Literaturgefluester

2014-05-29

Vorschau auf “Brüderschaft”

Filed under: Uncategorized — nagl @ 00:35

20110531-203948

Als Barbaras Mutter völlig unerwartet an den Folgen eines Sturzes verstirbt, findet sie in ihrer Dokumentenmappe ein Foto mit drei jungen Männern am Meeresstrand von Bibione, auf dessen Rückseite eine Adresse steht.

Ein Hinweis auf Barbaras bisher unbekannten Vater und die Suche nach ihm, beziehungsweise den Brüdern Konrad, Jonas und Benjamin Wohlfahrt, ein Historiker, ein Psychiater und ein Zahnarzt beginnt.

Wieder eine kleine Kostprobe durch mein nächstes neues Buch, das ich im Oktober und November geschrieben habe, obwohl im Manuskript noch ein paar Fehler stecken.
Das Cover zeigt ein Bild von zwei Freunden vom Alfred, das er ausgesucht hat, weil er das, vom Meer mit einem Vögelchen auf einen Stein nicht haben wollte.
Eigentlich hätte man ja eines mit drei jungen Männern in Badehosen, die fröhlich in den Achtzigerjahren am Strand der Adria stehen und winken nehmen sollen. Aber das war nicht vorhanden.
Obwohl ich weiß, das Gewinnspiele bei mir nicht so wirken, habe ich mich doch für eines entschloßen und mir drei Fragen ausgedacht:

1. Worum geht es in dem Buch?
2.Im Rahmen welcher Aktion habe ich mich da im Herbst ein bißchen „durchgeschummelt“? und
3.Das wieviel „selbstgemachte“ wird die „Brüderschaft sein und wie heißt mein anderes in der „Edition Wortbrücke“ herausgebrachte Buch?

Wenn man sich durch die Schreibberichte, durch die Verlinkungen klickt klickt oder den Beschreibungstext liest, sollte man die Antworten leicht finden.
Der erste, der mir eine der drei oder alle drei Fragen, je nach dem wem, wofür sich der erste Beantworter entschieden hat, schickt, bekommt das Buch, nachdem es, was hoffentlich bald geschieht, erschienen ist.
Dann endet auch das Gewinnspiel und ich gebe die möglichen Gewinner auf der Seite auf der ich das Buch mit wahrscheinlich einem Bild von mir, noch einmal vorstelle, bekannt.
Wer wissen will, wie ich schreibe und wie ein „selbstgemachtes Buch“ aussehen kann und wie gut oder „dilettantisch“ ich schreibe und wieviele Fehler trotz Alfreds Lektorat trotzdem noch in ihm stecken sollten, kann es bei mir bestellen.
Ich verkaufe es zum Selbstkostenpreis und schicke es zuzüglich der Portokosten nach Erscheinen zu.
Und für Rezensionen, die ich dann auf meinen Blog stelle, wenn sich kein anderes Medium dafür findet, bin ich auch dankbar. Also ebenfalls bei mir melden, wenn jemand das Buch besprechen will.
Sobald der letzte Fehler gefunden ist und das Manuskript an die Druckerei gehen wird, gibts auf meiner Website ebenfalls eine Vorschau mit einem Probekapitel.
Ich habe mich für das „Gruftiemädel“ entschieden, das ich auch auf der anderen Buchmesse gelesen habe und dazu gibts auch einen kleinen Einblick.
Und jetzt werde ich den Feiertag benützen, um auch an meinem nächsten neuen Buch, „Anna kämpft gegen das Vergessen“, weiterzumachen und meine Korrigierblockade damit zu beenden, aus dem ich übrigens am nächsten Dienstag, beim Fest für „Kunst und Kultur“ im Amtshaus Margareten, den Beginn lesen werde. Ob ich das „Gruftiemädel“ oder etwas anderes aus der „Brüderschaft“ im „Werkl im Goethehof“ am 27. 6. lesen werde, weiß ich noch nicht so genau. „Kerstins Achterl“ und Texte aus dem „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ sind auch geplant.
Ich lade jedenfalls zu beiden Veranstaltungen herzlich ein. Da gibts dann auch ein paar der von mir bereits erschienenen Bücher anzusehen.

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2019-01-06

Mein Schreiben – meine Bücher

Bei meinem Jahresrückblick beziehungsweise Neujahrsvorausschau bin ich darauf gekommen, daß ich ein bißchen mehr Feedback über mein Schreiben haben möchte und es mir vielleicht zu wenig ist, pro Jahr zwei bis drei Bücher herauszubringen, sie dann im Blog vorzustellen und danach mangels Ineresse ad Acta zu legen oder höchstens bei der „Poet Night“ oder am Volksstimmefest ein Stückchen daraus zu lesen, wo auch nicht viel Resonanz zurückkommt.

Eine Möglichkeit wäre ja das „Literaturgeflüster, das habe ich mir wohl schon vor zehneinhalb Jahren intuitiv gedacht, als ich nach und nach darauf begonnen habe, mein Schreiben und meine Bücher darauf vorzustellen, meine Bücher in einer „Vorschau“ und dann nach dem Erscheinen vorzustellen und nach und nach auch schreibbezogene Artikel zu verfassen.

2011 war ich auch schon in einer Krise und der Versuch herauszukommen war das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“, das 2013 herausgekommen ist und das ich vorigen April auch in der „Alten Schmiede“ vorstellen konnte und jetzt ist mir eingefallen, als ich das Miniseminar der Jurenka Jurk zu ihrer Romanausbildung gemacht habe, daß ich vielleicht ein „Literaturgeflüster II- Buch“ mit sämtlichen Schreibartikel herausbringen könnte.

Wieder ein Buch das vollständig im Netz zu finden ist, aber dann in Printform schön übersichtlich in der Hand liegt und leicht durchzublättern und nachzulesen ist.

Das wird dann vielleicht im Sommer oder statt des nächsten „Nanowrimos“ passieren, da ich bis dahin ja noch die Magdalena Kirchberg korrigiere, die dann wenn ich mich nicht verzählt habe, mein sechundvierzigsten selbstgemachtes Buch sein wird.

da es die Artikel aber schon gibt und ich sie nur noch heraussuchen muß, nütze ich die die Restweihnachtsferienzeit, die ich nach zwei Praxistagen schon wieder in  Wien verbringen, um sie mir herauszusuchen, um schon einmal einen Überblick herzustellen und meinen Lesern auch die Möglichkeit zu geben auf einen Blick festzustellen, was es da im Blog über mein Schreiben und meine Bücher gibt und da denke ich, fange ich am Besten mit dem Jänner 2012 an, wo ich schon einmal einen Einblick in meine sogenannten Indiebücher, die es bis dahin gegeben hat, zu geben.

Sogenannte Indie Bücher

„Die Radiononate oder das einsame Jahr“

Coverfragen und Schreibgedanken

„Das Haus“

Plotprobleme oder eine Handlung finden

„Sophie Hungers Krisenwelt“

Dreißig Fragen zu dreißig Büchern

„Heimsuchung oder halb eins“

Der Rätsel Lösung

„Mimis Bücher“

Themen finden

„Absturzgefahr“

Entwurf einer möglichen Laudatio oder Dankesrede

„Zwillingswelten“

Dialoge schreiben

„Die Frau auf der Bank oder dreimal S“

Bücherreihen oder zuviel der Ehre

„Die Widergeborene“

Lieblingsbücher

„Paul Nebel“

Romananfänge

„Kerstins Achterln“

Eigene Bücher lesen

„Beim Sterben sollte man zu Hause sein“

Themengebiete

„Literaturgeflüster-Texte-Buch“

Ein paar Romanfiguren

„Dreizehn Kapitel“

Bekannte Gestalten

„Brüderschaft“

Bücherschrankmotive

„Anna kämpft gegen das Vergessen“

Die dreizehn letzten Bücher

„Miranda Schutzengelchen“

Der fünfte Nanowrimo

„Im Namen des Vaters“

Depressive Frauen

„Die Pensionsschockdepression oder Selmas Kopftuch“

Schreibweisen

„Die ereignisreichen Sommerelebnisse vier präkerer Literaturstundentinnen“

Die Kinderbücher

„Paul und Paula“

Die politischen Bücher

„Nika, Weihnachtsfrau oder ein Dezember“

Regelmäßig schreiben

„Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung“

Zeitmanagement

„Claire- Klara-Clarisse oder wilder Lavendel“

Änderungen in den Handlungsverläufen

„Vor dem Frühstück kennt dich keiner“

Negatives Feedback

„Besser spät als nie“

Spannungsbogen

„Die unsichtbare Frau“

Wunschgedichtesammlung

„Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman“

Identitätsfragen

So das wär einmal eine kleine Vorschau, ob das so bleiben wird oder vielleicht noch etwas anderes dazu oder wegkommt weiß ich nicht, kommt auch auf die Seitenzahl und den Umfang an und, wie das mit den Vorschauen und den Buchvorstellungen wird, ob die noch dazu kommen, muß ich auch erst ausprobieren. Ist aber vielleicht ein guter Vorsatz für das neue Jahr und auch eine Möglichkeit mein literarisches Schreiben ein bißchen kennenzulernen

Auf der Website gibt es dann noch mehr und da ist bei den meisten Büchern auch ein Probekapitel zu finden.

2018-01-20

Bücherschrankmotive

Ich habe ja versprochen, meinen Lesern im Jubiläumsjahr, zehn Jahre „Literaturgeflüster“, als kleine Vorbereitung auf das mögliche große Gewinnspiel, das dann folgt, etwas über meine selbstgemachten, also nicht nur geschriebenen, sondern, ach Schande, auch selbst herausgegebenen Büchern zu erzählen und da sind, seit ich blogge, höre und staune fünfundzwanzig Bücher erschienen, denn damals habe ich ja an der „Radiosonate“ geschrieben.

Über die letzten dreizehn Bücher angefangen vom „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ oder den „Dreizehn Kapiteln“ habe ich ja vor kurzem einen Artikel geschrieben.

Aber die Bücher vorzustellen, die während meines Bloggens entstanden sind, ist da sicher auch eine gute Idee.

Da gibt es einmal die „Radiosonate“, die Geschichte über eine depressive Frau deren Sozialkontakt aus zwei Radiostimmen, nämlich, die der Amanda Silberkandl und des Xaver Mayerhofer und deren Geschichten aufgeschrieben von der wenig erfolgreichen Schriftstellerin Elsa Eisenstein besteht.

Das Manuskript habe ich, glaube ich, ein wenig großspurig einem Verleger auf der ersten Buch Wien versprochen, der mir aber nicht geantwortet hat, so habe ich mit der Herausgabe gewartet und gewartet und das Buch dann gemeinsam mit dem „Haus“, die Geschichte über hundert Jahre Steinhof an Hand einer Psychiaterinnengeneration, drucken lassen,

Dann kam mein erster „Nanowrimo“, nämlich „Heimsuchung oder halb eins“ und da habe ich schon über das Bloggen beziehungsweise über den Literaturbetrieb geschrieben.

Dann kam das Jahr 2010 und damit der erste offene Bücherschrank in der Neubaugasse und weil meine Bücher ja immer irgendwie autobiografisch sind, ob es meinen Kritikern gefällt oder nicht,  spielt der ab da in einigen meiner Bücher eine Rolle.

Weiß jemand was das erste Buch war, wo der offene Bücherschrank beziehungsweise seine Bücherwartin eine Rolle spielt? Der oder die könne das Buch dann gewinnen…

Aber halt, das weiß ich schon, daß meine Leser  auf meine Gewinnspiele nicht sehr happig sind und außerdem bin ich ein ungeduldiger Mensch und will auf keine Antwort warten, die dann nicht kommt.

Also löse ich das Geheimnis, das erste Buch mit dem Bücherschranksujet war „Mimis Bücher“ und da geht es eigentlich um den „Ohrenschmaus“, der hier „Zungenkuß“ heißt oder das Schreiben mit intellektueller Behinderung, den sogenannten Lernschwierigkeiten und der Plagiatskandal um Helene Hegemann den es damals gab, spielt in dem Buch auch eine Rolle,.

Das heißt, der passiert hier dem Schrifjtsteller Johannes Staudinger und JuSophie meine zweite Kritikerin, der ich das Buch zum Lesen gab, als ich sie 2011 bei der ersten Studentenlesung kennenlernte, hagt es fürchte ich nicht gefallen.

Mir aber schon, füge ich ganz unprofessionell, was ich ja auch angeblich bin, hinzu, zählt es doch zu meinen Lieblingsbüchern und ich habe daraus auch schon bei der „offenen Bücherschranklesung“ in der Grundsteingasse gelesen.

Dann kam im Sommer 2010, glaube ich, geschrieben, die „Absturzgefahr“, wo es um eine Lehrerin und ihre Tochter Fritzi Jelinek geht und die kommt, das kann ich gleich verraten, auch in einem meiner anderen Bücher vor und darüber wird es wahrscheinlich noch einen Promotionsartikel geben.

Hier also nur so viel, daß es auch einen dementen Großvater gibt und der plündert die Bücherschränke und das beruht auch auf einer aktuellen Begebenheit. Hat es ja wirklich einen alten Mann gegeben, der offenbar die Bücherschränke ausräumte und Frank Gasser, den Begründer sehr verärgerte.

Bei den „Zwillingswelten“ meinem nächsten Buch, spielen die Schränke, glaube ich, keine Rolle, es gibt hier aber eine pensionierte  Bibliothekarin als Heldin.

Dagegen geht die Selma, die „Frau auf der Bank“ aus dem gleichnamigen Buch zu den Schränken, holt sich was heraus und hält als selbsternannte Stadtsheriffa, die Schränke auch in Schuß.

Dann kommt „Die Wiedergeborene“, das Buch, das 2012 erschienen, mich in eine „Schreibkrise“ brachte, die dann letztendlich zum „Literaturgeflüster-Texte Buch“ führte.

Dazwischen gibt es noch ein kleins dünnes Büchlein namens „Paula Nebel“, da geht es wiedermal, für mich auch sehr typisch, um eine alte Frau. Im „Novembernebel“ schon früher erschienen und mein erstes „Digitaldruck.Buch“ hatten wir das schon mal.

In „Kerstins Achterl“ geht es um das Thema Sucht und wie man davon loskommt, sowohl vom Alkohol als auch von einer unbefriedigten Beziehung. Das gelingt der Kerstin durch die Bekanntschaft mit dem kleinen Hektor und dem alten Max. Bücher kommen, wenn ich mich nicht irre, nicht sehr viele darin vor und dann kommt 2013 erschienen und 2012 geschrieben mein zweiter „Nanowrimo, nämlich „Beim Sterben sollte man zu Hause sein“, da geht es um eine Pflegehelferin, ein uneheliches Kind, ein touffe junge Roma, eine alte Frau und einen alten Medienzar, der in einer Senorenresidenz lebt und es geht auch ein bißchen, um den Bücherschrank oder eigentlich um den „Wortschatz“ am Margaretenplatz, denn Milka Horvath die Pflegehelferin in besagter Seniorenresidenz in der Kasimir Konstantin lebt, wohnt am Margaretenplatz und bezieht daher manche ihrer Bücher von dort unnd daher gibt es auch ein Bild vom Margaretenplatz am Cover zu sehen.

Dann kommt schon das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ und wie es mit meiner Buchproduktion weitergeht, kann man in dem „Dreizehn-Bücher-Artikel“ lesen.

Ich füge nur hinzu, daß die Laura Augustin aus den „Dreizehn Kapitel“, eine Bücherammlerin ist und in der „Brüderschaft“ bedient sich Swetlana Alexewitsch aus den Schränken, das ist übrigens mein dritter „Nanowrimo“

Die Bücherschränke kommen auch wieder im „Schutzengelchen“ vor, da gibt es nämlich einen Lebenskünstler namens Bruno Leitner und der wird zu einem Geburtstagsfest eingeladen und bringt dazu den im Schrank gefundnen Krimi „Kilmousky“ von Sybille Llewitscharoff mit und den bekommt das Geburtstagskind dann noch ein zweites Mal geschenkt.

Bücher spielen auch noch in anderen meiner Bücher eine  Rolle, der Bücherschrankt kommt aber, glaube ich in „Anna kämpft gegen das Vergessen“ nicht vor, vielleicht aber in der „Pensionsschockdepression“, da müßte ich erst nachsehen, aber, ich glaube, da trägt meine Heldin Thekla Morgenstern ihre ausgelesenen Bücher hinein und die Fritzi Jelinek, das kann ich jetzt verraten, trifft sie in dem Buch dann auch, denn die macht ja in der Pfarre ihres platonischen Freundes Jjanusz Warszinski, einen Bibliotherapiegruppe und die fünfzehnjährige Yasmin Bilic und eine Selma, die in der Schule kein Kopftuch tragen darf und auch nicht Zahnärztin werden soll und deshalb verschwindet, gibt es auch.

Hier kommt auch schon eine Fatma Challaki vor und die treffen wir in anderer Form dann in der „Nika“, dem Adventkalender, wieder“. Dort freundet sie sich mit dem Afgahnen Hassan Arawani an und plündert mit ihm den offenen Bücherschrank, ich glaube den bei der Buchhandlung Kuppitsch, während Nikas Nachbarin Laura Augustin, schon bekannt aus den „Dreizehn Kapiteln“ Clemens J. Setz „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ im Schrank gefunden hat und das Buch Nika zu Weihnachten schnenkt.

So, ich glaube, das wars. Hat jemand mitgezählt? Für den der hat und mir die Zahl verraten möchte in wievielen meiner Bücher die Bücherschränke eine Rolle spielen, gibt es  eines der Bücher nach Wahl zu gewinnen.

2018-01-05

Die dreizehn letzten Bücher

Filed under: Buchpromotion — jancak @ 14:22
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Hin und wieder gibt es hier auch etwas über meine Bücher, Informationen für die, die sich für mein Schreiben interessieren. Die Bücherliste und je ein Propebekapitel kann man auf meiner Website finden. Es gibt die Schreibberichte, die Vorschauen und dann den Promitonsartikel und hin- und wieder eingestreut meistens um Textlücken zu füllen, etwas über meine Romananfänge, meine Themen, meine Lieblingsbücher, meine Cover etcetera oder überhaupt etwas Grundsätzliches über meine sogenannten Indiebücher.

2018 wird, das habe ich schon geschrieben ein Jubiläumsjahr werden, denn dann wird es mein literarisches Schreib- Lese und Veranstaltungstagebuch zehn Jahre geben und 2013 war auch ein solches.

Nämlich fünf Jahre Literaturgeflüster und vierzig Jahre literarisches Schreiben, was daraus geworden ist, habe ich kürzlich in eine Glosse kommentiert, was meinen rechten Kritiker Uli zu einem offenen Brief veranlaßte.

Nun ich sehe das anders und denke, daß jeder schreiben kann der will und es ist vielleicht auch interessant  über das Schreiben der vielen anderen die nicht Menasse, Streeruwitz oder Jeilinek heißen, etwas zu erfahren.

Mich interessiert es jedenfalls und ich dokumentiere auch gern mein literarisches Lleben. So hat es 2013, als ich gerade an meinem „Literaturgeflüster-Texte-Buch““ gearbeitet hat, das aus einer Art Schreibkrise, die ich 201un 2012, glaube ich hatte, entstanden ist, ein großes Gewinnspiel veranstaltet, wo es dreißig Fragen zu meinen Dreißig damals vorhandenen selbstgemachten Bücher gab.

Das waren alle bis zum „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ deren unkorrigierten Vorläufer Texte man im Blog finden kann. Seither sind fünf Jahre vergangen und 2018 habe ich schon angekündigt, wird es zum zehn Jahrestag wieder ein Gewinnspiel gebe.

Die letzten zehn Bücher gibt es da zu verlosen, habe ich gedacht und dann nachgezählt.

Bis dato gibt es ab dem „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ zwölf oder dreizehn neue Bücher, je nachdem, wie genau man zählt, denn das letzte die Bloggeschichten „Besser spät denn nie“, die man auch im Netz finden kann, liegt erst als Korrigierexemplar vor mir. Es ist aber fehlerfrei, das heißt der Auftrag an die Druckerei kann ergehen und dann wird es bald dazu den Promotionsartikel geben und eine Leserunde wofür ich wieder fünf Bücher vergebe, wem das aber zu kompliziert ist, sich das Buch zu bestellen und trotzdem seine Meinun  sagen will, kann die Urtexte, die sind allerdings  wie sie damals entstanden sind, im Netz zu finden, als Bloggeschichten lesen.

Also werde ich meine letzten dreizehn Bücher, denn ich liebe diese schöne Zahl meinen Lesern hier etwas genauer vorstellen, obwohl man ja auch fünfzehn daraus machen könnte, wenn man das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ und die „Unsichtbare Frau“ mitzählt.

Aber die Blogbeiträge lasse ich aus, weil ich sie schon besprochen habe und  die „Unsichtbare Frau“ befindet sich noch in den ersten Korrigierphasen und es gibt zwar schon ein Gedicht von Richard Weihs aber noch kein Cover dazu.

Als werde ich das Buch wahrscheinlich erst in fünf Jahren, bei fünfzig Jahren Schreiben, wenn es den Blog dann noch gibt, bewerben und jetzt voila ein kleiner Rundgang durch die dreizehn letzten Büchern, damit man sich dann bei dem Gewinnspiel, das es im Juli wahrscheinlich geben wird, beim Beantworten und Gewinnen etwas leichter tut.

Nach dem „Literaturgeflüster- Texte-Buch“, sind

  1. 2013, die „Dreizehn Kapitel“ herausgekommen und die sind, wenn man so will, auch ein Experiment. Beschäftigte mich da ja die Frage, wie es ist, einen Roman zu schreiben, wenn man in jedem Kapitel von einer anderen Person erzählt und das dann Reigenartig zusammengefügt. Die „Dreizehn Kapitel“ sind daraus geworden. Was, glaube ich, auch das letzte Buch war, was ich in der „Alten Schmiede“ vorstellen konnte. Bei der „Claire“ soll ich wieder einen Termin bekommen. Mal sehen, vielleicht ist es bis zum Jubiläum schon so weit. Die „Dreizehn Kapitel“ sind aber auch aus einem anderen Grund sehr interessiert, denn da gibt es schon ein „Nika, Weihnachtsfrau-Kapitel“ die Vorform zum dritten Teil meiner sogenannten Flüchtlingstrilogie, die 2015 im Rahmen des „Nanorimos“ entstanden ist.
  2. Das nächste Buch ist die „Brüderschaft“ und die ist  auch 2013 als mein dritter „Nanowrimo“ entstanden und da ist interessant, daß ich die Geschichte über drei Brüder zu schreiben von denen einer Wissenschaftler, einer Psychiater der dritte Zahnarzt ist, auch schon lange mit mir herumtrug und dann schließlich eine Liebesgeschichte daraus machte.
  3.  In „Anna kämpft gegen das Vergessen“, beschäftige ich mich mit dem Thema Alzheimer, da lasse ich eine Buchhändlerin an dieser Krankheit leiden und ihre Enkeltochter einen Blogroman darüber schreiben.Man sieht die die neuen Publiziermethoden holen mich ein. Sie wird natürlich damit entdeckt und bekommt einen Verlagsvertrag und ein schönes Gedicht von Richard Weihs, gibt es, wie in einigen anderen meiner nächsten Bücher, auch.
  4. „Miranda Schutzengelchen“ ist eines der dünneren Büchlein, 2015, erschienen, etwas früher geschrieben, so da der erste Weltkrieg, Bertha von Suttner, die Ukraine-Krise und wieder, wie schon bei der „Absturzgefahr“, eine Frauendynasie won jede Tochter mit zwanzig eine andere Tochter auf die Welt bringt, eine Rolle spielt. Eine Nebenhandlung die sich mit den sogenannten Genkindern beschäftigt, da gab es ja diesen Skandal mit Sybille Lewitscharoff gibt es auch und der Bücherschrank spielt natürlich wie auch in einigen anderen meiner Bücher eine rolle und am Cover gibt es neben „Die Waffen nieder“ Originalüostkarten aus dem ersten Weltkrieg, die mein Großvater nach Hause geschickt hat, zu bewundern.
  5. Zu „Im Namen des Vaters“ hat mich Ernst Lothars „Die Mühle der Gerechtigkeit“ angeregt, denn da geht es, um die Sterbehilfe bei einer krebskranken Frau und das ist in dem Buch meiner Meinung nach zu patriachal einseitig geschehen und man weiß eigentlich nicht, wie die betroffende Frau darüber denkt, die ja meiner Meinung nach die einzige ist, die das für sich entscheiden kann. Also habe ich das Veronika Sieberer für sich entscheiden lassen, die geht aber nicht in die Schweiz oder nach Holland, sondern bricht nur jede Behandlung ab und strickt während sie ihr Leben genießt viele schöne Stofftiere für ihr noch ungeborenes Enkelkind.
  6. in „Paul und Paula“ geht es um die Transgenderproblematik, da hatte ich während des Schreibens eine heftige Auseinandersetzung mit einem meiner Vorbilder. Klaus Khittl oder Glora G. haben mir mir beim Schreiben aber sehr geholfen und aufgepasst, daß alles faktisch  stimmt und nichst falsch wiedergegeben wurde.
  7. Dann kommt schon Teil eins meiner sogenannten Flüchtlingstrilogie „Die Pensionsschockdepression oder Selmas Kopftuch“, obwohl es damals  gar nicht so geplant war, aber die Fatma Challaki taucht hier schon das erste Mal auf, denn eigentlich sollte es wieder über das Büchersammeln und eine depressive Frau gehen, die vor ihrem Tod noch alle ihre Bücher auflesen oder loswerden will.
  8. in „Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen“, dem zweiten Teil, verbringt die Studentin Sandra Winter ihren Sommer im Haus ihrer Eltern in Harland bei St. Pölten uind soll während sie an ihrer Disseration schreibt, ein bißchen die Pflegehelferinnen, die ihre demenzkranke Großmutter betreuen. überwachen. Es ist der Sommer der sogenannten Flüchtlingskrise, so kommt ihre Brieffreundin Fatma Challaki mit einem Boot zuerst nach Lampedusa und dann in das Erstaufnahmelager in Traiskirchen, während  Jelena Malatschuk in Donetz ihre Dissertation zu Ende schreiben und sich nicht in den Westen verheiraten lassen will und Eleni Soualaki in Athen darunter leidet, daß ihr Land verschuldet ist und sie einen Job in einer Hundefängerfirma annimmt und da den Hund Ouzo findet, der auch am Cover anbegildet ist.
  9. Im November darauf habe ich dann gleich im Rahmen meines „fünften Nanowrimos“, der vierte war „Im Namen des Vaters“, die „Nika, Weihnachtsfrau“ geschrieben, die man im Dezember immer kapitelweise im Blog finden wird können, also mein drittes Buch ist, das es im Netz mehr oder minder zu lesen gibt und da ist die Nika mit Sandra Winter befreudet ist und Fatma Challaki,  inzwischen bei ihr wohnt, bei einem afghanischen Flüchtling dolmetschen soll, den Nika während ihrer Weihnachtfrautätigkeit kennenlernt, ist es Teil drei meiner Flüchtlingstrilogie geworden.
  10.  „Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung“ beschäftigt sich wieder mit dem Schreiben. Denn die will ja Anna Augusta Augenstern einen Roman schreiben und weiß nicht recht, wie sie das beginnen soll. Hat sie doch gerade eine Rezension bekommen, wo der kritiker meint, daß ihre Sachen nicht berühren würden. Das trifft natürlich, so geht es eine Weile mit der penisonierten Lehrerin Hildegard Hadringier, die eigentlich um die Welt reisen will, sich das in Zeiten, wie diesen, wo man ja den Flüchtlingen helfen soll, nicht traut und die ihre ehemalige Schülerin Zahra Bashrami, die ein Stück geschrieben hat, in dem sich Stefan Zweig mit Heimito von Doderer am 12. 2. 1934 im Cafe Central begegnen, in ihrer Bankfiliale trifft, nicht recht weiter. Obwohl sich Stefan Zweig, Heimito von Doderer mit Anne Frank auf einer anderen Ebene im Himmel treffen und das Geschehen auf der Welt da unten mit kritischen Augen beobachten und ein sehr schönes Gedicht, hat mir Richard Weihs bei den „Wilden Worten“ auch dazu geschrieben.
  11. Das nächste ist eine kleine feine Sommergeschichte „Claire-Klaria-Clarisse“ ein Souvenier aus unseren Kroatienurlaub, die nach einem Traum entstanden ist. Das Buchpreislesen spielt dabei aber auch eine Rolle.Und drückt mir die Daumen Leser, daß ich heuer einen Termin für die Textvorstellen dafür bekomme, so daß sich meine Wiener Fans die Sache live anhören können.
  12. „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ ist dann wieder sehr politisch, aber das sind die „Berührungen“ eigentlich auch, kommt in ihen ja die verhinderte Präsidentschaftskanditatin El Awadalla vor und, um den Präsidentenschaftswahlkampf geht es in dem sogenannten „Bibliotheksgespenst“, wo das Wunschgedicht der Beschreibungstext geworden ist. Da geht es um eine angebliche obdachlose Frau aber die will eigentlich einen neuen Roman über die politische Situation wo alles auf schwarz blau hindeutet schreiben, denn der der 2000 darüber geschrieben wurde, liegt längst ausrangiert in der Hauptbücherein.
  13. So weit so what, zu den schon erschienen Bücher, denn die „Bloggeschichten „Besser spät als nie“ liegen ja noch in der Druckerei. Der Druckauftrag kann aber schon gegeben werden. Und auf dem Cover des Dummies, das vor mir liegt, gibt es eine Pizza und ein Glas Wein, denn die Ausgangsidee war eine alte Frau, die ich manchmal in einer Pizzeria sitzen sah, wenn ich von der „Alten Schmiede“ nach Hause kam. So ist die Mathilde Schmidt daraus geworden, die eine Tochter namens Lily hat, die in New York Kuratorin im österreichischen Kulturinstitut ist und die werden wir, das kann ich schon verraten, in Buch vierzehn kennenlernen, denn sie hat einen Blog in dem es eine „Unsichtbare Frau“ gibt, die des Nachts mit einer Tarnkappe auf dem Kopf bei Sebastian kurz oder auch Donald Trump erscheint, während die Mathilde den Vater ihrer Tochter Moritz Lichtentenstern beim Begräbnis ihrer Zwillingsschwerster Natalie wieder trifft, der sie fragt, ob sie mit ihm und seinen Bus künftig durch die Welt reisen wird.

So das war der Rundgang durch meine dreizehn letzten Bücher ab 2013. Man sieht, ich bin sehr produktiv und fleißtig. Wenn ich darauf neugierig machen konnte, wird mich das freuen, lade zu meinen <leserunden und meinen Gewinnspielen ein und werde höchstwahrscheinlich auch weiter immer wieder über mein Schreiben und meine Bücher etwas zu erzählen, beziehungsweise zu flüstern wissen.Über Kommentare, Anregungen, Rückfragen, etcetera würde ich mich freuen.

2017-11-19

Nanowrimowochenende und Fertigwerden

Dieser „Nanowrimo“, der sechste, bei dem ich mitmache, ich habe ja 2009 damit angefangen und da die „Heimsuchung“ geschrieben. Dann war zwei Jahre Pause, 2012, 2013, 2014 und 2015 habe ich wieder mitgemacht.

Voriges Jahr hat es wieder nicht gepasst und ich war im Korrigierzustand der „Berührungen“ oder war es schon die „Klara“ und heuer habe ich ja im Winter das „Bibliotheksgespenst“ fertiggeschrieben, dasdemnächst an die Druckerei geht und dann im Frühjahr, als ich eigentlich nur Szenen sammeln wollte, die Bloggeschichten „Besser spät als nie“.

Da war ich dann im August mit dem Korrigieren fertig und habe gedacht „Was nun? Was mache ich jetzt im September und Oktober, schreibe ich da das Rohkonzept der „Unsichtbaren Frau“ fertig und korrigiere im November oder bin ich dann damit auch schon fertig und schreibe einen anderen „Nanowrimo“?“

Ich habe mit dem Text dann auch bei der Schreibgruppe im September angefangen, war aber, weil es ja sehr politisch ist, irgendwie zu nah dran, hatte auch zuwenig Zeit mich wirklich einzulassen, denn das Buchpreislesen hat ja auch im August angefangen, so war ich mit dem vorläufigen Rohseitenergebnisse nicht sehr zufrieden oder eigentlich recht unzufrieden.

„Ich kann es nicht, ich kann es nicht, etcetera!“

Habe es zweimal umgeschrieben, zuletzt in der letzten Oktober Woche, hatte dann so an die elftausend Worte die so einigermaßen passten und bin damit zuuerst zur „Halloweenparty“ des „Writersstudios“ und dann vier Tage lang, nämlich den ersten, den dritten, vierten und fünften November zum „Schreibmarathon“ gegangen und hatte Sonntagabend 36.322 Worte und damit war erstmal Schluß, weil die folgenden  Tage sehr hektisch.

Die „Buch-Wien“ begann und weil ich dann doch eine Autoren- beziehungsweise Pressekarte dazu hatte, bin ich dorthin gegangen und habe erst wieder am Dienstag, wo die verschobene Schreibgruppe war, denn ursprüblich war sie ja an dem Tag geplant, wo der österreischiche Buchpreis vergeben wurde, mit dem Weiterschreiben begonnen und da war ich ein wenig in Sorge, ob mir dasauch gelingen wird?

Denn beim Marathon ist es mir ja sehr gut gegangen. Ich habe geschrieben und geschrieben und hatte nur am Samstag um sieben ein Backout, da bin ich dann nach Hause gegangen, aber am Sonntag war der Schreibfluß wieder da und ich habe mir auch ein Feedback geholt, das eigentlich sehr positiv war und mir zeigte, daß ich natürlich  nach vierzig Jahren kontinuierliche Schreiben schon sehr weit bin und  nicht,wie mir manche Kommentierter vermitteln wollen,  so furcht bar schlecht schreibe.

Thomas Rothschild hat mir das zwar auch erst kürzlich gesagt, die Feedbackteilnehmer aber nicht. Ich war aber da auch schon wieder ziemlich am Ende von meinem Handlungsplan, denn ich bin ja keine große Vorausplotterin, sondern plane da immer drei bis vier Szenen in etwa voraus und hörte bei dieser Autorenmesse vor einer Woche, das das Andreas Eschbach auch so tut.

Also mußte ich wieder in meine Handlung und in meinen Plot hineinfinden und da war ich auch ein bißchen in der Sorge, daß ich, wie es mir ja schon bei den früheren „Nanons“ manchmal passierte, zwar schon, um den zwanzigsten mit der Geschichte fertig bin, aber nicht die gewünschten fünfztausend Worte haben und meine letzten Texte, wie die „Klara“ und  „Besser spät als nie“ sind  auch immer sehr kurz geworden.

Ich habe auch in der Zwischenhzeit mir ein ungefähres Handlungszenarium, eben wieder diese drei vier Szenen weiter aufgeschrieben. Am Dienstag in der Grupppe, dann den Beginn einer Amanda-Szene mit etwa neunhundert Worte geschrieben und gewußt, dieses Wochenende mache ich meinen eigenen Schreibmarathon in Harland und habe mich auch  darauf gefreut.

Ein eigener Marathon ist dann zwar immer etwas anders, wie der in der Gruppe. Aber ich bin eigentlich sehr diszipliniert und motiviert und weiß auch, daß ich schreiben kann, ist es ja schon das sechste Mal im November und  über vierzig  selbstgemachte Bücher und einige andere gibt es ja auch und durch das Bloggen ist auch meine Hemmung ein wenig weniger geworden.

Trotzdem war ich sehr gespannt und hatte auch zu tun, nämlich in der Früh ein Debut zu lesen, das habe ich aber nicht fertiggemacht, so daß ich erst am Abend darüber bloggte.

„Das Frühstück“ hatte ich schon am Mittwoch korrigiert, aber mit dem „Besser später als nie“ war ich noch nicht fertig. Das habe ich also am Freitagfrüh als Erstes gemacht und dann geschrieben und geschrieben.

Die erste Tranche im Bett, drei oder vier Szenen glaube ich. Zu Korrigieren hatte ich auch noch etwas, weil ich ja wegen dem Feedback am Sonntag im Writerrstudio mit dem Korrigieren nicht fertig geworden und dann nicht mehr dazugekommen bin.

Dann habe ich Mittagessen gekocht, Kottlett, Pommes frites und Vogerlsalat. ZuMittag geschlafen und dann im Wohnzimmer mit den vielen Büchern weitergeschrieben. Da wurde ich zwar durch ein Webinar von Jurenka Jurk abglenkt, die nach der „Online Messe“ eine „Ausbildung zum Romanautor“ anbietet und das in einem eigenenen „Video“ vorstellte und das ist ja sehr interessant, obwohl ich natürlich nicht fünftausend Euro dafür zu zahlen werde, um mir in vierzehn Webseminaren und ein paar Einzelcoaches anhzuhören, wie die „Heldenreise“ geht, obwohl ich ganz ehrlich, damit meine Schiwerigkeiten habe und auch jetzt nicht sagen kann, wer der Antogonist in der „Unsichtbaren Frau“ ist oder sagen wir einmal, es ist derMinister Basti und ein paar Handlungsbögen habe ich auch darin, obwohl ich mir von Annika Bühneman nicht täglich, um dreißig Cent ein Aufmunterungsmail zuschicken habe lassen. Dann habe ich weitergeschrieben und der Handlungplan hat gestimmt und hatte dann, glaube ich, am Abend so an die dreiundvierzigtausend Worte.

Und am Samstag gleich sehr früh angefangen, denn wir haben ja, meine Leser wissen es, so ziemliche Harland-Rituale. Das heißt, am Samstag Markt, am Sonntag Rudolfshöhe und ich dachte, wenn ich da täglich fünftausend Worte schreiben muß, laß ich das am besten aus. Der Alfred sagte auch zuerst etwas, daß er am Samstag selbst ein Seminar macht. Das ist aber ausgefallen und es war schon klar. Es geht sich aus, wenn ich schnell nach St. Pölten fahre, dort am Markt einen Hamburger esse, einen Kaffee trinke und einen Buchbgutschein und einen vom „Leiner“ hatte ich auch noch einzulösen. Ich habe am Vormittag aber noch drei Szenen geschrieben, hatte dann über siebundvierzigtausend Worte und beim Radfahren überlegt, daß es eigentlich noch zwei Szenen sind, die ich brauche.

Nämlich, die, wo die Slavenka der Lily von Jonathan Larsens Angebot erzählt und dann das Ende, nämlich die Regierungsangelobung. Da geht dann die Amanda zum ersten Mal, wie ich es ursprüglich wollte, zu Donald Trump und der redet sie nieder und nicht zu Minister Basti und einen Werkvertrag um den Handke Nachlaß im Literaturarchiv einzuordnen bekommt sie auch.

Das habe ich vorhin  im Rohtext aufgeschrieben. Das heißt, die letzten fünf Szenen sind noch zu korrigieren. Da kommen dann noch wohl ein paar hundert Worte weg. Jetzt sind es aber 50 753 Worte, jäh und ich sage es gleich, ich glaube es ist gut geworden.

Das ist dann zwar immer schwierig zu überprüfen, weil sich ja niemand bei meinen Gewinnspielen meldet und ich nicht weiß, ob ich eine Lesung dazu bekomme oder beim Volksstimmefest, der  „Poet Night“ etcetera daraus lesen werde.

Ich werde zwar jetzt immer bei meinen Büchern, beim Erscheinen, eine Leserunde anbieten und fünf Bücher dafür zur Verfügung stellen, aber ob sich da jemand meldet, ist auch fraglich.

Aber trotzdem, bis jetzt war der Schreibprozeß sehr schön und ich bin mit dem Ergebnis, obwohl ich ja noch korrigieren muß und sicher einige Details nicht stimmen, so habe ich, glaube ich, auch mit der Zeit, das heißt den realen Ereignissen, die Buchmesse, die Wahl, etcetera, meine Schwierigkeiten, weil das, glaube ich, zeitlich noch nicht stimmtt.

Die nächsten Monate gehören da sicher dem Korrigeren, bis Ende des Jahres wahrscheinlich und inzwischen wird das „Bibliotheksgespenst“ und „Besser spät als nie“ erscheinen und einen Fixtag zum Korrigieren habe ich auch schon. Nämlich den elften Dezember, denn da habe ich ja, weil ich darüber gebloggt habe, einen „Writerretreat“ im „Writersstudio“ bekommen und da werde ich mir den Feinschliff vornehmen und ein Problem habe ich noch, weil ja noch zwölf Tage  Zeit bis zum Ende des „Nanos“ ist.  Da werde ich beim Korrigieren zwar wahrscheinlich nicht unter die fünfhzigtausend Worte kommen. Aber in den letzten Jahren war es immer so, daß mein Zählwerk und das des „Nanos“ nicht übereinstimmten. Ich dann dort immer weniger Worte hatte und also etwas schummeln mußte.

Das wird zwar kein Problem sein, das wieder so zu machen und eigentlich ist die „Unsichtbare Frau“ ohnehin sehr lang geworden, weil meine letzten Sachen alle eher kürzer sind und sehr viel nachher hineinschreiben, wie, glaube ich bei „Brüderschaft“ mußte ich auch nicht.

Es hat sich so ergeben, daß ich fertig war und fünfzigtausendsiebenhundert Worte hate, also“Jäh, hipp hipp, hurrah!“ und ich finde das sehr schön!

2016-11-01

Korrigiermonat statt Nanowrimo

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 00:08
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Auf den„Nanowrimo“ dem sogenannten nationalen Schreibemonat, wo sich in Amerika einmal eine Gruppe Schreibbegeisteter getroffen hat, und, um ihre Schreibblockaden zu überwinden und endlich einmal etwas fertig zu stellen, ein Monat lang, einen Roman von mindestens fünfzigtausend Worten zu schreiben, der zuerst glaube ich, im Sommer war, jetzt aber im November stattfindet, bin ich, glaube ich, 2008 durch das „Writersstudio“ gekommen.

Da habe ich noch nicht mitgeschrieben, sondern mich nur auf den Seiten derer, die das taten, umgesehen, das waren glaube ich schon, Jaqueline Vellguth, die jetzt ja ein Monsterprojekt mit monatlich einen Roman absolviert und eine deutsche Seite gab oder gibt es auch, sonst hat diese Idee ja eher Amateurchrakter und die Profi schreien „Da machen wir nicht mit, denn wir wollen ja Qualität!“

Aber es kann einen ja keiner hindern, die dabei auch zu liefern und ich habe 2009 mit der „Heimsuchung“ mitgemacht und es hat mir großen Spaß gemacht.

Da habe ich mich auch an Jaqueline Vellguths Gewinnspiel beteilt und, ich glaube, auch etwas gewonnem, Buddies hatte ich keine und auch sonst außer den Blogberichten, so, wie meistens ziemlich isoliert vor mich hingeschrieben.

2010 habe ich dann ausgesetzt und, ich glaube, die „Absturzgefahr“ korrigiert, 20011 war ich auch mit etwas anderen beschäftigt, so daß ich erst 2012 und dann regelmäßig bis letztes Jahr mitmachte.

Ein bißchen habe ich dabei, glaube ich, auch regelmäßig geschummelt, weil schon früher angefangen und dann war ich auch schon früher fertig, ich bin ja eine schnelle Schreiberin und meistens sind auch die fünfzigtausend Worte wieder weg, wenn ich mit dem Korrigieren fertig bin.

Die jeweiligen Schreibprojekte „Beim Sterben sollte man zu Hause sein“, die „Brüderschaft“, „Im Namen des Vaters“ und die „Nika, Weihnachtsfrau“ sind auch wie die „Heimsuchung“, mit dem „Digitaldruck“, als Bücher erschienen und irgenwie ist es sich in den letzten vier Jahren auch immer ausgegangen, im November mit einem Projekt zu beginnen.

In den letzten Jahren hatte ich sogar ein paar Buddies, beziehungsweise auf den Seiten von Anni Bürkls Schreibgruppenteilnehmer, Claudia Zotzmann, Louisa Rabenschwarz und  Melemopene K. mitgeschaut und es schreiben da ja inzwischen schon tausende Hobby- oder Profiautoren mit und ich kann das sehr empfehlen, denn es machte mir immer großen Spaß und ich habe auch immer sehr viel dabei gelernt, obwohl ich heuer nicht mitschreiben, sondern stattdessen wieder einen Korrigiermonat machen werde.

Denn da ist ja „Claire-Klara-Clarisse“ angesagt, die Sommergeschichte, deren Idee ich mir aus Kroatien als Souvenier mitgebracht habe, dort hat sich ja die Idee entwickelt von der Klara Winter zu schreiben, die ihrem Freund Edy davon nach Trogir auf dem Campingplatz fährt, weil er sie offenbar mit ihrer Freundin Kathrin Schneider betrogen hat und die dann in der Nacht von einem Zauberer träumt, den russischen Kaffeehausbesitzer Sergej kennenlernt, der ihr von seiner Großmutter Claire erzäht und in Split auch seine Cousine Clarisse kennenlernt.

Da habe ich ja in Zadir sehr intensiv mein schwarzes Buch für die Reisenotizen beschrieben, dann gewartet, bis ich mit dem Korrigieren der „Berührungen“ von denen es ja jetzt schon eine Vorschau mit einem „Mimikry-Gewinnspiel“ gibt und ich auch beim letzten „Volksstimmefest“ ein Stück daraus gelesen habe, fertig wurde und im August habe ich mit dem Schreiben begonnen

In Kroatien war ich ja von der Idee beflügelt, hier habe ich vielleicht den Anschluß verloren, im August hat ja auch gleich das doppelte Buchpreisbloggen begonnen und ich war auch meistens mit etwas anderen beschäftigt, so daß die Geschichte, wie ich zu Beginn des „Jahres „Paul und Paula“ von der mir einigesagen, daß es eigentlich nicht so heißen darf und ich auch mit einem möglichen Vorbild einige Differenzen hatte, sehr kurz geworden ist.

Nämlich bis jetzt neunundfünzig Seiten und 31.160 Worte, also für einen „Nanowrimo“ viel zu kurz, daß da auch das Schummeln nichts helfen würde und das Neuschreiben und auf fünfzigtausend Worte erweitern, was ja auch eine Möglichkeit wäre, wird es nicht bringen, also werde ich den „Nanowrimo“ heuer wieder nur bei anderen Blogs verfolgen und da ist ja auch einiges los.

So fährt ja Annika Bühnemann mit einer Gruppe diesbezüglich auf Mallorca, das „Writersstudio“ bietet ein solches Seminar an, Tinka Beere hat sogar ein Buch darüber geschrieben.

Aber selber korrigieren werde und da brauche ich auch sehr viel Motivation, denn derzeit komme ich  kaum weiter, bin ich ja immer noch beim Buchpreislesen, beziehungsweise stehen die Debuts noch an und auf meiner Leseliste stehen auch noch sehr viele Rezensionsexemplare, die gelesen werden wollen und ich habe ja ein bißchen das Problem, daß es mit dem Ermutigen bei mir recht schwierig ist, weil ich immer sozusagen automatisch denke, das ist schon wieder nicht gut genug, zu schnell zu langsam zu kitschigt, etcetera, obwohl ja der Sinn des „Nanowrimo“ eigentlich der wäre, sich frei zuschreiben und den inneren Kritiker nach Mallorca zu schicken und selbst zu Hause zu bleiben und weiterzuschreiben, beispielsweise.

So weit, so what, verstehe ich das auch und bin auch bereit das anzuwenden, nur leider weiß ich, wenn das Buch dann fertig ist, daß dann die Einwände von den anderen kommen, beziehungsweise, die das überhaupt nicht interessiert, so daß es sehr schwierig ist, sich zum schreiben zu motivieren, wenn man ja schon weiß, das wird wieder nichts.

Ich korrigiere das Rohkonzept fertig, gebe es dem Alfred zum Druckereifertigmachen, erstelle eine Vorschau mit dem Cover und dem Text, mache ein Gewinnspiel, auf das sich dann keiner meldet und wenn das Buch dann fertig ist, schicke ich es an die NB und an die“Alte Schmiede“, wo es aber mit den „Textvorstellungen“ auch nicht mehr so zu klappen scheint und meine Kritiker schreiben mir dann, mach doch nicht so viele Anführungszeichen oder, kann es vielleicht nicht, sein, daß Sie nicht schreiben können?

Offenbar ja oder nein natürlich, denn natürlich kann ich das, aber bei „Claire-Klara-Clarisse“ bin ich mir wieder nicht ganz sicher, ob ich mich nicht um den den Brei herumgeschrieben habe, zu wenig spannend, zu unlogisch, etcetera war und so trödel ich wieder mit dem Korrigieren, habe nicht die rechte Lust dazu und weiß auch gar nicht, was ich als Nächstes schreiben, werde, wenn ich damit fertig bin, denn seit einem Jahr habe ich ja das Gefühl, daß ich mich mit den vierzig selbstgemachten Büchern die ich schon habe, ausgeschrieben, beziehungsweise alle Themen angeschrieben habe.

Gut, das muß mich noch nicht beschäftigen, müssen ja erst die „Berührungen“ und dann die „Klara“ fertig werden und dann kann ich ja weitersehen und auf Stoffsuche gehen und zu der „Klara“ finde ich trotz „Buch Wien“ und anderen Veranstaltungen, die  auf mich warten, vielleicht doch die Zeit, das vielleicht bis Jahresende zu korrigieren, ganz egal, wie gut oder schlecht es geworden ist.

Denn es ist so gut, wie ich es kann, basta aus und ich habe schon sehr sehr viel geschrieben, auch wenn ich, daß noch immer mit scharfen „ß“ schreibe und ein paar Recht- beziehungsweise Flüchtigkeitsfehler mache und meine Bücher seit 2000 selber mache, also eigentlich eine Pionierin des Selfpublishing bin, das ja wie ich immer höre, sehr erfolgreich ist und in Frankfurt und in Leipzig schon ganze Halle füllt und in „Wikipedia“ stehen jetzt meine Bücher jetzt auch vollständig.

Und den „Nanowrimo“ kann man übrigens ja auch immer und an anderen Monaten machen, so sind die „Sommereignisse“ eigentlich fast ist einem solchen entstanden und auch ein bißchen länger geworden.

Da machte ich es allein, beziehungsweise über die Schreibberichte im Blog, die es bei mir  ohnehin schon länger gibt, man kann sich aber auch untereinander vernetzen und die Seite veranstaltet inzwischen auch regelmäßige „Camps“, wo man zwischendurch schreiben oder korrigieren kann, an denen habe ich aber noch nie teilgenommen.

2016-07-21

Ende der Schreibegruppe?

Die Schreibgruppe „Westbahn spontan“, heißt sie, glaube ich, gibt es seit Anfang 2013 undwurde von Ruth Aspöck, Robert Eglhofer und Ingeborg Reiser intitiiert, weil, wie ich hörte, der Robert gerne in der Gruppe schrieb und es die der LitGes für ihn nicht mehr gab.

So haben sie eine Aussendung gemacht und mich eingeladen, mich einmal im Monat mit ihnen ins Cafe Ludwig zu setzen, das jetzt „Fortuna“ heißt und zwangig Minuten einen Text nach einem ausgewählten Thema zu schreiben und ihn  der Runde vorzulesen.

Ich bin erst im April glaube ich, dazugestoßen, als Ingeborg Reisner, der das offenbar zu schülerhaft war, nicht mehr mitmachte, weil ich ja nicht gerne ins Cafehaus gehe und nicht gerne konsumiere, es dem Robert aber irgendwie versprochen habe, es mir einmal anzusehen.

Das habe ich gemacht und bin geblieben, zwar nicht jedes Monat gekommen, weil wir ja Freitags, wo die Gruppe anfangs stattrfand, manchmal nach Harland fuhren und manchmal gab es auch Veranstaltungen, wie die „Hörspielgala“, etcetera, die ich vorgezogen habe, denn eigentlich habe ich das Schreibenlernen auch nicht mehr nötig und war ja schon in einigen Schreibegruppen, so würde ich den „Arbeitskreis schreibender Frauen“, wo ich ja, wie ich immer schreibe, literarisch sozialisiert wurde und ihn für meine „Gruppe 47“ halte, als solchen bezeichnen, obwohl mich dort die Kritik, die dort geǘbt wurde und die ich, noch immer nicht als konstruktiv bezeichen würde, störte.

1984 hat sich der Arbeitskreis aufgelöst, beziehungsweise, bin ich nicht mehr hingegangen, als er sich zu einem Verein mutierte, weil ich ja nicht so besonders gerne in Vereinen Mitglied bin, die GAV ist eine Ausnahme und, als ich dann 2000 war es, oder so, bei den „Luitpoldt Stern Preisen“ mitmachte, wurde ich auch in eine Gruppe eingeladen, die sich, glaube ich, an den Donnerstagen traf und von Evelyn Haas geleitet wurde. Man schrieb auch zu einem Thema, las vor, kritisiert wurde nicht, was ich sehr angenehm fand. Da war ich einige Jahre, Petra Öllinger war da und andere interessante Teilnehmer und weggeblieben bin ich, weil es mir irgendwie zu wenig war, nur einen zwanzigminüten Text zu schreiben.

So gesehen war „Westbahn spontan“ die dritte Schreibgruppe, eine sehr kleine mit ausgewählten Mitgliedern, die ich zum Teil schon kannte. Ilse Kilic, Fritz Widhalm, Ruth, Robert, Peter Czak ist dann bald dazugestoßen, Klaus Khittl kam gelegentlich und zuletzt auch Doris Kloimstein und ich bin aus zwei Gründen geblieben:

Erstens war es für mich. eine realistische Schreiberin sehr interessant und hilfreich dem Entstehen von experimentellen Texten, wie sie ja Ilse Kilic und Fritz Widhalm schreiben, beizuwohnen und habe, wie beispielsweise beim „Kokosnuß-Text“ auch damit gespielt und dann habe ich mir bald angewöhnt, wenn ich gerade an einem längerne Text gearbeitet habe, was oft, aber nicht immer der Fall war, das Thema zum Anlaß zu nehmen, daran weiterzuschreiben.

Es war in der Gruppe so, daß am Anfang jeder ein Thema sagte, über das er schreiben wollte. Danach wurde abgestimmt und eines ausgewählt und so habe ich, als ich an der „Brüderschaft“ geschrieben habe, mit dem Thema „Schwimmen“, eine andere Ebene in meinen Text eingeführt, was ich sehr interessant gefunden habe.

Das nächste war dann die „Anna“ oder  „Im Namen des Vaters“, da habe ich, glaube ich, zweimal an den Anfängen geschrieben und als ich bei der „Anna“ und dem Thema Vergessen“, das ich mir wünschte, vor dem Vorlesen, vorher kurz erzählte, um was es in meinem Text gehen würde, gab es eine Diskussion, ob man in der Schreibgrupe an einen Roman schreiben darf?

Etwas, das den anderen ja egal sein kann oder sie es auch als interessant empfinden könnten, den Entstehungsprozeß  mitzuerleben, die Ruth hat sich, glaube ich, dagegen ausgesprochen, ich habe gesagt, wenn ich das nicht darf, komme ich nicht mehr, und habe weitergeschrieben.

Die Gruppe hat sich aber Anfang 2015 ohnehin zu einem Ende entgegenentwickelt, jedenfalls haben Ruth und Robert  für März eine Lesung im „Amerlinghaus“geplant, womit sie sie beschließen wollten.

Peter Czak hat sie dann weiterorganisiert und ich habe weiter Szenen für mein jeweiliges „Work in Progress“  geschrieben, so habe ich zum Beispiel die „Ereignisreichen Sommererlebnisse vierer prekärer Literaturstudentinnen“ dort begonnen und im November zum Thema „Dämonen“ eine „Nika Szene“ geschrieben, das heißt keine, die in dem Buch vorkommt, das ja in der „Nika-Perspektive geschrieben ist, die Szene, die in der Gruppe entstand, hat Max Schröder zum Protagonisten und als „Dämonen“ bezeichnet er sein Zittern und, ich glaube, ein Jahr vorher habe ich mir schon das Thema „Weihnachten“ oder „Nikolo“ im Dezember gewünscht und diesbezüglich schon ein bißchen vorgeschrieben.

Der Anfang von „Paul undPaula“ ist auch in der Gruppe entstanden, da habe ich einfach das Wort oder Thema „Künstler“ ein paarmal in den Text geschrieben, was den Vorteil hatte, daß ich dann eine sachkundliche Beraterin und Testleserin hatte, die meine Hoppalas und Fehler bezüglich der Thematiak geduldig korrigierte.

Zuletzt war ich im April in der Runde und habe das Thema „Bierdose“ vorgeschlagen, da wollte ich eigentlich eine „Wurfgeschichte“ zu diesem Thema schreiben, entstanden ist eine, die meine damaligen „Berührungsschwierigkeiten“ zusammenfaßte und die ich jetzt stark verkükrzt, als Beschreibungstext verwenden will.

Da war ich das letzte Mal dort und habe gesagt, die nächsten zwei Male komme ich nicht mehr, denn im Mai war der Donnerstag, wo wir uns inzwischen trafen, damit ich regelmäßiger kommen kann, was durch Afreds Altersteilzeit dann aber nicht mehr stimmte, ein Feiertag und da wollte ich nicht von zu Hause weggehen und im Juni waren wir ja in Kroatien.

Die Mai- Guppe hat der Peter Czak abgesagt und die im Juni habe ich gehört, hat auch nicht stattgefunden und jetzt habe ich von ihm ein Mail bekommen, daß die Gruppe ausfgelöst werden soll.

Was ja an sich, einer allein gar nicht bestimmen kann, aber die Ruth hat inzwischen, die Lust daran verloren, der Robert kommt auch nicht mehr, Ilse und Fritz haben schon nach der Lesung aussteigen wollen.

Bleiben eigentlich nur noch ich, Klaus Khittl, der auch nicht so regelmäßig kam und Doris Kloimstein, die glaube ich weiterhin Interesse hat, übrig und ich muß sagen, mir ist es eigentlich egal, denn ich kann ja überall schreiben, praktiziere das auch regelmäßig und gehe auch nicht so gerne in Kaffeehäuser, aber das monatliche Scheiben zu einem bestimmten Thema war schon sehr lustig und interessant und vor allem finde ich es für die Romanentstehung durchaus nützlich.

So denke ich, wird mir im Herbst, wo ich mir die Termine schon bis Jahresende aufgeschrieben habe, sicher etwas fehlen.

Im Sommer bin ich die letzten Jahren wegen meiner Sommerfrische nicht gekommen, jetzt könnte ich zwar theoretisch, aber am Donnerstag sind ja die O-Töne,  es waren aber ohnehin keine Termine geplant.

Ich kann an meinen  Romanen alleine weiterschreiben und auch den Gespritzten, den ich mir dazu immer bestellt habe, auch zu Hause trinken, werde aber vielleicht trotzdem die beiden Übriggeblieben noch anmailen und fragen, ob sie Lust an einem Weitermachen haben, da auch bei mir ein prinzipielles Interesse entsteht und eine Schreibgruppe eigentlich schon eine schöne Sache ist.

2016-01-04

Romananfänge

Filed under: Buchpromotion — jancak @ 00:12
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Jetzt kommt wieder was zur „Buchpromotion“, beziehungsweise ein Pausenfüller, denn die Veranstaltungen haben ja noch nicht angefangen, mit dem Lesen bin ich nicht so schnell und eigentlich will ich inzwischen jeden Tag etwas, solange mir etwas dazu einfällt, schreiben und da habe ich auch einen entsprechenden Aufhänger.

So hat „Buzaldrin“ doch ein Buch auf ihrer Seite verlost, das in einer deutschen Fernsehsendung vorgestellt wurde, das heißt, eigentlich kein richtiges, sondern eher ein Notizbuch, das die Book-Tuberin Kossi entworfen hat, weil sie immer schon ein Buch haben wollte, in dem sie die ersten Sätze aus ihren Lieblingsbüchern schreiben konnte.

Und ich habe ja vor kurzem meine „Lieblingsbücher“ aus meiner Produktion hier vorgestellt und  dabei gedacht, daß ich ja eigentlich einmal einen Adventkalender machen könnte, wo ich jeden Tag einen Satz eines meiner Bücher hineinstellen könnte, da ich ja schon fast vierzig Selbstgemachte habe, hätte ich genügend Auswahl.

Aber ein Monat mit den Romananfängen selbstgemachter Bücher überfordert wohl die Leser, habe ich ja erst gestern bei einer Bücherbloggerin gelesen, daß sie sich zwar sehr über Angebote von Verlagen freut, aber die Indiebook-Autoren, um Verständnis dafür bittet, keine solche Bücher mehr anzunehmen.

20160103-211109

Nun ja, das kann ich nicht verändern, obwohl es sicher schöne und interessante selbstgemachte Bücher gibt. Ein paar davon habe ich gelesen und ein paar geschrieben und wem es interessiert, der kann jetzt ein bißchen in meine Buchanfänge schnuppern und wenn er oder sie  will auch in Andrea Kossmanns „Readings Notes – Mein Buch der schönsten Sätze“ oder ein anderes Notizbuch eintragen:

 

„Novembernebel“

Der Brief lag bei den Poststücken, die Emma Huber heraufgebracht hatte, als sie im Pennyladen Milch und Brot besorgt hatte.

 

„Und Trotzdem“

Helga Schwarz war von der Ambulanz nach Hause gehetzt und hatte sich ohne es zu merken vor den Schreibtisch gesetzt.

 

„Wie süß schmeckt Schokolade? – Ein Wiener Stadtroman“

9. November

8 Uhr Westbahnhof

Steffi Katzengraber  war an diesem Morgen um Punkt acht am Bahnsteig zwei mit dem Intercity-Zug Johannes Brahms auf dem Westbahnhof angekommen.

 

„Wilder Rosenwuchs“

Juni

Auf des Professors glatt glänzender Kopfhaut waren nur noch ein paar vereinzelte weiße Haarsträhnen zu bemerken, die vorwiegend bei den Ohren angesiedelt waren.

 

„Dreizehn Kapitel“

Bücher für zehn Jahre

Als Laura Augustin mit dem Brief von der Pensionsversicherung in ihre Wohnung kam, stöhnte sie vor sich hin, obwohl sie sich freuen sollte.

Hier die Vorschau

 

„Die Stimmungen der Karoline Wagner oder Fluchtbewegung“

Es war an einem eiskalten strahlend schönen Wintertag, als die Lebens- und Kommunikationsberaterin Karoline Wagner von einem sogenannten Anbahnungsgespräch, das sie mit einer ihrer Coachinggruppen gehalten hatte, zurückkam und ihr Wohnhaus in der Wiener Fichtegasse betreten wollte.

 

„M. M. oder die Liebe zur Germanistik“

„So ist das“, dachte Margarete Marek, als sie an diesem Vormittag nach Hause, das heißt, in den Wohnhausblock der Leopold Rister Gasse, im fünften Wiener Gemeindebezirk ging.

 

„Tauben füttern“

Das Verlagshaus lag an einer belebten Ausfahrtsstraße, von der Stadtgrenze nicht sehr weit entfernt, in einer fast ländlich tristen Umgebung, Industriepark mit einem Einkaufszentrum für Großverbraucher, einer Seifenfabrik und einem Fastfoodrestaurant, etwa zehn Minuten von der U-Bahn-Endstation entfernt.

 

„Besessen oder das literarische Leben der Dora Faust“

Dr. Dora Faust

Fichtegasse 6/1/5

1010 Wien

Wien, Jänner, 2001

Betr. Staatsstipendium für Literatur:

Hiermit suche ich mit meinem in Arbeit befindenden Roman „Die Viertagebuchfrau oder was ist los in Wien?“, von dem derzeit etwa 199 Seiten fertiggestellt sind und ich die Martha Müler Szuenen auch noch neu bearbeiten und den Handlungsgang der Rosa Winter, ergänzen möchte, um ein Staatsstipendium für Literatur an.

 

„Eine begrenzte Frau“

„Der schlechten wirtschaftlichen Lage wegen werden wir Sie in unsere nächsten Projekte höchstwahrscheinlich nicht mehr einbeziehen können.

 

„Die Zusteigerin oder die Reise nach Odessa“

Man schreibt immer den selben Roman, ein Leben lang

Erster Teil

l.g@sky-mail.at

Lieber alter Freund, ich glaube, es geht mir gar nicht gut.

 

„Das Glück in der Nische – sozusagen eine Globalisierungsnovelle“

Prolog: Max Traum

Kein Zweifel, Osman ist etwas aufgeregt, als er mit seiner Reisetasche und der Boardingcard den Sicherheitsschalter betritt, um sich für den Flug  729 nach New York einzuchecken.

 

„Die Viertagebuchfrau“

Das Therapiezimmer meiner neuen Praxis, die ich vor zwei Jahren bezogen habe, ist kleiner als das, das ich vorher hatte, dafür befindet sich mein Arbeitsbereich aber jetzt in meiner Wohnung und auch ein Stückchen Garten, das ich jederzeit betreten kann, gehört dazu und da ich es sehr praktisch finde, den Wohn- und Arbeitsbereich vereint zu haben, hat sich meine Lebensqualität dadurch sehr stark verbessert.

 

„Mutter möchte zwanzig Kinder“

Das Haus, Fichtegasse Nummer 33, ist ein Zinshaus der frühen zwanziger Jahre.

 

„Lore und Lena“

Mit grellfarbenen Buchstaben ist „Zur aktiven Schule“ auf den Buntpapierpfeil geklebt, der in den zweiten Stock des alten Stiegenaufgangs des Werkstätten und Kulturhauses hinaufweist.“

 

„Wiener Verhältnisse“

Ein unheimlich starker Sommer

Es war in einem unheimlichen starken Sommer, in dem diese Geschichte beginnt.

 

„Hierarchien oder Der Kampf der Geräusche“

Die Sonne scheint immer noch, als Anna die Tür hinter sich läßt und ins Freie tritt.

 

„Schreibweisen“

„Thea Leitners verrückter Traum“

An diesem Morgen erwachte Thea Leitner erst sehr spät.

„Tod eines Jurymitgliedes“

Kriminalerzählung

„Du hast keine Chance – nütze sie“

„Fund am Donaukanal“

Die neunundsiebzigjährige, am Franz NJosefs Kai wohnende Pensionistin Anna Weber geht regelmäßig jeden Morgen mit ihrem Setter Goggi am Donaukanal spazieren.

„Das Salz in der Suppe oder wie sich die Zeiten ändern“

Samstag Nachmittag pflegte Katharina Mayer ihre Eltern zu besuchen.

 

„Die Frau auf der Bank oder dreimal „S““

Es war knapp vor  Mitternacht als Selma den Springbrunnen am  Rathausplatz erreichte.

Hier die Vorschau und das Bild

 

„Mimis Bücher“

Johannes Staudinger zögerte, als sich sein Finger auf die Namensleiste der Gegensprechanlage legte.

Hier die Vorschau und das Bild

„Heimsuchung oder halb eins“

In den Nachrichten gab es die üblichen Horrormeldungen, die Besetzung des Uni-Campus durch eine engagierte Studentenschaft, die mit den derzeit herrschenden Zuständen, der Überfüllung der Hörsäle, der drohenden Stdiengebühr und den Zulassungsbeschränkungen, die es gab, seit durch die europäische Union jeder EU-Bürger angeblich in Wien studieren durfte, nicht zufrieden war und mit dem für sie zuständigen Minister sprechen wollte, der das bisher verweigert hatte.

Hier die Vorschau

 

„Sophie Hungers Krisenwelt“

Ich war nach Hause gekommen und stellte meine Tasche ab.

 

„Das Haus“

Prolog

Die Hundertjahrfeier der Landes- Heil- und Pflegeanstalt am Steinhof fand an einem der schönen Herbsttage statt, die zum Verweilen und Spazieren in dem geräumigen Parkarreal aufforderten.

Hier die Vorschau  und das Bild

 

„Anna kämpft gegen das Vergessen“

Als Anna die Augen aufschlug fühlte sie sich angespannt und sie war naß vor Schweiß

Hier die Vorschau und das Bild

„Zwillingswelten“

Wien-Linz-Trapani

Es regnete ein bißchen als Katharina Hahnenpichler mit ihrem Rucksack und der schwarzen Reisetasche vor die Haustür trat.

Hier die Vorschau und das Bild

 

„Paula Nebel“

Herr Hans hatte beim Hinauftragen der Einkäufe geholfen, war er ja ein kräftiger junger Mann, dem es nichts ausmachte, die Tasche mit den Milchpaketen, dem Brot und dem Gemüse mit einem Schwung in die Hand zu nehmen und so schnell, wie sie gar nicht schauen konnte, in den zweiten Stock zu befördern.

 

„Brüderschaft“

Barbaras Hände zitterten, als sie die Schreibtischlade öffnete, um die Dokumente der Mutter zu suchen.

Hier die Vorschau und Bild

„Die Radiosonate oder das einsame Jahr“

Es war halb drei des frühen Morgens, des ersten Jänner, als Elsa Eisenstein ihr Wohnhaus erreichte.

Hier das Bild

 

„Im Namen des Vaters“

Als Veronika Sieberer das kleine Palais erreichte in dem „Das Buch und seine Zukunft“ in allen seinen Facetten diskutiert werden sollte, war es nebelig und ein rauher Windhauch streifte ihr Gesicht.

Hier die Vorschau und das Bild

 

„Absturzgefahr“

Als Fritzi Jelinek das Haus betrat, drang durch das Erdgeschoß lautes Lachen.

 

„Die Wiedergeborene“

Theresa Brunner hatte Albert Taher auf der Demonstration kennengelernt, die sich vor der Universität formierte, als sie von der Sprechstunde des Professors kam.

 

„Beim Sterben sollte man zu Hause sein“

Prolog

„Lieber Leo!“

Wenn du diese Zeilen liest, wirst du deinen achtzehnten Geburtstag feiern und ich lange schon gestorben sein, wie wahrscheinlich auch dein richtiger Vater,Kasimir Konstantin, Isabella Ilahy, die einmal eine berühmte Burgschauspielerin war, Frau Kommerzialrat Steinhuber, sowie Primar Wallner.

 

„Kerstins Achterln“

Der Kopf dröhnte, als Kersin die Augen öffnete und sich nicht erinnern konnte.

 

„Miranda Schutzengelchen“

Miranda Himmelbauer konnte nicht verleugnen, daß sie sich ein wenig unbehaglich fühlte, als sie nach dem Joint griff und tief inhalierte.

 

So das ist jetzt alles ein bißchen ungeordnet und durcheinander. Einige der Bücher sind auch eher Erzählungen.

„Die Hirachien“ mein 1990 in der „Edition Wortbrücke  Roman ist auch dabei, die beiden Erzählbände und das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ nicht, dafür die „Schreibweisen“, die aus den Erzählungen „Der verrückte Traum der Thea Leitner“, „Tod eines Jurymitgliedes“ und „Das Salz aus der Suppe“ – „Geschichten über den Wiener Literaturbetrieb“ bestehen.

Ich habe soweit möglich, die Bücher auf meine Website verlinkt, so daß man da auch das Probelkapitel lesen kann. Vorschauen gibt es ab der „Radiosonate“ im Blog und auch ein paar andere Artikel, sowie das Rätsel zu „Dreißig Fragen zu Dreißig Bücher“ und seine Auflösung. Aber da gibt es ja jetzt schon einige mehr.

Vielleicht konnte ich auf das Werk einer unentwegten Selbermacherin neugierig machen. Vielleicht gibt es auch einen Lieblingssatz. Mich würde es freuen und einige der Bücher sind auch noch bei mir zum Selbstkostenpreis zu beziehen oder als Rezensionsexemplare zu bestellen.

2015-09-19

Jack Unterweger Film und Open Hause

Seit 2010 gibt es glaube ich die „Tage der offenen Tür des Writersstudios“, das ich ja über einen Umweg über die „Sigmund Freud-Uni“ kennengelernt habe und jetzt pilgere ich regelmäßig zu den Schnupperworkshops und beobachte diese amerikanisch gefärbte Idee des kreativen Schreibens, die über „Freewriting“ und viel Feedback entstanden ist. jetzt schon jede Menge Seminare anbietet und einen Haufen Trainerinnen gibt es auch, am Anfang waren das ja nur Ana Znidar, Judith Wolfsberger und Irene Rauch. Irene Rauch ist nicht mehr dabei dafür gibt es ein und und und an jungen Frauen und auch eine Schreibtrainerausbildung

Seit einigen Jahren sind die Tage in „Texten im Beruf“ und „Passion Writing“ gegliedert und an einem Abend gibt es immer eine Veranstaltung mit Bagels, Muffins und einer Seminargutscheinverlosung, wo ich zwar nie etwas gewinne, aber immer hingehe, seit den Vorjahr lasse ich das berufliche Schreiben aus und so wollte ich gestern abend zu der Lesung gehen, wo einige der Abslventen ihre in den Workshops entstandenen Texte oder Bücher vorstellten. Aber dann rief mich die Anna an und sagte „Willst du mit mir nicht ins Kino gehen?“, denn sie wollte „Jack“, den Film über Jack Unterweger von Elisabeth Scharang sehen und der 1950 geborene, wegen Mords Verurteilte, der in Krems-Stein eine literarische Karriere begonnen, sowie die Literarturzeitschfrift „Wortbrücke“ einige Jahre herausgegeben hat, hat für meine literarische Entwicklung Bedeutung, denn ich habe  auch meine Texte zu ihm geschickt und dann 1989 wahrscheinlich, als ich für die „Hierarchien“ einen Verlag suchte, hat er das Buch gemacht, dazwischen wurde er entlassen, die GAV und die IG-Autoren haben sich sehr stark dafür eingesetzt. Da hat er dann  ein bißchen mit dem Buch gehudelt, sonst war die Zusammenenarbeit sehr gut, das kann ich nur betonen, nachher habe ich einmal mit ihm in der Berggasse gelesen, später ist er aus der GAv ausgetreten, weil sie ihm zu sozial war, dann ist er in den Verdacht von neun Prostituiertenmorden gekommen, wurde verurteil und hat sich 1994 in der Zelle in Graz erhängt.

Ein Buch hat es im „Redsidenz-Verlag“ über ihm gegeben, es gibt auch immer Frauen, die über ihn Bücher schreiben und der Film war sehr interessant, obwohl die Seite, die ich an ihm kannte, gar nicht oder kaum zur Sprache gekommen ist.

So bin ich also erst heute zum „Passion“ Writing in die Pramergasse marschiert.

Wieder war es sehr voll, es wahren auch mehrere Damen da, die extra aus Deutschland angereist kamen, was ich sehr spannend finde und begonnen hat es, wie im Vorjahr mit einem „Collage  Dream Writing“ von Johanna Vedral, die auch Psychologin ist und in dem vierzig Minuten Workshop ihre Collagen verteilte, zu denen man dann eine Morgenseite schrieb und dann wurde darauf noch ein Haiku gemacht.

In den letzten zwei Jahren habe ich  immer zu meinen jeweiligen „Works in Progress“, zur „Brüderschaft“ und „Im Namen des Vaters“ meinen anschließenden „Nanowrimos“ Texte geschrieben, diesmal war ich offen für alles und habe mich in das Thema eingelassen, dazwischen Tee getrunken, Kekse gegessen, geplaudert,etcetera.

Judith Wolfsgruber, die Studioleiterin und Begründerin brachte wieder etwas über den „Personal Essay“, da hat sie ja schon im Vorjahr über die Schulerlebnisse ihres Sohnes geschrieben, ich über die Post, als die mir sagte, meine Buchsendung kostet mehr, weil ich sie in ein oranges Kuvert gepackt habe.

Dann kam wieder „Poetry“ mit einer Ode an einen Alltagsgegenstand, war sehr lustig und entspannend, unter den Besuchern habe ich auch Edith Ulla Gasser von Ö1, einige Psychologinnen, eine Augenärztin, eine Lehrerin, etcetera, entdeckt, ein paar Männer gab es auch, allerdings keine Trainer und weiter ist es mit dem berühmten „Short Story Seminar“ von Ana Znidar dem Grundstein des Schreibens, „Show and not tell“, etcetera, gegangen.

Dieses Seminar ist das Einstiegsseminar, wenn man etwas anderes machen will, beispielsweise das „Memoir“ oder auch das „Travel Writing“, was wieder kam und wo ich versucht habe, meine sinnlichen Eindrücke von dem Domplatz in Ulm wiederzugeben.

Ana Ladurner machte wieder das „Livewriting“, das zum Unterschied zum „Memoir“ aus kürzeren Prosaskizzen entsteht und packte wieder ihre Zettelchen aus, wo ich eines erwischte, wo ich über meine Demonstration Erfahrungen schreiben sollte und ich ein bißchen mein Bedauern beschrieb, daß ich zwar am 31. 8. auf die Mariahilferstraße gegangen bin, aber dann nicht mehr auf den Westbahnhof um zu helfen, Windeln, Zahnbürsten, Bohnensuppendosen, etc zu verteilen, während der liebe Otto das sehr wohl tut.

Da muß ich mich wohl an der Nase nehmen, habe aber wenigstens darüber geschrieben und gespendet und dann ging es weiter mit dem Krimi, den wieder Michaela Muschitz, eine sehr extrovertierte Trainerin, die auch Businessseminare hält, moderierte und auch selbst schon zwei solche geschrieben hat.

Ich tue mir mit den Krimis ja immer etwas schwer, ein Szenarium habe ich aber entworfen, nämlich einen Toten der am Klo von der Putzfrau in einer psychologisch-psychotherapeutischen Praxis gefunden wird. Der Tote ist ein Klient ein Mißbrauchstäter und nun gibt es zwei Verdächtige, einmal das Mißbrauchsopfer, das das schon öfter angekündigt hat und dann ist der Mann der Psychologin eifersüchtig und verdächtigt seine Frau ihn mit Max Moser betrogen zu haben. Am Ende ist es wieder ein natürlicher Tod, ein Schlaganfall der zu einem Sturz mit anschließenden Verletzungen führte und das Ganze könnte die Nika Weihnachtsfrau in einer ihrer Adventgeschichten erleben, die ich ja im heurigen „Nanowrimo“ schreiben will.

Es gab wieder Infoblätter zu allen Seminaren und das Programm zu den Passions und Berufslehrgängen. Da gibt es auch Infotage, wo man sich genauer informieren kann und ich finde das Thema schreiben lernen ja sehr spannend und versuche in meinen Blog auch diesbezügliche Veränderungen zu beschreiben, stamme ich ja noch aus einer Generation, wo man glaubte, daß man es nicht lernen kann, es aber trotzdem irgendwie mußte.

2015-05-12

Lesungs- und andere Vorbereitungen

Am zweiten Juni findet wieder das „Fest für Kunst und Kultur“ im Amtshaus Margareten statt, bei dem ich 2009 unter Bezirksvorsteher Wimmer das erste Mal mitgemacht hat.

Da hieß es, glaube ich, noch „Margareten Art“ und Gabi Rökl hat das Literaturprogramm moderiert, 2010 habe ich dann dem Bezirksvorsteher zu lange gelesen, so daß er mich nicht mehr eingeladen hat.

Aber jetzt gibt es eine neue Bezirksvorstehung und eine sehr rührige Kuratorin in Susanna Wouk, ein Thema gibt es auch und eine Bewerbung und voriges Jahr wurde ich beim Thema Grenzen „ausgewählt“ aus meiner „Anna“ zu lesen.

Neben mir haben noch Ewald Broksch und Harald Pesata gelesen, die Literatur ist bei diesen Festen immer etwas unterbesetzt, es war allerdings auch Julya Rabinowitsch da, deren Mutter eine Margaretner bildende Künstlerin ist und die auch 2009 aus ihrem „Spaltkopf“, noch ehe sie so berühmt geworden ist, gelesen hat.

Heuer ist das Thema „Freiheit“ und da dachte ich, passt die „Maranda“, die jetzt beim „Digitaldruck“ ist und nächste Woche wahrscheinlich ausgeliefert wird.

Ich wurde wieder  genommen und heute war die Vorbesprechung, voriges Mal schnitt sich das mit der Muttertagsfeier der Bezirksvorstehung Mariahilf, wo ich ja noch immer gemeldet bin, heuer passte es besser und so habe ich am Vormittag alles für unsere Radreise vorbereitet, war jetzt zwei Stunden im Festsaal, wo sich wieder die Margaretner Künstler eingefunden haben.

Es  wird wieder einige geben, die ihre Bilder ausstellen, Elisabeth Chovanec ist wieder dabei und eine Frau mit einem Kinderbuch.

Susanne Wouk führte alle wieder durch die Räume und lud auch zu einem Straßenfest Anfang Juli auf der Wiedner Hauptstraße ein. Der fünfte Bezirk ist ja, wie ich schon öfter schrieb, sehr rührig, was die Kunst und die Kultur betrifft, Budget gibt es zwar wenig bis keines, dafür stellen sie ein Klavier auf die Straße oder bauen ein Zelt auf und laden alle zum Mitmachen ein, was vielleicht auch kein so ein schlechter Ansatz ist.

Die „Miranda“ passt also für das Fest und wird bald erscheinen. Die Vorschau vom „Im Namen des Vaters“ ist auch schon online gegangen. Da wird es noch etwas dauern, bis es da Buch geben wird und das dritte Projekt an dem ich gerade arbeite, „Die Bibliophilin“ oder die „Pensionsschockdepression oder Selma Kopftuch“ wie es jetzt heißen wird, geht auch langsam voran.

Da habe ich ja in der letzten Wochen die Thekla-Szenen einmal schräg durchkorrigiert und gestern dann die beiden, die, die Fritzi als Protagonistin haben, dann ist mir die Idee gekommen, dazu noch eine Szene zu schreiben, damit der Konflikt, beziehungsweise die Janusz-Fritzi Beziehung besser herauskommt.

Jetzt korrigiere ich das ganze noch einmal durch und gehe dann die Szenen einzeln durch und schaue, wie weit ich damit komme, bzw. wann ich damit fertig bin.

Das heißt, ob ich im Sommer in der Sommerfrische „Sarah Winters Sommer“ schreibe oder doch die Zeit zum korrigieren brauche?

Da hätte ich mich ja schon am 13. Juli für eine Sommerlesung im „Read!!!ingroom“ angemeldet, aber kann da genauso gut aus „Tauben füttern“ die Szenen lesen, wo die Veronika ihren Urlaub statt in Rom am Balkon verbringt und die „Miranda“ ist ja eigentlich auch ein Sommerthema und etwas zu „Sommer am Wasser“, wie das Thema ja ein bißchen heißt, habe ich auch.

Mal sehen, da bin ich ja offen und flexibel und jetzt geht es ein bißchen rund, weil wirdemnächst eine Woche von Ulm nach Regensburg die Donau hinauf oder hinunter radeln, dann geht es noch einmal nach Leipzig, um dort Utes sechzigen Geburtstag zu feiern und Luis Stabauer präsentiert sein neues Buch am Attersee, was auch eine Gelegenheit wäre, ein Wochenende am See zu verbringen.

Es geht also rund und dazu braucht man gar keine komplizierten Sommerreisen und was das Lesen betriff, kommen bald die Bücher von meiner Leseliste an der Reihe, die es damals bei diesem „Augustin-Flohmarkt“ gab.

Da waren zum Teil welche von der dBp-Liste 2009 oder so dabei und die haben ja zum Teil deutsche Autoren, so daß ich schon die Literatur für die beiden Deutschland Kurzurlaube habe und für die Donaureise gibt es noch ein „Donaubuch“, das sich der Alfred kaufte und das er mir nach dem Lesen schenkte.

Da gehts zwar nur ganz kurz um Ulm und Regensburg und geht dann zum schwarzen Meer hinunter, wird aber trotzdem ganz interessant zu lesen sein und nach Leipzig nehme ich mir noch ein „Reclam-Büchlein“ mit  das „Leipzig-Messestadt“ heißt, die ist war jetzt schon vorbei, kommt aber sicher wieder und dann gibt es noch Erzählungen von Gabriele Wohmann, Bernhard Schlicks „Vorleser“ und und und und während ich mich durch meine ellenslange Leseliste wühle, tun das in Frankfurt schon die Juroren für den dBP 2015 und haben da, glaube ich, aus hundertsiebenundsechzig Bücher oder so zwanzig Vorschläge bis August zu machen über die dann bis Oktober alle reden werden.

Bei mir hat sich inzwischen wieder die deutsche Nationalbibliothek Leipzig gemeldet und wolllte das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ und die „Brüderschaft“ haben.

Die NB, wo ich mein Pflichtexemplar hinschicke, schreibt es in ihren Katalog und die dNB ist dann interessiert und bezahlt das Porto.

So geht es also weiter und während ich die Donau hinauf oder hinunter radle wird es hier einiges über die Liebe zu lesen geben und den bei „Westbahn-Spontan“ vorigen Donnerstag entstandenen „Reisetext“ habe ich jetzt auch ins Netz gestellt.

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