Literaturgefluester

2013-12-05

Buchpromotion

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:34

20131204-233424

Seit Montag ist es da, das „Best of Literaturgeflüster“, das Beste, wie ich heute ein paar Mal bei meiner kleinen Aussendung geschrieben habe, von den inzwischen eintausendsechshundertvierzig Artikeln die seit Juli 2008 entstanden ist oder eigentlich die Zusammenfassung der literarischeren Artikeln, der Reisebeichten, Glossen, Skizzen, etc. Die Idee ist mir ja im April 2012 gekommen, als ich mit den letzten zwei Büchern in einer Krise war, dachte, ich kann nicht schreiben und auf mein beharrliches Literaturflüstern auch kein wirkliches Feedback und Aufmunterung bekam.
Dann habe ich eineinhalb Jahre korrigiert und korrigiert, beziehungsweise noch zwei andere Bücher vorgezogen und jetzt ist es fertig geworden und ist mein dickstes Buch.
Über dreihundertneunzig Seiten hat es und neunundsiebzig Artikeln. Das Cover ist fast zufällig in den Kalliographie-Workshop während der Schnuppertage des Writersstudio entstanden, das heißt der Alfred hat das diesbezügliche Ergebnis dazu genommen, ich hätte ja eine „Literaturgeflüsterseite“ dafür vorgeschlagen. Jetzt ist es fertig und es sind wieder sehr viele Hoffnungen damit verknüpft, denn ich denke ja, es ist ein tolles Buch und ich halte auch das Literaturgeflüster mit seinen eintausendsechshundertvierzig Artikel und seiner sehr akribischen genauen und natürlich subjektiven Berichterstattung über den Wiener Literaturbetrieb der letzten fünfeinhalb Jahre für sehr toll.
Ich weiß, ich scheine dabei sehr allein und mein Geflüster sehr leise zu sein und unterzugehen, beziehungsweise vom Literaturbetrieb nicht sehr beachtet und nur von ein paar Spamern gelegentlich für schlecht befunden.
Ich mache aber trotzdem weiter und habe auch eine Zeitlang überlegt, ob ich mir nicht siebzig oder hundert Stücke drucken lassen soll.
Ich bin bei den gewohnten fünfzig geblieben und habe auch an eine größere Aussendung gedacht, beziehungsweise, die schon bei meiner letzten Aussendung so angekündigt.
Dann habe ich heute sieben Bücher weggeschickt, ein Belegexemplar an Stephan Eibl-Erzberg, der mir ja einen sehr euphorischen Besprechungstext dafür schrieb, ein Buch wie üblich an die „Alte Schmiede“, eines an die „Dokumentationsstelle für Literatur“, an die „Gesellschaft für Literatur“ bei der ich ja sehr gerne lesen möchte, an die Edith Ulla Gasser von Ö1 und dann natürlich das Belegexemplar an die NB, an Stefan Gmünder habe ich auch noch ein Buch geschickt. Herr Blaha, der mir die zweite wirklich schöne Besprechung schrieb, wird eins bekommen, Andrea Stift, die ja darin öfter vorkommt und mir auch eine Rezension für das Literaturhaus schicken will, Gustav Ernst hat eines bekommen, Herbert J. Wimmer und und und…
Das war es dann schon natürlich, weil das „Best of“ höchstwahrscheinlich auch nicht mehr als die schon vorhandenen eintausendsechshundertvierzig Artikel bewegen wird, ich finde es aber trotzdem ein tolles Buch, bin sehr stolz darauf und ansonsten werde ich natürlich weiterschreiben, so wie ich es kann.
So schlecht finde ich das aber eigentlich inzwischen gar nicht mehr, weiter lesen, weiter im Wiener Literaturbetrieb herumkrebsen und den Leuten dort mehr oder weniger, je nach Temperament, auf die Nerven gehen, Belegexemplare erschnorren oder mich wo hineindrängen, wo ich nicht geladen war.

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2018-04-04

Textvorstellungen mit Begräbnissen

Renata Zuniga

Renata Zuniga

Eva Jancak

Eva Jancak

Wer meinen Dichtung und Wahrheit-Aprilscherz verfolgte, die Vorstellung meines „Literaturgeflüster-Texte-Buchs“ in der „Alten Schmiede“, hat es passend zum zehn Jahrestag wirklich gegeben und vorher bin ich auf einem Begräbnis gewesen. Ist doch die Malerin Ingrid Wald, Gerhard Jaschkes Lebensfrau am 11. 3. gestorben, wie er mir schon am Samstag in Leipzig vor seiner Lesung im Österreich-Kaffeehaus sagte und da ist es interessant, daß ich jetzt schon das dritte Mal nach Ostern auf den Zentralfriedhof hinausmarschierte.

Das heißt, gegangen bin ich diesmal nicht, sondern mit dem 71 gefahren, denn ich hatte bis eins zwei Stunden und eine Befundbesprechung und als die Straßenbahn in Simmering ankam, sind eine Reihe Leute, die ich von der GAV oder vom Lesetheater kenne, eingestiegen, Karin Jahn, Ottwald John,  Fritz Widhalm, Magdalena Knapp-Menzel, Jopa Joakin und das war gut so, denn ich habe auf dem bunten Partezettel übersehen, daß das Begräbnis kein Begräbnis, sondern eine Verabschiedung war und daher in der Feuerhalle und dem Eingang zwei gegenüber stattfand.

Sonst hätte ich es wahrscheinlich versäumt, so sind wir zurechtgekommen, als Renald Deppe schon musizierte. Dann gab es zwei Verabschiedungsreden, die auf die Buntheit und die Fröhlichkeit von Ingrid Wald hinwiesen, die ich als sehr freundlich und kommunikativ in Erinnerung habe.

Rosen wurden ausgeteilt und auf den Sarg gelegt und dann ging es ins Concordia Schlössel zu „Speis und Trank im gemeinsamen Gedenken“, wie auf der  Parte stand und da bin ich an einem Tisch mit der Ruth, Barbara Neuwirth, Lisa Fritsch und Richard Weihs gesessen, habe Bärlauchsuppe, Backhendlsalat und Topfenstrudel gegessen, bevor ich mit der Ruth, um sechs in die „Alte Schmiede“ gefahren bin und da sind wir, weil mich die Ruth darauf aufmerksam machte, daß es mit der U3 schneller geht, als wenn ich mit dem 71, wie ich es eigentlich wollte, bis zur Oper gefahren wäre, schon kurz nach halb dort.

Irene Wondratsch, der Alfred und noch ein Mann waren aber schon früher da und die „Alte Schmiede“ hat sich auch gut gefüllt, der Chemiker Manfred den ich sonst immer in der Wien-Bibliothek oder im MUSA sehe, war gekommen, Klaus Khittl, Hilde Langthaler, Ottwald John und Kurt Neumann fragte nach, wie wir mit den „Hammer“ zufrieden wären.

Irene Wondratsch

Irene Wondratsch

Leonie Hodkevitch

Leonie Hodkevitch

Toll natürlich und Renata Zuniga ist diesmal auch sehr pünktlich gekommen, so daß es bald mit der Lesung losging und da habe ich mit den vier Texten, die ich mir am vorigen Donnerstag herausgesucht habe, angefangen.

Der Titel der Veranstaltung lautete „Drei Frauen“ und ich dachte eigentlich, daß das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ das ich ja gerne vorstellen wollte, unsprünglich war ja, glaube ich, der Kroatienroman geplant, nicht zu den anderen Texten, weil ja nicht erzählend, passen würde, was sich als Irrtum herausstellte, denn Irene Wondratsch hat ja auch einen autobiografischen Text, nämlich „Selbstportrait mit kleinen Sonnen“ gehabt und das „Literaturgeflüster“ ist ja, wie ich immer sage, mein literarisches Tagebuch, beziehngswweise das Archiv über die Veranstaltungen, beziehungsweise der Bücher, die ich lese und für das „Texte-Buch“, habe ich die literarischsten Texte herausgesucht.

Gelesen habe ich als Einleitung den ersten Text, dann zum Thema passend, das Gerstl-Begräbnis, das ja ziemlich genau vor neun Jahren auch am Zentralfriedhof, allerdings bei, eingang II, dort wo sich die Ehrengräber befinden, stattfand, dann als literarischsten Text, den „Wunderschönen Tintentraum“, die Persiflage auf das „Bachmannlesen von 2009“ und dann noch als Reisebeispiel „Samstag in Litauen“, das war, finde ich, vielleicht eine ganz gute Übersicht über meine Art des Bloggens und gab auch ein bißchen Einblick in den Literaturbetrieb und Irene Wondratschs Selbstportrait, das noch nicht erschienen ist, tat das auch und auch da kann man sich täuschen, war es ja keine realistische Lebensbeschreibung, sondern, wie ich meine, eher surreale Textschnipseln, die wie Irene wondratsch später erläuterte, durch das Leben führen.

Von der Wiege bis zur Bahre, könnte man es theatralisch nennen und interessanterweise schloß sie mit einem Text über ihr Begräbnis und die mir bisher unbekannte Leonie Hodkewitsch die ihren bei „Keiper“ erschienenen Roman „Der Stadlbauer“ vortellte, hatte auch vier Textbeispiele und das letzte war, wie sie einleitete, ebenfalls ein Bebräbnis und wenn man jetzt denkt, ein Roman über einen Stadlbauer, passt nicht zu den beiden Tagebuchartigen Texten, der irrt wahrscheinlich, denn eine Handlung war den vier Textstellen eigentlich nicht zu entnehmen.

Der erste war ebenfalls eine Einleitung und erklärte, wie die Protagonistin in das Dorf in Niederösterreich kommt, dann ging es um das Sonntagsgeschehen und am Schluß zum Begräbnis einer der Hauptpersonen und da erzählte Leonie Hodkewitsch, die beruflich Kulturmangerin ist und viel herumreist, daß sie eineinhalb Jahre in dem Dorf oder der Kleinstadt gelebt hat und die Personen sozusagen real sind, alles andere aber erfunden wäre.

Interessant und eigentlich sehr schöne Textvorstellungen und interessante Facetten des literarischen Schreibens und auch ein sehr literarischer Tag mit vielen interessanten Gesprächen, den ich heute erlebte.

2018-04-01

Wie es sein könnte

In der nächsten Zeit werde ich sehr beschäftigt sein, habe ich ja, gerade vom Osterspaziergang der LitGes zurückgekommen, wo ich einige meiner Texte aus dem „Hammer 95“ zu der „Kunst im öffentlichen Raum“ las, gleich ma Mittwoch eine Lesung. Nein, nicht in Rauris, dem berühmten Literaturfestival, das ja  demnächst beginnen wird, wo Raphaela Edelbauer und Florian Gantner, den Haupt- und den Förderungspreis gewinnen werden, sondern bei den „Textvorstellungen“ in der „Alten Schmiede“, wo ich passend zu zehn Jahre „Literaturgeflüster“, das ich ja im Juli feiern werde, mein zum fünf Jahresjubiläum erschienenes „Literaturgefüster-Texte-Buch“ noch einmal vorstellen werde.

Und von Leipzig der Buchmesse des Herzens bin ich auch vor kurzem zurückgekommen und da habe ich, das kann ich gleich verraten ein sehr interessantes Gespräch mit einem Verleger geführt, der sich für meine seit 2000 im sogenannten Digitaldruck selbst herausgegebene Bücher interessiert und er das eine und das andere in sein Programm aufnehmen möchte.

Mit ihm werde ich nach der Lesung ein Gespräch führen und das ist  doch  schön wenn das „Bibliotheksgespenst“ oder die „Dora Faust“ im nächsten Herbst oder Frühlingsprogramm erscheinen könnte. Dem einen und dem anderen, obwohl ja „Taubenfüttern“ zu meinen Lieblingsbüchern zählt. Mal sehen, die Gespräche sind ja noch nicht abgeschlossen und, wie mir Herr G. sagte, wäre er auch an meiner „Unsichtbaren Frau“, die ich ja noch korrigieren muß, sehr interessiert. Also das Manuskript verlagsfertig machen, damit ich es dem Lektorat übergeben kann, denn das ist ja, wie man weiß und hört, sehr sehr wichtig und kann nie und nimmer durch ein hausgemachtes Lektorieren, wie wir es bisher betrieben, ersetzt werden.

„Toll!“, werden meine Leser sagen aber das ist noch nicht alles. Das literarische Glückshorn hat mich, die ich ja bisher eher neben dem Literaturbetrieb gestanden bin, noch ein bißchen mehr getroffen, denn Gespräche mit dem Rundfunk haben sich in Leipzig auch ergeben und einer der diesbezüglichen Vertreter ist an dem literarischen Spaziergang, den ich ja zwei Wochen später mit der Ruth und dem Robert zu drei <kunstwerken des öffentlichen raums machen werde, sehr interessiert und wird mit seiner Kamera daran teilnehmen.Eine Vertreterin des Kulturamtes der Stadt Wien hat ihr Kommen auch zugesagt.

Jetzt müßte nur noch ein Preiserl oder ein Preis dazukommen, der „Veza-Canetti“– oder „Erich Fried-Preis“ vielleicht, um meine literarischen Phantasien nicht zu unverschämt zu halten und sie in errreichbaren Höhen zu belassen. Einer der zwei genannten, würde für eine seit fünfundvierzig Jahren schreibene Frau  auch genügen und könnte sein, da ich für einen Nachwuchspreis, wie den „Alpha“ oder den „Priessnitz-Preis“  schon zu alt bin oder eine zu hohe Publikationszahl habe, ja und ein literarisches Highlight habe ich noch vergessen, beziehungsweise werde ich das jetzt angehen und, um einen Aufenthalt in der Künstlerwohnung der „Literamechana“ in Venedig wieder ansuchen, da sich meine literarischen Chancen ein solches zu bekommen, zumindestens in der Phantasie und einen Blick auf den Kalender verbessert haben.

Und um in der Realität zu verbleiben, beziehungsweise am ersten April wieder in sie zurückzukommen, Ostersonntag ist heute auch und da werde ich mich mit den Alfred ja auf eine Radtour in das Donaugasthaus nach Traismauer machen. Der Osterspaziergang hat gestern wirklich stattgefunden, die GAV-Versammlung,  die „Textvorstellungen, den literarischen Spaziergang, Rauris und den „Hammer 95“ gibt es auch.

Es ist also, wie mir einmal mein Dichterfreund Stephan Eibel Erzberg, der auch ein sehr euphorischen Nachwort für das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ geschrieben hat, doch nicht alles so schlecht und Frau sollte sich und ihre Zukunft nicht so pessismistisch sehen und richtig ja, für eine Hobbyautorin halte ich mich noch immer nicht, sonder für eine, seit fünfundvierzig Jahren bessesen, wenn auch bislang eher erfolgfrei schreibende Frau, die wegen ihrer leichten Legasthenie beziehungsweise ihrem etwas schlamperten Umgang mit der Rechtschreibordnung natürlich ganz allein und selber daran schuld ist, das weiß ich schon.

2018-01-22

Bekannte Gestalten

Weiter geht es mit der Buchpromotion aus der Selbstgemacht-Kiste, denn da habe ich mir ja vorgenommen im Jubiläumsjahr ein wenig aus der Schule zu plaudern, damit man dann das Gewinnspiel, das dann folgt, problemlos beantworten kann.

Die dreißig Fragen zu den dreißig damals vorhandenen Büchern waren wahrscheinlich zu schwer. Die dreizehn oder besser vierzehn Bücher, die danach folgten, habe ich ja schon vorgestellt und ich habe auch schon einige Artikel verfaßt in denen man über meine Buchproduktion so einiges erfahren kann.

Da gibt es die Themengebiete, die Coverfragen, die Lieblingsbücher, die Romananfänge, das Ranking, die Bücherschrankgeschichten und noch einiges mehr und ein Thema, das vielleicht ganz interessant ist und über das ich hier plaudern, beziehungsweise flüstern will und das sehr zum Thema „Ausgeschrieben“ passt, über das ich ja auch manchmal jammere, ist das mit den bekannten Gestalten, beziehungsweise den Figuren, die man in mehreren meiner Bücher finden kann.

Ich schreibe ja eigentlich keine Serien und so ist auch meine Flüchtlingstrilogie, die eigentlich gar keine wirkliche ist, mehr oder weniger zufällig entstanden, denn eigentlich ist es ein Sommer- und ein Winter- oder Weihnachtsbuch in dem die Fatma Challaki vorkommt und die finden wir auch schon in der „Pensionsschockdepression.“

Aber wieder schön der Reihe nach. Meine Lieblingsthemen sind ja zweifellos das Schreiben, Bücher kommen immer wieder vor, die Bücherschränke habe ich schon erwähnt, die depressiven oder auch die alten Frauen, dann Themen, wie Sucht, Sterben, Krebs, Demenz, Down-Syndrom, Transgender, etcetera.

2010 habe ich die „Absturzgefahr“ geschrieben und da war der Ausgangspunkt dieser Flugzeugabsturz mit dem polnischen Präsidenten. Darum habe ich eine Geschichte gewoben und da kommt eine Lehrerin vor, die ihrer Tochter, weil sie mit einem Herrn Jelinek verheiratet war, den Namen Fritzi gab, die literarischen Vorbilder eben. Die verflucht das auch und versucht sich von dem Vorbild der Mutter zu lösen, was ihr nicht ganz gelingt und sie nimmt eine platonische Beziehung zu dem Sohn des Absturzpiloten auf, der Priester ist und die Fritzi treffen wir dann ein paar Jahre später in der „Pensionsschockdepression“ wieder, wo es ja um eine depressive Frau geht, die ihre Bücher loswerden will und von der Fritzi, ihrer Nachbarin in die Pfarre ihres Freundes gebracht wird, weil sie dort eine „Bibliotherapiegruppe“ hält.

Mit der Fritzi Jelinek und ihter platonischen Beziehung liebäugle ich auch sehr und so könnte es passieren, daß wir die beiden später vielleicht noch einmal in einem anderen Buch begegnen. Momentan beschäftige ich mich aber mit der „Unsichtbaren Frau“, beziehungsweise den verschiedenen Ichs der Magdalena Kirchberg und die hat noch keine Vorläufer, wenn man von den depressiven Frauen absieht, die unter den Namen Thekla Morgenstern, Laura Augustin und wie sie alle heißen, immer wieder auftauchen.

Und wenn wir schon bei der Laura Augustin sind, die kommt in den „Dreizehn Kapitel“ vor und hat da eine Nachbarin, die Nika Horvath oder ist es noch Nika Richter, heißt und die ist ja eine prekäre Studentin, die sich im Dezembert auf der Marihalilferstraße als Weihnachtsfrau verdingen will.

In den „Dreizehn Kapitel“ hat sie ein Kapitel, im Adventkaldender der „Nika, Weihnachtsfrau“, aber ein ganzes Monat und da treffen wir natürlich die Nachbarin wieder, die hat den Clemens j. Setz  im Bücherschrank gefunden und schenkt ihm der Nika zu Weihnachten.

Noch früher nämlich in der „Frau auf der Bank“ begegnen wir dem Psychiater Theo Hardenberg, denn der ist ja Oberarzt im AKH, wo die Svetlana Mihic, eine der drei S, ihre Facharztausbildung macht. Er verliebt sich in sie und heiratet sie später und weil es so schön ist oder ich einen Psychiater brauchte, begegnen wir dem Theo, einer von mir als fortschrittlich geschilderte Psychiaterfigur, sowohl in den „Berührungen“, da heißt die depressive Frau Anna Augusta Augenstern und will einen Roman schreiben und weil das nicht so geht, wie sie will, konsultiert sie dem Psychiater, der sie beruhigt und ihr wertvolle Impuse gibt und im „Frühstück“ treffen wir ihn noch einmal, denn da gibt es ja auch eine depressive Frau, namens Therese Schwarzenberg, die soll ihre Freundin Karoline treffen und auch zum Psychiater gehen, weil sie beiden aber nicht sagen will, daß sie ihre Deutsch für Fremdsprachen Stunden verloren hat, setzt sie sich in einen Bus, um nach Belgrad zu einer anderen Freundin zu fahren, die aber in Graz eine Vernissage hat, so wird eine Odyseee oder ein Roadmovie von Graz-Linz-Salzburg-Berlin daraus, wo Therese in den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt kommt und da Theo Hardenberg die Roma-Ärztin Svetlana inzwischen geheiratet hat, kommt die dann auch immer wieder vor.

So das war es mit meinen Serienfiguren, die Fritzi Jelinek und natürlich der Janusz Warszinski, den ich jetzt vergessen habe, extra herauszuheben, die Llaura Augustin und die Nika, der Theo Hardenberg und die Svetlana, sowie, die Fatma Challaki in der Flüchtlingstrilogie und jetzt habe habe ich auch meine letzten  Bücher vergessen, denn in den „Berührungen“, gibt es ja mehrere Ebenen und eine davon geht in den Himmel zu Stefan Zweig, Heimito von Doderer und Anne Frank und die beidenDichter kommen auch in einem Theaterstück vor, das Zarah Bashrami, Zoran Simcic und Jurij Abrahamovic proben und Stefan Zweig und Heimito von Doderer kommen ja, das kann ich gleich verraten, auch in der „Unsichtbaen Frau“ vor, denn da gibt es das Nobelpreiskomiteemitglied Jonathan Larsen, dessen Frau gestorben ist, mit der sich in seiner Verzweiflung unterhält und die erzählt ihm, daß sie sich im Cafe Wolke sowohl mit Ingeborg Bachmann, Ilse Aichinger, als auch Stefan Zweig und Heimito von Doderer trifft.

Und in „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, treffen wir auf Dorothea Wewerka, die keine Wohnung hat oder vorübergehend in einer Bibliothek wohnt und dort liest sie oder schreibt sie mein fünftes Digitbuch „Die Viertagebuchfrau“, wo es ja um die ersten hundert Tage von schwarz blau I, geht und da gibt es ja eine Felizitas Fee über die ich damals geschrieben habe und die war eine wohnungslose Frau, ist also, wenn man es so will, die Vorform der Dorothea Wewerka.

Welche Themengebiete könnten jetzt noch interessieren? Vielleicht über die depressiven Frauen und ihre sprechenden Namen noch einmal extra schreiben oder die Bücher- und die Schreibmotive noch besser abgrenzen?

Denn manche Figuren treffen wir ja wieder, auch wenn sie andere Namen haben, so gibt es ja einen Ex-Verleger, der in „Anna kämpft gegen das Vergessen“ aufjtaucht und da der Johanna, der Enkeltochter mit ihrem Blogroman zu einem Verlag hilft, der heißt K.M.

In „Besser spät als nie“, heißt der Exverleger des Starverlags Moritz Lichtenstern und klar, natürlich gibt es da eine Fortsetzung in der „Unsichtbaren Frau“, die wahrscheinlich ein richtiger Forsetzungroman sein könnte, denn hier treffen wir ja alle wieder, die Mathilde Schmidt, den Moritz, die Lily und auch die Slavenka Jahoda wieder und hier wird das Motiv der „Unsichtbaren Frau“ jerzählt, für die in den Fortsetzungsgeschichten kein Platz war.

Habe ich etwas vergessen? ich weiß nicht ob es einen Leser gibt, der es bemerken könnte, aber wenn, dann gäbe es natürlich wieder ein Buch dafür und auch für eventuelle weiteren Themenvorschläge über die man Artikel schreiben könnte, wäre ich dankbar.

Und wer jetzt etwas mehr von mir lesen will, ohne sich gleich eines meiner Bücher zu kaufen, den kann ich auf das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ beziehungsweise auf die Blogartikel, die darin enthalten sind, verweisen, auf die „Bloggeschichten“ aus denen dann die kürzlich erschienene Erzählung „Besser spät als nie“ wurde und natürlich auf die „Nika“, die jeden Dezember immer wieder hier ein Kapitel haben wird.

2018-01-20

Bücherschrankmotive

Ich habe ja versprochen, meinen Lesern im Jubiläumsjahr, zehn Jahre „Literaturgeflüster“, als kleine Vorbereitung auf das mögliche große Gewinnspiel, das dann folgt, etwas über meine selbstgemachten, also nicht nur geschriebenen, sondern, ach Schande, auch selbst herausgegebenen Büchern zu erzählen und da sind, seit ich blogge, höre und staune fünfundzwanzig Bücher erschienen, denn damals habe ich ja an der „Radiosonate“ geschrieben.

Über die letzten dreizehn Bücher angefangen vom „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ oder den „Dreizehn Kapiteln“ habe ich ja vor kurzem einen Artikel geschrieben.

Aber die Bücher vorzustellen, die während meines Bloggens entstanden sind, ist da sicher auch eine gute Idee.

Da gibt es einmal die „Radiosonate“, die Geschichte über eine depressive Frau deren Sozialkontakt aus zwei Radiostimmen, nämlich, die der Amanda Silberkandl und des Xaver Mayerhofer und deren Geschichten aufgeschrieben von der wenig erfolgreichen Schriftstellerin Elsa Eisenstein besteht.

Das Manuskript habe ich, glaube ich, ein wenig großspurig einem Verleger auf der ersten Buch Wien versprochen, der mir aber nicht geantwortet hat, so habe ich mit der Herausgabe gewartet und gewartet und das Buch dann gemeinsam mit dem „Haus“, die Geschichte über hundert Jahre Steinhof an Hand einer Psychiaterinnengeneration, drucken lassen,

Dann kam mein erster „Nanowrimo“, nämlich „Heimsuchung oder halb eins“ und da habe ich schon über das Bloggen beziehungsweise über den Literaturbetrieb geschrieben.

Dann kam das Jahr 2010 und damit der erste offene Bücherschrank in der Neubaugasse und weil meine Bücher ja immer irgendwie autobiografisch sind, ob es meinen Kritikern gefällt oder nicht,  spielt der ab da in einigen meiner Bücher eine Rolle.

Weiß jemand was das erste Buch war, wo der offene Bücherschrank beziehungsweise seine Bücherwartin eine Rolle spielt? Der oder die könne das Buch dann gewinnen…

Aber halt, das weiß ich schon, daß meine Leser  auf meine Gewinnspiele nicht sehr happig sind und außerdem bin ich ein ungeduldiger Mensch und will auf keine Antwort warten, die dann nicht kommt.

Also löse ich das Geheimnis, das erste Buch mit dem Bücherschranksujet war „Mimis Bücher“ und da geht es eigentlich um den „Ohrenschmaus“, der hier „Zungenkuß“ heißt oder das Schreiben mit intellektueller Behinderung, den sogenannten Lernschwierigkeiten und der Plagiatskandal um Helene Hegemann den es damals gab, spielt in dem Buch auch eine Rolle,.

Das heißt, der passiert hier dem Schrifjtsteller Johannes Staudinger und JuSophie meine zweite Kritikerin, der ich das Buch zum Lesen gab, als ich sie 2011 bei der ersten Studentenlesung kennenlernte, hagt es fürchte ich nicht gefallen.

Mir aber schon, füge ich ganz unprofessionell, was ich ja auch angeblich bin, hinzu, zählt es doch zu meinen Lieblingsbüchern und ich habe daraus auch schon bei der „offenen Bücherschranklesung“ in der Grundsteingasse gelesen.

Dann kam im Sommer 2010, glaube ich, geschrieben, die „Absturzgefahr“, wo es um eine Lehrerin und ihre Tochter Fritzi Jelinek geht und die kommt, das kann ich gleich verraten, auch in einem meiner anderen Bücher vor und darüber wird es wahrscheinlich noch einen Promotionsartikel geben.

Hier also nur so viel, daß es auch einen dementen Großvater gibt und der plündert die Bücherschränke und das beruht auch auf einer aktuellen Begebenheit. Hat es ja wirklich einen alten Mann gegeben, der offenbar die Bücherschränke ausräumte und Frank Gasser, den Begründer sehr verärgerte.

Bei den „Zwillingswelten“ meinem nächsten Buch, spielen die Schränke, glaube ich, keine Rolle, es gibt hier aber eine pensionierte  Bibliothekarin als Heldin.

Dagegen geht die Selma, die „Frau auf der Bank“ aus dem gleichnamigen Buch zu den Schränken, holt sich was heraus und hält als selbsternannte Stadtsheriffa, die Schränke auch in Schuß.

Dann kommt „Die Wiedergeborene“, das Buch, das 2012 erschienen, mich in eine „Schreibkrise“ brachte, die dann letztendlich zum „Literaturgeflüster-Texte Buch“ führte.

Dazwischen gibt es noch ein kleins dünnes Büchlein namens „Paula Nebel“, da geht es wiedermal, für mich auch sehr typisch, um eine alte Frau. Im „Novembernebel“ schon früher erschienen und mein erstes „Digitaldruck.Buch“ hatten wir das schon mal.

In „Kerstins Achterl“ geht es um das Thema Sucht und wie man davon loskommt, sowohl vom Alkohol als auch von einer unbefriedigten Beziehung. Das gelingt der Kerstin durch die Bekanntschaft mit dem kleinen Hektor und dem alten Max. Bücher kommen, wenn ich mich nicht irre, nicht sehr viele darin vor und dann kommt 2013 erschienen und 2012 geschrieben mein zweiter „Nanowrimo, nämlich „Beim Sterben sollte man zu Hause sein“, da geht es um eine Pflegehelferin, ein uneheliches Kind, ein touffe junge Roma, eine alte Frau und einen alten Medienzar, der in einer Senorenresidenz lebt und es geht auch ein bißchen, um den Bücherschrank oder eigentlich um den „Wortschatz“ am Margaretenplatz, denn Milka Horvath die Pflegehelferin in besagter Seniorenresidenz in der Kasimir Konstantin lebt, wohnt am Margaretenplatz und bezieht daher manche ihrer Bücher von dort unnd daher gibt es auch ein Bild vom Margaretenplatz am Cover zu sehen.

Dann kommt schon das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ und wie es mit meiner Buchproduktion weitergeht, kann man in dem „Dreizehn-Bücher-Artikel“ lesen.

Ich füge nur hinzu, daß die Laura Augustin aus den „Dreizehn Kapitel“, eine Bücherammlerin ist und in der „Brüderschaft“ bedient sich Swetlana Alexewitsch aus den Schränken, das ist übrigens mein dritter „Nanowrimo“

Die Bücherschränke kommen auch wieder im „Schutzengelchen“ vor, da gibt es nämlich einen Lebenskünstler namens Bruno Leitner und der wird zu einem Geburtstagsfest eingeladen und bringt dazu den im Schrank gefundnen Krimi „Kilmousky“ von Sybille Llewitscharoff mit und den bekommt das Geburtstagskind dann noch ein zweites Mal geschenkt.

Bücher spielen auch noch in anderen meiner Bücher eine  Rolle, der Bücherschrankt kommt aber, glaube ich in „Anna kämpft gegen das Vergessen“ nicht vor, vielleicht aber in der „Pensionsschockdepression“, da müßte ich erst nachsehen, aber, ich glaube, da trägt meine Heldin Thekla Morgenstern ihre ausgelesenen Bücher hinein und die Fritzi Jelinek, das kann ich jetzt verraten, trifft sie in dem Buch dann auch, denn die macht ja in der Pfarre ihres platonischen Freundes Jjanusz Warszinski, einen Bibliotherapiegruppe und die fünfzehnjährige Yasmin Bilic und eine Selma, die in der Schule kein Kopftuch tragen darf und auch nicht Zahnärztin werden soll und deshalb verschwindet, gibt es auch.

Hier kommt auch schon eine Fatma Challaki vor und die treffen wir in anderer Form dann in der „Nika“, dem Adventkalender, wieder“. Dort freundet sie sich mit dem Afgahnen Hassan Arawani an und plündert mit ihm den offenen Bücherschrank, ich glaube den bei der Buchhandlung Kuppitsch, während Nikas Nachbarin Laura Augustin, schon bekannt aus den „Dreizehn Kapiteln“ Clemens J. Setz „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ im Schrank gefunden hat und das Buch Nika zu Weihnachten schnenkt.

So, ich glaube, das wars. Hat jemand mitgezählt? Für den der hat und mir die Zahl verraten möchte in wievielen meiner Bücher die Bücherschränke eine Rolle spielen, gibt es  eines der Bücher nach Wahl zu gewinnen.

2018-01-19

Veränderungen?

Filed under: Glosse,Schreibbericht — jancak @ 19:07
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Ich weiß nicht so genau, ob ich im Juli 2009 zu bloggen angefangen habe, um damit literarisch aufzufallen? Wahrscheinlich ist mit dieseMöglichkeit beziehungsweise die Frage, warum das nicht geschah, erst später gekommen. Denn erstmals lief es ja ganz gut. Ich hatte sehr schnell eine Handvoll Kommentierer und  wußte, da ich wahrscheinlich auch eine Ponieren des literarischen Bloggen bin, nicht, wie sich das weiterentwickelt wird?

Und da ist die Antwort, wie ich sie mir schon einmal in meiner Büchermessie-Glosse und das war eine, gab, sowohl als auch, denn das Positive an meinem neuneinhalb Jahren bloggen ist ja zweifelsfrei das, daß ich dadurch, was mein Schreiben betrifft, selbstbewußter geworden bin.

Ich präsentiere  das und meine Bücher seither auch sehr genau, schreibe Artikel darüber und demnöchst werden noch ein paar diesbezügliche folgen, stelle meine neuen Bücher vor, mache Gewinnspiele, veranstalte neuerdings Leserunden, etcetera, was alles aber nicht so oder gar nicht läuft, weil das Netz wahrscheinlich doch nicht der Ort der literarischen Präsentation ist, vor allem wenn man so solo, wie ich unterwegs ist.

Denn da die richtige Leserschaft zu finden, die, wie ich an der Literatur interessiert ist, meine Bücher lesen und kommentieren will, ist nicht so leicht, beziehungsweise hat sich das, glaube ich, in den letzten neun Jahren auch sehr geändert.

Denn damals gab es nicht so viele literarische Blogs, da hat mich noch Christiane Zintzen, die es ja nicht mehr gibt, entdeckt und mich in der Bloggerwelt begrüßt, Paul Jaegg hat sich gemeldet und der damalige Leiter des „Residenz-verlages“….

Das gibt es, glaube ich, heute nicht mehr und die Leute kommentieren auch nicht mehr so, wie sie das vielleicht noch vor neun Jahren taten. Denn da hat sich ja auch Monika Helfer gemeldet, als ich „Maramba“ gelesen habe und gesagt sie ist Paulas Mutter und Claudia Rossbacher, als ich geschrieben habe, daß ich mir ihr Buch jetzt doch nicht kaufen werde.

Jetzt gibt es die „Gefällt mir-Angaben“ und da habe ich ein paar, aber derzeit eigentlich nur zwei regelmäßige Kommentierer und drei Spamer habe ich in den neun jahren auch gehabt und einige, die meine Artikel schlecht, unverständlich oder trottelig finden.

Nun ja, ich habe Recht- und Flüchtigkeitsfehler. Die Ersten, weil ich noch immer nicht davon überzeugt bin, warum ich jetzt beispielsweise „daß“ nicht mit scharfen „ß“ schreiben darf, die Flüchtigkeitsfehler entstehen, glaube ich, durch das schnelle Schreiben und da bin ich schon bei dem, daß mir mein Blog sehr gut gefällt.

Ich habe, als ich vor neuneinhalb Jahren zu bloggen angefangen habe, nicht gewußt, wie das werden wird?

Jetzt habe ich ein umfangreiches literarisches Archiv, habe über tausend Bücher besprochen und unzählige Veranstaltungen besucht und da sind wir schon beim nächsten thema oder bei der Frage, ob ich jetzt eineHobbyautorin bin, wie ja manche vielleicht abfällig meinen.

Ich sage nein, weil das für mich eben abfällig klingt und würde es für mich, als „Literatur ist meine Passsion“ beschreiben, diesen Ausdruck habe ich einmal gefunden.

Schreiben als Lebenfsorm, Ilse Kilic hat mir da vehemt widersprochen, aber in den richtigen Brotgefurhabe ich ja, weil ich immer einen solchen hatte, nicht wirklich hineingewollt, aber in denLiteraturbetrieb, das schon und immer noch und da habe ich mich ab 1973 als ich mit meinen ersten Texten  vollkommen alleine da stand, mühsam vorangetastet, dann kam die erste und die zweite fertige Geschichte, dazwischen lagen einige Jahre des Scheitern oder Blockiertseins und die zweite die „Einladung“ zum Tee“ hatte dann, den zwei Leuten, denen ich sie  zeigte, nicht gut gefallen.

Die Monika, eine davon war hat mich trotzdem zum „Arbeitskreis schreibender Frauen“ gebracht, wo die Kritik, die ich wahrscheinlich noch immer nicht, als konstrutiv empfinden würde, weiterging.

Ab da habe ich angefangen, wahrscheinlich mühselig und patschert, meine Texte an Verlage zu schicken und als da Abfuhren kamen, habe ich trotzizg gedacht „Macht  nichts, ich mache weiter und lasse mich nicht beirren!“, habe das auch so getan und bin, glaube ich, auch noch heute, vierzig Jahre später, immer noch so unterwegs.

Dazwischen kam mein Eintritt in die Grazer Autorenversammlung dem immer nöch größten österreichischen Schriftstellervereins, die Publikation der Hierarchien“ bei der „Editon Wortbrücke“, beziehungsweise noch früher der halbe Kinderbuchpreis mit der „Güler“ mit der ich ja ein oder zwei Jahre vorher einen Wettbewerb für ein nicht rollenkonformes Kinderbuch gewonnen habe.

Ich habe dann wahrscheibnlich wiederum sehr patschert, weil, wie man das Schreiben lernt, hat man damals nicht so leicht herausgefunden, beziehungsweise hieß es damals, das könne man nicht und Schreibschulen, kreative Writingskurse, Coaches und Writerstudios etcetera, hat es damals nicht gegeben, meine Texte an Verlage, beziehungsweise mich für Stipendien beworben und bei Absagen oder mehr oder weniger wohlweinenden Worte von Kollegen, daß ich noch nicht so weit sei, beim „Bachmann-Preis“ lesen zu wollen oder mich da oder dort zu bewerben, immer noch trotzig  „Macht ja nichts, ich mache weiter!“, gedacht.

Das mache ich, wie schon erwähnt, immer noch, beziehungsweise schicke ich meine Texte nicht mehr an Verlage, denn ich mache meine Bücherr seit 2000 ja selber und habe schon über vierzig Stück davon und mich zumindest damals, ohne es zu wissen, wieder in ein Fettnäpfchen gesetzt, denn das durfte man ja damals nicht, während es heute auf den Messen ganze Hallen für die Selfpublisher gibt.

Aber die verlegen bei „Amazon“ und das tue ich ja nicht, also wieder einmal nicht richtig drinnen und der Martin hat ja, glaube ich, auch vor Jahren, als ich ihm mein erstes selbstgemachtes Buch wahrscheinlich stolz zeigte gesagt: „Aha, ein illegales Buch!“

Aber, wie gesagt, ich habe vierzig Jahre versucht mich nicht zu beirren zu lassen, bin regelmäßig zu Veranstaltungen in die „Alte Schmiede“ ins Literaturhaus etcetera, gegengen, habe geschrieben und gelesen, das letztere ich schon viel früher getan und wahrscheinlich gedacht „Das ist halt mein literarisches leben!“ und wahrscheinlich auch Irgendwann kommt er noch der Erfolg!“

Rudolf B., den ich bei einem Workcamp in Hamburg in dem Jahr als in Wien die Reichsbrücke einstürzte, kennenlernte, hat mir ein paar jahre spätergeraten, ich solle halt für mich schreiben, als ich mich über das mangelnde Feedback beklagte. Damals habe ich das empört zurückgewiesen, heute versuche ich das zu tun, aber so ganz stimmt es nicht, weil der Erfolg ja und die Anerkennung trotzdem sehr wichtig ist, wie ich auch als Psychologin weiß.

Was aber nicht ist, kann vielleicht noch werden oder auch nicht und so habe ich 2009 angefangen zu bloggen und denke jetzt manchmal, das hätte es werden können und ist es aber trotzdem nicht und so folgten auf dem Blog auch bald die Artikel der Resignation.

Der Erste, glaube ich, ist erschienen, als sie mich damals beim „Alpha“ hinausgeworfen haben. Das tuen sie inzwischen nicht mehr und ich habe jetzt auch sehr viele Anfragen von Verlagen, ob ich nicht ihre Bücher lesen möchte.

Dann kommen auch die Kritiker, die meinen, daß ich schlecht und unverständlich schreibe oder sich darüber mokieren, daß ich zum Beispiel Verlagsnamen unter Anführungszeichen setzte. Da bin ich immer ein bißchen hilflos und frage mich warum man das nicht darf und schreibe weiter, aber wenn man lange ignoriert wird, kommt wahrscheinlich doch die Depression, beziehungsweise die Frage, was man da verändern kann?

Und da ist mir leider nie etwas anderes einfallen, als daß ich zu schreiben aufhören müßte und das ist es ja nicht, was ich will, obwohl wenn man über vierzig Jahre über vierzig Bücher geschrieben hat, ist man ein bißchen ausgeschrieben und es fällt einer auch nicht mehr sehr viel Neues ein und wenn man in der „Alten Schmiede“ oder im Lliteraturhaus meistens auf der falschen Seite sitzte, denn 2007 hat mich Silvia Bartl ja nicht mehr die „Mittleren“ dort machen lassen oder, ich glaube, das war schon 2006 mit den „Prekären Verhältnissen“ meine letzten „Textvorstellungen“ habe ich, glaube ich, 2014 gehabt und in der „Gesellschaft für Literatur“ kann man mit selbstgemachten Büchern auch nicht lesen, fragt man sich vielleicht doch, wieso gehe ich dann noch hin und höre den anderen zu und lese deren Bücher?

Das fragte ich mich manchmal, obwohl ich ja gerne zu Literaturveranstaltungen gehe und wahrscheinlich auch sehr bessessen Bücher lese, aber ich will  auch gehört werden und nicht immer überbleiben und wenn da von der anderen Seite nichts kommt, ist das schon ein resignatives Gefühl, vor allem, wenn man sich denkt, daß das wahrscheinlich so bleibt und sich nicht ändern wird, obwohl ich es ja versuche und inzwischen auch, glaube, daß ich gar nicht so schlecht bschreibe.

Aber das interessiert halt niemanden und ich falle literarisch nicht auf, während um mich herum die Literatursterne entstehen und es ist schon ein bißchen einseitig, wenn ich so viel lese, zu sovielen Veranstaltungen gehe, zu meinen aber niemand kommt und niemand meine Bücher gewinnen will.

Nun gut, ich muß ja nicht dorthin gehen, muß nicht schreiben und nicht lesen und wenn ich das denke, und das habe ich in den letzten Monaten manchmal, dann denke ich auch gleich danach, daß ich das nicht kann. Warum auch oder was sollte ich sonst tun? Aber so wie es ist, bin ich nicht ganz zufrieden..

Ein Teufelfskreis und etwas sehr Hoffnungsloses, obwohl es natürlich schon Veränderungen gibt, bald zehn Jahre Bloggen beispielsweise und bald auch fünfzig selbstgemachte Bücher, ein wahrer Berg von ungeselesenen und auch gelesenen angesammelten Büchern, ein enormes literarisches Wissen, auch ein literarisches Selbstbewußtsein, wie schon erwähnt und das mit dem Ausgeschriebenseit ist auch nicht  so arg, denn es gibt ja schon Pläne für mein neues „Work in progress“, obwohl ich derzeit mit dem Korrigieren der „Unsichtbaren Frau“ nicht wirklich weiterkomme, weil ich derzeit viele Stunden habe und deshalb auch in der nächsten Zeit wahrscheinlich weniger zu literarischen Veranstaltungen komme, weil ich bis acht arbeite.

Ob das die Veränderungen sind, die mich weiterbringen, weiß ich nicht, vielleicht schon indirekt, denn ich denke ja öfter, daß ich einfach eine Zeit nichts schreiben, sondern auf Reaktkionen warten soll. Aber was soll ich machen, wenn die nicht kommen?

Vielleicht ist das Abwarten doch eine ganz gute Lösung. Inzwischen werde ich mein zehntes Bloggerjahr  mit einigen Promotionsartikel vorbereiten, das auch deshalb, weil ich ja täglich einen Artikel schreiben will, ja mein Markenzeichen ist die Quantität, auch wenn das angeblich als unprofessionell gilt und was blogge ich, wenn ich nicht in der „Alten Schmiede“ war und pro Woche ja nur etwa drei Bücher lese?

Also mehr Artikel über mich und mein Schreiben? Das kostet aber auch Zeit, die mich, wie besipeielweise jetzt vom Korrigeren abhalten. Es ist aber spannend, daß mir soviel einfällt und ich bin ja, wie schon geschrieben mit meinen Blog sehr zufrieden und die Flüchtigkeitsfehler sind mir eigentlich egal.

2018-01-05

Die dreizehn letzten Bücher

Filed under: Buchpromotion — jancak @ 14:22
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Hin und wieder gibt es hier auch etwas über meine Bücher, Informationen für die, die sich für mein Schreiben interessieren. Die Bücherliste und je ein Propebekapitel kann man auf meiner Website finden. Es gibt die Schreibberichte, die Vorschauen und dann den Promitonsartikel und hin- und wieder eingestreut meistens um Textlücken zu füllen, etwas über meine Romananfänge, meine Themen, meine Lieblingsbücher, meine Cover etcetera oder überhaupt etwas Grundsätzliches über meine sogenannten Indiebücher.

2018 wird, das habe ich schon geschrieben ein Jubiläumsjahr werden, denn dann wird es mein literarisches Schreib- Lese und Veranstaltungstagebuch zehn Jahre geben und 2013 war auch ein solches.

Nämlich fünf Jahre Literaturgeflüster und vierzig Jahre literarisches Schreiben, was daraus geworden ist, habe ich kürzlich in eine Glosse kommentiert, was meinen rechten Kritiker Uli zu einem offenen Brief veranlaßte.

Nun ich sehe das anders und denke, daß jeder schreiben kann der will und es ist vielleicht auch interessant  über das Schreiben der vielen anderen die nicht Menasse, Streeruwitz oder Jeilinek heißen, etwas zu erfahren.

Mich interessiert es jedenfalls und ich dokumentiere auch gern mein literarisches Lleben. So hat es 2013, als ich gerade an meinem „Literaturgeflüster-Texte-Buch““ gearbeitet hat, das aus einer Art Schreibkrise, die ich 201un 2012, glaube ich hatte, entstanden ist, ein großes Gewinnspiel veranstaltet, wo es dreißig Fragen zu meinen Dreißig damals vorhandenen selbstgemachten Bücher gab.

Das waren alle bis zum „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ deren unkorrigierten Vorläufer Texte man im Blog finden kann. Seither sind fünf Jahre vergangen und 2018 habe ich schon angekündigt, wird es zum zehn Jahrestag wieder ein Gewinnspiel gebe.

Die letzten zehn Bücher gibt es da zu verlosen, habe ich gedacht und dann nachgezählt.

Bis dato gibt es ab dem „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ zwölf oder dreizehn neue Bücher, je nachdem, wie genau man zählt, denn das letzte die Bloggeschichten „Besser spät denn nie“, die man auch im Netz finden kann, liegt erst als Korrigierexemplar vor mir. Es ist aber fehlerfrei, das heißt der Auftrag an die Druckerei kann ergehen und dann wird es bald dazu den Promotionsartikel geben und eine Leserunde wofür ich wieder fünf Bücher vergebe, wem das aber zu kompliziert ist, sich das Buch zu bestellen und trotzdem seine Meinun  sagen will, kann die Urtexte, die sind allerdings  wie sie damals entstanden sind, im Netz zu finden, als Bloggeschichten lesen.

Also werde ich meine letzten dreizehn Bücher, denn ich liebe diese schöne Zahl meinen Lesern hier etwas genauer vorstellen, obwohl man ja auch fünfzehn daraus machen könnte, wenn man das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ und die „Unsichtbare Frau“ mitzählt.

Aber die Blogbeiträge lasse ich aus, weil ich sie schon besprochen habe und  die „Unsichtbare Frau“ befindet sich noch in den ersten Korrigierphasen und es gibt zwar schon ein Gedicht von Richard Weihs aber noch kein Cover dazu.

Als werde ich das Buch wahrscheinlich erst in fünf Jahren, bei fünfzig Jahren Schreiben, wenn es den Blog dann noch gibt, bewerben und jetzt voila ein kleiner Rundgang durch die dreizehn letzten Büchern, damit man sich dann bei dem Gewinnspiel, das es im Juli wahrscheinlich geben wird, beim Beantworten und Gewinnen etwas leichter tut.

Nach dem „Literaturgeflüster- Texte-Buch“, sind

  1. 2013, die „Dreizehn Kapitel“ herausgekommen und die sind, wenn man so will, auch ein Experiment. Beschäftigte mich da ja die Frage, wie es ist, einen Roman zu schreiben, wenn man in jedem Kapitel von einer anderen Person erzählt und das dann Reigenartig zusammengefügt. Die „Dreizehn Kapitel“ sind daraus geworden. Was, glaube ich, auch das letzte Buch war, was ich in der „Alten Schmiede“ vorstellen konnte. Bei der „Claire“ soll ich wieder einen Termin bekommen. Mal sehen, vielleicht ist es bis zum Jubiläum schon so weit. Die „Dreizehn Kapitel“ sind aber auch aus einem anderen Grund sehr interessiert, denn da gibt es schon ein „Nika, Weihnachtsfrau-Kapitel“ die Vorform zum dritten Teil meiner sogenannten Flüchtlingstrilogie, die 2015 im Rahmen des „Nanorimos“ entstanden ist.
  2. Das nächste Buch ist die „Brüderschaft“ und die ist  auch 2013 als mein dritter „Nanowrimo“ entstanden und da ist interessant, daß ich die Geschichte über drei Brüder zu schreiben von denen einer Wissenschaftler, einer Psychiater der dritte Zahnarzt ist, auch schon lange mit mir herumtrug und dann schließlich eine Liebesgeschichte daraus machte.
  3.  In „Anna kämpft gegen das Vergessen“, beschäftige ich mich mit dem Thema Alzheimer, da lasse ich eine Buchhändlerin an dieser Krankheit leiden und ihre Enkeltochter einen Blogroman darüber schreiben.Man sieht die die neuen Publiziermethoden holen mich ein. Sie wird natürlich damit entdeckt und bekommt einen Verlagsvertrag und ein schönes Gedicht von Richard Weihs, gibt es, wie in einigen anderen meiner nächsten Bücher, auch.
  4. „Miranda Schutzengelchen“ ist eines der dünneren Büchlein, 2015, erschienen, etwas früher geschrieben, so da der erste Weltkrieg, Bertha von Suttner, die Ukraine-Krise und wieder, wie schon bei der „Absturzgefahr“, eine Frauendynasie won jede Tochter mit zwanzig eine andere Tochter auf die Welt bringt, eine Rolle spielt. Eine Nebenhandlung die sich mit den sogenannten Genkindern beschäftigt, da gab es ja diesen Skandal mit Sybille Lewitscharoff gibt es auch und der Bücherschrank spielt natürlich wie auch in einigen anderen meiner Bücher eine rolle und am Cover gibt es neben „Die Waffen nieder“ Originalüostkarten aus dem ersten Weltkrieg, die mein Großvater nach Hause geschickt hat, zu bewundern.
  5. Zu „Im Namen des Vaters“ hat mich Ernst Lothars „Die Mühle der Gerechtigkeit“ angeregt, denn da geht es, um die Sterbehilfe bei einer krebskranken Frau und das ist in dem Buch meiner Meinung nach zu patriachal einseitig geschehen und man weiß eigentlich nicht, wie die betroffende Frau darüber denkt, die ja meiner Meinung nach die einzige ist, die das für sich entscheiden kann. Also habe ich das Veronika Sieberer für sich entscheiden lassen, die geht aber nicht in die Schweiz oder nach Holland, sondern bricht nur jede Behandlung ab und strickt während sie ihr Leben genießt viele schöne Stofftiere für ihr noch ungeborenes Enkelkind.
  6. in „Paul und Paula“ geht es um die Transgenderproblematik, da hatte ich während des Schreibens eine heftige Auseinandersetzung mit einem meiner Vorbilder. Klaus Khittl oder Glora G. haben mir mir beim Schreiben aber sehr geholfen und aufgepasst, daß alles faktisch  stimmt und nichst falsch wiedergegeben wurde.
  7. Dann kommt schon Teil eins meiner sogenannten Flüchtlingstrilogie „Die Pensionsschockdepression oder Selmas Kopftuch“, obwohl es damals  gar nicht so geplant war, aber die Fatma Challaki taucht hier schon das erste Mal auf, denn eigentlich sollte es wieder über das Büchersammeln und eine depressive Frau gehen, die vor ihrem Tod noch alle ihre Bücher auflesen oder loswerden will.
  8. in „Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen“, dem zweiten Teil, verbringt die Studentin Sandra Winter ihren Sommer im Haus ihrer Eltern in Harland bei St. Pölten uind soll während sie an ihrer Disseration schreibt, ein bißchen die Pflegehelferinnen, die ihre demenzkranke Großmutter betreuen. überwachen. Es ist der Sommer der sogenannten Flüchtlingskrise, so kommt ihre Brieffreundin Fatma Challaki mit einem Boot zuerst nach Lampedusa und dann in das Erstaufnahmelager in Traiskirchen, während  Jelena Malatschuk in Donetz ihre Dissertation zu Ende schreiben und sich nicht in den Westen verheiraten lassen will und Eleni Soualaki in Athen darunter leidet, daß ihr Land verschuldet ist und sie einen Job in einer Hundefängerfirma annimmt und da den Hund Ouzo findet, der auch am Cover anbegildet ist.
  9. Im November darauf habe ich dann gleich im Rahmen meines „fünften Nanowrimos“, der vierte war „Im Namen des Vaters“, die „Nika, Weihnachtsfrau“ geschrieben, die man im Dezember immer kapitelweise im Blog finden wird können, also mein drittes Buch ist, das es im Netz mehr oder minder zu lesen gibt und da ist die Nika mit Sandra Winter befreudet ist und Fatma Challaki,  inzwischen bei ihr wohnt, bei einem afghanischen Flüchtling dolmetschen soll, den Nika während ihrer Weihnachtfrautätigkeit kennenlernt, ist es Teil drei meiner Flüchtlingstrilogie geworden.
  10.  „Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung“ beschäftigt sich wieder mit dem Schreiben. Denn die will ja Anna Augusta Augenstern einen Roman schreiben und weiß nicht recht, wie sie das beginnen soll. Hat sie doch gerade eine Rezension bekommen, wo der kritiker meint, daß ihre Sachen nicht berühren würden. Das trifft natürlich, so geht es eine Weile mit der penisonierten Lehrerin Hildegard Hadringier, die eigentlich um die Welt reisen will, sich das in Zeiten, wie diesen, wo man ja den Flüchtlingen helfen soll, nicht traut und die ihre ehemalige Schülerin Zahra Bashrami, die ein Stück geschrieben hat, in dem sich Stefan Zweig mit Heimito von Doderer am 12. 2. 1934 im Cafe Central begegnen, in ihrer Bankfiliale trifft, nicht recht weiter. Obwohl sich Stefan Zweig, Heimito von Doderer mit Anne Frank auf einer anderen Ebene im Himmel treffen und das Geschehen auf der Welt da unten mit kritischen Augen beobachten und ein sehr schönes Gedicht, hat mir Richard Weihs bei den „Wilden Worten“ auch dazu geschrieben.
  11. Das nächste ist eine kleine feine Sommergeschichte „Claire-Klaria-Clarisse“ ein Souvenier aus unseren Kroatienurlaub, die nach einem Traum entstanden ist. Das Buchpreislesen spielt dabei aber auch eine Rolle.Und drückt mir die Daumen Leser, daß ich heuer einen Termin für die Textvorstellen dafür bekomme, so daß sich meine Wiener Fans die Sache live anhören können.
  12. „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ ist dann wieder sehr politisch, aber das sind die „Berührungen“ eigentlich auch, kommt in ihen ja die verhinderte Präsidentschaftskanditatin El Awadalla vor und, um den Präsidentenschaftswahlkampf geht es in dem sogenannten „Bibliotheksgespenst“, wo das Wunschgedicht der Beschreibungstext geworden ist. Da geht es um eine angebliche obdachlose Frau aber die will eigentlich einen neuen Roman über die politische Situation wo alles auf schwarz blau hindeutet schreiben, denn der der 2000 darüber geschrieben wurde, liegt längst ausrangiert in der Hauptbücherein.
  13. So weit so what, zu den schon erschienen Bücher, denn die „Bloggeschichten „Besser spät als nie“ liegen ja noch in der Druckerei. Der Druckauftrag kann aber schon gegeben werden. Und auf dem Cover des Dummies, das vor mir liegt, gibt es eine Pizza und ein Glas Wein, denn die Ausgangsidee war eine alte Frau, die ich manchmal in einer Pizzeria sitzen sah, wenn ich von der „Alten Schmiede“ nach Hause kam. So ist die Mathilde Schmidt daraus geworden, die eine Tochter namens Lily hat, die in New York Kuratorin im österreichischen Kulturinstitut ist und die werden wir, das kann ich schon verraten, in Buch vierzehn kennenlernen, denn sie hat einen Blog in dem es eine „Unsichtbare Frau“ gibt, die des Nachts mit einer Tarnkappe auf dem Kopf bei Sebastian kurz oder auch Donald Trump erscheint, während die Mathilde den Vater ihrer Tochter Moritz Lichtentenstern beim Begräbnis ihrer Zwillingsschwerster Natalie wieder trifft, der sie fragt, ob sie mit ihm und seinen Bus künftig durch die Welt reisen wird.

So das war der Rundgang durch meine dreizehn letzten Bücher ab 2013. Man sieht, ich bin sehr produktiv und fleißtig. Wenn ich darauf neugierig machen konnte, wird mich das freuen, lade zu meinen <leserunden und meinen Gewinnspielen ein und werde höchstwahrscheinlich auch weiter immer wieder über mein Schreiben und meine Bücher etwas zu erzählen, beziehungsweise zu flüstern wissen.Über Kommentare, Anregungen, Rückfragen, etcetera würde ich mich freuen.

2017-12-08

Von alten und von neuen Bücherbergen

Filed under: Büchergeschichten — jancak @ 19:10
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Jetzt zwischen der Bücherpromotion, die Leserunde ist ja angesagt und Luis Stabauer hat sie schon eröffnet, Manfred Lager-Regall der getreue, hat mit die Gewinnspielfragen für das nächste neue Buch aufgelöst, dem Korrigieren der „Unsichtbaren Frau“, die ich am Montag beim „Writerretreat“ so richtig angehen möchte, mein Kritiker Uli hat sich auch wieder mal gemeldet und mich wissen lassen, daß ich in seinen Augen keine ernstzunehmende Autorin bin, die Veranstaltungen werden wegen Weihnachten weniger, dafür mehren sich die Feste, die Punschmärkte,  die Adventkalender und die Bücherstapel in meinem Badezimmer, das heißt die Bücher, die ich heuer noch lesen sollte, werden auch nicht weniger- und während ich mich tapfer durfch einen kleinen Böll-Schwerpunkt zu dessen kommenden hundersten Geburtstag lese, wieder einmal etwas über Bücher.

Denn das ist ja auch ein Schwerpunkt des „Literaturgeflüsters“, das ich über meine Bücher schreiben will und ich habe  sehr viele, ich würde einmal an die zehntausend schätzen.

Die genaue Zahl weiß ich nicht, obwohl ich einen Bibliothekskatalog führe. Aber in diesem Computer kann ich sie nicht zählen, im früheren hatte ich genaue Zahlen, damals waren es an die dreitausend. Das ist aber schon länger her, daß ich den Katalog erstellte, es war 2005, glaube ich, als ich in Harland nach Thomas Bernhards „Heldenplatz“ suchte, wußte, das muß in dem Regalen sein, aber erst nach stundenlangen Suchen fand.

Inzwischen gibt es die offenen Bücherschränke, vor denen ich ja nicht vorbei gehen kann und seit ich Buchpreisblogge und da einmal die deutschen Verlage anfragte, vorher habe ich mich das eigentlich nicht getraut und mich mit den heimischen den „Haymon“ und den „Residenz“ beispielsweise begnügt, schicken die mir die Vorschauen und ich suche mir dann auch immer eifrig aus, bin ich ja an sehr vielen interessiert und dann lese ich und lese….

Wenn man auf meine Bücherliste geht, über die sich manche meiner Leser wundern und „Wow!“, oder „Verrückt!“, ausrufen, sieht man, daß meine jährliche Bücherzahl abnimmt von 90 2010 bin ich auf 176 2013 gekommen. vorher habe ich nicht alle Bücher besprochen und die <leseliste gibts auch erst seit 2011 bin ich 2016 nur auf 148 gekommen, bei 2017 habe ich bis jetzt 177 Bücher eingetragen,  18 1/2 aber derzeit noch nicht gelesen.

Ich weiß selber nicht genau warum, da ich bewußt nicht weniger lese, vielleicht nur etwas strukturierter. Das heißt, fast ausschließlich in der Badewanne und da während der Woche meistens nur am Morgen, weil ich ja am Abend bei Veranstaltungen bin und dann darüber blogge.

Im vorigen Jahr habe ich mir dann während des Buchpreislesens, als ich beispielsweise wartend in der „Gesellschaft für Literatur“ saß und darauf wartete, daß die Veranstaltung anfängt, mir vorgenommen, mir ein Buch mitzunehmen, was ich jetzt auch tue. Mit der Straßenbahn fahre ich selten und da habe ich auch erst in der letzten Zeit ein Buch in der Tasche, weil ich ja weiß, daß im Bad noch sehr viele Bücher auf mich warten.

Gelesen habe ich, glaube ich, schon immer sehr viel, mich für Bücher interessiert und sie gesammelt. Zum Besprechen habe ich auch schon vor dem „Literaturgeflüster“ angefangen, nämlich als es da eine Zeitlang von „Thalia“ eine Akton gab, wo man eine Rezension hinschicken konnte und wenn sie sie veröffentlichten, einen Zehn Euro Gutschein bekam. Sehr wenig eigentlich, mich hat es aber motiviert. Ich habe damals eine Menge Bücher besprochen, wahrscheinlich auch alle die ich gelesen habe und vier oder fünf Rezensionen sind, glaube ich, erschienen.

Zu meiner Bücherliste ist es dann 2011 glaube ich gekommen, denn da habe ich bei „Leselustfrust“, die ich ja damals sehr häufig las, von einer Herbst und Winterchallenge gelesen oder war es die Challenge „Hundert Bücher“ in einem Jahr zu lesen?

Ja, ich glaube, das war die, da ist dann meine „Hundert Bücher-Liste“ entstanden, da habe ich dann schon mehr gelesen, weiter Bücher aufgeschrieben und die Leseliste war geboren, die ich dann nachgetragen habe.

Seit 2010 gibt es die Bücherschränke, da wuchs mein SUB, der schon vorher groß war, weil es  auch bei der „Literatur im März“ die „Büchertürme“ gegeben hat, an und ich habe dann, glaube ich, 2013 mir vorgenommen, jetzt aber wirklich alle Bücher zu lesen und sie, ich glaube, auf zehn Jahre in voraus in meiner Liste aufgeschrieben. Da habe ich mir auch vorgenommen wirklich und wahrhaftig niemals mehr ein Buch zu kaufen, anzufragen oder aus den Schränken zu nehmen, ein Vorhaben, bei dem ich, glaube ich, schon am allerersten Tag gescheitert bin.

Artikel über Bücher gibt es auch einige in diesem Blog, für das „Lliteraturgeflüsterbuch“ habe ich die schönsten ausgesucht, aber das ist ja auch schon vor einiger Zeit erschienen und so gibt es inzwischen neue, durch die man sich gerne surfen kann, um einen Eindruck von meinen Leseverhalten zu bekommen.

Büchersucht nenne ich es nicht, obwohl ich eine Sammlerin bin und gerne alle Bücher lesen oder haben möchte und so war meine Bücherliste 2016, als ich gerade zum zweiten Mal Buchpreis bloggte schon sehr lang und weil ich ja damals hundertfünzig im voraus aufgeschrieben hatte, sind Ende des Jahres dann zig ungelesene übergeblieben, denn es gab ja schon die Rezensionsexemplare, die ich immer genau und gewissenhaft vorziehe, so habe ich mich damals entschloßen umzuräumen, die Liste zuerst gelöscht und dann auf je fünfzig von den wirklich feinen Schmankerl, die sich da im Lauf der Zeit angesammelt haben, aufgefüllt.

Da bin ich auch schon wieder sehr im Voraus, denn man findet ja sehr viel und ich muß, glaube ich, sehr genau aufpassen, daß ich 2018, die inzwischen 54 vorgemerkten, die alle wirklich interessant sind, lesen kann.

Denn ich habe in den letzten Wochen  sehr viel von den Frühjahrsprduktonen bestellt, die auch sehr interessant sind und da ich wahrscheinlich ab August wieder Buchpreisbloggen möchgte, die deutsche und die österreichische Liste und dann bin ich ja auch in der „Blogger Debutpreisjury„, muß ich mich wahrscheinlich wirklich sehr bemühen, da nicht wieder kläglich zu scheitern und ob ich, die achtzehn noch Ungelesenen noch heuer schaffe, weiß ich nicht wirklich, haben wir ja schon den 8. 12. und da kann ich mich erinnern, habe ich  vor ein paar Jahren auch umgeräumt, die ungelesen Büchern aus dem Badezimmer geräumt, die neuen herausgesucht und dann ist mir der Bücherstapel, den ich in der Krongasse im Schlafzimmer habe umgefallen.

Ein paar Bücherregale habe ich mir inzwischen auch gekauft und muß so leid es mir tut, inzwischen bei der Auswahl auch selektieren, also mich vielleicht auch auf das „qualitativ hochwertige“ obwohl ich von diesem Begriff ja nicht sehr viel halte, zu konzentrieren und das andere die Chicklits, die Krimis etcetera ablehnen, weil man ja nicht alles lesen kann. So ganz halte ich mich dann doch nicht daran, nehme zwar eher keine Kinderbücher, oder Gruselgeschichten, habe aber in Meredeith Winter, die sich im vorigen August bei mir meldete, eine sehr interessante Autorin kennengelernt, bei Csilla Bekes war das ebenso, und wenn ich die Bücher nicht gelesen hötte, hätte ich bestimmt einiges versäumt, während sich bei den Buchpreislisten, wie mir aufffiel, ja die Midlifkrisis Romane der mittelalten Männern mit den berühmten Namen höufen und ob siie wirklich immer so einzigaritg und außergewöhnlich sind undk ich statt dessen vielleicht nicht besser nach einem selbstgemachten Buch greifen sollte, kann man wahrscheinlich beweifeln.

Nun gut, ich tue was ich kann, frage an, obwohl sich die Bücher bei mir biegen und ich sehr aufpassen muß, daß ich noch alles finde und ich mit dem Lesen nachkommen und das Schreiben dabei nicht vernachläßige.

Aber nein, das tue ich nicht. Da bin ich, glaube ich, sehr strikt und habe, obwohl mich der Uli  für chaotisch hält einen sehr strukturierten Tagesplan, schließlich bin ich  Verhaltenstehrapeutin und rate das auch meinen Klienten und ich halte mich auch ziemlich daran.

Am Morgen lesen, dann meine Praxis machen und dazwischen schreiben, in der letzten Zeit, wo ich mehr Klienten nehmen kann, gelingt mir das nicht mehr so. Da bleibt dann das Wochenende oder die Ferien dafür.

Am Abend gehe ich zu Veranstaltungen, die sind für mich  auch sehr interessant und dann blogge ich schon manchmal mehrmals täglich, da sind mir die Flüchtlingkeitsfehler, was der Uli nicht verstehen kann, eigentlich egal, denn ich bin, glaube ich, auch sehr ökonomisch, eine Stunde sollte reichen, weil ich ja auch schlafen muß.

Ich reflektiere aber gerne über mein Schreiben und mein Lesen, habe da schon ein wunderbares Archiv und wer wissen möchte, was in den letzten fast zehn Jahren in Wien in der „Alten Schmiede“, oder im Literaturhaus geschah, also auch was gelesen wurde, wer dort war, nicht nur die Programmzettel, die es natürlich auch gibt, kann bei mir, glaube ich, fündig werden, weil ich ja ziemlich regelmäßig dorthin gehe und dem wird dann ein Beistrichfehler wahrscheinlich auch egal sein.

So komme ich mit meiner Litertaturleidenschaft meinem Lesen und Schreiben als Lebensstil, glaube ich, auch gut zurecht, möchte das auch präsentieren, finde es schade, daß es mir nicht so ganz gelingt, aber eigentlich tut es das auch und, um wieder auf die Bücher zurückzukommen,  bin ich durch die Bücherschränke wirklich auf Sachen gekommen, die sonst an mir vorbeigegangen wäre.

Das Buchpreisbloggen, das ich höchstwahrscheinlich weiter machen werde, ist auch sehr sehr interessant, denn nur, wenn man die Bücher gelesen hat, kann man wirklich was dazu sagen und die Debuts sind das auch.

So wurschtle ich mich  durch den Berg und schaffe das, glaube ich, auch ganz gut, auch wenn ich natürlich nicht alles lesen kann und ich bin wohl sowohl eine Quantitätsleserin, wie eine solche Schreiberin. Ist das wirklich so schlecht? Ich glaube eigentlich nicht!

Auf den anderen Blogs werden schon die ersten Bücherhighlights von 2017 veröffentlicht. Wer von mir wissen will, welche der bis jetzt gelesenen über hundertfünfzig Bücer mir am besten gefallen haben, wird mich ein wenig ratlos sehen.

Denn Lieblingsbücher habe ich eigentlich nicht und an eine so besondere Highlightspitze kann ich mich auch nicht erinnern.

Ich habe das Jahr mit Hans Fallada angefangen, habe dann das „Hochhaus“ entdeckt und gleich darauf die Juliana Kalnay.

„Tierchen unlimited“ hat mir gut gefallen, Tim Krohns Projekt ebenso, von Andreas Okopenkoa Klassiker „Kindernazi“ war ich ein wenig enttäuscht,

Viktors Klemperers Briefe haben mich beeindruckt, dann kam schon das Buchpreisbloggen. Da haben mich vor allem die politischen Romane „Die Hauptstadt“ und die „Außerirdischen“, beindruckt.

Meine <nummer eins wäre allerdings Marion Poschmann gewesen und bei den Deburts „Liebwies“ und „Reibungsverluste“, das stand aber nicht auf der Debut-Shortlist. Also habe ich mich da für „Immer ist alles schön“ entschieden. Cornelia Travnicek habe ich in diesem Jahr viel gelesen und bin jetzt auf die noch ungelesen 2017 Bücher und auf das Bücherjahr 2018 sehr gespannt

2017-11-28

Ein nicht rechtschreibwollender erfolgsfreier Bücher-Messie?

Im Herbst 1973, ein paar Monate nach meiner Matura, bin ich, glaube ich mich zu erinnern, in die Oper gegangen, es hat den „Feischütz“ gegeben und ich habe mich auf dem Weg gefragt, was wohl aus meinem Schreiben werden wird?

Ich habe, glaube ich, immer gern geschrieben, schon meiner Volksschullehrerin Aufsätze gezeigt, die ich am Wochenende geschrieben habe und die hat mir glaube ich, auch wohlwollend, den Rat gegeben, nicht zwei Adjektive auf einmal zu verwenden.

In der Hauptschule habe ich ein Krippenspiel geschrieben und mich dann nicht getraut, es der Lehrerin zu zeigen, beziehungsweise für die Aufführung vorzuschlagen. Es wird aber auch nicht viel anders, wie die üblichen gewesen sein und dann 1971 wahrscheinlich beschlossen, nach meiner „Knödel-Matura“ in der Straßergasse, sowohl zu schreiben, als auch Psychologie zu studieren, was ich dann auch machte und gleich im Mai 1973 mit einer Erzählung von einer französischen Prostituierte, die nebenbei studierte, damit anfing.

Sie ist fertig geworden, ich habe sie unkorrigiert oder angestrichen wohl immer noch irgenwo liegen, hatte dann einige Schreibkrisen, bis ich mich ein paar Jahre später traute, der Monika und dem Gerhard „Die Einladung zu Tee“ zu zeigen“, die beide, was mich bis heute nicht losgelassen hat, voneinander unabhängig „Das ist nicht gut!“, sagten.

Aber zurück zur Frage, beziehungsweise deren Antwort, die ich inzwischengeben kann. Was ist daraus geworden? Zwei Antworten gibt es da.

Vierundvierzig Jahre kontinuierliches Schreiben, eine GAV-Mitgliedschaft, ein Buch in einem Kleinstverlag, nämlich in der „Editon Wortbrücke“, wo ich die Exemplare immer noch in Schachteln in Harland habe, zwei Fachbücher übers Stottern in den sogenannten Publkums- oder Fachbuchverlagen und inzwischen dreiundvierzig selbstgemachte Bücher und zwei in Arbeit, zwei Jurymitgliedschaften, neun Jahre Bloggen und ein seit über vierzig Jahren regelmäßiges beschäftigen mit dem Literaturbetrieb, in dem ich vorwiegend zu Wiener Veransaltungen gehe, Bücher lese, etcetera.

Gut könnte man da also sagen, gelungen, Lesungen beim Volksstimmefest, bei der Poet Night, mein literarisches Geburtstagsfest  und gelegentliche Veröffentlichungen, wie beispielsweise in der „Linken Wort-Volksstimmeanthologie“ kommen auch noch dazu.

Auf der anderen Seite ist es wieder genau das Gegenteil, denn mein Schreiben scheint niemanden zu interessieren.Ich habe abgesehen von der „Ediotn Wortbrücke“ keinen Verlag gefunden, mache so seit 2000 meine Bücher selbst, vorher habe ich herumgeschickt und herumgeschickt und meistens keine Antwort oder  das Manuskkritpt zurückbekommen und spätestens seit ich blogge, habe ich damit aufgehört und damit begonnen mein Literarisches Leben nur noch im Literaturgeflüster zu besprechen.

Was für mch auf der einen Seite eine sehr gute Möglichkeit der Präsentation ist. Denn hier kann ich meine Bücher vorstellen, Gewinnspiele machen, Schreibberichte geben, mich beim „Nanowrimo“ betreiligen und darüber schreiben oder überhaupt was ich ja seit nun fast zehn Jahren sehr regelmäßig umfangreich und kontinuierlich mache,  meine Ansichten über den Literaturbetrieb verspritzen.

Toll, könnte man sagen und ist es auf der einen Seite auch. Auf der anderen wieder nicht, denn da das ja jetzt jeder machen kann, seine Ansichten, Rezensionen, Texte, etcetera, einfach bloggen, geht vieles verloren und ich erreiche höchstwahrscheinlich nicht das Publkum, das ich gerne haben möchte, sondern sitze hier vielleicht wieder zwischen den Stühlen noch dazu, da ich versuche, möglichst umfangreich zu berichten, also über die Selfpuplisherszene, genauso wie über den „Bachmannpreis“ und das interessiert dann halt nicht alle und ich ziehe vielleicht nur die Trolle oder die Spamer an.

Da hatte ich im Laufe der neun Jahre drei und habe mich, weil ich das irgendwie lustig finde, mich auch mit ihnen auseinandergesetzt und  immer höflich geantwortet, auf der anderen Seite haben die und wahrscheinlich auch andere, das vielleicht ein bißchen überheblich oder herablassend gefunden, zumindestens wurde mir das schon so gespiegelt.

Und dann scheint man es im Netz nicht auszuhalten, wenn die Rechtschreibung nicht vollkommen ist, man, daß vielleicht immer noch mit scharfen „ß“ schreiben will oder Verlagsnamen beispielsweise unter Anführungszeichen setzt.

Dann kommen Kommentare der Empörung, die sich darüber aufregen, während anderes, beispielsweise, die Rezensionen oder die Gewinnspiele bei meinen Bücher untergehen und keine Beachtung finden, was ich sehr schade finde und ja es stimmt, ich habe meine eigene Rechtschreibung beziehungsweise meine eigenen Ansichten darüber, denn so arg ist sie wahrscheinlich nicht .Das kann sie sie gar nicht, da ich ja regelmäßig und viel schreibe, habe aber schon in der Schule nicht verstanden, warum man nicht so schreiben kann, wie man will.

Die Deutschlehrerin in der Straßergasse hat es ausgehalten. Meine Leser offenbar nicht und, daß man, wenn man seine Bücher publizieren will, da auch ein Lektorat  braucht und keine Rechtschreibfehler haben darf, höre ich auch immer wieder.

Gut, die kann man dann ja ausbessern und lektorieren lassen, da habe ich gar nichts dagegen. Der Alfred schaut mir meine Bücher durch und die lasse ich mir seit 2000 immer fünfzigmal drucken, nehme sie auf Lesungen mit oder vertreibe oder promote sie auf meinen Blog.

Bei „Amazon“ stelle ich sie nicht ein, erstens weil ich nicht genau weiß, wie das dann mit der Steuer geht und zweites, weil ich auch keine Lust auf Einsternrezensionen habe, die dann vielleicht kommen würden, weil ich vielleicht einen Rechtschreibfehler habe.

Beim Blog hats mir der Alfred am Anfang auch durchgesehen, jetzt ist es ihm zuviel, denn ich blogge sehr viel und oft und habe da eigentlich den Anspruch zum Beispiel am Abend nach einer Veranstaltung das in einer Stunde zu schaffen und da stellen sich beim schnellen Tippen eben öfter „Legastheniefehler“ ein, die korrigiere ich auch, wenn ich sehe sehen, aber mehr als einmal den Text durchgehen, kann und will ich eigentlich nicht.

So ist das „Literaturgeflüster“ eine Momentaufnahmen, viel Spontanes aus dem Wiener Literaturbetrieb, sehr viel und genau, aber eben nicht hindertprozentig fehlerfrei, weil ich ja ein Einfrau-Betrieb bin und kein Lektorat hinter mir habe, was manche vielleicht stört.

Mich webniger, ich tue was ich kann und der Content ist, denke ich immer noch enorm und wer mich finden will, findet viel  und wer wissen will, was so in Wien die letzten neune Jahre literarisch los war, kommt, glaube ich, auch zu mir.

Natürlich subjektiv und als persönliches Tagebuch gedacht und kein wissenschaftlicher Anspruch, habe ich ja Psychologie und nicht Germanistik studiert.

Es ist ein Geflüster und Geplauder. Plappern hat es mein Kritiker Uli mal genannt, der irgenwann einmal, ich glaube über das Literaturcafe auf mich aufmerksam wurde und mir dann den Rat gegeben hat, ich solle viel lesen.

Aber mehr als hundertfünfzig Bücher pro Jahr lesen wahrscheinlich wenige und er, wie sich herausstellte überhaupt nicht  viel und so hat sie sich eben herausgebildet, die zwei,  zehn,  zwanzig oder was auch immer  Klassenliteratur.

Denn ich tue was ich kann, lese hundertfünzig bis hundertfünfundsiebzig Bücher im Jahr und bespreche sie auch. Betreibe seit drei Jahren das „inoffizielle“ Buchpreisbloggen, was mir großen Spaß macht, gehe mehrmals wöchentlich zu Veranstaltungen, schreibe etwa drei Bücher im Jahr, interessiere mich für den „Bachmann-und andere Preise, fahre nach Leipzig, gehe auf die „Buch Wien“, bin in der „Ohrenschmaus-Jury“ und jetzt auch in der des „Blogger-Debutpreises“ und führe bei all dem, da mir Literatur sehr wichtig ist, ist da wohl zu merken, ein sehr eigenartiges Leben, denn, weil ich ja meine Bücher selber mache, werde ich halt leider nie auf einer Buchpreisliste stehen oder einen wichtigen Preis bekommen.

Über die GAV habe ich eine Zeitlang Lesungen, den „Tag der Freiheit des Wortes“ und eine Frauenlesereihe organisert und wenn ein Buch erscheint, schicke ich es inzwischen fast nur mehr an die „Alte Schmiede“ für die „Textvorstellungen“, das andere herumschicken, habe ich nach und nach aufgegeben, wie ich meine Texte auch nicht mehr an Verlage und Literaturzeitschriften schicke und mich nicht mehr um Preise und Stipendien bewerbe.

Aber damit bin ich weg vom Fesnster und wenn die Verkmarktungsstratiegie über das Geflüster nicht funktionliert, bleibt vieles oder eigentlich auch ich über, obwohl mein Leben ja literarisch sehr ausgefüllt ist und ich gerade die Vorschauen von drei Verlagen zugeschickt bekommen habe, das funktioniert und eine Anfrage für eine Lesung hatte ich inzwischen auch einmal, die dann mein Geburtstagsfest bereichert hat.

Trotzdem habe ich ein Problem damit nicht in den Literaturbetrieb hineingekommen zu sein, obwohl ich mich ja  sehr darum bemühe und ich eigentlich auch nicht so ganz verstehe, warum, denn inzwischen schreibe ich, wie ich  auch immer wieder merken kann, wenn ich die Bücher der anderen lese und deshalb tue ich ja auch wahrscheinlich so intensiv, gar nicht so schlecht.

Gut ich habe ein paar Rechtschreibfehler, aber die haben die anderen wahrscheinlich auch, die ihnen dann wahrscheinlich das Lektorat wegmacht. Ich schreibe realstisch und bin keine Sprachkünstlerin und auch, obwohl man das in Wien immer noch sehr ist, nicht experimentel, sondern eher politisch psychologisch, aber auf den heurigen Buchpreislisten waren einige solcher Bücher, also wird halt vieles untergehen, weil ich nicht mehr die Verlage beschicke und vorher in den Achtziger und Neunzigjerahren, wo ich es nocht tat, war vielleicht auch vieles fehlerhaft und unvollkommen, denn schreiben lernt man durch das Schreiben und wenn niemand meinen Blog oder meine Sachen liest, dann bemerkt man das auch nicht und viele, die mich in der „Alten Schmiede“ oder so grüßen oder sich für meine Berichte bedanken, wissen wahrscheinlich gar nicht, daß ich schreibe, habe ich bemerkt, weil sie vielleicht nicht in der GAv sind und woher sollen sie es dann wissen.

Nun ja, sehr schwierig und sehr zweideutig die Antwort, wie es mit meinem Schreiben geworden ist, denn auf der einen Seite ist sehr viel passiert, nächste Woche wird „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ erscheinen. Da würde ich dann ganz gern eine Leserunde machen und verschicke fünf Bücher, für die, die sie lesen und mir einen Kommentar darüber schreiben wollen.

Die Bloggeschichten, die man hier in der Rohform nachlesen kannn, werden wohl auch bald fertig werden und „Die unsichtbare Frau“ mein heuriger Nanowrimo ist auch in der Rohfassung fertig und wird von mir jetzt überarbeitet und weil ja bald der Dezember anfängt, wird mein anderer Blogroman, beziehungsweise mein fünfter Nanowrimo „Nika, Weihnachtsfrau“ wieder kapitelweise hin und wieder auf dem Blog zu finden sein, denn ich bin ja literarisch sehr aktiv, halte mich eigentlich für keine Hobbyautorin, obwohl ein Hobby nichts Schlechtes sondern etwas sehr Schönes ist, aber das Schreiben beziehungsweise, die Literatur ist für mich viel mehr, nämlich meine Lebensform, die ich neben meinem Brotberuf und meiner Familie sehr intensiv und mit Herzblut betreibe und da das niemand, so sehr ich mich auch  bemühe zu bemerken und wahrzunehmen scheint, ist das schon ein wenig deprimierend, obwohl ich höchstwahrscheinlich nicht damit aufhören, sondern weitermachen werde.

So könnte man in diesem Sinne die obige Frage beantworten. Das erfolgsfrei schreiben ist ein Terminus, den ich einmal von Peter Danzinger gehört und dann in meiner „Dora Faust“ verwendet habe und „Büchermessie“ hat die Anna einmal zu mir gesagt, weil ich ja eine Büchersammlerin bin und seit 2010, seit es sie gibt an den offenen Bücherschränken nur schwer vorüber gehen kann und mir inzwischen schon einige Bücherregale gekauft und einige Bücher auf dem Boden angestapelt habe und die Hobbyautorin, ist auch ein Ausdruck der von dem kritischen Töchterlein stammt.

In meinem Aufsatz „Poesie und Brotberuf“ den ich einmal für eine gleichamige Veranstaltung der Ruth in „Poldis Galeriecafe“ geschrieben habe, habe ich ihn verwendet und er hat inzwischen auch einigen Anklang gefunden.

Ich würde mich ja eher, als eine emsig schreibende Frau bezeichnen und wahrscheinlich für ein literarisches Original halten, ein Ausdruck, der glaube ich,  auch schon belächelt wurde.

2017-07-03

Neun Jahre Literaturgeflüster

Es ist so weit, das „Literaturgeflüster“ gibt es neun Jahre und ist mit seinen über dreitausend Artikel damit sicher zu einem Urgestein der literarischen Bloggerlandschaft geworden und seit dem ich mit dem Bloggen begonnen habe hat sich sicher viel verändert.

Damals hat es glaube ich noch nicht sehr viele Blogs gegeben, nur ein paar die mich, während sie über den Bachmannpreis 2008 diskutierten auf die Idee brachte es ebenfalls zu probieren, damals konnte man glaube ich sich auch kreativ ausbreiten und für sich herausfinden wie man es machen will.

Heute habe ich gelesen, gibt es über tausendzweihundert deutsche Litblogger und die berühmtesten schreiben schon Bücher darüber und geben Seminare, die die sogenannten Anfänger dann bevorzugt besuchen und die Diskussion, ob man überhaupt bloggen darf, was ein guter und ein schlechter Blog ist, hat mich auch von Anfang an verfolgt.

Für mich ist, meine Leser wissen es wahrscheinlich, das „Literaturgeflüster“ eine gute Möglichkeit auf mich und mein literarisches Leben hinzuweisen und mich solcherart zu präsentieren und ich führe eigentlich drei Blogs in einem, den, wo ich über die Veranstaltungen, die ich vornehmlich im Wiener Rum von Tag zu Tag besuche, berichte, den, wo ich die Bücher die ich lese bespreche und den über mein Schreiben.

Dann gibts immer noch ein bißchen, was Gesellschaftspolitisches, meine Reiseberichte oder überhaupt eine Art Tagebuch über mein literarisches Leben.

Ich finde es gut, daß es das gibt und, daß man das kann, schreibe viel, regelmäßig und lang, für meine Leser vielleicht ein bißchen ungenau, schleichen sich, wenn man das Blogen nach Beruf, Familie, dem Lesen und dem Schreiben in einer Stunde erledigen will, weil man  auch schlafen muß, sich immer wieder Flüchtigkeitsfehler ein und dann will ich  eigentlich auch plaudern und flüstern und keine wissenschaftlichen Abhandlungen machen.

Mir schwebt ein leichtes lockeres Plaudern über die Literatur, so hat es Ilse Kilic einmal genannt, eine Art Seitenblicke der Literatur vor, mein Kritiker Uli nennt das manchmal plappern.

Aber alles, was ich schreibe, stimmt oder ist meine persönlicher Eindruck und meine subjektive Meinung und weil ich vielleicht nicht alles zitieren kann und will, schreibe ich dann öfter, glaube ich, was meinen Kritiker auch störte, für mich aber eine Arbeitserleichterung ist.

So ist das „Literaturgeflüster“ in den neun Jahren seines Bestehens zu einem bedeutenden Archiv geworden und wenn man schnell wissen will, was  vor knapp neun Jahren literarischen los gwesen ist und welche Veranstaltungen es im September darauf in der „Alten Schmiede“ im Literaturhaus oder in der „Gesellschaft für Literatur“ gegegeben hat, wer beim „Volksstimmefest“ gelesen hat und wie es beim zweiten „Ohrenschmaus“ und auf der ersten „Buch-Wien“ gewesen ist, wird bei mir schnell einmal fündig und vieles findet man da wahrscheinlich auch wirklich nur bei mir.

Und da bekomme ich auch regelmäßig feedback und in der „Alten Schmiede“ oder im Literaturhaus auch meistens zu hören, daß man den Blog selbstverständlich kennen würde.

Gelesen wird er, glaube ich, nicht so viel und vielleicht auch nicht so regelmäßig und da ist wahrscheinlich die Meinung schuld, daß das, was im Netz zu finden ist, nichts Wert ist, eine Meinung, die ich nicht teile und die meiner Meinung nach auch oft nicht stimmt und dann wahrscheinlich auch, weil ich versuche einen großen Bogen zu spannen, gerne über den Tellerrand schaue und mich eigentlich für sehr viel interessiere.

Also genauso über experimentelle Literatur, die „MUSA-Veranstaltungen“, den „Bachmannpreis“ den „Buchpreis“ als auch über den „Blogbusterpreis“ oder Annika Bühnemanns Schreibchallenges berichtet und das passt vielleicht nicht alles zusammen und hat nicht die gleichen Interessenten.

Ich intteressiere mich für das „Selfpublishing“ genauso wie für Österreichs schöcnste Bücher, berichte über Frankfurt und Leipzig, aber auch über die Kleinst- und Kleinmessen, weil ich eigentlich alles interessant finde und so lese ich auch mal einen Comic von Ilse Kilic, man ein Chicklit so gar ein SM habe ich schon gelesen und seit zwei Jahren lese ich mich auch durch die Buchpreisliste und betätige mich als sogenannt inoffizielle Buchpreisbloggerin, vorher habe ich nur so darüber gerichtet und bin diesen Leseprobenbüchlein nachgerast.

Habe schon Arno Schmidt gelesen und so manchen Krimi und bin auch eine regelmäßige Besucherin der offenen Bücherschränke und schreibe dann über meine Funde.

So gesehen, seit es die Schränke und die Rezensionsexemplare gibt, die sich bevorzugt nach meinen Bp-Anfragen eingestellt haben, lese ich auch sehr viel.Ich lese eigentlich jedes Buch zu Ende,  schreibe auch über jedes und auch da bevorzuge ich das leichte Plaudern.

Ich vergebe keine Sterne, Hauben oder Mützen und schreibe eigentlich auch nie,Inhalt, ja ich  das ist ein Flop sondern erzähle den Inhalt, ja ich bin eine bekenndende Spoilerin und sehe darin eigentlich nichts Schlechtes, sondern eine Erinnerungshilfe. Deshalb schreibe ich über die gelesen Bücher auch, gebe, wenn ich kann, ein Portrait des Autors und wenn möglich noch eine Verbindung zu mir und meinem Schreiben. Ich lese auch sehr viele Blogs, kommentiere dann auch gern, bin seit dem Vorjahr auch, was ich sehr schön und spannend finde, auch in der „Blogger-Debutpreis-Jury“ und benütze meinen Blog, was ich nach und nach entwickelt hat, auch für die Darstellung meines Schreibens.

Da werkle ich zugegeben ein wenig oder sehr isoliert vor mich hin, weil sich wahrscheinlich niemand für meine inzwischen über vierzig selbstgemachten Bücher interessiert.

Mein Kritiker Uli hat sich auch darüber belustig, aber was ist so schlecht daran, seine Bücher selbst herauszugeben, wenn es mit der Verlagswelt nicht klappt und das tut es bei mir irgendwie nicht, obwohl ich mich trotzdem für keine Hobbyautorin halte und  seit ich blogge auch nicht mehr versuche einen Verlag zu finden.

Als ich zu bloggen angefangen habe, habe ich gerade an der „Radiosonate“ gearbeitet, damit hatte ich dann 2009 sogar eine Radiosendung, das „Haus“ ist  gefolgt und bei beiden Büchern hat es dann schon eine Vorschau gegeben, die ich auch beigehalten habe.

Ist ein Buch beim Fertigwerden, gibt es eine Vorschau und ist es dann da, nehme ich es in die Hand und lasse mich damit fotografieren.

Seit einigen Jahre versuche mit drei Fragen und einen Gewinnspiel auch eine sogenante Leserbindung herzustellen, das, ich weiß auch nicht warum, funktioniert bei mir nicht sehr, obwohl ich, regelmäßige Leser habe, die mir immer wieder Mal ein „Gefällt mir“ schicken. Die kommetieren aber offenbar nicht so gern und wollen keine Bücher gewinnen oder rezensieren.

Nun gut, ich mache das, glaube ich trotzdem weiter, weil ich es für eine gute Darstellungsform halte und habe auch vor beim nächsten Buch, das ist dann das „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ eine Leserunde vorzuschlagen und da wär es gut, wenn sich fünf Leute fänden, die mit mir über das buch diskutieren wollen.

Bei den „Berührungen“ habe ich ein „Mimikry-Spiel“ gemacht und das hat einmal geklappt und ich habe auch ein paar andere Aktionen, die sich durch das Bloggen entwickelt haben.

So ist   das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ mit ausgewählten literarischeren Texten herausgekommen und die „Nika Weihnachtsfrau“ wird man jährlich im Dezember auszugsweise finden können und das letzte, was ich schreibe besteht inzwischen überhaupt nur aus Blogartikeln, da habe ich ja im Mai angeregt von Annika Bühnemann zehn Geschichten Challenge damit angefangen zu meinem Handlungsgerüst einfach Geschichten zu schreiben, so sind vier oder fünf im Mai entstanden, dreizehn im Juni und jetzt hat sich herausgestellt, daß ich damit eigentlich fertig bin und das das Ganzue wahrscheinlich nur mehr zusammenstellen muß, daß man also „Besser spät denn nie“ jetzt schon als Ganzes im Blog finden kann und natürlich wird es dann wahrscheinlich auch ein Buch geben.

Das sind so die Blogexperimente und die Blogerfahrungen, die ich in den letzten neun Jahren gemacht habe und ich wiederhole es auch gerne, mir hat das Bloggen großen Spaß gemacht.

Als ich damals vor neun Jahren mit meinen ersten paar Sätzchen fertig war, hatte ich schon einen Kommentar einer Niederösterreichin. Auch das hat sich intzwischen geändert, inzwischen kommentieren die Leute nicht mehr so gern sonder liken oder twittern.

Ich hatte im ersten Jahr aber eine Handvoll Kommentierer oder Leser, die Anni Bürkl, Cornelia Travnicek, Otto Lambauer, Andrea Stift, Sarah Wipauer, Consens, der liebe Rudi, etcetera.

Die sind irgenwie  verschwunden und die die Kritiker, Frau Heidegger, JuSophie und der Uli kamen und natürlich kann man meine Rechtschreibfehler bemängeln obwohl ich diese Debatte eigentlich müßig oder engstirnig finde. Ich schreibe lange Sätze und scheine manchmal etwas unverständlich zu sein.

Das ist etwas was mich ein wenig verwirrt, wiel ich ja eigentlich denke, ich schreibe ohnehin sehr einfach und erkäre alles hundert Mal, aber das Netz fördert wahrscheinlich das flüchtige Lesen und da macht man es mit langen Artikeln wahrscheinlich schwer. Aber die langen Artikeln haben sich bei mir so entwickelt und ich stehe auch dazu, daß man bei mir alles sehr genau und ausführlich finden kann.

So gesehen hat sich in den letzten neun Jahren viel verändert, denn damals habe ich für die GAV ja noch die „Mittleren“ und den „Tag der Freiheit des Wortes“ organiert, war in einer BUMUK Jury, jetzt gehe ich auch noch zu den GAV-Sitzungen, lese beim „Volksstimmefest“ und bei der „Poet-Night“ organisere aber nicht mehr und werde auch nicht sehr oft eingeladen.

Beim „Ohrenschmaus“ bin ich noch immer, jetzt in der Blogger-Jury, lese inoffiziell die Buchpreisbücher und gebe eingentlich über alles Literarisches ungefragt meinen Senf und meine Meinung ab.

Im Dezember werde ich wieder die „NIka“ in den Blog stellen, beim zehn Jahresfest wird es sicher wieder ein großes Gewinnspiel geben obwohl das mit den dreißig Fragen zu den dreißig Büchern ja auch ein Flop war.

Aber ich tue was ich kann und wenn es mir schon nicht gelungen ist in den Literaturbetrieb hineinzukommen, ich weiß noch immer nich so ganz wieso, so mache ich es eben in diesen Rahmen, gehe seit über vierzig Jahren mehrmals in der Woche zu literarischen Veranstaltungen, lese pro Jahr etwa hundertfünzig Bücher und schreibe selber drei bis fünf, die ich seit 2000 selber herausgebe und jetzt vermehrt im Blog darstelle und präsentiere.

Schade, daß ich damit nicht sehr auffalle. Ich tue es aber trotzdem weiter intensiv mit Herzblut und wer sich dafür interessiert, wird wahrscheinlich viel bei mir finden und wenn  mir wer mir seine Meinung über den Blog sagen will, wird mich das freuen.

Ich vergebe auch gern ein Buch nach Wahl dafür, wenn eine diesbezügliche Diskussion entstehen kann und werde sicher weiter machen.

So gesehen freue ich mich schon auf das zehnte Jahr, gehe jetzt in meine Sommerfrischenwochenenden, vorerst ist ja noch die Sommerakademie und der Bachmnnpreis. Auch das ist gleichgeblieben und dann nehme ich mir meine Fortsetzungsgeschichten her und versuche einen Roman oder wahrscheinlich eine Erzählung darüber zu machen und auch darüber werde ich berichten und meine Leser daran teilnehmen lassen.

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