Literaturgefluester

2017-11-05

Nanowrimo-Schreibmarathon

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 21:07
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Das „Writersstudio“ feiert heuer sein fünfzehnjähriges Bestehen, 2010 bei der Erföffnung des Studios in der Pramergasse war ich dabei und seither fast immer bei den Open days und noch anderen Feste, nur eine Nacht, wo man durchschreiben konnte, habe ich ausgelassen, weil wir da in Harland waren und zu diesem Anlaß gibt es ein besonderes Event und das ist, glaube ich, auch etwas besonders Tolles, nämlich einen fünfzehntägigen Schreibmarathon, wo man um zehn Uhr kommen und um neunzehn Uhr gehen und dazwischen schreiben kann, so viel man mag und schafft und am Samstag gibt es noch eine zusätzliche Schreibsession bis dreiundzwanzig Uhr.

Begonnen hat es am 31. mit einer „Hallowoeenparty“ wo im feierlich geschmückten Rahmen, die Schreibziele bestimmt, ein Vertrag mit sich selber abgeschossen, eine Schreibfigur ausgemalt und die Pinwand geheftet werden konnte.

Ja, das sind so amerikanische Methoden, die Judith Wolfersberger sozusagen nach Wien importiert hat und begonnen hat das Ganze ja vor Jahren mit einem Buch für Studenten, die mit ihrer Diplomarbeit nicht weiterkamen.

Das wurde einmal in der SFU vorgestellt und seither bin ich in Kontakt mit dem Studio und bin dadurch, glaube ich, auch auf das „Nanowrimoschreiben“ gekommen und der fünfzehntägige Schreibmarathon vom ersten bis fünfzehnten November, am fünfzehnten gibt es dann eine Zieleinlauffeier, wo man wahrscheinlich wieder bejubelt werden wird, richtet sich, glaube ich, an alle, die ein Projekt, was immer das auch ist, ein Buch, eine Diplomarbeit, eben der „Nanowrimo“, der dann ja noch zwei Wochen weitergeht, machen wollen und der Sinn dahinter ist, in der Gruppe schreibt es sich besser, denn da wird man motiviert, wenn alle ebenfalls in ihre Tasten tippen.

Und ich bin ja bekanntlich bezüglich schreiben sehr motiviert, nehme mir sozusagen was ich kriegen kann, um mir mein eigenes Schreiberinnenleben zu kreieren und heuer mache ich nach einem Jahr des Aussetzens auch wieder beim „Nanowrimo“ mit.

Das ist mein sechster der erste war 2009 und ich bekenne gleich und habe es auch schon geschrieben, es ist wieder ein geschummelter, denn eigentlich schreibe ich an der „Unsichtbaren Frau“ schon seit Ende August und die Idee dazu ist mir schon im Frühling gekommen.

Ich war bei der Halloweenparty habe keinen Vertrag mit mir abgeschlossen, weil ich weiß, daß ich jetzt vier Tage dorthin kommen und an meinem „Nano“ schreiben will, dann gehe ich auf die „Buch Wien“ und schreibe dannach weiter solange bis der Text fertig ist.

Aber bei meinem Tempo und da ich jetzt schon über zwanzigtausend Worte habe, ist zu erwartetn, daß ich wahrscheinlich schon am Wochenende fertig bin, sofern ich die fünzigtausend Worte überhaupt schaffe, weil meine letzten Texte eher kürzer waren.

Die 5 Nanowrimos

Die 5 Nanowrimos

Mal sehen, momentan sehe ich mich überhaupt nicht durch und habe  am letzten Wochenende, den Text den ich damals hatte ziemlich umkorrigiert, dann noch zwei Szenen geschrieben, so daß ich schon elftausend Worte sozusagen mitgenommen habe und auch einen ungefähren Plan. Allerdings bin ich keine große Plotterin und habe es leider oder Gottseidank auch nicht so sehr mit dem Spannungsbogen.

Gestern bei der Party und der Gruselgeschichte hatte ich keinen Laptop mit. Die Geschichte hätte aber zeitlich auch nicht so gepasst und wird wahrscheinlich noch später kommen und weil ich jetzt  auch sehr viele Klienten habe und am Montag auch die „Ohrenschmaussurysitzung“ war und ich meine Monatsabrechnung machen mußte, waren die letzten Tage sehr voll.

So bin ich am ersten November schon um fünf aufgestanden, um alles zeitgerecht zu schaffen und bin dann in die Pramergasse marschiert, wo Judith Wolfersberger gerade bei der Morgenübung war.

„Ich bin dein Schreibpriojekt“ hieß die und man konnte sich dazu einen Sticker auswählen und ich habe mir ein glänzendes Ding gewählt. Das heißt eigentlich zwei, denn das erste, ein gelbes habe ich gleich verloren. So wählte ich mir ein anderes. Das gab es dann nur mehr in Grün. Passt zu meiner Geschichte aber, glaube ich, auch besser und als ich mit dem Laptop das Studio erreichte, war es schon sehr voll.

Junge  und auch alte Leute und zu neunzig Prozent Frauen. Ich setzte mich in einen Korbsessel in den hinteren Raum, denn wenn ich den Laptop habe, stört mich der Tisch und interessant ist, glaube ich noch zu erwähnen, daß ich seit meinem ersten „Nanowrimo“ gleich in den Laotpo schreibe. Vorher habe ich mit der Hand vorgeschrieben. Es dann aber, weil ich, wenn ich im Fuß bin, sehr schnell werde, dann oft nicht mehr lesen konnte.

Nach der Einstiegsübung oder war es vorher, gab es kleine Runde, wo man zu seinem Projekt was erzählen konnte, so daß ich merkte, es sind schon einige dabei, die auch „Nanowrimo“ schreiben, für die meisten war es aber, glaube ich, neu.

So und dann eingestiegen  mit der zweiten Amandaszene und dann folgte eine mit der Lesung im Kulturinstitut mit dem Daniel Kehlmann und Jonathan Franzen und eine mit dem Jonathan Larsen und da das Gruppenschreiben wirklich animierend ist, konnte ich gleich merken.

Zwar hatte ich immer Angst, daß ich vielleicht zu laut klappere, aber ich hatte auch die „Nanoregeln“ nicht korrigieren im Kopf. Das steht auch im Vertrag.

Da weiß ich aber schon, daß ich das nicht einhaltebn kann, weil ich mich dann nicht mehr auskennen würde, wenn ich es mir nicht regelmäßig durchlese.

Habe aber bis circa eins geschrieben und geschrieben, die drei Szenen und die waren, glaube ich, ziemlich flott, die wo die Slavenka hingerißen ist, daß sie, das Romakind aus Kosice aufeinmal zusammen mit den Literaturgrößen, wie Kehlmann oder Franzen ist und dann ging es gleich weiter mit dem Jonathan Larsen und da bin ich auch in Schwung gekommen. Denn diese Figur hatte ich bisher noch nicht so richtig.

Jetzt ist aber die Britta sozusagen vom Himmel herabgestiegen und erzählt ihren Jon, daß die Inge und die Ilse und die Virgina wissen wollen, wer heuer den Nobelpreis bekommen wird? Also muß er zur Sitzung gehe,n auch wenn er das nicht will.

Dann war es eins und Judith Wolfersberger, die Trainerin der ersten Runde rief „Dann kommt der Zieleinlauf!“, weil ich aber schon vorher fertig war und etwas essen wollte, habe ich das nicht abgewartet, sondern meine Wörterzahl circa fünfzehtausend selber auf meine Figur geschrieben und bin dann zum Mc Donalds gefahren. Als ich zurückkam, war schon Trainerwechsel und Michaela Muchitz moderierte.

Ihre Einstiegsübung habe ich versäumt,  brauchte sie aber ohnehin nicht, denn jetzt stand wieder eine Tratschke-Szene an. Der wird ja auch nach Frankfurt zur Messe fahren und dort laut „Wir alle hassen Antifa!“ schrien und noch eine, wo die Amanda auf den Minister Basti im türkischen Pyjama  triff und die Slavenka trifft am nächsten Tag die Lily in der Bibliothek und die erählt ihr ihre Familiegeschichte, die schon aus „Besser spät als nie“ bekannt ist und Wörter sind geflossen. Es war halb fünf, ich hatte zwanzigtausend Worte, um mich herum gab es gelegentlichen Schichtwechsel und ich dachte, was mache ich bins sieben da?

Die Frankfurtszene kann ich jetzt nicht mehr schreiben, denn sie wird dann  nichts, habe getrödelt, meinen Wortacount auf die Pinwand geschrieben und dann erst ist mir eingefallen, das ich das Ganze ja korrigieen könnte, denn zumindestens die sechs geschriebenen Szenen waren  ziemlich fehlerhaft.

Das habe ich dann gemacht und bin bis halb sieben auch nicht fertig geworden, denn dann packten alle Musiksinstrumente, Trommeln, Rasseln, etcetera und es ging zur Pinwand, um sein Tagesziel zu verkünden und bejubelt zu werden.

So erfuhr ich noch eine bißchen von den Projekten der anderen. Eine hat, glaube ich, auch schon sechs oder waren es schon neun „Nanowrimos“ hinter sich. Eine schreibt ein Buch über Farben, etcetera.

Spannend, spannend denke ich und sehr toll, dazwschen Tee und Kekse und am Donnerstag habe ich noch einen intensiven Praxistag mit viel Diagnostik und am Abend ist  der „Alpha“.

Ich habe noch am Mittwochabend versucht die restlichen Szenen zu korrigieren, war aber schon so müde, daß ich bei der zweiten oder dritten Alfons Tratschke Szene dachte, die ist sehr schlecht und enttäuscht von mir war, daß in meinem Schreibrausch soviel Schlechtes produzierte.

Den Freitagvormittag im Writersstudio, ich bin wegen einer Stunde, die vorher hatte ein bißchen zu spät gekommen und dadurch die Einstiegsübung versäumt, habe ich  bis Mittag die sechs neuen Szenen fertig korriert, auch die Tratschke Szene, die ich schon hatte, die mir dann aber wieder besser gefallen hat.

Ich habe die letzte Szene dann noch nach der Trainer Übergabe fertig korrigiert, bin dann bis zur nächsten Freewritingeinstiegsübung „Mein Projekt wird mir heute Nachmittag glücken, weil..“. geblieben, habe da noch, die zwei Worte, „..ich es so will“, angefügt und bin  zum „Anker“ gegangen, um mir zwei Snacks zu kaufen, habe dazu einen Fertig Latte Machiatto getrunken und eine kurze Runde bis zum Donaukanal gegangen.

Zurück und drei Szenen oder 4153 Worte geschrieben, so daß ich jetzt 24960 Worte habe, also fast bis zur Hälfte fertig bin und immer noch ein bißchen schwimmen, beziehungsweise mich nicht ganz durchsehe, wie es weitergeht, das heißt, wie lange es werden wird?

Kann sein, daß ich schon vor den fünfzigtausend Worten fertig bin, gehe jetzt jedenfalls noch das Wochenendeschreiben und werde dann cirka eineinhalb Wochen unterbrechen, bevor es wieder in Harland weitergeht.

Ein paar vage Ideen habe ich dazu noch, so ist heute der Alfons Tratschke auf die Buchmesse gefahren,  die Britta hat dem Jonathan zugeredet, daß er auf die Jurysitzung gehen soll und das Schäfchen hat Amanda von der Halloween Party erzählt, zu der die  muslimischen Frauen auf den Kahlenberg gehen, am Cobenzl demonstrieren vielleicht gerade die Patrioten und gedenken Prinz Eugen und an die anderen Seitenstränge lassen sich auch noch Folgeszenen anschließen, der Moritz wird demnächst mit derMathilde nach New York kommen und mit der Lily und der Slavenka in den Central Park gehen. Das Wahlgeschehen wird noch kommentiert und der Moritz verbindet sich mit dem Jonathan, der zwar vielleicht Lilys Blog vorgschlägt, den NP 2017 hat aber, wie wir alle wissen Kazuo  Ishiguro gewonnen. Ich habe also ein ungefähres Bild und noch ein langes intensives Schreibwochenende vor mir, bevor ich meine Figur wieder nehmen und nach Hause zum Weiterschreiben tragen kann.

Am Samstag war dann der lange Schreibetag, dreizehnstunden in drei Session, in der Vormittagsrunde habe ich die oben zitierten drei Szenen geschrieben und in den Pausen in der Küche einige intensive Schreibgespräche geführt.

Zu Mittag bin ich eine kurze Runde um den Donaukanal gegangen, war dann sehr müde, so daß ich dann während ich die vierte Szene geschrieben habe, fast eingeschlafen wäre. Dann kam die Trainerin sagte in der Küche, gibt es frischen Kaffee und es ist wieder weitergegangen.

Die vierte Szene wo es wieder um Minister Basti und Amanda Siebenstern geht, habe bis am Abend dann die ganzen vier Szenen korrigiert, so daß ich dann  30121 Worte, vierundsechzig Seiten und einun zwanzig Seiten geschrieben. Wieder ein kurzer Spaziergang und ein Versuch zur Belohnung sozusagen oder zur Motivierung ein Glas Wein zu trinken und dann die Abendsessions mit den beiden Marukusse als Trainer und dann war es aus, alles weg ein Blackout sozusagen und die zweiundzwanzigste Szene, wo die Slavenka, die Postkarte für den Vater in den Postkarten warf und und sich mit Lily und ihren Eltern im Central Park zu treffen und sich New York anzusehen 30 544 Worte und keine Ahnung, wie es weitergeht?

So bin ich nach Hause gegangen und werde wohl den morgigen Sonntag, wo ich mich auch für die Feedbackrunde eingetragen habe, dazu mützen, das Ganze nochmals zu korrigeren und dann in einem Brainstorming, die weiteren Szenen und das weitere Vorgehen festzulegen.

Drei Schreibimpulse gab es auch „Schreiben ist mir wichtig -„, die Reflektionen warum ich über die „Unsichtbare Frau schreiben wollte“ und bin dann auch in einen „Dialog mit meinen Text“ getreten.

Jetzt bin ich müde und erschöpft und habe mir auch noch die Pressekonferenz von Peter Pilz bezüglich seines plötzlichen Rücktritts angesehen, was vielleicht auch zu meinem Thema passt und verfrühte Geburtstagsgeschenke vom Alfred Karin Peschkas „Autolyse“ und jakob Noltes „Schreckliche Gewalten“ habe ich auch bekommen und bin jetzt sehr gespannt, wie es mit meinem Schreibprojekt und dem „Nanowrimo“, wo ich ja schon am vierten Tag mehr als die Hälfte habe, weitergeht und das ist dann nach dem Flop oder eigentlich der Müdigkeit, ich bin die letzten Tage so zwischen fünf und sechs aufgestanden und weit nach Mitternacht ins Bett gekommen.

Am Sonntag wieder wunderbar weitergegangen. Da bin ich erst, um sieben aufgestanden und ein bißchen in der Badewanne gelesen und dann um zehn wieder in meinem breiten Sessel, wo ich auch die letzten zwei Tage verbrachte. Mit Blick in den anderen Raum, wo die anderen, um den großen Tisch saßen, die Füße am Sessel, den Laptop am Knie, habe ich dann die angefangene Slavenka Szene verbessert und eine sehr liebe Trainerin, namens Irene Steindl, der ich gleich in der Küche beim ersten Morgentee von meinem Projekt erzählte. Am Vormittag habe ich dreieinhalb Szenen geschrieben und es ist gleich sehr flüßig weitergegangen, mit allen handelnden Personen, nachdem die Slavenka, die Lily und ihre Eltern im Chelsea Hotel getroffen hat, kam die Szene wo der Jonathan erzählt, was nach der Sitzung passiert und ein Mail von Moritz Lichternstern bekommt und Alfons Tratschke ist immer noch auf der Buchmesse, trifft dort seine Schwester die ihm auch vom neuen Nobelpreisträger erzählt.

Dann ging ich in die Mittagspause und da fuhr ich wieder zum Schwedenplatz und kaufte mir eine kleine Nudelbox, begann Szene vier, Amanda besucht wieder Minister Basti und der hat jetzt schon die Wahl gewonnen.

Den Nachmittag hat dann wieder Markus Fischer moderiert und richtig sehr geholfen in den Text wieder hineinzukommen, hat mir Irene Steindls Morgenimpuls, denn wir sollten schreiben, „Am Morgen nach dem Aufstehen…“ und schon war ich bei der Slavenka drin und Markus Fischer forderte uns auf, eine Rezension über das Projekt zu schreiben und wow ich hatte  den Klappentext und außerdem machte mir das auch viel Spaß, dann die Basti Quasti Szene fertigeschrieben und noch eines mit der Slavenka in der Bibliothek, denn das habe ich vergessen, am Samstag als ich so niedergeschlagen nach Hause gegangen bin, lag im Bücherkastel bei der Buchhandlung „Kuppitsch“ ein Buch über die deutschen Nobelpreisträger und das findet, die Slavenka in der Bibliothek.

So das waren dann 36.000 Worte, die ich danach korrigierte und auch noch einmal die Szene zwanzig, die erste, wo der Jonathan auf die Jurysitzung geht und die wollte ich beim Feedback vorlesen und auch das war toll mit der sehr lieben Trainerin und drei Teilnehmern und von einer hörte ich „Wow du bist schon sehr weit!“ und Irene Steindl fand sie sehr akustisch. Klar es ist ein innerer Monolog.

Dann das Schlußfeedback, ich schnappte meine Figur, stellte sie zum Ziel, ein paar, die auch schon nach Hause gingen, hatten das schon zu Mittag gemacht und dann Abschied von dem Marathon der mir wirklich sehr sehr gefallen hat.

Aber mehr Zeit werde ich wahrscheinlich nicht finden, kommt ja mein Geburtstag, die „Buch Wien“ und arbeiten muß ich auch und werde dann wahrscheinlich erst bei der nächsten Schreibgruppe und dann hoffentlich am übernächsten Wochenende fertig werden und  auch  darüber berichten.

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2017-11-20

Ritter-Abend

Jetzt war ich schon länger nicht mehr in der „Alten Schmiede“, denn vermehrt Klienten, die nur am Abend können, so daß ich es dann bis neunzehn Uhr nicht dorthin schaffe, dann waren die letzten Wochen wegen es Nanomarathon und der Buch-Wien ja sehr hektisch, zwar gab es bei letzterer die „Lesefestwoche“ und da auch ein Programm ion der „AS“, aber ich bin heuer wegen Geburtstagsfest, Geburtstagsessen,   Buchpreisvergabe und  Poet-Night nicht zu den Abendveranstaltungen gekommen und heute, wo es wieder etwas gemütlicher wird, wollte ich auch eigentlich ins Literaturhaus gehen, da hatte ich mir das „En espanon per favour“, eingetragen, habe dann aber gesehen in der „AS“, gabs einen Verlagsabend.

„Verlage im  Blickpunkt“ heißt die Reihe und da wurde wieder einmal der „Ritter-Verlag“ vorgestellt und das ist, wie meine Leser vielleicht wissen, ein ehrwürdiger experimenteller Klagenfurter Verlag, eine ästhetisch schöne Reihe, wo ich auch einige Bände zu Hause, aber meist noch nicht gelesen habe, wie ich öfter schreibe und mir das auch immer vornehme, aber ich bin halt keine Experimentelle, obwohl es mich zu den Veranstaltungen zieht. Da bin ich  sehr geduldig und schaue auch gern,e wie ich immer schreibe, über den Tellerrand.

So war ich auch bei einigen Veranstaltungen und auch  bei dem 2010 wie Paul Pechmann, der Lektor in seiner Einleitung erwähnte.

Den habe ich übrigens als ich zur „Alten Schmiede“ ging an mir vorbeigehen gesehen und mir gedacht „Uje!“, denn da ist mir eingefallen ich war ja auch an einem Abend in der „Gesellschaft für Literatur“ wo ein „Ritter Buch“ von Günter Eichberger vorgestellt wurde und wir warteten und warteten , denn der Verleger steckte im Stau und, um halb acht hatte ich Günter Eichberger, glaube ich, so weit, daß er sich bei Manfred Müller oder so erkundigt hätte und diesmal stand auch Günter Eichberger und noch zwei andere Autoren auf demProgramm und die „Alte Schmiede“ war gut gefüllt von dem an der experimentellen Literatur interessierten Publikum.

Gerhard Jaschke, Ilse Klilc, die ja eine „Ritter Autorin“ ist und schon sehr viele Bücher trotz des fröhlichen Wohnzimmers dort herausgegeben hat und der Assistent, der einleitende, erwähnte auch Klagenfurt und die „Ritter Galerie“, die es dort gibt und lobte, daß der Verlag kein erzählender sein.

Nun ja, nun ja, da scheiden sich die Geister, ich bin eine erzählende realistische Autorin, habe mich gerade sehr bemüht in meinem „Nanowrimo“ den ich gerade schreibe, etwas Spannung hineinzubringen, obwohl ich mir von Annika Bühnemann ihre Heldenreisetips nicht zuschicken habe lassen, habe aber am letzten Wochenende die Videos von Jurenka Jurk zur Ausbildung zum Romanautor gehört und ich habe mich auch mit der Shortlist des Debutpreisses  befaßt, die ja auch meistens erzählende Jungautoren umfasst, es gibt aber auch die Sprachkünstler und die halten sich  meistens für etwas Besseres und ich glaube ihnen ja auch, daß sie das sind, hatte aber meine Schwierigkeiten mit dem Zuhören, weil ich beim Lesen ja, seit ich blogge immer darauf achte, den Inhalt nacherzählen zu können und wenn das nicht geht,weil die schönen Worte keinen solchen haben, tue ich mir halt schwer, umso mehr, wenn ich merke, daß es den Leute ringsum gefällt. Mir gefällt es ja auch, aber um was geht es eigentlich?

Nun ja, nun ja, das hat Paul Pechmann in seiner Einleitung schon sehr genau erklärt, in dem er die Geschichte des „Ritter Verlages“nacherzählte, auf die Veranstaltung von 2010  und auf Ise Kilics , die „Welt als schöne Kunst“ betrachtet hinwies und darauf, daß sich der heutige Abend mit der Herbstproduktion des Verlags beschäftigen würde.

Er zählte aber alle Autoren des Verlages auf, der erste war Franz Schuh mit seinem „Stadtrat“ und da tut es mir noch heute leid, daß ich das Buch nicht gelesen habe, glaube aber, daß es eher erzählend ist, Franzobel ist, wie Franz Schuh vom Verlag abgesprungen und zu einem größeren gegangen.

Ilse Kilic ist aber, trotz des fröhlichen Wohnzimmers, eine treue Autorin und bis 2007 war auch Ralph Klever Lektor, der hat dann, als er den „Klever Verlag“ tgründete, viele der Autoren mitgenommen, einige sind aber geblieben und der erste, der sein brandfrisches Buch  vorstellte, war der 1980 in Bruck an der Mur geborene, Rhomas Antonic mit „Flackernde Felsbilder über Nachvögel“, das ist ein schöner Titel und Paul Pechmann hat das, glaube ich, auch sehr genau erklärt. Gegangen ist es dann sehr viel über die Liebe, die auch manchmal in Haß ausartet und über ein Donald Duck Restaurant in einem Einkaufszentrum in dem die Angestellten lauter Engel sind. Ein sehr schönes und beeindruckendes Bild, wie ich finde.

Dann kamen die „aufzeichensysteme, die nicht mehr elfriede heißen, weil sich die Autorin von ihrem ich abgewandet hat, wie Paul Pechmann auch  erklärte. Die habe ich schon ein paarmal im Literaturhaus gehört und das neue Buch besteht aus lauter Zweitzeiler auch sehr schöne Worte ohne Plot und Handlung, wie ich finde, aber das habe ich ja jetzt schon erwähnt und der 1959 in der Steiermark geborene Günter Eichberger befaßte sich in seinem neuen Buch mit dem Hirn, dafür ließ er,glaube ich, auch seine Hirnströme messen und Hirnforschung ist ja auch sehr modern. Aber ist sie auch literarisch?

Aber die Worte waren schön und die Leute haben sehr gelacht bei dem Bild, daß sich Günter Eichberger ind die Nase eines Königs ziehen ließ, dann selbst zum König wurde und damit auch nicht glücklich war.

Das ist die Abwandlung eines Märchens glaube ich und ich stellte mir wieder mal die Frage, wer kauft und liest so theoretische Bücher?

Ich habe das noch nicht geschafft, aber der Büchertisch war bevölkert und der „Ritter-Verlag“ hatauch ein neues Design, obwohl mir das ältere, wo ich ja mehrere Bücher habe,  besser gefallen hat.

2017-11-19

Nanowrimowochenende und Fertigwerden

Dieser „Nanowrimo“, der sechste, bei dem ich mitmache, ich habe ja 2009 damit angefangen und da die „Heimsuchung“ geschrieben. Dann war zwei Jahre Pause, 2012, 2013, 2014 und 2015 habe ich wieder mitgemacht.

Voriges Jahr hat es wieder nicht gepasst und ich war im Korrigierzustand der „Berührungen“ oder war es schon die „Klara“ und heuer habe ich ja im Winter das „Bibliotheksgespenst“ fertiggeschrieben, dasdemnächst an die Druckerei geht und dann im Frühjahr, als ich eigentlich nur Szenen sammeln wollte, die Bloggeschichten „Besser spät als nie“.

Da war ich dann im August mit dem Korrigieren fertig und habe gedacht „Was nun? Was mache ich jetzt im September und Oktober, schreibe ich da das Rohkonzept der „Unsichtbaren Frau“ fertig und korrigiere im November oder bin ich dann damit auch schon fertig und schreibe einen anderen „Nanowrimo“?“

Ich habe mit dem Text dann auch bei der Schreibgruppe im September angefangen, war aber, weil es ja sehr politisch ist, irgendwie zu nah dran, hatte auch zuwenig Zeit mich wirklich einzulassen, denn das Buchpreislesen hat ja auch im August angefangen, so war ich mit dem vorläufigen Rohseitenergebnisse nicht sehr zufrieden oder eigentlich recht unzufrieden.

„Ich kann es nicht, ich kann es nicht, etcetera!“

Habe es zweimal umgeschrieben, zuletzt in der letzten Oktober Woche, hatte dann so an die elftausend Worte die so einigermaßen passten und bin damit zuuerst zur „Halloweenparty“ des „Writersstudios“ und dann vier Tage lang, nämlich den ersten, den dritten, vierten und fünften November zum „Schreibmarathon“ gegangen und hatte Sonntagabend 36.322 Worte und damit war erstmal Schluß, weil die folgenden  Tage sehr hektisch.

Die „Buch-Wien“ begann und weil ich dann doch eine Autoren- beziehungsweise Pressekarte dazu hatte, bin ich dorthin gegangen und habe erst wieder am Dienstag, wo die verschobene Schreibgruppe war, denn ursprüblich war sie ja an dem Tag geplant, wo der österreischiche Buchpreis vergeben wurde, mit dem Weiterschreiben begonnen und da war ich ein wenig in Sorge, ob mir dasauch gelingen wird?

Denn beim Marathon ist es mir ja sehr gut gegangen. Ich habe geschrieben und geschrieben und hatte nur am Samstag um sieben ein Backout, da bin ich dann nach Hause gegangen, aber am Sonntag war der Schreibfluß wieder da und ich habe mir auch ein Feedback geholt, das eigentlich sehr positiv war und mir zeigte, daß ich natürlich  nach vierzig Jahren kontinuierliche Schreiben schon sehr weit bin und  nicht,wie mir manche Kommentierter vermitteln wollen,  so furcht bar schlecht schreibe.

Thomas Rothschild hat mir das zwar auch erst kürzlich gesagt, die Feedbackteilnehmer aber nicht. Ich war aber da auch schon wieder ziemlich am Ende von meinem Handlungsplan, denn ich bin ja keine große Vorausplotterin, sondern plane da immer drei bis vier Szenen in etwa voraus und hörte bei dieser Autorenmesse vor einer Woche, das das Andreas Eschbach auch so tut.

Also mußte ich wieder in meine Handlung und in meinen Plot hineinfinden und da war ich auch ein bißchen in der Sorge, daß ich, wie es mir ja schon bei den früheren „Nanons“ manchmal passierte, zwar schon, um den zwanzigsten mit der Geschichte fertig bin, aber nicht die gewünschten fünfztausend Worte haben und meine letzten Texte, wie die „Klara“ und  „Besser spät als nie“ sind  auch immer sehr kurz geworden.

Ich habe auch in der Zwischenhzeit mir ein ungefähres Handlungszenarium, eben wieder diese drei vier Szenen weiter aufgeschrieben. Am Dienstag in der Grupppe, dann den Beginn einer Amanda-Szene mit etwa neunhundert Worte geschrieben und gewußt, dieses Wochenende mache ich meinen eigenen Schreibmarathon in Harland und habe mich auch  darauf gefreut.

Ein eigener Marathon ist dann zwar immer etwas anders, wie der in der Gruppe. Aber ich bin eigentlich sehr diszipliniert und motiviert und weiß auch, daß ich schreiben kann, ist es ja schon das sechste Mal im November und  über vierzig  selbstgemachte Bücher und einige andere gibt es ja auch und durch das Bloggen ist auch meine Hemmung ein wenig weniger geworden.

Trotzdem war ich sehr gespannt und hatte auch zu tun, nämlich in der Früh ein Debut zu lesen, das habe ich aber nicht fertiggemacht, so daß ich erst am Abend darüber bloggte.

„Das Frühstück“ hatte ich schon am Mittwoch korrigiert, aber mit dem „Besser später als nie“ war ich noch nicht fertig. Das habe ich also am Freitagfrüh als Erstes gemacht und dann geschrieben und geschrieben.

Die erste Tranche im Bett, drei oder vier Szenen glaube ich. Zu Korrigieren hatte ich auch noch etwas, weil ich ja wegen dem Feedback am Sonntag im Writerrstudio mit dem Korrigieren nicht fertig geworden und dann nicht mehr dazugekommen bin.

Dann habe ich Mittagessen gekocht, Kottlett, Pommes frites und Vogerlsalat. ZuMittag geschlafen und dann im Wohnzimmer mit den vielen Büchern weitergeschrieben. Da wurde ich zwar durch ein Webinar von Jurenka Jurk abglenkt, die nach der „Online Messe“ eine „Ausbildung zum Romanautor“ anbietet und das in einem eigenenen „Video“ vorstellte und das ist ja sehr interessant, obwohl ich natürlich nicht fünftausend Euro dafür zu zahlen werde, um mir in vierzehn Webseminaren und ein paar Einzelcoaches anhzuhören, wie die „Heldenreise“ geht, obwohl ich ganz ehrlich, damit meine Schiwerigkeiten habe und auch jetzt nicht sagen kann, wer der Antogonist in der „Unsichtbaren Frau“ ist oder sagen wir einmal, es ist derMinister Basti und ein paar Handlungsbögen habe ich auch darin, obwohl ich mir von Annika Bühneman nicht täglich, um dreißig Cent ein Aufmunterungsmail zuschicken habe lassen. Dann habe ich weitergeschrieben und der Handlungplan hat gestimmt und hatte dann, glaube ich, am Abend so an die dreiundvierzigtausend Worte.

Und am Samstag gleich sehr früh angefangen, denn wir haben ja, meine Leser wissen es, so ziemliche Harland-Rituale. Das heißt, am Samstag Markt, am Sonntag Rudolfshöhe und ich dachte, wenn ich da täglich fünftausend Worte schreiben muß, laß ich das am besten aus. Der Alfred sagte auch zuerst etwas, daß er am Samstag selbst ein Seminar macht. Das ist aber ausgefallen und es war schon klar. Es geht sich aus, wenn ich schnell nach St. Pölten fahre, dort am Markt einen Hamburger esse, einen Kaffee trinke und einen Buchbgutschein und einen vom „Leiner“ hatte ich auch noch einzulösen. Ich habe am Vormittag aber noch drei Szenen geschrieben, hatte dann über siebundvierzigtausend Worte und beim Radfahren überlegt, daß es eigentlich noch zwei Szenen sind, die ich brauche.

Nämlich, die, wo die Slavenka der Lily von Jonathan Larsens Angebot erzählt und dann das Ende, nämlich die Regierungsangelobung. Da geht dann die Amanda zum ersten Mal, wie ich es ursprüglich wollte, zu Donald Trump und der redet sie nieder und nicht zu Minister Basti und einen Werkvertrag um den Handke Nachlaß im Literaturarchiv einzuordnen bekommt sie auch.

Das habe ich vorhin  im Rohtext aufgeschrieben. Das heißt, die letzten fünf Szenen sind noch zu korrigieren. Da kommen dann noch wohl ein paar hundert Worte weg. Jetzt sind es aber 50 753 Worte, jäh und ich sage es gleich, ich glaube es ist gut geworden.

Das ist dann zwar immer schwierig zu überprüfen, weil sich ja niemand bei meinen Gewinnspielen meldet und ich nicht weiß, ob ich eine Lesung dazu bekomme oder beim Volksstimmefest, der  „Poet Night“ etcetera daraus lesen werde.

Ich werde zwar jetzt immer bei meinen Büchern, beim Erscheinen, eine Leserunde anbieten und fünf Bücher dafür zur Verfügung stellen, aber ob sich da jemand meldet, ist auch fraglich.

Aber trotzdem, bis jetzt war der Schreibprozeß sehr schön und ich bin mit dem Ergebnis, obwohl ich ja noch korrigieren muß und sicher einige Details nicht stimmen, so habe ich, glaube ich, auch mit der Zeit, das heißt den realen Ereignissen, die Buchmesse, die Wahl, etcetera, meine Schwierigkeiten, weil das, glaube ich, zeitlich noch nicht stimmtt.

Die nächsten Monate gehören da sicher dem Korrigeren, bis Ende des Jahres wahrscheinlich und inzwischen wird das „Bibliotheksgespenst“ und „Besser spät als nie“ erscheinen und einen Fixtag zum Korrigieren habe ich auch schon. Nämlich den elften Dezember, denn da habe ich ja, weil ich darüber gebloggt habe, einen „Writerretreat“ im „Writersstudio“ bekommen und da werde ich mir den Feinschliff vornehmen und ein Problem habe ich noch, weil ja noch zwölf Tage  Zeit bis zum Ende des „Nanos“ ist.  Da werde ich beim Korrigieren zwar wahrscheinlich nicht unter die fünfhzigtausend Worte kommen. Aber in den letzten Jahren war es immer so, daß mein Zählwerk und das des „Nanos“ nicht übereinstimmten. Ich dann dort immer weniger Worte hatte und also etwas schummeln mußte.

Das wird zwar kein Problem sein, das wieder so zu machen und eigentlich ist die „Unsichtbare Frau“ ohnehin sehr lang geworden, weil meine letzten Sachen alle eher kürzer sind und sehr viel nachher hineinschreiben, wie, glaube ich bei „Brüderschaft“ mußte ich auch nicht.

Es hat sich so ergeben, daß ich fertig war und fünfzigtausendsiebenhundert Worte hate, also“Jäh, hipp hipp, hurrah!“ und ich finde das sehr schön!

2017-11-15

MUSA im November

Statt zur Zieleinlaufparty ins Writersstudio bin ich heute wieder ins MUSA gegangen, wo die Stipendiatin Alice Harmer und der Förderungspreisträger Daniel Zipfl aus ihren Werken lasen.

Alice Harmer habe ich vor Jahren oder eigentlich Jahrzenten in der GAV kennengelernt. Sie hatte einen kleinen Verlag, den sie dann aufgab und eine Schlußveranstaltung gab es im Literaturhaus ausgerechnet an dem Tag, wo Valerie Szabos  Begräbnis war. Da kann ich mich erinnern, daß ich zuerst am Zentralfriedhof war, danach in Grinzig bei einem Heurigen, dann in der Zieglergassa und man konnte sich ein paar Bücher, experimentelle Literatur, aber auch eines von Thomas Northoff, die man sich mitnehmen konnte.

Dann habe ich länger nichts mehr von ihr gehört und gesehen, erst im letzten Jahr im MUSA wieder und jetzt ist sie Stipendiatin „Wow!“, trug ein rotes Kleid und las zwei poetisch surreale Texte, einer hieß „Requiem an meinen Vater“ der andere „Die Farbe der Veränderung“.

Akkordeonmusikbegleitung gab es auch und laut Julia Danielcyck, die meisten Besucher seit ever, nämlich einige Studentenklassen aus Budapest und sonstwo und Daniel Zipfl Debutroman „Eine Hand voll Rosinen“, für den er einige Preise bekommen hat, ist mir bisher entgangen, obwohl ich ja fast alles von der „Kemayr& Scheriau-Literaturschiene“ gelesen habe und er ein sehr brisantes Thema, nämlich die Flüchtlingskrise hat, allerdings eine, die schon 2003 passierte und der junge Autor las sich wieder durch durch seine drei Protagonisten, dem Ministerialrat, der einen Flüchtling vor der Abschiebung bewahren wil, dem Schlepper, dem Flüchtling selbst und dann gibt es noch einen Burnoutgefährdeten Priester der als einziger uneigennützig hilft.

En wenig rätselhaft ist mir der Handlungsstrang immer noch, obwohl ich ja schon in der „Gesellschaft für Literatur“ und den „O Tönen“ draus hört und mir Wolfgang Helmhart, dem treuen MUSA-Stammbeuscher, mit dem ich mich bei Wein und Brot darüber unterhielt, mir das nicht glaubte.

Ansonsten kann ich vermelden, daß ich bei mir mein Alltag, der die letzten zwei drei Wochen ja sehr hektisch war wieder normalisiert. Ich habe statt dem „Partisanenworkshop“, das heute ausgefallen ist, mein „Frühstücksdummie“ korrigiert und einen Fehler gefunden.

Das heißt den habe ich schon gefunden, als ich die „Poet-Night“ vorbereitete, weil er aus der dort gelesenen Fabian-Szene stammt und „Besser spät als nie“ zur Hälfte, so daß ich mich  am Wochenende hoffentlich ungestört meinem „Nanowrimo“ widmen kann.

2017-11-14

Schreibgruppe und vierzehnter Nanowrimotag

Jetzt habe ich schon lange nichts mehr beim „Nanowrimo“ getan. Wenn man sich meine Kurve ansieht, so bin ich, mit ein bissel Schummeln, sehr gut voran, denn ich habe mit dem Schreiben ja schon Anfang September angefangen und in der letzten Oktoberwoche, die über zehntausend Worte, die ich damals hatte, strukturiert und umgeschrieben und mit cirka elftausend bin ich am ersten November gegangen, habe es dann am ersten Tag auf zwanzigstausend Worte hinaufgeschrieben und das folgende Wochenende, Freitag, Samstag, Sonntag auf vierunddreißigtausend Worte gebracht.

Dann war erst einmal Sense, denn drei sehr intensive Praxistage und dann die Buch-Wien und fast zehn Tage nichts geschrieben.

Da war meine Kurve erstmals hochhinauf und wurde dann immmer flacher und flacher oder ist beziehungsweise überhaupt gleichgeglieben.

Im Writersstudio war ich ja ziemlich in Schwung und die Handlung ist geflossen, dann am Sonntag nach dem Feedback hatte ich wieder nur eine vage Idee, die sich dann im Lauf der letzten Woche konkretisiert hat.

Denn das Ganze soll ja damit enden, daß die Regierung angelobt wird und Amanda bekommt ein Angebot im Literaturarchiv zu forschen. Jonathan lädt Slavenka nach Stockholm ein und beginnt mit ihr vielleicht ein Verhältnis. Die Regierugsbildung kommt vor, der Rückzug von Peter Pilz und Alfons Tratschke wird sich mit Jnathan Larsen anlegen und und und vielleicht vieles mehr.

Das habe ich mir in mein graues Büchlerin, das mir der Alfred in der Klee-Austellung in Lindau gekauft hat, hineingeschrieben. Dann aber auch vergessen, weil die letzte Woche war ja intensiv, das schlechte Gewissen nagte ein bißchen, aber es war  alles sehr genau geplant, obwohl sie auf dieser Autorenmesse  immer sagten, man soll täglich schreiben.

Das kann ich nicht, denn wenn ich eine halbe Stunde Zeit habe, komme ich nicht in den Text hinein und zwinge ich mich dazu, wird das, was dann entsteht sehr schlecht und ist eigentlich zum Wegwerfen.

Aber dieses Wochenende, wenn wir nach Harland fahren, habe ich  Zeit und da werde ich  den Schreibmarathon für mich nachahmen, vorausgesetzt, ich komme in den Stoff hinein und am Dienstag in der Schreibgruppe fange ich auch damit an, habe ich gedacht und weil ich ja, die letzte Slavenka Lily Szene, die ich im Writersstudio geschrieben hatte, ist noch nicht korrigiert, ich aber wußte, daß ich vom Morgen nach der Wahl schreiben wollte, habe ich mich entschlossen, das Thema „Wahl“ vorzuschlagen und mich schon den ganzen Tag gefreut, daß ich dann endlich ein paar hundert Worte weiterschreiben kann.

Da meine sechs Uhr Klientin nicht gekommen ist, habe ich gedacht ich setze mich hin, gehe meine Eintragungen durch, fange vielleicht zum Korrigieren an, um in den Stoff  hineinzukommen. Beim Schreibmarathon habe ich gelernt, daß man dazu die Morgenseiten benützen kann, aber ich war noch nicht richtig auf der Seite, hat schon die Doris Kloimstein geläutet und es war nichts damit.

Der Alfred hat von den übriggebliegenen Sachen vom Samstag einen Spinatstrudel gebacken. Die Doris hat eine Flasche Wein mitgebracht und Morzartkugeln, der Robert Englhofer Krapfen,  Peter Czak Bier und was zum Knabbern. Die Ruth ist nicht gekommen, weil sie eine andere Veranstaltung hatte, so war es eigentlich eine lukullische Schreibgruppe, ich versuche aber trotzdem immer zu strukturieren, habe das Thema vorgeschlagen, es gab keinen Gegenvorschlag und habe  zu Schreiben angefangen.

908 Worte sind es geworden. Eine sehr kurze Szene, wenn ich es so lassen sollte und beginnend mit dem Besuch bei Minister Basti bis zum Morgen nach der Wahl.

Ein bißchen wild und ungewordnet kann man sagen, ist es geworden. Die anderen haben  ihre Wahlvorschläge gebracht. Klaus Khittl wieder einen Vierzeiler, Peter Czak was vom Teufel, der wählen muß, welche Sorte Partydroge er für das Musikpublikum einfkaufen will und ich habe korrigiert und korrigiert….

Es gab aber auch ein intensives Gespräch über die politische Situation. Ich freue mich, daß meine Kurve wieder ein Stückchen nach oben gerutscht ist. Die nächsten zwei Tage wird wieder nichts weitergehen. Morgen, wenn im Writersstudio, die Zieleinlaufparty laufen wird, werde ich ins MUSA gehen und am Freitag, Samstag, Sonntag,  weiterschreiben. Hoffentlich komme ich in meinen Stoff hinein und werde weiter darüber berichten.

2017-11-12

Die zehnte Buch-Wien

Filed under: Literaturbetrieb,Veranstaltungen — jancak @ 21:05
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Die Buch- Wien in der Messehalle gibt es schon seit 2008, vorher gab es die Buch-Woche, die zuletzt im Rathaus stattgefunden hat und ich bin seit Anfang an dabei gewesen und sozusagen immer ein paar interessante Tage dort verbracht, so bin ich auch heuer ein bißchen zu spät, weil ich um fünf die letzte Stunde hatte zur Eröffnung hineingehuscht, wo Benedikt Föger gerade mit seiner Einführung war und offenbar wieder darauf hingewiesen hat, daß sich die Politiker während der Regierungsbildung Zeit für Bücher nehmen sollten, dann kam Stadtrat Mailath-Pokorny, der in die selbe Kerbe stieß.

Karl Markus Gauss war der Eröffnungsredner und erzählte von einer Schweizer Bibliothek in einer kleinen Stadt, die dreitausend Bücher in hundert verschiedenen Sprachen hatten und kam auf diese Art und Weise auch auf die politische Situation zurück, wo die Politiker alle darum wetterten, wer den größeren Sozialabbau hat.

Dann gabs Brötchen und Wein im Literaturcafe bevor es zur langen Nacht der Bücher ging, die mit „5/ 8 in Ehren“ eröffnet wurden, dann kam Michael Köhlmeier, der erzählte warum er nicht gerne politische Romane schreibt und ich kam dann, weil ich dachte, es beginnt erst um neun, zum Bücherquiz, die ersten Bücher waren schon verteilt und die Kanditaten wurden ausgelost, das heißt, sie mußten eine Frage als Erster richtig beantworten, was mir diesmal leider nicht gelang.

Das letzte Mal war ich ja dabei, hatte aber Pech, diesmal hätte ich wahrscheinlich was gewonnen, weil die Leute die, da rateten, zum Beispiel nicht mal wußten, wer der Lebensmensch von Friederike Mayröcker war. Anmerkung für meine Leser oder das womit Günter Kaindlsdorfer geholfen hat, er hat Otto Mops geschrieben.

Ich hab dann doch zwei Bücher gewonnen, nämlich das neue von Birgit Vanderbeke und eine Erzählung von Radek Knapp über Alfred Kubin und vorher hat mir Marius Gabriel die „Funkhausanthologie“ der IG-Autoren gegeben, wo ich auch einen Text drinnen habe.

Der Quizz dauerte ziemlich lang, so daß ich das meiste andere versäumte, habe aber die Judith Gruber Rizy am „Wortreichstand“ getroffen und Ingo Schulze bei einem Buffet der skandinavischen Stände, das es beim Ausgang gab.

Am Donnerstag ging es los auf die Buch-Wien, die mir wieder etwas kleiner vorgekommen ist. So bin ich also zuerst wieder etwas herumgeschlichen und dann auf der Messe-Bühne gelandet, wo zwar etwas für Schüler war, ich aber gleich Cornelia Travniceks Stimme erkannte, die Ratschläge zur „Heldenreise“ beziehungsweise über den Unterschied von Games und Literatur sprach.

Dann kamen schon Doron Rabinovici und Robert Menasse und um zwölf ging ich in ins Foyer hinaus, weil da startete die Aktion „Eine Stadt ein Buch“ mit dem Bürgermeister, wo diesmal  Stuart 0`Nans „Letzte Nacht“, von dem ich vor kurzem „Emily allein“ gefunden habe, verteilt wurde, das Buch wurde dann auch auf der Messe Bühne vorgestellt, der Bücherstapel in der Halle war dann aber seltsamerweise verschwunden.

In dem ehemaligen „Von Tag zu Tag-Format“ traten dann um ein Theodora Bauer mit „Chikago“ und Saskia Jungnickl auf. Die Buchpreisträger wurden vorgestellt und dann wechselte ich langsam zur Kochbühne hinüber, wo Käsekümmelsnackers hergestellt wurden.

Kurz gings dann nochmal zu Paulus Hochgatterer zurück und dann noch einmal zur Weinverkostung zur Kochbühne, aber bis die zu den Rotweinen kamen, mußte ich weg, da ich mit dem Alfred zum Geburtstagsessen zu Manfred Buchingers Gasthaus nach Riedenthal gefahren bin.

Nachdem ich den Donnerstag mit einigen Abstechern bei den Köchen auf der ORF-Bühne verbracht habe, habe ich den Freitag im Literaturcafe begonnen, da war Petra Piuk mit ihrem Heimatroman, dann kam Ljudmila Ulitzkaya mit ihrem Roman „Jakobsleiter“, der ziemlich autobiografisch ihre Familiengeschichte zu schildern scheint und die ich einmal, lang lang ists her bei der „Literatur im März“ kennenlernte und deren „Lügen der Frauen“ ich zwar noch nicht gelesen, aber bei meinen „Berührungen“ verarbeitet habe.

Die nächste Autorin war dann Renate Silberer, die auch einen Erzählband bei „Kremayr & Scheriau“ veröffentliche, den ich zwar im September mit dem Piuk-Buch bestellt, aber nicht bekommen habe. Eine wie die Moderatorin sagte sehr poetische Erzählung, die sie unbedingt zu lesen empfahl.

Andrea Stift auch eine „Kremayr& Scheriau Autorin“, habe ich getroffen und ein bißchen mit ihr geplaudert und habe mich dann entschloßen, den ganzen Tag im Literaturcafe zu bleiben.

Das heißt bis drei habe ich das ausgehalten,  Hilde Langthaler am Klo getroffen, einen Platz in einem bequemen Sessel gefunden und meine Beine auf einen dieser Würfel gepart. Es kam dann noch ein dalmatischer Schwerpunkt und eine kroatische Autorin.

„Literatur und Kritik“ hat ein diesbezügliches Sonderheft herausgebracht, das von Karl Markus Gauss, dem diesjährigen Eröffnungsredner, vorgestellt wurde.

Nach drei war der Kopf dann voll und ich sehr unruhig, bin also ein bißchen in der Halle herumgelaufen, habe bei der Kochbühne ein scharfes Süppchen, ein Bruschetta und viel Olivenöl gekostet und bin dann, während Radek Knapp auf der „ORF-Bühne“ über sein neues Buch scherzte, zum Autorenempfang von „Kremayr & Scheriau“ zurechtgekommen, mich Ursula Riederer vorgestellt, einen Becher Wein, ein Stück Brot und ein Würstchen gekostet und habe jetzt auch „Das Wetter hat viele Haare“ bekommen. Dann wars halb sechs und ich bin in Richtung Cafe Siebenstern aufgebrochen, weil ja am Freitag statt meinem Geburtstagsfest, im Cafe Siebenstern die „Poet Night“ stattfand.

Am Samstag gings dann weiter mit einem Ständehopping und zuerst zur „Wasnerbühne“, wo wieder  „Ohrenschmaus-Texte“ geschrieben wurden, dann gings zur ORF-Bühne, wo Ina Hartwig ihr neues Buch über Ingeborg Bachmann vorstellte.

Im Literaturcafe war anläßlich des Kroatien-Schwerpunkte Slavenka Drakulic mit ihrem neuen Buch „Dora und der Minotaurus“, ein Roman in dem es ähnlich, wie bei Judith Gruber-Rizys „Schwimmfüchsein“ um die erste Frau von Pablo Picasso deren zerstörtes Leben ging.

Dann ging ich in die „Donau-Lounge“ zu Katerina Tuckovas „Vermächtnis der Göttinen“,  dann wurde noch die Gesamtausgabe von Jiri Grusa vorgestellt. Auf der ORF-Bühne war dann Sten Nadolny mit seinem neuen Buch „Das Glück des Zauberers“. Dann war ich wieder ein bißchen im Literaturcafe bis es wieder zur Exil-Preisverleihung zur ORF-Bühne ging und dann nach Hause zu meinem literarischen Geburtstagsfest und da bin ich gemeinsam mit Doris Kloimstein  und  Robert Eglhofer gefahren, die ich auf der Messe getroffen habe.

Am Sonntag gings zunächst mit dem Gutschein von der Anna in die Messebuchhandlung, beziehungsweise blieb ich dort stehen und suchte in den Stepeln herum. Das habe ich schon an den vorigen Tagen immer mal ein bißchen getan und bin da darauf gekommen, daß dort das „Blogbusterbuch“ und der Sten Nadolny liegt. Das habe ich mir gedacht, könnte ich mir kaufen, habe es dann aber nicht mehr gefunden. So wurde es dann Daniel Kehlmanns „Tyll“ obwohl ich ja nicht unbedingt ein Kehlmannfan bin, dann Deborah Feldmanns „Unorthodox“, die ich im vorigen Jahr im Literaturhaus bei den „Fried-Tagen“ kennenlernte und ein Buch, das ich derzeit auf vielen Blogs finde „Underground Rail Road“ von Colson Whiteside, der, glaube ich, damit den „Pullitzer-Preis“ gewonnen hat.

Das Aussuchen mit einem Buchgutschein habe ich mir ja schon lange gewünscht und könnte das zwar auch mit dem Hunderter der Schwiegermutter so machen, aber da denke ich, das ist, angesichts meiner Bücherberge verrückt, bei „Thalia“ kann ich aber nicht aus und wann ich die Bücher lesen werde, keine Ahung, es sind ja keine Rezensionsexemplare und ich habe ja schon so eine lange Leseliste.

Dann weiter im Literaturcafe mit Stefan Slupetzky, der seinem Lemmling eine Fortsetzung gegeben hat und interessant keinen Moderator hatte, sondern die ganze Zeit gelesen hatte.

In der „Rückkehr des Lemmings“ geht es um einen Straßenbahnfahrer, bei dem täglich eine Schöne einsteigt, in die er sich verliebt und dann eines Tages mitansehen muß, wie sie in ein Taxi gezerrt wird.

Dann kam wieder ein Kontrast nämlich das neue in der NÖ-Edition Buch von Julian Schutting „Betrachtungen“ poetische Texte mit Fotografien, denn Julian Schutting hat als Jutta eine fotografische Ausbildung gemacht, das dann mal beiseite gelassen und jetzt wieder damit angefangen.

Das nächste Buch passte besser, denn es war das bei „Klever“ erschienene Poetik der Sprachkunststundentin Raphaela Edelbauer, die Julian Schutting als Lehrer hatte, jetzt aber auch an einem „Antiheimatroman“ schreibt.

Und der Vielschreiber Egyd Gstättner hat sich in seinem „Wiener Fenstersturz“ mit Egon Fridell beschäftigt, der sich, als 1938 die Nazis kamen aus dem Fenster stürzte und das beschreibt der Kärntner Autor in seinem neuen Buch und geht dabei auch ein bißchen in die Zukunft, nämlich in das Jahr 2018, wo sich das Ereignis  zum achtzigsten Mal jährt.

Dann sprach mit Margit Heumann, die inzwischen auf die Buchmesse gekommen war, ich mußte aber zum Ö1 Quiz, denn da hatte ich mich mit dem Alfred verabredet, daß der dorthin kommt, weil man, wenn man das tut, umsonst in die Messe kann.

Aber leider kam er etwas spät und mußte den ganzen Tageseintritt zahlen, obwohl nur mehr knapp vier Stunden übrig waren, was ich etwas ungerecht finde, den Alfred aber nichtsmacht und der Quiz war interessant und ich staunte wieder einmal, wie wenig literarische Ahnung die Kanditaten haben.

Wo wird der dBp vergeben? Nein nicht in Köln, in Frankfurt natürlich, weil da ja dann die Messe ist.

Ich bin vor zwei Jahren auch angetreten, aber leider auch etwas Pech gehabt, diesmal weiß ich auch nicht, ob ich gewonnen hätte, zum Beispiel das „Vamperl“ hätte ich nicht erkannt?

Es trat aber Doron Rabinovici auf. Sein Buch und einen hundert Euro Gutschein konnte man gewinnen. Ich war aber auch so spät dran, daß das Ausfüllen schon vorüber war und der Saal sehr voll, so daß ich wahrscheinlich ohnehin nicht gezogen worden wäre.

Danach bin ich mit dem Alfred durch die Hallen geschlendert, sind dann wieder im Literaturcafe hängen geblieben, wo ich ein Schinken-Käse Bagel aß. Die Messe ist recht teuer, aber das mit der Kochbühne ist nicht mehr das, was es einmal war und heute kam ich überhaupt nicht dort hin und im Literaturcafe haben wir durch das Rumschlendern Gertraud Klemm versäumt, kamen aber zu den „Fünf Minuten Krimis“ zurecht, die ich, glaube ich, auch schon in früheren Jahren hörte.

Es folgte Robert Prosser und da staunte ich, wie Poetryslamartig sein neues Buch trotzdem ist, wenn er es selber liest und er sprach auch von Performances in denen es aufgeführt wird und in seinem nächsten Buch wird ums Boxen gehen. Da bin ich gespannt und wir sind zur ORF-Bühne gewechselt, die während unseres Spazierganges sehr voll war, denn da ist der frühere Bundespräsdient Heinz Fischer aufgetreten.

Es folgte Erich Schirhuber von „Roesner“ der vier Bänden mit Stefan Zweigs Texten herausgegeben hat. Zwei Texte wurden von Katharina Stemberger gelesen und die letzte auf der Bühne war Eva Rossmann mit ihren „Patrioten“, die sich mit Günther Kaindldorfer über die Heimatfrage unterhielt.

Dann war die Messe für heuer aus und ruckzuck wurde alles eingeräumt und die Teppich vom Boden gerissen. Uns sprach eine junge Frau an, die vor fünfundzwanzig Jahren eine Zeitlang auf die Anna aufpasste, sie von der Schule abholte und sich mit ihr beschäftigte, während ich meine Stunden machte und die jetzt im sechsten Bezirk eine Krimibuchhandlung hat.

Es gab im Cafe Korb noch einen Poesieabend. Wir sind aber nach Hause, denn die letzten zwei Wochen waren  sehr heavy und ich müde und erschöpft.

Es gab in der letzten Woche aber noch eine andere Messe, nämlich eine Online-Autorenmesse, wo es jeden Abend drei vier Videos gab, wo das Schreiben für die Autoren, die schreiben wollen, aber nicht in Leipzig oder in Hildesheim studieren und nicht in Klagenfurt lesen, sondern alles selber machen, von allen Seiten beleuchtet wurde und ich mir die Videos bis spät in der Nacht, beziehungsweise in der Früh zumindestens ansatzweise anhörte und jetzt weiß ich, daß ich, weil ich mich ja irgendwie der Rechtschreibung nicht so anpassen will und auch meine Cover selber mache, alle Fehler der Welt mache, denn da wird da ja angeraten, Lektorat, Korrektorat, Covergestaltung, Schreibseminare, so daß das bei „Amazon“ hinaufgeladene Buch dann auch schon einige tausende Euro kostet, die man wieder mit Marketingstretegien hereinbringen muß. So daß ich eigentlich gar nicht mehr so große Unterschiede zu den Zuschußverlage sehe oder doch, das Image hat sich auf der einen Seite verbessert. Auf der anderen Seite wieder nicht, weil man damit ja nicht nach Klagenfurt oder auf die Buchpreislisten kommt und sich wahrscheinlich wirklich hier zwei oder drei Klassen gebildet haben und natürlich sehr viele Autoren mit Schreibeschulen, aber da habe ich ja geschrieben, daß es mich erstaunt, wie viel die aus der Schule plaudern, obwohl sie natürlich ihre Seminate anbieten und die Frage, wer das außer mir, liest, stellt sich mir auch, obwohl in den Innterviews oft etwas anderes behauptet wurde, aber der Hauptverband des Buchhandels schreibt auch immer, daß die Buch-Wien immer größer wird, obwohl ich das eigentlich eher anders erlebt habe.

2017-11-08

Die zweite österreichische Buchpreisverleihung

Und während es bei mir rund um geht, derzeit drei intensive Praxistage und ein heimliches Bedauern, daß ich nicht mehr am Schreibmarathon mitmachen kann und der „Nanowrimo“ derzeit stagniert, obwohl ich schon ein paar weitere Schreibideen habe, wurde in Wien zum Auftakt  der  Messe der österreichische Buchpreis vergeben, den es ja seit 2016 gibt.

Die Longlist war, wir erinnern uns sehr interessant und der einzige Unterschied, den ich zum großen deutschen Vorbild sehe, ist ja der, daß es kein reiner Romanpreis ist, so daß auch zwei experimentelle Sachen und Eva Menasses Erzählband sowie Franz Schuhs Essays auf der langen Liste stand. Ich habe, wir erinnern und acht Bücher, der Longlist gelesen und mir Karin’Peschka „Autolyse Wien“ das „Otto Müller“ nicht für mich hatte, mir von Alfred zum Geburtstag grwünscht, das ich, wenn es geht, noch heuer lesen werde, von der Shortlist waren es dann vier, da fehlte Brigbitte Falkners „Stratteien zur Wirtsfindung“ mit dem sie, glaube ich, die Hot List“ gewonnen hat.

Meine Buchpreisschätzungen, mit denen ich ja oft ziemlich falsch liege, waren im ersten Durchgang, als der dBp noch nicht vergeben war, Poschmann für Deutschland und Robert Menasse für Österreich und dann, als der den dBp gewann und ich den Rabinovici gelesen habe, wünschte ich mir den, aber der kam nicht auf die Shortlist, nur Olga Flor lag darauf, Paulus Hochgatterer, Robert Menasse, Brigitta Falkner und Eva Menasse und ich dachte, Falkner ist zu experimentell, Robert Menasse hat schon gewonnen, lga Flor mir zu kompliziert. Also beide, wenn nicht doch Robert Menasse gewinnt, seine Schwester Eva oder Paulus Hochgatterer und tippte eher auf den letzteren.Aber ich liege ja immer schlecht im schätzen und der Buchpreis sorgt für Überraschungen und bezüglich des Debutpreises habe ich auf Irene Diviak getippt, weil ich das Buch, obwohl ein wenig kitschig, für das Literarischte halte.

Dann ging es los mit der Eröffnung, Frau Sucher hat mir ja gleich nach meiner Anfrage, nachdem mir Teresa Preis nicht geantwortet hat, eine Einladung geschickt und da gab es diesmal schon zu Beginn Brötchen und Getränke und ich stand unter lauter Prominenz, denn der österreichische Buchpreis wird ja in der Literaturszene von Verlegern, Hauptverband und Kritikern vergeben.

Ich bin da eine Ausnahme und dränge mich beharrlich hinein, stehe immer daneben, habe bei den Brötchen mitgenascht, ein Gläschen Wein getrunken und dann ging es los mit Musik vom „Mischwerk“.

Dorothee Hartinger und Philpp Hauss moderierten und die begannen mit einem antiquert anmutenden Text, den ich zuerst aus der „Sappho“ hielt, dann wars mir klar, das ist aus Goethes „Torquato Tasso“, denn damit habe ich mich ja in den späten Siebzigerjahren sehr beschäfigt und eine Erzählung  über eine diesbezügliche Theateraufführung im Landestheater Linz geschrieben und war damals auch ein paarmal im Burgtheater, wo Joachim Bissmaier, den Tasso gab.

Ietzt wird das Stück dort wieder aufgeführ, Phillip  Hauss ist der „Tasso“und Dorothee Hautzinger, die Leonore Sanvitale, deshalb waren die beiden halb kostümiert angezogen und hatten die Idee, die Prkeisverleihung mit Zitaten aus dem Stück zu moderieren. Ein toller Einfall eigentlich, ist aber wahrscheinlich nicht so gut angekommen, weil man die Gegenwartsliterauter weder mit Goethe noch mit Tasso vergleiche kann.

Es kamen aber die Honoratoren, Nochminister Drozda, Benedikt Föger und ein Herr von der AK auf die Bühne der wieder ein Plädoayer für die Pflichtkammermitgleidschaft den schwarz blau ja abschaffen will, hielt.

Dann wurden die Debuts vorgestellt und für mich keine Frage Irene Diwiak gewinnt, vor Mascha Dabic, Nava Ebrahimi habe ich ja nicht gelesen und große Überraschunf and the winner is „Sechzehn Wörter“ und ich bin wieder einmal falsch gelesen, wie vorige Woche beim „Alpha“.

Dann die Hauptrunde, wieder eine kurze Lesung aus den Büchern nun dann die Honoratoren auf die Bühne und die Winnerin ist diesmal eine kleinere Überraschung Eva Menasse, deren „Tiere für Fortgeschrittene“ ich schon im Frühjahr gelesen habe und so gut hats mir eigentlich nicht gefallen, aber Eva Menasse sehr selbstbewußt bedauerte oder beklagte, daß ihr Bruder Robert schon wieder einmal vier Wochen früher dran war und weil er keine Rede mithatte, hat sie auch keine, dann gabs nochmals Snack und Getränke und ich bin herumgegangen und habe geschaut, wer mit mir reden will, da bin ich ja immer isoliert, weil ich keine so große Ansprecherin bin.

Ich versuchs zwar schon und habe Anna Jung erzählt, daß Tobias Nazimi mit den „Jung und Jung- Verlag“ auf der Frankfurter Buchmesse schlechte  Erfahrungenm machhte.

„Ich hwar es nicht!“, hat sie gemeint und ich habe geantwortet, daß ich gespannt bin, ob ich jetzt noch ein Buch  beekomme, wiel ich Olga Flor auch nicht so gut besprochen habe.

Dann habe ich Christian Jahl von der Hauptbücherei versprochen ihm mein neues Buch, wenn es erschienen ist, zu schenken, weil es ja in der Hauptbücherei spielt, der Sascha, das fotografiernde GAV-Mitglied hat jetzt wieder mit mir gerdet, er war ja eine zeitlang bös auf mich  dem neuen „Picus-Pressemenschen“ habe ich mich auch vorgestellt und Gustav Ernst ist aufgefallen, daß ich diesmal nicht im Literaturhaus war, als Hanno Millesi den „Priessnitzpreis“ bekommen hat, aber da hatte ich so viele Stunden, daß es sich nicht ausgegangen ist.

Interessant, daß die mir alle sagten, welche Bücher sie noch nicht gelesen haben, ich habe mich aber diesbezüglich sehr gut durchgelesen,  derzeit siebzehn Bücher vom dBp, derzeit acht vom österreichischen und zwei der Debuts und bezüglich Writersstudio kann ich noch vermelden, daß ich mit meinem „Marathon Bericht“ ausnahmsweise bei der Facebookatkion auch einen Gutschein für ein „Writerretreat“ gewonnen habe, ich habe mich für den elften Dezember angemeldet und kann da vielleicht an der „Unsichtbaren Frau“ weiterschrieben oder wenn ich schon fertig bin, das Ganze korrigieren. Aber jetzt auf die Buch Wien, mal sehen, wie das klappen wird!

2017-11-07

Autorenmessen und Schreibkursboom

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:17
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Als ich 1973 zu schreiben angefangen habe, habe ich mich diesbezüglich sehr allein und einsam gefühlt. Die GAV hat sich in diesem Sommer zwar gegründet, aber was ist die GAV, da hatte ich keine Ahnung, habe mich zwar sehr für Literatur interessiert, aber keine Autoren gekannt und keinen Mentor gehabt.

Ich habe ja gleich nach Matura mit einer Geschichte begonnen, die von einer Hure in Paris handelte, Satre und Caums auf jeder Seite, habe ich flapsig einmal darüber geschrieben und im ersten Psychologie-Semester in dem ich damals war, einen lieben Seniorenstudenten gezeigt, der sie freundlich „eine nette Broschüre“ nannte, was mich damals sehr verunsichert hat.

Ich kann mich auch erinnern, daß meine  Mutter, als die müde von der Arbeit in das Gartenhäuschen am Almweg kam,  den Text zeigen wollte, sehr damit überfordert war und mich mit einem diesbehzüglichen Blick angesehen hat und als ich der Monika und dem Gerhard ein paar Jahre später eine andere Geschichte „Die Einladung zum Tee“ zeigte, haben die sie, woran ich immer noch sehr nage, beide voneinander unabhängig als „sehr schlecht“ bezeichnet.

Die Monaika hat mich aber danach in den „Arbeitskreis schreibender Frauen“ gebracht und mich später für eine Lesung im „Literatureck“ die Vorläufer der „Textvorstellungen“ in die „Alten Schmiede“ gebracht, wo man seine Texte lesen konnte, die dann von zwei Autoren, bei mir waren es Marie Therese Kerschbaumer, die ich schon vom Arbeitskreis kannte und Gustav Ernst, sehr „kritisiert“ wurden, was einem aber schon bei der Anmeldung gesagt wurde, daß das passieren konnte.

Seit damals hat sich sehr sehr viel geändert, denn damals gab es ja noch keine Schreibschulen, die „Schule der Dichtung“ hat sich erst viel später gegründet. Es gab nur diesen Fernlernstudiengang die „Schule des Schreibens“, wo ich mir mehrmals das Informationsmaterial  schicken ließ und mich über die „Fünfzehn goldenen Regeln des Schreibens“, die man dort bekam, sehr sehr freute, denn damals war man ja der Meinung daß man schreiben nicht lernen kann, und niemand da, der einen in seine Schreibwerkstatt schauen ließ und man mußte, glaube ich, auch, wenn man einen solchen Fernlehrgang buchte, unterschreiben, daß man niemand in das Lehrmaterial schauen ließ.

Das ist heute wo die Internetforen und Schreibratgeber boomen, nahezu unvorstellbar und mein ersten Buch über das Schfreiben war auch das von James N. Frey „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“, auch um das, habe ich mich, herumgeschlichen, bis ich es dann einmal in einer Buchhandlung fand und mir kaufte und seit ich blogge oder auch schon etwas früher befasse ich mich ja mit den Schreibakademien und Schreintrainern, die es dort gibt.

Eine der erste war Anni Bürkl, mit ihrem „Texte für Tee“, die habe ich schon verfolgt, bevor es das „Literaturgeflüster“ gab und sie hat mir eine Zeitlang auch  kommentiert.

Auf das „Writersstudio“ bin ich 2008 oder 2009 gekommen, da gab es schon die die „Leondinger Akademie“ und der „Hochschullehrgang für Sprachkunst“ hat sich auch gegründet und durch das „Writersstudio zu dessen Schnupperworkshops“ ich ja sehr gerne begeistert gehe, bin ich auch auf den „Nanowriomo“ gestoßen, bei dem ich gerade das sechste Mal mittmache und 2015, glaube ich, nach der Leipziger Buchmesse auf Annikas Bühnemanns Blog „Vom Schreiben leben“ gestoßen und man kann auch da nur staunen, in wieviel Videos sie den Leuten das schreiben beibringen will.

Die Schreibkurse sind ja irgenwie wie die Litertaturinstitute auch ein bißchen verpönt, da gibt es ja immer noch das Gerücht, daß man schreiben nicht lernen kann, was man ja doch irgendwie muß und, daß die Texte dort glattgebügelt werden, was, wie ich denke zum Teil nur stimmt. Aber natürlich hört man dort oft, daß man das nur so oder so machen kann, da gibt es ja beispielsweise die Regeln, ob man jetzt plotten oder nicht plotten soll und darüber gibt es ja vielleicht  regelrechte Glaubenskämpfe.

Chris Baty, der Erfinder des Nanos, ist glaube ich, dagegen, das man das für den Nano macht, hat das Buch „No plot, no problem“ geschrieben, das ich mir 2009 kaufen wollte, aber nicht bekommen habe, während Annika Bühnemann heuer einen kostenlosen Onlinevorbereitungskurs, den ich buchte, angeboten hat, wo sie einem erklärte, daß man vor dem Nano sein Thema, seine Figuren aussuchen soll und das Ganze auch nach der „Heldenreise-Methode“ vorbereiten soll.

Dann gibt es auch noch die „Schneeflockenmehtode“ und sicher vieles anderes und für den, den es interessiert, ich bin eigentlich keine große Vorausplotterin, habe aber immer ein paar Szenen im voraus, nach denen ich schreibe und mit den Spannungsbögen habe ich auch meine Schwierigkeiten, habe aber die letzten Tage beim „Schreibmarathon des Writersstudio“ zugebracht, mit dem dieses seinen fünfzehnten Geburtstag feierte.

Da hatte ich Annika Bühnemanns zehn Lektionen mit, die außerdem in nstagram noch ein „Ein „Roman in 30 Tagen Projekt“ gestartet hat, wo man jeden Tag ein Bild zu seinem Lieblingsgetränk, seinen Plot, seine Figuren, etcetra posten kann.

Man sieht die Schreibtips im Netz boomen und zufällig oder nicht hat auch die Schreibtrainerin Jurenka Jurek eine konstenlose „Online Autorien Messe“ veranstaltet, vom man vom fünften bis zwölften November sich jeden Abend vier Vedos herunterladen und später in einem Messepaket kaufen kann.

Ich habe mir ein paar davon angesehen und denke, wow wie informativ und kann den Besuch der Messe sehr empfehlen, den Schreibexperten, Schreibcoaches etcetera, werde da von der Autoren interviewt und geben wirklich sehr sehr konkrete Innformation zu Schreibblockaten, Schreibbeginn, Schreibprogrammen, etcetera.

Nun bin ich ja der Meinung, auch wenn Thomas Rothschild, wie  Lucas Uli, Yu Sophie und wahrscheinlich noch ein paar andere, mir das nicht glauben, daß ich inzwischen schreiben kann.

Denn wenn man das seit über vierzig Jahre ununderbrochen tut, kann man wahrscheinlich gar nicht anders, auch wenn ich ein paar Rechschreib-und Flüchtigkeitsfehler habe, schaue mir diese Schreibratgeberflut aber immer noch sehr gerne an und suche mir die Streu von Weizen und da hat mich beim ersten Video von Andreas Eschbach aus seinem Nähkästchen plauderte, auch sehr erstaunt, daß er offenbar die gleichen Schreibmethoden, wie ich hat.

Auch er plottet immer ein paar Szenen voraus und überlegt sich dann, wie er wieder in den Schreoflow hinein kommt, wow dann bin ich vielleicht gar nicht so schlecht, habe jetzt aber auch auf Julia Stein vergessen, bei der ich auch einmal ein kostenlosen Onlineseminar machte und die jetzt auch jeden Tag ein Video zum „Nanowrimo“ macht und natürlich auch auf Jaqueline Vellguth, die ich schon länger kenne, mich 2009 mit ihr über meinen ersten „Nanowrimo“ ausstauschte und die iinzwischen auch zwölf Bücher in einem Jahr geschrieben hat.

Da gibt es ja viele Experimente und die Buchmessen beweisen es, viele Leute die schreiben wollen und offenbar auch schon sehr viele, die unterrichten, wie man veröffentlichungsfähige Romane schreiben kann und das Selbpublishing gibt es auch und bei mir wird es bald mein neuesten Buch das Bibliotheksgespenst, mein zwei oder drei oder was auch immer vierzigsten Selbstgemachte und die <kurzerzöhlung, die ich bei Annika Bühnemann dreißig Geschichten Callenge „Besser spät als nie“ geschrieben habe, muß ich jetzt auch noch korrigeren, da es der Alfred inzwischen fertig gesetzt hat.

2017-11-02

Alpha-Literaturpreis an Marie Luise Lehner

Birgit Birnbacher

Birgit Birnbacher

Marie Luise Lehner

Marie Luise Lehner

Und zwischen Nanowrimo-Marathon und Buch-Wien gab es wieder einen Alpha-Literaturpreis, das ist  jener Preis, den das Casino Austria seit 2010 für Nachwuchsautoren, die noch nicht mehr als drei Bücher haben in einer feierlichen Gala veranstaltet.

Damals,  als Thomas Stangl den Preis gewonnen hat, war das im „Literaturkompaß“ der Lliteraturzeitschrift „Buchkultur“ angekündigt. Ich bin hingegangen, habe das Buch bekommen und gelesen und das nächste Jahr um eine Einladung für die Berichterstattung für das „Literaturgeflüster“ gebeten, keine Antwort und als ich dann hinging, haben sie mich hinausgeschmissen.

„Wir laden Sie nächstes Jahr ein, diesmal haben wir keinen Platz haben sie gesagt!“, ich habe meine Visitenkarte hinterlassen, aber wieder keine Antwort, obwohl es in der Buchkultur wieder abgebildet war.

Ich habe das immer gebloggt und 2013 hat „Atalante“ darauf reagiert, der „Septime Verlag“ hat sich gemeldet mir ihre nominierten Bücher geschict und dann auch Torsten Leitgeb und seither klappt es mit dem „Alpha“ und ich bin jedes Jahr dabei um darüber zu berichten, denn ich interessiere mich ja sehr für den Lliteraturbetrieb.

2011 hat Ana Elisabeth Mayer mit Fliegengewicht den Preis gewonnen, das Buch hat mir dann ihr Vater geschickt, als sie den „Priessnitz-Preis“ bekommen hat.

2012 Michiko Milena Flasar dieses Buch muß noch zu mir kommen und seit 2013 hat es geklappt, daß ich eine Einladung bekomme und es darf sogar der Alfred mitgehen und fotografieren.

2015 hat Eva Menasse gewonnen und da habe ich mit bei Christian Jahl von der Hauptbücherei, der ja Jurymitglied ist, beschwert, daß ich es schade finde, daß da ein schon Großer gewinnt, obwohl das ja ein Nachwuchspreis ist.

2015 waren dann sowohl Valerie Fritsch mit ihrem damals sehrt gehypten „Winters Garten“ und Karin Peschka mit „Watschenmann“ nominiert und Karin Peschka hat gewonnen und im Vorjahr Barbi Markovic und nicht Katharina Winkler, wie ich eigentlich dachte.

Und für heuer waren Birgit Birnbacher mit „Wir ohne Wal“, Marie Luise Lehner mit „Fliegenpilze aus Kork“ und Anna Weidenholzer mit „Weshalb die Herren Seesterne tragen“ und ich dachte entweder Birgit Birnbacher oder Anna Weidenholzer werden gewinnen, den Marie Luise Lehner ist ja noch zu jung und studiert ja noch an der Sprachkunst, obwohl mich beide Bücher eigentlich nicht sehr überzeugt hatten.

Und dann ging es wieder zur Gala, das heißt, eine halbe Stunde Drinks im Foyer, ich stand bei Cordula Simon und ihrem Freund, a deren Tisch wir ja im Vorjahr geseesen sind und beobachte das Eintreffen der Prominez mit ihren Begrüungsküßchen.

Clarissa Stadler, Anna Weidenholzer

Clarissa Stadler, Anna Weidenholzer

Dietmar Hoscher, Marie Luise Lehner, Josef Ostermayer

Dietmar Hoscher, Marie Luise Lehner, Josef Ostermayer

Dann ging es los Clarissa Stadler moderierte wieder und zitierte irgendeine Statistik die nachwies, daß der Durchschnitt E- bookleser eine Frau und über vierzig ist, dann gab es wieder ein Filmchen über die Auirinnen, deren Bücher ich ja, wie auch 2015 alle schon kannte und eine Lesung, danach eine Musikeinlage und danach wurde der Sieger oder die Siegerin, denn  es waren ja drei Quotenfrauen nominiert und es wurde auch launig behauptet, daß Frauen offenbar besser schreiben, zumindestens die, die beim „Alpha“ geweinnen, verkündet.

„And the winner is… Marie Luise Lehner“, „Wui  die Jury traut sich was!“, habe ich gedacht.

Der Kinderpsychiater Paulus Hochgatterer, der Juryvorsitzender und möglicher österreichischer Buchpreisträger von 2017 hielt eine Laudatio, die deutlich machte, wie sehr einem Kinderpsychiater diese Vater-Tochter Beziehung beindrucken kann.

Aapplaus und Fots und nachher gutes Essen und Gespräche und danach im Foyer, wo man sich das Buch wieder mit nach Hause nehmen konnte, habe ich Therea Preis getroffen und ihr verkündet, daß bei mir bezüglich „Buch-Wien“ alles in Ordung ist und ich jetzt alles habe, was ich brauche.

„Fein!“, hat sie gesagt und ich hoffe, das gilt auch für as nächste Jahr, wenn der „Ohrenschmaus“ vielleicht dort nicht mehr liest, aber Theresa Preis erzählte mir auch von einer Umstrukturierung und, daß dann alles leichter werden würde, ich bin gespannt und gehe vorher wahrscheinlich in ein schreibintensivens „Nanowrimo-Wochenende“ damit aus mir literarisch vielleicht doch noch etwas wird.

2017-10-31

Halloweenparty

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 23:59
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Ich bin ja nicht gerade ein Halloweenpartytyp und habe über dieses Fest der Amerikaner „Was süßen oder was Saures?,  wo da dann die Kinder mit einem schwarzen Umhang herumhängen und an Türen klingeln, erfahren, als die Johanne in der Straßergasse ein Auslandsamerkajahr absolvierte und  davon erzählte.

inzwischen läuten die Kinder auch einmal an meiner Praxistüre an oder ich begegne ihnen in Harland, wenn wir über die Feiertage eine Radtour machen. Aber diesmal war ich bei einer Halloweenparty eigeladen, der ersten meines Lebens, denn das Writersstudio, das habe ich schon öfter geschrieben, feiert seinen fünfzehnten Geburtstag und feiert ihm mit einem Schreibmarathon der vom ersten bis fünfzehnten November stattfindet, wo man in der Gruppe an seinem Projekt schreiben kann und die Trainer einem dann Feedback geben.

Der Nanowrimo, das national writing Month findet dagegen vom ersten bis dreißigsten November statt und ich habe mich dafür ja schon angemeldet und seit August über elftausend Worte dafür geschrieben, die ich dann in meinen Word Account schummeln werde.

Mein Praxistag war heute sehr voll, weil ich ja mit Ausnahme des Donnerstags jeden Tag bis Sonntag vorhabe dorthin zu kommen und  bin dann  am Abend  in meinem roten Kleid, das ich einmal von der Anna zum Geburtstag bekommen habe, beziehungsweise mir von ihrem Gutschein dafür kaufte,  in das Wirtersstudio aufgebrochen, da man sich, wie im Flyer stand, als verstrobene lieblingsstriftstellerin verkleiden sollte. Ich wählte dazu die Bachmann aus, sah ihr aber, glaube ich,  nicht ähnlich und, als ich das Writersstudo erreichte waren gar nicht so viele der Anwendeneden, meistens Frauen verkleidet und es hat mich auch niemand danach gefrafgt.

Judth Wolfsberger ist aber mit einemTut im Haar herumgelaufen und hat allen, die sie traf, auf Englisch erklärt, daß sie der  Geist der Virgina Woolf sei, ihr großes Vorbild, sie schreibt, glaube ich, auch ein Buch über sie.

Michaela Muchits, die Krimschreiberin, hat moderiert, vom Schreibmarthon erzählt und dann den Impuls für eine Gruselgeschichte „In der Halloweennacht tauchte…….“auf gegeben,die man in  dreißig Minuten schreiben konnte. Dafür bekam man zwei kleine Zelltelche  mit Ort und Person des Geschehens.

Meine waren Geist und Wald in der Nacht, aber ich wollte schon  eine Geschichte zu meiner unsichtbaren Frau passend  schreiben und da ist es ja besonders lustig, daß heute zu Hallowee,n das Vermumunngsverbot ausnahmweise auffehoben ist ist, man kann sich also verkleiden darf. Die  Polizei darf zwar die vermummten Gesichter kontrollieren, man, wird aber nicht bestraft und da dachte ich schon am Morgen, als ich das im Radio hörte, lasse ich eine Reihe von Frauen in Tschadors, Nikab oder Burka auftreten, die auf eine Halloweenparty in ihre Moschee gehen.

Das habe ich dann mit der Hand geschrieben, weil ich meinen Laptop nicht mitgenommen habe, konnte es aber nicht vorlesen, weil ich so schnell geschrieben habe, daß es unlesebar war.

Morgen nehme ich meinen Laptop zu dem Schreiblemarothon mit und dann gab es eine Pause, wo man was trinken und Kekse kanbbern konnte und nachher sollte man einen Vertrag mit sich selbst schließen, wieviele Worte man in den nächsten Tagen schreiben will und von seinem Nachbar unterschreiben lassen.

Mein Ziel ist im Nanowirimo vom ersten bis dreißigsten November einen Roman mit Titel „Die unsichtbare Frau“ zu scheiben  und das habe ich dann auch auf das Blatt mit der Bleistift tragenden Läuferin, die man ausmalen und an die Pinwand heften konnte, so fixiert. Man konnte sich dann auch noch für eine Feedbackrunde eintragen. Ich wünschte mir meine für Sonntag meinen letzten Nanowrimotag und bin jetzt bespannt, was morgen da passieren wird und wieveiel Schreibwütige da mit ihren Laptop oder ihren Notizblöcken auftauchen werden. Es war jedenfalls schon am Dienstag sehr voll und die Stimmung gut, ein bißchen Plot habe ich mir auch schon aufnotiert, die nächste Szene wird eine Basti Quasti Szene sein, aber da wird er sich nur bei der Amanda über die Dirty Kampain mit der „Die Wahrheit über Sebastian Kurz beklagen“, weil ich ja chronologisch vorgehe und bei mir noch Anfang Oktober ist.

Bei den Selfpublischerautoren gibt es übrigens noch andere außer Annika Bühnemann, die mitmachen und darüber in Videos berichten.

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