Literaturgefluester

2020-04-23

Zum Welttag des Buches

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Der dreiundzwanzigsten April dem Todestag von Shakespeare und Cervantes wurde 1995 von der Unesco zum „Welttag des Buches“ ausgerufen, um auf den Wert des Lesens hinzuweisen, da wurden dann Bücher oder Rosen vor den Buchhandlungen verschenkt und ich bin, glaube ich ,1998 als ich gerade meine GAV-Frauenlesung, die ich damals in der „Alten Schmiede“ mit Katharina Riese, Ruth Aspöck, Hilde Langthaler, Elfriede Haslehner und mir vorbereitete, darauf aufmerksam geworden, denn da gab es ja vom Hauptverband ein kleines Büchlein mit Leseproben von österreichischen Autoren, das habe ich mir, glaube ich, beim „Morawa“ geholt und dann Gerhard Kofler, den ich wegen der Lesung in der Rasumovskygasse besuchte, gezeigt.

Ein deutsches Buch hat es damals auch gegeben und eines für Kinder und ich kann mich auch an ein Jahr erinnern, wo ich mehrere Buchhandlungen abklapperte, mehre Bücher darunter auch eines von Peter Weiss bekam, „Thalia“ hat eine Aktion gehabt und eine Literaturbim, wo die Straßenbahn mit Lesungen um den Ring gefahren ist, hat es einige Jahre, auch gegeben.

Das ist inzwischen ein wenig abgeflacht, die deutschen Bücher gibt es nicht mehr, das habe ich spätestens 2007 bemerkt, als wir auf Ruths Radtour in Regensburg waren und ich da einige Buchhandlungen abklapperte, die „Wespennest-Thalia-Bücher“ gibt es auch schon lange nicht mehr, dafür hat der Hauptverband seine jährliche Anthologie und auch manchmal diesbezügliche Veranstaltungen.

Anna Jeller hat ein paar Mal ihre Leseexemplare verpackt ins Schaufenster gelegt. Ich habe mir zweimal welche abgeholt und wie ich gestehen muß,  noch nicht gelesen habe, dafür habe ich aber einmal an diesem Tag bei einer Aktion der Wohnpartner aus meinen Büchern gelesen und die Hauptverbandsbücher, die schöne Sammlungsstücke sind, holte ich mir auch immer und habe mich teilweise auch durch sie gelesen.

Da gab es ja mehrere Serien, eine Zeitlang hat sie Evelyne Polt-Heinzl sehr schön gestalten.

Dann gab es das „Erlese Europa“, die „Erlesenen Menüs“, die „Erlesenen Krimis“, die, glaube ich, Eva Rossmann zusammenstellte und in den letzten zwei Jahren die „Anfänge“, jeweils die ersten Seiten oder ersten Kapitel aus Büchern österreichischer Autoren.

„Anfänge I“,  habe ich hier gebloggt, weil ich die meisten der vorgestellten Bücher schon gelesen oder bei Lesungen daraus gehört hatte.

Bei „Anfänge II“, war ich, glaube ich, nicht so gut unterwegs und habe das Buch vor kurzen nach Harland in die neuen Bücherregale geräumt und „Anfänge II“ gibt es, glaube ich, choronabedingt gar nicht.

Inzwischen haben aber die kleinen Buchhandlungen  wieder aufgemacht,  können mit Mundschutz einen oder zwei Kunden bedienen und der Hauptverband bietet, glaube ich auch, einen Graphik oder Poster an.

Es wird vielleicht trotzdem alles anders sein, man kann aber auch online  bestellen, sowie E- Books lesen und ich lesen, ja, wie bekannt, als gute Krisenbewältigungsstrategie empfehle, damit einem die Decke nicht auf den Kopf fällt, man nicht depressiv wird und ich persönlich habe da ja keinen Mangel, warten ja, wie geschrieben nicht nur Ludwig Lahers „Bitter“, das ich mir einmal aus Anna Jellers Schaufenster holte, sondern auch meine überlange Leseliste auf mich und da habe ich in diesem Jahr  auch einige Neuerscheinungen der österreichischen Autorenschaft gelesen, deren Anfänge ich hier empfehlen könnte, da wären einmal

  1. Cornelia Travnicek „Feenstaub“
  2. Simone Hirth „Das Loch“
  3. Lucia Leidenfrost „Wir verlassene Kinder“
  4. Daniel Zipfel „Die Wahrheit der Anderen“
  5. David Fuchs „Leichte Böden“

Oder auch die Bücher die auf der ORF-Bestenliste stehen, die ich aber nicht gelesen habe und die auch nicht zu mir gekommen sind, wie beispielsweise

Birgit Birnbacher „Ich an meiner Seite“

Benjamin Quaderer  „Für immer die Alpen“

Michael Stavaric „Fremdes Licht“

Karin Peschka „putzt euch, tanzt, lacht“

Helena Adler „Die Infantin trägt den Scheitel links“

Valerie Fritsch „Herzklappen von Johnson & Johnson“, als kleine Auswahl vom großen Angebot und dann gibt es noch ein Buch, das ich noch nicht gelesen, wohl aber gefunden habe, als ich Ende des Monats, um meine Monatspost aufzugeben am Bücherschrank vorüber ging, nämlich das Leseexemplar von Dominik Bartas „Vom Land“, von dem ich jetzt sehr viel höre und ich schon gespannt bin, ob es auf die Debutshortlist kommt?

Also lesen, lesen, lesen, um sich von der Corona-Krise nicht unterkriegen zu lassen. Lesen und schreiben und solange es nicht direkt geht, die Lesungen online hören in diesem Sinne bin ich auch gespannt, wie das mit dem heurigen „Bachmann-Lesen“ wird, von dem ich mir sehr gut vorstellen kann, daß der Bewerb online durchgeführt wird, auch wenn Wolfgang Tischer vom Literaturcafe anderer Meinung ist und Klaus Kastberger nicht  ungeschminkt in seiner Küche sitzen sehen will, aber auf die Literatur kommt es an,denke ich, nicht auf das Drumherum!

In Zeiten der Krise kann und soll man neue Wege gehen und wenn man sich zum „Welttag des Buches“, wo der Hauptverband, glaube ich, urspünglich Stephan Slupetzky ehren wollen, heuer nicht das Gratisbuch abholen kann, kann man ja zum Bücherschrank gehen, vielleicht liegen da die älteren Geschenkausgaben oder anders darin, da ja jetzt, wie ich überall höre oder lese, viele Leute ihre Quarantänezeiten nützen, um ihre Wohnungen auszuräumen.

Auf diese Art und weise ist auch Constantin Göttferts „Steiners Geschichte“ zu mir gekommen, aus der ich einmal in der „Alten Schmiede“ hörte, als es dort noch live Lesungen gab.

Aber jetzt werden die Corona-Lesungen onlinte abgehalten, Gertraud Klemm, Norbert Kröll und Lukas Cejpek waren da schon dran.

2019-04-23

Gips ab zum Welttag des Buches und Bruno Kreisky-Preis für das politische Buch

Der Gips den ich mir am zehnten März wegen eines Sprunggelenkbruches am linken Knöchel zugegzogen habe, ist heute hinuntergekommen und eigentlich war es trotz der sechswöchigen Umhüllung und der damit verbundenen eingeschränkten Mobilität nicht so arg.

Alternativtext

Sonja Kato

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Gerhard Schmid

Ich war ja drei Tage im Krankenhaus St. Pölten, habe dann gleich wieder meine Stunden gemacht, bin aber die meiste Zeit zu hause geblieben, nur die Woche darauf im Filmcasino zur „Rocky Horror Picture Show“ und zu den meist am Freitag stattfindenden Kontrollen und Gipswechsel im Krankenhaus.

Schmerzen eigentlich nur wenig, so daß ich dann mit dem Alfred schon bei der „Literatur und Wein“ in Krems und Göttweig war.

Die anderen Veranstaltungen habe ich eher ausgelassen, dafür gelesen und gelesen und auch ein eher ruhiges Osterwochenende in Harland verbracht. Eines das fast an mir vorbei gegangen wäre, denn am Gründonnerstag gab es keinen Bärlauch mit Spiegelei und auch keinen Spinat. Da sind wir  nach Harland gefahren. Der Alfred hat am Freitag und am Samstag eingekauft und eingekauft, war mit seiner Mutter bei der Fußpflege und im Bootshaus essen, hat mir auch den gewünschten Lindt-Osterhasen mitgebracht und ein Ei hat es auch gegeben. Die hat irgendwer bei den Wiener Linien an die Fahrer verteilt und weil der Alfred daneben gestanden ist, hat er auch eines abgekommen, obwohl in der Wiener U- Bahn das Betteln , das Musizieren und das Essen verboten ist. Ostereier verteilen vielleicht auch oder es gibt da eine diesbezügliche Ausnahme.

Am Sonntag sollten eigentlich die Kloimsteins zum Grillen kommen, das Wetter war ja herrlich und schön, die hatten sich aber einen Infekt zugezogen, so haben wir allein gegrillt und mit der Heimhelferin der Oma gegessen.

Und am Montag sind wir nicht mit dem Rad, sondern mit dem Auto nach Traismauer zum Donaugasthaus gefahren, dort habe ich griechisches Hendl und griechische Erdbeeren, wie es eigentlich immer mache, wenn wir zu Ostern dort sind, gegessen und  sind noch ein bißchen nach Melk gefahren und haben uns die Donau, den Frühling und die schöne Gegend angeschaut.

Alternativtext

Maria Maltschnig, Dieter Bandhauer

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Hannes Swoboda

Die zweite vierundzwanzig Stundenbetreuerin, die inzwischen gekommen ist, hat uns auch kleine Lindt-Hasen und selbstgefärbte Ostereier gebracht und Warnungen, wie es mir gehen wird, nach dem der Gips hinunter ist, habe ich auch genug bekommen.

Da es dann erst recht weh tun würde, die Muskeln geschwunden wäre, ich weiter die Krücken, Physiotherapie und eine Reha brauchen würde, etcetera.

Scheint hoffentlich halb so schlimm zu sein. Jedenfalls bin ich wieder in Wien. Wir waren schon im „Waldviertlerhof“ essen. Spargel mit Schinken, auch ein österliches Essen, weil es dort wegen Umbaus derzeit keine Menus gibt. Dann bin ich zum ersten Mal seit sechs Wochen wieder zum Bücherschrank gegangen.

Das mußte sein und ist ohnehin gleich in der Näche, denn der 23. April ist ja ein besonderer Tag, nämlich „Welttag des Buches“ und da soll man sich ja was zum Lesen holen.

Im „Wortschatz“ kann ich gleich vermelden hat es Paulus Hochgatterers „Caretta Caretta“ gegeben, wo ich noch nachschauen muß, ob ich das nicht vielleicht schon habe und ein Buch von Felix Salten aus dem Jahr 1959 das „Perri“ heißt, das habe ich, glaube ich, noch nicht und der Hauptverband hat da ja auch immer ein Geschenk für seine Kunden, das man sich in ausgewählten Buchhandlungen abholen kann.

Eine anthologie, die zum zweiten Mal aus den ersten zehn Seiten von dreizehn Romanen meist jüngerer Autoren und Autorinnen besteht.

Im letzten Jahr habe ich mir das Buch auch geholt und festgestellt, daß ich das meiste davon schon gelesen oder bei einer Veranstaltung gehört habe.

Diesmal  ist es nicht so schlimm oder nicht so gut, aber die drei Debuts von der vorigen österreichischen Buchpreisliste habe ich gelesen. Eines nur als E-Book, die anderen beiden so.

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Richard Sennet

Yara Lees „Als ob man sich auf hoher See befände“ habe ich bei den O- Tönen gehört. Eva Lugauers „Und am Ende stehlen wir Zitronen“ habe ich mir im vorigen Jahr aus Leipzig mitgebracht. Barbara Riegers „Bis ans Ende Marie“ war auch bei den O-Tönen und ich habe es auch gelesen. Mario Wurmitzers „Im Inneren des Klaviers“ habe ich in der Seedosen Telefonzelle gefunden und muß von mir noch gelesen werden und die Bücher von Michael Vögel, Andreas Kump, Marion Guerro, Claudia Sammer und Malte Borsdorf sagen mir gar nichts und müßen von mir noch entdeckt werden. Marco Dinics Debut „Die guten Tage“, habe ich ein bißchen beim Leipzig Surfen kennengelernt, war er doch am „Blauen Sofa“ und ich lese gerade Joel Dickers „Das Verschwinden der Stephanie Mailer und habe über Ostern Lisa Kränzlers „Coming of Carlo“ glesen und mir eben die vier „Kremayr und Scheriau-Herbstneuerscheinungen“ bestellt.

Ob Anna Jeller wieder ihre Leseexemplare schön verpackt in der Auslange liegen hat, habe ich noch nicht herausgekommen, weil es mir dann doch, da der Fuß leicht geschwollen, zu anstrengend war, auch noch dorthin zu humpeln.

Ich habe aber den Alfred ausgeschickt und auch vor mit ihm noch zur Preisverleihung des politischen Buches, den sogenannten „Bruno Kreisky Preis“ am Abend in die Hofburg zu gehen, beziehungsweise mit dem Taxi bis zum Josefplatz zu fahren.

Da war ich schon länger nicht und bin irgendwie auch aus dem Verteiler herausgefallen und dann mußte man sich jetzt anmelden und weil die Veranstaltung im Parlamentsausweichquartier, durch die Sicherheitskontrollen gehen, wo meine fünf oder sieben Schrauben im Knöchel gar nicht aufgefallen sind. dann gabs im Dachfoyer der Hofburg Wein und Gespräche, beispielsweise mit Barbara Eder, mit der ich einmal gemeinsam beim „Volksstimmefest“ gelesen habe.

Die Angela und der Josef waren da und den „Bruno Kreisky-Preis“ haben heuer Dieter Bandhauer vom „Sonderzahl-Verlag“, der sich, was ich sehr spannend fand, seine Laudatio selber hielt und Richard Sennet bekommen. Für den laudatierte Hannes Swoboda und ich kann anmerken, daß der, als ich 1997 der 1998 beim Straßenfest vor der Szene Margareten gelesen habe, mir einmal das Mikrophon richtete und den „Bruno Kreisky-Preis“ oder einen Teil davon haben ich, beziehungsweise der „Milena Verlag“ mit der Anthologie „Die Sprache des Widerstands ist alt wie die Welt und ihr Wunsch“ bekomme habe.

Jerzt also Richard Sennet, der auf Englisch einen Vortrag hielt und Dieter Bandheuer und eine zweite Veranstaltung wird es auch noch geben, aber da werde ich wahrscheinlich nicht hingehen.

2018-04-24

Zehn Seiten Lesen zum Welttag des Buches

Seit einigen Jahren wird am 23. der Welttag des Buches gefeiert, weil da in Katalonien Blumen und Rosen verteilt werden und Cervantes und Shakespeare gestorben oder geboren worden sind.

Seit einigen Jahren wird da vom österreichischen Hauptverbandein Gratisbuch verteilt, daß ich mir immer sehr begierig hole und das meistens aus Buchproben, die zu einem bestimmten Thema,  besteht, die eben Lust aufs Lesen machen sollen.

„Anfänge“ heißt der heurige Band, der mit Unterstützung der Zeitschrift „News“ von Heinz Sichrovsky herausgegeben wurde und das heurige Thema des schönen grünen Buches sind die ersten zehn Seiten von dreizehn eher jüngeren österreichischen Gegenwartsautoren beziehungsweise Autorinnen.

Ich holfe mir ja immer das Buch und lese es dann nicht, weil erstens keine Zeit, denn meine Leseliste ist ja sehr lang und dann bin ich  auch kein wirklicher Leseprobentyp, das heißt einige der Bücher: „Erlesenes Menü“, „Erlesenes Reisen“ und „Erlesenes Europa“, alle anderen nicht habe ich geschafft.

Also habe ich zuerst überlegt, daß das Büchlein wahrscheinlich weit unten auf meiner Leseliste landen wird und leider leider, wie so viele andere nie gelesen werden wird, obwohl ich es seit einigen Jahren bei der Bücherinsel ganz problemlos bekomme.

So war es auch heuer. Es war zwar eine Dame vor mir in der Buchhanlung die das Buch dann auch bekommen hat und mit einem Blick auf das Buch. beziehungsweise die Gegenwartsrome oder auch des einen Lyrikbandes von dem da als Appetizer, die ersten zehn Seiten abgebildet waren,  damit sich möglichst viele Leute in die österreichische Gegenwartsliteratur einlesen werden, habe ich aufgeatmet und erleichtert gedacht: kein Problem, das Buch kann ich besprechen und auf meine heurige Leseliste setzen, denn die meisten der Bücher habe ich schon gelesen. bezeihungsweise bei den „O-Tönen“ oder anderswo schon davon gehört.

Also los zu meiner Buchbesprechung über ein nicht gelesenes Buch, was ja auch eine sehr originelle Sache ist. Das Cover ist schön grün „Anfänge – neue österreichische Literatur steht darauf.“

Dann gibt es eine Einführung für die, die es noch nicht wissen, was der „Welttag des Buches ist, danach ein Vorwort und ein Bild von Heinz Sichrovsky, der, glaube ich, News-Redakteur“ ist.

Der erzählt, daß die österreichische Literatur sehr vielfältig ist, erwähnt vorher was ja eigentlich nicht so österreischisch ist, Frau Ava und Heinrich Heinre, kommt danach ein bißchen österreichischer, zu Peter Handke und Elfriede Jelinek und dann kommen wir schon zum Inhaltsverzeichnis, beziehungsweise zu der Aufforderung „Entdecken Sie die Anfänge – die ersten zehn Seiten der folgenden Werke.“

Ich weiß nicht, wer das macht und mir bleibt, wie schon erwähnt, gar nicht so viel zu entdecken, aber los mit einem klienen Einblick in meiner Lesestatistik oder meiner Öeseausbeutung, obwohl Nava Ebraimis, der 1978 in Tehern geborene zweiten österreichischen Debutpreisträgerin „Sechzehn Wörter“ habe ich nicht gelesen, obwohl ich es nach Bekanntgabe der österreichischen Buchpreisliste im vorigen September angefragt habe.

Dafür war ich aber bei der Debutpreisvorstellung in der Arbeiterkammer und auch bei der Preisverleihung, habe also einen kleinen Einblick bekommen und wenn ich das Buch mal finden werde, werde ich es natürlich lesen, sofern es zu mir kommen sollte.

Buch zwei ist dann der Unbekannte in der Leseprobensammlung, nämlich Christoph Linhers „Ungemach“, denn von dem 1983 in Bludenz geobrenen, der Germanistik studierte, habe ich noch nie etwas gehört und daher auch sein bei „Müry Salzmanm“ erschienenes Buch noch nicht gelesen. Also ran an die Leseprobe, damit die Neugier wächst und vielleicht habe ich Glück und ich finde es einmal. ich freue mich schon darauf und bin voll gespannt, aber eigentlich keine Leseprobeleserin, weil ich ja am liebsten gern das Ganze haben will.

Zum Glück gehts dann mit etwas Bekannten weiter, nämlich mit Irene Diviaks „Liebwies“, die auch auf der letzten Debutpreisliste gestanden ist. Da habe ich das Buch gelesen und es hat mir auch gut gefallen, so daß ich es sehr gern auf der Shortlist des „Bloggerdebutpreises“ gehabt hätte, wo es aber nicht gestanden ist.

„Chicago“ das zweite Buch der 1990 in Wien geborenen Theodora Bauer habe ich ebenfalls gelesen. Dafür steht noch das „Fell der Tante Meri“ irgendwo in meinen Regalen und warten auf das Lesen und in „Chikago“ geht es für alle, die es wissen wollen, um das Auswandern aus dem Burgenland in die USA und wieder zurück und es ist bei „Picus“ erschienen.

Marie Luise Lehners „Fliegenpilze aus Kork“, ist nicht der Debutroman, der 1995 geborenen Sprachkunststudentin und „Alpha-Preisträgerin“, deren nchstes Buch im Herbst bei „K&S“ erscheinen wird und von mir schon bestellt wurde.

Larua Freudenthaler wurde 1984 in Salzburg beboren. Ihr Debutroman „Die Königin schweigt“ wurde letzten Sommer bei den „O-Tönen“ vorgestellt und sehr gelbot. Ihr erstes Buch, das ich mir einmal von einer „Buch-Wien“ mitgebracht habe, liegt auf meinen Regalen, heißt „Der Schädel von Madeleine“ besteht aus „Paargeschichten“ und auch bei „Müry Salzmann“ erschienen.

Elias Hirschl bei „Jung und Jung“ erschiene Erfahrungen eines Zivildieners „Hunder  schwarze Nähmaschinen“ habe ich auch noch nicht gelesen, aber bei einer Lesung im Literaturhaus gehört. Gespannt auf das Buch bin ich auch und warte, daß ich es einmal finden.

Dann kommt ein Lyrikbändchen, das mir Anita Keiper vor einiger Zeit freundlicherweise zuschickte, nämlich  Mario Hladicz „Gedichte zwischen Uhr und Bett“ , für mich eine Überraschung, das  Heinz Sichrovsky für die österreichische Literatur  Entdeckung der Durchhschnittleser, auch Lyrik aussuchte und ich zitiere aus „Einem Tagebuch“:

„heute ein Tag an dem sich kaum etwas verleugnen ließ.

Die Umgebung leuchtete in den Farben die ihr zugeteilt worden waren.

Vormittag warf ein Nachbar

Erinnerungen weg in rauhen Mengen.

Bald darauf kam die Post nur aus Routine.“

Aufmerksame Leser werden sich jetzt denken, daß ich bei der Behauptung, ich hätte das Leseprobenbüchlein schon gelesen,  ein bißchen hochgestapelt habe, denn auch Sophie Rayers „Schildkrätentage“ habe ich nur bei einer Lesung in der „Alten Schmiede“ gehört und muß das Buch erst finden oder die ersten zehn Seiten lesen.

Dann kommt Cordula Simon „Der Neubauer“ und meine Leser werden genüßlich schreien: „Ätsch, Ätsch, auch noch nicht gelesen, du Angeberin! und ich antworte darauf „Stimmt, aber das Buch liegt schon in meinen Badezimmer, da  es mir „Residenz“ freundlicherweise und ganz unverlangt zusandte.Ich werde noch cirka fünf Bücher vorher lesen und dann ist es schon dran. Lesung habe ich noch keine daraus gehört, obwohl Cordula Simon glaube ich in Leipzig daraus gelesen hat und Alfred hat  das Buch auch für die Anna zum Geburtstag gekauft.

Dafür habe ich Mascha Dabics „Reibungsverluste“ gelesen, denn das Buch stand ja auf der österreichischen Debutpreisliste und es hat mir sehr gefallen. In der „Alten Schmiede“ und bei den „O-Tönen“ habe ich auch daraus gehört.

Jakob Pretterhofers „Tagwache“, die Erfahungen eines Wehrdieners habe ich auch bei den „O-Tönen“ kennengelernt. Gelesen ist es auch noch nicht. Es liegt aber in den Regalen und vorher ist es beim Literaturhaus-Flohmarkt gelegen und da habe ich es mir vor ein paar Wochen kurz nach Ostern gekauft.

Dann gibts noch Raphaela Edelbauers „Entdecker, eine Poetik“ und die ist glaube ich auch eine Sprachkunststudentin. Ich habe sie bei der letzten „Buch-Wien“ lesen gehört und mir überlegt, ob ich Ralph Klever wegen dem Buch anschnorren soll, ihn dann aber nicht gesehen und Raphalela Edelbauer hat inzwischen mit ihrem Buch in „Rauris“ gewonnen.

So durchgelesen durch das Leseprobenverzeichnung. Leser, habt ihr mitgezählt? Fünf Bücher habe ich gelesen. Zwei werde ich früher oder später lesen. Die meisten Anderen auf einer Lesung gehört und eines ist mir völlig unbekannt. Also vielleicht doch auf die Leseproben stürzen…?

Ansonsten ist dieser „Tag des Buches“ eher ziemlich an mir vorübergegangen, obwohl Ingrid J. Poljak ja schon am Samstag diesbezügliche Lose verteilte. Vor einigen Jahren gab es bei Anna Jeller zwei Blinddates mit ihren Leseexemplaren und bei einem Grätzelfest habe ich einmal auch aus meinen Büchern gelesen.

Im Vorjahr gab es eine Lesung im Hauptverband, vor zwei Jahren ein Bild von dem Buch auf meinen Blog und ein anderes Bildshooting habe ich in St. Pölten auch einmal gemacht und noch ein paar andere Welttagartikel geschrieben.

Ansonsten habe ich gestern zwei Bücher im offenen Bücherkschrank gefunden, eines wieder zurückgegeben, weil doch nicht so ganz zu meinem Bücherschema passend. Melissa Broders „Fische“ habe ich von „Ullstein“ ein zweites Mal zugeschict bekommen und jetzt kann ich mir aussuchen, ob ich es der Anna schenken oder in den Bücherschrank legen kann und Gerlinde Hofer vom „Ohrschmaus“ getroffen. Ihr „Mimis Bücher“ gegeben und mit ihr über eine mögliche Lesung daraus gesprochen, aus der ich ja schon einmal bei einer „Bücherschrank-Lesung“ gelesen habe.

So und jetzt auf in die Badewanne um bis zu meiner ersten Stunde ein Stückchen in Antonia Baums „Still leben“ weiterlesen, damit ich bald zu Cordula Simon komme.

2017-04-19

Zum Welttag des Buches

Seit 1995 wird der Unesco-Welttag des Buches gefeiert, 1997 oder 1998 bin ich in Wien darauf gestoßen, als ich gerade bezüglich meiner Frauenlesung in die GAV in die Rasumofksygasse gegangen bin.

Da wurde das deutsche und das österrerichsche Gratisbüchlein verteilt und etwas später bekam ich dann irgendwo eine Rose weil man am 23. April in Barcelona am St. Georgstag die verteilt.

Es gab an diesen Tag ein paar Gratisbüchlein in den verschiedenen Buchhandlungen und jetzt die Anthologie des Hauptverbandes, die ich seither sammle.

Texte zu eiem bestimmten Thema, meistens von einem Herausgeber zusammengestellt.

Voriges Jahr waren es die Tiere, Krimis von Eva Rossmann herausgegeben waren auch schon an der Reihe, das Reisen, Europa und das Essen waren auch schon Thema, heuer ist es der Humor und ich bin jedes Jahr, um den 23. April, die Buchhandlungen abgeklappert um an das Büchlein heranzukommen und  heuer schon ein wenig früher an der Reihe, denn der Hauptverband des Buchhandels lud schon am 19. April zur Präsentation der Antholgie in das Palais Fürstenberg in die Grünangergasse ein.

Diese Veranstaltung gibt es, glaube ich, schon länger, aber einmal war sie nicht öffentlich zugängig, beziehungsweise habe ich mich nicht getraut, die Frau Führer nach einer Einladung zu fragen, im vorigen Jahr hatte ich, glaube ich, keine Zeit oder eine Alternativeranstaltung, aber heuer hat es geklappt.

Nur leider hat das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn es schneite, als ich nach sechs das Haus verlassen habe und als ich eine halbe Stunde später, die Grünangergasse erreichte, war ich ziemlich durchnäßt und kalt war es auch.

Dabei war es eine durchaus prominent besetzte Veranstaltung, die da im Palais Fürstenberg abgelaufen ist.

Benedikt Föger hat eröffnet und  gleich, ich weiß nicht, ob das immer so ist, den Namen der Ehrenpreisträgerin des österreischischen Buchhandlels für 2017  bekanntgegeben und das wird in Zeiten wie diesen, eigentlich ganz selbstverständlich, die türkische Schriftstellerin Elif Shafak sein, von der ich den Roman „Ehre“ schon seit längeren auf meinem Sub habe.

Wann der Preis vergeben wird, ist noch nicht ganz klar, das hängt, wie Benedikt Föger sagte, von der in London lebenden Autorin ab. Dann kam  Günter Kaindlsdorfer der ORF-Moderator und Buch-Wien Programm Direktor an die Reihe und moderierte, beziehungsweise kündete er Eva Nowothny an, die den Eröffnungsvortrag hielt auf die Bedeutung des Lesens hinweis und auf das, was die UNESCO dazu tut, um es zu fördern und dann gab es ein Gespräch zwischen Günter Kaindldorfer und der Herausgeberi,n Brigtitte Sirnhuber-Harenberg, vom Amalthea-Verlag, die ihren Bezug zu Humor und den in der Anthologie enthaltendenen Autoren, erläutetertre.

Das hundertvierzig Seiten starke Büchlein „Humor  ist, wenn man trotzdem lacht“ ziert am Cover ein Hundebild mit Faschingsmütze von Verena Hochleitner und enthält Texte von Ehpraim Kishon bis Doris Knecht.

Die Rolle des jüdischen Humors wurde in dem Gespräch besonders erwähnt, seltsamerweise gibt es aberauch einen Weinerhaber Text „Der Phäake“ in dem Buch und das war zwar ein begnadeter Nazi-Dichter, sein „Wien-Wörtlich“, was wir zu Hause in der Wattgasse hatte, ist aber, glaube ich, trotzdem ein besonderes Buch.

Aber der Schauspieler Wolfram Berger, der dann Textproben  las, hat nicht auf ihn Bezug genommen, sondern mit Ernst Jandls „Otto Mops“ begonnen, dann hat er die Geschichte von Epraim Kishon „Gibt es einen typisch israelischen  Humor“ gelesen, bevor er zu  Peter Hammerschlags „Ungarischer Schöpfungsgeschichte“ überging:

„In Anfang war, das ist bestimmt – der Wort auf griehisch logos. In Weltmeer ist herumgeschwimmt. die Urgetier, das Fogosch“

Michael Niavarani hat dazu ein Pedant geschrieben, die „Niavraanische Schöpfungsgeschichte“, die auch verlesen wurde,  vevor es zu jüngeren Autoren, wie Doris Knecht und Daniel Glattauer überging.

„Der gschpfte Ferdl“ von Gerhard Bronner und ein Text von Helmut Qualtinger mußte auch dabei sein und in dem Büchlein gibt es noch Texte von Karl Kraus, der  im Rahmen der Wiener Vorlesungen zwei Vernastaltungen morgen und übermogen haben wird, Erich Kästner und und….

Lesen würde ich raten, am Samstag wird man das Büchlein wahrscheinlich in den Buchhandlungen, die es führen,  bekommen können.

Beim Hauptverband gab es im Amschluß ein Buffet mit Schinken, Käse, Brot, Weintrauben und Wein, wo ich mich mit einem Studienkollegen vom Alfrede sehr gut unterhalten habe, für die Anna und die Oma auch ein Büchlein mitnehmen konnte und derzeit gerade mein Buch zum Welttag des Buches, nämlich das, was die „Blogger lesen“ aus dem „Homunculus-Verlag“ lese und am Sonntag kann man, habe ich, glesen auch gratis in das Literaturmuseum und an einigen Führungen teilnehmen.

2016-04-23

Wochenbericht zum Welttag des Buches

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Am dreiundzwanzigsten April wird seit einigen Jahren mit verschiedenen Aktionen der „Welttag des Buches“ gefeiert und heute ist es wieder mal so weit.

Cervantes und Shakespeare haben ihren Geburts- oder Todestag,  deshalb soll man lesen und das wird in Spanien, glaube ich, mit Rosen gefeiert und in Österreich gibt es seit einigen Jahren eine vom Hauptverband herausgegebene Anthologie, die ich mir immer getreulich abhole und die heuer, vom „Adler bis Flußpferd“, den „Tieren“ gewidmet ist und Ausschnitte aus Romanen von Astrid Lindgren, „Pippi Langstrumpf“, Erich Kästner „Konferenz der Tiere“, aber auch Neuerscheinungen, wie Isabells Bodgans „Der Pfau“ und österreichische Literatur, wie Bettina Balakas „Unter Menschen“ enthält.

1998 oder so, ich glaube, kurz vor meiner „Altweibersommerlesung“ in der „Alten Schmiede“ bin ich auf diese Aktion aufmerksam geworden. Da hat es ein deutsches und ein österreichisches Geschenkbuch gegeben.

Das Deutsche wurde bald wieder eingestellt, beziehungsweise hat es vor einigen Jahren eine Aktion in Deutschland gegeben, wo man sich melden und dreißig Bücher holen und verteilen konnte.

Wolfgang Tischer hat das mit Peter Stamms „Agnes“ gemacht und dann gebloggt, das niemand das Buch geschenkt haben wollte.

In Wien hat es einige Jahre eine Bücherbim um den Ring gegeben, da bin ich 2007 oder 2008, also noch vor meinen Bloggerzeiten einmal mitgefahren und die letzen zwei Jahre hat Anna Jeller ihre Leseexemplare schön verpackt ins Schaufester gelegt. Da habe ich mir  voriges Jahr Ludwig Lahers „Bitter“ geholt, aber noch nicht gelesen und am Nachmittag gab es bei den „Wohnpartnern“ im Reumannhof ein Büchertauschfest, wo ich gelesen habe.

Heuer wurde am Mittwoch  die Hauptverbandsanthologie in der Grünangergasse vorgestellt, ich habe mich auch zu der Veranstaltung angemeldet, dann aber mit dem Alfred und dem Andy, Annas zweiunddreißigsten Geburtstag in der „Hollerei“ gefeiert, so habe ich ich mir das Buch erst holen müßen und am Naschmarkt habe ich in einem Mail vom Alfred gelesen, stellt die „Edition Apfel“  ihre Bücher aus.

Dann gibt es  diese Woche auch einiges bezüglich meines Schreibens Lesens zu berichten:

Mit den „Berührungen“ bin ich noch nicht sehr weit gekommen, das heißt, da stehe ich noch bei 39 Seiten, 15 Szenen, knapp 18.000 Worten und weiß wahrscheinlich nach wie vor noch nicht wirklich, worüber ich schreiben will, beziehungsweise habe ich mich vielleicht an die Wand geschrieben oder mir zuviel vorgenommen, habe einen Schreibblockade, bin ausgeschrieben, etcetera und sehr viel Ermutigungen bekomme ich ja  leider nicht, ganz im Gegenteil.

Einen Haufen  Stefan Zweig-Bücher habe ich mir allerdings für einen Stefan Zweig-Schwerpunkt herausgesucht, damit meine 2016 Leseliste höchstwahrscheinlich wieder endgültig über den Haufen geworfen und komme  nicht und nicht zu meinem Vicki Baum-Schwerpunkt, den ich mir ja auch vorgenommen habe.

„Die Ungeduld des Herzens“ habe ich schon gelesen. Jetzt warten noch das Wiederlesen der „Welt von Gestern“, zwei Novellenbände und das Buch „Fouche“ über den französischen Polizeiminister auf mich und über Stefan Zweig wird es im Juni, habe ich gerade erfahren, auch einen Film geben, was die Frage, ob er jetzt ein großer Schriftsteller ist oder nicht, wahrscheinlich endgültig beantwortet und den ich mir, wenn ich in Deutschland leben würde, vorab ansehen könnte, weil ich da auf eine Liste mit Einladungen für Presseaufführungen gekommen bin, aber in Österreich gibt es das nicht.

Trotzdem ist die Woche für mich sehr international gewesen, so habe ich, die ich auf meinen Blog, ja manchmal über mangelnde Kommetierfrequenz jammere, eine Anfrage von einer italienischen Germanistikstudentin  bekommen, die eine Diplomarbeit über das „Downsyndrom in der Literatur“ schreibt und sich für meine „Mimi“ beziehungsweise die „Ohrenschmaus-Berichte“ interessierte und ein Holländer wollte wissen, ob ich einen deutschen Roman kenne, dessen erstes Kapitel nur aus Stichworten und Zitaten besteht?

Kenne ich leider nicht, obwohl ich ja  schon sehr viel gelesen habe und mich eigentlich für alles jenseits dem Tellerrand und auch für den Mainstream interessiere, Altes und Neues leses, aber irgendwie jetzt sehr langsam lese, denn ich habe heuer, glaube ich, nur etwa vierzig Bücher gelesen und wenn ich so weitermache, wird wieder sehr viel Ungelesenes überbleiben.

Dafür wird es bald die Vorschau von „Paul und Paula“ geben, das ich jetzt noch einmal durchgesehen habe, um  ganz sicher zu sein, daß keine Personenrechte  verletzt werden, weil ich ja zu der Geschichte von Paul und Paula, die in Linz das Gymnasium besuchten und sich fünfzehn Jahre nach ihrer Matura in einem Wiener Szenelokal wiedertreffen, durch zwei Transformationen im Literaturbetrieb  angeregt wurde, die Handlung und die Personen aber natürlich erfunden sind.

Da hat es diesbezüglich in den letzten Wochen einige Aufregungen gegeben und „Die Nika Weihnachtsfrau“ mein, ich  glaube, achtunddreißigstes selbstgemachtes Buch und sozusagen der dritte Teil meiner „Flüchtlingstrilogie“ muß auch noch fertig werden.

Ansonsten wird dieses Wochenende bezüglich der Frage, wer die Bundespräsidentenwahl gewinnen wird, höchstwahrscheinlich spannend werden?

El Awadalla, die ich ja auf den Opernball geschickt habe, kann ich  nicht mehr wählen, aber dafür, wie ich hoffe,  weiterschreiben und weiterlesen und da gibt es jetzt im Netz und auch im Rundfunk immer von Bücherentsorgungsaktionen zu hören, mit denen sich die Büchersammlerin in mir aber immer noch nicht anfreunden will.

Also auf in einen schönen Welttag  und als ich zur „Bücherinsel“ schaute, die das Buch jetzt wieder haben, denn beim „Morawa“ haben sie, „LiteraTier“, als ich am Donnerstag auf dem Weg in die „Alte Schmiede“ danach fragte, das Buch noch nicht gehabt oder mir nicht gegeben, konnte ich auch gleich im „Wortschatz“  am Margaretenplatz schauen, ob der für mich vielleicht ein Welttag-Bücherschmankerl hat, denn da bin ich in den letzten zwei Jahren  auch immer fündig geworden und habe im Vorjahr ein frühes Buch von Andrea Winkler erwischt und gestern hat es, als ich im Literaturhaus war, im Bücherschrank, ein fast neu ausschauendes, wenn auch schon etwas vergilbtes, „Aufbau-Taschenbüchlein“ aus dem Jahre 1991 mit „Französischen Kriminalgeschichten“ gefunden, das wahrscheinlich Sammlerwert hat und der „Aufbau-Verlag“ hat mir auch schon seine Herbstvorschau, wui, wui, geschickt, während ich noch ein Buch aus der Frühjahrserscheinung anfragte, weil das im Mai im Literaturhaus vorgestellt werden wird und diesmal habe ich Franz Innerhofers „Der Emporkommling“, eine alte schöne „Residenz-Ausgabe“ und die „Pest in Siena“ von Erich Wolfgang Skwara, auch ein Salzburger Autor gefunden.

Jetzt muß ich das alles nurnoch lesen.

2014-04-23

Blind Date und andere Ereignisse zum Welttag des Buches

Filed under: Uncategorized — jancak @ 11:33

Das es einen Welttag des Buches gibt, der jedes Jahr am 23. April gefeiert wird, weil da der Cervantes und der Shakespeare geboren oder gestorben sind, weiß ich seit ein paar Jahren, 1998 war es, glaube ich, als ich zur GAV marschierte, um einiges für meine damals geplante Frauenlesung in der „Alten Schmiede“ zu besprechen, als ich bei der damaligen noch Zentralbuchhandlung oder beim „Morawa“ vorbeikam und mir dort einer ein Büchlein in die Hand drückte.
Damals gab es noch zwei, ein Deutsches mit Buchproben und ein österreichisches mit Texten österreichischer Gegenwartsliteraten, wie zum Beispiel Gerhard Kofler, dem ich es gleich zeigte.
Da gab es noch ein paar andere Aktionen in anderen Buchhandlungen, beim Hintermayer konnte man sich glaube ich, den Peter Weiss und Zirkusgeschichten aus einer Kiste nehmen.
Seither bin ich ein „Welttag des Buches-Hopper“, obwohl die Aktionen darum inzwischen einschrumpften oder sich auch zu erweitern beginnen.
2007 waren wir auf Radtour und da in Regensburg, da gab es zwar eine große Buchhandlung, aber nur mehr ein Büchlein für Kinder und das Büchlein des Hauptverbandes, das jährlich herausgegeben wird, ist auch nicht mehr überall zu bekommen.
„Das nehme ich nicht, weil es sich die Leute nur holen, aber sonst nichts bei mir kaufen!“, sagte mir der grantige Herr, der Vorgänger von der „Bücherinsel“ auf der Margaretenstraße. Sein Nachfolger schickte mich ein paar Jahre später zum „Malota“ oder zum „Reichmann“ auf die Wiedner Hauptstraße, die es beide nicht mehr gibt.
Das heißt beim „Malota“ wird gerade noch abverkauft. Die Anna Jeller hat es nicht und so war ein guter Tip die ehemalige Schubert-Buchhandlung, wenn ich gerade in St. Pölten war, oder der „Kupptisch“ und der „Morawa“ und da war ich gerade und habe mir das „Erlesene Theater“ geholt. Im Hauptverband wird das von Elisabeth Orth herausgegebene Heftchen am Abend vor geladenen Gästen vorgestellt, da bin ich nicht dabei, aber der „Morawa“ hat mir gerade zwei Tickets fü+r sein „Krimifestival – A Mörda Frühling“, das am Wochenende im Schauspielhaus stattfindet, zugeschickt, die ich bei einem Gewinnspiel gewonnen habe.
Vor zwei Jahren machte Deutschland dann mit der Aktion „Bücherfreunde“ auf sich aufmerksam. Da konnte man sich bewerben, eine Kiste mit dreißig gleichen Büchern abholen und die dann verteilen. Wolfgang Tischer hat das mit Peter Stamms „Agnes“ getan und ist damit eingefahren, weil es niemand haben wollte. Voriges Jahr gab es diese Aktion nicht mehr, dafür haben die Blogger eine gestartet und unter dem Motto „Blogger schenken Lesefreude ein Buch verlost oder verschenkt“.
Heuer gibt es beide Aktionen, aber dazu muß man wohl in Deutschland wohnen um „Bücherschenker“ zu werden, bei den Gewinnspielen kann ich mich beteiligen, gewinne aber selten etwas und Anna Jeller, die eigentlich gegen das Bücherverschenken ist, hat heuer auch eine Aktion gestartet. Nämlich hundert Leseexemplare schön verpackt in ihrem schönen Schaufester hochgestapelt, die man sich ab neun Uhr holen konnte. Da war ich natürlich dort und habe zugegriffen und Fabio Genovesis „Fische füttern“ ergattern, ein Buch das mir noch nichts sagt, aber das ist ja wohl der Sinn der Blinddates neue Entdeckungen zu machen und dann ist der Bücherfrühling bei mir ja sowieso gerade besonders intensiv.
War ich ja gestern beim „Malota“ und habe mir unter anderen Ralph Dutlis „Soutines letzte Fahrt“ eingekauft, ich weiß, das solche Abverkäufe eigentlich sehr traurig sind und dann gibt es ja noch den offenen Bücherschrank bzw. den „Wortschatz“ am Margaretenplatz, wo ich mich mir dachte, zum „Tag des Buches muß ich da hin und der war heute auch besonders reichhaltig gefüllt.
So gab es dort Peter Stamms „Seerücken“ das mir noch in meiner Peter Stamm Sammlung fehlt. Ein Buch von F. Scott Fitzgerald und Hermann Hesses „Glasperlenspiel“ von dem ich im Augenblick gar nicht weiß, ob ich es nicht schon habe.
Also auf zum fröhlichen Bücherlesen am Geburts-oder Todestag von Shakespeare und Cervantes. Vor der Buchhandlung „Leporell“ am Stephansplatz sind dann noch ein paar Büchermagazine aufgelegen, so daß man sich da auch in die Welt der Bücher hineinschnuppern kann und der liebe „Holzbaum-Verlag“ hat auch für mich gesorgt und mir Werner Vogels „Ein Geräusch klopft an die Tür – Die witzigsten Sprachpannen aus 25 Jahren Deutschunterricht“ geschickt und wer wissen will, welches Buch ich am Tag des Buches lese? Es ist zufälligerweise ein ganz besonderes Schmankerl nämlich Annemarie Selinkos „Ich war ein häßliches Mädchen“ und obwohl ich ja annehme, das meine Leser nicht besonders heiß sind, eines meiner „Selbstgemachten“ zu gewinnen, verlose ich ein solches, beziehungsweise, stelle ich ein Buch aus meiner Produktion so weit noch vorhanden, zur Wahl, es gibt auch noch einige Volksstimmeanthologien zum Aussuchen, falls die mehr interessieren sollten.
Die Wiener können es sich am besten bei der Lesung am 6. Mai im „Republikanischen Club“ abholen, innerhalb Österreichs schicke ich es zu, ansonsten sind die Selbstgemachten in E-Bookform besser zu verschicken, weil das Porto nach Deutschland ja sehr teuer ist.
Und zum Welttagarchiv geht es natürlich auch: 1 2 3 4 5

2010-04-23

Welttag des Buches

Filed under: Uncategorized — jancak @ 17:35

1995 hat die Unesco den Todestag von Shakespeare und Cervantes zum Welttag des Buchs erklärt.
1998 habe ich das in Wien mitbekommen, denn da war diesbezüglich sehr viel los. So wurde ein vom österreichischen und ein vom deutschen Hauptverband herausgegebenes Buch, eine Anthologie von Texten gut verkäuflicher Bücher, in Österreich war das eine Sammlung der Gegenwartsautoren, verschenkt und ich bin an diesem Tag in die Rasumofskygasse gegangen, um mit Gerhard Kofler meine Frauenlesung, die ich damals in der alten Schmiede hatte, zu besprechen und habe mir die Bücher in den Buchhandlungen um den Stefansplatz geholt.
Es gab auch in den anderen Buchhandlungen viele Gratisbücher, so hatte der Hintermeier eine Kiste, aus der man sich was aussuchen konnte, da war etwas von Peter Weiss dabei und Donauland hatte eine Buchhandlung auf der Mariahilferstraße aufgemacht und Herzerln, Bücher und Bleistifte verteilt und auch der Libro oder Amadeus hatte ein eigenes Gratisbüchlein, das der Famler herausgegeben hat.
Da war ein paar Jahre lang viel los und ich habe mir den 23. April im Kalender eingetragen, um mir zwischen meinen Stunden, den Gratisbüchersegen zu holen und vor den Buchhandlungen standen Werbemädchen mit Rosen, die sie verteilten, weil man in Spanien am Tag des Buches, den Frauen Rosen schenkt.
Die deutsche Anthologie wurde am ehesten eingestellt oder war in Österreich nicht mehr zu bekommen, Amadeus ging in die Krise und wurde zum Thalia und Walter Famler zum Generalsekretär der alten Schmiede.
Das Geschenkbuch des Hauptverbandes gibt es noch immer und das ist eine sehr schön gemachte Anthologie zu einem bestimmten Thema. Ein paar Jahre hat es die Evelyn Polt-Heinzl gemacht.
2007 waren wir mit Ruth Aspöck um diese Zeit auf der Donauradreise, da kann ich mich erinnern, daß ich in Straubing und in Regensburg nach dem deutschen Buch suchte, es gab aber nur die Ausgabe für Kinder. Dann sind wir in St. Pölten aus dem Zug ausgestiegen, der Thalia hat gerade zugemacht, beim Schubert habe ich das Buch dann noch bekommen. Das Thema war, glaub ich, „Buchhandlungen“.
2007 und 2008 hat es auch eine Bücherstraßenbahn „Buch am Zug“ oder so gegeben, die den ganzen Tag mit Programm und Interviews am Ring entlang gefahren ist.
2007 habe ich das versäumt, 2008 bin ich ein Stück mitgefahren, habe von den Interviews zwar nicht sehr viel mitbekommen, weil man nicht sehr nahe rankonnte, es wurden aber Bananen und kleine Marmeladegläser verteilt.
Das gibt es ebenfalls nicht mehr und seit einigen Jahre ist es auch schwierig, das Gratisbuch zu bekommen, weil das nicht mehr alle Buchhandlungen hatten, da die Büchhändler dafür bezahlen müßen. Bei der Buchwoche und der Buch-Wien liegt es zwar auf, im Vorjahr hat mich der freundliche Buchhändler auf der Margaretenstraße auf die Wiedner Hauptstraße geschickt und heuer, habe ich bei www. buecher.at gelesen, können die Buchhändler für Helmut A. Gansterers Zusammenstellung „Erlesene Reisen“, einen Euro verlangen, die dann den Roten Nasen gespendet werden.
Also hoffe ich es bei der Buch Wien zu finden, wenn ich dorthin komme, lese ohnehin nicht so gerne Anthologien und habe auch genügend Bücher und, daß der Buchhandel in der Krise ist, weil das E-Book kommen soll, weiß ich auch.
Im Kurier gab es jedenfalls vor ein paar Tagen einen Artikel, auf was man sich einläßt, wenn man E-Books liest, welche Rechte man dann hat oder eben nicht hat.
Aber die E- Books sind ohnehin nicht so begehrt, höre ich ja immer, die Leute sagen, daß sie damit nicht lesen, weil sie ein Buch in der Hand halten, riechen und angreifen wollen.
In einer Radiodiskussion habe ich gehört, daß die Österreicher 9, irgendenwas Bücher im Jahr lesen und die Deutschen 8,.. .
Da liege ich weit darüber und seit ich meine Bücher rezensiere, lese ich überhaupt bewußter und versuche meine SUBs zu überschauen und in Griff zu bekommen.
Ich fühle mich von den E- Books und dem Aussterben der Bücher auch nicht bedroht, denn für die zwanzig Jahre, die ich wahrscheinlich noch gut lesen kann, die Sehkraft läßt ja irgendwann nach, bin ich versorgt und bis es vielleicht keine Bücher mehr gibt, bin ich schon gestorben und hinterlasse einige tausend Stück.
Daß ich keine Bücher kaufe, die zwanzig Euro kosten, habe ich mir auch schon lange angewöhnt. Als Studentin habe ich das getan, jetzt gehe ich zu den Ein-Euro-Wühlkisten, tausche oder in neuester Zeit zu diesen Bücherschrank.
Den Hauptverband wirds nicht freuen, mich aber schon, habe ich bezüglich meiner eigenen Bücher, den illegalen, wie es Martin Potschka einmal nannte, ein anderes Trauma, denn ohne ISBN Nummer und Verlag, ist es schwer Anerkennung und Beachtung zu finden.
Da habe ich gestern wieder eine Internetseite gefunden, wo man seine Bücher präsentieren kann, aber Bods und Zuschußverlagserzeugnisse sind natürlich ausgeschlossen.
Das ist auch ein Kampf gegen Windmühlen, da bin ich wieder beim Cervantes und Christiane Zintzen hat in ihrem Blog einen interessanten Artikel über die Netzliteratur. Da ist nämlich am 9. April in der FAZ ein Artikel gegen Blogs erschienen, deren Wert abgesprochen wurde. Was ich ebenfalls nicht finde, bin ich ich ja immer fasziniert, was man alles in den Blogs so finden kann. Zum Beispiel denke ich, daß sich der Hauptverband für Bücherblogs interessieren sollte, weil die Leute da ja genau beschreiben, was sie so lesen.
Sie lesen zwar meistens das, was mich nicht so unbedingt interessiert, nämlich Chick lit, fantasy, Krimis ect, aber das sind wahrscheinlich, die Bücherkäufer und der Hauptverband hat auf seiner Seite auf eine Aktion hingewiesen, wo zum Tag des Buches eine zeitgemäße Bezeichnung für bibliophile Menschen gesucht wird.
Bücherwurm und Bücherratte haben ausgedient, weil eine wenig schmeichelhafte Bezeichnung für Menschen, die gern lesen, wie soll man das also besser nennen?
Bis neunten Mai kann man, unter info@literaturmanagement einen Vorschlag machen und ein Buch übers Lesen dabei gewinnen.
Ich habe mir Markus Zusaks „Die Bücherdiebin“ ausgesucht und „EWKUAAs – Engagierte Wissen- Kultur und Antialpabetisierungsaktivisten“ vorgeschlagen.
Mal sehen, ob ich das Buch bekomme und was bei der Aktion herauskommt, denn Lesen ist natürlich wichtig, das Faszinierende am Internet ist aber, daß sich da immer mehr Menschen finden, die darüber schreiben und ich glaube auch, daß das ein bißchen Unabhängigkeit bringen kann, denn man kann ja seine Bücher wirklich selber machen und selbst bewerben und auf meinem Blog kann ich auch darüber schreiben und sogar ein Filmchen drehen, wenn ich das will.
Das will ich, glaube ich, nicht, soll aber am 28. 5. das Literaturgeflüster im Amerlinghaus in Ilse Kilics Veranstaltung zum „Alltäglichen Leben“ vorstellen und da hab ich jetzt die Einleitung geschrieben und da ich nur fünfzehn Minuten Lesezeit habe, werde ich den Startartikel zur „Sommerfrische“, die „Spurensuche“ und noch einige Kommentare zur „Poet Night“ lesen.

2013-04-22

Schönste Bücher zum Auftakt des Welttags des Buches

Filed under: Uncategorized — jancak @ 22:37

Seit sechzig Jahren gibt es die Aktion „Die schönsten Bücher Österreichs“, wo die Graphik zählt, das Layout und die Gestaltung, veranstaltet vom Hauptverband des Buchhandels und dem Bundesministerium, auf der Seite www.buecher.at wird immer dazu aufgerufen und JuSophie hat mich auch einmal aufgefordert, statt zu jammern etwas zu tun und mich dafür zu bewerben, aber ob meine selbstgemachten Indie-Bücher, die meistens ein Foto als Cover und ganz selten ein Design von der Anna, die auch keine ausgebildetete Graphikerin ist, da eine Chance haben. Ich habe nachgeschaut, gesehen, man muß ein Nenngeld zahlen und die Aktion dann gelassen, von der Veranstaltung, die meistens im Radio Kulturhaus stattfand, habe ich aber über buecher.at erfahren und voriges Jahr auch hingeschrieben, weil in der Radiokulturhauszeitschrift stand, daß man dafür zwar keine Karten kaufen, aber ein paar Karten gewinnen kann und keine Antwort erhalten. Macht ja nichts, war ohnehin ein Donnerstag, wo ich einen Fix-Klienten habe. Jetzt macht aber Ingrid Führer die Pressearbeit für den Hauptverband und schickt mir immer ihre Mitteilungen. Da habe ich sie gefragt, ob ich eine Einladung bekommen kann, sie wirds versuchen, ich soll aber nicht bös sein, wenn nicht, hat sie mir geantwortet und ich habe mir gedacht, das wird dann sicher nichts, es ist aber eine Einladung aus dem BUMUK gekommen und da habe ich dann noch gemerkt, daß in der Alten Schmiede die Olga Martynova gewesen wäre, offensichtlich kann man es mir nie recht machen und am Nachmittag gabs auch noch einen Vortrag im Rahmen des „Wiener Dialoges Frauengesundheit“ zum Thema „Frauen Körper, Gesundheit und Macht“, da habe ich mich dann bemüht, dem Dreizehnjährigen, dem plötzlich schwindlig wird, weil er sich in der Schule und auch beim Übersetzen für seine Eltern, offenbar sehr anstrengt, besonders schnell zu erklären, wie er eine Panikattacke verhindern kann und bin dann losgezogen und die Journalistin Sybille Hamann hat zwar nichts wirklich Neues darüber erzählt, wie dem weiblichen Körper durch Burkas, Tschadors, Beschneidungen, Pograpschen, etc Gewalt angetan wird, sie hat es aber besonders eindrucksvoll getan, so gab es eine lange Diskussion und als Beate Wimmer-Buchinger um zwanzig vor sieben endlich das Buffet eröffnen wollte, hat sich noch eine Frau gemeldet, die noch unbedingt etwas sagen wollte, so daß ich darauf verzichten mußte und in den Audienzsaal des BUMUKs am Minoritenplatz, wo die Veranstaltung diesmal stattfand, aufgebrochen bin.
Dort war es schon sehr voll und Thomas Maurer hat alsbald mit seiner Moderation begonnen, das heißt die Frau Minister hat vorher eröffnet und gesagt, daß diese Veranstaltung ihre allerliebste sei. Fünfzehn Bücher wurden aus den über vierhundert Einreichungen von einer Jury, der unter anderen auch Zitha Bereuther angehörte, ausgewählt, von denen dann drei einen Staatspreis bekamen.
Thomas Maurer erklärte die Kategorien, Sachbuch und Wissenschaft, Foto und Kunst, allgemeine Literatur und Sonderpreise für nicht im Buchhandel erhältliches, wozu dann meine Bücher zählen würden, wenn sie es soweit schafften. Die Kinderbücher wurden heuer überhaupt nicht nominiert. Thomas Maurer zeigte aber trotzdem zwei hoch, dann wurden die Bücher einzeln vorgestellt und ein Haufen Leute vom Gestalter zum Verleger auf die Bühne gebeten, die ihre Bücher erklärten und fotografiert wurden. Da gab es Ausstellungskataloge, ein Tierbuch für Kinder, das man wie einen Leporello ausziehen kann, ein Fotobuch, eine Dimplomarbeit, ein Buch mit Texten von Ruth Weiss, eines über Wildtee und und und.
Nach einer musikalischen Einlage erschien dann die Frau Minister, erzählte, was ihre nächsten literarischen Veranstaltungen wären und öffnete die Kuverts mit den drei Preisträgern.
„Das Bild der Anderen“ Fotografien von Vera Brandner, „Hands have no tears to flow“ und „Unbuildable Tatlin“, waren das. Dann gabs ein Buffet, Brötchen und was Süßen, so daß ich im Ringturm nicht wirklich was versäumt habe. Man konnte sich auch die Bücher ansehen und ein bißchen Smalltalks treiben, die Brigitte, die Nachbarin der Linders war da und ich konnte bewundernd zusehenn, wie sie in Kontakt mit den meist sehr jungen Preisträgern kam. Mir gelingt das lange nicht so gut, aber ich bin eben introvertiert und Thomas Maurer hat am Beginn der Veranstaltung Gerald Schantin, den Präsidenten auch gefragt, ob die prämierten Bücher morgen in den Auslagen der Buchhandlungen aufliegen würden?
Der drückte sich herum, sie oder andere und ich habe beim Hingehen zum Ringturm schon bei Kuppitsch angefragt, ob es schon das Buch zum Welttag gäbe? Gab es noch nicht und es lag auch nicht, wie ich fast gehofft habe, bei der Veranstaltung auf, also werde ich es vielleicht morgen bekommen, wenn ich in die Hauptbücherei gehe, kann aber, weil es so schön zum Thema passt und meine fast dreißig Indie-Bücher ja auch sehr schön sind, jetzt schon auf die Aktion „Blogger schenken Lesefreude hinweisen“.
Da gab es ja in Deutschland voriges Jahr eine große Aktion, wo man sich eine Kiste mit dreiunddreißig Bücher bestellen und sie dann verteilen konnte.
Das gibt es nicht mehr. Während in Österreich Alfred Komarek die Anthologie „Erlesenes Waldviertel“, mit Gerald Schantin zusammengestellt hat, dafür gibts eine Aktion, wo Blogger ein Buch verschenken und obwohl ich mich da nicht registriert habe, schließe ich mich gerne an und vergebe an den ersten bzw. verlose ich, wenn sich morgen mehrere Interessenten melden sollte, eines meiner Bücher, so weit vorhanden nach Wahl. Das heißt in Österreich schicke ich es zu, nach Deutschland oder anderswo versuche ich es als PDF bzw. E-Buchform zu versenden. Traut euch also Leute, wenn ihr wissen wollt, was in meinen selbstgemachten Büchern steht Sie beißen nicht, das kann ich euch versichern!
Ich bin gespannt, ob sich jemand meldet, wünsche einen schönen Tag des Buches und habe mich ein bißchen über das Literaturcafe und die dortige Diskussion bezüglich Peter Stamms „Agnes“ geärgert, aber ich bin eben ein bißchen harmoniesüchtig, die alle verteidigen will, hätte das Buch im vorigen Jahr gern geschenkt bekommen und habe es inzwischen auf meiner Leseliste stehen.

2021-04-23

Zweiter Corona-Buchwelttag

Filed under: Büchergeschichten — jancak @ 00:50

Der „Welttag des Buches“ wird seit 1995 am dreiundzwanzigsten April gefeiert, weil da sowohl Wiliam Shakespeare, als auch Miguel de Cervantes ihren Todestag haben und es bei den Katalanen Brauch war, an diesem Tag Rosen zu verschenken. Man kann das natürlich auch bei Büchern machen und ich weiß nicht mehr genau in welchen Jahr ich auf dieses Datum aufmerksam wurde. Da gab es aber Gratisbücher des deutschen und auch österreichischen Buchhandels und man konnte in Buchhandlungen gehen und sich dort ein Buch aussuchen, was ich auch machte.

Der österreichische Hauptverband hatte immer ein Gratisbuch. Es gab ein oder zweimal eine Bücherbim und irgendwelche Veranstaltungen. In Deutschland wurde einmal eine Schachtel voller Bücher an Interessierte verschickt, die man dann verteilen konnte und da hat sich Wolfgang Tischer vom Literaturcafe einmal aufgeregt, daß die Leute die Bücher gar nicht wollten.

Aber vielleicht dachten sie, man wollte ihnen die Bibel ansdrehen oder Geld dafür haben. Anna Jeller hat ein paarmal ihre Leseexemplare verpackt ins Schaufenster gelegt, die man sich holen konnte. Ich war einmal zu einem Fest der Wohnpartner eingeladen und habe weil ja eine Bücherfee, Ratte oder was auch immer bin und dsher auch ein besonderer Tag.

Aber heuer haben wir ja noch immer Corona und wie im letzten Jahr Lockdown. Das heißt die Buchgeschäfte geschlossen und der Hauptverband hat, glaube ich, im Vorjahr auch mit der Gratisanthologie aufgehört. Was macht man also heuer um diesen Tag zu feiern? Denn das sollte man doch. Noch dazu, wo Lesen in Zeiten der Ausgangssperre ja zu den wenigen Dingen gehört, die man darf oder kann und das gibt auch Anlaß für einen schönen Blogartikel über das Lesen in Coronazeiten, was ich intensiv betreibe und mich demnächst auch mit den Leipziger Buchpreis- Büchern beschäftigen und wenn man bloggt hat man auch das Glück, daß manche Informationen ins Haus kommen und so hat mich der Grützner-Literaturtest auch zu einem digitalen Netzwerk eingeladen, wo sich die Blogger besser kennen lernen können und der „Schöffling- Verlag“ veranstalt eine „Lange Nacht der Lyrik“, wo von sechs bis ein Uhr früh siebzig Lyriker und Lyrikerinnen darunter, glaube ich, auch Monika Vasik ihre Gedichte lesen und es gibt ja auch verschiedene Seiten, wo man sich über das Lesen austauschen kann.

Und dann hat mich auch ein Jeremy und mich auf seine Website „Reihefolge.org“ aufmerksam gemacht, die sich auf Serien spezialisiert hat und mich zu einen Besuch eingeladen. Also voila, bevor ich mich auf die „Lange Nacht der Lyrik“ begebe und vielleicht auch zum „Wortschatz“ der ja offen hat, schaue ich nach, was mir die Seite zu bieten hat, obwohl ich ja keine Serienleserin bin und sich bei meinen Leseverhalten im Laufe der Zeit einiges verändert hat.

Jetzt lese ich hauptsächlich Gegenwartsliteratur, Neuerscheinungen und die Backlist meiner Bücherschrankfunde. In letzter Zeit sehr viele Buchpreise, den deutschen, österreichischen, schweizer und jetzt auch den des Leipziger Buchpreises,. Bin aber, wie meine Leser wissen, offen für alle und möchte immer noch sehr gerne alles lesen. Also lese ich auch Krimis, Chicklits und habe mich auch einmal an erotischer Liiteratur oder Science Fiction probiert und da hat die Serienseite auch einiges anzubieten. Unterscheidet sie bei ihren eintausenfünfhundert Autoren, die sie schon etwa vierzigtausend Menschen dargeboten haben, zwischen Krimis und Thriller, Fantasy, Science Ficton, Romane und Erzählungen, historische Romane, Liebe und Romantik, Kinder und Jugendbücher, Horror, Lachen und Erotik. Also ganz schön viel und jetzt hineingetaucht in die Serien und schauen, job ich was bekanntes oder auch Neues finde?

Bei den Krimis werde ich schon mal fündig. Denn da ist gleich einmal Sebastian Fitzek aufgelistet, von dem ich schon viele Bücher gefunden und auch einige gelesen habe. Als Serie hätte ich das gar nicht empfunden. Von Dan Brown habe ich, glaube ich, schon was gefunden, aber noch nichts gelesen. Kathy Reichs ist mir vollkommen unbekannt. Von Nele Neuhaus habe ich das „Schneewittchen“ gelesen und von Volker Klüpfl auch schon viel gefunden. Stieg Larsson ist ein Serienschreiber und inzwischen verstorben, wurde aber, glaube ich, weitergeschrieben. Dann würde ich noch die Serienschreiberin Eva Rossmann anfügen von der ich schon sehr viel, fast alles gelesen habe.

Weiter geht es mit der Fantasy, wo ich, wie gestehen muß eigentlich nur Stephen King kenne, beziehungsweise ihn auf meiner Leseliste stehen habe, weil er bei den Bloggern einen großen Fankreis hat und bei der Sciene Fiction ist mir Andreas Eschbach und Haruki Murakami bekannt, obwohl ich den eigentlich nicht in disee Schachtel geschlichtet hätte. Er kommt aber, kann ich gleich anfügen bei den Romanen und Erzählungen nochmals vor. Da gibt es dann noch Ceceilia Ahern, Jojo Moyes, Lucinda Riley, Charlotte Link und Markus Zusak, da hätte ich auch noch großen Nachhollesebedarf.

Auf der historischen Schiene habe ich schon Ken Follet und Noah Gordon gelesen, bin da aber keine Spezialistin. Bei der Romantik ist mir Daniel Glattauer am besten bekannt, obwohl ich den gar nicht so eingeschätzt hatte.

Bei Lachen und Satire taucht zu meinen Erstaunen Sophie Kinsella auf, hätte ich die doch eher unter Liebe und Romantik eingereiht, aber viel von ihr gelesen und bin ein großer Fan von ihrer „Schnäppchenjägerinr. Dann gibt es noch David Safier, Tommy Jaud, Kerstin Gier, die ebenfalls als Liebesautorin eingereiht hätte und Marc-Uwe Kling dessen „Känguru- Bücher“ überreichtvon der lieben Doris ich in Harland auf dem Bücherstapel liegen habe.

Die Kinder und Jugendbücher, den Horror und die Erotik überlasse ich meinen Lesern sich da selber fündig zu machen, wünsche einen schönen Welttag des Buches, erinnere daran, daß man Bücher wenn die Buchläden schon geschlossen haben, ja auch bestellen kann und verweise auf die offenen Bücherschränke die ja immer offen haben. Also schönes Lesen! Was soll man auch in Zeiten wie diesen anderes machen?

2021-04-10

Die fünfzigsten Rauriser Literaturtage

Das Schöne an Corona und den diesbezüglchen Lockdownbedingungen ist, daß man sich per Livestream auch Veranstaltungen ansehen kann, zu denen man sonst live nie gekommen wäre und das betrifft besonders die „Rauriser Lliteraturtage“, die immer wieder neue Literaturtalente entdeckten und die es seit 1971 in dem schönen Salzburger Örtchen gibt und von denen ich bisher höchstens ein bißchen was über die Medien mitbekommen habe, denn ich stehe ja außerhalb des Literaturbetriees, hörte aber immer wieder, daß der oder die, wie beispielsweise Raphaela Edelbauer oder Julyia Rabinowich dort gewonnen haben, denn der Preisträger ist immer ein Debutant und es gibt dan auch einen entsprechenden Förderpreis.

Im Vorjahr hat die Veranstaltung, glaube ich, Corona bedingt nicht stattgefunden, so daß heuer wieder zwei Preisträger geehrt werden, die für 2020 und für 2021 und das viertägige Festival hat am Mittwochabend mit der Verleihung der beiden Hauptpreise begonnen und ein bißchen seltsam ist es natürlich im Livestream den publkumsleeren Raum zu sehen, auf dem ein Rednerpult, zwei Stehtische und ein Lesetisch aufgestellt waren und die Anwesenden mit Masken auftraten. Der testende Gemeindearzt wurde erwähnt, manche der Lesenden und Honoratoren waren auch per Livestream zugeschaltet.

Intentanten sind jetzt der Sazburger Universitätsprofessor Manfred Mittermayer und Ines Schütz, vorher war das lange Britta Steinwendtner und die beiden Hauptpreise sind an Angela Lehner für „Vater unser“ für das Vorjahrund heuer an Benjamin Quaderer für seinen Debutroman „Für immer die Alpen“ gegangen.

Die Eröffnung folgte live durch den Bürgermeister der das C- Wörtchen nicht erwähnen wollte, da verstehe ich diese Ziererei nicht und vom Landeshauptmann Haslauer, der per Zoom zugeschaltet war, die Renovierung des Mesnerhauses, wo die Veranstaltung stattfindet, erwähnte und genau aufzählte, was alles im Jahr1971 geschehen ist, als die ersten „Rauriser Literaturtage“ über die Bühne gingen.

Dann kam der Landeshauptmann Stellvertreter auf die Bühne und forderte Benjamin Quaderer auf seine Urkunde abzuholen, da sie Corona bedingt nicht persönlich übergeben werden konnte, sondern auf einem Tischchen auflag. Eine Musikbeilage gab es auch.

Dann wurde die 1987 in Klagenfurt Angela Lehner aus ihrem Arbeitszimmer zugeschaltet, die den Peis für ihr „Vater unser“ erhalten hat. Die diesbezügliche Laudatio hat ein hat ein Lucas Marco Gisi gehalten und Angela Lehner, die ein bißchen was über die Covid-Situation und, wie es ihr damit ergangen ist, berichtet, hat für ihren Debutroman, mit dem sie, glaube ich, 2019 auf beiden Buchpreislisten gestanden, beim österreichischen fürdas Debut und auch noch auf der Bloggerdebutlist, ist, auch einschon einige Preise erhalten. Es erfolgte eine Lesung daraus. Dann ging es wieder in das Mesnerhaus und da wurde die Laudatio an den Lichtensteiner Benjamin Quaderer, der 1989 in Feldkirch geboren wurde und in Wien und Hildesheim Lliteratur studierte für seinen im vorjahr erschinenen Roman „Für immer die Apen“ von Anne Sophie Scholl gehalten und das Buch wurde im Vorjahr auch prominent besprochen. Benjamin Quaderer war, glaube ich, auch bei den O- Tönen, da habe ich ihn aber versäumt und das Buch auch nicht gelesen, es scheint aber, wie ich derLesungund derLaudatio entnahm sehr originell zu sein.

Am Donnerstag ging es mit der Verleihung der Förderungspreise weiter, die es, glaube ich seit 1973, gibt. Da haben sie Franz Innerhofer und Alf Schneditz bekommen, 1974, wie ich der Archivseite entnehme, Michael Köhlmeier und 2020, als es keine Preisverleihung gab, die 1992 geborene Vanessa Graf, die, glaube ich, in Linz lebt. Es gibt zu der Ausschreibung immer ein Thema und eine Jury, die den Preis vergibt. 2020 waren das Erika Wimmer, Ludwig Hartinger und Liliane Studer. Vanessa Graf Text heißt „Genauso schwarz wie hier“ und schildert die Demenz einer Mutter, die alles in Schachteln, Kisten oder Boxen verpackt. Das Thema hieß „Innehalten“ und die 1957 in Bozen geborene Erika Wimmer, die, glaube ich, GAV- Mitglied ist, hat die Laudatio über Zoom gehalten und die Autorin, die eigentlich nach Rauris kommen wollte, hat auch auf diese Art und Weise gelesen.

Dafür waren die Laudatorin und der Gewinner des heurigen Preises da. Das Thema hielt natürlich „Abstand“ Pandemie geschuldet und der Text des 1987 in innsbruck geborenen Martin Mader der, wie Zita Bereuter in ihrer Laudato erwähnte, sowohl Philosophie, Theaterwissen- als auch vergleichende Literaturwissenschaften studierte, „Abstand ist überall“ und hier kann man, glaube ich, lernen einen Pandemietext zu schreiben, ohne dieses Wort zu erwähnen. Denn da hastet der Erzähler mit seiner Freundin durch die menschenleeren Gassen, steckt seinen Schlüßel durch eine Kinotür vor dem vermoderte Prospekte liegen, die nach alter Pilzsuppe riechen. Die Menschen auf den menschenleeren Straßen schreien und flüstern und noch ist nicht alles verloren. Denn es geht in eine verlassene Fabrik, wo ein Zahnloser mit drei Frauen tanzt und allen Hoffnung gibt. Das ist ein Spiel und das ist noch nicht verloren und der Erzähler schlägt den Hoffnungsträger nieder und interessant dabei ist, daß Martin Mader alles dabei wiederholt und ich habe wieder was gelernt. Waren mir doch sowohl Vanessa Graf, als Martin Mader bisher unbekannt.

In Rauris ist es, glaube ich, gleichzeiting mit einer Lesung in einem Kindergarten weitergegangen, denn das gehört auch zu den Besonderheiten der Literaturtagen, daß es die Bevölkerung einbezieht. Eine Ausstellung über fünfzig Jahre Rauris sollte es auch geben, die entfällt, wie die „Spoken Wort- Veranstaltung“, die es am Nachmittag geben sollte oder wird nachgeholt, so daß es, wie Ines Schütz nach Martin Maders Lesung sagte, um siebzehn Uhr mit Lesungen von ehemaligen Gewinnern weitergeht.

Der erste Hauptpreisträger war 1972 Bodo Hell, im Gründungsjahr hat es offenbar keinen Preis gegeben und der wurde um fünf als Erstes eingeladen. Das heißt, er war nicht allein. Das Musikduos schon bei der Eröffnung aufspielte, nämlich Peter Angerer und Fritz Moßhammer verbanden sich mit ihm zu einer Performanceeband. Sie spielten. Bodo H ell saß dazwischen, hielt dann ein Plakat in die Höhe und performte durch die fünfzig Jahre Rauris-Geschichte. Moderiert wurde das ganze von Manfred Mittermayer, der neben den 1946 geborenen Peter Rosei saß, der 1973 gemeinsam mit Gerhard Amanshauser den Preis gewonnen hat. Bodo Hell wurde 1943 in Salzburg geboren, von ihm, dem Performer und experimentellen Autor, sowi e Almwirt, habe ich, glaube ich, noch nichts gelesen. Von Peter Rosei schon und der hat ein Stück aus dem Buch gelesen mit dem er in Rauris gewonnen, „Landstriche“, dann kam ein Gespräch mit Manfred Mittermayer, wo es um seine vielen Bücher ging. Rosei, der ja auch über das Geld und die Banken geschrieben hat und Jus studierte, gilt als sehr ökonomischer Autor, zumindestens stellt er sich oft so vor.

Er hat aber auch über das Glückgeschrieben „Das Märchen vom Glück“ heißt sein letztes oder vorletztes Buch. Dann gibt es noch das „Schnelle Glück“, 1980 erschienen. Das wurde auch zitiert. Dann läutete meine Klientin und da es in Rauris erst um zwanzig Uhr weiterging, hatte ich noch Zeit in die „Alte Schmiede“ und da in die Wien-Reihe, zu der mich ja immer Julia Danielczyk so nett einlädt. Das Internet macht das möglich und da wurden Zarah Weiss und Thomas Stangl vorgestellt. Beide sind Stipendiaten, Thomas Stangl Canetti-Stipendiat. Die 1992 in Düsseldorf geborene Zarah Weiß hat ein Arbeitsstipendium bekommen und die, eine sehr junge Frau wäre wohl auch eine Kanditatin für den nächsten oder übernächsten Förderungspreis, um damit in den Literaturbetrieb einzusteigen. Mal sehen, ich bin gespannt. Ihr Text heißt „Die Geister“, eine spannende Geschichte aus der Sicht eines Kind am Land aus einer nicht intakten Familie, die von ihrer um sechs Jahre älteren Schwester verlassen wird und der 1966 geborene Thomas Stangl von dem ich schon einiges gelesen und gehört habe, schloß mit seinem Romanprojekt „Quecksilberlicht“ gleich daran an. Da habe ich aber nur, weil ich um acht wieder nach Rauris wollte, die Lesung gehört und wurde bestätigt, daß Thomas Stangl eine sehr kunstvolle Sprache hat. Der Erzähler schwankte von einer Großmutter und den Geschwistern Bronte hin und her. Virginia Woolf und wohl noch einige Romanfiguren kamen darin vor und ich bin gespannt den Roman dann vielleicht zu lesen und in Rauris ging es mit jüngeren Preisträgern weiter. Das heißt, Erwin Einzinger ist so alt wie ich, hat den Preis 1984 gewonnen und ihn habe ich vor kurzem auch in der „Alten Schmiede“ gehört, als er dort den vor einem Jahr verstorbenen Hans Eichhorn würdigte, der hat 1983 in Rauris ein Arbeitsstipendium bekommen und wäre im Vorjahr zur Lyrik-Schiene eingeladen gewesen, war aber schon zu krank dazu. Petra Nagenkögl hat die Lesung mit Erwin Einzinger moderiert, der sehr viel plauderte, erklärte, daß er sehr chaotisch sei, die kleine Form liebe und dann noch eine für mich sehr interessante Anekdote erzählte, denn als er sich für Rauris testen mußte, hatte ihm die Rotkreuzschwester erkannt und ihm erklärt, daß sie schon einige seiner Bücher gelesen hat und auch schon mal in Rauris war. Da fragte sich Erwin Einzinger wer seine Bücher lesen würde? Ich glaube, ich habe noch nicht, mir zwar eines einmal bei einem Literaturhausflohmarkt gekauft und ihn, den ich für sehr sympatsch halte, auch schon auf einigen Lesungen, wie in Krems Göttweig oder in dem Breitenseerkino gehört.

Dann wurde es noch jünger, denn es ging in das Jahr 2009, denn da hat Julya Rabinowich mit ihrem „Spaltkopf“ gewonnen, der ja in der „Edition Exil“ erschienen ist, das war ihr einstieg in den Literaturbetrieb, der seither unaufhaltsam war, sie hat beim „Bachmannpreis“ gelesen und die „Erdfreßerin“ geschrieben. Aus der „Krötenliebe“, glaube ich, bei der https://literaturgefluester.wordpress.com/2016/04/06/april-musa/„Literatur im Musa“, wie die“ Wien-Reihe“ damals hieß. Da hat sie, glaube ich, die Stelle von dem Reserl, das sich Kokoschkas Initialen in die Brust schneidet, während der mit Almas Puppe schlief, gelesen. Das tat sie jetzt über „Zoom“ und hat dann noch viel über die Entstehung des Buches mit dem sie, wie sie sagte, Wien entdecken wollte, erzählt.

Am Donnerstag ging es am Vormittag mit Gesprächen zwischen den Eingeladenen und Studenten weiter und am Nachmittag mit den Parcour durch die fünfzig Jahre und da begann es mit dem Jahr 2018, wo die Debutantin Raphaela Edelbauer mit ihrer Debut „Entdecker – Eine Poetik“ aus dem „Klever-Verlag“ ausgezeichnet wurde. Das ist sehr theoretisch und davon habe ich 2017 im Literaturcafe bei der „Buch Wien“ gehört und war nahe daran Ralph Klever um das Buch zu bitten, habe die Sprachkunststudentin damit kennengelernt, die später beim „Bachmannpreis“ gelesen hat und mit dem Kapitel aus dem „Flüßigen Land“, den Publikumspreis gewonnen hat. Dann kam das „Flüßige Land“ 2019 auf beide Buchpreislisten und jetzt ist „DAVE“ erschienen, das ich vor kurzem gelesen habe. Raphaela Edelbauer stellte im Gespräch mit Manfred Mittermayer dieses vor und erläuterte sehr theoretisch, was sie damit bezwecken wollte, was ich offenbar alles nicht verstanden hatte. Für mich bleibt es ein dystopischer Roman und die Beziehung zu der Covid 19- Dystopie obwohl Raphaela Edelbauer mit dem Schreiben schon früher begonnen hat.

Dann ging es zurück ins Jahr 1996 und zu dem Debutanten Raoul Schrott, der der erste Preisträger von Ines Schütz war, die damals offenbar mit ihm eine studentische Lesung hielt und Raoul Schrott hat damals mit „Finis Terrae“ gewonnen und war heuer aus dem Bregenzer Wald nach Rauris zugeschaltet und ich habe von dem 1964 in Landeck geborenen, glaube ich, noch nichts gelesen, ihm aber einmal im Naturhistorischen Museum und auch bei anderen Gelegenheiten gehört. Jetzt las er aus „Ener Geschichte des Windes oder Vom deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal“ beziehungsweise wurden Ausschnitte aus einem Film gezeigt in dem die Lesung enthalten ist, wo es offenbar um die Umsegelung Magellans ging und Raoul Schrott sehr viel und sehr launig über sein Buch erzählte.

Wenn die lesungen live in Rauris stattgefunden hätten, wäre man wahrscheinlich zwischen halb sieben und acht bis zum nächsten Programmpunkt in ein Wirtshaus gegangen. So können sich die Zuhörer mit sich selbst beschäftigen, was in meinem Fall einen Kurzbesuch ins Literaturhaus bedeutete, denn da fand der „Großartige Zeman Leseklub“ statt, den Barbara Zeman im Vorjahr gegründet hat und damit ins Literaturhaus übersiedelt ist. Da hat es schon im Winter einen Adventkalender gegeben. Diesmal wurde mit der Schauspielerin Katharina Pichler und einer Musikerin Brigitte Schwaiger vorgestellt. Die Barbara Zeman-Veranstaltungen sind ja alle genreübergreifen, so waren Bilder hinterm Lesepult ausgestellt und Barbara Zwiefelhofer leitete auch mit einer Vorstellung, der am 6. April 1949 in Freistadt geborenen Brigitte Schwaiger, die sich im Juli 2010 das Leben genommen hat, mit ihrem Debut „Wie kommt das Salz ins Meer“ sehr berühmt geworden ist und dann den Literaturbetrieb nicht ausgehalten hat, in der Nähe des Literaturhauses wohnte und dort auch oft Statmmgast war, ein. Da habe ich sie und im „Siebenstern“ auch öfter getroffen und einmal auch am Rathausplatz am ersten Mai. Barbarara Zeman erzählte aus ihrem Leben, während Katharina Pichler verschiedene Textstellen las. „Das Salz ins Meer“ wäre vielleicht auch ein Rauris-Buch gewesen oder vielleicht nicht, weil das Frauenschreiben ja anders, wie das der Männer bewertet wird, wie Barbara Zeman erwähnte, aber in Rauris haben natürlich schon viele Frauen die Haupt- und die Förderungspreise gewonnen, wie 2015 Birgit Birnbacher, mit deren Debut ich 2016 meine Schwierigkeiten hatte, weil es mir zu wenig Romanhaft war, die dann um acht im Mesnerhaus auftrat und von Magdalena Stieb von der Zeitschrift „Salz“ moderiert wurde. Sie hat dann 2019 den „Bachmann-Preis“ gewonnen. 2020 ist „Ich an meiner Seite“ über den Haftentlassenen Arthur herausgekommen, das auf der dBp– Liste stand und auch bei den O-Tönen vorgestellt wurde. Aus dem Buch hat Birgit Birnbacher auch gelesen und viel über die Entstehung und die Schreibweise erzählt, wie beispielsweise, daß die Figur des ausgeflippten Bird ursprünglich als brave Psychologin konzipiert war, die Arthur beraten sollte, aber wie Birgit Birnbacher erwähnte, fürchterlich zum Lesen gewesen wäre, also Romanhaft übertrieben und am Schluß wollte Magdalena Stieb von der Autorin noch wissen, was sich bei ihr seit 2015, wo sie ja sehr erfolgreich wurde, verändert hat?

Dann ging es wieder in die „Alte Schmiede“, aber halt, bevor mir meine Kritiker wieder Aufmerksamkeitsschwankungen vorwerfen, das war eine Kooperation mit Rauris, denn Peter Henisch, der 1976 mit seiner „Kleinen Figur meines Vaters“ einen Sonderpreis, weil es nicht mehr ein Debut war, bekommen hat, wurde dort von Johannes Öttl moderiert. Vorher stellte Ines Schütz den 1943 geborenen Autor vor, von dem ich ja immer schreibe, daß ich ein Fan von ihm bin und in meinem Schreiben Ähnlichkeiten zu ihm sehe. Ich habe auch schon viel von ihm gelesen und war bei vielen Lesungen und „Die kleine Figur meines Vaters“, das erste Vater Buch in der Literaturgeschichte, wie Ines Schütz erwähnte, wurde vom Autor 1987, als auch 2003 überarbeitet, was, glaube ich, eine Spezialität Peter Henisch ist. Jetzt las er neben Johanna Öttl eine Stelle aus dem Buch, welche Fassung hat er nicht verraten und ich habe das Buch, glaube ich, auch einmal gelesen.

Der 1913 als Walter Hemis geborene Vater war sowohl Kriegsberichterstatter der deutschen Wehrmacht, später dann bei den Sozialdemokraten oder der AZ. Dann kam ein Ausschnitt aus dem neuen Buch, das im Sommer erscheinen soll.

„Jahrhundertroman“ wird der heißen und so heißt auch der Roman, den ein alter Buchhändler schreiben will, aber nicht mehr kann, weil er einen Schlaganfall hatte, so daß ihm eine junge Frau namens Lisa dabei helfen soll. Thomas Bernhard und sein „Heldenplatz“, Ödon von Horvath, der doch nicht von einem Ast erschlagen wurde, Friederike Mayröcker, Ernst Jandl, Ingeborg Bachmann, Robert Musil und andere kommen dabei vor und ich bin gespannt, ob es im Sommer wieder O-Töne gibt, die ich besuchen kann und dann schon aus dem Buch höre?

Am Samstag ging es weiter mit der Lyrik-Reihe und da begann die 1989 in Polen geborene Dagmara Kraus ,die derzeit in Straßburg lebt und als Übersetzerin tätig ist, das Leipziger Lliteraturinstitut absolvierte und schon einige Gedichtbände herausgebracht hat, denen ihre Mehrsprachigkeit anzumerken ist.t

Die nächste der zweisprachigen Lyrik-Reihe war die zweisprachige Maja Haderlap, die1961 in Eisenkappel geboren wurde und die einzige der drei Lyrikerinnen ist, die auch Romane schreibt. So hat sie mit ihrem „Engel des Vergessens“ 2011 beim „Bachmannpreis“ gewonnen und 2012 damit den Rauriser-Literaturpreis bekommen. Seit damals den Roman auf Deutsch, die Gedichte auf Slowenisch geschrieben. Ab 2014 hat sie das mit ihrem Band „Langer Transit“ auch auf Deutsch begonnen.

Auch die 1983 geborene Performancekünstlerin Kinga Toth, die ich, glaube ich, schon einmal im Literaturhaus hörte, hat aus Ungarn nicht ausreisen können. Sie ist in einem Thermalort aufgewachsen, war immer schon von deutschen Sprache fasziniert. So hat sie ihre Uhr abgehängt, um mit den deutschen Touristenins Gespräch zu kommen. Sie war 2018/2019 Stadtschreiberin von Graz, hat im letzten Jahr den „Hugo Ball-Preis“ bekommen“ und las letzt aus ihren „Koffergedichten“. Ballalll-preis“

Am Nachmittag ging es mit einem Gespräch über Literatur, das Manfred Mittermayer mit Anton Thuswaldner, Johann Holzner, Britta Steinwendter und Christa Gürtler, das in die Vergangenheit aber auch in die Zukunft der Literatur führte, weiter und habe auf diese Art und Weise die verbotene Megademonstration im Schweizergarten, die offenbar auch eskalierte, versäumt, aber da ich ja weder Maske tragen noch kriminalisiert werden will, war das vielleicht nicht so eine schlechte Option.

Um fünf kam dann der 1963 im Kanton Thurgau geborene Peter Stamm von dem ich schon einiges gelesen habe. in Rauris hat er 1999 mit „Agnes“ gewonnen, das irgenwie sehr berühmt geworden ist. Maturastoff für verschiedene deutsche Bundesländer, verfilmt etcetera und zum „Welttag des Buches“ wurde es auch einmal verschenkt und da wunderte sich, glaube ich, Wolfgang Tischer vom Literaturcafe, daß es niemand haben wollte.

2018 hat Peter Stamm mit „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“den „Schweizer Buchpreis“ gewonnen. Jetzt hat er nach dem Gespräch mit Ines Schütz, die Erzählung „Wenn es dunkel wird“ gelesen, wo esum eine Polizistin geht, die in einem Kartstgebiet im kanton Schwyz auf einer Hütte nach einer Frau und zwei verschwundenen Kindern sucht. Das Ganze ist ziemlich surreal. Ines Schütz nannte das Kippelemente, denn am Schluß stellt sich heraus, die Frau gibt esvielleicht gar nicht und die Polizistin hat einen verschwundenen Bruder.

Dann kam die 1959 in Westfalen geborene Judith Kuckart von der ich zwar den Namen kannte, aber noch nichts gelesen habe. Sie hat1991 mit ihrem Debutroman „Wahlder Waffen“ wo es um eine RAF-Terroristin geht, gewonnen und hat jetzt aus ihrem neuen Buch „Kein Sturm nur Wetter“ gelesen, der am Flughafen Tegel beginnt und alle Männer der Protagonistin sechsunddreißig sind. Interessant ist auch, daß Judith Kuckart eineTanzausbildung hat und lange Zeit Choreografineines Tanztheaters war und einen Film den Studenten im Vorjahr über Judith Kuckart gedreht haben, gibt es auch In der nächsten Session trat der 1949 in Hard geborene Michael Köhlmeier auf, der sowohl der Förderungspreis, als auch den Hauptpreis bekommen hat. 1974, als er noch Student war, den Förderungspreis mit einen Bob Dylan- Stück, 1983 den Hauptpreis mit dem Roman „Der Peverl Toni und seine abenteuerliche Reise durch meinen Kopf“ von dem ich noch nie etwas gehört habe und der 1982 bei“Hoffmann und Campe“, erschienen ist.

Ich habe viel von Michael Köhlmeier gelesen und viele seiner Bücher in meinen Regalen und der Sagenerzähler und Radiovorleser, der früher einmal Musiker war, hat sehr viele Bücher geschrieben und auch viele Preise gewonnen, beziehungsweise auf vielen Buchpreislisten gestanden und erzählte Tomas Friedmann vom Salzburger Literaturhaus der ihn per Zoom interviewte, daß er sich über den kleinen Rausier Förderpreissich mehr gefreut hat, als wenn er den Nobelpreis bekommen hätte, weil er sich dachte, daß er jetzt als freierSchriftsteller leben könne. Er las dann ein Stück aus dem „Peverl Toni“ und erzählte Tomas Friedmann, daß er den Roman mehrmals umgeschrieben hat, weil er nie damit zufrieden war und die Anfangsworte „Aus vorbei“ hat ihm Monika Helfer, die er damals kennengelernt hat, am Telefon angesagt.a

Dann las Michael Köhlmeier noch, wie es auch Peter Henisch tat, ein Stück aus seinen im Herbst erscheinden Roman,der ebenfalls ein Jahrhundertroman sein scheint oder die sieben Leben einer Katze schildert, die in der französischen Revolution sprechen und bei E. T. A. Hoffmann oder seinem „Murr“ schreiben gelernt hat, was ich sehr interessant finde.

Im nächsten Jahr soll Michaela Köhlmeier das Buch dann in Rauris vorstellen,da bin ich auch gespannt und als letzter Leser kam der 1961 in Mils geborene Norbert Gstrein, der 1989 mit „Einer“ den Preis gewonnen hat, der in diesem Jahr auch beim „Bachmannpreis“ gewonnen, ich kenne seinen Namen seit Klagenfurt und Norbert Gstrein hat 2019 mit „Als ich jung war“ den österreichischen Buchpreis gewonnen, da war er krank, hat aber ein Stück aus seinem neuen Roman vorlesen lassen und das scheint vielleicht „Der zweite Jakob“ zu sein. Wieder ein sehr vielschichtiger Roman, eine Spezialiät von Norbert Gstrein, der von einem sechzigjährigen Schauspieler und seinem Biografen handelt. Eine Tochter gibt es auch und es geht wieder um Schuld und Sühne und um das Beschützen und auch um Matscho-Männer.

Damit wären die Rauriser Literaturtage wenigstens für mich vorbei. Am Sonntag gibt es noch eine Lesung aus Texten von einer Schreibwerkstatt die Bodo Hell mit Raurisern gehalten hat und Herta Müller, die Preisträgerin von 1985, die 2009 den Nobelpreis bekommen hat, hätte am Sonntag auch noch lesen sollen. Das ist aber Corona bedingt ausgefallen und habe viel über den Literaturbetrieb gelernt, die Online-Veranstaltung sehr interessant gefunden und warte jetzt auf das „Rauris1971-2021-Buch“ um mein diesbezügliches Wissen noch zu erweitern.

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