Literaturgefluester

2020-10-09

Vorschau auf „Kein Frühlingserwachen mehr?“

Frühjahr 2020, die Corona Krise ist ausgebrochen. Geschäfte, Restaurant, Schulen und auch die Museen wurden geschlossen, sodaß die fünfundsechzigjährige Wien-Museum-Kuratorin, Roswitha Herweg ihre geplante Ausstellung über das „Rote Wien“ im Homeoffice vorbereiten muß.

Dabei telefoniert sie viel mit ihrem Assistenten Viktor, in dem sie sich fast ein wenig verliebt, während ihr an Alzheimer erkrankter Mann Egon, ein ehemaliger Universitätsprofessor, der von der slowakischen Personenbetreuerin Janina betreut wird, die Krise als einen dystopischen Roman erlebt.

 

So schaut es aus mein nächstes Buch, der erste Corona-Text, der mich in diesem Frühjahr sehr beschäftigt hat.

Und ein kleines oder großes Schmankerl für meine Leser gibt es auch, nämlich eine Premiere, nicht das neue Buch, denn das ist ja schon bald das fünfzigste. Aber das erste Mal, das mich jemand mit einem Schal maskiert sieht und für alle die es noch genauer wisen wollen.

Das Foto ist gestellt, beziehungsweise habe ich mich nur für die Aufnahme im Harlander Vorzimmer in das Schalensbemble, das mir der Alfred einmal am Markt von St. Pölten  kaufte, gewickelt, obwohl ich ja ursprünglich ein anderes Coverbild  nehmen wollte, nämlich die Anna und die kleine Lina schön maskiert, ein Bild, das mir die Anna während des Lockdown, wo ich bis Ostern ja nicht nach Harland gekommen bin, schickte, da man aber keine Kinderbilder mißbrauchen soll, sieht man jetzt mich hübsch verkleidet und für alle, die trotzdem etwas bemängeln wollen, ja es stimmt, der Schal, den die Roswitha Herweg in der Tasche trägt, wenn sie sich auf die Bank oder in ihr Museum schleicht, um sich mit ihren Assistenten dort zu treffen, ist lila und nicht rötlich und eine Haube hat sie  auch nicht auf, aber das ist wohl die künstlerische Freiheit die auch für mich gilt.

Aber jetzt zu den drei Gewinnspielfragen mit denen man, wenn man das möchte, das Buch nach Erscheinen gewinnen kann:

  1. Worum geht es in dem Buch noch außer Corona?
  2. Wie heißen die slowakischen Pflegehelferinnen, die Egon Herweg betreuen?
  3. Wie heißt das Museum in dem sich die Roswitha mit ihrem Viktor trifft?

Hinweise zur Beantwortung sind wahrscheinlich in den Schreibberichten x Jetzt wünsche ich viel Vorfreude mit den Textbausteinen und rufe wie mmer zu einer Leserunde auf, beziehungsweise vergebe ich nach Erscheinen fünf Bücher an die, die mit mir in meinen Blog über das Buch diskutieren möchten.

Und jetzt die Schmankerln:

Ein überraschender Besuch

Die Veränderung

Der Heimweg

Lauter Vernaderer

Ein schrecklicher Verdacht

Egons Verdacht

Eine unerlaubte Demonstration

Und interessant füge ich hinzu, daß in diesem jahr schon zwei andere Bücher von mir erschienen sind und das nächste auch schon fast fertig korrigiert ist.

2020-04-16

Kein internationales Kulturfestival „Literatur & Wein“

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 00:00
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Die „Literatur und Wein“ hätte zwischen dem sechzehnten und neunzehnten April zum zweiundzwanzigsten Mal in Krems und Göttweig stattfinden sollen.

Initiiert wurde das Festival von der Leiterin der NÖ-Literaturhauses Sylvia Treudl, die ich vor mehr als zwanzig oder dreißig Jahren als Leiterin des „Milena-Frauenverlags“ kennenlernten, wo ich ja meine Texte lange hinschickte und schickte, ich sehe sie auch meistens bei den IG-Autoren, bei der GAV  nicht, da sie da kein Mitglied ist und  auf das Festival ist der Alfred 2013 aufmerksam geworden. Ich wußte schon früher davon, weil Sylvia Treudl ja bei der IG davon berichtete und mir auch immer das Programmheft zuschickt, da man da aber Eintritt zahlen muß und ich ja nicht so gern zu bezahlenden Veranstaltungen gehe, hat der Alfred die Festivalpäße oder, ich glaube, am Anfang waren es sogar noch Einzelkarten,, gekaufgt und seither sind wir Jahr für Jahr hingepilgert.

Das Vorjahr mit Gips, heuer habe ich mir gedacht, daß ich mich ja vielleicht wie in Basel dafür auch akkreditieren lassen könnte, weil ich ja immer so getreulich und ausführlich darüber schreibe und der Alfred die schönen Fotos macht, weil das aber nicht zu gehen schien und  auch schon das Corona-Virus so langsam auf uns hinüberschwabbte, haben wir beschloßen das Festival heuer auszulassen, weil ich ja ohnehin die Erfahrung machte, daß ich sehr viel davon jeweils schon gelesen hatte oder die Autoren, es werden ja immer nur sehr prominente eingeladen und nicht due sogenannten Hobby oder Indieautoren, wie ich eine bin, schon bei anderen Veranstaltungen, wie in der Hautpbücherein, in der „Alten Schmiede“ etcetera gehört.

Dennoch habe ich als Anfang März, die ersten Veranstaltungen abgesagt wurden, auf die Facebookseite geschielt, wo die Lyrikheftchen, die ja jedes Jahr für das Festival gedruckt werden, vorgestellt wurden, das neue Design der Festivaltaschen, sowie die Programmehefte. Lange lange gabs nichts, als das zu sehen und erst am 24. März, als schon klar war, daß wohl nichts daraus würde, stand zu lesen „Bedauerlicherweise müssen wir  unser 22. internationales Kulturfestival aufgrund der besonderen Ausnahmesiutation absagen“, nun ja in den riesigen Brunnensaal passen einige hunderte Personen hinein, die die Viren lustig übertragen würden, „Bitte lesen Sie zu Hause ein gutes Buch, trinken Sie ein Glas Wein und freuen Sie sich auf das nächste Festival „Literatur und Wein“ vom 22. – 25 April 2021″

Mache ich, könnte ich antworten, zumindestens die ersten Teile, denn Bücher lesen, Coronatagebuchschreiben, Buch korrigieren und vielleicht schon das „Frühlingserwachen“ vorplanen, ist bei mir ja, meine Leser wissen es, als Krisenintervention ohnehin angesagt.

Die Bücher liegen im Badezimmer oder in meinen E-Book folder, wenn die Post sie mir nicht zustellen kann und das Programmheft liegt auch bereit, denn das habe ich auch heuer zugeschickt bekommen. Das Glas Wein ist auch zu organisieren, haben wir ja noch einige Flaschen von unseren Hauswinzer Herzinger und der Alfred geht ja auch gerne zum Luftschnappen auf den Naschmarkt zur Frau Fischl und ein französisches Spezialitätengeschäft gibt es auch in meiner Nähe, so daß ich mir, um den Rotwein keine Sorgen machen brauche, der ja bekanntlich in Krems gar nicht so leicht zu bekommen ist.

Was liegt also näher als das Programmheft durchzublättern und mich zumindestens geistig oder virtuelle, weil das ja schon in Leipzig so schön geklappt hat auf das internationale „Literatur und Wein-Festival“ zu begeben und dabei kann ich auch überprüfen, was ich von dem Programm schon kenne und was, weil mir unbekannt, irgendwie noch nachzuholen wäre.

Beginnen tut es ja immer am Donnerstagabend im Literaturhaus Krems, gegenüber der berühmten Strafanstalt, wo ich früher immer meine Texte an Jack Unterwegers „Wortbrücke“ hingeschickt habe und wo dann zumindestens der Plan für die Herausgabe meiner „Hierarchien“ entstanden sind, weil Jack Unterweger ja während der Entstehung des Buches in eine andere Strafanstalt verlegt und schließlich entlassen wurde.

Ich gehe also zu der Auftaktveranstaltung am Donnerstag und stelle fest, daß die diesmal etwas anders, nämlich ein „Fest poetischer Stimmen“ wäre und da würde Klaus Zeyringer, der sonst immer am Samstag auftrat Friedrich Achleitner lesen, der vorigen März gestorben ist, Martina Spitzer Elfriede Gerstl, die ist 2009 gestorben und ich habe seither einige Literaturveranstaltungen besucht, wo ihre Werkausgaben präsentiert wurden. Christoph Mauz die bekannte festivalstimme würde Herbert Rosendorfer lesen, von dem ich ein Buch gelesen habe und Christoph W. Bauer auch ein beliebter Festivalautor, den 2009 verstorbenen ersten Bachmannpreisträger Gert Jonke. Da hätte ich wohl etwas versäumt, obwohl ich die Werke der Dichter ja lesen kann und von Gerstl und Jonke auch  einiges in meinen Regalen habe.

Am Freitag wäre es dann in den riesigen Brunnensaal gegangen, wo man schon  früher da sein und seinen Platz, um etwas zu sehen, reservieren hat müssen. Da ist  dann immer, um achtzehn Uhr Sylvia Treudl mit dem Weinbegleiter aufgetreten und hat mit ihm abwechselnd die Weine und die Autoren vorgestellt.

Voriges Jahr war das schon etwas anders und heuer hätte es, um halb fünf mit dem Weinalphabet, also einer kurzen Einführung in die Weine begonnen, die man  dann in den Pausen oder wahrscheinlich auch sonst mit Weinbon kosten hätte können und, was die unbekannte Autorenschaft betrifft, da hätte es schon um achtzehn Uhr mit einem Andrej  Nikolaidis begonnen, der von Christoph Mauz auf Deutsch gelesen worden wäre, während es mit Felix Mitterer wieder bekannter geworden wäre, denn den kenne ich ja vom „Ohrenschmaus“ und da kann ich nur hoffen, daß sich bis Anfang Dezember die Lage wieder normalisiert, es gibt jedenfalls schon eine Ausschreibung und einen Termin für die Preisverleihung.

Simone Lapperts „Sprung“ kenne ich auch und habe ihn schon für das „Schweizer Buchpreislesen“ gelesen und mir das Buch in Basel auch von der Autorin unterschreiben lassen.

Norbert Gstrein, der letzte „Österreichische Buchpreisträger“ ist mir ebenfalls bekannt, der hat ja schon bei der Preisverleihung einen Text über sein neues Buch vorlesen lassen, jetzt würde er wahrscheinlich aus „Als ich jung war“ lesen und das habe ich ebenfalls schon gelesen und es hat mir, füge ich hinzu,  nicht so besonders gefallen.

Die 1970 in Leipzig geborene Katja Oskamp würde wahrscheinlich aus ohrem neuen Buch „Marzahn mon amour – Geschichten einer Fußpflegerin“ lesen. Das habe ich nicht gelesen, im Schrank aber einmal ihre „Halbschwimmer“ gefunden, das im Badezimmer liegt und das ich mir eigentlich nach Leipzig als Lesestoff mitnehmen habe wollen, also wenn nicht so viele Neuerscheinungen kommen, ich noch in diesem Jahr lesen werde.

Die musikalische Begleitung, die es immer zwischen den Leseblöcken gibt, wäre am Freitag von „bratfisch“ gekommen und am Samstagmorgen, ginge es in Krems mit einem Alternativprogramm weiter. Nämlich im Literaturhaus mit der Reihe „Transflair“, die diesmal von Kurt Kotschral und Anne Weber zum Thema „Sind wir Mensche noch zu retten?“, eine Frage, die wir uns jetzt wahrscheinlich alle stellen, gestaltet hätte werden sollen. Kurz Kotrschral ist mir eher unbekannt, von Anne Weber habe ich schon etwas gelesen und sich auch schon in der „Alten Schmiede“ gehört, sowie in der Artothek Niederösterreich, wo die vier Lyrikheftchen vorgestellt werden sollten, nämlich die von Adisa Basic, Monika Herceg , Helen Mort und Ariel Spiegler, die es immer zur freien Entnahme gibt und die ich vielleicht in der „Alten Schmiede“ oder sonstwo bekommen kann, wenn diese Orte wieder geöffnet sind.

Dann gäbe es diesmal statt der Wanderung, die ich auch im letzten Jahr ausjgelassen habe, eine „Reise zu den Benediktinern“ und eine Lesung von Paolo Rumiz, den ich schon in der „Gesellschaft“ hörte, also auch etwas Neues sich mit den Hausherren des Stiftes zu beschäftigen, sowie Evelyn Schlag, Barbara Hundegger und Marion Poschmann als lyrisches Alternaivprogramm unter den Titel „dichtung entdecken“.

Dann käme wieder das „Weinalphabet“ im Brunnensaal und dann würde Anna Weidenholzer aus ihrem neuen Buch „Finde einen Schwan ein Boot“ lesen, das ungefähr das einzige ist, was ich nicht von ihr kenne, aber trotzdem schon gesehen habe, weil es ja Stephan Teichgräber für sein Centropeworkshop ausgesucht hat, das ja derzeit auch nicht stattfindet, obwohl die zwei Personenregel dabei ja eingehalten würde.

Katerina Poladjans „Hier sind Löwen“ habe ich gelesen, weil es ja auf der deutschen Buchpreisliste stand und Josef Haslingers „Mein Fall“ liegt, weil es mir die liebe Doris schrenkte auch in meinem Badezimmer, das wollte ich eigentlich während meiner „Klosterwoche“ lesen, aber ob die stattfinden wird, ist ja auch noch nicht so klar.

Juri Andruchowytsch kenne ich, weil er auf der „Buch Wien“ und bei der „Litertur im Herbst“, wenn ich mich nicht irre, öfter gelesen habe, das neue Buch „Die Lieblinge der Justiz“ dagegen nicht. Vielleicht kommt es noch einmal zu mir und Thomas Meyers  „Wolkenbruch“ habe ich gelesen, sogar beide Teile im letzten Jahr, den ersten im Sommer in Locarno, den zweiten glaube ich kurz vor oder nach Weihnachten und war enttäuscht, daß er nicht auf der Schweizer Liste stand.

Die Musik käme von Karl Ratzer und seinem Ensemble, das mir unbekannt ist, weil ich ja eher auf der literarischen Schiene fahre und am Sonntag gäbe es um elf eine Sektmatinee im Literaturhaus Nö. Den Sekt kann ich wieder alleine trinke. Ich mische ihn mir meistens mit Organgensaft oder Erdberen und das Programm käme von Birgit Birnbacher und Nora Gomringer, beide „Bachmannpreisträgerinnen“, „Wir ohne Wal“ habe ich gelesen, Noria Gomringer einmal im Literaturhaus gesehen und das wäre es.

Der Büchertisch wäre natürlich auch zu erwähnen , wo ich mir gelegentlich vom Alfred etwas kaufen ließ.

Im letztes Jahr war es der „Winterberg“ vor zwei das Buch der Kathie Zarnegien, beide habe ich schon in diesem Jahr gelesen und wenn ich mir für heuer etwas wünschen dürfte, wäre es wohl der „Ungarische Satz“ des 1974 in Sarajevo geborenen Andrej Nikolaidis, das ja auch in Stephan Teichgräbers Workshop passen würde.

Mal sehen, vielleicht kommt es zu mir und ansonsten kann ich meinen Lesern ebenfalls nur empfehlen, ein gutes Buch zu lesen, ein Glas Wein zu trinken und sich auf das nächste Jahr zu freuen.

Und hier noch die anderen Festivalberichte: 2014, 2015, 2016, 2017, 2018

2020-04-15

Keine Veranstaltungen und andere Ausblicke

Ich habe mir in den letzten Monaten, als noch keiner etwas von Corona wußte, wenn ich mich  am Abend in die „Alte Schmiede“, ins Literaturhaus oder in die „Gesellschaft“ ging, was ich ja regelmäßig machte, öfter gedacht, daß ich eigentlich keine Lust habe, die Veranstaltungen der anderen anzuhören, die mich dann ignorieren, nur auf Aufforderung grüßen, übersehen oder mich neben sich zehn Minuten stehen lassen, wenn ich sie etwas fragen will, was tust du da, die gehen ja auch nicht zu dir, wenn du liest, bist du alleine da oder hast ein zwei Zuhörer, die du dir noch selber anschleppst, also aufhören, etwas verändern.

„Gut!“, habe ich mir dann öfter gedacht und mir dabei schon die Schuhe und die Jacke angezogen, um Richtung Ziegler- oder Schönlaterngasse zu gehen, weil ich gewußt habe, daß ich das nicht tun werde, denn was sollte ich sonst tun?

Gewohnheiten sind eben ein Hund oder wahrscheinlich wichtig, predige ich ja nicht umsonst meinen Klienten immer die Tagesstruktur und das kann man jetzt auch in den Medien hören, wenn dort erklärt wird, daß man sich zu Hause nicht gehen lassen, sondern aufstehen, sich  anziehen und sich dann zum Homelearnig oder Homeoffice setzen soll.

Veranstaltungen gibt es jetzt bis mindestens Ende Juni nicht mehr und ob es dann einen „Bachmann-Preis“ geben wird, was eigentlich leicht lösbar wäre, ist auch noch nicht klar und meine Leser werden es vielleicht an meinen bisherigen CoronaBerichten gemerkt und erstaunt festgestellt haben, sie gehen mir nicht ab.

Ich gehe derzeit nur wenig aus dem Haus, eigentlich nur um Zahlscheine einzuzahlen,Briefe aufzugeben oder die Plastikflaschen zu entsorgen, richtig nach Harland unseren Zweitwohnsintz sind wir über Ostern auch gewesen und dort bin ich ein bißchen Rad gefahren, aber ich lese und schreibe viel und versuche mich auf meinen Blog noch besser zu promoten, obwohl ich weiß, daß mein erfolgloses Schreiben wohl wirklich niemanden interessiert.

Also etwas ändern oder, wie wird es nach Corona weitergehen. Das wissen wir noch nicht so genau. Wissen auch nicht, wie lange es dauert, nur, daß ich mit einer Maske nicht in ein Bad und auch nicht spazieren gehen will, aber in Bäder bin ich auch vorher nicht gegangen und beim Volksstimmefest, das ja immer Ende August, Anfang September pünktlich vor Schulbeginn stattfindet, wissen wir auch nicht, ob es das gegeben wird. Ist es ja doch, obwohl es ja nur wenige Kommunsten gibt, eine Massenveranstaltung.

Daß es aber kein „Linkes Wort“, meine jährlich größte Lesung geben wird, war auch schon vor Corona klar, hat sich da ja, die letzten zwei Volksstimeanthologien werden wohl auch nicht fertig, Christoph Kepplinger gemeldet und gesagt, daß er es nicht mehr organisieren wird.

Ich will das auch nicht, obwohl ich ja schon Veranstaltungen organisert habe. Von 2001 bis 2009 mit Ausnahme 2002, die „Freiheit des Wortes“ für die GAV, dann habe ich es für die „Mittleren“ zurückgegeben, weil man ja nur mehr eine Veranstaltung organiseren durfte, die mache ich auch nicht mehr und sonst werde ich ja nur sehr wenig zu Veranstaltungen eingeladen und wenn, dann kommen, so wie im Republikanischen Club voriges Jahr nur wenige Leute hin oder es ist, wie in der „Gesellschaft“ ohnehin ein Hindernis, weil ich ja nur Selbstgemachtes habe und „Eigenverlag, nein das wollen wir  nicht!“

So hätte ich heuer wahrscheinlich auch ohne Corona wenige oder keine Lesungen, der Osterspaziergang der LitGes, wo ich ja mit Ausnahme des letzten Jahres immer hingegangen und etwas gelesen habe, ist wegen Corona ausgefallen, das „Linke Wort“ gibt es nicht mehr, höchstens die „Poet Night“, die ja im Oktober oder November stattfindet, könnte es noch geben, aber das ist ja auch nur eine Insiderveranstalter, wo die Lesetheatermitglieder, die auch schreiben, einen Text lesen, dafür eine halbe Stunde früher kommen,  nach der Lesung ihren Fünfziger oder was es an Honorar gibt, abholen und dann meistens verschwinden oder sich in den Gastraum setzten.

Also keine Lesungen mehr, aber zum Schreiben höre ich nicht auf, obwohl ich auch das ja schon öfter angeküngt habe, daß ich mich ausgeschrieben fühle und nicht wirklich weiß, ob mir noch etwas einfallen wird?

Das stimmt nicht, kann ich gleich vermelden, Corona hat mich da eher kreativ gemacht, denn ich habe in den letzten Tagen das „Fräulein“No“ fertig korrigiert und mit der Planung des „Frühlingserwachen“ meinem Corona-Roman angefangen und die Vorschau vom „Zweiten Literaturgeflüster-Buch“ ist auch schon da und was den Veranstaltungsstop betrifft, da gibt es ja nicht ur den Corona bedingten und den vor einem Jahr wegen des Gips, nein, ich habe das, glaube ich, schon 2000 einmal ausprobiert, weil ich dachte, ich sollte lieber zu Hause bleiben und nicht so viel zu den Veranstaltungen der anderen gehen.

Habe dann damit aufgehört, weil ich dachte, sonst vergessen mich die anderen. Damals habe ich meine Texte ja noch zu Veranstaltungen geschickt und mich für Stipendien geschickt und mehr habe ich ohne Lesungen auch nicht geschrieben.

Damals habe ich  noch nicht gebloggt. Als ich 2008 damit angefangen habe, habe ich noch die „Mittleren“ und die „Freiheit des Wortes“ organisiert und bin von der GAV 2008 auch in die  die Jury für die „Buchprämien“ vorgeschlagen worden. 1996 haben sie das schon einmal für das „Nachwuchsstipendium“ getan. Da habe ich in den diesbezüglichen Artikel schon etwas von einer Gradwanderung geschrieben, von dem Boderlinehüpfen von Hüben nach Drüben, von der Hobby zur Profiautorin oder vom Publkum zur Lesenden und als Hobbyautorin, meine Leser wissen es, bezeichne ich mich immer noch nicht, sondern eher als literarischen Original, obwohl ich ja selber eifrig nach drben schaue und mir auch Webinare und Probeworkshops von Leuten anhöre, die vermutlich viel weniger als ich geschrieben haben, die sie wahrscheinlich für Schreibanfänger anbieten, was ich sicher nicht bin.

Der Blog, könnte man also sagen, hat mich von der Profischiene in die ich ja sehr gerne will, noch ein Stückchen weiter weggebracht hat und ob ich nach Corona wieder zurückfinde, ist wahrscheinlich auch eher unwahrscheinlich, bin ich ja schon über fünfundsechzig. Da bekommt man kein Stipedium mehr und Preise warhhrscheinlich auch nur, wenn man Mayröcker, Handke oder Jelinek heißt, gut die Ilse Helbich ist eine Ausnahme. Aber ich schreibe ja sehr viel und eifrig, habe bei den IG Autoren ja noch vor Ausbruch der Corona-Krise meinen „Selfpublisherantrag“ gestellt, da hat sich dann etwas später eine Studentin bei mir gemeldet, die Dissertation darüber schreiben will und ein Interveiw mit Cornelia Stahl soll es in diesem Monat auch geben. Die hat mich ja einmal bei dieser anderen Buchmesse angesprochen und gesagt, sie würde mich im Juni interveiwen. Das war vor sechs Jahren. Jetzt scheint es zu klappen und die Doris Kloimstein hat mich im Herbst auch zu einer Klosterwoche eingeladen, wo ich mit anderen einen Text zu einer Bibelstelle schreiben soll, ob das stattfindet ist auch noch nicht so klar?

Es würde dann eine Anthologie geben und daß ich mein „Mein Schreiben meine Bücher“ wenn es erst fertig ist, an die Frau Danielcyck, die „Gesellschaft“, Ö1, etcetera schicken will, habe ich mir auch schon vorgenommen. Aber Ö1 spart ja derzeit sehr, so hat mir die Ruth erzählt, daß sie da  keine neuen Texte mehr nehmen und auch das Kulturjournal umfunkoniert haben.

Corona-Lesungen gibt es aber sehr viele und ich schaue mich auch manchmal durch die Online-Lesungen, aber da fehlt der persönliche Kontakt, das merke ich schon. Da kann man dann zwar auch nicht ignoriert werden. Mal sehen, wie es mit meinen Veranstaltungspausen weitergeht, auf dem Blog werde ich sicher  präsentbleiben und mit Maske gehe ich sicher zu keinen Veranstaltungen, also warten wir ab.

2020-01-19

Korrigieren, Fräulein No und kein Frühlingserwachen?

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 18:55
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Die letzten Wochen waren ja sehr von Jurenka Jurks Webinaren zur Vorbereitung ihres Schreiblehrgangs mit dem sie demnächst startet, geprägt und das war für mich sehr produktiv, denn ich habe ja schon bei dem „Schreibmarathon des Writersseminars“, die Erfahrung gemacht, daß ein „Writersretreat“, wo man sich mit anderen in einen Raum setzt und vorher sagt, was man erreichen will und nachher, was man schaffte sehr nützlich sein kann.

Das  motiviert, treibt einen oder eine an, etcetera und so war es auch im Vorjahr, als ich mich durch Jurenka Jurks „Minikurse“ surfte und dabei irgendwann auf die Idee gekommen bin, ein zweites „Literaturgeflüsterbuch“ zum Thema „Mein schreiben-meine Bücher“ herauszugeben.

Dazu bin ich dann erst im Sommer 2019 gekommen, weil ich ja bis dahin an der „Magdalena Kirchberg“ korrigierte“, habe im November unterbrochen, um meinen siebenten „Nano“ zu schreiben und bin jetzt soweit, daß ich hoffe im nächsten Durchgang mit dem Korrigieren fertigzuwerden, damit ich mich dem „Fräulein No“ widmen kann, das ja seit Ende November in der Rohtextfassung auf dem Schreibtisch liegt.

Und im Jänner war wieder ein fünftägiger Minikurs von Jurenka Jurk, wo man am fünften Tag, den Romanfahrplan von ihr bekam, auf dem man ausfüllen sollte, was man für das Jahr 2020 plant, beziehungwweise wann man mit seiner Ideenfindung, Figurenplanung, „Heldenreiseplan“ etcetera fertig sein will.

An den Vortagen hat es auch immer Arbeitsblätter gegeben, die ich aber nicht ausgefüllt habe, denn ich wußte ja, was ich im Jahr 2020 machen will, das „Literaturgeflüstertextebuch“ dem Alfred geben, dann mir das „Fräulein No“ vornehmen und das vorher noch bezüglich Figurenplanen, „Heldenreise“ und Spannungsbögen durchsehen, obwohl ich da schon wieder skeptisch war, ob ich das schaffe, denn eigentlich habe ich da  nicht nur eine Hauptfigur, sondern mehrere, beziehungsweise mehrere Handlungsstränge und keinen Antagonisten und die Dreiaktstruktur oder die „Heldenreisestationen“ müßte ich auch erst einfügen und da wahrscheinlich, den Rohtext sehr verändern, was ich wahrscheinlich nicht will.

Aber das Nächste könnte ich nach dem Romanfahrplan konzipieren, habe ich mir wieder vorgenommen, mir da eine Figur nehmen und für die die „Heldenreise“ machen und dann vielleicht auch eine Szenenplanung machen, bevor ich mit dem Niederschreiben beginne.

Da hatte ich  schon ein paar konkrete Pläne, habe ich doch einmal im „Seedosenschrank“ so ein schönes Notizbchlein gefunden, in dem schon ein paar Notizen standen und da habe ich mir gedacht, ich schnappe mir das im Sommer, wenn ich mit dem „Fräulein No“ fertig bin, gehe damit spazieren und erfinde mir anhand der Notizen, beziehungsweise der Beboachtungen, die ich dabei mache, eine Figur.

Irgendwann habe ich auch aufgeschrieben, daß ich über die Beziehung zwischen einer älteren Frau zu einem jüngeren Mann schreiben möchte und gestern oder vorgestern habe ich mir einige Notizen in mein derzeitiges Notizbuch gemacht, nämlich das von der alten Frau und dem jüngeren Mann, habe aber auch etwas von einem Paar geschrieben, das sich gegenseitig pflegt und darüber refektiert, wer von ihnen als Erster sterben wird, sicher auch eine interessante Idee und als ich am Freitag durch diese „Rote Wien-Ausstellung“ gegeangen bin und dabei gesehen habe, wie hoffnungsvoll euhporisch die Sozialisten damals waren, das Nachkriegs-Wien von 1920 zu einer modernen Musterstadt zu machen und dann dieser Sozialismus schon 1934 verboten und dann im ab 1938 alles wieder kaputt gemacht wurde, so daß es in den Siebzigerjahren oder schon vorher von Bruno Kreisky wieder aufgebaut wurde und jetzt die SPÖ schon wieder danieder liegt, habe ich mir auch gedacht, interessant darüber zu schreiben und inzwischen ist die Idee geboren für den neuen Roman an dem ich den Romanfahrplan, beziehungsweise die Figuren- und Szenenplanung, beziehungsweise die „Heldenreise“ endlich einmal ausprobieren will. Denn da brauche ich einen Protogonisten und mal einen Antagonisten, den ich ja bisher nie hatte.

Zu Silvester habe ich auch Gustav Ernsts „Romane schreiben“ gelesen und der gibt an Hand eines Paares, das sich trennen will, ziemlich genau die Stationen der „Handlungsreise“ an, an das könnte ich mich auch halten.

Also da habe ich eine Rosa, fünfundsechzig, Kunsthistorikerin, die irgendwo in Wien eine Ausstellung zum „Roten Wien“ kuratiert, die hat einen circa um zehn jahre älteren Mann namens Egon, der hatte vor zwei Jahren einen Schlaganfall, und ist seither ein Pflegefall, liegt im Bett und wird von zwei Slowakinnen, Marika und Jelena vielleicht, betreut.

Sie verliebt sich in ihren Assistenten, den dreißigjährigen Viktor und die Antogonisten wären Egon, beziehungweise die Kinder Sonja und Albert, Albert ist so alt wie Viktor, Sonja zwei jahre jünger und feiert vielleicht gerade den ersten Geburtstag ihrer Zwillinge Kira und Fabian. Am Schluß stirbt Egon und Rosa läuft vom Begräbnis in Vikotors Arme mit open end.

Das wäre doch der Stoff, wo sich die „Heldenreise“ oder die Aktstruktur nachvollziehen lassen könnte und das einzige Problem, das ich voll optimistisch derzeit dabei sehe, ist, daß ich vielleicht mit dem „Fräulein No“ Ende Oktober gerade fertig oder noch nicht fertig bin und dann, weil da ja dann der „Nanowrimo“ kommt, wieder nicht Zeit ist für die „Figuren und Heldenreiseplanung“.

Jurenka Jurks Romanschule dauert auch zwei Jahre. Aber ich bin ja eine Schnelle und tappe schlimmstenfalls wieder ohne Planung in den „Nano“, „No plot, no problem!“ oder mit dem, was ich schon habe, hinein und gebe die „Heldenreiseplanung auf, obwohl Jurenka Jurk schon recht hat, daß man das vielleicht einmal ausprobieren soll.

Mal sehen, ich bin noch nicht soweit, habe aber, wie man wieder sieht, mein Romanjahr 2020 schon sehr genau geplant und bin mit dem „Kein Frühlingserwachen mehr“, so könnte der Arbeitstitel lauten,  wahrscheinlich schon bei 2021 gelandet, denn ich habe heute auch, so weit das geht, das „Romanfahrplanarbeitsblatt“ ausgefüllt, habe den Arbeitstitel hingeschrieben, mir die Figurennamen erdacht und bei den Fragen, wann ich mit der Planung fertig sein will, meistens 2020 oder 2021 hingeschrieben, denn bis Sommer oder Herbst brauche ich für das „Fräulein No“ und ob ich mit den „Schreibebuch“ jetzt schon wirklich so bald fertig bin, ist auch noch nicht so ganz klar.

Spannend aber wieder auf die Frage zurückzukommen, ob und wie man das Schreiben lernen kann?

Man kann es wahrscheinlich wie alles, entweder allein durch Üben oder durch Schreibkurse und schreiben muß man trotzdem und ich bräuchte noch ein bißchen Feedback dazu und hätte dazu gern das „Literaturgeflüster“, zumindest tue ich so, als könnte ich mich hier mit meinen Büchern promoten und das hilft mir, glaube ich,  sehr.

2021-05-13

Vorschau auf „Mathilde im Coronaland“

Filed under: Buchpromotion — nagl @ 00:04
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Wie schreibt man einen dystopischen Roman in Corona-Zeiten, in dem es plötzlich Maskenpflicht, eine ein- oder zwei Meter Abtandsregel, sowie Diskussionen über das Freitesten und eine mögliche Impfpflicht gibt?
Dieser Frage bin ich, nachdem ich schon zwei Corona-Bücher, nämlich „Kein Frühlingserwachen mehr?“ und „Ein braunrot kariertes Notizbuch“ geschrieben habe, in dem ich die Ereignisse vom Frühling, beziehungsweise Sommer 2020 schildere, nachgegangen und sie hat mich zu der Maskenverweigerin Mathilde, die sich ihre Einkäufe von ihrer Nachbarin Rosa Binder besorgen läßt, gebracht.

Die, eine gerade mit ihrem Studium fertiggewordene Germanistin, lernt, während sie eine Praktikumsstelle sucht und schließlich Contacttracerin wird, den Kanzleramtsmitarbeiter Benedikt Thalhammer im Rathauspark kennen, während ihr Geschwister Mar, eigentlich Maria, die Aufnahmsprüfung an der „Angewandten“ besteht.

Mathilde durchlebt das verflixte Corona-Jahr in dem sie im Tagebuch ihrer Großmutter Barbara liest, die vor mehr als hundert Jahren an der spanischen Gruppe gestorben ist. Sie hat einige seltsame Begegnungen mit ihrer 1946 verstorbenen Großtante Aloisia und schreibt, bevor sie in eine NI-Wohnung zieht, einen Brief an ihre Enkeltochter Jasminka, die sie nie gesehen hat.

So wird es auschauen mein neues Buch, mein drittes Corona-Buch und der Versuch  einen dystpischen Roman aus der Pandemie zu machen und wieder gibt es ein Gewinnspiel beziehungsweise drei Fragen mit denen man das Buch gewinnen kann:

1.  Wie heißen die zwei anderen Corona-Bücher, die es schon gibt?

2.  Was ist  das wirklich dystopische in dem Buch?

3. Von wem bekommt  Mathilde Besuch, den es eigentlich nicht geben kann und wen hat sie noch nie gesehen?

Das Probekapitel, das ein bißchen Einblick in das Buch geben kann,wird es bald geben und zur Erleichterung der Beantwortungverweiseich wieder auf die Schreibberichte, die es im Blog gibt.

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Ich wünsche viel Spaß beim Raten und verweise wieder auf die Leserunde, die es nach Erscheinen des Buches wieder geben soll, wo ich mich auf regen Austausch und rege Diskussion freue!

2021-01-22

Das zweite Corona-Buch

Das Thema Corona, meine Leser wissen es, interessiert mich sehr und ich schreibe, seit wir uns in der Krise befinden, auch sehr viel darüber, so daß wieder wie auch in der Flüchtlingskrise eine Trilogie darüber entstehen wird. Kein Frühlingserwachen mehr“ ist das erste Buch, vor ein paar Monaten erschienen, ich ganz schön vermummt, weil man ja keine Kinder fotografieren soll, obwohl wir da ein schönes Foto von der kleinen Lia und ihrer Mama Anna hatten und das hätte ja ohne Corona ein Buch über eine ganz normale Dreierbeziehung werden wollen, dann folgte das Sommergeschehen und da hatte ich schon länger in der Seedosen-Bücherzelle ein Notizbuch gefunden. Die finde ich öfter mal in den Schränken und da waren auch ein paar sehr schöne dabei. Aber dieses war schon ein bißchen beschreiben und zwar wurde da ein Festival im Sonnenpark geplant und die Idee für mein Sommer Corona-Buch, wo es auch um mein alter Ego, die Schriftstellerin Eja Augustin und auch, um ein Handy, das in einen Blumentopf fällt, dazu haben mich die Schreibimpulse aus dem kleinen Handybuch animiert und ein paar Veranstaltungen, die ich im Sommer besucht habe, haben mir auch den Input gegeben und dabei ist die Idee über eine Maskenverweigerin zu schreiben, ein wenig übergeblieben und einen dystopischen Roman über die Corona-Krise wollte ich ja auch schon lange schreiben. Aber wie schreibt man den? Wenn ich vor ein einhalb Jahren ein Buch darüber geschrieben hätte, daß wir alle Masken tragen müßen, daß die Polizisten mit einem Maßstab herumrennen und von einem fünfhundert Euro verlangen, wenn man sich auf eine Parkbank setzt, daß man sich freitesten muß und zu Silvester keine Böller werfen darf, dann wärs ein solcher geworden. Da hätte man mir vielleicht noch sagen können, „Das ist aber jetzt total unrealistisch, da ist aber deine Fantasie ganz schön mit dir durchgegangen!“ Und so fängt auch mein drittes Corona-Buch die „Mathilde im Coronaland,“ geschrieben vorwiegend im November 2020 im Rahmen des „Nanowrimos“ an, nämlich mit einem Absagebrief an die liebe Autorin, datiert mit Ende 2019 und dann kommt, undatiert, ein Brief der Mathilde an ihre Enkeltochter bevor sie ins Nichtgeimpften-Ghetto zieht und dazwschen liegt das Jahr 2020. Nun gut, das ist auch noch ein bißchen Utopie, denn das buch erst im Rohtext fertig und jetzt wird noch eifrig korrigiert. Das buch gibt es also noch nicht, dafür ist das „Notizbuch“ da und ich löse wieder die Gewinnspielfragen auf. Leider hat sich wieder niemand gemeldet, der das Buch gewinnen will. Aber vielleicht will mir einer für eine Leserunde kommentieren oder eine Rezension schreiben. 1. Das Buch wurde, das habe ich schon geschrieben, in der Bücherzelle bei der Seedose gefunden. 2. Ein Festival im Kulturzentrum Sonnenpark 3.Im Weinhaus Sittl bei einer Lesetheaterveranstaltung. Ich war auch dort Ende Juni und habe mich da mit einer älteren Dame unterhalten, die das Vorbild zur Aloisia wurde. Und die nächste Idee oder das nächste Corona-Buch wird das dritte Literaturgeflüsterbuch mit den dort vorhandenen Corona-Texten werden und da gibt es ja schon sehr sehr viele.

2020-12-19

Vorschau auf „Ein braunrot kariertes Notizbuch“

Filed under: Buchpromotion — nagl @ 00:14
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Wieder ein Corona-Text. Die Schriftstellerin Eja Augustin hat sich im Sommer in das elterliche Häuschen in St. Georgen am Steinfeld zurückgezogen, um dort einen Roman zu schreiben. Es ist die Zeit der wiedereingeführten Maskenpflicht und der Reisewarnungen.
Eja findet in der Bücherzelle am Viehofner See ein Notizbuch in dem einige Eintragungen stehen, die sich auf ein geplantes Festival beziehen.
Im Seedosen-Restaurant in das sie sich später auf einen Kaiserspritzer setzt, beobachtet sie ein streitendes Paar, das von einem Handy spricht, das der Freund der rothaarigen jungen Frau, ein Polizist namens Simon, in einen Blumentopf geworfen haben soll.
Das inspiriert Eja zu einer Romanidee, denn eine prekäre Philosophiestudentin hat sie noch in Wien bei einer Künstlerdemo getroffen und eine alte Klavierprofessorin bei einer Lesetheateraufführung, die sie ebenfalls dort besuchte.

Schon wieder ein neues Buch, das vierte in diesem Jahr, zumindestens die vierte Vorschau. Das Buch selber wird wahrscheinlich erst am Anfang des nächsten Jahrs erscheinen und das „Braunrotkarierte Notizbuch“ ist sozusagen der zweiten Teil der sogenannten Corona-Trilogie.

Teil eins ist „Kein Frühlingserwachen mehr“, der dritte „Mathilde im Corona-Land“, meinem achten „Nanowrimo“ an dem ich gerade korrigiere.

Hier wieder die drei Fragen mit denen man das Buch gewinnen kann:

1.Was hat es mit dem Notizbuch auf sich und wo wurde es gefunden?

2, Was will Kathi organisieren?

3 Bei welcher Veranstaltung hat Eja das Vorbild, der Tante Aloisa kennengerlent?

Ich lade wieder herzlich zu einer Leserunde ein, würde dafür wieder Bücher verschicken und beim „Frühlingserwachen“ kann man sich auch noch bei der Leserunde beteiligen.

Die Schreibberichte verlinke ich auch, damit man den Schreibprzeße ein wenig nachvollziehen und mir sozusagen beim Schreiben über die Schulter blickenkann, beziehungsweise sich beim Beantworten derGewinnspielfragen leichter tut:

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Und nun seien wir gespannt,wie es mit Corona weitergeht und ob es noch einen Teil vier, fünf, etcetera geben wird, denn das Thema Corona interessiert mich ja sehr.

2020-11-27

Leben im Corona-Raum

„Ist das jetzt ein dystopischer Roman?“, dachte Mathilde und sah auf das vor ihr liegende Manuskript.

„Möchte ich doch so gerne einen dystopischen Roman über unsere Situation schreiben, die ich immer noch und wahrhaftig für eine solche halte.

Das Leben nach oder in der Klimakrise, wo die Flüchtlingssituaton von 2015 und dem Krieg in Syrien nicht nur die Menschenmassen in Boote über die Meere zu uns brachte, sondern sich auch die Rechten, wie die Schwammerln vermehrten oder die Wohlstandsverlierer, die sich um ihre Pension, Wohlstand und den sozialen Frieden gebracht sahen, den sie selbst durch fortwährende Veröffentlichung angeblicher oder tatsächlicher Vergewaltigungen und kriminellen Taten von Aslwerbern erst rechtdurcheinander brachten und dann kam noch die Klimakrise, die „Fridays for future-Bewegung“ mit der kleinen Greta aus dem schönen Schweden, die erst recht die Gemüter erhitzte und die Schüler in Massen am Freitag auf die Straßen brachten, was vielen, wie dem inzwischen nicht mehr gewählten Präsidenten, der nicht verlieren kann, auf die Palme brachte und dann dann kam das kleine Virus aus dem chinesischen Wuhan und löste so viele Unruhen aus.

Hat die Welt auf einen Schlag verändert, in acht, neun, zehn Monaten hat es das getan, wo nun soviel anders wurde. Was die Leute vor einem Jahr, wenn ich geschrieben hätte, im nächsten Jahr dürfen wir nur noch mit Maske aus unserer Wohnung gehen, müssen den Einkaufswagen im Supermarkt desinfizieren und der Sucuritmann schön verhüllt mit Schutzanzug und Maske läßt uns nur nach einem Fiebercheck oder einem Schnelltest in den solchen hinein!“, den Kopf schütteln hätten lassen und hätten mich für verrückt erklärt!

Inzwischen erklärt man dazu die sogenannten Corona-Leugner oder Skeptiker und will mit ihnen gar nicht reden, sich deren Arugmente, daß es ja jedes Jahr Grippewellen gab, die unsere Spitäler zur Übefüllung und das Spitalspersonal zur Erschöpfung brachte, nicht anhören und auch nicht darüber nachdenken, daß man mit einem Virus, daß vielleicht gar nicht so gefährlich ist, weil die meisten ja gar nicht daran erkranken, wie es die vor Angst erstarrten sehen, auch anders umgehen könnte.

Schweden ist das Vorbild, das berühmte Schweden mit der kleinen Greta, Schweden setzt auf Eigenverantwortlichkeit und Herdenimmunität, aber die gibt es ja nur durch die Impfung und da sind wir schon bei den Impfgegnern, den sogenannten Aluhutträgern oder Verschwörungsgegnern und bei der Freiwilligkeit. Freiheit unser höchstes Gut in allen Demokratien, aber die wurde durch das Seuchengesetz weitgehend ausgesetzt und die angsterstarrten Menschen vielleicht ganz bewußt und möglicherweise auch aus Angst entmüdigt, so daß die jetzt angsterstarrt die Regierungsämter fragen „Darf ich mir noch nach acht im Restaurant eine Pizza holen? Darf ich mit meinen Nachbarn sprechen oder meine Großmutter besuchen?“

Vielleicht auch „Darf ich mit meinem Partner ohne Maske Sex betreiben?“, denn, daß die höchste Ansteckungsgefahr im häuslichen Raum liegt, ist inzwischen ebenfalls bekannt und muß ich die Polzei hineinlassen, um zu kontrollieren, ob ich nicht doch klammheimlich einen Freund oder eine Freundin in meine Bude geschleppt habe, um mit ihnen ohne Maske „Mensch ärgere dich nicht“ zu spielen und dazu ein Glas Bier oder Rotwein zu trinken?“

„Fragen über Fragen und keine Antwort wissen“, dachte Mathilde und sah immer noch vor sich hin.

In ihrem ersten Corona-Text der Erzählung „Kein Frühlingserwachen mehr“, im ersten Lockdown-Frühling geschrieben, hat sie ihren dementen Egon auf der Josefstädterstraße noch die Invasion vom Mars oder den Weltkrieg drei erleben lassen, als derdort Polizisten, den sogenannten Sicherheitsabstand mit dem Maßband kontrollieren sah.

Im zweiten Text im wunderschönen fast Corona befreiten Sommer ist es dann um ein verlorenes Notizbuch, ein Handy, das sich in einem Blumentopf wiederfand und die zweite Welle, sowie die Wiedereinführung der sowieso nicht ganz abgeschafften Maskenpflicht gegangen und nun ist die zweite Welle da, die Zahlen die so gut waren, sind massenhaft angestiegen und die Spitäler, sowie die Intensivstationen überfüllt, so daß sich verzweifelte Krankenschwestern an die Öffenlichkeit wandten und diese anflehten „Setzt doch euche FFP2-Masken auf!“

Aber nützen die Massentestungen an Gesunden wirklich und hätte man die dafür nötigen Kapazitäten nicht vielleicht doch besser in die Stärkung der Infrastruktur in den Spitäer setzen sollen, wo doch die Sterblichkeit an diesem Virus, wie man immer hört, nicht viel höher als im Vorjahr ist?

„Die Alten besser schützen!“, hörte man da immer. Aber die Worte wegsperren, einsperren absondern, der Heiminsaßen und der vulnerablen Gruppen, löst nicht nur in der selber nicht sehr so ganz jungen Mathilde Abwehrkräfte auf und läßt sogar an Victor Klemperers Sprachforschungen denken. Die hat er zwar im dritten Reich betrieben, aber muß man wirklich von Einsperren, Absondern und Isolieren der positiv Getesteten sprechen und müßen die mit Polizeigewalt eingefangen und kontrolliert, bis zur Fußfessel von sogenannten Quarantäneverweigern werden? Denn das löst doch auch Angst aus. So gibt es die sowohl bei den sogenannten Gesundheitsaposteln als auch bei den Freiheitskämpfern, die, wenn sie dürfen immer noch zu Demos auf die Straße gehen, da aber oftmals neben den Rechten stehen und von der Presse als Coronaleugner und Gefährder beschimpftwerden.

„Leben im dystopischen Raum!“, dachte Mathilde und sah noch einmal auf ihrMansukript, das dritte der sogenannten Corona-Trilogie.

„Leben im Corona-Raum und da ist sie, wie es die Utopie erwünscht, schon ein ganzes Jahr nach vor gerückt. Man schreibt Dezember 2021 und Mathilde, die Heldin oder Alterego ist als sogenannte Impfverweigerin dabei in eine sogenanntes „NI-Wohnung“ oder „Nichtgeimpftes Ghetto“ zu übersiedeln und schreibt bevor sie das tut einen brief an ihre leider noch nie gesehene Enkeltochter.

Das ist Dystopie natürlich ganz klar und soweit von der Realität entrückt, daß der Schreiberin dieses Romans vom Verlag das Manuskript zurückgeschickt wurde. Denn die Impfung hört man allethalben und überall, wird und muß oder sollte, wie auch die Massentests, die sich jetzt über die Bevölkerung ergießen freiwillig sein. Natürlich, selbstverständlich, ganz klar. Etwas anderes ist in einer Demokratie auch nicht möglich, beziehungsweise schreckt man dadurch die Bevölkerung ab und erweckt ihren Widerstand. Aber in England soll es, hört man einen „Zurück zur Normalität-Paß“ geben, mit dem Massengetestete oder sogar schon Geimpfte einkaufen oder auf die Straße gehen dürfen und die Fluggesellschaften hört man, lassen einen nur mit einem solchen Nachweis einsteigen, wie man ja auch bald nur damit ins Ausland fahren oder sich ins Restaurant, beziehungsweise zum Wintersport begeben kann?

Fragen über Fragen und keine Antwort darauf wissen. Ist das jetzt der dystopischer Raum in dem wir leben oder doch nur die ganz normale alte neue oder aber auf jeden Fall sehr veränderte Realität?

2020-10-09

Schreibprojekte und andere literarische Ereignisse

Hurrah, hurrah, ich bin fertig mit dem Korrigieren des „Braunrotkarierten Notizbuchs“, der Text ist mit der Beschreibung vorvorgestern an den Alfi gegangen, der ihn jetzt auf Fehler korrigieren und druckfertig machen wird, damit wir ihn an „druck at“ schicken können.

Das entsprechende Foto von dem entsprechenden Notizbuch, das ich ja wirklich einmal in der „Seedosen-Zelle“mit den entsprechenden Eintragungen gefunden habe, müßen wir als Coverbild fotografieren und das Dummie für das „Frühjahrserwachen“ ist, glaube ich, heute von der Druckerei an den Versand übergeben worden und wird wahrscheinlich morgen oder übermorgen zur letzten Durchsicht zu mir kommen, bevor der Druckauftrag gegeben werden kann.

Die Vorschau ist hier zu finden. Auf meiner Website gibt es sie schon mit dem entsprechenden Probekapitel. Also die Gewinnfragen lösen, wer das Buch gewinnen will oder sich an der Leserunde beteiligen, wenn das Buch erschienen ist und ich bin im verflixten Coronajahr auch literarisch wirklich sehr aktiv gewesen.

Das ist der Vorteil von zu Hause bleiben, wenn man ja, wie ich so stur ist zu keinen Veranstaltungen zu gehen, weil ich mich weder maskieren noch reigstrieren will, bei den Veranstaltungen kennt mich wahrscheinlich sowieso jeder, aber ich habe mein Prinzip und man kann wenn auch mit ein wenig schweren Herzen und vielleicht auch ein wenig depressiv, denn immer zu Hause zu bleiben trübt ja vielleicht doch die Stimmung, die Sachen auch per Livestream verfolgen und darüberbloggen und über meine persönliche gesellschaftspoitische oder Corona-Meinung gibt es hier auch immer wieder zu lesen.

Lesen tue ich auch sehr viel, nämlich die dreimalige Buchpreisliste und bin da jetz tschon bei Buch dreizehnen des dBp der ja am Montag in Frankfurt, glaube ich, auch nur im engsten Kreis und per Livestream vergeben wird und die Messe, wo es ja schon Pressekonferenzen gegeben hat, findet, glaube ich, auch zum Großteil oder überhaupt per Livestream statt. Steigen ja die Zahlen der positive Getestenen auch in Deutchland ständig an, die Panik ist groß und es gibt, glaube ich, auch ein Beherbergungsverbot für Leute aus dem Risikogebiet.

Also was tun in Zeiten wie diesen?

Schreiben, schreiben, schreiben und das habe ich, auch wenn manche bezweifeln, daß ich es überhaupt kann, getan und so wird das „Frühlingserwachen“ das dritte Buch sein, das in diesem Jahr erscheint.

Das erste war mein Opus Magnum könnte man so sagen oder mein Stück Literaturgeschichte, nämlich die Literaturgeflüsterartikel übers Schreiben die seit 2012, glaube ich, erschienen sind und dazu alternierend die Probekapteil aus den siebenundzwanzig Bücher, die seit es das „Literaturgeflüster“ gibt, erschienen sind. Also wenn man sich kurz und knapp in mich und mein Schreiben einlesen will, kann ich das Buch empfehlen und für die, die es nicht kaufen wollen, alle Artikel sind im Netz entweder auf meinem Blog oder auch auf meiner Website zu finden.

Danach kam das „Fräulein No“ und mein „siebenter Nanowrimo“, nämlich das Buch, das ich im vorigen November im Rahmen des internationalen Schreibemonats in Wien und Basel geschrieben habe, denn damals war es im Gegensatz zu heuer, noch ein wenig hektisch und ich bin von der „Buch Wien“ weg mit dem Alfred mit dem Nachtzug zur „Buch-Basel“ gefahren und habe versucht dazwischen soviel wie möglich zu schreiben.

Das Resultat ist hier zu finden. Das zweite Buch in diesem Jahr. Die Gewinspielfragen sind aufgelöst. An der Leserunde kann man sich, wie auch bei den anderen Büchern noch beteiligen und ich bitte auch darum und dann kam Corona und daher die Corona-Texte, die Corona-Gedichte, die Corona-Tagebucher, denn für die realistische Schreiberin ist das natürlich ein Thema, obwohl das natürlich nicht so leicht ist, wie es scheinen mag, denn wenn man im Glashaus sitzt kann oder soll man ja bekanntlich nicht mit Steinen werfen und ist man mitten drin in der Krise ist es wahrscheinlich nicht wirklich möglich, sich ein objektives Bild darüber zu machen.

Trotzdem sind schon zwei Texte darüber entstanden. ext eins „Kein Frühlingserwachen mehr“ mit mir mit Schal um den Mund, ein einzigartiges Ereignis. Denn die Maske, die mir einmal eine Hilfsorganisation als Spendendankenschön zuschickte, trage ich noch immer im Kuvert in der Handtasche für den Fall, daß ich sie vielleicht doch einmal brauchen könnte und dieser sehr kurze Text, diese Dreiecksgeschichte, um die Museumskuratorin Roswitha Herweg beschreibt die Zeit des Lockdown.

Dann war ich mit dem Rohtext fertig. Der Sommer war da und die Lockerungen. Das heißt, die wurden zu diesem Zeitpunkt schon zurückgenommen oder darüber diskutiert, daß das sein muß. Ich bin aufs Land gefahren und habe mein Alter Ego bzw. meine Protagonistin Eja Augustin auch dorthin geschickt, nicht nach Harland bei St. Pölten, das tat nur im Jahr 2015, die Sandra Winter in den „Ereignisreichen Sommererlebnissen“, sondern nach St. Georgen am Steinfelde, also für die Ortskundigen, auch nicht so sehr weit weg und die will wie die „Magdalena Kirchberg“ einen Roman schreiben, fährt dazu mit dem Fahrrad an den Viehhofner See. Die Sandra Winter merke ich an, tat das auch und findet dort im Bücherkasten ein braunrotkariertes Notizbuch mit den entsprechenden Eintragungen, geht in die Seedose einen Spritzer trinken, beobachtet dort ein streitendes Paar und die Idee für den Roman ist geboren.

Der Text, er ist auch nicht sehr viel länger als das „Frühlingserwachen“ und ich offenbar eher eine Kurzschreiberin, ist in zwei Perpektiven oder Schreibstile gegliedert. Da gibt es die Reflexionen der Eja Augustin. Sie hört, als sie das Sommerhäusechen erreicht, im Radio gerade die Nachrichten über die Wiedereinführung der Maskenpflicht und dann in der zweiten Perspektive abwechselnd, die Romanhandlung mit der Kathi Sommer. Vielleicht bin ich doch nicht so eine Namensexpertin, die das Sonnenpark-Festival plant, sich mit ihrem Simon versöhnt und ihn mit ihrer Tante Aloisa, die die Nachbarin der Insider-Redakteurin Dagmar Schneider ist und einige persönliche Erlebnisse, wie meinen Friseurbesuch, das Geburtstagsessen mit dem Alfred und den Besuch der Konditorei in Mariazell habe ich auch dabei verarbeitet. Der Text endet mit dem Sommerfestival,, das Anfang September stattfindet. Die Maskenflicht ist wieder da. Das Festival findet aber statt, der FPÖler versucht Unterschriften für seine „Stop-Corona-Petition“ zu sammeln und inzwischen hat sich schon wieder einiges verändert.

Die zweite Welle ist da oder wird herbeigetestet, die täglichen Zahlen liegen jedenfalls inzwischen bei tausend und es wird nach Maßnahmen gerufen, den endgültigen Wirtschaftszusammenbruch zu verhindertn. Seit voriger Woche muß man sich eintragen, wenn man in ein Restaurant oder Cafe gehen will. Am Sonntag wird in Wien gewählt, da habe ich auch schon ein Vedeo gesehen, wie das abgehen wird.

Ich würde da mit Maske nicht hingehen. Zum Glück gibt es aber die Briefwahl.So habe ich halben Herzen die „Linken“ gewählt.

Denn eigentlich wäre mir in diesen Punkt ja die FPÖ sympathisch, bezüglich ihrer Ansichten über Corona, die sich mit meinen decken, nicht über die, daß man Wien wieder ausländerfrei machen will und ich sitze da mit meinen Restideen.

Denke über den dystpischen Raum, das habe ich ja schon ein bißchen im Frühlingserwachen versucht, müßte ich noch weiter schreiben oder einen dystopischen Roman über eine Maskenverweigerin. Eine Frau, nennen wir sie Mathilde, da gibt es ja schon einen Vortext sozusagen, lebt seit einem Jahr oder so im Untergrund. Das heißt sie schleicht sich mehr oder weniger nachts aus dem Haus, denn die Maskenpflicht im Freien gibt es schon in einigen anderen Ländern, die noch höhere Zahlen haben, läßt sich von ihrer Nachbarin Rosa einkaufen und die wirtschaft, das Ganze kann ruhig ein bißchen in der Zukunft spielen, ist soweit hinabgefahren, daß fünfundzwanzog oder dreißig oder noch mehr Prozent arbeitslos sind und die müssen natürlich auch beschäftigt werden. Berufsfelder für sie gibt es aber schon, denn Contakttracer, Securitpersonal und Tester werden ja gesucht und eingeschult, so daß sich die Rosa dafür bewirbt. Es kann ja sogar eine Art Ghetto für Maskenverweigerer oder noch nicht Geimpfte geben, in dem sich die Mathilde befindet.

Die Rosa lebt vielleicht mit jemanden zusammen, der Mark oder Markus heißt, aber einen Brief mit dem Namen Maria bekommt und man nicht recht weiß, ob es eine Frau oder ein Mann ist, mit dem die Rosa lebt.

Aber die lernt im Rathauspark, um vielleicht auf einen meiner früheren Texte zurückzukommen, wer weiß welcher damit gemeinst sein könnte, bekommt dieses oder wenn er warten will, das neue Buch, einen Mitarbeiter des Bundeskanzleramtes names Benedikt kennen, der wurde vielleicht gerade positiv getestet und kommt in Qualrantäne und die Mathilde schreibt vielleicht einen Brief an ihre gerade geborene Enkeltochter, um über die Zustände im „Coronistan zu berichten.

So weit so gut, viel mehr als das habe ich noch nicht und da denke ich,daß das noch sehr unaufgegoren ist, weil ich ja wirklich bis zum Hals in der Sache stecke und noch nicht über den Tellerrand hinaussehen kann.

Aber der „Notizbuchtext“ ist an den Alfred geschickt, die Fenster sind geputzt, jetzt warten meine Notizbücher, das rotbraunkarierte ist auch dabei und eines das mit der Alfred vor zwei Jahren in Zürich kaufte, für weitere Einfälle.

Ein paar Recherchegänge lassen sich vielleicht auch noch machen, solange das Wetter schön ist und man sich vielleicht in einen Park setzen kann, ansonsten ist mein sozialer Radius derzeit ja sehr eingeschrnkt und es ist auch noch die Frage zu beantworteten, wird der „Dystopoische Raum“ vielleicht mein achter „Nanowriomo“ werden? Dazu müßte ich jetzt drei Wochen recherchieren, damit ich am 1.11. um 00 uhr oder so wirklich unbeleckt losschreiben kann.

Einen Plot sollte ich laut Erfinder dann nicht haben, einige Schreibtrainer, wie die Annika Bühnemann, die Julia K. Stein, etcetera, raten aber sehr wohl das zu tun und wenn ich noch nicht losschreibe und dann am 1. 11., wie vor zwei Jahren gerade den Schlußstreich setzen will, wird mir gar nichts anderes überbleiben.

Romanrecherche kann aber nicht schaden und Zeit werde ich ja haben, weil keine Buch-Wien und höchstwahrscheinlich auch kein Gebutstagsfest und da wäre ich schon bei den anderen Ereignissen, denn gestern um dreizehn Uhr wurde ja der heurige Nobelpreisjträger bekanntgegeben, dazu hatte ich zugegebnermaßen, um den den lieben Uli und vielleicht auch andere zu ärgern, ein paar Phantasien, denn in Stockholm, braucht man ja, glaube ich, keine Maske, dann könnte ich also dort zum Friseur gehen.

Aber wie komme ich dort hin, wenn ich auf der Fahrt in kein Restaurant und wahrscheinlich auchauf kein Klo gehen kann? Und auf der Fähre müßte man höchstwahrscheinlich auch Maske tragen!

Braucht mich natürlich nicht zu kümmern, obwohl mir die Autorin die dann einfliegen wird, ich gebe es zu, bisher völlig unbekannt war.

Louise Glück heißt die 1943 in New York geborene Lyrikerin, die die heurigen Nobelpreisträgerin ist. Sie wurde von Ulrike Draesner überetzt und es gibt zwei Gedichtbände von ihr auf Deutsch, die ich mir auch zum Geburtstag schenken lassen könnte und weil wir schon bei Amerika sind, Ruth Klüger, die ich ja in Wien und Krems erlebte, ist gestorben und der ehemalige DDR-Autor Günter de Bruyn von dem ich, glaube ich, einige Bücher habe, auch.

2020-08-03

Neue Buchpreisspekulationen

Der achtzehnte August kommt in zwei Wochen und da wird ja die neue Longlist des „Deutschen Buchpreises“ bekanntgegeben. Der „Buchpreis“ wird dann in am zwölften Oktober in Frankfurt, beziehungsweise per livestream vergeben und die Buchmesse findet, wie ich hörte, Corona spezifisch statt.

Dort fahre ich ohnehin nicht hin, weil zu weit und zu teuer, wir wren nur zweimal live nämich 2000 und 2002 dort.

Für den deutschen Buchpreis den es seit 2005 gibt, um das Leseverhalten oder den Bücherkauf anzukurbeln, habe ich, glaube ich, seit ich blogge angefangen, mich zu interessieren. Da hat ja „Inadäquat“, ein Blog, den es nicht mehr gibt, 2008 davon berichtet, 2009 habe ich mich dann auf die Jagd des Leseprobenbüchlein gemacht und obwohl ich die Bücher damals zum großen Teil nicht gelesen habe, angefangen darüber zu bloggen beziehungsweise zu spekulieren.

„Buzzaldrin“ hat dann 2013 die „Fünf lesen vier – Aktion“ gegründet, woraus sich dann das „Buchpreisbloggen“ entwickelte und ab 2015 habe ich angefangen, selbst Buchpreis zu bloggen, das heißt möglichst alle Bücher zu lesen und darüber zu berichten.

Eine Aktion, die sich inzwischen auch auf den „Österreichischen Buchpreis„, den es seit 2016 gibt und im Vorjahr auch auf das „Schweizer Buchpreisbloggen“, weil wir da ja in Basel und bei der „Buchpreisverleihung“ waren, erweitert hat und ich kann nur sagen, daß mir das „Buchpreislesen“, obwohl es sicher ein wenig stressig ist, da ab August an die vierzig Bücher zu lesen, großen Spaß macht und ich viel daraus gelernt habe.

Ich lese aber das ganze Jahr Bücher, bekome seit ich „Buchpreis“ blogge, auch welche angeboten und so habe ich mir auch angewöhnt immer ein paar Wochen vor der Longlistenverkündung meine eigenen Spekulationen beziehungsweise Wünsche darüber bekanntzugeben.

Liege damit meistens falsch, denn obwohl ich da ja eine zwanzig Bücherliste erstellen kann, stimmt sie meistens nur mit ein oder zwei Treffern überein und heuer wird es coronabedingt wahrscheinlich überhaupt ein wenig schwierig, denn ab März sind ja viele Bücher nicht mehr zu mir gekommen, die Leipziger Messe und die Veranstaltungen sind ausgefallen und obwohl man sich online sicher informieren konnte und es da ja auch Online Messen und Corona-Lesungen gab, habe ich das Gefühl, ich kenne mich vielleicht nicht so aus,, wie in den Vorjahren.

Bin also sehr gepannt und da ich ja in diesem Jahr trotzdem oder wegen der Ausgangsspereren vielleicht sogar besonders viele Bücher gelesen habe, werde ich auch heuer meine Spekulationen abgeben, erwarte mir da zwar nicht sehr viele Übereinstimmungen, werde mich aber ab achtzehnten August auf das Lesen stürzen, mein „Buchpreistagebuch“ führen und darüber bloggen.

Also was würde ich empfehlen? Was habe ich schon gelesen? Was könnte auf der Liste stehen, die ja von sieben hochkarätigen Juroren und Jurorinnen aus hundertsiebenundachtzig Büchern von hundertzwanzig deutschen, österreichischen oder schweizer Verlagen, die im letzten Jahr erschienen sind, ausgewählt wurden:

1.Kathrin Weissling „Nix passiert“

2.Paula Irmschler „Superbusen“

3. Josef Haslinger „Mein Fall“

4.Ingo Schulze „Die rechtschaffenden Mörder“

5.Leif Randt „Allegro Pastell“

6.Bov Bjerg „Serpentinen“

7.Lutz Seiler „Stern 111“

8.Ulrike Almuth Sanding „Monster wie wir“

9.Charles Lewinsky „Der Halbbart“

10.Sascha Reh „Großes Kino“

11. Michael Scharang „Aufruhr“

12.Laura Lichtblau „Schwarzpulver“

13. Valerie Fritsch „Herzklappen von Johnson & Johnson“

14. Xaver Bayer „Geschichten mit Marianne“

15.Birgit Birnbacher „Ich an meiner Seite“

16.Cornelia Travnicek „Feenstaub“

17.Melitta Brezinik „Mutter“

18.Abbas Khidder „Palast der Miserablen“

19. Marlene Streeruwitz „So ist die Welt geworden“

20. Barbara Rieger „Friß oder stirb“

Für Österreich würde ich schätzen:

1. Cornelia Travnicek „Feenstaub“

2.Simone Hirth „Das Loch“

3.Lucia Leidenfrost „Wir verlassenen Kinder“

4.Josef Haslinger „Mein Fall“

5.Daniel Zipfel „Die Wahrheit der Anderen“

6.David Fuchs „Leichte Böden“

7.Marlene Streeruwitz „So ist die Welt geworden“

8.Michael Scharang Aufruhr“

9.Barbara Rieger „Friß oder stirb“

10. Valerie Fritsch „Herzklappen von Johnson & Johnson“

Bei den Debuts:

1. Dominik Barta „Vom Land“

2.Stefan Roiss „Triceratops“

3.Helena Adler „Die Infantin trägt den Scheitel links“

Und dann noch in eigener Sache, obwohl die Bücher noch nicht erscheienen sind.:

1. Fräulein Nos Nachtcafe“

2. „Kein Frühlingserwachen mehr“

Mal sehen, wie es wird ich bin gespannt, ich habe nicht alle bücher gelesen und bei den zwei letzten liege ich ja mit Sicherheit falsch.

Bei den Schweizern setzte ich aus.

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