Literaturgefluester

2013-04-05

Schreiben mit Robert, Ruth, Ilse und Fritz

Filed under: Uncategorized — jancak @ 23:25

Im Jänner habe ich von Robert Eglhofer ein Mail erhalten, daß er sich mit seinem schreibaffinen Freundeskreis gerne jeden ersten Freitag im Monat im Cafe Ludwig in der Westbahnstraße treffen würde, jeder schreibt zu einem vereinbarten Thema einen Text im Zeitraum von zirka dreißig Minuten, der im Anschluß besprochen werden soll.
Nun war ich schon in einigen Schreibgruppen, die erste war der Arbeitskreis schreibender Frauen, wo nicht direkt geschrieben, aber gelesen wurde, ich meine literarische Prägung erhielt und einige Autorinnen kennenlernte, mit denen ich heute noch Kontakt habe. 2000 habe ich dann eine Zeitlang bei der Schreibgruppe der Gewerkschaft teilgenommen, die von Eveline Haas geleitet wurde. Sie gab einen Schreibimpuls, dann wurde geschrieben und der Reihe nach gelesen, Kritik hat es eher keine gegeben, trotzdem habe ich dort sehr viel gelernt, bzw. Texte geschrieben, die teilweise im „Best of – Eva Jancak- Lesebuch“, enthalten sind. Dann haben die Schreibgruppen zum Boomen angefangen, vorher war man ja eher der Meinung, daß man das Schreiben nicht lernen kann, viele Autoren bieten Schreibsalons an, wo sie regelmäßige Feedbacks und Coachings geben.
Ich war noch 1987 einmal in der Schreibwerkstatt des Max von der Grün Preises in Linz, wo ich Rudi Lasselsberger und Traude Korosa kennenlernte, Ilse Kilic hat damals, glaube ich, einen Preis gewonnen und 2005 bei der Text und Kritik Werkstatt der Erika Kronabitter in Voralberg und gehe jetzt ganz gern zu den Tagen der offenen Tür Veranstaltungen des Writersstudios, wo es mit der Freewritingmethode Schnupperworkshops zu verschiedenen Themen gibt, bin dem Thema Schreibenlernen also sehr aufgeschlossen, obwohl ich nicht sehr gerne ins Kaffeehaus gehe und auch nicht konsumiere, aber Freitag ist für mich ohnehin ein eher schwieriger Termin, da wir da jede zweite Woche nach Harland fahren.
So habe ich den Februartermin, wo außer Ruth Aspöck noch Inge Reisner eingeladen haben, versäumt und habe nur erfahren, daß Ilse Kilic und Fritz Widhalm gekommen waren. Inge Reisner ist, wie mir Ruth Aspöck, bzw. sie mir, als ich sie bei der Julian Schutting Veranstaltung im Klangtheater getroffen habe, ausgestiegen und ich bin wegen der langen Hörspielnacht auch zum zweiten Termin nicht gekommen, war aber, etwas neugierig und habe mich für diesmal angemeldet und sogar Manfred Lagler-Regall, den ich vorige Woche beim Osterspaziergang getroffen habe, dazu eingeladen. Hat Robert Eglhofer ja in St. Pölten im Rahmen der LitGes auch eine solche Veranstaltung gemacht, weil er offenbar auch gerne in der Gruppe schreibt und es war auch eine lustige Erfahrung im Hinterzimmer des Cafe Ludwigs, wo sonst die Lesetheateraussendungen verschickt werden, vor sich hinzuschreiben, während draußen an der Theke ein Haufen Männer standen, Bier tranken, Dart spielten, ect.
Ruth Aspöck und Robert Eglhofer hatten Themenvorschläge, „Workshops“ und „Einladungen“, waren die von Ruth, die glaube ich etwas übers Schreibenlernen dabei erfahren wollte, Robert schlug „Bahnhof“, vor. Wir einigten uns auf „Bahnhof“ oder und „Einladungen“ und ich habe geschrieben und geschrieben.
Ich schreibe ja bei solchen Gelegenheiten immer sehr schnell und sehr viel und kann es dann nicht mehr gut lesen und so war ich diesmal, als ich es schon vorlesen sollte, auch mit dem Korrigieren noch nicht fertig. Ruth hatte schon ein bißchen was suggeriert. Man steht vorm Postkastel, bekommt viele Einladungen und weiß dann nicht, soll man zu den Veranstaltungen der Kollegen gehen? Da floß es dann aus mir heraus, ich erwähnte meine „Alpha-Traumatisierung“, dachte an Elisabeth Chovanecs Einladungen, die zu meinen nie recht Zeit hat, so daß ich da schon ein bißchen beleidigt bin. Beschlossen habe ich den Text mit „Kerstins Achterl“, das ich ja am Montag erwarte und daß ich dafür ein Gewinnspiel veranstalten möchte und, daß die Einladungen jetzt nicht mehr mit der Post, sondern meistens per Mail kommen, die Buffets eingespart werdeen, was mich, da ich ohnehin kein Nachtmahl mehr esse, aber eher freut und habe das Ganze ein bißchen hervorgestottert.
Die Texte der anderen waren kürzer, aber auch recht ähnlich. Robert Eglhofer, der vom Bahnhof schreiben wollte, ist zu seiner Lehrererfahrung zurückgekommen, wo ihm ein Kollege riet, daß er „Bahnhof“ in das Klassenbuch als Unterrichtsgegenstand eintragen sollte und Fritz Widhalm hat in seinen Text die Bahnhöfe seiner Kindheit erwähnt, wo er auf die Züge wartete, die in die Welt fuhren und inzwischen eingestellt wurden.
„Jetzt fährt man Auto, aber das Auto ist nicht die Welt“, schloß er. Ilse Kilic schrieb vom einladen ihres Kellerinhaltes, den sie morgen auf den Müllplatz transportieren muß und Ruth Aspöck erwähnte, glaube ich, auch, das sie „Bahnhof verstehen“ würde.
Im Unterschied zu anderen Schreibgruppen wurde dann sehr schnell allgemein diskutiert. Vielleicht ist das etwas GAV- Spezifisches. Es kam auch heraus, daß es weniger um das Schreiben lernen, da es sich ja um lauter Schreibprofis handelte, als um das Schreiben im Freundeskreis ging. Ich weiß zwar nicht, ob ich im Mai wiederkommen werden, im Juni ja, denn da ist am Samstag die Lesung, zu der mich Christl Greller eingeladen hat und vielleicht werden noch andere Teilnehmer kommen.
So hatte Robert Eglhofer auch Doris Kloimstein eingeladen, die fast gekommen wäre, wenn sie sich nicht mit ihrem Pferd verletzt hätte.
Ruth Aspöck sammelte die Texte ein für eine mögliche Veröffentlichung, aber ich denke, meiner müßte noch gekürzt und überarbeitet werden.
Über das Lesen und das Schreiben, Amazon, den Wert der Arbeit, den Kapitalismus und wie sich Autoren verändern, wenn sie Erfolg haben und ob sie dann noch mit den anderen reden, wurde auch sehr viel diskutiert.

2015-06-09

Sommerschreiben

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 23:27
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Heute war wieder einmal Schreibegruppe, Westbahn-Spontan, jetzt von Peter Czak organisiert, nachdem Ruth und Robert, die Gruppe mit der Abschlußlesung eigentlich beenden wollten, wegen mir und meiner vierzehntägigen Harland-Fahrten vom Freitag auf dem Donnerstag verlegt, der letzte Donnerstag passte aber auch nicht, denn der war ein Feiertag und da wäre ich nur ungern gekommen und heute hatte ich um sechs eine Stunde eingetragen, so daß es ein wenig hetzig wurde und ich mit dem Bus gefahren bin, was auch nicht wirklich schneller war, weil der 13 A jetzt wegen der Fußgängerzone in der Mariahilferstraße einen großen Umweg macht.

Trotzdem habe ich mich auf die Gruppe schon gefreut, denn ich hatte wieder ein geeignetes Thema, nämlich Sommer oder Sommerfrische, denn ich nütze ja die Gruppen ganz gern für meine Schreibanfänge, beziehungsweise das Szenenschreiben bezüglich des jeweiligen Work on Progress und jetzt korrigiere ich zwar noch an der Bibliophilin bzw. an der Selma, habe aber schon einen Sommerplan, nämlich die Sommererlebnisse einer prekären Studentin, namens Sandra Winter, die sie mit ihren Freundinnen Eleni in Athen, Fatma Challaki, die von Damaskus nach Wien flieht und Jelena in Donetz verbindet, das will ich in der Sommerfrische schreiben und weil ich mich offenbar immer ein bißchen verschätze, habe ich mich damit nach Ostern für das Sommerfestival im „Readingroom“ und zwar am 13. Juli angemeldet, obwohl ich bald dachte, da werde ich noch nichts haben, macht ja nichts, ich habe ja noch andere Sommertexte, schließlich ist es nicht meine erste Sommerfrische, aber jetzt dachte ich, könnte ich mit dem neuen Werk beginnen, das heißt einen Anfang hinlegen, nachdem mir am Wochenende ja die drei anderen Handlungsstränge eingefallen sind und da habe ich ja auch schon ein bißchen Vorarbeit, eine ukrainische Studentin kommt ja schon im „Schutzengelchen“ vor und die „Fatma Challaki“ erscheint in der Bibliophilin, aber gut, das Aufbauen ist für eine Schnellschreiberin mit eher kürzeren Texten auch ganz nützlich und so war ich nur gespannt, ob die Gruppe nicht schon angefangen hatte, als ich das Cafe, da gab es eine Überraschung, weil es nicht mehr „Ludwig“ sondern „Fortuna“ heißt, aber sonst gleichgeblieben ist, betrat.

War noch nicht so, denn es waren erst  Robert Eglhofer, Peter Czak und Klaus Khittl da, der jetzt auch gelegentlich teilnimmt, die Doris Kloimstein saß noch im Zug nach Wien, von Ilse und Fritz wußte man nichts bestimmtes und die Ruth hat mich schon vorige Woche angerufen und abgesagt, weil sie zum fünfzigjährigen Maturatreffen nach Linz gefahren ist.

Das Thema Somme wurde, als dann die Doris eintraf, auch allgemein akzeptiert, obwohl die meisten anderen sagten, da würde ihnen nichts einfallen und dann ging es los.

Ich wußte ja diesmal ganz genau, was ich schreiben würde, die Sandra Winter wird von ihrer Mutter, die Psychotherapeutin ist, eingeladen, ihren Sommer in dem Harlander Haus zu verbringen, weil sie der Vater zu einer Weltreise überredet hat und weil die Sandra eine prekäre Studentin ist, kann sie nicht nach Athen, Damaskus oder Odessa fliegen, sondern muß aufs Land, um die zwei Pflegehelferinnen aus Kosice, die den dementen Opa betreuen, unterstützen, sie packt gerade ihre Koffer bzw. rucksack, denkt, daß das öd und langweilig wird und stellt dabei die drei anderen Handlungsstränge vor.

So weit so gut. Ich habe beim Vorlesen zwar sehr gestottert, weil ich meine Schrift, wenn ich schnell schreibe, nicht immer lesen kann, werde es aber jetzt ins Reine übertragen und am 13. im „Readingroom“ vorstellen, vielleicht gabt es dann schon eine zweite oder dritte Szene, sonst kann ich von dem Projekt erzählen und dann in der Sommerfrische schreiben und da will ich den Text dann auch entsprechend weiterentwickeln, was ich mir sehr spannend vorstelle.

Die Ruth mag ja nicht sehr, wenn ich in der Schreibgruppe meine Romane schreibe, sie war aber nicht da und das Feedback, das mir Klaus Khittl gab, war sehr hilfreich und professionell, der kann das, glaube ich gut, wenn er auch sehr kritisch ist und sich dadurch vielleicht selbst blockiert, er meinte aber, das wäre eine Szenario für einen Jahrhundertroman, vielleicht störte ihm die viele Sozialkritik, aber gerade die ist wichtig, aber natürlich muß ich das alles jetzt sehr gut recherchieren und das ist vielleicht mein Schwachpunkt, daß ich dann immer irgendwo zwischendurch steckenbleibe und ich habe während des Vorlesens gedacht, vielleicht habe ich in dem Eingangskapitel schon zu viel verraten, in dem ich gleich alle Handlungsstränge, die Fatma, die Eleni, die Jelena und die Minka, bzw. die Stefania, die zwei Pflegehelferinnen einführe, es war aber ein guter Beginn.

Jetzt kommt die Arbeit und es ist auch ein gutes Gefühl, damit in den „Readingroom“ zu gehen und auch etwas in Harland zu haben, an dem ich arbeiten kann, wenn ich Radfahre, mir in Wilhelmsburg ein Kipferl kaufe oder in St. Pölten zum „Thalia“ gehe, das wird diesmal meine Sommerschreibwerkstatt.

Den anderen ist dann auch etwas eingefallen, Klaus Khittl, die „Sommer Pause“,  Doris Kloimstein hat zwei Stimmen über ihre Gebrechen diskutieren lassen, Robert Eglhofer sich als Sommerhasser entpuppt und Peter Czak hat einen exellenten Führer durch die Wiener Bäder hingelegt, der sich vielleicht veröffentlichen läßt.

Spannend, spannend, was und wieviel in zwei Stunden, bzw.. zwanzig Minuten konzentrierten Schreibens entstehen kann. Jetzt geht es dann in die Sommerpause, weil ich die Donnerstage im Juli und August nicht in Wien bin und daher erst im September an der nächsten Gruppe teilnehmen werde, aber vielleicht kann ich dann schon etwas präsentieren.

Ich bin jedenfalls gespannt und heute habe ich mein fertiges „Schutzengelchen“ herumgezeigt, während ich das letzte Mal ja nur das „Dummie“ mithatte.

2014-09-20

Schreiben im Open House

Filed under: Uncategorized — jancak @ 21:44

Ich verfolge das Writersstudio und seine Initiativen ja schon einige Zeit und seit es die Tage der offenen Tür mit den Gratisworkshops gibt, nehme ich daran teil, die ich jeden nur empfehlen kann, denn man lernt dabei enorm, im ersten Jahr gab es einen Tag, dann waren es immer zwei und seit einiger Zeit ist das Professionelle schreiben vom literarischen dem Passion Writing getrennt und da ich mit meiner Zeit sparen muß, gehe ich jetzt nur mehr zur Literatur, da ich das Sachbuchschreiben, wie meine Publikationen in den Publikumsverlagen beweisen, schon kann, ha ha, das Literarische interessiert mich aber mehr und seit vorigen Jahr nehme ich mir auch noch meinen persönlichen Gewinn aus dem Schnupperworkshops, das heißt, ich mache es wie, beim Schreiben bei Ruth, Robert, Ilse und Fritz, ich nehme das Thema und konzipiere bzw. skizziere an meinem neuen Projekt, dem Sterbehilfetext mit dem Arbeitstitel „Im Namen des Vaters“ und das ist bei den acht Workshops mit Ausnahme des „Traveling Writings“ sehr gut gegangen.
Judith Wolfsgruber, die Leiterin und Intitiatorin ist ja eine großer Amerika-Fan, so ist bei ihr alles Englisch, ihr „Passion Writing“ läuft auch nach amerikanischen Vorbild ab und ihr Institut ist inzwischen gewachsen, es gibt schon eine Menge Trainerinnen, die wohl alle auch bei ihr ihre Schreibausbildung gemacht haben oder viele davon und das Programm war wieder sehr interessant.
Mit den Morgenseiten hat es um neun begonnen, diesmal hieß das „Collage Writing“ wurde von Johanna Vedral, die Psychologin und Kunsttherapeutin ist, moderiert und das war besonders effektiv.
Teilte sie nämlich drei Collagenbilder aus und erklärte, daß man in ihrem Seminar diese selber herstellen und damit in die Traumarbeit abgleiten würde und ich erwischte zufällig drei Frauenbilder, ein Kind, eine junge Frau und eine ältere, merkt man was, ja meine Sterbehilfefrau, deren Tochter Paula und deren Kind und. wie die Mutter heißt, habe ich zwar in meinem Notzbuch stehen, aber sonst vergessen, bei Ruth und Robert, habe ich sie Paula genant, bin aber daraufgekommen, daß das die Tochter ist, jetzt nannte ich sie Johanna und das Morgenschreiben mit zwei Schreibimpulsen glaube ich, war sehr intensiv, Johanna oder besser Veronika Sieberer kommt vom AKH und geht auf die Gloriette hinauf, da war ich schon vor einer Woche und in den Morgenseiten wurde auch eher ihre Tochter und Enkeltochter vorgestellt, dann ging es wieder ins „Life Writing“ mit Anna Ladurner, das gabs zwar schon vor einem Jahr, mit der Spiralenübung und dem „Speed Impuls“, wo man sich zwei Zettel ziehen mußte, ich erwischte was mit „Schublade“ und „gelb“ kümmerte mich nicht um das Lifeevent, aber Anna Ladurner oder war es Ana Zidnar sagten sowieso, daß das meistens eine Mischung ist.
Alles ist autobiografisch und alles wieder nicht, sagte ich, JuSophie glaubt es mir zwar nicht, die Veronika trank aber Sekt auf der Glorette und dann Prosoecco mit ihrer Tochter in der Pizzeria Venezia und dazwischen war sie im AKH und erhielt die Diagnose Gebärmutterkrebs.
Aber das wurde erst im „Personal Essay“ mit Judith Wolfsgruber herausgearbeitet und dieses Seminar gab es schon vor zwei Jahren und war sehr interessant, da hat die Judith etwas von ihrem Sohn David und seinen Kindergartenerlebnissen „persönlich essayissiert“, jetzt geht David schon zur Schule und mit der ist die fortschrittliche Mutter nicht zufrieden.
Dazwischen gab es aber noch den Einstieg in das literarische Schreiben mit Ana Zidnar, die das „Show not tell“ eindringlich erklärte, Listen schreiben ließ und meine Sterbehilfegeschichte ist wieder ein Stück angewachsen, allerdings liegt alles noch im Bereich der Diagnose und der Schockverarbeitung im Schönbrunner Schloßpark. Handschriftlich hingekritzelt und wird bis November liegenbleiben und dann im „Nanowrimo“ weiterverwendet werden und auf den hat mich, glaube ich, auch einmal das Writersstudio gebracht.
Dann kam wieder Anna Znidnar mit dem „Memoir“ seit vorigen Jahr geht der Schnuppertag durch ohne Mittagspause und es wird auch immer ein ehemaliges Workshopmitlied mit einer erfolreichen Publikation vorgestellt.
Die Juristin Sabine Aydt hat den Memoir Workshop bei Ana Znidnar besucht, da sich bei dem Thema über das man ganz bestimmt nicht schreiben will, die Familiengeheimnissen ausgesucht und dann ist ein Text über ihren Bruder Martin herausgekommen, der schon vor ihrer Geburt gestorben ist, weil er einen Wasserkopf hatte und die Maschinen abgestellt werden mußten.
Dann bin ich doch ein bißchen um den Häuserblock herumgelaufen, habe mich dazwischen auch mit einer anderen Psychologin unterhalten und ihr meine Bücher gezeigt, dann ging es wieder zu den „Young Freewriters“, diesmal mit Johanna Vedral, die ihre dreizehnjährige Tochter dazu mitbrachte und sich sehr besorgt darüber zeigte, daß sie die jüngste ist. Ein paar zwanzigjährige junge Damen waren aber auch da, es wurden sechs Bilder an die Wand geheftet und man sollte dazu eine Gechichte schreiben.
So saß Veronika Sieberer wieder in der Ambulanz und machte da die Begegnung mit einer Ratte und mit roten Schuhen.
Das „Krimi“ schreiben war neu im Programm. Michaela Muschitz, die ich schon einmal beim professionellen Schreiben hörte, hat auch zwei Krimis geschrieben und ihre Augen funkelten sehr begeistert, als sie uns in das Mordgeschäft einführte.
Wir mußten einen Tatort, einen Täter, ein Opfer und ein Motiv festlegen und ich tat mir ein bißchen schwer dabei, weil ich nicht morden will, aber Sterbehilfe hat vielleicht auch ein ganz klein bißchen damit zu tun und so dokterte ich da herum, ein paar stimmige Orte für den Roman sind mir auch noch eingefallen und am Schluß kam wieder das Traveling Writing, das ich jetzt schon viermal hörte und das ich bei meinen Reisen immer anwende, bzw. darüber blogge, so ist ein Elsaß-Text ohne Viktoria Sieberer entstanden und dann gabs eine Pause mit Bagels, Brownies und Wein, ich unterhielt mich während in der „Fabrik“ umgebaut wurde, mit einer anderen Dame und dann kam das Live Gespräch mit dem amerikanischen Drehbuchautor Daniel Hendler, der inzwischen im Writersseminar Seminare anbietet, eines davon konnte man bei der anschließenden Verlosung gewinnen. Aber ich gewinne nur sehr selten etwas, habe aber wieder viel gelernt, bzw. intensiv Romanvorarbeit geleistet und dann habe ich noch von einem neuerlichen Schock zu berichten, der ein bißchen mit Venedig zu tun hat, denn dort war die Ruth im Sommer in der Schreibewohnung der Literarmechana, die früher Anita Pichler gehört hat.
„Bewirb dich auch!“, hat sie gesagt.
„Aber ich habe ja nur Selbstgemachtes!“, habe ich geantwortet.
„Macht nichts, das kann jedes Mitglied das belletristische Texte hat!“, so habe ich meinen Lebenslauf und mein Werkverzeichnis hingeschickt und am Freitag die Antwort erhalten, daß mein Gesuch leider abgelehnt werden mußte, weil mein Werkkatalog noch nicht umfangreich genug ist und da habe ich gedacht und höre es auch immer wieder, ich schreibe viel zu viel!
Aber vielleicht ist es noch nicht zur Literamechana bzw. der Jury durchgedrungen, daß auch das Selbstgemachte Bücher sind. Auf der Frankfurter Buchmesse wird es inzwischen aber eine eigene Halle geben, wo die Selbstpublischer ihrer Bücher ausstellen, ob sich das noch rumsprechen wird?

2014-09-12

Wieder Schreiben im Cafe Ludwig

Filed under: Uncategorized — jancak @ 23:13

Im Mai und im Juni bin ich an den Tagen von Ruth und Roberts Schreibegruppe, glaube ich, in Harland gewesen, so daß die beiden im Mai alleine im Cafe Ludwig gesessen sind und die Themen „Versäumte Gelegenheiten“, „Gewitter“ und „Melancholie“ brainstormten und dann das erste wählte, im Juni war die Ruth dann ganz allein und hat zum Thema „Religion“ glaube ich, nichts geschrieben, dann kam die Sommerpause und heute trafen wir uns wieder zum zwanzigminütigen spontanen Schreiben in der Westbahnstraße.
Die Idee ist ja vor eineinhalb Jahren dem Robert Eglhofer gekommen, weil er gerne in der Gruppe schreibt, ich war zuerst ein wenig skeptisch, konsumiere ich ja nicht gerne, dann habe ich mir aber angewöhnt hinzugehen, wenn ich nicht in Harland bin und nicht gerade eine besonders attraktive literarische Veranstaltung stattfindet, bestelle mir einen Gspritzen und cirka vor einem Jahr habe ich mir angewöhnt, das Thema, das da immer von jeden in die Runde geworfen und schließlich ausgelost wird, wenn gerade angesagt, für eine Szene meines aktuellen Work in Prozess zu verwenden.
So habe ich vorigen September und Oktober zwei Entwürfe für zwei Szenen für die „Brüderschaft“ geschrieben und im „März“ eine „Anna kämpft gegen das Vergessen Szene“.
Im April warf ich dann das Thema „Kokosnuß“ in die Runde und habe dazu frei assoziert und zwischen der Anna und der Brüderschaft, gab es glaube ich noch etwas zum Thema „Irrtum“.
Für mich ist das der persönliche Schreibgewinn, denn ich bin ja eine Viel- und eine Langschreiberin und finde es sehr spannend, wie solche Spontaneinfälle den Schreibprozeß beeinfulußen können.
Dem Robert ist es wichtig in der Gruppe zu schreiben und die Ruth sammelt die Texte immer ein, um sie zu sammeln, da war einmal die Idee einer möglichen Publikation, die sich inzwischen zu einer Veranstaltung umentwickelt hat, die die Ruth bei der GAV-GV einreichen will, um die Gruppe vorzustellen.
Ilse Kilic und Robert Widhalm kommen meistens auch, Doris Kloimstein war ein paar mal da und Peter Cak, eigentlich ein Musiker den Robert Eglhofer mitgebracht hat.
Heute waren wir zu sechst. Robert, Ruth, Peter, Ilse, Fritz und ich. Als Themen sind, glaube ich, „Schule“ Herbst“ und „Ferien“ im Raum geschwebt, wir haben uns für den „Herbst entschieden und ich hatte, da ich ja am „Schutzengelchen“ schon wieder korrigiere, vor, mir was erstes für das „Sterbehilfeprojekt“ einfallen zu lassen.
Thema war mir da egal, weil ich ja das freie Entwickeln sehr spannend finde, aber der „Herbst“, hat sehr gut gepasst. So ist meine Protagonistin zu einer Lehrerin geworden, die im Schönbrunner Schloßpark in Richtung Gloriette hinaufgeht und gerade von der ihrer Diagnose kommt.
Das Thema Herbst ist ja überhaupt sehr interessant, beziehungsweise wurde das in den Schreibwerkstätten bzw. Schnupperworkshops, wo ich schon war, bei dem von der Evelyne Haas und im Writersstudio jeweils behandelt. Man sammelte zuerst Herbstwörter, suchte sich dann ein paar aus und schrieb jeweils einen Text dazu und in der Schreibschule des Robert Schindel wurde das, habe ich gehört, auch einmal gemacht und alle gesammelten Worte durften dann nicht verwendet werden, um keinen Klischetext zu kreeiren. So unterscheiden sich vielleicht die Profis von den Amateuren, bei den Dialektdichtern ist das, glaube ich so, daß die Profis das Reimbuch verwenden, während sich die Amateure davon distanzieren.
Wir haben aber keine Worte gesammelt und gereimt hat nur die Ilse Kilic „Herbstzeitlose auf kurze Hosen“ und das wurde ein sehr spannendes unkonventionelles Gedicht.
Ich habe jetzt den ersten Entwurf für mein neues Projekt und nächsten Samstag ist wieder Schnuppertag im Writersstudio, da werden vielleicht ein paar weitere Entwürfe entstehen.
Im Unterschied zum letzten Jahr werden die aber höchstwahrscheinlich liegen bleiben, bis ich dann im November beim „Nanowrimo“ mit dem Schreiben beginne, da ich mit dem Korrigieren des „Schutzengelchens“ vermutlich bis zum November brauche, also dann meine Entwürfe zu Tipen anfangen und diesesmal vielleicht nicht so geschummelt habe, wie in den vergangenen zwei Jahren. Mal sehen, ich habe jedenfalls noch sehr viel Korrigierarbeit vor mir, bin ich den Text diese Woche ja eineinhalbmal durchgegangen und habe heute mit dem Szenenkorrigieren begonnen.
Spannend, spannend und die Schreibgruppe ist glaube ich auch sehr gut für mich. Die Ilse Kilic und der Fritz Widhalm sind ja eher experimentelle Schreiber und ich bin die einzige, die da sehr schnell vor sich hinerzählt und die Gruppe für Entwürfe für längere Arbeiten benützt.
Spannend auch, wie sich diese Veranstaltungsidee entwickelt wird, ein Treffen vor der GAV-GV gibt es ja noch und vielleicht auch schon ein Thema, jedenfalls wurde vom Peter schon „Single“, das kann der Beziehungszustand oder die Platte sein, vorgeschlagen, ob ich aber da in Wien und nicht vielleicht in Harland bin, weiß ich noch nicht.

2014-03-07

März-Schreiben

Filed under: Uncategorized — jancak @ 23:23

Wieder einmal Schreibgruppe mit Ruth, Robert, Ilse und Fritz, diesmal war auch wieder Doris Kloimstein und Judith Grohmann dabei, die mich gestern in den PEN-Club begleitet hat und sich heute die Schreibgruppe angesehen hat, die ja außer Doris Kloimstein aus lauter GAV-lern bestand.
Da heißt sie ist zu spät gekommen, beabsichtigt oder unbeabsichtigt, erst erschienen, als das Schreiben schon vorüber war.
Hat also zugehört und bezüglich Themenfindung bin ich mit der Absicht ins Cafe Ludwig gegangen an „Anna kämpft gegen das Vergessen“ weiterzuschreiben.
Denn damit habe ich inzwischen begonnen und es gibt schon sieben Szenen, einundzwanzig Seiten beziehungsweise 10136 Worte. Aber noch keinen richtigen Handlungsstrang, nur die Idee von den drei Ebenen und ein paar Ideen dazu. Das heißt, heute bin ich auch wieder sehr niedergeschlagen und vorzweifelt vor meinem Buch, beziehungsweise dem Laptop gesessen, habe, eh schon wissen „Ich kann es nicht, ich kann es nicht!“, gedacht und bin dementsprechend euphorisch in die Gruppe gegangen und hatte auch schon ein paar Themenvorschläge.
An „Umstrukturierung“ oder „Vergessen“ habe ich gedacht oder auch „Demenz“ oder „Alzheimer“, bin aber in der Gruppe auch für andere Themen offen. Denn da bin ich ja bei der „Brüderschaft“ beim Thema „Schwimmen“ auf den Strang der Renate gekommen.
Die Ruth hatte auch ein Thema, beziehungsweise hat sie etwas von einer Salzburger Leseaktion vorgelesen, die die Gruppe „Erostepost“ veranstaltet, da mußt jeder drei Texte vorbereiten, die zwischen einer und mehreren Minuten lang sind, in der ersten Runde wird eine Minute gelesen, das Publikum wählt aus, in der nächsten Runde darf man länger, wer dann noch überbleibt, gewinnt das nächste Mal eine bezahlte Lesung.
Also so wie Poetry- und Literaturslam und das was heutzutage oft bei Lesungen üblich und auch zu kritisieren, darüber haben wir dann ein bißchen diskutiert, aber fürs Schreiben war es nicht das richtige Thema, also wurde noch „Flohmarkt“ und noch etwas anderes vorgeschlagen.
„Vergessen“ ausgewählt und ich habe meine Szene acht begonnen. Die wieder von der Enkeltochter Johanna, der Alzheimer Trainerin getragen wird, die in die Oma der Wohnung eingezogen ist und von der Hausmeisterin Slavica Jovanovic von dem Operball erzählt bekommt, zu dem sie Anna das letzte Mal eingeladen hat, der in der Hausmeisterwohnung vor dem Fernseher stattfand.
Das handelte zwar nicht direkt vom Vergessen, ist aber ziemlich flott gegangen, bei den anderen habe ich während des Schreibens gehört, daß sie das Thema recht schwierig fanden und vorher wurde noch diskutiert, ob Vergessen mit Alzheimer gleichzusetzen ist, als ich sagte, daß ich einen Roman über „Alzheimer“ schreiben würde.
Fritz Widhalm hat wieder bestritten, daß es bei Alzheimer ums Vergessen ginge und die anderen hatten sehr interessante Texte, wo das Thema Alzheimer ziemlich ausgeklammert war.
„Mich kannst du vergessen!“, begann Doris Kloimsteins Text, wo es mehr um die Umstrukturierung ging. Robert Eglhofer schrieb wieder etwas bezüglich seines „Schulromanes“, wo der Lehrer R. einen Schüler nach dem Schikurs vergißt. Da fragte ich natürlich wieder, ob das autobiografisch ist?
War es nicht und Ilse Kilic und Ruth Aspöck mokierten sich dann darüber, daß ich die Gruppe für meinen „Roman“ mißbrauchen würde. Warum aber nicht? Für mich ist es das Interessante daran, wie das entstehen und sich eingliedern läßt und ich finde es eigentlich auch schade, daß das kritisiert wurde. Schadet es ja niemanden. Aber bei mir ist ja offenbar nicht viel erlaubt, die anderen könnten sich ja auch darüber freuen und das „Work in Progress“ interessiert verfolgen. Interessant aber auch in Robert Eglhofer soetwas, wie einen Nachahmer gefunden zu haben und die Ruth hat schon den Plan, ein Buch aus den Texten der Schreibegruppe zu machen.
Da würden meine Romanszenen zwar hinausfallen. Es gibt aber auch andere. Die ersten beiden Texte, habe ich dem Robert am nächsten Tag korrigiert geschickt. Ilse und Fritz geben ihre Texte immer gleich so ab. Der Mai-Text wird in der nächsten Volksstimmeanthologie erscheinen. Den Februartext habe ich ins Internet gestellt.
Dann kam Judith Grohmann und es wurde noch heftig über das Thema Vergessen, beziehungsweise über das Älterwerden diskutiert und darüber, ob man, wenn man vielleicht achtzig ist und sich seine Texte nicht mehr so merken kann und Hilfestellung braucht, noch lesen darf?
Ja, finde ich und meine, daß es auch schön ist, seinen Beruf solange man noch kann auszuüben und nicht unbedingt mit Sechzig in Pension zu gehen, weil das ja auch die beste Alzheimer-Prophylaxe ist. Die anderen sahen das anders. Aber ich mokiere mich nicht über einen Johannes Heesters, der noch mit über hundert davon sang, daß er „ins Maxim gehen würde“ und, daß der Hans Beirer, der in den Siebzigerjahren an der Staatsoper eingesprungen ist, wenn man einen Sigmund oder Sigfried brauchte und ausgebuht wurde, wenn er das nicht mehr so gut gesungen hat, hat mich schon damals sehr geärgert. Warum soll man sich nicht solange man es kann betätigen und schlug vor uns in vielleicht zwanzig Jahren wieder zu treffen noch einmal über dieses Thema zu diskutieren und zu schauen sollen, ob die Meinungen dann auseinandergehen?
Es war also sehr interessant und man sieht, das Thema Vergessen kann sehr aufregen und bewegen, was ja eigentlich nicht so verwunderlich ist. Ich habe mich in den letzten Wochen ein bißchen in die Alzheimer-Problematik eingelesen und bin ja auch nicht sicher, ob die Anna wirklich Alzheimer hat.
Sie ist fünfundsiebzig, bemerkt, da sie nicht mehr so wie früher kann wie früher und kämpft dagegen an.
„Warum muß man gegen das Vergessen kämpfen?“, fragte mich noch Fritz Widhalm.
Ich denke schon, daß man seinen Geist trainieren soll und sich bemühen fit zu bleiben und das tut ja auch die Anna, indem sie ihre Bücher liest und darüber bloggt. Sie war aber auch bei Slavica Jovanovics Opernball und lernt den falschen Arzt Rade Manuescu kennen. Wie sich daraus die Handlung ergibt, weiß ich noch nicht. Aber vielleicht bekomme ich das in der Schreibgruppe heraus und wenn Judith Grohmann ein neues Mitglied werden wird, ist das auch sehr interessant.

2013-05-03

Mai-Schreiben

Filed under: Uncategorized — jancak @ 22:53

Fünf Tage Schreiben hat Anni Bürkl, glaube ich, im Jänner für Mai angeboten und macht morgen auch einen Schreibmarathon und das ist ja etwas was mich immer sehr fasziniert und was ich gelegentlich zur Einstimmung in neue Schreibvorhaben oder wenn der Alfred an einem langen Wochenende auf Urlaub ist, nütze.
Aber diesmal passt es bei meinen Korrigiervorhaben nicht, mich schreibend oder Materialsuchend durch die Stadt zu begeben, obwohl ich auch ein schreibintensives Wochenende haben werde und am Mittwoch hat es auch schon mit den Maifeiern angefangen.
Zwar habe ich den Tag ganz pomali in der Badewanne bei Dacia Marainis „Kinder der Dunkelheit“ angefangen und bin nicht zum Frühstück in den Rotpunkt auf die Reinprechtsdorferstraße gegangen, sondern später erst mit dem Alfred zur Albertina und dann zum Parlament und diesmal wurde die Internationale zweimal gesungen, war die Maifeier am Rathausplatz ja noch nicht vorbei, als wir angekommen sind. Dann ging es gleich am Yppenplatz beim „MayDay“ weiter, denn da marschieren ja die Prekären seit einigen Jahren von sehr viel Polizei begleitet durch die Stadt an Polizeischubgefängnissen, Asywerberstellen, etc, vorbei zum Augartenspitz, nur leider ist es erst sehr verspätet losgegangen und hat sich auch sonst sehr lang hingezogen, so daß wir uns schon am Schottentor verabschiedet haben, aber sonst gute Stimmung und ich habe auch versucht ein paar Impressionen für mein „Dreizehn Kapitel“-Projekt einzufangen und am Freitag ist es dann auch mit Roberts Schreibgruppe im Cafe Ludwig weitergegangen.
Wieder waren wir zu fünft, zwar ist die Ruth mit Erika Brunngraber in Frankreich, aber diesmal war ein jünger Mann dabei, ein Musiker, der schon einen von Roberts Text vertonte und als Thema habe ich wenig originell „Mai“ vorgeschlagen, wobei meine Assoziationen von Maibaumklettern bis zum ersten Mai gingen.
Robert hat dann noch das Thema „Mißbrauch“ eingebracht, wobei ich gleich an die beklemmenden Geschichten der Maraini denken mußte und hat eine Verbindung vorgeschlagen und Ruth hat uns sozusagen das Thema „Reisen“ hinterlassen.
Also losgeschrieben und diesmal ist es mir gelungen eine Kurzgeschichte in den dreißig Minuten entstehen zu lassen und den Mißbrauch tatsächlich auf den Rathausplatz zu bringen.
Weil da ja eine in einer der Wohnungen sitzen könnte, eine aus Minsk, zuerst hatte ich Bukarest geschrieben, die in den goldenen Westen geschleppt wurde und in einem Bordell, sprich Massagesalon landete, statt, wie versprochen in einem Kinderkrankenhaus und nun blickt sie hinunter auf den Rathausplatz, wo die Massen mit den Fahnen und den Kampfliedern vorbeimarschieren.
„Komm lieber Mai und mache“, ertönt es noch aus dem staubigen gelben Transistorradio im Hintergrund.
Der neue Teilnehmer, der in Budapest aufgewachsen ist, hat das Thema Arbeit mit der Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen verbunden, eine Forderung der Grünen, die ja am Vortag des ersten Mais ihr Fest der Arbeitslosen feiern und Robert Eglhofer dachte bei Mißbrauch an den offenen Bücherschrank, beziehungsweise verknüpfte er seinen Weg auf den Rathausplatz mit den Klagen einer der Betreuerinnen vor dem „seltsamen Möbel“, die von denen erzählte, die mit Schachteln und Säcken kämen, um die Bücher auf den Flohmarkt zutragen.
Ein Mißbrauch an den ich nicht ganz glaube und der wahrscheinlich genauso ein Vorurteil, wie das ist, daß die Nachbarn beim bedingungslosen Grundeinkommen auf der faulen Haut liegen würden, während man selber die Freizeit sinnlvoll nützen würde.
Ilse Kilic hatte wieder einen ihrer bewährten Texte mit „Tag der Arbeit, Hurrah!“ geschrieben, wobei sie überlegte, wie man Menschen gebrauchen könnte, Ruth Aspöck zum Beispiel als Begleiterin beim Schwimmen, an der sie sich erfreuen würde, Fritz Widhalm widmete sich dem Reisen, wobei er verlauten ließ, das er das gar nicht gerne täte. Spannend also wie unterschiedlich man die Themen Mai und Mißbrauch verbinden kann und ich werde den morgigen Tag dazu benützen, meine Geschichte zu überarbeiten, die ich ja am Mittwoch Wally Rettenbacher vorlesen könnte, bevor ich mich möglichst intensiv meinen „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ im Sinne eines Korrigiermarathons widmen werde und das fällt mir im Augenblick ein wenig schwer, daran konzentriert zu arbeiten und nicht gleich „Ich will lieber etwas Neues schreiben!“, zu denken. Ich werde mich aber bemühen.

2021-06-05

Feldkircher Literaturbahnhof, Glückschweinmuseum-Souveniers und Friederike Mayröcker gestorben

Was tut sich jenseits der Corona-Front und jenseits der „Schmiede– und Literaturhaus– Veranstaltungen“ werden meine Leser vielleicht wissen wollen. Einiges, auch wenn es auf dem ersten Blick gar nicht so aussieht und man denken könnte, es tut sich nichts bei der Literaturbesessenen, weil keine Lesungen, keine Einladungen und derzeit auch kein Preisgeschehen.

Aber lesen und schreiben kann man und das tue ich sehr fleißig, habe die nomierten Bücher für den Leipziger Buchpreis gelesen und hoffe bald zu meiner Backlist zu kommen, was gar nicht so leicht ist, da ich bei Angeboten nur schwer „nein“ sagen kann, obwohl ich es mir immer vornehme und das Schreiben.

Ja, da ist das dritte Corona-Buch fertig korrigiert. Die „Vorschau“ gibt es schon und der Text ist an druck.at gegangen. Also bald das fertige Buch und da kann ich gleich zu einer Leserunde, das heißt zu einer Diskussion darüber auf meinen Blog aufrufen und ansonsten korrigiere ich an meinen Corona-Texten, hoffe bald fertig zu werden, damit ich meine Rechercerunden machen kann. Ab zehnten Juni braucht man im Freien keinen Maske und da kann ich mir vielleicht vom Würstlstand was holen. Aber wie das so ist, Fehler um Fehler, vor allem, wenn ich den Text laut lese und da ja coronamäßig soviel passiert. Obwohl die Zahlen fallen, kommen immer wieder neue Artikel dazu, so daß der Rohtext jetzt schon an die hundertvierzig Seiten hat und, ich glaube, diese Textsammlung von März 2020 bis derzeit Juni 2021 sind sehr spannend, weil man da gut die Corona Entwicklung und Veränderungen bemerken kann, so daß ich schon ein bißchen Werbung machen kann und die Texte sind, wenn auch unkorrigiert, da ich kein Sekretariatsteam hinter mir habe, im Blog zu finden und noch etwas gibt es abseits vom täglichen Lesen und Schreiben und dem abendlichen Literaturveranstaltungensstreams.

De liebe Erika Kronabitter, in deren Verteiler ich bin, obwohl sie mich bei dem F.M. Geburtstags-Buch vergessen hatte, hat mich angeschrieben und mir mitgeteilt, daß sie den Feldkircher Bahnhof literarisch neu gestaltet und dafür Texte haben will. Ein Gedicht oder kurzer Prosatext zehn Zeilen plus Überschrift zum Thema „Reisen, Sehnsucht, Fernweh, Nähe/Distanz“ und da bin ich jetzt immer skeptisch, weil es meistens, wenn ich was dazu schreibe oder schicke, doch nichts bringt. Aber zehn Zeilen sind nicht viel, das habe ich, Uli schau her, in zehn Minuten so schnell kann ich gar nicht schauen, zu denken, Feldkirch da war ja mal der James Joyce, denn ich war da ja einmal da und habe mit der Erika Kronabitter und der Anni Bürkl die „Mittleren II“ dort veranstaltet, weil mich die Silvia Bartl nicht im Literaturhaus haben wollte und bin da draufgekomme, daß James Joyce dort war und dann das Thema Abstand und Reisen. Das juckt ja meine Corona-Seele und habe, obwohl ich keine Lyrikerin bin für das Lteraturcafe ein Corona-Gedicht geschrieben, also hingesetzt, in die Tasten gehaut und dann war es schon da:

„Zu James Joyce hinaus“

„Reisen, ich möchte verreisen, möchte in die Welt hinaus

ohne Maske und ohne grünen Paß

Will mich nicht registrieren lassen

Weil mich dann ein Virus küßt

vor dem ich mich schützen muß

Stattdessen weiterleben, weiterreisen, in die Welt hinaus

Mit dem Zug nach Feldkirch

dabei an James Joyce denken,

der das maskenlos tat

Wann wird das, frage ich sein?“

Und ich habe, das kann ich schon vermelden, von der Erika Rückmeldung bekommen, der das mit dem James Joyce gefallen hat.

Aber das ist für die Gesunde, Freie, Widerständige natürlich noch Utopie, denn nach Feldkirch müßte ich im Zug eine Maske aufsetzen und weil man über das deutsche Eck muß, wohl auch im Auto einen Text vorweisen. Ganz abgesehen vom Hotel, wo es eine zweitägige Testpflicht gibt.

Also vorläufig nur in der Phantasie, dafür jedes zweite Wochenende nach Harland in den Zweitwohnsitz, da auf der Terrasse sitzen, schreiben, auf die Rudolfshöhe wandern, das Takeaway Angebot genießen und bei der Radschenke steht, man braucht zwar keinen Test, aber eine Maske beim bestellen. Was aber, glaube ich, am Zehnten fallen wird und dann gibt es im großen Wohnzimmer noch eine Neuigkeit nämlich einen Schreibtisch mit einem Schwein auf der Vorderseite und einem Schweinmotiv auf derHinterwand, das man aber eigentlich nicht sehen kann.

Der Schreibtisch, der vorher im Glücksschweinmuseum der Ilse Kilic und des Fritz Widmhalm gestanden ist, bei dem ich ein paarmal bei Lesungen war, das es aber nicht mehr gibt oder nicht mehr geben wird, da der Raum wird von den Eigentümern gebraucht und Ilse Kilic hat das Inventar offenbar verschenkt oder verkauft. Den Schreibtisch und zwei Bilder, die momentan in der Krongasse herumliegen, weil da demnächst ausgemalt werden soll, an den Alfred und so kann ich, wenn ich will, meine künftigen Texte an dem ehemaligen Glücksschwein- oder fröhlichen Wohnzimmerschreibtisch schreiben und eine „Corona-Texte Anthologie“ hat mir die Ilse Kilic auch noch geschenkt. Die muß ich noch lesen und dann in meinen Corona-Text- Buch, falls es dann noch möglich ist, darüber berichten kann und ist es schon zu spät dazu, kann ich auf meine Corona-Texte hinweisen. Es tut sich also auch in Corona-Zeiten was in Sachen Lliteratur bei mir, auch wenn meine im vorigen April geäußerte Vermutung, daß mich der Lockdown noch ein Stückchen weiter vom Lteraturbetrieb bringen wird, zu stimmen scheint.

Am Schluß muß ich noch etwas Trauriges bekanntgegeben. Friederike Mayröcker ist, habe ich am Freitagnachmittag erfahren, im siebenundneunzigsten Lebensjahr verstorben. Jetzt ist sie doch nicht hundert geworden, wie sich das die erste Ehrenbürgerin Wiens, glaube ich, wünschte. Den ersten österreichischen Buchpreis hat sie 2016 bekommen, den Nobelpreis nicht und auch nicht den „Preis der Leipziger Buchmesse“ mit ihren „da ich morgens undmoosgrün. Ans Fenster trete“. Ein Buch das ich gerne lese würde. Vielleicht finde ich es mal, obwohl man Mayröcker-Bücher selten in den Schränken finde. Den „Liebling“ habe ich gelesen. Sie hat ganz in meiner meiner Nähe,nämlich in der Zentagasse, in einer, wie es so heißt, total vermüllten oder mit Material gefüllten Wohnung gelebt und ich war bei einigen ihrer Veranstaltungen, bei den letzten O-Tönen, wegen der vermaledeiten Maskenpflicht leider nicht.

2019-08-30

Von der Rot-Show zum Wohnzimmertag

Patricia Brooks

Patricia Brooks

Fritz Widhalm

Fritz Widhalm

Wahlkampfauftakt der SPÖ am Viktor Adler Markt, im zehnten Bezirk, der Heimat der Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner und ich habe ja schon geschrieben, daß ich, seit ich für den Rücktritt Kickls unterschrieben habe, in den Verteiler gekommen bin, im Juli bei einer Vorveranstaltung im Bruno Kreisky Park war und jetzt zur offiziellen Wahlkampferöffnung, obwohl ich ja kein SPÖ-Fan bin, aber ich gehe ja manchmal zur Wahlveranstaltungen und diesmal war auch ein besonderes Programm angekündigt.

Um vier oder um fünf hat es angefangen, da spielte zuerst eine Musikgruppe, dann gab es Interviews mit Jugend- und Spitzenkanditaten.

Vor der Bühne gab es Stehtische und dahinter Holzbänke, wo ich auf einem Platz genommen habe, wo sich, glaube ich, die Bezirkselete getroffen hat, lauter ältere Männer, die sich kannten und mit „Freundschaft!“, begrüßten, aber sehr freunlich waren.

Auf einem Stand wurden Bleistifte, Folder und Knabbertüten verteilt und dann gab es noch große rote Pappschilder mit dem Motto der Veranstaltung „Menschlichkeit siegt!“, die man bei den Reden in die Höhe halten konnte und ich eigentlich für einen guten Wahlkampfslogan halte.

Astrid Nischkauer

Astrid Nischkauer

jopa jotakin

hörb

Einen SPÖ- Song gab es auch, der seine Weltpremiere hatte und dann die Rede der Vorsitzenden, ich ich lange vor ihrer politischen Karriere, als Spitzenbeamtin im Gesundheitsministerium kennengelernt und für eine sehr durchsetzungsfähige Karrierefrau gehalten habe. Dann wurde sie Gesundheitsministerin und jetzt SPÖ-Vorsitzende, wo sie ihre Kindheit in dem Arbeiterbezirk Favoriten betont, von den SPÖ-Männern, glaube ich, sehr gemobbt wird, sich aber durchzusetzen scheint.

Mal sehen wie es gelint, die Wahlkampferöffnung war aber sehr spannend und als ich gegangen bin und  schon dachte, daß ich niemanden hier kenne, habe ich den Rudi mit einer seiner Verwandten getroffen und dann noch am Heimweg Thomas Northoff mit seiner Freundin in einem Schanigartensitzen gesehen.

Beide wollte nicht ins Amerlinghaus zum Wohnzimmertag, obwohl es da auch ein tolltes Programm mit der gegenwärtingen experimentellen Literatur gegeben hat.

Ilse Kilic moderierte, Patrica Brooks, die glaube ich auch im Vorjahr bei den Wohnzimmertagen gelesen hat, begann mit einem Text, den sie zu einer musikalischen Vorgabe geschrieben hat. Dann folgten Sommergedichte und ein vier Minunten Horrorcomcichörspiel, das sie gemeinsam mit Ilse Kilic geschrieben hatte.

hörb

jopa jotakin

Ilse Kilic

Ilse Kilic

Fritz Widhalm folgte mit ausschnitten aus zwei Büchern wo er seine Pläne nach seinem sechzigsten Geburtstag offenbarte.

Da hat er in der Schreibgruppe, glaube ich, immer betont, daß er dann zu Schreiben aufhören würde. Jetzt ist er aber, glaube ich, schon sechzig und schreibt weiter und danach folgte die 1989 geborene Astrid Nischkauer, die ich manchmal in der „Alten Schmiede“ sehe, die sowohl Gedichte las, die sie übersetzte, als auch aus ihrem Band „Satyr mit Tunfisch“ las und am Schluß folgte Jopa Joakin, der ein szenisches Gedicht namen „Sommerloch“ mit musikalischer Begleitung performte und nachher sind wir noch lange mit der Ruth im Garten des Amerlingbeisl gesessen, um mit ihr unsere fürs nächstes Jahr geplante Radreise zu besprechen.

2019-05-08

Christine Lavant Ausstellung

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:20
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Die 1905 geborene Christine Habernig, geborene Thonhauser,die sich nach dem fluß Lavant nannte und 1973 in Wolfsberg gestorbene ist, gehört sicher zu den österreichischen Ausnahmedichterinnen.

Krank und arm und möglicherweise sehr katholisch und sie ist auch eine der Dichterinnen, die Hilde Schmölzer in ihrem in den Siebzigerjahren erschienenen „Frau sein und schreiben“ veröffentlicht hat.

Daher kenne ich auch den Namen, einen Gedichtband habe ich einmal in einem offenen Bücherschrank gefunden und im Literaturhaus hat es auch einmal eine Lesetheateraufführung gegeben. Jetzt gabs eine Ausstellung „Ich bin eine Verdammte, die von Engeln weiß“, die von Annemarie Türk kuratiert wurde.

Eine Lavant Gesellschaft gibt es auch und als ich so um dreiviertel das Literaturhaus erreichte war es schon sehr voll, obwohl ich extra beim Bücherschrank gewartet habe, um nicht zu früh zu kommen.

Den Kärntner Germanisten Klaus Amann, Leiter des „Musil Archivs“ und Herausgeber der Lavath-Gesamtausgabe habe ich gesehen und Karin ,Ivancsiscs, Ljuba Arnautovic, Karin Peschka und und und lauter elegante Damen und Herren, die mir nicht viel sagten.

Die Ruth hat sich später zu mir gesetzt und mit den elften teil von ilse Kilic  und Fritz  Widhalms „Verwicklungsroman“ übergeben. Robert Huez hat eröffnet, dann hat der Präsident der internationalen Lavant-Gesellschaft, Hans Gasser, ein paar Worte gesprochen und ein bißchen genauer hat dann Annemarie Türk in die Ausstellung eingeführt, die ich eigentlich von den zweisprachigen „Wieser-Ausgaben“ und Kulturkontakt kenne.

Die Ausstellung, das hat schon Robert Huez in seiner Einleitung erwähnt, befaßt sich nicht so sehr mit dem Werk der Ausnahmedichterin, sondern mit den Zeichnungen, die sie selbst oder andere über sie angefertigt haben. Es gab aber in einer Vitrine ihre Schreibmaschine zu sehen und drei Filmbeispiele gibt es auch. Einer davon ist ein Schulfernsehfilm aus dem Jahr 1968, den Jeannie Ebner und Hermann Lein gestaltet haben.

Es gab nach der Einleitung ein Musikprogramm und zwar hat die Muskerin und Sängerin Ramona Kasheer, die ich, glaube ich, schon bei der letzten „Kritlit“ im Weinhaus Sittl hörte, wieder vier ihrer Gedichtvertonungen gesungen und dazu erklärt, wie wichtig diese Texte für sie sind.

Es gab dann, wohl bei Ausstellungseröffnungen, zu denen ich ja nicht so oft gehe, üblich, ein Buffet, das heißt Gespräche mit der Ruth, dem Chemiker Manfred und einem Schulfreund vom Alfred.

Ein Begleitprogramm „Lavant Lesen I -III“ wird es in den nächsten Monaten auch geben.

Mal sehen, ob ich zu einem zwei oder drei Prommapunkten komme? Es war jedenfalls interessant und so kann auch ich die Ausstellung, die es noch bis September im Literaturhus zu sehen gibt, wärmstens empfehlen.

2018-12-30

Mein Romanjahr 2019

Es hat ja, als ich 1973 nach meiner Matura literarisch zu schreiben angefangen habe, diesbezüglich nicht viel Unterstützung gegeben.

Gut in Amerika kannte man wahrscheinlich schon das kreative Schreiben und konnte es an den Colleges lernen und im kommunistischen Leipzig dab des das Sprachinstitut, aber das war weit weg und Internet zum rasch mal hineingooglen, hat es keines gegeben.

So habe ich mir dementsprechend schwer getan, einsam vor mich hingeschrieben, dann habe ich noch, was mich heute noch irgendwie traumatisiert von der Monika und dem Gerhard ein negatives Feedback bekommen, als ich ihnen die „Einladung zum Tee“ zeigte.

Gut, das war kein Text mit dem man den Nobelpreis bekommen hätte, aber muß man das einer schüchternen Schreibanfängerin sagen?

Ich habe zwar weitergeschrieben, trotzig  verbissen, „Jetzt erst recht gedacht!“ und mein Schreiben, wie mir manchmal meine Kritiker vorwerfen mit „Zähnen und mit Klauen“ verteidigt. Tue das noch immer, weil ich wahrscheinlich innerlich noch glaube, daß ich das eigentlich nicht darf, nicht kann, etcetera.

Nein, daß ich es kann, glaube oder weiß, ich inzwischen eigentlich schon und auch, daß man den inneren Kritiker ausschalten und erst mal in einem „Freewriting“ losschreiben, sich Fehler erlauben und später korrigieren kann.

Das weiß ich wahrscheinlich durch das „Writersseminar“, dessen „Tage der offenen Tür“ ich viel später zu besuchen begann und dessen Gründerin Judith Wolfsberger diese Ideen ja aus Amerika mitnahm.

Damals hat, glaube ich, die Bruni zu mir gesagt, daß jeder Satz sitzen muß, bevor man etwas herzeigt oder hergibt.

Gut, das war damals so und man war damals der Ansicht, daß einem die Muse küssen muß man das Schreiben nicht lernen kann und so hat jeder vor sich hingeschrieben, bis er den Nobelpreis bekam, oder sich das gar nicht erst getraut zu wollen, weil ich glaube, auch Andre Heller einmal im Radio sagen gehört zu haben, daß man das nicht darf, weil sonst der gute alte Goethe beleidigt wäre.

Gut, der hat selbst geschrieben und den Nobelpreis nicht bekommen und ich habe mich am Anfang meines Schreiben, ich gebe es zu, öfter in den Gedanken ihn zu bekommen hineinphantasiert.

Das ist natürlich nicht möglich, weil den ja nur einer im Jahr bekommt und inzwischen, glaube ich, gar niemand mehr, weil sich das diesbezüglich Kommite zerstritten hat und ich schon wahrscheinlich damals der Meinung war, daß jeder der das will, schreiben soll, das war wahrscheinlich meine pädagogische Seite die das dachte, habe ich ja, außer schreiben auch Psychologie studiert und die Monika hat mich damals auch in den „Arbeitskreis schreibender Frauen“ gebracht, der vom „Bund der demokratischen Frauen“ veranstaltet wurde oder von dort herkam, also etwas kommunistisch war und damals gab es ja noch die DDR, ich aber Frauen, wie Marie Therese Kerschbaumer, Christa Stippinger, Elfriede Haslehner, Hilde Langthaler und auch Arthur West kennenlernte und den „Arbeitskreis“, obwohl Bärbl Danneberg, die ihn leitete, immer sagte, daß sie nicht in den Literaturbetrieb hineinwollen, für die „Gruppe 47“ hielt, denn ich wollte  das ja und habe es nicht geschafft, bin aber immerhin ein paar Jahre später dadurch in GAV gekommen, habe angefangen meine Texte herumzuschicken und später 1989 oder so auch mein erstes Buch, bei dem berühmten Jack Unterweger herausgebracht, der damals in Stein eine Literaturzeitschrift und einen Kleinverlag hatte.

Das ist lange her und die Zeiten haben sich geändert. Die Schreibschulen sprießen, wie die Schwammerln aus dem Boden, es gibt nicht nur das Literaturinstitut in Leipzig neu, sondern acuh das „Institut für Sprachkunst“, die „Schule für Dichtung“

Ich bin über die Präsentation von Judith Wolfsbergers Buch „Frei Schreiben“ an der „Sigmund Freund Uni“ mit dem „Writersstudio“ gekommen und die hat mich, glaube ich, auch auf den „Nanowrimo“ und das „Literaturcafe“ aufmerksam gemacht und viele Autoren versuchen sich durch Schreibschulen und Schreibkurse einen Nebenerwerb zu verdienen.

Damals gab es keine Schreibratgeber und als ich auf die „Schule des Schreibens“, diesen Fernlernkurs, den es damals schon gab und bei dem, glaube ich, auch Jack Unterweger das Schreiben lernte, habe ich mir begierig das Probematerial bestellt und war über die „Fünfzehn goldenen Regeln“, die dabei waren sehr begeistert.

Denn damals hat einem niemand gesagt, wie man und, daß man das Schreiben lernen kann und ich glaube auch, daß man, wenn man damals den Kurs dort buchte, unterschreiben mußte, niemanden in das in das Arbeitsmaterial das es dort gab, hineinschauen zu lassen.

Das hat sich jetzt auch geändert und das ist gut so, denn das „Writersstudio“ bietet seit es in die Pramergasse übersiedelt ist, jedes  Jahr zwei Tage lang kostenlose Schnupperseminare an, die sich von Jahr für Jahr erweitern und man wenn man sie besucht, wirklich viel lernen kann.

Nun, ich habe das Schreiben trotzdem und vorher gelernt und glaube, es auch schon gekonnt zu haben, als ich 2000 beim „Sternpreis“ gewonnen habe und da auch in eine Schreibwerkstatt geladen wurde.

Dort wurde auch nicht kritisiert und, daß es auch kreatives Feedback geben kann, weiß ich auch erst durch das „Writersstudio“, die das auch anbieten, im „Arbeitskreis“ wurde auch ziemlich querbett herumgekritelt und zerrissen, wie es auch weiland Marcel Reich Ranicki und wahrscheinlich auch die „Grupe 47“ tat.

Durch das Internet bin ich auf das „Literaturcafe“ und den „Nanowrimo“ aufmerksam geworden und als ich noch in den Siebzigerjahren, glaube ich, einmal in der „Alten Schmiede“ war, stellte dort jemand sein selbstheruasgegebenees Büchlein vor, worauf ihn Kurt Neumann sehr vorsichtig sagte, daß man das eigentlich nicht soll, weil das „Selfpublishing“, das Wort das man damals nicht kannte, weil es „Eigenverlag“ hieß, etwas sehr sehr Verwerfliches und ein absolutes No go war.

Trozdem gab es damals schon die Zuschußverlage, die waren das auch und haben die Autoren, die keinen Verlag fanden und schon daher den Spott hatten, auch gehörig ausgebeutet, so daß ich es durchaus für einen Segen halte, als der „böse Amazon“, den Selbstbuplishern, die Tore öffnete und es daher zu einer Kehrtwende kam.

Denn heute hat sich das Blatt gewendet, die meisten in Amerika geschulten Leiter oder Gründer von Schreibschulen sagen, daß man das Schreiben lernen muß, wie das Malen, Singen, etcetera.

„Handwerk ist wichtig!“, sagen sie und bieten solches an.

Die sogenannten professionellen Autoren rümpfen deshalb wohl noch immer die Nase, haben sich aber vielleicht auch in Leipzig, Hildesheim, Wien, etcetera, wo man ausgewählt und aufgenommen werden muß beworben, äußern sich dann mehr oder weniger kritisch darüber, fangen aber damit wahrscheinlich ihre Laufbahn an, indem sie zu einem Verlag vermittelt werden, von dort nach Klagenfurt kommen, für den Roman, den sie als Abschluß schreiben, ein Gutachten bekommen, mit dem sie zu „Suhrkamp“, „Hanser“ oder „Rohwolt“ gehen und die Anderen finden in Internet Leute, wie Annika Bühlemann,die kostenlose Schreibtips geben, „You tube-Filmchen“ über „Heldenreise, Personen- und Figurenentwicklung“ machen und dann natürlich auch ihre“ Wowkurse“ haben, zu denen, wie im „Writersstudio“,  viele Interessenten kommen, die sie buchen.

Über Annika Bühnemann bin ich auf Julia K. Stein gestoßen, die auch „You tube-Videos“ macht und da bezüglich des „Nanowrimos“ jeden Tag ein paar Schreibtips gab.

Jurenka Jurk habe ich dann durch ihre Autorenmesse, die im Vorjahr, zeitgleich zur „Buch Wien“ veranstaltete, kennengelernt und die bietet ähnlich, wie Judith Wolfsgruber, vor ihren Online-Schreibkursen sehr viel Gratismaterail, wie kostenlose Webinare an, in denen man nicht nur auf ihren Kurs aufmerksam werden, sondern, wie ich finde, auch sehr viel lernen kann.

So habe ich im Vorjahr ein wenig mitgeschnuppert und im Sommer, gerade als ich mit der „Magdalena Kirchberg“ angefangen habe ihr Webinar über das „Zeitmanagement“ gesehen und auch darüber geschrieben, dann gab es ein Webniar zur „Heldenreise“, das, was die, wie schreibt man einen tollen Roman-Ratgeber, ja für das non plus Ultra eines Romanes halten und jetzt kam zwischen den Jahren, ein kostenloser fünf Tage Schnpperkurs, wie man 2019 zu seinem Romanjahr machen kann, etwas was, für mich vielleicht gerade richtig kommt, da ich, kurz vor Erschenen der „Unsichtbaren Frau“ und dem Korrigieren der Magdalena ein wenig ausgepowert bin und mich frage, warum soll ich wieder etwas schreiben, wenn ich schon fast fünfzig selbstgemacht Bücher habe, die keiner lesen will und auch keine neue Idee habe, weil ich über alles schon geschrieben habe.

Da kam mir dann schon die Idee, daß ich als nächstes, statt noch einen Roman über ein schon ausgelutschtes Thema, vielleicht einen „Literaturgefüsterbuch-Band zwei“ mit all den Schreibthemen und den Buchvorschauen machen soll, denn da hat sich bei mir ja inzwischen einiges angesammelt und weil ich die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr ohnehin in Harland verbringe, habe ich mich zu dem „Mini- Schnupperkurs“ auch angemeldet, wo ich seit Mittwoch jeden Tag ein Arbeitsblatt bekomme und man sich in einer Facebookgruppe austauschen konnte.

Das war zwar nichts für mich, weil Facebook-Verweigerin. Das Schlußseminar kann man sich  aber heute Abend auch so ansehen und so habe ich mir die letzten fünf Tage auch ein wenig Gedanken gemacht, wie ich 2019 zu meinem Romanjahr machen könnte.

Also die Arbeitsblätter  zu „Ziel anpeilen“, „Zeit planen“, „Voraussetzungen checken“, „Sicherheitsnetz erweitern“ und „Zielfestlegung“ durchgesehen. Ich habe ja in Harland keinen Drucker, um sie auszufüllen und bin darauf gekommen, daß ich nach fünfunfvierzig Jahre schreiben, no na, wahrscheinlich ohnehin schon sehr weit gekommen bin, habe ich ja schon fast fünfzig selbstgemachte Bücher und da ist es für die heutigen Autoren, warhscheinlich viel einfacher, als ich es damals hatte, denn die schicken vielleicht gar nicht mehr unverlangt zu „Suhrkamp“ oder „Fischer“, sondern bewerben sich in Leipzig oder Wien, beziehungsweise buchen sie die „Romanschule“ bei Jurenka Jurk oder den „Wow -Kurs“ bei Annika Bühnemann und lernen dabei die Figuren zu entwickeln, den Plot zu erstellen, zu überarbeiten und  auch noch ein Verkaufsexpose zu erstellen, etcetera, so daß sie es dann bei Verlagen oder Agenturen versuchen oder wenn das nicht klappt ihren Roman bei „Amzon“ einstellen können, wo man immer die Erfolgsgeschichten hört, daß der Roman verfilmt wurde, man Unsummen dabei verdient, etcera.

Das schaffen warhscheinlich nur wenige, wenn überhaupt, denn das Problem, das ich bei der Geschichte sehe, ist, daß es zwar immer mehr Schreibende aber immer weniger Leser, die sich dafür interessieren gibt. Aber seit den fünfundvierzig Jahren, als ich zu schreiben begonnen habe, hat sich bis heute Dank  Internet sehr viel verändert.

Die Schreibtips sind frei zugängig und man kann sehr viel darüber lernen, wie das Schreiben geht, ohne ein einziges Seminar zu kaufen. Die You tube-Videos und sonstigen Schreibtips, glaube ich, reichen und das finde ich sehr schön und kann auch gleich verraten, was ich mir von dem fünftägigen Schreibgeschenk von Jurenka Jurk mitgenommen habe, wobei ich natürlich weiß, daß ich durch meine fünfundvierzigjährigen Schreibversuche, ich schreibe ja wahrscheinlich schon länger, als Jurenka Jurk am Leben ist,  schon einiges selbst herausgefunden habe und so habe ich gleich beim ersten Arbeitsplatt, wo es um das Festlegen der Ziele ging, gedacht, daß ich das in dem Morgen erscheinenden Artikel ohnehin schon vorausgeplant habe. War 2018 doch insofern ein Wowjahr für mich, als daß ich in der „Alten Schmiede“ gelesen habe, zweimal mit der Ruth den öffentlichen Raum begangen habe. Der“Hammer“ mit den Texten und auch die „Volksstimmeanthologie“ von 2016 erschienen ist, etcetera und, um die Frage wo ich 2019 stehen möchte habe ich in der ersten April-Geschichte auch schon satirisch beantwortet. Real wird dann vielleicht die „Magdalena“ erschienen sein, die „Unsichtbare Frau“ sowieso. Ich arbeite dann an meinem eigenen Schreibratgeberbuch aus dem „Literaturgeflüster“ und ich könnte natürlich die „Magdalena“ auch bei „Amazon“ einstellen, statt, was ja immer noch ein wenig anrüchig ist und ich auch nicht ganz sicher bin, ob das jetzt ein richtiges Buch ist, weil ja selbst gedruckt und ohne ISBN-Nummer, die man zwar natürlich kaufen könnte, beim „Digitaldruck“ fünfzig mal selber mache und es dann, wie ich ja ohne Resonanz aber eigentlich ganau nach den Ratschlägen, versuche auf meinen Blog selber per Leserunde und Gewinnspiel zu „vermarkten“, vielleicht noch einmal die Verlage anschreiben, etcetera.

Könnte man machen, ob ich damit Erfolg habe, weiß ich nicht. In den letzten Jahren ist da ja das meiste schiefgelaufen, aber eigentlich habe ich ja über vierzig selbstgemachte Bücher und, daß ich mir da mehr Erfolg wünsche, habe ich schon öfter geschrieben. Eine kleinere oder größere Fanrunde würde mir da genügen, die es aber wahrscheinlich deshalb nicht gibt, weil die Leute, die schreiben, ja nicht so viel lesen und die im Lliteraturbetrieb, die außerhalb noch immer nicht so ernst nehmen, auch wenn in Leipzig und in Frankfurt die Selfpublisherhallen boomen.

Noch mehr Selbstvertrauen von Jurenka Jurks Webinar mitnehmen ist wahrscheinlich auch eine Lösung, denn eigentlich bin ich ja schon im Literaturbetrieb, war das wahrscheinlich scho seit ich das erste Mal in den „Arbeitskreis schreibender Frauen“ gekommen bin und 1980 in dieser Vorläuferform der „Textvorstellungen“ gelesen habe, auch wenn mich Gustav Ernst und Marie Therese Kerschbaumer, die damals dazu eingeladen wurden, ziemlich links liegen ließen. Also nicht darin sondern daneben und ob ich jetzt unbedingt an fünfzigtausenste Stelle beim „Amazon Rankinng“ liegen möchte, ist wahrscheinlich auch keine Verbesserung.

Das „Literaturgeflüsterbuch“ mit den Schreibartikeln wird es vielleicht auch nicht bringen, weil sie die Leute wahrscheinlich mehr für sich sich selber, als für meinen Schreibwerdegang interessieren, kann für mich aber nützlich sein und wenn sich dann 2020 warhscheinlich erst oder später noch ein Buch mit einem etwas weniger abgelutschten Thema und etwas genauer nach der „Heldenreise“ konzipiert ergibt, wäre das auch sehr schön und ich finde es ja, wie gesagt sehr gut, daß viele Leute schreiben, interessiere mich dafür, auch wenn ich nicht alles lesen kann, versuche ich das doch zu tun und, daß es soviele Schreibtips im Netz gibt, finde ich auch sehr schön, denn jeder, der das will, soll schreiben und kann das auch oder kann es lernen und wenn man sich jetzt auch noch für das des anderen interessiert, wäre das auch sehr schön und so freue ich mich auf das abendliche Webinar, das Jahr 2019, das zuerst ein Korrigierjahr werden wird, auf die „Unsichtbare Frau“ mit der ich mich wahrscheinlich wenigstens mit dem Uli in einer Leserunde catchen werde, geht es da ja um die politische Situation und um einen rechten Blogger für den er das Vorbild war, geht es darin auch.

Eine Schreibgruppe habe ich, um mit dem Arbeitsblatt  vier abzuschließen, nach dem „Arbeitskreis schreibender Frauen“, den es bis cirka 1984 gab, ich bin aber, als die sich zu einem Verein mit vielen Regeln umgebildet haben, nicht mehr hingegangen, einige Frauen wie die Hilde Langthaler und die die Elfriede Haslehner und die Valerie Szabo aber lange noch privat getroffen, auch gehabt.

Hat sich der Robert doch als er nicht mehr Vizeobmann der LitGes war eine solche gewünscht, die Ruth hat sie mit der Ingeborg Reisner, die dann das Schreiben nicht mehr wie in der Schule lernen wollte, gegründet und ich bin, weil ich ja nicht so gerne konsumiere, erst spät das erste Mal ins Cafe Ludwig oder Fortuna gegangen. Habe dann Blut geleckt, wie man so sagen könnte und mir angewöhnt bei den jeweiligen Abenden, immer wenn es passte, eine Szene zu meinem momentanen Work on Progress zu schreiben.

Da waren Anfangs auch der Fritz Widhalm und die Ilse Kilic dabei, später haben der Robert oder die Ruth die Geduld verloren und die Gruppe mit enier Lesung im Amerlinghaus abschließen wollen, Peter Czak und auch Klaus Khittl haben aber weitermachen wollen,  Doris Kloimstein war da auch schon dazugestoßen, so gab sie dann noch eine Weile bis sich das Cafe Fortuna auflöste dort und dann noch bis Sommer bei mir, da hat sie dann Peter Czak, der wieder zurückgekommen war, an einen anderen Tag verlegen wollen und so ist ab März niemand außer der Ruth und der Doris mehr gekommen, so daß es sie seit Herbst nicht mehr gibt.

Ich habe auch was die Schreibbuddies, wie das jetzt so heißt, betrifft, ein paar meiner Bücher der Judith Gruber zum Testlesen gegeben, die mir dann auch einen Beschreibungstext dazu lieferte.

Das habe ich auch bei ein paar anderen bekannten Autoren versucht, es aus mangelnder Resonanz aber aufgegeben, so daß ich mir meine Texte jetzt meistens selber schreibe, habe mir aber angewöhnt mir bei den „Wilden Worten“ zu den jeweiligen Texten je ein Wunschgedicht zu wünschen, daß dann auch, so wie bei der „Unsichtbaren Frau“, wo aus dem „Schäfchen“ auch ein „Schälchen“ geworden ist, im Buch enthalten ist. Das kann ich, fällt mir gerade ein mit der ersten „Unsichtbaren Frau-Szene“, die ich übrigens, wie auch die „Nobelpreisszene“, die ich schon öfter gelesen habe, bei den nächsten „Wilden Worten“, als Gästin in der „freien Wildbahn“ lesen, das habe ich auch bei der „Anna“ so gemacht.

Also auf in das neue Romanjahr, wenn ich auch die Ausbildung nicht buchen werde und es vielleicht ein eher Reflektives werden wird.

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