetziger und mit mehr Eventcharakter stattfinden soll. Vielleicht wirds nicht so schlimm, wie es klingt. Milena Moser hat ja schon einen Roman über eine literarische Castingshow geschrieben und Stefan Sonntagbauer sein „Containeräffchen“ an dem man sich vielleicht kein Beispiel nehmen sollte.

2018-01-16

Im Herzen der Gewalt

Bei meinem 2018 Lesen, da suchen sich ja die Buchtuber achtzehn Bücher aus, die sie in diesem Jahr lesen wollen, während ich schon über sechzig auf der Liste habe, komme ich jetzt zu den Geburtstagsbücher, also zu Edouard Luis  „Im Herzen der Gewalt“, das ich mir dazu wünschte, als ich während meines Frankfurtsurfings ein Monat früher ein Interview mit dem 1992 geborenen blonden Franzosen hörte, Frankreich war da das Gastland und daraufhin habe ich  begonnen mich für die französische Literatur zu interessieren, beziehungsweise sie für sehr poltisch zu halten.

Zwei andere FrankreichBücher habe ich inzwischen schon gelesen, das waren Rezensions-Exemplare, die mir „Ullstein“ freundlicherweise schickte, da hatte ich dann die poltische Situation, bei Eduourd Luis eigentlich nicht oder nur indirekt.

Der Autor, steht im Klappentext ist vierundzwanzig Jahre alt und schon mit seinem ersten auobiografischen Roman „Das Ende von Edy“ in dem er das Aufwachsen in ärmlichen Verhältnissen in der französischen Provinz und die Mobbingerfahrungen, die er als Homosexueller dort erlebte, beschreibt, berühmt geworden.

Was ja eigentlich sehr überraschend ist, hätte ich doch angenommen, daß ein Verlag die Autbiografie eines Zwanzigjährigen nicht druckt. Bei Eduouard Luis, der eigentlich Bellegueule heißt, ist das offensichtlich anders und das zweite Buch ist, wie ich weitergelesen habe, schon in über zwanzig Sprachen übersetzt und verfilmt worden.

„Buchrevier“ hat es unter seine Flops des Jahres gereiht und als ich am Freitag im Literaturhaus zu lesen begonnen habe, hätte ich ihm fast zu gestimmt.

Das heißt, natürlich nicht, denn das Buch ist ja kein Roman, obwohl das prompt drin steht, sondern ein wahrscheinlich mehr oder weniger authentischer Bericht einer Vergewaltigung, also etwas, was natürlich interessiert und die Handlung ist sehr einfach und schnell erzählt.

Eduoard Luis geht an einem Weihnachtsabend mit zwei Büchern, die er geschenkt bekommen hat, von seinen zwei Freunden Geoffrey und Didier nach Hause. Da wird er von einem jungen Mann, im Buch steht Kabyle, irgendwo habe ich Algerier gelesen, namens Reda angesprochen. Er nimmt ihn in seine Wohnung mit. Es kommt zum Sex zwischen beiden, dann geht Eduard duschen und, als er aus der Dusche kommt, findet er sein Handy nicht mehr und sieht, daß sein I-Pot aus Redas Tasche ragt. Er spricht ihn darauf an, der antwortet, daß er seine Mutter beleidigt hätte, wenn er ihm des Diebstahls verdächtigt und beginnt ihm zu würgen, dann gibt es noch eine Vergewaltigung und eine Attacke mit einem Messer, bevor er Edouard den Verfolger los wird.

Er geht dann zuerst ins Krankenhaus, später auf die Polizei, um eine Anzeige zu machen, dann zu einem Freund, wo er schläft, beziehungsweise fährt er Heim zu seiner Schwester und die Geschichte wird, wenn ich sie recht verstanden habe, sowohl von ihm, als auch von der Schwester erzählt und ein paar Rückblendungen gibt es auch.

Die Ich-Form wechselt sich mit dem „er“ immer wieder ab und es wird auch nicht chronologisch, sondern in Schleifen und Wiederholungen, so wie das bei Flashbacks offenbar ist, erzählt. So beginnt es, daß er sich zuerst dreimal duscht und die Bettwäsche wechselt.

Nach und nach kommt man in die Geschichte, in das Memoir, in das Gewalterlebnis, die Vergewaltigung und die Bedrohung hinein. Ein bißchen hatte ich, ob der Brisanz des Themas, den Zweifel, ob man das Buch nicht rassistisch interpretieren könnte.

Erduard Luis schreibt auch etwas davon und wenn ich so bedenke, daß die Patrioten sich derzeit ja sehr über die Gewalt aufregen, die von den Flüchtlingen ausgehen, die ihrer Meinung nach jede Frau vergewaltigen, habe ich da ein wenig ein ungutes Gefühl.

Trotzdem war das Buch  teilweise  sehr spannend zu lesen. Mit manchen anderen Teilen habe ich mir schwerer getan, so daß ich es auf keinen Fall als Flop bezeichnen würde.

Wenn auch, wie schon erwähnt ein vielleicht  ungutes Gefühl zurückbleibt und natürlich die Frage, warum ein Buch, das von der Gewalterfahrung eines Mannes erzählt, ein Bestseller werden kann, während viele anderes, vielleicht auch nicht uninteressantere unbeachtet bleibt?

2018-01-04

Die etwas andere Buchrück- und Vorschau

Filed under: Büchergeschichten — jancak @ 00:54
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Auf den Blogs kann man diese Tage die Bücherrückschauen auf das Jahr 2017 lesen. Da werden die besten fünf, zehn oder auch fünzehn Bücher aufgezählt, auf manchen, wie zum Beispiel bei „Buchrevier“ kann man die besten Flops finden und ich stehe da immer ein bißchen ratlos daneben und denke, da habe ich im letzten Jahr 171, meine drittbeste Zahl, 2013 waren es 176, 2014 174 Bücher gelesen und weiß dann immer nicht, was jetzt die zehn besten waren?

Auf der einen Seite distanziere ich mich ja bewußt von diesen Rankings, schreibe immer, daß man Bücher nicht, wie Äpfel und Birnen vergleichen kann. Dann mache ich sie aber selber, wenn ich beispielsweise Buchpreisblogge oder mich für das angeblich beste Debut entscheide.

Also kann ich wenn ich meine 2017 Leseliste durchsehe, natürlich angeben, was mich da besonders beeindruckt hat und was vielleicht weniger, auch wenn natürlich jedes einzelne Buch seine Berechtigung hat und keines wirklich besser, als das andere ist, was ich auch jetzt betonen möchte, wenn ich ein paar Highlights heraussuche.

Nun denn, da war einmal:

  1. Marion Poschmann „Die Kieferninseln“, meine Favoritin beim dBp
  2. Robert Menasse „Die Hauptstadt „ ist es dann geworden, den oder
  3. Doron Rabinowici „Die Außerirdischen“ hätte ich mir  für den ÖSt gewünscht
  4. Irene Diwiak „Liebwies“ hat mich bei der öst Debutschiene genau, wie
  5. Mascha Dabic „Reibungsverluste“ beeindruckt und
  6. Tijan Sila „Tierchen Unlimited“ Tobias Nazemis Flop hätte ich gern für das Blogger-Debut gehabe, wie
  7. Juliana Kalnays „Kurze Chrobik des allmählichen Verschwindens“. Entschieden habe ich mich dan, dann für
  8. Julia Webers „Immer ist alles schön“und wenn wir von den Preisen zu den Biografien gehen, war da
  9. Peter Walther „Hans Fallada“ beeindruckend, von dem hab ich noch
  10. Hans Fallada „In meinem fremden Land“ gelesen und von
  11. Heinrich Böll „Man möchte manchmal wimmern wie ein Kind“, die Kriegstagebücher und dann noch
  12. Ralf Schnell „Heinrich Böll und die Deutschen“ von den literarischen Oldies war
  13. Sinclair Lewis „Das ist bei uns nicht möglich“ beeindruckend und von dem Selbstbeworbenen, was ich ja auch gern lese
  14. Meredith Winter „Blutroter Frost“ und
  15. Meredith Winter „Blutpsalm“, das geht es um das Thema Medizin und Prostitution, genau wie bei
  16. Csilla Bekes „Der verheerende Tausch“, aber ich hab 2017 noch Älteres gelesen und dreimal
  17. Cornelia Travnicek „Junge Hunde“
  18. Cornelia Travnicek „Chucks“ und
  19. Cornelia Trvnicek Parablüh“, da sind wir schon bei der Lyrik und vielleicht hätte ich noch für ein
  20. nämlich Sophie Divry „Als der Teufel aus dem Badezimmer kam“ Platz, denn die französische Lteratur hat mir ja sehr gefallen und dann wäre noch
  21. Sven Regners „Wiener Straße“ vom dBp, man sieht ich kann es nicht lassen und
  22. Ingo Schulze „Peter Holtz“ und könnte jetzt noch locker weiter aufzählen, bis ich bei 171 bin oder nein, ein paar  Bücher die mich weniger beeindruckt haben, waren schon dabei, da wären vor allem die Midlifekrise- Geschichten beim dBp zu nennen vor allem

1.Gerhard Falkners „Romeo und Julia“ aber auch

2.Mirko Bonne „Lichter als der Tag“ oder

3. Michael Wildenhains „Das Singen der Sirenen“

4. Sasha Marianna Salzmann „Außer sich“und

5. Julia Wolf „Walter Nowak bleibt liegen“ hat mir auch nicht so gefallen, obwohl es euhphrische Buchpreisbloggerstimmen dafür gab.

6. Jonas Lüschschers „Kraft“ der Schweizer Buchpreisträger, gehört noch zu Midlifekrisis Büchern, sowie

7.Ildiko von Kürthy „Höhenrausch“

Jetzt ist mir bei den Highlights auch noch

23. Viktor Klemperer „Warum soll man nicht auf bessere Zeiten hoffen“ und das Weihnachtsbuch

24. Alexander Osang „Winterschwimmen“ eingefallen.

Also kann man die Liste und das will ich ja auch, beliebig erweitern, bis man bei den erwähnten 171 ist. Man sieht, es gibt schon ein paar beeindruckende Bücher und 2017 war sicher ein beeindruckendes Bücherjahrt, auch wenn ich mir bei dem absoluten Highlight und dem absoluten Flop, weil ich das wahrscheinlich auch nicht wirklich will, schwer tue, aber ich sehe gerade, zwei Bücher habe ich jetzt doch vergessen, die gar nicht auf meiner Lliste stehen, nämlich

  1. „Claire-Klara-Clarisse“ und

2.„Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, die wären vielleicht auch zu empfehlen.

3. „Besser spät als nie“, wird wahrscheinlich noch im Jänner erscheinen, womit wir schon bei 2018 wären und da gibt es mit dem heutigen Tag eine Leseliste mit 66 Büchern, die sicher noch entsprechend erweitert wird.

Denn ich habe mir bei den Frühjahrsvorschauen schon einiges bestellt und in den letzten Jahren mir bei den Abverkäufen oder aus den Schränken so einige Scchmankerl gezogen, die ich, hoffentlich, wenn nicht zu viele Neuerscheinungen dazukommen, heuer alle lesen will und da wären beispiesweise bei den Büchern auf die ich mich 2018 freue:

1.Michael Houellebecq „Elementarteilchen“

2.Jonathan Franzen „Unschuld“ von dem ist dann gleich mehr dabei, nämlich

3.Jonathan Franzen „Anleitung zum Einsamsein“ und

4.Jonathan Franzen „Die 27. Straße“

Dann kämen die Geburtstagsbücher, nämlich

5.Karin Peschkas „Autolyse Wien“ Nachtrag zum Öst und

6. Jakob Noltes „Schreckliche Gewalten“, zum dBp

7. Eduard Louis „Im Herzen der Gewalt“, ebenfalls hochgelobt und von „Buchrevier“ gefloppt

8. Daniel Kehlmanns „Tyll“ und

9. Colson Whitehead „Underground Railway“, die werde ich wahrscheinlich eingestreut lesen und eine unwürdige Lektüre, auf die mich sehr freue, nämlich

10. El James „Shades of Grey“ habe ich auch. Bei den Krimis freue ich mich auf:

11. Liza Marklunds „Nobels Testament“ und dann habe ich in den Schränken wahre Schmankerln der letzten Jahre gefunden:

12. Yu Hua „Brüder“

12.Rachel Kushner „Flammenwerfer“

13.Dave Eggers „Ein Hologramm für den König“

14. Ralph Dutlis „Soutines letzte Fahrt“, ein ehemaliges dBp habe ich mir im Abverkauf gekauft

15.Hilde Schmölzers „Karl Kraus und die Frauen“ von ihr zum Geburtstag bekommen und bei den Neuerscheinungen warten schon

16.Simone Hirth „Bananama“

17Andre Kubicek „Komm in den totgesagten Park“

18.Bernhard Schlink „Olga“ und sind sicher interessant und richtig

19. Isabelle Bodgans „Der Pfau“ habe ich auch noch gefunden, die Ruth hat mir

20.Elena Ferrante „Meine geniale Freundin“, das Kultubuch der letzten Saisonen geschenkt und

21.Stefan Bachmann „Die Seltsamen“ war das ja einmal auch und

22. Sabine Grubers „Daldossi oder das Leben des Augenblicks“ wurde von den Blogs nicht immer gut besprochen, stand aber am östBp

23. „Cornelius Hell „Lesen ist Leben“ und und und ich höre jetzt auf und lese weiter an

24. „Aber sicher- die besten Texte aus dem Ö1-Literaturwettbewerb“

25. Jon Fante „Der Weg nach Los Angeles“, was schon auf der 2017 Liste gestanden ist, muß ich auch noch lesen.

Anonsten könnte ich noch alle sechsundsechzig aufzählen oder auch hundert oder hundertfünfzig, die im Laufe des Jahres höchstwahrscheinlich noch dazukommen werden, bin gespannt und auf den östBp und dbp 2018 und all die anderen schönen neuen Bücher freue ich mich natürlich auch, wie auf die „Unsichtbare Frau“ die 2018 auch erscheinen soll, womit ich schon jetzt, obwohl ich noch eifrig beim Korrigieren bin, auf die Leserunde, die es dann geben wird, aufmerksam machen möchte.

2017-06-18

Bücherparty

Filed under: Büchergeschichten — jancak @ 22:11
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Nachdem ich gestern fünf Fortsetzungsgeschichten, beziehungsweise fünfmögliche Kapitel meines Mathilde- Projektes geschrieben habe, die schon erschienen sind oder noch erscheinen werden, möchte ich mich heute wieder dem anderen für mich wichtigen Blogthema, nämlich dem Lesens widmen und da lebe ich nicht nur in einer „Bibliothek“ beziehungsweise zwischen Bücherregalen und aufgestapelten Bühcherwänden, ich habe auch meine Leseliste und fülle beides mehr oder weniger regelmäßig mit Funden aus den offenen Bücherschränken, die ich mehr oder weniger regelmäßig frequentiere, auf.

Im Schnitt lese ich drei Bücher in der Woche, meistens morgens in der Badewanne und wenn ich zu keiner Veranstaltung gehe auch am Abend und ich bin, wenn man das so nennen möchte, derzeit ein wenig im Streß, meine ohnehin schon sehr reduzierte Leseliste zu schaffen, da ich ja, glaube ich, von März bis Mai nichts, als Frühlingsrezensionsexemplare und dabei ein paar wirklich sehr schöne und interessante Bücher gelesen habe, mich jetzt bis cirkca Mitte August  meinen Leselisten-SUB widmen kann, denn dann kommt  schon wieder die nächste LL, die österreichische und die deutsche undda werde ich ja wahrscheinlich wieder anfragen und lesen und bei paar Herbstvorschauen sind bisher auch zu mir gekommen und da habe ich auch ein paar Wünsche geäußert, so daß es wieder knapp oder leseintensiv werden kann.

Aber mit meinen Geburtstagsbücher von 2016 bin ich jetzt durch und in meiner Strohwitwenzeit, die jetzt ja schon beendet ist, habe ich diesmal zwar keinen Pfingstlesemarathon eingeplant aber am Freitag davor eine sogenannte Bücherkastentour und da einiges für mich sehr Interessantes gefunden. Das ich in meiner jetzt improvisierten ganz privaten Bücherparty gerne durchschauen will.

Ich war ja  am Freitag auf einer Schundheftparty aber da habe ich mir sowohl den Abomenntbezug, als auch das Hefterln schnorren tapfer verkniffen, denn ich habe ja nicht nur genug, sonder ziemlich sicher sogar viel mehr, als ich lesen kann und in den Bücherblog ändern sich da auch die Meinungen.

Habe ich da früher immergehört, daß es Spaß macht zu sammeln und, daß man Bücher niemals unter gar keinen Umständen hergeben soll, sprechen die jetz tauch schon von Loslassen und Minimalisieren, belächeln die, also auch mich, mit dem zu großen Sub und lesen, wie ich allgemein merken kann, viel weniger.

Das tue ich wahrscheinlich auch und habe auch heute den ganzen Tag geschrieben und hatte da in der Badewanne bei meinem eigenen Bücherlesen, das ich ja parallel betreibe, gerade nur das „Haus“ wiederlesen und vom Viktor Klemperer „Warum soll man nicht auf bessere Zeiten hoffen“, eines der wenigen Rezensionsexemplare, das ich in diesem Monat bekommen habe, die Herbsterscheinungen kommen ja erst.

Viel weniger, als geplant, aber bei meiner Bücherkastentour vor zwei Wochen,  war ich fündig, da hat es vor allem, was ich sonst viel weniger erlebe, bei dem am Zimmermannplatz, jemanden gegeen, der, während ich dort gesessen bin und meinen beim Mc Donald`s gekauften Kaffee trank, sowohl ein Buch über die „Fünfziger und die Sechziger Jahre“, als auch eines über die „Wilden siebziger Jahre“ hineingelegt und in beiden kann man  sehr gut blättern, obwohl, das über die Fünfziger und die Sechziger, weil bilderreicher, interessanter ist und in dieser Zeit wurde ich geboren und bin auch in die Schule gegangen und so interessieren mich die Bilder von den jungen Mädchen in den knappen Caprihosen und den Hulareifen, um die Hüften ganz besonders und interessant, vorhin in der Badewanne, habe ich ja im „Haus“ gelesen und da kommet der Hulafreifen auch darin vor.

Am Zimmermannplatz habe ich auch ein Buch gefunden, mit dem ich mich, wenn ich nicht nur gern die eigenen Texte lesen würde, mich für den nächsten „Katzenfasching“ des Lesetheaters, wenn es den noch gibt, anmelden könnte, nämlich ein Buch mit Katzentexten, die von Elfriede Ott, der Doyenne und Lebensfrau von Hans Weigel unter dem Titel „Katze was schnurrst du“, gesammelt wurde.

Dann bin ich ja über die Lerchenfelderstraße nach Hause gegangen und habe mir dort in der verstauben ein Euro- Kiste der kleinen Buchhandlung die es dort gibt, das Leseexemplar von „Das geträumte Land“ von Imbolo Mbue, das ich auf den Blogs öfter gesehen habe, gekauft und Cornelia Travniceks „Junge Hunde“ liegen lassen, denn das war das Weihnachtsbuch vor zwei Jahren und daher  schon gelesen.

Richtig fündig wurde ich aber beim „Wortschatz“ erst zwei Tage später als ich mich mit der Ruth bezüglich unserer Büchertour in die Brandmayergasse begeben habe und dort am Hinweg Uwe Tellkamps,Dresdner Erkundungen „Die Schwebebahn“ und am Rückweg dann noch Amoz Oz „Judas“, das glaube ich, 2015 den „Leipziger Buchpreis“ bekommen hat. Da lag dann noch Ayelet Gundar-Goshen „Eine Nacht Markowitz“ im Schrank und deren „Löwen wecken“, das damals auch sehr besprochen wurde, steht jetzt auf meiner Leseliste und  werde es demnächst lesen.

Spannend, spannend sich so durch seinen SUB zu wühlen, mir jedenfalls macht das großen Spaß, obwohl man bei den Book-Tubern schon Diskussionen hören kann, wie groß ein Sub sein soll oder darf?

Eine müßige Diskussion, wie ich finde, denn man hat ja nie alle Bücher gelesenund da ist es egal, ob ich sie im Regal stehen habe oder nicht.

Habe ich sie im Regal, kann ich sie, wie jetzt, jederzeit herausnehmen und darin schmökern, ein Kapitel lesen oder mir vornehmen, das Buch im nächsten Jahr auf jeden Fall zu lesen. Das gibt es bei den Booktubern auch einen Tag, wo sie sich ihren SUB hernehmen und dann entscheiden, was sie als nchstes lesen werden.

Nun da bin ich durch meine Leseliste ein wenig vorbestimmt, werde aber als nächstes, wenn nicht schon die Herbst- Rezisonsexemplare dazuwischen kommen, Barbara Frischmuths Ferienfamilie und Andreas Okopenkos „KIndernazi“ lesen und ein Bilderbuch, wo man sich durch  durch das Leben von Jane Austen blätten kann, habe ich in dem englischen Delkiatessengeschäft, das auch eine Bcherkiste hat, in dem man aber manchmal auch Suppendosen oder Schokoladewürfel findet, auch gefunden.

Spannend spannend und während ich mich so durch meinen Sub wühle, die Dresden  Bilder von Uwe Tellkamp durchschaue, die ich ja brauche kann, während ich den Klemperer lese, mache ich mir schon ein paar Gedanken, was da vielleicht demnächst au den Longlisten stehen wird, wo ja Katja Gasser bei der deutschen LL diesmal den Vorsitz hat und die macht Ende Juni mit Cornelius Hell in der „Gesellschaft für Literatur“ ja auch wieder ihre Leseempfehlungen und da hoffe ich ja sehr daß Zaimoglus „Evangelio“, sowie Olga Gjrasnowas „Gott ist nicht schüchtern“ auf der Liste steht, sowie JuliaWolfs „Walter Nowak bleibt liegen“ vielleicht, denn das habe ich schon gelesen und was die österreichische Liste betrifft, da bin ich besonders ratlos, beziehungsweise, denke ich, daß ich da wahrscheinlich nicht sehr viel gelesen haben werde, obwohl ich mich ja regelmäßig durch die „Kremayr und Scheriaus Debuts“ lese, aber die stehen vielleicht nicht darauf und es die „O Töne“ zu dem ich durch Alfred Altersteiltzeit auch heuer wieder gehen werde, gibt.

Also spannend spannend, das Lesen und das Schreiben und ich habe in meiner Strohwitwnzeit auch wirklich viel gelesen, ein paar neue Bücher nach Hause gebracht und natürlich mich mit meinen Fortsetzungsgeschichten eingeschrieben und da kann ich gleich vermelden, daß ich damit sehr zufrieden bin.

2016-12-03

Das Bücherjahr

Das Jahr neigt sich allmählich zu Ende und da ich gestern Nacht noch einmal meine Leseliste aktualisiert und ein paar 2016 Bücher in das nächste Jahr hinübergetragen habe, ist es vielleicht Zeit, noch einmal und ausführlich über das Lesejahr 2016 zu schreiben, das abgesehen davon, daß ich höchstwahrscheinlich viel weniger Bücher, als in den Vorjahren gelesen habe, ein sehr interessantes und erfreuliches war.

Woran das liegt, kann ich gar nicht so genau beschreiben, aber seit dem ich eine Leseliste führe, die sich 2011 so allmählich aus der „Hundert Bücher-Challenge“ ergeben hat, ist die Zahl einige Jahre lang hinaufgegangen.

2010 waren es neunzig Bücher, die Zahlen der beiden vorangegangenen Jahre, vor allem die von 2008, wo ich ja auch erst im Juli mit dem Bloggen angefangen habe, sind nicht komplett, weil ich damals noch nicht alle gelesenen Bücher besprochen habe.

2011, hundertfünfzehn, 2012 hundertvierundfünzig, 2013 hundertsechundsiebzig, von da ab gings bergab, denn 2014 waren es nur noch hunderteinundsiebzig, 2015 hundertzweiundsechzi und heuer werden es vermutlich an die hundertfünfundvierzig, vielleicht mit einem leichten plus oder minus, sein.

Etwa drei Bücher in der Woche und die lese ich regelmäßig täglich in der früh, so an die sechzig bis hundert Seiten in der Badewanne und am Abend nur am Wochenende oder in den Ferien, wenn ich zu Hause bin und zu keinen Veranstaltungen gehe, über die ich dann blogge.

Ich habe ja, glaube ich, schon in meinen Studententagen, als ich mir die Bücher noch zum Normalpreis kaufte, angefangen zu sammeln, dann kamen die Büchertürme bei der „Literatur im März“, Edith Brocza hat mich einmal die Reste aus der Buchhandlung in ihrem Haus mitnehmen lassen und ab 2010 die offenen Bücherschränke, die die Zahl meiner ungelesenen Bücher in die Höhe schnellen ließ.

So daß ich 2013 den Rappel bekam, mir eine Bücherschränkung verordnete, die ich nicht wirklich oder eigentlich gar nicht einhielt, aber möglichst alle meine Bücher in meine Leseliste eintrug, so daß die bald explodierte und ins Jahr 2025 oder noch länger hinführte.

Bis 2013 aber habe ich es geschafft, alle Bücher auf der Jahresliste zu lesen, aber 2013 war auch das Jahr, wo Mara Giese mit der Aktion „fünf lesen vier“ begann und ich mir das erste Mal die Frage stellte, ob ich nicht auch „Buchpreisbloggen“ soll?

Damals habe ich es nicht gemacht, die Leseliste hat mich daran gehindert, ich war auch nicht sicher, ob mir die deutschen Verlage, die Bücher schicken würden, aber 2015 als sich dann die „offiziellen Buchpreisblogger“ gründeten, habe ich mich nicht mehr zurückgehalten und gelesen und gelesen, was, glaube ich, schon 2014 dazu führte, daß ich schon im Dezember umdisponierte, die ungelesenen Bücher aus dem Badezimmer räumte und die neuen hineinpackte, was einige Zeit erforderte und auch zu einem kleinen Unfall führte.

Im Vorjahr hat sich das wiederholt und, als heuer klar wurde, daß ich fast alle Bücher des dBp bekommen werde und, da sich das Buchpreislesen auf österreichisch ja kurze Zeit danach wiederholte, da habe ich zwar nur die halben Bücher gelesen, aber es war schon im September klar, ich schaffe, die durch Rezensionsexemplare auf zweihundert angestiegene Liste nicht  und ich war mir auch nicht sicher, ob ich wirklich alle Listenbücher finden werde und wenn ich sie im nächsten Jahr dann ohnehin wieder zurückräumen, muß, habe ich die Zukunftsleseliste gelöscht und mir bei der 2016 Leseliste angeschaut, was ich unbedingt noch auf jeden Fall lesen will.

Da waren ja einige Geburtstags- und Weihnachtsbücher und auch sonst sehr interessante Fundstücke dabei und zu meinem Vici-Baum Schwerpunkt wollte ich auch noch kommen, tue aber seit August nichts anderes, als Rezensionsexemplare zu lesen und da stehen  noch einige auf der Liste, die glesen werden sollen und wenn ich zwölf Bücher im Monat schaffe und heute schon der dritte Dezember ist, wirds vielleicht doch nicht so ganz mit der Vicki Baum klappen, aber den Franzobel will ich unbedangt lesen, das Buch der Ela Angerer, das erste, das zweite habe ich diese Woche ja auch  bekommen und dann den Richard Schuberth auf den warte ich auch schon so lang.

Also das andere Interessante auch in das nächste Jahr gepackt, da liegen die Bücher ja schon im Badezimmer, die zu einem großen Teil aus der 2016 Liste stammen oder aus einigen sehr interessanten Funden, wie beispielsweise „Löwenwecken“, auf das ich  aufmerksam wurde, als Israel das Gastland in Leipzig war, bestehen.

Da hab ich wieder den Vorsatz, wenn möglich, die abgespeckte 2017 Liste wirklich hinunterzulesen, zweimal fünf Rezensionsexemplare aus der Frühjahrsleseproduktion habe ich mir aber schon bestellt und das „Buchpreislesen“ will ich ja eigentlich auch wiederholen, was bedeutet, das ich vermutlich wieder ab Ende August Rezensionsexemplare lesen werde und mit meiner Liste fertig sein sollte.

Die besten Vorsätze also und bin nicht wirklich sicher, ob es klappt, denn das hat es noch nie, weil ich sehr neugierig auf neue Bücher bin und die zum Teil auch angeboten bekomme.

Nun, das wird sich zeigen und wenn man jetzt auf das Jahr 2016 schaut, habe ich schon sehr viel Interessantes gelesen und da habe ich Jänner auch ganz brav mit der Leseliste angefangen.

Das heißt  „Amerikatz“ war noch jahresübergreifend, Hans Fallada und Donna Leon standen auch auf der Liste und bis Leipzig hatte ich zwar auch Rezensionsexemplare, aber danach habe ich mir dann soviel bestellt, daß ich mit den vorgenommenen Büchern nicht wirklich weitergekommen bin.

Im Mai fuhren wir nach Kroatien, da habe ich mir eine eigene Kroatienliste gemacht und dann habe ich ja auch ein paar Bücher für „Paul und Paula“ gelesen, die mir zum Teil Klaus Khittl oder Gloria G. borgte und der Stefan Zweig Schwerpunkt und das Doderer-Lesen ist dann auch hinzugekommen.

Im Sommer klappte es dann zwar mit ein paar Büchern aus dem Harlander Stapel, aber dann kam schon bald der August und das Buchpreislesen und ein paar Bücher, die mir  „Literaturtest“ oder die ich bei „Aufbau“ bestellte waren auch dabei.

Ab August habe ich dann Buchpreis gelesen und gelesen, achtzehn der deutschen dBp, das hat ja heuer vervorragend geklappt, „Hool“ wartet noch, „München müßte ich noch finden oder den Mut zu Lücke haben, von der öst List waren es fünf und die drei Debuts und dann kam ja schon vollig überraschend aber sehr spannend das „Buchdebut-Bloggerlesen“ und da habe ich mir die Shortlist ja auch durch einige Longlistenbücher erweitert.

„Keiper“ hat mir überraschend zwei Bücher geschickt und mein Kritiker Uli Lucas, dessen „Horrorgeschichtensammlung“ ich gerade ausgelesen habe und der liebe Dietmar Füssel schickt mir Bücher, Gerhard Jaschke hat mir seinen Gedichtband geschickt, sowie Petra Ganglbauer und dann waren ja auch einige Schmankerl auf meiner ursprünglichen Bücherliste, so daß ich heuer „Biss zum Morgengrauen“, aber auch „Hausfrauensex“, den „Braven Soldaten Schwejk“, die „Henkerin“, den „Tod des Vergils“, aber auch Nele Neuhaus und  Anna Achmatova gelesen habe.

Jane Austen „Verstand und Gefühl“ war auch dabei, was dann weil ja ein Henry James Gedenkjahr war. durch „Eine Dame von Welt“ ergänzt wurde.

Ich habe „Mimikry“ elesen oder gespielt und endlich Hans Weigels „Unvollendete Symphonie“ und und…

Ein Blick auf die Liste macht es vollständig und ich denke, es war eine sehr interessante Mischung zwischen alt und neu. Denn ich bin ja eing, die eigentlich wirklich neugierig auf alles ist, auch gerne mal einen Krimi oder ein Chicklit liest und da war ja auch was Selbstgemachtes der Annika Bühnemann dabei.

Ich habe da keine Voruteile, spüre aber natürlich auch die Grenze der Menge und muß jetzt aussuchen, weil ich ja nicht nicht wirklich alles lesen kann, was ich eigentlich will.

In diesem Sinne wird es sicher spannend , wie weit ich meine 2017 Pläne einhalten werde, da sind ja die Schmankerln aus den Bücherschrankfunden. Da hat sich einiges sehr interessantes angesammelt, aber auch die Weihnachts- und die Geburtstagsbücher wirklich der Reihe nach auszulesen und bezüglich Reisen oder Schreibepläne läßt sich  auch einiges ergänzen oder aus den Regaeln suchen.

So fahren wir 2017 mit der Ruth und dem Rad um den Bodensee, da lassen sich ja herrlich, sowohl Arno Geiger, als auch Michael Köhlmeier oder Martin Walser lesen, den Clemens Meyer kann ich nach Leipzig mitnehmen und den Erich Landgrebe beziehungsweise, die Margot Koller nach Salzburg, wenn ich die im Jänner besuche, beziehungsweise wieder mit ihr gemeinsam lesen werde.

Spannend, spannend der Blick auf die 2017 Liste und auf die Vorfreude, was ich dann 2018 oder 2019, wo ja auch schon einiges wartet, die Hilde Schmölzer beispielsweise, das „Fliegengewicht“ der Anna Elsabeth Mayer, Theodora Bauers „Fell der Tante Meri“ Alfred Polgars „Marlene“ beispielsweise und und…

Ja und bezüglich der eigenen Bücherproduktion oder Vermarktung habe ich auch einiges zu berichten, obwohl ich ja im November mit dem Korrigieren nicht wirklich weiter gekommen bin. Das war kein wirklicher Korrigiermonat und da hoffe ich auf die Weihnachtsferien und das nächste Projekt ist ja auch irgendwie schon geplant, beziehungsweise wurde es in der letzten Schreibgruppe angeschrieben und weil ich ja mit meinen selbstgemachten Büchern ohne ISBN Nummer so im Verborgenen bin und sich scheinbar keiner dafür interessiert oder sie bei meinen Gewinnspielen gewinnen, beziehungsweise rezensieren möchte.

Zwei Anfragen habe ich heuer schon bekommen, da hat sich vor einiger Zeit eine Italienerin bei mir gemeldet, die über „Michaerla König“ eine Diplomarbeit oder etwas Ähnliches schreibt und „Mimis Bücher“, was ja JuSophie“ so gar nicht gefallen hat, haben wollte und vor kurzem meldete sich Korea bei mir, die eine von Ernst Schwarz Übersetzungen herausgegeben möchten und von mir wissen wollten, wer die Rechte hat?

Ich habe sie nicht, aber heute wieder eine Anfrage bekommen, weil man bei „Wikipedia“ lesen kann, daß in den „Dreizehn Kapitel“ eines über Ernst Schwarz enthalten ist.

So geht es also auch und vielleicht bin ich gar nicht so verborgen mit meinen selbstgemachten Büchern. Anke Dörsam habe ich die „Berührungen“, als Dank für ihren „Mimikry-Text“ am Montag ja auch nach Berlin geschickt, bin aber gar nicht so sicher, ob das Buch ankommen wird, da sie mir keinen Straßénnamen angegeben hat und die „Deutsche Bibliothek“ in Leipzig möchte  auch meine Bücher haben, so daß ich kürzlich wieder, die neuesten hingeschickt habe und das eigene Bücherjahr, das kann ich vielleicht auch schon schreiben, war heuer besonders produktiv.

Fünf Bücher sind in diesem Jahr entstanden, die „Flüchtlingstrilogie“, dann „Paul und Paula“ und die „Berührungen„.

Erschienen, nicht geschrieben, da ich die Thekla Morgenstern, das Sommerbuch und den Adventkalender ja schon im Vorjahr geschrieben habe.

Heuer habe ich mit „Paul und Paula“ begonnen, was sehr aufregend war, dann habe ich die „Berührungen“ geschrieben und aus Kroatien habe ich mir die Idee auch eines Sommerromans, nämlich „Claire-Klara-Clarisse“ mitgenommen habe, an der ich noch korrigiere, bevor es 2017 erscheinen wird und ich mich an mein „Bibliotheksgespenst“ mit dem Arbeitstitel „Vor dem Frühstück kennt man sich nicht“ machen werde.

2015-09-26

Erneuter Bucheinkauf

Die Frankfurter Buchmesse und damit die dBp-Verleihung kommt langsam heran, am 12. Oktober wird der in Frankfurt im „Römer“ vergeben und ich nähere mich auch allmählich meinem EndLLlesen an.

Das heißt in der Mitte oder schon vor der Shortlistverkündung bin ich ein wenig schlapp geworden, habe auf meinen Blog und in meinen Kommentaren, die ich den Buchpreisbloggern schickte, verkündet, nach dem Zaimoglu hör ich auf, dann ist aber das Buch der Inger-Maria Mahlke gekommen, der Otto hat mich angerufen, er hat alle Bücher, ich könne sie haben, zu einem Übergabetermin sind wir aber nicht gekommen.

„Suhrkamp“ hat mir angekündet, sie schicken mir den dicken Setz ebenfalls noch, wenn ich ihn in vier bis sechs Wochen lese, das müßte eigentlich zu schaffen sein, obwohl beim Zaimoglu habe ich zehn Tage gebraucht, bilde mir aber ein, daß sich der Setz leichter lesen läßt, vielleicht aber auch nicht, denn da gibt es ja eine betreute Lesegruppe, aber deren Sinn und Zweck habe ich  noch nicht so ganz verstanden.

Da haben sich vierzig Experten, darunter Ronja von Rönne, Klaus Kastberger und ein paar der priveligierten Buchpreisblogger gemeldet, die zu dem Buch Artikel schreiben, die wenn ich das recht verstanden habe, um alles gehen können, sehr hilfreich schien mir die Betreuung beim Lesen also nicht zu sein, aber ich habe mit dem Buch, das übrigens am Donnerstag in der „Alten Schmiede“ vorgestellt werden wird, nicht zu lesen begonnen.

Der Setz wäre dann LLBuch fünfzehn und so würde mir nicht einmal mehr eine Shortlistlänge fehlen, obwohl ich mir ausgerechnet habe, daß ich mit dem Setz gerade fertig werde, wenn er rechtzeitig kommt, wenn in Frankfurt die Hüllen fallen und dann lese ich noch den ganzen Oktober am Witzel und am Peltzer und nach dem Zaimoglu rufe ich den Otto an, habe ich zuerst gedacht, da habe ich zwar noch die Mahlke, an der ich gerade lese vor mir und die beiden Debuts von „Kremayr und Scheriau“, nach dem mich „Redsidenz“  von seiner rezensionsliste gestrichen haben dürfte.

Macht ja nichts, ich habe genug Bücher und die Verena Mermer stellt ihres, das ich ja gerne hätte, am Dienstag im Literaturhaus vor.

Nach den Debuts den Setz, wo ich zehn bis vierzehn Tage schätzen würde und dann den Otto anrufen oder in die Buchhandlungen lesen gehen, aber dahin könnte ich ja auch mit dem Alfred, habe ich gestern und heute gedacht, in St. Pölten zu „Schubert“ und zum „Thalia“, denn von meinen fünf Weihnachts- und Geburtstagsbüchern, haben wir vor einem Monat ja nur zwei beim „Thalia“ gefunden.

Den Trojanow und die Alina Bronsky und habe ich dann ein paar Tage später erfahren, hätte mir der Verlag mit dem Zaimoglu geschickt und habe ich inzwischen auch bei Mara Gieses Herbstgewinnspiel gewonnen, jetzt kann sie es an einen anderen vergeben oder ich lege es, wenn es kommt, in den Schrank.

Aber am Wochenende sind wir nach der Sommerfrische zum ersten Mal wieder in Harland, vorher war ja Volksstimmefest, der „Theodor Kramer Preis“ in Niederhollabrunn und der Alfred ist mit dem Karl auch für eine Woche nach Italien und Istrien gefahren, während ich gelesen und gelesen habe und vorigen Samstiag im Writersstudio war.

Also heute nach dem Markt und dem Würstelessen zum „Schubert“, zehn Minuten bevor sie sperren geschaut, kein Tisch mit dBp Büchern, aber eine freundliche Buchhändlerin hat mich nach meinen Wünschen gefragt, ihren Computer aufgemacht und nach den fehlenden fünf Stück geschaut.

Leider nichts, den dicken Setz hätte ich haben können, den Trojanow und die Jenny Erpenbeck aber nicht den Vladimir Vertlib, den Witzel, die ich ja gerne lesen würde und die anderen drei.

Also doch noch einmal zum „Thalia“, obwohl wir da vor vier Wochen nichts gefunden haben oder das, was da war und noch nicht versprochen , kauften.

Da gab es dann eine Überraschung, zwar nicht mit Lasche und am Büchertisch, aber auf der Seite lag, glaube ich, der Hellinger, der in den Blogs ja so gelobt wird und den die Buchpreisblogger  auf ihrer Shortlist haben wollten und dann habe ich auch noch den Lappert, mein viertes Shortlist-Buch gefunden. Jetzt fehlen außer dem Setz noch drei und zwei davon würde ich gerne lesen, den Vertlib würde ich wohl in einer Buchhandlung schaffen, beim „Kuppitsch“ liegt ja alles auf, habe ich gesehen, den Witzel bringt mir vielleicht jemand zu meinem literarischen Geburtstagsfest, das am sechsten November, nächste Woche schicke ich die Einladungen aus, sein wird, der Peltzer ist laut den Bücherlblogger ja unlesbar, also muß ich es nicht unbedingt versuchen und den lieben Otto mit den gesammelten Büchern gibt es ja auch noch.

Bis Ende Oktober werde ich also so weit und durch sein und kann nur wiederholen, das Longlistenlesen macht wirklich Spaß obwohl es, ähnlich wie das „Nanowrimoschreiben“ seine Up an Downs hat.

Wie oft habe ich schon geschrieben, ich höre damit auf? Wie es wirklich wird, wird man sehen und den offiziellen Büchernbloggern geht es, glaube ich ebenso.

So hat sich Birgit Böllinger, seit sie „Aberland“ besprochen hat, nicht mehr mit LL oder SL Büchern gemeldet, Buzzaldrin ist ja nach Hamburg zu einem Volotariat gegangen und schickt mir die zehn oder neun gewonnenen Bücher, wo Ruth Cerha, Meg Wollitzer, Matthias Nawrat und Harper Lee, dabei sind, sobald sie wieder in Göttingen ist und Jochen Kienbaum von „Lust auf Lesen“, der ja Monique Schwitters, die jetzt auch für den Schweizer Literaturpreis nominiert ist, glaube ich, kitschig gefunden hat, ist mit ihrem Buch, dem Setz und der Mahlke auf Leseurlaub gegangen und hat geschrieben, die beiden Bücher haben ihn überrascht.

Also hätten sie vor ihren Shortlist-Empfehlungen vielleicht doch alle Bücher lesen sollen und das habe ich jetzt auch gelernt, das man das tun muß, bevor man klare Aussagen treffen kann.

Vorher habe ich mich bei meinen Schätzungen ja auch auf die berühmten Namen bezogen, beziehungsweise spekuliert, was die Jury denken könnte?

Aber ob die wirklich, den Setz nicht auf die Shortlist setzte, weil er zu lang ist und den Peltzer schon, weil ein literarisches Schwergewicht? Wer weiß das wirklich, ob das stimmt?

Meine Shortlist rundet sich dagegen langsam ab und die besteht aus meinem literarischen Geschmack, da sind Bücher wie der Richter, der mir eigentlich auch gefallen hat, dann nicht dabei, weil vielleicht doch nicht so literarisch und die Alina Bronsky schon, weil ich ja  das leicht lesbare Verständliche will, dann die Monique Schwitters, meine Überraschung, der Key Weyandt, die Jenny Erpenbeck, der Feridun Zaimoglu und ob ich den Setz darauf setrzte, wird sich wahrscheinlich in zwei drei Wochen zeigen und, wie geschrieben, den Vertlib und den Witzel würde ich  gerne lesen, mal sehen, ob diese Bücher auch noch zu mir kommen werden.

2014-12-14

Unvollendet

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:29
Bücherunfall

Bücherunfall

Das Jahr nähert sich seinem Ende und wenn man so auf meine Bücherliste sieht, wird man merken, daß 2014 einiges  überbleiben wird, was ich in diesem Jahr eigentlich lesen wollte. War der Rezensionsexemplarsegen doch  besonders reichlich. Sie wurden mir angeboten, ich habe auch einiges angefragt, kann dann schwer nein sagen, bin ich doch neugierig und wissbegierig, aber mehr als hundertfünfundsiebzig Bücher scheine ich in einem Jahr nicht zu schaffen, in diesem werden es weniger sein.

Die Idee der Leseliste gibt es ja seit 2011 und 2013 habe ich in dem Bestreben wirklich alle meine Bücher zu lesen, meine Regale durchforstet und die Leseliste in die Zukunft ausgedehnt, in diesem Jahr habe ich meine wirklich ehrlich gemeinten Bücherbeschränkungspläne auch nicht eingehalten und so die Zukunftsleselisten auf hundertfünfzig pro Jahr erweitert, dann bliebe Platz für zwanzig bis fünfundzwanzig Rezensionsexemplare, habe ich naiv gedacht, aber „Keiper“ bietet mir jetzt seine Neuerscheinungen an, „Holzbaum“ ist auch sehr fleißig, die „Müncher Verlagsgruppe ist dazugekommen, „Residenz“ war schon da und bin irgendwann in diesem Jahr daraufgekommen, daß ich mein Vorhaben nicht schaffen werde.

Jetzt rasch noch wenigstens die Geburtstagsbücher hinunterlesen, die Weihnachtsbücher und die tollen Romane, die ich mir eigentlich für dieses Jahr vorgenommen habe.

Volker Klüpfels und Michaels Kobrs „Milchgeld“ ist dabei, Milan Kunderers „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“, James Salters „Lichjahre“ und dann ein paar sehr dünne Büchlein von Rafik Schami, Katharina Tiwald, Isolde Loock, Ulrike Längle  und ein ein bißchen dickeres von Heiner Link, es winken aber immer noch zwei Rezensionsexemplare vom „Holzbaum-Verlag“, die auch leicht zu lesen sind und Erika Kronabitter hat mir auch etwas versprochen, bez. habe ich sie angefragt.

Also werde ich, wenn ich so auf die Bücherstöße sehe, die ich gerade vom Badezimmer aufs Schlafzimmertischchen geschleppt habe, nicht umhin zu kommen, einiges Ungelesen zu lassen und dann am einunddreißigsten Dezember, wenn ich Bilanz ziehe, auf die späteren Lebensjahre zu verlegen und  schwören, daß das nächste Mal nicht mehr passiert, da werde ich wieder zu beschränken versuchen, vielleicht auch ein bißchen mehr und schneller lesen, so daß ich, möglichst alles von 2015 und auch einiges Neuerschienene lesen kann, denn ganz so unaktuell will ich nicht werden, obwohl ich es schon sehr reizvoll finde, ein Jahr lang über altes, fast Vergessenes zu berichten, was man so in den Bücherschränken findet, denn das gibt es wahrscheinlich nur bei mir und wenn man so auf meine Leseliste von 2015 blickt, findet man wirklich wahre Schmankerln.

War ich da doch auf einem Flohmarkt, wo dBp-Bücher von 2009 oder 2010 ausgeschieden waren, die „Fünf Kopeken“ habe ich gefunden und Nadines Kegeles zweiter Roman, den ich ja beim Bücherquiz auf der „Buch-Wien“ gewonnen habe, steht unter anderem auch darauf und da kam auch irgedwann der Wunsch, daß ich wenn ich da etwa zwanzig Bücher, die mich eigentlich interessieren und gerne lesen will, ausscheide bzw. auf Später-Leselisten verlege, diese wenigstens kurz anschauen und auf sie aufmerksam machen. Eine Art Bücherquizz über das Ungelesene veranstalten oder wenigstens zitieren, was ich 2014 höchstwahrscheinlich versäumen werde.

Fred Vargas „Vom Sinn des Lebens, der Liebe und den Aufräumen von Schränken“ ist dabei, dann kommt leider auch, ich gestehe es Sigrid Löfflers „Neue Weltliteratur“, das mir der Alfred von einer Buchpräsentation in der Haptbücherei mitbrachte, weil mir das offenbar doch zu theoretisch ist. Von Per Wahlöö gibt es einen Krimi, von Antonio Lobo Antunes einen roman, wollten wir ja im März nach Portugal fahren und daher gibt es auch portugiesische Gedichte.

Stattdessen habe ich einiges Ungarisches gelesen und Elfriede Jelinks „Lust“ werde ich wahrscheinlich leider auch nicht schaffen, Schande über mir und dabei nähere ich mich der erotischen Literatur ja allmählich an.

Eric Malpass „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung“ wird dabei sein, David Gutersons „Östlich der Berge“, was mir einge strege Grün-Frau einmal erlaubt vom Bücherschrank der Grünen im vierten Bezirk  mitzunehmen. Frid Ingulstands „Ingebjorg Olavsdatter“ habe ich auf einer Buch-Wien einmal bekommen und Franz Nabels „Ortliebsche Frauen“ im Bücherschrank gefunden.

Es gibt ein Buch von Eduard Claudius, eines von Chronin mit zwei Romanen, eine Daphne du Maurier und auch einiges, was ich mir am Jahresanfang beim Abverkauf bei „Morawa“ oder „Frick“ so kaufte und dann noch, ebenfalls vom Bücherschrank, was ganz altes, nämlich Paul Kellers „Mihel, der Rächer“, schade, schade, aber einmal werde ich es lesen und jetzt einen Austausch machen und von de Regalen im Wohn- und Schlafzimmer, das ins Bad schlichten, was ich mir für 2015 vorgenommen habe.

Ich hoffe, nur, daß ich alles finde, denn wie schon erwähnt, sind einige Schmankerl dabei, so daß ich mich auf das Neue Lesejahr schon freue und wie ebenfalls erwähnt, wenn man ein bißchen schneller liest, schafft man auch mehr und das ist mir sehr wichtig, obwohl ich keine Kampfleserin bin.

Ein kleiner Unfall ist beim Aufstapeln der Bücher auch passiert, das der Alfred gleich fotografierte, da wir ja noch das Cover für die „Anna“ brauchen.

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