Literaturgefluester

2010-10-20

Zweimal Rennweg

Filed under: Uncategorized — jancak @ 23:29

Für heute morgen hatte ich wieder so eine Einladung zu einer Produktpräsentation. Da ruft dich jemand mit französischen Akzent an, nennt dich „Madame“ und lädt dich in ein Hotel am Rennweg zu einer Porzellanaustellung aus. Du mußt den Monsieur mitbringen und seinen Namen sagen, aber mein Monsieur geht um elf zu keiner Produktpräsentation und war außerdem bei einer Konferenz in Krems.
„Macht nichts!“, sagt der junge Mann am Telefon, der sich vergewissert, ob die Einladung angekommen ist, dann komme ich eben allein und denke, daß es vielleicht Kaffee und Kuchen oder ein Buffet geben wird, schließlich habe ich schon Erfahrung mit Produktpräsentationen. Der Herr in dem Hotel am Rennweg Nummer 16 nennt mich auch „Madame“ und sammelt am Eingang die Einladungskarten ein, dann sitze ich ein bißchem im Foyer herum und sehe, daß es gedeckt, wie bei einem Buffet ist. Vorfreude kommt auf und es sammeln sich auch einige ältere Damen und Herren. Zehn nach elf kommen zwei Herren und und bitten in einen Raum, wo hinter einem Tisch Gläser und Teller aufgestellt sind. Sessel gibt es keine.
„Kommen Sie näher!“, sagt der Werber mit französischen Akzent von dem ich nicht weß, wie echt er ist und ich beginne zu verstehen, wie sich Klaustrophobien entwickeln, aber Monsieur schwatzt von einer französischen Porzellanfirma, die Werbung machen will, in dem sie den drei Paaren, die sich das verdienen, ein Geschenk machen werden, zeigt Porzellanteller, die mir nicht gefallen, erzählt, daß sie zwischen sieben und siebzehntausend Euro kosten und läßt das Publikum aufschreiben, für welches Design man sich entscheidet. Ich wähle das Billigste, dann kommt das Fragespiel, man muß aufzeigen, wenn man sich für nein entscheidet, muß man den Saal verlassen
„Au revoir!“, auf daß die drei glücklichen Käufer überbleiben. Als es so weit ist, daß man bestimmen soll, ob einen für das geschenkte Service die Gravour viertausend Euro wert ist, bin ich dran,
„Au revoir, Madame!“, grinst der Werber, hält mir die Türe auf und ich gehe leicht betropetzt nach Hause. Was war das? Eine Bauernfängerei? Da habe ich gedacht, ich hätte schon Erfahrung mit Werbeveranstaltungen, denn Buffet hat es selbstverständlich nicht gegeben, aber vielleicht eine Idee für den nächsten Roman.
Das wäre doch ein Einfall, der sich lohnt. Ich koche Mittagessen, mache eine Diagnostik, sowie eine Stunde und habe noch etwas vor.
Diesmal am Rennweg 44, im Studio der österreichischen Lotterien, denn da wird heute, wie ich aus dem Internet und dem Literaturkompaß der Zeitschrift Buchkultur weiß, zum ersten Mal der Alpha Literaturpreis der österreichischen Nachwuchsliteratur vergeben. Das Casino Austria tut das in Zusammenarbeit mit den städtischen Büchereien und da haben alle, die nicht mehr als zwei oder drei Buchveröffentlichungen haben, einreichen können. Hundert haben das getan.
Jessica Beer, Rudolf Schirhuber, Rudolf Kraus und Christian Jahl haben fünf daraus ausgewählt. Die Hauptjuororen, die aus Josef Haslinger, Gabriele Madeja und Klaus Nüchtern bestanden, haben noch einen sechsten dazugewählt und so sind Richard Obermayr, Verena Roßbacher, Thomas Stangl, Clemens J. Setz, Anna Kim und Christine Wiesmüller in die Shortlist gekommen. Von der letztern habe ich noch nie etwas gehört und da sich die Suchanfragen auf meinen Blog bezüglich Richard Obermayr in den letzten Tagen häuften, wurde ich neugierig auf die Gala, die im Literaturkompaß angekündigt war und bei der drei der Auserwählten lesen und einer schlußendlich die zehntausend Euro bekommen würde
Also hingegangen, obwohl ich mir dachte, daß man bei einer Gala vielleicht eine Einladung und eine Anmeldung haben müßte.
„Ich komme schon hinein!“, habe ich gedacht und so war es auch. Auf Tisch fünfzehn ganz hinten und zu meiner Überraschung gab es ein ganzes Menu. Vorher Aperitivs im Vorraum, ich habe Josef Haslinger die Hand gegeben und Gustav Ernst, der mich nicht mehr fragte, wieso ich hergekommen bin, sondern mich Karin Fleischanderl vorstellte und Herwig Bitsche begrüßt, der den Residenz Verlag leider verläßt, aber Clemens J. Setz ist sein Kanditat.
Ich schätzte und ich schätze immer falsch, meine Leser wissen es, auf Richard Obermayr, Clemens Setz und Verena Roßbacher und sah, als ich schon beim Vorspeisenteller saß, Thomas Stangl vorüberhuschen, hörte dem Gespräch der beiden freundlichen Herren neben mir über Börsenkurse und Bücher, die sie herausgeben werden, zu, da hatte ich mich schon in das Gespräch eingemischt, denn die Ungeduld wuchs, wer sind die drei Auserwählten?
Clarissa Stadler erklomm das Podium und erzählte etwas über den Wert den Lesens. Über zwanzig Prozent können das schon nicht mehr, aber die Lotterien werden das jetzt fördern und der Direktor erzählte, daß er als Kind vis a vie einer Bücherei gewohnt hat.
Dann kamen der Direktor der Büchereien und die Hauptjuroren. Die drei Auserwählten wurden mit einem Film vorgestellt und lasen aus ihren Büchern, denn man mußte eines einreichen. Als erste kam Verena Roßbacher mit „Verlangen nach Drachen“ , dann Clemens J. Setzt mit den „Frequenzen“, aber der ist im Moment in den USA bei einem Werkshop, also las der Lektor, danach nicht Richard Obermayr, sondern Thomas Stangl, die drei anderen Autoren habe ich nicht gesehen. Ich zückte mein Notizbuch und schrieb eifrig mit, so daß mich der Herr an meiner Seite fragte, auf wem ich tippen würde?
„Clemens J. Setz!“, antwortete ich.
„Und Sie?“
„Die Dame und die beiden anderen werden sich erschießen!“, was ich nicht ganz verstanden habe, aber die Auflösung kam nicht gleich, zuerst machten Ernst Molden und Willi Resetarits Musik und Josef Haslinger erzählte eine halbe Seite etwas zu der Preisverleihung sagte, bevor er den Namen preisgab.
„Und der Winner is Thomas Stangl!“
Ich war wieder einmal erstaunt und es hätte es wissen können, denn der letzte gewinnt, das ist mir ja schon einmal in Klagenfurt so passiert oder nicht, denn ich war nicht die letzte.
Danach gab es das Buffet. Beiried vom Salzburger Hochried, österreichische Lachsforelle oder im Ofen gegartes Rieslinghuhn.Ich habe mich für Huhn und Rind entschieden und für Mohr im Hemd und Joghurt Mousse mit frischen Früchten als Dessert und das Beste war, daß man sich das Buch mitnehmen konnte. Ich habe es mir signieren lassen, was ich ja nicht oft tue. Aber diesmal hat es gepasst und dem Autor gratuliert, dessen Bachmannpreislesung ich mitverfolgte. Auf der voretzten Shortlist war er auch. Er war sehr freundlich und hat „Das ist ein verdienter Autor!“, gesagt, als ich ihm erzählte, daß ich auf Richard Obermayr tippte und nicht mit ihm gerechnet hätte und die beiden Herren an meiner Seite, die von Hatschi Bratschis Luftballon schwärmten, haben mir meine Bücher abgekauft, ob sie ihnen gefallen, weiß ich nicht. Ich bin ja eine außerhalb des Literaturbetriebs und im Internet wurde beanstandet, daß bei diesem Nachwuchswettbewerb fast nur Namen ausgewählt wurden, die ihren Weg auch so gemacht hätten. Namen, die man kennt, die Minderheit, die sich für Literatur interessiert, wie Clarissa Stadler erwähnte, jedenfalls und für mich ist diese Literaturgala eines der größten Literaturereignisse, das ich erlebt habe. Sehr viel mir bekanntes Publikum habe ich nicht gesehen. Das Buch von Thomas Stangl werde ich natürlich lesen, auch wenn es meine Herbst und Winterleseliste durcheinanderbringt.

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2018-10-23

Der neunte Alpha

Filed under: Literaturpreise — jancak @ 23:02
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Den „Alpha-Literaturpreis“, gesponsert vom „Casino Austria“ gibt es bereits seit 2010. Das erste  Mal hat ihn Thomas Stangl bekommen. Ab dann nur mehr Frauen. 2011 und 2012 war ich leider nicht dabei. Ab 2013 aber regelmäßg und einreichen kann man für den „Alpha“ glaube ich, wenn man noch nicht mehr als drei Bücher hat.

Es ist also sowas wie ein Nachwuchspreis und hat vielleicht bis 2016 den österreichischen Buchpreis ersetzt.

Fünfzig Bücher wurden  heuer, glaube ich, eingereicht. Aus diesen wählte eine Vorjury, die aus Rudolf Kraus von der Hauptbücherei und noch zwei anderen bestand, neun  Bücher auswählte, das der Laura Freudenthaler, Susanne Gregor und  Verena  Stauffer waren bei denen, die ich kannte und dann kam die Hauptjury unter dem Vorsitz von Paulus Hochgatterer zum Wort und wählten die drei Finalisten:

Petra Piuk mit „Toni und Moni“, Theodora Bauer mit „Chikago“ und die mir bisher  unbekannte Iris Wolff mit ihrem bei „Otto Müller“ erschienen Buch „So tun als ob es regnet“ aus.

Da hätte ich, da in den letzten Tagen das Buch im „Literaturgeflüster“  sehr oft  aufgerufen wude, an Petra Piuk als Siegerin gedacht, aber, wie gewohnt kam alles anderes.

Die Hauptjmury hat die 1977 in Hermannstadt in Siebenbürgen geobrene Iris Wolff ausgewählt, deren Buch ich nun als Lektüre habe, wenn ich mit meiner Herbstlektüre fertig bin, was mich auch besonders freut, da ich die beiden anderen Bücher ja schon kenne.

Spannend, spannend und wieder ein gutes Essen bei der Gala, bei der es, wie man an mir sieht,  ja sehr schwierig ist, hineinzukommen, aber die Vorjahrsgewinnerin Marie -Luise Lehner, von der ich schon das nächste Buch auf meinen Stapel liegen habe und Nomniwrte , wie beispielsweise Cordula Simon, Barbi Markovic, Lydia Haider waren da und noch einige andere.

Man konnte sich das Buch wieder mitnehmen uns signieren lassen, Clarissa Stadler hat durch das Programm geführt, Paulus Hochgatterer hielt wieder eine sehr beeindruckende Laudatio, es gab nach den Lesungen, wo man sich in die Bücher ein bißen einhören, sowie ein Kurzportrait der Autorinnen sehen konnte und vor der Preisverleihung, wieder eine Musikeinlage und ich  habe wieder eine mir bisher unbekannte Autorin kennengelernt und bin auf ihr Buch, das einen schönen Titel, sowie ein sehr schönes Cover hat, jetzt sehr gespannt.

2017-11-02

Alpha-Literaturpreis an Marie Luise Lehner

Birgit Birnbacher

Birgit Birnbacher

Marie Luise Lehner

Marie Luise Lehner

Und zwischen Nanowrimo-Marathon und Buch-Wien gab es wieder einen Alpha-Literaturpreis, das ist  jener Preis, den das Casino Austria seit 2010 für Nachwuchsautoren, die noch nicht mehr als drei Bücher haben in einer feierlichen Gala veranstaltet.

Damals,  als Thomas Stangl den Preis gewonnen hat, war das im „Literaturkompaß“ der Lliteraturzeitschrift „Buchkultur“ angekündigt. Ich bin hingegangen, habe das Buch bekommen und gelesen und das nächste Jahr um eine Einladung für die Berichterstattung für das „Literaturgeflüster“ gebeten, keine Antwort und als ich dann hinging, haben sie mich hinausgeschmissen.

„Wir laden Sie nächstes Jahr ein, diesmal haben wir keinen Platz haben sie gesagt!“, ich habe meine Visitenkarte hinterlassen, aber wieder keine Antwort, obwohl es in der Buchkultur wieder abgebildet war.

Ich habe das immer gebloggt und 2013 hat „Atalante“ darauf reagiert, der „Septime Verlag“ hat sich gemeldet mir ihre nominierten Bücher geschict und dann auch Torsten Leitgeb und seither klappt es mit dem „Alpha“ und ich bin jedes Jahr dabei um darüber zu berichten, denn ich interessiere mich ja sehr für den Lliteraturbetrieb.

2011 hat Ana Elisabeth Mayer mit Fliegengewicht den Preis gewonnen, das Buch hat mir dann ihr Vater geschickt, als sie den „Priessnitz-Preis“ bekommen hat.

2012 Michiko Milena Flasar dieses Buch muß noch zu mir kommen und seit 2013 hat es geklappt, daß ich eine Einladung bekomme und es darf sogar der Alfred mitgehen und fotografieren.

2014 hat Eva Menasse gewonnen und da habe ich mit bei Christian Jahl von der Hauptbücherei, der ja Jurymitglied ist, beschwert, daß ich es schade finde, daß da ein schon Großer gewinnt, obwohl das ja ein Nachwuchspreis ist.

2015 waren dann sowohl Valerie Fritsch mit ihrem damals sehrt gehypten „Winters Garten“ und Karin Peschka mit „Watschenmann“ nominiert und Karin Peschka hat gewonnen und im Vorjahr Barbi Markovic und nicht Katharina Winkler, wie ich eigentlich dachte.

Und für heuer waren Birgit Birnbacher mit „Wir ohne Wal“, Marie Luise Lehner mit „Fliegenpilze aus Kork“ und Anna Weidenholzer mit „Weshalb die Herren Seesterne tragen“ und ich dachte entweder Birgit Birnbacher oder Anna Weidenholzer werden gewinnen, den Marie Luise Lehner ist ja noch zu jung und studiert ja noch an der Sprachkunst, obwohl mich beide Bücher eigentlich nicht sehr überzeugt hatten.

Und dann ging es wieder zur Gala, das heißt, eine halbe Stunde Drinks im Foyer, ich stand bei Cordula Simon und ihrem Freund, a deren Tisch wir ja im Vorjahr geseesen sind und beobachte das Eintreffen der Prominez mit ihren Begrüungsküßchen.

Clarissa Stadler, Anna Weidenholzer

Clarissa Stadler, Anna Weidenholzer

Dietmar Hoscher, Marie Luise Lehner, Josef Ostermayer

Dietmar Hoscher, Marie Luise Lehner, Josef Ostermayer

Dann ging es los Clarissa Stadler moderierte wieder und zitierte irgendeine Statistik die nachwies, daß der Durchschnitt E- bookleser eine Frau und über vierzig ist, dann gab es wieder ein Filmchen über die Autorinnen, deren Bücher ich ja, wie auch 2015 alle schon kannte und eine Lesung, danach eine Musikeinlage und danach wurde der Sieger oder die Siegerin, denn  es waren ja drei Quotenfrauen nominiert und es wurde auch launig behauptet, daß Frauen offenbar besser schreiben, zumindestens die, die beim „Alpha“ geweinnen, verkündet.

„And the winner is… Marie Luise Lehner“, „Wui  die Jury traut sich was!“, habe ich gedacht.

Der Kinderpsychiater Paulus Hochgatterer, der Juryvorsitzender und möglicher österreichischer Buchpreisträger von 2017 hielt eine Laudatio, die deutlich machte, wie sehr einem Kinderpsychiater diese Vater-Tochter Beziehung beindrucken kann.

Aapplaus und Fots und nachher gutes Essen und Gespräche und danach im Foyer, wo man sich das Buch wieder mit nach Hause nehmen konnte, habe ich Therea Preis getroffen und ihr verkündet, daß bei mir bezüglich „Buch-Wien“ alles in Ordung ist und ich jetzt alles habe, was ich brauche.

„Fein!“, hat sie gesagt und ich hoffe, das gilt auch für as nächste Jahr, wenn der „Ohrenschmaus“ vielleicht dort nicht mehr liest, aber Theresa Preis erzählte mir auch von einer Umstrukturierung und, daß dann alles leichter werden würde, ich bin gespannt und gehe vorher wahrscheinlich in ein schreibintensivens „Nanowrimo-Wochenende“ damit aus mir literarisch vielleicht doch noch etwas wird.

2016-10-28

Siebenter Alpha-Literaturpreis

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 00:48
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Clarissa Stadler

Clarissa Stadler

Lydia Haider

Lydia Haider

Den „Alpha-Literaturpreis“, gestiftet von den „Casinos Austria“, für Leute die noch nicht mehr als drei Bücher haben,  gibt es seit 2010.

Damals hat ihn Thomas Stangl gewonnen, ich bin hingegangen, weil es in der „Zeitschrift-Buchkultur“ einen diesezüglichen Hinweis gab.

Die nächsten zwei Jahre haben sie mich dann hinausgeschmissen, beziehungsweise nicht hineingelassen, weil nur für geladene Gäste, eine Gala mit Buffet und dem Buchpreisbuch.

Danach hat es geklappt und ich habe mich ein wenig geärgert, weil immer der mit dem berühmtesten Namen gewonnen hat, bis voriges Jahr.

Da hat mir dann Karin Peschka beim „Kremayr & Scheriau-Verlagsfest“ gesagt, als ich sie fragte, ob sie auf der Shortlist sei, daß dann sicher Valerie Fritsch gewinnt, sie hat ihn aber gewonnen und heuer waren bei der Shortlist mit Lydia Haider eine mir bisher unbekannte Autorin, die aber schon in der „Gesellschaft für Literatur“ gelesen hat, mit „Kongregation“.

Dann Barbi Marković mit ihrem „Residenz-Buch“ „Superheldinnen“, das hätte mich zwar interessiert, aber die dritte war Katharina Winkler mit „Blauschmuck“, die ja auch bei den Debuts nominiert ist und da mir dieses Buch für mein Buchpreisbloggen fehlte, habe ich sehr auf sie gehofft, war mir auch ziemlich sicher, daß sie gewinnen wird, denn in den Blogs wurde ihr Buch hochgelobt und so bin ich ziemlich zuversichtlich wieder in das „Studio 44“ aufgebrochen.

Katharina Winkler wurde auch prominent interviewt und ich hörte während des Aperitivs, wie sich der Juror Paulus Hochgatterer mit dem Alpha Initiator  Dietmar Hoscher unterhielt, letzter erwähte, daß er in das Gewinnerbuch schon hineingeschaut hätte.

Barbi Marković

Barbi Marković

Katharina Winkler

Katharina Winkler

Ein Name wurde dabei nicht genannt, die Spannung blieb also erhalten, dann begann die Veranstaltung wieder mit Clarissa Stadlers Moderation.

Es wurde über den „Alpha“ diskutiert, er wurde auch mit dem neuen Buchpreis verglichen, danach kamen die Autorenportraits, ein Interview und jeweils eine kurze Lesung aus dem Buch.

Im Gegensatz zum Vorjahr wo ich schon alle kannte, waren mir diesmal alle fremd, beziehungsweise ungelesen, das heißt Katharina Winkler habe ich schon bei den „O-Tönen“ gehört.

Bei Lydia Haiders Buch geht es mit Bibelzitaten um gefährdete Jugendliche, bei Barbi Marković, die 2010 gemeinsam mit Cornelia Travnicek, offiziell für die „Buch-Wien“ bloggte, um drei mit übersinnlichen Kräften ausgestatteten Frauen, die sich jede Woche in der Pizzeria am Siebenbrunnenplatz, also ganz in meiner Nähe treffen.

Ein Buch und ein Sujet das mich interessieren würde, aber ich will ja Buchpreisbloggen, beziehungsweise mich durch alle Debuts lesen.

Paulus Hochgatterer

Paulus Hochgatterer

Preisverleihung

Preisverleihung

Also noch einmal ein Stück aus „Blauschmuck“ hören, dann gabs eine musikalische Einlage, eine andere Casino-Gewinnerin spielte mit drei anderen ein Mozart-Quartett und dann kam der neue Kulturminister und verkündete „And the winner is Barbi Marković!“, die lief gleich auf die Bühne, obwohl  zuerst Paulus Hochgatterers Laudatio kam und shit, schon wieder nicht erraten und wie mache ich das jetzt mit dem Buchpreislesen, obwohl das Buch von Barbi Marković interessiert mich ja auch?

Inzwischen, das kann ich gleich verraten, habe ich beide Bücher, kann also weiter buchpreisbloggen und zur Buch-Wien“ und zur Verleihung des öst. Buchpreises in zwei Wochen kann ich auch, das hat mir heute Theresa Preis vom Hauptverband zugesichert und da hoffe ich dann, daß sowohl Friederike Mayröcker als auch Katharina Winkler gewinnen, obwohl ich bin ja erbärmlich schlecht mit meinen Prognosen, also seien wir gespannt und neugierig, ich habe das jedenfalls Katharina Winkler so gesagt, daß ich ihr den Preis wünsche und der öst. Buchpreis ist wahrscheinlich schon eine Konkurrenz oder eine Alternative zum „Alpha“.

Andererseit kann es ja nie genug Preise geben und ob der öst. Buchpreis inzwischen wirklich so in die Öffentlichkeit durchgedrungen ist?

Auf jedenfall viele bekannte Gesichter im Publikum, mit einer früheren Nominierten Cordula Simon bin ich am selben Tisch gesessen, so wie mit Dorothea Löcker, der ich sagte, daß ich die „Sprache der Krähen“ schon gelesen habe. Das hat ein bißchen länger gedauert, wegen meines doppelten Buchpreisbloggens, das habe ich dann auch Karin Peschka, die ich am Klo getroffen habe, so gesagt, daß „FanniPold“ inzwischen zu mir gekommen ist und jetzt geht es in ein langes Wochenende und ins Debutpreislesen, wo ich mit Sacha Battyani beginnen will und dann zu Friederike Gösweiner und Katharina Winkler übergehe.

Spannend spannend, wer den Debutpreis gewinnt, am Ende Friederike Gösweiner und ich habe mich schon wieder verschätzt, in zwei Wochen werden wir es wissen und bis dahin bin ich sehr gespannt.

2016-05-03

Bleistift, Heft, Laptop und George Saiko-Reisestipendium

Im Literaturmuseum wurde am 15. April die erste Sonderausstellung, kuratiert von Angelika Reitzer und Wolfgang Straub, die zehn lebenden österreichischen Schriftstelletrn gewidmet ist, eröffnet, da war ich bei „Literatur und Wein“ in Göttweig, aber seit einiger Zeit kann man an den Tagen, an denen es eine Veranstaltung gibt, von sechs bis neun gratis ins Museum  und heute, wo das „George Saiko Reisestipendium“ an Marianne Jungmaier vergeben wurde, hat es besonders gepasst, da die Veranstaltung schon vor acht zu Ende war, also noch eine Stunde Zeit für die Ausstellung  denn ich bin natürlich erst zwanzig nach sechs in den zweiten Stock gekommen und da wäre es sehr knapp geworden, sich  die Räume von Brigitta Falkner, Hanno Millesi, Richard Obermayr, Teresa Präauer, Kathrin Röggla, Ferdinand Schmatz, Clemens J. Setz, Thomas Stangl, Gerhild Steinbuch und Anna Weidenholzer anzusehen und sich noch in die entsprechenden Bänder einzuhören.

Obwohl mir ja fast alle der genannten Autoren bekannt sind, denn das habe ich ja schon vor einem Jahr bei der Eröffnung des Literaturmuseums festgestellt, es ist eines, wo man, glaube ich, gewisse literarische Kennnisse haben muß, um sich auszukennen. Was mir, da das Museum ja höchstwahrscheinlich von Touristen und Schulklassen besucht wird, ein wenig schwierig erscheint und die Ausstellung war, als ich hinaufgekommen bin auch ziemlich leer.

Eine einzige Besucherin habe ich dann kurz gesehen und ein wenig tut es mir auch leid, nicht bei der Eröfnung gewesen zu sein, denn da hätte Angelika Reitzer das Konzept vielleicht erklärt.

Also so hinein in die Räume mit dem denkmalgeschützen historischen Regalen auf denen sich sehr viele Gegenstände, Bilder, Bücher und auch Buchattrappen tummelten.

Angefangen habe ich mit Thomas Stangls Vitrine, von dem habe ich einiges gelesen und gehört, war er ja der erste „Alpha Preisträger“, „Fried Preisträger„, glaube ich, auch und hatte Bücher auf der Longlist des DBps, was die in seiner Vitrine ausgestellten Gegenstände und Filmausschnitte darstellen sollten, habe ich nicht recht verstanden.

Anna Weidenholzer deren literarischen Aufstieg ich ja schon von Anbeginn verfolgte und „Der Winter tut den Fischen gut“ dreimal zugeschickt bekommen habe, hatte einige Buchattrappen, die interessant waren, sich vorzustellen welche Bücher sie beschäftigen, die von Angelika Reitzer waren, glaube ich auch dabei.

Und Teresa Präauers Darstellung fand ich, glaube ic,h als die interessanteste. Die zeigte ihre „Bleistiftkinder“, ein Bild von ihr, das sonst meistens fehlte, wie, glaube ich, auch, wenn ich nicht etwas übersehen hätte, der Lebenslauf und dann gab es noch einen sehr amusanten Text „Was hat Schreiben mit Zeichnen zu tun, Frau Prepichler, Mag Prammer, etcetera.

Von Hanno Millesi, den ich ja sehr gerne mag, gab es einige seiner sehr skurillen Texte, zum Beispiel, den, wo er sich in einer Wäschekiste versteckt, aber auch einen über seine Bibliothek, die er dann verrückte, zu sehen und zu hören.

Richard Obermayrs Präsentation muß ich gestehen ist mir fast entgangen und so kann ich mich, glaube ich, nur an seine zwei Bücher, der „Gefälsche Himmel“, habe ich mal gelesen und nicht verstanden und „Das Fenster“ erinnern. bei Setz war es auch eher schwierig und geheimnisvoll, den habe ich aber extra gesucht und fand ein paar Bilder, die seinen Werken zugeordnet waren.

Von Kathrin Röggla gab es einen Tisch, einen Computer ein Telefon, das ständig klingelte, „Bitte abheben!“, stand auf einen Zettel daneben, das habe ich mich nicht getrraut,  Videos, die ihre Werkbesichtigungen, beispielsweise das eines Atmomkraftwerks, wo man sie mit einem Helm sehen kann, gibt es auch.

Bei Gerhild Steinbuch, einer jungen Grazer Dramtikerin, die wie einige anderer der Ausgestellten auchden Priessnitz-Preis bekommen hat, ging es um die Schönheit und ihr Textausschnitt erinnerte mich stark an die Jelinek.

Ferdinand Schmatz wurde ausgestellt und Brigitta Falkner mit Texten aus ihren Büchern, die ich glaube ich schon mal in der alten Schmiede oder anderswo hörte.

Habe ich wen vergessen? Natürlich viele österreichische Autoren, aber niemanden der zehn von Angelika Reitzer kuratierten, so daß man wenn man diese Ausstellung verstehen und verstanden kann, einen Teil, aber nur das der österreichischen Gegenwartliteraturlandschaft kennt.

Ein paar andere kann man in den inzwischen schon über 2600 Artikeln dieses Blogs finden, ich sage ja immer, ich habe auch ein Literaturmuseum und dann ging es schon hinunter, beziehungsweise, nachdem ich ein paar der Bänder gehört habe, in den sehr leeren Vortragsraum, denn wahrscheinlich war  die  Tatsache daß es ein „Georg Saiko Stipendium“ gibt nicht so bekannt.

Der von 1892 bis 1962 lebende Schriftsteller gehört, glaube ich, auch eher zu den schwer verständlichen.

Es gab einmal ein ihm gewidmetes Symposium in der „Gesellschaft der Literatur“ und eines seiner Bücher habe ich, als ich 1975, glaube ich, in Hamburg bei dem Workcamp war, gelesen, aber nicht verstanden und ich kann mich eigentlich  gar nicht erinnern, ob es sich dabei um „Auf dem Floß oder „Der Mann im Schilf“ handelte.

Es kam dann bald ein jüngerer Mann an das bereitgestellte Pult, entschuldigte Klaus Kastberger, den Präsdienten oder Vorstand der „Saiko Gesellschaft“ und erklärte, daß der eine Stiftung hinterlassen hat, um Schriftstellern ein Reisestipendium zu ermöglichen und nachdem seine Witwe, den Nachlass an die Nationalbibliothek verkaufte, wurde es schon neun mal vergeben, beziehungsweise ist Marianne Jungmaier, eine begnadete Reisende, die in Berlin lebt, aber lange keine Wohnung hatte, die heurige Preisträgerin, die den Scheck mit den siebentausend Euro entgegennehmen durfte.

Eine Kostprobe habe ich davon ja schon im Amerlinghaus im Duett mit Erika Kronabitter gehört, jetzt las sie nach der Eröffnungsrede aus ihrem „Tortenprotokoll“, bei den acht anderen Stipendiaten hadelt es sich um Oswald Egger, Brigitta Falkner, Josef Winkler, Olga Flor, Ann Cotten, Sabine Scholl, Dimitre Dinev und Thomas Stangl und zwei davon sind ja auch in der Sonderausstellung zu sehen.

„Wenn man eine Reise tut, so kann man etwas erzählen“, hat dann noch Sebastian Fasthuber, in seiner Laudatio gemeint, daß das seine Oma immer gesagt hätte, obwohl die nie verreist wäre.

Schriftsteller tun das aber gerne, um zu recherchieren und zu schreiben und so kann man wohl gespannt sein, was Marianne Jungmaier, deren nächstes Buch schon im Juni wieder bei „Kremair &. Scheriau“ erscheint , nach ihren Reisen schreiben wird.

Ich bin ja wie wahrscheinlich bekannt nicht so besonders reisesüchtig, sondern eher ein Sommerfrischentyp, obwohl wir bei einer der Schreibgruppen ja auch das Thema Reisen hatten und ein paar Fahrrad- und andere Reisen, mit den entsprechenden Blogberichten habe ich auch schon gemacht, obwohl ich nie ein Reisestipendium in Anspruch genommen habe und auch nirgends „Writer in Residence“ war, außer daß ich mich selber einmal zur Stadtschreiberin von St. Pölten machte.

2015-11-17

Alpha-Literaturpreis an Karin Peschka

Eröffnung

Eröffnung

Valerie Fritsch

Valerie Fritsch

Und das war eine Überraschung, denn nach der bisherigen Preisgestaltung, vor zwei Jahren Marjana Gapaneko, im Vorjahr Eva Menasse war ich mir sicher, daß Valerie Fritsch ihn gewinnen wird und das dachte Karin Peschka, glaube ich auch, als ich sie vor zwei Monaten bei dieser „Kremayr und Scheriau- Verlagsparty“ im „Siebenstern“ darauf angegesprochen haben.

Der „Alpha-Literaturpreis“, den die „Casinos Austria“ seit 2010 jährlich an einen Preisträger der noch nicht mehr als drei Bücher veröffentlicht hat,  vergeben, hat bei mir eine traumatische Vorgeschichte, denn das erste Mal bin ich, nachdem die Veranstaltung im „Litetraturkompaß“ der Zeitschrift „Buchkultur“ angekündigt war, hin marschiert, das zweite Mal habe ich dann für das „Literaturgeflüster“ um eine Einladung gebeten, aber keine bekommen und als ich so hinmarschierte, haben sie mich hinausgeschmissen.

Gesa Olkusz

Gesa Olkusz

Karin Peschka

Karin Peschka

Anna-Elisabeth Mayers Buch „Fliegengewicht“ ist inzwischen zu mir gekommen, die fürs nächste Jahr verspochene Einladung nicht, aber seit 2013 bekomme ich eine solche und heuer sind Richard Schuberth, Sandra Gugic, Isabella Feimer, Valerie Fritsch, Gesa Olkusz, Karin Peschka und noch ein paar andere auf der diesbezüglichen Long- oder Shortlist gestanden.

Die Letzteren waren dann bei den Finalisten und wie gesagt, daß Valerie Fritsch gewinnen wird, war ich mir ganz ganz sicher, obwohl mir „Winters Garten“ gar nicht so gut gefallen hat.

Die Preisverleihung findet immer im feierlichen Rahmen im „Studio 44“ am Rennweg statt, man braucht eine Einladung, muß sich anmelden, bekommt einen Aperitiv, wird dann an einen Tisch gesetzt, Clarissa Stadler moderierte und dann gibt es, wie beim Bachmannpreis je ein Portrait und eine Lesung der Finalisten.

Diemal habe ich ja alle drei Bücher schon gelesen, Gesa Olkuszs „Legenden“ hat mir am besten gefallen und als alle Bücher vorgestelt waren, gab es eine Musikeinlage, die diesmal der Gewinner des vorigen „Casino Austria- Musikpreises“ gestaltet hat und dann die Preisverleihung, beziehungsweise die Laudatio von Paulus Hochgatterer, über die oberösterreichische Wirtshaustochter, die „Watschenmann“, ein Roman der im Nachkriegswien spielt, geschrieben hat.

Preisverleihung

Preisverleihung

20151117-215932

Dann gabs ein Buffet, Lachs, Hendlschnitzel, Wildschwein, Roastbeef, Rotkraut, Semmelknödel und dann noch was Süßes und das Fußballspiel Österreich gegen Schweiz, das zeitgleich stattfand, wurde im Nebenraum auch übertragen.

Das Siegerbuch konnte man sich wieder mitnehmen und lesen, Karin Peschka hat sich sehr gefreut, Valerie Fritsch wahrscheinlich weniger und wie gesagt, „Legenden“ haben mir sehr gut gefallen, den Richard Schuberth habe ich mir zum Geburtstag schenken lassen und Sandra Gugics „Astraunauten“ würde ich sehr gerne lesen.

Und im nächsten Jahr wird es ja einen eigenen österreichischen dBP geben, wo auch die Neuerscheinung eines österreichischen Autors gewinnen kann, der schon mehr als drei Bücher geschrieben hat und ich finde es sehr schön, daß es beim „Alpha“,  eine Überraschung, statt veraussagbare Gewinner gab.

2015-07-09

Deutscher Buchpreis

Filed under: Büchergeschichten — jancak @ 00:00
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Der deutsche Buchpreis ist ja, wie der Bachmannpreis, eine wichtige Institution, der die deutsche Buchlandschaft seit einigen Jahren belebt und beide waren, zu Beginn, glaube ich, etwas umstritten und haben sich inzwischen etabliert.

Die „tddl“ gibt es seit 1977, damals war neben  Ernst Willner und  Humbert Fink, MRR in der Jury und die IG- Autoren und GAv stöhnten, daß da die Autoren öffentlich abgeschlachtet wurden, den dBp gibt es seit 2005 und ich meine, der deutsche Börsenverein hat ihn eingeführt, um das Weihnachtsgeschäft zu beleben.

Kritik gab es auch, denn es ist ja eigentlich unmöglich unter den Neuerscheinungen des letzten Jahres, das angeblich beste Buch auszuwählen.

Trotzdem kann ich nicht leugnen, daß ich das Geschehen um diese Long und Shortlist sehr faszinierend finde und begeistert mitmische.

Denn ich bin ja eine Leseratte oder eine bibliophile Frau, obwohl die ersten Jahre der dBp, den ersten hat 2005 Arno Geiger mit „Uns geht es gut“ gewonnen, obwohl er bei seinem zweiten Bachmannlesen daraus, nicht sehr aufgefallen ist, das erste Mal hat er 1996 in Klagenfurt gelesen, da war er jung und vollkommen unbekannt und ich bin im Publikum gesessen, weil einmal habe ich mir ges Preisgeschehen live gesehen, an mir vorübergegangen ist.

Wann ich auf den dBp so richtig aufmerksam geworden bin, weiß ich gar nicht so genau, aber wahrscheinlich, war es 2008, als ich schon bloggte und da hat ihn Christiane Zintzen auf ihrem Blog vorgestellt und auch auf das Leseprobenheftchen hingewiesen, das dann, wie sie meinte, vergriffen war.

2009 habe ich das dann versucht in Österreich zu bekommen, was nicht gelungen ist und das Feuilleton hat sich 2008 oder 2009 auf den Preis gestürzt und seither habe ich ihn auch auf meinen Blog ein bißchen verfolgt und darüber geschrieben.

Auf die Idee mir die Bücher zu kaufen und zu lesen, bin ich aber nicht gekommen, jedenfalls nicht zum Normalpreis, aber ein paar davon habe ich mir immer zu Weihnachten und zum Geburtstag gewünscht und bei den „Thalia Abverkäufen“ waren sie dann ein paar Jahre später zu finden, beim „Augustin Flohmarkt“ habe ich danach gegriffen und als Alfreds bibliophile WU-Kollegin ihre Bücher abverkaufte, waren auch einige dabei.

Vor zwei Jahren hat dann „Buzzaldrin“ begonnen, gemeinsam mit drei anderen, die zwanzig Bücher zu lesen und zu besprechen, ich habe einfrig mitkommentiert, die Longlistenproben, die ich mir inzwischen als Presseexemplar bestellte, gelesen und voriges Jahr hat es dann das Longlistenlesen gegeben, dem ich mich auch anschloß.

„Kastelau“ habe ich dabei gewonnen, „Koala“ schon auf meiner Leseliste gehabt, „Nachkommen“ mir zu Weihnachten gewünscht und in den letzten Wochen bin ich beim „Morawa-Flohmarkt“ auch über einige dBp-Bücher um zwei oder drei Euro gestolpert.

Es ist ja auch die Frage, wieviel von den gehypten Büchern hängenleibt, im Oktober sprechen alle davon, aber ein oder zwei Jahre später, weiß keiner mehr, wer auf diesen Listen stand?

Irrtum, ich weiß es, denn ich bin ja eine begnadete Abverkaufsleserin, die „Zwei Herren am Strand“, wahrscheinlich als Leseexemplar, habe ich vor kurzem im Schrank gefunden und so habe ich mich auch heuer schon vor einigen Wochen oder Monaten für die hundertsechzig Bücher interessiert, die da gerade von der dBp-Jury gelesen und auf zwanzig hinuntergevotet werden.

Aber nicht nur ich, die Blogger, um die vier taten das auch und Catherina von den „Schönen Seiten“ betreute ja ab vorigen Jahr die „dBp-Facebook-Seite“.

Sie tut das heuer wieder und so wurde diese Woche dort bekannt gegeben, daß heuer sieben Blogs als offizielle Buchpreisblogger ausgewählt wurden, die dann über den dBp berichten dürfen.

Aber das darf ja jeder, inoffiziell, wild, für sich, allein etc und das hat dann mein ohnehin  latent vorhandenes Interesse angestachelt, das auch zu tun und mir, notfalls ab zwanzigsten August, wenn die Longlist bekannt gegeben wird, die zwanzig Bücher zu kaufen, zu lesen, mir meine eigene Shortlist zu erstellen und zu schauen, wie sie mit der Meinung der Jury zusammenhängt, abweicht, etc?

Der Otto tut das  auch seit einigen Jahren, ich habe mich bisher eher geweigert, das zu tun, denn erstens bin ich keine Käuferin, zweites würde es meine Leseliste total umhauen, die zwanzig Bücher anzufragen, aber vorvorige Weihnachten habe ich mich auch mit den Gedanken getragen, den Hunderter, den ich zu Weihnachten von der Schwiegermutter bekommen habe, zu „Thalia“ zu tragen und mir vier oder fünf brandneue Bücher auszusuchen, um nicht nur immer das Alte und das Gefundene zu besprechen.

Ich habe es dann nicht getan und ich weiß auch nicht, ob ich am zwanzigsten August wirklich vier oder fünfhundert Euro ausgeben will, nur um zu beweisen, daß ich das auch so gut, wie die „offiziellen Bücherblogger“ kann.

Bei den Verlagen anfragen kann ich aber, ein paar Bücher werden wahrscheinlich zu bekommen sein und darüber bloggen, wie ich das schon bisher tat, natürlich und eigentlich bin ich auch schon beim Longlistenlesen, nämlich der Bücher, die 2010 darauf standen, denn da waren ja einige bei dem „Augustin Flohmarkt“ 2013 dabei, den ich gerade von meiner Leseliste herunterlese und Marlene Streeuwitz „Nachkommen“, Longlist 2014, habe ich mir  in meine Sommerfrische mitgenommen, denn ich will ja ein bißchen was über die Griechenland Krise schreiben.

Grund genug, mich ein bißchen im dBp Archiv umzusehen und zu schauen, was ich davon gelesen bzw. auf meiner Leseliste habe und ganz egal, wie ich mich in sieben Wochen entscheiden werde, ein bißchen kann ich jetzt schon darüber berichten, welche Bücher ich von den vergangenen Listen kenne.

2005 hat, wie  erwähnt Arno Geiger gewonnen, und sein „Es geht uns gut“ habe ich inzwischen im Schrank gefunden und noch nicht gelesen. Von den Longlistbüchern habe ich Friederike Mayröckers „Und ich schüttelte einen Liebling“ gelesen. Bei Thomas Lehr „42“ bin ich mir nicht so sicher, beziehungsweise kann ich die entsprechende Besprechung jetzt nicht finden.

2006 haben Katharina Hackers „Habenichtse“ gewonnen und das stand auf der Flohmarktliste von Alfred bibliophiler WU-Kollegin. Ebenso wie Sasa Stanisic „Wie der Soldat das Grammaphon reapariert“.

Daniel Glattauers „Gut gegen Nordwind“ habe ich im Schrank gefunden. Ebenso Wolf Haas „Das Wetter vor fünfzehn Jahren“, das ich noch lesen muß. Das muß ich auch noch bei Felizitas Hoppes „Johanna“, das der „Morawa“ voriges Jahr abverkaufte.

Ingo Schulzes „Neues Leben“ habe ich gelesen, Ilija Trojanow „Weltensammler“ auch und Matthias Zschokkes „Huhn mit Maurice“ steht auf der Leseliste. Vier gelesene und vier noch nicht gelesene von zwanzig, eigentlich nicht schlecht.

2007 hat Julia Frankes „Mittagsfrau“ gewonnen  und das gab es Originalverpackt, um zwei Euro am Stattersdorfer Flohmarkt und dann noch vier andere gelesene Bücher, nämlich  Glavinic „Ich bin ich“, Peter Henisch „Eine sehr kleine Frau“, Katja Lange-Müllers „Böse Schafe“, Robert Menasses „Don Juan“ .

2008 hat Uwe Tellkamps Turm gewonnen, da habe ich die Diskussion schon verfolgt und das Buch, wie im Vorjahr das der Marlene Streeruwitz gleich zweimal zum Geburtstag bekommen.  Gefunden habe ich „Treffen sich zwei“, Ingo Schulzes „Adam und Evelyn“ lag in der „Thalia-Abverkaufskiste“, ebenso wie Martin Walsers „ein liebender Mann“ und Karin Duves „Taxi“ muß ich noch lesen.

2009, da hat das muß ich mir noch vergegenwertigen Kathrin Schmidt mit „Du stirbst nicht“ gewonnen und nicht Herta Müllers „Atmemschaukel„, das Preisbuch lag bei „Thalia“ und muß noch gelesen werden. „Das Leben der Wünsche“ habe ich gelesen und es hat mir, glaube ich, nicht so gefallen, ich bin kein Glavinic-Fan, Thomas Stangl „Was kommt“ war der erste „Alpha-Preis“. Peter Stamms „Sieben Jahre“ vom „Thalia“ habe ich gelesen und Stephan Thome „Grenzgang“ mir vor kurzem um einen Euro gekauft. Ebenso wie Terezia Moras „Der einzige Mann auf dem Kontinent“, das gab es beim „Morawa“ und hat glaube ich drei Euro gekostet.

2010 hat Melinda Nadj Abonji mit „Tauben fliegen auf“ gewonnen, das Buch muß ich erst finden. Dafür lese ich gerade Alina Bronskis „Die schäftsten Gerichte der tatarischen Küche“ vom „Augustin Flohmarkt“. Dort habe ich auch Olga Martynovas „Sogar Papageien überleben uns“, gefunden, das auf meiner Leseliste wartet, während ich Judith Zanders „Dinge die wir uns heute sagen“ schon gelesen habe. Hat mir auch nicht so gefallen.

2011 hat Eugen Ruge mit „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ gewonnen, das habe ich mir zu Weihnachten oder zum Geburtstag gewünscht, ebenso wie Judith Schalanskys „Der Hals der Giraffe“. Marlene Streeruwitz „Schmerzmacherin“ habe ich bei einer literarischen Soiree gewonnen, Thomas Melles „Sixters“ mir vor kurzem um einen Euro gekauft und Sybille Lewitscharoffs „Blumenberg“ habe ich gefunden und sollte ich noch heuer lesen.

2012 hat Ursula Krechel mit „Landgericht“ gewonnen. Weder gelesen noch gefunden oder gekauft. Der Jahrgang ist bei mir überhaupt sehr schwach vertreten, habe ich da ja nur Olga Grjasnovas „Der Russe ist einer der Birken liebt“ mir gewünscht und gelesen.

2013 ist es besser, denn da habe ich mich intensiv mit den Proben beschäftigt, mir Nellja Veremejs „Berlin liegt im Osten“ bestellt, Marion Poschmanns „Die Sonnenposition“ zum Geburtstag gewünscht, Daniel Kehlmanns „F“ von der Anna ausgeborgt, auch das kann man tun, mir im Vorjahr Ralph Dulis „Soutines letztes Fahrt“ bei einem Abverkauf gekauft, heuer Mirco Bonnes „Nie mehr Nacht“ gefunden und Clemens Meyer  „Im Stein“ gab es um drei Euro beim „Morawa“.

2014 hatte ich schon Martin Lechners „Kleine Kassa“ gelesen, als die Liste veröffentlicht wurde, Lukas Bärfuß „Koala“ habe ich mir vom Alfred kaufen lassen und werde es demnächst lesen, „Kastelau“ bei diesem Longlistenlesen gewonnen, Thomas Melles „Dreitausend Euro“ und Marlene Streeruwitz „Nachkommen“ mir zu Weihnachten gewünscht und die „Zwei Herren am Starand“ vor kurzem im Schrank gefunden.

Interessant, interessant, dieser Gang durch das Archiv, für mich jedenfalls, da ich ja öfter die Frage höre, wer noch weiß wer im letzten Jahr auf dieser Liste stand?

Ich weiß es oder habe jetzt nachgeschaut und auf die neue Liste bin ich auch neugierig, ganz egal wie ich ich mich  entscheiden werde, zu lesen habe ich  genug und, daß es auch noch andere Bücher jenseits diíeser Liste gibt, daran habe ich auch nie gezweifelt, wie zum Beispiels Peter Stamms „Nacht ist der Tag“, das ich auch kürzlich fand und eigentlich sicher war, es steht darauf oder Köhlmeiers „Joel Spazierer“.

2015-03-20

April in Stein

Wolfgang Derler, Robert Streibel, Barbara Rett, Michael Schwanda

Wolfgang Derler, Robert Streibel, Barbara Rett, Michael Schwanda

Den Historiker und Leiter der VHS Hietzing,Robert Streibel, kenne ich, glaube ich, von einigen Exil-Literaturveranstaltungen, habe ihn bei der letzten Sommerakademie des Instituts für jüdische Geschichte in der WU gehört und er hat auch einmal im Kremser Literaturhaus anläßlich einer Kramer-Preisverleihung einen Vortrag über einen Widerstandskämpfer gehalten, nach dem in Stein eine Straße benannt ist, nun hat er ein Buch über das Häftlingsmassaker, das am 6. April 1945 in der Justizstrafanstalt Krems/Stein stattgefunden hat, geschrieben, das vor kurzem bei „Residenz“ erschien und heute in der Alten Klosterkirche der Justizanstalt vorgestellt wurde.

In dem Vorwort beschreibt der Historiker, der in Krems aufgewachsen ist, zwei Erlebnisse, die ihn, den 1959 geborenen mit der NS-Zeit verbinden.

Zu Beginn, 1938 wurde der jüdische Rechtsanwalt Dr. Brüll, bei dem Streibels Großmutter Hausgehilfin war, vor seiner Praxis zusammengeschlagen und das Kind oder der Jugendliche ging jeden Tag am Schulweg vor dem Haus vorbei und am Ende im April 19445 fand dieses Häftlingsmassaker statt, daß sein Vater als Dreizehnjähriger miterlebte und offenbar auch dabei war, als einer der Häftlinge erschlagen wurde.

Jedenfalls schildert Robert Streibel in seinem Dokumentarroman, zu dem der von Erich Hackl ermuntert wurde und der auf Interviews passiert, die er mit Zeitzeugen, die davon betroffen waren, führte, den dreizehnjährigen Josef Streit, Namen sind,  steht  in dem Vorwort zum Großteil abgeändert, Sohn einer Tabakarbeiterin, der in einer Traumwelt des Comichelden Rolf Torring lebt, Lebensmittel klaut, von einer Patronenkugel verwundet , aber auch Zeuge wird, wie einer der Häftlinge auf der Straße angeschossen wird und verblutet.

Barbara Rett, Robert Streibel und Vater

Barbara Rett, Robert Streibel und Vater

Was ist passiert?

In der Justizanstalt Stein, waren in der NS-Zeit, sowohl normale Gesetzesbrecher, als auch Kommunisten, Widerstandskämpfer, etc, inhaftiert.

Am 6. April, als der Krieg schon verloren und die Russen nahen, bekam der Gefängnisdirektor einen Befehl, alle Gefangenen freizulassen, was zu einem Massaker führte, weil sowohl die SS, die SA, aber auch die Bevölkerung, Jagd auf die Entlassenen machte und fast dreihundert Personen dabei ums Leben kamen.

Robert Streibel versuchte nun aus seinem Interviewmaterial, wie auch vor drei Jahren Manfred Wieninger, einen Dokumentationsroman zu machen, in dem er die Geschichte der einzelnen Gefangenen in zweiundfünfzig Kapitel, die spannende narratrive Überschriften haben, erzählt.

Da gibt es den dreizehnjährigen Josef, der mit seinem Freund den Kriegsalltag erlebt, es gibt Szenen, wo die Gefangenen, aber auch die Wächter und alle anderen, bei einem Eisenbahnzug liegen, wo aus einem Waggon Wein fließt und sich betrinken, Schokolade wird gestohlen und Fleisch von einem toten Pferd herausgeschnitten.

Griechische Häftlinge bzw. Zwangsarbeiter gibt es auch und die Geschichte von einem Lied aus dem Zigeunerbaron, das immer für einen Häftling vor dem Gefängnis gesungen wurde, damit er sich nicht alleine fühlt.

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Der Gefängnisdirektor und einige Angestellten wurden nach dem Massaker exekutiert, einige Häftlinge sind in Hadersdorf erschossen worden, anderen ist die Flucht gelungen.

Einer der griechischen Häftlinge ist nach dem Krieg in Krems geblieben und Robert Streibel schildert fiktiv, daß er auf einer Bank beim Friedhof saß und mit einem der  Verantwortlichen des Massakers, der sich 1995 vor dem Massengrab, der 386 Toten erschossen hat, ein Gespräch führte.

Im Anhang gibt es ein Personenverzeichnis, das die Lebensläufe, der in dem Buch vorkommenden Personen schildert. Ein Glossar gibt es auch und in der Galerie Kultur Mitte, in der wir auch schon einige Male waren, wird am zehnten April die Ausstellung „Stein 1945“ eröffnet.

Am Abend ging es dann in die Steiner Landstraße, wo die Strafanstalt, bzw. die alte Kirche, genau gegenüber dem niederösterreichischen Literaturhaus gelegen ist und ich habe diese Kirche, obwohl ich schon einige Male im Niederösterreichischen Literaturhaus war, noch nie gesehen.

Es gab aber eine Tafel, die auf die Veranstaltung hinwies und im Foyer standen Justizwachebeamten in blauen Uniformen, die mich sowohl an die Bahn, als auch an den ersten Weltkrieg erinnerten, hakten die Namen ab und man konnte  in die Kirche, wo mich sogleich Barbara Rett, die Ohrenschmaus-Moderatorin, die diesen Abend moderierte, begrüßte.

Ziemlich vorne eine Platz gefunden und vorher noch den Chef der Galerie „Wien Mitte“ begrüßt, den ich oder er mich nach  Ruth Aspöck fragte, die am Mittwoch die Präsentation ihres neuen Buches in der Hauptbücherei hat und einige Reihen vor mir, saß Jessica Beer, nun Lektorin bei „Residenz“, die früher das Veranstaltungsprogramm der Hauptbücherei organisierte und einmal auch in der Jury beim „Alpha“ war.

Claudia Romeda war da, saß später am Podium und die habe ich am Donnerstag im Literaturhaus gesehen und eine Woche vorher in Leipzig beim Österreich-Empfang und ich bin mir auch nicht sicher, ob wir nicht am Morgen in derselben Straßenbahn zur Messe gefahren sind.

Die Veranstaltung begann ziemlich ungewöhnlich ohne Einleitung oder Begrüßung mit einer Lesung aus dem Buch von Robert Streibel, dann trat erst Barbara Rett nach vorn und bat die Eingeladenen auf das Podium, die da waren Michael Schwander vom Bundesministerium für Justiz,  Wolfgang Derler, Vizebürgermeister von Krems, Bruno Sladek, Leiter der  Justizanstalt und Claudia Romeder vom „Residenz-Verlag“.

Die Diskussion geriet dann meiner Meinung nach etwas durcheinander, da sich der Bauftragte vom Justizministerium mehr auf die Gegenwart bezog und von der Justiz als dritte Exekutivgewalt des Staates sprach, deren Aufgabe es ist vom gestern in die Gegenwart zu kommen, um damit für die Zukunft zu sorgen, Sätze, die wie aus einem Schulungsseminar klangen und  auch kurz die Aufgaben der Justiz und die Trainingsmethoden der Beamten schilderte, damit diese ihre schweren Aufgaben nachkommen können.

Dann ging es wieder in die Vergangenheit, nämlich zu den Zeitzeugen, so begrüßte Barbara Rett, Robert Streibels Vater, jenen Josef Streit, von dem Robert Streibel nicht mehr wußte, ob er als Dreizehnjähriger wirklich geraucht hat, wie er es ihm andichtete.

Barbara Rett fragte danach, der Vater verweigerte die Antwort, natürlich, da er damit heute ja krimilisiert wäre und erzählte von seinen Gefühlen, die er  als Jugendlicher hatte, zwei andere Herren waren auch noch da, Sohn, bzw. Enkel eines Betroffenen,  die berichteten, daß es die Stadt Hadersdorf immer noch nicht geschafft hat, eine Gedenktafel für die einundsechzig Erschossenen anzubringen.

Der Enkel hielt auch ein Plädoyer auf die Menschlichkeit, die er sich für die Zukunft wünschte, der sich Barbara Rett anschloß, so endete der zweite Lesungsteil von Robert Streibel auch mit keinem Applaus, sondern mit einer Schweigeminute des Gedenkens an die bei dem Massaker umgekommenen.

Dann gab es aber Wein und Brötchen, Gespräche und die Möglichkeit sich das Buch zu kaufen.

Ich habe meines mitgebracht, da ich die ausgelesenen Bücher in das neue Regal in Harland stelle, so daß ich, was ich nur sehr selten tue, die Gelegenheit benützte, mir das Buch signieren zu lassen und da die Ausstellung zu „Stein 1945“ zeitgleich mit der „Literatur und Wein“, wo der Alfred wieder Karten kaufte, fällt, können wir sie uns wahrscheinlich am Sonntag ansehen, beziehungsweise an der Kranzniederlegung am Steiner Friedhof, wo sich einer der Mitverantwortlichen 1995 erschossen hat, teilnehmen.

Robert Streibel wird im April, glaube ich, gemeinsam mit Erich Hackl in der „Alten Schmiede“ auftreten und da wäre es interessant zu vergleichen, über den Unterschied von Dokumentation und Fiktion wurde heute aber auch gesprochen.

2013-11-11

Vierter Alpha-Literaturpreis

Filed under: Uncategorized — jancak @ 23:06

Der „Alpha Literaturpreis“, der österreichische sogenannte Newcomer Preis, den das Casino Austria sponsert, ist mir ja sozusagen ans Herz gewachsen. 2010 gab es ihn das erste Mal. Im „Literaturkompaß“ der Zeitschrift Buchkultur wurde darauf hingewiesen und ich bin hinmarschiert. Wurde hinten an einen Tisch gesetzt, habe erfahren, daß das eine sehr exquistie Veranstaltung mit Einladung war, Gustav Ernst im schwarzen Anzug, etc, bin mit zwei Herren ins Gespräch gekommen, habe mich am Buffet erfreut, Thomas Stangl um ein Autorgramm gebeten und ihm gesagt, daß ich eigentlich sicher war, daß Richard Obermayr gewinnen würde…
„Das ist ein sehr verdienter Autor!“, hat der höflich gesagt und im Jahr darauf habe ich im September hingeschrieben und um eine Einladung gebeten, die nicht gekommen ist, auch kein Hinweis,“Das ist nur eine Veranstaltung für geladene Gäste und wir laden dich mit deinem „Literaturgeschwafel“ nicht ein. Deshalb habe ich mein Geburtstagsfest verschoben und bin nach einem intensiven Tag der „Krit Lit“ hin und sie haben mich hinausgeschmissen, immer nur nur „Das ist nur für geladene Gäste und das nächste Mal bekommen Sie eine Einladung!“, gesagt und nicht hingehört, als ich sagte, daß das in der Zeitschrift „Buchkultur“ anders steht. Die Einladung ist nicht gekommen, aber im Vorjahr habe ich mich auf der Buch-Wien, wo der Preisträger ja immer vorgestellt wird, getraut den Herrn vom Casino darauf anzusprechen und ihm die Zeitschrift „Buchkultur“ hinzuhalten.
„Ich werde mich darum kümmern, aber seien Sie mir nicht böse, wenn.. !“, hat Herr Thorsten Leitgeb zu mir gesagt und ich dachte, für 2013, daß ich dann, weil der Alfred ja dieses Jahr keinen Urlaub hatte, ohnehin in Ungarn sein werde und hinter mir die Sintflut ist…
Dann habe ich aber doch darüber gebloggt und Kerstin Pistorius von „Atalante Historien“ hat mich verlinkt, bzw. einen eigenen Artikel darüber geschrieben, wofür ich ihr sehr herzlich danke, denn das hat einiges in Bewegung gebracht. Frau Gmeiner vom Septime Verlag hat mir ihre zwei nominierten Bücher geschickt und Herr Leitgeb hat sich gemeldet und mich auf die Einladungsliste gesetzt, wofür ich ebenfalls herzlich danke und den Ungarn-Urlaub um zwei Tage verschoben habe, damit werde ich zwar die Literatur im Herbst versäumen, habe aber den „Erich Fried Preis“ noch mitbekommen und man kann nicht überall sein.
So habe ich mich am Abend in mein kleines Graues geschmissen, das ich mir einmal für meine Geburtstagsfeste kaufte und manchmal für die „Ohrenschmaus-Laudatios“ trage und bin am Abend mit den Öffis losgefahren, denn wenn man einen Fahrschein präsentiert, bekam man einen geschenkt, denn der „Alpha Literaturpreis“ ist auch sehr umweltbewußt.
Diesmal war es ein bißchen anders als vor drei Jahren, die letzten zwei Preisverleihungen habe ich ja leider leider versäumt, es gab im Foyer schon ein bißchen was zu essen und einen guten Hollundersekt mit Minze und ich habe mich ein bißchen umgeschaut. Cordula Simon, eine der Nominierten gesehen, Josef Haslinger den Hauptjuror, Susanne Scholl, etc, die lierarische Prominenz halt und andere elegante Leute, die ich nicht kannte.
Dann gings hinein, ja richtig bei der Anmeldung gabs noch eine Komplikation, zwar diesmal nicht mit mir, aber der Herr, der vor mir gekommen war, stand nicht auf der Liste, weil er eine Woche zu früh gekommen war und der Tisch an dem mein Platz reserviert war, wurde mit einem anderen vertauscht, so daß ich umgesetzt wurde und an dem Tisch vor mir hat Cornelia Travnicek Platz genommen. Dann gings schon los mit der Moderation von Clarissa Stadler, die die Juroren vorstellte und Josef Haslinger interviewte, der diesesmal das letzte Mal Juryvorsitzender ist. Paulus Hochgatterer wird ihn ersetzten, dann folgten wie in Klagenfurt, Kurzfilmchen der drei Finalisten Harald Darer, Marjana Gaponeko und Cordula Simon, die hat es, 2010 glaube, ich noch nicht gegeben und eine Lesung aus den drei Werken. Der Steirer Harald Darer ist ja einer, der an mir bisher vorbeigegangen ist, höchstens habe ich einmal von seinem bei „Picus“ erschienen „Wer mit Hunden schläft“ einmal etwas in Ex Libris gehört. Marjana Gaponeks „Wer ist Martha“, voriges Jahr bei „Suhrkamp“ erschienen ist dagegen ein großer Erfolg geworden und Christian Jahl von der Hauptbücherei, der diesen Preis, glaube ich, initiiert hat, erzählte mir im September bei einer Ausstellungseröffnung, daß er vor zwei Jahren, als sie mich hinausgeschmissen haben und Anna Elisabeth Mayer den Preis gewonnen hat, Marjana Gaponeko aber schon mit „Anuschkas Blume“ bei den Finalisten war, mit ihr zu einem Würstelstand gegangen sind, weil sie so gerne Pferdeleberkäse essen wollte und, daß sie sich für die Recherchen ihres zweiten Romans im Hotel Imperial einquartierte, weil der ja dort spielt. Jetzt las sie ein Stück daraus, das mir sehr gut gefallen hat.
„Annuschka Blume“ habe ich ja fast ein wenig schwülstig empfunden und als dritte folgte Cordula Simon mit ihrem ersten Roman „Der Potkemische Hund“, inzwischen ist ja schon ein zweiter erschienen, aus dem sie beim Bachmannpreis und auch bei den Erich Fried Tagen gelesen hat und die ich im Literaturhaus das erste Mal hörte, als sie gemeinsam mit Susanne Gregor, die letztes Jahr bei den Finalisten war, bei den „Auftritten“ präsentiert wurde. Dann gabs eine Musikeinlage und dann wurde die Preisträgerin nominiert. Ich war ja ursprünglich sicher, das kann nur Marjana Gaponeko sein, dann habe ich mich bei den „Fried-Tagen“ lange mit Cordula Simon unterhalten und ihr alles Gute gewünscht, aber Josef Haslinger brachte das Kuvert und hielt die Laudatio auf Marjana Gaponeko und auf deren Buch, das ich mir wider meinen Gewohnheiten signieren ließ, bin ich gespannt und freue mich auf das Lesen.
Dann gabs das Buffet und sehr viel, sehr gutes Essen, ich ließ mir von Cordula Simon Thorsten Leitgeb zeigen, denn mein Personengedächtnis funktioniert ja sehr schlecht und überreichte ihn als Dank für die Einladung „Kerstins Achterln“, denn da gibt es ja drei Szenen, wo die Kerstin auf einer Literaturgala fotografiert, wo eine Bloggerin hinkommt und hinausgeschmissen wird und auf meiner Vorschau, gibt es eine diesbezügliche Frage, die man eigentlich noch immer beantworten kann.
In dem Sackerl vom Casino Austria, gab es neben dem Buch, zwei Casino Jetons, die ich nicht einlösen werde, einen Kugelschreiber und einen Gutschein für die Buch-Wien, den ich höchstwahrscheinlich auch nicht brauche und Thorsten Leitgeb fragte mich, ob ich zufrieden bin? Ich bin es, noch einmal vielen Dank und hoffentlich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, denn ich interessiere mich ja sehr für Literatur!

2013-08-27

Alpha-Shortlist

Filed under: Uncategorized — jancak @ 13:42

„Die Shortlist für den Alpha Literaturpreis“ steht fest. Aus fünfundsechzig Einreichungen, hat die Jury (die, glaube ich, aus Mitarbeitern der Hauptbücherei besteht) neun Werke für den Preis nominiert“, steht auf der Seite des Hauptverbandes.
Und Stammleser, soferne ich welche habe, wissen es, daß damit ein Trauma verbunden ist, seit ich vor drei Jahren in der Zeitschrift „Buchkultur“ im Veranstaltungskalender die Einladung zur Preisverleihung im Studio 44 am Rennweg gefunden habe und hingegangen bin. Es war eine sehr schöne Veranstaltung, mit einer Lesung der drei Finalisten und einem tollen Abendessen. Thomas Stangl hat gewonnen, das Buch durfte man sich mitnehmen und weil ich den Eindruck hatte, daß das eher eine geladene Veranstaltung war, habe ich, als ich im Jahr darauf, die Info wahrscheinlich bei buecher.at gefunden habe, hingeschrieben und mit dem Hinweis auf das „Literaturgeflüster“ um eine Einladung gebeten. Keine Antwort. Die Zeitschrift „Buchkultur“ habe ich auch irgendwie nicht gefunden und auf der „Alpha-Seite“ stand keine Uhrzeit. An dem Tag, weshalb ich auch mein Geburtstagsfest auf den Samstag verschoben habe, war auch die KritLit. Ich habe überall herumgefragt, wann das beginnen könnte, „Um sieben!“, haben die meisten geantwortet. Dann war das Hinkommen von der Donau noch ein bißchen schwierig, weil die U-Bahn langsam, so daß ich ca zehn nach sieben gerade noch den Julian Schutting hineinhuschen sah und als ich das auch wollte, hat man mich hinausgeschmissen, weil nur mit Einladung, obwohl in der Zeitschrift „Buchkultur“, die ich dann doch fand, wieder genau dasselbe stand.
Der Herr, der mich hinausgeschmissen hat, sagte mir noch „Das nächste Mal bekommen Sie eine Einladung!“, die ebenfalls nicht kam und auf meine Briefe und Mails mit dem Hinweis auf die Zeitschrift „Buchkultur“ hat man mir ebenfalls nicht geantwortet.
Im Jahr 2011 hat Anna-Elisabeth Mayer mit „Fliegengewicht“ gewonnen und war dann auch bei der „Buch-Wien“ zu sehen.
Im Vorjahr war die Veranstaltung an einem Donnerstag, wo ich eine fixe Stunde hatte, also kein Ärgern und nachgeschaut, daß Milena Michiko Flasar mit „Ich nannte ihn Krawatte“ gewonnen hat, denn die versprochene Einladung ist natürlich nicht gekommen, obwohl der Preis, glaube ich, für sein tolles Kultursponsering auch einen Preis gewonnen hat.
Ich habe einen Brief geschrieben, auf dem auch keine Antwort kam, aber bei der „Buch-Wien“, den Herrn vom „Casino Austra“ die Zeitschrift „Buchkultur“ in die Hand gedrückt. Ein jüngerer Herr hat sich dann neben mich gesetzt und gemeint, er würde sich um die Sache kümmern.
„Aber seien Sie nicht bös, wennn Sie keine Einladung bekommen, weil nur für geladene Gäste!“, aber das wurde mir ja versprochen und ich kann ja eine Einladung bekommen, ich blogge ja auch darüber…
Vielleicht nehmen sie für heuer wenigstens die Ankündigung aus der Zeitschrift „Buchkultur“ heraus, was mir Nils Jensen auch schon zweimal versprochen hat, sich darum zu kümmern und wenn heuer, wie ich auf der Seite lese, die Veranstaltung in am 11. November, zwei Tage nach meinem sechzigsten Geburtstag ist, werde ich wahrscheinlich mit dem Alfred, der Anna und der Schwiegermutter in Ungarn sein, vielleicht die „Valerie Fritsch“, die „Marjana Gaponeko“ oder den „Robert Schindel“ lesen und mich nicht mehr darüber ärgern, denn inzwischen habe ich mich noch ein bißchen mehr aus dem Literaturbetrieb zurückgezogen, in dem ich ohnehin nie drinnen war.
Soweit aber schon, daß ich jetzt darüber bloggen werde, denn die sogenannte Shortlist ist ja sehr interessant und sogar eine so gute österreichische Literaturkennerin, für die ich mich halte, findet einiges Unbekannte.
Ein bißchen zu den Regeln, ich glaube, da kann jeder Österreicher oder der dort lebt bzw. publiziert, einreichen, der noch nicht mehr als drei Bücher hat, ist also ein sogenannter Newcomerpreis.
Zuerst schaut sich die Hauptbücherei die Einreichungen an, filtert dann die Shortlist heraus, aus denen Josef Haslinger und Gabriela Madeja etc, drei Namen aussuchen, die zur Gala eingeladen werden, wo jeder sieben Gäste, samt Verleger mitbringen darf und dann der Gewinner bekannt gegeben wird.
Gabriele Madeja und Josef Haslinger, könnte ich also noch anweinen, wenn ich sie sehe. Aber Scherz beiseite, ich muß nicht überall sein, kann auch selber lesen, die Bücher finden auch sehr leicht zu mir und essen tue ich am Abend inzwischen ohnehin nichts mehr.
Wer sind also die neun Auserwählten und wie stehe ich zu ihnen?
Da gibts einmal Barbara Aschenwald „Omka“, die ein Geheimtip sein dürfte, weil das Buch an mir bisher ziemlich vorbeigegangen ist. Als ich mich aber bei „Literatur und Wein“ im April mit dem Lehrer aus Retz unterhielt und der Alfred fragte, ob er der Anna ein Buch kaufen soll und ich ihn „Welches?“ fragte, hat er mir das empfohlen.
Wäre also ein Gewinn wenn es auf die Shortlist käme oder vielleicht sogar gewinnt, denn auf die „Buch-Wien“ werde ich ja wahrscheinlich kommen und da dürfen alle zuhören, die dort sind. Barbara Aschenwald wurde 1982 in Schwarz in Tirol geboren und ist, wie in Wikipedia steht, Autorin von Lyrik, Prosa und Hörspielen und bisher, wie beschrieben, eher an mir vorbeigegangen.
Mit Harald Darer und seinem bei Picus erschienen Roman „Wer mit den Hunden schläft“, ergeht es mir, glaube ich, ähnlich, auch das ist bisher an mir vorbeigegangen und wäre also ein Gewinn eine Lesung daraus zu hören.
Isabella Feimer kenne ich vom vorigen „Bachmannpreis“ und habe auch eine Zeitlang ihren Blog verfolgt, auf dem sie auch auf das Erscheinen ihres neuen Buches hingewiesen hat, dieses „Der afghanische Koch“ ist aber auch bisher an mir vorbeigegangen. Das heißt, ich war auf keiner Lesung und habe nichts im Radio daraus gehört. Also wieder interessant.
Valerie Fritsch kenne ich ebenfalls, seit sie den „FM4 Literaturpreis“ gewonnen hat und habe auch ein bißchen bezüglich ihrer Aufnahme in die GAV mithelfen können. Ich war einmal bei den fast legendären „Textvorstellungen“, wo sie von Angelika Reitzer präsentiert wurde. Eine junge starke Grazer Stimme, ihr Buch „VerköperungEN“ habe ich inzwischen im Schrank gefunden und steht auf meiner Leseliste. Das nominierte Buch „Die Welt ist meine Innerei“ ist mir dagegen unbekannt.
Mit Marjana Gaponeko geht es mir ähnlich. Die ukrainische Autorin stand, glaube ich, schon mit „Annuschka Blume“ auf einer der „Alpha Shortlists“, das Buch habe ich inzwischen auch gefunden und kann es im November lesen.
„Wer ist Martha“ im vorigen Jahr erschienen, wurde prominent überall besprochen, so daß ich mich freuen würde, wenn sie den Preis gewinnt und ich das Buch bekäme.
Hasan Ali Ider „Dschihad für Lila“, mir völlig unbekannt und also eine Neuentdeckung oder habe ich von dem Buch vielleicht doch schon irgendwann im Radio gehört?
Bei Pyotr Magnus Nedov, „Zuckerleben“, Dumont, geht es mir ähnlich, nie davon gehört. Dafür kenne ich natürlich Julya Rabinovich, die es in den letzten Jahren fulminant geschafft hat im österreichischen Literaturbetrieb aufzusteigen.
Mit ihrem Herzbuch war sie, glaube ich, schon voriges Jahr auf der Shortlist. Jetzt ist sie mit der „Erdfresserin“ darauf und das Buch, aus dem sie beim Bachmannlesen, glaube ich, einen Ausschnitt las, würde ich auch sehr gerne finden, also halte ich ihr als Gewinnerin sehr fest die Daumen oder bin wenigstens dafür, daß sie in die Finalrunde kommt.
Cordula Simon kenne ich auch seit einem Jahr. War im Literaturhaus ja einmal bei einer Lesung aus dem „Potkemischen Hund“, wo sie mit Susanne Gregor las, die im Vorjahr bei den Finalisten war.
Jetzt ist bei „Picus“, glaube ich, schon das zweite Buch erschienen, „Ostrov Mogila“, das sich manche auf die Longlist des dBp wünschten, aus dem sie auch beim „Bachmannpreis“ gelesen hat.
Eine spannende Auswahl und da ich im „Literaturgeflüster“ natürlich meine Meinung sagen kann, tippe ich auf Marjana Gaponeko für den Preis und könnte mir Julia Rabinowich, Cordula Simon, Barbara Aschenwald, Valerie Fritsch in der Schlußrunde vorstellen, aber das sind schon mehr als drei, ich weiß, ich bin immer ein bißchen unersättlich und die mir unbekannten Männer habe ich jetzt ausgelassen und sind sicher auch sehr interessant.
Also schauen wie es weitergeht? Ob diesmal eine Einladung kommt und ob der Preis immer noch in der Zeitschrift „Buchkultur“ ohne den Hinweis, daß man dazu eine Einladung braucht, angekündigt ist?
Es gibt auch noch was Neues für die Veranstaltung, nämlich ein „Green Event-Programm“, wer mit der Straßenbahn hinfährt, bekommt den Rückfahrschein, was mich auch nicht träfe, weil ich meistens zu Fuß gehe und abschließend möchte ich noch einmal erwähnen, daß man seine Versprechen halten und auf Briefe oder Mails antworten soll! Zumindest nehme ich das für mich so heraus!
Peter Henisch möchte ich ganz herzlich zu seinem siebzigsten Geburtstag gratulieren, der jetzt ein neues Buch bei Deuticke herausgebracht hat und Wolfgang Herrndorf, der mit „Sand“ auf einigen Buchlisten nominiert war und von dem ich „In Plüschgewittern“ gelesen habe, ist, wie ich gerade auf http://www.buecher.at gelesen habe, in der Nacht seinem Hirntumor erlegen, bzw. hat er sich selbst am Hohenzollernkanal erschossen.

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