Literaturgefluester

2020-06-26

Leseauslese diesmal online

Was ist diesmal mit der Leseauslese, diese zweimal jährlich stattfindende Veranstaltung in der „Gesellschaft für Literatur“ in der Katja Gasser und Cornelius Hell mit Manfred Müller ihre Lieblings Frühjahrs oder Herbsterscheinung vorstellen und nachher etweder Punsch oder Bowle servieren, wo ich in den letzten Jahren eigentlich regelmäp0ig hingegangen bin, obwohl ich Buchbesprechungen ja eigentlich nicht so mag und habe mir schon gedacht, daß ich in meinen Blog vielleicht eine Ersatzveranstaltung mit meinen sieben Lieblingsbüchern veröffentlichen soll.

Ich gehe in den Veranstaltungsstopseiten ja regelmäig auf den Facebookseiten der „Alte Schmiede“, der „Gesellschaft“ und des Literaturhauses oder eigentlich hauptsächlich auf die „Gesellschaft-Seite“, weil in der ja die Coronalesungen und andere Veranstaltungen wiedergegeben werden, dann war ich aber mit meiner „Frühlingserwachen-Korrektur“ und den Wunsch endlich damit fertig zu werden, damit ich ein paar Recherchetage machen kann, so beschäftigt, daß ich beinahe versäumt habe, daß die Veranstaltung am Fünfundzwanzigsten online oder per livestream stattgefunden hat und da waren dann auch ein paar Köpfe oder ein paar Damen im Publikum, die vorüberhuschten, bevor Manfred Müller mit seinen Moderatoren aufgetreten sind, Manfred Müller den Livestream vorstellte mit dem er zu Zeiten, wo nur wenig Personen in die „Gesellschaft“ kommen können, ein größeres Publikum erreicht werden können und diesmal wurden neun Bücher vorgestellt.

Sieben von Männern und zwei von Frauen erklärte Manfred Müller zu Beginn entschuldigend und dann begann Katja Gasser mit Bettina Gärtners Hermann“ ein Buch, das sie schon bei den Hauptverband-Corona-Lesungen, glaube ich, vorgestellt hat, denn die Bücher dieser Frühjahrsproduktion hatten es ja Corona bedingt sehr schwer, wie die Moderatoren betonten und dann folgten zwei Bücher, die von Cornelius Hell vorgestellt wurden, nämlich zuerst Jury Andruchowytch „Die Lieblinge der Justiz“, ein parahistorischer Roman in achteinhalb Kapitel, obwohl darin Fallbeispiele von Mördern vorgestellt werden, dannach folgte ein Esayband des Polen Andrezej Stasiuk und dann folgte ein mir schon bekanntes Buch, nämlich Xaver Bayers „Geschichten mit Marianne“, die Cornelius Hell, wie er sagte, nicht so sehr gefielen, denn diese Marianne verschwindet ja von Geschichte zu Geschichte und taucht dann wieder auf und Katja Gasser ergänzte, daß da ja auch schon die Ausgangsperre angesprochen wurde und ich kann da ergänzen, daß ja Xaver Bayer bei der Buchpräsentation im Literaturhaus hustete und schnupfte sich mit den Fingern in die auAugen fuhr und lautstark verkündete „Ich habe das Corona Virus!“ und ich mir dachte „Uje uje!“

Dann folgte ein Text des Schweizer Büchner-Preisträger Lukas Bärfuß‘ „Malinous“ auch ein Erzählband, bei dem Cornelius Hell wieder seine Bedenken hatte und mir einfällt, daß mir sein „Kaola“, das ich mir ja einmal schenken ließ, auch nicht so sehr gefiel.

Dann folgte ein Erzählband „Weiter atmen“ der ungarischen Autorin von Zsofia Ban, die 1957 geboren und von Teresa Mora übersetzt und von Cornelius Herr sehr gelobt wurde.

Dann kamen Fabjan Hafner 1966-2016 „Erste und letzte Gedichte“, die von Peter Handke herausgegeben wurden, Katja Gasser erwähnte den Freitod, den der Kärtner Slowene wählte und ich kann ergänzen, daß ich ihn, glaube ich,, 1996 kennenlernte, als ich in der Jury für das „Nachwuchsstipendium für Literatur“ war und auch hier war Cornelius Hell von Peter Handkes Übersetzung enttäuscht und kritisierte sie stark, da sie offenbar mehr Nachdichtungen waren.

Dann folgten wieder bei „Suhrkamp“erschienen Paul Celans Briefe von 1937 -1970, die sehr dick und umfangreich sind und einen Querschnitt über sein gesamtes Leben bieten, der 1920 geboren wurde und sich 1970 ebenfalls suizidierte, also heuer zwei Jubläuen hat und das Buch, wie Cornelius Hell schon verkündete, wahrscheinlich zum Celan Geburtstag in der Gesellschaft vorgestellt werden soll und zuletzt wurde George Arthur Goldschmidts „Vom Nachexil“ vorgestellt, der 1928 in Hamburg geboren wurde und jetzt in Paris liebt und laut der Moderatoren sowohl mit Paul Celan als auch mit Peter Handke, der ja auch auch in Frankreich lebt, bekannt war.

Eine interessante Veranstaltung mit sehr interessanten Büchern, Lyrik, Erzählungen, Briefe, ein Meoirenband mit wie ich fast erstaunt feststellte sehr offenen und direktenModeratorenmeinungen, aber das hat man den Juroren vom „Digitalen Bachmannpreis“ ja auch nachgesagt.

Nachher gab es Applaus, also war doch Publikum im Saal, das vielleicht anschließend auch zum Gläschen Wein ausrückte und die die „Gesellschaft für Liteatur“ kann ich wiederholen, ist auch erstaulich Corona aktiv, hat ja Brigitte Schwens-Harrant vorige Woche ihre Jurytätigkeit auch von dort ausgeübt und ich kann anmerken, daß mir der veranstaltungslose Sommer doch auch viel Literaturabstinenz eingebracht habe, obwohl ich viel gelesen habe, altes und neues und daher hier auch meine sieben Lesempfehlungen von meiner Bücherliste geben möchte, die da wären:

1. „Der Fänger im Roggen“, gerade erst gelesen

2 Vea Kaiser „Blasmausikpopp“, die ich ja einmal in der „Gesellschaft“ life erlebte, dann

3. Natürlich Cornelia Travniceks „Feenstaub“, eine Frühjahrserscheinung, die nicht an mir vorbeigegangen ist

4.Susanne Kerckhoff „Berliner Briefe“

5.Eskohl Nevi „DieWahrheit ist“

6. Ingo Schulze „Die rechtschaffenen Mörder“

7. Lutz Sailer“Stern 111″ und natürlich noch aus vielen anderen Büchern bestehen.

Manfred Müller sagte im Abspann noch, daß er hoffe bei der nächsten Leseauslese wieder im gewohnten Rahmen stattfinden zu lassen, mal sehen ob ich dann anwesend bin oder wieder per livestrem mitkommuniziere?

2019-12-17

In die „Gesellschaft“ zu Punsch und Keksen

Die „Leseauslese“ in der „Gesellschaft für Literatur“ wo Katja Gassner und Cornelius Hell jeweils zum Jahresende bzw. zum Saisonschluß ihre Lieblingsbücher vorstellen und dann mit Punsch oder Bowle gefeiert wird, gibt es. wie Manfred Müller erklärte nun schon seit zehn Jahren und ich bin glaube ich im Sommer 2010 eher zufällig dorthin gekommen, weil ich Buchempfehlungen ja eigentlich nicht mag und bin dann im Winter eher gezielt dorthin gegangen, um dem „Geflüster“ einen adventlichen Touch zu verleihen.

Seit einigen Jahren gehe ich jetzt kann man sagen gezielt und der Bücher wegen hin und so hatte ich im vorigen Advent zwei noch ungelesene der vorgestellten auf meinem Badezimmerstapel, diesen Juni habe ich mir zwei bestellt und denke immer noch, ob ich das nicht vielleicht auch bei dem Ungarn tun hätte sollen und jetzt hatte ich schon zwei gelesen, das deutsche und das österreichische Buchpreisbuch und ich muß sagen, das sind die zwei, die mir gar nicht so sehr gefallen haben.

Mein Bücherranking kommt, das kann ich gleich verraten, am neunundzwanzigsten Dezember, da habe ich jetzt schon siebzehn Bücher auf der Liste von den wahrscheinlich hundertsechzig gelesenen und von den heutigen Buchempfehlungen waren mir wieder einge völlige unbekannt. Von einigen habe ich schon etwas gehört, zwei wie schon erwähnt, gelesen und begonnen hat es natürlich mit dem berühmtesten und auch dem dicksten Buch, nämlich den „Jakobsbüchern“ der „Nobelpreisträgerin“ von 2018 von der habe ich ja noch den „Gesang der Fledermäuse“ auf meiner Leseliste, was mir „Schöffling un Co“ freundlicherweise schickte „Annain den Katakomben“ in den Regalen, die „Jakobsbücher“ ein historischer Roman, der das Polen des achtzehnten Jahrhunderts schildert, wurde aber von Katja Gassner und Cornelius Hell sehr empfohlen.

Dann ging es weiter mit Lars Saabje Christensen „Die Spuren der Stadt“, ein mir vollkommenen unbekannter Norweger, aber vom Gastland Norwegen habe ich ja gerade Jon Fosses „Der andere Name“ gelesen und war zu meiner Überraschung sehr begeistert.

Es folgte Nora Bossongs „Schutzzone“ der vereinte Nationen Roman, der Katja Gassner sehr begeistert, mir eigentlich weniger gefallen hat und dann die „Budapester Überschreitungen“, des kürhzlich verstorbenen Janos Terey, der  bei Stephan Teichgräbers Festival gelesen hat und das jetzt bei „Arco“ erschienen ist.

Drago Jancars „Wenn die Liebe ruht“, habe ich auf der „Buch-Wien“ ein wenig gehört und das Buch wurde von Katja Gassner, Manfred Müller und Cornelius Hell, als ein wenig kitschiges großes Liebesepos geschildert, das verfilmt werden sollte. Mal sehen ob das geschieht, ich habe Drago Jancar ja schon einige Male in der „AS“ oder auch anderswo gehört.

Sophie Reyers „Mutter brennt“ ist auf der Shortlist des Öst gestanden, ein sehr experimentelles lyrisches Buch, auch wenn mir wieder klar wurde, das ich nicht glaube, daß dieKinder nur eingebildet sind, weil man das sonst anders hätte schildern müßen, aber mystisch geheimnisvoll ist es wohl allemal und, daß Sophie Reyer auch Komponistin ist, war mir eigentlich nicht bewußt.

Ein Buch über Litauen kann bei dem Litauen-Übersetzer Cornelius Hell natürlich nicht fehlen. So wurde das bei „Wallstein“ erschienene Gespräch zwischen Irena Veisaite und Aurimas Svedas „Ein Leben in Litauen“ vorgestellt und wenn man dann noch Josef Winklers bei „Suhrkamp“ erschienenen „Stadtschreiber von Kalkutta“ dazunimmt, hat man sich wahrscheinlich durch einen sehr internationalen Bücherreigen gelesen.

Ich bin ja derzeit noch beim Schweizerlesen, bevor es an das „Bloggerdebut“ geht, habe aber wieder einige Empfehlungen mitgenommen und mir natürlich wegen des adventlichen Flairs, das ich auch heuer wieder besonders genieße, mir den Punsch und die Kekse schmecken lassen.

2019-06-22

Die Außenseiterbücher

Filed under: Buchpromotion,Schreibbericht — jancak @ 00:34
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Ich habe ja, vor allem im letzten Jahr, zu zehn Jahre „Literaturgeflüster“ schon einige Artikel geschrieben, in denen ich meine Bücher zu bestimmten Themen zusammenfaßte.

Da bin ich ja dabei ein zweites „Literaturgeflüsterbuch“ zusammenzustellen, wo ich gerade  in die „Kinderbücher“, die „Politischen Bücher“, die „Depressiven Frauen“, die „Schreibweisen“, die „Bekannten Figuren“, die „Bücherschrankmotive“ und noch einiges mehr, eintauche.

Meine Themen, wo es ja auch immer Wiederholungen gibt, sind die alten die depressiven Frauen, der Krebs, die Demenz, das Sterben, aber auch die erfolglosen Schriftstellerinnen und die Büchersammlerinnen tauchen immer wieder auf, richtig eine sogenannte Flüchtlingstrilogie gibt es auch und dann gibt es die sogaenannten Außenseiterbücher, die vielleicht auch bei den Lieblingsbüchern zu finden sind, mit denen ich mich aber noch nicht einzeln so befaßt habe.

Ich weiß nicht, ob sie im Buch Einklang finden werden, denn da habe ich jetzt ungefähr so viele Artikel, wie Kapitel der Bücher die seit Blogbeginn entstanden sind, die ich dazwischen reihe und die mir der Alfred noch chronologisch ordnen muß, damit alles passt und man sich beim Lesen auskennt.

Während ich also sehr gerne immer wieder bestimmte Themen wiederhole, mal da eine depressive Frau, mal kommt sie dort vor und sammelt Bücher und schreibt erfolglos Romane, gibt es einige Bücher, die sich mit einem ganz bestimmten Thema befassen und dann ziemlich einzigartig in der Bücherlandschaft sind.

Ich weiß nicht recht, ob ich die „Heimsuchung oder halb eins“ meinem ersten „Nanowrimo“ dazurechnen soll,  wahrscheinlich eher nicht, denn da gibt es ja eine kranke Frau, die sich mit dem Bloggen beschäftigt, während ihre türkische Nachbarin, das erste Mal seit langem zum Begräbnis ihres Großvater nach Istanbul fährt.

Das Besondere an dem Buch ist, daß ich damit, den ersten Nanowrimo schrieb und entsprechend aufgeregt war, es folgten aber noch fünf andere Nanowrimo und mit den Blog habe ich mich später auch beschäftigt und da würde ich ein späteres Außenseiterbuch dazureihen, nämlich mein vorletztes „Besser spät als nie“, denn das ist Erstens eine leichte und lockere Liebesgeschichte und dann ist es auch ziemlich ungewöhnlich entstanden.

Nämlich, ich hatte eine Idee und dann wollte, ich, weil ich ja immer perfekt sein und etwas Neues ausprobieren möchte, um endlich endlich doch en literarischen Durchbruch zu schaffen, was zwar auch da nicht gelungen ist, aber ich habe gedacht, ich schreibe erstmal ein paar Szenen und mache dann einen Roman heraus.

Es ist eine sehr kurze Geschichte daraus geworden und eigentlich achtzehn Kurzgeschichten oder so, denn da hat ja  Annika Bühnemann dazu aufgerufen in einemMonat zehn Geschichten zu schreiben. Sie hat auch öfter ein Thema, einen Motto, einen Satz dazu vorgegeben und ich habe es aufgegriffen und mach meiner Vorgabe, die verpatzte Liebesgeschichte, der beiden Zwillingsschwestern Nathalie und Mathilde dazu geschrieben.

Dann war ich fertig, hatte achtzehn Geschichten, dachte, jetzt mache ich einen Roman daraus und bin drarauf gekommen, daß ich eigentlich schon fertig bin.

Das Fortsetzungsbuch war dann  die „Unsichtbare Frau“, denn eigentlich sollte die dort schon vorkommen, dann hat es sich aber anders ergeben.

Ein ungewöhnliches Buch vom Thema her ist wahrscheinlich das „Haus“, die Geschichte von hundert Jahre Steinhof oder psychiatrischen Krankenhaus der Stadt Wien anhand von drei Psychiaterinnen, Großmutter, Mutter, Tochter, die dort tätig waren und daran schließt sich gleich „Mimis Bücher“ an, wo ich durch den „Ohrenschmaus“ inspiriert wurde und das Schreiben mit „Down Syndrom“ darin beschriebe.

Dazu gibt es ein konkretes Vorbild, nämlich die inzwischen verstorbene Michaela König, die ja, glaube ich, den Anstoß zum „Ohrenschmaus“ gab. Sie ist meine „Mimi“.

Es kommen in dem Buch aber auch eine depressive Nachbarin und auch ein Plagiatsskandal vor, zu dem mich der, um Helene Hegemanns „Axolotl Roadkill“ inspiriert hat.

Das ist ein Buch, das mir, wie das „Haus“ sehr gut gefallt. JuSophie, meiner zweiten Kritikerin, die glaubte, dem „Literaturgeflüster“, eine Zeitlang kritische Ätzes geben zu müßen, hat es weniger und sie hat eine ziemlich scharfe Kritik dazu geschrieben, die ich immer noch nicht ganz nachvollziehen kann, denn, ich denke, es ist ein besonderes Buch und auch wichtig auf Themen, wie diese hinzuweisen.

Ein weiteres besonderes buch sind die „Dreizehn Kapitel“. Da wäre die Entstehungsart zu nennen. Ich schreibe ein Kaptiel mit einer Person, dann nehme ich die zweite, die darin vorkommt für das zweite und so weiter bis ich beim letzten wieder bei der ersten angelangt bin. So eine Art Reigen ist mir da vorgeschwebt. Dann habe ich mich nicht so ganz an die Form gehalten. Es sind auch meine bekannte Themen in dem Buch enthalten, das Buch ist auch kürzer als geplant geworden.

Das zweite Besondere aber ist das zweite Kapitel, glaube ich, denn da hat ja die Büchersammlerin und depressive Pensionistin Laura Augustin, ein Buch im Schrank gefunden, das ich auch einmal von dort herausgezogen habe. Chinesische Novellen, in der DDR herausgegeben und der Herausgeber ist kein Chinese, sondern ein Ernst  Schwarz. Ich habe nachgegooglet, bin auf eine interessante Lebensgeschichte gestoßen und die Bigorafie, des in Wien geborenen jüdischen Übersetzers, den das dritte Reich zuerst nach China, wo er Chinesisch lernte, dann in DDR, wo er ein berühmter Sinologe war und dann wieder zurück nach Österreich verschlagen hat, ist ein Kapitel in meiner Erzählung, die doch kein Roman geworden ist.

Dann hätte ich noch ein Außenseiterbuch nämlich „Claire-Klara-Clarisse“, auch eine leichte Liebesgeschichte oder mein Souvenier, das ich mir aus Kroatien mitgenommen habe, anzubieten. Das ist nach einem Traum entstanden, der Campingplatz in Trogir, wo wir auch campierten, spielt eine Rolle. Ein Zauberer, der eigentlich ein Kaffeehausbesitzer ist und die Klara ist Buchpreisjurorin und geht am Camp in ihrem Liebeskummer, die deutschen Buchpreisbücher durch und das ist wieder nicht so neu und originell.

Dann gibt es noch, was ich jetzt fast vergessen hätte, das ebenfalls sehr dünne Büchlein „Paul und Paula“, das sich, was ja jetzt besonders aktuelle ist, mit der Transgenderproblematik beschäftigt und als weitere Besonderheit, auch noch ein „professionelles Cover“ hat.

So das wars, der Nachtrag zu meinem Bücher, wo mir beim Korrigieren eingefallen ist, daß diese Information noch fehlt, ob der Artikel ins Buch kommt, weiß ich nicht, geplant habe ich es nicht und ich habe auch schon ein paar konkretere Ideen für mein nächstes „Work in Progress“, wenn, das „Literaturgeflüsterbuch“ fertig ist, das „Fräulein Nos Nachtcafe“ heißen könnte.

2019-06-10

Das zweite Literaturgeflüsterbuch

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 00:00
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Das erste „Literaturgeflüsterbuch“, das Texte von 2008 bis 2013 enthält, ist im Dezember 2013 erschienen und  entstand, als ich, während oder nach der Arbeit an der „Widergeborenen“ in eine Krise gekommen bin.

Irgendwie war ich mit dem Text nicht zufrieden, ich glaube, es hat mir auch das Feedback und die Rückmeldung gefehlt und die Art der Krisenbewältigung, die ich betrieb, war, daß ich mich 2012 entschlossen habe, statt das nächste Werk anzuschreiben, damit nicht zufrieden zu sein und kein Feedback zu bekommen,  ein Buch mit den literarischen Texten meines Blogs zusammenzustellen.

Gefragt, ob ich ein Buch aus meinem seit Juli 2008 bestehenden Blog machen möchte, wurde ich da schon öfter und ich habe meistens geantwortet „Da müßte  ein Verlag auf mich zukommen!“

Es ist, wie meine Leser wahrscheinlich wissen, keiner gekommen. Das „Literaturgeflüster-Texte -Buch“ ist erschienen und vorher pünktlich zur Fünfjahresfeier ist auch ein großes Gewinnspiel mit „Dreißig Fragen zu Dreißig Büchern“ herausgekommen.

Da kam es wahrscheinlich schon zu der Idee meine Bücher und mein Schreiben auch auf meinen Blog vorzustellen, der ja im Sommer 2008, so daß ich bald das elfte Jahr  feiern kann, ziemlich spontan und konzeptlos entstanden ist und ich dann bald ziemlich allgemein über mein literarisches Leben, also die Veranstaltungen, die ich besuchte, die Bücher, die ich gelesen habe, zu plaudern begann.

Und ein wichtiger Teil meines literarischen Lebens ist ja mein Schreiben. 2008 habe ich gerade „Die Radiosonate oder das einsame Jahr“ geschrieben, das von der eher kürzeren Erzählung „Das Haus“ gefolgt wurde und als die zwei Bücher fertig waren, sie sind, weil ich die „Radiosonate“ voher an einen Kleinverlag schicken wollte, der mir allerdings nicht geantwortet hat, gleichzeitig entstanden, habe ich schon eine Vorschau und dann die sogeannte „Präsentation“ gehabt, die ich mit jeden meiner Bücher fortsetzte und die elf Jahre in denen ich nun schon blogge, habe ich auch sehr viel und sehr intensiv geschrieben, so sind inzwischen siebenundzwanzig Bücher, von der „Radiosonate“ angefangen bis zur „Unsichtbaren Frau“, da ist die „Magdalena Kirchberg“, die es ja noch nicht gibt,  nicht mitgezählt und für jedes dieser Bücher gibt es eine Vorschau und  nach Erscheinen ein Bild von mir mit dem Buch.

Ein Gewinnspiel dazu, das sich, ich gebe es zu, keiner großen Ressonanz erfreut, gibt es seit einiger Zeit auch und bei den letzten Büchern würde ich auch  gerne eine Lese- und Diskussionsrunde veranstalten.

Auch da melden sich nicht sehr viele, die über meine Bücher diskutieren wollen, trotzdem habe ich seit ein paar Jahren angefangen, meine Bücher, meine Themen, etcetera in eigenen Artikeln vorzustellen, habe meine „Lieblingsbücher“ beschrieben, über „Coverfragen“ gesprochen, die ersten Sätze zusammengestellt und zum Jahresanfang beschlossen, ein zweites „Literaturgeflüsterbuch“ über mein „Schreiben und meine Bücher“ zu machen.

Da war ich noch intensiv mit dem Korrigieren der „Magdalena Kirchberg“ beschäftigt, womit ich erst vor einigen Tagen fertig geworden bin und mich nun, nachdem die Fenster geputzt sind, an das neue Buch machen kann.

Da habe ich dann als erstes am Samstag zwischen die Kapitel jeweils die Beschreibung und das Probekapitel aus meiner Website gestellt, was sich, da ich noch einen Artikel über meine „Nanwowrimos“ zu dem Buch gab und am Schluß,  die noch nicht erschienene „Magdalena Kirchberg“ mit einer „Maria Mattuschek-Szene“ dazustellte, auf ein ziemlich umfangreiches Buch ausweitete.

Meine Bücher werden ja immer kürzer, weil ich wohl schon ein bißchen ausgeschrieben bin und alles angerissen habe, so hat auch die „Magdalena Kirchberg“, die nicht im „Nanowrimo“ entstanden ist, ich aber am ersten November, als ich den Rohtext fertig hatte, etwa die fünfzigtausend Worte hatte,  jetzt im Rohtext, den ich den Alfred am Dienstag schickte, 46  068 Worte.

Der Text, den mir der Alfred gestern aus dem Blog  kopierte, hat jetzt 273 Rohseiten, 98.632 Worte und besteht derzeit aus neunundzwanzig Artikel und den schon erwähnten achtundzwanzig Buchkapitel samt der Buchbeschreibung.

Ob ich alle Artikel in dem Buch lassen werde, weiß ich noch nicht, das werde ich bestimmen, wenn ich es jetzt langsam durchkorrigiere und mir das Ganze einmal durchlese.

Vielleicht fällt die „Laudatio“ oder sonst was, was sich vielleicht wiederholt oder doch nicht so passend ist, heraus. Die Bücher, die ich in dieser Zeit geschrieben habe, würde ich aber gerne drinnenlassen.

Mal sehen, jetzt kommt die Korrigierarbeit. Ein Vorwort wird es auch geben, das ich noch schreiben muß. Das „Wunschgedicht“ von Richard Weihs, das es schon in den „Berührungen“ gibt, werde ich wieder an den Anfang stellen und dann korriegeren und korrigieren.

Jetzt zuerst einmal  alle Verlinkungen löschen  und das Ganze so weit durchgehen, daß ich es ausdrucken kann. Dann kann ich entscheiden, was bleibt drinnen, was kommt noch hinein, damit ich  in einen oder zwei Jahren  ein literaturwissenschaftliches Werk über mein Schreiben haben kann, bezeihungsweise ein Buch, wo man sich auf einen Blick in meine Bücher einlesen kann und alles  komprimiert nebeneinander findet.

Das wird mich also dieses Jahr begleiten, ob ich dann zum „Nanowrimo“ schon zum meinen nächsten buch komme oder ob es ein solches überhaupt gibt, wird sich weisen.

Die „Magdalena Kirchberg“ , wo ich am Dienstag, dem Alfred, den Text, das Wunschgedicht und die Beschreibung schickte, ist ja irgendwie auch ein Abschlußwerk und als ich nach dem „Literaturgeflüsterbuch I“ , nach der „Widerge borenen“, sind noch die „Paula Nebel“,“Kerstins Achterln“ und der zweite „Nanowrimo“ erschienen, weitergeschrieben habe, sind zuerst die „Dreizehn Kapitel“, dann die „Flüchtlingstrilogie“, ein paar weitere politische Bücher, aber auch „Paul und Paula“ und noch anderes mehr entstanden.

Ich bin gespannt,  werde darüber berichten und ein Cover für die „Magdalena“, das wollte ich noch schreiben, gibt es inzwischen auch.

Nämlich die alte Schreibmaschine, die Alfreds Mutter aus ihrem Büro  mitgenommen hat und die schon länger auf meinen Schreibtisch, den es in der Harlander Küche gibt, steht.

Da habe ich ein Blatt Papier eingespannt und wollte darauf „Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman“ tippen.

Aber leider war das Farbband schon etwas eingerostet, beziehungsweise verblichen, es hat also nicht funktioniert.

Was habe ich gemacht? Ich bin ins Wohnzimmer, in dem es inzwischen zwei große Bücherregale und auch wieder einen Drucker gibt, gegangen und habe mir die erste Seite des Manuskkriptes ausgedruckt und in die alte Maschine eingespannt, was, wie ich hoffe, ein gutes Titelbild für mein, glaube ich, sechsundvierzigstes selbstgemachtes Buch geben wird.

2019-04-24

Vorbilder

Filed under: Buchpromotion,Schreibbericht — jancak @ 00:56
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„Wie geht es in der Schreibwerkstatt weiter?“, werden meine Leser vielleicht wissen wollen, die sich mit mir in der letzten Zeit durch die Frühjahrsneuerscheinungen gewühlt haben.

Da passiert sehr viel, da gibt es die Debuts, das realistische Schreiben der jungen Autoren und der großen schon bekannten Autoren, es gibt ein paar Krimis oder Thriller, die noch kommen werden und da ich ja das letzte Monat am Abend nicht weggegangen bin, habe ich gelesen und gelesen.

Am Morgen und am Abend jeweils eine Stunde, diesmal ohne Badewanne, geht auch, obwohl ich das ja am liebsten tue und dazwischen neben meinen Stunden habe ich die „Magdalena Kirchberg“ korrigiert.

Das tue ich jetzt schon sehr lang und immer wieder laut lesend und bin eigentlich jetzt schon soweit durch, daß ich es fast auswendig kann und immer wieder denke, daß ich jetzt endlich fertig werde, um dann doch noch einen Fehler finde, dann doch noch was korrigiere, was vielleicht doch nicht so stimmig ist, etcetera.

Am Mittwoch nach Oster fliegt der Alfred mit seinem Freund Karli nach Kuba und hat dafür schon viele Mitbringseln besorgt und ich bin am Überlegen was ich in dieser Zeit machen werde?

Als er vor zwei Jahren, glaube ich, in Amerika war, war ich ja sehr aktiv, bin mit der Ruth den öffentlichen Raum abgegangen, habe bei Annika Bühnemanns Kurzgeschichten-Challenge, die Szenen für „Besser spät als Wien erschrieben“ und bin auch sonst durch die Stadt flaniert, habe nach der Seestadt Ausschau gehalten und die erst im zweiten Anlauf gefunden, etcetera.

Voriges Jahr war es damit, glaube ich, ein wenig ruhiger, denn da wollte ich auch immer weg, das Korrigieren der „Unsichtbaren Frau“ und die vielen Fehler, die zu finden waren, hinderten mich daran und heuer?

Was werde ich heuer machen, wenn der Alfred in Kuba ist?

Die „Magdalena“ korrigieren, solange ich das muß, natürlich. Dann steht, wie ich es ja immer nach dem Fertigwerden machen, das Stadtflanieren an und da hätte ich auch, weil ich ja die letzten sechs Wochen kaum draußen war, auch einen Nachholbedarf.

Zum Recherchieren gibt es aber noch nicht sehr viel, da ich zwar schon eine vage Idee habe, was ich als nächstes schreiben will, aber das wird erst das übernächste Buchprojekt sein, weil ich ja als nächstes ein „Literaturgeflüsterbuch“ über meine Schreibberichte machen will.

Da habe ich die Artikel schon, sie sind im Blog nachzulesen, müßen aber für das Buch  angepasst werden, ob ich da schon zu weit bin, daß  mir das der Alfred herauskopiert und ich dann das Monat daran korrigiere, weiß ich nicht?

Sieht nicht ganz so aus, weil ja noch die vorher erwähnten Pläne, aber da muß ich  ohnehin noch die Probekapitel der dreizehn oder vierzehn Bücher einfügen, die seit dem Entstehen des Blogs entstanden sind und seit einigen Jahren habe ich mich ja auch bemüht, meinen Lesern im Blog kleine Einsichten in mein Schreiben, über meine Lieblingsbücher, die ersten Sätze, meine Themengebiete zu geben, etcetera, so daß da nach und nach ein kleiner oder auch größerer Einblick in meine Schreibwerkstatt entstanden ist.

Es gibt auch einen Querschnitt über meine Themengebiete, über die Kinderbücher, die depressiven Frauen, die bekannten Gestalten, die politischen Bücher, etcetera, so daß sich die daran Interessierten einen guten Einblick in mein Schreiben bekommen können.

In das realistisch psychologische sozialkritische Schreiben einer seit über fünfundvierzg Jahren erfolgfrei schreibenden Frau, die das aber seit ihrer Matura, im Mai 1973 beinah unverdrossen und wahrscheinlich auch verbissen unentwegt regelmäßig tut, so daß man vielleicht auch fragen kann, wie ich zu meinen Figuren komme und da schreibe ich wahrscheinlich keine wirklichen Schlüßelromane, habe aber meine Vorbilder, das heißt ich orientiere mich eigentlich immer an mir bekannten Personen, die ich dann in meine Texte sozusagen literarisiere.

Ich weiß nicht, wie das die anderen machen, aber wahrscheinlich orientiert man sich immer an irgendetwas und erfindet die Welt und auch die Charaktere, die in ihr leben, nicht neu.

Das macht dann manchmal Probleme, wenn man ein Buch herumreicht und sich dann die Betroffenen erkennen, wie es mir beispielsweise bei den „Schreibweisen“ mit meiner Freundin Bruni, das heißt der Hilde Langthaler, die ja am 22. Jänner gestorben ist, passierte, mit der mich  bis in die Neunzigerjahre wahrscheinlich, zusammen mit anderen schreibenden Frauen getroffen habe und meine Heldin Katharina, hat sie, glaube ich, gehießen, hat das in „Das Salz in der Suppe“, die im Erzählband „Schreibweisen“, meinem zweiten „Digi-Buch“ enthalten ist, auch getan und die Bruni war dann bös, als sie sich erkannte, obwohl ich  ja nicht über sie geschrieben habe, sondern sie nur als „Vorbild“ für die „zaghaft unenstschlossene Margarete“ nahm.

Mit der Bruni bin ich  später nocheinmal zusammengestoßen, als Dieter Scherr in der „Eigenverlagsreihe“, die es in der Zeitschrift „Autorensolidariät“ schon lange gibt, ein Portrait von mir herausbrachte und dazu Fotos vorn mir haben wollte.

Ich habe ihm ein paar zusammengesucht und dann waren in dem Artikel zwei enthalten, wo ich mit der Bruni abgebildet war. Eines ist, glaube ich, auf einer „IG-GV-Sitzung“ entstanden, das anderer stammte aus einem Textheft, das der „Arbeitskreis schreibender Frauen“ herausgebracht hat.

„Warum bin ich so oft mit dir abgebildet?“, hat sie mich gefragt. Aber ich habe das ja gar nicht ausgesucht. So ist ein Streit daraus entstanden, über den ich dann „Im wilden Rosenwuchs“ geschrieben hat.

„Ja so kommt man zu seinem Themen!“, lasse ich in der „Magdalena Kirchberg“, die fünfundachtzigjährige erfolglose demente Dichterin Maria Mattuschek, die erst spät mit experimentellen Träumen berühmt werden, soll, sagen.

Die hat kein reales Vorbild oder ist vielleicht mein alter Ego und darüber habe ich, glaube ich, bei der letzten „Kritlit“ mit Wolfgang Helmhart gesprochen, daß ich gerne einmal darüber schreiben will, daß eine erfolgfrei schreibende Frau und solche kann man ja meinen Texten zu Hauff finden, erst in ihrer Demenz berühmt wird.

Die „Magdalena Kirchberg“ ist vielleicht auch ein „Alter Ego-Teil“ von mir und als ich meinen ersten „Nanowrimo“ die „Heimsuchung“ geschrieben habe, habe ich mich da an den Blogs orientiert, die ich damals gelesen habe und einiges von dem der Cornelia Travnicek entnommen, die ja damals gerne in Klagenfurt gelesen hätte,  sich auch an den Uni-Streiks beteiligt hat und gerne an der „Hochschule für Schreibkunst“ aufgenommen worden wäre, aber dafür als überqualifizert galt.

Es haben mir auch einige meiner Klienten als Vorbilder gedient und darüber habe ich mich ja einmal mit Friedl Jary vor langer langer Zeit unterhalten, als die mich für das Radio Österreich International interviewt hat und die mich fragte, was ich mir für mein Schreiben aus meiner Praxis mitnehme?

Nun die „Kerstin “ aus „Kerstins Achterln“ hat ein solches Vorbild, sowie die Sveti und die Sevim  aus  der „Frau auf der Bank“.

Es ist mir auch schon passiert, daß mich eine Klientin darauf angesprochen hat, was ja  ein wenig heikel ist und die Frage, habe ich auch genug entfremdet und keine Personenrechte verletzt?, aufwirft.

Das war  auch so, als ich „Paul und Paula“ geschrieben habe, wo es ja, um zwei Tanspersonen geht und das auch in meinen Blog berichtet habe. Da habe ich dann auch eine Zeitlang Schwierigkeiten gehabt, Gehard Ruiss von den IG-Autoren zu Hilfe gerufen, der mich diesbezüglich beruhigte und auch die Frage klärte, ob ich das Ganze „Paul und Paula“ nennen darf, denn da gibt es ja die „Legende von „Paul und Paula“ oder so und einen dementsprechenden Film gibt es, glaube ich, auch.

Da ich ja sehr viel und sehr politisch schreibe, komme ich um die entsprechenden Vorbilder auch da nicht herum. So gibt es im „Bibliotheksgespenst“ den Fabian Schulthes und das ist ein Patriot, der die Welt vor der „Überfremdung“ oder dem „Großen Ausstausch“ retten will und als ich die „Unsichtbare Frau“ geschrieben habe, habe ich für den Alfons Tratschke ja auch ein Vorbild gebabt, das mir sogar eine Rezension für das Buch geschrieben hat.

Da gibt es dann noch ein paar andere reale Personen, wie den Donald Trump, den Recep Erdogan oder den Minister Basti, der nächtens ja von der „Unsichtbaren Frau“ besucht wird und ein Vorbild für die Gerti Schuster, die literaturbefliessene Obdachlose, die der Ulrich Blumenberg in einem Obdachlosencafe, in dem die junge Schauspielschülerin Fraulein No, Figuren aus meinem nächsten Work on Progress, jobbt, gibt es auch.

Ich denke, es geht gar nicht ohne Vorbilder und so ist es wahrscheinlich auch wichtig, ihnen hier ein Denkmal zu setzen, obwohl die Romanpersonen dann natürlich ganz andere sind, als die, die mich auf diese Ideen brachten und spannend ist es wahrscheinlich auch, daß sich die Vorbilder dann vielleicht  gar nicht zu erkennen sind, denn im „Tod eines Jurymitglieds“, auch in den „Schreibweisen“ enthalten, was ja wieder der Versuch eines Krimis war, wo der Tod nicht durch einen Mord, sondern durch eines heruntergefallenen Ast, wie bei Ödon von Horvath in Paris passierte, geht das den „Allan Wilton-Hefterln“ nachempfundne Erimttlerteam von Tür zu Tür der Autoren, die für den Wettbewerb eingereicht haben,  wo Pia Moser Jurymitglied war und da hatte ich für jeden ein Vorbild und als ich die Erzählung, die ich auch einmal extra mit Elfriede Haslehner und der Bruni in einem Buch, daß das  nie zustande kam, weil wir uns über die Finazierung nicht einig waren, herausgeben wollte, dann Judith Gruber zeigte, sagte sie bei einem Kapitel: „Da habe ich gleich die Elfriede Gerstl“ erkannt.

„Sehr interessant!“, habe ich gedacht, denn an die hatte ich da gar nicht gedacht, aber inzwischen, wie ich vielleicht zu Bedauern meiner Leser spoilern möchte, vergessen, wer mein tatsächliches Vorbild war.

Bei den anderen Kapiteln würde ich das wahrscheinlich noch zusammenbringen.

2019-01-06

Mein Schreiben – meine Bücher

Bei meinem Jahresrückblick beziehungsweise Neujahrsvorausschau bin ich darauf gekommen, daß ich ein bißchen mehr Feedback über mein Schreiben haben möchte und es mir vielleicht zu wenig ist, pro Jahr zwei bis drei Bücher herauszubringen, sie dann im Blog vorzustellen und danach mangels Ineresse ad Acta zu legen oder höchstens bei der „Poet Night“ oder am Volksstimmefest ein Stückchen daraus zu lesen, wo auch nicht viel Resonanz zurückkommt.

Eine Möglichkeit wäre ja das „Literaturgeflüster, das habe ich mir wohl schon vor zehneinhalb Jahren intuitiv gedacht, als ich nach und nach darauf begonnen habe, mein Schreiben und meine Bücher darauf vorzustellen, meine Bücher in einer „Vorschau“ und dann nach dem Erscheinen vorzustellen und nach und nach auch schreibbezogene Artikel zu verfassen.

2011 war ich auch schon in einer Krise und der Versuch herauszukommen war das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“, das 2013 herausgekommen ist und das ich vorigen April auch in der „Alten Schmiede“ vorstellen konnte und jetzt ist mir eingefallen, als ich das Miniseminar der Jurenka Jurk zu ihrer Romanausbildung gemacht habe, daß ich vielleicht ein „Literaturgeflüster II- Buch“ mit sämtlichen Schreibartikel herausbringen könnte.

Wieder ein Buch das vollständig im Netz zu finden ist, aber dann in Printform schön übersichtlich in der Hand liegt und leicht durchzublättern und nachzulesen ist.

Das wird dann vielleicht im Sommer oder statt des nächsten „Nanowrimos“ passieren, da ich bis dahin ja noch die Magdalena Kirchberg korrigiere, die dann wenn ich mich nicht verzählt habe, mein sechundvierzigsten selbstgemachtes Buch sein wird.

da es die Artikel aber schon gibt und ich sie nur noch heraussuchen muß, nütze ich die die Restweihnachtsferienzeit, die ich nach zwei Praxistagen schon wieder in  Wien verbringen, um sie mir herauszusuchen, um schon einmal einen Überblick herzustellen und meinen Lesern auch die Möglichkeit zu geben auf einen Blick festzustellen, was es da im Blog über mein Schreiben und meine Bücher gibt und da denke ich, fange ich am Besten mit dem Jänner 2012 an, wo ich schon einmal einen Einblick in meine sogenannten Indiebücher, die es bis dahin gegeben hat, zu geben.

Sogenannte Indie Bücher

„Die Radiononate oder das einsame Jahr“

Coverfragen und Schreibgedanken

„Das Haus“

Plotprobleme oder eine Handlung finden

„Sophie Hungers Krisenwelt“

Dreißig Fragen zu dreißig Büchern

„Heimsuchung oder halb eins“

Der Rätsel Lösung

„Mimis Bücher“

Themen finden

„Absturzgefahr“

Entwurf einer möglichen Laudatio oder Dankesrede

„Zwillingswelten“

Dialoge schreiben

„Die Frau auf der Bank oder dreimal S“

Bücherreihen oder zuviel der Ehre

„Die Widergeborene“

Lieblingsbücher

„Paul Nebel“

Romananfänge

„Kerstins Achterln“

Eigene Bücher lesen

„Beim Sterben sollte man zu Hause sein“

Themengebiete

„Literaturgeflüster-Texte-Buch“

Ein paar Romanfiguren

„Dreizehn Kapitel“

Bekannte Gestalten

„Brüderschaft“

Bücherschrankmotive

„Anna kämpft gegen das Vergessen“

Die dreizehn letzten Bücher

„Miranda Schutzengelchen“

Der fünfte Nanowrimo

„Im Namen des Vaters“

Depressive Frauen

„Die Pensionsschockdepression oder Selmas Kopftuch“

Schreibweisen

„Die ereignisreichen Sommerelebnisse vier präkerer Literaturstundentinnen“

Die Kinderbücher

„Paul und Paula“

Die politischen Bücher

„Nika, Weihnachtsfrau oder ein Dezember“

Regelmäßig schreiben

„Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung“

Zeitmanagement

„Claire- Klara-Clarisse oder wilder Lavendel“

Änderungen in den Handlungsverläufen

„Vor dem Frühstück kennt dich keiner“

Negatives Feedback

„Besser spät als nie“

Spannungsbogen

„Die unsichtbare Frau“

Wunschgedichtesammlung

„Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman“

Identitätsfragen

So das wär einmal eine kleine Vorschau, ob das so bleiben wird oder vielleicht noch etwas anderes dazu oder wegkommt weiß ich nicht, kommt auch auf die Seitenzahl und den Umfang an und, wie das mit den Vorschauen und den Buchvorstellungen wird, ob die noch dazu kommen, muß ich auch erst ausprobieren. Ist aber vielleicht ein guter Vorsatz für das neue Jahr und auch eine Möglichkeit mein literarisches Schreiben ein bißchen kennenzulernen

Auf der Website gibt es dann noch mehr und da ist bei den meisten Büchern auch ein Probekapitel zu finden.

2018-12-18

Winter Lese. Auslese

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 23:14
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Ich gehe ja nicht so besonders gerne zu Bücherempfehlungsveranstaltungen, da bevorzuge ich eher die Präsentationen, bei der „Lese.Auslese“, die, wie Manfred Müller  in seiner Einleitung erklärte, schon seit vierzehn Jahren jeweils im Sommer vor Saisonsschluß und im Winter vor Weihnachten stattfindet und die seit neun Jahren mit Katja Gasser und Cornelius Hell stattfindet, die da jeweils ihre Lieblingsbücher des Jahres vorstellen, war ich ein paar Mal und speziell die vor Weihnachten bevorzuge ich sogar bezüglich meiner Blogadventaktionen, da gibt es auch immer punsch und Kekse im Anschluß und eine buchverlosung gab es heute auch, bei der man drei der vorgestellten Bücher gewinnen konnte, aber schön der Reihe nach.

Waren ja schon die im Vorraum aufgereihten Bücher eine Überraschung, denn eines davon Ljuba Arnautovics „Im Verborgenen“ habe ich schon gelesen, die Essays von Peter Nadas „Lleni weint“, werde ich wahrscheinlich in Harland nach Weihnachten lesen und Michal Hvoreckys „Troll“ im Jänner.

Eine Überraschung gab es auch am anderen Tisch, wo früher die Flohmarktbücher auflagen, hatte da ja Gerlinde Hofer die „Ohrenschmaus-Broschüren“ und die „Schokoladen“ hingetragen, sie war auch im Publikum, ansonsten Dine Petrik, Gabriele Petricek, Karin Peschka habe ich später gesehen und Ljuba Arnautovic, was Katja Gasser, wie sie sagte, etwas verwirrte, die ihr Buch ja vorstellte und die noch nie einen Autor eines der vorgestellten Bücher im Publikum gesehen hat.

Also eine Premiere, denn Verena Mermer, die das ja auch hätte können, war nicht da und im Vorfeld habe ich auch überlegt, welche Bücher Cornelius Hell vorstellen könnte?

Auf Verena Mermers „Autobus Ultima Speranza“ und auf Andrej Kurkows „Kartografie der Freiheit“ bin ich gekommen. Das eine stimmte, das andere nicht und auffällig bei den acht präsentierten Bücher, die von Manfred Müller alle heiß empfohlen wurden, war auch, daß sehr viele von osteuropäischen Autoren, wie beispielsweise das Buch von  Laszlo Krasznahorkai „Baron Wenckheims“, der von Cornelus Hell als einer der bedeutendensten ungarischen Autoren vorgestellt wurde, stammte.

Karl Heinz Ott, ein eher unbekannter Autor, wie Manfred Müller erwähnte, bildete da mit seinem „Und jeden Morgen das Meer“ eine ausnahme und es stimmt, ich habe von dem 1957 in Ehlingen bei Ulm geborenen Autor noch nichts gelesen. Habe aber, glaube ich, einmal eines seiner Bücher aus einer Abverkaufskiste gezogen und der Name erscheint mir bekannt. Auch ein hochgelobtes Buch, das man unbedingt lesen sollte, ein leises stilles, das von einer sechzigjährigen Frau handelt, die nachdem ihr Mann gestorben ist nach Wales zieht.

Auf die Essays von Peter Nadas, die von der Erschießung der Ceausescus und Leni Riefenstahl handeln, bin ich jetzt neugierig geworden, auch auf dad Buch von Bora Cosic, das er schon früher geschrieben hat und von dem habe ich ja „Die Rolle meiner Familie bei der Weltrevolution“ gelesen, als ich vor ein paar Jahren in Kroatien war und von dem Slowenen Goran Vojnovic und seinem „Unter dem Feigenbaum“ habe ich auch schon so einiges gehört.

Das Cosic-Buch, das der Verena Mermer und das von Goran Vojnovic wurden verlost. Ich hatte die Nummer elf, habe aber nichts gewonnen, dafür Gabriele Üetricek und nachher beim Punsch habe ich mich ein bißchen mit Cornelius Hell und einem jungen Dichter unterhalten, der mich und Cornelius Hell fragte, was unsere Highlitghts und Flops des Jahres wären?

Da tue ich mir  immer schwer, obwohl in diesem Jahr noch ein diesbezüglicher Artikel folgt. Flops weiß ich nicht so genau. an Highlight habe ich ihm Thomas Klupp „Wie ich fälschte, log und Gutes tat“, angegeben, das ich heute ausgelesen habe. Aber Gunnar Kaisers „Unter der Haut“, Wlada Kolosowas „Fliegende Hunde“ und Nino Haratschiwillis „Der General und die Katze“ haben mir ja auch sehr gut gefallen, wie noch viele weiter der wahrscheinlich hundertvierzig Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe und die heute vorgestellten klingen auch alle sehr interessant.

Und was meine Bücher betrifft, so kann ich vermelden, daß ich gestern, nach dem ich mit dem Alfred im „Waldviertlerhof“ essen war, eine „Nika“ in den „Wortschatz“ legte und morgen, wenn ich wieder zum Stephan Teichgräber gehe, werde ich noch einmal die „Besser spät als nie – Geschichten“ hineinlegen, das Vorläuferbuch zur „Unsichtbaren Frau“, von der es ja schon die Vorschau gibt und das wahrscheinlich gleich am zweiten oder dritten Jänner erscheinen und also mein diesbezügliches Neujahrsbaby für 2019 sein wird.

2018-06-12

Übersetzt von Cornelius Hell

Zum zweiten Mal Cornelius Hell in dieser Woche, diesmal in seiner Eigenschaft als der einzige in Österreich Lebende, der aus dem Litauischen übersetzt. Denn dieÜbersetzergemeinsachaft hat im Literaturhaus eine Reihe „Übesetzt von“, da habe ich, glaube ich, die Veranstaltung von Erwin Köstler gehört und jetzt zur litauischen Literatur, der kleinen Sprache, wie es im Programm und bei der Diskussion genannt wurde.

Cornelius Hell wurde 1956 in Salzburg geboren, hat dort Literaturwissenschaften und Theologie studiert und ging 1984, weil er es in Salzburg nicht mehr ausgehalten hat, als Lektor nach Vilnius. Eigentlich wollte er, wie er in der Veranstaltung erzählte, nach Italien, wurde dort aber nicht genommen, so kam er nach Vilnius in das damals wahrscheinlich keiner wollte, lernte die Sprache und begann zu übersetzen.

Inzwischen lebt er wieder in Wien, modieriert die „Gedanken zum Tag“, da habe ich ja als erstes Buch des Jahres einen daraus entstandenen Band gelesen, macht mit Katja Gasser die „Leseauslese“ in der „Gesellschaft“, modert die Reihe hinter dem „Gläserenen Vorhang“, moderiert auf der „Donau Lounge“ der „Buch Wien“, schreibt Reiseführer über Budapest und Ungarn und und und ….

Da könnte man neidisch werden, aber ich bin ja auch sehr unermüdlich in Sachen Literaur unterwegs, wenn auch vielleicht auf einer anderern Seite, an meinem Eifer liegt es sicher nicht und 2002 war ich auch in Frankfurt als dort Litauen das Gastland war. Da bin ich höchstwahrscheinlich das erste Mal mit  der litauischen Literatur in Kontakt gekommen. Es hat im dortigen Pavillon Tees gegeben, wie ich mich erinnern kann und Leseprobenheftchen und die habe ich mir mitgenommen als ich 2012 mit dem Alfred unterweg in den Baltischen Staaten war und wir dort natürlich auch in Vilnius Station machten.

Vorher habe ich aber Renata Serelytes „Blaubarts Kinder“ gelesen, denn ich habe mich ja auch für den „Bank Austria Literaris“ interssiert, bei dem Buch die mangelnden biografieschen Angaben bemängelt und Cornelius Hell, der das Buch ja übersetzt hat bei einer „Literarischen Soiree2 danach gefagt. Der hat mir auch sehr freundlich Auskunft gegeben, seine Visitenkarte in die Hand gedrückt , mir dann aber nicht mehr geantwortet, als ich ihm bezüglich unserer Reise bezüglich litauischer Literatur um Auskunft bat.

Dafür hat „Wieser“ ein paar Sätze aus meiner Serelyte- Rezension in seinen Verlagskatalog abgedruckt und seither habe ich, wie ich gestehen muß, nicht mehr sehr viel Litauisches gelesen, habe ich ja ganze Bücherberge in meinen Zimmern, interessiere mich für alles jenseits dem Tellerrand, habe zum „Buchpreislesen“ begonnen und und…..

Richtig, im vorigen Jahr war Litauen Gastland in Leipzig, da war ich natürlich auch da und habe die dort aufliegenden Gratisbücher eingepackt und jetzt ein Abend mit Cornelius Hell und seinen Übersetzungen und der war sehr interessant, obwohl ich Anfangs dachte, daß ich der einzige Gast, außer der Übersetzer und der litauischen Gemeinschaft bin, es war dann aber auch der Chemiker Manfred da und Cornelius Hell hat im Gespräch mit Waltraud Kolb einen gründlichen Eindruck in sein übersetzerisches Schaffen und Leseproben gegeben und zwar hat er da aus zwei Büchern gelesen, die er für Leipzig übersetzt hat und da zuerst aus dem Essa<band von Giedra  Radvilavicicute und aus einem bei „Residenz“ erschienenen Roman von Undine Radezeviciute „Fische und Drachen“, wo es sowohl, um die chinesische Kultur, als auch wie Cornelius Hell sagte, vier schräge Frauen, eine Großmutter, zwei Töchter und eine Enkeltochter, die in einer Stadt, wie Vilnius leben, geht und da las er eine Stelle, wo die Großmutter, die Enkeltochter mitten in der Nacht aufweckt und sie nach Robinson Crusoe befragt.

Dann gabs Fragen zu Übersetzungsproblem, dort sprechen sich die Leute zum Beispiel, Großmutter und Enkeltochter oder Männer und Frauen per „Sie“ an, wie übersetzt man das, es gibt keine Artikel und noch verschiedene andere Unterschiede und der Übersetzer muß improvisieren.

Dann gings zur Lyrik, das wurden einige Gedichte von Tomas Venclova auf Litauisch und auf Deutsch gelesen und Cornelius Hell gab mit großer Begeisterung Einblicke in seine Übersetzer-Werkstatt, sagte, wie man zu den Romanen kommt, las am Schluß einen Text, wie er in einem Cafe in Vilnius sitzt und gerade Renata Sereylite übersetzt, den ich, glaube schon einmal gehört habe und wird, glaube ich, auch nächste Woche wieder in der „Gesellschaft“ sein und mit Katja Gasser seine Lieblingsbücher aus der Frühjahrsproduktion vorstellen.

Da bin ich gespannt und habe heute, das kann ich auch schreiben, wieder einige Leseexemplare aus der Frühjahrsproduktion im „Wortschatz“ gefunden, zwar war da nichts Litauisches dabei, aber Minette Walter „Stolzes Herz“ und der New York Bestseller „Lilienschwestern“, von dem einen habe ich, glaube ich, bei dem „Kingsianer Hangout“ im „Hugendubel“ gehört und mir von dem anderen, glaube ich, beim „Hugendubel“ in Würzburg eine Leseprobe mitgenommen, als wir auf unser Frühjahrsdeutschlandlesereise waren.

Das ist zwar etwas ganz anderes, aber ich habe ja, wie schon erwähnt einen breiten Lesegeschmack und muß das jetzt alles lesen, bin aber immer noch bei Judith Gruber Rizys „Der Tag an dem Carola verschwand“, das vorige Woche zu mir gekommen ist und das ich mir auch heute ins Literaturhaus mitgenommen habe.

2018-04-05

Die Kinderbücher

Weiter geht es mit der Vorstellung meiner Bücher, beziehungsweise der Themengebietesammlung, denn das habe ich ja vor im Jubiläumsjahr, zu zehn Jahre „Literaturgeflüster“, meinen Leserinnen und Lesern ein bißchen etwas über die eigene Buchproduktion zu erzählen.

Denn da ich ja meine Bücher selber mache, mir also immer fünfzig Stück drucken lasse und sie dann verteile und dabei sogar auf die ISBN-Nummer verzichte, liegt das ein wenig brach, beziehungsweise ist an meine Bücher nur schwer heranzukommen, obwohl ich ja subjektiv das Gefühl habe, ich posaune das ohnehin den ganzen Tag heraus und jeder müßte, um mein Schreiben wissen.

So ist es nicht, bin ich, als mich Ljuba Arnautovic einmal für eine Journalistin oder Literaturkritikerin gehalten hat, daraufgekommen. Klar, die GAV-Kollegen wissen das ich schreibe.Meine Blogleser könnten es eigentlich auch wissen, aber die halten mich vielleicht für eine Hobbyautorin, finden, daß ich schlecht, trottelig oder unverständlich schreibe oder lesen vielleicht nur den Artikel, wo ich sie und ihr Werk erwähne und das andere nicht.

Meine Psychologiekollegin und Vorgängerin Irmgard G. auf der II HNO Sprachambulanz hat mich einmal gefragt, ob mein Blog mein Schreiben ersetzen würde?

So ist es nicht, natürlich nein, ich schreibe nach wie vor meine Bücher, Romane und realistische Erzählungen und gebe sie dann fünfzigmal geraus, nehme sie auf Lesungen, wenn ich welche habe, also aufs Volksstimmefest, zu den „Textvorstellungen“ in die „Alte Schmiede“, etcetera mit und lege sie auf, aber das wäre es dann schon, wenn man keine ISBN-Nummer und die Bücher bei sich selber zu Hause liegen hat.

Es ist auch so, wenn man eine solche hat, aber in einen Kleinstverlag erscheint, so habe ich ja noch immer einige Schachteln der „Hierarchien“, erschienen Anfang 90, in der „Edition Wortbrücke“ in Harland stehen und ein paar andere stehen warhscheinlich im Keller des Kulturamtes der Stadt Wien, die ja Jack Unterweger, auf mein Betreiben, empfohlen von Barbara Neuwirth, glaube ich, diese abkaufte.

Das war auch das, was mich dazu brachte, bei meinen „Digis“ auf die ISBN-Nummer zu verzichten, die man natürlich kaufen kann, aber ich denke, meine fünfzig Stück wären auch dann kaum auffindbar und keiner würde sie nur über die Nummer bestellen.

Bestellen kann man die Bücher übrigens bei mir und einige Mal im Jahr bekomme ich auch solche Anfragen und verschicke meine Bücher und durch das „Literaturgeflüster“ und die Marketingbestrebungen der Selfpublischer, habe ich auch begonnen, meine Bücher dort vorzustellen.

So gibt es regelmäßig, wenn der Text an die Druckerei gehen kann, eine kleine Vorschau, neuerdings auch mit Gewinnspiel. Schade, daß sich da nie jemand meldet, der interessiert an meinen Büchern ist und sie lesen will.

Das ist schon etwas, was mich ein bißchen irritiert. Aber ich habe seit 2002, als ich auf dem Geburtstagsfest der Erika Danneberg im „Siebenstern“ war und nicht so recht wußte, ob ich ihr eines meiner Bücher, ich glaube, es waren die „Schreibweisen“ schenken sollte und das Buch während ich mir das überlegte, einigen Leuten zeigte, die es gleich kaufen wollten, immer die letzten zwei Bücher in meiner Tasche, um sie Interessierten zu zeigen und habe da auch schon einige verkauft und auch manchmal ein positives Feedback zurückbekommen und seit einigen Jahren, lege ich auch immer ein Exemplar in den Bücherschrank.

Da hat sch beim Sommerbuch eine halbe Stunde später, als ich von der Pojt zurückgekommen bin, eine Dame angerufen und sich dafür bedankt und das „Bibliotheksgespenst“, wird habe ich gesehen, im Netz angeboten. Ich glaube, um zehn Euro. Ich, kann ich nur flüstern, verkaufe die Bücher zum Selbstkostenpreis, weil ich  nicht wirklich an ihnen verdienen will, also billiger.

Es gibt  das Gewinnspiel mit jeweils drei Fragen zu dem Buch, um es ein wenig vorzustellen und wenn es dann fertig ist, gibt es ein Bild mit mir davon und da würde ich gerne eine Leserunde machen, aber auch das funktioniert noch nicht so wirklich, als ob die selbstgemachten Bücher ohne ISBN-Nummer von vornherein mit einem Makel behaften wären und man sich an ihnen anstecken könnte.

Nun gut, man braucht ein wenig Zeit sie zu lesen, aber das braucht man auch bei anderen Büchern und es gibt ja Leute, die von sich behaupten, sie würden, alles, was sie in die Finger kriegen, begierig verschlingen. Nun gut, es gibt auch selbstverlegte Bücher und da hat noch nicht  der Verlag darüber gesehen und sie für gut befunden oder früher meine unverlangten Zugesandten nicht gedruckt.

Jetzt schicke ich  nicht mehr hin, sondern mache gleich selbst. Aber ich wollte  etwas über meine Kinderbücher erzählen, weil ich bei den Thmengebieten schon die depressiven Frauen, die Bücherschrankmotive, die Schreibweisen und noch einiges andere mehr vorgestellt habe, so daß man, wenn man es will, schon einen kleinen Einblick in mein Schreiben und meine inzwischen, glaube ich, an die vierzig selbstgemachten Bücher bekommen kann, die meistens Romane, Erzählungen oder Novellen sind. Zwei Erzählbiände mit Kurzgeschichten gibt es auch, die „Schreibweisen“ mit drei längeren Erzählungen übers Schreiben und das „Literaturgeflüster Texte Buch“ das die literarischeren Texte der ersten fünf Jahre des Blogs enthält und dann gibt es zwei Kinderbücher, obwohl ich mich jeigentlich nicht als Kinderbuchautorin bezeichnen würde, aber eher unfreiwllig damit angefangen oder einen meiner frühen größeren Erfolge von dort herbekommen habe.

Denn ich habe, auch menn man mir das vielleicht nicht glaubt, einmal einen Teil des „Kinderbuchpreises der Stadt Wien“ bekommen, die andere Hälfte, Christine Nöstlinger, ich glaube für das „Austauschkind“. Man sieht, das ist lange her und ich kannn mich nicht mehr ganz daran erinnern. Die eine Hälfte also Christine Nöstlinger, die andere hat das nicht rollenspezifische Kinderbuch, das aus einen Wettbewerb, den „Jugend und Volk“ und das Staatssekretariat für Frauenfragen für nicht rollenspezisische Texte veranstaltet hat, wo auch Christine Nöstligner in der Jury saß „Buben dürfen weinen, Mädchen dürfen weinen“ und da ist mein Text „Güler will kein Kopftuch mehr“ drin, obwohl der Text eigentlich für einen Roman, der nie fertig oder veröffentlicht wurde, geplant war.

Das war mein erster großer Erfolg, mehrere Auflagen, einige Interviews, schon Verrisse, wegen der Sprache, obwohl das Buch lektoriert worden ist. Danach habe ich auch noch an „Jugend und Volk“ geschickt, der einen meiner Texte über die Arbeitswelt an den „Wiener Frauenverlag“ schickte, so daß er dort in einer der ersten Anthologien veröffentlicht wurde.

Die zwei Kinderbücher die ich hier vorstellen will, sind später entstanden. Beim Ersten handelt es sich, um eines meiner Lieblingsbücher, es wurde, wie unter der letzten Zeile steht „Im Mai und Juni 1993 in Lemberg, Krakau und Wien“ geschrieben und ich kann mich an eine sehr rauschhafte Zeit erinnern.

„Lore und Lena“ behandelt das doppelte Lottchen -Motiv. Das sind zwei zehnjährige Mädchen. Eine geht in eine katholischePrivatschule und lebt bei ihrer Mutter, einer erfolgreichen Kinderärtzin, die mit dem Professor, denPrimar einer Kinderklinik verheiratet ist, der ist allerdings nicht ihr Vater und die andere,Lena, geht in eine Alternativschule, das WUKwird, glaube ich, direkt genannt. Ihr Vater ist ein erfolgreicher Schriftsteller, Josef Haslinger, war vielleicht mein Vorbild beim Schreiben und dort machen sie sie ein Zeitschriftenprojekt. Lena findet einen Artikel, wo die Kinderärtzin Lore und der Professor abgebildet sind, erkennt, daß sie ihr ähnlich sieht und das sie das Jugendbild der Ärztin in ihrer Schachtel und als einzige Erinnerung an ihre Mutter hat. Geht in ihre Praxis täuscht Bauschmerzen vor und die Geschichte beginnt. Denn die konservativen Großeltern nehmen Lena nicht so leicht und sofort in ihre Familie auf. Lena zerbricht fast deran, während die lockere Lore, das ganze als Spiel sieht, auch in die alternative Schule will, mit dem Vater und seiner Freundin ach Griechenland auf Urlaub fährt und dort zu schreiben beginnt.

Das Buch hat mich fast in einen Rausch versetzt und ich habe es innerhalb ein paar Wochen heruntergeschrieben. In Wien, während ich in der Reinprechtsdorferstraße meine Praxis machte und meinen Vater betreute und dann bin ich damals vier Tage mit einem Bus des akademischen Reisediestes über Krakau nach Lemberg gefahren und habe dort, wie ich mich erinnern kann, beispielsweise die Griechenlandszenen,  geschrieben.

Ich war sehr begeistert von dem Buch, habe es auch fleißig herumgeschickt und gedacht, jetzt muß es doch mal was werden und ein Kinderbuchverlag wird es nehmen. Damals ist auch zeitgleich mein zweites Buch übers Stottern erschienen. Aber nichts, Sense aus. Eine Rückmeldung, die mir, glaube ich,  schrieb, daß der Verlauf der Handlung unglaubwürdig wäre oder so, ich habe den Brief, glaube ich, in der Konditorei  Aida liegenlassen und nie mehr zurückbekommen, habe ich erhalten, sonst nichts außer Absagen.

Aber als wir dann im Sommer nach Mexiko geflogen sind, habe ich mein zweites Kinderbuch, nach einer Iidee, die ich schon länger hatte, geschrieben.

„Mutter möchte zwanzig Kinder“.

Es ist relativ dünn,  mein viertes Digibuch, Lore und Lena ist das dritte, hat einen gelben Umschlag und den Titel hat die damalige neunjährige Anna mit der Hand darauf geschrieben. Bei „Lore und Lena“ hat sie den Buchtext verfasst und ist zusammen mit einer Freundin, am Cover zu sehen.

Bei der „Mutter“ habe ich Elfriede Haslehner gebeten, die hat dann: „Die Autorin, Mutter einer Tochter, unternimmt das Wagnis das Leben einer Frau zu schildern, die 20 Kinder haaben möchte (zu Beginn der Erzählung hat sie gerade ihr elftes Kind bekommen), diese als Alleinerzieherin aufzieht und auch selbst unterrichtet.

Ob das gut geht?

Ja, es gibt sie, diese Vielfach-Mütter, und sie sind so etwas Besonderes, daß man hin und wieder eine von ihnen in einer Fersehshow bewundern kannn. Allerdings haben die Fernseh-Mütter meist einen unterstützenden Ehemann an ihrer Seite.

Es ist wohl eine Menge Fantasie nötig, um jungen (und junggebliebenen) Lesern/Leserinnen Einblicke in das turbulente Leben einer solchen Übermutter -geschildert aus der Sicht ihrer zehnhährigen Tochter – gehen zu können. Eva Jancak hat sie.“

E. H. steht daruber und nicht der volle Name, offenbar auch hier etwas Distanz zu den selbstgemachten Büchern und das Ganze ist natürlich eine Phantasie , die ich irgendwann einmal herbekommen und ausgesponnen habe.

Ob das gut geht im realen leben, wahrscheinlich nicht und Beate Baumann ist auch keine von den neuen Konservativen, wie es sie die Identitären haben wollen. Sie ist im Gegenteil eine sehr alternative Frau und kämpft sich mit ihrer Kinderschar sehr selbstbewußt durchs Leben. Als die Familienhelferin Hilde Pokorny sich aufmacht, nach der Wohnung zu suchen, wurde gerade der kleine Markus, als elftes Kind gerade geboren, alle zu Hause, so wie ja auch die Anna zu Hause geboren wurde, um die kinderrreiche Alleinerzieherin, die erste Woche zu betreuen, kommt auch bald die Sozialarbeiterin Frau Koller vom Jugendamt, macht ein strengen Gesicht, sagt „Frau Baumann, Frau Baumann!“ und erzählt dann etwas von Schwierigkeiten, die es mit dem Rechtsanwalt Viktor Frank, einer der Väter gibt, das hört Liesel die älteste Tochter, die wie ihr Bruder Stephan einen Vater hat. Der ist Lehrer und hat Beate Baumann wegen ihrer Kinderwünsche verlassen und Liesel überninnt nun eine Odyssee, um ihrer Mutter aus den Schwierigkeiten zu helfen. Sie freundet sich mit Karin, der Tochter von Viktor Frank an, geht zu ihrer Geburtstagsfeier mit seinem sohn und Bea Baumann, die inzwische einen kinderfreundlicheren Mann kennengelernt hat, ist auch sehr bemüht, aus den Schwiergkeiten herauszukommen, in die sich sogar der Bürgermeister einmischt und alles wird gut.

Eine Phantasie und vielleicht kein wirkliches Kinderbuch, obwohl meine bücher ja eigentlich sehr leicht geschrieben sind und ich mich ganz ehrlich immer etwas wundere, wenn mir einer meiner Blogleser schreibt, daß er meine Texte nicht versteht. Es wären eher Kinderbücher habe ich von anderen meiner Texte, öfter gehört und so habe ich in den Neunzigerjahren dann auch den Versuch, zwei Kinderbucher zu schreiben, gemacht.

Ich habe auch „Mutter möchte zwanzig Kinder“, an die Verlage geschickt, wie man sieht, keinen Erfolg gehabt. Das Buch dann als viertes „Digi“ herausgegeben und noch in Mexiko den Versuch eines drittes Kinderbuchs, nach einer Idee, eine alten Frau, die sich gegen das Pflegeheim in das gescteckt wurde, wehrt, schon hatte, zu schreiben, habe aber in Wien zurückgekommen, damit aufgehört und später auch keine expliziten Texte für Kinder mehr geschrieben.

Es hat damals in einem Cafe im achten Bezirk einen monatlichen Jour Fix, wo sich Kinderbuchautoren getroffen haben, gegeben, Georg Bydlinsky, den ich von der GAV und der IG kenne, hat mir ihn empfohlen. Ich bin ein paar Mal hingegangen, die zwei Bücher, beziehungsweise die Manuskripte, auch einer Kinderbuchautorin gezeigt, die sie freundlich gelesen hat und mir dann erklärte, daß sie zwischen der Kinder und der Erwachsenenliteratur angesiedelt wären und ich sie vielleicht deshalb zurckbekommen habe.

Magl sein. Es sind sicher nicht meine typischsten Bücher. Ich schreibe jetzt mehr wahrscheinlich über die Schwierigkeiten des Alterwerdens oder den Schwierigkeiten, die man in einer Gesellschaft, wie dieser hat, gebe meine Bücher nach wie vor selber heraus, vermarkte oder stelle sie im Blog vor und fühle mich ein wenig ausgeschrieben, so daß ich mich beim Schreiben dieses Artikel auch ganz ehrlich, ein wenig vor dem Korrigiereb der „Unsichtbaren Frau“, drückte, das gebe ich zu.

Es ist mir aber eingefallen, daß ich, daß ich Kinderbücher geschrieben habe, das hier noch nicht so oft erwähnt habe und, daß ich im Zuge meiner zehn Jahrespromotion, sie einmal vorstellen könnte.

Für den, der neugierig geworden ist, ich habe noch ein paar Exemplare der beiden Bücher in meinen Regalen und schicke sie dem, der sie lesen will, gerne zum Selbstkostenpreis oder als Rezessionsexemplar zu.

Johann Barth hat mir übrigens eine sehr schönen Rezension über „Mutter möchte zwanzig Kinder“ geschrieben und etwas über „Lore und Lena“ gibt es auch.

2018-04-01

Wie es sein könnte

In der nächsten Zeit werde ich sehr beschäftigt sein, habe ich ja, gerade vom Osterspaziergang der LitGes zurückgekommen, wo ich einige meiner Texte aus dem „Hammer 95“ zu der „Kunst im öffentlichen Raum“ las, gleich ma Mittwoch eine Lesung. Nein, nicht in Rauris, dem berühmten Literaturfestival, das ja  demnächst beginnen wird, wo Raphaela Edelbauer und Florian Gantner, den Haupt- und den Förderungspreis gewinnen werden, sondern bei den „Textvorstellungen“ in der „Alten Schmiede“, wo ich passend zu zehn Jahre „Literaturgeflüster“, das ich ja im Juli feiern werde, mein zum fünf Jahresjubiläum erschienenes „Literaturgefüster-Texte-Buch“ noch einmal vorstellen werde.

Und von Leipzig der Buchmesse des Herzens bin ich auch vor kurzem zurückgekommen und da habe ich, das kann ich gleich verraten ein sehr interessantes Gespräch mit einem Verleger geführt, der sich für meine seit 2000 im sogenannten Digitaldruck selbst herausgegebene Bücher interessiert und er das eine und das andere in sein Programm aufnehmen möchte.

Mit ihm werde ich nach der Lesung ein Gespräch führen und das ist  doch  schön wenn das „Bibliotheksgespenst“ oder die „Dora Faust“ im nächsten Herbst oder Frühlingsprogramm erscheinen könnte. Dem einen und dem anderen, obwohl ja „Taubenfüttern“ zu meinen Lieblingsbüchern zählt. Mal sehen, die Gespräche sind ja noch nicht abgeschlossen und, wie mir Herr G. sagte, wäre er auch an meiner „Unsichtbaren Frau“, die ich ja noch korrigieren muß, sehr interessiert. Also das Manuskript verlagsfertig machen, damit ich es dem Lektorat übergeben kann, denn das ist ja, wie man weiß und hört, sehr sehr wichtig und kann nie und nimmer durch ein hausgemachtes Lektorieren, wie wir es bisher betrieben, ersetzt werden.

„Toll!“, werden meine Leser sagen aber das ist noch nicht alles. Das literarische Glückshorn hat mich, die ich ja bisher eher neben dem Literaturbetrieb gestanden bin, noch ein bißchen mehr getroffen, denn Gespräche mit dem Rundfunk haben sich in Leipzig auch ergeben und einer der diesbezüglichen Vertreter ist an dem literarischen Spaziergang, den ich ja zwei Wochen später mit der Ruth und dem Robert zu drei <kunstwerken des öffentlichen raums machen werde, sehr interessiert und wird mit seiner Kamera daran teilnehmen.Eine Vertreterin des Kulturamtes der Stadt Wien hat ihr Kommen auch zugesagt.

Jetzt müßte nur noch ein Preiserl oder ein Preis dazukommen, der „Veza-Canetti“– oder „Erich Fried-Preis“ vielleicht, um meine literarischen Phantasien nicht zu unverschämt zu halten und sie in errreichbaren Höhen zu belassen. Einer der zwei genannten, würde für eine seit fünfundvierzig Jahren schreibene Frau  auch genügen und könnte sein, da ich für einen Nachwuchspreis, wie den „Alpha“ oder den „Priessnitz-Preis“  schon zu alt bin oder eine zu hohe Publikationszahl habe, ja und ein literarisches Highlight habe ich noch vergessen, beziehungsweise werde ich das jetzt angehen und, um einen Aufenthalt in der Künstlerwohnung der „Literamechana“ in Venedig wieder ansuchen, da sich meine literarischen Chancen ein solches zu bekommen, zumindestens in der Phantasie und einen Blick auf den Kalender verbessert haben.

Und um in der Realität zu verbleiben, beziehungsweise am ersten April wieder in sie zurückzukommen, Ostersonntag ist heute auch und da werde ich mich mit den Alfred ja auf eine Radtour in das Donaugasthaus nach Traismauer machen. Der Osterspaziergang hat gestern wirklich stattgefunden, die GAV-Versammlung,  die „Textvorstellungen, den literarischen Spaziergang, Rauris und den „Hammer 95“ gibt es auch.

Es ist also, wie mir einmal mein Dichterfreund Stephan Eibel Erzberg, der auch ein sehr euphorischen Nachwort für das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ geschrieben hat, doch nicht alles so schlecht und Frau sollte sich und ihre Zukunft nicht so pessismistisch sehen und richtig ja, für eine Hobbyautorin halte ich mich noch immer nicht, sonder für eine, seit fünfundvierzig Jahren bessesen, wenn auch bislang eher erfolgfrei schreibende Frau, die wegen ihrer leichten Legasthenie beziehungsweise ihrem etwas schlamperten Umgang mit der Rechtschreibordnung natürlich ganz allein und selber daran schuld ist, das weiß ich schon.

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