Literaturgefluester

2013-12-05

Buchpromotion

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:34

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Seit Montag ist es da, das „Best of Literaturgeflüster“, das Beste, wie ich heute ein paar Mal bei meiner kleinen Aussendung geschrieben habe, von den inzwischen eintausendsechshundertvierzig Artikeln die seit Juli 2008 entstanden ist oder eigentlich die Zusammenfassung der literarischeren Artikeln, der Reisebeichten, Glossen, Skizzen, etc. Die Idee ist mir ja im April 2012 gekommen, als ich mit den letzten zwei Büchern in einer Krise war, dachte, ich kann nicht schreiben und auf mein beharrliches Literaturflüstern auch kein wirkliches Feedback und Aufmunterung bekam.
Dann habe ich eineinhalb Jahre korrigiert und korrigiert, beziehungsweise noch zwei andere Bücher vorgezogen und jetzt ist es fertig geworden und ist mein dickstes Buch.
Über dreihundertneunzig Seiten hat es und neunundsiebzig Artikeln. Das Cover ist fast zufällig in den Kalliographie-Workshop während der Schnuppertage des Writersstudio entstanden, das heißt der Alfred hat das diesbezügliche Ergebnis dazu genommen, ich hätte ja eine „Literaturgeflüsterseite“ dafür vorgeschlagen. Jetzt ist es fertig und es sind wieder sehr viele Hoffnungen damit verknüpft, denn ich denke ja, es ist ein tolles Buch und ich halte auch das Literaturgeflüster mit seinen eintausendsechshundertvierzig Artikel und seiner sehr akribischen genauen und natürlich subjektiven Berichterstattung über den Wiener Literaturbetrieb der letzten fünfeinhalb Jahre für sehr toll.
Ich weiß, ich scheine dabei sehr allein und mein Geflüster sehr leise zu sein und unterzugehen, beziehungsweise vom Literaturbetrieb nicht sehr beachtet und nur von ein paar Spamern gelegentlich für schlecht befunden.
Ich mache aber trotzdem weiter und habe auch eine Zeitlang überlegt, ob ich mir nicht siebzig oder hundert Stücke drucken lassen soll.
Ich bin bei den gewohnten fünfzig geblieben und habe auch an eine größere Aussendung gedacht, beziehungsweise, die schon bei meiner letzten Aussendung so angekündigt.
Dann habe ich heute sieben Bücher weggeschickt, ein Belegexemplar an Stephan Eibl-Erzberg, der mir ja einen sehr euphorischen Besprechungstext dafür schrieb, ein Buch wie üblich an die „Alte Schmiede“, eines an die „Dokumentationsstelle für Literatur“, an die „Gesellschaft für Literatur“ bei der ich ja sehr gerne lesen möchte, an die Edith Ulla Gasser von Ö1 und dann natürlich das Belegexemplar an die NB, an Stefan Gmünder habe ich auch noch ein Buch geschickt. Herr Blaha, der mir die zweite wirklich schöne Besprechung schrieb, wird eins bekommen, Andrea Stift, die ja darin öfter vorkommt und mir auch eine Rezension für das Literaturhaus schicken will, Gustav Ernst hat eines bekommen, Herbert J. Wimmer und und und…
Das war es dann schon natürlich, weil das „Best of“ höchstwahrscheinlich auch nicht mehr als die schon vorhandenen eintausendsechshundertvierzig Artikel bewegen wird, ich finde es aber trotzdem ein tolles Buch, bin sehr stolz darauf und ansonsten werde ich natürlich weiterschreiben, so wie ich es kann.
So schlecht finde ich das aber eigentlich inzwischen gar nicht mehr, weiter lesen, weiter im Wiener Literaturbetrieb herumkrebsen und den Leuten dort mehr oder weniger, je nach Temperament, auf die Nerven gehen, Belegexemplare erschnorren oder mich wo hineindrängen, wo ich nicht geladen war.

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2018-07-03

Zehnter Geburtstag mit Cheesecake und Holundersekt

Es ist soweit, das Literaturgeflüster gibt es zehn Jahre und das ist eigentlich sehr sehr toll! Für mich auf jeden Fall, für die anderen, die sich vielleicht nicht so sehr für den Wiener Literaturbetrieb, mein Lesen und mein Schreiben und meinen Wunsch in diesem ein Plätzchen zu bewahren, vielleicht nicht so sehr.

Die nennen das dann sinnlosen Content, was es aber, glaube ich, trotz meiner falschen ß, zu vielen Beistrichen und manchen Flüchtigkeitsfehlern nicht ist, denn es ist, glaube ich, für den, den es interessiert, vielleicht schon ein Service nachzuschauen, wer vor acht Jahren in der Alten Schmiede gelesen hat, wo Cornelia Travnicek in ihrer Frühzeit auftrat und und…

Und auch wenn das Geflüster nicht vollständig ist, denn es gibt ja pro Tag mehrere Literaturveranstaltungen und ich kann nur zu höchstens einer gehen, ist der Content, mein literarisches Archiv, wie ich es nenne, doch enorm und wahrscheinlich auch die Veränderungen, die es in den letzten zehn Jahren in der Literaturwelt gegeben hat.

Denn da haben sich die Selfpublisher, die ja vorher mehr pfui als hui waren, zumindestens auf den Messen etabliert. Der österreichische Buchpreis hat  entwickelt, ich blogge wild und auf eigene Faust seit 2015 den deutschen Buchpreis und lese mich durch diese Bücher und wer aller den „Ohrenschmaus“ seit 2008 gewonnen hat, kann man bei mir auch finden und als ich im Juni 2008, damals war das Bachmannpreislesen trotz W oder EM noch im Juni, bei Christiane Zintzen, die und deren „Inadäquat“ es auch nicht mehr , vom Bachmann-Colloquium las und sah, wie sich die Blogger in den Lesepausen untereinander austauschten, etwas was so vielleicht auch nicht mehr existiert, denn inzwischen gibt es ja auch Facbook, Twitter, Instagram, alles was mich nicht interessiert und von dem ich keine Ahnung habe, stellte ich an den lieben Alfred die Frage, kann ich das auch?

„Ja!“, hat der gesagt, „da kannst du dann über die Veranstaltungen, die du besuchtst und die Bücher, die du liest, schreiben und ich habe am Morgen des dritten Juli noch sehr zaghaft mit ein paar Zeilen begonnen und mir gedacht, „Uje, uje, das können dann alle lesen!“

Es kam dann gleich, was heute auch nicht mehr so interessiert, ein Kommentar von einer niederösterreichischen Leserin und im Jahr drauf hatte ich eine Handvoll Gleichgesinnte, die mich und meinen Blog interessiert lasen und ich dachte, das kann sich entwickeln, obwohl ich wahrscheinlich gar nicht so richtig wußte, wohin es sollte?

In den Literaturbetrieb natürlich und zur literarischen Anerkennung ganz klar, denn ich habe ja vor fünfundvierzig Jahren nach meiner Knödelmatura in der Straßergasse, sowohl Psychologie zu studieren, als auch zu schreiben angefangen und habe mich ein paar Monate später dann gefragt, wohin das führen wird?

Nun zu über vierzig selbstgemachten Büchern im Jahre 2018, zu zehn Jahre „Literaturgeflüster“, nach wie vor regelmäßigen Veranstaltungsbesuch, ich fahre im  Frühlich mit dem Alfred nach Leipzig und bin da inzwischen Bloggerin akkreditiert und seit ich etwas aufmüpfig beschlossen habe, als sich 2015, die hochoffiziellen Buchpreisblogger etablierten, das für mich auch zu tun, kann ich mich vor den Anfragen der  Verlage nicht mehr retten. Im Badezimmer und an der Schlafzimmerwand stapeln sich die Büche, aber ich habe schon immer gern gelesen und als ich 2010 gedacht habe, daß ich jetzt die Bücher die ich von den Büchertürmen der Literatur im März veranstaltung nach hHause gebracht habe, auflesen werde, haben sich die offenen Bücherschränke gegründet und  meine Bücherstapeln sind weiter angewachsen.

Zehn Jahre Bloggen – zehn Jahre „Literaturgeflüster“ und ein inzwischen alltägliches Gejammer und Geplauder über den Literaturbetrieb und das ist, ich weiß auch nicht wieso, vielleicht wegen meiner mangelnden technischen Kenntnisse und der Facebook und Twitterverweigerung, vielleicht auch wegen meiner Rechtschreibfehler, inzwischen ein sehr isoliertes geworden, ein Monogeflüster vielleicht.

Drei Kritiker, Spamer oder Trolle habe ich im Lauf der Zeit gehabt und ein paar andere die „Wui so was Schlechtes habe ich noch nie gelesen, oder Sie schreiben, daß noch wirklich mit scharfen ß!“, geschrieben haben und einmal einen harschen Kommentar von Hans Raimund der mich fragte, was ich mit meinem oberflächigen Geplauder will?

Aber so lieblos finde ich das gar nicht und es ist für mich so wichtig und so werde ich höchstwahrscheinlich auch weiter machen, obwohl so ein Blog höchstwahrscheinlich doch nicht der Weg in den Literaturbetrieb ist, der meine wahrscheinlich nicht, denn wenn ich inzwischen auch, was Anfangs so gar nicht beabsichtigt war, meine Bücher in diesen präsentiere, sie vorstelle, immer bei Erscheinen ein Bild von ihnen poste, Gewinnspiele mache, Fragen dazu stellen, die Anfangssätze präsentiere und auch eine Leserunde dazu gestalten will, läuft das nicht so wie ich will

Denn selbstgemachte Bücher ohne ISBN Nummer sind wahrscheinlich immer noch pfui ohne hui und die anderen Blogger haben so viel zu lesen, daß sie wahrscheinlich gar nicht daran denken, etwas Selbstgemachtes in die Hand zu nehmen, obwohl Elisabeth von leselustfrust, das es, wie ich gesehen habe, jetzt wieder gibt, gibt, hat das 2009 mit dem „Haus“ von selbst getan, aber gut alles ändert sich und in Zeiten der Datenschutzverordnung, des Twittern und des Instagrams ist auch das Kommentieren sehr zurückgegangen, hatte aber bei der ein Jahresfeier einen Glückwunsch vom Otto, von der Cornelia Travnicek und und der Andrea Stift, bei der ich ausprobiert habe, ob sie sich melden wird, wenn ich ihren Namen in meinen Blog schreibe, was heute wahrscheinlich auch nicht mehr passieren würde, bin ich gespannt, wieviele Reaktionen ich auf mein zehn Jahresfest bekomme, was eigentlich etwas sehr Schönes ist, denn es gibt nicht soviele Blogs, die es schon solange gibt.

Zum fünften Geburtstag und da war ich vielleicht in einer Krise, weil da ja gerade der harsche Kommentar von Hans Raimund kam, der mich, wie ich gestehen kann, sehr getroffen hat, hat es ein großes Gewinnspiel gegeben.

Dreißig Fragen zu dreißig Büchern und keiner  hat sich gemeldet, der sie beantworten und die Bücher haben wollte. Vielleicht waren die Fragen auch viel zu schwer, denn an selbstgemachgte Bücher kommt man ja auch nicht so leicht heran, obwohl es ja hier die Vorschauen gibt und auf meiner Website immer auch ein Probekapitel.

Aber das war für mich vielleicht auch ein Auftakt mehr von meinem Schreiben und über meine Bücher zu erzählen und es hat dann ja auch bald das „Literatur-Geflüster-Texte-Buch“ gegeben, das ich und das ist vielleicht ein schöner Zufall heuer im April in der „Alten Schmiede“ vorstellte, während es vor fünf Jahren eine Sendung über mich und mein Bloggen in einem freien oberösterreichischen Radio gab und im Amerlinghaus habe ich meinen Blog in einer von Ilse Kilic initiierten Veranstaltung ja noch viel früher vorgestellt.

Und heuer habe ich gedacht, fange ich mit dem Jubeläumsjahr schon viel früher an und so gibt es hier ab Jänner Artikel über meine letzten dreizehn Bücher, die Bücher in denen das Schreiben, die Bücherschränke, die depressiven Frauen, ein Rolle spielen. Es gibt einen über Kinderbücher und einen über das politische Geschehen in meinen Büchern, das mir ja auch sehr wichtig ist und es wird zum zehn Jahresjubiläum ob das jetzt hier jemand liest oder nicht wieder ein Gewinnspiel geben und zum Anlaß passend zehn Bücher zu gewinnen geben.

Wer alos eines davon gewinnen will, soll mir einen Kommentar, einen Glückwunsch, seine Meinung, eine Frage, etcetera schreiben und kann solange der Vorrat reicht, sich  ein Wunschbuch aussuchen.

Ansonsten stoße ich virutell mit meinen Lesern oder auch nur mit mir selbst und dem Alfred, der den Blog ja getreulich als Blogwart und durch seine schönen Fotos begleitet, an mit Holundersekt und einem Stück der guten Fruth-Torte an und der Rudi kann, wenn er das lesen sollte, sein Bierglas auf mich und das „Literaturgeflüster“ erheben, denn er ist ja auch ein treuer Wegbegleiter, der mich und den Blog,, glaube ich, von Anfang an begleitet hat und hier nun eine Auswahl meiner Bücher, die seit 2008 erschienen sind.

Ich verlose oder vergebe also:

  1. „Das Haus“ (2009) Vorschau, Präsentation
  2. „Mimis Bücher“ (2010) , Vorschau, Präsentation
  3. Absturzgefahr“ (2011), Vorschau,
  4. „Die Wiedergeborene“ (2012), Vorschau, Präsentation
  5. „Literaturgeflüster-Texte.Buch“ (2013) , Vorschau, Präsentation
  6. „Dreizehn Kapitel“ (2014), Vorschau,
  7. „Miranda Schutzengelchen (2015), Vorschau, Präsentation
  8. „Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen“(2016)“,Vorschau, Präsentation
  9. Claire-Klara-Clarisse oder wilder Lavendel (2017),Vorschau, Präsentation
  10. „Besser spät als nie“ (2018),Vorschau, Präsentation

Was sicher ein kleiner Streifzug durch meine literarisches Werk und meine Themenvielfalt ist, den man auch an Hand der Schreibberichte, die immer in den Vorschauen angegeben sind, mitverfolgen kann.

Alle Bücher sind beim „Digitaldruck“ erschienen und weil das Jahr 2008, wo alles angefangen hat, da nicht vertreten ist, vergebe ich als besonderes Schmankel, mein erstes „Digitaldruckbuch“ „Novembernebel“, das noch vor „Literaturgeflüsterzeiten“  erschienen ist und daher im Blog nicht angekündigt wurde, wohl aber auf meiner Website zu finden ist, für den, der sich dafür interessiert oder für den elften Kommentierer oder Kommentiererin und jetzt „Alles Gute zum Geburtstag, „Literaturgeflüster!“ Wer stoßt mit mir auf den Bloggeburtstag an?“

2018-06-04

Werkstattgespräch in der AS und Bekanntgabe der heurigen Bachmannleser

Heute gab es in der „Alten Schmiede“ in der ich nun schon länger nicht mehr war, die Vorstellung von zwei unveröffentlichten Texte, die von Daniel Terkl moderiert und vorgestellt wurden.

Und zwar stellte Stephan Eibel Erzberg, der mir ja manchmal liebe Mails schickt und mir einen sehr euphorischen Beschreibungstext für das „Literaturgeflǘster-Texte-Buch“ schrieb, seine noch nicht erschienenes Manuskript über eine Arbeitersiedlung am Erzberg in den Siebzigerjahren vor.

„Ehern“ heißt der Text und die Stellen, die der 1953 in Eisenerz Geborene las, drehen sich um das Weihnachtsfest und um die Kinder, die in dieser Siedlung lebten und obwohl Stephan Eibel Erzberg in den Neunzehnsiebzigerjahren kein Kind mehr war, vermute ich stark, daß es sich, um seine Jugenderinnerungen dabei handelt.

Der kleine Elisas geht mit seinem Vater in den Wald, um einen Christbaum zu suchen und der erzählt ihm, daß das Christkind am Tag unsichtbar und im Wohnzimmer bleibt das Fenster offen, damit es hineinfliegen kann. Die Kinder gehen Schlittenfahren. Elias geht nicht mit, weil er von den größeren Buben nicht hören will, daß es das Christkind nicht gibt und weil Bananen am Gabentisch liegen, ist er sich ganz sicher, daß doch eines existiert, weil Banananen waren in den Neunzehnhundertsiebzigerjahren im örtlichen Konsum nicht zu kaufen.

Im anschließenden Gespräch verlautete Stephan Eibel Erzberg, daß es schon in den goldenen Siebzigerjahren, wie man sie heute nennt, mit einer absoluten SPÖ-Regierung erste Anzeichen von heute, Ausländerfeindlichkeit, Rassismus, etcetera gegeben hat.

für mich waren diese Jahre, wo ich Psychologie studierte, trotzdem die besten meines Lebens und Stephan Eibel Erzberg, der eigentlich nur Eibel heißt, hat das Erzberg seinem Namen angehängt um zu zeigen woher er, der sehr früh nach Linz und später nach wien gegangen ist, kommt.

Eine Zeitlang wollte er sich auch Abenteuer Erzberg nennen. Das schien ihm aber zu lang, während der zweite Leser der Runde, den ich wegen seiner Namenskürze fast übersah, nur seine Initialen G.G.H publiziert. Er wurde 1961 in Stuttgart geboren, studierte Kunstgeschichte und heißt wahrscheinlich Georg G. Holländer, ob ich das richtig geschrieben habe, weiß ich jetzt nicht, wie aus dem Gespräch deutlich wurde und seine unveröffentliche Novelle „Totentanz“ handelt von einem hundertjährigen Mann der nach Basel fährt, um  seine Verlassenschaft zu ordnen und dort kommt er mit zwei jüngeren Menschen, darunter mit einem Mädchen namens Lara in Berührung.

Zuerst las G.G. H aber ein Gedicht passend zu Stephan Eibel Erzbergs Textpassage, das vom Winter handelt und am Schluß fofrderte Daniel Terkl seine Gäste auf noch ein Gedicht zu lesen. Je drei sind es dann geworden und am Vormittag wurde die heurige Bachmannpreisleserunde bekanntgebeben von der ich gleich verlauten kann, daß da nur eine Österreicherin dabei ist, nämlich Raphaela Edelbauer, die den Rausiser Preis gewonnen hat und die ich auf der letzten „Buch Wien“ hörte, sowie Tanja Maljartschuk, die ich schon auf einigen Lesungen hörte und auch schon was von ihr gelesen habe und von den deutschen Autoren kenne ich Jakob Nolte, da habe ich gerade die „Schrecklichen Gewalten“, das auf der letzten dBp- Longlist stand gelesen und bin also sehrgespannt, wer es heuer werden wird.

Aber vorher gibt es ja noch ein Jubiläum zu feiern und da wird man wahrscheinlich, kann ich schon verraten ein paar der „Literaturgeflüster-Bücher“, die zum fünften Jahrestag erschienen sind, gewinnen, wo man sich dann Stephan Eibel Erzbergs euphorische Beschreibung anschauen kann.

2018-05-26

Zu viele Bücher

Filed under: Büchergeschichten — jancak @ 00:38
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Es gibt zu viele Bücher kann man immer  wieder auf den Blogs lesen, wo dann, wie das etwa zum diesjährigen Tag des Buches bei „Buchrevier“ geschah, die Verlage dazu aufgerufen werden nur mehr ein oder zwei neue Titel pro Saison herauszubringen, beziehungsweise, die Buchmessen in Leipzig und Frankfurt alternierend nur mehr alle zwei Jahre zu veranstalten.

Etwas dem ich sehr ambivalent gegenüberstehe, beziehungsweise hätte ich da vor ein paar Jahren noch gesagt oder geschrieben, so ein Blödsinn, denn es ist ja sehr schön, daß so viele Leute schreiben und eigentlich interessiert mich alles und ich möchte auch möglichstst alles lesen.

Was sowohl stimmt, als auch nicht stimmt. Denn, das es viel viel mehr Bücher gibt, als man lesen kann ist sicherlich richtig. Hundertfünfzig schaffe ich etwa in einem Jahr und and die siebzig- achtzig- oder vielleicht sogar neunzigtausend erscheinen jährlich. Das kann kein Mensch lesen, natürlich klar.

Daß mich die meistens Bücher aber immer noch interessieren und ich sie lesen will, ist ebenfalls klar und ich tue mir mit Aufforderungen, daß man Bücher ruhig abbrechen soll, weil sie vergeudete Lebenszeit darstellen, wenn sie einem oder einer nicht gefallen, immer noch sehr schwer, beziehungsweise lehne ich sie ab und lese alle Bücher zu Ende.

Das heißt, eines habe ich einmal abgebrochen, weil mir der Inhalt zu gewaltvoll war, wenn ich sie, wie den Arno Schmidt beispielsweise nicht mehr verstehe, überfliege ich sie oder blättere sie rasch zu einem Ende. Ich verreiße nicht und weiß auch eigentlich gar nicht, was schlechte Bücher sind?

Zumindestens ist bei den tausend, die ich in den letzten zehn Jahren meines Blogs besprochen habe, kein solches, wie man  leicht nachprüfen kann.

Das heißt, es sind natürlich welche darunter, die von besserer und nicht so guter literarischer Qualität sind, das heißt Erzählende, Experimentelle, Krimis, Chick Lit, Fantasy, etcetera und es sind weche darunter, die mir gut und welche, die mir weniger gut gefielen, weswegen sie noch lange nicht schlecht sein müßen.

Ich weiß inzwischen auch ungefähr mit welchen Autoren ich vielleicht weniger anfangen kann, das sind meist die zu lustigen, den Sedaris beispielsweise oder auf Österreich bezogen, die Bücher von Radek Knapp und Martin Amanshauser beispielsweise, obwohl bei des letzteren Reiseberichten trifft das auch nicht zu.

Und ich lese mich eigentlich durch alle Generes, das heißt, stimmt auch nicht ganz, ich lese bevorzugt Gegenwartsliteratur oder überhaupt Literatur, aber wenn sie älter als hundert Jahre ist interessiert sie mich dann vielleicht nicht mehr so sehr, die der Zwischenkriegszeit aber wohl und ganz besonders. Ich lese auch aber weniger Krimis und Liebesromane und bei Phantasy, Horror und Sciece Ficton setze ich eher aus, wie wohl auch bei der erotischen Literatur, obwohl ich sie probiert habe., in dem es immer Bücher gegeben hat.

Ich lese, obwohl ich immer schreibe, daß ich das eigentlich nicht so mag auch Experimentelles und bevorzugt, den psychologischen Realismus, die Politik und die Systemkritik, wenn man das so zusammenfassen kann und ich habe, glaube ich, immer schon gerne gelesen und Bücher gesammelt.

Und bin auch in einem sozialistischen nicht sehr bürgerlichen Haushalt aufgewachsen. Ein richtiger Arbeiter war mein Vater nicht, die Mutter schon, die hat zuerst gestickt und dann geputzt. War der Vater doch Referent der Büchergilde Gutenberg und wenn man Parteimitglied war, haben die „Kinderfreunden“ den Kindern ein Buch zu Weihnachten unter den Christbaum gelegt. So daß ich mit Ferdinand Bruckner und Vera Ferra Mikura aufgewachsen bin und obwohl keine öffentliche Büchereibenützerin, da habe ich mit den pädagogischen Ansätzen der älteren Bibliotkarinnen eher schlechte Erfahrungen gemacht, habe ich in derHauptschule die Schulbibliothek benützt und in der Straßergasse einmal, während eines Schikurses bei dem ich nicht mitgefahren bin, begeistert der Frau Professor Friedl beim Aufräumen der Schulbibliothek geholfen.

Dann habe ich maturiert, schon zwei Jahre vorher beschloßen,Psychplogie zu studieren und zu schreiben, bin nach der Matura sehr stark in einer philosophischen oder Weltveränderungskrise gewesen und habe mir Bücher gekauft und gekauft. Rilke, Nietzsche, Schopenhauer, Freud, etcetera, all das, was ich gekannt und in der Schule gehört habe und bin erst etwas später zur zeitgenößischen Literatur übergegangen.

Habe die dann aber regelmäßig gelesen, später mit dem Kaufen aufgehört, getauscht und die offenen Bücherschränke benützt und allmählich mit den Anfragen von Rezensionsexemplaren angefangen, beziehungsweise wurde ich zunehmend angefragt.

Zuerst geschah das eher durch die österreichischen Verlage, denn als Buzzaldrin 2013 mit dem Buchpreisbloggen angefangen hat, habe ich mich, obwohl ich das auch sehr gerne gemacht hätte, noch nicht getraut, die deutschen anzufragen. 2015 habe ich das dann getan und die Bücher zum größten Teil erhalten und seit ich das mache, bekomme ich die Herbst und Frühjahrsvorschauen und weil ich da ja immer begeistert bin und schlecht nein sagen kann, ist meine Leseliste angewachsen und angewachsen, betziehungsweise komme ich derzeit kaum mehr dazu meine Backlist zu lesen, das heißt die ungelesenen Bücher, die ich schon in den Regalen habe oder beispielsweise in den Schränken und in den Abverkaufskisten finde.

Ich möchte nicht sagen, daß das ein wirkliches Problem für mich ist. Es ist eher keines, obwohl ich eigentlich schon weiß, daß ich, wenn ich beispielsweise, wie geschehen „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse,“ ein Buch, das ich mich schon immer interessierte, in den Bücherschrank gefunden habe, oder Hilde Spiels „Kati auf der Brücke“ mir vor einer Woche auf der KritLit um fünf Euro kaufte, höchstwahrscheinlich nicht lesen kann. Weil die Bücher auf der Leseliste in zehn Jahren landen würde und ob ich dann noch lesen kann und werde, ist fraglich, noch dazu, wo ich wegen der Rezensionsexemplare zum Abwarten der anderen Liste nicht wirklich komme und die Bücher dann schon seit ein oder zwei Jahren zum Jahresende herunternehme. Dafür habe ich anderes, die Neuerscheinungen, gelesen und kann die dann in den Bücherschränken liegen lassen, was auch nicht schlecht ist.

Ich lese alle Rezensionsexemplare, die ich bekommen, bei den anderen Blogs habe ich gemerkt, daß das gar nicht mehr so ist und die schreiben, wie kürzlich „Herzpotensial“ auch etwas davon, daß das Bloggen sie in die Nähe eines Bücherburnouts brachte, beziehungsweise ihr Leseverhalten veränderte.

Letzteres stimmt für mich, obwohl ich da von keinem unter Druck setzen sprechen und das auch nicht negativ meinen würde, auch. Aber natürlich fühle ich mich verplichtet Rezensionsexemplare zu lesen und zu besprechen. Ich bespreche aber jedes Buch, das ich lese, schon weil ich meine Besprechungen, Rezensionen würde ich sie nicht nennen, als meine persönliche Erinnerungsstützte betrachte. Deshalb spoilere ich auch sehr und fordere niemanden zum Lesen oder Kaufen der Bücher auf und fühle mich den Verlagen, auch wenn ich angefragt habe, auch nicht verpflichtet und ich kann auch schreiben, daß da eigentlich überhaupt kein Druck kommt.

Den scheinen sich die Blogger vielleicht selber zu machen und wenn ich, was jetzt nicht mehr so oft möglich ist, weil der „Morawa“ um halb sieben statt um sieben schließt, durch eine Buchhandlung durchgehe, um in die „Alte Schmiede“ zu kommen, schaue ich mir die Bücherstapeln an, freu mich, wenn ich das und das Buch schon glesen habe und fühle mich ein bißchen unwohl, wenn ich es beispielsweise auch gerne haben aber noch nicht bekommen habe, was derzeit eigentlich nur bei Ljuba Arnautovics „Im Verborgenen“, so ist, weil ich mir „Wiesengrund“ beim Literaturhausflohmarkt gekauft habe und jetzt auch nicht weiß, wann ich es lesen werde, außer wenn es auf die Bp-Liste kommt, dann werde ich es vorziehen und das Mareike Fallwickl Buch soll jetzt doch zu mir kommen und ist schon unterwegs.

Und ich habe, was man vielleicht ein bißchen, als unter Druck setzen verstehen könnte, von Jänner bis jetzt  Rezensionsexemplare gelesen und nur vier Bücher von meiner Backliste, obwohl ich da an die fünfzig sehr Interessante stehen habe. Voriges Jahr war das auch so, da habe ich auch von Mai bis Mitte August die Liste so gut es ging, hinuntergelesen, denn im August habe ich  schon wieder brav die dBp und die östBp-Liste angefragt und ein paar Verlagsschauen habe ich mit meinen Wünschen auch bekannt gegeben.

Das wird heuer auch so sein, daß ich, wenn ich Glüück oder Unglück habe, ich stehe da wirklich in der Mitte und habe vorige Woche auch noch ein paar Rezensionsexemplare angefragt, bis August mich durch meine Bücherschrank und Aberkaufsschmankerln lesen kann.

Im August fahren wir eine Woche in die Schweiz und da liegen schon einige diesbezügliche Bücher im Bad. Die Buchpreisbücher werde ich wieder anfragen, höchstwahrscheinlich, hoffe aber, daß ich bei den fünzig Rezensionsexemplaren, die ich dieses Jahr schon gelesen habe, einige darunter sein werden und ein paar Vorschauen habe ich auch ausgefüllt und da fällt mir das Zurückkhalten ja immer schwer, weil mich, wie schon erwähnt, eigentlich alles interessiert und ich gerne alles lesen will.

Das mittelt sich dann aus, weil nicht alles zu mir kommt und ich die Backlist dann im Dezember oder so gegen die, der neuen Liste austausche, denn, daß ich da was Tolles liegen lassen, bringe ich, ich habe es probiert, nicht zusammen und denke auch, warum sollte ich das?

Es gibt wichtigere Probleme, als daß ich zuviele Bücher bei mir  stehen habe und unter Druck setzen sie mich nicht, so daß ich keinen Verlag auffordern möchte, weniger zu verlegen und auch niemanden, weniger zu schreiben, weil ich ja mit Recht fürchte, daß ich es bin, die dann, weil es so viele Bücher gibt, auf meine Anfrage, ob ich ein Rezensionsexemplar schicken soll, abgelehnt werde.

Das heißt, das tue ich nicht wirklich, schreibe bei meinen Buchpromotionen aber immer, daß ich welche verschicke und die Idee einer Leserunde bei einem neuerschienenen Buch würde ich auch gern aufrechterhalten und da habe ich ganz vorsichtig, ein paar Leute angefragt und die besagten ausweichenden Antworten bekommen, daß man eben leider leider nicht alles lesen kann.

Das kann ich natürlich auch nicht, lese mich aber gerne kreuz und quer durch den Büchergarten, fahre  nicht schlecht dabei und habe meistens immer interessante Bücher entdeckt, so daß ich eigentlich, auch wenn ich die Übersicht vielleicht nicht immer habe und mich erst kürzlich darüber wundere daß ich von Colson Whitehead schon ein Buch habe und auch eines von Jaroslav Rudis, es nicht bedauere, daß es soviel Bücher gibt und eigentlich auch nicht fürchte, in ein Bücherburnout zu kommen und selbst, wenn, gibt es sicher viel Schlimmeres als das.

2018-04-04

Textvorstellungen mit Begräbnissen

Renata Zuniga

Renata Zuniga

Eva Jancak

Eva Jancak

Wer meinen Dichtung und Wahrheit-Aprilscherz verfolgte, die Vorstellung meines „Literaturgeflüster-Texte-Buchs“ in der „Alten Schmiede“, hat es passend zum zehn Jahrestag wirklich gegeben und vorher bin ich auf einem Begräbnis gewesen. Ist doch die Malerin Ingrid Wald, Gerhard Jaschkes Lebensfrau am 11. 3. gestorben, wie er mir schon am Samstag in Leipzig vor seiner Lesung im Österreich-Kaffeehaus sagte und da ist es interessant, daß ich jetzt schon das dritte Mal nach Ostern auf den Zentralfriedhof hinausmarschierte.

Das heißt, gegangen bin ich diesmal nicht, sondern mit dem 71 gefahren, denn ich hatte bis eins zwei Stunden und eine Befundbesprechung und als die Straßenbahn in Simmering ankam, sind eine Reihe Leute, die ich von der GAV oder vom Lesetheater kenne, eingestiegen, Karin Jahn, Ottwald John,  Fritz Widhalm, Magdalena Knapp-Menzel, Jopa Joakin und das war gut so, denn ich habe auf dem bunten Partezettel übersehen, daß das Begräbnis kein Begräbnis, sondern eine Verabschiedung war und daher in der Feuerhalle und dem Eingang zwei gegenüber stattfand.

Sonst hätte ich es wahrscheinlich versäumt, so sind wir zurechtgekommen, als Renald Deppe schon musizierte. Dann gab es zwei Verabschiedungsreden, die auf die Buntheit und die Fröhlichkeit von Ingrid Wald hinwiesen, die ich als sehr freundlich und kommunikativ in Erinnerung habe.

Rosen wurden ausgeteilt und auf den Sarg gelegt und dann ging es ins Concordia Schlössel zu „Speis und Trank im gemeinsamen Gedenken“, wie auf der  Parte stand und da bin ich an einem Tisch mit der Ruth, Barbara Neuwirth, Lisa Fritsch und Richard Weihs gesessen, habe Bärlauchsuppe, Backhendlsalat und Topfenstrudel gegessen, bevor ich mit der Ruth, um sechs in die „Alte Schmiede“ gefahren bin und da sind wir, weil mich die Ruth darauf aufmerksam machte, daß es mit der U3 schneller geht, als wenn ich mit dem 71, wie ich es eigentlich wollte, bis zur Oper gefahren wäre, schon kurz nach halb dort.

Irene Wondratsch, der Alfred und noch ein Mann waren aber schon früher da und die „Alte Schmiede“ hat sich auch gut gefüllt, der Chemiker Manfred den ich sonst immer in der Wien-Bibliothek oder im MUSA sehe, war gekommen, Klaus Khittl, Hilde Langthaler, Ottwald John und Kurt Neumann fragte nach, wie wir mit den „Hammer“ zufrieden wären.

Irene Wondratsch

Irene Wondratsch

Leonie Hodkevitch

Leonie Hodkevitch

Toll natürlich und Renata Zuniga ist diesmal auch sehr pünktlich gekommen, so daß es bald mit der Lesung losging und da habe ich mit den vier Texten, die ich mir am vorigen Donnerstag herausgesucht habe, angefangen.

Der Titel der Veranstaltung lautete „Drei Frauen“ und ich dachte eigentlich, daß das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ das ich ja gerne vorstellen wollte, unsprünglich war ja, glaube ich, der Kroatienroman geplant, nicht zu den anderen Texten, weil ja nicht erzählend, passen würde, was sich als Irrtum herausstellte, denn Irene Wondratsch hat ja auch einen autobiografischen Text, nämlich „Selbstportrait mit kleinen Sonnen“ gehabt und das „Literaturgeflüster“ ist ja, wie ich immer sage, mein literarisches Tagebuch, beziehngswweise das Archiv über die Veranstaltungen, beziehungsweise der Bücher, die ich lese und für das „Texte-Buch“, habe ich die literarischsten Texte herausgesucht.

Gelesen habe ich als Einleitung den ersten Text, dann zum Thema passend, das Gerstl-Begräbnis, das ja ziemlich genau vor neun Jahren auch am Zentralfriedhof, allerdings bei, eingang II, dort wo sich die Ehrengräber befinden, stattfand, dann als literarischsten Text, den „Wunderschönen Tintentraum“, die Persiflage auf das „Bachmannlesen von 2009“ und dann noch als Reisebeispiel „Samstag in Litauen“, das war, finde ich, vielleicht eine ganz gute Übersicht über meine Art des Bloggens und gab auch ein bißchen Einblick in den Literaturbetrieb und Irene Wondratschs Selbstportrait, das noch nicht erschienen ist, tat das auch und auch da kann man sich täuschen, war es ja keine realistische Lebensbeschreibung, sondern, wie ich meine, eher surreale Textschnipseln, die wie Irene wondratsch später erläuterte, durch das Leben führen.

Von der Wiege bis zur Bahre, könnte man es theatralisch nennen und interessanterweise schloß sie mit einem Text über ihr Begräbnis und die mir bisher unbekannte Leonie Hodkewitsch die ihren bei „Keiper“ erschienenen Roman „Der Stadlbauer“ vortellte, hatte auch vier Textbeispiele und das letzte war, wie sie einleitete, ebenfalls ein Bebräbnis und wenn man jetzt denkt, ein Roman über einen Stadlbauer, passt nicht zu den beiden Tagebuchartigen Texten, der irrt wahrscheinlich, denn eine Handlung war den vier Textstellen eigentlich nicht zu entnehmen.

Der erste war ebenfalls eine Einleitung und erklärte, wie die Protagonistin in das Dorf in Niederösterreich kommt, dann ging es um das Sonntagsgeschehen und am Schluß zum Begräbnis einer der Hauptpersonen und da erzählte Leonie Hodkewitsch, die beruflich Kulturmangerin ist und viel herumreist, daß sie eineinhalb Jahre in dem Dorf oder der Kleinstadt gelebt hat und die Personen sozusagen real sind, alles andere aber erfunden wäre.

Interessant und eigentlich sehr schöne Textvorstellungen und interessante Facetten des literarischen Schreibens und auch ein sehr literarischer Tag mit vielen interessanten Gesprächen, den ich heute erlebte.

2018-04-01

Wie es sein könnte

In der nächsten Zeit werde ich sehr beschäftigt sein, habe ich ja, gerade vom Osterspaziergang der LitGes zurückgekommen, wo ich einige meiner Texte aus dem „Hammer 95“ zu der „Kunst im öffentlichen Raum“ las, gleich ma Mittwoch eine Lesung. Nein, nicht in Rauris, dem berühmten Literaturfestival, das ja  demnächst beginnen wird, wo Raphaela Edelbauer und Florian Gantner, den Haupt- und den Förderungspreis gewinnen werden, sondern bei den „Textvorstellungen“ in der „Alten Schmiede“, wo ich passend zu zehn Jahre „Literaturgeflüster“, das ich ja im Juli feiern werde, mein zum fünf Jahresjubiläum erschienenes „Literaturgefüster-Texte-Buch“ noch einmal vorstellen werde.

Und von Leipzig der Buchmesse des Herzens bin ich auch vor kurzem zurückgekommen und da habe ich, das kann ich gleich verraten ein sehr interessantes Gespräch mit einem Verleger geführt, der sich für meine seit 2000 im sogenannten Digitaldruck selbst herausgegebene Bücher interessiert und er das eine und das andere in sein Programm aufnehmen möchte.

Mit ihm werde ich nach der Lesung ein Gespräch führen und das ist  doch  schön wenn das „Bibliotheksgespenst“ oder die „Dora Faust“ im nächsten Herbst oder Frühlingsprogramm erscheinen könnte. Dem einen und dem anderen, obwohl ja „Taubenfüttern“ zu meinen Lieblingsbüchern zählt. Mal sehen, die Gespräche sind ja noch nicht abgeschlossen und, wie mir Herr G. sagte, wäre er auch an meiner „Unsichtbaren Frau“, die ich ja noch korrigieren muß, sehr interessiert. Also das Manuskript verlagsfertig machen, damit ich es dem Lektorat übergeben kann, denn das ist ja, wie man weiß und hört, sehr sehr wichtig und kann nie und nimmer durch ein hausgemachtes Lektorieren, wie wir es bisher betrieben, ersetzt werden.

„Toll!“, werden meine Leser sagen aber das ist noch nicht alles. Das literarische Glückshorn hat mich, die ich ja bisher eher neben dem Literaturbetrieb gestanden bin, noch ein bißchen mehr getroffen, denn Gespräche mit dem Rundfunk haben sich in Leipzig auch ergeben und einer der diesbezüglichen Vertreter ist an dem literarischen Spaziergang, den ich ja zwei Wochen später mit der Ruth und dem Robert zu drei <kunstwerken des öffentlichen raums machen werde, sehr interessiert und wird mit seiner Kamera daran teilnehmen.Eine Vertreterin des Kulturamtes der Stadt Wien hat ihr Kommen auch zugesagt.

Jetzt müßte nur noch ein Preiserl oder ein Preis dazukommen, der „Veza-Canetti“– oder „Erich Fried-Preis“ vielleicht, um meine literarischen Phantasien nicht zu unverschämt zu halten und sie in errreichbaren Höhen zu belassen. Einer der zwei genannten, würde für eine seit fünfundvierzig Jahren schreibene Frau  auch genügen und könnte sein, da ich für einen Nachwuchspreis, wie den „Alpha“ oder den „Priessnitz-Preis“  schon zu alt bin oder eine zu hohe Publikationszahl habe, ja und ein literarisches Highlight habe ich noch vergessen, beziehungsweise werde ich das jetzt angehen und, um einen Aufenthalt in der Künstlerwohnung der „Literamechana“ in Venedig wieder ansuchen, da sich meine literarischen Chancen ein solches zu bekommen, zumindestens in der Phantasie und einen Blick auf den Kalender verbessert haben.

Und um in der Realität zu verbleiben, beziehungsweise am ersten April wieder in sie zurückzukommen, Ostersonntag ist heute auch und da werde ich mich mit den Alfred ja auf eine Radtour in das Donaugasthaus nach Traismauer machen. Der Osterspaziergang hat gestern wirklich stattgefunden, die GAV-Versammlung,  die „Textvorstellungen, den literarischen Spaziergang, Rauris und den „Hammer 95“ gibt es auch.

Es ist also, wie mir einmal mein Dichterfreund Stephan Eibel Erzberg, der auch ein sehr euphorischen Nachwort für das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ geschrieben hat, doch nicht alles so schlecht und Frau sollte sich und ihre Zukunft nicht so pessismistisch sehen und richtig ja, für eine Hobbyautorin halte ich mich noch immer nicht, sonder für eine, seit fünfundvierzig Jahren bessesen, wenn auch bislang eher erfolgfrei schreibende Frau, die wegen ihrer leichten Legasthenie beziehungsweise ihrem etwas schlamperten Umgang mit der Rechtschreibordnung natürlich ganz allein und selber daran schuld ist, das weiß ich schon.

2018-01-22

Bekannte Gestalten

Weiter geht es mit der Buchpromotion aus der Selbstgemacht-Kiste, denn da habe ich mir ja vorgenommen im Jubiläumsjahr ein wenig aus der Schule zu plaudern, damit man dann das Gewinnspiel, das dann folgt, problemlos beantworten kann.

Die dreißig Fragen zu den dreißig damals vorhandenen Büchern waren wahrscheinlich zu schwer. Die dreizehn oder besser vierzehn Bücher, die danach folgten, habe ich ja schon vorgestellt und ich habe auch schon einige Artikel verfaßt in denen man über meine Buchproduktion so einiges erfahren kann.

Da gibt es die Themengebiete, die Coverfragen, die Lieblingsbücher, die Romananfänge, das Ranking, die Bücherschrankgeschichten und noch einiges mehr und ein Thema, das vielleicht ganz interessant ist und über das ich hier plaudern, beziehungsweise flüstern will und das sehr zum Thema „Ausgeschrieben“ passt, über das ich ja auch manchmal jammere, ist das mit den bekannten Gestalten, beziehungsweise den Figuren, die man in mehreren meiner Bücher finden kann.

Ich schreibe ja eigentlich keine Serien und so ist auch meine Flüchtlingstrilogie, die eigentlich gar keine wirkliche ist, mehr oder weniger zufällig entstanden, denn eigentlich ist es ein Sommer- und ein Winter- oder Weihnachtsbuch in dem die Fatma Challaki vorkommt und die finden wir auch schon in der „Pensionsschockdepression.“

Aber wieder schön der Reihe nach. Meine Lieblingsthemen sind ja zweifellos das Schreiben, Bücher kommen immer wieder vor, die Bücherschränke habe ich schon erwähnt, die depressiven oder auch die alten Frauen, dann Themen, wie Sucht, Sterben, Krebs, Demenz, Down-Syndrom, Transgender, etcetera.

2010 habe ich die „Absturzgefahr“ geschrieben und da war der Ausgangspunkt dieser Flugzeugabsturz mit dem polnischen Präsidenten. Darum habe ich eine Geschichte gewoben und da kommt eine Lehrerin vor, die ihrer Tochter, weil sie mit einem Herrn Jelinek verheiratet war, den Namen Fritzi gab, die literarischen Vorbilder eben. Die verflucht das auch und versucht sich von dem Vorbild der Mutter zu lösen, was ihr nicht ganz gelingt und sie nimmt eine platonische Beziehung zu dem Sohn des Absturzpiloten auf, der Priester ist und die Fritzi treffen wir dann ein paar Jahre später in der „Pensionsschockdepression“ wieder, wo es ja um eine depressive Frau geht, die ihre Bücher loswerden will und von der Fritzi, ihrer Nachbarin in die Pfarre ihres Freundes gebracht wird, weil sie dort eine „Bibliotherapiegruppe“ hält.

Mit der Fritzi Jelinek und ihter platonischen Beziehung liebäugle ich auch sehr und so könnte es passieren, daß wir die beiden später vielleicht noch einmal in einem anderen Buch begegnen. Momentan beschäftige ich mich aber mit der „Unsichtbaren Frau“, beziehungsweise den verschiedenen Ichs der Magdalena Kirchberg und die hat noch keine Vorläufer, wenn man von den depressiven Frauen absieht, die unter den Namen Thekla Morgenstern, Laura Augustin und wie sie alle heißen, immer wieder auftauchen.

Und wenn wir schon bei der Laura Augustin sind, die kommt in den „Dreizehn Kapitel“ vor und hat da eine Nachbarin, die Nika Horvath oder ist es noch Nika Richter, heißt und die ist ja eine prekäre Studentin, die sich im Dezembert auf der Marihalilferstraße als Weihnachtsfrau verdingen will.

In den „Dreizehn Kapitel“ hat sie ein Kapitel, im Adventkaldender der „Nika, Weihnachtsfrau“, aber ein ganzes Monat und da treffen wir natürlich die Nachbarin wieder, die hat den Clemens j. Setz  im Bücherschrank gefunden und schenkt ihm der Nika zu Weihnachten.

Noch früher nämlich in der „Frau auf der Bank“ begegnen wir dem Psychiater Theo Hardenberg, denn der ist ja Oberarzt im AKH, wo die Svetlana Mihic, eine der drei S, ihre Facharztausbildung macht. Er verliebt sich in sie und heiratet sie später und weil es so schön ist oder ich einen Psychiater brauchte, begegnen wir dem Theo, einer von mir als fortschrittlich geschilderte Psychiaterfigur, sowohl in den „Berührungen“, da heißt die depressive Frau Anna Augusta Augenstern und will einen Roman schreiben und weil das nicht so geht, wie sie will, konsultiert sie dem Psychiater, der sie beruhigt und ihr wertvolle Impuse gibt und im „Frühstück“ treffen wir ihn noch einmal, denn da gibt es ja auch eine depressive Frau, namens Therese Schwarzenberg, die soll ihre Freundin Karoline treffen und auch zum Psychiater gehen, weil sie beiden aber nicht sagen will, daß sie ihre Deutsch für Fremdsprachen Stunden verloren hat, setzt sie sich in einen Bus, um nach Belgrad zu einer anderen Freundin zu fahren, die aber in Graz eine Vernissage hat, so wird eine Odyseee oder ein Roadmovie von Graz-Linz-Salzburg-Berlin daraus, wo Therese in den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt kommt und da Theo Hardenberg die Roma-Ärztin Svetlana inzwischen geheiratet hat, kommt die dann auch immer wieder vor.

So das war es mit meinen Serienfiguren, die Fritzi Jelinek und natürlich der Janusz Warszinski, den ich jetzt vergessen habe, extra herauszuheben, die Llaura Augustin und die Nika, der Theo Hardenberg und die Svetlana, sowie, die Fatma Challaki in der Flüchtlingstrilogie und jetzt habe habe ich auch meine letzten  Bücher vergessen, denn in den „Berührungen“, gibt es ja mehrere Ebenen und eine davon geht in den Himmel zu Stefan Zweig, Heimito von Doderer und Anne Frank und die beidenDichter kommen auch in einem Theaterstück vor, das Zarah Bashrami, Zoran Simcic und Jurij Abrahamovic proben und Stefan Zweig und Heimito von Doderer kommen ja, das kann ich gleich verraten, auch in der „Unsichtbaen Frau“ vor, denn da gibt es das Nobelpreiskomiteemitglied Jonathan Larsen, dessen Frau gestorben ist, mit der sich in seiner Verzweiflung unterhält und die erzählt ihm, daß sie sich im Cafe Wolke sowohl mit Ingeborg Bachmann, Ilse Aichinger, als auch Stefan Zweig und Heimito von Doderer trifft.

Und in „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, treffen wir auf Dorothea Wewerka, die keine Wohnung hat oder vorübergehend in einer Bibliothek wohnt und dort liest sie oder schreibt sie mein fünftes Digitbuch „Die Viertagebuchfrau“, wo es ja um die ersten hundert Tage von schwarz blau I, geht und da gibt es ja eine Felizitas Fee über die ich damals geschrieben habe und die war eine wohnungslose Frau, ist also, wenn man es so will, die Vorform der Dorothea Wewerka.

Welche Themengebiete könnten jetzt noch interessieren? Vielleicht über die depressiven Frauen und ihre sprechenden Namen noch einmal extra schreiben oder die Bücher- und die Schreibmotive noch besser abgrenzen?

Denn manche Figuren treffen wir ja wieder, auch wenn sie andere Namen haben, so gibt es ja einen Ex-Verleger, der in „Anna kämpft gegen das Vergessen“ aufjtaucht und da der Johanna, der Enkeltochter mit ihrem Blogroman zu einem Verlag hilft, der heißt K.M.

In „Besser spät als nie“, heißt der Exverleger des Starverlags Moritz Lichtenstern und klar, natürlich gibt es da eine Fortsetzung in der „Unsichtbaren Frau“, die wahrscheinlich ein richtiger Forsetzungroman sein könnte, denn hier treffen wir ja alle wieder, die Mathilde Schmidt, den Moritz, die Lily und auch die Slavenka Jahoda wieder und hier wird das Motiv der „Unsichtbaren Frau“ jerzählt, für die in den Fortsetzungsgeschichten kein Platz war.

Habe ich etwas vergessen? ich weiß nicht ob es einen Leser gibt, der es bemerken könnte, aber wenn, dann gäbe es natürlich wieder ein Buch dafür und auch für eventuelle weiteren Themenvorschläge über die man Artikel schreiben könnte, wäre ich dankbar.

Und wer jetzt etwas mehr von mir lesen will, ohne sich gleich eines meiner Bücher zu kaufen, den kann ich auf das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ beziehungsweise auf die Blogartikel, die darin enthalten sind, verweisen, auf die „Bloggeschichten“ aus denen dann die kürzlich erschienene Erzählung „Besser spät als nie“ wurde und natürlich auf die „Nika“, die jeden Dezember immer wieder hier ein Kapitel haben wird.

2018-01-20

Bücherschrankmotive

Ich habe ja versprochen, meinen Lesern im Jubiläumsjahr, zehn Jahre „Literaturgeflüster“, als kleine Vorbereitung auf das mögliche große Gewinnspiel, das dann folgt, etwas über meine selbstgemachten, also nicht nur geschriebenen, sondern, ach Schande, auch selbst herausgegebenen Büchern zu erzählen und da sind, seit ich blogge, höre und staune fünfundzwanzig Bücher erschienen, denn damals habe ich ja an der „Radiosonate“ geschrieben.

Über die letzten dreizehn Bücher angefangen vom „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ oder den „Dreizehn Kapiteln“ habe ich ja vor kurzem einen Artikel geschrieben.

Aber die Bücher vorzustellen, die während meines Bloggens entstanden sind, ist da sicher auch eine gute Idee.

Da gibt es einmal die „Radiosonate“, die Geschichte über eine depressive Frau deren Sozialkontakt aus zwei Radiostimmen, nämlich, die der Amanda Silberkandl und des Xaver Mayerhofer und deren Geschichten aufgeschrieben von der wenig erfolgreichen Schriftstellerin Elsa Eisenstein besteht.

Das Manuskript habe ich, glaube ich, ein wenig großspurig einem Verleger auf der ersten Buch Wien versprochen, der mir aber nicht geantwortet hat, so habe ich mit der Herausgabe gewartet und gewartet und das Buch dann gemeinsam mit dem „Haus“, die Geschichte über hundert Jahre Steinhof an Hand einer Psychiaterinnengeneration, drucken lassen,

Dann kam mein erster „Nanowrimo“, nämlich „Heimsuchung oder halb eins“ und da habe ich schon über das Bloggen beziehungsweise über den Literaturbetrieb geschrieben.

Dann kam das Jahr 2010 und damit der erste offene Bücherschrank in der Neubaugasse und weil meine Bücher ja immer irgendwie autobiografisch sind, ob es meinen Kritikern gefällt oder nicht,  spielt der ab da in einigen meiner Bücher eine Rolle.

Weiß jemand was das erste Buch war, wo der offene Bücherschrank beziehungsweise seine Bücherwartin eine Rolle spielt? Der oder die könne das Buch dann gewinnen…

Aber halt, das weiß ich schon, daß meine Leser  auf meine Gewinnspiele nicht sehr happig sind und außerdem bin ich ein ungeduldiger Mensch und will auf keine Antwort warten, die dann nicht kommt.

Also löse ich das Geheimnis, das erste Buch mit dem Bücherschranksujet war „Mimis Bücher“ und da geht es eigentlich um den „Ohrenschmaus“, der hier „Zungenkuß“ heißt oder das Schreiben mit intellektueller Behinderung, den sogenannten Lernschwierigkeiten und der Plagiatskandal um Helene Hegemann den es damals gab, spielt in dem Buch auch eine Rolle,.

Das heißt, der passiert hier dem Schrifjtsteller Johannes Staudinger und JuSophie meine zweite Kritikerin, der ich das Buch zum Lesen gab, als ich sie 2011 bei der ersten Studentenlesung kennenlernte, hagt es fürchte ich nicht gefallen.

Mir aber schon, füge ich ganz unprofessionell, was ich ja auch angeblich bin, hinzu, zählt es doch zu meinen Lieblingsbüchern und ich habe daraus auch schon bei der „offenen Bücherschranklesung“ in der Grundsteingasse gelesen.

Dann kam im Sommer 2010, glaube ich, geschrieben, die „Absturzgefahr“, wo es um eine Lehrerin und ihre Tochter Fritzi Jelinek geht und die kommt, das kann ich gleich verraten, auch in einem meiner anderen Bücher vor und darüber wird es wahrscheinlich noch einen Promotionsartikel geben.

Hier also nur so viel, daß es auch einen dementen Großvater gibt und der plündert die Bücherschränke und das beruht auch auf einer aktuellen Begebenheit. Hat es ja wirklich einen alten Mann gegeben, der offenbar die Bücherschränke ausräumte und Frank Gasser, den Begründer sehr verärgerte.

Bei den „Zwillingswelten“ meinem nächsten Buch, spielen die Schränke, glaube ich, keine Rolle, es gibt hier aber eine pensionierte  Bibliothekarin als Heldin.

Dagegen geht die Selma, die „Frau auf der Bank“ aus dem gleichnamigen Buch zu den Schränken, holt sich was heraus und hält als selbsternannte Stadtsheriffa, die Schränke auch in Schuß.

Dann kommt „Die Wiedergeborene“, das Buch, das 2012 erschienen, mich in eine „Schreibkrise“ brachte, die dann letztendlich zum „Literaturgeflüster-Texte Buch“ führte.

Dazwischen gibt es noch ein kleins dünnes Büchlein namens „Paula Nebel“, da geht es wiedermal, für mich auch sehr typisch, um eine alte Frau. Im „Novembernebel“ schon früher erschienen und mein erstes „Digitaldruck.Buch“ hatten wir das schon mal.

In „Kerstins Achterl“ geht es um das Thema Sucht und wie man davon loskommt, sowohl vom Alkohol als auch von einer unbefriedigten Beziehung. Das gelingt der Kerstin durch die Bekanntschaft mit dem kleinen Hektor und dem alten Max. Bücher kommen, wenn ich mich nicht irre, nicht sehr viele darin vor und dann kommt 2013 erschienen und 2012 geschrieben mein zweiter „Nanowrimo, nämlich „Beim Sterben sollte man zu Hause sein“, da geht es um eine Pflegehelferin, ein uneheliches Kind, ein touffe junge Roma, eine alte Frau und einen alten Medienzar, der in einer Senorenresidenz lebt und es geht auch ein bißchen, um den Bücherschrank oder eigentlich um den „Wortschatz“ am Margaretenplatz, denn Milka Horvath die Pflegehelferin in besagter Seniorenresidenz in der Kasimir Konstantin lebt, wohnt am Margaretenplatz und bezieht daher manche ihrer Bücher von dort unnd daher gibt es auch ein Bild vom Margaretenplatz am Cover zu sehen.

Dann kommt schon das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ und wie es mit meiner Buchproduktion weitergeht, kann man in dem „Dreizehn-Bücher-Artikel“ lesen.

Ich füge nur hinzu, daß die Laura Augustin aus den „Dreizehn Kapitel“, eine Bücherammlerin ist und in der „Brüderschaft“ bedient sich Swetlana Alexewitsch aus den Schränken, das ist übrigens mein dritter „Nanowrimo“

Die Bücherschränke kommen auch wieder im „Schutzengelchen“ vor, da gibt es nämlich einen Lebenskünstler namens Bruno Leitner und der wird zu einem Geburtstagsfest eingeladen und bringt dazu den im Schrank gefundnen Krimi „Kilmousky“ von Sybille Llewitscharoff mit und den bekommt das Geburtstagskind dann noch ein zweites Mal geschenkt.

Bücher spielen auch noch in anderen meiner Bücher eine  Rolle, der Bücherschrankt kommt aber, glaube ich in „Anna kämpft gegen das Vergessen“ nicht vor, vielleicht aber in der „Pensionsschockdepression“, da müßte ich erst nachsehen, aber, ich glaube, da trägt meine Heldin Thekla Morgenstern ihre ausgelesenen Bücher hinein und die Fritzi Jelinek, das kann ich jetzt verraten, trifft sie in dem Buch dann auch, denn die macht ja in der Pfarre ihres platonischen Freundes Jjanusz Warszinski, einen Bibliotherapiegruppe und die fünfzehnjährige Yasmin Bilic und eine Selma, die in der Schule kein Kopftuch tragen darf und auch nicht Zahnärztin werden soll und deshalb verschwindet, gibt es auch.

Hier kommt auch schon eine Fatma Challaki vor und die treffen wir in anderer Form dann in der „Nika“, dem Adventkalender, wieder“. Dort freundet sie sich mit dem Afgahnen Hassan Arawani an und plündert mit ihm den offenen Bücherschrank, ich glaube den bei der Buchhandlung Kuppitsch, während Nikas Nachbarin Laura Augustin, schon bekannt aus den „Dreizehn Kapiteln“ Clemens J. Setz „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ im Schrank gefunden hat und das Buch Nika zu Weihnachten schnenkt.

So, ich glaube, das wars. Hat jemand mitgezählt? Für den der hat und mir die Zahl verraten möchte in wievielen meiner Bücher die Bücherschränke eine Rolle spielen, gibt es  eines der Bücher nach Wahl zu gewinnen.

2018-01-19

Veränderungen?

Filed under: Glosse,Schreibbericht — jancak @ 19:07
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Ich weiß nicht so genau, ob ich im Juli 2009 zu bloggen angefangen habe, um damit literarisch aufzufallen? Wahrscheinlich ist mit dieseMöglichkeit beziehungsweise die Frage, warum das nicht geschah, erst später gekommen. Denn erstmals lief es ja ganz gut. Ich hatte sehr schnell eine Handvoll Kommentierer und  wußte, da ich wahrscheinlich auch eine Ponieren des literarischen Bloggen bin, nicht, wie sich das weiterentwickelt wird?

Und da ist die Antwort, wie ich sie mir schon einmal in meiner Büchermessie-Glosse und das war eine, gab, sowohl als auch, denn das Positive an meinem neuneinhalb Jahren bloggen ist ja zweifelsfrei das, daß ich dadurch, was mein Schreiben betrifft, selbstbewußter geworden bin.

Ich präsentiere  das und meine Bücher seither auch sehr genau, schreibe Artikel darüber und demnöchst werden noch ein paar diesbezügliche folgen, stelle meine neuen Bücher vor, mache Gewinnspiele, veranstalte neuerdings Leserunden, etcetera, was alles aber nicht so oder gar nicht läuft, weil das Netz wahrscheinlich doch nicht der Ort der literarischen Präsentation ist, vor allem wenn man so solo, wie ich unterwegs ist.

Denn da die richtige Leserschaft zu finden, die, wie ich an der Literatur interessiert ist, meine Bücher lesen und kommentieren will, ist nicht so leicht, beziehungsweise hat sich das, glaube ich, in den letzten neun Jahren auch sehr geändert.

Denn damals gab es nicht so viele literarische Blogs, da hat mich noch Christiane Zintzen, die es ja nicht mehr gibt, entdeckt und mich in der Bloggerwelt begrüßt, Paul Jaegg hat sich gemeldet und der damalige Leiter des „Residenz-verlages“….

Das gibt es, glaube ich, heute nicht mehr und die Leute kommentieren auch nicht mehr so, wie sie das vielleicht noch vor neun Jahren taten. Denn da hat sich ja auch Monika Helfer gemeldet, als ich „Maramba“ gelesen habe und gesagt sie ist Paulas Mutter und Claudia Rossbacher, als ich geschrieben habe, daß ich mir ihr Buch jetzt doch nicht kaufen werde.

Jetzt gibt es die „Gefällt mir-Angaben“ und da habe ich ein paar, aber derzeit eigentlich nur zwei regelmäßige Kommentierer und drei Spamer habe ich in den neun jahren auch gehabt und einige, die meine Artikel schlecht, unverständlich oder trottelig finden.

Nun ja, ich habe Recht- und Flüchtigkeitsfehler. Die Ersten, weil ich noch immer nicht davon überzeugt bin, warum ich jetzt beispielsweise „daß“ nicht mit scharfen „ß“ schreiben darf, die Flüchtigkeitsfehler entstehen, glaube ich, durch das schnelle Schreiben und da bin ich schon bei dem, daß mir mein Blog sehr gut gefällt.

Ich habe, als ich vor neuneinhalb Jahren zu bloggen angefangen habe, nicht gewußt, wie das werden wird?

Jetzt habe ich ein umfangreiches literarisches Archiv, habe über tausend Bücher besprochen und unzählige Veranstaltungen besucht und da sind wir schon beim nächsten thema oder bei der Frage, ob ich jetzt eineHobbyautorin bin, wie ja manche vielleicht abfällig meinen.

Ich sage nein, weil das für mich eben abfällig klingt und würde es für mich, als „Literatur ist meine Passsion“ beschreiben, diesen Ausdruck habe ich einmal gefunden.

Schreiben als Lebenfsorm, Ilse Kilic hat mir da vehemt widersprochen, aber in den richtigen Brotgefurhabe ich ja, weil ich immer einen solchen hatte, nicht wirklich hineingewollt, aber in denLiteraturbetrieb, das schon und immer noch und da habe ich mich ab 1973 als ich mit meinen ersten Texten  vollkommen alleine da stand, mühsam vorangetastet, dann kam die erste und die zweite fertige Geschichte, dazwischen lagen einige Jahre des Scheitern oder Blockiertseins und die zweite die „Einladung“ zum Tee“ hatte dann, den zwei Leuten, denen ich sie  zeigte, nicht gut gefallen.

Die Monika, eine davon war hat mich trotzdem zum „Arbeitskreis schreibender Frauen“ gebracht, wo die Kritik, die ich wahrscheinlich noch immer nicht, als konstrutiv empfinden würde, weiterging.

Ab da habe ich angefangen, wahrscheinlich mühselig und patschert, meine Texte an Verlage zu schicken und als da Abfuhren kamen, habe ich trotzizg gedacht „Macht  nichts, ich mache weiter und lasse mich nicht beirren!“, habe das auch so getan und bin, glaube ich, auch noch heute, vierzig Jahre später, immer noch so unterwegs.

Dazwischen kam mein Eintritt in die Grazer Autorenversammlung dem immer nöch größten österreichischen Schriftstellervereins, die Publikation der Hierarchien“ bei der „Editon Wortbrücke“, beziehungsweise noch früher der halbe Kinderbuchpreis mit der „Güler“ mit der ich ja ein oder zwei Jahre vorher einen Wettbewerb für ein nicht rollenkonformes Kinderbuch gewonnen habe.

Ich habe dann wahrscheibnlich wiederum sehr patschert, weil, wie man das Schreiben lernt, hat man damals nicht so leicht herausgefunden, beziehungsweise hieß es damals, das könne man nicht und Schreibschulen, kreative Writingskurse, Coaches und Writerstudios etcetera, hat es damals nicht gegeben, meine Texte an Verlage, beziehungsweise mich für Stipendien beworben und bei Absagen oder mehr oder weniger wohlweinenden Worte von Kollegen, daß ich noch nicht so weit sei, beim „Bachmann-Preis“ lesen zu wollen oder mich da oder dort zu bewerben, immer noch trotzig  „Macht ja nichts, ich mache weiter!“, gedacht.

Das mache ich, wie schon erwähnt, immer noch, beziehungsweise schicke ich meine Texte nicht mehr an Verlage, denn ich mache meine Bücherr seit 2000 ja selber und habe schon über vierzig Stück davon und mich zumindest damals, ohne es zu wissen, wieder in ein Fettnäpfchen gesetzt, denn das durfte man ja damals nicht, während es heute auf den Messen ganze Hallen für die Selfpublisher gibt.

Aber die verlegen bei „Amazon“ und das tue ich ja nicht, also wieder einmal nicht richtig drinnen und der Martin hat ja, glaube ich, auch vor Jahren, als ich ihm mein erstes selbstgemachtes Buch wahrscheinlich stolz zeigte gesagt: „Aha, ein illegales Buch!“

Aber, wie gesagt, ich habe vierzig Jahre versucht mich nicht zu beirren zu lassen, bin regelmäßig zu Veranstaltungen in die „Alte Schmiede“ ins Literaturhaus etcetera, gegengen, habe geschrieben und gelesen, das letztere ich schon viel früher getan und wahrscheinlich gedacht „Das ist halt mein literarisches leben!“ und wahrscheinlich auch Irgendwann kommt er noch der Erfolg!“

Rudolf B., den ich bei einem Workcamp in Hamburg in dem Jahr als in Wien die Reichsbrücke einstürzte, kennenlernte, hat mir ein paar jahre spätergeraten, ich solle halt für mich schreiben, als ich mich über das mangelnde Feedback beklagte. Damals habe ich das empört zurückgewiesen, heute versuche ich das zu tun, aber so ganz stimmt es nicht, weil der Erfolg ja und die Anerkennung trotzdem sehr wichtig ist, wie ich auch als Psychologin weiß.

Was aber nicht ist, kann vielleicht noch werden oder auch nicht und so habe ich 2009 angefangen zu bloggen und denke jetzt manchmal, das hätte es werden können und ist es aber trotzdem nicht und so folgten auf dem Blog auch bald die Artikel der Resignation.

Der Erste, glaube ich, ist erschienen, als sie mich damals beim „Alpha“ hinausgeworfen haben. Das tuen sie inzwischen nicht mehr und ich habe jetzt auch sehr viele Anfragen von Verlagen, ob ich nicht ihre Bücher lesen möchte.

Dann kommen auch die Kritiker, die meinen, daß ich schlecht und unverständlich schreibe oder sich darüber mokieren, daß ich zum Beispiel Verlagsnamen unter Anführungszeichen setzte. Da bin ich immer ein bißchen hilflos und frage mich warum man das nicht darf und schreibe weiter, aber wenn man lange ignoriert wird, kommt wahrscheinlich doch die Depression, beziehungsweise die Frage, was man da verändern kann?

Und da ist mir leider nie etwas anderes einfallen, als daß ich zu schreiben aufhören müßte und das ist es ja nicht, was ich will, obwohl wenn man über vierzig Jahre über vierzig Bücher geschrieben hat, ist man ein bißchen ausgeschrieben und es fällt einer auch nicht mehr sehr viel Neues ein und wenn man in der „Alten Schmiede“ oder im Lliteraturhaus meistens auf der falschen Seite sitzte, denn 2007 hat mich Silvia Bartl ja nicht mehr die „Mittleren“ dort machen lassen oder, ich glaube, das war schon 2006 mit den „Prekären Verhältnissen“ meine letzten „Textvorstellungen“ habe ich, glaube ich, 2014 gehabt und in der „Gesellschaft für Literatur“ kann man mit selbstgemachten Büchern auch nicht lesen, fragt man sich vielleicht doch, wieso gehe ich dann noch hin und höre den anderen zu und lese deren Bücher?

Das fragte ich mich manchmal, obwohl ich ja gerne zu Literaturveranstaltungen gehe und wahrscheinlich auch sehr bessessen Bücher lese, aber ich will  auch gehört werden und nicht immer überbleiben und wenn da von der anderen Seite nichts kommt, ist das schon ein resignatives Gefühl, vor allem, wenn man sich denkt, daß das wahrscheinlich so bleibt und sich nicht ändern wird, obwohl ich es ja versuche und inzwischen auch, glaube, daß ich gar nicht so schlecht bschreibe.

Aber das interessiert halt niemanden und ich falle literarisch nicht auf, während um mich herum die Literatursterne entstehen und es ist schon ein bißchen einseitig, wenn ich so viel lese, zu sovielen Veranstaltungen gehe, zu meinen aber niemand kommt und niemand meine Bücher gewinnen will.

Nun gut, ich muß ja nicht dorthin gehen, muß nicht schreiben und nicht lesen und wenn ich das denke, und das habe ich in den letzten Monaten manchmal, dann denke ich auch gleich danach, daß ich das nicht kann. Warum auch oder was sollte ich sonst tun? Aber so wie es ist, bin ich nicht ganz zufrieden..

Ein Teufelfskreis und etwas sehr Hoffnungsloses, obwohl es natürlich schon Veränderungen gibt, bald zehn Jahre Bloggen beispielsweise und bald auch fünfzig selbstgemachte Bücher, ein wahrer Berg von ungeselesenen und auch gelesenen angesammelten Büchern, ein enormes literarisches Wissen, auch ein literarisches Selbstbewußtsein, wie schon erwähnt und das mit dem Ausgeschriebenseit ist auch nicht  so arg, denn es gibt ja schon Pläne für mein neues „Work in progress“, obwohl ich derzeit mit dem Korrigieren der „Unsichtbaren Frau“ nicht wirklich weiterkomme, weil ich derzeit viele Stunden habe und deshalb auch in der nächsten Zeit wahrscheinlich weniger zu literarischen Veranstaltungen komme, weil ich bis acht arbeite.

Ob das die Veränderungen sind, die mich weiterbringen, weiß ich nicht, vielleicht schon indirekt, denn ich denke ja öfter, daß ich einfach eine Zeit nichts schreiben, sondern auf Reaktkionen warten soll. Aber was soll ich machen, wenn die nicht kommen?

Vielleicht ist das Abwarten doch eine ganz gute Lösung. Inzwischen werde ich mein zehntes Bloggerjahr  mit einigen Promotionsartikel vorbereiten, das auch deshalb, weil ich ja täglich einen Artikel schreiben will, ja mein Markenzeichen ist die Quantität, auch wenn das angeblich als unprofessionell gilt und was blogge ich, wenn ich nicht in der „Alten Schmiede“ war und pro Woche ja nur etwa drei Bücher lese?

Also mehr Artikel über mich und mein Schreiben? Das kostet aber auch Zeit, die mich, wie besipeielweise jetzt vom Korrigeren abhalten. Es ist aber spannend, daß mir soviel einfällt und ich bin ja, wie schon geschrieben mit meinen Blog sehr zufrieden und die Flüchtigkeitsfehler sind mir eigentlich egal.

2018-01-05

Die dreizehn letzten Bücher

Filed under: Buchpromotion — jancak @ 14:22
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Hin und wieder gibt es hier auch etwas über meine Bücher, Informationen für die, die sich für mein Schreiben interessieren. Die Bücherliste und je ein Propebekapitel kann man auf meiner Website finden. Es gibt die Schreibberichte, die Vorschauen und dann den Promitonsartikel und hin- und wieder eingestreut meistens um Textlücken zu füllen, etwas über meine Romananfänge, meine Themen, meine Lieblingsbücher, meine Cover etcetera oder überhaupt etwas Grundsätzliches über meine sogenannten Indiebücher.

2018 wird, das habe ich schon geschrieben ein Jubiläumsjahr werden, denn dann wird es mein literarisches Schreib- Lese und Veranstaltungstagebuch zehn Jahre geben und 2013 war auch ein solches.

Nämlich fünf Jahre Literaturgeflüster und vierzig Jahre literarisches Schreiben, was daraus geworden ist, habe ich kürzlich in eine Glosse kommentiert, was meinen rechten Kritiker Uli zu einem offenen Brief veranlaßte.

Nun ich sehe das anders und denke, daß jeder schreiben kann der will und es ist vielleicht auch interessant  über das Schreiben der vielen anderen die nicht Menasse, Streeruwitz oder Jeilinek heißen, etwas zu erfahren.

Mich interessiert es jedenfalls und ich dokumentiere auch gern mein literarisches Lleben. So hat es 2013, als ich gerade an meinem „Literaturgeflüster-Texte-Buch““ gearbeitet hat, das aus einer Art Schreibkrise, die ich 201un 2012, glaube ich hatte, entstanden ist, ein großes Gewinnspiel veranstaltet, wo es dreißig Fragen zu meinen Dreißig damals vorhandenen selbstgemachten Bücher gab.

Das waren alle bis zum „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ deren unkorrigierten Vorläufer Texte man im Blog finden kann. Seither sind fünf Jahre vergangen und 2018 habe ich schon angekündigt, wird es zum zehn Jahrestag wieder ein Gewinnspiel gebe.

Die letzten zehn Bücher gibt es da zu verlosen, habe ich gedacht und dann nachgezählt.

Bis dato gibt es ab dem „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ zwölf oder dreizehn neue Bücher, je nachdem, wie genau man zählt, denn das letzte die Bloggeschichten „Besser spät denn nie“, die man auch im Netz finden kann, liegt erst als Korrigierexemplar vor mir. Es ist aber fehlerfrei, das heißt der Auftrag an die Druckerei kann ergehen und dann wird es bald dazu den Promotionsartikel geben und eine Leserunde wofür ich wieder fünf Bücher vergebe, wem das aber zu kompliziert ist, sich das Buch zu bestellen und trotzdem seine Meinun  sagen will, kann die Urtexte, die sind allerdings  wie sie damals entstanden sind, im Netz zu finden, als Bloggeschichten lesen.

Also werde ich meine letzten dreizehn Bücher, denn ich liebe diese schöne Zahl meinen Lesern hier etwas genauer vorstellen, obwohl man ja auch fünfzehn daraus machen könnte, wenn man das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ und die „Unsichtbare Frau“ mitzählt.

Aber die Blogbeiträge lasse ich aus, weil ich sie schon besprochen habe und  die „Unsichtbare Frau“ befindet sich noch in den ersten Korrigierphasen und es gibt zwar schon ein Gedicht von Richard Weihs aber noch kein Cover dazu.

Als werde ich das Buch wahrscheinlich erst in fünf Jahren, bei fünfzig Jahren Schreiben, wenn es den Blog dann noch gibt, bewerben und jetzt voila ein kleiner Rundgang durch die dreizehn letzten Büchern, damit man sich dann bei dem Gewinnspiel, das es im Juli wahrscheinlich geben wird, beim Beantworten und Gewinnen etwas leichter tut.

Nach dem „Literaturgeflüster- Texte-Buch“, sind

  1. 2013, die „Dreizehn Kapitel“ herausgekommen und die sind, wenn man so will, auch ein Experiment. Beschäftigte mich da ja die Frage, wie es ist, einen Roman zu schreiben, wenn man in jedem Kapitel von einer anderen Person erzählt und das dann Reigenartig zusammengefügt. Die „Dreizehn Kapitel“ sind daraus geworden. Was, glaube ich, auch das letzte Buch war, was ich in der „Alten Schmiede“ vorstellen konnte. Bei der „Claire“ soll ich wieder einen Termin bekommen. Mal sehen, vielleicht ist es bis zum Jubiläum schon so weit. Die „Dreizehn Kapitel“ sind aber auch aus einem anderen Grund sehr interessiert, denn da gibt es schon ein „Nika, Weihnachtsfrau-Kapitel“ die Vorform zum dritten Teil meiner sogenannten Flüchtlingstrilogie, die 2015 im Rahmen des „Nanorimos“ entstanden ist.
  2. Das nächste Buch ist die „Brüderschaft“ und die ist  auch 2013 als mein dritter „Nanowrimo“ entstanden und da ist interessant, daß ich die Geschichte über drei Brüder zu schreiben von denen einer Wissenschaftler, einer Psychiater der dritte Zahnarzt ist, auch schon lange mit mir herumtrug und dann schließlich eine Liebesgeschichte daraus machte.
  3.  In „Anna kämpft gegen das Vergessen“, beschäftige ich mich mit dem Thema Alzheimer, da lasse ich eine Buchhändlerin an dieser Krankheit leiden und ihre Enkeltochter einen Blogroman darüber schreiben.Man sieht die die neuen Publiziermethoden holen mich ein. Sie wird natürlich damit entdeckt und bekommt einen Verlagsvertrag und ein schönes Gedicht von Richard Weihs, gibt es, wie in einigen anderen meiner nächsten Bücher, auch.
  4. „Miranda Schutzengelchen“ ist eines der dünneren Büchlein, 2015, erschienen, etwas früher geschrieben, so da der erste Weltkrieg, Bertha von Suttner, die Ukraine-Krise und wieder, wie schon bei der „Absturzgefahr“, eine Frauendynasie won jede Tochter mit zwanzig eine andere Tochter auf die Welt bringt, eine Rolle spielt. Eine Nebenhandlung die sich mit den sogenannten Genkindern beschäftigt, da gab es ja diesen Skandal mit Sybille Lewitscharoff gibt es auch und der Bücherschrank spielt natürlich wie auch in einigen anderen meiner Bücher eine rolle und am Cover gibt es neben „Die Waffen nieder“ Originalüostkarten aus dem ersten Weltkrieg, die mein Großvater nach Hause geschickt hat, zu bewundern.
  5. Zu „Im Namen des Vaters“ hat mich Ernst Lothars „Die Mühle der Gerechtigkeit“ angeregt, denn da geht es, um die Sterbehilfe bei einer krebskranken Frau und das ist in dem Buch meiner Meinung nach zu patriachal einseitig geschehen und man weiß eigentlich nicht, wie die betroffende Frau darüber denkt, die ja meiner Meinung nach die einzige ist, die das für sich entscheiden kann. Also habe ich das Veronika Sieberer für sich entscheiden lassen, die geht aber nicht in die Schweiz oder nach Holland, sondern bricht nur jede Behandlung ab und strickt während sie ihr Leben genießt viele schöne Stofftiere für ihr noch ungeborenes Enkelkind.
  6. in „Paul und Paula“ geht es um die Transgenderproblematik, da hatte ich während des Schreibens eine heftige Auseinandersetzung mit einem meiner Vorbilder. Klaus Khittl oder Glora G. haben mir mir beim Schreiben aber sehr geholfen und aufgepasst, daß alles faktisch  stimmt und nichst falsch wiedergegeben wurde.
  7. Dann kommt schon Teil eins meiner sogenannten Flüchtlingstrilogie „Die Pensionsschockdepression oder Selmas Kopftuch“, obwohl es damals  gar nicht so geplant war, aber die Fatma Challaki taucht hier schon das erste Mal auf, denn eigentlich sollte es wieder über das Büchersammeln und eine depressive Frau gehen, die vor ihrem Tod noch alle ihre Bücher auflesen oder loswerden will.
  8. in „Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen“, dem zweiten Teil, verbringt die Studentin Sandra Winter ihren Sommer im Haus ihrer Eltern in Harland bei St. Pölten uind soll während sie an ihrer Disseration schreibt, ein bißchen die Pflegehelferinnen, die ihre demenzkranke Großmutter betreuen. überwachen. Es ist der Sommer der sogenannten Flüchtlingskrise, so kommt ihre Brieffreundin Fatma Challaki mit einem Boot zuerst nach Lampedusa und dann in das Erstaufnahmelager in Traiskirchen, während  Jelena Malatschuk in Donetz ihre Dissertation zu Ende schreiben und sich nicht in den Westen verheiraten lassen will und Eleni Soualaki in Athen darunter leidet, daß ihr Land verschuldet ist und sie einen Job in einer Hundefängerfirma annimmt und da den Hund Ouzo findet, der auch am Cover anbegildet ist.
  9. Im November darauf habe ich dann gleich im Rahmen meines „fünften Nanowrimos“, der vierte war „Im Namen des Vaters“, die „Nika, Weihnachtsfrau“ geschrieben, die man im Dezember immer kapitelweise im Blog finden wird können, also mein drittes Buch ist, das es im Netz mehr oder minder zu lesen gibt und da ist die Nika mit Sandra Winter befreudet ist und Fatma Challaki,  inzwischen bei ihr wohnt, bei einem afghanischen Flüchtling dolmetschen soll, den Nika während ihrer Weihnachtfrautätigkeit kennenlernt, ist es Teil drei meiner Flüchtlingstrilogie geworden.
  10.  „Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung“ beschäftigt sich wieder mit dem Schreiben. Denn die will ja Anna Augusta Augenstern einen Roman schreiben und weiß nicht recht, wie sie das beginnen soll. Hat sie doch gerade eine Rezension bekommen, wo der kritiker meint, daß ihre Sachen nicht berühren würden. Das trifft natürlich, so geht es eine Weile mit der penisonierten Lehrerin Hildegard Hadringier, die eigentlich um die Welt reisen will, sich das in Zeiten, wie diesen, wo man ja den Flüchtlingen helfen soll, nicht traut und die ihre ehemalige Schülerin Zahra Bashrami, die ein Stück geschrieben hat, in dem sich Stefan Zweig mit Heimito von Doderer am 12. 2. 1934 im Cafe Central begegnen, in ihrer Bankfiliale trifft, nicht recht weiter. Obwohl sich Stefan Zweig, Heimito von Doderer mit Anne Frank auf einer anderen Ebene im Himmel treffen und das Geschehen auf der Welt da unten mit kritischen Augen beobachten und ein sehr schönes Gedicht, hat mir Richard Weihs bei den „Wilden Worten“ auch dazu geschrieben.
  11. Das nächste ist eine kleine feine Sommergeschichte „Claire-Klaria-Clarisse“ ein Souvenier aus unseren Kroatienurlaub, die nach einem Traum entstanden ist. Das Buchpreislesen spielt dabei aber auch eine Rolle.Und drückt mir die Daumen Leser, daß ich heuer einen Termin für die Textvorstellen dafür bekomme, so daß sich meine Wiener Fans die Sache live anhören können.
  12. „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ ist dann wieder sehr politisch, aber das sind die „Berührungen“ eigentlich auch, kommt in ihen ja die verhinderte Präsidentschaftskanditatin El Awadalla vor und, um den Präsidentenschaftswahlkampf geht es in dem sogenannten „Bibliotheksgespenst“, wo das Wunschgedicht der Beschreibungstext geworden ist. Da geht es um eine angebliche obdachlose Frau aber die will eigentlich einen neuen Roman über die politische Situation wo alles auf schwarz blau hindeutet schreiben, denn der der 2000 darüber geschrieben wurde, liegt längst ausrangiert in der Hauptbücherein.
  13. So weit so what, zu den schon erschienen Bücher, denn die „Bloggeschichten „Besser spät als nie“ liegen ja noch in der Druckerei. Der Druckauftrag kann aber schon gegeben werden. Und auf dem Cover des Dummies, das vor mir liegt, gibt es eine Pizza und ein Glas Wein, denn die Ausgangsidee war eine alte Frau, die ich manchmal in einer Pizzeria sitzen sah, wenn ich von der „Alten Schmiede“ nach Hause kam. So ist die Mathilde Schmidt daraus geworden, die eine Tochter namens Lily hat, die in New York Kuratorin im österreichischen Kulturinstitut ist und die werden wir, das kann ich schon verraten, in Buch vierzehn kennenlernen, denn sie hat einen Blog in dem es eine „Unsichtbare Frau“ gibt, die des Nachts mit einer Tarnkappe auf dem Kopf bei Sebastian kurz oder auch Donald Trump erscheint, während die Mathilde den Vater ihrer Tochter Moritz Lichtentenstern beim Begräbnis ihrer Zwillingsschwerster Natalie wieder trifft, der sie fragt, ob sie mit ihm und seinen Bus künftig durch die Welt reisen wird.

So das war der Rundgang durch meine dreizehn letzten Bücher ab 2013. Man sieht, ich bin sehr produktiv und fleißtig. Wenn ich darauf neugierig machen konnte, wird mich das freuen, lade zu meinen <leserunden und meinen Gewinnspielen ein und werde höchstwahrscheinlich auch weiter immer wieder über mein Schreiben und meine Bücher etwas zu erzählen, beziehungsweise zu flüstern wissen.Über Kommentare, Anregungen, Rückfragen, etcetera würde ich mich freuen.

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